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Fusselchen: 3 Wochen Doxepin-Absatzfrage

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Fusselchen
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Re: 3 Wochen Doxepin-Absatzfrage

Beitrag von Fusselchen »

Hallo nochmal liebe Leute, ich bin es mal wieder. Ich werd wohl noch ein längerer Gast bleiben. :?

Die Tage sind eine ganz schöne Achterbahnfahrt. Mal Angst, gestern viel zu gut drauf, heute wieder ängstlicher und auch weniger Schlaf, dazu dieses Schwitzen was nervlich kommt. Man zweifelt ganz schön an sich und fragt sich, ob es eben nur Symptome sind oder man wirklich etwas ernsteres bekommt und nicht wieder die alte wird. Und vor allem, ob man es ohne Medikamemte schafft und der Spuk vorbei geht oder man doch entgleitet und die Mediexperimente los gehen müssen.
Man merkt, aus mir spricht sehr viel Unsicherheit und Angst. Das die Angststörung im Bezug auf das Schlafen an der Wurzel gepackt werden muss ist klar und auch schon angeleiert aber mich bedrückt, ob ich nicht völlig hinabgleite.

Wahrscheinlich gehört sowas einfach zum Entzug dazu und es wird wieder besser. :(

Ihr, die ihr schon so lange in diesem Prozess steckt, wie geht es euch da so, konntet ihr immer gut Differenzieren ?
Wegen Schlafstörungen und Ängstlichkeit im Bett vom 03.08.17~19.08.17// 10mg Doxepin (in dieser Zeit 2 mal sporadisch 20 g genommen)
20.08.17~24.08.2017//auf 5mg Doxepin reduziert
25.08.17// 0g Doxepin, da Paradoxreaktion
26.08.17// 2,5mg Doxepin, wieder Paradoxreaktion daher ab 27.08.17 auf 0 mg geblieben

Vom 17.08.17~19.08.17// Clomipramin (25mg>12,5mg>6,25mg>0mg)
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Re: 3 Wochen Doxepin-Absatzfrage

Beitrag von Ululu »

Hallo Fusselchen, :)

das schlimmste, was du dir antun könntest, wären "Mediexperimente". :cry:
Damit würdest du definitiv alles nur schlimmer machen.
Ich denke, es wäre für dich sehr wichtig, dass du versuchst dich abzulenken und den Symptomen nicht zu viel Raum gibst.
Angst verschlimmert sich oft, wenn man sich zu genau beobachtet.
Hast du Hobbys?
Vielleicht Handarbeit oder Hörbücher. Auch Sudokus oder Malbücher wären eine Möglichkeit mal auf andere Gedanken zu kommen.

LG Ute
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Fusselchen
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Re: 3 Wochen Doxepin-Absatzfrage

Beitrag von Fusselchen »

Vielen Dank für deine Antwort liebe Ute :)

Meine Absetzsymptome sind aktuell alle sehr psychisch und das macht mir zu schaffen. Aber das brauch ich wohl nicht zu vertiefen. Viele kennen das ja :( und zwischen drin denkt man, man bräuchte doch wieder Medizin und schafft es nicht ohne oder gleitet völlig ab. Ich weiß, ich poste ziemlich viel.. es ist halt alles neu. Aber du hast Recht...ins AD Karusell gehen ist keine Lösung und kann alles verschlimmern. Momentan geb ich der Angst viel zu viel Raum, da ich zu viel lese und gedanklich dort bin. Alles begünstigt sich natürlich. Dazu noch der gute nervöse Magen und die Schlafproblematik... man sieht..Ablenkung ist wohl wirklich die beste Wahl zum gegensteuern. Danke für deinen Tipp. Ich werde an mir arbeiten. Auch was Akzeptanz und Mitgefühl für sich selbst betrifft...und sich Zeit zu zugestehen

:hug:
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Re: 3 Wochen Doxepin-Absatzfrage

Beitrag von Fusselchen »

Hallo nochmal liebe.Leute, ich würde euch gerne noch eine Frage stellen. :)
Da meine Symptome psychisch sind und ich merke wie die nerven arbeiten. (Übers Schlafen reden wir bitte nicht :?:) ...ich hatte mich ein wenig im Hilfeforum informiert und mir ein paar Tipps für Hilfsmittel erhascht. Mir fällt auf das der presslin Nervenkomplex geholfen hat auch bei den sehr schlimmen und sensieblen Leidenswegen. Ich und pflanzliche Mittel war immer eine verhexte Geschichte daher wollte ich jetzt nichts extra noch nehmen. Aber es muss wohl verträglich wirken gerade auch bei den schlimmeren Absetzgeschichten. Kann man der Sache eine Chance geben? Etwas beruhigendes würde mir wohl gut tun :hug:
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Re: 3 Wochen Doxepin-Absatzfrage

Beitrag von carlotta »

Hallo Fusselchen,

habe mal nachgeschaut, der Presselin Nervenkomplex ist nicht pflanzlich, sondern homöopathisch. Es ist ein Komplexmittel mit Niedrigpotenzen, ich denke, das kannst Du probieren. (Hochpotenzen können eher im Entzug problematisch sein.)

Was man verträgt und wie es wirkt, ist natürlich immer individuell. Versuch bitte für den Anfang bei neuen Mitteln immer nur eine kleine Menge. Steigern kann man immer noch.

Ich persönlich komme gut mit Neurexan klar (auch homöopathisch). Andere setzen auf Calmvalera.

Von den pflanzlichen Mitteln eher unproblematisch sind Passionsblume, Melisse, Baldrian, Hopfen. Von Johanniskraut ist dringend abzuraten (ähnlich wie synthetisches AD), auch Lavendel innerlich erscheint problematisch.

Du bist erst kurze Zeit auf null. Es kann gut und gerne mehrere Wochen dauern, bis sich das ZNS beruhigt, das ist normal und kein Grund zur Sorge.

Liebe Grüße :group:
Carlotta
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Eva

Re: 3 Wochen Doxepin-Absatzfrage

Beitrag von Eva »

Hallo Fusselchen,
Du meinst, Du schreibst viel, aus der derzeitigen Unsicherheit heraus. :hug: Ich bin auch so ein Vielschreiber, aber es ist für mich einfach wichtig, mir darüber ein Stück Halt zu geben, und ich denke, das nimmt uns hier keiner übel.

Was die Sorgen über die Absetzsymptome angeht, so betrifft das vermutlich die meisten, die hier anfangen, sich mit dem Thema - oft erstmals - ausführlich auseinanderzusetzen. Ich denke da auch an die wüsten "Warnungen", die man immer wieder in Gesundheitssendungen und Print-Medien zum Thema Schlaflosigkeit vorgesetzt bekommt: von Diabetes, die durch Schlafmangel entstehen können soll, über ein lädiertes Immunsystem und Gewichtszunahme bis hin zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen sei alles drin. Wie sollte einem so etwas keine Angst machen, wenn man nun mal unter Insomnie leidet? Als ob man nur genügend gewarnt werden müsse, und man könne dies ändern! Genau das verleitet doch eher zum Tablettennehmen.

Ich habe für mich beschlossen, mich vorerst nicht mehr mit derartigen Negativaussagen aufzuhalten. Besser finde ich bewusstes Wegschauen - sonst vielleicht nicht unbedingt zu empfehlen, aber in diesem Fall zum Selbstschutz schon. Außerdem stimmen diese Angaben nicht unbedingt oder zumindest nicht für jeden, sonst hätte ich bestimmt schon irgendwas davon. Ich wäre inzwischen z. B. arg dick geworden, so lange wie ich schon mit der Schlaflosigkeit am Herumhexen bin; stattdessen kann ich aber feststellen, dass ich trotz eklatantem Schlafmangel durch eine Ernährungsänderung richtig schön schlank geworden bin. :wink:

Das ist das Gute: Wir können Einfluss nehmen, müssen es uns nur zutrauen!

Liebe, tröstende Grüße,
Pons
Zuletzt geändert von Eva am 01.09.2017 13:49, insgesamt 2-mal geändert.
carlotta
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Re: 3 Wochen Doxepin-Absatzfrage

Beitrag von carlotta »

Hallo Ihr,
Pons hat geschrieben:von Diabetes, die durch Schlafmangel entstehen können soll, über ein lädiertes Immunsystem und Gewichtszunahme bis hin zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen sei alles drin.
Die Ironie ist ja, dass alle diese gesundheitlichen Problematiken auch von AD (auch anderen PP) ausgelöst werden können. :o Ach ja, Insomnie können sie übrigens auch auslösen. :shock:

Außerdem können PP keinen natürlichen Schlaf induzieren; ist mehr so ein "Ausknocken" des ZNS. Aber langfristig die Schlafarchitektur ruinieren, das können sie. :vomit:

Nur sind gewisse Gefahren in den Medien präsenter als andere; warum das so ist, die Frage möge sich jede/r selbst stellen. :whistle:

Liebe Grüße :group:
Carlotta
Zuletzt geändert von carlotta am 02.09.2017 11:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 3 Wochen Doxepin-Absatzfrage

Beitrag von Fusselchen »

Hallo Leute :)

Der Tag heute war mal einer der Guten. Obwohl ich glaub ne kurze Angstattacke hatte wegen einem Film...völlig Banane. Sonst hebt mich sowas nie an aber plötzlich ausn nichts....naja besondere Umstände eben, wa? :roll: mittlerweile muss man echt drüber lächeln. Aber trotzdem, toller Tag. Ein guter Freund war da und er hat mich auch nochmal angehalten mich abzulenken, keine Katastrophenszenarien mehr zu lesen, etwas Abstand zu bekommen und mir gute Gedanken zu machen. Abstand zum Thema schadet bestimmt nicht. An den besseren Tagen bin ich froh, dass ich das AD abgesetzt habe. Ganz langsam fühl ich mich meinem Kopf auch wieder etwas näher. Du hast Recht Carlotta der Schlaf unterm AD ist sehr komisch. Man fand zwar schneller rein aber merkte regelrecht wie komisch das schlafen bzw auch Träumen ist. Aber das komische Träumen wird sich wohl noch hartnäckig halten. Mal schauen wie es weiter geht. Am liebsten würde ich morgen auf Feier gehen aber, ist ja auf Grund der aktuellen Lage sone Sache. Mal schauen :?

Das mit der Schlafstörung ist schon ne komische Sache Pons. Auf jedenfall darf man der Sache keinen Raum geben und schon gar nicht als das Negative immer vor Augen halten. Damit löst man nichts und macht sich fertig. Schlaf ist uns angeboren, streng genommen macht man es sich selbst nur schwer. Mein Schlafverhalten ist zwar noch ausbauwürdig aber ich fange jetzt langsam an den Raum für die Problematik zu verkleinern und positiver zu weren :)

Danke für Euer Zutun. Ich hoffe es geht erstmal Berg auf bzw. wird sanfter :pillowtalk:
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Re: 3 Wochen Doxepin-Absatzfrage

Beitrag von Fusselchen »

Hallö, ich bin es nochmal mit einer Frage :hug:

Die Nacht hatte ich wohl einen der heftigsten Alpträume überhaupt. Sowas kenne ich gar nicht von mir (wohl auch das beste Anzeichen für ein Entzugssymptom :wink: )
Ich hab mir schon sagen lassen das sowas auch zu den gängigen Symptomen gehört und man am Besten einfach drübersteht. Kurz Frage, glaubt Ihr das legt sich wieder? Und schwappt auch wie sone Welle dann wieder an mir vorbei? Ich glaub man sieht schon anhand der ersten Woche, dass es bei mir evtl in eine gute Richtung geht und ich das mit 0 mg weiter durchstehen kann und der Spuck vorbei geht :sports:

Danke für euren Support <3
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Re: 3 Wochen Doxepin-Absatzfrage

Beitrag von carlotta »

Hallo Fusselchen,

das legt sich bestimmt wieder. Kann Dich ab und an noch über einige Zeit begleiten, das schon. Denn das ZNS braucht einfach die Zeit.

Ich hatte das kürzlich auch (bin in einer heftigen Welle), dass ein Film mich bis in die Alpträume begleitet hat. Kannte ich in der Form früher auch nicht, doch seit dem Entzug muss ich mir ganz genau überlegen, was ich schaue, damit es nicht triggert.

Du bist auf einem guten Weg. Und wenn noch mal eine kleine Welle kommen sollte, dann lass Dich davon nicht fertigmachen. Du weißt dann, das sind Nachwehen des AD.

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Re: 3 Wochen Doxepin-Absatzfrage

Beitrag von Fusselchen »

Hey Leute, und vor allem..
Ach liebe Carlotta...du hattest Recht, es brauch wirklich viel Ruhe und Zeit in diesem Heilungsprozess. Ich war zu übermütig durch einen guten Tag und dachte ich könnte ganz normal etwas feiern gehen. Der Abend lief auch ganz gut aber dann zu Hause in Ruhe kommt alles zusammen und ich merke, dass ich zu früh zu viel wollte :( natürlich von Schlaf keine Spur obwohl ich erst kaputt war vom Abend ..und nun viiiel Angst. Das ist jetzt eher ein, von der Seele schreiben und runter kommen da mich gerade der Abgang so übermannt hat. Mir wurde schon gesagt, dass ich es akzeptieren muss, dass es nicht kurz und schmerzlos wird aber naja der doch noch vorhandene Jugendliche leichtsinn war dann noch da :( ich hoffe mein ZNS verzeiht es mir. Es war mir eine Lehre. Von nun an viiiiele Gänge zurück weiter an der Akzeptanz üben das es aktuell nun mal so ist und nach norne schauen.

Euer Tipp bleibt bestimmt weiterhin auf Null bleiben und ganz viel Ruhe und Geduld? :hug:

Danke liebes Forum, dass ich hier immer mit meinen Sorgen her kommen kann wenn es mich übermannt :hug:
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Re: 3 Wochen Doxepin-Absatzfrage

Beitrag von Ululu »

Hallo Fusselchen, :)

du schreibst, du warst feiern, heißt das, dass du auch Alkohol getrunken hast ? Alkohol ist nämlich ein Nervengift und kann deshalb extrem Symptome triggern.
:cry:
Aber selbst wenn nicht, ist man nach so einer Party ja oft sehr aufgekratzt und braucht eine Weile zum runter kommen.

LG Ute
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Re: 3 Wochen Doxepin-Absatzfrage

Beitrag von Fusselchen »

Danke für deine Antwort liebe Ute,

Naja wie das so ist, hat man mal einen guten Tag kann man übermütig werden und glaubt es läuft. Aber das war mir eine Lehre. Geduld zahlt sich eben aus. Schauen wir mal wie es weiter geht.

Habt einen schönen Tag :)
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Re: 3 Wochen Doxepin-Absatzfrage

Beitrag von Fusselchen »

Hallo liebes Forum, ich bin es mal wieder. :hug:

Ich wollte gerne aktuell etwas schildern und fragen ob das zum Entzug dazu gehört und wieder besser wird. Es ist doof zu beschreiben aber ich probiere es mal. Momentan fühlt sich alles anders an. Der ganze Alltag. Bzw auch die häusliche Umgebung. Es ist ein stetiger Wechsel von Unruhe, Angst und dann auch mal doch Ruhe..doch dieses komische schwingt mit. In der Nacht dann besonders schlimm. Als ob was im Kopf passiert was man nicht von sich kennt und halt anders ist. Dazu kommen dann noch diese intensiven Träume (egal ob positiv oder negativ) die so anders sind und dazu beitragen, dass man sich den Tag so ungewohnt fühlt. (Aber was nur das Schlafen betrifft..ich bin momentan stark bemüht den Druck raus zunehmen und diese Angst zur Grundproblematik vor der Einnahme des AD zu bewältigen und Entspannt zu sein, Ein paar Stunden Schlaf sind drin aber eben unruhig). Wenn ich mich meiner Mutter anvertrauen will, meint Sie halt nur, das das halt zu meinem Krankheitsbild gehöre und es vor demallem AD auch so gewesen sei. Das verunsichert mich immer sehr... weshalb ich auch euch nochmal fragen möchte. Man denkt dann immer, dass man doch wieder zum Medikament greifen muss und das nicht mehr weggeht ..es allein nicht schafft :( wer den thread verfolgt, sieht, dass es durchaus auch gute Tage gab bei mir. Ich weiß auch das ich mich darauf gefasst machen sollte das es ungemütlich wird und zwischendrin etwas zu frühgefreut war aber. Glaubt Ihr das die Beste Lösung weiterhin ist, es auszustehen, und separat an der Grundproblematik Schlaf (also der Einnahmegund des AD) mit viel Geduld zu Arbeiten. Und dieser komische Spuk drumherum doch wirklich vorbei geht? Man zweifelt zwischendurch wirklich an sich und hofft das es doch nichts massiv ernstes wird :(

Ich hoffe,das war nicht zu doof formuliert. Ich weiß eure Antworten immer sehr zu schätzen und bin froh mich an schlechteren Tagen anvertrauen zu dürfen :hug:
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Re: 3 Wochen Doxepin-Absatzfrage

Beitrag von Ululu »

Hallo Fusselchen,
dieses seltsame Gefühl, das du beschreibst, nennt sich Derealisation. Das ist ein häufiges Absetzsymptom, tritt aber auch als Nebenwirkung bei allen ADS auf.
Fast alle Betroffenen hier im Forum kennen es. Es fühlt sich sehr unangenehm an, wird aber wieder weggehen.

LG Ute
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Re: 3 Wochen Doxepin-Absatzfrage

Beitrag von Fusselchen »

Danke liebe Ute :) :hug: ich konnte den Begriff nie zuordnen aber jetzt bin ich beruhigt
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Re: 3 Wochen Doxepin-Absatzfrage

Beitrag von Claudiiii »

Hallo Fusselchen,
Dieses blöde Gefühl gehört mit zum Entzug, wie Ute :) schon sagte. Das kann man schlecht beschreiben und ich hab so immer gemerkt, wenn eine Welle losgeht. Man fühlt sich so doof und keiner versteht das.

Auch die Zweifel, ob es der richtige Weg ist abzusetzen, sind normal. Die hat fast jeder mal. Aber mach weiter so, wie du angefangen hast, du bist auf dem richtigen Weg! Weniger Schlaf ist erstmal kein Weltuntergang. Mit dem Akzeptieren das machst du gut. Nach dem Absetzen wirst du sehen, dass der Schlaf auch wieder besser wird und mit einer Therapie kannst du noch verbleibende Probleme angehen.

Alles Gute,
Claudi
Aufgrund von Panikattacken und Angst Venlafaxin bis 75mg eindosiert, außerdem 7,5mg Mirtazapin. Nach 1 Monat Beginn mit Absetzen, durch zu schnelles Absetzen extreme Symptome: Durchfall, Übelkeit bis zum Erbrechen, Traurigkeit, Angst und Panik schlimmer als je zuvor. Besserung durch erneutes Hochdosieren von Venlafaxin. Mirtazapin unter Qualen und Hartnäckigkeit losgeworden.

ab 08.07.16 37,5mg Venlafaxin
ab 15.07.16 75mg = Maximaldosis
ab 08.08.16 Beginn mit Absetzen
Nach viel zu schneller Reduktion (alle 4 Tage 12,5mg) und wieder minimalem Hochdosieren auf 25mg stabilisiert und auf Kügelchen-Präparat umgestiegen
20.10.16 55 Kügelchen 18mg
20.11.16 45 Kügelchen 15mg
15.12.16 35 Kügelchen 11,5mg
11.01.17 25 Kügelchen 6,9mg
08.02.17 15 Kügelchen 4,2mg
08.03.17 10 Kügelchen 2,8mg zu großer Schritt daher
09.03.17 12 Kügelchen 3,3mg schlimmste Symptome
11.05.17 13 Kügelchen 3,6mg Aufdosiert, da keine Stabilisierung in Sicht war
09.10.17 12 Kügelchen 3,3mg endlich weiter runter, seitdem kaum Symptome
10.10.17 11 Kügelchen 3,4mg (neue Packung mit weniger Kügelchen pro Kapsel)
11.11.17 10 Kügelchen 3,1mg
12.12.17 09 Kügelchen 2,8mg
18.01.18 08 Kügelchen 2,5mg
12.03.18 07 Kügelchen 2,2mg
25.04.18 06 Kügelchen 1,9mg
08.06.18 05 Kügelchen 1,6mg
20.07.18 04 Kügelchen 1,2mg
08.08.18 04 Kügelchen 1,1mg (neues Präperat mit mehr Kügelchen pro Kapsel)
22.08.18.03 Kügelchen 0,8mg
15.10.18 02 Kügelchen 0,5mg
04.12.18 01 Kügelchen 0,3mg
07.02.19 00 Kügelchen 0,0mg
Symptome nach (zu schneller) Reduktion am Morgen extrem und schrecklich: Nervosität, Anspannung, schneller Puls, Angst, Panik, extreme Blähungen, zeitiges Aufwachen, dann Durchfall, manchmal mit Übelkeit bis zum Würgen, teilweise Erbrechen.

Dann Symptome auch ganztägig verteilt: plötzliche Kraftlosigkeit, Müdigkeit, Gefühl das Gehirn schwitzt und ist warm, Unwirklichkeitsgefühl, vereinzelt Anflug von Panik, Traurigkeit, Weinerlichkeit, Pessimismus, wirre Träume.

Nachmittags ist es oft gut und es gibt auch Symptomfreie Tage, wenn ich dann endlich auf einer Dosis stabilisiert bin.

Immer wieder, auch außerhalb der schlimmen Wellen:
schmerzhafte Nacken- und Rückenverspannungen, ständig Blähungen und täglich Durchfall, selten kurzes aber schmerzhaftes Stechen im rechten Unterbauch, Schwindel, Kopfschmerzen

***Mittlerweile erfolgreich abgesetzt und völlig symptomfrei! Ich fühle mich super ohne Medikamente und besser als je zuvor. *** :party2:
Fusselchen
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Re: 3 Wochen Doxepin-Absatzfrage

Beitrag von Fusselchen »

Danke für deine tolle Antwort Claudi :hug:

Das beruhigt mich :)
Wegen Schlafstörungen und Ängstlichkeit im Bett vom 03.08.17~19.08.17// 10mg Doxepin (in dieser Zeit 2 mal sporadisch 20 g genommen)
20.08.17~24.08.2017//auf 5mg Doxepin reduziert
25.08.17// 0g Doxepin, da Paradoxreaktion
26.08.17// 2,5mg Doxepin, wieder Paradoxreaktion daher ab 27.08.17 auf 0 mg geblieben

Vom 17.08.17~19.08.17// Clomipramin (25mg>12,5mg>6,25mg>0mg)
Fusselchen
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Re: 3 Wochen Doxepin-Absatzfrage

Beitrag von Fusselchen »

Hallo liebes Forum...ich bin es mal wieder :(

Ich hoffe ja immer es vergehen mal ein paar Tage ohne das ich eine Anfrage stellen muss aber scheinbar bleibt es wechselhaft und ungemütlich. Eine völlige Horror Nacht ging aktuell ab (ja ich weiß man darf es nicht so nennen da es nur Angst schürrt aber trotzdem) ...die ganze Nacht über Angst, aber völlig aus dem Off..dazwischen Tränen, Unruhe und der Versuch sich zu beruhigen zwecklos, vom schlaf keine Spur. Logo. Glaubt ihr das ist einfach nur ein heftiger Rebound und lässt wieder nach? Da es sehr mit meiner Ursprungsproblematik zusammenhängt macht es mich einfach nur panisch und die ganze Zeit denkt man sich... schmeiß dir einfach wieder das AD oder irgendwas anderes. Nur weiß ich, dass das keinen Sinn macht. Ich kann mir jetzt nicht vor lauter Angst nochn Schlafmittel geben. Ich frag mich die ganze Zeit, ob das wieder Abklingen wird oder ich doch wieder eindosieren muss, gar anderes Zeug nehmen. Was ich nicht will. Und man kann gar nicht mehr differenzieren ob Absetzsymptom oder Ursprung..das zehrt..aber wem sag ich das. Manchmal zweifel ich ob die Zeit kommen wird an der wieder alles gut ist und man über diese schwere Zeit hinwegsehen kann :(
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Claudiiii
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Re: 3 Wochen Doxepin-Absatzfrage

Beitrag von Claudiiii »

Armes Fusselchen :hug:

Für mich klingt das nach starken Absetzbeschwerden.
Überleg mal, wie deine Nächte vor dem AD waren. Hattest du auch Angst? Hat die Angst einen Grund oder ist sie generell einfach ohne sichtbare Ursache da? Wenn zusätzlich zu den bekannten Symptomen noch weitere, neue auftreten, sind es ziemlich sicher Absetzbeschwerden. Ich muss auch oft ohne sichtbaren Grund heftig weinen und bin so schrecklich traurig.

Selbst wenn es nicht vom Absetzen kommt, gehst du die Problematik ja an und früher oder später wird sich dadurch dein Schlaf bestimmt wieder verbessern.

Wenn du magst, kannst du ein Symptomtagebuch führen, in das du jeden Tag deine Beschwerden einträgst. Vielleicht kannst du so irgendwann ein Muster erkennen und sehen, wann es besser wird.

Gute Besserung!
Claudi
Aufgrund von Panikattacken und Angst Venlafaxin bis 75mg eindosiert, außerdem 7,5mg Mirtazapin. Nach 1 Monat Beginn mit Absetzen, durch zu schnelles Absetzen extreme Symptome: Durchfall, Übelkeit bis zum Erbrechen, Traurigkeit, Angst und Panik schlimmer als je zuvor. Besserung durch erneutes Hochdosieren von Venlafaxin. Mirtazapin unter Qualen und Hartnäckigkeit losgeworden.

ab 08.07.16 37,5mg Venlafaxin
ab 15.07.16 75mg = Maximaldosis
ab 08.08.16 Beginn mit Absetzen
Nach viel zu schneller Reduktion (alle 4 Tage 12,5mg) und wieder minimalem Hochdosieren auf 25mg stabilisiert und auf Kügelchen-Präparat umgestiegen
20.10.16 55 Kügelchen 18mg
20.11.16 45 Kügelchen 15mg
15.12.16 35 Kügelchen 11,5mg
11.01.17 25 Kügelchen 6,9mg
08.02.17 15 Kügelchen 4,2mg
08.03.17 10 Kügelchen 2,8mg zu großer Schritt daher
09.03.17 12 Kügelchen 3,3mg schlimmste Symptome
11.05.17 13 Kügelchen 3,6mg Aufdosiert, da keine Stabilisierung in Sicht war
09.10.17 12 Kügelchen 3,3mg endlich weiter runter, seitdem kaum Symptome
10.10.17 11 Kügelchen 3,4mg (neue Packung mit weniger Kügelchen pro Kapsel)
11.11.17 10 Kügelchen 3,1mg
12.12.17 09 Kügelchen 2,8mg
18.01.18 08 Kügelchen 2,5mg
12.03.18 07 Kügelchen 2,2mg
25.04.18 06 Kügelchen 1,9mg
08.06.18 05 Kügelchen 1,6mg
20.07.18 04 Kügelchen 1,2mg
08.08.18 04 Kügelchen 1,1mg (neues Präperat mit mehr Kügelchen pro Kapsel)
22.08.18.03 Kügelchen 0,8mg
15.10.18 02 Kügelchen 0,5mg
04.12.18 01 Kügelchen 0,3mg
07.02.19 00 Kügelchen 0,0mg
Symptome nach (zu schneller) Reduktion am Morgen extrem und schrecklich: Nervosität, Anspannung, schneller Puls, Angst, Panik, extreme Blähungen, zeitiges Aufwachen, dann Durchfall, manchmal mit Übelkeit bis zum Würgen, teilweise Erbrechen.

Dann Symptome auch ganztägig verteilt: plötzliche Kraftlosigkeit, Müdigkeit, Gefühl das Gehirn schwitzt und ist warm, Unwirklichkeitsgefühl, vereinzelt Anflug von Panik, Traurigkeit, Weinerlichkeit, Pessimismus, wirre Träume.

Nachmittags ist es oft gut und es gibt auch Symptomfreie Tage, wenn ich dann endlich auf einer Dosis stabilisiert bin.

Immer wieder, auch außerhalb der schlimmen Wellen:
schmerzhafte Nacken- und Rückenverspannungen, ständig Blähungen und täglich Durchfall, selten kurzes aber schmerzhaftes Stechen im rechten Unterbauch, Schwindel, Kopfschmerzen

***Mittlerweile erfolgreich abgesetzt und völlig symptomfrei! Ich fühle mich super ohne Medikamente und besser als je zuvor. *** :party2:
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