Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->

Liebe Fories, liebe Interessierte,

seit 1.8.2019 gibt es Änderungen im Forum. Es ist nur noch teilweise öffentlich zugänglich. Ohne Anmeldung können nur die Rubriken "Informationen", "Neue Teilnehmer" sowie "Erfahrungsberichte" gelesen werden.

Die anderen Rubriken sind nur noch für registrierte Mitglieder einsehbar. Dazu gehört auch der Bereich "Ausschleichen von Psychopharmaka" mit Dokumentation der einzelnen Verläufe (Tagebücher) zum Absetzen von Antidepressiva, Neuroleptika und Benzodiazepinen. Hier findet Ihr alle Neuerungen und Änderungen. Hier steht alles Wichtige für noch nicht registrierte Interessierte.

Wir sind ein Selbsthilfeforum. Wer sich registriert, um einen eigenen Thread zu eröffnen, entscheidet sich auch dafür, sich aktiv mit den bereitgestellten Informationen auseinanderzusetzen. Neue Mitglieder bitten wir daher, sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten, die Grundlagentexte durchzulesen und anzueignen. Wer nach der Registrierung nur still mitlesen will, ist auch willkommen.

Ein Dankeschön an alle, die sich bereits aktiv in den Erfahrungsaustausch einbringen. Gegenseitige Unterstützung stärkt jede Selbsthilfegruppe.

Euer ADFD-Team

Cymbalta (Duloxetin)... Abhängigkeit?! Folgen?!

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
:schnecke: Bitte lies unsere Forenregeln, bevor Du Dich registrierst.
Jonny90
Beiträge: 12
Registriert: Mittwoch, 03.05.17, 21:54

Cymbalta (Duloxetin)... Abhängigkeit?! Folgen?!

Beitrag von Jonny90 » Mittwoch, 03.05.17, 22:26

Hallo liebe Gemeinde,

Ehrlich gesagt, habe ich im Moment eigentlich überhaupt keine Zeit, mich mit diesem Thema auseinanderzusetzen, aber aus irgendwelchen Gründen sollte es heute Abend wohl so sein, dass ich auf dieses Forum aufmerksam werde. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo ich meine Geschichte beginnen soll, aber ich werde euch eine Kurzform geben.

Ich bin mittlerweile 27 Jahre alt und befürchte, ich habe ein großes Problem. Ich nehme jetzt schon seit Jahren!! Cymbalata mit einigen Pausen dazwischen. Die Pausen waren aber stets nur ein paar Wochen und sobald wieder Stress auftrat, musste ich das Medikament wieder nehmen. Ich bin wirklich verzweifelt.

Bis ich 19 Jahre alt war, hatte ich überhaupt keine gesundheitlichen Probleme in meinem Leben. Dann allerdings traten harmlose Herzbeschwerden auf, wobei ich erst jetzt im Nachhinein weiß, dass sie harmlos waren. Das war damals eine schwere Zeit bzw. ein großer Schock für mich, da ich schon immer sehr sportlich war und ob dieser Problematik keinen Sport mehr treiben durfte. Glücklicherweise fand sich nach einem Jahr ein Arzt, der die Sache korrekt diagnostizierte und mich unterrichtete, dass mein Herz völlig gesund ist und ich nur eine harmlose Funktionsstörung habe. Daraufhin habe ich wieder mit dem Sporttreiben begonnen und dachte, mein Leben im Griff zu haben.

Leider fing es vor ungefähr 7 Jahren an. Eines Tages hatte ich völlig aus dem Blauen heraus einen komischen Schwindel bzw. Problematiken im Kopf. Dementsprechend ließ ich mich komplett untersuchen und organisch war absolut nichts zu finden. Lange Rede, kurzer Sinn, man schickte mich zum Psychologen und die Diagnose lautete Depressionen. Ich war total geschockt und wollte diese Tatsache auch nicht annehmen. Aber da alle anderen Untersuchungen kein Ergebnis geliefert hatten, ließ ich mich überzeugen, das Medikament Cymbalta für 2 Wochen auszuprobieren. Die Psychiaterin versicherte mir, dass es mir in 2 Wochen viel besser gehen würde, oder wir hätten das Medikament abgesetzt. In der Tat ging es mir 2 Wochen später (mit Tablette-->120mg) viel viel besser und ich konnte mein Leben wie früher leben. Seit dem habe ich ein komplettes Studium mit einer guten Note (1,6) abgeschlossen, aber ich bin nie mehr vom Cymbalta losgekommen, wie gesagt, nur einige Wochen in den Semesterferien, im Zuge derer ich keinerlei Stress hatte, hat das Absetzen funktioniert.

Ich muss zugeben, dass ich im Moment wohl in der stressigsten Phase meines Beruflebens bin. Ich bin ein Referendar an einem Gymnasium und denke auch, dass ich für diesen Beruf absolut geeignet bin. Die Rückmeldungen waren bisher immer sehr gut, aber dennoch muss ich mein großes Geheimnis natürlich wahren. Als ich vor ein bisschen mehr als 6 Monaten mein Referendariat begonnen habe, habe ich 90mg Cymbalta eingenommen und fühlte mich einigermaßen OK, abgesehen von einer ständigen Müdigkeit. Nun 6 Monate später, habe ich das Gefühl, drehe ich komplett durch. Ich habe einen unglaublich hohen Anspruch an mich selbst und setze mich deswegen sehr unter Druck. Meine Symptome waren Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Zwanghandlungen und Ängste. Dennoch ist es mir wohl in diesem halben Jahr gelungen, einen sehr guten EIndruck auf alle an der Schule zu machen.

Da ich aber die Problematiken zuhause alleine spürte, rief ich meine behandelnde Psychiaterin wieder an, die mir dazu riet, die Dosis wieder auf 120 mg zu erhöhen. Nun nehme ich nicht seit 7 Jahren 120 mg, aber ich habe vor ein paar Tagen wieder erhöht und ich muss sagen, dass ich wieder die typischen Ersterscheinungen bemerke wie erhöhnter Blutdruck, heftiges Schwitzen etc. Langsam mache ich mir unglaubliche Sorgen, dass dieses Medikament meinen gesamten Körper zerstören wird. Unter der Gürtellinie funktioniert seit mehr als 2 Jahren kaum noch etwas, aber mir wurde von der Psychiaterin und vom Urologen versichert, dass ein Medikament niemals bleibende irreversible Schäden hinterlassen kann. Ob einer der hier veröffentlichten Beiträge kriege ich aber richtig Angst und würde am liebsten alle Cymbalta Tabletten aus dem Fenster werfen.

Dennoch muss ich aufpassen. Ich nehme seit Sonntag wieder 120 mg und muss sagen, dass ich jetzt schon gestern einen sehr guten Tag dabei hatte, an dem ich das Gefühl hatte, der Kopf und meine kognitiven Fähigkeiten werden besser.
Also... auf der einen Seite will ich unbedingt weg von diesem Dreckszeug. Auf der anderen Seite darf ich aber meine berufliche Zukunft nicht gefährden und ich weiß, dass die nächste Zeit die stressigste Zeit meines Lebens sein wird. HAbt ihr irgendwelche Ideen, was ich tun kann?? Ich benötige dringend Hilfe, darf mich aber ob meines Berufes leider nicht an einen anderen Psychiater wenden. Was soll/kann ich machen?
Liebe Grüße
Johannes
Zuletzt geändert von Jamie am Donnerstag, 04.05.17, 13:59, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Titel ergänzt, Markenname Rechtschreibung korrigiert
Start der Einnahme von Psychopharmaka am 04.06.2009 Diagnose: Depressionen
04.06.-05.08. -->Tafil + Laif 960
05.08.-01.11.09 -->Cymbalta 60mg
14.04.10 - 28.07.10 -->Cymbalta 60mg
28.07.10 - 09.12.10 -->Cymbalta 90mg
09.12.10 - 10.03.11 -->Cymbalta 60mg
10.03.11 - 05.07.11 -->Cymbalta 30mg
05.07.11 - 26.09.11 -->Cymbalta 60mg
26.09.11 - 14.11.11-->Laif 900 + Mesabona
14.11.11 - 01.09.12-->Cymbalta 30mg
07.11.12 - 02.01.13-->Cymbalta 30mg
02.01.13 - 23.07.13-->Cymbalta 120mg
23.07.13 - 05.10.13-->Cymbalta 30mg
04.03.14 - 31.07.14-->Cy 60mg
31.07.14 - 19.05.15-->Cy 90mg
15.07.15 - 24.09.15-->Brintellix 5 bzw. 10mg
24.09.15 - 15.11.16-->Cymbalta 60mg
15.11.16 - 18.01.17-->Sertralin 50 bzw. 100mg
18.01.17 - 08.03.17-->Cymbalta 60mg
08.03.17 - heute -->Cymbalta 90mg

Annanas
Moderatorenteam
Beiträge: 6114
Registriert: Montag, 25.01.16, 19:41

Re: Cymbalta (Duloxetin) ... Abhängigkeit?! Folgen?!

Beitrag von Annanas » Donnerstag, 04.05.17, 7:12

Hallo Jonny :) , herzlich willkommen im ADFD!

Ich denke, deine ganzen Beschwerden resultieren aus einem gereizten Nervensystem, dessen Auslöser
sicher im Absetzen u. Wiederaufdosieren von Cymbalta zu finden sind.

Wenn du das Medikament abgesetzt hast, hast du es dann einfach weggelassen? Das wäre ein Kaltentzug,
auf den das Gehirn mit, manchmal auch erst um Monate verzögerter, Symptomatik reagiert.

Dasselbe passiert dann beim Wiedereindosieren - dieses Auf und Ab ist ein immenser Stress für das
Zentrale Nervensystem.

Wir geben hier die Empfehlung, alle 4 -6 Wochen ca. 5 - 10% der letzten Dosis abzusetzen, damit
die Absetzsymptome möglichst moderat ausfallen u. man relativ alltagskompatibel bleibt.

Leider ist den meisten Ärzten nicht bekannt, daß Antidepressiva körperlich abhängig machen - was in einem
Umbau des Gehirns durch die Aufnahme des Wirkstoffs begründet ist. Das Gehirn versucht, mit dem Wirkstoff in
ein neues Gleichgewicht zu gelangen, um alle Aufgaben erfüllen zu können.
Beim Absetzen passiert das Gleiche in umgekehrter Richtung - das Zentrale Nervensystem muß mit weniger bzw
dann ohne Wirkstoff wieder in sein biologisches Gleichgewicht finden.

Dadurch kann es auch passieren, daß, wenn abrupt abgesetzt wird, ein Chaos im Gehirn entsteht u. es
mit starker Symptomatik reagiert, die leider der gleicht, weswegen man das Medikament überhaupt verschrieben bekommen
hat.

Ich verlinke dir unseren Einführungsthread zum AD-Absetzen - lies dir bitte alles in Ruhe durch - und wenn Fragen
auftauchen, stelle sie hier gerne:
Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen

Das fürs Erste von mir,
lG Anna
Vorgeschichte:
► Text zeigen
Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
► Text zeigen

seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)

Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

Horni
Beiträge: 628
Registriert: Donnerstag, 12.03.15, 11:22

Re: Cymbala... Abhängigkeit?! Folgen?!

Beitrag von Horni » Donnerstag, 04.05.17, 8:43

Lieber Jonny,
Willkommen im Forum.
Es ist das beste was du tun konntest dich hier anzumelden.
Auch ich habe wegen Prüfungsangsten im Studium angefangen das Dreckszeug Paroxetin zu nehmen. Das dann zu schnell abgesetzt.
Dammit begann die Hölle auf Erden.
Mache bitte diesen Fehler nicht.
Hier ist langsam ausschleichen angesagt und du kommst ans Ziel.
Lg
Horni
Zuletzt geändert von Horni am Donnerstag, 04.05.17, 14:05, insgesamt 2-mal geändert.
"Berichtet euren Mitmenschen welche Verherende Wirkung Antidepressiva haben können und wie Verständnis los damit umgegangen wird."
Gebt uns eine Stimme!!!

Verküpfung zum Paroxetin Betroffenen Thread:
viewtopic.php?f=18&t=10777&hilit=Paroxetin+betroffenen

weg

Re: Cymbala... Abhängigkeit?! Folgen?!

Beitrag von weg » Donnerstag, 04.05.17, 13:17

hallo jonny,

willkommen im forum. hier wirst du gut aufgehoben sein. zu deinen Cymbalta Tabletten möchte ich nichts sagen. mir fehlt das wissen dazu und hier gibt es sehr erfahrene wohlwollende menschen, die weiterhelfen können. deine fragen sind immer willkommen.

ich möchte dir raten, einen langfristigeren plan ins auge zu fassen:
bald sind ja die sommerferien in sicht. hier hättest du eventuell zeit, dich von deinem stress zu erholen und für dich ein programm festzulegen wie du weiter funktionieren möchtest. jetzt hättest du vielleicht zeit, dir mal die nötigen schritte zu überlegen und eventuell nägel mit kopf zu machen. lass dich beraten.

herzlich
weg

lunetta
Teamunterstützung
Beiträge: 3469
Registriert: Montag, 17.08.15, 18:09

Re: Cymbalta (Duloxetin)... Abhängigkeit?! Folgen?!

Beitrag von lunetta » Donnerstag, 04.05.17, 16:14

Hallo Johnny und willkommen bei uns!

Sehr gut, dass du auf uns aufmerksam geworden bist!

Das was du hast ist dzt. ganz sicher ein gereiztes ZNS aufgrund von Dosisänderungen deines Medikaments. Es ist erstma wichtig dass du auf einer Dosis bleibts und dich wieder stabilisierst - das geht meistens innerhalb von 3-4 Wochen.
Für danach solltest du dir einen Absetzplan machen - wir hier setzen 5-10% der Letztdosis ab, halten dann für 4-6 Wochen die Dosis und dann kommt der nächste Schritt.

Wenn du es langsam und bedächtig genug angehst wirst du alltagskompatibel bleiben und die Symptome halten sich dann auch meist in Grenzen.

GLG
► Text zeigen
.

padma
Moderatorenteam
Beiträge: 19486
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04

Re: Cymbalta (Duloxetin)... Abhängigkeit?! Folgen?!

Beitrag von padma » Donnerstag, 04.05.17, 18:21

hallo Johannes, :)

auch von mir noch willkommen.

wurdest du zufällig über die Visite Sendung auf uns aufmerksam? Ich frage nur interessehalber.
Eines Tages hatte ich völlig aus dem Blauen heraus einen komischen Schwindel bzw. Problematiken im Kopf. Dementsprechend ließ ich mich komplett untersuchen und organisch war absolut nichts zu finden. Lange Rede, kurzer Sinn, man schickte mich zum Psychologen und die Diagnose lautete Depressionen.
Also aufgrund dieser Symptomatik gleich eine Depression zu diagnostizieren und ein Antidepressivum zu geben, finde ich sehr fragwürdig :frust:
Ich habe einen unglaublich hohen Anspruch an mich selbst und setze mich deswegen sehr unter Druck. Meine Symptome waren Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Zwanghandlungen und Ängste.
Ich vermute, dass dieser hohe Anspruch dein Problem ist. Der Weg wäre daran zu arbeiten, Pillen lösen das nicht.
Hast du schon mal Psychotherapie gemacht?
Unter der Gürtellinie funktioniert seit mehr als 2 Jahren kaum noch etwas, aber mir wurde von der Psychiaterin und vom Urologen versichert, dass ein Medikament niemals bleibende irreversible Schäden hinterlassen kann.
Diese Aussage der Ärzte macht mich sprachlos :evil: . PSSD ist eine anerkannte Störung unter der die Betroffenen sehr leiden. Ob sie komplett irreversibel ist, lässt sich zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht sagen, da es die Medikamente noch nicht lange genug gibt.
Zumeist normalisieren sich die sexuellen Störungen glücklicherweise nach dem Absetzen, bzw. einige Monate später, wieder. Dennoch besteht ein Risiko, das lässt sich nicht leugnen.
Auf der anderen Seite darf ich aber meine berufliche Zukunft nicht gefährden und ich weiß, dass die nächste Zeit die stressigste Zeit meines Lebens sein wird.
Dann ist es keine wirklich gute Zeit um mit dem Ausschleichen zu beginnen. Wie lange geht dein Referendariat denn noch?
Andererseits finde ich es schon problematisch, wenn du diesen Stress nur mit einer erhöhten Dosis aushälst. Und den wirklich optimalen Zeitpunkt gibt es zumeist nicht.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
25.10.2019: 0,01 mg bin auf der Zielgeraden angelangt :D



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


Jonny90
Beiträge: 12
Registriert: Mittwoch, 03.05.17, 21:54

Re: Cymbalta (Duloxetin)... Abhängigkeit?! Folgen?!

Beitrag von Jonny90 » Donnerstag, 04.05.17, 23:21

Vielen Dank für die netten Antworten.
Ich habe allerdings panische Angst, dass sich mein Gehirn irreversibel geändert und verschlechtert hat. Heute ging es mir bis 17:00 Uhr nach der Schule eigentlich ganz gut. Dann wollte ich heute Abend noch ein bisschen arbeiten, aber das war leider unmöglich. Ich weiß nicht, wie ich dieses Gefühl beschreiben soll. Ich will mich auf etwas konzentrieren, aber mein Kopf ist wie blockiert. Ständig störende Gedanken wie Songs, die ich im Radio gehört habe oder Ähnliches.
Ich habe große Angst, mein Leben komplett zu verlieren. Mir macht mein Beruf Spaß und ich konnte mich bisher eigentlich immer auf meinen Kopf verlassen. Jetzt ist das nicht mehr so. Ich bin sehr besorgt, dass das nie wieder besser wird. Könnt ihr einschätzen, ob die langjährige Einnahme dieses Medikaments zu irreversiblen Gehirnschäden führen kann?
Ansonsten werde ich euren Tipp annehmen und erstmal bei 90mg bleiben, in der Hoffnung, dass sich das im Verlauf der nächsten Wochen stabilisiert und verbessert. Ich brauche wirklich dringend Hilfe, aber ich habe es schon mal bei einem anderen Psychiater versucht, der 1 Jahr Wartezeit hatte und trotzdem unfassbar enttäuschend war. Sein einziger Vorschlag war es, vielleicht noch zusätzlich ein anderes Medikament einzunehmen. Ich habe das Rezept zerissen und bin nie wieder zu ihm. Jetzt bin ich zwar wieder privat versichert, aber ich muss aufpassen, dass diese Erkrankung nicht rauskommt, sonst ist meine berufliche Laufbahn für immer eingeschränkt.
Denkt ihr, dass meine Konzentrationsschwierigkeiten noch von der "angeblichen" Depression kommen, oder handelt es sich hier um Nebenwirkungen der Tablette. Meine Psychiaterin betont, dass Cymbalta in hohen Dosen angeblich die kognitiven Fähigkeiten verbessert, weswegen ich auf 120 mg erhöhne sollte, aber der Blutdruckanstieg nach ein paar Tagen hat mich stutzig gemacht. Habe also erst seit letzten Sonntag bis einschließlich gestern 120 mg genommen und seit heute wieder 90. Ich verstehe eben nicht, warum es mir während des Studiums stets sehr gut mit Cymbalata ging, während es jetzt ein Fiasko ist. Vielen Dank für eure Mühen.

Liebe Grüße
Johannes
Start der Einnahme von Psychopharmaka am 04.06.2009 Diagnose: Depressionen
04.06.-05.08. -->Tafil + Laif 960
05.08.-01.11.09 -->Cymbalta 60mg
14.04.10 - 28.07.10 -->Cymbalta 60mg
28.07.10 - 09.12.10 -->Cymbalta 90mg
09.12.10 - 10.03.11 -->Cymbalta 60mg
10.03.11 - 05.07.11 -->Cymbalta 30mg
05.07.11 - 26.09.11 -->Cymbalta 60mg
26.09.11 - 14.11.11-->Laif 900 + Mesabona
14.11.11 - 01.09.12-->Cymbalta 30mg
07.11.12 - 02.01.13-->Cymbalta 30mg
02.01.13 - 23.07.13-->Cymbalta 120mg
23.07.13 - 05.10.13-->Cymbalta 30mg
04.03.14 - 31.07.14-->Cy 60mg
31.07.14 - 19.05.15-->Cy 90mg
15.07.15 - 24.09.15-->Brintellix 5 bzw. 10mg
24.09.15 - 15.11.16-->Cymbalta 60mg
15.11.16 - 18.01.17-->Sertralin 50 bzw. 100mg
18.01.17 - 08.03.17-->Cymbalta 60mg
08.03.17 - heute -->Cymbalta 90mg

Jonny90
Beiträge: 12
Registriert: Mittwoch, 03.05.17, 21:54

Re: Cymbalta (Duloxetin)... Abhängigkeit?! Folgen?!

Beitrag von Jonny90 » Donnerstag, 04.05.17, 23:24

Achso.. was ich vergessen hatte. Als ich das Medikament abgestzt hatte, hatte ich dies schon schrittweise getan. Von 60 auf 30, auf jeden 2. Tag 30 und dann auf 0. Ich glaube nur einmal, vor 3-4 Jahren, war ich mal so mutig und habe es abrupt abgesetzt, was auch gut ging, solange an der Uni keine Prüfungsphasen anstanden
Start der Einnahme von Psychopharmaka am 04.06.2009 Diagnose: Depressionen
04.06.-05.08. -->Tafil + Laif 960
05.08.-01.11.09 -->Cymbalta 60mg
14.04.10 - 28.07.10 -->Cymbalta 60mg
28.07.10 - 09.12.10 -->Cymbalta 90mg
09.12.10 - 10.03.11 -->Cymbalta 60mg
10.03.11 - 05.07.11 -->Cymbalta 30mg
05.07.11 - 26.09.11 -->Cymbalta 60mg
26.09.11 - 14.11.11-->Laif 900 + Mesabona
14.11.11 - 01.09.12-->Cymbalta 30mg
07.11.12 - 02.01.13-->Cymbalta 30mg
02.01.13 - 23.07.13-->Cymbalta 120mg
23.07.13 - 05.10.13-->Cymbalta 30mg
04.03.14 - 31.07.14-->Cy 60mg
31.07.14 - 19.05.15-->Cy 90mg
15.07.15 - 24.09.15-->Brintellix 5 bzw. 10mg
24.09.15 - 15.11.16-->Cymbalta 60mg
15.11.16 - 18.01.17-->Sertralin 50 bzw. 100mg
18.01.17 - 08.03.17-->Cymbalta 60mg
08.03.17 - heute -->Cymbalta 90mg

Murmeline
Moderatorenteam
Beiträge: 15010
Registriert: Sonntag, 11.01.15, 13:50

Re: Cymbalta (Duloxetin)... Abhängigkeit?! Folgen?!

Beitrag von Murmeline » Freitag, 05.05.17, 14:13

Hallo Johannes!
Als ich das Medikament abgestzt hatte, hatte ich dies schon schrittweise getan. Von 60 auf 30, auf jeden 2. Tag 30 und dann auf 0.
Aus der Sicht von betroffenengruppen ist eine 50% Reduktion zu schnell, und tageweises auslassen wird ebenfalls meist nicht gut vertragen. In den häufig gestellten Fragen gibt es dazu Infos: viewtopic.php?f=19&t=9913 Die Rubrik Hilfen zum Absetzen ist grundsätzlich zum Stöbern zu empfehlen.
Ich habe allerdings panische Angst, dass sich mein Gehirn irreversibel geändert und verschlechtert hat. (...) Ich bin sehr besorgt, dass das nie wieder besser wird. Könnt ihr einschätzen, ob die langjährige Einnahme dieses Medikaments zu irreversiblen Gehirnschäden führen kann?
Im großen udn ganzen gehen wir davon aus, dass sich Funktionsstörungen auch wieder regulieren
Ansonsten werde ich euren Tipp annehmen und erstmal bei 90mg bleiben, in der Hoffnung, dass sich das im Verlauf der nächsten Wochen stabilisiert und verbessert.
Bitte leg eine Sigantur an. Rechts oben auf deinen Namen, persönlicher Bereich, Profil, Signatur ändern und Ausgangsproblematik eintragen, mit halbwegs genauen Daten dazu Deinen Medikamentenverlauf, d.h., wann du wieviel genommen hast und wie du versucht hast abgesetzen bzw. die Wiedereinnahme. Die Signatur ist eine Kurzfassung, um sich einen Überblick zu verschaffen, sie ist auch Absetzdokumentation und ohne geht es hier nicht :) app.php/rules 2c Ich wünsche Dir, dass Du Dich gut stabilisieren kannst.
Ich brauche wirklich dringend Hilfe, aber ich habe es schon mal bei einem anderen Psychiater versucht, der 1 Jahr Wartezeit hatte und trotzdem unfassbar enttäuschend war. Sein einziger Vorschlag war es, vielleicht noch zusätzlich ein anderes Medikament einzunehmen.
Ja, das wird aus Hilflosigkeit oft vorgeschlagen. So kommt es zu Polymediaktion oder zu einem Medikamentenkarusell.
Denkt ihr, dass meine Konzentrationsschwierigkeiten noch von der "angeblichen" Depression kommen, oder handelt es sich hier um Nebenwirkungen der Tablette.
Es kann sich gut um Nebenwirkungen handeln. psychische udn kognitive unerwünschte Arzneimittelwirkungen werden leider schnell unterschätzt.
Meine Psychiaterin betont, dass Cymbalta in hohen Dosen angeblich die kognitiven Fähigkeiten verbessert, weswegen ich auf 120 mg erhöhne sollte, aber der Blutdruckanstieg nach ein paar Tagen hat mich stutzig gemacht. Habe also erst seit letzten Sonntag bis einschließlich gestern 120 mg genommen und seit heute wieder 90.
Ich denke, es macht Sinn, auf die Reaktionen des Körpers zu hören und nicht die Dosis hochzuschrauben, wenn sich verstärkt Nebenwirkugnen zeigen.

Grüße, Murmeline
Zuletzt geändert von padma am Freitag, 05.05.17, 18:52, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitate repariert
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Jamie
Moderatorenteam
Beiträge: 18666
Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37

Re: Cymbalta (Duloxetin)... Abhängigkeit?! Folgen?!

Beitrag von Jamie » Freitag, 05.05.17, 16:44

Hallo Johannes,
Ich verstehe eben nicht, warum es mir während des Studiums stets sehr gut mit Cymbalata ging, während es jetzt ein Fiasko ist. Vielen Dank für eure Mühen.
Antidepressiva sind nichts, was man ein Leben lang nehmen sollte. Sie waren allesamt zur Kurzzeitanwendung konzipiert bis die Pharmaindustrie auf die Idee kam sie als so verträglich und nebenwirkungsarm anzupreisen, dass man sie ruhig angeblich ein ganzes Leben lang nehmen kann [und sich die Industrie parallel schön selbst die Einnahmen damit sicherte.... :evil: ]

Fakt ist: es gibt keine gesicherten Erkenntnisse zur Langzeitanwendung von SSRI / SNRI. Deswegen weiß man nicht, was passiert, wenn man sie länger nimmt. Wir können dir aber aus unserer Erfahrung heraus sagen, dass meist nichts Gutes bei raus kommt. Zum einen weil diese Medikamente irgendwann ihre Wirkung verlieren, sodass man die Dosis steigern muss und zum anderen, weil sie stark nebenwirkungsbehaftet sind.
Ein Drittes, vielleicht das Gravierendste, kommt noch hinzu: Man ist dauerhaft nicht "man selbst" und kommt oft nicht richtig an seine Gefühle heran - parallel verleitet die Pille die Menschen dazu nicht nach den Ursachen zu schauen, weswegen man zB eigentlich depressiv wurde oder eine Angststörung entwickelte etc.
AD heilen nie, sie deckeln nur.
Was du erlebst, ist vermutlich einem gewissen Wirkverlust und einem gereizten ZNS zuzuordnen; wenn die Ärzte dir suggeriert haben, du könntest prima dein halbes Leben lang mit diesen das Nervensystem verändernden Medikamenten klar kommen, dann haben sie dich einfach belogen (und du hast es vielleicht auch nur zu gerne glauben wollen (?) :roll: ).

Ich würde dir dringend von der Dosissteigerung auf 120mg abraten, eher stabilisieren bei 90mg und dann im Laufe der nächsten Monate mal gucken, ob deine Konzentrationsfähigkeit nicht sogar besser wird, wenn du krümelchenweise etwas weg lässt.
Ich war mit vielen (angehenden) Lehrern an der Uni; ich weiß, dass das Referendariat sehr stressig ist und wünsche dir alles Gute für diese Zeit.

PS. Sich Druck machen und eine eigene übersteigerte Erwartungshaltung an den Tag legen, wie es ehrgeizige Menschen gerne tun, kann ebenfalls zu einem dermaßenen Psycho-Stress führen, dass die Kognition als erstes den Bach runtergeht, da überlastet. Pass gut auf dich auf; Stress mit AD bekämpfen zu wollen ist keine gute Idee.

Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

-----------------------------

Infos über mich:
► Text zeigen

Jonny90
Beiträge: 12
Registriert: Mittwoch, 03.05.17, 21:54

Re: Cymbalta (Duloxetin)... Abhängigkeit?! Folgen?!

Beitrag von Jonny90 » Samstag, 06.05.17, 13:35

Vielen Dank, Jamie. Ich bin ehrlich gesagt über die Freundlichkeit in diesem Forum begeistert. Ich fühle mich nun sehr schlecht damit, diese Tabletten weiterhin zu nehmen und möchte so schnell wie möglich weg von diesem Zeug, wenngleich ich dabei nicht meine komplette Zukunft aufs Spiel setzen kann.
Wie lange würdet ihr sagen, sollte ich bei 90 mg bleiben und wann sollte ich beginnen, die Dosis zu reduzieren? Jamie, ich würde absolut jubeln, wenn meine Konzentrationsfähigkeit und mein Gedankenchaos wieder besser werden würden. Nur was tue ich jetzt im Moment und wie gehe ich es an? Ich meine, ich habe mit dem Referendariat erst angefangen und es wird wsh noch stressiger, sodass ich schon überlegt hatte bis zum Ende des Referendariats im Juli 2018 90 mg zu nehmen, aber ich habe nun grausame Angst, dass diese Tablette irreversible Schäden im Gehirn anrichtet.

GIbt es denn noch jemanden hier, der vergleichbar lange Cymbalta eingenommen hat, bzw. irgendetwas darüber sagen kann, ob diese Wirkstoffe das Potential haben, Menschen langfristig das Gehirn zu zerstören. Vielen Dank für eure Mühen.

Liebe Grüße
Johannes
Start der Einnahme von Psychopharmaka am 04.06.2009 Diagnose: Depressionen
04.06.-05.08. -->Tafil + Laif 960
05.08.-01.11.09 -->Cymbalta 60mg
14.04.10 - 28.07.10 -->Cymbalta 60mg
28.07.10 - 09.12.10 -->Cymbalta 90mg
09.12.10 - 10.03.11 -->Cymbalta 60mg
10.03.11 - 05.07.11 -->Cymbalta 30mg
05.07.11 - 26.09.11 -->Cymbalta 60mg
26.09.11 - 14.11.11-->Laif 900 + Mesabona
14.11.11 - 01.09.12-->Cymbalta 30mg
07.11.12 - 02.01.13-->Cymbalta 30mg
02.01.13 - 23.07.13-->Cymbalta 120mg
23.07.13 - 05.10.13-->Cymbalta 30mg
04.03.14 - 31.07.14-->Cy 60mg
31.07.14 - 19.05.15-->Cy 90mg
15.07.15 - 24.09.15-->Brintellix 5 bzw. 10mg
24.09.15 - 15.11.16-->Cymbalta 60mg
15.11.16 - 18.01.17-->Sertralin 50 bzw. 100mg
18.01.17 - 08.03.17-->Cymbalta 60mg
08.03.17 - heute -->Cymbalta 90mg

Jonny90
Beiträge: 12
Registriert: Mittwoch, 03.05.17, 21:54

Re: Cymbalta (Duloxetin)... Abhängigkeit?! Folgen?!

Beitrag von Jonny90 » Samstag, 06.05.17, 13:48

PS: Ich bedanke mich natürlich nicht nur bei Jamie, sondern auch bei allen anderen. Es tut sehr weh, dass ich im Moment leider kaum Zeit habe, mich sehr sehr intensiv mit meiner Problematik auseinanderzusetzen. Da es mir so bescheiden geht, brauche ich sehr viel Zeit für Vorbereitungen und Ähnliches im Zuge des Referendariats. Dementsprechend würde ich mich sehr freuen, ihr würdet mir bis zu den Sommerferien weiterhin freundlich gegenüberstehen und vielleicht ist es möglich, dass ich in den Sommerferien, oder bereits ein bisschen früher, schon damit anfange, die Dosis zu reduzieren. Natürlich möchte ich die berufliche Zukunft nicht gefährden, aber vielleicht tue ich das mit einer Weitereinnahme mehr als mit dem Versuch, die Medikation abzusetzen. Vielen vielen Dank für eure Mühen. Seid ihr eigentlich Ärzte, oder warum fühlt ihr euch berufen, den Menschen hier zu helfen?
Start der Einnahme von Psychopharmaka am 04.06.2009 Diagnose: Depressionen
04.06.-05.08. -->Tafil + Laif 960
05.08.-01.11.09 -->Cymbalta 60mg
14.04.10 - 28.07.10 -->Cymbalta 60mg
28.07.10 - 09.12.10 -->Cymbalta 90mg
09.12.10 - 10.03.11 -->Cymbalta 60mg
10.03.11 - 05.07.11 -->Cymbalta 30mg
05.07.11 - 26.09.11 -->Cymbalta 60mg
26.09.11 - 14.11.11-->Laif 900 + Mesabona
14.11.11 - 01.09.12-->Cymbalta 30mg
07.11.12 - 02.01.13-->Cymbalta 30mg
02.01.13 - 23.07.13-->Cymbalta 120mg
23.07.13 - 05.10.13-->Cymbalta 30mg
04.03.14 - 31.07.14-->Cy 60mg
31.07.14 - 19.05.15-->Cy 90mg
15.07.15 - 24.09.15-->Brintellix 5 bzw. 10mg
24.09.15 - 15.11.16-->Cymbalta 60mg
15.11.16 - 18.01.17-->Sertralin 50 bzw. 100mg
18.01.17 - 08.03.17-->Cymbalta 60mg
08.03.17 - heute -->Cymbalta 90mg

weg

Re: Cymbalta (Duloxetin)... Abhängigkeit?! Folgen?!

Beitrag von weg » Samstag, 06.05.17, 15:12

hallo johannes,

du hast keine verpflichtungen uns gegenüber. du kannst dich hier so frei beteiligen, wie es dir möglich ist. es soll nicht noch ein zusätzlicher stress werden. ich werde dich gerne in meinen gedanken begleiten, so gut mir das eben selber möglich ist. ich habe dir ja schon mal vorgeschlagen, es längerfristig zu planen. mit medikamenten gibt es hier im forum erfahrene menschen, denen du vertrauen kannst.

ich hatte nur mal so eine idee, als ich über dich nachdachte, ob du vielleicht für die sommerferien einen aufenthalt in einem kloster, christlich oder buddhistisch oder so organisieren könntest. ich wohne nicht in deutschland, um dir tipps zu geben. es wäre einfach ein wenig ein beschützer raum.

herzlich
weg
Zuletzt geändert von weg am Samstag, 06.05.17, 15:14, insgesamt 1-mal geändert.

LinLina
Moderatorenteam
Beiträge: 6844
Registriert: Montag, 14.09.15, 16:20

Re: Cymbalta (Duloxetin)... Abhängigkeit?! Folgen?!

Beitrag von LinLina » Samstag, 06.05.17, 15:13

Hallo Jonny :-)

Danke dir für deine netten Worte, natürlich stehen wir dir weiter bei, wir stehen uns hier gegenseitig bei ;-)

Wir sind ein Selbsthilfeforum, keine "Experten" im Sinne von medizinischer Ausbildung, aber wir vom Team und auch einige andere erfahrene Mitglieder haben uns sehr intensiv mit tausenden von Erfahrungsberichten und der Forschungsliteratur beschäftigt. Außerdem sind wir selbst Betroffene und haben teilweise leidvoll erfahren, wie Nebenwirkungen und Absetzsymptome uns beeinträchtigen, ohne dass uns unsere Behandelnden Ärzte darüber aufgeklärt haben.

Das Forum gibt es bereits seit 13 Jahren, wir haben hier also einiges an Erfahrung angesammelt. Auch Ärzte/im Medizinischen Bereich tätige suchen hier hin- und wieder anonym Hilfe, weil in Fachkreisen einfach zu wenig Wissen über diese Medikamente vorliegt.

Ich müchte dir gern etwas zu deinen Fragen zum Absetzen schreiben, aber bitte lege zunächst eine Signatur an (auf deinen Nutzernamen rechts oben auf der Seite klicken -> Persönlicher Bereich -> Profil -> Signatur ändern).

Dort trägst du deine Medikamentengeschichte möglichst genau und mit Datum der Dosisänderungen ein. So ist es leichter auf einen Blick zu sehen, wie du deine Medikamente in der letzten Zeit eingenommen hast und was du jetzt am besten tun könntest, um möglichst wenig Symptome zu bekommen.

Wichtig ist, dass du jetzt alles ganz langsam angehst. Du nimmst das Medikament seit etwa 7 Jahren, da kommt es in Bezug auf mögliche Schäden nicht drauf an ob du jetzt ein jahr länger zum Absetzen brauchst. Langsames absetzen vermindert eher das Risiko von langanhaltenden Problemen nach dem Absetzen.

Liebe Grüße
Lina
Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell (seit Sommer 2018) 0,005 mg.

Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

Medlem
Beiträge: 239
Registriert: Freitag, 19.08.16, 20:38

Re: Cymbalta (Duloxetin)... Abhängigkeit?! Folgen?!

Beitrag von Medlem » Samstag, 06.05.17, 16:30

Hallo Johannes,

willkommen im Forum.
Jonny90 hat geschrieben:Ich fühle mich nun sehr schlecht damit, diese Tabletten weiterhin zu nehmen und möchte so schnell wie möglich weg von diesem Zeug, wenngleich ich dabei nicht meine komplette Zukunft aufs Spiel setzen kann.
Mach Dir wegen des Absetzens keinen Streß. Wichtig ist jetzt erst mal, dass Du Dich auf den 90 mg stabilisierst. Das kann schon ein paar Wochen dauern. Aber es wird Schritt für Schritt besser werden. Es ist gut, dass Du das Problem erkannt hast. Und Du wirst das Zeug auch los werden.

Das, was Du jetzt machen kannst, ist Dir Wege und Maßnahmen zu suchen, wie Du Dein Leben entschleunigen kannst. Dass ist in einer Ausbildungsphase wie dem Referendariat natürlich einfacher gesagt als getan. Aber gerade deswegen sehr wichtig. Es gibt viele gute Techniken zum Entspannen: Yoga, Progressive Muskelentspannung, Meditation, Tai Chi, Achtsamkeitstraining... Oder auch einfach mal nur in der Natur spazieren gehen, Stricken (ok, kommt für Männer sicherlich weniger in Frage). Aber irgendetwas für Dich passendes wirst Du sicher finden.

In den Sommerferien den ersten Absetzschritt zu gehen ist bestimmt eine gute Idee. Dann kannst Du für die nächsten Absetzschritte einschätzen, wie es Dir geht und wann Du Dich erholst. Viele erkennen hier irgendwann ein Muster und wissen dann schon, wann sie den nächsten Schritt angehen können. Wichtig ist nur, langsam zu machen und nicht zu überstürzen.
Jonny90 hat geschrieben:Seid ihr eigentlich Ärzte, oder warum fühlt ihr euch berufen, den Menschen hier zu helfen?
Es gibt hier ein paar Leute mit medizinischem Hintergrund, das ist aber nur Zufall. Wir sind alle selbst betroffen und ungewollt in die Psychopharmaka-Falle geraten. Da von ärztlicher Seite leider keine oder wenig Hilfe und Unterstützung zu erfahren ist, versuchen wir hier den Leuten weiterzuhelfen. Unser ganzes Gesundheitssystem wird mittlerweile dermaßen durch die Pharmaindustrie gesteuert, dass der Mensch in den Hintergrund getreten ist und es eigentlich nur noch um Profit geht. Das ist echt schlimm. Vor allem wird man von den Ärzten nicht ernst genommen, wenn man von Absetzsymptomen berichtet. Sehr oft landen die Leute dann in einem Medikamentenkarussell, wo ein Medikament nach dem nächsten ausprobiert wird und keines hilft.

Du kannst davon ausgehen, dass die Antworten, die Du hier bekommst alle echt und ehrlich sind.

Also, jetzt versuch erst mal, es Dir gut gehen zu lassen - so weit möglich. Und dann siehst Du weiter.

Viele Grüße

Medlem
Diagnose: ?? Probleme begannen nach Antibiotikaeinnahme, v.a. Magen-Darm, irgendwann Schlafstörung, große Gewichtsabnahme, Laktose- und Fruktoseintoleranz (bekannt seit 11/14)
Ganzheitliche Maßnahmen: Darmsanierung mit Symbioflor und Flohsamen, Vitamin-D und Zink (beides starker Mangel), Magnesium tut mir gut

Mirtazapin-Einnahme 12/14 - 6/15 und Absetzen 7/15 - 8/16:
► Text zeigen
09/16: Innerhalb kurzer Zeit 2-3 kg abgenommen (ohne Diät). Kann wieder essen, wozu ich Lust habe.
Ca. 3 Monate nach 0: Ich fühle mich wieder normal!
22.12.16 - schlafe wieder 7 Stunden am Stück!
6 Monate nach 0: Ich bin wieder vollkommen ich. Bericht für AD erfolgreich abgesetzt ist noch in Arbeit...

Jonny90
Beiträge: 12
Registriert: Mittwoch, 03.05.17, 21:54

Re: Cymbalta (Duloxetin)... Abhängigkeit?! Folgen?!

Beitrag von Jonny90 » Sonntag, 07.05.17, 16:46

Vielen vielen Dank. Ich wollte nie eure Kompetenz in Frage stellen, ganz im Gegenteil, zum ersten Mal habe ich wirklich das Gefühl, dass ich an der richtigen Adresse bin. Ich werde mien Bestes geben, meine Historie zu schildern, aber ich befürchte, dass ich nicht mehr weiß, wann ich genau Cymbalta eingenommen habe bzw. in welcher Dosis. Leider ist es in der Tat so, dass mich dieses Medikament die letzten 6 Jahre immer wieder begleitet. Ganz am Anfang betrug die Dosis 120mg, aber nur für wenige Wochen. Den Großteil meiner Einnahmezeit habe ich 60-90 mg genommen. Ich werde aber selbstverständlich jetzt genau darauf achten, wie viel ich einnehme. Vielen Dank für eure Mühen und ich hoffe, es ist noch nicht zu spät für mich, die Kurve zu kriegen. Ich bin wirklich sehr besorgt.

Liebe Grüße
Johannes
Start der Einnahme von Psychopharmaka am 04.06.2009 Diagnose: Depressionen
04.06.-05.08. -->Tafil + Laif 960
05.08.-01.11.09 -->Cymbalta 60mg
14.04.10 - 28.07.10 -->Cymbalta 60mg
28.07.10 - 09.12.10 -->Cymbalta 90mg
09.12.10 - 10.03.11 -->Cymbalta 60mg
10.03.11 - 05.07.11 -->Cymbalta 30mg
05.07.11 - 26.09.11 -->Cymbalta 60mg
26.09.11 - 14.11.11-->Laif 900 + Mesabona
14.11.11 - 01.09.12-->Cymbalta 30mg
07.11.12 - 02.01.13-->Cymbalta 30mg
02.01.13 - 23.07.13-->Cymbalta 120mg
23.07.13 - 05.10.13-->Cymbalta 30mg
04.03.14 - 31.07.14-->Cy 60mg
31.07.14 - 19.05.15-->Cy 90mg
15.07.15 - 24.09.15-->Brintellix 5 bzw. 10mg
24.09.15 - 15.11.16-->Cymbalta 60mg
15.11.16 - 18.01.17-->Sertralin 50 bzw. 100mg
18.01.17 - 08.03.17-->Cymbalta 60mg
08.03.17 - heute -->Cymbalta 90mg

lunetta
Teamunterstützung
Beiträge: 3469
Registriert: Montag, 17.08.15, 18:09

Re: Cymbalta (Duloxetin)... Abhängigkeit?! Folgen?!

Beitrag von lunetta » Sonntag, 07.05.17, 16:54

Lieber Johnny!

Du mußt nicht besorgt sein!
Wichtig ist, dass du erkannt hast dass Psychopharmaka keine Lösung sind.

Nun kannst du in Ruhe auf eine stabile Phase warten, oder wann du es für richtig hältst die Medikamente zu reduzieren, und dann machst du es ganz langsam und vorsichtig, und irgendwann wirst du ein schönes, medikamentenfreies Leben führen:

LG
► Text zeigen
.

Jonny90
Beiträge: 12
Registriert: Mittwoch, 03.05.17, 21:54

Re: Cymbalta (Duloxetin)... Abhängigkeit?! Folgen?!

Beitrag von Jonny90 » Samstag, 13.05.17, 20:58

Hallo nochmal Leute,

Ich habe heute mal 30 Minuten im Forum gestöbert und muss gestehen, dass ich erschüttert bin. Mir war wirklich nicht bewusst, welch eine große Gefahr ich durch die Einnahme eingehe. Mir hat das Medikament an vielen Stellen geholfen und ich war auch schon in der Lage, in stressfreien Zeiten, das Medikament relativ drastisch zu reduzieren. Naja, bevor ich mich wieder im langen Redefluss verliere.
Im Moment habe ich berufsbedingt unglaublich viel Stress und das wird auch noch ein ganzes Jahr so bleiben. Ich habe unglaublich große Angst, meinen Beruf und damit mein Leben zu verlieren. Meine Betreuer ahnen noch nichts und obwohl ich bei meinen wenigen Unterrichtsbesuchen bisher unglaublich schwitze und es mir sehr schwer fällt, mich zu konzentrieren, habe ich bisher größtenteils Lob bekommen und komme trotz langer Nächte und wenig Freizeit ganz gut klar. Allerdings habe ich begonnen, wieder mal verstärkt meinen Blutdruck zu messen und ich muss gestehen, dass selbiger zu hoch ist. Ich möchte jetzt nicht noch einen Beta-Blocker oder Ähnliches nehmen. Ich denke, dass ich mich wieder einigermaßen auf 90 mg eingependelt habe und wollte nochmal ganz ehrlich nachfragen, ob ihr denkt, dass es eine gute Idee wäre, das Absetzen trotz beruflich unglaublich stressiger Phase anzugehen. Ich habe jetzt noch 6 vergleichsweise unwichtige Wochen an der Schule, danach 6 Wochen Sommerferien. Danach beginnt das sicherlich anstrengenste Jahr meines Lebens. Dennoch habe ich nicht as Gefühl, dass mich Cymbalta bei dieser Herausforderung großartig unterstützt. Vielleicht sogar eher das Gegenteil. Denkt ihr, es wäre gut, sich in den 10% Schritten dem Absetzen anzunähern? Ich habe morgen um 10:00 Uhr einen Termin bei meiner Psychiaterin und möchte ihr meine Bedenken mitteilen. Sie hat mich jetzt wirklich seit Jahren unglaublich gut unterstützt, aber ich habe einfach unglaubliche Angst, dass ich mein Leben mit diesem Medikament komplett zerstöre. Ich bitte dringend um Rat. Ich weiß, dass ich idealerweise eine Signatur anlegen sollte, und ich werde versuchen, meine Psychiaterin zu fragen, ob sie mir sagen kann seit wann ich wie viel dieses Medikaments nehme. Ich hoffe, morgen mehr zu wissen. Vielen Dank für eure Mühen. Ich habe solche Angst

Liebe Grüße
Johannes
Start der Einnahme von Psychopharmaka am 04.06.2009 Diagnose: Depressionen
04.06.-05.08. -->Tafil + Laif 960
05.08.-01.11.09 -->Cymbalta 60mg
14.04.10 - 28.07.10 -->Cymbalta 60mg
28.07.10 - 09.12.10 -->Cymbalta 90mg
09.12.10 - 10.03.11 -->Cymbalta 60mg
10.03.11 - 05.07.11 -->Cymbalta 30mg
05.07.11 - 26.09.11 -->Cymbalta 60mg
26.09.11 - 14.11.11-->Laif 900 + Mesabona
14.11.11 - 01.09.12-->Cymbalta 30mg
07.11.12 - 02.01.13-->Cymbalta 30mg
02.01.13 - 23.07.13-->Cymbalta 120mg
23.07.13 - 05.10.13-->Cymbalta 30mg
04.03.14 - 31.07.14-->Cy 60mg
31.07.14 - 19.05.15-->Cy 90mg
15.07.15 - 24.09.15-->Brintellix 5 bzw. 10mg
24.09.15 - 15.11.16-->Cymbalta 60mg
15.11.16 - 18.01.17-->Sertralin 50 bzw. 100mg
18.01.17 - 08.03.17-->Cymbalta 60mg
08.03.17 - heute -->Cymbalta 90mg

weg

Re: Cymbalta (Duloxetin)... Abhängigkeit?! Folgen?!

Beitrag von weg » Samstag, 13.05.17, 21:46

hallo jonny 90

ich bin wohl nicht die richtige person dich zu beraten. da hat es im forum kompetente menschen. vorschlagen kann ich dir nur einen weg zu finden, dich nicht von der angst leiten zu lassen.

in den "6 vergleichseise unwichtigen wochen" hättest du die möglichkeit einige entspannungsübungen, strategien kennenzulernen, die du dann im stress gut anwenden könntest: atemtherapie, meditation, tai ji, malen, wandern, fotografieren, fussbalspielen, golf ....was hast du denn früher gerne gemacht?

hast du denn im nächsten ausbildungsjahr auch wieder quartalsweise ferien? du könntest vielleicht ein "quartals-aus-schleicher - reduzierer" werden. einfach immer am anfang der ferien 10% reduzieren.

ich wünsche dir eine entspannte nacht.
herzlich
weg

Jonny90
Beiträge: 12
Registriert: Mittwoch, 03.05.17, 21:54

Re: Cymbalta (Duloxetin)... Abhängigkeit?! Folgen?!

Beitrag von Jonny90 » Mittwoch, 28.06.17, 15:39

Hallo liebe Gemeinde,

Ich habe mir gerade nochmal den gesamten Thread durchgelesen und weiß nun, wo ich vor einigen Wochen aufgehört habe. Leider war es in der Tat unmöglich, mich ausführlich mit der Thematik zu beschäftigen, aber ich habe nun in ein paar Tagen Ferien und möchte mich dementsprechend wieder voll meinen Problemen widmen.

Insgesamt erging es mir in den letzten Wochen vergleichsweise passabel, wenngleich die kognitiven Problematiken bleiben. Es fällt mir ganz schwer, meine Symptome zu beschreiben, aber ich leide immer noch stark unter wahnsinniger Müdigkeit, Konzentrationsproblemen und dem unfreiwilligen Unterdrucksetzen. Der Eindruck, den ich an meiner Schule hinterlasse, ist weiterhin sehr gut, aber erst nach den Sommerferien werde ich eigene Klassen bekommen und irgendwann in den Prüfungsstress reinrutschen. Dementsprechend würde ich mich unheimlich gerner wenigstens ein bisschen besser für die anstehenden großen Aufgaben fühlen.

Ich werde als erstes versuchen, eine Signatur anzulegen. Leider kann selbige nur sehr grob sein, da mir meine Psychiaterin nicht gesagt hat, zu welchen Zeiten ich Cymbalta in welcher Dosis genommen habe. Ich werde es heute ein letztes Mal per Mail probieren, aber ich denke nicht, dass diesbezüglich eine Antwort zu erwarten ist. Weiterhin werde ich den vorgeschlagenen Thread hier im Forum studieren.

Insgesamt bin ich weiterhin auf 90mg Cymbalta und weiß nicht, wie ich nun am besten vorgehen soll. Ich bitte um Hilfe und bin in den nächsten Tag immer wieder hier verfügbar. Vielen Dank schon im Voraus.

LG Johannes
Start der Einnahme von Psychopharmaka am 04.06.2009 Diagnose: Depressionen
04.06.-05.08. -->Tafil + Laif 960
05.08.-01.11.09 -->Cymbalta 60mg
14.04.10 - 28.07.10 -->Cymbalta 60mg
28.07.10 - 09.12.10 -->Cymbalta 90mg
09.12.10 - 10.03.11 -->Cymbalta 60mg
10.03.11 - 05.07.11 -->Cymbalta 30mg
05.07.11 - 26.09.11 -->Cymbalta 60mg
26.09.11 - 14.11.11-->Laif 900 + Mesabona
14.11.11 - 01.09.12-->Cymbalta 30mg
07.11.12 - 02.01.13-->Cymbalta 30mg
02.01.13 - 23.07.13-->Cymbalta 120mg
23.07.13 - 05.10.13-->Cymbalta 30mg
04.03.14 - 31.07.14-->Cy 60mg
31.07.14 - 19.05.15-->Cy 90mg
15.07.15 - 24.09.15-->Brintellix 5 bzw. 10mg
24.09.15 - 15.11.16-->Cymbalta 60mg
15.11.16 - 18.01.17-->Sertralin 50 bzw. 100mg
18.01.17 - 08.03.17-->Cymbalta 60mg
08.03.17 - heute -->Cymbalta 90mg

Antworten