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Frühlingsfee/Schneewesen: aktuell viele Psychopharmaka auf einmal

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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Schneewesen
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Re: Frühlingsfee/Schneewesen: aktuell viele Psychopharmaka auf einmal

Beitrag von Schneewesen »

Hallo Padma,
auch dir lieben Dank für deine rasche Antwort. Das mit dem Olanzapin liegt ja nun schon vier Monate zurück. Und ich nahm es "nur" für 5. Ich weiß einfach nicht, woher diese Zustände kommen - nur dass ich sie nicht mehr lange aushalte. Es ist so ein Angst, Zitter, Stöhnengefühl, nichts in meinre Umwelt wahrnehmen können und unglaublicher Schmerz und Leid. Heute ging es gut weg, als ich eine Tavor früher genommen habe (eine 0,5 um halb neun und die zweite 0,5 um halb eins mittags statt am frühen Abend - nun weiß ich nicht ob ich noch 0,25 mg abends nehmen soll, damit der Abstand nicht so groß ist?) Jedenfalls habe ich langsam das Gefühl, die Zustände könnten auch von "zu wenig" Tavor und einer Abhängigkeit davon kommen. Was sollte ich da am besten machen?
Cipralex ausschleichen dauert doch nach 15 Jahren 1,5 Jahre. So lange halte ich diesen Zustand aber tatsächlich nicht mehr durch....
Eine gute Nacht wünscht euch
Schneewesen :schnecke:
2005-heute Cipralex 10 mg (mit Abweichungen auf 15 mg sporadisch)
April 2018: Tramal, Tavor 1mg, Zopiklon 7,5mg, Dippidolor vor und nach Bauch-OP
Behandlung in psychiatrischer Klinik:
17.6.2018: 2,5 mg Olanzapin
18.6.-2.7: 1,25 mg Olanzapin
2.7.-7.7: 1,9 mg Olanzapin
ab 13.7: 1,25 mg Olanzapin
ab 20.7: 11 mg Cipralex (aufstocken auf 15 mg über zwei Wochen)
ab 27.7: 1,9 mg Olanzapin
ab 3.8: 2,5 mg Olanzapin (ab 6.8 morgens starke Unruhe, Angst,stärkere Depression)
4.8. 0,5 Tavor wegen starker Angst
11.8: 3,75 mg Olanzapin verordnet bekommen einmalig, danach zurück auf 2,5 mg
16.8-21.8: 0,25 mg Risperidon, nicht vertragen
ab 23.8: mehrmals die Woche Zopiklon 7,5 mg und ca 1 mal die Woche Tavor 0,5 mg
ab 24.8: von stationär zu Tagesklinik
ab 26.8: wieder 12,5 mg Cipralex
ab 29.8: wieder 10 mg Cipralex
30.8.-3.9 5 Tage Tavor 0,75 mg Danach: starke Unruhe, Angst, Anspannung, Zerplatzen Gefühl mit Aggression
5.9. 25 mg Pregabalin / Lyrica als "Ersatz" für Tavor, funktioniert nicht
ab 10.9: 0,625 mg Olanzapin
ab 10.9 - 16.9: 3 x täglich 10 mg Atosil, hilft nicht
ab 11.9-16.9: immer wieder solange durchgehalten bis nicht mehr ging, dann ca zweimal die Woche Tavor 0,5 mg und zwei Mal Zopiklon 7,5 mg
ab 17.9: täglich Zopiklon 7,5 mg oder Tavor 0,5 mg im Wechsel, starke Unruhe, Aggression höchste Spannungszustände
ab 21.9: regelmäßig 1 mg Tavor (wieder in Klinik) und Erhöhung wieder 1,25 mg Olanzapin, morgens Puls von 100
ab 1.10: Tavor 1mg wirkt nicht mehr so beruhigend, vorherige Symptome kehren wieder, morgens total getrieben
ab 4.10: 1 mg Olanzapin, verschlechtert Zustand nicht
ab 12.10 0,9 mg Olanzapin
runterdosiert bis Mitte November 2018 auf 0,5 mg Olanzapin, dann abgesetzt (in Klinik Bedingung: wegen sehr schlechten Zustands und alleine nicht mehr aushalten Könnens wieder in die Klinik gegangen
ab Mitte Nov in Klinik: 1,5 mg Tavor (plus 0,5 Bedarf, ab und zu genommen, so bei 2 mg)
ab Mitte Dez. in Klinik: 3,75 mg Mirtazapin
ab Anfang Januar: 1mg Tavor (0,5 Bedarf, häufig genommen)
Ab Mitte Febuar: 7,5 mg Mirtazapin und Cipralex von 10 mg auf 12 mg auf 14 mg erhöht.
Im März reduziert auf 3,75 mg Mirtazapin, zwischendurch 5 mg und dann wieder 7,5mg

escargot
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Re: Frühlingsfee/Schneewesen: aktuell viele Psychopharmaka auf einmal

Beitrag von escargot »

Liebes Schneewesen,

ich kenne das mit dem Nicht-Weinenkönnen ebenfalls unter Olanzapin! Da bist du schonmal nicht allein.

Würde (auch wenn ich gerade „gut reden“ habe) versuchen nicht noch mehr Tavor zu nehmen. Denn irgendwann muss es auch wieder raus und DAS liebes Schneewesen ist ein Graus.

Kannst du nicht ggf. dein 1 mg täglich so aufteilen, dass du halbwegs hinkommst?
Ansonsten kann es gut sein, dass es schon nicht mehr so bäng macht und direkt wirkt. Auch das ist etwas, was ich zumindest abgeschwächt erlebe. Nehme ich mal notfallmäßig was nach, wirkt es zwar, aber längst nicht so, wie als ich tavormäßig noch nicht so lang dabei war. Wenn ich nur könnte, hätte ich echt nie damit angefangen.

Habe jetzt nicht ganz eine Woche morgens auch immer 1 mg genommen und heute halbiert und hatte auch kalten Schweiß und extreme Unruhe und war leichenblass und mir war recht übel, sodass ich immer nur wenig essen konnte. Wenn alles klappt, müsste es aber besser werden und darauf baue ich gerade.

So was kannst du denn sonst die noch gutes tun? Mir hilft gegen Angst auch immer (moderate) Bewegung. Aber ich weiß jetzt nicht, ob das auch für dich gilt oder was mit den Händen machen wie kneten oder backen?

Liebe Grüße
escargot
DIAGNOSEN
02.2014-12.2016 Paranoid-halluzinatorische Schizophrenie
01.2017-heute schizoaffektive Störung
05.2017-Schizophrenes Residuum

MEDIKATION
=> Bedarf Atosiltropfen oder Tabl. á 25 mg X2
Tavor Expidet bis 2 mg ca. 1-2 X Woche
Täglich : Olanzapin 5 mg, Risperdal 1 mg
400 mg Magnesium
Vitamin B12
....
[spoil]
02.-04.2014 - stationär (paranoide Schizophrenie... Wahn,optische und akustische Halluzinationen,Getriebensein,später starke Ängste,Suizidalität)
Olanzapin 20 mg (Milchfluss,kein Zyklus, äußerst starke Sedierung,Gewichtszunahme 17 kg in 10 Wochen,erhöhter Zuckerwert, erhöhter Bilirubin etc.unwillkürliche Muskelzuckungen), Tavor 4 mg plus 1 mg Bedarf
entlassen mit nur 1 mg Tavor noch und 20 mg Olanzapin
...
insgesamt 3 stationäre längere Aufenthalte ( 2 X 2014 und 2016)
...
10.2016 - Beginn Integrierte Versorgung
...
ab 05.2017 - Körperpsychotherapie
---
ab 07.2019 EMDR - Übelkeit durch massive Reizüberflutungszustände deutlich weniger
...
17.3. HWI bestätigt von Urologie mit „massenhaft Escherichia Coli Bakterien“ und Rezept über 9 X 400 mg Pivmelam (Penicillin)
ab 18.3. täglich 2 X 2 Hübe Yamscreme außerhalb des Zyklus
1.4. morgens 0,8 Risperidon
Ängste, Panikattacken
13.4. mehrfach (Licht?)Blitze, Angstzustände Schweißausbrüche und Kälteschauer sowie Verschlimmerung des Raynaud Syndroms
16. bis 19.4. zusätzlich 2,5 Bedarfs-Olanzapin
da immer wieder Herzrasen, Angstzustände, Krisselige Optik
11.05. erneuter Harnwegeinfekt
ab 13.5. 9 X Pivmelam (3 Tage á 3 Stück je 400 mg) gegen HWI
ab 16.5. Innovall AID Pulver für den Darm 1-2 Mal täglich, D-Mannose-Pulver für 10 Tage
20.05. morgendliche Risperidongabe auf 0,7 mg
ab 24.05. L-Methionin 500 mg X2
ab 10.06.
Abilify 2,5 mg, Olanzapin 5 mg, Risperdal 1 mg (morgens 0,25 mg und abends 0,75 mg)
Panikattacken, Augenzucken, Übelkeit mit tlw. Erbrechen, Kopfschmerzen, KreislaufSchwierigkeiten (niedriger Blutdruck??)
ab 20.6. AbilifY 5 mg
29.6. einmalig 100 mg Pregabalin - schwere Panikattacke, Atemschwierirgkeiten!
3.7. abends Risperdal 0,5 mg (red. um 0,25 mg)
10.7. Risperdal abends 0,75 mg und morgens 0,25 mg, Olanzapin 5 mg, Abilify 5 mg komplett raus
stechende Kopfschmerzen, „Flimmerhören“ von Stimmen
D-Mannose Kapseln täglich 8 Stück, erneuter HWI
ab 22.7. Furadantin Retard 100 á 3 X täglich für 1 Woche, dann 1 X abends für 3 Monate gegen Chron. Harnwegeinfekte dazu Orthomol immun für 30 Tage

Schneewesen
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Re: Frühlingsfee/Schneewesen: aktuell viele Psychopharmaka auf einmal

Beitrag von Schneewesen »

Liebe :schnecke: ,

danke für deine Antwort. Ich glaube aus meiner Signatur geht es nicht richtig hervor: ich habe Olanzapin nach über 4 Monaten innerhalb von drei Wochen abgesetzt und bei 0,5 in der Klinik aufhören müssen.

Die starke Akathisie im Sinne eines äußeren extremen Bewegungsdrangs ist jetzt weg, aber die innere Dauerunruhe, Angst, Anspannung, Zittern ist PERMANENT da, pünktlich zum Aufwachen.

Wenn ich es schaffe, meinen Körper ruhig zu halten (nicht zu ziitern, nicht zu wippen, nicht zu stöhnen (sehr schwer, ich kann oft nicht anders als stöhnen), dann kommt eine wahnsinnige Schwere, ein Gefühl nicht mehr leben zu können und zu wollen. So etwas hatte ich bisher noch nicht und ich bin seit 7 Monaten (!) im Ausnahmezustand, habe schon 13 kg verloren.

Weil mir das Cipralex vor 15 Jahren, als ich noch kaum anderes genommen hatte, sehr geholfen hat über Jahre, möchte ich - muss ich - jetzt irgendetwas finden, wenn ich nicht drauf gehen will.

Macht es aus eurer Sicht dann eher Sinn, das Mirtazapin oder das Cipralex zu erhöhen? Oder wirkt dies nach 15 Jahren einfach nicht mehr? Im Blut liege ich jedenfalls unter dem Wirkspiegel. An einer anderen Stelle im Forum habt ihr einer Fragenden geraten wenn Umstieg auf ein anderes AD, dann langsam das eine weniger und das andere mehr.

Meine Hoffnung ist, dass es bei einem SSRI ginge, was ich noch nicht hatte. Z.B. 10 mg Cipralex und 5 mg Fluoxetin (oder Paroxetin) am Anfang.
Wie gesagt, nur mit Cipralex ging es mir nicht so schlecht. Erst durch den Psychiatrie Aufenthalt letzten Sommer mit den Sch..._ Neuroleptika (ohne Psychose) und jetzt durch das Dauertavor.

Padma, du sagtest ja erst Cipralex ausschleichen, dann ein neues SSRI falls überhaupt. Aber wie kann das gehen nach 15 Jahren Cipralex?

Irgendetwas muss passieren, ich kann einfach nicht mehr.
Liebste Grüße an euch und alle Mitbetroffenen,
nichts ist schlimmer als dieses uneinsehbare Durcheinander im Gehirn,

Schneewesen
2005-heute Cipralex 10 mg (mit Abweichungen auf 15 mg sporadisch)
April 2018: Tramal, Tavor 1mg, Zopiklon 7,5mg, Dippidolor vor und nach Bauch-OP
Behandlung in psychiatrischer Klinik:
17.6.2018: 2,5 mg Olanzapin
18.6.-2.7: 1,25 mg Olanzapin
2.7.-7.7: 1,9 mg Olanzapin
ab 13.7: 1,25 mg Olanzapin
ab 20.7: 11 mg Cipralex (aufstocken auf 15 mg über zwei Wochen)
ab 27.7: 1,9 mg Olanzapin
ab 3.8: 2,5 mg Olanzapin (ab 6.8 morgens starke Unruhe, Angst,stärkere Depression)
4.8. 0,5 Tavor wegen starker Angst
11.8: 3,75 mg Olanzapin verordnet bekommen einmalig, danach zurück auf 2,5 mg
16.8-21.8: 0,25 mg Risperidon, nicht vertragen
ab 23.8: mehrmals die Woche Zopiklon 7,5 mg und ca 1 mal die Woche Tavor 0,5 mg
ab 24.8: von stationär zu Tagesklinik
ab 26.8: wieder 12,5 mg Cipralex
ab 29.8: wieder 10 mg Cipralex
30.8.-3.9 5 Tage Tavor 0,75 mg Danach: starke Unruhe, Angst, Anspannung, Zerplatzen Gefühl mit Aggression
5.9. 25 mg Pregabalin / Lyrica als "Ersatz" für Tavor, funktioniert nicht
ab 10.9: 0,625 mg Olanzapin
ab 10.9 - 16.9: 3 x täglich 10 mg Atosil, hilft nicht
ab 11.9-16.9: immer wieder solange durchgehalten bis nicht mehr ging, dann ca zweimal die Woche Tavor 0,5 mg und zwei Mal Zopiklon 7,5 mg
ab 17.9: täglich Zopiklon 7,5 mg oder Tavor 0,5 mg im Wechsel, starke Unruhe, Aggression höchste Spannungszustände
ab 21.9: regelmäßig 1 mg Tavor (wieder in Klinik) und Erhöhung wieder 1,25 mg Olanzapin, morgens Puls von 100
ab 1.10: Tavor 1mg wirkt nicht mehr so beruhigend, vorherige Symptome kehren wieder, morgens total getrieben
ab 4.10: 1 mg Olanzapin, verschlechtert Zustand nicht
ab 12.10 0,9 mg Olanzapin
runterdosiert bis Mitte November 2018 auf 0,5 mg Olanzapin, dann abgesetzt (in Klinik Bedingung: wegen sehr schlechten Zustands und alleine nicht mehr aushalten Könnens wieder in die Klinik gegangen
ab Mitte Nov in Klinik: 1,5 mg Tavor (plus 0,5 Bedarf, ab und zu genommen, so bei 2 mg)
ab Mitte Dez. in Klinik: 3,75 mg Mirtazapin
ab Anfang Januar: 1mg Tavor (0,5 Bedarf, häufig genommen)
Ab Mitte Febuar: 7,5 mg Mirtazapin und Cipralex von 10 mg auf 12 mg auf 14 mg erhöht.
Im März reduziert auf 3,75 mg Mirtazapin, zwischendurch 5 mg und dann wieder 7,5mg

Schneewesen
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Re: Frühlingsfee/Schneewesen: aktuell viele Psychopharmaka auf einmal

Beitrag von Schneewesen »

Zur Präzsisierung: Ich denke das Olanzapin und Risperdal bei mir neben der Akathisie eine starke Depression ausgelöst haben und seit dem Absetzen von Olanzapin im November ist diese noch stärker.
2005-heute Cipralex 10 mg (mit Abweichungen auf 15 mg sporadisch)
April 2018: Tramal, Tavor 1mg, Zopiklon 7,5mg, Dippidolor vor und nach Bauch-OP
Behandlung in psychiatrischer Klinik:
17.6.2018: 2,5 mg Olanzapin
18.6.-2.7: 1,25 mg Olanzapin
2.7.-7.7: 1,9 mg Olanzapin
ab 13.7: 1,25 mg Olanzapin
ab 20.7: 11 mg Cipralex (aufstocken auf 15 mg über zwei Wochen)
ab 27.7: 1,9 mg Olanzapin
ab 3.8: 2,5 mg Olanzapin (ab 6.8 morgens starke Unruhe, Angst,stärkere Depression)
4.8. 0,5 Tavor wegen starker Angst
11.8: 3,75 mg Olanzapin verordnet bekommen einmalig, danach zurück auf 2,5 mg
16.8-21.8: 0,25 mg Risperidon, nicht vertragen
ab 23.8: mehrmals die Woche Zopiklon 7,5 mg und ca 1 mal die Woche Tavor 0,5 mg
ab 24.8: von stationär zu Tagesklinik
ab 26.8: wieder 12,5 mg Cipralex
ab 29.8: wieder 10 mg Cipralex
30.8.-3.9 5 Tage Tavor 0,75 mg Danach: starke Unruhe, Angst, Anspannung, Zerplatzen Gefühl mit Aggression
5.9. 25 mg Pregabalin / Lyrica als "Ersatz" für Tavor, funktioniert nicht
ab 10.9: 0,625 mg Olanzapin
ab 10.9 - 16.9: 3 x täglich 10 mg Atosil, hilft nicht
ab 11.9-16.9: immer wieder solange durchgehalten bis nicht mehr ging, dann ca zweimal die Woche Tavor 0,5 mg und zwei Mal Zopiklon 7,5 mg
ab 17.9: täglich Zopiklon 7,5 mg oder Tavor 0,5 mg im Wechsel, starke Unruhe, Aggression höchste Spannungszustände
ab 21.9: regelmäßig 1 mg Tavor (wieder in Klinik) und Erhöhung wieder 1,25 mg Olanzapin, morgens Puls von 100
ab 1.10: Tavor 1mg wirkt nicht mehr so beruhigend, vorherige Symptome kehren wieder, morgens total getrieben
ab 4.10: 1 mg Olanzapin, verschlechtert Zustand nicht
ab 12.10 0,9 mg Olanzapin
runterdosiert bis Mitte November 2018 auf 0,5 mg Olanzapin, dann abgesetzt (in Klinik Bedingung: wegen sehr schlechten Zustands und alleine nicht mehr aushalten Könnens wieder in die Klinik gegangen
ab Mitte Nov in Klinik: 1,5 mg Tavor (plus 0,5 Bedarf, ab und zu genommen, so bei 2 mg)
ab Mitte Dez. in Klinik: 3,75 mg Mirtazapin
ab Anfang Januar: 1mg Tavor (0,5 Bedarf, häufig genommen)
Ab Mitte Febuar: 7,5 mg Mirtazapin und Cipralex von 10 mg auf 12 mg auf 14 mg erhöht.
Im März reduziert auf 3,75 mg Mirtazapin, zwischendurch 5 mg und dann wieder 7,5mg

padma
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Re: Frühlingsfee/Schneewesen: aktuell viele Psychopharmaka auf einmal

Beitrag von padma »

liebe Schneewesen, :)
Ich glaube aus meiner Signatur geht es nicht richtig hervor: ich habe Olanzapin nach über 4 Monaten innerhalb von drei Wochen abgesetzt und bei 0,5 in der Klinik aufhören müssen.
Könntest du in deine Signatur bitte noch schreiben: abgesetzt am ....

Ich denke nicht, dass du unter einer echten Depression leidest, sondern unter einem gereizten ZNS als Folge der vielen Psychopharmaka und zu schnellen Entzügen.
Weil mir das Cipralex vor 15 Jahren, als ich noch kaum anderes genommen hatte, sehr geholfen hat über Jahre, möchte ich - muss ich - jetzt irgendetwas finden, wenn ich nicht drauf gehen will.
Das war eine komplett andere Situation. SSRI/SNRI helfen i.d.R. nicht bei einem gereizten ZNS sondern verschlimmern eher die Symptomatik.
Macht es aus eurer Sicht dann eher Sinn, das Mirtazapin oder das Cipralex zu erhöhen?
Bei einem zu schnellen Entzug kann eine leichte Erhöhung des AD, das zu schnell entzogen wurde, helfen. Aber du hast ja Cipralex bereits über die frühere Dosis erhöht, ich glaube nicht, dass eine weitere Erhöhung was bringt.
Mirtazapin ist ja neu hinzugekommen, das würde ich auch nicht erhöhen. Merkst du denn irgendeinen positiven Effekt von Mirtazapin?
Meine Hoffnung ist, dass es bei einem SSRI ginge, was ich noch nicht hatte. Z.B. 10 mg Cipralex und 5 mg Fluoxetin (oder Paroxetin) am Anfang.
Zwei SSRI dürfen nicht paralell genommen werden, wegen des Risikos eines Serotoninsyndroms.

Schneewesen, ich glaube nicht, dass dir Psychopharmaka helfen können. Dein ZNS ist mittlerweilen so sehr sensibilisiert, du verträgst diese Substanzen nicht mehr, sie wirken paradox oder sind wirkungslos.

Die Medikamente sind mittlerweile Tei deines Problems. Dazu kommt, dass du mittlerweile mit Tavor möglicherweise in der Toleranz bist und entzügig bist.

Leider heilt da nur die Zeit.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


Schneewesen
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Re: Frühlingsfee/Schneewesen: aktuell viele Psychopharmaka auf einmal

Beitrag von Schneewesen »

Hallo Padma,

danke für deine Antwort. Nur abends kann ich schreiben. Das Mirtazapin hat mir in der Anfangszeit vor Weihnachten geholfen. Ich war dann völlig angematscht, aber endlich mal ruhig. Inzwischen hilft es mir beim Schlafen, aber einen antidepressiven Effekt merke ich nicht. Da mein Arzt jetzt bei Wechselwirkungen beider Medikamente in einem Wechselwirkungsrechner Effekte wie Zittern, Schüttelfrost gefunden hat, was ich habe, will er es wieder reduzieren.
Ich vermute aber das war eine Beschreibung vom sog Serotoninsyndrom, was ich bei der kleinen Menge Mirtazapin wohl nicht habe und vor allem hatte ich es schon vor dem Mirta.
Ich vermute eher, dass es der Tavor Entzug nach 7 Monaten gleicher Dosis ist. (Bzw. vor dem Mirta auch schon mal höher).

Du schriebst, es sei keine "echte" Depression, vermutest du. Aber wenn Neuroleptika wie Olanzapin bei mir Depressionen auslösen, denn das haben Sie heftigst, dann kann man sie doch auch als solche behandeln, oder?
http://www.antipsychiatrieverlag.de/art ... anlass.htm
hier habe ich gefunden, wie dies bei Neuroleptika entstehen (zu viele freie Dopaminrezeptoren) kann.

Padma, ich weiß einfach nicht mehr was ich machen soll: Ich war heute wieder in extremst aufgewühltem, fast delirierendem Zustand von 9- in den frühen Abend. Musste Stöhnen, hatte Todespanik und bin panisch hier in der psychosomatischen Klinik hin- und hergelaufen. Es fühlt sich an wie sterben, jeden Tag, lange kann ich das einfach nicht mehr aushalten. Ich sehe keine Linie, kein Ziel, weiß nicht wie weiter. Die Tavor 0,5 blau am Morgen hatte keinen Effekt, erst nach der halben Tavor Expedit um 14h, als vorher gar nichts mehr ging, ging es etwas besser. Ich habe mich beim Essen gewunden, gestöhnt, innere Schmerzen wie ein panisches, sterbendes Tier.
Das ist ein Zittern, eine Hektik, eine Getriebenheit mit dem inneren Gefühl abgeschnürt zu werden. Ich denke jeden Tag schlimmer kann der Tod nicht sein.
Da muss es doch irgendwas geben, was ich tun kann?????
Vorher beim Olanzapin war ich "nur" getrieben, hatte Akathisie,abre nicht diese starken inneren Schmerzen, Abgetrenntheitsgefühle plus zitterndes Stöhnen.
Könnte Safran helfen?

In Verbundenheit,
Schneewesen
2005-heute Cipralex 10 mg (mit Abweichungen auf 15 mg sporadisch)
April 2018: Tramal, Tavor 1mg, Zopiklon 7,5mg, Dippidolor vor und nach Bauch-OP
Behandlung in psychiatrischer Klinik:
17.6.2018: 2,5 mg Olanzapin
18.6.-2.7: 1,25 mg Olanzapin
2.7.-7.7: 1,9 mg Olanzapin
ab 13.7: 1,25 mg Olanzapin
ab 20.7: 11 mg Cipralex (aufstocken auf 15 mg über zwei Wochen)
ab 27.7: 1,9 mg Olanzapin
ab 3.8: 2,5 mg Olanzapin (ab 6.8 morgens starke Unruhe, Angst,stärkere Depression)
4.8. 0,5 Tavor wegen starker Angst
11.8: 3,75 mg Olanzapin verordnet bekommen einmalig, danach zurück auf 2,5 mg
16.8-21.8: 0,25 mg Risperidon, nicht vertragen
ab 23.8: mehrmals die Woche Zopiklon 7,5 mg und ca 1 mal die Woche Tavor 0,5 mg
ab 24.8: von stationär zu Tagesklinik
ab 26.8: wieder 12,5 mg Cipralex
ab 29.8: wieder 10 mg Cipralex
30.8.-3.9 5 Tage Tavor 0,75 mg Danach: starke Unruhe, Angst, Anspannung, Zerplatzen Gefühl mit Aggression
5.9. 25 mg Pregabalin / Lyrica als "Ersatz" für Tavor, funktioniert nicht
ab 10.9: 0,625 mg Olanzapin
ab 10.9 - 16.9: 3 x täglich 10 mg Atosil, hilft nicht
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ab 17.9: täglich Zopiklon 7,5 mg oder Tavor 0,5 mg im Wechsel, starke Unruhe, Aggression höchste Spannungszustände
ab 21.9: regelmäßig 1 mg Tavor (wieder in Klinik) und Erhöhung wieder 1,25 mg Olanzapin, morgens Puls von 100
ab 1.10: Tavor 1mg wirkt nicht mehr so beruhigend, vorherige Symptome kehren wieder, morgens total getrieben
ab 4.10: 1 mg Olanzapin, verschlechtert Zustand nicht
ab 12.10 0,9 mg Olanzapin
runterdosiert bis Mitte November 2018 auf 0,5 mg Olanzapin, dann abgesetzt (in Klinik Bedingung: wegen sehr schlechten Zustands und alleine nicht mehr aushalten Könnens wieder in die Klinik gegangen
ab Mitte Nov in Klinik: 1,5 mg Tavor (plus 0,5 Bedarf, ab und zu genommen, so bei 2 mg)
ab Mitte Dez. in Klinik: 3,75 mg Mirtazapin
ab Anfang Januar: 1mg Tavor (0,5 Bedarf, häufig genommen)
Ab Mitte Febuar: 7,5 mg Mirtazapin und Cipralex von 10 mg auf 12 mg auf 14 mg erhöht.
Im März reduziert auf 3,75 mg Mirtazapin, zwischendurch 5 mg und dann wieder 7,5mg

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Re: Frühlingsfee/Schneewesen: aktuell viele Psychopharmaka auf einmal

Beitrag von Schneewesen »

Nachtrag: Cipralex geht bei mir nur erschwert durch die Blut- Hirnschranke (DNA Test) und im Plasmaspiegel lag es weit außerhalb des Wirkbereichs. Es kommt also wohl gar nichts im Gehirn an.

Padma, Du sagtest ja falls ein neues AD, erst das alte ausschleichen. Aber bei Cipralex dauert das bei mir nach 15 Jahren über ein Jahr. Irgendwo hier im Forum habe ich gelesen, dass man auch langsam ein neues AD einschleichen kann und parallel das alte ausschleichen, daher meine Erwähnung 10 mg Cipralex und 5 mg Fluoxetin (was ungefähr 2,5 mg Cipralex entspricht). Und so langsam das eine erhöhen und das andere reduzieren. So stand es hier als Alternative zu einem abrupten Wechsel.
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April 2018: Tramal, Tavor 1mg, Zopiklon 7,5mg, Dippidolor vor und nach Bauch-OP
Behandlung in psychiatrischer Klinik:
17.6.2018: 2,5 mg Olanzapin
18.6.-2.7: 1,25 mg Olanzapin
2.7.-7.7: 1,9 mg Olanzapin
ab 13.7: 1,25 mg Olanzapin
ab 20.7: 11 mg Cipralex (aufstocken auf 15 mg über zwei Wochen)
ab 27.7: 1,9 mg Olanzapin
ab 3.8: 2,5 mg Olanzapin (ab 6.8 morgens starke Unruhe, Angst,stärkere Depression)
4.8. 0,5 Tavor wegen starker Angst
11.8: 3,75 mg Olanzapin verordnet bekommen einmalig, danach zurück auf 2,5 mg
16.8-21.8: 0,25 mg Risperidon, nicht vertragen
ab 23.8: mehrmals die Woche Zopiklon 7,5 mg und ca 1 mal die Woche Tavor 0,5 mg
ab 24.8: von stationär zu Tagesklinik
ab 26.8: wieder 12,5 mg Cipralex
ab 29.8: wieder 10 mg Cipralex
30.8.-3.9 5 Tage Tavor 0,75 mg Danach: starke Unruhe, Angst, Anspannung, Zerplatzen Gefühl mit Aggression
5.9. 25 mg Pregabalin / Lyrica als "Ersatz" für Tavor, funktioniert nicht
ab 10.9: 0,625 mg Olanzapin
ab 10.9 - 16.9: 3 x täglich 10 mg Atosil, hilft nicht
ab 11.9-16.9: immer wieder solange durchgehalten bis nicht mehr ging, dann ca zweimal die Woche Tavor 0,5 mg und zwei Mal Zopiklon 7,5 mg
ab 17.9: täglich Zopiklon 7,5 mg oder Tavor 0,5 mg im Wechsel, starke Unruhe, Aggression höchste Spannungszustände
ab 21.9: regelmäßig 1 mg Tavor (wieder in Klinik) und Erhöhung wieder 1,25 mg Olanzapin, morgens Puls von 100
ab 1.10: Tavor 1mg wirkt nicht mehr so beruhigend, vorherige Symptome kehren wieder, morgens total getrieben
ab 4.10: 1 mg Olanzapin, verschlechtert Zustand nicht
ab 12.10 0,9 mg Olanzapin
runterdosiert bis Mitte November 2018 auf 0,5 mg Olanzapin, dann abgesetzt (in Klinik Bedingung: wegen sehr schlechten Zustands und alleine nicht mehr aushalten Könnens wieder in die Klinik gegangen
ab Mitte Nov in Klinik: 1,5 mg Tavor (plus 0,5 Bedarf, ab und zu genommen, so bei 2 mg)
ab Mitte Dez. in Klinik: 3,75 mg Mirtazapin
ab Anfang Januar: 1mg Tavor (0,5 Bedarf, häufig genommen)
Ab Mitte Febuar: 7,5 mg Mirtazapin und Cipralex von 10 mg auf 12 mg auf 14 mg erhöht.
Im März reduziert auf 3,75 mg Mirtazapin, zwischendurch 5 mg und dann wieder 7,5mg

Ululu
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Re: Frühlingsfee/Schneewesen: aktuell viele Psychopharmaka auf einmal

Beitrag von Ululu »

Hallo Schneewesen,

du entscheidest natürlich selbst, was du tust.

Die Erfahrungen hier um Forum mit solch " fliegenden Wechseln" sind allerdings durchweg negativ.
Absetzerscheinungen und Nebenwirkungen können sich vermischen und gegenseitig verstärken und man weiß dann nicht, was von was kommt.
:(
Pass gut auf dich auf.

LG Ute
[spoil]Schwindel, Angst und Depression immer mal wieder auftretend aber nach ein paar Monaten immer wieder Besserung
Atenolol (Betablocker) 25 mg täglich
2011 Überweisung zum Psychiater, Versuche mit Sulpirid (6 Monate genommen), Amitryptillin (nicht vertragen) und Buspiron, 3 Monate genommen

2012 stationärer Aufenthalt in Psychiatrie nach einjährigem Dauerschwindel. Diagnose :generalisierte Angststörung und schwere Depression.
Alle Medikamente wurden sofort abgesetzt. Lorazepam 1mg 3 mal täglich, nach zwei Wochen ausgeschlichen, Gesamteinnahmedauer sechs Wochen

Seitdem Mirtazapin 30 mg zur Nacht.
Cymbalta 90 mg
Seroquel prolong abends 150 mg

Ein Jahr später Reduzierung Mirtazapin auf 15 mg ohne Probleme. Darunter schwere Schlafstörungen. Daher weiter 15 mg.

2014 zusätzliche Diagnose Schlaf Apnoe Syndrom. Behandlung mit Atemmaske.

Insgesamt über 30 kg Gewichtszunahme.
Gefühlsverflachung und Tagesmüdigkeit.

Ende 2016 Reduzierung Seroquel prolong auf 100 mg.
Am 30.04.2017 Reduzierung Seroquel prolong auf 50 mg.

Seit Juni 2017 Mönchspfeffer gegen Zyklusstörungen, hilft zuerst sehr gut, dann treten Zyklusstörungen wieder auf, ist aber normal, da sicher Wechseljahrsbedingt
zeitweise Jaborandi Globuli bei Bedarf gegen Schwitzen mit mäßigem Erfolg, daher wieder weggelassen

21.08.2017 Duloxetin auf 75 mg
18.10.2017 Duloxetin auf 67.5 mg
13.11.2017 Duloxetin auf 60,0 mg

01.01.2018 Mirtazapin auf 13,5 mg
31.01.2018 Mirtazapin auf 12,0 mg
24.03.2018 Mirtazapin auf 10,5 mg ab 06.04. Vitamin B12 für vier Wochen, keine Auswirkung
19.04.2018 Mirtazapin auf 9,0 mg
19.05.2018 Mirtazapin auf 7,5 mg
02.06.2018 Mirtazapin auf 8,25 mg wegen Schwindel, Angst, Verzweiflung und Migräne

Pause.
Hitze triggert Schwindel und Migräne.

27.08.2018 Mirtazapin auf 7,5 mg


aktuelle Einnahme: Duloxetin 60 mg
Mirtazapin 7,5 mg
Seroquel prolong 50 mg

1.7.19 Mirta auf 6,75 mg
17.8.19 Mirta auf 6 mg
1.9.19 Mirta auf 5,25 mg
21.9.19 Mirta auf 4,5 mg
11.11.19 Mirta auf 3,75 mg
Pause bis mindestens Weihnachten, Leberwerte besser, Schlaf zerhackt, dauermüde :bettzeit:
[/spoil]7

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Re: Frühlingsfee/Schneewesen: aktuell viele Psychopharmaka auf einmal

Beitrag von padma »

hallo Schneewesen, :)

ich verstehe deine Verzweiflung. :hug:
Wie auch Ute schreibt, helfen u.E.n. bei solchen Zuständen Medikamentenumstellungen jedoch nicht.
Was du an Symptomen beschreibst, sind m.E.n. keine Depressionssymptome sondern Folge der Medikamente.
Aber wenn Neuroleptika wie Olanzapin bei mir Depressionen auslösen, denn das haben Sie heftigst, dann kann man sie doch auch als solche behandeln, oder?
http://www.antipsychiatrieverlag.de/art ... anlass.htm
hier habe ich gefunden, wie dies bei Neuroleptika entstehen (zu viele freie Dopaminrezeptoren) kann.
Diese medikamentenbedingte "Depressionen" entstehen durch die Veränderungen, die das NL im Gehirn bewirkt. Gibt man dagegen ein AD wird nochmals eingegriffen. Das AD hebt die negative Wirkung des NL ja nicht auf, das ist ja nicht möglich.

Je mehr Eingriffe in das ZNS umso schwieriger wird es längerfristig.
Irgendwo hier im Forum habe ich gelesen, dass man auch langsam ein neues AD einschleichen kann und parallel das alte ausschleichen, daher meine Erwähnung 10 mg Cipralex und 5 mg Fluoxetin (was ungefähr 2,5 mg Cipralex entspricht).
Ich weiss nicht, wo du das gelesen hast. Ich würde das so nicht kombinieren, da das Risiko eines Serotoninsyndroms besteht.
Das mit dem Entsprechen ist auch so eine Sache. Bei dieser Rechnung wird einfach von der üblichen "therapeutischen Dosis" ausgegangen, ich halte das nicht für so zielführend.

alles Gute,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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Schneewesen
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Re: Frühlingsfee/Schneewesen: aktuell viele Psychopharmaka auf einmal

Beitrag von Schneewesen »

Liebe Padma,
kann ich denn jetzt rein gar nichts machen? Die Zustände sind für mich so nicht mehr tragbar.
Wie wäre es mit Safran? Es soll auch antidepressiv wirken, indem es den Dopaminspiegel "reguliert", mehr Dopamin und Noradrenalin zur verfügung stellt - und vor allem den morgendlichen Cortisol Spiegel senkt.
Was haltet ihr davon?
Ich habe diese Zustände jetzt seit 8 Monaten täglich und kann einfach nicht mehr.
Liebe Grüße
Verena
2005-heute Cipralex 10 mg (mit Abweichungen auf 15 mg sporadisch)
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ab 3.8: 2,5 mg Olanzapin (ab 6.8 morgens starke Unruhe, Angst,stärkere Depression)
4.8. 0,5 Tavor wegen starker Angst
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ab 17.9: täglich Zopiklon 7,5 mg oder Tavor 0,5 mg im Wechsel, starke Unruhe, Aggression höchste Spannungszustände
ab 21.9: regelmäßig 1 mg Tavor (wieder in Klinik) und Erhöhung wieder 1,25 mg Olanzapin, morgens Puls von 100
ab 1.10: Tavor 1mg wirkt nicht mehr so beruhigend, vorherige Symptome kehren wieder, morgens total getrieben
ab 4.10: 1 mg Olanzapin, verschlechtert Zustand nicht
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ab Mitte Nov in Klinik: 1,5 mg Tavor (plus 0,5 Bedarf, ab und zu genommen, so bei 2 mg)
ab Mitte Dez. in Klinik: 3,75 mg Mirtazapin
ab Anfang Januar: 1mg Tavor (0,5 Bedarf, häufig genommen)
Ab Mitte Febuar: 7,5 mg Mirtazapin und Cipralex von 10 mg auf 12 mg auf 14 mg erhöht.
Im März reduziert auf 3,75 mg Mirtazapin, zwischendurch 5 mg und dann wieder 7,5mg

FineFinchen
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Re: Frühlingsfee/Schneewesen: aktuell viele Psychopharmaka auf einmal

Beitrag von FineFinchen »

Hallo Schneewesen,

es tut mir leid, dass es Dir so schlecht geht. Ich würde gerne helfen, komme aber gerade mit Deiner Signatur nicht klar.

Kannst Du bitte nochmal genau aufschreiben, welche Benzo-Dosis Du gerade nimmst und seit wann die stabil ist?
Schwankt die Dosis bei Mirtazapin bei Dir?
Aktuell bist Du in der Klinik, so habe ich es verstanden. Welche Medikamente bekommst Du dort?

Ich hoffe, Du kannst Dich bald stabilisieren.

Viele mitfühlende Grüße
Finchen <3
[spoil]PPs: Lyrica, Trimipramin, Mirtazapin / Benzodiazepin: Alprazolam. Seit 2016 medikamentenfrei und alltagskompatibel :-) [/spoil]

padma
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Re: Frühlingsfee/Schneewesen: aktuell viele Psychopharmaka auf einmal

Beitrag von padma »

liebe Verena, :)
Wie wäre es mit Safran? Es soll auch antidepressiv wirken, indem es den Dopaminspiegel "reguliert", mehr Dopamin und Noradrenalin zur verfügung stellt - und vor allem den morgendlichen Cortisol Spiegel senkt.
Ich weiss es nicht. Es soll auch den Serotoninspiegel erhöhen. Wenn es tatsächlich in alle diese Systeme eingreift, kann es ein sowieso schon gereiztes ZNS möglicherweise noch mehr durcheinander bringen.
Eingriffe in dieses sensible System sind nicht ohne.

Ich sehe da auch einen Unterschied, ob jemand mit einer depressiven Symptomatik ohne Psychopharmakageschichte das versucht, oder der Einsatz bei einem gereizten ZNS.

Ich habe keine Erfahrungen damit gefunden, dass es im Entzug helfen würde.

Wenn du es probieren möchtest, dann ganz vorsichtig antesten.

liebe Grüsse,
padma
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Schneewesen
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Re: Frühlingsfee/Schneewesen: aktuell viele Psychopharmaka auf einmal

Beitrag von Schneewesen »

Hallo ihr beiden,

also Tavor nehme ich in einer Dosierung von 1mg seit September 2018. Zwischenzeitlich 1,5 mg von November bis Dezember, und bei Bedarf auf 2,0 mg. Seit Januar 1 mg Tavor, derzeit nur noch schwer zu halten.
Mirtazapin ab Ende Dezember 3,75 mg, punktuell mal 7,5 mg für einige Tage, dann wieder 3,75 mg derzeit.
Das Tavor nehme ich morgens sehr früh und noch mal am Nachmittag. Ich weiß aber nicht, ob das gleichmäßig genug verteilt ist.
Reichen tut es nicht mehr.
Es geht mir gerade sehr schlecht.
Wenn ich zurückblicke, begann das ganze Drama im August in der Psychiatrie mit Olanzapin und Akathisie über Monate (stärker als meine natürlichen, die ich vorher hatte).
Ich hatte gehofft, dass es irgendwann aufhört, aber zur Zeit wird es eher schlimmer.
Ein tiefer Schmerz der Depression, ein Zittern, ein Getriebensein,tue alles unter äußerster Anstrengung, stöhne, beiße mich in die Hände, leide jede Sekunde. Alles ist sonnig und schön und ich bin kilometerweiterweg und habe inneren Schmerz, hechele und liege die meiste Zeit im Bett..
Finde diesen Artikel hier empfehlenswert:
http://www.antipsychiatrieverlag.de/art ... anlass.htm

Es geht jeden Morgen los und endet jeden Abend gegen sieben. Aber davor ist es wie ein langsames Sterben, eine innere Qual wie ich sie so noch nicht hatte, wie Folter.

Wie lange dauert das noch??
2005-heute Cipralex 10 mg (mit Abweichungen auf 15 mg sporadisch)
April 2018: Tramal, Tavor 1mg, Zopiklon 7,5mg, Dippidolor vor und nach Bauch-OP
Behandlung in psychiatrischer Klinik:
17.6.2018: 2,5 mg Olanzapin
18.6.-2.7: 1,25 mg Olanzapin
2.7.-7.7: 1,9 mg Olanzapin
ab 13.7: 1,25 mg Olanzapin
ab 20.7: 11 mg Cipralex (aufstocken auf 15 mg über zwei Wochen)
ab 27.7: 1,9 mg Olanzapin
ab 3.8: 2,5 mg Olanzapin (ab 6.8 morgens starke Unruhe, Angst,stärkere Depression)
4.8. 0,5 Tavor wegen starker Angst
11.8: 3,75 mg Olanzapin verordnet bekommen einmalig, danach zurück auf 2,5 mg
16.8-21.8: 0,25 mg Risperidon, nicht vertragen
ab 23.8: mehrmals die Woche Zopiklon 7,5 mg und ca 1 mal die Woche Tavor 0,5 mg
ab 24.8: von stationär zu Tagesklinik
ab 26.8: wieder 12,5 mg Cipralex
ab 29.8: wieder 10 mg Cipralex
30.8.-3.9 5 Tage Tavor 0,75 mg Danach: starke Unruhe, Angst, Anspannung, Zerplatzen Gefühl mit Aggression
5.9. 25 mg Pregabalin / Lyrica als "Ersatz" für Tavor, funktioniert nicht
ab 10.9: 0,625 mg Olanzapin
ab 10.9 - 16.9: 3 x täglich 10 mg Atosil, hilft nicht
ab 11.9-16.9: immer wieder solange durchgehalten bis nicht mehr ging, dann ca zweimal die Woche Tavor 0,5 mg und zwei Mal Zopiklon 7,5 mg
ab 17.9: täglich Zopiklon 7,5 mg oder Tavor 0,5 mg im Wechsel, starke Unruhe, Aggression höchste Spannungszustände
ab 21.9: regelmäßig 1 mg Tavor (wieder in Klinik) und Erhöhung wieder 1,25 mg Olanzapin, morgens Puls von 100
ab 1.10: Tavor 1mg wirkt nicht mehr so beruhigend, vorherige Symptome kehren wieder, morgens total getrieben
ab 4.10: 1 mg Olanzapin, verschlechtert Zustand nicht
ab 12.10 0,9 mg Olanzapin
runterdosiert bis Mitte November 2018 auf 0,5 mg Olanzapin, dann abgesetzt (in Klinik Bedingung: wegen sehr schlechten Zustands und alleine nicht mehr aushalten Könnens wieder in die Klinik gegangen
ab Mitte Nov in Klinik: 1,5 mg Tavor (plus 0,5 Bedarf, ab und zu genommen, so bei 2 mg)
ab Mitte Dez. in Klinik: 3,75 mg Mirtazapin
ab Anfang Januar: 1mg Tavor (0,5 Bedarf, häufig genommen)
Ab Mitte Febuar: 7,5 mg Mirtazapin und Cipralex von 10 mg auf 12 mg auf 14 mg erhöht.
Im März reduziert auf 3,75 mg Mirtazapin, zwischendurch 5 mg und dann wieder 7,5mg

escargot
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Re: Frühlingsfee/Schneewesen: aktuell viele Psychopharmaka auf einmal

Beitrag von escargot »

Liebes Schneewesen,

wie lang es noch dauert wird dir hier keiner Prophezeihen können (mein Mann hat mich das heute früh auch gefragt!) leider. Es dauert so lang, wie es dauert.

Das ist die bittere Pille!

Musste auch erst heute wieder aufdosieren. Es ging nicht mehr anders. Habe sehr lang gekämpft und muss stark sein und lass dir mal ein Kraftpäckele da. Kannst es auch gut gebrauchen!

Alles Liebe Dir!
escargot
DIAGNOSEN
02.2014-12.2016 Paranoid-halluzinatorische Schizophrenie
01.2017-heute schizoaffektive Störung
05.2017-Schizophrenes Residuum

MEDIKATION
=> Bedarf Atosiltropfen oder Tabl. á 25 mg X2
Tavor Expidet bis 2 mg ca. 1-2 X Woche
Täglich : Olanzapin 5 mg, Risperdal 1 mg
400 mg Magnesium
Vitamin B12
....
[spoil]
02.-04.2014 - stationär (paranoide Schizophrenie... Wahn,optische und akustische Halluzinationen,Getriebensein,später starke Ängste,Suizidalität)
Olanzapin 20 mg (Milchfluss,kein Zyklus, äußerst starke Sedierung,Gewichtszunahme 17 kg in 10 Wochen,erhöhter Zuckerwert, erhöhter Bilirubin etc.unwillkürliche Muskelzuckungen), Tavor 4 mg plus 1 mg Bedarf
entlassen mit nur 1 mg Tavor noch und 20 mg Olanzapin
...
insgesamt 3 stationäre längere Aufenthalte ( 2 X 2014 und 2016)
...
10.2016 - Beginn Integrierte Versorgung
...
ab 05.2017 - Körperpsychotherapie
---
ab 07.2019 EMDR - Übelkeit durch massive Reizüberflutungszustände deutlich weniger
...
17.3. HWI bestätigt von Urologie mit „massenhaft Escherichia Coli Bakterien“ und Rezept über 9 X 400 mg Pivmelam (Penicillin)
ab 18.3. täglich 2 X 2 Hübe Yamscreme außerhalb des Zyklus
1.4. morgens 0,8 Risperidon
Ängste, Panikattacken
13.4. mehrfach (Licht?)Blitze, Angstzustände Schweißausbrüche und Kälteschauer sowie Verschlimmerung des Raynaud Syndroms
16. bis 19.4. zusätzlich 2,5 Bedarfs-Olanzapin
da immer wieder Herzrasen, Angstzustände, Krisselige Optik
11.05. erneuter Harnwegeinfekt
ab 13.5. 9 X Pivmelam (3 Tage á 3 Stück je 400 mg) gegen HWI
ab 16.5. Innovall AID Pulver für den Darm 1-2 Mal täglich, D-Mannose-Pulver für 10 Tage
20.05. morgendliche Risperidongabe auf 0,7 mg
ab 24.05. L-Methionin 500 mg X2
ab 10.06.
Abilify 2,5 mg, Olanzapin 5 mg, Risperdal 1 mg (morgens 0,25 mg und abends 0,75 mg)
Panikattacken, Augenzucken, Übelkeit mit tlw. Erbrechen, Kopfschmerzen, KreislaufSchwierigkeiten (niedriger Blutdruck??)
ab 20.6. AbilifY 5 mg
29.6. einmalig 100 mg Pregabalin - schwere Panikattacke, Atemschwierirgkeiten!
3.7. abends Risperdal 0,5 mg (red. um 0,25 mg)
10.7. Risperdal abends 0,75 mg und morgens 0,25 mg, Olanzapin 5 mg, Abilify 5 mg komplett raus
stechende Kopfschmerzen, „Flimmerhören“ von Stimmen
D-Mannose Kapseln täglich 8 Stück, erneuter HWI
ab 22.7. Furadantin Retard 100 á 3 X täglich für 1 Woche, dann 1 X abends für 3 Monate gegen Chron. Harnwegeinfekte dazu Orthomol immun für 30 Tage

Schneewesen
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Re: Frühlingsfee/Schneewesen: aktuell viele Psychopharmaka auf einmal

Beitrag von Schneewesen »

Liebe Escargot :schnecke: , liebe Padma, :)

es ist wirklich hart. Wenn man nicht weiß was mit einem los ist, und man so leidet.

1.) Kann sich das ZNS denn erholen (von Olanzapin-Schäden Akathisie, Depression), wenn man gleichzeitig noch andere Psychopharmaka nimmt?

2.) Was mache ich, wenn ich jetzt schon zittere, nachdem meine 1,0 mg Tavor Ration am Tag nicht reicht? Halte es kaum aus und es wird ja mit der Zeit immer schlimmer. Also lieber jetzt bald mit dem Entzug (Umstellung auf Valium) beginnen?

3.) Kann Tavor auch die Depression verstärken? Ich fühle mich so matschig durch das Dauer-Tavor und mir so fremd, vergesse viel.



Lieben Dank für eure Gedanken,
und dir Escargot gute Besserung! Padma, dir geht es inzwischen gut?
Eine Gute Nacht
Euer Schneewesen
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Behandlung in psychiatrischer Klinik:
17.6.2018: 2,5 mg Olanzapin
18.6.-2.7: 1,25 mg Olanzapin
2.7.-7.7: 1,9 mg Olanzapin
ab 13.7: 1,25 mg Olanzapin
ab 20.7: 11 mg Cipralex (aufstocken auf 15 mg über zwei Wochen)
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ab 3.8: 2,5 mg Olanzapin (ab 6.8 morgens starke Unruhe, Angst,stärkere Depression)
4.8. 0,5 Tavor wegen starker Angst
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16.8-21.8: 0,25 mg Risperidon, nicht vertragen
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ab 26.8: wieder 12,5 mg Cipralex
ab 29.8: wieder 10 mg Cipralex
30.8.-3.9 5 Tage Tavor 0,75 mg Danach: starke Unruhe, Angst, Anspannung, Zerplatzen Gefühl mit Aggression
5.9. 25 mg Pregabalin / Lyrica als "Ersatz" für Tavor, funktioniert nicht
ab 10.9: 0,625 mg Olanzapin
ab 10.9 - 16.9: 3 x täglich 10 mg Atosil, hilft nicht
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ab 17.9: täglich Zopiklon 7,5 mg oder Tavor 0,5 mg im Wechsel, starke Unruhe, Aggression höchste Spannungszustände
ab 21.9: regelmäßig 1 mg Tavor (wieder in Klinik) und Erhöhung wieder 1,25 mg Olanzapin, morgens Puls von 100
ab 1.10: Tavor 1mg wirkt nicht mehr so beruhigend, vorherige Symptome kehren wieder, morgens total getrieben
ab 4.10: 1 mg Olanzapin, verschlechtert Zustand nicht
ab 12.10 0,9 mg Olanzapin
runterdosiert bis Mitte November 2018 auf 0,5 mg Olanzapin, dann abgesetzt (in Klinik Bedingung: wegen sehr schlechten Zustands und alleine nicht mehr aushalten Könnens wieder in die Klinik gegangen
ab Mitte Nov in Klinik: 1,5 mg Tavor (plus 0,5 Bedarf, ab und zu genommen, so bei 2 mg)
ab Mitte Dez. in Klinik: 3,75 mg Mirtazapin
ab Anfang Januar: 1mg Tavor (0,5 Bedarf, häufig genommen)
Ab Mitte Febuar: 7,5 mg Mirtazapin und Cipralex von 10 mg auf 12 mg auf 14 mg erhöht.
Im März reduziert auf 3,75 mg Mirtazapin, zwischendurch 5 mg und dann wieder 7,5mg

escargot
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Re: Frühlingsfee/Schneewesen: aktuell viele Psychopharmaka auf einmal

Beitrag von escargot »

Liebes Schneewesen,

ja, es ist verdammt hart! Da hast du absolut Recht!

1.) Ich glaube es heilt ganz langsam und Stück für Stück. Die unterschiedlichen Medikamente machen ja alle auch ein bisschen etwas anderes und docken an anderen Rezeptoren an. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass wir sukzessive heilen können - auch wenn es eben länger dauert! Jedes mg weniger ist ein kleiner Sieg!

2.) Wie stark ist denn das Zittern? Du schreibst, dass du es kaum aushältst. Das ist dann schon alarmierend. Ich kann dir nur schreiben, wie ich es machen würde. Undzwar Minimalst hoch gehen, dann stabilisieren und langsam ausschleichen.
Hast du hilfreiche Strategien gefunden, die dir den Entzug erleichtern? Meine hier gibt es irgendwo einen Thread dazu: viewtopic.php?f=50&t=7663

3. Bei mir wirkt das Tavor antidepressiv meist - aber nicht immer und ich glaube das andere kommt von der schlechteren allgemeinen Verfassung und ist bei mir derzeit auch sehr stark ausgeprägt. Konzentrationsprobleme lassen nach, wenn es uns besser geht wieder. Und daran arbeiten wir ja!

Alles Gute!
escargot
DIAGNOSEN
02.2014-12.2016 Paranoid-halluzinatorische Schizophrenie
01.2017-heute schizoaffektive Störung
05.2017-Schizophrenes Residuum

MEDIKATION
=> Bedarf Atosiltropfen oder Tabl. á 25 mg X2
Tavor Expidet bis 2 mg ca. 1-2 X Woche
Täglich : Olanzapin 5 mg, Risperdal 1 mg
400 mg Magnesium
Vitamin B12
....
[spoil]
02.-04.2014 - stationär (paranoide Schizophrenie... Wahn,optische und akustische Halluzinationen,Getriebensein,später starke Ängste,Suizidalität)
Olanzapin 20 mg (Milchfluss,kein Zyklus, äußerst starke Sedierung,Gewichtszunahme 17 kg in 10 Wochen,erhöhter Zuckerwert, erhöhter Bilirubin etc.unwillkürliche Muskelzuckungen), Tavor 4 mg plus 1 mg Bedarf
entlassen mit nur 1 mg Tavor noch und 20 mg Olanzapin
...
insgesamt 3 stationäre längere Aufenthalte ( 2 X 2014 und 2016)
...
10.2016 - Beginn Integrierte Versorgung
...
ab 05.2017 - Körperpsychotherapie
---
ab 07.2019 EMDR - Übelkeit durch massive Reizüberflutungszustände deutlich weniger
...
17.3. HWI bestätigt von Urologie mit „massenhaft Escherichia Coli Bakterien“ und Rezept über 9 X 400 mg Pivmelam (Penicillin)
ab 18.3. täglich 2 X 2 Hübe Yamscreme außerhalb des Zyklus
1.4. morgens 0,8 Risperidon
Ängste, Panikattacken
13.4. mehrfach (Licht?)Blitze, Angstzustände Schweißausbrüche und Kälteschauer sowie Verschlimmerung des Raynaud Syndroms
16. bis 19.4. zusätzlich 2,5 Bedarfs-Olanzapin
da immer wieder Herzrasen, Angstzustände, Krisselige Optik
11.05. erneuter Harnwegeinfekt
ab 13.5. 9 X Pivmelam (3 Tage á 3 Stück je 400 mg) gegen HWI
ab 16.5. Innovall AID Pulver für den Darm 1-2 Mal täglich, D-Mannose-Pulver für 10 Tage
20.05. morgendliche Risperidongabe auf 0,7 mg
ab 24.05. L-Methionin 500 mg X2
ab 10.06.
Abilify 2,5 mg, Olanzapin 5 mg, Risperdal 1 mg (morgens 0,25 mg und abends 0,75 mg)
Panikattacken, Augenzucken, Übelkeit mit tlw. Erbrechen, Kopfschmerzen, KreislaufSchwierigkeiten (niedriger Blutdruck??)
ab 20.6. AbilifY 5 mg
29.6. einmalig 100 mg Pregabalin - schwere Panikattacke, Atemschwierirgkeiten!
3.7. abends Risperdal 0,5 mg (red. um 0,25 mg)
10.7. Risperdal abends 0,75 mg und morgens 0,25 mg, Olanzapin 5 mg, Abilify 5 mg komplett raus
stechende Kopfschmerzen, „Flimmerhören“ von Stimmen
D-Mannose Kapseln täglich 8 Stück, erneuter HWI
ab 22.7. Furadantin Retard 100 á 3 X täglich für 1 Woche, dann 1 X abends für 3 Monate gegen Chron. Harnwegeinfekte dazu Orthomol immun für 30 Tage

Schneewesen
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Re: Frühlingsfee/Schneewesen: aktuell viele Psychopharmaka auf einmal

Beitrag von Schneewesen »

Hallo Escargot,

ich habe morgens immer noch diese starken Unruhe und Panikzustände, die mich stöhnen lassen, bei gleichzeitiger Depression.

Bin jetzt ein Jahr ununterbrochen im Krankenhaus. OP Psychiatrie, Medikamentenunfall mit Neuroleptika, totales Abdrehen, andere Psychiatrie. Jetzt Klinik für Psychosomatik. Weil es hier auch immer noch so schlimm ist mit neben mir stehen und Stöhnen und nicht mehr aushalten, überlegen Sie mich wieder in die Psychiatrie zu schicken. Ich muss mich beißen und Sachen zerstören, jetzt seit sieben Monaten. Erst abends wird es normal. Ich will nicht mehr in die Psychiatrie :(

Es tut mir leid, dass ich mich hier immer schreibe, wie schlecht es mir geht. Ich habe nur manchmal einfach keine Kraft mehr zu diesen "Zuständen", die die Neuroleptika ursprünglich ausgelöst haben.

Jetzt haben sie hier begonnen mich auf Valium umzustellen, erstmal nur 0,25mg Tavor durch 2,5mg Valium ersetzt. Aber ich bekomme enorme Kopfschmerzen davon, so einen ganz starken Spannungskopfschmerz. Habe es jetzt ein paar Tage probiert. Heute brauchte ich aber wieder 1mg Tavor. Macht eine Umstellung Sinn, wenn man Valium schlecht verträgt - oder muss man die Kopfschmerzen in Kauf nehmen? Ist dies eher eine Frage für das Benzo Forum?

Alles Liebe
eure Frühlingsfee, die den Frühling nur abends mitbekommt
2005-heute Cipralex 10 mg (mit Abweichungen auf 15 mg sporadisch)
April 2018: Tramal, Tavor 1mg, Zopiklon 7,5mg, Dippidolor vor und nach Bauch-OP
Behandlung in psychiatrischer Klinik:
17.6.2018: 2,5 mg Olanzapin
18.6.-2.7: 1,25 mg Olanzapin
2.7.-7.7: 1,9 mg Olanzapin
ab 13.7: 1,25 mg Olanzapin
ab 20.7: 11 mg Cipralex (aufstocken auf 15 mg über zwei Wochen)
ab 27.7: 1,9 mg Olanzapin
ab 3.8: 2,5 mg Olanzapin (ab 6.8 morgens starke Unruhe, Angst,stärkere Depression)
4.8. 0,5 Tavor wegen starker Angst
11.8: 3,75 mg Olanzapin verordnet bekommen einmalig, danach zurück auf 2,5 mg
16.8-21.8: 0,25 mg Risperidon, nicht vertragen
ab 23.8: mehrmals die Woche Zopiklon 7,5 mg und ca 1 mal die Woche Tavor 0,5 mg
ab 24.8: von stationär zu Tagesklinik
ab 26.8: wieder 12,5 mg Cipralex
ab 29.8: wieder 10 mg Cipralex
30.8.-3.9 5 Tage Tavor 0,75 mg Danach: starke Unruhe, Angst, Anspannung, Zerplatzen Gefühl mit Aggression
5.9. 25 mg Pregabalin / Lyrica als "Ersatz" für Tavor, funktioniert nicht
ab 10.9: 0,625 mg Olanzapin
ab 10.9 - 16.9: 3 x täglich 10 mg Atosil, hilft nicht
ab 11.9-16.9: immer wieder solange durchgehalten bis nicht mehr ging, dann ca zweimal die Woche Tavor 0,5 mg und zwei Mal Zopiklon 7,5 mg
ab 17.9: täglich Zopiklon 7,5 mg oder Tavor 0,5 mg im Wechsel, starke Unruhe, Aggression höchste Spannungszustände
ab 21.9: regelmäßig 1 mg Tavor (wieder in Klinik) und Erhöhung wieder 1,25 mg Olanzapin, morgens Puls von 100
ab 1.10: Tavor 1mg wirkt nicht mehr so beruhigend, vorherige Symptome kehren wieder, morgens total getrieben
ab 4.10: 1 mg Olanzapin, verschlechtert Zustand nicht
ab 12.10 0,9 mg Olanzapin
runterdosiert bis Mitte November 2018 auf 0,5 mg Olanzapin, dann abgesetzt (in Klinik Bedingung: wegen sehr schlechten Zustands und alleine nicht mehr aushalten Könnens wieder in die Klinik gegangen
ab Mitte Nov in Klinik: 1,5 mg Tavor (plus 0,5 Bedarf, ab und zu genommen, so bei 2 mg)
ab Mitte Dez. in Klinik: 3,75 mg Mirtazapin
ab Anfang Januar: 1mg Tavor (0,5 Bedarf, häufig genommen)
Ab Mitte Febuar: 7,5 mg Mirtazapin und Cipralex von 10 mg auf 12 mg auf 14 mg erhöht.
Im März reduziert auf 3,75 mg Mirtazapin, zwischendurch 5 mg und dann wieder 7,5mg

Schneewesen
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Re: Frühlingsfee/Schneewesen: aktuell viele Psychopharmaka auf einmal

Beitrag von Schneewesen »

Escargot,
hilft dir das CBB Öl und das Magnesium? Ist das vielleicht auch etwas für mich mit meiner Medi Kombi?
Wie nimmst du die ganzen Medikamente ein, gleichzeitig?
Liebe Grüße
Schneewesen
2005-heute Cipralex 10 mg (mit Abweichungen auf 15 mg sporadisch)
April 2018: Tramal, Tavor 1mg, Zopiklon 7,5mg, Dippidolor vor und nach Bauch-OP
Behandlung in psychiatrischer Klinik:
17.6.2018: 2,5 mg Olanzapin
18.6.-2.7: 1,25 mg Olanzapin
2.7.-7.7: 1,9 mg Olanzapin
ab 13.7: 1,25 mg Olanzapin
ab 20.7: 11 mg Cipralex (aufstocken auf 15 mg über zwei Wochen)
ab 27.7: 1,9 mg Olanzapin
ab 3.8: 2,5 mg Olanzapin (ab 6.8 morgens starke Unruhe, Angst,stärkere Depression)
4.8. 0,5 Tavor wegen starker Angst
11.8: 3,75 mg Olanzapin verordnet bekommen einmalig, danach zurück auf 2,5 mg
16.8-21.8: 0,25 mg Risperidon, nicht vertragen
ab 23.8: mehrmals die Woche Zopiklon 7,5 mg und ca 1 mal die Woche Tavor 0,5 mg
ab 24.8: von stationär zu Tagesklinik
ab 26.8: wieder 12,5 mg Cipralex
ab 29.8: wieder 10 mg Cipralex
30.8.-3.9 5 Tage Tavor 0,75 mg Danach: starke Unruhe, Angst, Anspannung, Zerplatzen Gefühl mit Aggression
5.9. 25 mg Pregabalin / Lyrica als "Ersatz" für Tavor, funktioniert nicht
ab 10.9: 0,625 mg Olanzapin
ab 10.9 - 16.9: 3 x täglich 10 mg Atosil, hilft nicht
ab 11.9-16.9: immer wieder solange durchgehalten bis nicht mehr ging, dann ca zweimal die Woche Tavor 0,5 mg und zwei Mal Zopiklon 7,5 mg
ab 17.9: täglich Zopiklon 7,5 mg oder Tavor 0,5 mg im Wechsel, starke Unruhe, Aggression höchste Spannungszustände
ab 21.9: regelmäßig 1 mg Tavor (wieder in Klinik) und Erhöhung wieder 1,25 mg Olanzapin, morgens Puls von 100
ab 1.10: Tavor 1mg wirkt nicht mehr so beruhigend, vorherige Symptome kehren wieder, morgens total getrieben
ab 4.10: 1 mg Olanzapin, verschlechtert Zustand nicht
ab 12.10 0,9 mg Olanzapin
runterdosiert bis Mitte November 2018 auf 0,5 mg Olanzapin, dann abgesetzt (in Klinik Bedingung: wegen sehr schlechten Zustands und alleine nicht mehr aushalten Könnens wieder in die Klinik gegangen
ab Mitte Nov in Klinik: 1,5 mg Tavor (plus 0,5 Bedarf, ab und zu genommen, so bei 2 mg)
ab Mitte Dez. in Klinik: 3,75 mg Mirtazapin
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Ab Mitte Febuar: 7,5 mg Mirtazapin und Cipralex von 10 mg auf 12 mg auf 14 mg erhöht.
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escargot
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Re: Frühlingsfee/Schneewesen: aktuell viele Psychopharmaka auf einmal

Beitrag von escargot »

Liebes Schneewesen, vielleicht verträgst du das Valium nicht? Oder es ist noch zu früh um da etwas zu sagen? Kenne mich da leider auch nicht aus ...

das CBD-Öl macht mich müde nach ca. einer Dreiviertel Std., sodass ich es immer so 21.30 Uhr nehme.
Magnesium nehme ich je morgens und abends eine. Dann 11.30 Uhr das Risperidon und abends Olanzapin und Tavor, (gerade auch morgens noch ne viertel) und Passionsblume.

Das Magnesium kann auch Einschlafanstoßend sein, da muskelrelaxierend. Würde damit beginnen und wenn das nicht ausreichend hilft CBD-Öl ganz langsam antesten.

Liebe Grüße und gute Nacht!
escargot

P.S.: Habe auch oft insbesondere morgens Angstzustände und das liegt wohl auch am Cortisol habe ich hier gelernt und vielleicht hilft dir ein Keks 🍪 auf dem Nachtschränkchen? Oder du versuchst auch ein paar Emtspannungsübungen? Das Stöhnen ist vielleicht gar nicht mal so dumm. Habe mal in Körpertherapie eine Übung machen müssen „Tönen“ und das war ein bisschen ähnlich und hatte etwas entlastendes. Vielleicht braucht das dein Körper in dem Moment einfach? Was stört dich denn daran? Empfindest du dann weniger Druck und Angst?
DIAGNOSEN
02.2014-12.2016 Paranoid-halluzinatorische Schizophrenie
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05.2017-Schizophrenes Residuum

MEDIKATION
=> Bedarf Atosiltropfen oder Tabl. á 25 mg X2
Tavor Expidet bis 2 mg ca. 1-2 X Woche
Täglich : Olanzapin 5 mg, Risperdal 1 mg
400 mg Magnesium
Vitamin B12
....
[spoil]
02.-04.2014 - stationär (paranoide Schizophrenie... Wahn,optische und akustische Halluzinationen,Getriebensein,später starke Ängste,Suizidalität)
Olanzapin 20 mg (Milchfluss,kein Zyklus, äußerst starke Sedierung,Gewichtszunahme 17 kg in 10 Wochen,erhöhter Zuckerwert, erhöhter Bilirubin etc.unwillkürliche Muskelzuckungen), Tavor 4 mg plus 1 mg Bedarf
entlassen mit nur 1 mg Tavor noch und 20 mg Olanzapin
...
insgesamt 3 stationäre längere Aufenthalte ( 2 X 2014 und 2016)
...
10.2016 - Beginn Integrierte Versorgung
...
ab 05.2017 - Körperpsychotherapie
---
ab 07.2019 EMDR - Übelkeit durch massive Reizüberflutungszustände deutlich weniger
...
17.3. HWI bestätigt von Urologie mit „massenhaft Escherichia Coli Bakterien“ und Rezept über 9 X 400 mg Pivmelam (Penicillin)
ab 18.3. täglich 2 X 2 Hübe Yamscreme außerhalb des Zyklus
1.4. morgens 0,8 Risperidon
Ängste, Panikattacken
13.4. mehrfach (Licht?)Blitze, Angstzustände Schweißausbrüche und Kälteschauer sowie Verschlimmerung des Raynaud Syndroms
16. bis 19.4. zusätzlich 2,5 Bedarfs-Olanzapin
da immer wieder Herzrasen, Angstzustände, Krisselige Optik
11.05. erneuter Harnwegeinfekt
ab 13.5. 9 X Pivmelam (3 Tage á 3 Stück je 400 mg) gegen HWI
ab 16.5. Innovall AID Pulver für den Darm 1-2 Mal täglich, D-Mannose-Pulver für 10 Tage
20.05. morgendliche Risperidongabe auf 0,7 mg
ab 24.05. L-Methionin 500 mg X2
ab 10.06.
Abilify 2,5 mg, Olanzapin 5 mg, Risperdal 1 mg (morgens 0,25 mg und abends 0,75 mg)
Panikattacken, Augenzucken, Übelkeit mit tlw. Erbrechen, Kopfschmerzen, KreislaufSchwierigkeiten (niedriger Blutdruck??)
ab 20.6. AbilifY 5 mg
29.6. einmalig 100 mg Pregabalin - schwere Panikattacke, Atemschwierirgkeiten!
3.7. abends Risperdal 0,5 mg (red. um 0,25 mg)
10.7. Risperdal abends 0,75 mg und morgens 0,25 mg, Olanzapin 5 mg, Abilify 5 mg komplett raus
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ab 22.7. Furadantin Retard 100 á 3 X täglich für 1 Woche, dann 1 X abends für 3 Monate gegen Chron. Harnwegeinfekte dazu Orthomol immun für 30 Tage

Jamie
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Re: Frühlingsfee/Schneewesen: aktuell viele Psychopharmaka auf einmal

Beitrag von Jamie »

Hallo Schneewesen, :)

es ist schlimm wie schlecht es dir geht.
Es macht mich sehr betroffen, dass es anscheinend nichts gibt, was man diesen Zuständen entgegen setzen kann. :oops:

Die Umstellung auf Diazepam finde ich grundprinzipiell richtig - spürst du denn auch was Hilfreiches oder bringt es nichts und stattdessen ist nur der blöde Kopfschmerz da?
[Nein, du musst nicht extra im Benzoforum posten - hier in dieser Rubrik lesen genug "Benzoleute" mit, wie zum Beispiel auch ich.]

Es macht keinen Sinn den Dauerkopfschmerz zu akzeptieren. Wenn er sich nicht in eins -zwei Tagen gibt, passt das Medikament nicht zu dir. Du kannst ja jetzt nicht monatelang Schmerztabletten schlucken und außerdem sinkt die Compliance, wenn man etwas schluckt, was einem derartig Nebenwirkungen macht. Das hält man nicht durch.

Es besteht noch die Möglichkeit zu fragen, ob die Klinik stattdessen Oxazepam probieren könnte (das ist die letzte Metabolisierungsstufe des Diazepams) oder ob man es mit Clonazepam (völlig anderes Mittel) probieren könnte; evtl. ist das für dich verträglicher?
Beide Stoffe haben immer noch lange Halbwertszeiten und können Entzügigkeit abpuffern.

Viele Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: [highlight=yellow]mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478[/highlight]


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

-----------------------------

Infos über mich:

[spoil]Seit 04/14 Benzo-frei (Entzug über 16 Monate) (Einnahme von 3 Sorten Benzodiazepinen im Wechsel über 8 Jahre im low-dose Bereich) --> Zolpidem und Zopiclon im Wechsel, am Ende auch Alprazolam. Umstellung auf Diazepam zum Entzug und Ausschleichen

Nicht mehr schlafen können seit 2001. Schwere Insomnie aufgrund einer PTBS.
Unzählige Medikamente genommen, jetzt nur noch 2 Tropfen Amitriptylin und ein PPI.

~Ich schleiche seit 2014 :o mein PPI Esomeprazol aus und habe mich von 40mg auf 7,5mg heruntergekämpft (August 2016)
  • ° 14.9.16: ↓ 7,35mg Esomeprazol
    ° 04.10.16: ↓ 7,11mg
    ° 03.11.16: ↓ 6,51mg (Inhalt: 54 Kügelchen)
    ° 17.11.16 (neue Charge): ↓ 5,64mg (Inhalt: 45 Kügelchen)
    ° 16.02.17 (neue Charge): ↓ 5,39mg (Inhalt 43 Kügelchen)
    ° 13.03.17: ↓ 5,14mg (Inhalt: 41 Kügelchen) [2 Monate Stopp danach; große private Probleme]
    ° 19.05.17: ↓ 5,00mg (neue Charge: Inhalt 40 Kügelchen. Lange Pause. Dauergastritis)
    ° 05.09.17: ↓ 4,8mg (neue Charge, hier entsprechen 40 Kügelchen 4,8mg)
    ° 06.10.17: ↑ 7,8mg (65 Kügelchen) nach Hörsturz. Aufdosieren. Prednisoloninfusion zerschießt mir meinen Magen
    ° 20.10. 17: ↑ 8,4mg. Zustand stabilisiert sich nicht ausreichend, erneut hoch auf 70 Kügelchen
    ° 12.11. 17: ↓ 8mg (62 Kügelchen; neue Charge)
    ° Dez 17, Jan 18 und ff: [highlight=yellow]schwerer Infekt, Krankenhausaufenthalt[/highlight], Medikamente zerschießen den Magen. Zurück auf ↑ 20mg
    ° Mitte März 2018: ↓ 15,51mg (35 Pellets weniger, Inhalt 121 Kügelch.)
    ° 26.3: ↓ 14,23mg (45 Kügelchen weniger, Inhalt 111 K)
    ° 23.05: ↓ 12,8mg
~Ich habe mit dem Absetzen der Amitriptylin - Tropfen (5 Tropfen) begonnen:
° August 2016: 4 Tropfen (8 mg) (Schlafen wird entgegen aller Erwartungen nicht noch schlechter ff.)
  • ° 27.10.2016: 3,5 Tropfen (7 mg)
    ° 14.12.2016: 3 Tropfen (6 mg)
    ° Dez 16: schwere familiäre Probleme, Absetzstopp von allem / Pause
    ° Frühling 2017: 2,5 Tropfen (5mg)
    ° Juli 2017: 2 Tropfen (4mg)

~ 24/25/26.11.16: NEM-Stoßtherapie: jeweils 40.000 IE Vitamin D, 200mg Vit. K2, 500mg Magnesium, Calcium, Vitamin B-Kompex, Kalium und Vitamin C plus Zink depot --> hab ich vertragen; einzige NW: Urin stank wie ein Chemielabor.
~ 20/21/22.2.17: Wiederholung d. NEM-Stoßtherapie. Ferner: schwerer Neurodermitits-Schub: 20.2: 2,5mg Prednisolon

Eisenspeicher (Ferritin) ist leer (Wert 7): Ich nehme kurweise Floradix Kräuterblutsaft mit Eisen[/spoiler]

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