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Euer ADFD-Team

Bitte helft mir: Sertralin von Hausarzt, ich weiß nicht ob ich es bis zur Therapie schaffe..

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HermineZw
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Bitte helft mir: Sertralin von Hausarzt, ich weiß nicht ob ich es bis zur Therapie schaffe..

Beitrag von HermineZw » Samstag, 02.09.17, 0:39

Hallöchen an alle!

Ich bin weiblich, 26 Jahre alt. Seit etwa zwei Jahren leide ich an Depression, Anfang dieses Jahres hatte ich starke Suizidgedanken.

Gestern habe ich mich zum ersten Mal entschieden einen Arzt zu konsultieren. Meine Hausärztin hat mir Sertranil für zwei Wochen 25mg, dann 50mg verschrieben plus Psychotherapie. Ich bin heute zur Apotheke und habe gleich einmal 25mg eingenommen. Nach ein paar Stunden hatte ich Kopfschmerzen und Hitzewallungen, das ist aber nach ein paar Minuten vorbei gegangen und ich habe mich plötzlich richtig wohl gefühlt, zum ersten Mal seit Ewigkeiten wieder einfach wie ich früher war, ich war dann sogar sehr produktiv und konnte klar denken, auch leichte Euphorie.

Als ich nach Hause gekommen bin habe ich Sertranil gegoogelt und habe jetzt große Angst bekommen! Ich weiß nicht ob ich die Einnahme jetzt weiter nehmen soll (habe erst einmal 25mg eingenommen) oder lassen soll bis ich zu einem Psychotherapeuten komme. Meine Hausärztin hat mir die Medikamente nach einem 10 minütigen Gespräch verschrieben. Ich weiß dass ich sicher an Depression leide (ist auch familiär), aber so leichtfertig Sertranil zu verschreiben? Jetzt weiß ich nicht ob ich es weiter einnehmen soll.

1) es kann einen Monat dauern bis ich überhaupt einen Termin für die "richtige" Erstdiagnose bekomme, geschweige denn bis ich einen Kassaplatz für Therapie bekomme
2) einen Tag vor meinem Arztbesuch war ich an einem absoluten Tiefpunkt, bin nur noch im Bett gelegen Tagelang. Ich wollte unbedingt eine Lösung und weiß nicht ob ich es bist zur Therapie aushalte, der Schritt alleine zum Hausarzt hat mich zwei Jahre gebraucht
3) ich habe derzeit mein Wunschgewicht und habe Angst durch Sertranil zuzunehmen

Ich weiß derzeit wirklich nicht weiter.. ich habe leider keine Vertrauensperson mit der ich sprechen kann und wohne alleine, ich dachte das Medikament wäre der erste Schritt raus aus dem Loch, Einnahme nur wenige Monate und in ein paar Wochen mit Therapie anfangen aber jetzt habe ich nur noch Angst
Zuletzt geändert von Jamie am Samstag, 02.09.17, 11:34, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Wirkstoffname korrigiert
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Seit Ende 2015 starke Depression entwickelt
September 2016 zwei Monate lange 5HTP eingenommen, nach Herstellerwechsel nächtliches Erbrechen und Abbruch
1.9.2017 Überwindung Hausarzt Besuch, erste Einnahme 25mg Sertranil ohne Absprache mit Psychotherapeuten, jetzt Angst

padma
Moderatorenteam
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Re: Bitte helft mir: Sertralin von Hausarzt, ich weiß nicht ob ich es bis zur Therapie schaffe..

Beitrag von padma » Samstag, 02.09.17, 14:00

hallo Hermine, :)

willkommen im ADFD.

Die Entscheidung ob du Sertralin nehmen möchtest, können wir dir natürlich nicht abnehmen.
Das ADFD ist ein psychopharmakakritisches Forum, wir raten nicht zur Einnahme eines AD. Die Risken stehen unseres Erachtens nach in keinem Verhältnis zu der Wirksamkeit.
. Meine Hausärztin hat mir die Medikamente nach einem 10 minütigen Gespräch verschrieben. Ich weiß dass ich sicher an Depression leide (ist auch familiär), aber so leichtfertig Sertranil zu verschreiben?
Dass so schnell ein AD verschrieben wird ist leider oft so. Ich halte das für sehr fahrlässig. :frust:
Gut, dass du dich vor einer weiteren Einnahme selbst informierst
Mit der familiären Depression ist es auch so eine Sache. Es gibt kein Depressionsgen. Wahrscheinlicher ist, dass depressive Verhaltensmuster an die Kinder weiter gegeben werden.

AD können keine Depression heilen, sie können bestenfalls Symptome deckeln.
und ich habe mich plötzlich richtig wohl gefühlt, zum ersten Mal seit Ewigkeiten wieder einfach wie ich früher war, ich war dann sogar sehr produktiv und konnte klar denken, auch leichte Euphorie.
Das ist eher problematisch, Sertralin kann wie alle SSRI/SNRI hypomanische Phasen bis hin zu einer Manie auslösen. Für mich wäre das was du beschreibst, eher ein Alarmsignal. :!:
es kann einen Monat dauern bis ich überhaupt einen Termin für die "richtige" Erstdiagnose bekomme, geschweige denn bis ich einen Kassaplatz für Therapie bekomme
Nach einem neuen Gesetzt müssen Psychotherapeuten Sprechstunden anbieten und auch eine Akuttherapie steht dir zu
http://www.t-online.de/gesundheit/id_80 ... e-an-.html

Kritische Informationen zu dem fraglichen Nutze von AD findest du in unseren Hintergrundsinformationen, z.B.
Weshalb AD mehr schaden als nützen
10 Mythen über Psychopharmaka

Schau dich in Ruhe bei uns um, lies einige threads und treffe dann deine eigene Entscheidung

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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25.10.2019: 0,01 mg bin auf der Zielgeraden angelangt :D



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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HermineZw
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Re: Bitte helft mir: Sertralin von Hausarzt, ich weiß nicht ob ich es bis zur Therapie schaffe..

Beitrag von HermineZw » Samstag, 02.09.17, 14:18

Vielen lieben Dank für die rasche Antwort, ich habe meinen Beitrag noch einmal gepostet bevor ich gesehen habe dass er bereits online gestellt wurde (Benachrichtigung kam verspätet)

Ich lese seit gestern bereits mehrere Threads. Meine Hausärztin hat es wirklich sehr schnell verschrieben, die NW herunter gespielt und gemeint etwa 3 Monate Einnahme reichen. Aber wenn ich jetzt von den ganzen Absetz-Stories höre, was da alles passiert.. ich habe im Internet keine einzige gefunden, wo jemand nach wenigen Monaten das Medikament abgesetzt hat und dann war alles wieder gut.

Ich möchte meine Depression besiegen, sie hat mich die letzten zwei Jahre sehr stark abgehalten in meinem Leben weiterzukommen. Es fühlt sich fast so an, als hätte ich gar nicht gelebt sondern stand nur neben mir. Ich will das nicht mehr.

Aber bei mir gab es keinen wirklichen "Auslöser", ich war schon immer eher pessimistisch und depressiv veranlagt aber richtig schlimm wurde es eben erst Ende 2015.

Hat jemand überhaupt gute Erfahrungen mit AD gemacht? Oder was hilft wirklich? Es kommt immer in Wellen bei mir und wenn ich in einem Tief bin schaffe ich es alleine nicht mehr, liege den ganzen Tag im Bett, kann bis spät am Nachmittag nicht aufstehen und weine die ganze Zeit. Und an anderen Tagen geht es mir viel besser und es ist fast "normal". Was kann ich tun? Es fühlt sich an als ist es ein körperliches Problem, oder vielleicht bilde ich mir das nur ein
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Ululu
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Re: Bitte helft mir: Sertralin von Hausarzt, ich weiß nicht ob ich es bis zur Therapie schaffe..

Beitrag von Ululu » Samstag, 02.09.17, 16:16

Hallo Hermine, :)

auch von mir noch herzlich Willkommen im Forum.

Da du dich hier in einem pharmakritischen Absetzforum befindest, wirst du wohl eher niemanden finden, der dir sagt, dass Medikamente deine Depression heilen.
Nur in seltenen Fällen liegen der Depression übrigens körperliche Ursachen zugrunde. Wurde bei dir schon eine Blutabnahme gemacht? Das wäre schon wichtig, vor allem die Schilddrüsenwerte sollten mal gecheckt werden.
Medikamente können die Symptome nur deckeln, sie ändern nichts an deiner Grunderkrankung und da du auf die einmalige Einnahme des Sertralin so heftig reagiert hast, solltest du wirklich vorsichtig damit sein, du könntest im schlimmsten Fall eine Manie entwickeln.

Überhaupt haben AD oft recht heftige Nebenwirkungen und glaube mir, die Gewichtszunahme ist da noch ein eher kleineres Problem, wobei sie wirklich sehr häufig eintritt. (Ich habe ca. 25 kg zugenommen, obwohl ich trotz Dauerhunger nicht zu viel esse ).
Hinzu kommt dann noch die Absetzproblematik, die leider von fast allen Ärzten nicht anerkannt oder aber massiv unterschätzt wird.
Hier im Forum kannst du jede Menge Beispiele dafür finden.

Wichtig für dich wäre, möglichst schnell einen Therapieplatz zu finden, um die Ursache für deine Erkrankung zu finden und dich im Umgang mit den Symptomen zu unterstützen.

LG Ute
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HermineZw
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Re: Bitte helft mir: Sertralin von Hausarzt, ich weiß nicht ob ich es bis zur Therapie schaffe..

Beitrag von HermineZw » Sonntag, 03.09.17, 11:01

Liebe Ute,
Danke für deine Nachricht :)

mir geht es gerade wieder besser, ich werde morgen gleich anrufen um einen Termin zu bekommen. Ich hoffe dass ich bis zu meiner Therapie nicht wieder in ein allzu tiefes Loch falle. Ich sperre jetzt auch mein Schlafzimmer ab damit ich beim Vorbeigehen nicht allzu leicht verführt werde mich wieder zu verkriechen. Schauen wir mal ob es hilft.

LG :)
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Murmeline
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Re: Bitte helft mir: Sertralin von Hausarzt, ich weiß nicht ob ich es bis zur Therapie schaffe..

Beitrag von Murmeline » Montag, 04.09.17, 15:22

Hallo Hermine!
Ich möchte meine Depression besiegen, sie hat mich die letzten zwei Jahre sehr stark abgehalten in meinem Leben weiterzukommen. Es fühlt sich fast so an, als hätte ich gar nicht gelebt sondern stand nur neben mir. Ich will das nicht mehr.
Das glaube ich Dir, dass das anstrengend ist. Und Du ziehst jetzt los, um für Dein Wohlbefinden zu kämpfen. :fly:
Ich wünsche Dir sehr, dass Du Hilfe & Veränderung findest.

Meine Hausärztin hat es wirklich sehr schnell verschrieben, die NW herunter gespielt und gemeint etwa 3 Monate Einnahme reichen.
Hat sie irgendwelche sonstige Unetrsuchugnen angeordnet? Schilddrüsenwerte? Blutbildkontrolle etc? Es gibt einiges, was man zuerst abklären könnte (ohne Dich jetzt mit der Liste verunsichern zu wollen): http://www.medizin-wissen-online.de/ind ... depression
Aber bei mir gab es keinen wirklichen "Auslöser", ich war schon immer eher pessimistisch und depressiv veranlagt aber richtig schlimm wurde es eben erst Ende 2015.
Dann könnte eine psychologisch orientierte Therapie sinnvoll sein. Vielleicht motiviert Dich dieser Artikel Psychopharmaka können die Symptome psychischer Störungen nicht dauerhaft lindern, da nachhaltig ranzugehen.
Margraf und Schneider tragen zahlreiche Belege zusammen, die gegen eine nachhaltige Wirkung von Psychopharmaka sprechen. Medikamente gegen Depression, Angststörungen und das Aufmerksamkeits-Hyperaktivitätssyndrom wirken nur kurzfristig; setzt der Patient sie ab, kehren die Symptome zurück. So lautet das Fazit der zitierten Studien. Eine langfristige Einnahme der Arzneien könne sogar negative Folgen haben, etwa ein gesteigertes Risiko für eine chronische Erkrankung oder erhöhte Rückfallraten. Psychotherapien wie die Kognitive Verhaltenstherapie erzielen laut den Autoren hingegen langfristig deutlich besser anhaltende Effekte. „Das Hauptproblem mit der Psychotherapie sind nicht die Wirksamkeit oder Kosten“, sagt Silvia Schneider. „Es ist die mangelnde Verfügbarkeit.“ Während Psychopharmaka schnell verabreicht werden könnten, müssten Betroffene oft lange auf einen Therapieplatz warten.
viewtopic.php?f=6&t=12081
Es kommt immer in Wellen bei mir und wenn ich in einem Tief bin schaffe ich es alleine nicht mehr, liege den ganzen Tag im Bett, kann bis spät am Nachmittag nicht aufstehen und weine die ganze Zeit. Und an anderen Tagen geht es mir viel besser und es ist fast "normal". Was kann ich tun? Es fühlt sich an als ist es ein körperliches Problem, oder vielleicht bilde ich mir das nur ein
Gibt es einen Zusammenhang mit dem Zyklus? Vielleicht lohnt es sich, da mal ein Symptomtagebuch genauer zu schauen, ob es da Zusammenhänge gibt.

Grüße, Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Hoffnungsschimmer
Beiträge: 207
Registriert: Dienstag, 12.01.16, 10:05

Re: Bitte helft mir: Sertralin von Hausarzt, ich weiß nicht ob ich es bis zur Therapie schaffe..

Beitrag von Hoffnungsschimmer » Dienstag, 05.09.17, 8:03

Hallo Hermine,
Mich würde interessieren, ob du Ende 2015 geimpft wurdest?
Bei mir war es eine Zeckenimpfung.....
Ich würde mir an deiner Stelle ein großes Blutbild machen lassen und schauen, ob du einen Mangel hast.
Die Hormone sind auch ganz wichtig und dann alles mit Naturprodukte auffüllen.
Ich habe das Glück so eine Ärztin gefunden zu haben.
Leider muss ich vorher durch den Entzug, da ich vieles dadurch nicht vertage.
Es gibt sehr viel, das du tun kannst.
Ich finde auch EFT sehr gut. Gibts gute youtube Videos.
Allerdings ist es wichtig auch hier anfangs einen Therapeuten zu haben, bis man es selbst anwenden kann.
Es gibt nichts wichtigeres als deine Gesundheit.
Riskiere es nicht durch die Einnahme chemischer Substanzen.
Aber das ist nur mein Ratschlag. Es ist jedem selbst überlassen, welchen Weg er einschlägt.
Alles Gute für dich
Lg
Hoffnung
2010 Sertralin mg?? Wegen Panikattacken
2011 Umstieg auf Citalopram 10mg (wegen Kinderwunsch)
2014 hochdosiert auf 20mg (wegen erneuten Panikattacken)
08/15 runterdosiert auf 10mg (Totalzusammenbruch)
09/15 hochdosiert auf 20mg + 12,5mg Atarax + 75mg
11/15 hochdosiert auf 30 mg + 12,5 mg Atarax + 50mg Trittico
12/15 Trittico reduziert auf 12 mg
5.1.16 Trittico abgesetzt
14.1.16 Atarax reduziert auf 11,25 mg
15.1.16 auf 9,375mg
18.1.16 auf 8,125mg
24.1.16 auf 6,25mg (beginn der Zwangsgedanken, aber noch eher schwach, Halsschmerzen, Ohrgeräusch lauter)
31.1.16 auf 5,625mg (immer wieder ZG)
3.2.16 auf 5mg (immer wieder ZG)
5.2.16 auf 4,375mg (immer wieder ZG)
8.2.16 auf 3,75mg - (Kopfschmerzen, starke Halsschmerzen und immer wieder ZG)
18.2.16 auf 3,25mg - ab jetzt wirds schwierig! Ohrgeräusch wieder lauter
21.2.16 auf 2,50mg - ich gebe nicht auf ;-)
29.2.16 auf 2,19mg - Reduktionsschritte werden jetzt kleiner (1x Panikattacke und 3Tg Schwindel, Durchfalll)
21.3.16 auf 1,88mg - (Ängste, und Unruhe)
26.3.16 auf 1,56mg - keine Absetzsymptome nur ganz leichte ZG
29.3.16 auf 1,25mg - keine Absetzsymptome nur ganz leichte ZG
01.4.16 auf 0,97mg - keine Absetzsymptome nur ganz leichte ZG
04.4.16 auf 0,63mg - keine Absetzsymtome (Zyklus hat sich um 3 Tage verschoben)
07.4.16 auf 0,32mg - (Halsschmerzen, starke Kopfschmerzen)
10.4.16 auf 0,16mg - keine Absetzsymptome
14.4.16 auf 0mg :D
mir gehts SUPER!!! Zwangsgedanken sind wie weggeblasen!!!!
_____________________________________________________
13.3.16 Citalopram mit 5% angetestet - ging gut
Citalopram Start am 2.6.2016 Ausgangsdosis 28,5mg
2.6.16 auf 25,5mg
4.7.16 auf 22,5mg
7.8.16 auf 21,75mg
24.8.16 auf 20mg
21.9.16 auf 19mg
22.10.16 auf 17,5mg
18.11.16 auf 16mg
15.12.16 auf 13,5mg
11.1.17 auf 12,5mg
8.2.17 auf 11,25mg
9.3.17 auf 10,5mg
25.3.17 auf 10mg :party2: 2 Drittel weg (auf Marke Bluefisch gewechselt)
22.4.17 auf 9,5mg (nicht geeignet für die Wasserlöstechnik)
4.5.17 gewechselt auf Marke Sandoz
19.5.17 auf 9mg
12.6.17 auf 8,5mg
3.7.17 auf 8mg, 5.7.17 wieder zurück auf 8,5mg
24.7.17 auf 8mg
24.8.17 auf 7,5mg
26.9.17 auf 7mg
24.10.17 auf 6,5mg
21.11.17 auf 6mg
22.12.17 auf 5,5mg
27.1.18 auf 5mg
7.4.18 auf 4,5mg
13.5.18 auf 4,25mg
10.6.18 auf 4mg
8.7.18 auf 3,5mg
5.8.18 auf 3mg
5.9.18 auf 2,5mg
25.10.18 auf 2,25mg
23.11.18 auf 2mg
22.12.18 auf 1,75mg
19.1.19 auf 1,40mg
10.3.19 auf 1,20mg
5.4.19 auf 1mg
3.5.19 auf 0,80mg

Seit Juni 30mg Citalopram und 150mg Trittico

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