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Wir peilen einen Zeitraum von circa 8 Wochen an (ein Enddatum wird noch bekannt gegeben).
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Die Teams des ADFD




Frühlingsfee/Schneewesen: aktuell viele Psychopharmaka auf einmal

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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Schneewesen
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Re: Frühlingsfee/Schneewesen: aktuell viele Psychopharmaka auf einmal

Beitrag von Schneewesen »

Liebes Escargot und liebe Ute,
danke für eure Antworten. Ich weiß einfach nicht ob diese schweren unaushaltbaren Zustände äußerster Anspannung und Unruhe, die mir keine klare Handlung mehr ermöglichten davon kommen, dass ich immer wieder während Wochen mehrere Tage am Stück Tavor und Zopiklon genommen habe (und dann wieder Abbruch) oder vom Olanzapin bzw. dem Reduzieren von 1,25 mg auf 0,65. Von Tavor wird man ja auch schnell abhängig.
Ist es also wichtiger, erstmal das Tavor wieder langsam runter zu reduzieren, da ich es ja nun erst eine Woche es wirklich regelmäßig nehme, und bei einer halben Olanzapin zu bleiben 1,25 mg und mich ums Olanzapin später zu kümmern. Oder weiter Tavor zu nehmen und dann (über Wochen) langsam das Olanzapin auszuschleichen, was hieße dass ich auch über Wochen Tavor nehme.
Die letzten Monate waren so ein furchtbarer Kampf, ich will einfach keine Experimente mehr,
liebe Grüße
Schneewesen
2005-heute Cipralex 10 mg (mit Abweichungen auf 15 mg sporadisch)
April 2018: Tramal, Tavor 1mg, Zopiklon 7,5mg, Dippidolor vor und nach Bauch-OP
Behandlung in psychiatrischer Klinik:
17.6.2018: 2,5 mg Olanzapin
18.6.-2.7: 1,25 mg Olanzapin
2.7.-7.7: 1,9 mg Olanzapin
ab 13.7: 1,25 mg Olanzapin
ab 20.7: 11 mg Cipralex (aufstocken auf 15 mg über zwei Wochen)
ab 27.7: 1,9 mg Olanzapin
ab 3.8: 2,5 mg Olanzapin (ab 6.8 morgens starke Unruhe, Angst,stärkere Depression)
4.8. 0,5 Tavor wegen starker Angst
11.8: 3,75 mg Olanzapin verordnet bekommen einmalig, danach zurück auf 2,5 mg
16.8-21.8: 0,25 mg Risperidon, nicht vertragen
ab 23.8: mehrmals die Woche Zopiklon 7,5 mg und ca 1 mal die Woche Tavor 0,5 mg
ab 24.8: von stationär zu Tagesklinik
ab 26.8: wieder 12,5 mg Cipralex
ab 29.8: wieder 10 mg Cipralex
30.8.-3.9 5 Tage Tavor 0,75 mg Danach: starke Unruhe, Angst, Anspannung, Zerplatzen Gefühl mit Aggression
5.9. 25 mg Pregabalin / Lyrica als "Ersatz" für Tavor, funktioniert nicht
ab 10.9: 0,625 mg Olanzapin
ab 10.9 - 16.9: 3 x täglich 10 mg Atosil, hilft nicht
ab 11.9-16.9: immer wieder solange durchgehalten bis nicht mehr ging, dann ca zweimal die Woche Tavor 0,5 mg und zwei Mal Zopiklon 7,5 mg
ab 17.9: täglich Zopiklon 7,5 mg oder Tavor 0,5 mg im Wechsel, starke Unruhe, Aggression höchste Spannungszustände
ab 21.9: regelmäßig 1 mg Tavor (wieder in Klinik) und Erhöhung wieder 1,25 mg Olanzapin, morgens Puls von 100
ab 1.10: Tavor 1mg wirkt nicht mehr so beruhigend, vorherige Symptome kehren wieder, morgens total getrieben
ab 4.10: 1 mg Olanzapin, verschlechtert Zustand nicht
ab 12.10 0,9 mg Olanzapin
runterdosiert bis Mitte November 2018 auf 0,5 mg Olanzapin, dann abgesetzt (in Klinik Bedingung: wegen sehr schlechten Zustands und alleine nicht mehr aushalten Könnens wieder in die Klinik gegangen
ab Mitte Nov in Klinik: 1,5 mg Tavor (plus 0,5 Bedarf, ab und zu genommen, so bei 2 mg)
ab Mitte Dez. in Klinik: 3,75 mg Mirtazapin
ab Anfang Januar: 1mg Tavor (0,5 Bedarf, häufig genommen)
Ab Mitte Febuar: 7,5 mg Mirtazapin und Cipralex von 10 mg auf 12 mg auf 14 mg erhöht.
Im März reduziert auf 3,75 mg Mirtazapin, zwischendurch 5 mg und dann wieder 7,5mg

escargot
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Re: Frühlingsfee/Schneewesen: aktuell viele Psychopharmaka auf einmal

Beitrag von escargot »

Liebes Schneewesen,

kann mir vorstellen, dass das vom Tavorentzug kommt!

Erlebe ähnliches, wenn ich mein Bedarfstavor doch mal wieder nehme. Ich würde an deiner Stelle wohl langsam mit dem Tavor zunächst raus gehen und das Ola zu einem späteren Zeitpunkt angehen.

Mein Psychiater hatte mir das bei mir auch geraten, aber ich wollte ja nicht auf ihn hören, da ich doch auch mit massiven Ängsten zu tun hatte und meinte das Tavor zu brauchen. Nun bin ich auf 1 mg täglich und eben der Bedarf bis auf 3 mg 2 X wöchentlich (was mich jedesmal dann im Nachhall richtig ausknockt ängstemäßig auch und starke Unruhe).

Leider ist Reduzieren immer auch ein bisschen Experimentieren auch Explorieren. Man erlebt sich selbst mehr und mehr und muss mit dem arbeiten was ist. So jedenfalls meine Erfahrungen!

Alles Liebe weiterhin!
escargot
DIAGNOSEN
02.2014-12.2016 Paranoid-halluzinatorische Schizophrenie
01.2017-heute schizoaffektive Störung
05.2017-Schizophrenes Residuum

MEDIKATION
=> Bedarf Atosiltropfen oder Tabl. á 25 mg X2
Tavor Expidet bis 2 mg ca. 1-2 X Woche
Täglich : Olanzapin 5 mg, Risperdal 1 mg

je 2 Wochen täglich 2 g D-Mannose, L-Methionin 3 Kps.
400 mg Magnesium
Vitamin B12
VitD 2000 IE
....
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Schneewesen
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Benzodiazepine absetzen - von unregelmäßig zu regelmäßiger Einnahme

Beitrag von Schneewesen »

Es geht um die stufenweise Reduktion von Tavor: Vor und nach einer OP habe ich im April und Mai diesen Jahres ca 7-8 mal 1 mg Tavor bekommen. Im Anschluss daran ab Anfang Juni wegen Ängsten nach der OP eine Woche lang 1 mg bis 0,75 mg. Hiernach keine Entzugserscheinungen. Es folgte direkt eine Neuroleptikaeinnahme in kleiner Dosis 1,25 mg Olanzapin. Was anfangs gut wirkte dann aber bei Verdoppelung zu stärkeren Depressionen führte. Durch weitere nicht vertragene Psychopharmaka-Gaben (Risperidon, Olanzapinerhöhung und dann (zu) schnelle Reduzierung) habe ich innerhalb von zwei Monaten (August/September) ca 12 mal unregelmäßig Zopiklon (7,5mg) und Tavor (0,5mg) genommen, manchmal zwei Mal die Woche um unerträgliche Zustände zu beenden. Ein weiteres Mal fünf Tage am Stück 0,75 mg. Danach jeweils starke Einbrüche. Es kam zu extremen Unruhe- und Spannungszuständen, konnte meinen Körper nicht still halten, Gefühl zu explodieren. Es war eine panikartige Getriebenheit im Dauerzustand.
Nun nehme ich wie hier empfohlen seit 9 Tagen eine konstante Dosis von 2 x 0,5 mg Tavor täglich, noch in Klinik.
Damit haben sich die extremen Phänomene gebessert. Bin jetzt "nur" noch mittelmäßig rastlos mit starkem Pulsschlag. Erst abends kehrt Ruhe ein. Meine Frage: Wie lange soll ich nun bezogen auf den Einnahmezeitraum von ca zwei Monaten (unregelmäßige Einnahme) die konstante Dosis von 1 mg einnehmen? Und wie lange danach 0,75 mg (oder falls möglich besser 0,87). Wie lange jeweils eine Stufe halten? Sollte ich eher kleinere Dosen über den Tag verteilt nehmen? Ich möchte es nicht zu lange insgesamt nehmen und dadurch in die Abhängigkeit rutschen. Mein Körper hat schon heftigst reagiert Komischerweise habe ich auch eine starke Traurigkeit und Niedergeschlagenheit. Ich danke euch herzlich für Eure Antworten,
Schneewesen :bettzeit:
2005-heute Cipralex 10 mg (mit Abweichungen auf 15 mg sporadisch)
April 2018: Tramal, Tavor 1mg, Zopiklon 7,5mg, Dippidolor vor und nach Bauch-OP
Behandlung in psychiatrischer Klinik:
17.6.2018: 2,5 mg Olanzapin
18.6.-2.7: 1,25 mg Olanzapin
2.7.-7.7: 1,9 mg Olanzapin
ab 13.7: 1,25 mg Olanzapin
ab 20.7: 11 mg Cipralex (aufstocken auf 15 mg über zwei Wochen)
ab 27.7: 1,9 mg Olanzapin
ab 3.8: 2,5 mg Olanzapin (ab 6.8 morgens starke Unruhe, Angst,stärkere Depression)
4.8. 0,5 Tavor wegen starker Angst
11.8: 3,75 mg Olanzapin verordnet bekommen einmalig, danach zurück auf 2,5 mg
16.8-21.8: 0,25 mg Risperidon, nicht vertragen
ab 23.8: mehrmals die Woche Zopiklon 7,5 mg und ca 1 mal die Woche Tavor 0,5 mg
ab 24.8: von stationär zu Tagesklinik
ab 26.8: wieder 12,5 mg Cipralex
ab 29.8: wieder 10 mg Cipralex
30.8.-3.9 5 Tage Tavor 0,75 mg Danach: starke Unruhe, Angst, Anspannung, Zerplatzen Gefühl mit Aggression
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ab 1.10: Tavor 1mg wirkt nicht mehr so beruhigend, vorherige Symptome kehren wieder, morgens total getrieben
ab 4.10: 1 mg Olanzapin, verschlechtert Zustand nicht
ab 12.10 0,9 mg Olanzapin
runterdosiert bis Mitte November 2018 auf 0,5 mg Olanzapin, dann abgesetzt (in Klinik Bedingung: wegen sehr schlechten Zustands und alleine nicht mehr aushalten Könnens wieder in die Klinik gegangen
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ab Mitte Dez. in Klinik: 3,75 mg Mirtazapin
ab Anfang Januar: 1mg Tavor (0,5 Bedarf, häufig genommen)
Ab Mitte Febuar: 7,5 mg Mirtazapin und Cipralex von 10 mg auf 12 mg auf 14 mg erhöht.
Im März reduziert auf 3,75 mg Mirtazapin, zwischendurch 5 mg und dann wieder 7,5mg

lunetta
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Re: Benzodiazepine absetzen - von unregelmäßig zu regelmäßiger Einnahme

Beitrag von lunetta »

Hallo!

Ich würde dir empfehlen so ca. alle 2-3 Wochen eine Dosisreduktion vorzunehmen, und dabei vielleicht keine allzu großen Sprünge zu machen.

Mehr als 3 Tagesrationen machen wenig Sinn, vielleicht so in etwas alle 8 Stunden eine Dosis.

Versuch erstmal deine Dosis aufzuteilen, und danach erst zu reduzieren.
In etwas so: jetzt 3x täglich 0,33mg, das ein paar Tage austesten wie es dir damit geht, und dann entweder 3x täglich 0,30 mg, oder du nimmst nur von einer Tagesration, einen Teil weg. Z.B: 1x 0,30, dann wieder 0,30 und die letzte Dosis dann 0,20.
Das ist jetzt nur ein Beispiel gewesen, ausprobieren mußt du selbst;)

LG
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Ululu
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Re: Frühlingsfee/Schneewesen: aktuell viele Psychopharmaka auf einmal

Beitrag von Ululu »

Hallo Schneewesen,

ich habe deine Beiträge zusammengeführt.

Bitte schreib immer in deinem Thread weiter. Es ist wichtig, dass deine Geschichte zusammen bleibt und außerdem wird das Forum sonst noch unübersichtlicher.

LG Ute
[spoil]Schwindel, Angst und Depression immer mal wieder auftretend aber nach ein paar Monaten immer wieder Besserung
Atenolol (Betablocker) 25 mg täglich
2011 Überweisung zum Psychiater, Versuche mit Sulpirid (6 Monate genommen), Amitryptillin (nicht vertragen) und Buspiron, 3 Monate genommen

2012 stationärer Aufenthalt in Psychiatrie nach einjährigem Dauerschwindel. Diagnose :generalisierte Angststörung und schwere Depression.
Alle Medikamente wurden sofort abgesetzt. Lorazepam 1mg 3 mal täglich, nach zwei Wochen ausgeschlichen, Gesamteinnahmedauer sechs Wochen

Seitdem Mirtazapin 30 mg zur Nacht.
Cymbalta 90 mg
Seroquel prolong abends 150 mg

Ein Jahr später Reduzierung Mirtazapin auf 15 mg ohne Probleme. Darunter schwere Schlafstörungen. Daher weiter 15 mg.

2014 zusätzliche Diagnose Schlaf Apnoe Syndrom. Behandlung mit Atemmaske.

Insgesamt über 30 kg Gewichtszunahme.
Gefühlsverflachung und Tagesmüdigkeit.

Ende 2016 Reduzierung Seroquel prolong auf 100 mg.
Am 30.04.2017 Reduzierung Seroquel prolong auf 50 mg.

Seit Juni 2017 Mönchspfeffer gegen Zyklusstörungen, hilft zuerst sehr gut, dann treten Zyklusstörungen wieder auf, ist aber normal, da sicher Wechseljahrsbedingt
zeitweise Jaborandi Globuli bei Bedarf gegen Schwitzen mit mäßigem Erfolg, daher wieder weggelassen

21.08.2017 Duloxetin auf 75 mg
18.10.2017 Duloxetin auf 67.5 mg
13.11.2017 Duloxetin auf 60,0 mg

01.01.2018 Mirtazapin auf 13,5 mg
31.01.2018 Mirtazapin auf 12,0 mg
24.03.2018 Mirtazapin auf 10,5 mg ab 06.04. Vitamin B12 für vier Wochen, keine Auswirkung
19.04.2018 Mirtazapin auf 9,0 mg
19.05.2018 Mirtazapin auf 7,5 mg
02.06.2018 Mirtazapin auf 8,25 mg wegen Schwindel, Angst, Verzweiflung und Migräne

Pause.
Hitze triggert Schwindel und Migräne.

27.08.2018 Mirtazapin auf 7,5 mg


aktuelle Einnahme: Duloxetin 60 mg
Mirtazapin 7,5 mg
Seroquel prolong 50 mg

1.7.19 Mirta auf 6,75 mg
17.8.19 Mirta auf 6 mg
1.9.19 Mirta auf 5,25 mg
21.9.19 Mirta auf 4,5 mg
11.11.19 Mirta auf 3,75 mg
Pause bis mindestens Weihnachten, Leberwerte besser, Schlaf zerhackt, dauermüde :bettzeit:
[/spoil]7

Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Schneewesen
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Re: Frühlingsfee/Schneewesen: aktuell viele Psychopharmaka auf einmal

Beitrag von Schneewesen »

Liebe Ute,
vielen Dank dafür :) Ich war mir unsicher, ob ich es unter die Rubrik Benzodiazpine absetzen setzen müsste, was ich versucht habe. Aber zusammenhängend ist auf jeden Fall besser, danke
2005-heute Cipralex 10 mg (mit Abweichungen auf 15 mg sporadisch)
April 2018: Tramal, Tavor 1mg, Zopiklon 7,5mg, Dippidolor vor und nach Bauch-OP
Behandlung in psychiatrischer Klinik:
17.6.2018: 2,5 mg Olanzapin
18.6.-2.7: 1,25 mg Olanzapin
2.7.-7.7: 1,9 mg Olanzapin
ab 13.7: 1,25 mg Olanzapin
ab 20.7: 11 mg Cipralex (aufstocken auf 15 mg über zwei Wochen)
ab 27.7: 1,9 mg Olanzapin
ab 3.8: 2,5 mg Olanzapin (ab 6.8 morgens starke Unruhe, Angst,stärkere Depression)
4.8. 0,5 Tavor wegen starker Angst
11.8: 3,75 mg Olanzapin verordnet bekommen einmalig, danach zurück auf 2,5 mg
16.8-21.8: 0,25 mg Risperidon, nicht vertragen
ab 23.8: mehrmals die Woche Zopiklon 7,5 mg und ca 1 mal die Woche Tavor 0,5 mg
ab 24.8: von stationär zu Tagesklinik
ab 26.8: wieder 12,5 mg Cipralex
ab 29.8: wieder 10 mg Cipralex
30.8.-3.9 5 Tage Tavor 0,75 mg Danach: starke Unruhe, Angst, Anspannung, Zerplatzen Gefühl mit Aggression
5.9. 25 mg Pregabalin / Lyrica als "Ersatz" für Tavor, funktioniert nicht
ab 10.9: 0,625 mg Olanzapin
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ab 11.9-16.9: immer wieder solange durchgehalten bis nicht mehr ging, dann ca zweimal die Woche Tavor 0,5 mg und zwei Mal Zopiklon 7,5 mg
ab 17.9: täglich Zopiklon 7,5 mg oder Tavor 0,5 mg im Wechsel, starke Unruhe, Aggression höchste Spannungszustände
ab 21.9: regelmäßig 1 mg Tavor (wieder in Klinik) und Erhöhung wieder 1,25 mg Olanzapin, morgens Puls von 100
ab 1.10: Tavor 1mg wirkt nicht mehr so beruhigend, vorherige Symptome kehren wieder, morgens total getrieben
ab 4.10: 1 mg Olanzapin, verschlechtert Zustand nicht
ab 12.10 0,9 mg Olanzapin
runterdosiert bis Mitte November 2018 auf 0,5 mg Olanzapin, dann abgesetzt (in Klinik Bedingung: wegen sehr schlechten Zustands und alleine nicht mehr aushalten Könnens wieder in die Klinik gegangen
ab Mitte Nov in Klinik: 1,5 mg Tavor (plus 0,5 Bedarf, ab und zu genommen, so bei 2 mg)
ab Mitte Dez. in Klinik: 3,75 mg Mirtazapin
ab Anfang Januar: 1mg Tavor (0,5 Bedarf, häufig genommen)
Ab Mitte Febuar: 7,5 mg Mirtazapin und Cipralex von 10 mg auf 12 mg auf 14 mg erhöht.
Im März reduziert auf 3,75 mg Mirtazapin, zwischendurch 5 mg und dann wieder 7,5mg

Schneewesen
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Re: Frühlingsfee/Schneewesen: aktuell viele Psychopharmaka auf einmal

Beitrag von Schneewesen »

Hallo Lunetta,
Oh Gott, wirklich so lange? Das hieße ja, wenn ich dich richtig verstehe, wegen zwei monatiger unregelmäßiger Einnahme noch 4x3 Wochen Tavor zu nehmen, sehe ich das richtig?
Ich bekomme derzeit noch die 0,5er Tavor, die kann ich mir teilen in 0,25mg. Meinst du es ginge dann auch, zwei Mal am Tag 0,25 mg und abends 0,5 mg zur Nacht?
2005-heute Cipralex 10 mg (mit Abweichungen auf 15 mg sporadisch)
April 2018: Tramal, Tavor 1mg, Zopiklon 7,5mg, Dippidolor vor und nach Bauch-OP
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17.6.2018: 2,5 mg Olanzapin
18.6.-2.7: 1,25 mg Olanzapin
2.7.-7.7: 1,9 mg Olanzapin
ab 13.7: 1,25 mg Olanzapin
ab 20.7: 11 mg Cipralex (aufstocken auf 15 mg über zwei Wochen)
ab 27.7: 1,9 mg Olanzapin
ab 3.8: 2,5 mg Olanzapin (ab 6.8 morgens starke Unruhe, Angst,stärkere Depression)
4.8. 0,5 Tavor wegen starker Angst
11.8: 3,75 mg Olanzapin verordnet bekommen einmalig, danach zurück auf 2,5 mg
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ab 24.8: von stationär zu Tagesklinik
ab 26.8: wieder 12,5 mg Cipralex
ab 29.8: wieder 10 mg Cipralex
30.8.-3.9 5 Tage Tavor 0,75 mg Danach: starke Unruhe, Angst, Anspannung, Zerplatzen Gefühl mit Aggression
5.9. 25 mg Pregabalin / Lyrica als "Ersatz" für Tavor, funktioniert nicht
ab 10.9: 0,625 mg Olanzapin
ab 10.9 - 16.9: 3 x täglich 10 mg Atosil, hilft nicht
ab 11.9-16.9: immer wieder solange durchgehalten bis nicht mehr ging, dann ca zweimal die Woche Tavor 0,5 mg und zwei Mal Zopiklon 7,5 mg
ab 17.9: täglich Zopiklon 7,5 mg oder Tavor 0,5 mg im Wechsel, starke Unruhe, Aggression höchste Spannungszustände
ab 21.9: regelmäßig 1 mg Tavor (wieder in Klinik) und Erhöhung wieder 1,25 mg Olanzapin, morgens Puls von 100
ab 1.10: Tavor 1mg wirkt nicht mehr so beruhigend, vorherige Symptome kehren wieder, morgens total getrieben
ab 4.10: 1 mg Olanzapin, verschlechtert Zustand nicht
ab 12.10 0,9 mg Olanzapin
runterdosiert bis Mitte November 2018 auf 0,5 mg Olanzapin, dann abgesetzt (in Klinik Bedingung: wegen sehr schlechten Zustands und alleine nicht mehr aushalten Könnens wieder in die Klinik gegangen
ab Mitte Nov in Klinik: 1,5 mg Tavor (plus 0,5 Bedarf, ab und zu genommen, so bei 2 mg)
ab Mitte Dez. in Klinik: 3,75 mg Mirtazapin
ab Anfang Januar: 1mg Tavor (0,5 Bedarf, häufig genommen)
Ab Mitte Febuar: 7,5 mg Mirtazapin und Cipralex von 10 mg auf 12 mg auf 14 mg erhöht.
Im März reduziert auf 3,75 mg Mirtazapin, zwischendurch 5 mg und dann wieder 7,5mg

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Re: Frühlingsfee/Schneewesen: aktuell viele Psychopharmaka auf einmal

Beitrag von Schneewesen »

Liebe Ute,

ich habe mich mit den Ärzten auf ein möglichst langsames Absetzen einigen können, ich darf jetzt aus einer halben Schmelztablette (1,25 mg) ab nächster Woche oben ein kleines Eckchen rausschneiden.

Denkst du, dass kann ich gleichzeitig zum langsamen Tavor Entzug über Wochen machen?
Bzw. nächste Woche Tavor noch in gleicher Höhe nehmen und in der Woche mit der Mini-Reduktion Olanzapin beginnen?

Wenn ich erst Tavor vollständig ausschleiche, müsste ich ja theoretisch noch weitere drei Monate Olanzpin schlucken, oder?

Einen schönen Sonntag Abend
Schneewesen
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17.6.2018: 2,5 mg Olanzapin
18.6.-2.7: 1,25 mg Olanzapin
2.7.-7.7: 1,9 mg Olanzapin
ab 13.7: 1,25 mg Olanzapin
ab 20.7: 11 mg Cipralex (aufstocken auf 15 mg über zwei Wochen)
ab 27.7: 1,9 mg Olanzapin
ab 3.8: 2,5 mg Olanzapin (ab 6.8 morgens starke Unruhe, Angst,stärkere Depression)
4.8. 0,5 Tavor wegen starker Angst
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ab 10.9: 0,625 mg Olanzapin
ab 10.9 - 16.9: 3 x täglich 10 mg Atosil, hilft nicht
ab 11.9-16.9: immer wieder solange durchgehalten bis nicht mehr ging, dann ca zweimal die Woche Tavor 0,5 mg und zwei Mal Zopiklon 7,5 mg
ab 17.9: täglich Zopiklon 7,5 mg oder Tavor 0,5 mg im Wechsel, starke Unruhe, Aggression höchste Spannungszustände
ab 21.9: regelmäßig 1 mg Tavor (wieder in Klinik) und Erhöhung wieder 1,25 mg Olanzapin, morgens Puls von 100
ab 1.10: Tavor 1mg wirkt nicht mehr so beruhigend, vorherige Symptome kehren wieder, morgens total getrieben
ab 4.10: 1 mg Olanzapin, verschlechtert Zustand nicht
ab 12.10 0,9 mg Olanzapin
runterdosiert bis Mitte November 2018 auf 0,5 mg Olanzapin, dann abgesetzt (in Klinik Bedingung: wegen sehr schlechten Zustands und alleine nicht mehr aushalten Könnens wieder in die Klinik gegangen
ab Mitte Nov in Klinik: 1,5 mg Tavor (plus 0,5 Bedarf, ab und zu genommen, so bei 2 mg)
ab Mitte Dez. in Klinik: 3,75 mg Mirtazapin
ab Anfang Januar: 1mg Tavor (0,5 Bedarf, häufig genommen)
Ab Mitte Febuar: 7,5 mg Mirtazapin und Cipralex von 10 mg auf 12 mg auf 14 mg erhöht.
Im März reduziert auf 3,75 mg Mirtazapin, zwischendurch 5 mg und dann wieder 7,5mg

Towanda
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Re: Frühlingsfee/Schneewesen: aktuell viele Psychopharmaka auf einmal

Beitrag von Towanda »

Schneewesen hat geschrieben:
30.09.2018 20:44

ich habe mich mit den Ärzten auf ein möglichst langsames Absetzen einigen können, ich darf jetzt aus einer halben Schmelztablette (1,25 mg) ab nächster Woche oben ein kleines Eckchen rausschneiden.
Hallo Schneewesen,

ich gehe jetzt nur mal darauf ein: Oben "ein kleines Eckchen rausschneiden" ist keine gute Idee. Die Dosis sollte jeden Tag die gleiche sein, das bekommst Du so nicht hin. Entweder Du nutzt die Wasserlösmethode oder Du besorgst Dir eine Feinwaage und bröselst Dir gleichmäßige Dosen zurecht.

Normalerweise soll man immer nur an einer Schraube drehen, also immer nur ein Mittel reduzieren, allerdings kenne ich mich mit Benzos nicht aus, da meldet sich sicher noch jemand.

Liebe Grüße,

Towanda
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13.05.20 - 0,55 mg Mirtazapin
25.06.20 - 0,45 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.

Schneewesen
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Re: Frühlingsfee/Schneewesen: aktuell viele Psychopharmaka auf einmal

Beitrag von Schneewesen »

Liebe Towanda,
danke dir für deinen Hinweis. Noch mal einen Frage an dich und die anderen, weil es mir nicht ganz klar ist: Wie lange sollte ich das Tavor noch nehmen beim Ausschleichen, wenn ich 1 mg zwei Wochen lang regelmäßig genommen habe?
Es ist ja ein Abwägen, ob die Gesamtdauer von mehreren Wochen nicht auch abhängig machen kann, wie Jamie anfangs schrieb.
Ich bin da sehr unsicher und freue mich über eure Antworten.
Danke an euch!
Verena
2005-heute Cipralex 10 mg (mit Abweichungen auf 15 mg sporadisch)
April 2018: Tramal, Tavor 1mg, Zopiklon 7,5mg, Dippidolor vor und nach Bauch-OP
Behandlung in psychiatrischer Klinik:
17.6.2018: 2,5 mg Olanzapin
18.6.-2.7: 1,25 mg Olanzapin
2.7.-7.7: 1,9 mg Olanzapin
ab 13.7: 1,25 mg Olanzapin
ab 20.7: 11 mg Cipralex (aufstocken auf 15 mg über zwei Wochen)
ab 27.7: 1,9 mg Olanzapin
ab 3.8: 2,5 mg Olanzapin (ab 6.8 morgens starke Unruhe, Angst,stärkere Depression)
4.8. 0,5 Tavor wegen starker Angst
11.8: 3,75 mg Olanzapin verordnet bekommen einmalig, danach zurück auf 2,5 mg
16.8-21.8: 0,25 mg Risperidon, nicht vertragen
ab 23.8: mehrmals die Woche Zopiklon 7,5 mg und ca 1 mal die Woche Tavor 0,5 mg
ab 24.8: von stationär zu Tagesklinik
ab 26.8: wieder 12,5 mg Cipralex
ab 29.8: wieder 10 mg Cipralex
30.8.-3.9 5 Tage Tavor 0,75 mg Danach: starke Unruhe, Angst, Anspannung, Zerplatzen Gefühl mit Aggression
5.9. 25 mg Pregabalin / Lyrica als "Ersatz" für Tavor, funktioniert nicht
ab 10.9: 0,625 mg Olanzapin
ab 10.9 - 16.9: 3 x täglich 10 mg Atosil, hilft nicht
ab 11.9-16.9: immer wieder solange durchgehalten bis nicht mehr ging, dann ca zweimal die Woche Tavor 0,5 mg und zwei Mal Zopiklon 7,5 mg
ab 17.9: täglich Zopiklon 7,5 mg oder Tavor 0,5 mg im Wechsel, starke Unruhe, Aggression höchste Spannungszustände
ab 21.9: regelmäßig 1 mg Tavor (wieder in Klinik) und Erhöhung wieder 1,25 mg Olanzapin, morgens Puls von 100
ab 1.10: Tavor 1mg wirkt nicht mehr so beruhigend, vorherige Symptome kehren wieder, morgens total getrieben
ab 4.10: 1 mg Olanzapin, verschlechtert Zustand nicht
ab 12.10 0,9 mg Olanzapin
runterdosiert bis Mitte November 2018 auf 0,5 mg Olanzapin, dann abgesetzt (in Klinik Bedingung: wegen sehr schlechten Zustands und alleine nicht mehr aushalten Könnens wieder in die Klinik gegangen
ab Mitte Nov in Klinik: 1,5 mg Tavor (plus 0,5 Bedarf, ab und zu genommen, so bei 2 mg)
ab Mitte Dez. in Klinik: 3,75 mg Mirtazapin
ab Anfang Januar: 1mg Tavor (0,5 Bedarf, häufig genommen)
Ab Mitte Febuar: 7,5 mg Mirtazapin und Cipralex von 10 mg auf 12 mg auf 14 mg erhöht.
Im März reduziert auf 3,75 mg Mirtazapin, zwischendurch 5 mg und dann wieder 7,5mg

padma
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Re: Frühlingsfee/Schneewesen: aktuell viele Psychopharmaka auf einmal

Beitrag von padma »

hallo Verena, :)

wenn du Tavor seit 2 Wochen regelmässig nimmst, bist du im Grenzbereich zu einer möglichen Abhängigkeit. Ich würde es so zügig wie möglich absetzen.

Vorschlag:
2 - 3 Tage 0,75 mg
2 -3 Tage 0,5 mg
2-3 Tage 0,25 mg
dann weg.

Sollten stärkere Entzugssymptome auftreten, müsstest du langsamer vorgehen. Aber zunächst würde ich es so versuchen

Erstellst du bitte noch eine Signatur?
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liebe Grüsse
padma
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Schneewesen
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schnelle Hilfe benötigt

Beitrag von Schneewesen »

Liebe Foren-Mitglieder,
ich setzte nun ausnahmsweise hier ein neues Thema, da es sehr wichtig für mich ist und ich schnell Hilfe benötige. Wegen unsaushaltbarer Spannungs- Aggressions- und Agitationszustände habe ich von unregelmäig auf regelmäßig Tavor umgestellt, um dann lansgam auszuschleichen. Nun seit 2 Wochen 1 mg. Anfangs hat es mir geholfen. Ich musste nicht mehr den ganzen Tag in Panik und Getriebenheit vor mich hinstöhnen ohne meinen Körper still halten zu können und vor lauter Anspannung/Aggression Dinge zu zerfetzen.Nun geht aber genau das wieder von vorne los! Und das trotz regelmäßigem Tavor. Es ist unaushalbar.

Eigentlich wollte ich jetzt mit dem Runterdosieren beginnen, erster Schritt. Soll ich nun hochdosieren oder "aushalten"?? Beim letzten Mal aushalten (bei unregelmäßiger Einnahme) ging es über 5-6 Wochen nicht weg, dann konnte ich nicht mehr.
Ich weiß nicht mehr weiter.
Danke für Eure Aufmerksamkeit und Euer Verständnis.

Ich hoffe bald etwas zurück geben zu können.
Euer Schneewesn
2005-heute Cipralex 10 mg (mit Abweichungen auf 15 mg sporadisch)
April 2018: Tramal, Tavor 1mg, Zopiklon 7,5mg, Dippidolor vor und nach Bauch-OP
Behandlung in psychiatrischer Klinik:
17.6.2018: 2,5 mg Olanzapin
18.6.-2.7: 1,25 mg Olanzapin
2.7.-7.7: 1,9 mg Olanzapin
ab 13.7: 1,25 mg Olanzapin
ab 20.7: 11 mg Cipralex (aufstocken auf 15 mg über zwei Wochen)
ab 27.7: 1,9 mg Olanzapin
ab 3.8: 2,5 mg Olanzapin (ab 6.8 morgens starke Unruhe, Angst,stärkere Depression)
4.8. 0,5 Tavor wegen starker Angst
11.8: 3,75 mg Olanzapin verordnet bekommen einmalig, danach zurück auf 2,5 mg
16.8-21.8: 0,25 mg Risperidon, nicht vertragen
ab 23.8: mehrmals die Woche Zopiklon 7,5 mg und ca 1 mal die Woche Tavor 0,5 mg
ab 24.8: von stationär zu Tagesklinik
ab 26.8: wieder 12,5 mg Cipralex
ab 29.8: wieder 10 mg Cipralex
30.8.-3.9 5 Tage Tavor 0,75 mg Danach: starke Unruhe, Angst, Anspannung, Zerplatzen Gefühl mit Aggression
5.9. 25 mg Pregabalin / Lyrica als "Ersatz" für Tavor, funktioniert nicht
ab 10.9: 0,625 mg Olanzapin
ab 10.9 - 16.9: 3 x täglich 10 mg Atosil, hilft nicht
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ab 17.9: täglich Zopiklon 7,5 mg oder Tavor 0,5 mg im Wechsel, starke Unruhe, Aggression höchste Spannungszustände
ab 21.9: regelmäßig 1 mg Tavor (wieder in Klinik) und Erhöhung wieder 1,25 mg Olanzapin, morgens Puls von 100
ab 1.10: Tavor 1mg wirkt nicht mehr so beruhigend, vorherige Symptome kehren wieder, morgens total getrieben
ab 4.10: 1 mg Olanzapin, verschlechtert Zustand nicht
ab 12.10 0,9 mg Olanzapin
runterdosiert bis Mitte November 2018 auf 0,5 mg Olanzapin, dann abgesetzt (in Klinik Bedingung: wegen sehr schlechten Zustands und alleine nicht mehr aushalten Könnens wieder in die Klinik gegangen
ab Mitte Nov in Klinik: 1,5 mg Tavor (plus 0,5 Bedarf, ab und zu genommen, so bei 2 mg)
ab Mitte Dez. in Klinik: 3,75 mg Mirtazapin
ab Anfang Januar: 1mg Tavor (0,5 Bedarf, häufig genommen)
Ab Mitte Febuar: 7,5 mg Mirtazapin und Cipralex von 10 mg auf 12 mg auf 14 mg erhöht.
Im März reduziert auf 3,75 mg Mirtazapin, zwischendurch 5 mg und dann wieder 7,5mg

Schneewesen
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Schneewesen: aktuell viele Psychopharmaka auf einmal

Beitrag von Schneewesen »

Liebe Padma,
hab vielen Dank für deine Antwort! Schön wieder von dir zu hören. Ich werde die Signatur beim nächsten Eintrag hinzufügen, ich muss mir die Dosierungen der letzten Zeit noch von der Klinik geben lassen. Das Blöde ist: Ich glaube ich bin schon abhängig! Habe starke Entzungssymptome Zittern, Unruhe, Agitation und das ohne jeden Absetzschritt. Werde mich noch mal durch das Benzo Absetzen durchackern. Was rätst du in dieser Situation?
liebe Grüße
Verena
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Behandlung in psychiatrischer Klinik:
17.6.2018: 2,5 mg Olanzapin
18.6.-2.7: 1,25 mg Olanzapin
2.7.-7.7: 1,9 mg Olanzapin
ab 13.7: 1,25 mg Olanzapin
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ab 27.7: 1,9 mg Olanzapin
ab 3.8: 2,5 mg Olanzapin (ab 6.8 morgens starke Unruhe, Angst,stärkere Depression)
4.8. 0,5 Tavor wegen starker Angst
11.8: 3,75 mg Olanzapin verordnet bekommen einmalig, danach zurück auf 2,5 mg
16.8-21.8: 0,25 mg Risperidon, nicht vertragen
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ab 29.8: wieder 10 mg Cipralex
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5.9. 25 mg Pregabalin / Lyrica als "Ersatz" für Tavor, funktioniert nicht
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ab Mitte Dez. in Klinik: 3,75 mg Mirtazapin
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Jamie
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Re: schnelle Hilfe benötigt

Beitrag von Jamie »

Hallo Schneewesen, :)

es muss sich dringend etwas am Ursprungsproblem ändern, du rauschst geradewegs in die Benzofalle.
Anfangs hat es mir geholfen. Ich musste nicht mehr den ganzen Tag in Panik und Getriebenheit vor mich hinstöhnen ohne meinen Körper still halten zu können und vor lauter Anspannung/Aggression Dinge zu zerfetzen.Nun geht aber genau das wieder von vorne los! Und das trotz regelmäßigem Tavor. Es ist unaushalbar.
Dass die Benzos geholfen haben verwundert nicht, denn sie beruhigen das überaktive Nervensystem und wirken dadurch entspannend, angstlösend und eben beruhigend.
Das ging nun ein paar Wochen gut und nun bist du in der Toleranz.
Dein Körper hat sich dran gewöhnt und möchte jetzt mehr Stoff haben, um die gleichen Effekte zu erzielen.

Du wirst nicht aus dieser Falle herauskommen, wenn du nicht schaust, woher diese unerträglichen Spannungszustände rühren und das schreibe ich ganz allgemein, dafür können auch Medikamente und falsch angegangene Entzüge etc. verantwortlich sein, nicht nur die seelische Ursprungserkrankung.

Es wird in deinem aktuellen Zustand vermutlich beides nicht gehen, deswegen verweise ich auf die Ursprungsthematik.
Ich vermute wenn du versuchst es auszuhalten, kollabierst du demnächst wieder und abdosieren geht in diesen Zustand erst recht nicht.

Das ist jetzt eine schöne Sackgasse. :oops:
Ich würde wohl an deiner Stelle versuchen die Dosis zu halten und nur in akuten unaushaltbaren "Eskalationszuständen" eine Zusatzdosis zu nehmen.
Und parallel muss man unbedingt schauen, was ansonsten verändert werden kann, um es dir etwas leichter ums Herz zu machen.

Ich möchte nicht falsch verstanden werden. Es macht mich sehr betroffen von diesen Zuständen bei dir zu lesen, ich kann mir das total bildlich vorstellen und es lässt einen beklommen und traurig und ratlos zurück, aber wenn du jetzt das Benzo steigerst und steigerst, dann bringst du dich wirklich in Teufels Küche.

Mitfühlende Grüße :hug:
Jamie
...........SIGNATUR...............


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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: [highlight=yellow]mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478[/highlight]


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

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Infos über mich:

[spoil]Seit 04/14 Benzo-frei (Entzug über 16 Monate) (Einnahme von 3 Sorten Benzodiazepinen im Wechsel über 8 Jahre im low-dose Bereich) --> Zolpidem und Zopiclon im Wechsel, am Ende auch Alprazolam. Umstellung auf Diazepam zum Entzug und Ausschleichen

Nicht mehr schlafen können seit 2001. Schwere Insomnie aufgrund einer PTBS.
Unzählige Medikamente genommen, jetzt nur noch 2 Tropfen Amitriptylin und ein PPI.

~Ich schleiche seit 2014 :o mein PPI Esomeprazol aus und habe mich von 40mg auf 7,5mg heruntergekämpft (August 2016)
  • ° 14.9.16: ↓ 7,35mg Esomeprazol
    ° 04.10.16: ↓ 7,11mg
    ° 03.11.16: ↓ 6,51mg (Inhalt: 54 Kügelchen)
    ° 17.11.16 (neue Charge): ↓ 5,64mg (Inhalt: 45 Kügelchen)
    ° 16.02.17 (neue Charge): ↓ 5,39mg (Inhalt 43 Kügelchen)
    ° 13.03.17: ↓ 5,14mg (Inhalt: 41 Kügelchen) [2 Monate Stopp danach; große private Probleme]
    ° 19.05.17: ↓ 5,00mg (neue Charge: Inhalt 40 Kügelchen. Lange Pause. Dauergastritis)
    ° 05.09.17: ↓ 4,8mg (neue Charge, hier entsprechen 40 Kügelchen 4,8mg)
    ° 06.10.17: ↑ 7,8mg (65 Kügelchen) nach Hörsturz. Aufdosieren. Prednisoloninfusion zerschießt mir meinen Magen
    ° 20.10. 17: ↑ 8,4mg. Zustand stabilisiert sich nicht ausreichend, erneut hoch auf 70 Kügelchen
    ° 12.11. 17: ↓ 8mg (62 Kügelchen; neue Charge)
    ° Dez 17, Jan 18 und ff: [highlight=yellow]schwerer Infekt, Krankenhausaufenthalt[/highlight], Medikamente zerschießen den Magen. Zurück auf ↑ 20mg
    ° Mitte März 2018: ↓ 15,51mg (35 Pellets weniger, Inhalt 121 Kügelch.)
    ° 26.3: ↓ 14,23mg (45 Kügelchen weniger, Inhalt 111 K)
    ° 23.05: ↓ 12,8mg
~Ich habe mit dem Absetzen der Amitriptylin - Tropfen (5 Tropfen) begonnen:
° August 2016: 4 Tropfen (8 mg) (Schlafen wird entgegen aller Erwartungen nicht noch schlechter ff.)
  • ° 27.10.2016: 3,5 Tropfen (7 mg)
    ° 14.12.2016: 3 Tropfen (6 mg)
    ° Dez 16: schwere familiäre Probleme, Absetzstopp von allem / Pause
    ° Frühling 2017: 2,5 Tropfen (5mg)
    ° Juli 2017: 2 Tropfen (4mg)

~ 24/25/26.11.16: NEM-Stoßtherapie: jeweils 40.000 IE Vitamin D, 200mg Vit. K2, 500mg Magnesium, Calcium, Vitamin B-Kompex, Kalium und Vitamin C plus Zink depot --> hab ich vertragen; einzige NW: Urin stank wie ein Chemielabor.
~ 20/21/22.2.17: Wiederholung d. NEM-Stoßtherapie. Ferner: schwerer Neurodermitits-Schub: 20.2: 2,5mg Prednisolon

Eisenspeicher (Ferritin) ist leer (Wert 7): Ich nehme kurweise Floradix Kräuterblutsaft mit Eisen[/spoiler]

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Re: Frühlingsfee/Schneewesen: aktuell viele Psychopharmaka auf einmal

Beitrag von Jamie »

Hallo fee / schneewesen :)

ich habe dir in deinem anderen Thread geantwortet.
Es wäre aber besser, sie würden zusammengelegt.
Ich gehe auch noch mal auf das hier von dir Geschriebene ein, auch wenn ich nicht padma :) bin.
Ich glaube ich bin schon abhängig! Habe starke Entzungssymptome Zittern, Unruhe, Agitation und das ohne jeden Absetzschritt. Werde mich noch mal durch das Benzo Absetzen durchackern. Was rätst du in dieser Situation?
Ich fürchte auch, dass du das bist.
Vor allem aber auf jeden Fall in der Toleranz.

Mein Vorschlag war Dosis halten und nicht steigern und eine Notfallzusatzration einzunehmen, wenn es eskaliert. Vielleicht haben andere auch noch bessere Ideen. :)

Ich glaube nicht, dass du in diesem Zustand entziehen kann, das ist bei deinem labilen Befinden eigentlich von vornherein zum Scheitern verurteilt.
Aufdosieren bringt auch wieder nur eins zwei Wochen Ruhe und dann hast du das gleiche Problem wie heute.

Viele Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


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Unzählige Medikamente genommen, jetzt nur noch 2 Tropfen Amitriptylin und ein PPI.

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° August 2016: 4 Tropfen (8 mg) (Schlafen wird entgegen aller Erwartungen nicht noch schlechter ff.)
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    ° Juli 2017: 2 Tropfen (4mg)

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Re: Frühlingsfee/Schneewesen: aktuell viele Psychopharmaka auf einmal

Beitrag von Ululu »

Threads zusammengeführt.
[spoil]Schwindel, Angst und Depression immer mal wieder auftretend aber nach ein paar Monaten immer wieder Besserung
Atenolol (Betablocker) 25 mg täglich
2011 Überweisung zum Psychiater, Versuche mit Sulpirid (6 Monate genommen), Amitryptillin (nicht vertragen) und Buspiron, 3 Monate genommen

2012 stationärer Aufenthalt in Psychiatrie nach einjährigem Dauerschwindel. Diagnose :generalisierte Angststörung und schwere Depression.
Alle Medikamente wurden sofort abgesetzt. Lorazepam 1mg 3 mal täglich, nach zwei Wochen ausgeschlichen, Gesamteinnahmedauer sechs Wochen

Seitdem Mirtazapin 30 mg zur Nacht.
Cymbalta 90 mg
Seroquel prolong abends 150 mg

Ein Jahr später Reduzierung Mirtazapin auf 15 mg ohne Probleme. Darunter schwere Schlafstörungen. Daher weiter 15 mg.

2014 zusätzliche Diagnose Schlaf Apnoe Syndrom. Behandlung mit Atemmaske.

Insgesamt über 30 kg Gewichtszunahme.
Gefühlsverflachung und Tagesmüdigkeit.

Ende 2016 Reduzierung Seroquel prolong auf 100 mg.
Am 30.04.2017 Reduzierung Seroquel prolong auf 50 mg.

Seit Juni 2017 Mönchspfeffer gegen Zyklusstörungen, hilft zuerst sehr gut, dann treten Zyklusstörungen wieder auf, ist aber normal, da sicher Wechseljahrsbedingt
zeitweise Jaborandi Globuli bei Bedarf gegen Schwitzen mit mäßigem Erfolg, daher wieder weggelassen

21.08.2017 Duloxetin auf 75 mg
18.10.2017 Duloxetin auf 67.5 mg
13.11.2017 Duloxetin auf 60,0 mg

01.01.2018 Mirtazapin auf 13,5 mg
31.01.2018 Mirtazapin auf 12,0 mg
24.03.2018 Mirtazapin auf 10,5 mg ab 06.04. Vitamin B12 für vier Wochen, keine Auswirkung
19.04.2018 Mirtazapin auf 9,0 mg
19.05.2018 Mirtazapin auf 7,5 mg
02.06.2018 Mirtazapin auf 8,25 mg wegen Schwindel, Angst, Verzweiflung und Migräne

Pause.
Hitze triggert Schwindel und Migräne.

27.08.2018 Mirtazapin auf 7,5 mg


aktuelle Einnahme: Duloxetin 60 mg
Mirtazapin 7,5 mg
Seroquel prolong 50 mg

1.7.19 Mirta auf 6,75 mg
17.8.19 Mirta auf 6 mg
1.9.19 Mirta auf 5,25 mg
21.9.19 Mirta auf 4,5 mg
11.11.19 Mirta auf 3,75 mg
Pause bis mindestens Weihnachten, Leberwerte besser, Schlaf zerhackt, dauermüde :bettzeit:
[/spoil]7

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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Asbivi
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Re: Frühlingsfee/Schneewesen: aktuell viele Psychopharmaka auf einmal

Beitrag von Asbivi »

Hallo,

wollte auch mal kurz mitfühlend grüsse da lassen. Den Zustand, den du beschreibst kenne ich nur zu gut. Genauso erging es mir und deshalb bin ich in die Klinik. 24/7 Angst, höchste Anspannung und agitiertheit. Ich habe in keinster Weise ruhe gefunden und könnte nur noch vor mich hinstöhnen.

Ich war zu nichts mehr fähig, trotzdem vollkommen rastlos. Ich kann dir allerdings nicht viel raten, was zu tun ist, nur mein absolutes Mitgefühl ausdrücken. So wie du es beschrieben hast, war es genauso bei mir, ich könnte es nur nie in Worte fassen. Ich denke an dich.

Nochmals herzliche grüsse
Ab 2004: Einnahme von 45 mg mirtazapin, dazu 40 mg fluoxetin, davor 2 mal Paroxetin genommen, dabei schwere kreislaufprobleme
Nach ca. 1 Jahr mirtazapin ausgeschlichen, keine absetzprobleme, fluoxetin auf 20 mg reduziert, dann wieder erhöht auf 40 mg.
Ca. 2011: zweite schwere Episode, mirtazapin wieder genommen, nach ca. 1 Jahr ausgeschlichen, 40 mg fluoxetin beibehalten

2016: nächste schwere Episode, zu fluoxetin 7,5 mg mirtazapin eingenommen.

Ab märz 2017: Trazodon 100 mg von neuer psychaterin, da höhere Dosis von mirtazapin vermehrt fressanfälle und starken Überhang ausgelöst hat, fluoxetin abgesetzt.

Ab Feb 2018: Notaufnahme in psychiatrischer Klinik, trotz Trazodon in schwere Depression gerutscht, vermehrte Einnahme von tavor wg extremen Angstzuständen vor klinikaufenthalt. Umstellung auf Sertralin bis 200 mg, dazu 50 mg quetiapin u 15 mg mirtazapin.
Ab märz 2018 60 mg cymbalta, 15 mg mirtazapin, 50 mg quetiapin

Ab Mai 2018 bis dato: 60 mg cymbalta, 15 mg mirtazapin, Reduzierung auf 25 mg quetiapin
Zustand: mit dieser medikamentierung geht es mir gut, Nebenwirkung bis auf etwas stärkeres schwitzen nachts und Gewichtszunahme (ca. 7 kilo), keine
Stand 15.10.2018: 20 mg cymbalta, 13 mirtazapin
Ich kann endlich wieder essen ( konnte nichts mehr essen, bin auf 41 Kilo abgerutscht, bin aber auch nur 154 cm gross, momentan muss ich aber extrem beim essen aufpassen, brauche nur ein Salatblatt anschauen und nehme zu)
Keine Angstzustände mehr

Kinderwunsch besteht, deshalb medis ausschleichen, insbesondere cymbalta

... Aber unter medis geht es mir besser als ohne.... :frust:

Schneewesen
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aktuell viele Psychopharmaka auf einmal

Beitrag von Schneewesen »

Vielen Dank für dein Mitgefühl, Asbivi
Padma, ich habe die Signatur nun erstellt. Ich bin nach wie vor unsicher, wie mit dem Tavor verfahren. Ich habe es ja vor der zwei wöchigen Einnahme ca 1,5 Monate unregelmäßig genommen immer als letzte Notlösung. Und einmal nach 5 Tagen Einnahme einen starken Einbruch gehabt. Zur Zeit ist auch mit Tavor Zustand angespannt. Meinst du dennoch ich sollte es mit dem vom dir vorgeschlagenen schnellen Absetzen innerhalb von drei Tagen versuchen? Oder so wie jemand anderes hier riet, es über mehrere Wochen (zwei bis drei Monate) in 0,25 mg Schritten ausschleichen? Liebe Dank für deine Antwort,
Frühlingsfee
2005-heute Cipralex 10 mg (mit Abweichungen auf 15 mg sporadisch)
April 2018: Tramal, Tavor 1mg, Zopiklon 7,5mg, Dippidolor vor und nach Bauch-OP
Behandlung in psychiatrischer Klinik:
17.6.2018: 2,5 mg Olanzapin
18.6.-2.7: 1,25 mg Olanzapin
2.7.-7.7: 1,9 mg Olanzapin
ab 13.7: 1,25 mg Olanzapin
ab 20.7: 11 mg Cipralex (aufstocken auf 15 mg über zwei Wochen)
ab 27.7: 1,9 mg Olanzapin
ab 3.8: 2,5 mg Olanzapin (ab 6.8 morgens starke Unruhe, Angst,stärkere Depression)
4.8. 0,5 Tavor wegen starker Angst
11.8: 3,75 mg Olanzapin verordnet bekommen einmalig, danach zurück auf 2,5 mg
16.8-21.8: 0,25 mg Risperidon, nicht vertragen
ab 23.8: mehrmals die Woche Zopiklon 7,5 mg und ca 1 mal die Woche Tavor 0,5 mg
ab 24.8: von stationär zu Tagesklinik
ab 26.8: wieder 12,5 mg Cipralex
ab 29.8: wieder 10 mg Cipralex
30.8.-3.9 5 Tage Tavor 0,75 mg Danach: starke Unruhe, Angst, Anspannung, Zerplatzen Gefühl mit Aggression
5.9. 25 mg Pregabalin / Lyrica als "Ersatz" für Tavor, funktioniert nicht
ab 10.9: 0,625 mg Olanzapin
ab 10.9 - 16.9: 3 x täglich 10 mg Atosil, hilft nicht
ab 11.9-16.9: immer wieder solange durchgehalten bis nicht mehr ging, dann ca zweimal die Woche Tavor 0,5 mg und zwei Mal Zopiklon 7,5 mg
ab 17.9: täglich Zopiklon 7,5 mg oder Tavor 0,5 mg im Wechsel, starke Unruhe, Aggression höchste Spannungszustände
ab 21.9: regelmäßig 1 mg Tavor (wieder in Klinik) und Erhöhung wieder 1,25 mg Olanzapin, morgens Puls von 100
ab 1.10: Tavor 1mg wirkt nicht mehr so beruhigend, vorherige Symptome kehren wieder, morgens total getrieben
ab 4.10: 1 mg Olanzapin, verschlechtert Zustand nicht
ab 12.10 0,9 mg Olanzapin
runterdosiert bis Mitte November 2018 auf 0,5 mg Olanzapin, dann abgesetzt (in Klinik Bedingung: wegen sehr schlechten Zustands und alleine nicht mehr aushalten Könnens wieder in die Klinik gegangen
ab Mitte Nov in Klinik: 1,5 mg Tavor (plus 0,5 Bedarf, ab und zu genommen, so bei 2 mg)
ab Mitte Dez. in Klinik: 3,75 mg Mirtazapin
ab Anfang Januar: 1mg Tavor (0,5 Bedarf, häufig genommen)
Ab Mitte Febuar: 7,5 mg Mirtazapin und Cipralex von 10 mg auf 12 mg auf 14 mg erhöht.
Im März reduziert auf 3,75 mg Mirtazapin, zwischendurch 5 mg und dann wieder 7,5mg

Schneewesen
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Re: Frühlingsfee/Schneewesen: aktuell viele Psychopharmaka auf einmal

Beitrag von Schneewesen »

Liebe Jamie,
danke für deine lange Antwort. Ich habe auch schon in mir geforscht. Diese extremen Spannungs- und Aggressionszustände hatte ich vor den medikamentösen Experimenten in der Klinik nicht. Das ist völlig neu. Die Ärzte verweisen mich auch auf meine "Grunderkrankung". Aber Autoaggression, mich kneifen müssen, 100 Voltgefühl hatte ich bisher nicht. Bis vor der OP war ich einfach nur oft niedergeschlagen, konnte aber gut schlafen.
Bisher schaffe ich es Tavor nicht zu erhöhen, aber ich weiß nicht, wie weiter. Ich laufe viel, aber das hilft nicht gegen Angst. Ich bin noch in der Klinik, weil ich fürchte es allein zu Hause nicht zu schaffen. Die Ärzte wolllen mir etwas anderes geben, als Erstatz für Tavor, aber bisher habe ich das verweigert. Ein Antiepilektium. Auch einen Antidepressivumswechsel. Ich müsste dann ja theoretisch zwei Jahre lang zwei Antidepressiva nehmen, bis ich Cipralex ausgeschlichen habe. Weiß aber nicht wie lange ich so noch durchhalte. Danke an euch alle,
Schneewesen
2005-heute Cipralex 10 mg (mit Abweichungen auf 15 mg sporadisch)
April 2018: Tramal, Tavor 1mg, Zopiklon 7,5mg, Dippidolor vor und nach Bauch-OP
Behandlung in psychiatrischer Klinik:
17.6.2018: 2,5 mg Olanzapin
18.6.-2.7: 1,25 mg Olanzapin
2.7.-7.7: 1,9 mg Olanzapin
ab 13.7: 1,25 mg Olanzapin
ab 20.7: 11 mg Cipralex (aufstocken auf 15 mg über zwei Wochen)
ab 27.7: 1,9 mg Olanzapin
ab 3.8: 2,5 mg Olanzapin (ab 6.8 morgens starke Unruhe, Angst,stärkere Depression)
4.8. 0,5 Tavor wegen starker Angst
11.8: 3,75 mg Olanzapin verordnet bekommen einmalig, danach zurück auf 2,5 mg
16.8-21.8: 0,25 mg Risperidon, nicht vertragen
ab 23.8: mehrmals die Woche Zopiklon 7,5 mg und ca 1 mal die Woche Tavor 0,5 mg
ab 24.8: von stationär zu Tagesklinik
ab 26.8: wieder 12,5 mg Cipralex
ab 29.8: wieder 10 mg Cipralex
30.8.-3.9 5 Tage Tavor 0,75 mg Danach: starke Unruhe, Angst, Anspannung, Zerplatzen Gefühl mit Aggression
5.9. 25 mg Pregabalin / Lyrica als "Ersatz" für Tavor, funktioniert nicht
ab 10.9: 0,625 mg Olanzapin
ab 10.9 - 16.9: 3 x täglich 10 mg Atosil, hilft nicht
ab 11.9-16.9: immer wieder solange durchgehalten bis nicht mehr ging, dann ca zweimal die Woche Tavor 0,5 mg und zwei Mal Zopiklon 7,5 mg
ab 17.9: täglich Zopiklon 7,5 mg oder Tavor 0,5 mg im Wechsel, starke Unruhe, Aggression höchste Spannungszustände
ab 21.9: regelmäßig 1 mg Tavor (wieder in Klinik) und Erhöhung wieder 1,25 mg Olanzapin, morgens Puls von 100
ab 1.10: Tavor 1mg wirkt nicht mehr so beruhigend, vorherige Symptome kehren wieder, morgens total getrieben
ab 4.10: 1 mg Olanzapin, verschlechtert Zustand nicht
ab 12.10 0,9 mg Olanzapin
runterdosiert bis Mitte November 2018 auf 0,5 mg Olanzapin, dann abgesetzt (in Klinik Bedingung: wegen sehr schlechten Zustands und alleine nicht mehr aushalten Könnens wieder in die Klinik gegangen
ab Mitte Nov in Klinik: 1,5 mg Tavor (plus 0,5 Bedarf, ab und zu genommen, so bei 2 mg)
ab Mitte Dez. in Klinik: 3,75 mg Mirtazapin
ab Anfang Januar: 1mg Tavor (0,5 Bedarf, häufig genommen)
Ab Mitte Febuar: 7,5 mg Mirtazapin und Cipralex von 10 mg auf 12 mg auf 14 mg erhöht.
Im März reduziert auf 3,75 mg Mirtazapin, zwischendurch 5 mg und dann wieder 7,5mg

Jamie
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Re: Frühlingsfee/Schneewesen: aktuell viele Psychopharmaka auf einmal

Beitrag von Jamie »

Hallo Schneewesen :).

Ich würde dir auf keinen Fall raten in deinem angespannten Zustand das Tavor in 3 Tagen loszuwerden. Es steht zu befürchten, dass danach ein riesen Einbruch kommt.
Schleiche es lieber, auch wenn es aufwändig ist, über mehrere Monate aus.
Dein gereiztes ZNS wird Amok laufen, wenn du ihm das Lorazepam jetzt abrupt entziehst.

Ich bin sehr betrübt über deine Schilderung mit den Medikamenten.
Ich habe etwas Ähnliches mit Sertralin erlebt, nämlich eine kaum auszuhaltende Akathisie als Nebenwirkung und Absetzsymptom.
Bin wie ein getriebenes Tier umhergetigert und fand keine Ruhe mehr.
Meinen Erfahrungsbericht habe ich in meiner Signatur verlinkt, falls du lesen willst.

Wenn du schreibst es war vor dem Medikamentenchaos nicht so schlimm wie jetzt, dann glauben wir dir das zu 100%.
Ich weiß, dass die Ärzte das nicht so sehen, aber sie irren in diesem Fall. Viele gehen mit Scheuklappen durch den psychiatrischen Alltag und wollen nicht wahrhaben, dass die Medikamente, die angeblich doch so hilfreich sind, so schwere Seiteneffekte haben.

Hast du denn eines deiner Medikamente in Verdacht, was diese schweren Unruhe und Spannungszustände besonders forciert? Ich habe eine Vermutung, weiß aber nicht, ob es mit deinem Gefühl dazu einhergeht und dein Gefühl ist immer relevanter als das, was ich so beim Lesen ahne.

Viele Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: [highlight=yellow]mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478[/highlight]


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

-----------------------------

Infos über mich:

[spoil]Seit 04/14 Benzo-frei (Entzug über 16 Monate) (Einnahme von 3 Sorten Benzodiazepinen im Wechsel über 8 Jahre im low-dose Bereich) --> Zolpidem und Zopiclon im Wechsel, am Ende auch Alprazolam. Umstellung auf Diazepam zum Entzug und Ausschleichen

Nicht mehr schlafen können seit 2001. Schwere Insomnie aufgrund einer PTBS.
Unzählige Medikamente genommen, jetzt nur noch 2 Tropfen Amitriptylin und ein PPI.

~Ich schleiche seit 2014 :o mein PPI Esomeprazol aus und habe mich von 40mg auf 7,5mg heruntergekämpft (August 2016)
  • ° 14.9.16: ↓ 7,35mg Esomeprazol
    ° 04.10.16: ↓ 7,11mg
    ° 03.11.16: ↓ 6,51mg (Inhalt: 54 Kügelchen)
    ° 17.11.16 (neue Charge): ↓ 5,64mg (Inhalt: 45 Kügelchen)
    ° 16.02.17 (neue Charge): ↓ 5,39mg (Inhalt 43 Kügelchen)
    ° 13.03.17: ↓ 5,14mg (Inhalt: 41 Kügelchen) [2 Monate Stopp danach; große private Probleme]
    ° 19.05.17: ↓ 5,00mg (neue Charge: Inhalt 40 Kügelchen. Lange Pause. Dauergastritis)
    ° 05.09.17: ↓ 4,8mg (neue Charge, hier entsprechen 40 Kügelchen 4,8mg)
    ° 06.10.17: ↑ 7,8mg (65 Kügelchen) nach Hörsturz. Aufdosieren. Prednisoloninfusion zerschießt mir meinen Magen
    ° 20.10. 17: ↑ 8,4mg. Zustand stabilisiert sich nicht ausreichend, erneut hoch auf 70 Kügelchen
    ° 12.11. 17: ↓ 8mg (62 Kügelchen; neue Charge)
    ° Dez 17, Jan 18 und ff: [highlight=yellow]schwerer Infekt, Krankenhausaufenthalt[/highlight], Medikamente zerschießen den Magen. Zurück auf ↑ 20mg
    ° Mitte März 2018: ↓ 15,51mg (35 Pellets weniger, Inhalt 121 Kügelch.)
    ° 26.3: ↓ 14,23mg (45 Kügelchen weniger, Inhalt 111 K)
    ° 23.05: ↓ 12,8mg
~Ich habe mit dem Absetzen der Amitriptylin - Tropfen (5 Tropfen) begonnen:
° August 2016: 4 Tropfen (8 mg) (Schlafen wird entgegen aller Erwartungen nicht noch schlechter ff.)
  • ° 27.10.2016: 3,5 Tropfen (7 mg)
    ° 14.12.2016: 3 Tropfen (6 mg)
    ° Dez 16: schwere familiäre Probleme, Absetzstopp von allem / Pause
    ° Frühling 2017: 2,5 Tropfen (5mg)
    ° Juli 2017: 2 Tropfen (4mg)

~ 24/25/26.11.16: NEM-Stoßtherapie: jeweils 40.000 IE Vitamin D, 200mg Vit. K2, 500mg Magnesium, Calcium, Vitamin B-Kompex, Kalium und Vitamin C plus Zink depot --> hab ich vertragen; einzige NW: Urin stank wie ein Chemielabor.
~ 20/21/22.2.17: Wiederholung d. NEM-Stoßtherapie. Ferner: schwerer Neurodermitits-Schub: 20.2: 2,5mg Prednisolon

Eisenspeicher (Ferritin) ist leer (Wert 7): Ich nehme kurweise Floradix Kräuterblutsaft mit Eisen[/spoiler]

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