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langsamer Entzug Bromazepam

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bountyhunter
Beiträge: 3
Registriert: Mittwoch, 19.04.17, 8:43

langsamer Entzug Bromazepam

Beitrag von bountyhunter » Mittwoch, 19.04.17, 9:14

Guten morgen,
habe dieses Forum gestern gefunden,da ich denke hier richtig zu sein.Kurz,ich möchte anonym bleiben,wenns geht.

Mein Grundleiden ist eine nun schwere Bipolare Störung,ect.Vor 40 Jahren,hatte ich das Glück an einen Arzt zu kommen ,der nach mehr monatiger beobachtung und behandlung dies heraus fand.Davor wurde ich von Ärzten nicht so ganz ernst genommen und man gab mir sogenannte Valiunähnliche Benzos.Welche manchmal nach längerer Behandlung damit,plötzlich abgesetz wurden und ich dachte ich drehe durch,war wohl der Entzug.Leider kann man eine BP Störung nicht so einfach behandeln,selbst in Kliniken(zur damaligen Zeit kam dann mal so ein Spruch;na da müssen sie einfach durch).Zum Glück waren die Phasen,damals noch nicht so oft und irgendwie,ging es dann,wenn auch mit erheblichen Schwierikeiten weiter.Ich habe dann wieder auf Benzos zurückgegriffen(musste ja irgendwie funtionieren,nur irgendwann gings nicht mehr und ich habe damals,aus unwissenheit den kalten Entzug gemacht.

Leider zog sich dies durch mein Leben.Seit einigen Jahren bin ich dann,durch einen sehr erfahrenen Arzt und meinen alten Psychater,intensiver behandelt worden.Allerdings,habe ich kaum mehr "normale " Zustände.Irgendwann wenns nicht mehr ging nahm ich auch wieder Benzos,im moment kämpfe ich wieder mit dem Entzug.Neuerdings,will man diesen Entzug nicht mehr ambulant begleiten,sondern,bietet nur Hilfe durch stationäre Behandlung an(es könnte so zu gefährlich sein,Epi ect.,nur seltsam das mir soetwas noch nie auch bei den kalten Entzügen vorgekommen ist)Muß aber sagen das ich mit meinem Psychater dieses Thema nie angesprochen habe,wohl aus scharm.

Ich war bei ca. 7 bromazepam 6 am Tag,bin nun langsam auf 4 herunter und versuche langsam ganz auszuschleichen.Gestern hatte ich nochmal mit einer Ärztin versucht über eine ambulante hilfe versucht zu sprechen,hat aber ambulant abgelehnt.Habe mich dann an eine med. ausgebildete Person gewandt,welcher mir unter Vorbehalt sagte,wenn ich zuvor noch nie einen Epianfall hatte und dies sogar bei einem kalten Entzug,ist es fast aus zu schließen,wenn ich nun ganz langsam.

Allerdings bin ich nun sehr verunsichert.Und da ist ja auch noch meine Grunderkrankung.Habe alles etwas gekürzt,bin aber nicht bereit Stationär den Rest zu machen.Hat jemand von Euch vielleicht,da Erfahrung(besonders dies mit dem Epi,seltsamer Weise war dies früher nie ein Thema).Vielen Dank im voraus.
LG
Bounty
Zuletzt geändert von Annanas am Mittwoch, 19.04.17, 11:45, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Absätze wegen besserer Lesbarkeit eingefügt/Wirkstoffname im Titel ergänzt

Sommersprosse
Beiträge: 698
Registriert: Montag, 01.06.15, 6:18

Re: langsamer Entzug

Beitrag von Sommersprosse » Mittwoch, 19.04.17, 10:44

Hallo Bounty, ich begrüße dich und heiße dich recht Bild im ADFD

Das du so schwer erkrankt bist tut mir leid. Selbst habe ich ein anderes Krankheitsbild kann zu deiner Situation nichts schreiben.
Hab bitte ein wenig Geduld zu deinen Fragen, es wird dir möglichst schnell jemand antworten.

Alles erdenklich Gute für dich und gute Besserung

wünscht dir Sommersprosse (n) Bild
Ich habe z.Zt. ein kleines, techn. Problem - kann bei einigen Threads keine DANKSAGUNG vergeben, u. bitte um Verständnis

2. Reduzierungsverlauf:
► Text zeigen


Bild .......... Der Weg ist das Ziel
.........................Zitat von Konfuzius

Shonah
Beiträge: 894
Registriert: Dienstag, 05.01.16, 13:09

Re: langsamer Entzug

Beitrag von Shonah » Mittwoch, 19.04.17, 10:45

Hallo Bounty,

Willkommen im Forum, schön das du her gefunden hast.

Ich kann dir zu deinen Medikamenten nichts hilfreiches sagen, aber da melden sich sicher noch kompetente Leute.

Manchmal kann es mit den Antworten etwas dauern, da wir alle selbst mit dem Entzug zu tun haben.

Aber keine Angst, du wirst nicht vergessen.

Schau Dich schon mal ein bisschen im Forum um und dann wünsche ich dir einen guten Austausch!



LG Shonah
2008 Diagnosen: schwere depressive Episode
Generalisierte Angststörung mit PA

300mg Venlafaxin

2009 : 150mg V.
75mg V.
2010 : 37,5 mg V.
11/2010: abgesetzt

12/2010 : 37,5mg V.
2011 : 75mg V.
2013 : 37,5mg V.
2014 : 37,5mg V. unret.
2015 : 18,25mg V. unret.
01.11.15 9mg V. unret.
12.11.15 : abgesetzt
17.11.15 18.25 mg V. unret.
29.12.15 : 9mg V. unret.
9mg V. unret.
12.01.16 : 9 mg V. unret. früh
7mg V. unret. Abend
11.02.16 : 9 mg V. unret. Früh
3mg V. unret. Abend
11.03.16 : 9 mg V. (u) früh
2 mg V. (u) spät
11.04.16 : 9 mg V.(u) früh
11.05.16 : 8 mg V.(u) früh
12.05.16 : betablocker halbiert da RR zu niedrig
auf ärztlichen Rat
Symptome : - Schwindel, Kreislaufbeschwerden,
Muskelzuckungen am ganzen Körper,
hin und wieder PA,
sehr oft starkes Frieren, Herzrasen,
körperliche Schwäche, laute
rumpelnde Darmgeräusche, Konzen-
trationsprobleme

01.07.16 8 mg V. ret.
04.07.16 8 mg V. unret.
06.07.16 9 mg V. u.
19.11.16 8,5 mg V. u.
06.01.17 8,0 mg V. u.
Symptome: Herzstolpern (auch in Salven), Schwindel,
Rückenschmerzen, extrem trockene Haut,
Kopfschmerzen, Schlafprobleme, geringe
Belastbarkeit, Augen brennen...
12.01.17 ProBioCult 3x1
Hepatodoron 0-0-0-2
8mg V. u.
9.2.17 alle NEM abgesetzt
Derzeitige Symptome: Pulsschwankungen (mal hoch, mal tief), tränende Augen, Bauchschmerzen (Blähungen), Rückenschmerzen (BWS, LWS), Gelenkschmerzen, Leistungsschwach

27.2.17 7,5 mg V. u.
08.04.17 7,0 mg V.u.
18.05.17 6,7mg V.u.
10.6.17 6,3 mg V. u.
30.6.17 5,7 mg V. u.
11.8.17 5,2 mg V. u.
19.9.17 4,5 mg V. u.
22.10.17 4,0 mg V. u.
25.11.17 3,7mg V. u.
20.12.17 3,4mg V. u.
20.1.18 3,2mg V. u.
20.2.18 3,0mg V. u.
20.3.18 2,8mg V. u.
20.5.18. 2,5mg V.u.
20.6.18 2,2mg V.u.
20.7.18 1,9 mg V.u.
5.9.18 1,7mg V.u.
14.10.18 1,7mg V. ret.

Psychiatrie, nix geht mehr

10.11.18 37,5 mg ret

Aktuelle Medikation:
Morgens: Venlafaxin ret. 37,5
Metoprolol ret. 25mg
Abends: Metoprolol ret. 25mg

bountyhunter
Beiträge: 3
Registriert: Mittwoch, 19.04.17, 8:43

Re: langsamer Entzug Bromazepam

Beitrag von bountyhunter » Mittwoch, 19.04.17, 12:40

Hallo Sommersprosse und Shonah,
vielen Dank für Eure netten Worte und die Begrüßung.
LG
Bounty

Lisamarie
Beiträge: 9529
Registriert: Freitag, 14.03.14, 19:16

Re: langsamer Entzug Bromazepam

Beitrag von Lisamarie » Mittwoch, 19.04.17, 19:15

Hallo Bounty, willkommen im ADFD.

Wir hier im Forum setzen so langsam unsere Benzos ab das man nicht in die Gefahr gerät einen epileptischen Anfall zu erleiden, wir setzen alle zwei bis vier Wochen zwischen 5% bis 10% ab. Man muss ausprobieren welche Schritte am verträglichsten für einen sind.

Ich schick dir mal ausführliche Info mit. Bei Fragen gerne fragen.

viewtopic.php?f=16&t=12883

Lg Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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bountyhunter
Beiträge: 3
Registriert: Mittwoch, 19.04.17, 8:43

Re: langsamer Entzug Bromazepam

Beitrag von bountyhunter » Donnerstag, 20.04.17, 6:42

Guten morgen Petra,
vielen Dank für Deine Antwort,sie ist sehr hilfreich.Ich denke nicht das ich einen Epi bekomme ,nur die Aussage der Ärtztin hat mich verunsichert.Mir ist schon bewusst das man nicht auf einen Schlag absetzen kann,besonders wenn man schon etwas älter ist.Ich habe noch eine Adresse von einem Arzt bekommen,der wohl Erfahrung mit dem Thema hat,aber aus sehr diskret,damit umgeht.Leider ist der zur Zeit in Urlaub.Das schlimme ist,seit dem ich von der Gefahr eines Epi weiß,bin ich noch beunruhigter,was zu der Absetzangst nun auch noch dazu kommt.Noch mal vielen Dank,für DEine Mühe.
LG
Bounty

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