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Venlafaxin von 225 mg auf 187,5 mg

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mamaladyx089
Beiträge: 16
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Venlafaxin von 225 mg auf 187,5 mg

Beitrag von mamaladyx089 » Samstag, 22.04.17, 14:00

:vomit:
Venlafaxin Einnahme gesamt seit 01/11 - 12/14

dann wieder 12/16 bis heute
begonnen mit 37,5

Hallo Ihr lieben,

ich habe am Ostermontag angefangen, 187,5 mg anstatt 225 mg zu nehmen. Ich habe die 225 mg ca. 6 Wochen genommen ( leider mehr Nebenwirkungen als Wirkung ) Jedenfalls fühle ich mich seit ca. 4 Tagen komisch. Ich bin plötzlich krank ( Grippe ) fühle mich benommen, habe ein starkes Brennen im Kopf und heute ist mir aufgefallen, das ich große Pupillen habe. Nun mach ich mir natürlich wieder Sorgen, was mit mir nicht stimmt. Ich fühle mich wie dauer betrunken.

Kann mir das jemand erklären??

Danke
Zuletzt geändert von mamaladyx089 am Samstag, 22.04.17, 14:31, insgesamt 1-mal geändert.
Diagnosen:

generalisierte Angststörung
Hypochondrie
Rez. depressive Episoden

Dezember 2011 - 2014 beginn von Venlafaxin wegen starken Angstzuständen. ( An Nebenwirkungen kann ich mich nicht mehr erinnern ) Beginn mit 37,5 mg - 150 mg
Dann erfolgreich abgesetzt


Medikament Venlafaxin

24.01 – 01.02.2017 37,5mg
Nebenwirkungen: Starke Angstzustände, Schwindel, neben mir stehen, Benommenheit, Muskelzittern, große Pupillen, Appetitverlust, Mundtrockenheit, Schüttelfrost, starke Bronchitis, Übelkeit

02.02.2017 – 16.02.2017 75mg
Nebenwirkungen:
1 Std. nach Einnahme extreme Energie, keine Panik/Angst mehr, ca. 2 Tage lang Schwindel, Muskelzittern, weiterhin Appetitverlust, Gefühlsverlust, Übelkeit, heißer Kopf, Schlafstörungen, Schüttelfrost, nach 11 Tagen Einnahme wieder Panikattacken, Alpträume, starkes schwitzen

17.02.2017 – 14.03.2017 150mg
Nebenwirkungen:
Ca. 2 Tage Schwindel, Angst ( Körperliche Symptome kamen keine ), Gedanken besser unter Kontrolle, Enorme Energie (verschwand aber nach ca. 9 Tagen), Schlafstörungen, Appetitverlust, Alpträume, starkes schwitzen, Gefühlsverlust, Orgasmusstörungen, Muskelzittern, an einigen Tagen „ Glücksgefühle“

15.03.2017 – 04.04.2017 187,5mg
Nebenwirkungen:
Angst ( Körperliche Symptome kamen keine ), Gedanken wurden schlechter, traurigkeit, Schlafstörungen, Gefühlsverlust, Orgasmusstörungen, Muskelzittern, Appetitverlust, Alpträume, starkes schwitzen, schlechte Gedanken

05.04.2017 – 16.04.2017 225mg
Nebenwirkungen:
Angst ( Körperliche Symptome kamen keine ), Gedanken wurden schlechter, traurigkeit, Schlafstörungen, Gefühlsverlust, Orgasmusstörungen, Muskelzittern, Appetitverlust, Alpträume, starkes schwitzen, schlechte Gedanken

17.04.2017 – heute 187,5mg
Nebenwirkungen:
plötzliche Grippe mit Schnupfen und Husten, Hoffnungslosigkeit, Gang Unsicherheit, Probleme beim fokussieren von Gegenständen, große Pupillen, durch die Symptome wieder Angst verrückt zu werden, traurig

padma
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Re: Venlafaxin von 225 mg auf 187,5 mg

Beitrag von padma » Samstag, 22.04.17, 14:13

hallo Mamalady, :)

willkommen im ADFD.

Wir haben gerade sehr viele Neuanmeldungen, daher kann es etwas dauern mit Antworten.

Bitte lies dich hier schon mal ein viewtopic.php?f=18&t=12880
Du leidest unter starken Absetzsymptomen, Symptomliste und Erklärung bei den links.
Dazu gehört auch die sogenannte Absetzgrippe.

Bitte erstelle unbedingt eine genaue Signatur.
Was hattest du genau für NW?

Wenn die NW nicht lebensbedrohlich sind, würde ich die Dosis sofort wieder erhöhen, um die Entzugssymptomatik abzufangen. Mein Vorschlag wäre 175 mg.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
25.10.2019: 0,01 mg bin auf der Zielgeraden angelangt :D



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


mamaladyx089
Beiträge: 16
Registriert: Samstag, 22.04.17, 13:46

Re: Venlafaxin von 225 mg auf 187,5 mg

Beitrag von mamaladyx089 » Samstag, 22.04.17, 14:15

Liebe Padma, aber 175 mg sind ja noch weniger?
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Dezember 2011 - 2014 beginn von Venlafaxin wegen starken Angstzuständen. ( An Nebenwirkungen kann ich mich nicht mehr erinnern ) Beginn mit 37,5 mg - 150 mg
Dann erfolgreich abgesetzt


Medikament Venlafaxin

24.01 – 01.02.2017 37,5mg
Nebenwirkungen: Starke Angstzustände, Schwindel, neben mir stehen, Benommenheit, Muskelzittern, große Pupillen, Appetitverlust, Mundtrockenheit, Schüttelfrost, starke Bronchitis, Übelkeit

02.02.2017 – 16.02.2017 75mg
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1 Std. nach Einnahme extreme Energie, keine Panik/Angst mehr, ca. 2 Tage lang Schwindel, Muskelzittern, weiterhin Appetitverlust, Gefühlsverlust, Übelkeit, heißer Kopf, Schlafstörungen, Schüttelfrost, nach 11 Tagen Einnahme wieder Panikattacken, Alpträume, starkes schwitzen

17.02.2017 – 14.03.2017 150mg
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Ca. 2 Tage Schwindel, Angst ( Körperliche Symptome kamen keine ), Gedanken besser unter Kontrolle, Enorme Energie (verschwand aber nach ca. 9 Tagen), Schlafstörungen, Appetitverlust, Alpträume, starkes schwitzen, Gefühlsverlust, Orgasmusstörungen, Muskelzittern, an einigen Tagen „ Glücksgefühle“

15.03.2017 – 04.04.2017 187,5mg
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Angst ( Körperliche Symptome kamen keine ), Gedanken wurden schlechter, traurigkeit, Schlafstörungen, Gefühlsverlust, Orgasmusstörungen, Muskelzittern, Appetitverlust, Alpträume, starkes schwitzen, schlechte Gedanken

05.04.2017 – 16.04.2017 225mg
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Angst ( Körperliche Symptome kamen keine ), Gedanken wurden schlechter, traurigkeit, Schlafstörungen, Gefühlsverlust, Orgasmusstörungen, Muskelzittern, Appetitverlust, Alpträume, starkes schwitzen, schlechte Gedanken

17.04.2017 – heute 187,5mg
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Annanas
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Re: Venlafaxin von 225 mg auf 187,5 mg

Beitrag von Annanas » Samstag, 22.04.17, 14:42

Hallo mamalady :) ,
herzlich willkommen auch von mir!

Padma :) hat sich da bestimmt vertan u. meinte, du wärst auf 150 mg gegangen.
Ich würde auf 200 mg wieder aufdosieren - die Absetzsymptome müßten dann eigentlich verschwinden oder sich
zumindestens bessern.

Ist das Venlafaxin, was du hast, retardiert - könntest du da bitte nachschauen?!
Wenn ja, hast du das Venlafaxin mit den vielen kleinen Kügelchen in den Kapseln oder sind dort größere
Pellets drin??

Du bräuchtest für ein schonendes Absetzen auf jeden Fall Venlafaxin von einem der folgenden Hersteller:
Winthrop, Hexal, 1APharma oder neuraxpharm.
Dort sind in den Kapseln die vielen kleinen Kügelchen enthalten, mit denen man jede krumme Dosierung
hinbekommt.

Liebe Grüße von Anna
Vorgeschichte:
► Text zeigen
Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
► Text zeigen

seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)

Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

mamaladyx089
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Re: Venlafaxin von 225 mg auf 187,5 mg

Beitrag von mamaladyx089 » Samstag, 22.04.17, 15:33

Liebe Anna, ich habe retart Kapseln von Heumann. größere Kügelchen. Denkst Du echt, es kommt von den Tabletten? Ich habe heute von der 10÷ Methode gelesen. Ich dachte nicht, das 37,5 mg soviel ausmachen
Diagnosen:

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Dezember 2011 - 2014 beginn von Venlafaxin wegen starken Angstzuständen. ( An Nebenwirkungen kann ich mich nicht mehr erinnern ) Beginn mit 37,5 mg - 150 mg
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Nebenwirkungen: Starke Angstzustände, Schwindel, neben mir stehen, Benommenheit, Muskelzittern, große Pupillen, Appetitverlust, Mundtrockenheit, Schüttelfrost, starke Bronchitis, Übelkeit

02.02.2017 – 16.02.2017 75mg
Nebenwirkungen:
1 Std. nach Einnahme extreme Energie, keine Panik/Angst mehr, ca. 2 Tage lang Schwindel, Muskelzittern, weiterhin Appetitverlust, Gefühlsverlust, Übelkeit, heißer Kopf, Schlafstörungen, Schüttelfrost, nach 11 Tagen Einnahme wieder Panikattacken, Alpträume, starkes schwitzen

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Ca. 2 Tage Schwindel, Angst ( Körperliche Symptome kamen keine ), Gedanken besser unter Kontrolle, Enorme Energie (verschwand aber nach ca. 9 Tagen), Schlafstörungen, Appetitverlust, Alpträume, starkes schwitzen, Gefühlsverlust, Orgasmusstörungen, Muskelzittern, an einigen Tagen „ Glücksgefühle“

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Angst ( Körperliche Symptome kamen keine ), Gedanken wurden schlechter, traurigkeit, Schlafstörungen, Gefühlsverlust, Orgasmusstörungen, Muskelzittern, Appetitverlust, Alpträume, starkes schwitzen, schlechte Gedanken

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Angst ( Körperliche Symptome kamen keine ), Gedanken wurden schlechter, traurigkeit, Schlafstörungen, Gefühlsverlust, Orgasmusstörungen, Muskelzittern, Appetitverlust, Alpträume, starkes schwitzen, schlechte Gedanken

17.04.2017 – heute 187,5mg
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Annanas
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Re: Venlafaxin von 225 mg auf 187,5 mg

Beitrag von Annanas » Samstag, 22.04.17, 17:01

Hallo mamalady :) ,
mamaladyx089 hat geschrieben:ich habe retart Kapseln von Heumann. größere Kügelchen.
Wenn in der 37,5 mg Kapsel 3 Pellets enthalten sind, hat ja jedes 12,5 mg, die Reduktionsschritte um diese 12,5 mg
werden mit der Zeit zu groß sein.

Z.Zt dürfte das noch gehen, wenn du jetzt 1 Pellet in der 37,5 mg-Kapsel läßt (deine anderen Kapseln beibehältst) und diese wieder einnimmst - wärst
du dann auf den 200 mg. Dann schauen, wie sich die Symptomatik bei dir verhält - wenn die Absetzsymptome
langsam (oder schnell) verschwinden - dann diese Dosis auf jeden Fall 4 - 6 Wochen halten, um dein ZNS zu
stabilisieren.

Danach könntest du dann die 37,5 mg Kapsel ganz weglassen und wärst auf den 187,5 mg.
mamaladyx089 hat geschrieben:Denkst Du echt, es kommt von den Tabletten?
In dem Fall, mamalady, denke ich es leider nicht nur :( , sondern ich habe die gleiche Erfahrung machen müssen.
Ich setze auch Venlafaxin ab u. habe im ersten Schritt, auf Empfehlung meiner Neurologin, genau wie du, 37,5 mg
weggelassen (auch von 225 mg auf 187,5 mg). Die ersten Tage ging es noch gut, aber dann setzten schlagartig die
Symptome ein - das war so schlimm, daß ich fast in der Notaufnahme gelandet wäre. Ich konnte mir das zu dem
Zeitpunkt nicht erklären, was da ablief. Habe dann auch GsD, das Forum hier gefunden u. setze seitdem in ca. 10%-Schritten
(siehe auch meine Signatur) ab u. so bleiben die Symptome aushaltbar.
mamaladyx089 hat geschrieben:Ich dachte nicht, das 37,5 mg soviel ausmachen
Manchmal klappt das Abdosieren von dieser Dosis noch im oberen Dosisbereich, aber bei Menschen, die ein
relativ empfindliches ZNS haben, ist auch dieser Schritt schon zu groß.

Das merkst du eben jetzt leider an dieser Symptomatik :cry: !

Ich würde dann auch möglichst zeitnah versuchen, ein Rezept für die Venlafaxin-Kapseln von einem der
im letzten Beitrag aufgeführten Hersteller zu bekommen. Damit kannst du dann wirklich kleinschrittig absetzen u.
bleibst relativ alltagskompatibel.

Liebe Grüße von Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)

Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

diane

Re: Venlafaxin von 225 mg auf 187,5 mg

Beitrag von diane » Samstag, 22.04.17, 17:19

Hallo..

Ich habe venla abgesetzt vor ca 1j... das kopfbrennen ist eun typisches Symptom beim reduzieren von Venla. Das habe i selbst heute noch... es ist unheimlich, aber nichts gefährliches. I weiss, ist schwer zu glauben. Gangunsicherheit ist auch typisch.


Welche Kapseln hast du? Die mit vielen kleinen Kügelchen o mit 3 grossen?

Ich würde auch auf 200mg hochgehen. Du scheinst sehr sensibel zu reagieren u solltest seeeeehhhr langsam ausschleichen, wenn du schon bei der oberen Reduzierung Probleme hast..

Lg

mamaladyx089
Beiträge: 16
Registriert: Samstag, 22.04.17, 13:46

Re: Venlafaxin von 225 mg auf 187,5 mg

Beitrag von mamaladyx089 » Samstag, 22.04.17, 17:36

Liebe Anna, vielen lieben Dank. Es hilft mir schon mal, das ich nun weis, das es von den Tabletten kommt ( Ich leide an einer Angststörung und sobald etwas mit meinem Körper nicht stimmt, bekomme ich angst )

Nun frage ich mich, da ich ja schon 6 Tage hinter mir habe und es bisher noch aushaltbar ist, ob ich wirklich wieder einen Schritt zurück gehen soll?! Was denkst Du?

Ich möchte, wenn ich bei 150 mg angekommen bin, möchte ich erstmal dabei bleiben.
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15.03.2017 – 04.04.2017 187,5mg
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Angst ( Körperliche Symptome kamen keine ), Gedanken wurden schlechter, traurigkeit, Schlafstörungen, Gefühlsverlust, Orgasmusstörungen, Muskelzittern, Appetitverlust, Alpträume, starkes schwitzen, schlechte Gedanken

05.04.2017 – 16.04.2017 225mg
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Angst ( Körperliche Symptome kamen keine ), Gedanken wurden schlechter, traurigkeit, Schlafstörungen, Gefühlsverlust, Orgasmusstörungen, Muskelzittern, Appetitverlust, Alpträume, starkes schwitzen, schlechte Gedanken

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mamaladyx089
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Re: Venlafaxin von 225 mg auf 187,5 mg

Beitrag von mamaladyx089 » Samstag, 22.04.17, 17:47

diane hat geschrieben:Hallo..

Ich habe venla abgesetzt vor ca 1j... das kopfbrennen ist eun typisches Symptom beim reduzieren von Venla. Das habe i selbst heute noch... es ist unheimlich, aber nichts gefährliches. I weiss, ist schwer zu glauben. Gangunsicherheit ist auch typisch.


Welche Kapseln hast du? Die mit vielen kleinen Kügelchen o mit 3 grossen?

Ich würde auch auf 200mg hochgehen. Du scheinst sehr sensibel zu reagieren u solltest seeeeehhhr langsam ausschleichen, wenn du schon bei der oberen Reduzierung Probleme hast..

Lg

Ich habe die mit 3 größeren drin ( bei 37,5 mg )
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Nebenwirkungen: Starke Angstzustände, Schwindel, neben mir stehen, Benommenheit, Muskelzittern, große Pupillen, Appetitverlust, Mundtrockenheit, Schüttelfrost, starke Bronchitis, Übelkeit

02.02.2017 – 16.02.2017 75mg
Nebenwirkungen:
1 Std. nach Einnahme extreme Energie, keine Panik/Angst mehr, ca. 2 Tage lang Schwindel, Muskelzittern, weiterhin Appetitverlust, Gefühlsverlust, Übelkeit, heißer Kopf, Schlafstörungen, Schüttelfrost, nach 11 Tagen Einnahme wieder Panikattacken, Alpträume, starkes schwitzen

17.02.2017 – 14.03.2017 150mg
Nebenwirkungen:
Ca. 2 Tage Schwindel, Angst ( Körperliche Symptome kamen keine ), Gedanken besser unter Kontrolle, Enorme Energie (verschwand aber nach ca. 9 Tagen), Schlafstörungen, Appetitverlust, Alpträume, starkes schwitzen, Gefühlsverlust, Orgasmusstörungen, Muskelzittern, an einigen Tagen „ Glücksgefühle“

15.03.2017 – 04.04.2017 187,5mg
Nebenwirkungen:
Angst ( Körperliche Symptome kamen keine ), Gedanken wurden schlechter, traurigkeit, Schlafstörungen, Gefühlsverlust, Orgasmusstörungen, Muskelzittern, Appetitverlust, Alpträume, starkes schwitzen, schlechte Gedanken

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Angst ( Körperliche Symptome kamen keine ), Gedanken wurden schlechter, traurigkeit, Schlafstörungen, Gefühlsverlust, Orgasmusstörungen, Muskelzittern, Appetitverlust, Alpträume, starkes schwitzen, schlechte Gedanken

17.04.2017 – heute 187,5mg
Nebenwirkungen:
plötzliche Grippe mit Schnupfen und Husten, Hoffnungslosigkeit, Gang Unsicherheit, Probleme beim fokussieren von Gegenständen, große Pupillen, durch die Symptome wieder Angst verrückt zu werden, traurig

Jamie
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Re: Venlafaxin von 225 mg auf 187,5 mg

Beitrag von Jamie » Samstag, 22.04.17, 17:49

Hallo mamalady,

willkommen im Forum :).

Es steht dir frei, auch noch zwei drei Tage abzuwarten und dich zu beobachten, wenn du nicht wieder hoch gehen möchtest.
Du entscheidest, wir können nur Tipps und Eindrücke wiedergeben.

Ich glaube, dass das Hochdosieren bei dir schon notwendig sein wird, weil eine Absetzgrippe doch ein vergleichsweise massives Absetzsymptom ist und es unzählige Wochen dauern kann, bis man sich nach so etwas stabilisiert.
Lieber Aufdosieren und sich fangen, als wochenlang auf einer niedrigeren Dosis dümpeln, sich anhaltend mies fühlen und dann in der Verzweiflung doch wieder etwas mehr nehmen.

Ich verlinke dir unsere ausführliche Absetzsymptomliste, vielleicht erkennst du dich darin wieder: viewtopic.php?f=18&t=12534

PS. zur einfachen Klärung: Absetzsymptome sind ein Zeichen, dass das ZNS mit der Dosisreduktion nicht zurecht kommt. Symptome können mild, mittelgradig und schwer ausfallen, von leichten Beeinträchtigungen bis hin zum / zur völligen Knock Out / Bettlägerigkeit / Krankenhaus.
Wenn dein ZNS bereits beim ersten Dosisschritt so "meckert", dann steht zu vermuten, dass du zu den Sensiblen gehörst und wirklich nur sehr vorsichtig absetzen kannst und ich würde mir das mit dem Höhergehen wirklich überlegen.

Viele Grüße
Jamie

Bitte auch hier lesen: Zur Situation im Forum: viewtopic.php?f=43&t=12938
Zuletzt geändert von Jamie am Samstag, 22.04.17, 17:51, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: ergänzt
...........SIGNATUR...............


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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


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Re: Venlafaxin von 225 mg auf 187,5 mg

Beitrag von mamaladyx089 » Samstag, 22.04.17, 17:58

Jamie hat geschrieben:Hallo mamalady,

willkommen im Forum :).

Es steht dir frei, auch noch zwei drei Tage abzuwarten und dich zu beobachten, wenn du nicht wieder hoch gehen möchtest.
Du entscheidest, wir können nur Tipps und Eindrücke wiedergeben.

Ich glaube, dass das Hochdosieren bei dir schon notwendig sein wird, weil eine Absetzgrippe doch ein vergleichsweise massives Absetzsymptom ist und es unzählige Wochen dauern kann, bis man sich nach so etwas stabilisiert.
Lieber Aufdosieren und sich fangen, als wochenlang auf einer niedrigeren Dosis dümpeln, sich anhaltend mies fühlen und dann in der Verzweiflung doch wieder etwas mehr nehmen.

Ich verlinke dir unsere ausführliche Absetzsymptomliste, vielleicht erkennst du dich darin wieder: viewtopic.php?f=18&t=12534

PS. zur einfachen Klärung: Absetzsymptome sind ein Zeichen, dass das ZNS mit der Dosisreduktion nicht zurecht kommt. Symptome können mild, mittelgradig und schwer ausfallen, von leichten Beeinträchtigungen bis hin zum / zur völligen Knock Out / Bettlägerigkeit / Krankenhaus.
Wenn dein ZNS bereits beim ersten Dosisschritt so "meckert", dann steht zu vermuten, dass du zu den Sensiblen gehörst und wirklich nur sehr vorsichtig absetzen kannst und ich würde mir das mit dem Höhergehen wirklich überlegen.

Viele Grüße
Jamie

Bitte auch hier lesen: Zur Situation im Forum: viewtopic.php?f=43&t=12938

Vielen lieben Dank. Ich hatte die Tabletten wirklich "besser in Erinnerung" damals, 2011/2012 ging es mir mit den Tabletten wirklich gut. Ich habe Sie damals relativ schnell eingeschlichen und am ende relativ wieder schnell abgesetzt. Ohne größere Probleme. Diesmal ist leider alles anders. Ich habe mit 37,5 mg begonnen und habe damals ebenfalls eine schwere Grippe bekommen und ich dachte, ich muss sterben. So schlimme Nebenwirkungen hatte ich... Naja, ich werde morgen wieder 200 mg nehmen.
Diagnosen:

generalisierte Angststörung
Hypochondrie
Rez. depressive Episoden

Dezember 2011 - 2014 beginn von Venlafaxin wegen starken Angstzuständen. ( An Nebenwirkungen kann ich mich nicht mehr erinnern ) Beginn mit 37,5 mg - 150 mg
Dann erfolgreich abgesetzt


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24.01 – 01.02.2017 37,5mg
Nebenwirkungen: Starke Angstzustände, Schwindel, neben mir stehen, Benommenheit, Muskelzittern, große Pupillen, Appetitverlust, Mundtrockenheit, Schüttelfrost, starke Bronchitis, Übelkeit

02.02.2017 – 16.02.2017 75mg
Nebenwirkungen:
1 Std. nach Einnahme extreme Energie, keine Panik/Angst mehr, ca. 2 Tage lang Schwindel, Muskelzittern, weiterhin Appetitverlust, Gefühlsverlust, Übelkeit, heißer Kopf, Schlafstörungen, Schüttelfrost, nach 11 Tagen Einnahme wieder Panikattacken, Alpträume, starkes schwitzen

17.02.2017 – 14.03.2017 150mg
Nebenwirkungen:
Ca. 2 Tage Schwindel, Angst ( Körperliche Symptome kamen keine ), Gedanken besser unter Kontrolle, Enorme Energie (verschwand aber nach ca. 9 Tagen), Schlafstörungen, Appetitverlust, Alpträume, starkes schwitzen, Gefühlsverlust, Orgasmusstörungen, Muskelzittern, an einigen Tagen „ Glücksgefühle“

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Nebenwirkungen:
Angst ( Körperliche Symptome kamen keine ), Gedanken wurden schlechter, traurigkeit, Schlafstörungen, Gefühlsverlust, Orgasmusstörungen, Muskelzittern, Appetitverlust, Alpträume, starkes schwitzen, schlechte Gedanken

05.04.2017 – 16.04.2017 225mg
Nebenwirkungen:
Angst ( Körperliche Symptome kamen keine ), Gedanken wurden schlechter, traurigkeit, Schlafstörungen, Gefühlsverlust, Orgasmusstörungen, Muskelzittern, Appetitverlust, Alpträume, starkes schwitzen, schlechte Gedanken

17.04.2017 – heute 187,5mg
Nebenwirkungen:
plötzliche Grippe mit Schnupfen und Husten, Hoffnungslosigkeit, Gang Unsicherheit, Probleme beim fokussieren von Gegenständen, große Pupillen, durch die Symptome wieder Angst verrückt zu werden, traurig

Annanas
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Re: Venlafaxin von 225 mg auf 187,5 mg

Beitrag von Annanas » Samstag, 22.04.17, 18:16

Hallo mamalady :) ,
mamaladyx089 hat geschrieben: Ich hatte die Tabletten wirklich "besser in Erinnerung" damals, 2011/2012 ging es mir mit den Tabletten wirklich gut. Ich habe Sie damals relativ schnell eingeschlichen und am ende relativ wieder schnell abgesetzt. Ohne größere Probleme. Diesmal ist leider alles anders.
Auch wenn es einmal geklappt hat, ist das leider kein Garant dafür, daß es beim nächsten Mal genauso läuft.
Es ist auch eher so, je mehr Absetzprozesse man hinter sich hat, um so schwieriger kann sich der nächste gestalten.

Ich würde auch die 200 mg wieder nehmen u. dann vorsichtiger absetzen. Jeder reagiert anders u. es könnte auch sein,
daß noch schwerwiegendere Symptome folgen.
Bei mir z.B. ist es bei den meisten Reduktionen so, daß die Symptomatik erst so richtig in der 3. Woche nach Verringerung
der Dosis einsetzt. Auch beim ersten Mal ging es mir in den ersten 2 Wochen noch relativ gut.
mamaladyx089 hat geschrieben:Ich möchte, wenn ich bei 150 mg angekommen bin, möchte ich erstmal dabei bleiben.
Mamalady, du hattest geschrieben, daß du an einer Angststörung leidest - wurde dir deswegen schon mal eine Psychotherapie
nahegelegt? Damit man an die Ursachen dieser Störung herankommt - Psychopharmaka deckeln ja nur die Symptome, aber
heilen nicht.

Bei Langzeiteinnahme können sie selbst die Beschwerden hervorrufen, gegen die man sie eigentlich verschrieben bekommen hat -
dazu kommen u.U. noch andere gesundheitliche Probleme.

Ich will dich nicht überreden, aber hast du schon mal daran gedacht, wieder ganz mit der Venlafaxin-Einnahme aufzuhören?
Das bleibt natürlich deine Entscheidung - aber lies bitte ganz in Ruhe, den von Padma :) verlinkten Thread - vllt dient
der auch der Entscheidungsfindung.

Liebe Grüße von Anna
Vorgeschichte:
► Text zeigen
Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
► Text zeigen

seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)

Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

mamaladyx089
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Re: Venlafaxin von 225 mg auf 187,5 mg

Beitrag von mamaladyx089 » Samstag, 22.04.17, 18:22

Annanas hat geschrieben:Hallo mamalady :) ,
mamaladyx089 hat geschrieben: Ich hatte die Tabletten wirklich "besser in Erinnerung" damals, 2011/2012 ging es mir mit den Tabletten wirklich gut. Ich habe Sie damals relativ schnell eingeschlichen und am ende relativ wieder schnell abgesetzt. Ohne größere Probleme. Diesmal ist leider alles anders.
Auch wenn es einmal geklappt hat, ist das leider kein Garant dafür, daß es beim nächsten Mal genauso läuft.
Es ist auch eher so, je mehr Absetzprozesse man hinter sich hat, um so schwieriger kann sich der nächste gestalten.

Ich würde auch die 200 mg wieder nehmen u. dann vorsichtiger absetzen. Jeder reagiert anders u. es könnte auch sein,
daß noch schwerwiegendere Symptome folgen.
Bei mir z.B. ist es bei den meisten Reduktionen so, daß die Symptomatik erst so richtig in der 3. Woche nach Verringerung
der Dosis einsetzt. Auch beim ersten Mal ging es mir in den ersten 2 Wochen noch relativ gut.
mamaladyx089 hat geschrieben:Ich möchte, wenn ich bei 150 mg angekommen bin, möchte ich erstmal dabei bleiben.
Mamalady, du hattest geschrieben, daß du an einer Angststörung leidest - wurde dir deswegen schon mal eine Psychotherapie
nahegelegt? Damit man an die Ursachen dieser Störung herankommt - Psychopharmaka deckeln ja nur die Symptome, aber
heilen nicht.

Bei Langzeiteinnahme können sie selbst die Beschwerden hervorrufen, gegen die man sie eigentlich verschrieben bekommen hat -
dazu kommen u.U. noch andere gesundheitliche Probleme.

Ich will dich nicht überreden, aber hast du schon mal daran gedacht, wieder ganz mit der Venlafaxin-Einnahme aufzuhören?
Das bleibt natürlich deine Entscheidung - aber lies bitte ganz in Ruhe, den von Padma :) verlinkten Thread - vllt dient
der auch der Entscheidungsfindung.

Liebe Grüße von Anna
Liebe Anna, ich habe direkt, als ich die Ads im Dezember 16 verschrieben bekommen habe, eine Psychotherapie beantragt. Diese wurde nun genehmigt und beginnt nächste Woche. 2012 war ich in der Tagesklinik und im Anschluss daran habe ich ebenfalls bereits einen Psychotherapie gemacht
Diagnosen:

generalisierte Angststörung
Hypochondrie
Rez. depressive Episoden

Dezember 2011 - 2014 beginn von Venlafaxin wegen starken Angstzuständen. ( An Nebenwirkungen kann ich mich nicht mehr erinnern ) Beginn mit 37,5 mg - 150 mg
Dann erfolgreich abgesetzt


Medikament Venlafaxin

24.01 – 01.02.2017 37,5mg
Nebenwirkungen: Starke Angstzustände, Schwindel, neben mir stehen, Benommenheit, Muskelzittern, große Pupillen, Appetitverlust, Mundtrockenheit, Schüttelfrost, starke Bronchitis, Übelkeit

02.02.2017 – 16.02.2017 75mg
Nebenwirkungen:
1 Std. nach Einnahme extreme Energie, keine Panik/Angst mehr, ca. 2 Tage lang Schwindel, Muskelzittern, weiterhin Appetitverlust, Gefühlsverlust, Übelkeit, heißer Kopf, Schlafstörungen, Schüttelfrost, nach 11 Tagen Einnahme wieder Panikattacken, Alpträume, starkes schwitzen

17.02.2017 – 14.03.2017 150mg
Nebenwirkungen:
Ca. 2 Tage Schwindel, Angst ( Körperliche Symptome kamen keine ), Gedanken besser unter Kontrolle, Enorme Energie (verschwand aber nach ca. 9 Tagen), Schlafstörungen, Appetitverlust, Alpträume, starkes schwitzen, Gefühlsverlust, Orgasmusstörungen, Muskelzittern, an einigen Tagen „ Glücksgefühle“

15.03.2017 – 04.04.2017 187,5mg
Nebenwirkungen:
Angst ( Körperliche Symptome kamen keine ), Gedanken wurden schlechter, traurigkeit, Schlafstörungen, Gefühlsverlust, Orgasmusstörungen, Muskelzittern, Appetitverlust, Alpträume, starkes schwitzen, schlechte Gedanken

05.04.2017 – 16.04.2017 225mg
Nebenwirkungen:
Angst ( Körperliche Symptome kamen keine ), Gedanken wurden schlechter, traurigkeit, Schlafstörungen, Gefühlsverlust, Orgasmusstörungen, Muskelzittern, Appetitverlust, Alpträume, starkes schwitzen, schlechte Gedanken

17.04.2017 – heute 187,5mg
Nebenwirkungen:
plötzliche Grippe mit Schnupfen und Husten, Hoffnungslosigkeit, Gang Unsicherheit, Probleme beim fokussieren von Gegenständen, große Pupillen, durch die Symptome wieder Angst verrückt zu werden, traurig

Annanas
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Re: Venlafaxin von 225 mg auf 187,5 mg

Beitrag von Annanas » Samstag, 22.04.17, 22:07

Liebe mamalady :) ,
mamaladyx089 hat geschrieben:ich habe direkt, als ich die Ads im Dezember 16 verschrieben bekommen habe, eine Psychotherapie beantragt. Diese wurde nun genehmigt und beginnt nächste Woche.
Das finde ich schon mal super - ich hoffe sehr für dich, daß du dabei den Auslöser/Grund für die Ängste finden u.
gemeinsam mit dem Therapeuten/der Therapeutin an Strategien gegen aufkommende Ängste arbeiten kannst.
Wenn die Chemie zwischen euch stimmt und du offen dafür bist, kann eine Psychotherapie wirklich sehr
hilfreich sein.

Ich hoffe sehr, daß das alles klappt u. ich wünsche mir für dich auch einen Therapeuten, der die
Psychopharmakaverschreibungen heutzutage mit etwas kritischen Augen sieht.

Ich drücke dir ganz fest die Daumen, daß du beim ersten Gespräch mit einem guten Gefühl aus dem
Zimmer gehst.

Liebe Grüße von Anna

PS: Mamalady, ich habe deinen Thread zur Suche nach Gleichgesinnten in die Rubrik "Persönlicher Austausch" verschoben!
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)

Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

mamaladyx089
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Re: Venlafaxin von 225 mg auf 187,5 mg

Beitrag von mamaladyx089 » Samstag, 22.04.17, 22:42

Annanas hat geschrieben:Liebe mamalady :) ,


Ich hoffe sehr, daß das alles klappt u. ich wünsche mir für dich auch einen Therapeuten, der die
Psychopharmakaverschreibungen heutzutage mit etwas kritischen Augen sieht.

Ich drücke dir ganz fest die Daumen, daß du beim ersten Gespräch mit einem guten Gefühl aus dem
Zimmer gehst.

Liebe Grüße von Anna

PS: Mamalady, ich habe deinen Thread zur Suche nach Gleichgesinnten in die Rubrik "Persönlicher Austausch" verschoben!

Vielen lieben Dank Anna. Ich war bereits 6x zur Probe bei Ihm. Da alles " gepasst " hat, hat er eine Langzeittherapie beantragt, die nun genehmigt wurde. Nachdem was ich hier alles über AD gelesen habe, bin ich mir sehr unsicher, was dieses Thema betrifft. Danke für das "verschieben"
Diagnosen:

generalisierte Angststörung
Hypochondrie
Rez. depressive Episoden

Dezember 2011 - 2014 beginn von Venlafaxin wegen starken Angstzuständen. ( An Nebenwirkungen kann ich mich nicht mehr erinnern ) Beginn mit 37,5 mg - 150 mg
Dann erfolgreich abgesetzt


Medikament Venlafaxin

24.01 – 01.02.2017 37,5mg
Nebenwirkungen: Starke Angstzustände, Schwindel, neben mir stehen, Benommenheit, Muskelzittern, große Pupillen, Appetitverlust, Mundtrockenheit, Schüttelfrost, starke Bronchitis, Übelkeit

02.02.2017 – 16.02.2017 75mg
Nebenwirkungen:
1 Std. nach Einnahme extreme Energie, keine Panik/Angst mehr, ca. 2 Tage lang Schwindel, Muskelzittern, weiterhin Appetitverlust, Gefühlsverlust, Übelkeit, heißer Kopf, Schlafstörungen, Schüttelfrost, nach 11 Tagen Einnahme wieder Panikattacken, Alpträume, starkes schwitzen

17.02.2017 – 14.03.2017 150mg
Nebenwirkungen:
Ca. 2 Tage Schwindel, Angst ( Körperliche Symptome kamen keine ), Gedanken besser unter Kontrolle, Enorme Energie (verschwand aber nach ca. 9 Tagen), Schlafstörungen, Appetitverlust, Alpträume, starkes schwitzen, Gefühlsverlust, Orgasmusstörungen, Muskelzittern, an einigen Tagen „ Glücksgefühle“

15.03.2017 – 04.04.2017 187,5mg
Nebenwirkungen:
Angst ( Körperliche Symptome kamen keine ), Gedanken wurden schlechter, traurigkeit, Schlafstörungen, Gefühlsverlust, Orgasmusstörungen, Muskelzittern, Appetitverlust, Alpträume, starkes schwitzen, schlechte Gedanken

05.04.2017 – 16.04.2017 225mg
Nebenwirkungen:
Angst ( Körperliche Symptome kamen keine ), Gedanken wurden schlechter, traurigkeit, Schlafstörungen, Gefühlsverlust, Orgasmusstörungen, Muskelzittern, Appetitverlust, Alpträume, starkes schwitzen, schlechte Gedanken

17.04.2017 – heute 187,5mg
Nebenwirkungen:
plötzliche Grippe mit Schnupfen und Husten, Hoffnungslosigkeit, Gang Unsicherheit, Probleme beim fokussieren von Gegenständen, große Pupillen, durch die Symptome wieder Angst verrückt zu werden, traurig

Horni
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Re: Venlafaxin von 225 mg auf 187,5 mg

Beitrag von Horni » Sonntag, 23.04.17, 8:44

Halloamalady
Herzlich willkommen bei Adfd.
Dass was du beschreibst mit dem Pupillen ist typisch für Venlafaxin.
Versuche es nicht zu beachten. Und nimm es erst Mal hin.
Das Zeug abzusetzen begleitend mit der Therapie ist das einzig richtige!
Bitte mit der Reduktion langsam und behutsam umgehen dann klappt es am besten und schont dein Körper.
Hier wird alle 4 bis 6 Wochen reduziert um 5 bis maximal 10%.
Ist jedoch keine Faustregel für jedermann.
Für mich zum Beispiel sind schon 5% zu viel.
Ich reduziere um 2,5%
Viele Grüsse
Horni
"Berichtet euren Mitmenschen welche Verherende Wirkung Antidepressiva haben können und wie Verständnis los damit umgegangen wird."
Gebt uns eine Stimme!!!

Verküpfung zum Paroxetin Betroffenen Thread:
viewtopic.php?f=18&t=10777&hilit=Paroxetin+betroffenen

mamaladyx089
Beiträge: 16
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Re: Venlafaxin von 225 mg auf 187,5 mg

Beitrag von mamaladyx089 » Sonntag, 23.04.17, 10:05

Lieber Horni,

das ist garnicht so leicht. Ich habe nämlich echt Schwierigkeiten, mit meinen Augen etwas zu fokussieren und sehe schnell doppelt. Aber ich versuche, es nicht zu beachten
Diagnosen:

generalisierte Angststörung
Hypochondrie
Rez. depressive Episoden

Dezember 2011 - 2014 beginn von Venlafaxin wegen starken Angstzuständen. ( An Nebenwirkungen kann ich mich nicht mehr erinnern ) Beginn mit 37,5 mg - 150 mg
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Medikament Venlafaxin

24.01 – 01.02.2017 37,5mg
Nebenwirkungen: Starke Angstzustände, Schwindel, neben mir stehen, Benommenheit, Muskelzittern, große Pupillen, Appetitverlust, Mundtrockenheit, Schüttelfrost, starke Bronchitis, Übelkeit

02.02.2017 – 16.02.2017 75mg
Nebenwirkungen:
1 Std. nach Einnahme extreme Energie, keine Panik/Angst mehr, ca. 2 Tage lang Schwindel, Muskelzittern, weiterhin Appetitverlust, Gefühlsverlust, Übelkeit, heißer Kopf, Schlafstörungen, Schüttelfrost, nach 11 Tagen Einnahme wieder Panikattacken, Alpträume, starkes schwitzen

17.02.2017 – 14.03.2017 150mg
Nebenwirkungen:
Ca. 2 Tage Schwindel, Angst ( Körperliche Symptome kamen keine ), Gedanken besser unter Kontrolle, Enorme Energie (verschwand aber nach ca. 9 Tagen), Schlafstörungen, Appetitverlust, Alpträume, starkes schwitzen, Gefühlsverlust, Orgasmusstörungen, Muskelzittern, an einigen Tagen „ Glücksgefühle“

15.03.2017 – 04.04.2017 187,5mg
Nebenwirkungen:
Angst ( Körperliche Symptome kamen keine ), Gedanken wurden schlechter, traurigkeit, Schlafstörungen, Gefühlsverlust, Orgasmusstörungen, Muskelzittern, Appetitverlust, Alpträume, starkes schwitzen, schlechte Gedanken

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17.04.2017 – heute 187,5mg
Nebenwirkungen:
plötzliche Grippe mit Schnupfen und Husten, Hoffnungslosigkeit, Gang Unsicherheit, Probleme beim fokussieren von Gegenständen, große Pupillen, durch die Symptome wieder Angst verrückt zu werden, traurig

Horni
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Re: Venlafaxin von 225 mg auf 187,5 mg

Beitrag von Horni » Sonntag, 23.04.17, 18:49

Hallo mamalady,
Ich weiss genau was du meinst.
Dir bleibt leider nix übrig als weiter zu machen.
Es gibt da keine Wunderpille oder eine elegantere Lösung als langsam laut Adfd regeln abzudosieren und die ekelhaften Symptome ertragen.
Es ist die nackte Wahrheit.
Ich selber kämpfe mit allem möglichen seid zwei Jahren ohne Unterstützung oder Verständnis von der Seite derer in weiss.
Die haben alle meiner Meinung nach ein "Weißkittel-Syndrom". :D
Lg
Horni
"Berichtet euren Mitmenschen welche Verherende Wirkung Antidepressiva haben können und wie Verständnis los damit umgegangen wird."
Gebt uns eine Stimme!!!

Verküpfung zum Paroxetin Betroffenen Thread:
viewtopic.php?f=18&t=10777&hilit=Paroxetin+betroffenen

Shonah
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Registriert: Dienstag, 05.01.16, 13:09

Re: Venlafaxin von 225 mg auf 187,5 mg

Beitrag von Shonah » Montag, 24.04.17, 12:37

Hallo Mamalady,

Ich setze ebenfalls Venlafaxin ab und kenne das mit dem nicht Fokussieren können.

Das hat bei mir wieder nach gelassen, dafür tränen meine Augen jetzt sehr viel.

Wie Horni schon schrieb müssen wir da wohl jetzt durch.

Wobei die Probleme mit den Augen bei mir das wenigere Übel im Entzug sind.

Du wirst das schaffen.


LG Shonah
2008 Diagnosen: schwere depressive Episode
Generalisierte Angststörung mit PA

300mg Venlafaxin

2009 : 150mg V.
75mg V.
2010 : 37,5 mg V.
11/2010: abgesetzt

12/2010 : 37,5mg V.
2011 : 75mg V.
2013 : 37,5mg V.
2014 : 37,5mg V. unret.
2015 : 18,25mg V. unret.
01.11.15 9mg V. unret.
12.11.15 : abgesetzt
17.11.15 18.25 mg V. unret.
29.12.15 : 9mg V. unret.
9mg V. unret.
12.01.16 : 9 mg V. unret. früh
7mg V. unret. Abend
11.02.16 : 9 mg V. unret. Früh
3mg V. unret. Abend
11.03.16 : 9 mg V. (u) früh
2 mg V. (u) spät
11.04.16 : 9 mg V.(u) früh
11.05.16 : 8 mg V.(u) früh
12.05.16 : betablocker halbiert da RR zu niedrig
auf ärztlichen Rat
Symptome : - Schwindel, Kreislaufbeschwerden,
Muskelzuckungen am ganzen Körper,
hin und wieder PA,
sehr oft starkes Frieren, Herzrasen,
körperliche Schwäche, laute
rumpelnde Darmgeräusche, Konzen-
trationsprobleme

01.07.16 8 mg V. ret.
04.07.16 8 mg V. unret.
06.07.16 9 mg V. u.
19.11.16 8,5 mg V. u.
06.01.17 8,0 mg V. u.
Symptome: Herzstolpern (auch in Salven), Schwindel,
Rückenschmerzen, extrem trockene Haut,
Kopfschmerzen, Schlafprobleme, geringe
Belastbarkeit, Augen brennen...
12.01.17 ProBioCult 3x1
Hepatodoron 0-0-0-2
8mg V. u.
9.2.17 alle NEM abgesetzt
Derzeitige Symptome: Pulsschwankungen (mal hoch, mal tief), tränende Augen, Bauchschmerzen (Blähungen), Rückenschmerzen (BWS, LWS), Gelenkschmerzen, Leistungsschwach

27.2.17 7,5 mg V. u.
08.04.17 7,0 mg V.u.
18.05.17 6,7mg V.u.
10.6.17 6,3 mg V. u.
30.6.17 5,7 mg V. u.
11.8.17 5,2 mg V. u.
19.9.17 4,5 mg V. u.
22.10.17 4,0 mg V. u.
25.11.17 3,7mg V. u.
20.12.17 3,4mg V. u.
20.1.18 3,2mg V. u.
20.2.18 3,0mg V. u.
20.3.18 2,8mg V. u.
20.5.18. 2,5mg V.u.
20.6.18 2,2mg V.u.
20.7.18 1,9 mg V.u.
5.9.18 1,7mg V.u.
14.10.18 1,7mg V. ret.

Psychiatrie, nix geht mehr

10.11.18 37,5 mg ret

Aktuelle Medikation:
Morgens: Venlafaxin ret. 37,5
Metoprolol ret. 25mg
Abends: Metoprolol ret. 25mg

mamaladyx089
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Re: Venlafaxin von 225 mg auf 187,5 mg

Beitrag von mamaladyx089 » Montag, 24.04.17, 14:49

Shonah hat geschrieben:Hallo Mamalady,

Ich setze ebenfalls Venlafaxin ab und kenne das mit dem nicht Fokussieren können.

Das hat bei mir wieder nach gelassen, dafür tränen meine Augen jetzt sehr viel.

Wie Horni schon schrieb müssen wir da wohl jetzt durch.

Wobei die Probleme mit den Augen bei mir das wenigere Übel im Entzug sind.

Du wirst das schaffen.


LG Shonah

Hallo Shonah,

körperlich geht es mir besser. Gefühlsmäßig leider nicht gut. Es ist für mich immer noch schwer zu verstehen, das 37 mg weniger, solche Probleme bereiten. Ich habe das Gefühl, " durchzudrehen ". Obwohl 187,5 mg ja immer noch eine hohe Dosis ist.

Dir auch alles Gute für den Entzug
Diagnosen:

generalisierte Angststörung
Hypochondrie
Rez. depressive Episoden

Dezember 2011 - 2014 beginn von Venlafaxin wegen starken Angstzuständen. ( An Nebenwirkungen kann ich mich nicht mehr erinnern ) Beginn mit 37,5 mg - 150 mg
Dann erfolgreich abgesetzt


Medikament Venlafaxin

24.01 – 01.02.2017 37,5mg
Nebenwirkungen: Starke Angstzustände, Schwindel, neben mir stehen, Benommenheit, Muskelzittern, große Pupillen, Appetitverlust, Mundtrockenheit, Schüttelfrost, starke Bronchitis, Übelkeit

02.02.2017 – 16.02.2017 75mg
Nebenwirkungen:
1 Std. nach Einnahme extreme Energie, keine Panik/Angst mehr, ca. 2 Tage lang Schwindel, Muskelzittern, weiterhin Appetitverlust, Gefühlsverlust, Übelkeit, heißer Kopf, Schlafstörungen, Schüttelfrost, nach 11 Tagen Einnahme wieder Panikattacken, Alpträume, starkes schwitzen

17.02.2017 – 14.03.2017 150mg
Nebenwirkungen:
Ca. 2 Tage Schwindel, Angst ( Körperliche Symptome kamen keine ), Gedanken besser unter Kontrolle, Enorme Energie (verschwand aber nach ca. 9 Tagen), Schlafstörungen, Appetitverlust, Alpträume, starkes schwitzen, Gefühlsverlust, Orgasmusstörungen, Muskelzittern, an einigen Tagen „ Glücksgefühle“

15.03.2017 – 04.04.2017 187,5mg
Nebenwirkungen:
Angst ( Körperliche Symptome kamen keine ), Gedanken wurden schlechter, traurigkeit, Schlafstörungen, Gefühlsverlust, Orgasmusstörungen, Muskelzittern, Appetitverlust, Alpträume, starkes schwitzen, schlechte Gedanken

05.04.2017 – 16.04.2017 225mg
Nebenwirkungen:
Angst ( Körperliche Symptome kamen keine ), Gedanken wurden schlechter, traurigkeit, Schlafstörungen, Gefühlsverlust, Orgasmusstörungen, Muskelzittern, Appetitverlust, Alpträume, starkes schwitzen, schlechte Gedanken

17.04.2017 – heute 187,5mg
Nebenwirkungen:
plötzliche Grippe mit Schnupfen und Husten, Hoffnungslosigkeit, Gang Unsicherheit, Probleme beim fokussieren von Gegenständen, große Pupillen, durch die Symptome wieder Angst verrückt zu werden, traurig

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