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Liebe ADFDler,

wir wünschen Euch ein frohes 2021.

An unsere neuen Mitglieder: Bitte lest euch zunächst selbst in unsere grundlegende Absetzinfos ein.

Erste Hilfe ... Antidepressiva absetzen | Benzodiazepine absetzen | Neuroleptika absetzen

Grüße vom Team

Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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neuling
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Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitrag von neuling »

Liebe Melli,

Bei mir geht auch gar nichts mehr. Ich liege zwar nicht die ganze Zeit aber nur weil mein Körper durch die akathisie das nicht zulässt.

Ich habe Zustände die kaum aushaltbar sind.
Aber mir glaubt nicht mal mein mann.

LG Mary
Diagnose: keine- längere Krankheit, hab 10 Kilo ungewollt abgenommen, hab mich in eine Panik gesteigert, konnte nicht mehr schlafen, es stand Ms und borreliose im Raum. Bis heute nicht endgültig geklärt.
Stattdessen Beruhigungstabletten Opipramol bekommen. Zum ausprobieren!


Opipramol 25 mg - 50 mg täglich für ca. 5 Wochen (Ende März 16 bis ca.Ende April 2016) kalt abgesetzt wie Neurologin gesagt hat
Hatte keine Ahnung das so ein Horror folgt
Konnte nicht mehr schlafen, etc. Hab nicht verstanden das es vom absetzen kommen kann.

zunächst Mai 16 Oxacepam 10 mg 2 x, Zopiram 1 x, Tavor 1 mg 1 x, dann nochmal Ende Mai 5 x Oxacepam, Diazepam 1x, Umstellung auf Bromazepam 2mg für ca. 17 Tage mit Mirtazapin zunächst 7,5mg, dann 15 mg

Hatte auch noch eine Vollnarkose in dem Zeitraum.

dann Umstellung auf Mirtazapin 15 mg , Dominal 80 mg (3Tage), Olanzapin 2,5mg (4Tage), Dominal und Olanzapin wieder abgesetzt w/ Unverträglichkeit, stattdessen Mirta und Dipiperon 40mg (für 7 Tage).

Jetzt nur noch Mirtazapin 15 mg alles nur um zu schlafen
17.08.16 Mirta 7,5mg sonst nix schlimme Symptome seit langer Zeit, werde nochmal auf 15 mg gehen

Habe dann wieder auf 7,5mg reduziert
10.9.16 bin auf 0 Mirta gegangen lt.Arzt

Hatte die ganze Zeit auch mit Mirta schlimmste Zustände vermute hab ich nie vertragen

28.9. 16 Psychatrieeinlieferung
haben mir gar nicht zugehört mit den Tabletten in der Vorgeschichte --- Risperdal angesetzt wegen Psychose (kann nicht von den Tabletten sein! )
hab ich nicht genommen
Haldol unter Androhung Gerichtsbeschluss
Habe mich ergeben.
Haldol 2mg früh 4mg abends
Diazepam 10 mg
Dominal zum schlafen 40mg
Ca.4 Wochen lang an 1x Tavor erinnere ich mich
24.10.16 Umstellung auf Risperdal von Haldol
Akineton, Diazepam innerhalb 4Tage
Ab 3.11.Risperdal u.Akineton
Ab 10.11.16 alles abgesetzt und
Oxacepam u.Zolpidem
Dann irgendwann Mirtazapin bis 30mg aufdosiert
Und abilify 5 dann 10 dann 5 dann 3 mg
So bin ich dann entlassen worden.
Ohne Diagnose! !!
Absoluter Wahnsinn was die mit mir gemacht haben .
Aussage : Wir sind ein Fachkrankenhaus vertrauen Sie uns! !
Jetzt heißt es das auf Station wohl nicht SO GUT GELAUFEN IST.
5.1.17 Mirtazapin nach Entlassung auf 15 mg reduziert
Keine Veränderung der Symptome
Abilify alle paar Tage um 0,5 mg reduziert
Ging schief.
Ende Jan 17 Abilify auf 0
Mirta auf 15 mg
22.2.17 Abilify wieder genommen 1mg
Dann 2mg
24.2.17 Abilify 3 mg
16.3.Mirtazapin 7,5 mg
23.3.Mirtazapin lt Arzt auf 0
Seitdem kein Mirta mehr
Abilify reduziert ab 01.04.17 immer um 0,5mg
Von 3 mg auf 0
23.05.17 Abilify 0
Keine Medikamente mehr seitdem.
Aber mir geht es schrecklich.
Nach absetzen Mirta ging es besser und während Reduzierung Abilify auch.
Auf 0 dann wieder Horror vom feinsten.

2.6.17 Abilify 0,5mg lt.Arzt
Ging nicht.
Wieder ohne.
27.6.17 Abilify 0,2mg versuch lt. Forum nach 7 Tage
4.7.17 Abilify auf 0,4mg bis 23.7. durchgezogen keine Besserung.
18.7. Psychosomatische Klinik o Wunder die haben mir geglaubt das das meiste Medikamenten bedingt ist und sie mit mir absetzen.
24.7.Reduzierung auf 0,3mg Abilify
6.8. Reduziert auf 0,2 mg
13.8.reduziert auf 0,1 mg
21.8. Auf 0
Keine Änderung der Symptome während Reduzierung.

Allerdings geht's mir immer noch ganz schrecklich. Hölle auf Erden. Bin zuhause.

Habe ALLE Symptome vor allem Kopf , Akathisie, Sehstörungen, Gefühl umzufallen, Gefühl das mein Hirn "ausschaltet". Es ist die pure Hölle! !!!
Eva

Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitrag von Eva »

Hallo,

es tut mir leid, wieder so viel Verzweiflung zu lesen.

Viele leiden hier ja sehr unter den Mitteln und deren Entzug, und einige scheint es besonders schwer zu treffen. Ich würde gern eine große Portion Hoffnung, Mut und Entschlossenheit, nicht aufzugeben, schicken ...

Liebe Melly, zu Deinen Fragen zum AD kann ich leider nichts sagen, damit kenne ich mich zu wenig aus.

Liebe Grüße,
Pons
Zuletzt geändert von Eva am 02.10.2017 11:52, insgesamt 1-mal geändert.
neuling
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Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitrag von neuling »

Melli, wie geht es dir?

Bei mir wird es immer schlimmer.

Ich habe so Angst.

LG Mary
Diagnose: keine- längere Krankheit, hab 10 Kilo ungewollt abgenommen, hab mich in eine Panik gesteigert, konnte nicht mehr schlafen, es stand Ms und borreliose im Raum. Bis heute nicht endgültig geklärt.
Stattdessen Beruhigungstabletten Opipramol bekommen. Zum ausprobieren!


Opipramol 25 mg - 50 mg täglich für ca. 5 Wochen (Ende März 16 bis ca.Ende April 2016) kalt abgesetzt wie Neurologin gesagt hat
Hatte keine Ahnung das so ein Horror folgt
Konnte nicht mehr schlafen, etc. Hab nicht verstanden das es vom absetzen kommen kann.

zunächst Mai 16 Oxacepam 10 mg 2 x, Zopiram 1 x, Tavor 1 mg 1 x, dann nochmal Ende Mai 5 x Oxacepam, Diazepam 1x, Umstellung auf Bromazepam 2mg für ca. 17 Tage mit Mirtazapin zunächst 7,5mg, dann 15 mg

Hatte auch noch eine Vollnarkose in dem Zeitraum.

dann Umstellung auf Mirtazapin 15 mg , Dominal 80 mg (3Tage), Olanzapin 2,5mg (4Tage), Dominal und Olanzapin wieder abgesetzt w/ Unverträglichkeit, stattdessen Mirta und Dipiperon 40mg (für 7 Tage).

Jetzt nur noch Mirtazapin 15 mg alles nur um zu schlafen
17.08.16 Mirta 7,5mg sonst nix schlimme Symptome seit langer Zeit, werde nochmal auf 15 mg gehen

Habe dann wieder auf 7,5mg reduziert
10.9.16 bin auf 0 Mirta gegangen lt.Arzt

Hatte die ganze Zeit auch mit Mirta schlimmste Zustände vermute hab ich nie vertragen

28.9. 16 Psychatrieeinlieferung
haben mir gar nicht zugehört mit den Tabletten in der Vorgeschichte --- Risperdal angesetzt wegen Psychose (kann nicht von den Tabletten sein! )
hab ich nicht genommen
Haldol unter Androhung Gerichtsbeschluss
Habe mich ergeben.
Haldol 2mg früh 4mg abends
Diazepam 10 mg
Dominal zum schlafen 40mg
Ca.4 Wochen lang an 1x Tavor erinnere ich mich
24.10.16 Umstellung auf Risperdal von Haldol
Akineton, Diazepam innerhalb 4Tage
Ab 3.11.Risperdal u.Akineton
Ab 10.11.16 alles abgesetzt und
Oxacepam u.Zolpidem
Dann irgendwann Mirtazapin bis 30mg aufdosiert
Und abilify 5 dann 10 dann 5 dann 3 mg
So bin ich dann entlassen worden.
Ohne Diagnose! !!
Absoluter Wahnsinn was die mit mir gemacht haben .
Aussage : Wir sind ein Fachkrankenhaus vertrauen Sie uns! !
Jetzt heißt es das auf Station wohl nicht SO GUT GELAUFEN IST.
5.1.17 Mirtazapin nach Entlassung auf 15 mg reduziert
Keine Veränderung der Symptome
Abilify alle paar Tage um 0,5 mg reduziert
Ging schief.
Ende Jan 17 Abilify auf 0
Mirta auf 15 mg
22.2.17 Abilify wieder genommen 1mg
Dann 2mg
24.2.17 Abilify 3 mg
16.3.Mirtazapin 7,5 mg
23.3.Mirtazapin lt Arzt auf 0
Seitdem kein Mirta mehr
Abilify reduziert ab 01.04.17 immer um 0,5mg
Von 3 mg auf 0
23.05.17 Abilify 0
Keine Medikamente mehr seitdem.
Aber mir geht es schrecklich.
Nach absetzen Mirta ging es besser und während Reduzierung Abilify auch.
Auf 0 dann wieder Horror vom feinsten.

2.6.17 Abilify 0,5mg lt.Arzt
Ging nicht.
Wieder ohne.
27.6.17 Abilify 0,2mg versuch lt. Forum nach 7 Tage
4.7.17 Abilify auf 0,4mg bis 23.7. durchgezogen keine Besserung.
18.7. Psychosomatische Klinik o Wunder die haben mir geglaubt das das meiste Medikamenten bedingt ist und sie mit mir absetzen.
24.7.Reduzierung auf 0,3mg Abilify
6.8. Reduziert auf 0,2 mg
13.8.reduziert auf 0,1 mg
21.8. Auf 0
Keine Änderung der Symptome während Reduzierung.

Allerdings geht's mir immer noch ganz schrecklich. Hölle auf Erden. Bin zuhause.

Habe ALLE Symptome vor allem Kopf , Akathisie, Sehstörungen, Gefühl umzufallen, Gefühl das mein Hirn "ausschaltet". Es ist die pure Hölle! !!!
Lilly71
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Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitrag von Lilly71 »

Ihr Lieben!
Lilly71 hat geschrieben:Vor lauter Verzweiflung schwebt mir die ganze Zeit im Kopf rum, ein Viertel von der 37,5mg Velafaxin Kapsel zu nehmen, also 12,5mg.
Ich denke irgendwie die ganze Zeit, da weiß ich sofort, wo ich dran bin.
Entweder es wirkt irgendwie, oder ich merke sofort, wenn ich es nicht mehr vertrage.

Was kann schlimmsten Falls passieren?

Verzeiht mir solche Gedanken und Fragen, aber ich bin sehr verzweifelt.
Könnt ihr mir hierzu bitte noch etwas sagen?
Das wäre mir sehr wichtig!

Pons hat geschrieben: Ich würde gern eine große Portion Hoffnung, Mut und Entschlossenheit, nicht aufzugeben, schicken ...
Vielen Dank, liebe Pons!

neuling hat geschrieben:Bei mir wird es immer schlimmer.
Ich habe so Angst.
Das tut mir sehr leid!
Mir geht es ebenso!

Liebe Grüße
Melli
Grunderkrankung, schwere Angstörung, Depressionen.

2005 Klinikaufenthalt, bis 2015
immer wieder Klinik, mit verschied. Medikamenten. Nie Probleme beim Absetzen.

Januar 2015 wieder Klinik, mit 150mg Venlafaxin, welches ausgeschlichen werden sollte.
Sofort nach 0 schlimmste Angstzustände, mit brennender Haut, Todesängste.
Versuch andere Antidepressiva.
Tavor auf Bedarf.
Versuch Venlafaxin wieder einzuschleichen, vertrug nur noch 37,5mg.

Tavorabhängig, 2mg.
Zu schnell ausgeschlichen. Durchgedreht.
Mit 40mg Diazepam tägl. abgefangen, die ich über Monate tröpfchenweise ausschlich.

Zeitraum von 2 Jahren,
die ich zum größten Teil in der Klinik verbrachte, da ich extreme Ängste hatte, lange Zeit bettlägerig, depressiv. Herzneurose entwickelte. Erneut Tavorabhängig, 2mg. Irgendwann Eindosierung Quetiapin 50mg. Versuche, die 37,5mg Venlafaxin wegzulassen, schlugen fehl.

Dann Januar 2017 wieder Klinik. 
Venlafaxin einfach raus. (Wovon ich heute mit Sicherheit im protrahierten Entzug bin.)
Tavor auf Diazepam umgestellt, zu schnell abgesetzt. Quetiapin erhöht auf 75mg und
200mg Retardkapseln abends.
Jatrosom ( MAO-Hemmer) eindosiert auf 40mg. Schwere Nebenwirkungen, vorallem Blutdruck. Runter auf 20mg. Lithium eindosiert. Nebenwirkungen schlimmer.
Wollte Lithium wieder ausschleichen. Wurde einfach weggelassen. Ich flog aus der Klinik.

In der ersten Nacht sofort die schlimmsten Symptome.

Wieder Klinik.
Versuch Atosil, Dipiperon.
Wieder Tavor 2mg.
Umstellung Diazepam, zu wenig, erhöht, ohne Erfolg, keine Wirkung mehr.
Jatrosom ausgeschlichen. Quetiapin abdosiert.
Schlimme Zustände bleiben, trotzdem nach Hause.

Zuhause: Diazepam 9-5-5-5 Tropfen (12mg)
Quetiapin 100mg

Diazepam paradox, Psychiaterin hat mich nach Wochen zurück auf Tavor umgestellt, (3mg).
Wirkte nicht mehr, Versuch zurück zum Diazepam endet verhängnisvoll. Schlimmste Zustände, zurück zu Tavor. Verschlimmerung geblieben. Nicht mehr auszuhalten. Wieder Klinik.

7.9.17
Klinik:
Tavor 3mg, Quetiapin 100mg,
L-Thyroxin 25mg, Pantozol 40mg, Bisoprolol 1,25mg

Entlassung Klinik am 14.9.17.
Medikation geblieben.

Ab 19.9.17 1mg Venlafaxin
Ab 25.9.17 wieder weggelassen

Am 29.9.17 von 3mg Tavor auf 4mg Tavor.
Ohne Wirkung.

Am 30.9.17 zurück auf 3mg Tavor.
Mittags 3mg Bromazepam Bedarf,
etwas Erleichterung am Tag.
Zur Nacht 3mg Bromazepam Bedarf,
ohne Wirkung.

Ab 3.10.17 12,5mg Venlafaxin
bis 5.10.17, nur 3 Tage, Symptomverstärkung.

Seit 6.10.17 erneut Klinik,
ohne zusätzliche Medikamente.

Seit 6.11.17 4x15mg Truxal zusätzlich
ab 9.11.17 3x 15mg Truxal
16.11.17 2x 15mg Truxal
17.11.17 1x 15mg Truxal
18.11.17 Truxal abgesetzt

Weitere Versuche versch. Neuroleptika.

Medikamente außer Antidepressiva:
L-Thyroxin 25mg, Pantozol 40mg,
Bisoprolol 1,25mg

Aktuelle Medikamente:
125mg Quetiapin
7,5mg Tavor (ohne Wirkung!)
Auf einmal red. auf 4mg!!!
Schlimme Zustände!!!
Bedarf: Truxal, Dipiperon, Dominal

Seit fast 1 Jahr im protrahierten Entzug Venlafaxin!!!

Symptome:
Herzbeschwerden, Schwindel, Kreislaufprobleme, Derealisierung, Zittern, Schwäche, Kopf weg, nicht mehr in dieser Welt, Kopfkrämpfe, verwirrt, kann nichts mehr ertragen, nicht länger als 5-10min auf den Beinen sein, ü. 30Kg abgenommen, Darmkrämpfe, Durchfälle, Übelkeit, Bauchschmerzen, Blasen- und Nierenprobleme, Haare gehen aus, Schmerzen, Taubheit, Missempfindungen, Krämpfe überall, schlimme Durchdrehgefühle und noch viel mehr!!!
Vegetieren im Bett, mit schlimmsten Symptomen und Qualen!!!
carlotta
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Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitrag von carlotta »

Hallo Melli,

hilf mir bitte gerade mal auf die Sprünge, habe den gesamten Verlauf gerade nicht im Kopf: Hattest Du eine Wiedereinnahme nicht schon versucht und wegen Unverträglichkeit wieder abgebrochen?

12,5 mg halte ich für äußerst gewagt. Was passieren könnte? Noch heftigere Reaktionen paradoxer Art. Ich weiß, man denkt immer, schlimmer könne es nicht werden, aber ich kann Dir aus Erfahrung sagen, das ist ein Trugschluss.

Wenn Du eine nochmalige Wiedereinnahme versuchen möchtest, würde ich nicht mehr als 1 mg versuchen. Bin noch nicht mal sicher, ob das nicht schon zu viel wäre. Man sollte mit diesen hochpotenten Mitteln wirklich sehr vorsichtig umgehen.

Du erhoffst Dir vielleicht eine schnelle Lösung, aber die gibt es bei einem schweren Entzugssyndrom leider nicht. Solltest Du das Venlafaxin noch vertragen, wäre das schon ein Riesenerfolg. Dann könnte man vorsichtig hochdosieren. Viel hilft viel, stimmt allerdings bei diesen Mitteln nicht, da zu große Dosissprünge gerade ein angeschlagenes ZNS aufs Heftigste reizen können. Ich wäre da wirklich vorsichtig.

Selbst wenn sich eine Verträglichkeit heraussstellt, kann es dauern, bis es Symptome abfängt. Speziell wenn ein ZNS bereits sehr gereizt ist.

Liebe Grüße :group:
Carlotta
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine." (Monica Cassani)


[spoil]Kurzabriss Verlauf:
viewtopic.php?f=18&start=140&t=12787&si ... fb#p266609
Seitdem nur unwesentlich mit dem Reduzieren weitergekommen, da längere Absetzpause.[/spoil]
Lilly71
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Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitrag von Lilly71 »

Liebe carlotta, ihr Lieben!

Ich drehe heute schon den ganzen Tag durch und es hört nicht auf!

Ich kann nicht mehr!

Auch mein Mann ist am Ende,
er weint mit mir!

Wir wissen nicht mehr weiter,
deshalb auch die Idee mit dem Velafaxin,
wenn ich mich wahrscheinlich auch nicht traue.

Aber ich bin in so einem schlechten Zustand, das wir beide total überfordert sind!

Ich weiß einfach nicht, wie ich die Anfälle/ Zustände handhaben soll.
Sie sind nicht auszuhalten, vorallem,
wenn es wie heute den ganzen Tag geht!

Ich kann immernoch nur im Bett liegen!

Ich kann kaum eine Minute alleine sein und mein Mann muss ja auch mal wieder arbeiten.
Wir haben niemand, der uns helfen könnte!
Was soll ich nur tun?

Es ist so furchtbar!

Seid mir bitte nicht böse, ich bin so verzweifelt!

Liebe Grüße
Melli

P.S
Ich habe den Text geändert und entschuldige mich vielmals für die erste Version, sollte sie jemand gelesen haben!
Grunderkrankung, schwere Angstörung, Depressionen.

2005 Klinikaufenthalt, bis 2015
immer wieder Klinik, mit verschied. Medikamenten. Nie Probleme beim Absetzen.

Januar 2015 wieder Klinik, mit 150mg Venlafaxin, welches ausgeschlichen werden sollte.
Sofort nach 0 schlimmste Angstzustände, mit brennender Haut, Todesängste.
Versuch andere Antidepressiva.
Tavor auf Bedarf.
Versuch Venlafaxin wieder einzuschleichen, vertrug nur noch 37,5mg.

Tavorabhängig, 2mg.
Zu schnell ausgeschlichen. Durchgedreht.
Mit 40mg Diazepam tägl. abgefangen, die ich über Monate tröpfchenweise ausschlich.

Zeitraum von 2 Jahren,
die ich zum größten Teil in der Klinik verbrachte, da ich extreme Ängste hatte, lange Zeit bettlägerig, depressiv. Herzneurose entwickelte. Erneut Tavorabhängig, 2mg. Irgendwann Eindosierung Quetiapin 50mg. Versuche, die 37,5mg Venlafaxin wegzulassen, schlugen fehl.

Dann Januar 2017 wieder Klinik. 
Venlafaxin einfach raus. (Wovon ich heute mit Sicherheit im protrahierten Entzug bin.)
Tavor auf Diazepam umgestellt, zu schnell abgesetzt. Quetiapin erhöht auf 75mg und
200mg Retardkapseln abends.
Jatrosom ( MAO-Hemmer) eindosiert auf 40mg. Schwere Nebenwirkungen, vorallem Blutdruck. Runter auf 20mg. Lithium eindosiert. Nebenwirkungen schlimmer.
Wollte Lithium wieder ausschleichen. Wurde einfach weggelassen. Ich flog aus der Klinik.

In der ersten Nacht sofort die schlimmsten Symptome.

Wieder Klinik.
Versuch Atosil, Dipiperon.
Wieder Tavor 2mg.
Umstellung Diazepam, zu wenig, erhöht, ohne Erfolg, keine Wirkung mehr.
Jatrosom ausgeschlichen. Quetiapin abdosiert.
Schlimme Zustände bleiben, trotzdem nach Hause.

Zuhause: Diazepam 9-5-5-5 Tropfen (12mg)
Quetiapin 100mg

Diazepam paradox, Psychiaterin hat mich nach Wochen zurück auf Tavor umgestellt, (3mg).
Wirkte nicht mehr, Versuch zurück zum Diazepam endet verhängnisvoll. Schlimmste Zustände, zurück zu Tavor. Verschlimmerung geblieben. Nicht mehr auszuhalten. Wieder Klinik.

7.9.17
Klinik:
Tavor 3mg, Quetiapin 100mg,
L-Thyroxin 25mg, Pantozol 40mg, Bisoprolol 1,25mg

Entlassung Klinik am 14.9.17.
Medikation geblieben.

Ab 19.9.17 1mg Venlafaxin
Ab 25.9.17 wieder weggelassen

Am 29.9.17 von 3mg Tavor auf 4mg Tavor.
Ohne Wirkung.

Am 30.9.17 zurück auf 3mg Tavor.
Mittags 3mg Bromazepam Bedarf,
etwas Erleichterung am Tag.
Zur Nacht 3mg Bromazepam Bedarf,
ohne Wirkung.

Ab 3.10.17 12,5mg Venlafaxin
bis 5.10.17, nur 3 Tage, Symptomverstärkung.

Seit 6.10.17 erneut Klinik,
ohne zusätzliche Medikamente.

Seit 6.11.17 4x15mg Truxal zusätzlich
ab 9.11.17 3x 15mg Truxal
16.11.17 2x 15mg Truxal
17.11.17 1x 15mg Truxal
18.11.17 Truxal abgesetzt

Weitere Versuche versch. Neuroleptika.

Medikamente außer Antidepressiva:
L-Thyroxin 25mg, Pantozol 40mg,
Bisoprolol 1,25mg

Aktuelle Medikamente:
125mg Quetiapin
7,5mg Tavor (ohne Wirkung!)
Auf einmal red. auf 4mg!!!
Schlimme Zustände!!!
Bedarf: Truxal, Dipiperon, Dominal

Seit fast 1 Jahr im protrahierten Entzug Venlafaxin!!!

Symptome:
Herzbeschwerden, Schwindel, Kreislaufprobleme, Derealisierung, Zittern, Schwäche, Kopf weg, nicht mehr in dieser Welt, Kopfkrämpfe, verwirrt, kann nichts mehr ertragen, nicht länger als 5-10min auf den Beinen sein, ü. 30Kg abgenommen, Darmkrämpfe, Durchfälle, Übelkeit, Bauchschmerzen, Blasen- und Nierenprobleme, Haare gehen aus, Schmerzen, Taubheit, Missempfindungen, Krämpfe überall, schlimme Durchdrehgefühle und noch viel mehr!!!
Vegetieren im Bett, mit schlimmsten Symptomen und Qualen!!!
Eva

Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitrag von Eva »

Ach liebe Melli,

wieso sollte man Dir hier böse sein?

Ja, ich habe den ersten Text noch gelesen und konnte gar nichts dazu schreiben ... er machte mich sprachlos und traurig. Jetzt bin ich froh, dass Du ihn geändert hast; so klingt trotz allem wieder ein winziges Fünkchen Hoffnung durch.

Einen hoffentlich trotzdem tröstenden, mitfühlenden Gruß sende ich Dir.

Alles Liebe,
Pons
neuling
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Registriert: 12.08.2016 14:35
Danksagung erhalten: 79 Mal

Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitrag von neuling »

Hallo Melli,

Wir geht es dir? Denke jeden Tag an dich.

LG
Mary
Diagnose: keine- längere Krankheit, hab 10 Kilo ungewollt abgenommen, hab mich in eine Panik gesteigert, konnte nicht mehr schlafen, es stand Ms und borreliose im Raum. Bis heute nicht endgültig geklärt.
Stattdessen Beruhigungstabletten Opipramol bekommen. Zum ausprobieren!


Opipramol 25 mg - 50 mg täglich für ca. 5 Wochen (Ende März 16 bis ca.Ende April 2016) kalt abgesetzt wie Neurologin gesagt hat
Hatte keine Ahnung das so ein Horror folgt
Konnte nicht mehr schlafen, etc. Hab nicht verstanden das es vom absetzen kommen kann.

zunächst Mai 16 Oxacepam 10 mg 2 x, Zopiram 1 x, Tavor 1 mg 1 x, dann nochmal Ende Mai 5 x Oxacepam, Diazepam 1x, Umstellung auf Bromazepam 2mg für ca. 17 Tage mit Mirtazapin zunächst 7,5mg, dann 15 mg

Hatte auch noch eine Vollnarkose in dem Zeitraum.

dann Umstellung auf Mirtazapin 15 mg , Dominal 80 mg (3Tage), Olanzapin 2,5mg (4Tage), Dominal und Olanzapin wieder abgesetzt w/ Unverträglichkeit, stattdessen Mirta und Dipiperon 40mg (für 7 Tage).

Jetzt nur noch Mirtazapin 15 mg alles nur um zu schlafen
17.08.16 Mirta 7,5mg sonst nix schlimme Symptome seit langer Zeit, werde nochmal auf 15 mg gehen

Habe dann wieder auf 7,5mg reduziert
10.9.16 bin auf 0 Mirta gegangen lt.Arzt

Hatte die ganze Zeit auch mit Mirta schlimmste Zustände vermute hab ich nie vertragen

28.9. 16 Psychatrieeinlieferung
haben mir gar nicht zugehört mit den Tabletten in der Vorgeschichte --- Risperdal angesetzt wegen Psychose (kann nicht von den Tabletten sein! )
hab ich nicht genommen
Haldol unter Androhung Gerichtsbeschluss
Habe mich ergeben.
Haldol 2mg früh 4mg abends
Diazepam 10 mg
Dominal zum schlafen 40mg
Ca.4 Wochen lang an 1x Tavor erinnere ich mich
24.10.16 Umstellung auf Risperdal von Haldol
Akineton, Diazepam innerhalb 4Tage
Ab 3.11.Risperdal u.Akineton
Ab 10.11.16 alles abgesetzt und
Oxacepam u.Zolpidem
Dann irgendwann Mirtazapin bis 30mg aufdosiert
Und abilify 5 dann 10 dann 5 dann 3 mg
So bin ich dann entlassen worden.
Ohne Diagnose! !!
Absoluter Wahnsinn was die mit mir gemacht haben .
Aussage : Wir sind ein Fachkrankenhaus vertrauen Sie uns! !
Jetzt heißt es das auf Station wohl nicht SO GUT GELAUFEN IST.
5.1.17 Mirtazapin nach Entlassung auf 15 mg reduziert
Keine Veränderung der Symptome
Abilify alle paar Tage um 0,5 mg reduziert
Ging schief.
Ende Jan 17 Abilify auf 0
Mirta auf 15 mg
22.2.17 Abilify wieder genommen 1mg
Dann 2mg
24.2.17 Abilify 3 mg
16.3.Mirtazapin 7,5 mg
23.3.Mirtazapin lt Arzt auf 0
Seitdem kein Mirta mehr
Abilify reduziert ab 01.04.17 immer um 0,5mg
Von 3 mg auf 0
23.05.17 Abilify 0
Keine Medikamente mehr seitdem.
Aber mir geht es schrecklich.
Nach absetzen Mirta ging es besser und während Reduzierung Abilify auch.
Auf 0 dann wieder Horror vom feinsten.

2.6.17 Abilify 0,5mg lt.Arzt
Ging nicht.
Wieder ohne.
27.6.17 Abilify 0,2mg versuch lt. Forum nach 7 Tage
4.7.17 Abilify auf 0,4mg bis 23.7. durchgezogen keine Besserung.
18.7. Psychosomatische Klinik o Wunder die haben mir geglaubt das das meiste Medikamenten bedingt ist und sie mit mir absetzen.
24.7.Reduzierung auf 0,3mg Abilify
6.8. Reduziert auf 0,2 mg
13.8.reduziert auf 0,1 mg
21.8. Auf 0
Keine Änderung der Symptome während Reduzierung.

Allerdings geht's mir immer noch ganz schrecklich. Hölle auf Erden. Bin zuhause.

Habe ALLE Symptome vor allem Kopf , Akathisie, Sehstörungen, Gefühl umzufallen, Gefühl das mein Hirn "ausschaltet". Es ist die pure Hölle! !!!
Timeout
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Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitrag von Timeout »

Hallo ihr lieben, tapferen, geplagten,

es tut mir so leid, zu lesen, wie elend schlecht es Euch geht! Beim lesen kommt mein eigenes Elend und diese unglaubliche Horrorzeit wieder hoch und mir wird regelrecht schlecht.

Bitte haltet irgendwie durch. Es hilft wirklich nur die Zeit. Ich wollte es damals auch nicht glauben, aber irgendwann war es tatsächlich vorbei. ES WAR VORBEI!!! Die Panik, die Ängste, die unaushaltbaren, nicht zu benennenden Zustände, die Schmerzen, die Schlaflosigkeit, das Hochschrecken etc.

Ich habe mehrere Jahre diverse Psychopharmaka verabreicht bekommen und in der Rückschau habe ich wohl kein einziges davon vertragen. Am längsten habe ich Venlafaxin und Quetiapin genommen. Venla hatte ich praktisch kalt abgesetzt und die Hölle brach nach ?? Wochen los. Ich war immer wieder kurz davor wieder einzudosieren, mich einweisen zu lassen, stand mit gepackter Kliniktasche in der Tür!

Wenn ihr es irgendwie schaffen könnt, aufstehen, kleine Strecken laufen....Schritt für Schritt (wie oft stand ich im Acker und dachte, jetzt...kipp ich einfach um! Um nicht zu denken, habe ich immer wieder von 100 /1000 rückwärts gezählt, bei Fehler wieder von vorne :o ) Zeit überbrücken, aushalten, ablenken....mal geht es besser, mal scheint Garnichts zu gehen!

Ich wünsche Euch ganz, ganz, ganz viel Kraft! Gebt nicht auf! ES GEHT VORBEI!!!

Ich komme gerade aus dem Urlaub. Es gibt ein LEBEN danach!!!

Ganz liebe Grüße
TIME
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Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitrag von Lilly71 »

Liebe Pons, liebe Mary, liebe Timeout,
ihr Lieben!

Danke für eure Beiträge und dafür,
daß ihr an mich denkt!!!

Pons,
vielen Dank, für den hoffentlich trotzdem tröstenden, mitfühlenden Gruß!!!
Timeout hat geschrieben:Ich wünsche Euch ganz, ganz, ganz viel Kraft! Gebt nicht auf! ES GEHT VORBEI!!!
Vielen lieben Dank, die kann ich mehr als gebrauchen!

Timeout hat geschrieben: Wenn ihr es irgendwie schaffen könnt, aufstehen, kleine Strecken laufen....Schritt für Schritt (wie oft stand ich im Acker und dachte, jetzt...kipp ich einfach um! Um nicht zu denken, habe ich immer wieder von 100 /1000 rückwärts gezählt, bei Fehler wieder von vorne ) Zeit überbrücken, aushalten, ablenken....mal geht es besser, mal scheint Garnichts zu gehen!
Ich liege im Bett und kann leider gar nichts mehr tun.


Ich kann leider gerade auch nur sehr schlimmes berichten.
Es ist gerade leider so,
daß ich es einfach nicht mehr schaffe.
Und mein Mann auch nicht.

Ich weiß nicht, was das bei mir ist,
aber ich drehe nun täglich mehrmals durch,
schreie um Hilfe, habe Heulkrämpfe, bin völlig außer mir, da ich nun "Dauerzustände" habe.

Diese(r) Zustand/Zustände kann ich auch gar nicht so richtig beschreiben.
Es ist ein Gefühl aus dem tiefsten Inneren,
das ich einfach nicht aushalten kann.
Vermutlich sowas wie Neuro-Emotionen.
Aber ständig!!!
Es hilft dann auch wirklich kein Ablenken
und gar nichts mehr!!!

Ich kann nicht mehr!
Das ist einfach zuviel!

Wir wissen nicht mehr, was wir tun sollen
und sind beide am Ende!

Mary,
danke daß auch du an mich denkst!!!
Wie du siehst, wird es leider immer schlimmer!
Ich hoffe, dir geht es besser!

Liebe Grüße
Melli
Grunderkrankung, schwere Angstörung, Depressionen.

2005 Klinikaufenthalt, bis 2015
immer wieder Klinik, mit verschied. Medikamenten. Nie Probleme beim Absetzen.

Januar 2015 wieder Klinik, mit 150mg Venlafaxin, welches ausgeschlichen werden sollte.
Sofort nach 0 schlimmste Angstzustände, mit brennender Haut, Todesängste.
Versuch andere Antidepressiva.
Tavor auf Bedarf.
Versuch Venlafaxin wieder einzuschleichen, vertrug nur noch 37,5mg.

Tavorabhängig, 2mg.
Zu schnell ausgeschlichen. Durchgedreht.
Mit 40mg Diazepam tägl. abgefangen, die ich über Monate tröpfchenweise ausschlich.

Zeitraum von 2 Jahren,
die ich zum größten Teil in der Klinik verbrachte, da ich extreme Ängste hatte, lange Zeit bettlägerig, depressiv. Herzneurose entwickelte. Erneut Tavorabhängig, 2mg. Irgendwann Eindosierung Quetiapin 50mg. Versuche, die 37,5mg Venlafaxin wegzulassen, schlugen fehl.

Dann Januar 2017 wieder Klinik. 
Venlafaxin einfach raus. (Wovon ich heute mit Sicherheit im protrahierten Entzug bin.)
Tavor auf Diazepam umgestellt, zu schnell abgesetzt. Quetiapin erhöht auf 75mg und
200mg Retardkapseln abends.
Jatrosom ( MAO-Hemmer) eindosiert auf 40mg. Schwere Nebenwirkungen, vorallem Blutdruck. Runter auf 20mg. Lithium eindosiert. Nebenwirkungen schlimmer.
Wollte Lithium wieder ausschleichen. Wurde einfach weggelassen. Ich flog aus der Klinik.

In der ersten Nacht sofort die schlimmsten Symptome.

Wieder Klinik.
Versuch Atosil, Dipiperon.
Wieder Tavor 2mg.
Umstellung Diazepam, zu wenig, erhöht, ohne Erfolg, keine Wirkung mehr.
Jatrosom ausgeschlichen. Quetiapin abdosiert.
Schlimme Zustände bleiben, trotzdem nach Hause.

Zuhause: Diazepam 9-5-5-5 Tropfen (12mg)
Quetiapin 100mg

Diazepam paradox, Psychiaterin hat mich nach Wochen zurück auf Tavor umgestellt, (3mg).
Wirkte nicht mehr, Versuch zurück zum Diazepam endet verhängnisvoll. Schlimmste Zustände, zurück zu Tavor. Verschlimmerung geblieben. Nicht mehr auszuhalten. Wieder Klinik.

7.9.17
Klinik:
Tavor 3mg, Quetiapin 100mg,
L-Thyroxin 25mg, Pantozol 40mg, Bisoprolol 1,25mg

Entlassung Klinik am 14.9.17.
Medikation geblieben.

Ab 19.9.17 1mg Venlafaxin
Ab 25.9.17 wieder weggelassen

Am 29.9.17 von 3mg Tavor auf 4mg Tavor.
Ohne Wirkung.

Am 30.9.17 zurück auf 3mg Tavor.
Mittags 3mg Bromazepam Bedarf,
etwas Erleichterung am Tag.
Zur Nacht 3mg Bromazepam Bedarf,
ohne Wirkung.

Ab 3.10.17 12,5mg Venlafaxin
bis 5.10.17, nur 3 Tage, Symptomverstärkung.

Seit 6.10.17 erneut Klinik,
ohne zusätzliche Medikamente.

Seit 6.11.17 4x15mg Truxal zusätzlich
ab 9.11.17 3x 15mg Truxal
16.11.17 2x 15mg Truxal
17.11.17 1x 15mg Truxal
18.11.17 Truxal abgesetzt

Weitere Versuche versch. Neuroleptika.

Medikamente außer Antidepressiva:
L-Thyroxin 25mg, Pantozol 40mg,
Bisoprolol 1,25mg

Aktuelle Medikamente:
125mg Quetiapin
7,5mg Tavor (ohne Wirkung!)
Auf einmal red. auf 4mg!!!
Schlimme Zustände!!!
Bedarf: Truxal, Dipiperon, Dominal

Seit fast 1 Jahr im protrahierten Entzug Venlafaxin!!!

Symptome:
Herzbeschwerden, Schwindel, Kreislaufprobleme, Derealisierung, Zittern, Schwäche, Kopf weg, nicht mehr in dieser Welt, Kopfkrämpfe, verwirrt, kann nichts mehr ertragen, nicht länger als 5-10min auf den Beinen sein, ü. 30Kg abgenommen, Darmkrämpfe, Durchfälle, Übelkeit, Bauchschmerzen, Blasen- und Nierenprobleme, Haare gehen aus, Schmerzen, Taubheit, Missempfindungen, Krämpfe überall, schlimme Durchdrehgefühle und noch viel mehr!!!
Vegetieren im Bett, mit schlimmsten Symptomen und Qualen!!!
Rosenrot
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Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitrag von Rosenrot »

Liebe Melli, :)

ich bin jetzt nicht vertraut mit deinem Thread, weil ich mich mit Mehrfach-Entzug überhaupt nicht auskenne.

Aber ich bin erschüttert zu lesen, wie es dir gerade geht.

Möchte dir gute Wünsche und viel Hoffnung da lassen. Und Vertrauen in unsere Fähigkeit zu heilen.

Alles Liebe :hug:

Rosenrot
Vorgeschichte und Absetzverlauf:
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Lilly71
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Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitrag von Lilly71 »

Liebe Rosenrot, ihr Lieben!
Rosenrot hat geschrieben:Möchte dir gute Wünsche und viel Hoffnung da lassen. Und Vertrauen in unsere Fähigkeit zu heilen.
Alles Liebe
Vielen lieben Dank!!!


Ich habe tatsächlich aus Verzweiflung und des täglichen Durchdrehens nun 3 Tage 12,5mg Venlafaxin versucht und eine deutliche Verschlechterung des Hautbrennens festgestellt.

Ich weiß, was ihr sagen wollt, aber bitte, es war ein Verzweiflungsversuch!!!
Wir können einfach nicht mehr und wissen uns nicht mehr zu helfen!

Könnt ihr mir bitte trotzdem sagen, ob ich die 12,5mg nach 3 Tagen auch einfach wieder weglassen kann?

Bitte!

Liebe Grüße
Melli
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immer wieder Klinik, mit verschied. Medikamenten. Nie Probleme beim Absetzen.

Januar 2015 wieder Klinik, mit 150mg Venlafaxin, welches ausgeschlichen werden sollte.
Sofort nach 0 schlimmste Angstzustände, mit brennender Haut, Todesängste.
Versuch andere Antidepressiva.
Tavor auf Bedarf.
Versuch Venlafaxin wieder einzuschleichen, vertrug nur noch 37,5mg.

Tavorabhängig, 2mg.
Zu schnell ausgeschlichen. Durchgedreht.
Mit 40mg Diazepam tägl. abgefangen, die ich über Monate tröpfchenweise ausschlich.

Zeitraum von 2 Jahren,
die ich zum größten Teil in der Klinik verbrachte, da ich extreme Ängste hatte, lange Zeit bettlägerig, depressiv. Herzneurose entwickelte. Erneut Tavorabhängig, 2mg. Irgendwann Eindosierung Quetiapin 50mg. Versuche, die 37,5mg Venlafaxin wegzulassen, schlugen fehl.

Dann Januar 2017 wieder Klinik. 
Venlafaxin einfach raus. (Wovon ich heute mit Sicherheit im protrahierten Entzug bin.)
Tavor auf Diazepam umgestellt, zu schnell abgesetzt. Quetiapin erhöht auf 75mg und
200mg Retardkapseln abends.
Jatrosom ( MAO-Hemmer) eindosiert auf 40mg. Schwere Nebenwirkungen, vorallem Blutdruck. Runter auf 20mg. Lithium eindosiert. Nebenwirkungen schlimmer.
Wollte Lithium wieder ausschleichen. Wurde einfach weggelassen. Ich flog aus der Klinik.

In der ersten Nacht sofort die schlimmsten Symptome.

Wieder Klinik.
Versuch Atosil, Dipiperon.
Wieder Tavor 2mg.
Umstellung Diazepam, zu wenig, erhöht, ohne Erfolg, keine Wirkung mehr.
Jatrosom ausgeschlichen. Quetiapin abdosiert.
Schlimme Zustände bleiben, trotzdem nach Hause.

Zuhause: Diazepam 9-5-5-5 Tropfen (12mg)
Quetiapin 100mg

Diazepam paradox, Psychiaterin hat mich nach Wochen zurück auf Tavor umgestellt, (3mg).
Wirkte nicht mehr, Versuch zurück zum Diazepam endet verhängnisvoll. Schlimmste Zustände, zurück zu Tavor. Verschlimmerung geblieben. Nicht mehr auszuhalten. Wieder Klinik.

7.9.17
Klinik:
Tavor 3mg, Quetiapin 100mg,
L-Thyroxin 25mg, Pantozol 40mg, Bisoprolol 1,25mg

Entlassung Klinik am 14.9.17.
Medikation geblieben.

Ab 19.9.17 1mg Venlafaxin
Ab 25.9.17 wieder weggelassen

Am 29.9.17 von 3mg Tavor auf 4mg Tavor.
Ohne Wirkung.

Am 30.9.17 zurück auf 3mg Tavor.
Mittags 3mg Bromazepam Bedarf,
etwas Erleichterung am Tag.
Zur Nacht 3mg Bromazepam Bedarf,
ohne Wirkung.

Ab 3.10.17 12,5mg Venlafaxin
bis 5.10.17, nur 3 Tage, Symptomverstärkung.

Seit 6.10.17 erneut Klinik,
ohne zusätzliche Medikamente.

Seit 6.11.17 4x15mg Truxal zusätzlich
ab 9.11.17 3x 15mg Truxal
16.11.17 2x 15mg Truxal
17.11.17 1x 15mg Truxal
18.11.17 Truxal abgesetzt

Weitere Versuche versch. Neuroleptika.

Medikamente außer Antidepressiva:
L-Thyroxin 25mg, Pantozol 40mg,
Bisoprolol 1,25mg

Aktuelle Medikamente:
125mg Quetiapin
7,5mg Tavor (ohne Wirkung!)
Auf einmal red. auf 4mg!!!
Schlimme Zustände!!!
Bedarf: Truxal, Dipiperon, Dominal

Seit fast 1 Jahr im protrahierten Entzug Venlafaxin!!!

Symptome:
Herzbeschwerden, Schwindel, Kreislaufprobleme, Derealisierung, Zittern, Schwäche, Kopf weg, nicht mehr in dieser Welt, Kopfkrämpfe, verwirrt, kann nichts mehr ertragen, nicht länger als 5-10min auf den Beinen sein, ü. 30Kg abgenommen, Darmkrämpfe, Durchfälle, Übelkeit, Bauchschmerzen, Blasen- und Nierenprobleme, Haare gehen aus, Schmerzen, Taubheit, Missempfindungen, Krämpfe überall, schlimme Durchdrehgefühle und noch viel mehr!!!
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Eva

Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitrag von Eva »

Liebe Melli,

wenn Du es weglässt, wirst Du ja auch selbst bald merken können, ob das nun etwas verbessert oder verschlechtert. Vielleicht solltest Du das deshalb einfach tun.

Der Rat, der Dir hier gegeben werden kann, beruht auf vielfacher Erfahrung, aber Du hast ja schon festgestellt, dass man manchmal einfach selbst die Erfahrung machen muss, auch um es glauben zu könnnen. Man will so unbedingt eine Besserung erreichen, dass man den Rat vorübergehend in den Wind schlägt - was bestimmt zu verstehen ist, aber eben auch seine Tücken hat.

Worauf hier immer und immer wieder hingewiesen wird: dass schnelle Veränderungen ihrerseits das mitgenommene Nervensystem belasten, und man sollte wirklich nicht dauernd neu hoch- und runtergehen. Wie verzweifelt Du bist, hat sicher jeder, der bei Dir mitliest, mitbekommen, aber es wird ja nochmal schwerer, wenn Änderungen aus dieser Verzweiflung heraus zu oft erfolgen und dann womöglich noch in zu großen Sprüngen. Ich erwähne das nur nochmals, um sicherlich vorhandene Grenzen des Forums zu verdeutlichen.

Ich wünsche Dir und auch Deinem Mann sehr, dass Du bald eine Besserung verspürst.

Alles Liebe, Pons
Zuletzt geändert von Eva am 05.10.2017 11:46, insgesamt 2-mal geändert.
Muryell
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Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitrag von Muryell »

Liebe Melli,

ich kenne auch diese Verzweiflung.

Dein Gehirn braucht aber Ruhe. Denke an Dein Gehirn wie an ein Kind, das viel Bettruhe braucht, um wieder gesund zu werden. Ich denke, durch diese Experimente verzögert sich die Genesung. Warten wir aber ab, um zu sehen, was die anderen sagen.

Ich würde vorschlagen, wenn Du richtig verzweifelt bist und nicht mehr kannst, lies noch einmal den Text von Time :) und von Pons :) . Es wird wieder.

Ich denke an Dich.

Liebe Grüße

Muryell
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Lisamarie
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Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitrag von Lisamarie »

Hallo Melli,
Ich habe tatsächlich aus Verzweiflung und des täglichen Durchdrehens nun 3 Tage 12,5mg Venlafaxin versucht und eine deutliche Verschlechterung des Hautbrennens festgestellt.

Ja du kannst es heute wieder weglassen, es kann sein das es ein paar Tage noch zu etwas Irritationen kommen kann. Aber müsste sich schnell wieder einpendeln.

Hast du außer das dein Hautbrennen wieder schlimmer wurde irgendeine Veränderung gespürt ? Wobei man nach drei Tagen nicht soviel sagen kann. Vielleicht willst du es mal mit weniger probieren, wie b.s.w 2 oder 3 mg ? Die dann aber länger halten außer es kommt zu einer rapiden Verschlechterung.

Was sagt dir dein Bauchgefühl ? Würde es sich stimmig anfühlen es mit zwei oder drei mg zu versuchen ?
Lg Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:

[spoil]Dosis vor dem 13.03.14 6,5 Tabletten a 15 mg 97,5 Ozapepam ca. 49 Diazepam
Seit dem 13.03 . Auf 6 runterdosiert 90 Ozapepam entspricht ca. 44 Diazepam dann bis zum 4.7 linar ohne große Probleme bis auf 60 Oxazepam (ca. 30 Diazepam )abgesetzt alle 4 Wochen 10%
04.07 auf 4. reduziert. 60. Oxazepam entspricht ca. 30. Diazepam
30.07 auf 3.75 reduziert 56,25. Oxazepam entspricht ca. 28.13 Diazepam
10.09 zu Mikrotapering entschlossen , ein Krümmelchen abgesetzt.
Bis zum 22.10. Krümmelweise abgesetzt ungefähr jetzt bei 28 mg Diazepam
01.11 einen weiteren Krümmel abgesetzt...

1.12einen weiteren Krümmel abgesetzt ca.26 mg Diazepam (umgerechnet) bis zum 30.12. auf ungefähr 22 .5 mg.
24.01 einen Krümmel weniger
14.02 weiterer Krümmel Abgesetzt ungefähr bei 22 mg Diazepam
20.04 10% abgesetzt
08.06. weiteren Krümmel
15.06 weiteren Krümmel
06.07. weiterer Krümmel
22.07. 1 ml abgesetzt 0,25 Wirkstoff ungefähr auf 18 mg Diazepam
Drei erneute Absetzversuche gescheitert. 1 mg erhöht.
25.09 1ml abgesetzt 0,25 mg
13.10 1 ml abgesetzt unglaubliche 0,25 mg :schnecke:
13.11 1ml 0,25 mg = 18,5 mg
25.11 2,5 mg = 16 mg Diazepam
11.12 1 mg abgesetzt jetzt auf ungef. 15 mg :o
13.01. bis 21.06.16 in 0,25 mg Schritten runter auf 12,5 mg

29.08.16 1 ml weniger 0,25 mg 12,25 mg Diazepam
20.09.16 1 ml weniger 0,25 mg. 12 mg Diazepam
10.10.16 - 0,25 mg. 11,75 mg Diazepam
20.10.16. -0,25 mg. 11,5. mg Diazepam
10.11.16. -0,25 mg. 11,25. mg Diazepam
22.11.16. -0,25 mg 11 mg Diazepam
12.12.16. -0,25 mg. 10,75. mg Diazepam
31.12.16 -0,25 mg 10,5 mg Diazepam das erste mal keine Entzugsymthome
13.1. 17 -0,5 mg 10 mg Diazepam yippy 40 mg Abgesetzt
8.3.17 -0,25 mg 9.75 mg Diazepam
14.4.17. -0,25 mg. 9,5 mg
3.5. 17 -0,25 mg 9,25 mg
16.7.17. -0,25 mg 9 mg
12.8.17. -0,25 mg 8,75
12.9.17. 8,5 mg
25.10.17 - 0,25 mg 8.25 mg
31.11. 8. mg
26.01.18. – 0,5 mg. 7,5 mg
02.03.18 5 mg
28.8. 18. 4;75 mg
27.11.18 Schrittweise abdosieren bis. 4 mg
16.01.19. 3.5 mg
27.02.19. 3 mg
29.03. 2,5 mg
25.6. 1,5 mg
Seit Mitte November auf 0.
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Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitrag von Rosenrot »

Liebe Melli, :)

da habe ich mich vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt. "Unsere Fähigkeit zu heilen" umfasst die uns allen innewohnende Fähigkeit zu heilen. Auch die deine. Unser Körper ist immer bemüht, ein Gleichgewicht der auf ihn wirkenden oder fehlenden Kräfte herzustellen. Das wirkt sich im Entzug leider besonders fatal aus. Aber am Ende wird es gelingen. Es braucht nur leider Zeit.

Ich kann gut verstehen, dass du das Venlafaxin eingenommen hast. Ich würde wie Pons :) sagen, dass du es nach dreitägiger Einnahme einfach weglassen kannst.

Es ist natürlich schwer zu sagen, aber ich denke ich würde in deiner Situation versuchen, die Dinge so zu akzeptieren, wie sie gerade sind. Nicht dagegen ankämpfen. Jedes einzelne Teil meines Körpers gesondert wahrnehmen. Meine Konzentration auf das Ein- und Ausatmen lenken (das könnt ihr vielleicht zusammen machen). Und - wenn es dir möglich ist - Dankbarkeit zu empfinden für alles, was zur Zeit geht. Z.B. atmen, denken, im Forum schreiben ...

Dies sind alles Möglichkeiten aus dem Bereich der Achtsamkeit und Meditation, die auch hier im Forum immer wieder als hilfreich beschrieben werden.

Liebe Melli, ich wünsche dir, dass es dir und euch beiden bald besser geht.

Liebe Grüße :hug:

Rosenrot

überschnitten mit Lisamarie :)
Vorgeschichte und Absetzverlauf:
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neuling
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Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitrag von neuling »

Liebe Melli,
Wie geht es dir?
Meld dich mal wieder.

Mary
Diagnose: keine- längere Krankheit, hab 10 Kilo ungewollt abgenommen, hab mich in eine Panik gesteigert, konnte nicht mehr schlafen, es stand Ms und borreliose im Raum. Bis heute nicht endgültig geklärt.
Stattdessen Beruhigungstabletten Opipramol bekommen. Zum ausprobieren!


Opipramol 25 mg - 50 mg täglich für ca. 5 Wochen (Ende März 16 bis ca.Ende April 2016) kalt abgesetzt wie Neurologin gesagt hat
Hatte keine Ahnung das so ein Horror folgt
Konnte nicht mehr schlafen, etc. Hab nicht verstanden das es vom absetzen kommen kann.

zunächst Mai 16 Oxacepam 10 mg 2 x, Zopiram 1 x, Tavor 1 mg 1 x, dann nochmal Ende Mai 5 x Oxacepam, Diazepam 1x, Umstellung auf Bromazepam 2mg für ca. 17 Tage mit Mirtazapin zunächst 7,5mg, dann 15 mg

Hatte auch noch eine Vollnarkose in dem Zeitraum.

dann Umstellung auf Mirtazapin 15 mg , Dominal 80 mg (3Tage), Olanzapin 2,5mg (4Tage), Dominal und Olanzapin wieder abgesetzt w/ Unverträglichkeit, stattdessen Mirta und Dipiperon 40mg (für 7 Tage).

Jetzt nur noch Mirtazapin 15 mg alles nur um zu schlafen
17.08.16 Mirta 7,5mg sonst nix schlimme Symptome seit langer Zeit, werde nochmal auf 15 mg gehen

Habe dann wieder auf 7,5mg reduziert
10.9.16 bin auf 0 Mirta gegangen lt.Arzt

Hatte die ganze Zeit auch mit Mirta schlimmste Zustände vermute hab ich nie vertragen

28.9. 16 Psychatrieeinlieferung
haben mir gar nicht zugehört mit den Tabletten in der Vorgeschichte --- Risperdal angesetzt wegen Psychose (kann nicht von den Tabletten sein! )
hab ich nicht genommen
Haldol unter Androhung Gerichtsbeschluss
Habe mich ergeben.
Haldol 2mg früh 4mg abends
Diazepam 10 mg
Dominal zum schlafen 40mg
Ca.4 Wochen lang an 1x Tavor erinnere ich mich
24.10.16 Umstellung auf Risperdal von Haldol
Akineton, Diazepam innerhalb 4Tage
Ab 3.11.Risperdal u.Akineton
Ab 10.11.16 alles abgesetzt und
Oxacepam u.Zolpidem
Dann irgendwann Mirtazapin bis 30mg aufdosiert
Und abilify 5 dann 10 dann 5 dann 3 mg
So bin ich dann entlassen worden.
Ohne Diagnose! !!
Absoluter Wahnsinn was die mit mir gemacht haben .
Aussage : Wir sind ein Fachkrankenhaus vertrauen Sie uns! !
Jetzt heißt es das auf Station wohl nicht SO GUT GELAUFEN IST.
5.1.17 Mirtazapin nach Entlassung auf 15 mg reduziert
Keine Veränderung der Symptome
Abilify alle paar Tage um 0,5 mg reduziert
Ging schief.
Ende Jan 17 Abilify auf 0
Mirta auf 15 mg
22.2.17 Abilify wieder genommen 1mg
Dann 2mg
24.2.17 Abilify 3 mg
16.3.Mirtazapin 7,5 mg
23.3.Mirtazapin lt Arzt auf 0
Seitdem kein Mirta mehr
Abilify reduziert ab 01.04.17 immer um 0,5mg
Von 3 mg auf 0
23.05.17 Abilify 0
Keine Medikamente mehr seitdem.
Aber mir geht es schrecklich.
Nach absetzen Mirta ging es besser und während Reduzierung Abilify auch.
Auf 0 dann wieder Horror vom feinsten.

2.6.17 Abilify 0,5mg lt.Arzt
Ging nicht.
Wieder ohne.
27.6.17 Abilify 0,2mg versuch lt. Forum nach 7 Tage
4.7.17 Abilify auf 0,4mg bis 23.7. durchgezogen keine Besserung.
18.7. Psychosomatische Klinik o Wunder die haben mir geglaubt das das meiste Medikamenten bedingt ist und sie mit mir absetzen.
24.7.Reduzierung auf 0,3mg Abilify
6.8. Reduziert auf 0,2 mg
13.8.reduziert auf 0,1 mg
21.8. Auf 0
Keine Änderung der Symptome während Reduzierung.

Allerdings geht's mir immer noch ganz schrecklich. Hölle auf Erden. Bin zuhause.

Habe ALLE Symptome vor allem Kopf , Akathisie, Sehstörungen, Gefühl umzufallen, Gefühl das mein Hirn "ausschaltet". Es ist die pure Hölle! !!!
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Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitrag von Lilly71 »

Ihr Lieben!

Mir geht es sehr, sehr schlecht, darum bitte nicht böse sein, wenn ich auf eure Beiträge im Moment nicht eingehen kann.

Aber vielen lieben Dank!

Würdet ihr mir bitte trotzdem eine
Frage beantworten?
Kann Erkältungstee triggern?
Ich traue mich wirklich nichts mehr zu nehmen, nichtmal Heiltee.

Ich berichte ausführlich, sobald es mir besser geht.

Im Moment kann ich wirklich gar nicht mehr!!!

Bitte nicht böse sein!!!

Liebe Grüße
Melli
Grunderkrankung, schwere Angstörung, Depressionen.

2005 Klinikaufenthalt, bis 2015
immer wieder Klinik, mit verschied. Medikamenten. Nie Probleme beim Absetzen.

Januar 2015 wieder Klinik, mit 150mg Venlafaxin, welches ausgeschlichen werden sollte.
Sofort nach 0 schlimmste Angstzustände, mit brennender Haut, Todesängste.
Versuch andere Antidepressiva.
Tavor auf Bedarf.
Versuch Venlafaxin wieder einzuschleichen, vertrug nur noch 37,5mg.

Tavorabhängig, 2mg.
Zu schnell ausgeschlichen. Durchgedreht.
Mit 40mg Diazepam tägl. abgefangen, die ich über Monate tröpfchenweise ausschlich.

Zeitraum von 2 Jahren,
die ich zum größten Teil in der Klinik verbrachte, da ich extreme Ängste hatte, lange Zeit bettlägerig, depressiv. Herzneurose entwickelte. Erneut Tavorabhängig, 2mg. Irgendwann Eindosierung Quetiapin 50mg. Versuche, die 37,5mg Venlafaxin wegzulassen, schlugen fehl.

Dann Januar 2017 wieder Klinik. 
Venlafaxin einfach raus. (Wovon ich heute mit Sicherheit im protrahierten Entzug bin.)
Tavor auf Diazepam umgestellt, zu schnell abgesetzt. Quetiapin erhöht auf 75mg und
200mg Retardkapseln abends.
Jatrosom ( MAO-Hemmer) eindosiert auf 40mg. Schwere Nebenwirkungen, vorallem Blutdruck. Runter auf 20mg. Lithium eindosiert. Nebenwirkungen schlimmer.
Wollte Lithium wieder ausschleichen. Wurde einfach weggelassen. Ich flog aus der Klinik.

In der ersten Nacht sofort die schlimmsten Symptome.

Wieder Klinik.
Versuch Atosil, Dipiperon.
Wieder Tavor 2mg.
Umstellung Diazepam, zu wenig, erhöht, ohne Erfolg, keine Wirkung mehr.
Jatrosom ausgeschlichen. Quetiapin abdosiert.
Schlimme Zustände bleiben, trotzdem nach Hause.

Zuhause: Diazepam 9-5-5-5 Tropfen (12mg)
Quetiapin 100mg

Diazepam paradox, Psychiaterin hat mich nach Wochen zurück auf Tavor umgestellt, (3mg).
Wirkte nicht mehr, Versuch zurück zum Diazepam endet verhängnisvoll. Schlimmste Zustände, zurück zu Tavor. Verschlimmerung geblieben. Nicht mehr auszuhalten. Wieder Klinik.

7.9.17
Klinik:
Tavor 3mg, Quetiapin 100mg,
L-Thyroxin 25mg, Pantozol 40mg, Bisoprolol 1,25mg

Entlassung Klinik am 14.9.17.
Medikation geblieben.

Ab 19.9.17 1mg Venlafaxin
Ab 25.9.17 wieder weggelassen

Am 29.9.17 von 3mg Tavor auf 4mg Tavor.
Ohne Wirkung.

Am 30.9.17 zurück auf 3mg Tavor.
Mittags 3mg Bromazepam Bedarf,
etwas Erleichterung am Tag.
Zur Nacht 3mg Bromazepam Bedarf,
ohne Wirkung.

Ab 3.10.17 12,5mg Venlafaxin
bis 5.10.17, nur 3 Tage, Symptomverstärkung.

Seit 6.10.17 erneut Klinik,
ohne zusätzliche Medikamente.

Seit 6.11.17 4x15mg Truxal zusätzlich
ab 9.11.17 3x 15mg Truxal
16.11.17 2x 15mg Truxal
17.11.17 1x 15mg Truxal
18.11.17 Truxal abgesetzt

Weitere Versuche versch. Neuroleptika.

Medikamente außer Antidepressiva:
L-Thyroxin 25mg, Pantozol 40mg,
Bisoprolol 1,25mg

Aktuelle Medikamente:
125mg Quetiapin
7,5mg Tavor (ohne Wirkung!)
Auf einmal red. auf 4mg!!!
Schlimme Zustände!!!
Bedarf: Truxal, Dipiperon, Dominal

Seit fast 1 Jahr im protrahierten Entzug Venlafaxin!!!

Symptome:
Herzbeschwerden, Schwindel, Kreislaufprobleme, Derealisierung, Zittern, Schwäche, Kopf weg, nicht mehr in dieser Welt, Kopfkrämpfe, verwirrt, kann nichts mehr ertragen, nicht länger als 5-10min auf den Beinen sein, ü. 30Kg abgenommen, Darmkrämpfe, Durchfälle, Übelkeit, Bauchschmerzen, Blasen- und Nierenprobleme, Haare gehen aus, Schmerzen, Taubheit, Missempfindungen, Krämpfe überall, schlimme Durchdrehgefühle und noch viel mehr!!!
Vegetieren im Bett, mit schlimmsten Symptomen und Qualen!!!
padma
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Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitrag von padma »

liebe Melli, :)

es ist dir niemand böse, wenn du aktuell auf die Beiträge nicht antworten kannst.
Kann Erkältungstee triggern?
Ich traue mich wirklich nichts mehr zu nehmen, nichtmal Heiltee.
Wenn man entzugsbedingt sehr empfindlich ist, kann so ziemlich alles triggern. Es ist jedoch kein typischer Symptomtrigger.
Du kannst es vorsichtig antesten, zuerst nur ein Schluck nehmen und wenn das gut geht langsam steigern.

Wenn du dich nicht traust, dann trinke einfach heisses Wasser, viel Trinken an sich ist wichtig bei einer Erkältung.

Auch eine Erkältung kann leider Entzugssymptome triggern, da sie den Körper zusätzlich belastet.

gute Besserung, :hug:
padma
Fluoxetin nach über 10 jähriger Einnahme zur Schmerztherapie abgesetzt

Nach Quasi - Kaltentzug Wiedereindosierung und im :schnecke: Tempo ausgeschlichen; seit 1.1.2020 auf 0 :party2:
Absetzverlauf:
► Text zeigen


Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Lilly71
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Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitrag von Lilly71 »

Ihr Lieben!

Und wie ist es mit Halstabletten?
Neoangin oder so...
Triggert das oft?
Ich habe höllische Halsschmerzen.

Ich hoffe bloß, ich brauche kein Antibiotikum!

Und Danke, liebe Padma für die prompte Antwort!!!

Liebe Grüße
Melli
Grunderkrankung, schwere Angstörung, Depressionen.

2005 Klinikaufenthalt, bis 2015
immer wieder Klinik, mit verschied. Medikamenten. Nie Probleme beim Absetzen.

Januar 2015 wieder Klinik, mit 150mg Venlafaxin, welches ausgeschlichen werden sollte.
Sofort nach 0 schlimmste Angstzustände, mit brennender Haut, Todesängste.
Versuch andere Antidepressiva.
Tavor auf Bedarf.
Versuch Venlafaxin wieder einzuschleichen, vertrug nur noch 37,5mg.

Tavorabhängig, 2mg.
Zu schnell ausgeschlichen. Durchgedreht.
Mit 40mg Diazepam tägl. abgefangen, die ich über Monate tröpfchenweise ausschlich.

Zeitraum von 2 Jahren,
die ich zum größten Teil in der Klinik verbrachte, da ich extreme Ängste hatte, lange Zeit bettlägerig, depressiv. Herzneurose entwickelte. Erneut Tavorabhängig, 2mg. Irgendwann Eindosierung Quetiapin 50mg. Versuche, die 37,5mg Venlafaxin wegzulassen, schlugen fehl.

Dann Januar 2017 wieder Klinik. 
Venlafaxin einfach raus. (Wovon ich heute mit Sicherheit im protrahierten Entzug bin.)
Tavor auf Diazepam umgestellt, zu schnell abgesetzt. Quetiapin erhöht auf 75mg und
200mg Retardkapseln abends.
Jatrosom ( MAO-Hemmer) eindosiert auf 40mg. Schwere Nebenwirkungen, vorallem Blutdruck. Runter auf 20mg. Lithium eindosiert. Nebenwirkungen schlimmer.
Wollte Lithium wieder ausschleichen. Wurde einfach weggelassen. Ich flog aus der Klinik.

In der ersten Nacht sofort die schlimmsten Symptome.

Wieder Klinik.
Versuch Atosil, Dipiperon.
Wieder Tavor 2mg.
Umstellung Diazepam, zu wenig, erhöht, ohne Erfolg, keine Wirkung mehr.
Jatrosom ausgeschlichen. Quetiapin abdosiert.
Schlimme Zustände bleiben, trotzdem nach Hause.

Zuhause: Diazepam 9-5-5-5 Tropfen (12mg)
Quetiapin 100mg

Diazepam paradox, Psychiaterin hat mich nach Wochen zurück auf Tavor umgestellt, (3mg).
Wirkte nicht mehr, Versuch zurück zum Diazepam endet verhängnisvoll. Schlimmste Zustände, zurück zu Tavor. Verschlimmerung geblieben. Nicht mehr auszuhalten. Wieder Klinik.

7.9.17
Klinik:
Tavor 3mg, Quetiapin 100mg,
L-Thyroxin 25mg, Pantozol 40mg, Bisoprolol 1,25mg

Entlassung Klinik am 14.9.17.
Medikation geblieben.

Ab 19.9.17 1mg Venlafaxin
Ab 25.9.17 wieder weggelassen

Am 29.9.17 von 3mg Tavor auf 4mg Tavor.
Ohne Wirkung.

Am 30.9.17 zurück auf 3mg Tavor.
Mittags 3mg Bromazepam Bedarf,
etwas Erleichterung am Tag.
Zur Nacht 3mg Bromazepam Bedarf,
ohne Wirkung.

Ab 3.10.17 12,5mg Venlafaxin
bis 5.10.17, nur 3 Tage, Symptomverstärkung.

Seit 6.10.17 erneut Klinik,
ohne zusätzliche Medikamente.

Seit 6.11.17 4x15mg Truxal zusätzlich
ab 9.11.17 3x 15mg Truxal
16.11.17 2x 15mg Truxal
17.11.17 1x 15mg Truxal
18.11.17 Truxal abgesetzt

Weitere Versuche versch. Neuroleptika.

Medikamente außer Antidepressiva:
L-Thyroxin 25mg, Pantozol 40mg,
Bisoprolol 1,25mg

Aktuelle Medikamente:
125mg Quetiapin
7,5mg Tavor (ohne Wirkung!)
Auf einmal red. auf 4mg!!!
Schlimme Zustände!!!
Bedarf: Truxal, Dipiperon, Dominal

Seit fast 1 Jahr im protrahierten Entzug Venlafaxin!!!

Symptome:
Herzbeschwerden, Schwindel, Kreislaufprobleme, Derealisierung, Zittern, Schwäche, Kopf weg, nicht mehr in dieser Welt, Kopfkrämpfe, verwirrt, kann nichts mehr ertragen, nicht länger als 5-10min auf den Beinen sein, ü. 30Kg abgenommen, Darmkrämpfe, Durchfälle, Übelkeit, Bauchschmerzen, Blasen- und Nierenprobleme, Haare gehen aus, Schmerzen, Taubheit, Missempfindungen, Krämpfe überall, schlimme Durchdrehgefühle und noch viel mehr!!!
Vegetieren im Bett, mit schlimmsten Symptomen und Qualen!!!
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