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Mirtazapin abgesetzt - Entzugssymptome

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Mirtazapin abgesetzt - Entzugssymptome

Beitrag von Petra6 » Mittwoch, 06.09.17, 17:02

Hallo ich bin neu hier..und lese seit geraumer Zeit hier..

kurz zu meinem Problem..Im Februar ist mein Mann unheilbar erkrankt..ich konnte mit dieser Diagnose nicht gut umgehn..und entwickelte ein zittern..herzklopfen und akute schlafstörung. ..

hatte bisher keinerlei Erfahrung mit Antideppresiva mein Hausarzt verschrieb mir dann Sertralin 25mg und Tavor (bei Bedarf )..4,5 Wochen nahm ich diese Medikamente ein..Symptome blieben..keinerlei Verbesserung..wurde einfach abgesetzt..Dann folgte direkt Fluoxetin 10mg..ca 2.5Wochen..

Symptome verstärkt..und auch aphatisch..kam dann in eine Klinik..Es folgte direkt Valdoxan 25mg..3 Wochen...wurde spontan abgesetzt..war benommen und zittrig und unruhig, unklare Gedanken..wurde nachhause entlassen...kurze Zeit später...wieder Klinik ...Empfehlung Mirtazapin wg Schlafprobleme..Erst 7,5mg..dann 15mg..(nur vier Tage)...dann wieder 7,5mg..wg Nebenwirkungen..

Habe dann bei einem Psychiater gefragt wie ich reduzieren kann..er meinte direkt auf 3,75mg runter...dann absetzen...zwischenzeitlich bin ich hier auf das Forums gestoßen..hab bis auf 1,90mg reduziert und nun seit drei Tagen abgesetzt..hab extreme Symptome wie Brustengegefühl..Schwere Beine..Muskelschmerzen..zittrig..leerer Kopf. ..

Neuroemotionen?steh neben mir..Nun meine Frage...hab große Angst vor Langzeitschäden..Kann mir jemand Ratschläge geben oder Tipps. ..herzlichen Dank
Zuletzt geändert von Jamie am Mittwoch, 06.09.17, 17:59, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Absätze zur besseren Lesbarkeit eingefügt
24.04-30.04.17 Einnahme Sertralin 50mg
01.05.17-24.05.17 Sertralin auf 25mg reduziert wegen starken Nebenwirkungen.
In dieser Zeit auch Tavor (34Tabletten)nach Bedarf
25 05.17-07.06.17 Fluoxetin 10mg
09.06.17 -13.07.17 Einlieferung Klinik
Dort dann ab 14.06.17-05.07.17 Valdoxan 25mg wg starker Benommenheit und Trägheit bis in den Nachmittag..Daraufhin dort abgesetzt..
Im schlechten Zustand nach 5 Wochen entlassen..
Über Hausarzt dann am
01.08.17-02.09.17 Mirtazapin :
01.08-04.08.7,5mg
05.08.-08.08.15mg müde und schlapp dann wieder runter auf
09.08.-21.08.7,5mg müde und schlapp..kopfdruck..unklare Gedanken..keine Konzentration...schwindel..zittern..brustenge..alles sehr extrem
22.08.-27.08.3,75mg
28.08.-02.09.1,90mg
ab 03.09.ganz abgesetzt....Einnahme insgesamt ca 5 Wochen

Petra6
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Re: Mirtazapin abgesetzt - Entzugssymptome

Beitrag von Petra6 » Mittwoch, 06.09.17, 17:24

Dankeschön Padma
24.04-30.04.17 Einnahme Sertralin 50mg
01.05.17-24.05.17 Sertralin auf 25mg reduziert wegen starken Nebenwirkungen.
In dieser Zeit auch Tavor (34Tabletten)nach Bedarf
25 05.17-07.06.17 Fluoxetin 10mg
09.06.17 -13.07.17 Einlieferung Klinik
Dort dann ab 14.06.17-05.07.17 Valdoxan 25mg wg starker Benommenheit und Trägheit bis in den Nachmittag..Daraufhin dort abgesetzt..
Im schlechten Zustand nach 5 Wochen entlassen..
Über Hausarzt dann am
01.08.17-02.09.17 Mirtazapin :
01.08-04.08.7,5mg
05.08.-08.08.15mg müde und schlapp dann wieder runter auf
09.08.-21.08.7,5mg müde und schlapp..kopfdruck..unklare Gedanken..keine Konzentration...schwindel..zittern..brustenge..alles sehr extrem
22.08.-27.08.3,75mg
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Re: Mirtazapin abgesetzt - Entzugssymptome

Beitrag von padma » Mittwoch, 06.09.17, 17:26

hallo Petra, :)

willkommen im ADFD.

Dies ist jetzt dein persönlicher thread, hier kannst du deinen Verlauf dokumentieren und deine Fragen stellen.

Mein Mitgefühl zu der Erkrankung deines Mannes. :hug:
Ich hoffe, du erhälst Unterstützung in dieser schweren Situation.

Dir wurde ja leider ein Antidepressivum nach dem anderen angedreht, kein Wunder, dass es dir schlecht geht.
Langzeitschäden brauchst du nach der recht kurzen Einnahmezeit nicht zu befürchten.

Das Problem ist, dass dein Nervensystem durch das viele hin- und - her mit den Medikamenten jetzt sehr gereizt ist.

Könntest du bitte noch eine Signatur erstellen? (mit Datumangaben)
Link dazu und weitere wichtige Informationen findest du hier viewtopic.php?f=18&t=12880

Ich würde jetzt 3 Tage nach 0 zurück auf die alte Dosis von 1,9 mg gehen und dann nach einer Stabilisierungsphase langsam ausschleichen.
Für Mirtazapin ist die Wasserlösemethode geeignet.

Genaueres, nachdem du eine Signatur erstellt hast.

liebe Grüsse,
padma
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Absetzverlauf:
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Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
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Re: Mirtazapin abgesetzt - Entzugssymptome

Beitrag von Ululu 69 » Mittwoch, 06.09.17, 17:35

Liebe Petra6,

herzlich willkommen hier im Forum. Schön, dass du hergefunden hast.
Ich denke, dass deine Reaktion auf die Erkrankung deines Mannes nachvollziehbar war und nicht krankhaft.
Leider konnten und können Medikamente dieses Problem ja auch nicht lösen.
Vielleicht hätten Gespräche dir da besser geholfen.
Das Ansetzen und Absetzen von unterschiedlichen Psychopharmaka kann dein zentrales Nervensystem zudem schwer reizen.
Gut, dass du zuletzt "nur noch"das Mirtazapin genommen hast und das jetzt auch loswerden willst.
Ich denke, dein letzter Schritt von 1,9 mg auf null war zu groß und jetzt leidest du unter Absetzsymptomen. Ich würde dir empfehlen, die 1,9 mg wieder einzudosieren um dich erstmal wieder zu stabilisieren.
Dann kannst du den Rest langsam ausschleichen.
Dafür gilt hier im Forum 5-10 %der letzten Dosis alle vier bis sechs Wochen.
Ich denke nach der kurzen Einnahmedauer musst du dir noch keine Gedanken um langfristige Schäden machen.

LG Ute

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Re: Mirtazapin abgesetzt - Entzugssymptome

Beitrag von Petra6 » Mittwoch, 06.09.17, 18:24

24.04-30.04.17 Einnahme Sertralin 50mg
01.05.17-24.05.17 Sertralin auf 25mg reduziert wegen starken Nebenwirkungen.
In dieser Zeit auch Tavor (34Tabletten)nach Bedarf
25 05.17-07.06.17 Fluoxetin 10mg
09.06.17 -13.07.17 Einlieferung Klinik
Dort dann ab 14.06.17-05.07.17 Valdoxan 25mg wg starker Benommenheit und Trägheit bis in den Nachmittag..Daraufhin dort abgesetzt..
Im schlechten Zustand nach 5 Wochen entlassen..
Über Hausarzt dann am
01.08.17-02.09.17 Mirtazapin :
01.08-04.08.7,5mg
05.08.-08.08.15mg müde und schlapp dann wieder runter auf
09.08.-21.08.7,5mg müde und schlapp..kopfdruck..unklare Gedanken..keine Konzentration...schwindel..zittern..brustenge..alles sehr extrem
22.08.-27.08.3,75mg
28.08.-02.09.1,90mg
ab 03.09.ganz abgesetzt....Einnahme insgesamt ca 5 Wochen
Würde am liebsten nicht mehr eindosieren..fühl mich fremd in mir ...Dazu kommen über den Tag noch das ständige cortisol..Schlaf ist auch sehr dürftig..Bei ca 4Std..mit Unterbrechung..Das schlimmste für mich ist das ich meinem Mann seit März nicht begleitend zur Seite stehen kann..durch diese Entscheidung bezüglich der Medikamente..dachten es soll eine Krücke sein..Meint ihr das es keine Folgeschäden gibt..Ich danke euch voran für Rückmeldungen..
24.04-30.04.17 Einnahme Sertralin 50mg
01.05.17-24.05.17 Sertralin auf 25mg reduziert wegen starken Nebenwirkungen.
In dieser Zeit auch Tavor (34Tabletten)nach Bedarf
25 05.17-07.06.17 Fluoxetin 10mg
09.06.17 -13.07.17 Einlieferung Klinik
Dort dann ab 14.06.17-05.07.17 Valdoxan 25mg wg starker Benommenheit und Trägheit bis in den Nachmittag..Daraufhin dort abgesetzt..
Im schlechten Zustand nach 5 Wochen entlassen..
Über Hausarzt dann am
01.08.17-02.09.17 Mirtazapin :
01.08-04.08.7,5mg
05.08.-08.08.15mg müde und schlapp dann wieder runter auf
09.08.-21.08.7,5mg müde und schlapp..kopfdruck..unklare Gedanken..keine Konzentration...schwindel..zittern..brustenge..alles sehr extrem
22.08.-27.08.3,75mg
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Re: Mirtazapin abgesetzt - Entzugssymptome

Beitrag von Petra6 » Mittwoch, 06.09.17, 18:31

Hab auch Sorge..weil alle Medikamente nicht ausgeschlichen wurden..Kann es sein das das Sertral..SSRI und das Tavor auch noch Entzugsymptome machen..hab hier im Forum recherchiert das diese SSRI auch zeitversetzt nach Monaten Symptome machen..hab Zweifel ob es nur das Mirtazapin ist..
24.04-30.04.17 Einnahme Sertralin 50mg
01.05.17-24.05.17 Sertralin auf 25mg reduziert wegen starken Nebenwirkungen.
In dieser Zeit auch Tavor (34Tabletten)nach Bedarf
25 05.17-07.06.17 Fluoxetin 10mg
09.06.17 -13.07.17 Einlieferung Klinik
Dort dann ab 14.06.17-05.07.17 Valdoxan 25mg wg starker Benommenheit und Trägheit bis in den Nachmittag..Daraufhin dort abgesetzt..
Im schlechten Zustand nach 5 Wochen entlassen..
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01.08-04.08.7,5mg
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09.08.-21.08.7,5mg müde und schlapp..kopfdruck..unklare Gedanken..keine Konzentration...schwindel..zittern..brustenge..alles sehr extrem
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Re: Mirtazapin abgesetzt - Entzugssymptome

Beitrag von Petra6 » Mittwoch, 06.09.17, 18:35

Danke euch auch für die freundlichen Rückmeldung oben...
24.04-30.04.17 Einnahme Sertralin 50mg
01.05.17-24.05.17 Sertralin auf 25mg reduziert wegen starken Nebenwirkungen.
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Im schlechten Zustand nach 5 Wochen entlassen..
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01.08-04.08.7,5mg
05.08.-08.08.15mg müde und schlapp dann wieder runter auf
09.08.-21.08.7,5mg müde und schlapp..kopfdruck..unklare Gedanken..keine Konzentration...schwindel..zittern..brustenge..alles sehr extrem
22.08.-27.08.3,75mg
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Re: Mirtazapin abgesetzt - Entzugssymptome

Beitrag von padma » Mittwoch, 06.09.17, 18:58

hallo Petra, :)

ich habe deine Auflistung als Signatur an deine Beiträge angehängt.
Wenn du etwas ergänzen möchtes, bzw. im Verlauf aktualisieren dann clicke auf deinen Benutzername rechts oben, dann Persönlicher Bereich - Profil - Signatur ändern.
.Kann es sein das das Sertral..SSRI und das Tavor auch noch Entzugsymptome machen.
Ja, das ist ziemlich wahrscheinlich.
Das letzte, was du abgesetzt hast, war Mirtazapin und unter dem Absetzen haben sich deine Symptome verschlimmert und jetzt nach 0 ist es besonders schlimm geworden. Habe ich das richtig verstanden?

Daher ist es jetzt am sinnvollsten Mirtazapin wieder einzudosieren um hoffentlich wenigstens etwas von dem Entzug abzufangen.
Würde am liebsten nicht mehr eindosieren..fühl mich fremd in mir ...Dazu kommen über den Tag noch das ständige cortisol..Schlaf ist auch sehr dürftig..Bei ca 4Std..mit Unterbrechung.
Das kann ich verstehen, aber eine Wiedereindosierung ist wirklich das einzige, was die Symptome abmildern kann. Auch der Schlaf kann sich mit einer Wiedereindosierung bessern. Das Fremdheitsgefühl und die Cortisolausschüttung liegt auch am zum schnellen Absetzen
.Das schlimmste für mich ist das ich meinem Mann seit März nicht begleitend zur Seite stehen kann..durch diese Entscheidung bezüglich der Medikamente..dachten es soll eine Krücke sein.
Ja, das stelle ich mir auch sehr schlimm vor.
Auch das spricht dafür, es mit einer Wiedereindosierung zu versuchen.

liebe Grüsse,
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Re: Mirtazapin abgesetzt - Entzugssymptome

Beitrag von Petra6 » Mittwoch, 06.09.17, 19:22

Danke liebe padma..hab sorge wieder eindosieren und grosse angst davor..Was passiert denn wenn ich es nicht mache?wird alles noch heftiger?klingen die symptome nicht ab?und wie gehe ich genau vor..1,90mg ..und wielange müsste ich es so belassen..
Ich hab das gefühl alle medikamente verursachen die symptome..Das mirtazapin war das letzte medikament..bezüglich deiner frage..

Entschuldige die vielen fragen..fühl mich gerade sehr alleingelassen mit dem problem..

Danke dir
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Im schlechten Zustand nach 5 Wochen entlassen..
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01.08-04.08.7,5mg
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09.08.-21.08.7,5mg müde und schlapp..kopfdruck..unklare Gedanken..keine Konzentration...schwindel..zittern..brustenge..alles sehr extrem
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28.08.-02.09.1,90mg
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Re: Mirtazapin abgesetzt - Entzugssymptome

Beitrag von Petra6 » Mittwoch, 06.09.17, 19:26

Meine symptome halten seit der ersten einnahme von sertralin etc an..auch bezüglich der cortisolausschütting..Ich bin seit märz im dauerstress mit meinen symphtomen..und meknem körper gab nur wenige gute momente..also anhaltende unruhe..
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Re: Mirtazapin abgesetzt - Entzugssymptome

Beitrag von padma » Donnerstag, 07.09.17, 18:45

liebe Petra, :)

leider ann es tatsächlich sein, dass ohne eine Wiedereindosierung deine Symptome sehr lange anhalten.
Sie könnten noch heftiger werden, aber man weiss es nicht. Irgendwann klingen sie auch ohne Wiedereindosierung ab, nur es kann schlimmstenfalls Jahre dauern.

Eine Wiedereindosierung ist eine Chance, ob es funktioniert kann man nicht garantieren. Aber es ist ein Versuch wert. Bei einer Wiedereindosierung einer sehr kleinen Menge kann dir nicht wirklch viel passieren.
Meine symptome halten seit der ersten einnahme von sertralin etc an..auch bezüglich der cortisolausschütting.
Du hast weder Sertralin noch Fluoxetin vertragen, daher wäre eine Wiedereindosierung dieser Substanzen problematisch. Vermutlich verträgst du nichts aus der Gruppe der SSRI/SNRI.
Auch deswegen kommt Mirtazapin in einer geringen Dosis am ehesten in Frage.

Ich glaube nicht, dass es alle Symptome abfangen kann, aber hoffentlich wenigstens etwas die Symptomatik lindern.

Da du sehr empfindlich reagierst, würde ich es mit 1 mg Mirtazapin versuchen. Am besten mit der Wasserlösemethode viewtopic.php?f=16&t=10923

Wenn das wie erhofft greift, kannst du dann evtl. noch etwas höher gehen. Berichte am besten wie es dir geht, damit wir dann überlegen können.

liebe Grüsse,
padma
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1.07.2018: 0,2 mg :schnecke:


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Re: Mirtazapin abgesetzt - Entzugssymptome

Beitrag von Petra6 » Donnerstag, 07.09.17, 20:58

Guten abend liebe padma..hab dank für deine nachricht..meinst du ich hab keine chance ohne wiedereindosierung..das miirtazapin hab ich ja auch nicht vertragen..bin sehr unsicher..du hattest gestern ja geschrieben du denkst nicht das es generell langzeitschäden geben müsste..wg der kurzen einnahmedauer..kann es dennoch solch lange entzugssymptome geben? Ich bin einfach fassungslos wie ärzte mit solch medikamenten umgehn..und bereue jedem schritt..
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Re: Mirtazapin abgesetzt - Entzugssymptome

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 07.09.17, 23:04

Guten Abend Petra :)

ich sehe es wie padma :).
Entzugssymptome können Wochen, schlimmstenfalls Monate oder Jahre andauern.
Wir haben ein paar Betroffene hier im Forum, die alles dafür geben würden, nochmal die Chance der Wiedereinnahme zu haben und es nicht aussitzen zu müssen.
Es ist ein wenig wie Roulette - niemand weiß, ob man zu denen gehört, bei denen es in ein paar Wochen besser geht oder zu denjenigen, die Jahre leiden.

Antidepressiva verändern das Gehirn. Es baut sich strukturell um und die Neurotransmitter und Übertragungswege ändern sich. Dies ist allerdings nicht statisch / dauerhaft, sondern das Gehirn kann sich neu modellieren, re-strukturieren und rück-umbauen. Es ist neuroplastisch.
Deswegen sind Schäden auch nicht dauerhaft / irreversibel, aber sie können sehr lange heftige Beschwerden machen, bis sich das Gehirn selber heilt.

Du hast viel mehr zu gewinnen als zu verlieren. Wenn du eine kleine Menge wiedereindosierst, dann gibt es 2 Optionen:
1) es geht dir besser (was wir hoffen)
2) es geht dir nicht besser, aber dann hast du es wenigstens probiert und du bist wieder bei dem Stand, bei dem du aktuell bist. Dann hilft sowieso nur noch Aussitzen.

Ich würde auch nicht mehr als 0,5 - 1mg für den Anfang nehmen.

Überlege es dir noch mal.
Wir würden es dir nicht raten, wenn es gefährlich wäre. Es ist eine Chance.

Viele Grüße
Jamie
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Murmelinepadma
...........SIGNATUR...............


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Petra6
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Re: Mirtazapin abgesetzt - Entzugssymptome

Beitrag von Petra6 » Freitag, 08.09.17, 11:26

Hallo Jamie..erstmal herzlichen dank für deine ausführliche schilderung...habe heute nacht auch deinen erfahrungsbericht gelesen..sehr schlimm hört sich das an..auch bezüglich deiner sertralinerfahrung..ich empfinde auch seit meiner ersten einnahme mit sertralin im april diesen jahres..das all die anfangssymptome seit der diagnose von meinem verstärkt wurden ..mein zittern..tag und nacht unruhe..24/7..wie du schreibst ...schlafe seit märz auch nicht mehr..deshalb der versuch im august..mirtazapin..konnte zwar ca 4std in den genuss kommen zu schlafen..nach kurzer einnahmezeit ..dafür waren die restlichen symptome extrem..muskelschmerzen und zuckungen..zittern..benommenheit..kopf leer und starker druck .unruhig..brustengegefühl..etc..daher wollte ich nun wieder weg davon..nun hab ich wieder die symptome wie mit sertralin..natürlich kann man bwi mir auch die psychosomatischen symptome die sicher noch da sibd nicht gut unterscheiden vom entzug..Die Angst um meinen mann ist präsent.. das mit der wasserlösmethode versteh ich leider nicht ganz..wenn ich 1mg wieder eindosiere..wielange soll ich dann so verfahren..kenn mich damit leider überhaupt nicht aus..wäre es auch machbar von der filmtablette was abzuschaben..hab vorab dank für deine nachricht lieber grüße petra
24.04-30.04.17 Einnahme Sertralin 50mg
01.05.17-24.05.17 Sertralin auf 25mg reduziert wegen starken Nebenwirkungen.
In dieser Zeit auch Tavor (34Tabletten)nach Bedarf
25 05.17-07.06.17 Fluoxetin 10mg
09.06.17 -13.07.17 Einlieferung Klinik
Dort dann ab 14.06.17-05.07.17 Valdoxan 25mg wg starker Benommenheit und Trägheit bis in den Nachmittag..Daraufhin dort abgesetzt..
Im schlechten Zustand nach 5 Wochen entlassen..
Über Hausarzt dann am
01.08.17-02.09.17 Mirtazapin :
01.08-04.08.7,5mg
05.08.-08.08.15mg müde und schlapp dann wieder runter auf
09.08.-21.08.7,5mg müde und schlapp..kopfdruck..unklare Gedanken..keine Konzentration...schwindel..zittern..brustenge..alles sehr extrem
22.08.-27.08.3,75mg
28.08.-02.09.1,90mg
ab 03.09.ganz abgesetzt....Einnahme insgesamt ca 5 Wochen

Eva
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Re: Mirtazapin abgesetzt - Entzugssymptome

Beitrag von Eva » Freitag, 08.09.17, 11:38

Hallo Petra,

auch wenn sich unser Medikamentenproblem unterscheidet:
Die Angst um meinen mann ist präsent
Dies haben wir gemeinsam. Mich begleitete diese Angst ebenfalls, mal akuter, mal mehr in Hintergrund ... Du bist also auch damit in diesem Forum nicht allein, das wollte ich Dir sagen.

Alles Gute für Euch und liebe Grüße,
Pons
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Re: Mirtazapin abgesetzt - Entzugssymptome

Beitrag von Ululu 69 » Freitag, 08.09.17, 12:36

Hallo Petra, :)

hier meine Erklärung zur Wasserlösmethode:

Wenn du 15 mg Mirta in 300 ml Wasser auflöst, brauchst du ja 1/15 davon um 1 mg zu erhalten.
also 300 ml : 15 = 20 ml.
Wenn du also 20 ml von dieser Lösung trinkst, hast du 1 mg Mirtazapin genommen.

LG Ute
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Re: Mirtazapin abgesetzt - Entzugssymptome

Beitrag von padma » Freitag, 08.09.17, 19:07

liebe Petra, :)
wäre es auch machbar von der filmtablette was abzuschaben
nein, das ist zu ungenau.
Da du auch von Mirtazapin NW hattest, versuche es besser mit nur 0,5 mg.

Wenn du 15 mg in 40 ml Wasser auflöst (2 Spritzen mit je 20 ml) dann ziehst du 1,3 ml auf und nimmst diese ein.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Mirtazapin abgesetzt - Entzugssymptome

Beitrag von Petra6 » Sonntag, 17.09.17, 19:07

Guten abend..erstmal entschuldigt das ich mich nicht mehr gemeldet habe..und nochmals danke für eure infos..auch bezüglich eindosierung..es geht mir nach wie vor nicht gut..Habe extreme kopfschmerzen..nacken..schwindel..gleichgewichtsstörung und brustenge.derealisierung..und habe noch nicht eindosiert..zu groß ist meine angst...habe grosse bedenken..auch wg der einnahme von sertralin und fluoxetin..da die ssri speziell zu sehn sind..den bericht von jamie..es wird nichts mehr so wie es war..da wurde es mir ganz anders ..diese wellen und fenster machen mir angst...liebe grüße petra
24.04-30.04.17 Einnahme Sertralin 50mg
01.05.17-24.05.17 Sertralin auf 25mg reduziert wegen starken Nebenwirkungen.
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09.06.17 -13.07.17 Einlieferung Klinik
Dort dann ab 14.06.17-05.07.17 Valdoxan 25mg wg starker Benommenheit und Trägheit bis in den Nachmittag..Daraufhin dort abgesetzt..
Im schlechten Zustand nach 5 Wochen entlassen..
Über Hausarzt dann am
01.08.17-02.09.17 Mirtazapin :
01.08-04.08.7,5mg
05.08.-08.08.15mg müde und schlapp dann wieder runter auf
09.08.-21.08.7,5mg müde und schlapp..kopfdruck..unklare Gedanken..keine Konzentration...schwindel..zittern..brustenge..alles sehr extrem
22.08.-27.08.3,75mg
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Petra6
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Re: Mirtazapin abgesetzt - Entzugssymptome

Beitrag von Petra6 » Sonntag, 17.09.17, 19:22

Entschuldigt..ich frag mich was das eindosieren mit mirtazapin denn bringt..wenn die symptome noch vom sertralin. fluoxetin und tavor sind..und evtl von valdoxan?
Was meint ihr..?danke für tipps
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Re: Mirtazapin abgesetzt - Entzugssymptome

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 17.09.17, 19:53

Hallo Petra, :)

Es tut mir leid, dass es dir immer noch so schlecht geht.
Petra6 hat geschrieben:Entschuldigt..ich frag mich was das eindosieren mit mirtazapin denn bringt..wenn die symptome noch vom sertralin. fluoxetin und tavor sind..und evtl von valdoxan?
Die Einnahmen der anderen Medikamente sind zu lange her um sie wieder ein zu dosieren. Erfahrungsgemäß steigt dann das Risiko, dass du sie nicht mehr verträgst oder sie sogar paradox wirken.

Deshalb könntest du es höchstens noch mit dem Mirta versuchen.
Entscheiden musst du das natürlich selbst.

Ich wünsche dir viel Kraft.

LG Ute
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