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Re: Venlafaxin und Vitamin D /Serotoninsyndrom?

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 07.02.18, 10:26

Hallo Diane, :)
Beim entzug von venla blieb ich bei 1000ie 2 nächte wach u hatte unruhe . Daher kann ich mir gut vorstellen , auch wenns nicht wissenschaftlich belegt ist, das es im serotininhaushalt eingreift.
Und wenn du fünf Tassen Kaffee oder 3 Dosen RedBu*l trinkst und wach liegst, hast du dann auch in den Serotoninhaushalt eingegriffen?
Es gibt einen Haufen psychoaktiver Substanzen, die anregend sind und einen nicht schlafen lassen.
Dass deswegen alle am Serotonin angreifen, ist eine steile These.
(Coffein hat was mit Adenosin und Glutmat und Dopamin zu tun)

Die meisten pharmakologischen Wirkungen von Coffein resultieren aus einer Blockade der Adenosin-Rezeptoren (4). Adenosin drosselt im Gehirn die Freisetzung von bestimmten Neurotransmittern, die in den Synapsen für die Weiterleitung eines Nervenreizes zuständig sind. Besondere Bedeutung hat die Hemmung der Freisetzung von Glutamat und Dopamin. Da Coffein einen Großteil der Adenosin-Rezeptoren besetzt, wird diese Hemmung teilweise aufgehoben. Es kommt zur vermehrten Ausschüttung der Transmitter, wodurch die Erregungsweiterleitung von Nervenimpulsen erleichtert wird. Vor allem auf dieser Wirkkomponente dürfte die zentral erregende Wirkung des Coffeins beruhen.


https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ ... hp?id=2523

Wir wissen zu wenig über Serotonin und die verschachtelten Prozesse, die Nahrungsergänzung auslösen kann, aber es muss Zurückhaltung geübt werden, alles dem Serotonin zuzuweisen.
Es dürfte doch um einiges komplexer sein.

Fakt ist: es gibt keine sich häufenden Schilderungen, dass es gravierende Zwischenfälle bei Venlafaxin und Vitamin D3 Einnahme gibt, insofern darf man davon ausgehen, dass die Kombi nicht allszu schädlich ist.

Danke für die Ergänzung und Hinweis auf Vitamin K2 und Magnesium. Das ist wichtig für Simba zu wissen.

Grüße
Jamie
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Re: Venlafaxin und Vitamin D /Serotoninsyndrom?

Beitrag von LinLina » Mittwoch, 07.02.18, 13:32

Hallo Ihr :-)

Ich zitiere nochmal meinen Beitrag auf Seite 1 in diesem Thread, ich hatte mal zu Vitamin D und Serotonin recherchiert:
LinLina hat geschrieben:
Dienstag, 14.03.17, 21:37
Es gibt Hinweise, dass Vitamin D die Serotonin-Synthese fördert:
In this study, Dr. Patrick and Dr. Ames show that vitamin D hormone activates the gene that makes the enzyme tryptophan hydroxylase 2 (TPH2), that converts the essential amino acid tryptophan, to serotonin in the brain. This suggests that adequate levels of vitamin D may be required to produce serotonin in the brain where it shapes the structure and wiring of the brain, acts as a neurotransmitter, and affects social behavior. They also found evidence that the gene that makes the enzyme tryptophan hydroxylase 1 (TPH1) is inhibited by vitamin D hormone, which subsequently halts the production of serotonin in the gut and other tissues, where when found in excess it promotes inflammation.
https://www.sciencedaily.com/releases/2 ... 110836.htm

es gibt auch einen deutschen Artikel über diese Studie im Netz:
Es wurde vermutet, dass Serotonin und Vitamin D im Zusammenhang mit Autismus eine Rolle spielen; denn
och konnte kein kausaler Wirkungszusammenhang festgestellt werden.
Hier stellen wir den Nachweis vor, dass Vitamin D (Calcitriol) die Transkription des serotoninsynthetisierenden Gens TryptophanHydroxylase2 (TPH2) im Gehirn im Vitamin D empfindlichen Bereich (VDRE) aktiviert und die Transkription von TPH1 in Geweben außerhalb der Blut-Hirn-Schranke in einem eigenen VDRE unterdrückt.
http://www.strunz.com/media/news/Vitamin-D.pdf

Ich weiß aber nicht, ob das ausreicht/möglich ist, dass dadurch ein Serotonin-Syndrom entsteht.
Letztlich wissen wir nicht, welcher Mechanismus dafür verantwortlich ist dass manche nach der Einnahme von Vitamin D starke Unruhe entwickeln, besonders im Entzug. Es muss nichts mit Serotonin zu tun haben, es kann auch über andere Mechanismen passieren, so wie Jamie :-) ja schon geschrieben hat.

Grundsätzlich ist Vitamin D unerlässlich für das normale funktionieren des Organismus, wenn man es nicht genügend über die Haut durch Sonneneinstrahlung herstellt und supplementieren muss, sollte man sich einfach vor allem langsam rantasten, wieviel man verträgt.
Liebe Grüße
Lina
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Re: Venlafaxin und Vitamin D /Serotoninsyndrom?

Beitrag von Simba » Mittwoch, 07.02.18, 18:26

Hallo,

Ich nehme die 37.5mg Venlafaxin jetzt erst seit einer Woche zusätzlich zu den 75mg welche ich schon seit Jahren nehme. Angenommen ich merke in 4 Wochen keine Verbesserung werde ich die 37.5 wieder absetzen und runter auf 75mg gehen. Is es auch nach so kurzer Zeit nötig mit der 10 Prozent Methode zu arbeiten oder geht das schneller bzw.vllt sofort von 112 auf 75. Hab's dann ja nur 4-5 Wochen genommen 🤔.

Vielen Dank
Grüsse Simba
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2003 vermutlich 4 monatige hypomanische Phase im Ausland evtl. Auch nur Überforderung
2004 der Zusammenbruch ...musste mein Studium in Schottland beenden zuvor hatte ich eine Meningitisimpfung bekommen denk heut manchmal an möglichen Zusammenhang
Dann ca. 2 Jahre depressiv so richtig bin nicht ausm Bett gekommen nur geschlafen 10Kilo abgenommen
2006 Diagnose Bipolar 2
225mg Venlafaxin plus Lithium
Umzug nach Kassel um Studium weiterzuführen
Es ging mir immer besser
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Derweil bei 75mg Venlafaxin
Mittlerweile wird die Bipolare Diagnose angezweifelt jetzt heisst es Adolesenzkrise :rotfl: und Trauma
Ausserdem hab ich viele Ängste und hin und wieder depressive Einbrüche
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Re: Venlafaxin und Vitamin D /Serotoninsyndrom?

Beitrag von carlotta » Mittwoch, 07.02.18, 20:09

Hallo Simba,

nach rund 4 Wochen ist ein AD im Schnitt fest verankert ins ZNS, d. h., dann droht verstärkt körperliche Abhängigkeit. Das ist ein Mittelwert, der individuell abweicht.

Nun nimmst Du ja den Wirkstoff schon und Dein Nervensystem hat höchstwahrscheinlich schon eine Gewöhnung entwickelt. Ob das den Prozess beschleunigt, darüber kann man nur spekulieren.

Grundsätzlich ist es so, dass größere Dosissprünge - egal ob nach oben oder unten - immer ein enormer Stress fürs ZNS sind und vermieden werden sollten.

Liebe Grüße :group:
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Re: Venlafaxin und Vitamin D /Serotoninsyndrom?

Beitrag von Diane » Mittwoch, 07.02.18, 20:35

Hallo Jamie,

es ist ja immer ein Thema für sich :) Schlussendlich ist es doch so, wenn eine Sache im Körper fehlgesteuert wird, gibts immer folgen, eine Art Kettenreaktion.

Dein Beispiel mit dem Kaffee finde ich nicht vergleichbar, da Koffein kein körpereigenes Hormon ist bzw transmitter;)

D3 transportiert zb weibliche Hormone, dient für Knochen etc...
Seitdem ich regelmässig D3 ergänze, habe ich wieder einen regelmässigen Zyklus;)

Lg
Ich nahm 2015 150mg Venlafaxin. Dank diesen Forums schlich ich mit Kügelchenmethode aus (7Monate). Bei 0mg angekommen, gings mir 2 Wochen gut, dann trat die Hölle auf Erden ein. Ich hatte zum Schluss zu schnell reduziert. Ich war monatelang bettlägrig, schlimmste Angstzustände, Herzprobleme, 20kg Abnahme was Vitaminmangel mit sich brachte, die ich dank Entzug mit Nahrungsmittelergänzungspäperate nicht beheben konnte, vorallem mein Vitamin D3 war krankhaft niedrig. Ich war kaum noch lebensfähig, mehr Wellen als Fenster.
Heute, ca 2j später, gehts einigermaßen. Ich kann mit 5000ie alle 3 Tage meinen VD3 auffüllen, einigermaßen wieder essen, vertrage aber noch nicht alles. Mein NS ist noch sehr gereizt, vorallem bei Stress u im Zyklus ( starke PMS, Unruhe, Kreislaufbeschwerden)...
Die Schwäche kommt oft noch durch.
Zig Untersuchungen habe ich durch. Dank Venla habe ich Marklagerläsionen im Hirn, was Ärzte aber nicht aufs Medi schieben, wie auch den Rest meiner Symptome.
Den Rest würde ich gern im Thread beschreiben bzw austauschen, da ich weiss, das viele offline gehen nachdem sie beschwerdefrei sind.

Aktuelle Medikamente Januar 2018:

Nebivolol seit 1.März 0mg

Vitamin D3 mit K2 alle 2 Tage 5000ie mit 100yu K2


Link zum Absetzten.. Quelle NDR Visite/youtube
(Hier wird auch das Forum erwähnt)

https://youtu.be/KirFj2mTn48

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Re: Venlafaxin und Vitamin D /Serotoninsyndrom?

Beitrag von Simba » Freitag, 09.02.18, 12:41

Hallo,

hab grad bei Velafaxin angerufen weil ich die 37,5mg von Heumann/Heunet habe und da sind 3 Kapseln drin und sie meinte in einer sind exakt 12,5mg. Ich dachte immer die sind nicht gleich dosiert? Überlege schon wie ich das Zeug wieder loswerde :(... Ich nehm ja zusätzlich noch die 75mg aber von den 37,5 will ich wieder runter ...nehm die jetzt 1 1/2 Wochen und das Schwitzen ist extrem ..Herzrasen etc. Ich weiß nich ob ich noch eine Wirkung abwarten soll oder gleich absetzten ....

Grüße
Simba
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Diane
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Re: Venlafaxin und Vitamin D /Serotoninsyndrom?

Beitrag von Diane » Freitag, 09.02.18, 13:52

Hallo Simba...

Hier noch kurz etwas zu Thema Vitamin D3...

http://www.vitamind.net/dosierung/

Das sind belegte Studien. Wichtig ist, das du Vitamin K u Magnesium zu deinem Hochdosierten D3 nimmst, ansonsten kannst du wirklich Probleme damit bek. Ich empfehle Dir wirklich nur pflanzliche Kapseln mit K2 .... erhältlich bei zb A.....e von Wehle Sports.

Zum Venla...

Ich bin seit ca 2j im Entzug. Ich kann die nur raten, in tieferen (unter 75mg) in 10% u bei ca 50mg in 5% Schritten abzusetzen. Es sind Minidosen, aber sie wirken wissenschaftlich bestätig noch bis zu 80% auf die Synapsen ein! Wenn mans kann genau sieht, ist es egal, wie hoch man Venla einnimmt, 300mg wirken wie 50mg...
Das Du nun viel schwitzt ist eine ganz typische NW vom Venla. Bitte trinke ausreichend.

Wenn du von dem 37.5mg runter willst, dann probiere, eine Kugel rauszunehmen u gib Dir 4 Wochen Zeit. Wenn Du keine Entzugssymptome mehr hast, dann folgt die nächste Reduktion. Vielleicht kannst du Dir in dieser Zeit Venla in Kügelchenform verschreiben lassen. Es lässt sich besser Ausschleichen.

Lg
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Re: Venlafaxin und Vitamin D /Serotoninsyndrom?

Beitrag von padma » Freitag, 09.02.18, 18:53

hallo Simba, :)

du nimmst insgesamt 112,5 mg Venlafaxin.
10 % davon sind 11,25. D.h. du kannst ein Pellet mit 12,5 mg weniger nehmen. Da du noch relativ hoch in der Dosis bist, kannst du möglicherweise auch die beiden anderen Pellets der Kapsel noch so absetzen.

Wenn du dann von der 75 mg Kapsel reduzieren möchtest, sollten die Schritte allerdings kleiner sein.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Venlafaxin und Vitamin D /Serotoninsyndrom?

Beitrag von Simba » Donnerstag, 15.02.18, 17:54

padma hat geschrieben:
Freitag, 09.02.18, 18:53
hallo Simba, :)

du nimmst insgesamt 112,5 mg Venlafaxin.
10 % davon sind 11,25. D.h. du kannst ein Pellet mit 12,5 mg weniger nehmen. Da du noch relativ hoch in der Dosis bist, kannst du möglicherweise auch die beiden anderen Pellets der Kapsel noch so absetzen.

Wenn du dann von der 75 mg Kapsel reduzieren möchtest, sollten die Schritte allerdings kleiner sein.

liebe Grüsse,
padma
Vielen Dank liebe Panda,

Ich hab schon voll den Horror vorm absetzten. Hab mich viel erkundigt und mittlerweile richtige Panik davor.Das war auch der Grund weshalb ich es genommen hatte also 75mg, als ich zwischendrin stabil war. 😱Ich hab echt Angst dann komplett durchzudrehen oder so 🙈.

LG
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Re: Venlafaxin und Vitamin D /Serotoninsyndrom?

Beitrag von padma » Donnerstag, 15.02.18, 18:11

hallo Simba, :)

du brauchst keine Panik vor dem Absetzen zu haben. Wenn du schön langsam reduzierst, wirst du nicht durchdrehen. Wichtig ist, dass du achtsam mit dir umgehst und deinem Nervensystem immer genug Zeit gibst, sich anzupassen.

Du hast ja bereits vieles für dich herausgefunden, was dir hilft und gut tut. Das sind doch sehr gute Vorraussetzungen für ein erfolgreiches Absetzen.

liebe Grüsse,
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Re: Venlafaxin und Vitamin D /Serotoninsyndrom?

Beitrag von Diane » Donnerstag, 15.02.18, 19:55

Hi...

Mach dich nicht schon vorher verrückt. Wenn du es langsam angehst,dann kommt man gut bei weg;)

Lg
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Re: Venlafaxin und Vitamin D /Serotoninsyndrom?

Beitrag von Simba » Samstag, 05.05.18, 21:03

Hallo,

ich bin jetzt bei 112mg Venlafaxin von Heumann und würde gerne mit dem Ausschleichen beginnen. Ich habe bei der Firma angerufen bzw.geschrieben und demnach ist exakt gleich viel Wirkstoff in jedem Pellet. Ich nehme 75 plus 37,5. In den 37,5 sind 3 Pellets ...10% von 112 sind sind 11,2 . Ein Pellet in den 37,5 hat demnach 12,5 also könnte ich doch Pelletweise absetzten mit 1 Monat dazwischen, oder? Oder rechne ich da iwi falsch??

Vielen lieben Dank

P.S mir geht es nach Eiseninfusionen viel besser. Mein Ferritinwert war bei 11. Gibt wohl doch häufig alternative Erklärungsmodelle für Depression/Burn-Out.

Grüße
Simba
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Re: Venlafaxin und Vitamin D /Serotoninsyndrom?

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 06.05.18, 10:37

Hallo Simba,

schön, dass dir die Eiseninfusionen geholfen haben. :)

Das Absetzen von 1ü% bezieht sich immer auf die letzte Einnahmedosis.
Jetzt am Anfang kannst du also mit den Pellets loslegen, weil du noch mehr absetzt.
Wenn du weiter unten bist mit der Gesantdosis, sind 10 % dann aber deutlich weniger als 12, 5 mg.
Das heißt, du brauchst ein Präparat mit vielen kleinen Kügelchen.

LG Ute
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Re: Venlafaxin und Vitamin D /Serotoninsyndrom?

Beitrag von Simba » Montag, 07.05.18, 9:56

Hallo Ute,

Vielen Dank. Das heißt so ab 75mg in kleineren Schritten?
Danke.

Viele Grüße Simba
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Re: Venlafaxin und Vitamin D /Serotoninsyndrom?

Beitrag von Simba » Montag, 07.05.18, 10:11

Ich hab noch eine Frage 😬ich wollte nächste Woche nach Ägypten fliegen und viele bekommen da ja Durchfall. Meine bisherige Informationen bezüglich Venlafaxin und Durchfall war bis heute das kein Wirkverlust entsteht da es bereits durch die Magenschleimhaut resorbiert wird. Die Dame von He**t sah das anders und meint es kann sein das die bei Durchfall nich mehr wirken. Na ganz toll. 😣. Weiß hier jmd darüber Bescheid?

Danke ☺☺
Depressive Phasen seitdem ich Jugendliche war derzeit 34
2003 vermutlich 4 monatige hypomanische Phase im Ausland evtl. Auch nur Überforderung
2004 der Zusammenbruch ...musste mein Studium in Schottland beenden zuvor hatte ich eine Meningitisimpfung bekommen denk heut manchmal an möglichen Zusammenhang
Dann ca. 2 Jahre depressiv so richtig bin nicht ausm Bett gekommen nur geschlafen 10Kilo abgenommen
2006 Diagnose Bipolar 2
225mg Venlafaxin plus Lithium
Umzug nach Kassel um Studium weiterzuführen
Es ging mir immer besser
Zwischendrin Lithium abgesetzt wegen Hashimoto
Derweil bei 75mg Venlafaxin
Mittlerweile wird die Bipolare Diagnose angezweifelt jetzt heisst es Adolesenzkrise :rotfl: und Trauma
Ausserdem hab ich viele Ängste und hin und wieder depressive Einbrüche
Was mir hilft bzw. geholfen hat: emphatische Therapeuten die ohne Schuldzuweisung und Druck arbeiten. Mein Pferd welches ich zum Therapiepferd ausgebildet habe. Meine Mutter und ihre endlose
Geduld.Viele Foren ... Die Radikale Erlaubnis des inneren Kindes von Mike Hellwig. Mein soziologie Studium besonders Bücher von Ehrenberg ,Das erschöpfte Selbst, und das Unbehagen in der Gesellschaft. Desweiteren der Kanal von Benjamin Weidig Holistisch Gesund. Yoga.Osho und arbeit mit dem Ego.

Simba
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Re: Venlafaxin und Vitamin D /Serotoninsyndrom?

Beitrag von Simba » Dienstag, 08.05.18, 18:52

Hallo,

ich habe seit zwei Tagen um 1 Pettet reduziert von 112 auf 100mg Venla. Heute ist mir schwindelig und ich bin total platt. Eher unwahrscheinlich das das jetzt Absetzerscheinungen sind oder? Und kann ich bis 75mg bei Heumann bleiben und Pelletweise reduzieren? Das wären etwas mehr als 10%.

Danke
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Re: Venlafaxin und Vitamin D /Serotoninsyndrom?

Beitrag von Ululu 69 » Mittwoch, 09.05.18, 11:24

Hallo Simba,

nach zwei Tagen ist es durchaus möglich, dass du etwas merkst.
Das Venla hat eine recht kurze Halbwertzeit und viele merken schon, wenn sie ihr Medikament etwas zu spät einnehmen.

Müdigkeit und Schwindel sind durchaus häufige Absetzerscheinungen.
Wenn du die Möglichkeit hast, höre auf deinen Körper und gönne dir Ruhe. Gegen Absetzerscheinungen angehen zu wollen, ist meist kontraproduktiv und macht es eher schlimmer.

Wie du weiter vorgehst, würde ich von dem Verlauf abhängig machen und von Mal zu Mal entscheiden.
Wenn du diesen Schritt gut verkraftest, ist als nächstes ein 12,5 mg Schritt noch vertretbar, danach könnte es dann schon etwas zu viel sein aber das würde ich vorerst abwarten.
Die Entscheidung liegt natürlich sowieso bei dir.

LG Ute
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Venlafaxin von 100 auf 87,5mg reduziert /Schwindel

Beitrag von Simba » Dienstag, 05.06.18, 13:51

Hallo,

ich wollte mit Heunet eigentlich bis auf 75mg runterreduzieren und dann langsamer mit der Kügelchenmethode. Gestern hab ich ein Pellet (12,5mg von 100mg Venlafaxin) nach einem Monat wartezeit abgesetzt und heute ist mir total schwindelig. Kann das sein? Vllt auch das Wetter? Soll ich lieber die von 1a Pharma nehemn und langsamer ausschleichen? Ich hab irgendwie angst weil ich schon seit Jahren die Heunet nehme und in den Anderen sind wieder andere Füllstoffe. Ab 75mg wollte ich dann mit dem original Trevilor runterreduzieren. Ich find das alles so schlimm mir macht das solche Angst :cry:

Grüße

Simba
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vindi74

Re: Venlafaxin von 100 auf 87,5mg reduziert /Schwindel

Beitrag von vindi74 » Dienstag, 05.06.18, 13:55

Hallo,
100mg - 5-10% sind doch 95 oder 90mg oder habe ich mich da verrechnet?

Gruß Vindi

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Re: Venlafaxin und Vitamin D /Serotoninsyndrom?

Beitrag von Gwen » Dienstag, 05.06.18, 18:10

Hallo Simba,
bitte keinen neuen Thread eröffnen. Schreib in Deinem Thread weiter, sonst fehlt der Zusammenhang. Ich hab das jetzt entsprechend verschoben.

Bitte aktualisiere auch Deine Signatur.

Viele Grüße Gwen
Diagnose: schwere rezidivierende Depressionen
Escitalopram: aktuell 2,0mg (12.03.2018)
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