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Euer ADFD-Team

Venlafaxin 1/2 37,5mg abgesetzt

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dashsora
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Venlafaxin 1/2 37,5mg abgesetzt

Beitrag von dashsora » Dienstag, 04.07.17, 19:49

Hallo alle miteinander ich habe mich hier nun angemeldet da ich dringend ein paar Ratschläge benötige :group:
Ich nehme seit einigen Jahren (glaube 6 oder 7 Jahre) schon Venlafaxin. In den letzten Jahren habe ich es aber geschafft auf die niedrige Dosis 37,5 herabzustufen.
Da ich jetzt zwei Wochen Urlaub habe dachte ich, ich gehe es jetzt endlich an und setze das Zeug endlich komplett ab da ich es nicht mehr brauche.
Sonntag Morgen hatte ich meine letzte halbe Tablette genommen. Seitdem hielten sich die Entzugssymptome in Grenzen.
Seit ein paar Stunden habe ich allerdings starke Schwindelgefühle, ich muss mich anstrengen um auf dem Stuhl sitzen zu bleiben um es mal krass auszudrücken.
Hat jemand eine Idee was man dagegen machen könnte? Und ob die Symptome vielleicht noch schlimmer werden? Ich hoffe nicht. Mit dem Schwindel kann man ja noch auskommen.
Depressiver fühle ich mich eigentlich nicht, weinerlich oder so auch nicht. Aber anfangen will ich nicht wieder. Ich bin jetzt beim 3. Tag und will es auch durchziehen

Ich habe das Zeug übrigens damals bekommen weil ich starke Mobbing-Probleme in der Schule hatte und Angst davor hatte wieder hinzugehen. Aber so richtig stark depressiv war ich eigtl nie, ich hatte z.b. noch nie Suizidgedanken oder sowas...
Ich mache mir Vorwürfe das ich das damals mit den Tabletten überhaupt angefangen habe. Ich habe es weiter gemacht weil ich Angst vor dem Entzug hatte, klingt blöd ich weis.

Noch was:
Kann eigentlich meine Leber oder meine Nieren von den jahrelangen Konsum einen Schaden gekriegt haben? :shock:

Ich danke schon mal für eure Tipps und Vorschläge

padma
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Re: Venlafaxin 1/2 37,5mg abgesetzt

Beitrag von padma » Dienstag, 04.07.17, 22:16

hallo Dashora, :)

willkommen im ADFD.

Der Schritt von 18,75 mg aus direkt auf 0 war zu gross. Gerade im unteren Dosisbereich sind noch überpropertional viele Serotonintransporter belegt, und es sollte daher langsam ausgeschlichen werden.

Hier ist alles erklärt http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 18&t=12880
Hat jemand eine Idee was man dagegen machen könnte? Und ob die Symptome vielleicht noch schlimmer werden? Ich hoffe nicht. Mit dem Schwindel kann man ja noch auskommen.
Das beste was man machen kann, ist die Wiedereindosierung , nach einer Stabilisierungsphase wird dann langsam ausgeschlichen . Da du erst seit gestern auf 0 bist, würde ich auf die alte Dosis oder etwas weniger zurückgehen.
Die Symptome können ansonsten durchaus noch schlimmer werden und auch lange anhalten. (steht alles bei dem link)
Ich habe das Zeug übrigens damals bekommen weil ich starke Mobbing-Probleme in der Schule hatte und Angst davor hatte wieder hinzugehen. Aber so richtig stark depressiv war ich eigtl nie, ich hatte z.b. noch nie Suizidgedanken oder sowas...
Da wäre eine andere Form der Unterstützung deutlich sinnvoller gewesen. Aber nun ist es eben so, es bringt nichts, dir jetzt Vorwürfe zu machen.
Kann eigentlich meine Leber oder meine Nieren von den jahrelangen Konsum einen Schaden gekriegt haben? :shock:
Wenn du da Sorge hast, dann lass ein Blutbild machen. Die Leberwerte können unter einem AD sehr ansteigen, aber die Leber erholt sich i.d.R wieder, wenn man dann sofort oder sehr zügig absetzt.
Du bist noch recht jung, daher gehe ich davon aus, dass dein Körper sich gut von der AD Einnahme erholen wird.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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15.08.2019: 0,02 mg



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


Shonah
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Re: Venlafaxin 1/2 37,5mg abgesetzt

Beitrag von Shonah » Mittwoch, 05.07.17, 7:55

Hallo Dashora,

Willkommen im Forum.

Auch ich schleiche Venlafaxin nach 9 Jahren Einnahmezeit aus.

Und auch ich habe die Tabletten. Und auch ich bin von 18mg auf 0.

Und es war der Horror.

Ich kann dir auch nur empfehlen das du wieder eindosierst.

Niemand weiß wohin die Reise gehen wird. Kann sein das du die Symptome in 3 Wochen überstanden hast.

Aber die Erfahrungen zeigen das es eher schlimmer wird mit den Symptomen.
Ich möchte dir keine Angst machen, aber hier gibt es genügend Mitglieder die Venlafaxin absetzen oder abgesetzt haben. Vielleicht liest du dich mal durch.


Ich wünsche dir eine gute Entscheidung.


LG Shonah
2008 Diagnosen: schwere depressive Episode
Generalisierte Angststörung mit PA

300mg Venlafaxin

2009 : 150mg V.
75mg V.
2010 : 37,5 mg V.
11/2010: abgesetzt

12/2010 : 37,5mg V.
2011 : 75mg V.
2013 : 37,5mg V.
2014 : 37,5mg V. unret.
2015 : 18,25mg V. unret.
01.11.15 9mg V. unret.
12.11.15 : abgesetzt
17.11.15 18.25 mg V. unret.
29.12.15 : 9mg V. unret.
9mg V. unret.
12.01.16 : 9 mg V. unret. früh
7mg V. unret. Abend
11.02.16 : 9 mg V. unret. Früh
3mg V. unret. Abend
11.03.16 : 9 mg V. (u) früh
2 mg V. (u) spät
11.04.16 : 9 mg V.(u) früh
11.05.16 : 8 mg V.(u) früh
12.05.16 : betablocker halbiert da RR zu niedrig
auf ärztlichen Rat
Symptome : - Schwindel, Kreislaufbeschwerden,
Muskelzuckungen am ganzen Körper,
hin und wieder PA,
sehr oft starkes Frieren, Herzrasen,
körperliche Schwäche, laute
rumpelnde Darmgeräusche, Konzen-
trationsprobleme

01.07.16 8 mg V. ret.
04.07.16 8 mg V. unret.
06.07.16 9 mg V. u.
19.11.16 8,5 mg V. u.
06.01.17 8,0 mg V. u.
Symptome: Herzstolpern (auch in Salven), Schwindel,
Rückenschmerzen, extrem trockene Haut,
Kopfschmerzen, Schlafprobleme, geringe
Belastbarkeit, Augen brennen...
12.01.17 ProBioCult 3x1
Hepatodoron 0-0-0-2
8mg V. u.
9.2.17 alle NEM abgesetzt
Derzeitige Symptome: Pulsschwankungen (mal hoch, mal tief), tränende Augen, Bauchschmerzen (Blähungen), Rückenschmerzen (BWS, LWS), Gelenkschmerzen, Leistungsschwach

27.2.17 7,5 mg V. u.
08.04.17 7,0 mg V.u.
18.05.17 6,7mg V.u.
10.6.17 6,3 mg V. u.
30.6.17 5,7 mg V. u.
11.8.17 5,2 mg V. u.
19.9.17 4,5 mg V. u.
22.10.17 4,0 mg V. u.
25.11.17 3,7mg V. u.
20.12.17 3,4mg V. u.
20.1.18 3,2mg V. u.
20.2.18 3,0mg V. u.
20.3.18 2,8mg V. u.
20.5.18. 2,5mg V.u.
20.6.18 2,2mg V.u.
20.7.18 1,9 mg V.u.
5.9.18 1,7mg V.u.
14.10.18 1,7mg V. ret.

Psychiatrie, nix geht mehr

10.11.18 37,5 mg ret

Aktuelle Medikation:
Morgens: Venlafaxin ret. 37,5
Metoprolol ret. 25mg
Abends: Metoprolol ret. 25mg

dashsora
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Re: Venlafaxin 1/2 37,5mg abgesetzt

Beitrag von dashsora » Mittwoch, 05.07.17, 9:09

Vielen Dank erstmal
Also eine Wiedereindosierung kommt für mich eigentlich nicht in Frage:
Sonst zieht es sich noch länger hin und ich muss am 17.7 wieder arbeiten. Ich habe jetzt den Zeitpunkt gewählt weil ich eben zu Hause bin und mich in Ruhe auskurieren kann.
Bis jetzt ist es auch erträglich soweit. Ich kann gut schlafen, ich bin nicht depressiv und gar nix. Es ist wirklich nur der Schwindel und etwas Übelkeit
Als ich damals bei einer höheren Dosis mal versehentlich eine vergessen habe da ging es mir richtig dreckig. Aber diesmal ist es erträglicher

Irgendwann muss es ja mal aufhören :( Außerdem habe ich nur noch eine Palette Tabletten also 10 Stück 37er da.

Und meint ihr mit Hochdosieren vllt ne 1/4 Tablette?

Lisamarie
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Re: Venlafaxin 1/2 37,5mg abgesetzt

Beitrag von Lisamarie » Mittwoch, 05.07.17, 9:24

Hallo , nein wir meinen das du deine alte Dosis wieder einnimmst oder 10% weniger. Absetzprobleme können Wochen-Monatelang und im schlimmsten Fall sogar jahrelang anhalten. Und leider gibt es auch solche die erst nach Wochen richtig zuschlagen, nennt sich dann verzögerter Entzug. Mir ging es nach einem Kaltentzug von gleich drei Medikamenten sechs Wochen richtig toll und dann kam der totale Absturz. Das ganze hat mich 1.5 Jahre meines Lebens gekostet und ich hab nur knapp überlebt weil ich schwer suzidal geworden bin .

Natürlich möchte ich dir keine Angst machen , aber ne Kaltenzug ist immer schwer riskant , wenn deine Symptome schlimmer werden melde dich bitte bei uns.
Besorgte Grüße Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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dashsora
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Re: Venlafaxin 1/2 37,5mg abgesetzt

Beitrag von dashsora » Mittwoch, 05.07.17, 9:49

Das verstehe ich ja, aber das Gehirn muss doch langsam verstehen das kein Venlafaxin mehr kommt.
Heute gehts mir etwas besser als gestern sogar aber ich warte erstmal ab.
Ich versuche dem ganzen auch entgegenzuwirken indem ich sehr viel trinke, mich bewege und viel an die frische Luft gehe.
Sollte ich allerdings spätestens nächste Woche doch einen Absturz bemerken muss ich es ja notgedrungen wieder nehmen.
Aber wie gesagt so richtig schwer depressiv war ich nie, vllt fällt es deshalb bei mir etwas "sanfter" aus um es mal blöd auszudrücken.
Ich muss wohl einfach abwarten. Aber wieder was einnehmen kommt für mich im Moment nicht in Frage, mein Körper hat die Chemie jahrelang geschluckt, irgendwann muss Schluss sein

Lisamarie
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Re: Venlafaxin 1/2 37,5mg abgesetzt

Beitrag von Lisamarie » Mittwoch, 05.07.17, 9:56

Hallo, ja das sehen wir genauso das irgendwann Schluss sein sollte. Allerdings raten wir alle vier bis sechs Wochen höchstens 10% abzusetzen. Das hat damit nichts zu tun das du nie schwer depressiv warst, sondern damit das das Venlafaxin mit in die Gehirnchemie mit eingebaut wird um zu funktionieren, fällt das auf einmal weg fehlt dem Gehirn ein Bestandteil zum funktionieren.

Ich schick dir mal Infos zum lesen und besser verstehen.

viewtopic.php?f=19&t=9910

lg Petra
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Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
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dashsora
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Re: Venlafaxin 1/2 37,5mg abgesetzt

Beitrag von dashsora » Mittwoch, 05.07.17, 10:06

Ja das verstehe ich ja aber hätte ich dann nicht schon längst was merken müssen? Also schlimmeres?
Ich hätte jetzt nur den Vorschlag das ich vllt eine viertel Tablette nehme damit es sich "beruhigt" und in 3 Tagen oder so nochmal eine.
und dann komplett aufhören. vllt ist es dann weniger heftig

Lisamarie
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Re: Venlafaxin 1/2 37,5mg abgesetzt

Beitrag von Lisamarie » Mittwoch, 05.07.17, 10:16

Hallo Dashsora, hast du dir die mitgeschickten Links durchgelesen ? Und das was du vorhast bitte überhaupt nicht machen, das reizt das ZNS noch mehr, wir raten zu einer beständigen Dosis von der dann abdosiert wird, keinesfalls so wie du vorschlägst, das ist einer der schlimmsten Absetzfehler die man machen kann. Aber das wird auch in den Links erklärt.
Grüsse Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
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dashsora
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Re: Venlafaxin 1/2 37,5mg abgesetzt

Beitrag von dashsora » Mittwoch, 05.07.17, 10:22

Gut dann mache ich es nicht. Ja ich habs kurz überflogen was so auf mich zutrifft aber jeder Mensch ist ja auch anders und es muss nicht so extrem bei jedem enden.
Ich warte einfach noch ein paar Tage ab.
Ich hab dazu auch vorgestern meine Regel bekommen vllt spielt das auch mit rein.

Claudiiii
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Re: Venlafaxin 1/2 37,5mg abgesetzt

Beitrag von Claudiiii » Mittwoch, 05.07.17, 10:54

Hallo Dashsora,

auch von mir Wilkommen im Forum.
Du hast Recht, es kann natürlich sein, dass du nur eine kurze Phase mit Absetzsymptomen hast und danach ist es überstanden. Allerdings ist es nicht unwahrscheinlich, dass sich deine Probleme noch wesentlich verstärken. Das kann man nicht mal eben durchstehen und die Symptome können auch noch wesenlich unangenehmer werden als Schwindel und Übelkeit. Überleg dir, was es für Auswirkungen hätte, wenn du monatelang mit dem Entzug zu kämpfen hättest, nicht arbeitsfähig wärst und nur im Bett liegen könntest. Überleg dir, ob es das Risiko wert ist. Du hast die Tabletten jetzt so lange genommen. Was machen da ein paar Monate mehr aus? Dein Gehirn muss extrem viel neu aufbauen um das neue stoffliche System im Gehirn zu regulieren. Das braucht Zeit. Es ist üblich, dass im Entzug gute und schlechte Phasen abwechseln. Auch wenn es dir erstmal besser geht, kann es danach noch umso krasser werden. Zunächst wird ja erstmal das Venlafaxin aus dem Körper verwendet, was sich da überall abgelagert hat. Wenn das dann auch noch weg ist. Kann es sehr schlimm werden. Und je länger du mit dem wieder Eindosieren wartest, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass das dein Körper nicht mehr verträgt.

Ich warne dich, weil ich selbst auch zu schnell reduziert hatte und mein Gehirn gar nicht mehr klar kam. Auch ich hatte suizidale Gedanken, weil der Zustand so unaushaltbar ist. Vielen hat das Aufdosieren geholfen und sie konnten dann mit weniger Problemen ausschleichen.
Alles Gute,
Claudi
Aufgrund von Panikattacken und Angst Venlafaxin bis 75mg eindosiert, außerdem 7,5mg Mirtazapin. Nach 1 Monat Beginn mit Absetzen, durch zu schnelles Absetzen extreme Symptome: Durchfall, Übelkeit bis zum Erbrechen, Traurigkeit, Angst und Panik schlimmer als je zuvor. Besserung durch erneutes Hochdosieren von Venlafaxin. Mirtazapin unter Qualen und Hartnäckigkeit losgeworden.

ab 08.07.16 37,5mg Venlafaxin
ab 15.07.16 75mg = Maximaldosis
ab 08.08.16 Beginn mit Absetzen
Nach viel zu schneller Reduktion (alle 4 Tage 12,5mg) und wieder minimalem Hochdosieren auf 25mg stabilisiert und auf Kügelchen-Präparat umgestiegen
20.10.16 55 Kügelchen 18mg
20.11.16 45 Kügelchen 15mg
15.12.16 35 Kügelchen 11,5mg
11.01.17 25 Kügelchen 6,9mg
08.02.17 15 Kügelchen 4,2mg
08.03.17 10 Kügelchen 2,8mg zu großer Schritt daher
09.03.17 12 Kügelchen 3,3mg schlimmste Symptome
11.05.17 13 Kügelchen 3,6mg Aufdosiert, da keine Stabilisierung in Sicht war
09.10.17 12 Kügelchen 3,3mg endlich weiter runter, seitdem kaum Symptome
10.10.17 11 Kügelchen 3,4mg (neue Packung mit weniger Kügelchen pro Kapsel)
11.11.17 10 Kügelchen 3,1mg
12.12.17 09 Kügelchen 2,8mg
18.01.18 08 Kügelchen 2,5mg
12.03.18 07 Kügelchen 2,2mg
25.04.18 06 Kügelchen 1,9mg
08.06.18 05 Kügelchen 1,6mg
20.07.18 04 Kügelchen 1,2mg
08.08.18 04 Kügelchen 1,1mg (neues Präperat mit mehr Kügelchen pro Kapsel)
22.08.18.03 Kügelchen 0,8mg
15.10.18 02 Kügelchen 0,5mg
04.12.18 01 Kügelchen 0,3mg
07.02.19 00 Kügelchen 0,0mg
Symptome nach (zu schneller) Reduktion am Morgen extrem und schrecklich: Nervosität, Anspannung, schneller Puls, Angst, Panik, extreme Blähungen, zeitiges Aufwachen, dann Durchfall, manchmal mit Übelkeit bis zum Würgen, teilweise Erbrechen.

Dann Symptome auch ganztägig verteilt: plötzliche Kraftlosigkeit, Müdigkeit, Gefühl das Gehirn schwitzt und ist warm, Unwirklichkeitsgefühl, vereinzelt Anflug von Panik, Traurigkeit, Weinerlichkeit, Pessimismus, wirre Träume.

Nachmittags ist es oft gut und es gibt auch Symptomfreie Tage, wenn ich dann endlich auf einer Dosis stabilisiert bin.

Immer wieder, auch außerhalb der schlimmen Wellen:
schmerzhafte Nacken- und Rückenverspannungen, ständig Blähungen und täglich Durchfall, selten kurzes aber schmerzhaftes Stechen im rechten Unterbauch, Schwindel, Kopfschmerzen

dashsora
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Re: Venlafaxin 1/2 37,5mg abgesetzt

Beitrag von dashsora » Mittwoch, 05.07.17, 11:24

Angenommen es wird jetzt schlimmer
Kann ich dann einfach wieder anfangen? Und wäre dann nur aller 2 Tage eine Tablette nehmen, eine Option?

Lisamarie
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Re: Venlafaxin 1/2 37,5mg abgesetzt

Beitrag von Lisamarie » Mittwoch, 05.07.17, 11:38

Hallo, nein auch das alle zwei Tage was nehmen ist keine Option, ganz im Gegenteil das Gehirn kann sich dann nicht auf eine feste Dosis einstellen.

Natürlich entscheidest du ob du wieder was einnehmen willst oder nicht, wir wollen dich zu nichts überreden, aber warnen.
Überleg es dir, les ein wenig im Forum und informiere dich.
Grüße Petra
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Re: Venlafaxin 1/2 37,5mg abgesetzt

Beitrag von dashsora » Mittwoch, 05.07.17, 11:45

Das weis ich auch zu schätzen, nur ich weis nicht was ich tun soll.
Während ich arbeite kann ich das ja nicht absetzen, und ich habe jetzt grad mal die 2 Wochen Urlaub. Meine Tante meinte sowas könnte man auch über eine Reha oder ne Kur machen das absetzen
aber wie soll ich sowas bekommen? Und wie soll ich das meiner Chefin erklären? Die soll davon nix wissen, ich will das nicht-

Lisamarie
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Re: Venlafaxin 1/2 37,5mg abgesetzt

Beitrag von Lisamarie » Mittwoch, 05.07.17, 11:52

Hallo , ich setze seit drei Jahren ab und arbeite , ich hab auch Entzugssymthome davon, aber da ich langsam mache halten die sich in Grenzen. Meinem damaligen Chef hab ich von meinem Entzug auch nichts erzählt, ging ihn auch nichts an. Hab mich sogar während des Entzuges selbständig gemacht und komme gut klar, trotz Entzuges.

Könntest du bitte eine Begrüßung und eine Abschiedsfloskel in deine Beiträge einarbeiten ? Das liest sich für uns Beratende gleich viel netter , Danke. Du musst es nicht heute entscheiden überleg in Ruhe , les im Forum . Bild dir eine eigene Meinung.
Lg Petra
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Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
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Jamie
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Re: Venlafaxin 1/2 37,5mg abgesetzt

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 05.07.17, 12:04

Hallo dashsora,

du hast doch gar nichts zu verlieren.
Nimm bitte täglich wieder eine kleine Menge ein, zB 10mg, stabilisiere dich und schleiche dann noch ein Jahr lang das Mittel ganz sachte aus. Damit kannst du alltagsfähig bleiben und kannst das Absetzen nebenbei machen. Niemand muss von deinem Entzug wissen und wenn du es langsam genug angehst, dann bekommst du auch kaum oder wenige Symptome und die Beeinträchtigungen bleiben in Grenzen.

Was du jetzt machst ist, es drauf ankommen zu lassen! Wenn du Glück hast, klappt das auch, wenn du Pech hast, bist du über Wochen und Monate flach gelegt und hast weitaus größere Probleme an der Backe als du jetzt absehen kannst.

Wir haben leider keine Glaskugel und wenn es so wäre, dass jeder nur wenige Wochen unter Entzugssymptomen leiden würde und dann wäre alles gut, dann würde wir allen raten, das eben durchzuziehen und ein paar Wochen zu leiden und das Forum könnte dicht machen.
Aber leider ist das nicht so! Wir haben Betroffene hier, die haben falsch abgesetzt und sind jetzt seit Jahren in einem protrahierten Entzug, können nicht mehr arbeiten, sind fast nur noch bettlägerig etc!
Das muss man wissen, wenn man eine Entscheidung trifft.

Grüße, willkommen im Forum :), und bitte mal auf die Etikette achten (Gruß am Anfang und am Ende) - danke :)

Jamie
...........SIGNATUR...............


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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


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dashsora
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Re: Venlafaxin 1/2 37,5mg abgesetzt

Beitrag von dashsora » Mittwoch, 05.07.17, 13:23

Hi
Ja ich habe auch schon mit dem Gedanken gespielt. das ich vielleicht wieder anfange mit ner kleineren Dosis
z.b. die halbe Tablette nochmal vierteln oder so.

LG Tina

Edit: So bin nun kurz davor wieder anzufangen mit ner kleineren Dosis. Also ne viertel 37er Tablette sind knappe 10mg
Eure Meinung?

dashsora
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Re: Venlafaxin 1/2 37,5mg abgesetzt

Beitrag von dashsora » Mittwoch, 05.07.17, 13:34

Hi ich nochmal
So hab jetzt ne viertel Tablette geschluckt weil ich doch Angst bekommen habe... Die letzte Dosis war Sonntag früh (ne halbe 37er)
Ich mach mit den viertel Tabletten erstmal weiter und rede die Tage nochmal mit meinem Arzt

LG Tina

Claudiiii
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Re: Venlafaxin 1/2 37,5mg abgesetzt

Beitrag von Claudiiii » Mittwoch, 05.07.17, 14:36

Hallo Tina,

Ich denke, dass du dich richtig entschieden hast.
Für ein langsames Absetzen ist es besser, ein Präperat zu verwenden, welches viele kleine Kügelchen in einer Kapsel hat, bespisweise von Neuraxpharm oder 1apharma. Dein Arzt muss dabei extra ein Kreuz bei aut idem setzen, damit du nicht ein anderes Präparat bekommst, wo zum Beispiel nur drei große Plättchen drin sind.
Du kannst dann mit der Kügelchen-Methode absetzen. Ganz langsam und immer so, dass es dein Körper verträgt. Natürlich ist das keine Sicherheit, dass es dir dabei die ganze Zeit super geht, aber so hast du die besten Chancen es gut zu schaffen.

Hier findest du Infos zum Absetzen mit der Kügelchen-Methode:
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=8897

Für den von dir angesprochenen Zusammenhang mit der Regel gibt es auch Erfahrungen. Du solltest spätere Schritte vielleicht an deinen Zyklus anpassen. Erfahrungen im Bezug zum Absetzen und Zyklus:

viewtopic.php?f=57&t=10954

Noch eine Warnung: Es kann sein, dass dein Arzt Probleme beim Absetzen nicht kennt oder leugnet. Das kennen viele hier. Auch meine Ärzte wussten nicht Bescheid und haben mich falsch beraten, was das Absetzen angeht. Es gibt aber auch immer mehr Ärzte, die die Problematik ernst nehmen und gute Hinweise geben. Wichtig ist wirklich, dass er dich über einen langen Zeitraum mit den Rezepten für das Venlafaxin in oben genannter Form versorgt. Lass dir nicht einreden, dass das Absetzen kein Problem sei. Viele Nutzer hier wurden auf schlimme Art vom Gegenteil überzeugt.
Alles Gute,
Claudi
Aufgrund von Panikattacken und Angst Venlafaxin bis 75mg eindosiert, außerdem 7,5mg Mirtazapin. Nach 1 Monat Beginn mit Absetzen, durch zu schnelles Absetzen extreme Symptome: Durchfall, Übelkeit bis zum Erbrechen, Traurigkeit, Angst und Panik schlimmer als je zuvor. Besserung durch erneutes Hochdosieren von Venlafaxin. Mirtazapin unter Qualen und Hartnäckigkeit losgeworden.

ab 08.07.16 37,5mg Venlafaxin
ab 15.07.16 75mg = Maximaldosis
ab 08.08.16 Beginn mit Absetzen
Nach viel zu schneller Reduktion (alle 4 Tage 12,5mg) und wieder minimalem Hochdosieren auf 25mg stabilisiert und auf Kügelchen-Präparat umgestiegen
20.10.16 55 Kügelchen 18mg
20.11.16 45 Kügelchen 15mg
15.12.16 35 Kügelchen 11,5mg
11.01.17 25 Kügelchen 6,9mg
08.02.17 15 Kügelchen 4,2mg
08.03.17 10 Kügelchen 2,8mg zu großer Schritt daher
09.03.17 12 Kügelchen 3,3mg schlimmste Symptome
11.05.17 13 Kügelchen 3,6mg Aufdosiert, da keine Stabilisierung in Sicht war
09.10.17 12 Kügelchen 3,3mg endlich weiter runter, seitdem kaum Symptome
10.10.17 11 Kügelchen 3,4mg (neue Packung mit weniger Kügelchen pro Kapsel)
11.11.17 10 Kügelchen 3,1mg
12.12.17 09 Kügelchen 2,8mg
18.01.18 08 Kügelchen 2,5mg
12.03.18 07 Kügelchen 2,2mg
25.04.18 06 Kügelchen 1,9mg
08.06.18 05 Kügelchen 1,6mg
20.07.18 04 Kügelchen 1,2mg
08.08.18 04 Kügelchen 1,1mg (neues Präperat mit mehr Kügelchen pro Kapsel)
22.08.18.03 Kügelchen 0,8mg
15.10.18 02 Kügelchen 0,5mg
04.12.18 01 Kügelchen 0,3mg
07.02.19 00 Kügelchen 0,0mg
Symptome nach (zu schneller) Reduktion am Morgen extrem und schrecklich: Nervosität, Anspannung, schneller Puls, Angst, Panik, extreme Blähungen, zeitiges Aufwachen, dann Durchfall, manchmal mit Übelkeit bis zum Würgen, teilweise Erbrechen.

Dann Symptome auch ganztägig verteilt: plötzliche Kraftlosigkeit, Müdigkeit, Gefühl das Gehirn schwitzt und ist warm, Unwirklichkeitsgefühl, vereinzelt Anflug von Panik, Traurigkeit, Weinerlichkeit, Pessimismus, wirre Träume.

Nachmittags ist es oft gut und es gibt auch Symptomfreie Tage, wenn ich dann endlich auf einer Dosis stabilisiert bin.

Immer wieder, auch außerhalb der schlimmen Wellen:
schmerzhafte Nacken- und Rückenverspannungen, ständig Blähungen und täglich Durchfall, selten kurzes aber schmerzhaftes Stechen im rechten Unterbauch, Schwindel, Kopfschmerzen

dashsora
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Re: Venlafaxin 1/2 37,5mg abgesetzt

Beitrag von dashsora » Mittwoch, 05.07.17, 15:04

Hi
Ja so einen Arzt habe ich leider auch :( Da wir hier aber zur Zeit einen Ärztemangel haben und viele Ärzte keine neuen Patienten aufnehmen ist ein Wechsel im Moment sehr schwierig. Will ich eigentlich auch nicht. Ehe der neue die ganze Geschichte richtig kapiert hat...
Ich hatte vor vielen Jahren diese Retard-Kapseln mit den Kugeln. Als ich bei meinem Arzt gefragt habe wegen Ausschleichen meinte er da wären die anderen Tabletten besser da man die mit einem Medikamentenzerteiler (heißt das so?) halbieren kann. Deshalb hatte ich ja angefangen eine halbe 37,5er zu nehmen. Und jetzt eben nochmal die Hälfte einer Halben :party:
Aber es ist echt unheimlich wie die viertel Tablette schon wirkt :shock: es geht mir echt besser, der Schwindel ist fast vollständig weg.
Krass was das Zeug so anstellt im Körper...

Aber ein bisschen enttäuscht bin ich schon das ich es nicht durchgehalten habe und wieder schwach geworden bin :cry:
Aber wenn es so am Besten ist.

LG Tina :bettzeit:

Edit: bin übrigens 26 Jahre und als ich damals das Mobbing-Problem hatte war ich in ner Berufsschule. Bin also nicht mehr ganz so jung :P

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