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Butterblume82: Schleiche Sertralin aus

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Butterblume82
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Re: Schleiche Sertralin aus

Beitrag von Butterblume82 »

Hi ihr Lieben,

Mir gehts grad nicht so gut. Ich hab die letzten Wochen grundsätzlich mehr Belastung gehabt und nicht für Ausgleich sorgen können. Dann gab es vor ca 10 Tagen einen Geplanten Klinikaufenthalt für die Kinder und der war so stressig. Habe dort bestimmt 2 Nächte sehr sehr schlecht geschlafen. Bestimmt pro Nacht nur 2 Stunden geschlafen an den besagten Nächten. Als wir vor wenigen Tagen entlassen wurden hat es dann Peng gemacht und ich hatte ca 6 Stunden ein ganz tiefes depressives Loch gehabt. Keinen Appetit und kein Lächeln. Das mit dem weniger Appetit hat sich schon über die letzten Wochen immer mehr eingeschlichen. Ich hab jetzt innerhalb der letzten zwei Wochen ca 6 kg abgenommen. Hab nix mehr reingekriegt. Hab dann angefangen vorgestern Eiweiß Milchshakes zu trunknen wie vor zwei Jahren als es akut war..damit ich nicht weiter abrutsche und einigermaßen auf Kalorien komme bis der Appetit zum Essen wieder da ist.

Generell ist es von der Laune etwas besser als vor zwei Tagen. Jedoch schwankend und ewtwas Angst ..vor allem von einem zu starken Rückschlag. Hab jetzt seit drei vier Tagen soviel Darmgeräusche und Luft im Bauch + Übelkeit ...fühle mich schlapp. Habe die Ärztin aufgesucht damit sie mir sagt ob ich nicht nebenher ggf doch nen Infekt zusätzlich hab oder ob es Psychosomatiscv ist. Aber eine definitive Antwort konnte sie mir nicht geben. Hat mir was für die Bauchsyntome trotzdem gegeben. Was meint ihr zu allem?
Juni 2015 Diagnose: Erschöpfungsdepression, Burn-Out, Panikattacken
August 2015 Beginn Verhaltenstherapie
August/September 2015 Beginn: Sertralin 25mg 2 Wochen lang. Schlimme Zeit beim einschleichen gehabt. Verstärkte Zwangsgedanken mir etwas antun zu können und über die nächsten Wochen ca. 10 kg abgenommen (war dann bei 46kg!), da kein Appetit gehabt. Nach 2 Wochen wurde auf 50mg erhöht.
Juni 2016: Nach Rücksprache mit dem Arzt Versuch auszuschleichen. Auf 25 mg reduziert. Nach 2 Monaten erneut Zwangsgedanken und insgesamt dunklere Laune. Nach Rücksprache und Anraten vom Arzt dann wieder auf 50 mg erhöhen.
Dezember 2016: Ende der Verhaltenstherapie
9. Januar 2017: Eigener Ausschleichversuch. Diesmal von 50 mg mit dem Messer immer ein Stückchen abgekappst von der Tablette, so dass es schätzungsweise 40mg sein müssten. Möchte das für 4-6 Wochen beibehalten und dann wieder ein Stückchen abkappsen so dass es ca 30 mg sind (das möchte ich dann für 4-6 Wochen wieder so machen) und so weiter...
21.02.2017: Immer noch 40 mg aber diesmal erstmals mit Zoloft Tropfen gesplittet (25 mg Tablette und 0.75ml Zoloft Tropfen)
27.02.2017: 35 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.50 ml Zoloft Tropfen)
31.03.2017: 31,5 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.32ml Zoloft Tropfen)
13.04.2017: Mittlere Panikattacke (die letzten 2-3 Wochen zunehmend wenig Ruhepausen mir gegönnt, Hormonschwankungen zu bemerken)
14.04.2017: Schwindel, Übelkeit am morgen
15.04.2017: Depressives Loch über mehrere Stunden. Darauffolgender Tag wieder viel besser.
17.05.2017: 29.925 mg. Ich fühle die ersten drei Wochen, dass ich wieder dünnhäutiger bin. Habe immer mal wieder Phasen in denen ich mich an die schlechteste Zeit der Depression erinnere und wie die Gedanken damals waren. Spüre dann das miese Gefühl und bekomme Angst es kommt zurück. Meist geht es immer wieder weg. Ab der 4. Woche besser.
13.06.2017: 27 mg. Nachwievor die ersten drei Wochen gefühlsmäßig wieder durchgängiger. Spüre immer wieder mal die Angst und das unwohl Gefühl der Zeit wo es mir damals so schlecht ging und bekomme Angst, dass ich wieder in diese Phase komme, in der ich dachte es macht doch alles keinen Sinn mehr.
Bin aber motiviert weil es mit dem reduzieren besser klappt als letztes Jahr wo ich um 50% direkt reduziert hatte.

Seit Juli alle 4 Wochen um ca. 10% reduziert.
01.10.17 0,65 ml Zoloft (13mg) Laune stabil. Zwischenzeitlich zittrige Hände. Häufiger Stuhlgang als sonst. Oft auch mal Durchfall. Vermehrtes Schwitzen. Libido gestiegen. Schlaf unruhiger.
Mitte Oktober: Symptome wieder weg
01.11.17 0,5 ml Zoloft (10mg) keine Symptome den November hindurch
25.11.17 0,35 ml Zoloft (7,5mg)
15. Januar 2018 0.25 ml. Zwischen November 2017 und Ja ist 2018 weiß ich nicht mehr genau die Schritte umwieviel ich reduziert habe. Im Januar/Februar 2018 komplett abgesetzt.
Verhaltenstherapie 2015 bis 2016 überlege neue Verhaltenstherapie zu beantragen
Lisamarie
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Re: Schleiche Sertralin aus

Beitrag von Lisamarie »

Hallo Butterblume, das war ja viel Aufregung die letzte Zeit bei dir, was sicher in deinen Entzug mit reinspielt, ich würde jetzt erstmal noch zuwarten ob es sich auf der Dosis wieder beruhigt und dann erst weiter absetzen.

Was hast du dir denn für die Bauchsymthome geben lassen ?
Lg Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:

[spoil]Dosis vor dem 13.03.14 6,5 Tabletten a 15 mg 97,5 Ozapepam ca. 49 Diazepam
Seit dem 13.03 . Auf 6 runterdosiert 90 Ozapepam entspricht ca. 44 Diazepam dann bis zum 4.7 linar ohne große Probleme bis auf 60 Oxazepam (ca. 30 Diazepam )abgesetzt alle 4 Wochen 10%
04.07 auf 4. reduziert. 60. Oxazepam entspricht ca. 30. Diazepam
30.07 auf 3.75 reduziert 56,25. Oxazepam entspricht ca. 28.13 Diazepam
10.09 zu Mikrotapering entschlossen , ein Krümmelchen abgesetzt.
Bis zum 22.10. Krümmelweise abgesetzt ungefähr jetzt bei 28 mg Diazepam
01.11 einen weiteren Krümmel abgesetzt...

1.12einen weiteren Krümmel abgesetzt ca.26 mg Diazepam (umgerechnet) bis zum 30.12. auf ungefähr 22 .5 mg.
24.01 einen Krümmel weniger
14.02 weiterer Krümmel Abgesetzt ungefähr bei 22 mg Diazepam
20.04 10% abgesetzt
08.06. weiteren Krümmel
15.06 weiteren Krümmel
06.07. weiterer Krümmel
22.07. 1 ml abgesetzt 0,25 Wirkstoff ungefähr auf 18 mg Diazepam
Drei erneute Absetzversuche gescheitert. 1 mg erhöht.
25.09 1ml abgesetzt 0,25 mg
13.10 1 ml abgesetzt unglaubliche 0,25 mg :schnecke:
13.11 1ml 0,25 mg = 18,5 mg
25.11 2,5 mg = 16 mg Diazepam
11.12 1 mg abgesetzt jetzt auf ungef. 15 mg :o
13.01. bis 21.06.16 in 0,25 mg Schritten runter auf 12,5 mg

29.08.16 1 ml weniger 0,25 mg 12,25 mg Diazepam
20.09.16 1 ml weniger 0,25 mg. 12 mg Diazepam
10.10.16 - 0,25 mg. 11,75 mg Diazepam
20.10.16. -0,25 mg. 11,5. mg Diazepam
10.11.16. -0,25 mg. 11,25. mg Diazepam
22.11.16. -0,25 mg 11 mg Diazepam
12.12.16. -0,25 mg. 10,75. mg Diazepam
31.12.16 -0,25 mg 10,5 mg Diazepam das erste mal keine Entzugsymthome
13.1. 17 -0,5 mg 10 mg Diazepam yippy 40 mg Abgesetzt
8.3.17 -0,25 mg 9.75 mg Diazepam
14.4.17. -0,25 mg. 9,5 mg
3.5. 17 -0,25 mg 9,25 mg
16.7.17. -0,25 mg 9 mg
12.8.17. -0,25 mg 8,75
12.9.17. 8,5 mg
25.10.17 - 0,25 mg 8.25 mg
31.11. 8. mg
26.01.18. – 0,5 mg. 7,5 mg
02.03.18 5 mg
28.8. 18. 4;75 mg
27.11.18 Schrittweise abdosieren bis. 4 mg
16.01.19. 3.5 mg
27.02.19. 3 mg
29.03. 2,5 mg
25.6. 1,5 mg
Seit Mitte November auf 0.
Butterblume82
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Re: Schleiche Sertralin aus

Beitrag von Butterblume82 »

Für zwei Wochen Omeprazol. Und iberogast
Juni 2015 Diagnose: Erschöpfungsdepression, Burn-Out, Panikattacken
August 2015 Beginn Verhaltenstherapie
August/September 2015 Beginn: Sertralin 25mg 2 Wochen lang. Schlimme Zeit beim einschleichen gehabt. Verstärkte Zwangsgedanken mir etwas antun zu können und über die nächsten Wochen ca. 10 kg abgenommen (war dann bei 46kg!), da kein Appetit gehabt. Nach 2 Wochen wurde auf 50mg erhöht.
Juni 2016: Nach Rücksprache mit dem Arzt Versuch auszuschleichen. Auf 25 mg reduziert. Nach 2 Monaten erneut Zwangsgedanken und insgesamt dunklere Laune. Nach Rücksprache und Anraten vom Arzt dann wieder auf 50 mg erhöhen.
Dezember 2016: Ende der Verhaltenstherapie
9. Januar 2017: Eigener Ausschleichversuch. Diesmal von 50 mg mit dem Messer immer ein Stückchen abgekappst von der Tablette, so dass es schätzungsweise 40mg sein müssten. Möchte das für 4-6 Wochen beibehalten und dann wieder ein Stückchen abkappsen so dass es ca 30 mg sind (das möchte ich dann für 4-6 Wochen wieder so machen) und so weiter...
21.02.2017: Immer noch 40 mg aber diesmal erstmals mit Zoloft Tropfen gesplittet (25 mg Tablette und 0.75ml Zoloft Tropfen)
27.02.2017: 35 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.50 ml Zoloft Tropfen)
31.03.2017: 31,5 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.32ml Zoloft Tropfen)
13.04.2017: Mittlere Panikattacke (die letzten 2-3 Wochen zunehmend wenig Ruhepausen mir gegönnt, Hormonschwankungen zu bemerken)
14.04.2017: Schwindel, Übelkeit am morgen
15.04.2017: Depressives Loch über mehrere Stunden. Darauffolgender Tag wieder viel besser.
17.05.2017: 29.925 mg. Ich fühle die ersten drei Wochen, dass ich wieder dünnhäutiger bin. Habe immer mal wieder Phasen in denen ich mich an die schlechteste Zeit der Depression erinnere und wie die Gedanken damals waren. Spüre dann das miese Gefühl und bekomme Angst es kommt zurück. Meist geht es immer wieder weg. Ab der 4. Woche besser.
13.06.2017: 27 mg. Nachwievor die ersten drei Wochen gefühlsmäßig wieder durchgängiger. Spüre immer wieder mal die Angst und das unwohl Gefühl der Zeit wo es mir damals so schlecht ging und bekomme Angst, dass ich wieder in diese Phase komme, in der ich dachte es macht doch alles keinen Sinn mehr.
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padma
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Re: Schleiche Sertralin aus

Beitrag von padma »

liebe Butterblume, :)

es tut mir leid, dass es dir nicht gut geht. :hug:
Ich hoffe, deinen Kindern geht es jetzt wieder gut.

Ich vermute, dass die Belastung und der Schlafmangel in Kombination mit dem Entzug die Symptome ausgelöst hat.
Hab dann angefangen vorgestern Eiweiß Milchshakes zu trunknen wie vor zwei Jahren als es akut war..damit ich nicht weiter abrutsche und einigermaßen auf Kalorien komme bis der Appetit zum Essen wieder da ist
Achte bitte drauf, dass dem Shake kein Tryptophan zugesetzt sind, das könnte in Kombination mit dem AD gefährlich werden.
Hab jetzt seit drei vier Tagen soviel Darmgeräusche und Luft im Bauch + Übelkeit ...fühle mich schlapp.
Für zwei Wochen Omeprazol. Und iberogast
Iberogast könnte hilfreich sein. Omeprazol weiss ich nicht so recht, das reduziert ja die Magensäure.
Ich würde es mit Schonkost und Fencheltee versuchen. Gegen Übelkeit hilft es, klein geschnittenen frischen Ingwer zu kauen.
Und gönn dir Ruhe, soweit das möglich ist.

gute Besserung, :hug:
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, im :schnecke: Tempo ausgeschlichen
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1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



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Butterblume82
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Re: Schleiche Sertralin aus

Beitrag von Butterblume82 »

Hallo

wollte mich mal zwischenmelden. Ich bin seit dem 1.10 nun auf 0.65ml (13mg) Zoloft. Bin noch nicht in eine Depression gefallen und hoffe auch das dies nicht kommt. Jedoch mekre ich zunehmendst wie mein Körper wieder in Symptome des Fluchtmodus verfällt. Häufiger Stuhlgang. Durchfälle mehren sich. Zittrige Hände. Schlafe unruhiger. Vermehrtes Schwitzen. Schwierigkeiten mich zu konzentrieren.Heißhungerattacken. Ich habe vor einige Tagen nochmal meine Schilddrüsenwerte abnehmen lassen inkl Antikörper um Morbus Basedow oder Hashimoto abzuklären und bekomme noch einen Schilddrüsenultraschall. Bin gespannt ob da was bei rauskommt. Naja... ich halte euch auf dem Laufenden ihr Lieben.

Lg
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Dezember 2016: Ende der Verhaltenstherapie
9. Januar 2017: Eigener Ausschleichversuch. Diesmal von 50 mg mit dem Messer immer ein Stückchen abgekappst von der Tablette, so dass es schätzungsweise 40mg sein müssten. Möchte das für 4-6 Wochen beibehalten und dann wieder ein Stückchen abkappsen so dass es ca 30 mg sind (das möchte ich dann für 4-6 Wochen wieder so machen) und so weiter...
21.02.2017: Immer noch 40 mg aber diesmal erstmals mit Zoloft Tropfen gesplittet (25 mg Tablette und 0.75ml Zoloft Tropfen)
27.02.2017: 35 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.50 ml Zoloft Tropfen)
31.03.2017: 31,5 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.32ml Zoloft Tropfen)
13.04.2017: Mittlere Panikattacke (die letzten 2-3 Wochen zunehmend wenig Ruhepausen mir gegönnt, Hormonschwankungen zu bemerken)
14.04.2017: Schwindel, Übelkeit am morgen
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13.06.2017: 27 mg. Nachwievor die ersten drei Wochen gefühlsmäßig wieder durchgängiger. Spüre immer wieder mal die Angst und das unwohl Gefühl der Zeit wo es mir damals so schlecht ging und bekomme Angst, dass ich wieder in diese Phase komme, in der ich dachte es macht doch alles keinen Sinn mehr.
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Seit Juli alle 4 Wochen um ca. 10% reduziert.
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Mitte Oktober: Symptome wieder weg
01.11.17 0,5 ml Zoloft (10mg) keine Symptome den November hindurch
25.11.17 0,35 ml Zoloft (7,5mg)
15. Januar 2018 0.25 ml. Zwischen November 2017 und Ja ist 2018 weiß ich nicht mehr genau die Schritte umwieviel ich reduziert habe. Im Januar/Februar 2018 komplett abgesetzt.
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Re: Schleiche Sertralin aus

Beitrag von padma »

hallo Butterblume, :)

liegt bei dir denn eine SD Erkrankung schon länger vor?

Dieser "Fluchtmodus gehört auch mit zu den Absetzsymptomen. Lies auch mal hier: http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=6&t=10373

Ich denke du reduzierst zu schnell. Von welcher Dosis aus berechnest du die 10% ? Bei 10% der jeweils letzten Dosis wärst du jetzt noch nicht auf 13 mg sondern auf ca. 20 mg, meiner Rechnung nach ( 27 - 24,3 - 21,9 - 19,7 mg).

Ich würde leicht erhöhen, auf 14 mg.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Schleiche Sertralin aus

Beitrag von Jamie »

Hallo Butterblume, :)

nun mal ausgeklammert, dass deine Schilddrüsenwerte spinnen, so sehe ich das genau wie padma :).
Du bist zu schnell unterwegs und hast Absetzsymptome.
Dein Körper zeigt massive Stressreaktionen, ich würde unbedingt langsamer machen, denn so ein Zustand kann auch schnell entgleisen und dann ist Stabilisierung schwierig.
Mach bitte langsam! Das ist sicherer.

Alles Gute
Jamie
...........SIGNATUR...............


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Re: Schleiche Sertralin aus

Beitrag von Butterblume82 »

Hallo,

also eine Schilddrüsenerkrankung liegt bei mir nicht vor. DIe Werte waren wohl in Ordnung.

Ich habe seit längerem keine Symptome mehr bzgl Flucht oder ähnlichem. Das ging ca. 2 Wochen mit den Symptomen. Ich bin jetzt bei 0,35 (7mg) ml seit 3 Tagen. Den November war ich komplett bei 0,5 ml (10mg). Den kompletten November hab ich mich bisher echt gut und beschwerdefrei gefühlt. Es bleibt also spannend... sobald ich doch mal wieder Symptome haben sollte und dieser auch länger als ne Woche oder zwei anhalten, werde ich defintiv langsamer machen. Ich danke euch.

Liebe Grüße
Juni 2015 Diagnose: Erschöpfungsdepression, Burn-Out, Panikattacken
August 2015 Beginn Verhaltenstherapie
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Juni 2016: Nach Rücksprache mit dem Arzt Versuch auszuschleichen. Auf 25 mg reduziert. Nach 2 Monaten erneut Zwangsgedanken und insgesamt dunklere Laune. Nach Rücksprache und Anraten vom Arzt dann wieder auf 50 mg erhöhen.
Dezember 2016: Ende der Verhaltenstherapie
9. Januar 2017: Eigener Ausschleichversuch. Diesmal von 50 mg mit dem Messer immer ein Stückchen abgekappst von der Tablette, so dass es schätzungsweise 40mg sein müssten. Möchte das für 4-6 Wochen beibehalten und dann wieder ein Stückchen abkappsen so dass es ca 30 mg sind (das möchte ich dann für 4-6 Wochen wieder so machen) und so weiter...
21.02.2017: Immer noch 40 mg aber diesmal erstmals mit Zoloft Tropfen gesplittet (25 mg Tablette und 0.75ml Zoloft Tropfen)
27.02.2017: 35 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.50 ml Zoloft Tropfen)
31.03.2017: 31,5 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.32ml Zoloft Tropfen)
13.04.2017: Mittlere Panikattacke (die letzten 2-3 Wochen zunehmend wenig Ruhepausen mir gegönnt, Hormonschwankungen zu bemerken)
14.04.2017: Schwindel, Übelkeit am morgen
15.04.2017: Depressives Loch über mehrere Stunden. Darauffolgender Tag wieder viel besser.
17.05.2017: 29.925 mg. Ich fühle die ersten drei Wochen, dass ich wieder dünnhäutiger bin. Habe immer mal wieder Phasen in denen ich mich an die schlechteste Zeit der Depression erinnere und wie die Gedanken damals waren. Spüre dann das miese Gefühl und bekomme Angst es kommt zurück. Meist geht es immer wieder weg. Ab der 4. Woche besser.
13.06.2017: 27 mg. Nachwievor die ersten drei Wochen gefühlsmäßig wieder durchgängiger. Spüre immer wieder mal die Angst und das unwohl Gefühl der Zeit wo es mir damals so schlecht ging und bekomme Angst, dass ich wieder in diese Phase komme, in der ich dachte es macht doch alles keinen Sinn mehr.
Bin aber motiviert weil es mit dem reduzieren besser klappt als letztes Jahr wo ich um 50% direkt reduziert hatte.

Seit Juli alle 4 Wochen um ca. 10% reduziert.
01.10.17 0,65 ml Zoloft (13mg) Laune stabil. Zwischenzeitlich zittrige Hände. Häufiger Stuhlgang als sonst. Oft auch mal Durchfall. Vermehrtes Schwitzen. Libido gestiegen. Schlaf unruhiger.
Mitte Oktober: Symptome wieder weg
01.11.17 0,5 ml Zoloft (10mg) keine Symptome den November hindurch
25.11.17 0,35 ml Zoloft (7,5mg)
15. Januar 2018 0.25 ml. Zwischen November 2017 und Ja ist 2018 weiß ich nicht mehr genau die Schritte umwieviel ich reduziert habe. Im Januar/Februar 2018 komplett abgesetzt.
Verhaltenstherapie 2015 bis 2016 überlege neue Verhaltenstherapie zu beantragen
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Re: Schleiche Sertralin aus

Beitrag von Butterblume82 »

Hallo

muss ich zu irgendeinem Zeitpunkt beim Ausschleichen den Zeitpunkt der Einnahme ändern? Nehme das Sertralin immer morgens.

Liebe Grüße
Juni 2015 Diagnose: Erschöpfungsdepression, Burn-Out, Panikattacken
August 2015 Beginn Verhaltenstherapie
August/September 2015 Beginn: Sertralin 25mg 2 Wochen lang. Schlimme Zeit beim einschleichen gehabt. Verstärkte Zwangsgedanken mir etwas antun zu können und über die nächsten Wochen ca. 10 kg abgenommen (war dann bei 46kg!), da kein Appetit gehabt. Nach 2 Wochen wurde auf 50mg erhöht.
Juni 2016: Nach Rücksprache mit dem Arzt Versuch auszuschleichen. Auf 25 mg reduziert. Nach 2 Monaten erneut Zwangsgedanken und insgesamt dunklere Laune. Nach Rücksprache und Anraten vom Arzt dann wieder auf 50 mg erhöhen.
Dezember 2016: Ende der Verhaltenstherapie
9. Januar 2017: Eigener Ausschleichversuch. Diesmal von 50 mg mit dem Messer immer ein Stückchen abgekappst von der Tablette, so dass es schätzungsweise 40mg sein müssten. Möchte das für 4-6 Wochen beibehalten und dann wieder ein Stückchen abkappsen so dass es ca 30 mg sind (das möchte ich dann für 4-6 Wochen wieder so machen) und so weiter...
21.02.2017: Immer noch 40 mg aber diesmal erstmals mit Zoloft Tropfen gesplittet (25 mg Tablette und 0.75ml Zoloft Tropfen)
27.02.2017: 35 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.50 ml Zoloft Tropfen)
31.03.2017: 31,5 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.32ml Zoloft Tropfen)
13.04.2017: Mittlere Panikattacke (die letzten 2-3 Wochen zunehmend wenig Ruhepausen mir gegönnt, Hormonschwankungen zu bemerken)
14.04.2017: Schwindel, Übelkeit am morgen
15.04.2017: Depressives Loch über mehrere Stunden. Darauffolgender Tag wieder viel besser.
17.05.2017: 29.925 mg. Ich fühle die ersten drei Wochen, dass ich wieder dünnhäutiger bin. Habe immer mal wieder Phasen in denen ich mich an die schlechteste Zeit der Depression erinnere und wie die Gedanken damals waren. Spüre dann das miese Gefühl und bekomme Angst es kommt zurück. Meist geht es immer wieder weg. Ab der 4. Woche besser.
13.06.2017: 27 mg. Nachwievor die ersten drei Wochen gefühlsmäßig wieder durchgängiger. Spüre immer wieder mal die Angst und das unwohl Gefühl der Zeit wo es mir damals so schlecht ging und bekomme Angst, dass ich wieder in diese Phase komme, in der ich dachte es macht doch alles keinen Sinn mehr.
Bin aber motiviert weil es mit dem reduzieren besser klappt als letztes Jahr wo ich um 50% direkt reduziert hatte.

Seit Juli alle 4 Wochen um ca. 10% reduziert.
01.10.17 0,65 ml Zoloft (13mg) Laune stabil. Zwischenzeitlich zittrige Hände. Häufiger Stuhlgang als sonst. Oft auch mal Durchfall. Vermehrtes Schwitzen. Libido gestiegen. Schlaf unruhiger.
Mitte Oktober: Symptome wieder weg
01.11.17 0,5 ml Zoloft (10mg) keine Symptome den November hindurch
25.11.17 0,35 ml Zoloft (7,5mg)
15. Januar 2018 0.25 ml. Zwischen November 2017 und Ja ist 2018 weiß ich nicht mehr genau die Schritte umwieviel ich reduziert habe. Im Januar/Februar 2018 komplett abgesetzt.
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Re: Schleiche Sertralin aus

Beitrag von carlotta »

Hallo Butterblume,

nein, wieso solltest Du?

Stabilität ist zentral fürs ZNS und ein wichtiger Faktor beim Ausschleichen. Von daher ist es vorzuziehen, die Einnahmezeit möglichst gleich zu halten.

Betroffene ändern sie dann, wenn ein Grund vorliegt, z. B. wenn ein Mittel in bestimmten Dosierungen plötzlich mehr Müdigkeit hervorruft als in höheren. Dann kann eine abendliche Einnahme von Vorteil sein. Aber auch dann sollte man nicht abrupt umstellen, sondern den Zeitpunkt der Einnahme schrittweise verschieben, bspw. täglich um eine Stunde.

Aber wenn kein Grund vorliegt, die Zeit zu ändern, sollte man das auch nicht tun.

Liebe Grüße :group:
Carlotta
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Re: Schleiche Sertralin aus

Beitrag von Butterblume82 »

Hallo,

ok danke...hatte nur irgendwo im Forum was dazu gelesen, aber dann war das wohl aus so einem besagten Grund. Ich lass das mal schön so wie es die ganze Zeit war. Immer morgens.

Liebe Grüße
Butterblume
Juni 2015 Diagnose: Erschöpfungsdepression, Burn-Out, Panikattacken
August 2015 Beginn Verhaltenstherapie
August/September 2015 Beginn: Sertralin 25mg 2 Wochen lang. Schlimme Zeit beim einschleichen gehabt. Verstärkte Zwangsgedanken mir etwas antun zu können und über die nächsten Wochen ca. 10 kg abgenommen (war dann bei 46kg!), da kein Appetit gehabt. Nach 2 Wochen wurde auf 50mg erhöht.
Juni 2016: Nach Rücksprache mit dem Arzt Versuch auszuschleichen. Auf 25 mg reduziert. Nach 2 Monaten erneut Zwangsgedanken und insgesamt dunklere Laune. Nach Rücksprache und Anraten vom Arzt dann wieder auf 50 mg erhöhen.
Dezember 2016: Ende der Verhaltenstherapie
9. Januar 2017: Eigener Ausschleichversuch. Diesmal von 50 mg mit dem Messer immer ein Stückchen abgekappst von der Tablette, so dass es schätzungsweise 40mg sein müssten. Möchte das für 4-6 Wochen beibehalten und dann wieder ein Stückchen abkappsen so dass es ca 30 mg sind (das möchte ich dann für 4-6 Wochen wieder so machen) und so weiter...
21.02.2017: Immer noch 40 mg aber diesmal erstmals mit Zoloft Tropfen gesplittet (25 mg Tablette und 0.75ml Zoloft Tropfen)
27.02.2017: 35 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.50 ml Zoloft Tropfen)
31.03.2017: 31,5 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.32ml Zoloft Tropfen)
13.04.2017: Mittlere Panikattacke (die letzten 2-3 Wochen zunehmend wenig Ruhepausen mir gegönnt, Hormonschwankungen zu bemerken)
14.04.2017: Schwindel, Übelkeit am morgen
15.04.2017: Depressives Loch über mehrere Stunden. Darauffolgender Tag wieder viel besser.
17.05.2017: 29.925 mg. Ich fühle die ersten drei Wochen, dass ich wieder dünnhäutiger bin. Habe immer mal wieder Phasen in denen ich mich an die schlechteste Zeit der Depression erinnere und wie die Gedanken damals waren. Spüre dann das miese Gefühl und bekomme Angst es kommt zurück. Meist geht es immer wieder weg. Ab der 4. Woche besser.
13.06.2017: 27 mg. Nachwievor die ersten drei Wochen gefühlsmäßig wieder durchgängiger. Spüre immer wieder mal die Angst und das unwohl Gefühl der Zeit wo es mir damals so schlecht ging und bekomme Angst, dass ich wieder in diese Phase komme, in der ich dachte es macht doch alles keinen Sinn mehr.
Bin aber motiviert weil es mit dem reduzieren besser klappt als letztes Jahr wo ich um 50% direkt reduziert hatte.

Seit Juli alle 4 Wochen um ca. 10% reduziert.
01.10.17 0,65 ml Zoloft (13mg) Laune stabil. Zwischenzeitlich zittrige Hände. Häufiger Stuhlgang als sonst. Oft auch mal Durchfall. Vermehrtes Schwitzen. Libido gestiegen. Schlaf unruhiger.
Mitte Oktober: Symptome wieder weg
01.11.17 0,5 ml Zoloft (10mg) keine Symptome den November hindurch
25.11.17 0,35 ml Zoloft (7,5mg)
15. Januar 2018 0.25 ml. Zwischen November 2017 und Ja ist 2018 weiß ich nicht mehr genau die Schritte umwieviel ich reduziert habe. Im Januar/Februar 2018 komplett abgesetzt.
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Re: Schleiche Sertralin aus

Beitrag von Butterblume82 »

Hallo

Ich bin jetzt bei 0.25 ml seit ca 1 Woche und unsicher wie ich weiter vorgehen soll. Das sind etwa 4mg. Was empfiehlt ihr mir? Die letzten Schritte liefen relativ gut. Was ich merke ist die Müdigkeit. Wie soll ich weitervorgehen am
Besten?

Lg
Butterblume
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21.02.2017: Immer noch 40 mg aber diesmal erstmals mit Zoloft Tropfen gesplittet (25 mg Tablette und 0.75ml Zoloft Tropfen)
27.02.2017: 35 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.50 ml Zoloft Tropfen)
31.03.2017: 31,5 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.32ml Zoloft Tropfen)
13.04.2017: Mittlere Panikattacke (die letzten 2-3 Wochen zunehmend wenig Ruhepausen mir gegönnt, Hormonschwankungen zu bemerken)
14.04.2017: Schwindel, Übelkeit am morgen
15.04.2017: Depressives Loch über mehrere Stunden. Darauffolgender Tag wieder viel besser.
17.05.2017: 29.925 mg. Ich fühle die ersten drei Wochen, dass ich wieder dünnhäutiger bin. Habe immer mal wieder Phasen in denen ich mich an die schlechteste Zeit der Depression erinnere und wie die Gedanken damals waren. Spüre dann das miese Gefühl und bekomme Angst es kommt zurück. Meist geht es immer wieder weg. Ab der 4. Woche besser.
13.06.2017: 27 mg. Nachwievor die ersten drei Wochen gefühlsmäßig wieder durchgängiger. Spüre immer wieder mal die Angst und das unwohl Gefühl der Zeit wo es mir damals so schlecht ging und bekomme Angst, dass ich wieder in diese Phase komme, in der ich dachte es macht doch alles keinen Sinn mehr.
Bin aber motiviert weil es mit dem reduzieren besser klappt als letztes Jahr wo ich um 50% direkt reduziert hatte.

Seit Juli alle 4 Wochen um ca. 10% reduziert.
01.10.17 0,65 ml Zoloft (13mg) Laune stabil. Zwischenzeitlich zittrige Hände. Häufiger Stuhlgang als sonst. Oft auch mal Durchfall. Vermehrtes Schwitzen. Libido gestiegen. Schlaf unruhiger.
Mitte Oktober: Symptome wieder weg
01.11.17 0,5 ml Zoloft (10mg) keine Symptome den November hindurch
25.11.17 0,35 ml Zoloft (7,5mg)
15. Januar 2018 0.25 ml. Zwischen November 2017 und Ja ist 2018 weiß ich nicht mehr genau die Schritte umwieviel ich reduziert habe. Im Januar/Februar 2018 komplett abgesetzt.
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Re: Schleiche Sertralin aus

Beitrag von Butterblume82 »

...Noch eine zweite Frage: gibt es was auf das ich achten muss bzgl lebensergänzungsmittel? Habe da was überflogen im Forum bzgl spirulina Algen, dass da jemand aufpassen musste? Ich nehme wenn dann Vitamin d, Omega 3 Kapseln und Vitamin B., ggf Magnesium, Eisen und Zink. Gibt es da etwas zu beachten?

Lg
Butterblume
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August/September 2015 Beginn: Sertralin 25mg 2 Wochen lang. Schlimme Zeit beim einschleichen gehabt. Verstärkte Zwangsgedanken mir etwas antun zu können und über die nächsten Wochen ca. 10 kg abgenommen (war dann bei 46kg!), da kein Appetit gehabt. Nach 2 Wochen wurde auf 50mg erhöht.
Juni 2016: Nach Rücksprache mit dem Arzt Versuch auszuschleichen. Auf 25 mg reduziert. Nach 2 Monaten erneut Zwangsgedanken und insgesamt dunklere Laune. Nach Rücksprache und Anraten vom Arzt dann wieder auf 50 mg erhöhen.
Dezember 2016: Ende der Verhaltenstherapie
9. Januar 2017: Eigener Ausschleichversuch. Diesmal von 50 mg mit dem Messer immer ein Stückchen abgekappst von der Tablette, so dass es schätzungsweise 40mg sein müssten. Möchte das für 4-6 Wochen beibehalten und dann wieder ein Stückchen abkappsen so dass es ca 30 mg sind (das möchte ich dann für 4-6 Wochen wieder so machen) und so weiter...
21.02.2017: Immer noch 40 mg aber diesmal erstmals mit Zoloft Tropfen gesplittet (25 mg Tablette und 0.75ml Zoloft Tropfen)
27.02.2017: 35 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.50 ml Zoloft Tropfen)
31.03.2017: 31,5 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.32ml Zoloft Tropfen)
13.04.2017: Mittlere Panikattacke (die letzten 2-3 Wochen zunehmend wenig Ruhepausen mir gegönnt, Hormonschwankungen zu bemerken)
14.04.2017: Schwindel, Übelkeit am morgen
15.04.2017: Depressives Loch über mehrere Stunden. Darauffolgender Tag wieder viel besser.
17.05.2017: 29.925 mg. Ich fühle die ersten drei Wochen, dass ich wieder dünnhäutiger bin. Habe immer mal wieder Phasen in denen ich mich an die schlechteste Zeit der Depression erinnere und wie die Gedanken damals waren. Spüre dann das miese Gefühl und bekomme Angst es kommt zurück. Meist geht es immer wieder weg. Ab der 4. Woche besser.
13.06.2017: 27 mg. Nachwievor die ersten drei Wochen gefühlsmäßig wieder durchgängiger. Spüre immer wieder mal die Angst und das unwohl Gefühl der Zeit wo es mir damals so schlecht ging und bekomme Angst, dass ich wieder in diese Phase komme, in der ich dachte es macht doch alles keinen Sinn mehr.
Bin aber motiviert weil es mit dem reduzieren besser klappt als letztes Jahr wo ich um 50% direkt reduziert hatte.

Seit Juli alle 4 Wochen um ca. 10% reduziert.
01.10.17 0,65 ml Zoloft (13mg) Laune stabil. Zwischenzeitlich zittrige Hände. Häufiger Stuhlgang als sonst. Oft auch mal Durchfall. Vermehrtes Schwitzen. Libido gestiegen. Schlaf unruhiger.
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Re: Schleiche Sertralin aus

Beitrag von carlotta »

Hallo Butterblume,

bei Nahrungsergänzungsmitteln stellt sich im Entzug immer die Frage nach der Verträglichkeit. Es kommt öfter vor, dass anregende Substanzen, wie Vit. D (dazu sollte man übrigens immer K2 kombinieren, damit es richtig verwertet wird) oder B-Vitamine, nicht vertragen werden oder Mittel, die stärker entgiften (u. U. die besagten Algen); aber auch andere - meist besser verträgliche - Vitalstoffe, wie Magnesium, können Probleme bereiten.

Das ist äußerst individuell und kann auch in den unterschiedlichen Entzugsphasen verschieden sein. Es kann auch an Dosishöhe und dem jeweiligen Präparat (Füllstoffe etc.) liegen.

Man kann nur immer vorsichtig probieren, was geht und was eher nicht. Also möglichst gering dosiert einsteigen, langsam aufdosieren (Verträglichkeit vorausgesetzt) usw. Und möglichst immer Monopräparate verwenden und eines nach dem anderen ansetzen und nicht mehrere auf einmal - zum einen um das ZNS nicht mit mehreren neuen Substanzen auf einmal zu belasten, zum anderen um bei Problemen den Verursacher leichter zuordnen zu können.

Wenn Du die aktuellen Mittel verträgst und davon profitierst, umso besser.

Mir ist aufgefallen, dass Deine Schritte recht groß sind, beim letzten wären 10 Prozent ein mg weniger gewesen. Das kann speziell im fortschreitenden Prozess hin zu geringeren Dosen zu anstrengend für das Nervensystem werden. Und Entzugssymptome können ja leider auch zeitversetzt kommen und kumulieren. Von daher könntest Du überlegen, die weiteren Schritte etwas moderater zu gestalten.

Ansonsten drücke ich die Daumen, dass es weiterhin so gut läuft. :)

Liebe Grüße :group:
Carlotta
Zuletzt geändert von carlotta am 15.01.2018 12:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Schleiche Sertralin aus

Beitrag von LinLina »

Hallo :-)

kleine Ergänzung:
Butterblume82 hat geschrieben: 15.01.2018 09:12 ...Noch eine zweite Frage: gibt es was auf das ich achten muss bzgl lebensergänzungsmittel? Habe da was überflogen im Forum bzgl spirulina Algen, dass da jemand aufpassen musste? Ich nehme wenn dann Vitamin d, Omega 3 Kapseln und Vitamin B., ggf Magnesium, Eisen und Zink. Gibt es da etwas zu beachten?
Spirulina sind eigentlich keine Algen, sondern Cyanobakterien. Wenn man also keine Algen verträgt (z.b. wegen Jodgehalt), könnte Spirulina durchaus gehen (und soll angeblich sogar Histaminsenkend wirken glaube ich) . Aber dennoch ist das keine Garantie, das wichtige ist wie Carlotta :-) schreibt, immer nur eine Sache auf einmal dazunehmen/weglassen/reduzieren o.ä. damit man mögliche Reaktionen besser zuordnen kann.

Liebe Grüße
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Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell (seit Sommer 2018) 0,005 mg.

Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.
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Re: Schleiche Sertralin aus

Beitrag von Butterblume82 »

Hi

Danke schon mal für die Antworten. Wie gehe ich denn da nun am besten vor mit dem runter dosieren. Also bin ja grad bei 0.25 ml. Die Pipette kann ich insofern nochmal reduzieren bis es 0.2 ist. Aber danach is das einfach nicht mehr richtig zu dosieren. Soll ich es dann Tröpfchen weise machen? Wenn ja wieviel. Mir war nicht so recht bewusst dass die Schritte zu groß waren. Aber is ja zum Glück nochmal gutgegngen. Aber grad jetzt am Ende möchte ich nichts riskieren und lieber alles richtig machen. Bitte um kurze Hilfestellung.
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Juni 2016: Nach Rücksprache mit dem Arzt Versuch auszuschleichen. Auf 25 mg reduziert. Nach 2 Monaten erneut Zwangsgedanken und insgesamt dunklere Laune. Nach Rücksprache und Anraten vom Arzt dann wieder auf 50 mg erhöhen.
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9. Januar 2017: Eigener Ausschleichversuch. Diesmal von 50 mg mit dem Messer immer ein Stückchen abgekappst von der Tablette, so dass es schätzungsweise 40mg sein müssten. Möchte das für 4-6 Wochen beibehalten und dann wieder ein Stückchen abkappsen so dass es ca 30 mg sind (das möchte ich dann für 4-6 Wochen wieder so machen) und so weiter...
21.02.2017: Immer noch 40 mg aber diesmal erstmals mit Zoloft Tropfen gesplittet (25 mg Tablette und 0.75ml Zoloft Tropfen)
27.02.2017: 35 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.50 ml Zoloft Tropfen)
31.03.2017: 31,5 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.32ml Zoloft Tropfen)
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17.05.2017: 29.925 mg. Ich fühle die ersten drei Wochen, dass ich wieder dünnhäutiger bin. Habe immer mal wieder Phasen in denen ich mich an die schlechteste Zeit der Depression erinnere und wie die Gedanken damals waren. Spüre dann das miese Gefühl und bekomme Angst es kommt zurück. Meist geht es immer wieder weg. Ab der 4. Woche besser.
13.06.2017: 27 mg. Nachwievor die ersten drei Wochen gefühlsmäßig wieder durchgängiger. Spüre immer wieder mal die Angst und das unwohl Gefühl der Zeit wo es mir damals so schlecht ging und bekomme Angst, dass ich wieder in diese Phase komme, in der ich dachte es macht doch alles keinen Sinn mehr.
Bin aber motiviert weil es mit dem reduzieren besser klappt als letztes Jahr wo ich um 50% direkt reduziert hatte.

Seit Juli alle 4 Wochen um ca. 10% reduziert.
01.10.17 0,65 ml Zoloft (13mg) Laune stabil. Zwischenzeitlich zittrige Hände. Häufiger Stuhlgang als sonst. Oft auch mal Durchfall. Vermehrtes Schwitzen. Libido gestiegen. Schlaf unruhiger.
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01.11.17 0,5 ml Zoloft (10mg) keine Symptome den November hindurch
25.11.17 0,35 ml Zoloft (7,5mg)
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Re: Schleiche Sertralin aus

Beitrag von Jamie »

Hallo Butterblume,

bei Tierärzten (für kleine Tiere wie Mäuse, Sittiche, Meerlis etc.) und in der Apotheke gibt es extra feine Spritzen, die 1ml enthalten und auf 0,1ml Einheiten, teilweise kann man auch da 0,05 per Augenmaß hinkriegen, skaliert sind.
Diese Spritzen heißen Tuberkulinspritzen oder Insulinspritzen.
Schau mal, ob du da dran kämst.
Wenn nein, bin ich dir bereit zwei drei Spritzen zukommen zu lassen (steril), die ich immer auf Vorrat für meine Wellis habe.

Falls die Apotheke neugierig ist sag, dein Tierarzt hat dir zu wenig Spritzen mitgegeben und du brauchst sie, um deinem kranken Meerschweinchen Antibiotikum ins Mäulchen zu geben, sowas in der Art ;). Nix von Abdosieren erzählen, sonst weigern die sich vielleicht (ist hier leider schon vorgekommen). Es sei denn du hast einen guten Draht.

Mit diesen Spritzen würde ich mir weiter behelfen und dann noch mal schauen :).

Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


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Re: Schleiche Sertralin aus

Beitrag von Butterblume82 »

Hallo ihr Lieben

Ich melde mich zurück. Wie ihr der Signatur entnehmen könnt habe ich Anfang 2018 das Sertralin komplett abgesetzt. Ich würde sagen ich bin relativ gut gefahren eine Zeit lang. 2018 hatte ich vllt 2-3 Phasen wo ich wenige Tage Symptome hatte, aber die waren überschaubar und kontrollierbar. 2019 war es von der Häufigkeit und den Abständen ähnlich wie 2018. Symptome einen Ticken stärker empfunden. 2020 hab ich das Gefühl sind die Abstände in denen die Symptome auftauchen kürzer geworden. Und vor allem sind die Symptome deutlich stärker geworden. Dazu zählt die Angst vor dem Leid & Tod, die Familie früh verlassen zu müssen wegen einer unheilbaren Krankheit wie Krebs oder ähnlichem, depressive Stimmung, Durchfall, ...

Habe Angst wieder das Medikament irgendwann nehmen zu müssen wenn es noch schlimmer wird.

Wie sehr ihr das und wie habt ihr gehandelt als es euch so ergangen ist nach dem Absetzen?

Liebe Grüße

Butterblume
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August/September 2015 Beginn: Sertralin 25mg 2 Wochen lang. Schlimme Zeit beim einschleichen gehabt. Verstärkte Zwangsgedanken mir etwas antun zu können und über die nächsten Wochen ca. 10 kg abgenommen (war dann bei 46kg!), da kein Appetit gehabt. Nach 2 Wochen wurde auf 50mg erhöht.
Juni 2016: Nach Rücksprache mit dem Arzt Versuch auszuschleichen. Auf 25 mg reduziert. Nach 2 Monaten erneut Zwangsgedanken und insgesamt dunklere Laune. Nach Rücksprache und Anraten vom Arzt dann wieder auf 50 mg erhöhen.
Dezember 2016: Ende der Verhaltenstherapie
9. Januar 2017: Eigener Ausschleichversuch. Diesmal von 50 mg mit dem Messer immer ein Stückchen abgekappst von der Tablette, so dass es schätzungsweise 40mg sein müssten. Möchte das für 4-6 Wochen beibehalten und dann wieder ein Stückchen abkappsen so dass es ca 30 mg sind (das möchte ich dann für 4-6 Wochen wieder so machen) und so weiter...
21.02.2017: Immer noch 40 mg aber diesmal erstmals mit Zoloft Tropfen gesplittet (25 mg Tablette und 0.75ml Zoloft Tropfen)
27.02.2017: 35 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.50 ml Zoloft Tropfen)
31.03.2017: 31,5 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.32ml Zoloft Tropfen)
13.04.2017: Mittlere Panikattacke (die letzten 2-3 Wochen zunehmend wenig Ruhepausen mir gegönnt, Hormonschwankungen zu bemerken)
14.04.2017: Schwindel, Übelkeit am morgen
15.04.2017: Depressives Loch über mehrere Stunden. Darauffolgender Tag wieder viel besser.
17.05.2017: 29.925 mg. Ich fühle die ersten drei Wochen, dass ich wieder dünnhäutiger bin. Habe immer mal wieder Phasen in denen ich mich an die schlechteste Zeit der Depression erinnere und wie die Gedanken damals waren. Spüre dann das miese Gefühl und bekomme Angst es kommt zurück. Meist geht es immer wieder weg. Ab der 4. Woche besser.
13.06.2017: 27 mg. Nachwievor die ersten drei Wochen gefühlsmäßig wieder durchgängiger. Spüre immer wieder mal die Angst und das unwohl Gefühl der Zeit wo es mir damals so schlecht ging und bekomme Angst, dass ich wieder in diese Phase komme, in der ich dachte es macht doch alles keinen Sinn mehr.
Bin aber motiviert weil es mit dem reduzieren besser klappt als letztes Jahr wo ich um 50% direkt reduziert hatte.

Seit Juli alle 4 Wochen um ca. 10% reduziert.
01.10.17 0,65 ml Zoloft (13mg) Laune stabil. Zwischenzeitlich zittrige Hände. Häufiger Stuhlgang als sonst. Oft auch mal Durchfall. Vermehrtes Schwitzen. Libido gestiegen. Schlaf unruhiger.
Mitte Oktober: Symptome wieder weg
01.11.17 0,5 ml Zoloft (10mg) keine Symptome den November hindurch
25.11.17 0,35 ml Zoloft (7,5mg)
15. Januar 2018 0.25 ml. Zwischen November 2017 und Ja ist 2018 weiß ich nicht mehr genau die Schritte umwieviel ich reduziert habe. Im Januar/Februar 2018 komplett abgesetzt.
Verhaltenstherapie 2015 bis 2016 überlege neue Verhaltenstherapie zu beantragen
Jamie
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Re: Butterblume82: Schleiche Sertralin aus

Beitrag von Jamie »

Hallo Butterblume, :)

ich denke ein Teil der Symptomatik ist womöglich noch entzugsbedingt (zB der Durchfall), aber der andere Teil scheint mir eine psychologische Baustelle zu sein (Angst vor Tod, Krankheit, Angst Familie verlassen zu müssen etc).
Zweiteres kann von einem AD nicht geheilt werden, nur gedeckelt, und gehört als Thema in eine Therapie.
Du hast in deiner Signatur stehen, dass du Verhaltenstherapie machst - läuft das noch?

Meine Erfahrung mit psychischen Störungen und AD-Entzug ist, dass es mir innerlich viel Kraft gegeben hat zu sehen, was ich alles "überleben" (sorry für die Dramatik, aber bei mir war der AD Entzug dramatisch) und auch bewältigen kann und das gibt mir eine gewisse Stärke, dass ich mich nicht zu sehr vor depressiven Phasen fürchte, die ich auch kenne und die ab und zu wieder kommen.

Zumindest verfalle ich nicht sofort in Angst und Panik und denke voll Schrecken dran, wieder ein AD nehmen zu müssen, denn ich komme jetzt ja auch schon Jahre ohne aus und das beweist mir, dass ich eine gewisse Kompetenz habe, mit den Symptomen und der Situation umgehen zu können und das solltest auch du dir unbedingt sagen. :hug:

AD sind und bleiben für mich temporäre Notfallmittel für schwere Krisen; ich habe noch keinen Menschen getroffen, der dadurch seine Ängste verloren hätte (die waren immer präsent und thematisch da, nur chemisch unterdrückt und darum fühlte es sich für diese Menschen lindernd an AD zu nehmen).

Alles Liebe
Jamie
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Re: Butterblume82: Schleiche Sertralin aus

Beitrag von Butterblume82 »

Hallo

Danke für deine Antwort. Also die Verhaltenstherapie läuft nicht mehr nein. Die ging nur von 2015 bis Ende 2016. überlege jedoch wieder eine Therapie zu beantragen. Leider ist der alte Therapeut nicht mehr tätig. Müsste also alles nochmal von vorn erzählen und jemanden mit dem ich auf einer Wellenlänge bin.

Aber die Therapie hat in der Tat gut getan damals.

Werde mich umschauen.

Lieben Grüße
Butterblume
Juni 2015 Diagnose: Erschöpfungsdepression, Burn-Out, Panikattacken
August 2015 Beginn Verhaltenstherapie
August/September 2015 Beginn: Sertralin 25mg 2 Wochen lang. Schlimme Zeit beim einschleichen gehabt. Verstärkte Zwangsgedanken mir etwas antun zu können und über die nächsten Wochen ca. 10 kg abgenommen (war dann bei 46kg!), da kein Appetit gehabt. Nach 2 Wochen wurde auf 50mg erhöht.
Juni 2016: Nach Rücksprache mit dem Arzt Versuch auszuschleichen. Auf 25 mg reduziert. Nach 2 Monaten erneut Zwangsgedanken und insgesamt dunklere Laune. Nach Rücksprache und Anraten vom Arzt dann wieder auf 50 mg erhöhen.
Dezember 2016: Ende der Verhaltenstherapie
9. Januar 2017: Eigener Ausschleichversuch. Diesmal von 50 mg mit dem Messer immer ein Stückchen abgekappst von der Tablette, so dass es schätzungsweise 40mg sein müssten. Möchte das für 4-6 Wochen beibehalten und dann wieder ein Stückchen abkappsen so dass es ca 30 mg sind (das möchte ich dann für 4-6 Wochen wieder so machen) und so weiter...
21.02.2017: Immer noch 40 mg aber diesmal erstmals mit Zoloft Tropfen gesplittet (25 mg Tablette und 0.75ml Zoloft Tropfen)
27.02.2017: 35 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.50 ml Zoloft Tropfen)
31.03.2017: 31,5 mg (gesplittet in 25 mg Tablette und 0.32ml Zoloft Tropfen)
13.04.2017: Mittlere Panikattacke (die letzten 2-3 Wochen zunehmend wenig Ruhepausen mir gegönnt, Hormonschwankungen zu bemerken)
14.04.2017: Schwindel, Übelkeit am morgen
15.04.2017: Depressives Loch über mehrere Stunden. Darauffolgender Tag wieder viel besser.
17.05.2017: 29.925 mg. Ich fühle die ersten drei Wochen, dass ich wieder dünnhäutiger bin. Habe immer mal wieder Phasen in denen ich mich an die schlechteste Zeit der Depression erinnere und wie die Gedanken damals waren. Spüre dann das miese Gefühl und bekomme Angst es kommt zurück. Meist geht es immer wieder weg. Ab der 4. Woche besser.
13.06.2017: 27 mg. Nachwievor die ersten drei Wochen gefühlsmäßig wieder durchgängiger. Spüre immer wieder mal die Angst und das unwohl Gefühl der Zeit wo es mir damals so schlecht ging und bekomme Angst, dass ich wieder in diese Phase komme, in der ich dachte es macht doch alles keinen Sinn mehr.
Bin aber motiviert weil es mit dem reduzieren besser klappt als letztes Jahr wo ich um 50% direkt reduziert hatte.

Seit Juli alle 4 Wochen um ca. 10% reduziert.
01.10.17 0,65 ml Zoloft (13mg) Laune stabil. Zwischenzeitlich zittrige Hände. Häufiger Stuhlgang als sonst. Oft auch mal Durchfall. Vermehrtes Schwitzen. Libido gestiegen. Schlaf unruhiger.
Mitte Oktober: Symptome wieder weg
01.11.17 0,5 ml Zoloft (10mg) keine Symptome den November hindurch
25.11.17 0,35 ml Zoloft (7,5mg)
15. Januar 2018 0.25 ml. Zwischen November 2017 und Ja ist 2018 weiß ich nicht mehr genau die Schritte umwieviel ich reduziert habe. Im Januar/Februar 2018 komplett abgesetzt.
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