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Paroxetin

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Lockenkopf
Beiträge: 19
Registriert: Montag, 17.04.17, 11:24

Paroxetin

Beitrag von Lockenkopf » Montag, 17.04.17, 12:02

Hallo an alle,

bin zu Euch gekommen, weil ich Paroxetin absetzen möchte. Ich bin weiblich und 49 Jahre alt.

Ich nehme Paroxetin seit 2004, ich glaube am Anfang waren es 20mg, weil es mir schlecht ging, wurden es irgendwann 40mg. Als ich letzten Herbst meine Neurologin darauf ansprach, ob es sein kann, dass das AD nicht mehr wirkt, weil ich "nicht auf die Füße komme", meinte sie nein. Wir erhöhen jetzt auf 60mg, oder auf 80mg, dann wird das schon. Da habe ich es mit der Angst bekommen, nicht erhöht und den Neurologen gewechselt.

Mein jetziger Neurologe hat dann Blut genommen und meinte, das ich Zuwenig - was auch immer - im Blut habe, kein Wunder, dass es mir schlecht gehe. Wenn wir wechseln, dann muss ich Paroxetin absetzen, kurz eine Pause machen, dann nehmen wir das nächste AD.

Im November 2016 habe ich damit angefangen, von 40mg auf 30mg, dann 20mg, dann 15mg zu reduzieren. Aufgeschrieben wann und wieviel habe ich erst ab 10mg. Bis dahin ging es mir zwar psychisch auch immer schlechter, aber das war NICHTS dagegen, wie es mir ging, als ich von 10mg auf 5mg und dann auf "0" reduziert habe.
Ab dem 10. März 2017 - 10mg, ab dem 24. März 2017 auf 5mg (mein Neurologe meinte, ich könne von 10mg auf 0mg gehen, kein Problem) und ab dem 6. April 2017 nichts mehr. 3 Tage später ging es los, massive Angstgefühle, noch massivere Weinerlichkeit, sehr große Hoffnungslosigkeit. Habe dann in meiner Unwissenheit und auf Grund dieses Horrorzustands am 10.4. 17 5mg genommen und meinen Neurologen angerufen. Der hat gesagt, ich solle wieder auf 10mg - oder höher gehen. Bin jetzt seit dem 12.4.17 wieder auf 10mg. Jetzt kann ich die meine miese Stimmung wieder aushalten.

Mein "Problem" ist, das mein Neurologe mir wieder ein neues AD geben möchte. Ich möchte aber nicht mehr. Ich will endlich wieder "normal" sein, seit 1995 bin ich entweder stationär oder ambulant in Therapie und seit 2004 nehme ich Paroxetin.
Auch mein Umfeld ist der Meinung, dass ich weiter Tabletten nehmen muss. Als ich in dem Horrorzustand war, hätte ich glaube ich alles genommen,
nur damit es "aufhört" . . .

Aber die Gefühle, die ich hatte von 5mg und dann 0mg fühlen sich schrecklich an, aber auch "fremd" , die massiven Angstgefühle haben mit den Panikattacken von früher nichts zu tun - es sind schon Panikgefühle - aber anders - ich kann es nicht besser erklären.
Bin grad echt verzweifelt.

Viele Grüße
Zuletzt geändert von Jamie am Samstag, 13.05.17, 10:55, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: neu hier entfernt :)
Entwurf - noch nicht vollständig . . .
1986 - große Zyste an Schilddrüse - Punktation - L-Tyroxin ??mg
1995 - "diffuse" Ängste - abends Angst, alleine zu sein - ambulante Verhaltenstherapie
1997 - Wechsel zu "tiefenpsychologischer" Therapie
Nov. 1997 - Panikattacken, konnte 2 Wochen meine Wohnung nicht verlassen
Nov. 1997 Tavor - Steigerung 1 Jahr lang, damit ich arbeiten gehen konnte, Ärztin wollte es mir von heute auf morgen nicht mehr verschreiben
1998 - Tavor vom Hausarzt, Therapieabbruch
2000 - Tavor in psychosomatischer Klinik abgesetzt
2000 - Citalopram 20mg
2001 bis 2003 - ambulante Verhaltenstherapie wegen Panikattacken
2003 - 2004 - Ein- und Ausschleichen 4 verschiedener ADs, das letzte war Paroxetin, 20mg, hier geblieben
2004 - 2015 ambulant oder stationär Psychotherapie, im Wechsel, Verhaltenstherapie, Diagnosen Agoraphobie und endogene Depression - mittlerer Grad
April bis Mai 2016 - stationär psychosomatische Klinik
Mai bis Dez. 2016 ambulante Psychotherpie
2004 - Nov. 2016 Paroxetin - 20mg, irgendwann Erhöhung auf 40mg
2015 - Abkl. Schilddrüse - Wechsel von L-Tyroxin auf Novothyral 75mg - halbe Tablette
2014 - 2016 komme einfach nicht "auf die Füße", trotz Therapie und 40mg AD
Nov. 2016 bis März 2017 - Absetzen Paroxetin von 40mg auf 10mg, Stimmung: immer "depressiver"
seit Jan. 2017 - Schilddrüsenhormon und AD Paroxetin - nehme sie nun mit zeitl. Abstand - Nachtschweiß weg!
Febr. 2017 - Abklärung Schilddrüsenhormone und Sexualhormone - lt. Artz - alles in Ordnung
ab dem 10. März 2017 - 10mg - Stimmung: Angst, Weinerlichkeit, Gereiztheit, Hoffnungslosigkeit - aber auszuhalten
ab dem 24. März 2017 auf 5mg - Stimmung: wie bei 10mg, aber alles verstärkt
ab dem 06. April 2017 auf 0mg - zuerst keine Verschlimmerung
ab dem 09. April 2017 - Gefühlmäßiger Horrortrip - große Angstgefühle, Panik, Traurigkeit . . .
ab dem 10. April 2017 - 5 mg, keine Besserung
ab dem 12. April 2017 - 10mg - nach Telefonat mit Neurologen
seit dem Stimmung: immer noch ziemlich "mies" in Form von Panikgefühlen, Gereiztheit - aber auszuhalten
ab 22. April 2017 - 10mg - langsam wird mein psychischer Zustand erträglicher
Zustand nicht optimal - bin nicht stabil aber erträglich . . .
ab 29. April 2017 - 10mg - große Angst und Panik den ganzen Tag - wieder Horror
ab 30. April 2017 - Erhöhung auf ca. 15mg - langsam etwas besser
ab 1. Mai 2017 - Einnahme von ca. 12,5mg - etwas besser - morgens große Unruhe - abends ruhig
4. und 5. Mai 2017 wieder innerlich ruhiger - nur ab und zu Angstwellen - aushaltbar
ab 6. Mai 2017 - Feinwaage ist da: 11,5mg = 0,179g
bis August 2017 - gaaanz langsam auf 7mg = 0,108g
Mai-Juni 17 - nicht toll, immer wieder starke Angst
Juli 2017 - ruhig, konnte sogar ein bisschen was tun
seit 03. August 2017 - wieder starke Unruhe, Angst bis ANGST, null stressresistent
anderer Schilddrüsenarzt - soll Novothyral auf eine ganze Tabl. erhöhen und zusätzl.
Thybon langsam einschleichen, zwei mal nach dessen Einnahme = 1/2 Stunde danach = Panikattacke
anderer Endokrinologe, da Schilddrüsenarzt im Urlaub und es mir so schlecht geht:
seit 25. August 2017 - Euthyrox 112 - morgens 1/2 Tablette
Ende Juli - Anfang August 17 - Paroxetin reduziert von 0,120g auf 0,110g/0.107g

Shonah
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Registriert: Dienstag, 05.01.16, 13:09

Re: neu hier - Paroxetin

Beitrag von Shonah » Montag, 17.04.17, 12:36

Hallo Lockenkopf,

Willkommen im Forum, schön das du her gefunden hast.

Um es kurz zu sagen, du hast zu schnell abgesetzt.

Die meisten Ärzte haben leider keine Ahnung vom richtigen absetzen.

Auch ich musste diese "Hölle" erleben. Auch bei mir sagten die Ärzte einfach von 37,5mg Venlafaxin auf Null gehen, alles kein Problem. Von wegen :evil:

Es ist gut das du wieder einsortiert hast. Wie geht es dir denn jetzt mit den 10mg?

Wichtig ist jetzt das du dich erstmal stabilisierst und dann 5-10% aller 4 bis 6 Wochen ausschleichst.

Es werden sicher noch ein paar Antworten kommen, du wirst nicht vergessen.

Bis dahin kannst du dich ein wenig im Forum umschauen.

Ich wünsche dir einen guten Austausch!


LG Shonah
2008 Diagnosen: schwere depressive Episode
Generalisierte Angststörung mit PA

300mg Venlafaxin

2009 : 150mg V.
75mg V.
2010 : 37,5 mg V.
11/2010: abgesetzt

12/2010 : 37,5mg V.
2011 : 75mg V.
2013 : 37,5mg V.
2014 : 37,5mg V. unret.
2015 : 18,25mg V. unret.
01.11.15 9mg V. unret.
12.11.15 : abgesetzt
17.11.15 18.25 mg V. unret.
29.12.15 : 9mg V. unret.
9mg V. unret.
12.01.16 : 9 mg V. unret. früh
7mg V. unret. Abend
11.02.16 : 9 mg V. unret. Früh
3mg V. unret. Abend
11.03.16 : 9 mg V. (u) früh
2 mg V. (u) spät
11.04.16 : 9 mg V.(u) früh
11.05.16 : 8 mg V.(u) früh
12.05.16 : betablocker halbiert da RR zu niedrig
auf ärztlichen Rat
Symptome : - Schwindel, Kreislaufbeschwerden,
Muskelzuckungen am ganzen Körper,
hin und wieder PA,
sehr oft starkes Frieren, Herzrasen,
körperliche Schwäche, laute
rumpelnde Darmgeräusche, Konzen-
trationsprobleme

01.07.16 8 mg V. ret.
04.07.16 8 mg V. unret.
06.07.16 9 mg V. u.
19.11.16 8,5 mg V. u.
06.01.17 8,0 mg V. u.
Symptome: Herzstolpern (auch in Salven), Schwindel,
Rückenschmerzen, extrem trockene Haut,
Kopfschmerzen, Schlafprobleme, geringe
Belastbarkeit, Augen brennen...
12.01.17 ProBioCult 3x1
Hepatodoron 0-0-0-2
8mg V. u.
9.2.17 alle NEM abgesetzt
Derzeitige Symptome: Pulsschwankungen (mal hoch, mal tief), tränende Augen, Bauchschmerzen (Blähungen), Rückenschmerzen (BWS, LWS), Gelenkschmerzen, Leistungsschwach

27.2.17 7,5 mg V. u.
08.04.17 7,0 mg V.u.
18.05.17 6,7mg V.u.
10.6.17 6,3 mg V. u.
30.6.17 5,7 mg V. u.
11.8.17 5,2 mg V. u.
19.9.17 4,5 mg V. u.
22.10.17 4,0 mg V. u.
25.11.17 3,7mg V. u.
20.12.17 3,4mg V. u.
20.1.18 3,2mg V. u.
20.2.18 3,0mg V. u.
20.3.18 2,8mg V. u.
20.5.18. 2,5mg V.u.
20.6.18 2,2mg V.u.
20.7.18 1,9 mg V.u.
5.9.18 1,7mg V.u.
14.10.18 1,7mg V. ret.

Psychiatrie, nix geht mehr

10.11.18 37,5 mg ret

Aktuelle Medikation:
Morgens: Venlafaxin ret. 37,5
Metoprolol ret. 25mg
Abends: Metoprolol ret. 25mg

Luce
Beiträge: 163
Registriert: Samstag, 17.12.16, 12:37

Re: neu hier - Paroxetin

Beitrag von Luce » Montag, 17.04.17, 13:14

Hallo Lockenkopf und herzlich willkommen,

Ärzte sollte mach manchmal echt :evil: :frust:

Shonah hat das wichtigste schon erwähnt. die 5- 10% Regel alle 4-6 Wochen.
Was war der eigentliche Grund, dass du Paroxat genommen hast?

Viele Dinge die du erwähnst, haben sehr viele AD geplagte. Vorallem, dass Symptome auftreten die nicht zur Grunderkrankung gehören sondern vermutlich durch die ADs ausgelöst wurden.

Bzgl Paroxat absetzen und neues AD rein! Super, dass du nicht mehr magst. das ist die beste Einstellung. Mein Arzt wollte auch, dass ich von einem weg und dann zum anderen wechsel. Blödsinn meiner Meinung nach.

Mein Gefühl ist.
1.) Versuch dich auf den 10 mg zu stabilisieren. Die Schritte die du bereits hinter dir hast, waren sehr groß, also lass dir Zeit mit der Stabilisierung. mind 6 Wochen
2.) Stelle dir den Wecker damit du jeden Tag zur gleichen Zeit deine Dosis nimmst.
3.) besorge dir eine Feinwaage (der Link ist in einer der Einführungs Beiträge)

Lt deinem Blutbefund hast du einen Mangel an, VitaminB? oder VitD?
Supplementierst du nun?

weiterer Tipps. langsame Bewegung, Spazieren, Sonne (Vitamin D), Leinöl/Fischöl kur

Alles Gute und nimm dir Zeit zum Einlesen, weitere Antworten werden kommen.

Luce
Achtung ich bin ungeplant schwanger - und versuche ab Nov. (SSW5) schneller abzusetzen als die 10% Regel!

Mein Absetzverlauf davor war innerhalb der 5 % - 10% Regel und hat großartig geklappt. Auch wenn :schnecke: Anders hätte das Vollzeitarbeiten inkl Überstunden und Doktorratstudium fertig machen nicht funktioniert.
Meine Medis, meiner Meinung nach fehldiagnostiziert. Saroten (Amitriptylin - max Dosis 40mg ) und Paroxetin (max Dosis 10 - 5 mg)

Absetzen Paroxetin

Ausgansdosis: ich schätze zwischen 4.5 - 5-5 mg Paroxat (keine Waage vorhanden vor Weihnachten 2016)

Meine üblichen Neben und Absetzsymptome:
Unruhe, wütend, Aggression, weinerlich, erhöhter Puls, Verdauungsstörungen

ab 23.12.16 4.1mg zum Stabilisieren

7.2.17 3.9 mg
6.4.17 3.7 mg
25.4.17 3.6 mg
ZURÜCK da ab 4.5. Nebenwirkungen/Absetzerscheinungen (zuviel Stress und Unruhe im allgemeinen System - der Doktor muss fertig werden)
6.5. ca 3.7 - 3.6 mg
24.5 3.5 mg
(7.6.2017 Einschub Amitriptylin (saroten) von 40 mg --> 35 mg)
8.7. 3.3 mg
6.8. 3.1 mg
9.9. 2.8 mg - 2.7 mg
9.10 2.4 - 2.3 mg

11.11.2017 positiver Schwangerschaftstest

14.11 2 mg
26.11 1.8 mg (2x die Woche 5 Globuli Paroxetin C30)
9.12. 1.5 mg
21.12. 1.2 mg
3.1.18 0.9 mg
(Einschub Ami 20 --> 15)
13.1 0.6 mg
25.1 0.3 mg
7.2 0 mg

Absetzen Amitryptilin (Saroten)
7.6.2017 Einschub Amitriptylin (saroten) von 40 mg --> 35 mg
Kurzschlussreaktion wegen positiven SS Test Reduktion von Amitriptylin (saroten)
11.11. 35 mg --> 25 mg
1.12 20 mg
5.1 15 mg (Wasserlösemethode, ab nun alle 2-3 Tage homöophatische Ami)
x.2 12.5mg
17.3 10mg
11.4 7.5mg
1.5 5mg
21.5 2.5mg
5.6 1.25mg
13.6 0mg

Mein AD Historie bevor ich das Forum gefunden haben
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Meine Vorgeschichte:
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navarrese
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Registriert: Samstag, 16.04.16, 23:35

Re: neu hier - Paroxetin

Beitrag von navarrese » Montag, 17.04.17, 13:58

Hallo!
Au h von mir ein herzliches Willkommen!
Von den anderen hast du ja schon ganz wichtige Tipps bekommen
Ich habe selbst ein auf und ab mit Paroxetin hinter mir. ...
Bzw. stecke noch tief drin.
Das wichtigste ist jetzt wirklich stabilisieren. Komm zur Ruhe und dann geht's gaaaaaanz langsam weiter.
Ich war 4 Monate Paroxetin frei. Das war wunderschön!
Da möchte ich auf jeden Fall wieder hin.
Sammeln deine Kräfte und informiere dich hier noch ein bisschen.
Du kommst da durch
Drück dich!
Diagnose : Ptbs
Reaktive Depression

Seit 2008 : Paroxetin 40mg
Ab März 2016 Reduktion
Unwissentlich viel zu schnell. ......
Momentan bei 20mg

April 2016......erste Entzugssymptome....mal mehr , mal weniger. ...

01.06.2016 : 15mg

immer wieder auf und ab....ich schaffe das
bis Mitte November auf 0 geschafft

Fr.3.3. 17 : die welt bricht zusammen
Panik, Herzrasen ,Luftnot Angst, Übelkeit, SCHLAFLOS,
Agressionen
Mo. 6.3 : vom Hausarzt Lorazepam und Atosli bekommen
nach Atosil wäre ich fast Amok gelaufen
Di. 7.3. : pschiatrischer Notdienst, Beratung

Dipiperon füer de Tag und bei Bedarf
Zoplicon für die Nacht

Fr.10.03.: EINDOSIERUNG Paroxetin 1mg
So.12.03. heftigste Krise

Psychiatrische Ambulanz : Beratung und Umdosierung
ab
Mo.13.03. zur Nacht 40mg Dipiperon/ bei Bedarf) und 0,5 Tablette Zopiclon
Paroxetin 2mg.
Do., 16.03. : 3mg Paroxetin
Seit 15.03. kein Zopiclon mehr!!!! :party2:

So, 19.03. : 5mg Paroxetin
Di, 21.03. : 6mg Paroxetin
Do, 23.03.: 7mg Paroxetin
Mo.27.03.: 8mg Paroxetin, 30mg Pipamperon
Do.30.03. : 9mg Paroxetin
Mo.2.04.: 10mg Paroxetin, 20mg Pipamperon
Mi.4.04. : " " , 10mg Pipamperon
Fr. 6.04.: " 0mg Pipamperon :fly:

jetzt erstmal Pause

Lisamarie
Beiträge: 9529
Registriert: Freitag, 14.03.14, 19:16

Re: neu hier - Paroxetin

Beitrag von Lisamarie » Montag, 17.04.17, 18:45

Hallo Lockenkopf,

Willkommen im ADFD.

Du hast ja schon tolle Antworten bekommen. Könntest du noch schreiben wogegen dir Paroxetin verschrieben wurde? Was ist deine Grunderkrankung ? Und machst du Therapie ?

Schick dir mal was zum lesen mit.

viewtopic.php?f=18&t=12880

Lg Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
► Text zeigen

Lockenkopf
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Registriert: Montag, 17.04.17, 11:24

Re: neu hier - Paroxetin

Beitrag von Lockenkopf » Montag, 17.04.17, 19:43

Hallo Shona, hallo Luce, hallo Navarrese und hallo Lisamarie,

vielen Dank für Eure Antworten! Das tut gut!

Ich lese schon eine Weile hier mit - kann mich nur furchtbar schlecht konzentrieren z.Zt.

Bin jetzt seit dem 12.4. wieder bei 10mg. Mir geht es zwar besser - nicht der absolute Horror - , aber auch im März, als ich auf 10mg gegangen bin, ging es mir nicht gut. D.h. ich habe ein ständig latentes Angstgefühl im Bauch, bin entweder schnell gereizt oder furchtbar traurig.
Soll ich zum stabilisieren wieder auf 15mg hochgehen? Soll ich noch ein paar Tage warten?
Anfang Mai habe ich ein Erstgespräch bei einer Psychotherapeutin, kann ich in meinem "Zustand" überhaupt therapiert werden. Bloß glaube ich so langsam, dass die ganzen Therapien seit 2004 bis jetzt wegen Paroxetin nicht wirklich was gebracht haben . . .

Das mit dem Blutbild und Vit. B oder D Mangel muss ich nachfragen.

War von 1995 bis 1997 wegen "diffusen Ängsten" in ambulanter Therapie. 1997 habe ich mich mit meiner Mutter verstritten, eine Woche später bekam ich Panikattacken. Danach 2 Jahre Tavor - 2000 in einer Klinik abgesetzt. Da glaube ich Citalopram - weiß ich nicht mehr genau. Dann 2003 - 2004 vier verschiedene SSRI ein- und wieder ausgeschlichen, das letzte war Paroxetin und das seit 2004.

Melde mich morgen wieder, danke Euch allen!

Viele Grüße
Entwurf - noch nicht vollständig . . .
1986 - große Zyste an Schilddrüse - Punktation - L-Tyroxin ??mg
1995 - "diffuse" Ängste - abends Angst, alleine zu sein - ambulante Verhaltenstherapie
1997 - Wechsel zu "tiefenpsychologischer" Therapie
Nov. 1997 - Panikattacken, konnte 2 Wochen meine Wohnung nicht verlassen
Nov. 1997 Tavor - Steigerung 1 Jahr lang, damit ich arbeiten gehen konnte, Ärztin wollte es mir von heute auf morgen nicht mehr verschreiben
1998 - Tavor vom Hausarzt, Therapieabbruch
2000 - Tavor in psychosomatischer Klinik abgesetzt
2000 - Citalopram 20mg
2001 bis 2003 - ambulante Verhaltenstherapie wegen Panikattacken
2003 - 2004 - Ein- und Ausschleichen 4 verschiedener ADs, das letzte war Paroxetin, 20mg, hier geblieben
2004 - 2015 ambulant oder stationär Psychotherapie, im Wechsel, Verhaltenstherapie, Diagnosen Agoraphobie und endogene Depression - mittlerer Grad
April bis Mai 2016 - stationär psychosomatische Klinik
Mai bis Dez. 2016 ambulante Psychotherpie
2004 - Nov. 2016 Paroxetin - 20mg, irgendwann Erhöhung auf 40mg
2015 - Abkl. Schilddrüse - Wechsel von L-Tyroxin auf Novothyral 75mg - halbe Tablette
2014 - 2016 komme einfach nicht "auf die Füße", trotz Therapie und 40mg AD
Nov. 2016 bis März 2017 - Absetzen Paroxetin von 40mg auf 10mg, Stimmung: immer "depressiver"
seit Jan. 2017 - Schilddrüsenhormon und AD Paroxetin - nehme sie nun mit zeitl. Abstand - Nachtschweiß weg!
Febr. 2017 - Abklärung Schilddrüsenhormone und Sexualhormone - lt. Artz - alles in Ordnung
ab dem 10. März 2017 - 10mg - Stimmung: Angst, Weinerlichkeit, Gereiztheit, Hoffnungslosigkeit - aber auszuhalten
ab dem 24. März 2017 auf 5mg - Stimmung: wie bei 10mg, aber alles verstärkt
ab dem 06. April 2017 auf 0mg - zuerst keine Verschlimmerung
ab dem 09. April 2017 - Gefühlmäßiger Horrortrip - große Angstgefühle, Panik, Traurigkeit . . .
ab dem 10. April 2017 - 5 mg, keine Besserung
ab dem 12. April 2017 - 10mg - nach Telefonat mit Neurologen
seit dem Stimmung: immer noch ziemlich "mies" in Form von Panikgefühlen, Gereiztheit - aber auszuhalten
ab 22. April 2017 - 10mg - langsam wird mein psychischer Zustand erträglicher
Zustand nicht optimal - bin nicht stabil aber erträglich . . .
ab 29. April 2017 - 10mg - große Angst und Panik den ganzen Tag - wieder Horror
ab 30. April 2017 - Erhöhung auf ca. 15mg - langsam etwas besser
ab 1. Mai 2017 - Einnahme von ca. 12,5mg - etwas besser - morgens große Unruhe - abends ruhig
4. und 5. Mai 2017 wieder innerlich ruhiger - nur ab und zu Angstwellen - aushaltbar
ab 6. Mai 2017 - Feinwaage ist da: 11,5mg = 0,179g
bis August 2017 - gaaanz langsam auf 7mg = 0,108g
Mai-Juni 17 - nicht toll, immer wieder starke Angst
Juli 2017 - ruhig, konnte sogar ein bisschen was tun
seit 03. August 2017 - wieder starke Unruhe, Angst bis ANGST, null stressresistent
anderer Schilddrüsenarzt - soll Novothyral auf eine ganze Tabl. erhöhen und zusätzl.
Thybon langsam einschleichen, zwei mal nach dessen Einnahme = 1/2 Stunde danach = Panikattacke
anderer Endokrinologe, da Schilddrüsenarzt im Urlaub und es mir so schlecht geht:
seit 25. August 2017 - Euthyrox 112 - morgens 1/2 Tablette
Ende Juli - Anfang August 17 - Paroxetin reduziert von 0,120g auf 0,110g/0.107g

Lockenkopf
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Re: neu hier - Paroxetin

Beitrag von Lockenkopf » Dienstag, 18.04.17, 8:31

Hallo an alle,

habe mal meine Signatur angefangen - vormittags kann ich mich besser konzentrieren.

Wenn es mir mit 40mg schon nicht gut ging . . . das jetzt ist der Horror . . . habe so viel hier gelesen, denen es genauso geht . . .

Meine größte Frage an die "Erfahrenen", soll ich von 10mg wieder höher gehen? Oder noch warten? Die 10mg nehme ich ja erst wieder seit dem 12.04.

Gründe: evtl. Psychotherapie ab Anfang Mai - in dem Zustand? Zuerst habe ich geschrieben, dass ich "meine Gefühle" nicht von den "Absetzgefühlen" nicht unterscheiden kann, aber das stimmt nicht. Dieser Gefühlszustand bin nicht ich.
Sch.... private und berufliche Situation, möchte gerne einiges ändern - das schaffe ich so aber nicht. Bin froh, wenn der Tag vorbei ist und
ich ein paar Kleinigkeiten erledigt habe, die ich mir vorgenommen habe.

Wie komme ich an einen Psychiater bei mir in der Nähe, der Absetzsymptome anerkennt?

Vielen Dank und viele Grüße
Entwurf - noch nicht vollständig . . .
1986 - große Zyste an Schilddrüse - Punktation - L-Tyroxin ??mg
1995 - "diffuse" Ängste - abends Angst, alleine zu sein - ambulante Verhaltenstherapie
1997 - Wechsel zu "tiefenpsychologischer" Therapie
Nov. 1997 - Panikattacken, konnte 2 Wochen meine Wohnung nicht verlassen
Nov. 1997 Tavor - Steigerung 1 Jahr lang, damit ich arbeiten gehen konnte, Ärztin wollte es mir von heute auf morgen nicht mehr verschreiben
1998 - Tavor vom Hausarzt, Therapieabbruch
2000 - Tavor in psychosomatischer Klinik abgesetzt
2000 - Citalopram 20mg
2001 bis 2003 - ambulante Verhaltenstherapie wegen Panikattacken
2003 - 2004 - Ein- und Ausschleichen 4 verschiedener ADs, das letzte war Paroxetin, 20mg, hier geblieben
2004 - 2015 ambulant oder stationär Psychotherapie, im Wechsel, Verhaltenstherapie, Diagnosen Agoraphobie und endogene Depression - mittlerer Grad
April bis Mai 2016 - stationär psychosomatische Klinik
Mai bis Dez. 2016 ambulante Psychotherpie
2004 - Nov. 2016 Paroxetin - 20mg, irgendwann Erhöhung auf 40mg
2015 - Abkl. Schilddrüse - Wechsel von L-Tyroxin auf Novothyral 75mg - halbe Tablette
2014 - 2016 komme einfach nicht "auf die Füße", trotz Therapie und 40mg AD
Nov. 2016 bis März 2017 - Absetzen Paroxetin von 40mg auf 10mg, Stimmung: immer "depressiver"
seit Jan. 2017 - Schilddrüsenhormon und AD Paroxetin - nehme sie nun mit zeitl. Abstand - Nachtschweiß weg!
Febr. 2017 - Abklärung Schilddrüsenhormone und Sexualhormone - lt. Artz - alles in Ordnung
ab dem 10. März 2017 - 10mg - Stimmung: Angst, Weinerlichkeit, Gereiztheit, Hoffnungslosigkeit - aber auszuhalten
ab dem 24. März 2017 auf 5mg - Stimmung: wie bei 10mg, aber alles verstärkt
ab dem 06. April 2017 auf 0mg - zuerst keine Verschlimmerung
ab dem 09. April 2017 - Gefühlmäßiger Horrortrip - große Angstgefühle, Panik, Traurigkeit . . .
ab dem 10. April 2017 - 5 mg, keine Besserung
ab dem 12. April 2017 - 10mg - nach Telefonat mit Neurologen
seit dem Stimmung: immer noch ziemlich "mies" in Form von Panikgefühlen, Gereiztheit - aber auszuhalten
ab 22. April 2017 - 10mg - langsam wird mein psychischer Zustand erträglicher
Zustand nicht optimal - bin nicht stabil aber erträglich . . .
ab 29. April 2017 - 10mg - große Angst und Panik den ganzen Tag - wieder Horror
ab 30. April 2017 - Erhöhung auf ca. 15mg - langsam etwas besser
ab 1. Mai 2017 - Einnahme von ca. 12,5mg - etwas besser - morgens große Unruhe - abends ruhig
4. und 5. Mai 2017 wieder innerlich ruhiger - nur ab und zu Angstwellen - aushaltbar
ab 6. Mai 2017 - Feinwaage ist da: 11,5mg = 0,179g
bis August 2017 - gaaanz langsam auf 7mg = 0,108g
Mai-Juni 17 - nicht toll, immer wieder starke Angst
Juli 2017 - ruhig, konnte sogar ein bisschen was tun
seit 03. August 2017 - wieder starke Unruhe, Angst bis ANGST, null stressresistent
anderer Schilddrüsenarzt - soll Novothyral auf eine ganze Tabl. erhöhen und zusätzl.
Thybon langsam einschleichen, zwei mal nach dessen Einnahme = 1/2 Stunde danach = Panikattacke
anderer Endokrinologe, da Schilddrüsenarzt im Urlaub und es mir so schlecht geht:
seit 25. August 2017 - Euthyrox 112 - morgens 1/2 Tablette
Ende Juli - Anfang August 17 - Paroxetin reduziert von 0,120g auf 0,110g/0.107g

navarrese
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Re: neu hier - Paroxetin

Beitrag von navarrese » Dienstag, 18.04.17, 10:59

Liebe Lockenkopf!
Warum solltest du in deinem Zustand nicht therapierbar sein? Dafür sind die Therapeuten doch da. Die machen doch auch Krisenintervention. Lass dir doch gerade jetzt, wo es dir so mies geht, helfen! Ich glaube, das würde dir im Moment gut tun, so ein bisschen Unterstützung.

Zu deiner Dosis kann ich dir mangels Kompetenz nichts raten. Von meinem Gefühl her würde ich erstmal dabei bleiben. Du hattest ja gerade erst erhöht.
Ausserdem hast du geschrieben, dass du momentan ganz schön viel an der Backe hast. ..Das triggert ja auch.

Wahrscheinlich gibt es nur sehr wenige Psychiater, die sich mit der Absetztproblematik auskennen. Leider.
Meine erste Psychiaterin war auch absolut unfähig in der Beziehung.
Ich habe mich in meiner schweren Krise in der psychiatrischen Ambulanz beraten lassen. Und hatte das große Glück, dass sich die Ärztin tatsächlich ein bisschen damit auskannte, bzw. offen dafür war.

Horch bitte nicht zu sehr in dich rein. Bei Angst und Panik macht sich der Kopf schnell selbständig. Kenne ich nur zu gut.
Ich hoffe du stehst das durch
Alles Gute
Alice
Diagnose : Ptbs
Reaktive Depression

Seit 2008 : Paroxetin 40mg
Ab März 2016 Reduktion
Unwissentlich viel zu schnell. ......
Momentan bei 20mg

April 2016......erste Entzugssymptome....mal mehr , mal weniger. ...

01.06.2016 : 15mg

immer wieder auf und ab....ich schaffe das
bis Mitte November auf 0 geschafft

Fr.3.3. 17 : die welt bricht zusammen
Panik, Herzrasen ,Luftnot Angst, Übelkeit, SCHLAFLOS,
Agressionen
Mo. 6.3 : vom Hausarzt Lorazepam und Atosli bekommen
nach Atosil wäre ich fast Amok gelaufen
Di. 7.3. : pschiatrischer Notdienst, Beratung

Dipiperon füer de Tag und bei Bedarf
Zoplicon für die Nacht

Fr.10.03.: EINDOSIERUNG Paroxetin 1mg
So.12.03. heftigste Krise

Psychiatrische Ambulanz : Beratung und Umdosierung
ab
Mo.13.03. zur Nacht 40mg Dipiperon/ bei Bedarf) und 0,5 Tablette Zopiclon
Paroxetin 2mg.
Do., 16.03. : 3mg Paroxetin
Seit 15.03. kein Zopiclon mehr!!!! :party2:

So, 19.03. : 5mg Paroxetin
Di, 21.03. : 6mg Paroxetin
Do, 23.03.: 7mg Paroxetin
Mo.27.03.: 8mg Paroxetin, 30mg Pipamperon
Do.30.03. : 9mg Paroxetin
Mo.2.04.: 10mg Paroxetin, 20mg Pipamperon
Mi.4.04. : " " , 10mg Pipamperon
Fr. 6.04.: " 0mg Pipamperon :fly:

jetzt erstmal Pause

Lockenkopf
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Re: neu hier - Paroxetin

Beitrag von Lockenkopf » Dienstag, 18.04.17, 11:42

Hallo liebe Alice,

danke für Deine Antwort.

Mit der Therapie bin ich mir so unsicher, weil ich meine Gefühle nicht geordnet bekomme . . . und dauernd versuche, irgendwelche Gedanken
klar zu kriegen . . . aber wahrscheinlich hast Du recht, nicht so in mich hinein horchen, sonst drehe ich noch durch . . . ich werde versuchen mich abzulenken und ein paar Tage zu warten, ob es sich stabilisiert . . .
Du hast ja auch erst die Hölle hinter dir, lt. Deiner Signatur!
Wie geht es Dir Momentan mit 10mg Paroxetin?

Viele Grüße

Sandra
Entwurf - noch nicht vollständig . . .
1986 - große Zyste an Schilddrüse - Punktation - L-Tyroxin ??mg
1995 - "diffuse" Ängste - abends Angst, alleine zu sein - ambulante Verhaltenstherapie
1997 - Wechsel zu "tiefenpsychologischer" Therapie
Nov. 1997 - Panikattacken, konnte 2 Wochen meine Wohnung nicht verlassen
Nov. 1997 Tavor - Steigerung 1 Jahr lang, damit ich arbeiten gehen konnte, Ärztin wollte es mir von heute auf morgen nicht mehr verschreiben
1998 - Tavor vom Hausarzt, Therapieabbruch
2000 - Tavor in psychosomatischer Klinik abgesetzt
2000 - Citalopram 20mg
2001 bis 2003 - ambulante Verhaltenstherapie wegen Panikattacken
2003 - 2004 - Ein- und Ausschleichen 4 verschiedener ADs, das letzte war Paroxetin, 20mg, hier geblieben
2004 - 2015 ambulant oder stationär Psychotherapie, im Wechsel, Verhaltenstherapie, Diagnosen Agoraphobie und endogene Depression - mittlerer Grad
April bis Mai 2016 - stationär psychosomatische Klinik
Mai bis Dez. 2016 ambulante Psychotherpie
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2014 - 2016 komme einfach nicht "auf die Füße", trotz Therapie und 40mg AD
Nov. 2016 bis März 2017 - Absetzen Paroxetin von 40mg auf 10mg, Stimmung: immer "depressiver"
seit Jan. 2017 - Schilddrüsenhormon und AD Paroxetin - nehme sie nun mit zeitl. Abstand - Nachtschweiß weg!
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ab dem 10. März 2017 - 10mg - Stimmung: Angst, Weinerlichkeit, Gereiztheit, Hoffnungslosigkeit - aber auszuhalten
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ab dem 06. April 2017 auf 0mg - zuerst keine Verschlimmerung
ab dem 09. April 2017 - Gefühlmäßiger Horrortrip - große Angstgefühle, Panik, Traurigkeit . . .
ab dem 10. April 2017 - 5 mg, keine Besserung
ab dem 12. April 2017 - 10mg - nach Telefonat mit Neurologen
seit dem Stimmung: immer noch ziemlich "mies" in Form von Panikgefühlen, Gereiztheit - aber auszuhalten
ab 22. April 2017 - 10mg - langsam wird mein psychischer Zustand erträglicher
Zustand nicht optimal - bin nicht stabil aber erträglich . . .
ab 29. April 2017 - 10mg - große Angst und Panik den ganzen Tag - wieder Horror
ab 30. April 2017 - Erhöhung auf ca. 15mg - langsam etwas besser
ab 1. Mai 2017 - Einnahme von ca. 12,5mg - etwas besser - morgens große Unruhe - abends ruhig
4. und 5. Mai 2017 wieder innerlich ruhiger - nur ab und zu Angstwellen - aushaltbar
ab 6. Mai 2017 - Feinwaage ist da: 11,5mg = 0,179g
bis August 2017 - gaaanz langsam auf 7mg = 0,108g
Mai-Juni 17 - nicht toll, immer wieder starke Angst
Juli 2017 - ruhig, konnte sogar ein bisschen was tun
seit 03. August 2017 - wieder starke Unruhe, Angst bis ANGST, null stressresistent
anderer Schilddrüsenarzt - soll Novothyral auf eine ganze Tabl. erhöhen und zusätzl.
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Re: neu hier - Paroxetin

Beitrag von padma » Dienstag, 18.04.17, 17:09

hallo Sandra, :)
evtl. Psychotherapie ab Anfang Mai - in dem Zustand? Zuerst habe ich geschrieben, dass ich "meine Gefühle" nicht von den "Absetzgefühlen" nicht unterscheiden kann, aber das stimmt nicht. Dieser Gefühlszustand bin nicht ich.
Gegen absetzbedingte Gefühle hilft Psychotherapie nicht direkt. Ihnen liegen neurophysiologische Mechanismen und keine psychischen Probleme zugrunde .
Hier ist es erklärt: viewtopic.php?f=50&t=9778

Für manche Betroffene ist es dennoch hilfreich mit einem Therapeuten über die Situation sprechen zu können und zu schauen, wie man damit am besten umgehen kann.
Schwierig kann es werden, wenn der Therapeut darauf besteht, dass die schwierigen Emotionen psychisch bedingt seien.

Bei dir ist mir unklar, inwieweit es überhaupt eine psychische Ursprungsproblematik gibt.
Der Auslöser deiner Angst/Panik war ja möglichrweise eine SD Problematik. Alles was danach kam, kann eine Folge des Psychopharmakachaos gewesen sein (ständige AD Wechsel, Tavorentzug).

Ich würde jatzt zunächst schauen, wie es dir geht, wenn du dich auf 10 mg Paroxetin wieder stabilisierst. Ich befürchte allerdings, dass du Geduld brauchen wirst, da dein ZNS sehr gereizt ist.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
15.08.2019: 0,02 mg



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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Re: neu hier - Paroxetin

Beitrag von navarrese » Dienstag, 18.04.17, 17:12

Liebe Sandra!
Es geht mir nicht wirklich super, aber ich habe zum Glück keine körperlichen Symptome mehr. Der Zustand ist erträglich. Ich funktioniere...Das ist im Moment das wichtigste, da ich zu Hause momentan eine schwierige Situation habe.
Was ich echt unangenehm finde, ist dieses Gefühllosigkeit. Von absoluter Hypersensibilität und nur weinen zur totalen Stumpfheit.
Es hilft mir gerade, fühlt sich aber entsetzlich an.

Es ist total in Ordnung, das du dich nicht sortiert bekommst. Lass dir ein bisschen Zeit.
Ich habe mir ganz intensiv Entspannungsübungen auf mp3 angehört. War anfangs schwer auszuhalten. Trotzdem, jeden Tag, ganz konsequent. Mir hat das langfristig geholfen.

Ich schicke dir eine dicke Umarmung und hoffe , dass du ein bisschen zur Ruhe kommen kannst.
Alice
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Reaktive Depression

Seit 2008 : Paroxetin 40mg
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Do., 16.03. : 3mg Paroxetin
Seit 15.03. kein Zopiclon mehr!!!! :party2:

So, 19.03. : 5mg Paroxetin
Di, 21.03. : 6mg Paroxetin
Do, 23.03.: 7mg Paroxetin
Mo.27.03.: 8mg Paroxetin, 30mg Pipamperon
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Lockenkopf
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Re: neu hier - Paroxetin

Beitrag von Lockenkopf » Mittwoch, 19.04.17, 7:13

Hallo padma,

der Artikel mit den Neuroemotionen erklärt das sehr gut, danke dafür.

Ich werde jetzt erst mal versuchen, mich mit 10mg zu stabilisieren. Gestern abend ging es mir schon ein wenig besser, tagsüber war es schrecklich. Heute morgen wieder mit Panikgefühl aufgewacht.
Versuche auch das AD zur gleichen Zeit zu nehmen.
Mit der Therapeutin muss ich sehen, bei ihr war ich schon mal vor 1,5 Jahren, damals sagte sie, ich sei nicht stabil genug für ambulante Thera, bin dann "brav" in stationäre Therapie gegangen. Danach 25 Stunden Therapie bei einer anderen Therapeutin. Geholfen hat es nicht wirklich.
Möchte gerne zu ihr, das sie gute Bewertungen hat und tiefenpsychologisch arbeitet - das meiste andere, was ich bis jetzt gemacht habe, war Verhaltenstherapie.

Ob es sich bei mir wirklich um eine psychische Grunderkrankung handelt, kann ich auch nicht sagen. Bis 1997 - bevor die Panikattacken und Tabletteneinnahmen begannen - hatte ich schon auch "übertriebene" Angstgefühle - ob hier die SD der Grund war - ich weiß es nicht.

Hallo Alice,

danke für Deine Antwort und Wünsche! Ich hoffe und glaube jetzt einfach, dass es bald besser wird . . . ein klitzekleinesbisschen besser ist es ja gestern abend gewesen - da war ich echt dankbar. Heute morgen ist es wieder scheußlich.
Du schreibst, Du bist "stabil", hast aber trotzdem dieses gefühlsmäßige Auf- und Ab? Wie schaffst Du das - Bewunderung! Ich bin froh, wenn der Tag vorbei ist . . .
Und bei meinem Umfeld stoße ich nur auf Unverständnis - "hast Du schon einen Termin beim Psychiater ausgemacht?" - oder "Du wirst in die Klinik gehen müssen". Ich mag weder weitere Medikamente nehmen, noch in eine Klinik!

Auch Dir wünsche ich, dass es noch besser wird!

Viele Grüße

Sandra
Entwurf - noch nicht vollständig . . .
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1995 - "diffuse" Ängste - abends Angst, alleine zu sein - ambulante Verhaltenstherapie
1997 - Wechsel zu "tiefenpsychologischer" Therapie
Nov. 1997 - Panikattacken, konnte 2 Wochen meine Wohnung nicht verlassen
Nov. 1997 Tavor - Steigerung 1 Jahr lang, damit ich arbeiten gehen konnte, Ärztin wollte es mir von heute auf morgen nicht mehr verschreiben
1998 - Tavor vom Hausarzt, Therapieabbruch
2000 - Tavor in psychosomatischer Klinik abgesetzt
2000 - Citalopram 20mg
2001 bis 2003 - ambulante Verhaltenstherapie wegen Panikattacken
2003 - 2004 - Ein- und Ausschleichen 4 verschiedener ADs, das letzte war Paroxetin, 20mg, hier geblieben
2004 - 2015 ambulant oder stationär Psychotherapie, im Wechsel, Verhaltenstherapie, Diagnosen Agoraphobie und endogene Depression - mittlerer Grad
April bis Mai 2016 - stationär psychosomatische Klinik
Mai bis Dez. 2016 ambulante Psychotherpie
2004 - Nov. 2016 Paroxetin - 20mg, irgendwann Erhöhung auf 40mg
2015 - Abkl. Schilddrüse - Wechsel von L-Tyroxin auf Novothyral 75mg - halbe Tablette
2014 - 2016 komme einfach nicht "auf die Füße", trotz Therapie und 40mg AD
Nov. 2016 bis März 2017 - Absetzen Paroxetin von 40mg auf 10mg, Stimmung: immer "depressiver"
seit Jan. 2017 - Schilddrüsenhormon und AD Paroxetin - nehme sie nun mit zeitl. Abstand - Nachtschweiß weg!
Febr. 2017 - Abklärung Schilddrüsenhormone und Sexualhormone - lt. Artz - alles in Ordnung
ab dem 10. März 2017 - 10mg - Stimmung: Angst, Weinerlichkeit, Gereiztheit, Hoffnungslosigkeit - aber auszuhalten
ab dem 24. März 2017 auf 5mg - Stimmung: wie bei 10mg, aber alles verstärkt
ab dem 06. April 2017 auf 0mg - zuerst keine Verschlimmerung
ab dem 09. April 2017 - Gefühlmäßiger Horrortrip - große Angstgefühle, Panik, Traurigkeit . . .
ab dem 10. April 2017 - 5 mg, keine Besserung
ab dem 12. April 2017 - 10mg - nach Telefonat mit Neurologen
seit dem Stimmung: immer noch ziemlich "mies" in Form von Panikgefühlen, Gereiztheit - aber auszuhalten
ab 22. April 2017 - 10mg - langsam wird mein psychischer Zustand erträglicher
Zustand nicht optimal - bin nicht stabil aber erträglich . . .
ab 29. April 2017 - 10mg - große Angst und Panik den ganzen Tag - wieder Horror
ab 30. April 2017 - Erhöhung auf ca. 15mg - langsam etwas besser
ab 1. Mai 2017 - Einnahme von ca. 12,5mg - etwas besser - morgens große Unruhe - abends ruhig
4. und 5. Mai 2017 wieder innerlich ruhiger - nur ab und zu Angstwellen - aushaltbar
ab 6. Mai 2017 - Feinwaage ist da: 11,5mg = 0,179g
bis August 2017 - gaaanz langsam auf 7mg = 0,108g
Mai-Juni 17 - nicht toll, immer wieder starke Angst
Juli 2017 - ruhig, konnte sogar ein bisschen was tun
seit 03. August 2017 - wieder starke Unruhe, Angst bis ANGST, null stressresistent
anderer Schilddrüsenarzt - soll Novothyral auf eine ganze Tabl. erhöhen und zusätzl.
Thybon langsam einschleichen, zwei mal nach dessen Einnahme = 1/2 Stunde danach = Panikattacke
anderer Endokrinologe, da Schilddrüsenarzt im Urlaub und es mir so schlecht geht:
seit 25. August 2017 - Euthyrox 112 - morgens 1/2 Tablette
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padma
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Re: neu hier - Paroxetin

Beitrag von padma » Donnerstag, 20.04.17, 18:41

hallo Sandra, :)

schön, dass es dir wenigstens zwischendurch ein kleines bisschen besser ging. Du brauchst jetzt Geduld.
Möchte gerne zu ihr, das sie gute Bewertungen hat und tiefenpsychologisch arbeitet - das meiste andere, was ich bis jetzt gemacht habe, war Verhaltenstherapie.
Wenn du bei ihr ein gutes Gefühl hast und gerne eine tiefenpsychologische Therapie machen möchtest, ist es sicherlich einen Versuch wert. Allerdings sollte man für eine tiefenpsychologische Therapie einigermassen stabil sein. Während des Absetzens ist das eher nicht ratsam. Da man zumeist lange Wartezeiten hat, könntest du dich vielleicht schon mal auf ihre Warteliste setzen lassen.
Und bei meinem Umfeld stoße ich nur auf Unverständnis - "hast Du schon einen Termin beim Psychiater ausgemacht?" - oder "Du wirst in die Klinik gehen müssen". Ich mag weder weitere Medikamente nehmen, noch in eine Klinik!
Ja, dafür bekommt man leider zumeist kein Verständnis :( . Daher ist das ADFD auch so wichtig, weil wir uns hier gegenseitig Verständnis und Unterstützung geben können.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
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Absetzverlauf:
► Text zeigen
15.08.2019: 0,02 mg



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Re: neu hier - Paroxetin

Beitrag von navarrese » Donnerstag, 20.04.17, 20:01

Liebe Sandra!
ich freue mich auch wenn der Tag endlich vorbei ist. Aber vor ein paar Wochen hab ich mich auch gefreut, wenn ich die Nacht herum bekommen hab, von daher hat sich ja schon was verbessert.
Bei mir sind die Schwankungen doof, aber erträglich. Nichts , was mich total fertig macht.Das muss fürs erste reichen.

Lass dir nichts einreden von wegen Psychiater und Klinik. Das ist nur die ratlosigkeit und Unwissenheit der anderen. Sie können es sicht nicht vorstellen.
Ich drücke weiterhin ganz feste die Daumen, dass es ein bisschen erträglicher für dich wird.
Und nochmal eine dicke Umarmung!
Alice
Diagnose : Ptbs
Reaktive Depression

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Momentan bei 20mg

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immer wieder auf und ab....ich schaffe das
bis Mitte November auf 0 geschafft

Fr.3.3. 17 : die welt bricht zusammen
Panik, Herzrasen ,Luftnot Angst, Übelkeit, SCHLAFLOS,
Agressionen
Mo. 6.3 : vom Hausarzt Lorazepam und Atosli bekommen
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Dipiperon füer de Tag und bei Bedarf
Zoplicon für die Nacht

Fr.10.03.: EINDOSIERUNG Paroxetin 1mg
So.12.03. heftigste Krise

Psychiatrische Ambulanz : Beratung und Umdosierung
ab
Mo.13.03. zur Nacht 40mg Dipiperon/ bei Bedarf) und 0,5 Tablette Zopiclon
Paroxetin 2mg.
Do., 16.03. : 3mg Paroxetin
Seit 15.03. kein Zopiclon mehr!!!! :party2:

So, 19.03. : 5mg Paroxetin
Di, 21.03. : 6mg Paroxetin
Do, 23.03.: 7mg Paroxetin
Mo.27.03.: 8mg Paroxetin, 30mg Pipamperon
Do.30.03. : 9mg Paroxetin
Mo.2.04.: 10mg Paroxetin, 20mg Pipamperon
Mi.4.04. : " " , 10mg Pipamperon
Fr. 6.04.: " 0mg Pipamperon :fly:

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Lockenkopf
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Re: neu hier - Paroxetin

Beitrag von Lockenkopf » Samstag, 22.04.17, 6:44

Hallo padma, hallo Alice,

ich stehe schon eine Weile auf der "Warteliste" bei der Therapeutin, mein Termin ist Anfang Mai - werde es einfach probieren,
ob´s geht.

Danke für Eure Worte! Es tut gut, Euch zu haben!

Langsam glaube ich, stabilisiert sich mein psychischer Zustand mit den 10mg. Tagsüber spüre ich immer wieder eine kurze "Angstwelle", geht aber schnell vorüber. Ich kann mich wieder besser konzentrieren und meine Gedanken und Gefühle sind nicht mehr das absolute Chaos . . . :) es ist erträglich. Auch die Weinerlichkeit überfällt mich nicht mehr ständig. Schlimm finde ich auch die Gereiztheit/Aggression, die von 0 auf 180 hochfährt in manchen Situationen - hier hat mir der Tipp geholfen, bevor ich reagiere, erstmal durchzuatmen, wird auch besser.

Jetzt habe ich langsam ein wenig das Gefühl, dass besser werden kann . . .

LG Sandra
Entwurf - noch nicht vollständig . . .
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1997 - Wechsel zu "tiefenpsychologischer" Therapie
Nov. 1997 - Panikattacken, konnte 2 Wochen meine Wohnung nicht verlassen
Nov. 1997 Tavor - Steigerung 1 Jahr lang, damit ich arbeiten gehen konnte, Ärztin wollte es mir von heute auf morgen nicht mehr verschreiben
1998 - Tavor vom Hausarzt, Therapieabbruch
2000 - Tavor in psychosomatischer Klinik abgesetzt
2000 - Citalopram 20mg
2001 bis 2003 - ambulante Verhaltenstherapie wegen Panikattacken
2003 - 2004 - Ein- und Ausschleichen 4 verschiedener ADs, das letzte war Paroxetin, 20mg, hier geblieben
2004 - 2015 ambulant oder stationär Psychotherapie, im Wechsel, Verhaltenstherapie, Diagnosen Agoraphobie und endogene Depression - mittlerer Grad
April bis Mai 2016 - stationär psychosomatische Klinik
Mai bis Dez. 2016 ambulante Psychotherpie
2004 - Nov. 2016 Paroxetin - 20mg, irgendwann Erhöhung auf 40mg
2015 - Abkl. Schilddrüse - Wechsel von L-Tyroxin auf Novothyral 75mg - halbe Tablette
2014 - 2016 komme einfach nicht "auf die Füße", trotz Therapie und 40mg AD
Nov. 2016 bis März 2017 - Absetzen Paroxetin von 40mg auf 10mg, Stimmung: immer "depressiver"
seit Jan. 2017 - Schilddrüsenhormon und AD Paroxetin - nehme sie nun mit zeitl. Abstand - Nachtschweiß weg!
Febr. 2017 - Abklärung Schilddrüsenhormone und Sexualhormone - lt. Artz - alles in Ordnung
ab dem 10. März 2017 - 10mg - Stimmung: Angst, Weinerlichkeit, Gereiztheit, Hoffnungslosigkeit - aber auszuhalten
ab dem 24. März 2017 auf 5mg - Stimmung: wie bei 10mg, aber alles verstärkt
ab dem 06. April 2017 auf 0mg - zuerst keine Verschlimmerung
ab dem 09. April 2017 - Gefühlmäßiger Horrortrip - große Angstgefühle, Panik, Traurigkeit . . .
ab dem 10. April 2017 - 5 mg, keine Besserung
ab dem 12. April 2017 - 10mg - nach Telefonat mit Neurologen
seit dem Stimmung: immer noch ziemlich "mies" in Form von Panikgefühlen, Gereiztheit - aber auszuhalten
ab 22. April 2017 - 10mg - langsam wird mein psychischer Zustand erträglicher
Zustand nicht optimal - bin nicht stabil aber erträglich . . .
ab 29. April 2017 - 10mg - große Angst und Panik den ganzen Tag - wieder Horror
ab 30. April 2017 - Erhöhung auf ca. 15mg - langsam etwas besser
ab 1. Mai 2017 - Einnahme von ca. 12,5mg - etwas besser - morgens große Unruhe - abends ruhig
4. und 5. Mai 2017 wieder innerlich ruhiger - nur ab und zu Angstwellen - aushaltbar
ab 6. Mai 2017 - Feinwaage ist da: 11,5mg = 0,179g
bis August 2017 - gaaanz langsam auf 7mg = 0,108g
Mai-Juni 17 - nicht toll, immer wieder starke Angst
Juli 2017 - ruhig, konnte sogar ein bisschen was tun
seit 03. August 2017 - wieder starke Unruhe, Angst bis ANGST, null stressresistent
anderer Schilddrüsenarzt - soll Novothyral auf eine ganze Tabl. erhöhen und zusätzl.
Thybon langsam einschleichen, zwei mal nach dessen Einnahme = 1/2 Stunde danach = Panikattacke
anderer Endokrinologe, da Schilddrüsenarzt im Urlaub und es mir so schlecht geht:
seit 25. August 2017 - Euthyrox 112 - morgens 1/2 Tablette
Ende Juli - Anfang August 17 - Paroxetin reduziert von 0,120g auf 0,110g/0.107g

navarrese
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Re: neu hier - Paroxetin

Beitrag von navarrese » Samstag, 22.04.17, 10:30

Hallo Sandra!
So war es bei mir auch! Hab ja auch bis 10mg aufdosiert und halte mich da. Ich wurde mit der Zeit immer ruhiger und neutraler. Manchmal komm ich so gar nicht aus dem Quark. Aber wenigstens kann ich wieder unbelastet schlafen.
Ich hatte übrigens auch immer abends heftige Panikattaken. Die gingen in Angstwellen über und zuletzt hatte ich nur noch eine abendliche Unruhe.
Manchmal dauert es einfach ein bisschen, bis sich das
Chaos im Kopf legt.
Lass es dir gut gehen, soweit möglich. Lass die anderen reden.
Alles Liebe, Alice
Diagnose : Ptbs
Reaktive Depression

Seit 2008 : Paroxetin 40mg
Ab März 2016 Reduktion
Unwissentlich viel zu schnell. ......
Momentan bei 20mg

April 2016......erste Entzugssymptome....mal mehr , mal weniger. ...

01.06.2016 : 15mg

immer wieder auf und ab....ich schaffe das
bis Mitte November auf 0 geschafft

Fr.3.3. 17 : die welt bricht zusammen
Panik, Herzrasen ,Luftnot Angst, Übelkeit, SCHLAFLOS,
Agressionen
Mo. 6.3 : vom Hausarzt Lorazepam und Atosli bekommen
nach Atosil wäre ich fast Amok gelaufen
Di. 7.3. : pschiatrischer Notdienst, Beratung

Dipiperon füer de Tag und bei Bedarf
Zoplicon für die Nacht

Fr.10.03.: EINDOSIERUNG Paroxetin 1mg
So.12.03. heftigste Krise

Psychiatrische Ambulanz : Beratung und Umdosierung
ab
Mo.13.03. zur Nacht 40mg Dipiperon/ bei Bedarf) und 0,5 Tablette Zopiclon
Paroxetin 2mg.
Do., 16.03. : 3mg Paroxetin
Seit 15.03. kein Zopiclon mehr!!!! :party2:

So, 19.03. : 5mg Paroxetin
Di, 21.03. : 6mg Paroxetin
Do, 23.03.: 7mg Paroxetin
Mo.27.03.: 8mg Paroxetin, 30mg Pipamperon
Do.30.03. : 9mg Paroxetin
Mo.2.04.: 10mg Paroxetin, 20mg Pipamperon
Mi.4.04. : " " , 10mg Pipamperon
Fr. 6.04.: " 0mg Pipamperon :fly:

jetzt erstmal Pause

Lockenkopf
Beiträge: 19
Registriert: Montag, 17.04.17, 11:24

Re: neu hier - Paroxetin

Beitrag von Lockenkopf » Samstag, 22.04.17, 16:30

Hallo Alice,

danke für Deine Worte . . . merke, wie es langsaaaaam besser wird, außer ich werde "blöd angequatscht", dann geht es mir (noch) schnell wieder schlechter . . . lass die anderen reden - ich versuche es . . .

Lass es Dir auch gut gehen!

Viele Grüße

Sandra
Entwurf - noch nicht vollständig . . .
1986 - große Zyste an Schilddrüse - Punktation - L-Tyroxin ??mg
1995 - "diffuse" Ängste - abends Angst, alleine zu sein - ambulante Verhaltenstherapie
1997 - Wechsel zu "tiefenpsychologischer" Therapie
Nov. 1997 - Panikattacken, konnte 2 Wochen meine Wohnung nicht verlassen
Nov. 1997 Tavor - Steigerung 1 Jahr lang, damit ich arbeiten gehen konnte, Ärztin wollte es mir von heute auf morgen nicht mehr verschreiben
1998 - Tavor vom Hausarzt, Therapieabbruch
2000 - Tavor in psychosomatischer Klinik abgesetzt
2000 - Citalopram 20mg
2001 bis 2003 - ambulante Verhaltenstherapie wegen Panikattacken
2003 - 2004 - Ein- und Ausschleichen 4 verschiedener ADs, das letzte war Paroxetin, 20mg, hier geblieben
2004 - 2015 ambulant oder stationär Psychotherapie, im Wechsel, Verhaltenstherapie, Diagnosen Agoraphobie und endogene Depression - mittlerer Grad
April bis Mai 2016 - stationär psychosomatische Klinik
Mai bis Dez. 2016 ambulante Psychotherpie
2004 - Nov. 2016 Paroxetin - 20mg, irgendwann Erhöhung auf 40mg
2015 - Abkl. Schilddrüse - Wechsel von L-Tyroxin auf Novothyral 75mg - halbe Tablette
2014 - 2016 komme einfach nicht "auf die Füße", trotz Therapie und 40mg AD
Nov. 2016 bis März 2017 - Absetzen Paroxetin von 40mg auf 10mg, Stimmung: immer "depressiver"
seit Jan. 2017 - Schilddrüsenhormon und AD Paroxetin - nehme sie nun mit zeitl. Abstand - Nachtschweiß weg!
Febr. 2017 - Abklärung Schilddrüsenhormone und Sexualhormone - lt. Artz - alles in Ordnung
ab dem 10. März 2017 - 10mg - Stimmung: Angst, Weinerlichkeit, Gereiztheit, Hoffnungslosigkeit - aber auszuhalten
ab dem 24. März 2017 auf 5mg - Stimmung: wie bei 10mg, aber alles verstärkt
ab dem 06. April 2017 auf 0mg - zuerst keine Verschlimmerung
ab dem 09. April 2017 - Gefühlmäßiger Horrortrip - große Angstgefühle, Panik, Traurigkeit . . .
ab dem 10. April 2017 - 5 mg, keine Besserung
ab dem 12. April 2017 - 10mg - nach Telefonat mit Neurologen
seit dem Stimmung: immer noch ziemlich "mies" in Form von Panikgefühlen, Gereiztheit - aber auszuhalten
ab 22. April 2017 - 10mg - langsam wird mein psychischer Zustand erträglicher
Zustand nicht optimal - bin nicht stabil aber erträglich . . .
ab 29. April 2017 - 10mg - große Angst und Panik den ganzen Tag - wieder Horror
ab 30. April 2017 - Erhöhung auf ca. 15mg - langsam etwas besser
ab 1. Mai 2017 - Einnahme von ca. 12,5mg - etwas besser - morgens große Unruhe - abends ruhig
4. und 5. Mai 2017 wieder innerlich ruhiger - nur ab und zu Angstwellen - aushaltbar
ab 6. Mai 2017 - Feinwaage ist da: 11,5mg = 0,179g
bis August 2017 - gaaanz langsam auf 7mg = 0,108g
Mai-Juni 17 - nicht toll, immer wieder starke Angst
Juli 2017 - ruhig, konnte sogar ein bisschen was tun
seit 03. August 2017 - wieder starke Unruhe, Angst bis ANGST, null stressresistent
anderer Schilddrüsenarzt - soll Novothyral auf eine ganze Tabl. erhöhen und zusätzl.
Thybon langsam einschleichen, zwei mal nach dessen Einnahme = 1/2 Stunde danach = Panikattacke
anderer Endokrinologe, da Schilddrüsenarzt im Urlaub und es mir so schlecht geht:
seit 25. August 2017 - Euthyrox 112 - morgens 1/2 Tablette
Ende Juli - Anfang August 17 - Paroxetin reduziert von 0,120g auf 0,110g/0.107g

Luce
Beiträge: 163
Registriert: Samstag, 17.12.16, 12:37

Re: neu hier - Paroxetin

Beitrag von Luce » Samstag, 22.04.17, 19:16

Hi Sandra,
bevor ich reagiere, erstmal durchzuatmen,
Sehr gut. Atmen hilft auch wenn die Panik und Aggressionen hoch kommen. Immer daran denken
Jetzt habe ich langsam ein wenig das Gefühl, dass besser werden kann . . .
Ja so ist es :)
Immer an die Geduld denken und Atmen nicht vergessen, dann kann eigentlich nicht mehr viel schief gehen ;-)

Alles Gute
Luce
Achtung ich bin ungeplant schwanger - und versuche ab Nov. (SSW5) schneller abzusetzen als die 10% Regel!

Mein Absetzverlauf davor war innerhalb der 5 % - 10% Regel und hat großartig geklappt. Auch wenn :schnecke: Anders hätte das Vollzeitarbeiten inkl Überstunden und Doktorratstudium fertig machen nicht funktioniert.
Meine Medis, meiner Meinung nach fehldiagnostiziert. Saroten (Amitriptylin - max Dosis 40mg ) und Paroxetin (max Dosis 10 - 5 mg)

Absetzen Paroxetin

Ausgansdosis: ich schätze zwischen 4.5 - 5-5 mg Paroxat (keine Waage vorhanden vor Weihnachten 2016)

Meine üblichen Neben und Absetzsymptome:
Unruhe, wütend, Aggression, weinerlich, erhöhter Puls, Verdauungsstörungen

ab 23.12.16 4.1mg zum Stabilisieren

7.2.17 3.9 mg
6.4.17 3.7 mg
25.4.17 3.6 mg
ZURÜCK da ab 4.5. Nebenwirkungen/Absetzerscheinungen (zuviel Stress und Unruhe im allgemeinen System - der Doktor muss fertig werden)
6.5. ca 3.7 - 3.6 mg
24.5 3.5 mg
(7.6.2017 Einschub Amitriptylin (saroten) von 40 mg --> 35 mg)
8.7. 3.3 mg
6.8. 3.1 mg
9.9. 2.8 mg - 2.7 mg
9.10 2.4 - 2.3 mg

11.11.2017 positiver Schwangerschaftstest

14.11 2 mg
26.11 1.8 mg (2x die Woche 5 Globuli Paroxetin C30)
9.12. 1.5 mg
21.12. 1.2 mg
3.1.18 0.9 mg
(Einschub Ami 20 --> 15)
13.1 0.6 mg
25.1 0.3 mg
7.2 0 mg

Absetzen Amitryptilin (Saroten)
7.6.2017 Einschub Amitriptylin (saroten) von 40 mg --> 35 mg
Kurzschlussreaktion wegen positiven SS Test Reduktion von Amitriptylin (saroten)
11.11. 35 mg --> 25 mg
1.12 20 mg
5.1 15 mg (Wasserlösemethode, ab nun alle 2-3 Tage homöophatische Ami)
x.2 12.5mg
17.3 10mg
11.4 7.5mg
1.5 5mg
21.5 2.5mg
5.6 1.25mg
13.6 0mg

Mein AD Historie bevor ich das Forum gefunden haben
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Meine Vorgeschichte:
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Lockenkopf
Beiträge: 19
Registriert: Montag, 17.04.17, 11:24

Re: neu hier - Paroxetin

Beitrag von Lockenkopf » Sonntag, 30.04.17, 7:44

Hallo,

ich brauche Euren Rat - Hilfe: bin ja wieder bei 10mg, aber mein "Zustand" ist weiterhin nicht gut bis "übel" . . .

Habe die letzten 2 Tage hier viel gelesen, weiß aber trotzdem nicht, was ich tun soll . . .

Denke, ich habe zu schnell abgesetzt, bin ja seit 12.4. wieder bei 10mg täglich. Körperlich habe ich keine Symptome,
oder zumindest keine schlimmen, aber die psychischen: Unruhe, ANGST - den ganzen Tag!, alleine, Hoffnungslosigkeit, viel weinen . . .
Das schlimmste für mich ist das Angstgefühl den ganzen Tag . . . mitbegründet durch private Umstände . . . kann nichts "tun",
hätte viele "wichtige" Dinge zu erledigen, müsste mein Leben neu strukturieren, habe aber keine Kraft . . .

Soll ich noch erhöhen, wenn, wieviel . . .

Gestern war wieder ein Horrortag!

Danke und viele Grüße
Entwurf - noch nicht vollständig . . .
1986 - große Zyste an Schilddrüse - Punktation - L-Tyroxin ??mg
1995 - "diffuse" Ängste - abends Angst, alleine zu sein - ambulante Verhaltenstherapie
1997 - Wechsel zu "tiefenpsychologischer" Therapie
Nov. 1997 - Panikattacken, konnte 2 Wochen meine Wohnung nicht verlassen
Nov. 1997 Tavor - Steigerung 1 Jahr lang, damit ich arbeiten gehen konnte, Ärztin wollte es mir von heute auf morgen nicht mehr verschreiben
1998 - Tavor vom Hausarzt, Therapieabbruch
2000 - Tavor in psychosomatischer Klinik abgesetzt
2000 - Citalopram 20mg
2001 bis 2003 - ambulante Verhaltenstherapie wegen Panikattacken
2003 - 2004 - Ein- und Ausschleichen 4 verschiedener ADs, das letzte war Paroxetin, 20mg, hier geblieben
2004 - 2015 ambulant oder stationär Psychotherapie, im Wechsel, Verhaltenstherapie, Diagnosen Agoraphobie und endogene Depression - mittlerer Grad
April bis Mai 2016 - stationär psychosomatische Klinik
Mai bis Dez. 2016 ambulante Psychotherpie
2004 - Nov. 2016 Paroxetin - 20mg, irgendwann Erhöhung auf 40mg
2015 - Abkl. Schilddrüse - Wechsel von L-Tyroxin auf Novothyral 75mg - halbe Tablette
2014 - 2016 komme einfach nicht "auf die Füße", trotz Therapie und 40mg AD
Nov. 2016 bis März 2017 - Absetzen Paroxetin von 40mg auf 10mg, Stimmung: immer "depressiver"
seit Jan. 2017 - Schilddrüsenhormon und AD Paroxetin - nehme sie nun mit zeitl. Abstand - Nachtschweiß weg!
Febr. 2017 - Abklärung Schilddrüsenhormone und Sexualhormone - lt. Artz - alles in Ordnung
ab dem 10. März 2017 - 10mg - Stimmung: Angst, Weinerlichkeit, Gereiztheit, Hoffnungslosigkeit - aber auszuhalten
ab dem 24. März 2017 auf 5mg - Stimmung: wie bei 10mg, aber alles verstärkt
ab dem 06. April 2017 auf 0mg - zuerst keine Verschlimmerung
ab dem 09. April 2017 - Gefühlmäßiger Horrortrip - große Angstgefühle, Panik, Traurigkeit . . .
ab dem 10. April 2017 - 5 mg, keine Besserung
ab dem 12. April 2017 - 10mg - nach Telefonat mit Neurologen
seit dem Stimmung: immer noch ziemlich "mies" in Form von Panikgefühlen, Gereiztheit - aber auszuhalten
ab 22. April 2017 - 10mg - langsam wird mein psychischer Zustand erträglicher
Zustand nicht optimal - bin nicht stabil aber erträglich . . .
ab 29. April 2017 - 10mg - große Angst und Panik den ganzen Tag - wieder Horror
ab 30. April 2017 - Erhöhung auf ca. 15mg - langsam etwas besser
ab 1. Mai 2017 - Einnahme von ca. 12,5mg - etwas besser - morgens große Unruhe - abends ruhig
4. und 5. Mai 2017 wieder innerlich ruhiger - nur ab und zu Angstwellen - aushaltbar
ab 6. Mai 2017 - Feinwaage ist da: 11,5mg = 0,179g
bis August 2017 - gaaanz langsam auf 7mg = 0,108g
Mai-Juni 17 - nicht toll, immer wieder starke Angst
Juli 2017 - ruhig, konnte sogar ein bisschen was tun
seit 03. August 2017 - wieder starke Unruhe, Angst bis ANGST, null stressresistent
anderer Schilddrüsenarzt - soll Novothyral auf eine ganze Tabl. erhöhen und zusätzl.
Thybon langsam einschleichen, zwei mal nach dessen Einnahme = 1/2 Stunde danach = Panikattacke
anderer Endokrinologe, da Schilddrüsenarzt im Urlaub und es mir so schlecht geht:
seit 25. August 2017 - Euthyrox 112 - morgens 1/2 Tablette
Ende Juli - Anfang August 17 - Paroxetin reduziert von 0,120g auf 0,110g/0.107g

navarrese
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Registriert: Samstag, 16.04.16, 23:35

Re: neu hier - Paroxetin

Beitrag von navarrese » Sonntag, 30.04.17, 11:17

Liebe Lockenkopf!
Es tut mir leid, das zu lesen :-(

Du hast geschrieben, den ganzen Tag alleine, auch durch private Umstände.....
Was meinst du damit?
Viel alleine zu sein, ohne feste Aufgaben und Struktur ist nicht gut.....Die Gedanken machen sich selbständig, die Angst bekommt immer mehr Raum.

Zu der höheren Dosis kann ich nichts sagen. ..Hast du denn das Gefühl, dass du es grundsätzlich gut verträgst?

Ich glaube, in der jetzigen Situation dein ganzes Leben neu zu ordnen, ist wohl ein bisschen viel!
Du musst erstmal wieder mit beiden Beinen fest am Boden sein. Gib dir ein bisschen Zeit.

Aber es wäre wirklich gut, wenn du jemanden bei dir hättest. Der dich ein bisschen aufbaut und ablenkt.
Alles Gute, Alice
Diagnose : Ptbs
Reaktive Depression

Seit 2008 : Paroxetin 40mg
Ab März 2016 Reduktion
Unwissentlich viel zu schnell. ......
Momentan bei 20mg

April 2016......erste Entzugssymptome....mal mehr , mal weniger. ...

01.06.2016 : 15mg

immer wieder auf und ab....ich schaffe das
bis Mitte November auf 0 geschafft

Fr.3.3. 17 : die welt bricht zusammen
Panik, Herzrasen ,Luftnot Angst, Übelkeit, SCHLAFLOS,
Agressionen
Mo. 6.3 : vom Hausarzt Lorazepam und Atosli bekommen
nach Atosil wäre ich fast Amok gelaufen
Di. 7.3. : pschiatrischer Notdienst, Beratung

Dipiperon füer de Tag und bei Bedarf
Zoplicon für die Nacht

Fr.10.03.: EINDOSIERUNG Paroxetin 1mg
So.12.03. heftigste Krise

Psychiatrische Ambulanz : Beratung und Umdosierung
ab
Mo.13.03. zur Nacht 40mg Dipiperon/ bei Bedarf) und 0,5 Tablette Zopiclon
Paroxetin 2mg.
Do., 16.03. : 3mg Paroxetin
Seit 15.03. kein Zopiclon mehr!!!! :party2:

So, 19.03. : 5mg Paroxetin
Di, 21.03. : 6mg Paroxetin
Do, 23.03.: 7mg Paroxetin
Mo.27.03.: 8mg Paroxetin, 30mg Pipamperon
Do.30.03. : 9mg Paroxetin
Mo.2.04.: 10mg Paroxetin, 20mg Pipamperon
Mi.4.04. : " " , 10mg Pipamperon
Fr. 6.04.: " 0mg Pipamperon :fly:

jetzt erstmal Pause

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