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Melli180877: Venlafaxin 75mg ausschleichen / Kopfdruck / Langzeiteinnahme

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Melli180877
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Re: Venlafaxin 75mg (Tablette) ausschleichen / Kopfdruck / Langzeiteinnahme

Beitrag von Melli180877 » Freitag, 06.10.17, 18:02

Hallo Padma,

Vielen lieben Dank für Deine Antwort.
Den Tipp mit den Ingwertee hatte ich gleich auch in den genannten Thread kopiert.
Ich habe gestern wieder auf die unretardierten Tabletten umgestellt und harre der Dinge. Ich bin extrem durcheinander, aber allgemein schon viel besser drauf irgendwie.
Habe bei meinem Hausarzt ein Blutbild machen lassen, er meinte, ich habe einen Eisenmangel und einen Vitamin-D-Mangel. Leberwerte sind leicht erhöht. Im Nachhinein ärgere ich mich, nicht die genauen Werte erfragt zu haben.
Jetzt also weitermachen, es kann ja nur besser werden...

Viele Grüße
Melli
2007 erstmaliger Kontakt mit Antidepressiva, damals Amitryptilin nicht vertragen, danach einige Monate Citalopram 20 mg. Beinah-Burnout.
2008 Schwangerschaft, Umstellung auf Sertralin.
2010 einige Zeit keine Medikation, dann aufgrund verschlechterter psychischer Verfassung erst wieder Sertralin bekommen (keine Wirkung), dann Venlafaxin 75 mg (Tabletten).
2013 leichte Herabsetzung durch Hausarzt, an einem Tag 75 mg, am darauf folgenden Tag 1/2 Tablette (37,5 mg)
Bis 2017 auf diese Weise weiter genommen.

18.04.2017 "Ausschleichplan Hausarzt":
1. Woche: 1x 75 mg, die restlichen 6 Tage 37,5mg
2. Woche: 7x 37,5 mg
3. Woche: 4x37,5 mg (die anderen 3 Tage nichts :evil: )

Dann auf das Forum gestoßen.
Ab Woche 3 habe unterstützend Fischölkapseln, Vitamin-B-Komplex und Schüssler Salze (Salze 5, 3 und 7, später 5, 14 und 7). Dummerweise auch L-Tryptophan (2x 500 mg täglich) eingenommen und damit fast ein Serotonin-Syndrom riskiert. Nach 2 Wochen L-Tryptophan nach akuter Verschlechterung abgesetzt.

Ab 08.05.2017 ca. 18,75 mg genommen, ca. 4 Wochen lang.
Ab 06.06.17 ca. 14 mg bis ca. 30.06.
Ab 01.07.17 9,4 mg
27.07.2017 Aufdosierung auf 14 mg
02.08.2017 12 mg mit dem Vorhaben, es nun bis zur Stabilisierung zu halten
02.09.2017 Venlafaxin ret., 12 mg = 42 Kügelchen - nicht vertragen (extreme Nebenwirkungen)
05.10.2017 Venlafaxin unret., 12 mg (pulverisiert und in Kapseln abgefüllt)
12.11.2017 Venlafaxin unret., 10,8 mg
Zusätzlich ab 11.10.2017: Eisen 14 mg + Vitamin C 170 mg, Vitamin D3 10.000 IU + Vitamin K2 200 mcg
29.11.2027 Venlafaxin unr., 11 mg (Aufdosierung wegen schlimmen Absetzerscheinungen, v. a. Niedergeschlagenheit) - zusätzlich ab und zu Passiobalance.
15.01.2018 Venlafaxin 11,45 mg leichte Aufdosierung
21.01.2018 Venlafaxin 11,25 mg leichte Abdosierung - Hilfe ich stecke fest!
05.02.2018 Venlafaxin 11,25 mg - Beibehaltung auf Anraten des Heilpraktikers, spagyrische Tropfen seit 01.02.18
17.05.2018 Venlafaxin 10,8 mg (circa -2,5%)
05.06.2018 Venlafaxin 10,35 (circa - 5%)
25.06.2018 Venlafaxin 9,2 (circa -10%)


Über den ganzen Zeitraum immense Konzentrationsschwäche bis hin zur Verwirrtheit, Brainzaps, Persönlichkeitsverlust, Probleme mit dem Satzbau, soziale Kontakte sehr schwierig, extreme Empfindlichkeit, permanenter Druck auf rechter Schläfe (war schon vor dem Absetzen da).
1-2x monatl. Sumaptriptan oder Dolortriptan gegen meine Migräne

padma
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Re: Venlafaxin 75mg (Tablette) ausschleichen / Kopfdruck / Langzeiteinnahme

Beitrag von padma » Freitag, 06.10.17, 18:14

hallo Melli, :)
Ich habe gestern wieder auf die unretardierten Tabletten umgestellt und harre der Dinge. Ich bin extrem durcheinander, aber allgemein schon viel besser drauf irgendwie.
Gut, dass es dir schon etwas besser geht. :D
Vielleicht braucht es jetzt etwas Zeit, bis du dich mit dem unretardierten wieder stabilisieren kannst.
Den Tipp mit den Ingwertee hatte ich gleich auch in den genannten Thread kopiert.
Danke dir
ich habe einen Eisenmangel und einen Vitamin-D-Mangel. Leberwerte sind leicht erhöht.
Die Leber wird sich erholen, wenn das Venlafaxin draussen ist. Gut, dass du es ausschleichst.

Hast du Vit D verschrieben bekommen? Vit D kann im Entzug Unruhe auslösen und Symptome triggern, versuche es besser zunächst niedrig dosiert, z.B. mit Vigantoletten 500 i.E.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
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Melli180877
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Re: Venlafaxin 75mg (Tablette) ausschleichen / Kopfdruck / Langzeiteinnahme

Beitrag von Melli180877 » Samstag, 07.10.17, 9:12

Hallo Padma,
Mein Arzt meinte, dem Vit-D-Mangel wäre mit ein bisschen mehr Sonne beigeholfen. Überlege gerade ob ich zusätzlich etwas nehmen soll, ich habe noch Tropfen hier, Dr. Jacob's Vitamin D3K2 Öl, 1 Tropfen entspricht 20 µg Vit D (=400% der empfohlenen Tagesmenge) und 19 µg Vit K (= 25%).
Beim Eisen werde ichs mal mit Kräuterblut versuchen, hat mir in der Vergangenheit auch schon geholfen. Ansonsten denke ich auch, der Körper heilt sich selbst, somit auch die Leber, wenn das Zeug endlich aus dem Körper ist... Und dass das Gehirn heilt merke ich ja allein an der Verwirrtheit. Also Kopf hoch und weiter gehts :sports:
Zudem habe ich mich gestern ein wenig durch den Fischöl-Thread gelesen, aber jetzt bin ich erst recht verwirrt. Also wenn ich das richtig verstehe, müssen wir sehr hohe Dosen einnehmen, um überhaupt den Absetzerscheinungen entgegenwirken zu können, falls es dem einzelnen überhaupt hilft. Dabei ist das Problem, dass ja meist Vit E beigesetzt ist, dessen Dosis sich ja dann auch erhöht, was widerum nicht sein sollte.
Ich hatte bisher von "Body Attack" Fischölkapseln, die man 3x täglich nehmen soll, damit kommt man auf 681mg DHA-EPA und 30mg Vit E. Ich habe nicht das Gefühl, dass es mir irgend etwas gebracht hat, aber vermutlich müßte ich viel mehr DHA-EPA einnehmen oder? Falls es überhaupt anschlägt.

Sorry für meine umständliche Schreibweise, ich habe solche Schwierigkeiten mich verständlich auszudrücken... Zur Zeit bin ich froh, wenn ich mir meinen Namen merken kann :roll: Umso mehr bewundere ich Euch, wie Ihr Euch trotz eigener Absetzsymptomatik solch ein fundiertes Wissen angeeignet habt und dieses so gut verständlich an die Hilfesuchenden hier weitergeben könnt. Hut ab! :)

Ich wünsche Euch ein tolles kuscheliges Herbstwochenende!
Eure Melli
2007 erstmaliger Kontakt mit Antidepressiva, damals Amitryptilin nicht vertragen, danach einige Monate Citalopram 20 mg. Beinah-Burnout.
2008 Schwangerschaft, Umstellung auf Sertralin.
2010 einige Zeit keine Medikation, dann aufgrund verschlechterter psychischer Verfassung erst wieder Sertralin bekommen (keine Wirkung), dann Venlafaxin 75 mg (Tabletten).
2013 leichte Herabsetzung durch Hausarzt, an einem Tag 75 mg, am darauf folgenden Tag 1/2 Tablette (37,5 mg)
Bis 2017 auf diese Weise weiter genommen.

18.04.2017 "Ausschleichplan Hausarzt":
1. Woche: 1x 75 mg, die restlichen 6 Tage 37,5mg
2. Woche: 7x 37,5 mg
3. Woche: 4x37,5 mg (die anderen 3 Tage nichts :evil: )

Dann auf das Forum gestoßen.
Ab Woche 3 habe unterstützend Fischölkapseln, Vitamin-B-Komplex und Schüssler Salze (Salze 5, 3 und 7, später 5, 14 und 7). Dummerweise auch L-Tryptophan (2x 500 mg täglich) eingenommen und damit fast ein Serotonin-Syndrom riskiert. Nach 2 Wochen L-Tryptophan nach akuter Verschlechterung abgesetzt.

Ab 08.05.2017 ca. 18,75 mg genommen, ca. 4 Wochen lang.
Ab 06.06.17 ca. 14 mg bis ca. 30.06.
Ab 01.07.17 9,4 mg
27.07.2017 Aufdosierung auf 14 mg
02.08.2017 12 mg mit dem Vorhaben, es nun bis zur Stabilisierung zu halten
02.09.2017 Venlafaxin ret., 12 mg = 42 Kügelchen - nicht vertragen (extreme Nebenwirkungen)
05.10.2017 Venlafaxin unret., 12 mg (pulverisiert und in Kapseln abgefüllt)
12.11.2017 Venlafaxin unret., 10,8 mg
Zusätzlich ab 11.10.2017: Eisen 14 mg + Vitamin C 170 mg, Vitamin D3 10.000 IU + Vitamin K2 200 mcg
29.11.2027 Venlafaxin unr., 11 mg (Aufdosierung wegen schlimmen Absetzerscheinungen, v. a. Niedergeschlagenheit) - zusätzlich ab und zu Passiobalance.
15.01.2018 Venlafaxin 11,45 mg leichte Aufdosierung
21.01.2018 Venlafaxin 11,25 mg leichte Abdosierung - Hilfe ich stecke fest!
05.02.2018 Venlafaxin 11,25 mg - Beibehaltung auf Anraten des Heilpraktikers, spagyrische Tropfen seit 01.02.18
17.05.2018 Venlafaxin 10,8 mg (circa -2,5%)
05.06.2018 Venlafaxin 10,35 (circa - 5%)
25.06.2018 Venlafaxin 9,2 (circa -10%)


Über den ganzen Zeitraum immense Konzentrationsschwäche bis hin zur Verwirrtheit, Brainzaps, Persönlichkeitsverlust, Probleme mit dem Satzbau, soziale Kontakte sehr schwierig, extreme Empfindlichkeit, permanenter Druck auf rechter Schläfe (war schon vor dem Absetzen da).
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Melli180877
Beiträge: 17
Registriert: Mittwoch, 26.07.17, 14:23

Re: Venlafaxin 75mg (Tablette) ausschleichen / Kopfdruck / Langzeiteinnahme

Beitrag von Melli180877 » Donnerstag, 28.12.17, 12:47

Hallo Ihr Lieben,

nach langer Zeit melde ich mich wieder zurück im Forum :group: .
Ich hoffe, Ihr alle konntet das Weihnachtsfest im Kreise Eurer Liebsten genießen (den Umständen entsprechend)?
Die Sache mit dem Fischöl habe ich erst einmal sein lassen. Momentan nehme ich zusätzlich Vit. D3+ Vit. K2 ein, Eisen und ab und zu Magnesium.
Die Absetzerei macht mir immer mehr zu schaffen. Nachdem ich zuletzt wieder mit einem zu großen Schritt runtergegangen bin, mußte ich wieder minimal aufdosieren (steht alles in der Signatur).
Trotzdem geht es mir seit einem Monat so dermaßen schlecht, dass ich das Gefühl habe, bald durchzudrehen. Gut, das miese Winterwetter gibt seinen Rest dazu. Aber ich bin auch permanent getrieben, bekomme aber gleichzeitig keinen Handgriff mehr auf die Reihe. Alles geht schief. Das Gehirn würfelt alles durcheinander, soziale Kontakte machen mir Angst. Mir ist ständig schwindelig, und ich stehe vollkommen neben mir. Ich habe so Angst, dass ich meinen Teilzeitjob nicht mehr schaffe. Die Verantwortung als Mutter überfordert mich zeitweise total, ich habe schon ein paar mehr oder weniger wichtige Termine versemmelt. Meine Ehe steht auf dem Spiel, weil ich nicht einmal Umarmungen zulassen kann, und ich merke, dass meinem Mann die Geduld ausgeht. :frust:
Offen gestanden geht es mir so schlecht, dass ich ernsthaft überlege, wieder aufzudosieren. Irgendwie bilde ich mir gerade ein, dass ich damals vor dem Absetzen deswegen das Venlafaxin nicht richtig vertragen habe, weil ich ja wechselnde Dosen eingenommen habe. Und vielleicht geht es mir ja wirklich gut damit, eine (geringe) immer gleichbleibende Dosis einzunehmen?
Mir ist klar, dass ich damit meine Bemühungen über 8 Monate in den Wind schieße. Dann war all das Leiden umsonst. Aber gerade bin ich so dermaßen verzweifelt, dass mir ganz schreckliche Gedanken durch den Kopf gehen. Leider muß ich halt auch "funktionieren", wie man so schön sagt. Mein Sohn feiert bald Erstkommunion, und dann ist da mein Job, den ich nach jahrelanger Suche gefunden habe und gerade die Probezeit überstanden habe . Das Absetzten verlangt einem wirklich das letzte Bisschen Kraft ab, und ich weiß nun nicht mehr, ob ich das noch schaffen kann.
Ende Januar habe ich einen Termin bei einem guten Heilpraktiker, eigentlich mit der Absicht, ihn um Unterstützung bei dem Absetzen zu bitten.

Was meint Ihr, wäre ggf. ein leichtes Aufdosieren sinnvoll? Oder schrittweise wieder aufdosieren auf eine höhere Dosis? Oder irgendwie versuchen, bis zu dem Termin hart zu bleiben in der Hoffnung, dass sich bald ein Fenster auftut?

Vielen lieben Dank schon mal,
Eure Melli
2007 erstmaliger Kontakt mit Antidepressiva, damals Amitryptilin nicht vertragen, danach einige Monate Citalopram 20 mg. Beinah-Burnout.
2008 Schwangerschaft, Umstellung auf Sertralin.
2010 einige Zeit keine Medikation, dann aufgrund verschlechterter psychischer Verfassung erst wieder Sertralin bekommen (keine Wirkung), dann Venlafaxin 75 mg (Tabletten).
2013 leichte Herabsetzung durch Hausarzt, an einem Tag 75 mg, am darauf folgenden Tag 1/2 Tablette (37,5 mg)
Bis 2017 auf diese Weise weiter genommen.

18.04.2017 "Ausschleichplan Hausarzt":
1. Woche: 1x 75 mg, die restlichen 6 Tage 37,5mg
2. Woche: 7x 37,5 mg
3. Woche: 4x37,5 mg (die anderen 3 Tage nichts :evil: )

Dann auf das Forum gestoßen.
Ab Woche 3 habe unterstützend Fischölkapseln, Vitamin-B-Komplex und Schüssler Salze (Salze 5, 3 und 7, später 5, 14 und 7). Dummerweise auch L-Tryptophan (2x 500 mg täglich) eingenommen und damit fast ein Serotonin-Syndrom riskiert. Nach 2 Wochen L-Tryptophan nach akuter Verschlechterung abgesetzt.

Ab 08.05.2017 ca. 18,75 mg genommen, ca. 4 Wochen lang.
Ab 06.06.17 ca. 14 mg bis ca. 30.06.
Ab 01.07.17 9,4 mg
27.07.2017 Aufdosierung auf 14 mg
02.08.2017 12 mg mit dem Vorhaben, es nun bis zur Stabilisierung zu halten
02.09.2017 Venlafaxin ret., 12 mg = 42 Kügelchen - nicht vertragen (extreme Nebenwirkungen)
05.10.2017 Venlafaxin unret., 12 mg (pulverisiert und in Kapseln abgefüllt)
12.11.2017 Venlafaxin unret., 10,8 mg
Zusätzlich ab 11.10.2017: Eisen 14 mg + Vitamin C 170 mg, Vitamin D3 10.000 IU + Vitamin K2 200 mcg
29.11.2027 Venlafaxin unr., 11 mg (Aufdosierung wegen schlimmen Absetzerscheinungen, v. a. Niedergeschlagenheit) - zusätzlich ab und zu Passiobalance.
15.01.2018 Venlafaxin 11,45 mg leichte Aufdosierung
21.01.2018 Venlafaxin 11,25 mg leichte Abdosierung - Hilfe ich stecke fest!
05.02.2018 Venlafaxin 11,25 mg - Beibehaltung auf Anraten des Heilpraktikers, spagyrische Tropfen seit 01.02.18
17.05.2018 Venlafaxin 10,8 mg (circa -2,5%)
05.06.2018 Venlafaxin 10,35 (circa - 5%)
25.06.2018 Venlafaxin 9,2 (circa -10%)


Über den ganzen Zeitraum immense Konzentrationsschwäche bis hin zur Verwirrtheit, Brainzaps, Persönlichkeitsverlust, Probleme mit dem Satzbau, soziale Kontakte sehr schwierig, extreme Empfindlichkeit, permanenter Druck auf rechter Schläfe (war schon vor dem Absetzen da).
1-2x monatl. Sumaptriptan oder Dolortriptan gegen meine Migräne

Ululu
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Registriert: Donnerstag, 04.05.17, 17:43

Re: Venlafaxin 75mg (Tablette) ausschleichen / Kopfdruck / Langzeiteinnahme

Beitrag von Ululu » Donnerstag, 28.12.17, 14:50

Hallo Melli, :)

Es tut mir sehr leid, dass es dir anhaltend so schlecht geht. :hug:
Ich kann mir leider mich vorstellen, dass ein Aufdosieren des Venlas deinen Zustand verbessert. Hast du denn das Gefühl, dass es dir unter einer höheren Dosis besser ging ?
Wenn ich mich richtig erinnere war das aber nicht der Fall oder irre ich mich. Du hattest ja auch erhöhte Leberwerte, das muss man auf jeden Fall auch im Blick behalten.
Solltest du es mit einer Aufdosierung versuchen wollen, gehe bitte auch dabei langsam und vorsichtig vor und lass dir zwischen den Schritten etwas Zeit, oft verspürt man ja die Veränderung erst verzögert.
Ich kann verstehen, wenn du es versuchen möchtest, es ist alles sehr schwierig, wenn man funktionieren muss.

Ich glaube, den Termin bei der Heilpraktikerin würde ich vielleicht aber noch abwarten, vielleicht hat sie noch eine Idee, wie sie dir helfen kann.

LG Ute
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7

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Melli180877
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Re: Venlafaxin 75mg (Tablette) ausschleichen / Kopfdruck / Langzeiteinnahme

Beitrag von Melli180877 » Freitag, 29.12.17, 16:59

Hallo Ute :) ,

ja meine Leberwerte sind leicht erhöht.
Bei der letzten Aufdosierung war es schlagartig erst einmal viel besser, aber nach einigen Tagen kamen seltsame Symptome hinzu :? Als wenn sich die Absetzerscheinungen nochmal verstärkt hätten, und zudem auch verstärkt dieses seltsame "Brennen" im Hirn.
Vielleicht ist Aufdosieren doch keine so gute Idee. Und eigentlich will ich ja auch weg von dem Zeug.
Vermutlich trägt auch meine angehende Erkältung mit der einhergehenden Erschöpfung dazu bei, dass es mir schlechter geht. Aber man merkt halt, finde ich, dass das so "übergestülpt" ist, bzw. das Gefühl so künstlich herbeigeführt ist, dass es nicht von mir heraus kommt. Trotzdem kann man nicht aus seiner Haut und manchmal einfach nur weinen.
Darum habe ich die letzte Zeit auch vermieden, im Forum zu lesen und zu schreiben, weil ich der Sache nicht noch mehr Raum geben wollte und den Absetzerscheinungen damit mehr "Macht" über mich. Hat nur irgendwie leider nicht funktioniert, das Absetzen so nebenher laufen zu lassen... :o

Also bleibt wohl nur das Durchhalten. Es ist zwar noch ein Monat hin bis zu dem Termin beim Heilpraktiker, aber ich erhoffe mir schon, dass er mich in irgendeiner Art und Weise unterstützen kann. Es nervt halt schon, wenn man in dieser Sache so alleingelassen wird. Wenn ich meinem Hausarzt mit dem Thema komme, dann muss eigentlich immer ich ansagen, wie es weitergehen soll. :roll:

Wünsche Euch einen schönen Abend,
Eure Melli
2007 erstmaliger Kontakt mit Antidepressiva, damals Amitryptilin nicht vertragen, danach einige Monate Citalopram 20 mg. Beinah-Burnout.
2008 Schwangerschaft, Umstellung auf Sertralin.
2010 einige Zeit keine Medikation, dann aufgrund verschlechterter psychischer Verfassung erst wieder Sertralin bekommen (keine Wirkung), dann Venlafaxin 75 mg (Tabletten).
2013 leichte Herabsetzung durch Hausarzt, an einem Tag 75 mg, am darauf folgenden Tag 1/2 Tablette (37,5 mg)
Bis 2017 auf diese Weise weiter genommen.

18.04.2017 "Ausschleichplan Hausarzt":
1. Woche: 1x 75 mg, die restlichen 6 Tage 37,5mg
2. Woche: 7x 37,5 mg
3. Woche: 4x37,5 mg (die anderen 3 Tage nichts :evil: )

Dann auf das Forum gestoßen.
Ab Woche 3 habe unterstützend Fischölkapseln, Vitamin-B-Komplex und Schüssler Salze (Salze 5, 3 und 7, später 5, 14 und 7). Dummerweise auch L-Tryptophan (2x 500 mg täglich) eingenommen und damit fast ein Serotonin-Syndrom riskiert. Nach 2 Wochen L-Tryptophan nach akuter Verschlechterung abgesetzt.

Ab 08.05.2017 ca. 18,75 mg genommen, ca. 4 Wochen lang.
Ab 06.06.17 ca. 14 mg bis ca. 30.06.
Ab 01.07.17 9,4 mg
27.07.2017 Aufdosierung auf 14 mg
02.08.2017 12 mg mit dem Vorhaben, es nun bis zur Stabilisierung zu halten
02.09.2017 Venlafaxin ret., 12 mg = 42 Kügelchen - nicht vertragen (extreme Nebenwirkungen)
05.10.2017 Venlafaxin unret., 12 mg (pulverisiert und in Kapseln abgefüllt)
12.11.2017 Venlafaxin unret., 10,8 mg
Zusätzlich ab 11.10.2017: Eisen 14 mg + Vitamin C 170 mg, Vitamin D3 10.000 IU + Vitamin K2 200 mcg
29.11.2027 Venlafaxin unr., 11 mg (Aufdosierung wegen schlimmen Absetzerscheinungen, v. a. Niedergeschlagenheit) - zusätzlich ab und zu Passiobalance.
15.01.2018 Venlafaxin 11,45 mg leichte Aufdosierung
21.01.2018 Venlafaxin 11,25 mg leichte Abdosierung - Hilfe ich stecke fest!
05.02.2018 Venlafaxin 11,25 mg - Beibehaltung auf Anraten des Heilpraktikers, spagyrische Tropfen seit 01.02.18
17.05.2018 Venlafaxin 10,8 mg (circa -2,5%)
05.06.2018 Venlafaxin 10,35 (circa - 5%)
25.06.2018 Venlafaxin 9,2 (circa -10%)


Über den ganzen Zeitraum immense Konzentrationsschwäche bis hin zur Verwirrtheit, Brainzaps, Persönlichkeitsverlust, Probleme mit dem Satzbau, soziale Kontakte sehr schwierig, extreme Empfindlichkeit, permanenter Druck auf rechter Schläfe (war schon vor dem Absetzen da).
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Shonah
Beiträge: 917
Registriert: Dienstag, 05.01.16, 13:09

Re: Venlafaxin 75mg (Tablette) ausschleichen / Kopfdruck / Langzeiteinnahme

Beitrag von Shonah » Freitag, 29.12.17, 19:49

Liebe Melli,

Ich wünsche dir von Herzen das der HP dir helfen kann.

Auch ich setze Venlafaxin unretardiert ab.

Der Versuch zur retardierten Form überzugehen scheiterte. Ich empfand das retardierte viel stärker.

Ich wünsche dir viel Kraft!


LG Shonah
2008 Diagnosen: schwere depressive Episode
Generalisierte Angststörung mit PA

300mg Venlafaxin

2009 : 150mg V.
75mg V.
2010 : 37,5 mg V.
11/2010: abgesetzt

12/2010 : 37,5mg V.
2011 : 75mg V.
2013 : 37,5mg V.
2014 : 37,5mg V. unret.
2015 : 18,25mg V. unret.
01.11.15 9mg V. unret.
12.11.15 : abgesetzt
17.11.15 18.25 mg V. unret.
29.12.15 : 9mg V. unret.
9mg V. unret.
12.01.16 : 9 mg V. unret. früh
7mg V. unret. Abend
11.02.16 : 9 mg V. unret. Früh
3mg V. unret. Abend
11.03.16 : 9 mg V. (u) früh
2 mg V. (u) spät
11.04.16 : 9 mg V.(u) früh
11.05.16 : 8 mg V.(u) früh
12.05.16 : betablocker halbiert da RR zu niedrig
auf ärztlichen Rat
Symptome : - Schwindel, Kreislaufbeschwerden,
Muskelzuckungen am ganzen Körper,
hin und wieder PA,
sehr oft starkes Frieren, Herzrasen,
körperliche Schwäche, laute
rumpelnde Darmgeräusche, Konzen-
trationsprobleme

01.07.16 8 mg V. ret.
04.07.16 8 mg V. unret.
06.07.16 9 mg V. u.
19.11.16 8,5 mg V. u.
06.01.17 8,0 mg V. u.
Symptome: Herzstolpern (auch in Salven), Schwindel,
Rückenschmerzen, extrem trockene Haut,
Kopfschmerzen, Schlafprobleme, geringe
Belastbarkeit, Augen brennen...
12.01.17 ProBioCult 3x1
Hepatodoron 0-0-0-2
8mg V. u.
9.2.17 alle NEM abgesetzt
Derzeitige Symptome: Pulsschwankungen (mal hoch, mal tief), tränende Augen, Bauchschmerzen (Blähungen), Rückenschmerzen (BWS, LWS), Gelenkschmerzen, Leistungsschwach

27.2.17 7,5 mg V. u.
08.04.17 7,0 mg V.u.
18.05.17 6,7mg V.u.
10.6.17 6,3 mg V. u.
30.6.17 5,7 mg V. u.
11.8.17 5,2 mg V. u.
19.9.17 4,5 mg V. u.
22.10.17 4,0 mg V. u.
25.11.17 3,7mg V. u.
20.12.17 3,4mg V. u.
20.1.18 3,2mg V. u.
20.2.18 3,0mg V. u.
20.3.18 2,8mg V. u.
20.5.18. 2,5mg V.u.
20.6.18 2,2mg V.u.
20.7.18 1,9 mg V.u.
5.9.18 1,7mg V.u.
14.10.18 1,7mg V. ret.

Psychiatrie, nix geht mehr

10.11.18 37,5 mg ret

Aktuelle Medikation:
Morgens: Venlafaxin ret. 37,5
Metoprolol ret. 25mg
Abends: Metoprolol ret. 25mg

NEM: VitD3/K2 Öl (600iE/ 20mykrogr)
150 mg Magnesiumcitrat

Melli180877
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Re: Venlafaxin 75mg (Tablette) ausschleichen / Kopfdruck / Langzeiteinnahme

Beitrag von Melli180877 » Freitag, 29.12.17, 21:50

Hallo Shonah,

Vielen lieben Dank. Viel Kraft auch Dir beim weiteren Absetzen! Wow, Du bist echt schon so weit gekommen, Hut ab! :party2:
Manchmal geht mir einfach die Geduld aus :x Dann würd ich am liebsten alles hinschmeissen. Das kennen bestimmt alle hier.

Viele Grüße,
Melli
2007 erstmaliger Kontakt mit Antidepressiva, damals Amitryptilin nicht vertragen, danach einige Monate Citalopram 20 mg. Beinah-Burnout.
2008 Schwangerschaft, Umstellung auf Sertralin.
2010 einige Zeit keine Medikation, dann aufgrund verschlechterter psychischer Verfassung erst wieder Sertralin bekommen (keine Wirkung), dann Venlafaxin 75 mg (Tabletten).
2013 leichte Herabsetzung durch Hausarzt, an einem Tag 75 mg, am darauf folgenden Tag 1/2 Tablette (37,5 mg)
Bis 2017 auf diese Weise weiter genommen.

18.04.2017 "Ausschleichplan Hausarzt":
1. Woche: 1x 75 mg, die restlichen 6 Tage 37,5mg
2. Woche: 7x 37,5 mg
3. Woche: 4x37,5 mg (die anderen 3 Tage nichts :evil: )

Dann auf das Forum gestoßen.
Ab Woche 3 habe unterstützend Fischölkapseln, Vitamin-B-Komplex und Schüssler Salze (Salze 5, 3 und 7, später 5, 14 und 7). Dummerweise auch L-Tryptophan (2x 500 mg täglich) eingenommen und damit fast ein Serotonin-Syndrom riskiert. Nach 2 Wochen L-Tryptophan nach akuter Verschlechterung abgesetzt.

Ab 08.05.2017 ca. 18,75 mg genommen, ca. 4 Wochen lang.
Ab 06.06.17 ca. 14 mg bis ca. 30.06.
Ab 01.07.17 9,4 mg
27.07.2017 Aufdosierung auf 14 mg
02.08.2017 12 mg mit dem Vorhaben, es nun bis zur Stabilisierung zu halten
02.09.2017 Venlafaxin ret., 12 mg = 42 Kügelchen - nicht vertragen (extreme Nebenwirkungen)
05.10.2017 Venlafaxin unret., 12 mg (pulverisiert und in Kapseln abgefüllt)
12.11.2017 Venlafaxin unret., 10,8 mg
Zusätzlich ab 11.10.2017: Eisen 14 mg + Vitamin C 170 mg, Vitamin D3 10.000 IU + Vitamin K2 200 mcg
29.11.2027 Venlafaxin unr., 11 mg (Aufdosierung wegen schlimmen Absetzerscheinungen, v. a. Niedergeschlagenheit) - zusätzlich ab und zu Passiobalance.
15.01.2018 Venlafaxin 11,45 mg leichte Aufdosierung
21.01.2018 Venlafaxin 11,25 mg leichte Abdosierung - Hilfe ich stecke fest!
05.02.2018 Venlafaxin 11,25 mg - Beibehaltung auf Anraten des Heilpraktikers, spagyrische Tropfen seit 01.02.18
17.05.2018 Venlafaxin 10,8 mg (circa -2,5%)
05.06.2018 Venlafaxin 10,35 (circa - 5%)
25.06.2018 Venlafaxin 9,2 (circa -10%)


Über den ganzen Zeitraum immense Konzentrationsschwäche bis hin zur Verwirrtheit, Brainzaps, Persönlichkeitsverlust, Probleme mit dem Satzbau, soziale Kontakte sehr schwierig, extreme Empfindlichkeit, permanenter Druck auf rechter Schläfe (war schon vor dem Absetzen da).
1-2x monatl. Sumaptriptan oder Dolortriptan gegen meine Migräne

Melli180877
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Re: Venlafaxin 75mg (Tablette) ausschleichen / Kopfdruck / Langzeiteinnahme

Beitrag von Melli180877 » Montag, 14.05.18, 23:00

Hallo Ihr Lieben,

Lange war ich hier nicht mehr aktiv, wohl aus dem Gefühl heraus, der Absetzproblematik zu viel Raum zu geben. Hat leider nicht viel gebracht. :?
Leider verzweifle ich immer mehr. Da ich seit Januar zum Heilpraktiker gehe und der mir von jeder Art von „Entstabilisierung“ abrät, habe ich seitdem nicht mehr weiter reduziert. Aber obwohl ich seit Monaten die gleiche Dosis habe, kann ich mich nicht stabilisieren. Ganz im Gegenteil, ich werde das Gefühl nicht los, dass ich das Venlafaxin gar nicht mehr vertrage. Mittlerweile habe ich mir auf 5 Uhr morgens den Wecker gestellt, um dann die Pille einzuwerfen und dann noch Zeit habe, quasi die erste Verwirrtheit „wegzuschlafen“. Das verbessert ein ganz klein wenig meinen morgendlichen Zustand.
Zum Heilpraktiker muss ich mittlerweile sagen, dass er wohl auch keinen blassen Schimmer von Absetzsymptomen hat. Er versucht mir psychotherapeutisch Dinge an die Hand zu geben, die ich schon lange kenne, mir aber in meiner üblen Verfassung so rein gar nichts bringen. Weil ich nicht an meine Gefühle rankomme. Und so ganz schleichend bekomme ich immer mehr das Gefühl, er will mir zum Absetzen gar keine Hilfestellung geben, eben weil er Angst hat, es geht was schief.
Jetzt stecke ich seit Januar fest und merke aber genau, wie sehr mir das Venlafaxin schadet. Momentan schwanke ich zwischen „nicht mehr zum Heilpraktiker gehen und weiter zu reduzieren“ und „ich nehm das Zeug gar nicht mehr und leg mich ins Bett bis es mir besser geht“ - was natürlich zu krass wäre und Langzeitfolgen nicht absehbar wären, das ist mir klar.
Ganz heftig sind die Suizidgedanken. Ich zerfleische mich für jeden Fehler den ich mache. Und manchmal halte ich diese ständige Unruhe nicht mehr aus und will einfach dass alles vorbei ist. Vor einem Jahr habe ich mit dem Absetzen begonnen und es ist kein Licht am Ende des Tunnels. Ganz schlimm ist auch das Gefühl, einfach nicht normal zu sein, ein depressives Wrack zu sein, das allen und jedem zur Last fällt.

Sorry für das viele Jammern, das musste grad raus :( Wie würdet Ihr weiter vorgehen?

Viele liebe Grüße, :group:
Eure Melli
2007 erstmaliger Kontakt mit Antidepressiva, damals Amitryptilin nicht vertragen, danach einige Monate Citalopram 20 mg. Beinah-Burnout.
2008 Schwangerschaft, Umstellung auf Sertralin.
2010 einige Zeit keine Medikation, dann aufgrund verschlechterter psychischer Verfassung erst wieder Sertralin bekommen (keine Wirkung), dann Venlafaxin 75 mg (Tabletten).
2013 leichte Herabsetzung durch Hausarzt, an einem Tag 75 mg, am darauf folgenden Tag 1/2 Tablette (37,5 mg)
Bis 2017 auf diese Weise weiter genommen.

18.04.2017 "Ausschleichplan Hausarzt":
1. Woche: 1x 75 mg, die restlichen 6 Tage 37,5mg
2. Woche: 7x 37,5 mg
3. Woche: 4x37,5 mg (die anderen 3 Tage nichts :evil: )

Dann auf das Forum gestoßen.
Ab Woche 3 habe unterstützend Fischölkapseln, Vitamin-B-Komplex und Schüssler Salze (Salze 5, 3 und 7, später 5, 14 und 7). Dummerweise auch L-Tryptophan (2x 500 mg täglich) eingenommen und damit fast ein Serotonin-Syndrom riskiert. Nach 2 Wochen L-Tryptophan nach akuter Verschlechterung abgesetzt.

Ab 08.05.2017 ca. 18,75 mg genommen, ca. 4 Wochen lang.
Ab 06.06.17 ca. 14 mg bis ca. 30.06.
Ab 01.07.17 9,4 mg
27.07.2017 Aufdosierung auf 14 mg
02.08.2017 12 mg mit dem Vorhaben, es nun bis zur Stabilisierung zu halten
02.09.2017 Venlafaxin ret., 12 mg = 42 Kügelchen - nicht vertragen (extreme Nebenwirkungen)
05.10.2017 Venlafaxin unret., 12 mg (pulverisiert und in Kapseln abgefüllt)
12.11.2017 Venlafaxin unret., 10,8 mg
Zusätzlich ab 11.10.2017: Eisen 14 mg + Vitamin C 170 mg, Vitamin D3 10.000 IU + Vitamin K2 200 mcg
29.11.2027 Venlafaxin unr., 11 mg (Aufdosierung wegen schlimmen Absetzerscheinungen, v. a. Niedergeschlagenheit) - zusätzlich ab und zu Passiobalance.
15.01.2018 Venlafaxin 11,45 mg leichte Aufdosierung
21.01.2018 Venlafaxin 11,25 mg leichte Abdosierung - Hilfe ich stecke fest!
05.02.2018 Venlafaxin 11,25 mg - Beibehaltung auf Anraten des Heilpraktikers, spagyrische Tropfen seit 01.02.18
17.05.2018 Venlafaxin 10,8 mg (circa -2,5%)
05.06.2018 Venlafaxin 10,35 (circa - 5%)
25.06.2018 Venlafaxin 9,2 (circa -10%)


Über den ganzen Zeitraum immense Konzentrationsschwäche bis hin zur Verwirrtheit, Brainzaps, Persönlichkeitsverlust, Probleme mit dem Satzbau, soziale Kontakte sehr schwierig, extreme Empfindlichkeit, permanenter Druck auf rechter Schläfe (war schon vor dem Absetzen da).
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Jamie
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Re: Venlafaxin 75mg (Tablette) ausschleichen / Kopfdruck / Langzeiteinnahme

Beitrag von Jamie » Dienstag, 15.05.18, 10:16

Hallo Melli, :)

also wenn du seit Januar nichts geändert hast und sich auch nichts mehr stabilisiert, dann wird sich da jetzt auch wohl keine Besserung mehr einstellen.
Das wäre längst schon geschehen.

Mir scheint es auch so, als ob dich dein Heilpraktiker da nicht wirklich unterstützen kann (ich schreibe explizit kann, nicht will).
Ich denke auch, dass er sich nicht so recht traut wegen dem Venlafaxin.
Ich will ihm nicht unterstellen, dass er dir das Geld aus der Tasche ziehen will, aber du schreibst selbst, so viel bringt es aktuell nicht.
Natürlich musst du nach deinem Gefühl entscheiden, wie du mit ihm weiter zusammenarbeiten willst - wäre ich du, ich würde wohl die Begleitung reduzieren, mich eigenständig ans Absetzen machen und seine Dienste nur in Anspruch nehmen, wenn wirklich Bedarf besteht.

Da du deutlich schreibst, unter der Medikamentierung auch nicht an deine Gefühle zu kommen, kann es eigentlich nur lauten, runter zu gehen.
Wenn du allerdings Angst vor weiterer Destabilisierung hast, muss es ausreichend langsam erfolgen, sodass du ganz sanft zu deinem Körper bist und die Reaktionen drauf verfolgen kannst.

Vielleicht möchtest du statt den von uns empfohlenen 5 oder 10% beim Absetzen erst einmal nur 2,5% austesten?

Alles Gute
Jamie
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Re: Venlafaxin 75mg (Tablette) ausschleichen / Kopfdruck / Langzeiteinnahme

Beitrag von Melli180877 » Mittwoch, 16.05.18, 16:05

Hallo Jamie :) :)

Vielen Dank für Deine Nachricht.
Ja Du hast bestimmt Recht, und das bestätigt mein Bauchgefühl, dass die Symptome nun größtenteils von der Unverträglichkeit herrühren.
Natürlich unterstelle ich dem Heilpraktiker nicht, nur Geld mit mir machen zu wollen. Aber es zeigt sich hier leider auch wieder, wie viel Unsicherheit besteht bezüglich des Absetzens von PP. Seine spagyrischen Tropfen haben mir nichts desto trotz gut getan und ich werde diese weiter nehmen. Ob ich den kommenden Termin in 3 Wochen ganz abblase werde ich noch entscheiden.
Mein Körper zeigt mir ganz deutlich, was er vom Venlafaxin hält: mein Gesicht und mein Rücken bestehen nur noch aus entzündeten Pusteln, mein Gehirn brennt förmlich, vor allem die ersten Stunden nach der Einnahme. Und momentan lichtet sich oft abends plötzlich mein permanenter Nebel und ein Fenster tut sich auf. Bestimmt hat das auch damit zu tun, dass ich das Venla jetzt um 5 Uhr morgens nehme, und bis abends der Körper schon so viel abgebaut hat.
Ich denke auch, ich habe jetzt sehr viel Zeit verstreichen lassen in der Hoffnung zu stabilisieren. Dabei hat sich vor allem eins gezeigt: Das Zeug muss definitiv raus aus meinem Organismus - und das langsam und beständig :schnecke: . Darum werde ich jetzt ab morgen vorsichtig um 2,5% reduzieren, also gerundet, um das Abwiegen und Abfüllen in Kapseln etwas einfacher zu gestalten :o . Im sediertem Zustand ist das oft schwer genug.

Vielen lieben Dank für die Tipps :pillowtalk: ,
ganz liebe Grüße,
Melli
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Bis 2017 auf diese Weise weiter genommen.

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1. Woche: 1x 75 mg, die restlichen 6 Tage 37,5mg
2. Woche: 7x 37,5 mg
3. Woche: 4x37,5 mg (die anderen 3 Tage nichts :evil: )

Dann auf das Forum gestoßen.
Ab Woche 3 habe unterstützend Fischölkapseln, Vitamin-B-Komplex und Schüssler Salze (Salze 5, 3 und 7, später 5, 14 und 7). Dummerweise auch L-Tryptophan (2x 500 mg täglich) eingenommen und damit fast ein Serotonin-Syndrom riskiert. Nach 2 Wochen L-Tryptophan nach akuter Verschlechterung abgesetzt.

Ab 08.05.2017 ca. 18,75 mg genommen, ca. 4 Wochen lang.
Ab 06.06.17 ca. 14 mg bis ca. 30.06.
Ab 01.07.17 9,4 mg
27.07.2017 Aufdosierung auf 14 mg
02.08.2017 12 mg mit dem Vorhaben, es nun bis zur Stabilisierung zu halten
02.09.2017 Venlafaxin ret., 12 mg = 42 Kügelchen - nicht vertragen (extreme Nebenwirkungen)
05.10.2017 Venlafaxin unret., 12 mg (pulverisiert und in Kapseln abgefüllt)
12.11.2017 Venlafaxin unret., 10,8 mg
Zusätzlich ab 11.10.2017: Eisen 14 mg + Vitamin C 170 mg, Vitamin D3 10.000 IU + Vitamin K2 200 mcg
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21.01.2018 Venlafaxin 11,25 mg leichte Abdosierung - Hilfe ich stecke fest!
05.02.2018 Venlafaxin 11,25 mg - Beibehaltung auf Anraten des Heilpraktikers, spagyrische Tropfen seit 01.02.18
17.05.2018 Venlafaxin 10,8 mg (circa -2,5%)
05.06.2018 Venlafaxin 10,35 (circa - 5%)
25.06.2018 Venlafaxin 9,2 (circa -10%)


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Re: Venlafaxin 75mg (Tablette) ausschleichen / Kopfdruck / Langzeiteinnahme

Beitrag von Melli180877 » Dienstag, 26.06.18, 8:52

Hallo Ihr Lieben! :pillowtalk:

Den Termin mit den Heilpraktiker haben wir erst mal geschoben.
Ich habe mich dazu entschlossen, auf eigene Faust weiter abzusetzen. Habe zuerst mal einen kleinen Schritt von 2,5% gewagt. Dabei war eigentlich kaum eine Veränderung zu bemerken. 2 1/2 Wochen später habe ich darum um 5% reduziert und das dann 3 Wochen beibehalten. Wieder erst mal keine nennenswerte Verschlechterung festzustellen.
Allerdings kam dann mein monatlich wiederkehrendes Hormonchaos dank Periode :frust: und da waren sie wieder: Neuroemotionen der schlimmsten Art. Ich muss dazu sagen, dass seit einiger Zeit eine langjährige gute Freundschaft in die Brüche geht, wohl auch (aber natürlich nicht nur) aufgrund meines veränderten Wesens dank Medikamente, und das belastet mich extrem :cry: - mit diesen Neuroemotionen vervielfacht sich das Ganze. Wieder dieses Gefühl: ich bin nichts wert, keiner mag mich mehr, ich werde ausgegrenzt etcpp. Das geht hin bis zu Selbstmordgedanken.
Hier habe ich wieder mal sehr gehadert mit mir: Vielleicht muß ich einfach mein Leben lang diese Medikamente weiternehmen, weil ich einfach krank bin, wahrscheinlich sollte ich das Absetzen aufhören und wieder 37,5 mg nehmen, einfach nur, um wieder zu funktionieren, wieder aktiv am Leben teilhaben zu können - und mich dadurch andere mehr mögen?
In dieser Zeit hatte ich versehentlich an einem Tag die doppelte Dosis genommen (ich nehme diese seit einigen Monaten jetzt immer um 5 Uhr Morgens, dann habe ich noch Zeit, die größte Verwirrtheit noch 2 Stunden "wegzuschlafen", und wußte an diesem Tag nicht, habe ich sie nun genommen oder nicht...), habe mich am Abend dann gewundert, warum es mir plötzlich sooo viel besser ging und ich auf einmal wieder voll da war... bis mir aufgefallen ist, warum :vomit: Das verstärkte wiederum meine Zweifel am Absetzen - aber mein gesunder Menschenverstand piepste trotzdem immer wieder aus dem dichten Nebel hervor: Du verträgst die Medikamente beim Aufdosieren nicht mehr, nach einigen Tagen würde es Dir richtig schlecht gehen!
Aber irgendwie ging auch das einigermaßen vorbei, und dank Yoga und viel viel Weinen konnte ich mir Erleichterung verschaffen. Und sich manchmal trotz allem aufraffen um nette Menschen zu treffen, die einem gut tun und ein positives Lebensgefühl vermitteln. Das fällt mir sehr sehr schwer, auch weil ich Angst habe, jemand "bemerkt" meinen Zustand oder wundert sich, warum ich so komisch bin.
Seit zwei Tagen habe ich nun wieder reduziert - hoffentlich verschreie ich jetzt nichts, aber mir geht es so gut wie schon sehr lange nicht mehr :o
Wobei es schon sein kann, dass der Einbruch bald folgt. Trotzdem fühle ich mich gerade wieder bestätigt darin, dass ich mit weniger und irgendwann medikamentenfrei besser dran bin.
Ach immer dieses Auf und Ab und dieser ständige Zweifel, das kann einen echt zermürben.
Ich dachte mir, ich schreibe das alles mal hier in meinem Thread nieder, vielleicht liest es jemand, dem/der es ähnlich geht und merkt: hey, ich bin nicht alleine damit <3

Ihr Lieben, haltet durch, es wird besser, wir heilen langsam aber stetig :sports:
Einen sonnigen Tag wünsche ich allen Mitstreitern!
Eure Melli
2007 erstmaliger Kontakt mit Antidepressiva, damals Amitryptilin nicht vertragen, danach einige Monate Citalopram 20 mg. Beinah-Burnout.
2008 Schwangerschaft, Umstellung auf Sertralin.
2010 einige Zeit keine Medikation, dann aufgrund verschlechterter psychischer Verfassung erst wieder Sertralin bekommen (keine Wirkung), dann Venlafaxin 75 mg (Tabletten).
2013 leichte Herabsetzung durch Hausarzt, an einem Tag 75 mg, am darauf folgenden Tag 1/2 Tablette (37,5 mg)
Bis 2017 auf diese Weise weiter genommen.

18.04.2017 "Ausschleichplan Hausarzt":
1. Woche: 1x 75 mg, die restlichen 6 Tage 37,5mg
2. Woche: 7x 37,5 mg
3. Woche: 4x37,5 mg (die anderen 3 Tage nichts :evil: )

Dann auf das Forum gestoßen.
Ab Woche 3 habe unterstützend Fischölkapseln, Vitamin-B-Komplex und Schüssler Salze (Salze 5, 3 und 7, später 5, 14 und 7). Dummerweise auch L-Tryptophan (2x 500 mg täglich) eingenommen und damit fast ein Serotonin-Syndrom riskiert. Nach 2 Wochen L-Tryptophan nach akuter Verschlechterung abgesetzt.

Ab 08.05.2017 ca. 18,75 mg genommen, ca. 4 Wochen lang.
Ab 06.06.17 ca. 14 mg bis ca. 30.06.
Ab 01.07.17 9,4 mg
27.07.2017 Aufdosierung auf 14 mg
02.08.2017 12 mg mit dem Vorhaben, es nun bis zur Stabilisierung zu halten
02.09.2017 Venlafaxin ret., 12 mg = 42 Kügelchen - nicht vertragen (extreme Nebenwirkungen)
05.10.2017 Venlafaxin unret., 12 mg (pulverisiert und in Kapseln abgefüllt)
12.11.2017 Venlafaxin unret., 10,8 mg
Zusätzlich ab 11.10.2017: Eisen 14 mg + Vitamin C 170 mg, Vitamin D3 10.000 IU + Vitamin K2 200 mcg
29.11.2027 Venlafaxin unr., 11 mg (Aufdosierung wegen schlimmen Absetzerscheinungen, v. a. Niedergeschlagenheit) - zusätzlich ab und zu Passiobalance.
15.01.2018 Venlafaxin 11,45 mg leichte Aufdosierung
21.01.2018 Venlafaxin 11,25 mg leichte Abdosierung - Hilfe ich stecke fest!
05.02.2018 Venlafaxin 11,25 mg - Beibehaltung auf Anraten des Heilpraktikers, spagyrische Tropfen seit 01.02.18
17.05.2018 Venlafaxin 10,8 mg (circa -2,5%)
05.06.2018 Venlafaxin 10,35 (circa - 5%)
25.06.2018 Venlafaxin 9,2 (circa -10%)


Über den ganzen Zeitraum immense Konzentrationsschwäche bis hin zur Verwirrtheit, Brainzaps, Persönlichkeitsverlust, Probleme mit dem Satzbau, soziale Kontakte sehr schwierig, extreme Empfindlichkeit, permanenter Druck auf rechter Schläfe (war schon vor dem Absetzen da).
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Re: Melli180877: Venlafaxin 75mg ausschleichen / Kopfdruck / Langzeiteinnahme

Beitrag von Ululu » Dienstag, 26.06.18, 20:06

Hallo Melli,

ich glaube viele leiden wirklich extrem unter der Wechselhaftigkeit der Symptome.
Ich lese das immer wieder und es stürzt auch mich an schlechten Tagen in eine Sinnkrise
:hug:
Wenn ich so auf der Couch liege und es dreht sich alles und die Angst hochkriecht dass es nie wieder gut wird, kommt mir ein Leben ohne Gefühle und mit 20 kg Übergewicht plötzlich gar nicht mehr so schlimm vor.
:o
Aber die Tatsache, dass es hier so Viele gibt, denen es so geht, zeigt, dass es eben "nur" Absetzerscheinungen sind, die vergehen werden.

Wir halten durch!!!

:sports:

LG Ute
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Hinweis:
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