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Hallo, ich bin neu hier/Alprazolam absetzen

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Gluecksbringer
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Hallo, ich bin neu hier/Alprazolam absetzen

Beitrag von Gluecksbringer » Mittwoch, 28.06.17, 12:59

Hallo. Ich bin 47, männlich. Bin dabei Alprazolam "auszuschleichen", was immer so harmlos klingt. :frust:
Ich bekam Alprazolam im Krankenhaus 4 Tage (!) nach einer großen, schweren Krebsoperation. Vollgestopft mit Opiaten und allerlei anderen Schmerzmitteln, da ich unter Schmerzen litt und man sich wohl postoperativ keinen Reim darauf machen könnte. Wurde von der Schmerztherapeutin ein Psychiater aus einer anderen Klinik geordert. Dieser sollte feststellen ob die Schmerzen real sind!!! :shock:
Er stellte fest, dass die Schmerzen da sind. Als Schlaf- und Beruhigungsmittel schrieb er ein Medikament auf. Ich bekam 1-1-2. Alprazolam. (In 0,5 mg Dosierung)
Nun ging die Schei*** los. :cry:

Nach meinem Krankenhausaufenthalt (3 1/2 Wochen) habe ich innerhalb kurzer Zeit ohne Probleme die verordneten Opiate und Pregabalin ausgeschlichen. Und war mit Alprazolam auf 1,5 Tabletten runter, habe aber aus Angst vor der bevorstehenden Chemotherapie schlagartig und innerhalb kürzester Zeit auf 3mg/Tag erhöht.

Bin jetzt seit fast einem Monat dabei auszuschleichen und knapp 0,5 mg geschafft.
Nehme momentan die Dosierung: Morgens 1mg, Mittag 0,8125 mg und Abends 0,875 mg (teile mir das selbst).

Möchte gern weiter reduzieren weiß nur nicht ob morgens, mittags, am Abend.

Nach der Reduktion geht es mit Mittag oder am Abend schlecht. Krisenartig.

Die Chemo wurde nach dem ersten Zyklus (4 waren vorgesehen) ersteinmal beendet, da ich körperlich und seelisch zusammengebrochen bin. Ich will (!) trotz meiner Erkrankung Ausschleichen und wenn die Schritte noch so klein sind. Ich bin nicht mehr ich selbst und kann dadurch schlechter mit meiner Krebserkrankung umgehen.

Psychotherapeut ist da (zwar erst seit kurzer Zeit, aber immerhin).

Anmerkung: 11 Tage nach der Operation wurde durch einen ganz simplen Ultraschall die Ursache für die Schmerzen gefunden.

Ich würde mich über hilfreiche Antworten freuen. :)
Zuletzt geändert von Annanas am Mittwoch, 28.06.17, 15:03, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Wirkstoffname im Titel ergänzt
Also:
Direkt nach dem Klinikaufenthalt (20.02.17):
Clonidin retard 250 mg 0-0-0-1
Alprazolam 0,5 mg 1-1-2
Saroten retard 25 mg 0-0-0-1
Targin 10/5 mg 1-0-0
Targin 5/2,5 mg 0-1-0
Novalgintropfen 40 gtt 1-1-1-1
Perocur 1-1-1
Fragminspritzen
Bis Mitte März war alles davon weg, bis eben das Alprazolam.
Was es in der Klinik für Cocktails gab ist nicht bekannt. Ich bekam über Wirbelsäule, Vene und Tablette, wechselnd. Krankenakte ist angefordert.

Zur Chemo: Cisplatin und Gemcitabin zur Bekämpfung von Übelkeit: Emend, Dexamethason, Ondansetron

Bis vor kurzem Dronabinol, 22mg, ist aber wieder ausgeschlichen. Unverträglichkeit, bzw. Ängste würden verstärkt.

Vor ca. 4 Wochen: Antibiotika Amici 1000 und Levofloxacin 500 mg gg. Helicobacter.

Aktuell: Alprazolam, Flohsamen, Omni Biotic, Pantoprazol (bis Sonntag)

Muryell
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Re: Hallo, ich bin neu hier

Beitrag von Muryell » Mittwoch, 28.06.17, 13:14

Hallo Glücksbringer,

herzlich willkommen im Forum. Ich bin auch relativ neu hier, deshalb kann ich keine hilfreiche Antwort geben, aber warte ein bisschen, und die anderen werden sich bald melden.

Ich wünsche Dir alles Gute.

Liebe Grüße

Muryell
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TeaTime
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Re: Hallo, ich bin neu hier

Beitrag von TeaTime » Mittwoch, 28.06.17, 13:33

Hallo Glücksbringer,

willkommen in diesem Forum, schön dass Du hergefunden hast.

Dein Nick ist sehr ansprechend und positiv, sehr gute Wahl.

Dass Du unter einer Krebserkrankung leidest, mit all den notwendigen Behandlungen, tut mir ehrlich leid.
Grade eine Chemo bedeutet, dass man sehr viel Kraft braucht.

Umso mehr verstehe ich Dein Anliegen, alles an Medikamenten, was man nicht wirklich braucht, los werden zu wollen. Der Körper ist belastet genug.

Bitte erstelle eine Signatur. Darin bitte die Angaben noch einmal genau auflisten, also welche Medikamente Du nimmst/genommen hast. Dauer der Einnahme, die jeweilige Dosierung.
(Nick anklicken-->persönlicher Bereich-->Profil--> Signatur ändern)

Bitte alle Medikamente auflisten, damit man Dich entsprechend beraten kann. Wirkung/Wechselwirkung.
Bitte auch welche Opiate Du bekommen hast und auch die Dosierung, das gleiche bitte vom Pregabalin.
Auch wie lange Du das jeweils genommen hast und wie Du es abgesetzt hast.

Eine psychotherapeutische Begleitung ist sehr wichtig und die hast Du ja auch.

Wie genau Du vorgehen sollst, wird man Dir hier noch genau sagen. Du wirst hier viel Hilfe, Ratschläge und Tipps bekommen.

Wünsche Dir alles Gute, und viel Kraft, aber so wie Du schreibst, wirst Du das schaffen !

Lieben Gruß,

TeaTime
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"Anfangs wollt' ich fast verzagen,
Und ich glaubt', ich trüg es nie,
Und ich hab es doch getragen,
Aber frag mich nur nicht: wie?"
(Heinrich Heine)

padma
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Re: Hallo, ich bin neu hier/Alprazolam absetzen

Beitrag von padma » Mittwoch, 28.06.17, 17:22

hallo Glücksbringer, :)

auch von mir willkommen.

Es tut mir sehr leid mit deiner Krebserkrankung.
Dass du durch die Fahrlässigkeit der Ärzte nun auch noch in eine Benzoabhängigkeit geraten bist, ist wirklich übel. Ich bin fassungslos, wie dir eine so hohe Dosis zur Linderung unklarer Schmerzen und zur Beruhigung gegeben wurde. Und das auch noch in Kombination mit Opiaten. :frust:

Ich hoffe, dass deine Schmerzen nun behoben oder zumindest erträglich sind.
Und war mit Alprazolam auf 1,5 Tabletten runter, habe aber aus Angst vor der bevorstehenden Chemotherapie schlagartig und innerhalb kürzester Zeit auf 3mg/Tag erhöht.
Hattest du da bereits Entzugssymptome? Wie kam es dazu, dass du so stark erhöht hattest?

Du bist jetzt bei 2,6 mg Alprazolam. Das ist sehr viel, entspricht ungefähr 50 mg Diazepam, d.h. du bist im Hochdosisbereich. :(
Nach der Reduktion geht es mit Mittag oder am Abend schlecht. Krisenartig.
Bitte schreib genau, wieviel und in welchem Abständen du jeweils reduziert hast (in deine Signatur) und was für Entzugssymptome du hast.
Ich will (!) trotz meiner Erkrankung Ausschleichen und wenn die Schritte noch so klein sind. Ich bin nicht mehr ich selbst und kann dadurch schlechter mit meiner Krebserkrankung umgehen.
Ja, das ist ein wichtiger Punkt. Du wirst vermutlich nur sehr langsam ausschleichen können, da du dich körperlich jetzt ja auch nicht belasten darfst.

Hier schon mal unsere Benzo Absetzinfos zum Einlesen
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 16&t=12883

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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Gluecksbringer
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Re: Hallo, ich bin neu hier/Alprazolam absetzen

Beitrag von Gluecksbringer » Mittwoch, 28.06.17, 22:24

Danke, danke, danke für die herzliche Aufnahme im Forum! :)

Mitte Mai stellten sich erste Entzugserscheinungen ein, anhand der Toleranzentwicklung.
(Zittern, Gereiztheit, Aggressionen, Weinkrämpfe, Angstzustände, Erschöpfung, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit)

Aber mit der Angst das ist so eine Sache, wer hat die nicht bei der Diagnose!? Bald sind auch die nächsten Untersuchungen. Blasenspiegelung bzw. CT. Niere habe ich nur noch eine = wertvolles Gut!

Erst wusste ich nicht ob es vllt. Nebenwirkungen der Chemo sind.

Seit der OP (27.01.) kann ich viele Sachen nicht mehr einordnen. Hungergefühl? Kenne ich nicht mehr. Fast 3 1/2 Wochen nichts gegessen, danach Fresubin, anschließend Babygläschen.

Im übrigen gehe ich sehr gerne in den Wald!
Also:
Direkt nach dem Klinikaufenthalt (20.02.17):
Clonidin retard 250 mg 0-0-0-1
Alprazolam 0,5 mg 1-1-2
Saroten retard 25 mg 0-0-0-1
Targin 10/5 mg 1-0-0
Targin 5/2,5 mg 0-1-0
Novalgintropfen 40 gtt 1-1-1-1
Perocur 1-1-1
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Bis Mitte März war alles davon weg, bis eben das Alprazolam.
Was es in der Klinik für Cocktails gab ist nicht bekannt. Ich bekam über Wirbelsäule, Vene und Tablette, wechselnd. Krankenakte ist angefordert.

Zur Chemo: Cisplatin und Gemcitabin zur Bekämpfung von Übelkeit: Emend, Dexamethason, Ondansetron

Bis vor kurzem Dronabinol, 22mg, ist aber wieder ausgeschlichen. Unverträglichkeit, bzw. Ängste würden verstärkt.

Vor ca. 4 Wochen: Antibiotika Amici 1000 und Levofloxacin 500 mg gg. Helicobacter.

Aktuell: Alprazolam, Flohsamen, Omni Biotic, Pantoprazol (bis Sonntag)

TeaTime
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Re: Hallo, ich bin neu hier/Alprazolam absetzen

Beitrag von TeaTime » Mittwoch, 28.06.17, 22:39

Hallo Glücksbringer,

mit dem Alprazolam kenne ich mich nicht aus, aber dazu hat Padma ja schon was geschrieben.

Mit einer Chemo kenne ich persönlich mich zwar nichts aus, habe aber durch Schwiegervater, Onkel und Schwägerin viel mitbekommen. Appetitlosigkeit ist bei allen da gewesen, gab dann solche hochkalorischen Drinks, um einer Abnahme entgegenzuwirken.

Und eine Chemo hat natürlich viele Nebewirkungen.... das nun zuzuordnen wird sicher nicht einfach sein.
Und klar sind Ängste bei so einer Diagnose nachvollziehbar und logisch.

Ablenkung in Form von Spaziergängen ist sehr gut, zudem tut Bewegung immer gut. Im Wald ist das immer was Besonderes.
Mir geben Waldspaziergänge sehr viel.

In Deiner Auflistung sehe ich Pantoprazol, also wahrscheinlich als Magenschutz wegen der vielen Medikamente.
Darf ich fragen wie lange Du das schon nimmst. Weil Du schreibst "bis Sonntag". Je nachdem wie lange Du das genommen hast, kann es Probleme geben es wegzulassen. (Gibt hier einen Thread zu, aber ich will Dich jetzt nicht mit lauter Infos zutexten, die sicher zweitrangig sind)
Leider kann man diese Tabletten nicht teilen, denn dann wirken sie nicht mehr.

Wenn du sie länger als 4 Wochen genommen hast, dann wirst Du allerdings mit Sodbrennen rechnen müssen, wenn Du sie einfach weglässt.

Flohsamen sind super für den Darm, Omni Biotic auch.

Lieben Gruß,

TeaTime
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Gluecksbringer
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Re: Hallo, ich bin neu hier/Alprazolam absetzen

Beitrag von Gluecksbringer » Mittwoch, 28.06.17, 22:48

Pantoprazol ist Sonntag ausgeschlichen, dies ist nun die minimalste Dosis.
Wir haben eine sehr aufmerksame Apotheke.
Trotzdem DANKE für den Tipp! :)
Also:
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Was es in der Klinik für Cocktails gab ist nicht bekannt. Ich bekam über Wirbelsäule, Vene und Tablette, wechselnd. Krankenakte ist angefordert.

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Gluecksbringer
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Re: Hallo, ich bin neu hier/Alprazolam absetzen

Beitrag von Gluecksbringer » Mittwoch, 28.06.17, 22:56

Ach so, mit der Erhöhung des Alprazolam kam es dazu: die Angst vor der Chemo saß mir plötzlich im Nacken. Aber richtig! :cry:

Falls Fragen mal durchrutschen, seht es mir nach. :wink:
Also:
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Bis Mitte März war alles davon weg, bis eben das Alprazolam.
Was es in der Klinik für Cocktails gab ist nicht bekannt. Ich bekam über Wirbelsäule, Vene und Tablette, wechselnd. Krankenakte ist angefordert.

Zur Chemo: Cisplatin und Gemcitabin zur Bekämpfung von Übelkeit: Emend, Dexamethason, Ondansetron

Bis vor kurzem Dronabinol, 22mg, ist aber wieder ausgeschlichen. Unverträglichkeit, bzw. Ängste würden verstärkt.

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Jamie
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Re: Hallo, ich bin neu hier/Alprazolam absetzen

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 29.06.17, 15:18

Hallo Glücksbringer,

willkommen im Forum :).

Du bist sehr tapfer und hast viel durchgemacht, ich wünsche dir von Herzen Linderung und Heilung :).

Ich habe einen Blick in deine Signatur geworfen.
Saroten retard / Amitriptylin ist da aufgeführt. Darf ich fragen, gegen was du es nimmst? Schmerzen? Schlafstörungen? Depression?
Es ist ein AD mit vielen NW, ich kann völlig verstehen, wenn du es jetzt erst mal nehmen möchtest, ich wollte dir nur anbieten, falls du es irgendwann loswerden willst, dass wir auch da gerne helfen.

Ich lese auch Levofloxacin. Das ist sehr übel. :o Es könnte sein, dass das Antibiotikum seinen Anteil daran hat, dass es dir nicht gut geht, wobei natürlich das Alprazolam die Hauptursache sein dürfte.
AB mit den Endungen - Floxacin (Gruppe Fluorchinolone) sollen nach neuen Behördenwarnungen nur noch als Reserveantibiotika eingesetzt werden, da sie irreversible Schäden auslösen können, ein Teil davon auch neurologisch-psychiatrisch wie schwere Insomnie, Fatigue, Depression, Angstzustände u.v.m.
Wir haben einen eigenen Thread zu diesem Thema:
viewtopic.php?f=57&t=10157
Jeffs Martyrium mit Ciprofloxacin: http://www.cbgnetwork.org/4888.html

Ich hoffe, dass der Helicobakter wenigstens ausgelöscht wurde, nachdem man dir schon so ein derart problematisches AB verordnete!


Zum Alprazolam. Es ist ein sehr potentes Benzo, ich war selbst abhängig davon (nebst Zopiclon und Zolpidem; Gott sei Dank alles in Niedrigdosis).
Ich muss padma :) in einer Sache widersprechen - die allgemeine Umrechnungstabelle von Professor Ashton ist ein sehr guter Wegbegleiter bei den Benzos, aber die Angabe, dass 1mg Alprazolam 20mg Diazepam entsprechen, ist mit großer Vorsicht zu genießen!
Meines Erachtens ist es sehr potent, aber eine Umrechnung 1 = 20 ist zu hoch.
Nach meinem Dafürhalten sollte es besser heißen, dass 1mg Alprazolam ist etwa 10-20mg Diazepam entsprechen, am ehesten 15mg.
Das schreibe ich nicht nur, weil ich es selbst genommen und umgerechnet habe, das schreibe ich auch, weil ich es bei anderen gelesen habe, dass 1:20 zu hoch ist und weil es auch Tabellen gibt, die 1:10 vorschlagen. Meines Erachtens ist man mit 1:15 am ehesten an der Wahrheit dran :wink: .

Schreib uns doch bitte, wie genau wir dir jetzt weiterhelfen können und wo du Tipps und Rat brauchst :)

Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


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Gluecksbringer
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Re: Hallo, ich bin neu hier/Alprazolam absetzen

Beitrag von Gluecksbringer » Donnerstag, 29.06.17, 16:21

Hallo Jamie,
Danke für deine umfangreiche Antwort.

Saroten und Amitriptylin sind bis Mitte/Ende März schon rausgeflogen. Wir wissen bis heute nicht warum ich es bekam, darum haben wir unter anderem die Klinikakte angefordert ... wir sind gespannt. Über den Klinikaufenthalt habe ich zum Teil erhebliche Erinnerungslücken, kein Wunder bei dem ganzen Gift. Selbst die Opiate würden munter untereinander ausgetauscht. Wie gesagt: Ursachenbehebung wäre zu einfach.

Levoflaxin war der mittlerweile dritte Angriff auf den Helicobacter. Ob es was gebracht hat weiß ich noch nicht, nach der Pantoprazoleinnahme soll man ja noch 14 Tage warten.


Die letzte Dosisreduktion des Alprazolam war am 18.06. in der Mittagsdosis. Zu welcher Tageszeit wäre es, erfahrungsgemäß, sinnvoll die nächste Reduzierung zu starten? Ein Patentrezept wird es sicher nicht geben. :group:
Also:
Direkt nach dem Klinikaufenthalt (20.02.17):
Clonidin retard 250 mg 0-0-0-1
Alprazolam 0,5 mg 1-1-2
Saroten retard 25 mg 0-0-0-1
Targin 10/5 mg 1-0-0
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Benedikt24
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Re: Hallo, ich bin neu hier/Alprazolam absetzen

Beitrag von Benedikt24 » Freitag, 07.07.17, 22:53

Hallo Glücksbringer,

ich möchte Dich recht herzlich hier im Forum bei uns begrüßen. Es ist sehr schön, dass Du bei uns bist.

Du hast viel durchgemacht. Körperlich und seelisch. Aber Du lebst - und das ist die Hauptsache.

Ich gehe auch oft in den Wald und kann da Kraft tanken. Und die brauchst Du jetzt auch sicher.
Vielleicht wäre es auch mal gut zu wissen - wie Dein Mineral und Vitamin-Haushalt im Körper ist. Nur um sicher zu gehen, dass Dir nichts fehlt.
Ich möchte Dich aber um Gottes Willen nicht durcheinander bringen und mit zusätzlichen Maßnahmen stressen. Es war nur ein Gedanke von mir.

Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute und beste Gesundheit.

Herzlich, Benedikt
2007 erste Psychotherapiegespräche - ich war nicht arbeitswillig
12/2008 Lebenskrise, Aufnahme psychosomatische Klinik 6 Wochen (Diagnose: manisch/depressiv)
3/2009 Psychotherapiegespräche - ich war nicht arbeitswillig
2009 Wahnvorstellungen, manische/depressive Phasen
11/2009-9/2014 Haft
2010 - Ende 2011 Aufdosierung auf 200 mg Seroquel (Panik und Wahnvorstellungen - ich nahm mal Seroquel- mal nicht, Vertrauen hatte ich keins)
Nehme seit 2012 Olanzapin (auf Grund einer (Absetz)Psychose) (wurde in Psychatrie eingewiesen) Grund der Psychose: Traumata - noch nicht bearbeitet
Von 2012-2015, 15 mg Olanzapin (40 kg Gewichtszunahme)
2015 Absetzversuch auf 0 (gescheitert nach Arztempfehlung) Absetz- Psychose!
2015 wieder hoch auf 15 mg
Anfang 2016 auf 10 mg (ging gut)
12/2016 5 Tage mit 5 mg Olanzapin (laienhaft zerbrochen!) Große Absetzproblematik Danach auf 10 mg hochdosiert.
Seit Kindertagen diverse Asthmamittel (bis heute), Zaditen, Viani 50/250, Ditec, Salbutamol, Ultibro Breezhaler
Kortisonbehandlung über viele Jahre (Asthma, Morbus Crohn) seit 2008 nicht mehr.
Reduzierung von 10 mg Olanzapin - auf 9 mg (12.1.17)
Seit 20.1.17 schnell fettende Haare; Seit 2.2.17 Zittern in den Finger; 8.2.17 kein Zittern mehr
Reduzierung von 9 mg Olanzapin auf 8 mg (12.2.17)
Reduzierung von 8 mg Olanzapin auf 7 mg (12.3.17)
Es wurden am 14.3.17 schlechte Leberwerte, Vitamin D, Folsäure und B12- Mangel festgestellt.
Reduzierung von 7 mg Olanzapin auf 6 (15.4.17)
Reduzierung von 6 mg Olanzapin auf 5 mg (15.5.17)
22.6.17 Leberwerte verbessert (durch Olanzapin-Reduktion,Verzicht auf Alkohol und Mariendiestel-Präparat. Zinkamin schadet auch nicht.) Durch Zinkamin keine schnell fettende Haare
20.6.17 Reduzierung von 5 mg auf 4 mg Olanzapin
Durch Reduzierung fühle ich mich insgesamt aktiver und lebendiger.
Seit Januar 2017, gehe ich 1x monatlich zum Therapeutischen Malen bei einer Kunsttherapeutin. (6h) Durch die Bilder kann ich meine Gefühle zum Ausdruck bringen. Den Gefühlsstau später auflösen und wieder fühlen. (Angst, Verlassenheit, Wut, Demütigung) Die Bilder nehme ich zum Therapeuten mit. Dort werden sie im geschützten Rahmen besprochen und ich durchlebe den dargestellten Ausdruck des Bildes dann bewusst- was vorher unbewusst durch das Malen geschah. So kann ich Verdrängtes wieder aktivieren.Therapie ist anstrengend. 1-2 Tage hat meine Seele dann noch zu tun. Die Arbeit (6 h täglich) stabilisiert mich wieder, holt mich ins Jetzt zurück.
5.7.17 Meine Psychotherapie wurde verlängert. Um 140 h. Insgesamt:300 h von 2014-2022.
25.7.17 Reduktion 4 mg auf 3 mg Olanzapin
25.8.17 Reduktion 3 mg auf 2,5 mg Olanzapin
5.9.17 Probleme mit der Wahrnehmung, (Ich - Umgebung) (Schizophrenie) kann es aber aushalten. Bleibe bei 2.5 mg.
30.10.17 Reduktion von 2.5 mg auf 2,25 mg Olanzapin Probleme mit der Wahrnehmung vorhanden, aber verantwortbar.
1.12.17 Reduktion von 2,25 mg auf 2 mg Olanzapin Probleme mit Wahrnehmung vorhanden, manische und depressive Phasen. Bei schlechten Phasen ist aber alles unter Kontrolle. Keine Gefahr für mich und andere.
6.12.17 Leberwerte halbierte Verbesserung (noch nicht gut)
9.12.17 Habe beim Therapeutischen Malen: Mutter-Kind Übertragung
24.12.17 Reduziere Selbstgespräche und Sexualität
1.1.18 Reduziere von 2 mg auf 1,8 mg Olanzapin
23.1.18 Erhöhung von 1,8 auf 2 mg Olanzapin
paar Tage auf 0 keine gute Verfassung
20.2.18 Aufdosierung 2,5 mg
20.3.18 Stabilisierung bei 2,5 mg Olanzapin

FineFinchen
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Re: Hallo, ich bin neu hier/Alprazolam absetzen

Beitrag von FineFinchen » Mittwoch, 12.07.17, 12:41

Hallo Glücksbringer,

ich habe Alprazolam abgesetzt. Vielleicht kann ich Dir etwas weiterhelfen? Wie geht es Dir denn momentan?

Viele Grüße
Finchen <3
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Gluecksbringer
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Re: Hallo, ich bin neu hier/Alprazolam absetzen

Beitrag von Gluecksbringer » Sonntag, 16.07.17, 17:39

Hallo Benedikt 24, Eisenwerte waren letztens arg niedrig, sind aber wieder okay.

Hallo Finchen015, erstmal Glückwunsch das du es geschafft hast!
Momentan geht es mir nicht gut, morgen ist das erste große CT zur Nachsorge, die Nerven sind angespannt. Herzlichen Dank, dass du deine Hilfe anbietest, ich werde sicher darauf zurück kommen.

Viele liebe Grüße!!!
Also:
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Bis Mitte März war alles davon weg, bis eben das Alprazolam.
Was es in der Klinik für Cocktails gab ist nicht bekannt. Ich bekam über Wirbelsäule, Vene und Tablette, wechselnd. Krankenakte ist angefordert.

Zur Chemo: Cisplatin und Gemcitabin zur Bekämpfung von Übelkeit: Emend, Dexamethason, Ondansetron

Bis vor kurzem Dronabinol, 22mg, ist aber wieder ausgeschlichen. Unverträglichkeit, bzw. Ängste würden verstärkt.

Vor ca. 4 Wochen: Antibiotika Amici 1000 und Levofloxacin 500 mg gg. Helicobacter.

Aktuell: Alprazolam, Flohsamen, Omni Biotic, Pantoprazol (bis Sonntag)

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Re: Hallo, ich bin neu hier/Alprazolam absetzen

Beitrag von Annanas » Sonntag, 16.07.17, 18:08

Hallo Glücksbringer :) ,
Gluecksbringer hat geschrieben:Momentan geht es mir nicht gut, morgen ist das erste große CT zur Nachsorge, die Nerven sind angespannt.
Das kann ich dir so nachfühlen - mir geht es nach 6 Jahren vor diesen Terminen immer noch so :cry: !
Ich glaube aber, das ist einfach nur menschlich!

Ich drücke dir die Daumen, daß alles okay ist.

Liebe Grüße von Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)
:arrow: Was finde ich wo im Forum?
Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

Gluecksbringer
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Re: Hallo, ich bin neu hier/Alprazolam absetzen

Beitrag von Gluecksbringer » Sonntag, 16.07.17, 19:48

Hallo Annanas,

danke wir können jeden Daumen gebrauchen.

Liebe Grüße zurück und toi toi toi für dich!!! :)
Also:
Direkt nach dem Klinikaufenthalt (20.02.17):
Clonidin retard 250 mg 0-0-0-1
Alprazolam 0,5 mg 1-1-2
Saroten retard 25 mg 0-0-0-1
Targin 10/5 mg 1-0-0
Targin 5/2,5 mg 0-1-0
Novalgintropfen 40 gtt 1-1-1-1
Perocur 1-1-1
Fragminspritzen
Bis Mitte März war alles davon weg, bis eben das Alprazolam.
Was es in der Klinik für Cocktails gab ist nicht bekannt. Ich bekam über Wirbelsäule, Vene und Tablette, wechselnd. Krankenakte ist angefordert.

Zur Chemo: Cisplatin und Gemcitabin zur Bekämpfung von Übelkeit: Emend, Dexamethason, Ondansetron

Bis vor kurzem Dronabinol, 22mg, ist aber wieder ausgeschlichen. Unverträglichkeit, bzw. Ängste würden verstärkt.

Vor ca. 4 Wochen: Antibiotika Amici 1000 und Levofloxacin 500 mg gg. Helicobacter.

Aktuell: Alprazolam, Flohsamen, Omni Biotic, Pantoprazol (bis Sonntag)

Annanas
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Re: Hallo, ich bin neu hier/Alprazolam absetzen

Beitrag von Annanas » Sonntag, 16.07.17, 20:03

Hallo Glücksbringer - bei diesem Nick muß einfach alles klappen :D
Gluecksbringer hat geschrieben:Liebe Grüße zurück und toi toi toi für dich!!!
Dankeschön! Mein Zittertermin ist wieder Ende August :cry: !

LG Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)
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Gluecksbringer
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Re: Hallo, ich bin neu hier/Alprazolam absetzen

Beitrag von Gluecksbringer » Sonntag, 16.07.17, 20:24

Hallo Annanas,

die Zittertermine, unsere ewigen Begleiter. Leider!!! :cry:
Also:
Direkt nach dem Klinikaufenthalt (20.02.17):
Clonidin retard 250 mg 0-0-0-1
Alprazolam 0,5 mg 1-1-2
Saroten retard 25 mg 0-0-0-1
Targin 10/5 mg 1-0-0
Targin 5/2,5 mg 0-1-0
Novalgintropfen 40 gtt 1-1-1-1
Perocur 1-1-1
Fragminspritzen
Bis Mitte März war alles davon weg, bis eben das Alprazolam.
Was es in der Klinik für Cocktails gab ist nicht bekannt. Ich bekam über Wirbelsäule, Vene und Tablette, wechselnd. Krankenakte ist angefordert.

Zur Chemo: Cisplatin und Gemcitabin zur Bekämpfung von Übelkeit: Emend, Dexamethason, Ondansetron

Bis vor kurzem Dronabinol, 22mg, ist aber wieder ausgeschlichen. Unverträglichkeit, bzw. Ängste würden verstärkt.

Vor ca. 4 Wochen: Antibiotika Amici 1000 und Levofloxacin 500 mg gg. Helicobacter.

Aktuell: Alprazolam, Flohsamen, Omni Biotic, Pantoprazol (bis Sonntag)

FineFinchen
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Re: Hallo, ich bin neu hier/Alprazolam absetzen

Beitrag von FineFinchen » Dienstag, 18.07.17, 11:05

Hallo Glücksbringer,

ich hoffe, es geht Dir gut und Du hast Deinen Termin gestern gut überstanden.

Und klar, melde Dich einfach, wenn es bei Dir passt. Ich schau immer mal wieder hier rein.

Alles Gute für Dich - ich schick mal einen Mutmach-Gesundheits-Knuddler rüber :group:

Liebe Grüße
Finchen <3

Gluecksbringer
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Re: Hallo, ich bin neu hier/Alprazolam absetzen

Beitrag von Gluecksbringer » Dienstag, 18.07.17, 21:53

Hallo Fienchen015,

herzlichen Dank! Wir haben jeden Daumen gemerkt der gedrückt wurde! :group:

Keine Tumore, keine Metastasen!
Der Radiologe stiftete natürlich Verwirrung mit einer Aussage. War aber gleich bei der Urologin. Sie war not amused über diese Aussage, wollte den Befund abwarten. DENN letzte Woche stiftete schonmal ein Radiologe Unruhe bei einer Patientin, sollte es der gleiche Weißkittel sein bekommt die Praxis Ärger. :evil:
Sie beruhigte mich erklärte mir nochmal die letzte Untersuchung (keine 2 Wochen her) Ultraschall, Spiegelung, Blut ... alles super.
Ich gehe morgen nochmal zu ihr, da hat sie auch den Befund.

Dann haben wir es schwarz auf weiß.

Herzliche Grüße und Dankeschööööön :party2:
Also:
Direkt nach dem Klinikaufenthalt (20.02.17):
Clonidin retard 250 mg 0-0-0-1
Alprazolam 0,5 mg 1-1-2
Saroten retard 25 mg 0-0-0-1
Targin 10/5 mg 1-0-0
Targin 5/2,5 mg 0-1-0
Novalgintropfen 40 gtt 1-1-1-1
Perocur 1-1-1
Fragminspritzen
Bis Mitte März war alles davon weg, bis eben das Alprazolam.
Was es in der Klinik für Cocktails gab ist nicht bekannt. Ich bekam über Wirbelsäule, Vene und Tablette, wechselnd. Krankenakte ist angefordert.

Zur Chemo: Cisplatin und Gemcitabin zur Bekämpfung von Übelkeit: Emend, Dexamethason, Ondansetron

Bis vor kurzem Dronabinol, 22mg, ist aber wieder ausgeschlichen. Unverträglichkeit, bzw. Ängste würden verstärkt.

Vor ca. 4 Wochen: Antibiotika Amici 1000 und Levofloxacin 500 mg gg. Helicobacter.

Aktuell: Alprazolam, Flohsamen, Omni Biotic, Pantoprazol (bis Sonntag)

Shonah
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Re: Hallo, ich bin neu hier/Alprazolam absetzen

Beitrag von Shonah » Mittwoch, 19.07.17, 7:12

Hallo Glücksbringer,

Herzlichen Glückwunsch zu diesem positiven Befund! :party2:

Das ist sicher eine große Erleichterung für dich.

Du hast schon soviel geschafft und den Rest packst du auch noch!!!



LG Shonah
2008 Diagnosen: schwere depressive Episode
Generalisierte Angststörung mit PA

300mg Venlafaxin

2009 : 150mg V.
75mg V.
2010 : 37,5 mg V.
11/2010: abgesetzt

12/2010 : 37,5mg V.
2011 : 75mg V.
2013 : 37,5mg V.
2014 : 37,5mg V. unret.
2015 : 18,25mg V. unret.
01.11.15 9mg V. unret.
12.11.15 : abgesetzt
17.11.15 18.25 mg V. unret.
29.12.15 : 9mg V. unret.
9mg V. unret.
12.01.16 : 9 mg V. unret. früh
7mg V. unret. Abend
11.02.16 : 9 mg V. unret. Früh
3mg V. unret. Abend
11.03.16 : 9 mg V. (u) früh
2 mg V. (u) spät
11.04.16 : 9 mg V.(u) früh
11.05.16 : 8 mg V.(u) früh
12.05.16 : betablocker halbiert da RR zu niedrig
auf ärztlichen Rat
Symptome : - Schwindel, Kreislaufbeschwerden,
Muskelzuckungen am ganzen Körper,
hin und wieder PA,
sehr oft starkes Frieren, Herzrasen,
körperliche Schwäche, laute
rumpelnde Darmgeräusche, Konzen-
trationsprobleme

01.07.16 8 mg V. ret.
04.07.16 8 mg V. unret.
06.07.16 9 mg V. u.
19.11.16 8,5 mg V. u.
06.01.17 8,0 mg V. u.
Symptome: Herzstolpern (auch in Salven), Schwindel,
Rückenschmerzen, extrem trockene Haut,
Kopfschmerzen, Schlafprobleme, geringe
Belastbarkeit, Augen brennen...
12.01.17 ProBioCult 3x1
Hepatodoron 0-0-0-2
8mg V. u.
9.2.17 alle NEM abgesetzt
Derzeitige Symptome: Pulsschwankungen (mal hoch, mal tief), tränende Augen, Bauchschmerzen (Blähungen), Rückenschmerzen (BWS, LWS), Gelenkschmerzen, Leistungsschwach

27.2.17 7,5 mg V. u.
08.04.17 7,0 mg V.u.
18.05.17 6,7mg V.u.
10.6.17 6,3 mg V. u.
30.6.17 5,7 mg V. u.
11.8.17 5,2 mg V. u.
19.9.17 4,5 mg V. u.
22.10.17 4,0 mg V. u.
25.11.17 3,7mg V. u.
20.12.17 3,4mg V. u.
20.1.18 3,2mg V. u.
20.2.18 3,0mg V. u.
20.3.18 2,8mg V. u.
20.5.18. 2,5mg V.u.
20.6.18 2,2mg V.u.
20.7.18 1,9 mg V.u.
5.9.18 1,7mg V.u.
14.10.18 1,7mg V. ret.

Psychiatrie, nix geht mehr

10.11.18 37,5 mg ret

Aktuelle Medikation:
Morgens: Venlafaxin ret. 37,5
Metoprolol ret. 25mg
Abends: Metoprolol ret. 25mg

NEM: VitD3/K2 Öl (600iE/ 20mykrogr)
150 mg Magnesiumcitrat

Antworten