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Re: Escitalopram abgesetzt - Rückfall - was nun

Beitrag von hopefulanddesperate » Freitag, 01.09.17, 18:40

Okay. Ja bin gerade sehr verunsichert und was wenn ich es nicht Vertrage? Muss ich dann so durchhalten, ohne medikamentöse Hilfe :zombie: :cry: Oder was gibt es dazu für Tipps, hat da jmd. Erfahrungen?
Danke euch
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Dez 2015 Burnout und Krankschreibung
Feb. 2016 Escitalopram 20 mg und
Mirtazapin (glaube 10 mg)
Mirtazapin nach ca. 6 Monaten abgesetzt
April 2017 Escitalopram abgesetzt 20-10-5-0 jeweils nach 6 Woche

zurerst gut, dann
Juli 2017 Neubeginn von Durchschlafstörung nach Prüfungsstress, Verletzung am Sprunggelenk und Beziehungsprobleme
ab 01.08.2017 Johanniskraut
02.09. wieder abgesetzt
04.09. 1 mg Escitalopram (Wasserlös Methode)
Escitalopram nicht weiter genommen
05.09. 3,75 mg Mirtazapin eindosiert
08.09. 3,75 mg Mirtazapin

Aktuelle Symptome: Brainfog, Konzentrationsschwäche, Kopfweh, Traurigkeit, weinerlichkeit,

Der Weg ist das Ziel - niemals aufgeben. Danke das ich hier sein darf.
:schnecke: :)

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Re: Escitalopram abgesetzt - Rückfall - was nun

Beitrag von Ululu 69 » Freitag, 01.09.17, 21:24

Hallo hopefulanddesperate,

ich verstehe gut, dass du verunsichert bist und auch Angst hast aber leider kann dir niemand genau sagen, ob das Wiedereindosieren einer kleinen Menge dir hilft oder nicht.
Die vielen Erfahrungen hier im Forum zeigen aber, dass dieses Vorgehen am ehesten Erfolg verspricht.
Du hast Absetzerscheinungen vom Escitalopram also kann dir Escitalopram jetzt auch am ehesten helfen.
Mit allem anderen reizt du dein zentrales Nervensystem nur noch mehr.
Versuche jetzt den ersten Schritt vor dem zweiten zu machen und gib dem Escitalopram eine Chance, das wäre mein Rat, denn so geht es dir ja auch nicht gut.
Wenn das nicht funktioniert, dann sehen wir weiter.

Ich schicke dir ein Mutpaket und einen Drücker.
:fly: :group:
LG Ute
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Re: Escitalopram abgesetzt - Rückfall - was nun

Beitrag von hopefulanddesperate » Freitag, 01.09.17, 23:44

Danke dir. Aber was ist, wenn ich es nicht Vertrage? Muss ich dann so durch die Symptome oder was dann? :cry: Gibts da noch weitere hilfen, evtl. Medikamentös.
Vg
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Re: Escitalopram abgesetzt - Rückfall - was nun

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 02.09.17, 7:35

Hallo hopefulanddesperate, :)

ich denke, dass weitere Medikamente dein Problem nicht lösen können.
Für mich klingst du gerade sehr ängstlich. Ich weiß, dass es schwer ist aber versuche, nicht so negativ zu denken. Wenn du immer darüber nachdenkst, was im schlimmsten Fall passieren kann, dann denkst du dich in eine Abwärtsspirale, die deine Symptome noch verschlimmert. Das macht dir dann wieder mehr Angst und so weiter.
Kannst du dich vielleicht mit irgendetwas ablenken? Mir helfen Hörbücher oder Sudokus.

Ich drücke dich mal und schicke dir eine Portion Zuversicht. :hug:
Das wird wieder, dir wird es wieder besser gehn. Darauf musst du fest glauben.

LG Ute
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Re: Escitalopram abgesetzt - Rückfall - was nun

Beitrag von hopefulanddesperate » Samstag, 02.09.17, 20:25

Noch eine Frage edit zu meinem anderen Post. Könnte ich anstatt der Wasserlösmethode mir auch Escitalopram in Tropfenform verschreiben lassen (leichtere Dosierung) oder ist davon abzuraten, wegen irgendeiner Veränderung der Wirkung?
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Re: Escitalopram abgesetzt - Rückfall - was nun

Beitrag von Nillo » Samstag, 02.09.17, 20:33

Hallo.

Es gibt einige die vertragen die Umstellung auf Tropfen gar nicht. Da dein ZNS eh schon gereizt ist würde ich bei Tabletten bleiben und kein Risiko eingehen.
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18.07.2015: Abschluss, Ende, Aus, Vorbei! Geschafft!
10.01.2017: Einnahme von einer Tablette Levofloxacin, alles wieder von vorne!
21.03.2017: nach mehreren Zahnbehandlungen weitere Verschlechterung aller Symptome
31.05.2017: Zustand weiterhin sehr schlecht, Augenprobleme massiv, körperliche Leistungsfähigkeit fast bei 0
07.08.2017: zwischenzeitlich mal etwas besser in der Psychosom. Klinik, danach nach Sonnenbad so schlecht wie am Anfang...
22.08.2017: Augen wieder deutlich schlechter. Unruhe besser. Aber bei kleinster körperlicher Anstrengung massiv Druck in Brust
17.10.2017: leichte Besserung, körperlich etwas besser aber bei kleinster Anstrengung massiv Druck in Brust, Hochstimmung bei kleinster Anstrengung und Freude
14.11.2017: massive Verschlechterung, Depersonalisation, Derealisation so schlimm wie nie, körperlich zu nichts fähig.
08.01.2018: minimale Verbesserung, Depersonalisation und Derealisation besser. Körperlich etwas leistungsfähiger, massives Körpertemperaturproblem
13.01.2018: Derealisation und Depersonalisation wieder voll da.
02.02.2018: komplett bettlägrig, Körpertemperaturproblem, Herz bei kleinster Anstrengung, Kopf mal leer mal angespannt, grausam
29.04.2018: Depersonalisation löst sich langsam auf. Körperlich geht nix, bettlägrig. Kopf schwillt bei kleinster Anstrengung an, Augenproblem massiv und schwankend, kein Schlaf
15.06.2018: Körperlich leichte Besserung. Hülle über ganzem Körper und Augen. Keine Gefühle. Wahrnehmungsstörungen, komischer Kopf, kein Schlaf

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Re: Escitalopram abgesetzt - Rückfall - was nun

Beitrag von hopefulanddesperate » Samstag, 02.09.17, 20:36

Hallo und Danke Ute, für die Aufmunterung, habe es gerade eben erst gesehen. Stimmt ich habe Angst.... Wäre so schön gewesen, wenn es einfach so weitergegangen wäre. Bin sehr froh hier Support zu bekommen. Du hast Recht, was die anderen Probleme betrifft. Ich mache auch gerade Therapie und versuche verschiedene andere Methoden, Bodyscan, Ernährung. Das dumme ist halt, das ich jetzt einfach noch ein Jahr funktionieren muss um das Studium zu beenden, das ist ja für gesunde Menschen eine absolute stressituation mit Prüfungen und allem. Habe jetzt schon mal das johanniskraut angesetzt und beginne morgen oder übermorgen mit dem einschleichen.
Vielen vielen Dank für die Hilfe. Und ich versuche so zuversichtlich wie möglich zu sein.
Schönen abend
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Re: Escitalopram abgesetzt - Rückfall - was nun

Beitrag von hopefulanddesperate » Samstag, 02.09.17, 20:37

Hallo Nillo, danke dir
Und schönen Abend.
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Re: Escitalopram abgesetzt - Rückfall - was nun

Beitrag von carlotta » Samstag, 02.09.17, 21:59

Hallo hopefulanddesperate,

wieso Johanniskraut? Das ist ganz und gar nicht harmlos. In einem SSRI-Entzug ist es völlig kontraindiziert, da es massiv Entzugssymptome triggern/verschlimmern kann. Noch dazu hat es eine eigene Entzugsproblematik.

Zudem darf es nicht mit Escitalopram kombiniert werden, ein Wiedereindosieren vom AD (was durchaus hinsichtlich des Entzugs sinnvoll wäre), wäre nicht mehr möglich.

Ich kann Dir nur dringend abraten.

In Deiner Signatur steht auch was von JK mit Datum vom 1.8. Wie lange hast Du es genommen? Bitte aktualisiere das noch, das wäre wichtig zum Nachvollziehen.

Liebe Grüße :group:
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Re: Escitalopram abgesetzt - Rückfall - was nun

Beitrag von hopefulanddesperate » Sonntag, 03.09.17, 13:09

Hallo carlotta,
Das Johanniskraut habe ich auf anraten meiner Psychologin genommen, ca. 30 Tage. Da ich ihr sagte es geht mir wieder schlechter und ich nicht zu den ADs wegen Nebenwirkungen zurück wollte. Sie hat mir dann dazu geraten... Wusste leider von dem von dir oben beschriebenen nichts. Nehme es jetzt nicht mehr bzw. Habe es turboabgesetzt wie von Jamie geraten. 2 Tage ein halbe und jetzt seit gestern nehme ich nichts mehr. Aktualisiere das gleich mal. Danke für den hinweis. Mache jetzt kurz ne Pause übers We und versuche am Montag das Escitalopram wieder einzuschleichen.

Schönen Tag euch allen.
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Re: Escitalopram abgesetzt - Rückfall - was nun

Beitrag von hopefulanddesperate » Sonntag, 03.09.17, 13:48

Und noch ein kleiner Nachtrag, wie kann man sich hier im Forum für die Beiträge anderer bedanken, sodass es dann unten angezeigt wird?
Kraft und Zuversicht
Für alle
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Re: Escitalopram abgesetzt - Rückfall - was nun

Beitrag von carlotta » Sonntag, 03.09.17, 14:02

Hallo hopefulanddesperate,

alles klar, danke für die Aufklärung. :) Dann bin ich beruhigt.

Bedanken kannst Du Dich, indem Du rechts oben in den einzelnen Beiträgen auf das "Daumen-hoch"-Symbol klickst. Dafür musst Du aber angemeldet bzw. eingeloggt sein.

Liebe Grüße :group:
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Re: Escitalopram abgesetzt - Rückfall - was nun

Beitrag von hopefulanddesperate » Montag, 04.09.17, 19:07

Hallo nochmal,

habe heute begonnen, das Escitalopram mit 1 mg wieder einzudosieren. Bis jetzt keine großen Reaktionen, außer das es auf den Magen geht, glaub ich. Hab Bauchweh und Blähungen. Weiter bei der Dosis bleiben? Kann sich das innerhalb von ein paar Tagen normalisieren? Wie lange braucht man Geduld, bis sich andere Symptome beruhigen? Fühle mich ohne das JK auf jeden Fall etwas ruhiger. Bin sehr froh über den Hinweis es abzusetzen. War wegen Rezept heute auch beim Psychiater. Er meinte sogar, dass ich das parallel nehmen könnte... Mach ich natürlich nicht.

Viele Grüße
hopeanddespu
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Re: Escitalopram abgesetzt - Rückfall - was nun

Beitrag von Jamie » Montag, 04.09.17, 19:42

Hallo hopefbdesp. :),

wenn die Bauchschmerzen und Blähungen sich in Grenzen halten, dann würde ich dem Versuch weiterhin eine Chance geben.

Gegen Blähungen kannst du Fenchel-Anis-Kümmel-Tee trinken, das beruhigt, hilft verdauen und entbläht.
Wenn das nicht hilft, kannst du dir Simeticon oder Dimeticon in der Apotheke kaufen; die Stoffe wirken physikalisch und nicht chemisch und haben keine NW (Reduzierung der Oberflächenspannung --> Gasbläschen fallen zusammen --> Blähungen nehmen ab).
Wärmflasche auf dem Bauch ist auch sehr gut.

Ich würde nicht vorschnell aufgeben, lieber mal in Ruhe beobachten.
Fühle mich ohne das JK auf jeden Fall etwas ruhiger. Bin sehr froh über den Hinweis es abzusetzen. War wegen Rezept heute auch beim Psychiater. Er meinte sogar, dass ich das parallel nehmen könnte... Mach ich natürlich nicht.
Ächz. :frust:

Viele Grüße
Jamie
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Re: Escitalopram abgesetzt - Rückfall - was nun

Beitrag von hopefulanddesperate » Montag, 04.09.17, 20:44

Danke dir Jamie,

also einfach mal schauen ob es sich gibt und sonst auch mehr Ruhe einstellt? Dachte da jetzt so an 10 Tage, habe das auch in dem Wiedereindosieren Link so nachgelesen.
Bin echt sehr froh über die Begleitung, das ist wirklich Teufelszeug, wirkt ja anscheinend schon nach 1 mg auf den Magen-Darm-Trakt... Wobei ich glaube einfach auch sehr sensibel bin. Fluch und Segen :roll:

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Re: Escitalopram abgesetzt - Rückfall - was nun

Beitrag von hopefulanddesperate » Dienstag, 05.09.17, 4:30

Hallo Jamie,

also leider ist es jetzt schlimmer geworden, Durchfall hinzugekommen und Wärme, Kälte Schauer. Weiß jetzt nicht was tun. Morgen nochmal versuchen? Die Nacht davor konnte ich wenigstens einigermaßen schlafen. Jetzt nur 3 Stunden, weiß nicht ob ich das mehrere Tage durchhalten kann. Ich denke der Arzt hat mir damals das Mirtazapin mit verschrieben, um die Wirkung vom Escitalopram abzufangen, damit ich schlafen kann. Wünsche mir im Moment echt einfach eine ruhige Nacht. Soll ich den Versuch abbrechen? Dann war es ja evtl. doch keine Absetzsymptomatik? Oder kann man das so noch nicht sagen. Der damalige Psychiater ist noch bis 12.09. in Urlaub. Weiß jetzt gerade gar nicht was tun. Respekt vor den anderen, die das hier so super durchziehen. Aber habe das Gefühl ich gerate, da immer mehr in eine Abwärtsspirale... Oder ich versuche es weiter ohne Medikamente... Ganz zu schweigen davon, dass ich keine Ahnung habe wie ich wieder zur Uni oder Arbeit gehen soll, bei solchen Zuständen.

Viele Grüße
hopefulandmoreandmoredesperate.
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02.09. wieder abgesetzt
04.09. 1 mg Escitalopram (Wasserlös Methode)
Escitalopram nicht weiter genommen
05.09. 3,75 mg Mirtazapin eindosiert
08.09. 3,75 mg Mirtazapin

Aktuelle Symptome: Brainfog, Konzentrationsschwäche, Kopfweh, Traurigkeit, weinerlichkeit,

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Jamie
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Re: Escitalopram abgesetzt - Rückfall - was nun

Beitrag von Jamie » Dienstag, 05.09.17, 13:14

Hallo, :)

das ist schade, dass es anscheinend nicht mehr klappt.
Wenn du nur negative Aspekte feststellst und sozusagen nix auf der Positivseite des Wiedereindosierens hast, dann macht es keinen Sinn mit diesen 1mg weiterzumachen.

Durchfall wundert mich nicht, über 90% des körpereigenen Serotonins ist im Darm lokalisiert, deswegen haben SSRI (die maßgeblich auf Serotonin einwirken) auch starke Wirkungen und Nebenwirkungen auf den Magen-Darm-Trakt.
Wenn du heute Nacht wieder schlecht schläfst, dann lass es ab morgen früh weg.
Ansonsten kannst du morgen auch noch mal zuwarten und uns hier berichten.

Hat jemand von den anderen versierten Usern noch eine Meinung dazu?

Grüße
Jamie
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Re: Escitalopram abgesetzt - Rückfall - was nun

Beitrag von hopefulanddesperate » Dienstag, 05.09.17, 14:34

Hallo Jamie,
leider kann ich nicht mehr nehmen hatte dann so extreme Panik und Herzklopfen sogar Angst, dass ich mir was antue. Deswegen lieber nicht mehr. Muss wohl auf das Mirtazapin zurück, dass ich am Anfang hatte. Es war ein versuch, aber zum glück nur mit so kleiner Dosis. Beruhigt bin ich jetzt auch nicht gerade. Aber es bringt ja nix....
3 Jahre lang chronische Schlafstörung mit leicht Depressiven Symptomen
Auslöser - Trennung vom Partner und keinerlei Kontakt zur Familie, außer Schwester aber die lebt in Amerika und Substanzmißbrauch
Schilddrüsenunterfunktion festgestellt L-Thyrox 50
Okt 2015 massive Verschlechterung der Symptomatik + Panikzustände
Dez 2015 Burnout und Krankschreibung
Feb. 2016 Escitalopram 20 mg und
Mirtazapin (glaube 10 mg)
Mirtazapin nach ca. 6 Monaten abgesetzt
April 2017 Escitalopram abgesetzt 20-10-5-0 jeweils nach 6 Woche

zurerst gut, dann
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Re: Escitalopram abgesetzt - Rückfall - was nun

Beitrag von carlotta » Dienstag, 05.09.17, 17:38

Hallo hopefulanddesperate,

evtl. warst Du für eine erfolgreiche Wiedereindosierung einfach schon zu lange auf null. Nach längerer Abstinenz kommt es vor, dass die Mittel einfach nicht mehr vertragen werden. Das ist ja auch einer der Gründe, weshalb wir in solchen Fällen zu ganz geringen Dosierungen raten.

Daher bin ich auch bezüglich des Mirtazapins mehr als skeptisch. Wenn Du das wirklich versuchen willst - und da ist die Zeitspanne seit null ja noch länger - würde ich, wenn überhaupt, mit einer Dosierung deutlich unterhalb von 1 mg einsteigen. Es kann auch dabei zu paradoxen Reaktionen kommen.

Schau am besten erst mal, wie es Dir in den nächsten Tagen ganz ohne Medikamente geht. Der Körper muss ja auch noch das JK-Intermezzo verkraften.

Liebe Grüße :group:
Carlotta
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Re: Escitalopram abgesetzt - Rückfall - was nun

Beitrag von hopefulanddesperate » Freitag, 08.09.17, 10:17

Hallo an alle,
wollte nur noch einmal Rückmeldung geben. Habe jetzt das Mirtazapin auf 3,5 mg wieder eindosiert. Also eine viertel Tablette. Damit kann ich auf jeden Fall schlafen. Schätze mal das ich meine Symptome, dann wohl unter Rückfall verbuchen kann. Was ich auf jeden Fall gelernt habe, das auch schon ganz kleine Menge von den PP sehr stark wirken. Natürlich geht es mir damit noch nicht wieder gut, aber besser! Kann es auch sein, dass es trotz der niedrigen Dosis in den nächsten Wochen noch besser wird? Wäre es sinnvoll jetzt einfach auf der Dosis zu bleiben und versuchen alles andere trotzdem hinzubekommen, weil ich schätze, wenn ich meinen Psychiater konsultiere wird er sagen, dass ich weiter hochdosieren soll, bzw. mehr nehmen oder auch das Escitalopram wieder nehmen.
VG hoprfulanddesperate
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Feb. 2016 Escitalopram 20 mg und
Mirtazapin (glaube 10 mg)
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April 2017 Escitalopram abgesetzt 20-10-5-0 jeweils nach 6 Woche

zurerst gut, dann
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