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Neu-Interessierte finden alle wichtigen Infos rund ums Absetzen gut verständlich erklärt im öffentlich zugänglichen Teil des Forum.
Hier viewtopic.php?f=35&t=16516 findet ihr Antworten auf die wichtigsten Fragen und links zu weiterführenden Erläuterungen.

Die Teams des ADFD




Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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Luna
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Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitrag von Luna » Samstag, 09.12.17, 18:12

Liebe Mary
Atosil ist nicht ohne. Ich hab das Zeug nie vertragen. Nichtmal als ich noch soweit fit war.

Sei bitte achtsam. Mit solchen Mitteln kann man leider oft nicht helfen und im schlimmsten Fall alles schlimmer machen.

Schön, dass es dir mal geholfen hat aber auch für dich wäre das wohl nichts mehr, da es dir selbst gar nicht gut geht und dein Körper nicht noch mehr Gifte will.
Sei auch bei dir achtsam Mary.
Es gibt andere Möglichkeiten sich zu helfen ohne weitere Chemie.
Pass da bitte auch auf dich auf. Du hast genug Probleme.
LG Luna

https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?t=16975
Danke LenaLena
https://www.philosophie-des-gesundwerde ... vensystem/

Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

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carlotta
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Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitrag von carlotta » Samstag, 09.12.17, 18:15

Hallo Mary,

man darf Psychopharmaka nennen, um die eigenen Erfahrungen damit darzustellen. Die können auch mal positiv sein, das ist ja klar.

Man soll nur keine Psychopharmaka empfehlen.

Abgesehen davon, was hier schon geschrieben wurde, nämlich dass es bei Melli zentral wäre, Stabilität zu erreichen und damit in nächster Zeit möglichst keine weiteren Veränderungen in der Medikation vorzunehmen, wirken PP auch immer individuell. Das ist letzten Endes wie bei Drogen. Was dem einen Erleichterung bringt (zumindest vorübergehend, meist werden auch positive Effekte ja teuer erkauft), schickt den anderen sozusagen auf einen "Bad Trip".

Was einmal eine positive Wirkung hatte, muss diese zudem beim nächsten Versuch nicht unbedingt wieder haben, da das ZNS sich zwischenzeitlich (meist gerade durch den medikamentösen Einfluss) verändert hat. Das erleben hier ja viele.

Daher sind Empfehlungen dieser Art - speziell noch in so komplexen Verläufen wie dem von Melli - äußerst kritisch zu betrachten.

Liebe Grüße :group:
Carlotta
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine." (Monica Cassani)

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Clarissa
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Registriert: Sonntag, 24.08.14, 18:37

Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitrag von Clarissa » Samstag, 09.12.17, 19:05

Gottogottogott, ich kann es nicht fassen: ATOSIL, ein richtig böses NEUROLEPTIKUM. Was tut Ihr Euch bloss an.

Fassungslose Grüße von Clarissa.
früher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:
inzwischen 65 Jahre alt.

seit Mai 2015 EU-berentet letztlich wegen der Entzugs/PP-Problematik, auch wenn die offiziellen Diagnosen anders lauteten :wink:

los ging alles mit lebenslangen Schlafproblemen, die sich in Lebenskrisen mit depressiven Episoden verstärkten

leidvolle Erfahrungen mit Elektro"heil"krampftherapie und ziemlich allen AD, zahlreichen NL und anderen Psychopharmaka wie z.B. Pregabalin, Carbamazepin, Valproat, Johanniskraut, leider auch Diazepam und Zolpidem (von letzteren beiden abhängig geworden) und dem Absetzen; reichlich Erfahrungen auch mit Psychotherapien - alles mit verheerenden Folgen!

Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

Inzwischen über 5 Jahre frei von Medikamenten.
NR, keinerlei Alkohol und kaum Koffein, weil alles triggert.
"Reizarmes" Leben einschließlich Ernährung, soweit sich das machen lässt. Streßvermeidung!

Leider nicht symptomfrei :( .

Mir haben falsches Leben, psychiatrische Therapien und besonders PP, allen voran die Benzos, viel Elend beschert. Ich werde nicht aufhören, auf die Gefahren von PP-Gebrauch hinzuweisen.

Jamie
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Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37

Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitrag von Jamie » Samstag, 09.12.17, 20:23

Hallo,

es ist doch nicht nötig hier jetzt eine künstliche Aufregung zu erzeugen.
Es wurde doch alles klargestellt.

So kritisch ich Psychopharmaka gegenüberstehe, so sehr akzeptiere ich ohne missionarischen Eifer mittlerweile die Entscheidungen Einzelner. Wir haben uns hier nicht zum Richter aufzuschwingen, zumindest versuche ich das für mich so zu halten.

Es ist mir lieber jemand probiert was aus und schreibt es dann offen und ehrlich hier, als es geheim zu halten aus Angst angegriffen zu werden und uns damit relevante Infos vorzuenthalten.

Schönen Abend in die Runde :pillowtalk:
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



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LinLina
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Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitrag von LinLina » Samstag, 09.12.17, 20:38

Hallo :-)

ich habe Atosil (Promethazin) als Notfallmedikament zu Hause und habe es während und nach meinem Benzoentzug auch immer mal wieder genommen (während des Benzo-Entzugs auch teilweise täglich, später meist nur alle paar Monate mal).

Seit etwa 2 Jahren aber garnicht mehr, da ich inzwischen entweder mit schwierigen Tagen umgehen kann oder sie auch nicht mehr ganz so heftig sind, ich weiß nicht genau.

Da ich davon sehr heftigen Überhang habe und der nächste Tag gelaufen ist, fühle mich dann ganz abgeschaltet und depressiv - schrecklich :-(, ist es auch nicht wirklich angenehm und hilfreich. Definitiv besser für mich ist es, dass ich andere Ressourcen aktivieren und ohne so ein heftiges Mittel zurechtkommen kann.

Dass es mir nachhaltig geschadet hat kann ich aber auch nicht berichten.

Aber ich kann die Einnahme auch nicht empfehlen, zum einen kann es für andere unverträglich sein, gerade wenn man so viel Medikamentendurcheinander hinter sich hat, und außerdem ist es eben ein Neuroleptikum mit potentiell stärkeren Nebenwirkungen und kann auch eine Verschlechterung hervorrufen.

Melli :-) hat nun schon so viel rumprobiert, es ist sehr fraglich ob weitere Medikamentenexperimente die Situation verbessern würden :?

Noch der Vollständigkeit halber: auch Atosil kann bei regelmäßiger Einnahme eine körperliche Abhängigkeit hervorrufen, und muss dann teils mühsam ausgeschlichen werden.

Liebe Grüße
Lina
Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell (seit Sommer 2018) 0,005 mg.

Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

Eva

Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitrag von Eva » Sonntag, 10.12.17, 12:18

Hallo,

ich finde es auch wichtig und richtig, die Entscheidung einzelner zu akzeptieren.

Wir können unsere Erfahrungen mitteilen, und wenn ein Hilfesuchender diese annimmt und damit klarkommt, so ist das schön. Wenn ein anderer der Meinung ist, er muss trotz der fundierten Ratschläge, die er hier zu lesen bekomme, anderes ausprobieren, so ist auch das für mich in Ordnung. Er selbst wird mit den Konsequenzen zurecht kommen müssen, und wenn das hier diskutiert werden darf, ist es doch gut.

Ich finde aber auch die "Aufschreie", die aus dem Bauch heraus kommen, eben wenn man selbst auf ganz schlechte Erfahrungen zurückblickt und das in Besorgnis äußert - in Ordnung.

Es ist schön, wenn all das hier seinen Niederschlag finden kann, und nicht "Mainstream" angesagt ist. Ebenso wie ich es top finde, offen sagen zu können, dass ich nicht in allen Fällen als letztes Ziel die völlige Medikamentenfreiheit ansehe, sondern durchaus auch ein Heruntergehen auf ein Minimum schon einen Erfolg darstellen kann. Das persönliche Befinden sollte die Leitlinie sein.

Wir sind so verschieden - wieso sollte es nur einen einzigen Weg für alle geben?

Liebe Grüße,
Eva

Lilly71
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Registriert: Sonntag, 03.09.17, 16:03

Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitrag von Lilly71 » Mittwoch, 13.12.17, 9:04

Ihr Lieben!

Danke, alle Antworten!!!

Hilfe, bitte!!
Immer grausamer!
Kann kaum schreiben...

Bestimmte Symptome gegen 5 Uhr. Immer furchtbares Hautbrennen, Atmung nicht richtig, irgendwie beeinträchtigt.
Schlimmes Körper-, Durchdrehgefühl. Nicht mehr liegen können. Aber extrem schwach, schwindelig, wenn aufstehen. Gerade mal Toilette.

Wirklich jeden Morgen, gleiche Uhrzeit, gleiche Symptome?!?!
Kann noch sein???
Kennt jemand?

Nur noch liegen, vegetieren kann!
Geht nichts mehr!
Schlimme Zustände, weggetreten.
Nicht mehr hier, nicht mehr in der Welt!!!
Im Körper gefangen mit schlimmsten Gefühlen, Symptomen!!!

Eigentlich nicht liegen können, kaum auszuhalten, keine Luft, bewußt Atmen usw.

Kann nicht mehr. Keine Kraft!!!

Weiß nicht, wie weitermachen,
wie aushalten???

Wirklich Entzug???

Liebe Grüße
Melli
Grunderkrankung, schwere Angstörung, Depressionen.

2005 Klinikaufenthalt, bis 2015
immer wieder Klinik, mit verschied. Medikamenten. Nie Probleme beim Absetzen.

Januar 2015 wieder Klinik, mit 150mg Venlafaxin, welches ausgeschlichen werden sollte.
Sofort nach 0 schlimmste Angstzustände, mit brennender Haut, Todesängste.
Versuch andere Antidepressiva.
Tavor auf Bedarf.
Versuch Venlafaxin wieder einzuschleichen, vertrug nur noch 37,5mg.

Tavorabhängig, 2mg.
Zu schnell ausgeschlichen. Durchgedreht.
Mit 40mg Diazepam tägl. abgefangen, die ich über Monate tröpfchenweise ausschlich.

Zeitraum von 2 Jahren,
die ich zum größten Teil in der Klinik verbrachte, da ich extreme Ängste hatte, lange Zeit bettlägerig, depressiv. Herzneurose entwickelte. Erneut Tavorabhängig, 2mg. Irgendwann Eindosierung Quetiapin 50mg. Versuche, die 37,5mg Venlafaxin wegzulassen, schlugen fehl.

Dann Januar 2017 wieder Klinik. 
Venlafaxin einfach raus. (Wovon ich heute mit Sicherheit im protrahierten Entzug bin.)
Tavor auf Diazepam umgestellt, zu schnell abgesetzt. Quetiapin erhöht auf 75mg und
200mg Retardkapseln abends.
Jatrosom ( MAO-Hemmer) eindosiert auf 40mg. Schwere Nebenwirkungen, vorallem Blutdruck. Runter auf 20mg. Lithium eindosiert. Nebenwirkungen schlimmer.
Wollte Lithium wieder ausschleichen. Wurde einfach weggelassen. Ich flog aus der Klinik.

In der ersten Nacht sofort die schlimmsten Symptome.

Wieder Klinik.
Versuch Atosil, Dipiperon.
Wieder Tavor 2mg.
Umstellung Diazepam, zu wenig, erhöht, ohne Erfolg, keine Wirkung mehr.
Jatrosom ausgeschlichen. Quetiapin abdosiert.
Schlimme Zustände bleiben, trotzdem nach Hause.

Zuhause: Diazepam 9-5-5-5 Tropfen (12mg)
Quetiapin 100mg

Diazepam paradox, Psychiaterin hat mich nach Wochen zurück auf Tavor umgestellt, (3mg).
Wirkte nicht mehr, Versuch zurück zum Diazepam endet verhängnisvoll. Schlimmste Zustände, zurück zu Tavor. Verschlimmerung geblieben. Nicht mehr auszuhalten. Wieder Klinik.

7.9.17
Klinik:
Tavor 3mg, Quetiapin 100mg,
L-Thyroxin 25mg, Pantozol 40mg, Bisoprolol 1,25mg

Entlassung Klinik am 14.9.17.
Medikation geblieben.

Ab 19.9.17 1mg Venlafaxin
Ab 25.9.17 wieder weggelassen

Am 29.9.17 von 3mg Tavor auf 4mg Tavor.
Ohne Wirkung.

Am 30.9.17 zurück auf 3mg Tavor.
Mittags 3mg Bromazepam Bedarf,
etwas Erleichterung am Tag.
Zur Nacht 3mg Bromazepam Bedarf,
ohne Wirkung.

Ab 3.10.17 12,5mg Venlafaxin
bis 5.10.17, nur 3 Tage, Symptomverstärkung.

Seit 6.10.17 erneut Klinik,
ohne zusätzliche Medikamente.

Seit 6.11.17 4x15mg Truxal zusätzlich
ab 9.11.17 3x 15mg Truxal
16.11.17 2x 15mg Truxal
17.11.17 1x 15mg Truxal
18.11.17 Truxal abgesetzt

Weitere Versuche versch. Neuroleptika.

Medikamente außer Antidepressiva:
L-Thyroxin 25mg, Pantozol 40mg,
Bisoprolol 1,25mg

Aktuelle Medikamente:
125mg Quetiapin
7,5mg Tavor (ohne Wirkung!)
Auf einmal red. auf 4mg!!!
Schlimme Zustände!!!
Bedarf: Truxal, Dipiperon, Dominal

Seit fast 1 Jahr im protrahierten Entzug Venlafaxin!!!

Symptome:
Herzbeschwerden, Schwindel, Kreislaufprobleme, Derealisierung, Zittern, Schwäche, Kopf weg, nicht mehr in dieser Welt, Kopfkrämpfe, verwirrt, kann nichts mehr ertragen, nicht länger als 5-10min auf den Beinen sein, ü. 30Kg abgenommen, Darmkrämpfe, Durchfälle, Übelkeit, Bauchschmerzen, Blasen- und Nierenprobleme, Haare gehen aus, Schmerzen, Taubheit, Missempfindungen, Krämpfe überall, schlimme Durchdrehgefühle und noch viel mehr!!!
Vegetieren im Bett, mit schlimmsten Symptomen und Qualen!!!

Luna
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Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitrag von Luna » Mittwoch, 13.12.17, 9:23

Hallo Melli
Das morgens am schlimmsten ist, dass kennen hier wohl fast alle.
Der Körper fährt sozusagen morgens hoch. Botenstoffe wie Cortisol,Histamin,Stresshormone usw. Normal baut das alles schnell die Leber ab und alles gut. Man wird ruhig wach und geht in den Tag.
Ist aber der Abbau geschwächt dann verbleibt das alles im Kreislauf und dir geht es schlecht. Wird halt zu viel.
Ich hatte das auch besonders im Entzug. Morgens ging schon schlimm los. Panikattacken,schwindel usw. Ähnlich wie du es beschreibst,kam paar mal nicht zum Klo usw.
Ist bei mir alles weg zum Glück.
Das auszuhalten ist schwer. Kann ich verstehen. Bei mir wurde das auch immer schlimmer aber wie gesagt...alles weg allerdings erst nach 0 ging das weg.

Dir bleibt wohl nur aushalten...durchhalten und kämpfen. Es wird irgendwann verschwinden.

Alles gute wünsche ich dir.
LG Luna

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Danke LenaLena
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Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

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(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

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tigger123
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Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitrag von tigger123 » Mittwoch, 13.12.17, 9:41

Hallo Melli,

Ich kenne das auch. Morgens ist es immer am schlimmsten. Halte bitte durch auch wenn es noch so schwer ist. Irgendwann werden die Symptome schwächer. Immer daran denken das man daran nicht stirbt. Es kommen wieder bessere Tage auch wenn man es nicht mehr glauben kann. Die Zeit ist unser Freund.

Ja es ist ein unfassbar schwerer Kampf. Aber wir hier sind alle Kämpfer. Und wir alle fallen von Zeit zu Zeit hin. Aber wichtig ist immer und immer wieder aufzustehen. Du wirst es schaffen!!!!!
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?
I
10.06.18 7,5mg - 7,5mg Opipramol

09.07.18 8,125mg - 7,5mg wegen sehr starken Symptomen :cry:

28.06.19 7,5mg - 7,5mg da seit langer Zeit keine Besserung in Sicht

April 2019 derzeitige Symptome
Tinitus
Schwindel
Benommenheit
Gangunsichheit
Herzbeschwerden ohne Befund
arbeitsunfähig
Brain zaps
HIT
Angst beim Aufwachen
Extrasystolen mit Schwindel
Psychisch und physisch unbelastbar
Geräuschempfindlich
Nacken- und Oberkörperchmerzen
Atemnot
usw.

05.03.2020 6,875mg - 6,875mg
10.04.2020 6,25mg - 6,25mg

tigger123
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Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitrag von tigger123 » Mittwoch, 13.12.17, 9:42

Ich habe mich mal wieder vergessen zu verabschieden.

Viele Grüße
Tigger
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09.07.18 8,125mg - 7,5mg wegen sehr starken Symptomen :cry:

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Geräuschempfindlich
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usw.

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Lilly71
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Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitrag von Lilly71 » Mittwoch, 13.12.17, 9:46

Liebe Luna, liebe Tigger, ihr Lieben!

Danke!

Erst nach null?

Habe doch noch Tavor und Quetiapin!
Schlimmer Zustand, kann doch nicht reduzieren?!
Protrahierten Entzug vom Venlafaxin!

Starke Gewichtsabnahme, zerfalle, keine Kraft mehr, keine Luft, Zittern, Beine tragen nicht mehr richtig, nur liegen, vegetieren, im schlimmsten Zustand! Raus aus der Welt, nicht vorhanden. Nicht auszuhalten!
So viele schlimme Symptome!!!
Warum wird immer schlimmer und schlimmer???
Nicht nur morgens, immer!!!
Angst, nicht zu überleben!!!

Wird besser???
Oder keine Chance???
Weil nicht 0???
Geht doch gerade nicht!!!

Angst!!! Hilfe, bitte!!!

Liebe Grüße
Melli
Grunderkrankung, schwere Angstörung, Depressionen.

2005 Klinikaufenthalt, bis 2015
immer wieder Klinik, mit verschied. Medikamenten. Nie Probleme beim Absetzen.

Januar 2015 wieder Klinik, mit 150mg Venlafaxin, welches ausgeschlichen werden sollte.
Sofort nach 0 schlimmste Angstzustände, mit brennender Haut, Todesängste.
Versuch andere Antidepressiva.
Tavor auf Bedarf.
Versuch Venlafaxin wieder einzuschleichen, vertrug nur noch 37,5mg.

Tavorabhängig, 2mg.
Zu schnell ausgeschlichen. Durchgedreht.
Mit 40mg Diazepam tägl. abgefangen, die ich über Monate tröpfchenweise ausschlich.

Zeitraum von 2 Jahren,
die ich zum größten Teil in der Klinik verbrachte, da ich extreme Ängste hatte, lange Zeit bettlägerig, depressiv. Herzneurose entwickelte. Erneut Tavorabhängig, 2mg. Irgendwann Eindosierung Quetiapin 50mg. Versuche, die 37,5mg Venlafaxin wegzulassen, schlugen fehl.

Dann Januar 2017 wieder Klinik. 
Venlafaxin einfach raus. (Wovon ich heute mit Sicherheit im protrahierten Entzug bin.)
Tavor auf Diazepam umgestellt, zu schnell abgesetzt. Quetiapin erhöht auf 75mg und
200mg Retardkapseln abends.
Jatrosom ( MAO-Hemmer) eindosiert auf 40mg. Schwere Nebenwirkungen, vorallem Blutdruck. Runter auf 20mg. Lithium eindosiert. Nebenwirkungen schlimmer.
Wollte Lithium wieder ausschleichen. Wurde einfach weggelassen. Ich flog aus der Klinik.

In der ersten Nacht sofort die schlimmsten Symptome.

Wieder Klinik.
Versuch Atosil, Dipiperon.
Wieder Tavor 2mg.
Umstellung Diazepam, zu wenig, erhöht, ohne Erfolg, keine Wirkung mehr.
Jatrosom ausgeschlichen. Quetiapin abdosiert.
Schlimme Zustände bleiben, trotzdem nach Hause.

Zuhause: Diazepam 9-5-5-5 Tropfen (12mg)
Quetiapin 100mg

Diazepam paradox, Psychiaterin hat mich nach Wochen zurück auf Tavor umgestellt, (3mg).
Wirkte nicht mehr, Versuch zurück zum Diazepam endet verhängnisvoll. Schlimmste Zustände, zurück zu Tavor. Verschlimmerung geblieben. Nicht mehr auszuhalten. Wieder Klinik.

7.9.17
Klinik:
Tavor 3mg, Quetiapin 100mg,
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Entlassung Klinik am 14.9.17.
Medikation geblieben.

Ab 19.9.17 1mg Venlafaxin
Ab 25.9.17 wieder weggelassen

Am 29.9.17 von 3mg Tavor auf 4mg Tavor.
Ohne Wirkung.

Am 30.9.17 zurück auf 3mg Tavor.
Mittags 3mg Bromazepam Bedarf,
etwas Erleichterung am Tag.
Zur Nacht 3mg Bromazepam Bedarf,
ohne Wirkung.

Ab 3.10.17 12,5mg Venlafaxin
bis 5.10.17, nur 3 Tage, Symptomverstärkung.

Seit 6.10.17 erneut Klinik,
ohne zusätzliche Medikamente.

Seit 6.11.17 4x15mg Truxal zusätzlich
ab 9.11.17 3x 15mg Truxal
16.11.17 2x 15mg Truxal
17.11.17 1x 15mg Truxal
18.11.17 Truxal abgesetzt

Weitere Versuche versch. Neuroleptika.

Medikamente außer Antidepressiva:
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Bisoprolol 1,25mg

Aktuelle Medikamente:
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Auf einmal red. auf 4mg!!!
Schlimme Zustände!!!
Bedarf: Truxal, Dipiperon, Dominal

Seit fast 1 Jahr im protrahierten Entzug Venlafaxin!!!

Symptome:
Herzbeschwerden, Schwindel, Kreislaufprobleme, Derealisierung, Zittern, Schwäche, Kopf weg, nicht mehr in dieser Welt, Kopfkrämpfe, verwirrt, kann nichts mehr ertragen, nicht länger als 5-10min auf den Beinen sein, ü. 30Kg abgenommen, Darmkrämpfe, Durchfälle, Übelkeit, Bauchschmerzen, Blasen- und Nierenprobleme, Haare gehen aus, Schmerzen, Taubheit, Missempfindungen, Krämpfe überall, schlimme Durchdrehgefühle und noch viel mehr!!!
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Luna
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Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitrag von Luna » Mittwoch, 13.12.17, 10:25

Liebe Melli
Du wirst das leider gar nicht mehr vertragen. Der Körper akzeptiert es nicht mehr. Kann damit nicht mehr umgehen,nicht entgiften usw.

Wie du da vorgehst? Keine Ahnung.
Da kann ich leider nicht helfen.
Bei mir wurde auch schlimmer vor allem je länger ich mit Entzug wartete. Ob das bei dir so ist, weiß ich nicht.
Vielleicht macht es eher Sinn weiter zu entziehen und nicht zu warten. Solange du es nimmst, belastet es dein Körper.
Ich bin nur Experte für mich geworden aber ich kann leider nicht sagen was für dich der bessere Weg wäre.
Bei mir wurde es tatsächlich nach 0 besser incl Ernährung und meiden von trigger aber ich kann hier nur von mir sprechen. Mit ging mir schlecht. Kam immer was neues dazu. Zb kannte ich keine Dauerkopfschmerzen. Im zolpi Entzug dann diese bekommen und teils zum verrückt werden. Wollte den Kopf gegen eine Wand schlagen. Schmerzmittel machten das gar noch schlimmer.

Ein Wundermittel gibt es nicht...könnte alles nur noch mehr belasten.
Da bleibt wohl nur Entzug also weiter ausschleichen (wenn möglich) und durchhalten.
Liebe grüße
LG Luna

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Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

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neuling
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Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitrag von neuling » Mittwoch, 13.12.17, 11:28

Liebe Melli,

mir geht es auch so. In der Hölle.

Ich habe keinen Rat. Bin der sache selbst hilflos ausgeliefert.
Aber du bist nicht die einzige damit.

Andrea /Fisch ist auch schwerstbetroffene.

Wir können nur aushalten.

Was sagen den die Ärzte? Das ist doch alles der absolute Wahnsinn und keiner glaubt einem.

LG Mary

Wie steht dein mann dazu?

Lilly71
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Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitrag von Lilly71 » Freitag, 15.12.17, 15:41

Ihr Lieben!

Vielen Dank für eure Beiträge!!!

Kann nicht mehr!
Nur vegetieren, liegen, leiden...
Alles noch schlimmer!

Bitte nochmal Frage an die Erfahrenen:
Lilly71 hat geschrieben:Starke Gewichtsabnahme, zerfalle, keine Kraft mehr, keine Luft, Zittern, Beine tragen nicht mehr richtig, nur liegen, vegetieren, im schlimmsten Zustand! Raus aus der Welt, nicht vorhanden. Nicht auszuhalten!
So viele schlimme Symptome!!!
Warum wird immer schlimmer und schlimmer???
Nicht nur morgens, immer!!!
Angst, nicht zu überleben!!!

Wird besser???
Oder keine Chance???
Weil nicht 0???
Geht doch gerade nicht!!!
Schlimmer protrahierter Entzug vom Venlafaxin.
Aber noch Tavor und Quetiapin.

Und bitte noch eine kurze Frage!

Habe Folsäuremangel, soll nehmen.
Nehmen oder lieber lassen?

Liebe Grüße
Melli
Grunderkrankung, schwere Angstörung, Depressionen.

2005 Klinikaufenthalt, bis 2015
immer wieder Klinik, mit verschied. Medikamenten. Nie Probleme beim Absetzen.

Januar 2015 wieder Klinik, mit 150mg Venlafaxin, welches ausgeschlichen werden sollte.
Sofort nach 0 schlimmste Angstzustände, mit brennender Haut, Todesängste.
Versuch andere Antidepressiva.
Tavor auf Bedarf.
Versuch Venlafaxin wieder einzuschleichen, vertrug nur noch 37,5mg.

Tavorabhängig, 2mg.
Zu schnell ausgeschlichen. Durchgedreht.
Mit 40mg Diazepam tägl. abgefangen, die ich über Monate tröpfchenweise ausschlich.

Zeitraum von 2 Jahren,
die ich zum größten Teil in der Klinik verbrachte, da ich extreme Ängste hatte, lange Zeit bettlägerig, depressiv. Herzneurose entwickelte. Erneut Tavorabhängig, 2mg. Irgendwann Eindosierung Quetiapin 50mg. Versuche, die 37,5mg Venlafaxin wegzulassen, schlugen fehl.

Dann Januar 2017 wieder Klinik. 
Venlafaxin einfach raus. (Wovon ich heute mit Sicherheit im protrahierten Entzug bin.)
Tavor auf Diazepam umgestellt, zu schnell abgesetzt. Quetiapin erhöht auf 75mg und
200mg Retardkapseln abends.
Jatrosom ( MAO-Hemmer) eindosiert auf 40mg. Schwere Nebenwirkungen, vorallem Blutdruck. Runter auf 20mg. Lithium eindosiert. Nebenwirkungen schlimmer.
Wollte Lithium wieder ausschleichen. Wurde einfach weggelassen. Ich flog aus der Klinik.

In der ersten Nacht sofort die schlimmsten Symptome.

Wieder Klinik.
Versuch Atosil, Dipiperon.
Wieder Tavor 2mg.
Umstellung Diazepam, zu wenig, erhöht, ohne Erfolg, keine Wirkung mehr.
Jatrosom ausgeschlichen. Quetiapin abdosiert.
Schlimme Zustände bleiben, trotzdem nach Hause.

Zuhause: Diazepam 9-5-5-5 Tropfen (12mg)
Quetiapin 100mg

Diazepam paradox, Psychiaterin hat mich nach Wochen zurück auf Tavor umgestellt, (3mg).
Wirkte nicht mehr, Versuch zurück zum Diazepam endet verhängnisvoll. Schlimmste Zustände, zurück zu Tavor. Verschlimmerung geblieben. Nicht mehr auszuhalten. Wieder Klinik.

7.9.17
Klinik:
Tavor 3mg, Quetiapin 100mg,
L-Thyroxin 25mg, Pantozol 40mg, Bisoprolol 1,25mg

Entlassung Klinik am 14.9.17.
Medikation geblieben.

Ab 19.9.17 1mg Venlafaxin
Ab 25.9.17 wieder weggelassen

Am 29.9.17 von 3mg Tavor auf 4mg Tavor.
Ohne Wirkung.

Am 30.9.17 zurück auf 3mg Tavor.
Mittags 3mg Bromazepam Bedarf,
etwas Erleichterung am Tag.
Zur Nacht 3mg Bromazepam Bedarf,
ohne Wirkung.

Ab 3.10.17 12,5mg Venlafaxin
bis 5.10.17, nur 3 Tage, Symptomverstärkung.

Seit 6.10.17 erneut Klinik,
ohne zusätzliche Medikamente.

Seit 6.11.17 4x15mg Truxal zusätzlich
ab 9.11.17 3x 15mg Truxal
16.11.17 2x 15mg Truxal
17.11.17 1x 15mg Truxal
18.11.17 Truxal abgesetzt

Weitere Versuche versch. Neuroleptika.

Medikamente außer Antidepressiva:
L-Thyroxin 25mg, Pantozol 40mg,
Bisoprolol 1,25mg

Aktuelle Medikamente:
125mg Quetiapin
7,5mg Tavor (ohne Wirkung!)
Auf einmal red. auf 4mg!!!
Schlimme Zustände!!!
Bedarf: Truxal, Dipiperon, Dominal

Seit fast 1 Jahr im protrahierten Entzug Venlafaxin!!!

Symptome:
Herzbeschwerden, Schwindel, Kreislaufprobleme, Derealisierung, Zittern, Schwäche, Kopf weg, nicht mehr in dieser Welt, Kopfkrämpfe, verwirrt, kann nichts mehr ertragen, nicht länger als 5-10min auf den Beinen sein, ü. 30Kg abgenommen, Darmkrämpfe, Durchfälle, Übelkeit, Bauchschmerzen, Blasen- und Nierenprobleme, Haare gehen aus, Schmerzen, Taubheit, Missempfindungen, Krämpfe überall, schlimme Durchdrehgefühle und noch viel mehr!!!
Vegetieren im Bett, mit schlimmsten Symptomen und Qualen!!!

Luna
Beiträge: 1462
Registriert: Samstag, 17.05.14, 2:57

Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitrag von Luna » Freitag, 15.12.17, 16:20

Liebe melli
Ganz ehrlich...nehme es nicht.
Mängel hast du, weil dein Körper durch die Pillen geschädigt ist und die Nährstoffaufnahme dadurch gestört bzw auch mehr verbrauch derzeit dank Schäden.
Künstliches Zeug einnehmen ist nicht gut.
Ich hatte auch zig Mängel aber inzwischen nicht mehr.
Auch diese künstliche Vitamine triggern bzw müssen entgiftet werden und bei dir ist sowas gestört. Das kann nach hinten los gehen.
Vielleicht verträgst du Gemüse. Da ist Folsäure drin und das ist besser für den Körper als künstliche Vitamine.

Wie kommst du eigentlich da drauf,dass du in pro. Entzug von Venlafaxin bist?
Für mich sieht das aus als würdest du deine Mittel wie Tavor usw nicht vertragen.
Du hast ja auch mit Hit Probleme wenn ich das richtig verstanden habe und hier ist es sehr häufig, dass Chemikalien ein trigger sind und dazu gehören Medikamente. Das heißt, dass dein Körper mit diesen Stoffen ein Problem hat, weil er es nicht mehr richtig entgiften kann...folge sind Symptome.
Dir bleibt wirklich nur der Weg Entzug.
Dein Körper ist ja nur am kämpfen ohne Pause.

Liebe grüße und viel Kraft wünsche ich weiterhin
LG Luna

https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?t=16975
Danke LenaLena
https://www.philosophie-des-gesundwerde ... vensystem/

Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

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neuling
Beiträge: 288
Registriert: Freitag, 12.08.16, 14:35

Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitrag von neuling » Sonntag, 17.12.17, 16:13

Hallo Melli,

wie geht es dir? Muss viel an dich denken.
Halte durch!

Ich bete für uns schwerstbetroffene.
LG Mary

Lilly71
Beiträge: 242
Registriert: Sonntag, 03.09.17, 16:03

Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitrag von Lilly71 » Freitag, 29.12.17, 17:18

Ihr Lieben!

Bitte! Hilfe!

Habe mich lange nicht gemeldet, da ich nicht mehr kann! Verzeiht dies bitte!!!

Bin am Ende, mit immer mehr Symptomen!

Bitte!!!
Ich bekomme seit dieser Woche gegen Abend immer starken Juckreiz, Gefühl der Hals verschleimt und Kopfschmerzen.

Können das auch Symptome im protrahierten Entzug sein?

Ich habe Angst vor einer schweren Unverträglichkeit und einem Schock!

Kann ich Fenestil nehmen?

Liebe Grüße
Melli
Grunderkrankung, schwere Angstörung, Depressionen.

2005 Klinikaufenthalt, bis 2015
immer wieder Klinik, mit verschied. Medikamenten. Nie Probleme beim Absetzen.

Januar 2015 wieder Klinik, mit 150mg Venlafaxin, welches ausgeschlichen werden sollte.
Sofort nach 0 schlimmste Angstzustände, mit brennender Haut, Todesängste.
Versuch andere Antidepressiva.
Tavor auf Bedarf.
Versuch Venlafaxin wieder einzuschleichen, vertrug nur noch 37,5mg.

Tavorabhängig, 2mg.
Zu schnell ausgeschlichen. Durchgedreht.
Mit 40mg Diazepam tägl. abgefangen, die ich über Monate tröpfchenweise ausschlich.

Zeitraum von 2 Jahren,
die ich zum größten Teil in der Klinik verbrachte, da ich extreme Ängste hatte, lange Zeit bettlägerig, depressiv. Herzneurose entwickelte. Erneut Tavorabhängig, 2mg. Irgendwann Eindosierung Quetiapin 50mg. Versuche, die 37,5mg Venlafaxin wegzulassen, schlugen fehl.

Dann Januar 2017 wieder Klinik. 
Venlafaxin einfach raus. (Wovon ich heute mit Sicherheit im protrahierten Entzug bin.)
Tavor auf Diazepam umgestellt, zu schnell abgesetzt. Quetiapin erhöht auf 75mg und
200mg Retardkapseln abends.
Jatrosom ( MAO-Hemmer) eindosiert auf 40mg. Schwere Nebenwirkungen, vorallem Blutdruck. Runter auf 20mg. Lithium eindosiert. Nebenwirkungen schlimmer.
Wollte Lithium wieder ausschleichen. Wurde einfach weggelassen. Ich flog aus der Klinik.

In der ersten Nacht sofort die schlimmsten Symptome.

Wieder Klinik.
Versuch Atosil, Dipiperon.
Wieder Tavor 2mg.
Umstellung Diazepam, zu wenig, erhöht, ohne Erfolg, keine Wirkung mehr.
Jatrosom ausgeschlichen. Quetiapin abdosiert.
Schlimme Zustände bleiben, trotzdem nach Hause.

Zuhause: Diazepam 9-5-5-5 Tropfen (12mg)
Quetiapin 100mg

Diazepam paradox, Psychiaterin hat mich nach Wochen zurück auf Tavor umgestellt, (3mg).
Wirkte nicht mehr, Versuch zurück zum Diazepam endet verhängnisvoll. Schlimmste Zustände, zurück zu Tavor. Verschlimmerung geblieben. Nicht mehr auszuhalten. Wieder Klinik.

7.9.17
Klinik:
Tavor 3mg, Quetiapin 100mg,
L-Thyroxin 25mg, Pantozol 40mg, Bisoprolol 1,25mg

Entlassung Klinik am 14.9.17.
Medikation geblieben.

Ab 19.9.17 1mg Venlafaxin
Ab 25.9.17 wieder weggelassen

Am 29.9.17 von 3mg Tavor auf 4mg Tavor.
Ohne Wirkung.

Am 30.9.17 zurück auf 3mg Tavor.
Mittags 3mg Bromazepam Bedarf,
etwas Erleichterung am Tag.
Zur Nacht 3mg Bromazepam Bedarf,
ohne Wirkung.

Ab 3.10.17 12,5mg Venlafaxin
bis 5.10.17, nur 3 Tage, Symptomverstärkung.

Seit 6.10.17 erneut Klinik,
ohne zusätzliche Medikamente.

Seit 6.11.17 4x15mg Truxal zusätzlich
ab 9.11.17 3x 15mg Truxal
16.11.17 2x 15mg Truxal
17.11.17 1x 15mg Truxal
18.11.17 Truxal abgesetzt

Weitere Versuche versch. Neuroleptika.

Medikamente außer Antidepressiva:
L-Thyroxin 25mg, Pantozol 40mg,
Bisoprolol 1,25mg

Aktuelle Medikamente:
125mg Quetiapin
7,5mg Tavor (ohne Wirkung!)
Auf einmal red. auf 4mg!!!
Schlimme Zustände!!!
Bedarf: Truxal, Dipiperon, Dominal

Seit fast 1 Jahr im protrahierten Entzug Venlafaxin!!!

Symptome:
Herzbeschwerden, Schwindel, Kreislaufprobleme, Derealisierung, Zittern, Schwäche, Kopf weg, nicht mehr in dieser Welt, Kopfkrämpfe, verwirrt, kann nichts mehr ertragen, nicht länger als 5-10min auf den Beinen sein, ü. 30Kg abgenommen, Darmkrämpfe, Durchfälle, Übelkeit, Bauchschmerzen, Blasen- und Nierenprobleme, Haare gehen aus, Schmerzen, Taubheit, Missempfindungen, Krämpfe überall, schlimme Durchdrehgefühle und noch viel mehr!!!
Vegetieren im Bett, mit schlimmsten Symptomen und Qualen!!!

Eva

Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitrag von Eva » Freitag, 29.12.17, 17:27

Hallo liebe Melli!

Ich freue mich, von Dir zu lesen. :hug: Sicher nicht nur ich fragte mich, wie es Dir wohl gehen mag. Nur klingt es nach wie vor nicht gut :cry:

Bist Du noch im Krankenhaus? Was meint der Arzt zum Juckreiz usw.? Fenistil wäre bei starker Histaminausschüttung, wie man sie bei Allergien, aber auch im Entzug haben kann, vielleicht hilfreich; jedoch würde es nicht helfen, wenn die Beschwerden andere Ursachen haben, und vertragen werden muss es auch.

Aus der Ferne zu sagen, ob es überhaupt angebracht wäre und ob Du es verträgst, wäre eine unsichere Sache; Dein stark belastetes Nervensystem hat bestimmt mit jedem neuen bzw. hinzugefügten Medikament zu kämpfen, und sicher solltest Du nur einnehmen, was unbedingt sein muss. Normalerweise geht man mit einem Antihistamin kein allzu großes Risiko ein, meine ich, aber ich würde das nicht so anraten wollen bei Dir, jedenfalls nicht aus einem reinen Raten heraus, woher die Symptome bei Dir rühren.

Liebe Grüße,
Eva
Zuletzt geändert von Eva am Freitag, 29.12.17, 17:33, insgesamt 2-mal geändert.

Ululu
Moderatorenteam
Beiträge: 5963
Registriert: Donnerstag, 04.05.17, 17:43

Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitrag von Ululu » Freitag, 29.12.17, 17:30

Hallo Melli,

Versuche bitte erstmal, dich ein wenig zu beruhigen.
Was du beschreibst, klingt eher nicht nach einem allergischen Schock.

Wo bist du jetzt ?
Noch im Krankenhaus oder wieder zu Hause ?
Auch Hautreaktionen können im protrahierten Entzug auftreten.
Hast du den Juckreiz am ganzen Körper und hast du Ausschlag ?

Ein verschleimter Hals klingt eher nach einem Infekt, dazu würden auch die Kopfschmerzen passen.
Ist an deinen Medikamenten etwas verändert worden ?
Was nimmst du jetzt ?

Wir brauchen leider ein paar Informationen, um dir eventuell einen Rat geben zu können.

LG Ute
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Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Lilly71
Beiträge: 242
Registriert: Sonntag, 03.09.17, 16:03

Re: Chaos - Venlafaxin - Tavor - Quetiapin - Entzug!

Beitrag von Lilly71 » Freitag, 29.12.17, 17:46

Ihr Lieben!

Danke für eure Antworten!!!

Ich bin noch in der Klinik und mir geht es sehr, sehr schlecht!

An den Medikamenten wurde nichts geändert!

Aber ich habe manchmal Probleme mit dem Essen, obwohl Histaminarm.

Ich habe keinen Ausschlag und es juckt an verschiedenen Stellen!
Das Gefühl des verschleimten Halses und die Kopfschmerzen, treten immer im Zusammenhang mit dem Juckreiz auf!!!

Liebe Grüße
Melli
Grunderkrankung, schwere Angstörung, Depressionen.

2005 Klinikaufenthalt, bis 2015
immer wieder Klinik, mit verschied. Medikamenten. Nie Probleme beim Absetzen.

Januar 2015 wieder Klinik, mit 150mg Venlafaxin, welches ausgeschlichen werden sollte.
Sofort nach 0 schlimmste Angstzustände, mit brennender Haut, Todesängste.
Versuch andere Antidepressiva.
Tavor auf Bedarf.
Versuch Venlafaxin wieder einzuschleichen, vertrug nur noch 37,5mg.

Tavorabhängig, 2mg.
Zu schnell ausgeschlichen. Durchgedreht.
Mit 40mg Diazepam tägl. abgefangen, die ich über Monate tröpfchenweise ausschlich.

Zeitraum von 2 Jahren,
die ich zum größten Teil in der Klinik verbrachte, da ich extreme Ängste hatte, lange Zeit bettlägerig, depressiv. Herzneurose entwickelte. Erneut Tavorabhängig, 2mg. Irgendwann Eindosierung Quetiapin 50mg. Versuche, die 37,5mg Venlafaxin wegzulassen, schlugen fehl.

Dann Januar 2017 wieder Klinik. 
Venlafaxin einfach raus. (Wovon ich heute mit Sicherheit im protrahierten Entzug bin.)
Tavor auf Diazepam umgestellt, zu schnell abgesetzt. Quetiapin erhöht auf 75mg und
200mg Retardkapseln abends.
Jatrosom ( MAO-Hemmer) eindosiert auf 40mg. Schwere Nebenwirkungen, vorallem Blutdruck. Runter auf 20mg. Lithium eindosiert. Nebenwirkungen schlimmer.
Wollte Lithium wieder ausschleichen. Wurde einfach weggelassen. Ich flog aus der Klinik.

In der ersten Nacht sofort die schlimmsten Symptome.

Wieder Klinik.
Versuch Atosil, Dipiperon.
Wieder Tavor 2mg.
Umstellung Diazepam, zu wenig, erhöht, ohne Erfolg, keine Wirkung mehr.
Jatrosom ausgeschlichen. Quetiapin abdosiert.
Schlimme Zustände bleiben, trotzdem nach Hause.

Zuhause: Diazepam 9-5-5-5 Tropfen (12mg)
Quetiapin 100mg

Diazepam paradox, Psychiaterin hat mich nach Wochen zurück auf Tavor umgestellt, (3mg).
Wirkte nicht mehr, Versuch zurück zum Diazepam endet verhängnisvoll. Schlimmste Zustände, zurück zu Tavor. Verschlimmerung geblieben. Nicht mehr auszuhalten. Wieder Klinik.

7.9.17
Klinik:
Tavor 3mg, Quetiapin 100mg,
L-Thyroxin 25mg, Pantozol 40mg, Bisoprolol 1,25mg

Entlassung Klinik am 14.9.17.
Medikation geblieben.

Ab 19.9.17 1mg Venlafaxin
Ab 25.9.17 wieder weggelassen

Am 29.9.17 von 3mg Tavor auf 4mg Tavor.
Ohne Wirkung.

Am 30.9.17 zurück auf 3mg Tavor.
Mittags 3mg Bromazepam Bedarf,
etwas Erleichterung am Tag.
Zur Nacht 3mg Bromazepam Bedarf,
ohne Wirkung.

Ab 3.10.17 12,5mg Venlafaxin
bis 5.10.17, nur 3 Tage, Symptomverstärkung.

Seit 6.10.17 erneut Klinik,
ohne zusätzliche Medikamente.

Seit 6.11.17 4x15mg Truxal zusätzlich
ab 9.11.17 3x 15mg Truxal
16.11.17 2x 15mg Truxal
17.11.17 1x 15mg Truxal
18.11.17 Truxal abgesetzt

Weitere Versuche versch. Neuroleptika.

Medikamente außer Antidepressiva:
L-Thyroxin 25mg, Pantozol 40mg,
Bisoprolol 1,25mg

Aktuelle Medikamente:
125mg Quetiapin
7,5mg Tavor (ohne Wirkung!)
Auf einmal red. auf 4mg!!!
Schlimme Zustände!!!
Bedarf: Truxal, Dipiperon, Dominal

Seit fast 1 Jahr im protrahierten Entzug Venlafaxin!!!

Symptome:
Herzbeschwerden, Schwindel, Kreislaufprobleme, Derealisierung, Zittern, Schwäche, Kopf weg, nicht mehr in dieser Welt, Kopfkrämpfe, verwirrt, kann nichts mehr ertragen, nicht länger als 5-10min auf den Beinen sein, ü. 30Kg abgenommen, Darmkrämpfe, Durchfälle, Übelkeit, Bauchschmerzen, Blasen- und Nierenprobleme, Haare gehen aus, Schmerzen, Taubheit, Missempfindungen, Krämpfe überall, schlimme Durchdrehgefühle und noch viel mehr!!!
Vegetieren im Bett, mit schlimmsten Symptomen und Qualen!!!

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