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Butterblume82: Schleiche Sertralin aus

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Butterblume82
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Re: Neu hier....Schleiche Sertralin aus

Beitrag von Butterblume82 »

Hallo Jamie

Ok danke dir. Werde dann mal schauen. Wie lane hält denn das Zoloft Konzentrat ? Laut Packung 28 Tage nach dem Öffnen, aber hier im Forum habe ich auch schon mal gelesen, dass eine Apothekerin die Info weitergegeben hätte man könne es getrost länger benutzen. Aber wie lange tatsächlich?
Juni 2015 Diagnose: Erschöpfungsdepression, Burn-Out, Panikattacken
August 2015 Beginn Verhaltenstherapie
August/September 2015 Beginn: Sertralin 25mg 2 Wochen lang. Schlimme Zeit beim einschleichen gehabt. Verstärkte Zwangsgedanken mir etwas antun zu können und über die nächsten Wochen ca. 10 kg abgenommen (war dann bei 46kg!), da kein Appetit gehabt. Nach 2 Wochen wurde auf 50mg erhöht.
Juni 2016: Nach Rücksprache mit dem Arzt Versuch auszuschleichen. Auf 25 mg reduziert. Nach 2 Monaten erneut Zwangsgedanken und insgesamt dunklere Laune. Nach Rücksprache und Anraten vom Arzt dann wieder auf 50 mg erhöhen.
Dezember 2016: Ende der Verhaltenstherapie
9. Januar 2017: Eigener Ausschleichversuch. Diesmal von 50 mg mit dem Messer immer ein Stückchen abgekappst von der Tablette, so dass es schätzungsweise 40mg sein müssten. Möchte das für 4-6 Wochen beibehalten und dann wieder ein Stückchen abkappsen so dass es ca 30 mg sind (das möchte ich dann für 4-6 Wochen wieder so machen) und so weiter...
21.02.2017: Immer noch 40 mg aber diesmal erstmals mit Zoloft Tropfen gesplittet (25 mg Tablette und 0.75ml Zoloft Tropfen)
27.02.2017: 35 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.50 ml Zoloft Tropfen)
31.03.2017: 31,5 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.32ml Zoloft Tropfen)
13.04.2017: Mittlere Panikattacke (die letzten 2-3 Wochen zunehmend wenig Ruhepausen mir gegönnt, Hormonschwankungen zu bemerken)
14.04.2017: Schwindel, Übelkeit am morgen
15.04.2017: Depressives Loch über mehrere Stunden. Darauffolgender Tag wieder viel besser.
17.05.2017: 29.925 mg. Ich fühle die ersten drei Wochen, dass ich wieder dünnhäutiger bin. Habe immer mal wieder Phasen in denen ich mich an die schlechteste Zeit der Depression erinnere und wie die Gedanken damals waren. Spüre dann das miese Gefühl und bekomme Angst es kommt zurück. Meist geht es immer wieder weg. Ab der 4. Woche besser.
13.06.2017: 27 mg. Nachwievor die ersten drei Wochen gefühlsmäßig wieder durchgängiger. Spüre immer wieder mal die Angst und das unwohl Gefühl der Zeit wo es mir damals so schlecht ging und bekomme Angst, dass ich wieder in diese Phase komme, in der ich dachte es macht doch alles keinen Sinn mehr.
Bin aber motiviert weil es mit dem reduzieren besser klappt als letztes Jahr wo ich um 50% direkt reduziert hatte.

Seit Juli alle 4 Wochen um ca. 10% reduziert.
01.10.17 0,65 ml Zoloft (13mg) Laune stabil. Zwischenzeitlich zittrige Hände. Häufiger Stuhlgang als sonst. Oft auch mal Durchfall. Vermehrtes Schwitzen. Libido gestiegen. Schlaf unruhiger.
Mitte Oktober: Symptome wieder weg
01.11.17 0,5 ml Zoloft (10mg) keine Symptome den November hindurch
25.11.17 0,35 ml Zoloft (7,5mg)
15. Januar 2018 0.25 ml. Zwischen November 2017 und Ja ist 2018 weiß ich nicht mehr genau die Schritte umwieviel ich reduziert habe. Im Januar/Februar 2018 komplett abgesetzt.
Verhaltenstherapie 2015 bis 2016 überlege neue Verhaltenstherapie zu beantragen
padma
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Re: Neu hier....Schleiche Sertralin aus

Beitrag von padma »

hallo Butterblume, :)

erfahrungsgemäss halten die Lösungen im Kühlschrank aufbewahrt deutlich länger. Achte halt drauf, ob sich etwas daran verändert, sich was absetzt oder so.

Ich hatte meine Fluoxetinlösung immer über Monate aufbewahrt bis sie aufgebraucht war.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, im :schnecke: Tempo ausgeschlichen
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Butterblume82
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Re: Neu hier....Schleiche Sertralin aus

Beitrag von Butterblume82 »

Hallo
Danke. Da es mir die letzten zwei Tage nicht sonderlich schlecht ging und keine Symptome hatte, habe ich mich heute früh entschlossen auf 35 mg zu reduzieren. Habe also heute früh damit begonnen und werde es mindestes 4 Wochen, wenn nicht sogar 6 Wochen so halten. Werde dann auch das Zoloft von nun an im Kühlschrank aufbewahren.
Lg
Juni 2015 Diagnose: Erschöpfungsdepression, Burn-Out, Panikattacken
August 2015 Beginn Verhaltenstherapie
August/September 2015 Beginn: Sertralin 25mg 2 Wochen lang. Schlimme Zeit beim einschleichen gehabt. Verstärkte Zwangsgedanken mir etwas antun zu können und über die nächsten Wochen ca. 10 kg abgenommen (war dann bei 46kg!), da kein Appetit gehabt. Nach 2 Wochen wurde auf 50mg erhöht.
Juni 2016: Nach Rücksprache mit dem Arzt Versuch auszuschleichen. Auf 25 mg reduziert. Nach 2 Monaten erneut Zwangsgedanken und insgesamt dunklere Laune. Nach Rücksprache und Anraten vom Arzt dann wieder auf 50 mg erhöhen.
Dezember 2016: Ende der Verhaltenstherapie
9. Januar 2017: Eigener Ausschleichversuch. Diesmal von 50 mg mit dem Messer immer ein Stückchen abgekappst von der Tablette, so dass es schätzungsweise 40mg sein müssten. Möchte das für 4-6 Wochen beibehalten und dann wieder ein Stückchen abkappsen so dass es ca 30 mg sind (das möchte ich dann für 4-6 Wochen wieder so machen) und so weiter...
21.02.2017: Immer noch 40 mg aber diesmal erstmals mit Zoloft Tropfen gesplittet (25 mg Tablette und 0.75ml Zoloft Tropfen)
27.02.2017: 35 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.50 ml Zoloft Tropfen)
31.03.2017: 31,5 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.32ml Zoloft Tropfen)
13.04.2017: Mittlere Panikattacke (die letzten 2-3 Wochen zunehmend wenig Ruhepausen mir gegönnt, Hormonschwankungen zu bemerken)
14.04.2017: Schwindel, Übelkeit am morgen
15.04.2017: Depressives Loch über mehrere Stunden. Darauffolgender Tag wieder viel besser.
17.05.2017: 29.925 mg. Ich fühle die ersten drei Wochen, dass ich wieder dünnhäutiger bin. Habe immer mal wieder Phasen in denen ich mich an die schlechteste Zeit der Depression erinnere und wie die Gedanken damals waren. Spüre dann das miese Gefühl und bekomme Angst es kommt zurück. Meist geht es immer wieder weg. Ab der 4. Woche besser.
13.06.2017: 27 mg. Nachwievor die ersten drei Wochen gefühlsmäßig wieder durchgängiger. Spüre immer wieder mal die Angst und das unwohl Gefühl der Zeit wo es mir damals so schlecht ging und bekomme Angst, dass ich wieder in diese Phase komme, in der ich dachte es macht doch alles keinen Sinn mehr.
Bin aber motiviert weil es mit dem reduzieren besser klappt als letztes Jahr wo ich um 50% direkt reduziert hatte.

Seit Juli alle 4 Wochen um ca. 10% reduziert.
01.10.17 0,65 ml Zoloft (13mg) Laune stabil. Zwischenzeitlich zittrige Hände. Häufiger Stuhlgang als sonst. Oft auch mal Durchfall. Vermehrtes Schwitzen. Libido gestiegen. Schlaf unruhiger.
Mitte Oktober: Symptome wieder weg
01.11.17 0,5 ml Zoloft (10mg) keine Symptome den November hindurch
25.11.17 0,35 ml Zoloft (7,5mg)
15. Januar 2018 0.25 ml. Zwischen November 2017 und Ja ist 2018 weiß ich nicht mehr genau die Schritte umwieviel ich reduziert habe. Im Januar/Februar 2018 komplett abgesetzt.
Verhaltenstherapie 2015 bis 2016 überlege neue Verhaltenstherapie zu beantragen
Vorby
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Re: Neu hier....Schleiche Sertralin aus

Beitrag von Vorby »

Hallo Butterblume,

ich drücke Dir die Daumen. Passe gut auf Dich auf und schaue was sich verändert.
Du wirst es schaffen, da bin ich mir ganz sicher.
Ich selbst habe zur Zeit eine kleine Delle im Verlauf. OK, das gibt sich auch wieder.
Berichte in meinem Thread darüber.

Liebe Grüße
Volker
Melperon:   15.12.2019   9,50 mg von  30 mg seit 06.02.2017
Sertralin:  19.09.2018   0,00 mg von 175 mg seit 08.07.2016 
            22.01.2020 Wiedereinstieg mit 25 mg
Mirtazapin: 15.01.2020  12,00 mg von  30 mg seit 21.01.2017

Verlauf bis Juni 2019 viewtopic.php?p=311211#p311211

Verlauf Juni 2019 bis heute:[spoil]
Melperon:

2017
       30,00  10/-/-/20
06.02  29,75  10/-/-/19,75
         .
18.12  13,50  3,5/-/-/10
2018
17.01  13,25  3,25/-/-/10
         .
30.12  10,40  0,4/-/-/10
2019
06.01  10,35  0,35/-/-/10
         .
08.06  10,00  zur Nacht
18.06   9,875
29.07   9,75
10.08   9,625
21.08   9,5
29.08   9,325
20.09   9,625
05.10   9,5
20.10   9,375
05.11   9,25
15.15   9,125
22.11   9,0
26.11   9,125
30.11   9,25
10.12   9,375
15.12   9,5

Sertralin / Zoloft:
 
2016
       175 
02.09  170 
         .
30.12  120
2017
06.01  118
         .
31.12   27
2018
07.01   25
         .
19.09    0

Mirtazapin:

2016
ein Versuch von 30 mg auf 22,5 mg zu reduzieren schlug fehl
2017
       30,00 
21.01  29,50 
         .
18.12  21,50
2018
10.01  21,25
         .
10.12  12,50
2019
03.01  12,25
         .
17.06  12,375
14.06  12,35
18.06  12,325
21.06  12,3
24.06  12,275
26.06  12,3
05.07  12,25
22.07  12,125
29.07  12
02.08  12,125
20.08  12
26.08  11,875
03.09  12,125
10.09  12,0625
18.09  12
27.09  11,875
08.10  11,75
19.10  11,5
01.11  11,25
08.11  11
10.11  11,25
15.11  11,125
22.11  11
26.11  11,125
30.11  11,25
10.12  11,375
15.12  11,5
15.01  12

[/spoil]
Butterblume82
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Re: Neu hier....Schleiche Sertralin aus

Beitrag von Butterblume82 »

Hallo

wollte euch mal fragen woran ich es ausmachen soll, ob ich nun nach 4 Wochen oder lieber doch nach 6 Wochen erst den nächsten Schritt zum Reduzieren mache? Bin ja derzeit bei 35 mg. Bei 40 mg ging es mir recht gut. Bei 35 mg im Prinzip auch, aber merke dass ich schon sensibler werde, was nicht schlecht ist. Ich arbeite dann auch wieder besser die Dinge anzuwenden, die ich in der Therapie gelernt hatte. Gestern war mein Tag recht stressig und dann hatte ich seit langem mal wieder den halben Tag Herzstolpern. Heute auch ein wenig. Aber nicht so dass ich sage oh je ganz schlimm. Muss nur chillen. Aber denkt ihr in dem Fall solle ich lieber 6 Wochen oder 4 Wochen auch ok und dann auf 30 runter?

Lg
Juni 2015 Diagnose: Erschöpfungsdepression, Burn-Out, Panikattacken
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August/September 2015 Beginn: Sertralin 25mg 2 Wochen lang. Schlimme Zeit beim einschleichen gehabt. Verstärkte Zwangsgedanken mir etwas antun zu können und über die nächsten Wochen ca. 10 kg abgenommen (war dann bei 46kg!), da kein Appetit gehabt. Nach 2 Wochen wurde auf 50mg erhöht.
Juni 2016: Nach Rücksprache mit dem Arzt Versuch auszuschleichen. Auf 25 mg reduziert. Nach 2 Monaten erneut Zwangsgedanken und insgesamt dunklere Laune. Nach Rücksprache und Anraten vom Arzt dann wieder auf 50 mg erhöhen.
Dezember 2016: Ende der Verhaltenstherapie
9. Januar 2017: Eigener Ausschleichversuch. Diesmal von 50 mg mit dem Messer immer ein Stückchen abgekappst von der Tablette, so dass es schätzungsweise 40mg sein müssten. Möchte das für 4-6 Wochen beibehalten und dann wieder ein Stückchen abkappsen so dass es ca 30 mg sind (das möchte ich dann für 4-6 Wochen wieder so machen) und so weiter...
21.02.2017: Immer noch 40 mg aber diesmal erstmals mit Zoloft Tropfen gesplittet (25 mg Tablette und 0.75ml Zoloft Tropfen)
27.02.2017: 35 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.50 ml Zoloft Tropfen)
31.03.2017: 31,5 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.32ml Zoloft Tropfen)
13.04.2017: Mittlere Panikattacke (die letzten 2-3 Wochen zunehmend wenig Ruhepausen mir gegönnt, Hormonschwankungen zu bemerken)
14.04.2017: Schwindel, Übelkeit am morgen
15.04.2017: Depressives Loch über mehrere Stunden. Darauffolgender Tag wieder viel besser.
17.05.2017: 29.925 mg. Ich fühle die ersten drei Wochen, dass ich wieder dünnhäutiger bin. Habe immer mal wieder Phasen in denen ich mich an die schlechteste Zeit der Depression erinnere und wie die Gedanken damals waren. Spüre dann das miese Gefühl und bekomme Angst es kommt zurück. Meist geht es immer wieder weg. Ab der 4. Woche besser.
13.06.2017: 27 mg. Nachwievor die ersten drei Wochen gefühlsmäßig wieder durchgängiger. Spüre immer wieder mal die Angst und das unwohl Gefühl der Zeit wo es mir damals so schlecht ging und bekomme Angst, dass ich wieder in diese Phase komme, in der ich dachte es macht doch alles keinen Sinn mehr.
Bin aber motiviert weil es mit dem reduzieren besser klappt als letztes Jahr wo ich um 50% direkt reduziert hatte.

Seit Juli alle 4 Wochen um ca. 10% reduziert.
01.10.17 0,65 ml Zoloft (13mg) Laune stabil. Zwischenzeitlich zittrige Hände. Häufiger Stuhlgang als sonst. Oft auch mal Durchfall. Vermehrtes Schwitzen. Libido gestiegen. Schlaf unruhiger.
Mitte Oktober: Symptome wieder weg
01.11.17 0,5 ml Zoloft (10mg) keine Symptome den November hindurch
25.11.17 0,35 ml Zoloft (7,5mg)
15. Januar 2018 0.25 ml. Zwischen November 2017 und Ja ist 2018 weiß ich nicht mehr genau die Schritte umwieviel ich reduziert habe. Im Januar/Februar 2018 komplett abgesetzt.
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Annanas
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Re: Neu hier....Schleiche Sertralin aus

Beitrag von Annanas »

Guten Morgen, Butterblume :) ,
kannst du bitte deine Signatur aktualisieren und auch gleich vermerken, wieviel Tropfen u. wieviel von
der Tablette du verwendest - dann haben alle Antwortenden gleich einen Überblick, danke!
Butterblume82 hat geschrieben:wollte euch mal fragen woran ich es ausmachen soll, ob ich nun nach 4 Wochen oder lieber doch nach 6 Wochen erst den nächsten Schritt zum Reduzieren mache? Bin ja derzeit bei 35 mg. Bei 40 mg ging es mir recht gut. Bei 35 mg im Prinzip auch, aber merke dass ich schon sensibler werde, was nicht schlecht ist.
Die Medikamente dämpfen ja ziemlich die Emotionen - es ist bekannt, daß man beim Absetzen wieder mehr Zugang
zu seinen Gefühlen und damit auch zu sich selbst bekommt.
Was ich persönlich aber sehr wünschenswert finde - natürlich ist es erstmal eine Umstellung u. zum Teil eine
Reizüberflutung, durch die man mit Symptomen reagieren kann.
Butterblume82 hat geschrieben: Gestern war mein Tag recht stressig und dann hatte ich seit langem mal wieder den halben Tag Herzstolpern
Das ist das, was ich auch mit der Reizüberflutung meine, gerade auf Stress reagiert man in den Absetzphasen sehr empfindlich.
So lange du dich in einer Stressphase befindest, würde ich nicht weiter absetzen.
Ansonsten empfehlen wir als Anhaltspunkt eine weitere Reduktion erst, wenn ca. 95 % der Symptome verschwunden sind,
dabei aber trotzdem ca. 4 Wochen auf jeden Fall einhalten.
Butterblume82 hat geschrieben:Aber denkt ihr in dem Fall solle ich lieber 6 Wochen oder 4 Wochen auch ok und dann auf 30 runter?

Also,wie oben geschrieben - erst möglichst stressfrei werden.

Und da du auch ziemlich sensibel reagierst (kein Vorwurf), wäre es vermutlich günstiger, nur max 10% abzusetzen?!
Das wären dann 3,5 mg Reduktionsdosis.

Aber das mußt du dann selbst entscheiden!

Liebe Grüße von Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
► Text zeigen

seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)
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Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.


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Re: Neu hier....Schleiche Sertralin aus

Beitrag von Butterblume82 »

Hallo Annanas,

oh stimmt die Signatur werde ich gleich updaten. Ich dachte ich muss immer 10% von der ursprünglichen Dosis reduzieren, quasi immer in 5 mg Schritten. Aber verstehe ich richtig, dass ich vom letzten Wert immer 10% nur reduzieren sollte nach Möglichkeit bzw wenn ich merke dass es in 5mg Schritten zuviele Symptome beschert? Hatte mir vorgenommen spätestens ab 25 mg dann in kleineren Schritten zu reduzieren aber bis spätestens da hätte ich nochmal bei euch um Rat gefragt.

Lg
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Juni 2016: Nach Rücksprache mit dem Arzt Versuch auszuschleichen. Auf 25 mg reduziert. Nach 2 Monaten erneut Zwangsgedanken und insgesamt dunklere Laune. Nach Rücksprache und Anraten vom Arzt dann wieder auf 50 mg erhöhen.
Dezember 2016: Ende der Verhaltenstherapie
9. Januar 2017: Eigener Ausschleichversuch. Diesmal von 50 mg mit dem Messer immer ein Stückchen abgekappst von der Tablette, so dass es schätzungsweise 40mg sein müssten. Möchte das für 4-6 Wochen beibehalten und dann wieder ein Stückchen abkappsen so dass es ca 30 mg sind (das möchte ich dann für 4-6 Wochen wieder so machen) und so weiter...
21.02.2017: Immer noch 40 mg aber diesmal erstmals mit Zoloft Tropfen gesplittet (25 mg Tablette und 0.75ml Zoloft Tropfen)
27.02.2017: 35 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.50 ml Zoloft Tropfen)
31.03.2017: 31,5 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.32ml Zoloft Tropfen)
13.04.2017: Mittlere Panikattacke (die letzten 2-3 Wochen zunehmend wenig Ruhepausen mir gegönnt, Hormonschwankungen zu bemerken)
14.04.2017: Schwindel, Übelkeit am morgen
15.04.2017: Depressives Loch über mehrere Stunden. Darauffolgender Tag wieder viel besser.
17.05.2017: 29.925 mg. Ich fühle die ersten drei Wochen, dass ich wieder dünnhäutiger bin. Habe immer mal wieder Phasen in denen ich mich an die schlechteste Zeit der Depression erinnere und wie die Gedanken damals waren. Spüre dann das miese Gefühl und bekomme Angst es kommt zurück. Meist geht es immer wieder weg. Ab der 4. Woche besser.
13.06.2017: 27 mg. Nachwievor die ersten drei Wochen gefühlsmäßig wieder durchgängiger. Spüre immer wieder mal die Angst und das unwohl Gefühl der Zeit wo es mir damals so schlecht ging und bekomme Angst, dass ich wieder in diese Phase komme, in der ich dachte es macht doch alles keinen Sinn mehr.
Bin aber motiviert weil es mit dem reduzieren besser klappt als letztes Jahr wo ich um 50% direkt reduziert hatte.

Seit Juli alle 4 Wochen um ca. 10% reduziert.
01.10.17 0,65 ml Zoloft (13mg) Laune stabil. Zwischenzeitlich zittrige Hände. Häufiger Stuhlgang als sonst. Oft auch mal Durchfall. Vermehrtes Schwitzen. Libido gestiegen. Schlaf unruhiger.
Mitte Oktober: Symptome wieder weg
01.11.17 0,5 ml Zoloft (10mg) keine Symptome den November hindurch
25.11.17 0,35 ml Zoloft (7,5mg)
15. Januar 2018 0.25 ml. Zwischen November 2017 und Ja ist 2018 weiß ich nicht mehr genau die Schritte umwieviel ich reduziert habe. Im Januar/Februar 2018 komplett abgesetzt.
Verhaltenstherapie 2015 bis 2016 überlege neue Verhaltenstherapie zu beantragen
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Re: Neu hier....Schleiche Sertralin aus

Beitrag von Butterblume82 »

So Signatur ist aktutulaisiert :)
Juni 2015 Diagnose: Erschöpfungsdepression, Burn-Out, Panikattacken
August 2015 Beginn Verhaltenstherapie
August/September 2015 Beginn: Sertralin 25mg 2 Wochen lang. Schlimme Zeit beim einschleichen gehabt. Verstärkte Zwangsgedanken mir etwas antun zu können und über die nächsten Wochen ca. 10 kg abgenommen (war dann bei 46kg!), da kein Appetit gehabt. Nach 2 Wochen wurde auf 50mg erhöht.
Juni 2016: Nach Rücksprache mit dem Arzt Versuch auszuschleichen. Auf 25 mg reduziert. Nach 2 Monaten erneut Zwangsgedanken und insgesamt dunklere Laune. Nach Rücksprache und Anraten vom Arzt dann wieder auf 50 mg erhöhen.
Dezember 2016: Ende der Verhaltenstherapie
9. Januar 2017: Eigener Ausschleichversuch. Diesmal von 50 mg mit dem Messer immer ein Stückchen abgekappst von der Tablette, so dass es schätzungsweise 40mg sein müssten. Möchte das für 4-6 Wochen beibehalten und dann wieder ein Stückchen abkappsen so dass es ca 30 mg sind (das möchte ich dann für 4-6 Wochen wieder so machen) und so weiter...
21.02.2017: Immer noch 40 mg aber diesmal erstmals mit Zoloft Tropfen gesplittet (25 mg Tablette und 0.75ml Zoloft Tropfen)
27.02.2017: 35 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.50 ml Zoloft Tropfen)
31.03.2017: 31,5 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.32ml Zoloft Tropfen)
13.04.2017: Mittlere Panikattacke (die letzten 2-3 Wochen zunehmend wenig Ruhepausen mir gegönnt, Hormonschwankungen zu bemerken)
14.04.2017: Schwindel, Übelkeit am morgen
15.04.2017: Depressives Loch über mehrere Stunden. Darauffolgender Tag wieder viel besser.
17.05.2017: 29.925 mg. Ich fühle die ersten drei Wochen, dass ich wieder dünnhäutiger bin. Habe immer mal wieder Phasen in denen ich mich an die schlechteste Zeit der Depression erinnere und wie die Gedanken damals waren. Spüre dann das miese Gefühl und bekomme Angst es kommt zurück. Meist geht es immer wieder weg. Ab der 4. Woche besser.
13.06.2017: 27 mg. Nachwievor die ersten drei Wochen gefühlsmäßig wieder durchgängiger. Spüre immer wieder mal die Angst und das unwohl Gefühl der Zeit wo es mir damals so schlecht ging und bekomme Angst, dass ich wieder in diese Phase komme, in der ich dachte es macht doch alles keinen Sinn mehr.
Bin aber motiviert weil es mit dem reduzieren besser klappt als letztes Jahr wo ich um 50% direkt reduziert hatte.

Seit Juli alle 4 Wochen um ca. 10% reduziert.
01.10.17 0,65 ml Zoloft (13mg) Laune stabil. Zwischenzeitlich zittrige Hände. Häufiger Stuhlgang als sonst. Oft auch mal Durchfall. Vermehrtes Schwitzen. Libido gestiegen. Schlaf unruhiger.
Mitte Oktober: Symptome wieder weg
01.11.17 0,5 ml Zoloft (10mg) keine Symptome den November hindurch
25.11.17 0,35 ml Zoloft (7,5mg)
15. Januar 2018 0.25 ml. Zwischen November 2017 und Ja ist 2018 weiß ich nicht mehr genau die Schritte umwieviel ich reduziert habe. Im Januar/Februar 2018 komplett abgesetzt.
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Lisamarie
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Re: Neu hier....Schleiche Sertralin aus

Beitrag von Lisamarie »

Hallo Butterblume, robuste Naturen vertragen auch 10% von der Ausgangsdosis, aber im Allgemeinen raten wir 10% von der letzten Dosis, da es für den Körper verträglicher ist und je niedriger man kommt sowieso viel kleinere Schritte wählen sollte. Im unteren Bereich empfehlen wir sogar nur noch um die 5% , da gerade im unteren Bereich noch übermässig viele Rezeptoren mit Wirkstoff belegt sind und man da langsamer machen sollte.
lg Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:

[spoil]Dosis vor dem 13.03.14 6,5 Tabletten a 15 mg 97,5 Ozapepam ca. 49 Diazepam
Seit dem 13.03 . Auf 6 runterdosiert 90 Ozapepam entspricht ca. 44 Diazepam dann bis zum 4.7 linar ohne große Probleme bis auf 60 Oxazepam (ca. 30 Diazepam )abgesetzt alle 4 Wochen 10%
04.07 auf 4. reduziert. 60. Oxazepam entspricht ca. 30. Diazepam
30.07 auf 3.75 reduziert 56,25. Oxazepam entspricht ca. 28.13 Diazepam
10.09 zu Mikrotapering entschlossen , ein Krümmelchen abgesetzt.
Bis zum 22.10. Krümmelweise abgesetzt ungefähr jetzt bei 28 mg Diazepam
01.11 einen weiteren Krümmel abgesetzt...

1.12einen weiteren Krümmel abgesetzt ca.26 mg Diazepam (umgerechnet) bis zum 30.12. auf ungefähr 22 .5 mg.
24.01 einen Krümmel weniger
14.02 weiterer Krümmel Abgesetzt ungefähr bei 22 mg Diazepam
20.04 10% abgesetzt
08.06. weiteren Krümmel
15.06 weiteren Krümmel
06.07. weiterer Krümmel
22.07. 1 ml abgesetzt 0,25 Wirkstoff ungefähr auf 18 mg Diazepam
Drei erneute Absetzversuche gescheitert. 1 mg erhöht.
25.09 1ml abgesetzt 0,25 mg
13.10 1 ml abgesetzt unglaubliche 0,25 mg :schnecke:
13.11 1ml 0,25 mg = 18,5 mg
25.11 2,5 mg = 16 mg Diazepam
11.12 1 mg abgesetzt jetzt auf ungef. 15 mg :o
13.01. bis 21.06.16 in 0,25 mg Schritten runter auf 12,5 mg

29.08.16 1 ml weniger 0,25 mg 12,25 mg Diazepam
20.09.16 1 ml weniger 0,25 mg. 12 mg Diazepam
10.10.16 - 0,25 mg. 11,75 mg Diazepam
20.10.16. -0,25 mg. 11,5. mg Diazepam
10.11.16. -0,25 mg. 11,25. mg Diazepam
22.11.16. -0,25 mg 11 mg Diazepam
12.12.16. -0,25 mg. 10,75. mg Diazepam
31.12.16 -0,25 mg 10,5 mg Diazepam das erste mal keine Entzugsymthome
13.1. 17 -0,5 mg 10 mg Diazepam yippy 40 mg Abgesetzt
8.3.17 -0,25 mg 9.75 mg Diazepam
14.4.17. -0,25 mg. 9,5 mg
3.5. 17 -0,25 mg 9,25 mg
16.7.17. -0,25 mg 9 mg
12.8.17. -0,25 mg 8,75
12.9.17. 8,5 mg
25.10.17 - 0,25 mg 8.25 mg
31.11. 8. mg
26.01.18. – 0,5 mg. 7,5 mg
02.03.18 5 mg
28.8. 18. 4;75 mg
27.11.18 Schrittweise abdosieren bis. 4 mg
16.01.19. 3.5 mg
27.02.19. 3 mg
29.03. 2,5 mg
25.6. 1,5 mg
Seit Mitte November auf 0.
Butterblume82
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Re: Neu hier....Schleiche Sertralin aus

Beitrag von Butterblume82 »

Hallo,

ich hab jetzt 10 % von der letzte Dosis heute reduziert und nicht mehr von der Ausgangsdosis. Sprich um 3,5 mg reduziert. Bin jetzt bei 31,5 mg seit heute. Wenn ich bei 25mg angekommen, muss ich dann auf die Wasserlösemethode umsteigen? Könnt ihr mir dazu bitte einen link senden, dass ich mich schon mal einlesen kann?

Danke
Juni 2015 Diagnose: Erschöpfungsdepression, Burn-Out, Panikattacken
August 2015 Beginn Verhaltenstherapie
August/September 2015 Beginn: Sertralin 25mg 2 Wochen lang. Schlimme Zeit beim einschleichen gehabt. Verstärkte Zwangsgedanken mir etwas antun zu können und über die nächsten Wochen ca. 10 kg abgenommen (war dann bei 46kg!), da kein Appetit gehabt. Nach 2 Wochen wurde auf 50mg erhöht.
Juni 2016: Nach Rücksprache mit dem Arzt Versuch auszuschleichen. Auf 25 mg reduziert. Nach 2 Monaten erneut Zwangsgedanken und insgesamt dunklere Laune. Nach Rücksprache und Anraten vom Arzt dann wieder auf 50 mg erhöhen.
Dezember 2016: Ende der Verhaltenstherapie
9. Januar 2017: Eigener Ausschleichversuch. Diesmal von 50 mg mit dem Messer immer ein Stückchen abgekappst von der Tablette, so dass es schätzungsweise 40mg sein müssten. Möchte das für 4-6 Wochen beibehalten und dann wieder ein Stückchen abkappsen so dass es ca 30 mg sind (das möchte ich dann für 4-6 Wochen wieder so machen) und so weiter...
21.02.2017: Immer noch 40 mg aber diesmal erstmals mit Zoloft Tropfen gesplittet (25 mg Tablette und 0.75ml Zoloft Tropfen)
27.02.2017: 35 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.50 ml Zoloft Tropfen)
31.03.2017: 31,5 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.32ml Zoloft Tropfen)
13.04.2017: Mittlere Panikattacke (die letzten 2-3 Wochen zunehmend wenig Ruhepausen mir gegönnt, Hormonschwankungen zu bemerken)
14.04.2017: Schwindel, Übelkeit am morgen
15.04.2017: Depressives Loch über mehrere Stunden. Darauffolgender Tag wieder viel besser.
17.05.2017: 29.925 mg. Ich fühle die ersten drei Wochen, dass ich wieder dünnhäutiger bin. Habe immer mal wieder Phasen in denen ich mich an die schlechteste Zeit der Depression erinnere und wie die Gedanken damals waren. Spüre dann das miese Gefühl und bekomme Angst es kommt zurück. Meist geht es immer wieder weg. Ab der 4. Woche besser.
13.06.2017: 27 mg. Nachwievor die ersten drei Wochen gefühlsmäßig wieder durchgängiger. Spüre immer wieder mal die Angst und das unwohl Gefühl der Zeit wo es mir damals so schlecht ging und bekomme Angst, dass ich wieder in diese Phase komme, in der ich dachte es macht doch alles keinen Sinn mehr.
Bin aber motiviert weil es mit dem reduzieren besser klappt als letztes Jahr wo ich um 50% direkt reduziert hatte.

Seit Juli alle 4 Wochen um ca. 10% reduziert.
01.10.17 0,65 ml Zoloft (13mg) Laune stabil. Zwischenzeitlich zittrige Hände. Häufiger Stuhlgang als sonst. Oft auch mal Durchfall. Vermehrtes Schwitzen. Libido gestiegen. Schlaf unruhiger.
Mitte Oktober: Symptome wieder weg
01.11.17 0,5 ml Zoloft (10mg) keine Symptome den November hindurch
25.11.17 0,35 ml Zoloft (7,5mg)
15. Januar 2018 0.25 ml. Zwischen November 2017 und Ja ist 2018 weiß ich nicht mehr genau die Schritte umwieviel ich reduziert habe. Im Januar/Februar 2018 komplett abgesetzt.
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Re: Neu hier....Schleiche Sertralin aus

Beitrag von LinLina »

Hallo Butterblume :-)

hier der Link zur Wasserlösemethode: http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=16&t=10923

lg Lina
Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell (seit Sommer 2018) 0,005 mg.

Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.
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Re: Neu hier....Schleiche Sertralin aus

Beitrag von Butterblume82 »

Hallo Lina,

danke. Da hatte ich doch schon mal reingelesen gehabt, erinnere mich jetzt. Wie ist das denn wenn ich keine Tabletten auflösen muss, weil ich ja die Zoloft Lösung hier habe. Sagen wir ich komme bei 22,5 mg an. Wie müsste ich das dann machen? 1ml entspricht 20 mg.

Lg
Juni 2015 Diagnose: Erschöpfungsdepression, Burn-Out, Panikattacken
August 2015 Beginn Verhaltenstherapie
August/September 2015 Beginn: Sertralin 25mg 2 Wochen lang. Schlimme Zeit beim einschleichen gehabt. Verstärkte Zwangsgedanken mir etwas antun zu können und über die nächsten Wochen ca. 10 kg abgenommen (war dann bei 46kg!), da kein Appetit gehabt. Nach 2 Wochen wurde auf 50mg erhöht.
Juni 2016: Nach Rücksprache mit dem Arzt Versuch auszuschleichen. Auf 25 mg reduziert. Nach 2 Monaten erneut Zwangsgedanken und insgesamt dunklere Laune. Nach Rücksprache und Anraten vom Arzt dann wieder auf 50 mg erhöhen.
Dezember 2016: Ende der Verhaltenstherapie
9. Januar 2017: Eigener Ausschleichversuch. Diesmal von 50 mg mit dem Messer immer ein Stückchen abgekappst von der Tablette, so dass es schätzungsweise 40mg sein müssten. Möchte das für 4-6 Wochen beibehalten und dann wieder ein Stückchen abkappsen so dass es ca 30 mg sind (das möchte ich dann für 4-6 Wochen wieder so machen) und so weiter...
21.02.2017: Immer noch 40 mg aber diesmal erstmals mit Zoloft Tropfen gesplittet (25 mg Tablette und 0.75ml Zoloft Tropfen)
27.02.2017: 35 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.50 ml Zoloft Tropfen)
31.03.2017: 31,5 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.32ml Zoloft Tropfen)
13.04.2017: Mittlere Panikattacke (die letzten 2-3 Wochen zunehmend wenig Ruhepausen mir gegönnt, Hormonschwankungen zu bemerken)
14.04.2017: Schwindel, Übelkeit am morgen
15.04.2017: Depressives Loch über mehrere Stunden. Darauffolgender Tag wieder viel besser.
17.05.2017: 29.925 mg. Ich fühle die ersten drei Wochen, dass ich wieder dünnhäutiger bin. Habe immer mal wieder Phasen in denen ich mich an die schlechteste Zeit der Depression erinnere und wie die Gedanken damals waren. Spüre dann das miese Gefühl und bekomme Angst es kommt zurück. Meist geht es immer wieder weg. Ab der 4. Woche besser.
13.06.2017: 27 mg. Nachwievor die ersten drei Wochen gefühlsmäßig wieder durchgängiger. Spüre immer wieder mal die Angst und das unwohl Gefühl der Zeit wo es mir damals so schlecht ging und bekomme Angst, dass ich wieder in diese Phase komme, in der ich dachte es macht doch alles keinen Sinn mehr.
Bin aber motiviert weil es mit dem reduzieren besser klappt als letztes Jahr wo ich um 50% direkt reduziert hatte.

Seit Juli alle 4 Wochen um ca. 10% reduziert.
01.10.17 0,65 ml Zoloft (13mg) Laune stabil. Zwischenzeitlich zittrige Hände. Häufiger Stuhlgang als sonst. Oft auch mal Durchfall. Vermehrtes Schwitzen. Libido gestiegen. Schlaf unruhiger.
Mitte Oktober: Symptome wieder weg
01.11.17 0,5 ml Zoloft (10mg) keine Symptome den November hindurch
25.11.17 0,35 ml Zoloft (7,5mg)
15. Januar 2018 0.25 ml. Zwischen November 2017 und Ja ist 2018 weiß ich nicht mehr genau die Schritte umwieviel ich reduziert habe. Im Januar/Februar 2018 komplett abgesetzt.
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Re: Neu hier....Schleiche Sertralin aus

Beitrag von Jamie »

Hallo, :)

1 ml = 20 mg
x = 22,5mg (gewünschte Menge)

x = 1,125ml.

Da man das so fein nicht mit der Dosierpipette hinbekommt, kannst du das mit einem Trick mit Wasser hinkriegen.


Du tust zB 1,5ml in 50ml Wasser geben, dann weiß man, dass in 50ml Wasser 30mg Wirkstoff sind

Der Dreisatz ist dann so:

30mg Sertralin = 50ml
22,5mg = x

x = 37,5ml

Das heißt du trinkst 37,5ml von den 50ml und die restlichen 12,5ml werden verworfen. Dann nimmst du genau 22,5mg zu dir

[highlight=yellow]Es möge aber bitte noch jemand anders nachrechnen, weil ich heute schon ein paar Mal etwas durcheinander war :D[/highlight]

Grüße
Jamie
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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


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Re: Neu hier....Schleiche Sertralin aus

Beitrag von padma »

hallo :) ,

Rechnung passt :)

lg padma
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, im :schnecke: Tempo ausgeschlichen
Absetzverlauf:
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Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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Re: Neu hier....Schleiche Sertralin aus

Beitrag von Butterblume82 »

Hallo ihr Lieben

die letzten 3 tage ging es mir nicht so prickelnd. Ich habe es aber schon kommen sehen, da ich zunehmend wenig für mich selbst getan habe und die letzten 2-3 Wochen war es anstrengend. Somit habe ich vor 3 Tagen seit langem eine Panikattacke gehabt. Darauf den Tag hatte ich Schwindel und gestern dann für einige Stunden in ein depressives Loch gefallen. Heute gehts mir wieder deutlich besser :)

Werde jetzt wieder mehr für mich sorgen und mir meine Ruhephasen genehmigen.

Viele Grüße
Juni 2015 Diagnose: Erschöpfungsdepression, Burn-Out, Panikattacken
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August/September 2015 Beginn: Sertralin 25mg 2 Wochen lang. Schlimme Zeit beim einschleichen gehabt. Verstärkte Zwangsgedanken mir etwas antun zu können und über die nächsten Wochen ca. 10 kg abgenommen (war dann bei 46kg!), da kein Appetit gehabt. Nach 2 Wochen wurde auf 50mg erhöht.
Juni 2016: Nach Rücksprache mit dem Arzt Versuch auszuschleichen. Auf 25 mg reduziert. Nach 2 Monaten erneut Zwangsgedanken und insgesamt dunklere Laune. Nach Rücksprache und Anraten vom Arzt dann wieder auf 50 mg erhöhen.
Dezember 2016: Ende der Verhaltenstherapie
9. Januar 2017: Eigener Ausschleichversuch. Diesmal von 50 mg mit dem Messer immer ein Stückchen abgekappst von der Tablette, so dass es schätzungsweise 40mg sein müssten. Möchte das für 4-6 Wochen beibehalten und dann wieder ein Stückchen abkappsen so dass es ca 30 mg sind (das möchte ich dann für 4-6 Wochen wieder so machen) und so weiter...
21.02.2017: Immer noch 40 mg aber diesmal erstmals mit Zoloft Tropfen gesplittet (25 mg Tablette und 0.75ml Zoloft Tropfen)
27.02.2017: 35 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.50 ml Zoloft Tropfen)
31.03.2017: 31,5 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.32ml Zoloft Tropfen)
13.04.2017: Mittlere Panikattacke (die letzten 2-3 Wochen zunehmend wenig Ruhepausen mir gegönnt, Hormonschwankungen zu bemerken)
14.04.2017: Schwindel, Übelkeit am morgen
15.04.2017: Depressives Loch über mehrere Stunden. Darauffolgender Tag wieder viel besser.
17.05.2017: 29.925 mg. Ich fühle die ersten drei Wochen, dass ich wieder dünnhäutiger bin. Habe immer mal wieder Phasen in denen ich mich an die schlechteste Zeit der Depression erinnere und wie die Gedanken damals waren. Spüre dann das miese Gefühl und bekomme Angst es kommt zurück. Meist geht es immer wieder weg. Ab der 4. Woche besser.
13.06.2017: 27 mg. Nachwievor die ersten drei Wochen gefühlsmäßig wieder durchgängiger. Spüre immer wieder mal die Angst und das unwohl Gefühl der Zeit wo es mir damals so schlecht ging und bekomme Angst, dass ich wieder in diese Phase komme, in der ich dachte es macht doch alles keinen Sinn mehr.
Bin aber motiviert weil es mit dem reduzieren besser klappt als letztes Jahr wo ich um 50% direkt reduziert hatte.

Seit Juli alle 4 Wochen um ca. 10% reduziert.
01.10.17 0,65 ml Zoloft (13mg) Laune stabil. Zwischenzeitlich zittrige Hände. Häufiger Stuhlgang als sonst. Oft auch mal Durchfall. Vermehrtes Schwitzen. Libido gestiegen. Schlaf unruhiger.
Mitte Oktober: Symptome wieder weg
01.11.17 0,5 ml Zoloft (10mg) keine Symptome den November hindurch
25.11.17 0,35 ml Zoloft (7,5mg)
15. Januar 2018 0.25 ml. Zwischen November 2017 und Ja ist 2018 weiß ich nicht mehr genau die Schritte umwieviel ich reduziert habe. Im Januar/Februar 2018 komplett abgesetzt.
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Re: Neu hier....Schleiche Sertralin aus

Beitrag von Annanas »

Hallo Butterblume :) ,
Butterblume82 hat geschrieben:die letzten 3 tage ging es mir nicht so prickelnd.
Du bist ja am 31.03. mit der Dosierung runtergegangen - es wird so sein, daß es sich hier um
Absetzsymptome gehandelt hat.
Butterblume82 hat geschrieben: Ich habe es aber schon kommen sehen, da ich zunehmend wenig für mich selbst getan habe und die letzten 2-3 Wochen war es anstrengend.
Super, daß du das Geschehen so gut reflektieren und in Zusammenhänge bringen kannst.
Es ist wirklich so - die meiste Energie wird schon normalerweise vom Gehirn verbraucht - beim Absetzen bleibt dann
fast gar nichts mehr an Kraft übrig, um stressige Situationen einigermaßen zu überstehen :shock: !
Butterblume82 hat geschrieben: Heute gehts mir wieder deutlich besser

Das freut mich für dich!
Butterblume82 hat geschrieben:Werde jetzt wieder mehr für mich sorgen und mir meine Ruhephasen genehmigen.
Du machst das richtig, alles, was möglich ist, in Ruhephasen investieren!

Noch einen schönen Ostermontag wünscht dir Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
► Text zeigen

seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)
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Re: Neu hier....Schleiche Sertralin aus

Beitrag von Butterblume82 »

Hallo ihr Lieben,

Ich hätte eine Frage. Hat aber keine Eile mit eurer Antwort. Und zwar hab ich ja die letzten Male beobachtet, dass ich Absetzsyptome bekomme ..immer paar Tage nach dem Reduzieren. Das letzte mal traten sie ja sogar erst nach 3 Wochen auf und dann etwas stärker in Form einer Panikattacke etc. Ich habe vor nächstes Wochenende wieder zu reduzieren. Ich überlege, ob ich nun nur um 5% weitermache soll. Nun die Frage. Würde ich etwas falsch machen, wenn ich zwar anstatt 10 nur noch 5% reduziere, dafür aber dann alle 3 Wochen beispielsweise? Bei den 10% Schritten habe ich alle 4-6 Wochen reduziert. Ich möchte auf keinen Fall riskieren wieder etwas tiefer zu fallen und habe das Gefühl, dass es mit den Nebenwirkungen beim nächsten 10 % reduzieren heftiger wird. Zwar sind die dann immer nur max eine Woche da die Symtome aber wer weiß ob der nächste Schritt alles verändert. Dann wäre ich enttäuscht. Ich habe jetzt schon damit zu kämpfen, dass meine Emotionen alle wieder sehr präsent da sind, was gut ist klar, aber ich bin einfach zu aggressiv in Stresssituationen mit meinen Kindern. Ich bin sofort auf der Palme und Schreie zu sehr rum. Das war unter der normalen Fosis natürlich nicht so. Und bevor ich 2015 im den Burn Out langsam reinglitt war ich auch nicht so. Erst wenige Wochen vor dem Burn Out fing das an. Aber zurück zur Frage. Denkt ihr das geht mit den 5% alle drei Wochen oder habt ihr einen anderen Vorschlag? Denke 10% sind langsam aber sicher zu viel.


Viele Grüße
Juni 2015 Diagnose: Erschöpfungsdepression, Burn-Out, Panikattacken
August 2015 Beginn Verhaltenstherapie
August/September 2015 Beginn: Sertralin 25mg 2 Wochen lang. Schlimme Zeit beim einschleichen gehabt. Verstärkte Zwangsgedanken mir etwas antun zu können und über die nächsten Wochen ca. 10 kg abgenommen (war dann bei 46kg!), da kein Appetit gehabt. Nach 2 Wochen wurde auf 50mg erhöht.
Juni 2016: Nach Rücksprache mit dem Arzt Versuch auszuschleichen. Auf 25 mg reduziert. Nach 2 Monaten erneut Zwangsgedanken und insgesamt dunklere Laune. Nach Rücksprache und Anraten vom Arzt dann wieder auf 50 mg erhöhen.
Dezember 2016: Ende der Verhaltenstherapie
9. Januar 2017: Eigener Ausschleichversuch. Diesmal von 50 mg mit dem Messer immer ein Stückchen abgekappst von der Tablette, so dass es schätzungsweise 40mg sein müssten. Möchte das für 4-6 Wochen beibehalten und dann wieder ein Stückchen abkappsen so dass es ca 30 mg sind (das möchte ich dann für 4-6 Wochen wieder so machen) und so weiter...
21.02.2017: Immer noch 40 mg aber diesmal erstmals mit Zoloft Tropfen gesplittet (25 mg Tablette und 0.75ml Zoloft Tropfen)
27.02.2017: 35 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.50 ml Zoloft Tropfen)
31.03.2017: 31,5 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.32ml Zoloft Tropfen)
13.04.2017: Mittlere Panikattacke (die letzten 2-3 Wochen zunehmend wenig Ruhepausen mir gegönnt, Hormonschwankungen zu bemerken)
14.04.2017: Schwindel, Übelkeit am morgen
15.04.2017: Depressives Loch über mehrere Stunden. Darauffolgender Tag wieder viel besser.
17.05.2017: 29.925 mg. Ich fühle die ersten drei Wochen, dass ich wieder dünnhäutiger bin. Habe immer mal wieder Phasen in denen ich mich an die schlechteste Zeit der Depression erinnere und wie die Gedanken damals waren. Spüre dann das miese Gefühl und bekomme Angst es kommt zurück. Meist geht es immer wieder weg. Ab der 4. Woche besser.
13.06.2017: 27 mg. Nachwievor die ersten drei Wochen gefühlsmäßig wieder durchgängiger. Spüre immer wieder mal die Angst und das unwohl Gefühl der Zeit wo es mir damals so schlecht ging und bekomme Angst, dass ich wieder in diese Phase komme, in der ich dachte es macht doch alles keinen Sinn mehr.
Bin aber motiviert weil es mit dem reduzieren besser klappt als letztes Jahr wo ich um 50% direkt reduziert hatte.

Seit Juli alle 4 Wochen um ca. 10% reduziert.
01.10.17 0,65 ml Zoloft (13mg) Laune stabil. Zwischenzeitlich zittrige Hände. Häufiger Stuhlgang als sonst. Oft auch mal Durchfall. Vermehrtes Schwitzen. Libido gestiegen. Schlaf unruhiger.
Mitte Oktober: Symptome wieder weg
01.11.17 0,5 ml Zoloft (10mg) keine Symptome den November hindurch
25.11.17 0,35 ml Zoloft (7,5mg)
15. Januar 2018 0.25 ml. Zwischen November 2017 und Ja ist 2018 weiß ich nicht mehr genau die Schritte umwieviel ich reduziert habe. Im Januar/Februar 2018 komplett abgesetzt.
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padma
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Re: Neu hier....Schleiche Sertralin aus

Beitrag von padma »

hallo Butterblume, :)

da du deutlich spürst, dass 10 % Reduktionen für dich zuviel sind, würde ich dir auch zu 5 % Reduktionen raten.
Ich wüde den Abstand allerdings nicht auf 3 Wochen verkürzen, sondern mindestens 4 Wochen abwarten.
Du hast ja selbst schon gemerkt, dass Absetzsymptome zeitverzögert auch erst nach 3 Wochen einsetzen können. Wenn du dich nach 4 Wochen dann stabil fühlst, kannst du den nächsten Schritt machen.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, im :schnecke: Tempo ausgeschlichen
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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Re: Schleiche Sertralin aus

Beitrag von Annanas »

[mod=Annanas]Hallo Regor - habe dir einen eigenen Thread erstellt - http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 35&t=13310 lG Anna[/mod]
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Re: Schleiche Sertralin aus

Beitrag von Butterblume82 »

Hallo

Wollte mich mal kurz zwischenmelden. In knapp zweieinhalb Wochen steht der nächste Schritt an auf 25 mg runterzugehen-Halbzeit. Ich bin schon sehr gespannt wie ich den Schritt meistern werde. Allgemein habe ich das Gefühl, dass es zwar gut läuft und aber natürlich bin ich durch die Depression an sich etwas traumatisierte worden. Und ich denke seit den letzten Achritten öfter über die ganz miese Zeit nach,bekomme dann Angst dass ich vllt wieder in so eine Phase kommen könnte. Versuche mich dann abzulenken, aber das ist auch nicht richtig. Versuche weiterhin positiv zu denken um auch in meinem Hirn den biochemischen Prozess positiv zu beeinflussen. Die 4 Wochen zwischen den Schritten sind bislang absolut nötig und gut so. Weniger wäre nicht gut. 4 Wochen braucht mein Hirn mindestens um sich einigermaßen einzupegeln.

Melde mich bald wieder. Machts gut :)
Juni 2015 Diagnose: Erschöpfungsdepression, Burn-Out, Panikattacken
August 2015 Beginn Verhaltenstherapie
August/September 2015 Beginn: Sertralin 25mg 2 Wochen lang. Schlimme Zeit beim einschleichen gehabt. Verstärkte Zwangsgedanken mir etwas antun zu können und über die nächsten Wochen ca. 10 kg abgenommen (war dann bei 46kg!), da kein Appetit gehabt. Nach 2 Wochen wurde auf 50mg erhöht.
Juni 2016: Nach Rücksprache mit dem Arzt Versuch auszuschleichen. Auf 25 mg reduziert. Nach 2 Monaten erneut Zwangsgedanken und insgesamt dunklere Laune. Nach Rücksprache und Anraten vom Arzt dann wieder auf 50 mg erhöhen.
Dezember 2016: Ende der Verhaltenstherapie
9. Januar 2017: Eigener Ausschleichversuch. Diesmal von 50 mg mit dem Messer immer ein Stückchen abgekappst von der Tablette, so dass es schätzungsweise 40mg sein müssten. Möchte das für 4-6 Wochen beibehalten und dann wieder ein Stückchen abkappsen so dass es ca 30 mg sind (das möchte ich dann für 4-6 Wochen wieder so machen) und so weiter...
21.02.2017: Immer noch 40 mg aber diesmal erstmals mit Zoloft Tropfen gesplittet (25 mg Tablette und 0.75ml Zoloft Tropfen)
27.02.2017: 35 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.50 ml Zoloft Tropfen)
31.03.2017: 31,5 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.32ml Zoloft Tropfen)
13.04.2017: Mittlere Panikattacke (die letzten 2-3 Wochen zunehmend wenig Ruhepausen mir gegönnt, Hormonschwankungen zu bemerken)
14.04.2017: Schwindel, Übelkeit am morgen
15.04.2017: Depressives Loch über mehrere Stunden. Darauffolgender Tag wieder viel besser.
17.05.2017: 29.925 mg. Ich fühle die ersten drei Wochen, dass ich wieder dünnhäutiger bin. Habe immer mal wieder Phasen in denen ich mich an die schlechteste Zeit der Depression erinnere und wie die Gedanken damals waren. Spüre dann das miese Gefühl und bekomme Angst es kommt zurück. Meist geht es immer wieder weg. Ab der 4. Woche besser.
13.06.2017: 27 mg. Nachwievor die ersten drei Wochen gefühlsmäßig wieder durchgängiger. Spüre immer wieder mal die Angst und das unwohl Gefühl der Zeit wo es mir damals so schlecht ging und bekomme Angst, dass ich wieder in diese Phase komme, in der ich dachte es macht doch alles keinen Sinn mehr.
Bin aber motiviert weil es mit dem reduzieren besser klappt als letztes Jahr wo ich um 50% direkt reduziert hatte.

Seit Juli alle 4 Wochen um ca. 10% reduziert.
01.10.17 0,65 ml Zoloft (13mg) Laune stabil. Zwischenzeitlich zittrige Hände. Häufiger Stuhlgang als sonst. Oft auch mal Durchfall. Vermehrtes Schwitzen. Libido gestiegen. Schlaf unruhiger.
Mitte Oktober: Symptome wieder weg
01.11.17 0,5 ml Zoloft (10mg) keine Symptome den November hindurch
25.11.17 0,35 ml Zoloft (7,5mg)
15. Januar 2018 0.25 ml. Zwischen November 2017 und Ja ist 2018 weiß ich nicht mehr genau die Schritte umwieviel ich reduziert habe. Im Januar/Februar 2018 komplett abgesetzt.
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