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Liebe ADFDler,

wir wünschen Euch ein frohes 2021.

An unsere neuen Mitglieder: Bitte lest euch zunächst selbst in unsere grundlegende Absetzinfos ein.

Erste Hilfe ... Antidepressiva absetzen | Benzodiazepine absetzen | Neuroleptika absetzen

Grüße vom Team

Re: Venlafaxin u. Ritalin (Methilphenidat)

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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Annanas
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Re: Venlafaxin u. Ritalin (Methilphenidat)

Beitrag von Annanas »

[mod=Oliver]Wir mussten den Account des Beitragserstellers und seine Beiträge entfernen, da es sich um einen gesperrten Teilnehmer gehandelt hat, der sich unter falschem Namen wieder Zugang verschafft hat. Sorry :([/mod]

Hallo Rtep07 :) , herzlich willkommen im ADFD!

Ich habe deinen Beitragstitel etwas "aussagekräftiger" gestaltet - ich hoffe, das ist i.O. !
Rtep07 hat geschrieben:Hi, ich versuche schon mehr als 20 Mal von Venlafaxin und Methilphenidat loszukommen. Aber es sei alles vergeblich. Bei der egal welchen Reduzierung der Dosierungen ich fühle mich elend. Wahrscheinlich, bei euch finde ich den Rat.
Könntest du bitte etwas mehr darüber bzw über dich schreiben? Wogegen hast du beide Medikamente verschrieben
bekommen? In welcher Dosierung und wie hast du versucht, abzusetzen?

Sehr wichtig u. hilfreich ist für uns eine Signatur, in der du deine Medikamenteneinnahme in mg, den Zeitraum, die
Absetzschritte u. was bzw wieviel du z.Zt. nimmst, dokumentierst.
Du kannst diese erstellen, indem du rechts oben auf deinen Nickname gehst, persönl Bereich, Profil, Signatur ändern!

Ich schicke dir vorab schon mal unseren Einführungsthread mit, bitte lies den ganz in Ruhe und Fragen,
die auftauchen, kannst du hier in deinem Thread stellen.Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen

Ich habe die Befürchtung, daß du zu schnell bzw zu großschrittig abgesetzt hast - dadurch können, z.T. unaushaltbare,
Symptomatiken entstehen.

Aber wie geschrieben, lies dir bitte den Thread durch u. gibt uns ein paar mehr Infos (einschließlich der Signatur) wir werden versuchen, dich anschließend so gut, wie virtuell möglich, beim Absetzen zu unterstützen.

Das fürs Erste von mir, liebe Grüße von Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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13.12.20 13 Kügelchen (ca. 3,9 mg)
:arrow: Was finde ich wo im Forum?
Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.


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padma
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Re: Venlafaxin u. Ritalin (Methilphenidat)

Beitrag von padma »

hallo Rtep, :)

auch von mir willkommen im ADFD.

Die weiteren link, von dem, den dir Anna gegeben hat führt derzeit leider ins Leere.

Hier einige der wichtigsten Links:
FAQs http://psychopharmaka-absetzen.de/austa ... =19&t=9913
Liste möglicher Absetzsymptome http://psychopharmaka-absetzen.de/austa ... 18&t=12534
Kügelchenmethode http://psychopharmaka-absetzen.de/austa ... =19&t=8897
Signatur http://psychopharmaka-absetzen.de/austa ... .php/rules

liebe Grüsse,
padma
Fluoxetin nach über 10 jähriger Einnahme zur Schmerztherapie abgesetzt

Nach Quasi - Kaltentzug Wiedereindosierung und im :schnecke: Tempo ausgeschlichen; seit 1.1.2020 auf 0 :party2:
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Benedikt24
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Re: Venlafaxin u. Ritalin (Methilphenidat)

Beitrag von Benedikt24 »

Hallo lieber Rtep07,

herzlich willkommen bei uns. Ich weiß nicht ob es Entzugskliniken gibt - die wirklich gut sind. Ich weiß nur, dass es psychosomatische Kliniken gibt - welche Depressionen behandeln. Solche Kliniken sind in der Regel gut. Weil sie unterschiedliche Lösungsmethoden haben. Erst einmal ist man nicht mehr allein. Man ist in Gemeinschaft. Es gibt Gruppentherapie, Einzelgespräche, Musiktherapie, therapeutisches Malen, progressive Muskelentspannung, Biofeedback, Ergotherpie, und viel Freizeit zum Quatschen und Sport. Und vieles mehr. Oftmals werden die Patienten mit einbezogen in die Speisenherrichtung.
Jeder bekommt eine Aufgabe und so weiter. Alles nach Absprache und nach individueller Möglichkeit. Nicht immer, aber oft sind diese Aufenthalte nach 6-8 Wochen vorbei. Dann muss man sich ambulant um seine Depression kümmern. (ambulante Psychotherapie, diese wäre sehr wichtig)

Wenn Du Absetzen willst, dann empfehlen wir hier die 5-10% aller 4-6 Wochen Regel. Bei guten Befinden. Wenn Du körperliche Entzugserscheinungen hast - war das Absetzten zuviel. Oder das Warten zu kurz. Das zentrale Nervensystem muss sich bei jeden Schritt darauf einstellen.

Ich wünsche Dir auch ein schönes Wochenende. Versuche Dich mit etwas Schönen zu beschäftigen. Vielleicht findest Du ja was auf YouTube. Eine schöne Musik - die Du früher oder jetzt gern gehört hast. Oder ein schöner Film. Mach Dir einen Tee dazu. Und beschäftige Dich bitte nicht mit etwas was noch mehr Angst und Wut macht. Mein Psychotherapeut hat am Dienstag gesagt, Wut verstärkt und ermöglicht Depressionen. Vielleicht kannst Du - nur so es möglich ist, dass ist klar- ein paar Minuten vor die Tür gehen.

Verstehe das alles bitte nur als Vorschlag.

Gute Besserung.

Herzlich, Benedikt
2007 erste Psychotherapiegespräche - ich war nicht arbeitswillig
12/2008 Lebenskrise, Aufnahme psychosomatische Klinik 6 Wochen (Diagnose: manisch/depressiv)
3/2009 Psychotherapiegespräche - ich war nicht arbeitswillig
2009 Wahnvorstellungen, manische/depressive Phasen
11/2009-9/2014 Haft
2010 - Ende 2011 Aufdosierung auf 200 mg Seroquel (Panik und Wahnvorstellungen - ich nahm mal Seroquel- mal nicht, Vertrauen hatte ich keins)
Nehme seit 2012 Olanzapin (auf Grund einer (Absetz)Psychose) (wurde in Psychatrie eingewiesen) Grund der Psychose: Traumata - noch nicht bearbeitet
Von 2012-2015, 15 mg Olanzapin (40 kg Gewichtszunahme)
2015 Absetzversuch auf 0 (gescheitert nach Arztempfehlung) Absetz- Psychose!
2015 wieder hoch auf 15 mg
Anfang 2016 auf 10 mg (ging gut)
12/2016 5 Tage mit 5 mg Olanzapin (laienhaft zerbrochen!) Große Absetzproblematik Danach auf 10 mg hochdosiert.
Seit Kindertagen diverse Asthmamittel (bis heute), Zaditen, Viani 50/250, Ditec, Salbutamol, Ultibro Breezhaler
Kortisonbehandlung über viele Jahre (Asthma, Morbus Crohn) seit 2008 nicht mehr.
Reduzierung von 10 mg Olanzapin - auf 9 mg (12.1.17)
Seit 20.1.17 schnell fettende Haare; Seit 2.2.17 Zittern in den Finger; 8.2.17 kein Zittern mehr
Reduzierung von 9 mg Olanzapin auf 8 mg (12.2.17)
Reduzierung von 8 mg Olanzapin auf 7 mg (12.3.17)
Es wurden am 14.3.17 schlechte Leberwerte, Vitamin D, Folsäure und B12- Mangel festgestellt.
Reduzierung von 7 mg Olanzapin auf 6 (15.4.17)
Reduzierung von 6 mg Olanzapin auf 5 mg (15.5.17)
22.6.17 Leberwerte verbessert (durch Olanzapin-Reduktion,Verzicht auf Alkohol und Mariendiestel-Präparat. Zinkamin schadet auch nicht.) Durch Zinkamin keine schnell fettende Haare
20.6.17 Reduzierung von 5 mg auf 4 mg Olanzapin
Durch Reduzierung fühle ich mich insgesamt aktiver und lebendiger.
Seit Januar 2017, gehe ich 1x monatlich zum Therapeutischen Malen bei einer Kunsttherapeutin. (6h) Durch die Bilder kann ich meine Gefühle zum Ausdruck bringen. Den Gefühlsstau später auflösen und wieder fühlen. (Angst, Verlassenheit, Wut, Demütigung) Die Bilder nehme ich zum Therapeuten mit. Dort werden sie im geschützten Rahmen besprochen und ich durchlebe den dargestellten Ausdruck des Bildes dann bewusst- was vorher unbewusst durch das Malen geschah. So kann ich Verdrängtes wieder aktivieren.Therapie ist anstrengend. 1-2 Tage hat meine Seele dann noch zu tun. Die Arbeit (6 h täglich) stabilisiert mich wieder, holt mich ins Jetzt zurück.
5.7.17 Meine Psychotherapie wurde verlängert. Um 140 h. Insgesamt:300 h von 2014-2022.
25.7.17 Reduktion 4 mg auf 3 mg Olanzapin
25.8.17 Reduktion 3 mg auf 2,5 mg Olanzapin
5.9.17 Probleme mit der Wahrnehmung, (Ich - Umgebung) (Schizophrenie) kann es aber aushalten. Bleibe bei 2.5 mg.
30.10.17 Reduktion von 2.5 mg auf 2,25 mg Olanzapin Probleme mit der Wahrnehmung vorhanden, aber verantwortbar.
1.12.17 Reduktion von 2,25 mg auf 2 mg Olanzapin Probleme mit Wahrnehmung vorhanden, manische und depressive Phasen. Bei schlechten Phasen ist aber alles unter Kontrolle. Keine Gefahr für mich und andere.
6.12.17 Leberwerte halbierte Verbesserung (noch nicht gut)
9.12.17 Habe beim Therapeutischen Malen: Mutter-Kind Übertragung
24.12.17 Reduziere Selbstgespräche und Sexualität
1.1.18 Reduziere von 2 mg auf 1,8 mg Olanzapin
23.1.18 Erhöhung von 1,8 auf 2 mg Olanzapin
paar Tage auf 0 keine gute Verfassung
20.2.18 Aufdosierung 2,5 mg
20.3.18 Stabilisierung bei 2,5 mg Olanzapin
padma
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Re: Venlafaxin u. Ritalin (Methilphenidat)

Beitrag von padma »

hallo Rtep, :)

es tut mir leid zu hören, dass du so verzweifelt bist.
ich habe versucht, den Vanlafaxin zu reduzieren, aber die Depression war unerträglich. Dassselbe betrifft auch Methylphenidat.
Wie genau hast du es denn versucht? Vermutlich war es für dich zu schnell.
. Denn er schreibt dort, dass der Entzug von SSRI schlimmer und härter verlaufen könnte, als Heroin-Entzug. Also ich fühle mich total eredigt.
SSRI Entzüge können in der Tat sehr schwer sein. Dies ist jedoch v.a, bei falschem/ zu schnellem Absetzen so. Deshalb werden wir hier nicht müde, darauf hinzuweisen, wie wichtig es ist, behutsam und kleinschrittig auszuschleichen.
Meine Ärztin rät mir die stationäre Behandlung, aber ich beführte, es würde allles noch schlimmer. Gibt es die normale ( "normale") Entzug-Kliniken in Deutschland, wo die Ärtze die Ahnung von Entzug-Erscheinungen haben?
Es gibt leider keine Klinik, die sich mit einem SSRI/SNRI Entzug auskennt. Kliniken erkennen Entzugssymptome zumeist nicht und denken, es wäre die "Grunderkrankung". Das führt dazu, dass sie weitere Psychopharmaka geben, die die Situation zumeist noch weiter verschlimmern.

Bitte sei so nett und erstelle noch eine Signatur (Benutzername rechts oben anclicken, dann Persönlicher Bereich - Profil - Signatur ändern. Danke.
Ohne Signatur können wir dir keine konkrete Empfehlungen geben.

liebe Grüsse,
padma
Fluoxetin nach über 10 jähriger Einnahme zur Schmerztherapie abgesetzt

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Lisamarie
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Re: Venlafaxin u. Ritalin (Methilphenidat)

Beitrag von Lisamarie »

Hallo Rtep, du bist keine dumme Kuh und das die Ärztin dich angeschrien hat ist absolut nicht in Ordnung, ich würde mir eine neue suchen.

Verstehe ich das richtig das die dir keine Rezepte mehr ausstellen will , von gar nichts ? Das Medikinet nimmst du nicht regelmäßig? Bis zu drei mg Clonazepam ist ganz schön viel und du bist damit im Hochdosisbereich. Das ist nicht gut, wie lange nimmst du das Clonazepam schon und seit wann die 3 mg ?

Das Problem bei Benzos ist das du in die Tolleranz kommst, also für die gleiche Wirkung immer mehr benötigst, das kann natürlich nicht so weitergehen , das du immer mehr nimmst, da ist dann irgendwann das Ende der Fahnenstange erreicht. Und du solltest auch da darüber nachdenken es auszuschleichen.

Welches Medikament macht dir denn am meisten Ärger ? Ich würde so absetzen, alle vier bis sechs Wochen 10% von dem Venlafaxin, dann nach vier bis sechs Wochen 10% von dem Fluanxol , dann nach vier bis sechs Wochen wieder 10% vom Venlafaxin. Allerdings würde ich als erstes mit dem Clonazepam absetzen anfangen , alle zwei bis vier Wochen 10% um erstmal von der hohen Dosis runter zu kommen.

http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=16&t=12883
Lg Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:

[spoil]Dosis vor dem 13.03.14 6,5 Tabletten a 15 mg 97,5 Ozapepam ca. 49 Diazepam
Seit dem 13.03 . Auf 6 runterdosiert 90 Ozapepam entspricht ca. 44 Diazepam dann bis zum 4.7 linar ohne große Probleme bis auf 60 Oxazepam (ca. 30 Diazepam )abgesetzt alle 4 Wochen 10%
04.07 auf 4. reduziert. 60. Oxazepam entspricht ca. 30. Diazepam
30.07 auf 3.75 reduziert 56,25. Oxazepam entspricht ca. 28.13 Diazepam
10.09 zu Mikrotapering entschlossen , ein Krümmelchen abgesetzt.
Bis zum 22.10. Krümmelweise abgesetzt ungefähr jetzt bei 28 mg Diazepam
01.11 einen weiteren Krümmel abgesetzt...

1.12einen weiteren Krümmel abgesetzt ca.26 mg Diazepam (umgerechnet) bis zum 30.12. auf ungefähr 22 .5 mg.
24.01 einen Krümmel weniger
14.02 weiterer Krümmel Abgesetzt ungefähr bei 22 mg Diazepam
20.04 10% abgesetzt
08.06. weiteren Krümmel
15.06 weiteren Krümmel
06.07. weiterer Krümmel
22.07. 1 ml abgesetzt 0,25 Wirkstoff ungefähr auf 18 mg Diazepam
Drei erneute Absetzversuche gescheitert. 1 mg erhöht.
25.09 1ml abgesetzt 0,25 mg
13.10 1 ml abgesetzt unglaubliche 0,25 mg :schnecke:
13.11 1ml 0,25 mg = 18,5 mg
25.11 2,5 mg = 16 mg Diazepam
11.12 1 mg abgesetzt jetzt auf ungef. 15 mg :o
13.01. bis 21.06.16 in 0,25 mg Schritten runter auf 12,5 mg

29.08.16 1 ml weniger 0,25 mg 12,25 mg Diazepam
20.09.16 1 ml weniger 0,25 mg. 12 mg Diazepam
10.10.16 - 0,25 mg. 11,75 mg Diazepam
20.10.16. -0,25 mg. 11,5. mg Diazepam
10.11.16. -0,25 mg. 11,25. mg Diazepam
22.11.16. -0,25 mg 11 mg Diazepam
12.12.16. -0,25 mg. 10,75. mg Diazepam
31.12.16 -0,25 mg 10,5 mg Diazepam das erste mal keine Entzugsymthome
13.1. 17 -0,5 mg 10 mg Diazepam yippy 40 mg Abgesetzt
8.3.17 -0,25 mg 9.75 mg Diazepam
14.4.17. -0,25 mg. 9,5 mg
3.5. 17 -0,25 mg 9,25 mg
16.7.17. -0,25 mg 9 mg
12.8.17. -0,25 mg 8,75
12.9.17. 8,5 mg
25.10.17 - 0,25 mg 8.25 mg
31.11. 8. mg
26.01.18. – 0,5 mg. 7,5 mg
02.03.18 5 mg
28.8. 18. 4;75 mg
27.11.18 Schrittweise abdosieren bis. 4 mg
16.01.19. 3.5 mg
27.02.19. 3 mg
29.03. 2,5 mg
25.6. 1,5 mg
Seit Mitte November auf 0.
padma
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Re: Venlafaxin u. Ritalin (Methilphenidat) ausserdem Clonazepam und Fluanxol

Beitrag von padma »

hallo Rtep, :)

ich habe eine Signatur mit deinen Medikamenten für dich erstellt und deinen Titel erweitert.
Kannst du bitte noch schreiben, seit wann du jeweils diese Medikamente nimmst? Ich setze es dann in deine Signatur.

Deine Ärztin finde ich unmöglich. :frust: :frust: :frust:
Kannst du dir eine andere suchen? Als erstes wäre es wichtig, dass du jeden Tag von allen Medikamenten eine gleichmässige Dosis nimmst. Dafür brauchst du unbedingt zuverlässig Rezepte.

Von einem Entzug in einer Klinik rate ich dir ab. Sie entziehen viel zu schnell und entlassen einen dann in einem sehr unstabilen Zustand. Ein langsamer Entzug zuhause ist sehr viel besser.

Dass es dir jetzt so schlecht geht, hängt das mit dem versuchten Entzug zusammen?

liebe Grüsse,
padma
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Re: Venlafaxin u. Ritalin (Methilphenidat) ausserdem Clonazepam und Fluanxol

Beitrag von micha68 »

Hallo Rtrep,

auch ich habe sehr unangenehme Erfahrungen in der Psychiatrie erlebt und überlebt. Und auch ich finde es eine Schande, wie man dort zum Teil behandelt wird- Grundrechte werden verletzt und sogar gegen die Menschenrechte wird verstossen und ich kann mir vorstellen, dass diese Situation für Dich unerträglich war. Es tut mir sehr leid, was Dir Widerfahren ist :hug:
Umso wichtiger erscheint mir jetzt für Dich, wirklich ganz langsam aus dem Psychopharmakacocktail wieder auszusteigen! Keine Versuche des Kaltentzuges zu machen!
Ich kann Dir nicht sagen, wie Du dabei konkret vorgehen solltest- ausser das es sehr LANGSAM sein sollte! Bitte verzweifelt nicht! Du wirst ganz sicher einen für Dich passenden Weg finden! Verliere nicht den Glauben an Dich!

Ich sende Dir Kraft und Mut!
eine gute Nacht und einen besseren Tag wünsche ich Dir!
Micha
Reduktion von Valproinsäure retardiert/ Valpro Saft unretardiert/Quetiapin (Wasserlösemethode)
[spoil]1999 erste Psychose - Klinik u.a. Haldol (danach war ich ein Roboter)
2000 Entlassung Dosierung: Risperdal 2-0-2mg, Nipolept 25-50-50mg, Akiniton ret. 1-0-0mol, Dociton 10-10-10mg (Betablocker mit Anfang 30!), L-Thyroxin 50-0-0yg, Tavor bis zu 3x1mg (Abhängigkeit, Dank meiner Ma Entzug geschafft), Planum 0-0-20mg zur Nacht
da weiss man nicht mehr, wie was wirkt :zombie:
Die ganze Geschichte lass ich weg- war dann ab 2006 Medikamenten frei, ging alles gut bis
2011 Postnatale Psychose mit Zwangseinweisung und Unterbringung Haldol, Valproinsäure, Quetiapin, Risperdal, Tavor etc Dank Einsatz von hochdosierten Hormonen (Frauenarzt) schnell wieder entlassen; im Nachblick allerdings alles zu schnell abgesetzt denn:
2015 Juni Psychose oder Bipolare Störung mit Verfolgungswahn, geschlossene Station mit allem was man nicht hören und erleben möchte :cry: Quetiapin retardiert wieder bis 1000mg hoch! Genaue Medikation (was alles in mich reingepumpt wurde) liegt bei meiner Psychiaterin.
2015 August entlassen Quetiapin retard 0-0-400mg, Quetiapin unretardiert 50-0-0mg, dazu Valpoinsäure 900-0-900
2015 Nov Mutter-Kind-Reha die mir sehr gut getan hat!
Reduzierung der Medikamente mit Kinesiologin in Absprache mit meiner Psychiaterin, mache Gesprächstherapie, zusätzlich diverse Seminare ambulant zum Thema Stress und Anspannung
2017 Dosierung: Valproinsäure 300-0-150mg Quetiapin ret. 0-0-50mg, ab 08.2017 Skills Training DBT
Bin auf das Forum gestossen-was für ein Glück, bevor ich die letzten 50mg Quetiapin ret einfach so weggelassen habe... ein GROSSES DANKESCHOEN für dieses Forum!
Nahrungsergänzungen bzw. Naturheilkunde:
Öl-Kps Omega-3-FS und Knoblauchöl (Wegen zu hohem Cholesterin)
Zink, B-Komplex (habe Kryptopyrrolurie und kann Zink und B6 nicht speichern)
Schüssler Salze Nr. 5 morgens, Nr. 2 mittags, Nr. 7 abends
Darmbakterien (Stress repair)
Vitamin D (Vitamin D puffert die Insulinreduzierung des Quetiapins...)
Q10
Hopfen und Baldrian zum Schlafen
Allopathie:
L-Thyroxin 75yg
Insulintherapie
Aktuell: Psychopharmaka
11.08.2017 Valproinsäure ret 300-0-150mg, Quetiapin umgestellt auf unretadiert 0-0-25mg
12.08.2017 Valero gleich; Quetiapin 25-0-25mg
17.08.2017 Valproinsäure ret 150-0-300mg (nur Einnahmezeitpunkte verändert), Quetiapin gleich
20.08.2017 Dosierung gleich, nur Quetiapin morgens 25mg in Wasser gelöst, keine Veränderungen gemerkt
22.08.2017 Valpro ret 150mg-0-300mg, Quetiapin 20mg-0-25mg (mit Wasserlösemethode-0-Tab)
05.09.2017 Valpro ret 150mg-0-300mg, Quetiapin 10mg-0-25mg
16.09.2017 Valpro ret 150mg-0-150mg, Quetiapin 10mg-0-25mg
23.09.2017 Valpro ret 150mg-0-150mg, Quetiapin 7mg-0-25mg
07.10.2017 Valpro ret 150mg-0-150mg, Quetiapin 4mg-0-25mg
17.10.2017 Valpro ret 150mg-0-150mg, Quetiapin 0-0-25mg
24.10.2017 Valpro ret 0-0-150mg, Quetiapin 0-0-25mg
31.10.2017 Valpro ret 0-0-150mg, Quetiapin 0-0-22,5mg
14.11.2017 Valpro ret 0-0-150mg, Quetiapin 0-0-20mg
28.11.2017 Valpro ret 0-0-150mg, Quetiapin 0-0-18mg
7.12.2017 Valpro Saft unretardiert 0-0-75mg, Quetiapin 0-0-18mg[/spoil]

Seit März 2018 Medikamenten frei

Ich habe das Berliner Manifest unterschrieben und möchte Euch bitten auch zu unterschreiben: https://www.change.org/p/gesellschaft-p ... sychiatrie
Initiatorin SHG Psychiatrie-Erfahrene in der Landeshauptstadt Wiesbaden
:pillowtalk:
Gesperrt