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Biney84
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Panikanfall langanhaltend aber ohne Höhepunkt - Wirkung der Parox?

Beitrag von Biney84 » Sonntag, 08.10.17, 18:09

Ihr Lieben,

nun eine ganz sau blöde Frage!
Woran merke ich eigentlich, dass die Parox (noch) wirken? Also am Tag kann ich bereits meine Zwangsgedanken besser kontrollieren und es ist so, dass meine Anfälle nun zwar sehr lange anhalten, aber keine "Spitze" mehr haben - es ist eher gleichbleibend schlimm, aber nicht mehr so unkontrollierbar - könnte das schon eine Wirkung des Medikaments sein? Und wenn ja, würde eine Hochdosierung auf 7,5mg ggf. sinnvoll sein?

Danke und seid mir nicht böse, dass ich hier ständig nachfrage, aber ihr helft mir mehr als mein Arzt. (Nichts gegen ihn, er kann nicht alles wissen!)
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Paroxetin auf 5mg hoch-dosiert 2017/09/10
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Re: Rückfall - Paroxetin oder 5-HTP??? HILFE

Beitrag von Gwen » Sonntag, 08.10.17, 22:30

Hallo Biney,

zum Thema Einnahmezeitpunkt: idR lautet die Empfehlung für antriebssteigernde Medikamente, sie morgens einzunehmen. Wenn Du jedoch den Eindruck hast, dass das Paroxetin dich über Tag eher müde macht, könntest Du eine Einnahme am Abend überlegen. (Ich habe beim mir beim Escitalopram, das ja auch ein SSRI ist, paradoxerweise den Eindruck, dass es mich müde macht. Mit sinkender Dosis scheint meine Müdigkeit weniger "bleiern".)

Die Halbwertszeit liegt bei 24 Stunden, hier müsste man also gegebenenfalls überlegen, wie man am geschicktesten wechselt.

Liebe Grüße Gwen
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Re: Rückfall - Paroxetin oder 5-HTP??? HILFE

Beitrag von Muryell » Montag, 09.10.17, 8:35

Liebe Biney,

Ich habe den Eindruck, dass Du dabei bist, Dich zu stabilisieren. :D An Deiner Stelle würde ich nichts ändern, weder den Zeitpunkt der Einnahme noch die Dosis. Aber vielleicht haben die anderen eine andere Meinung, sie haben mehr Erfahrung als ich.

Liebe Grüße und eine schöne Woche

Muryell
Zuletzt geändert von Muryell am Montag, 09.10.17, 14:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Rückfall - Paroxetin oder 5-HTP??? HILFE

Beitrag von carlotta » Montag, 09.10.17, 14:02

Hallo Biney,

ich würde an Deiner Stelle aktuell auch nichts ändern, schon gar keine größeren Dosissprünge wagen. Stabilisierungsprozesse können echt lange dauern und mir scheint, Du bist mittendrin. Es ist schon mal ein Vorteil, dass das Mittel noch greift und nicht paradox wirkt.

Viele denken, man müsse nur ausreichend hoch dosieren, dann werde das schon. Der Schuss geht aber oft nach hinten los, denn ein zuvor medikamentenbedingt angeschlagenes ZNS reagiert auf die Substanzen oft nicht wie erwartet und wird durch Dosissprünge erst recht gestresst.

Falls Du perspektivisch mal etwas ändern willst (sofern das überhaupt nötig ist), dann solltest Du beim Aufdosieren eher in 0,5-mg-Schritten denken.

Liebe Grüße :group:
Carlotta

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Re: Rückfall - Paroxetin oder 5-HTP??? HILFE

Beitrag von Biney84 » Montag, 09.10.17, 14:49

Hallo ihr Lieben,

wieder einmal ganz lieben Dank für eure Tipps.
Ich war heute beim Arzt und habe ihm auf Nachfragen berichtet, dass ich das Paroxat wieder eingeschlichen habe. Er sieht mich an "warum tun sie das?" Ich habe also erklärt was ich hier im Forum gelesen und gelernt habe. Seine Reaktion "....wenn Frauen zu Lesen beginnen...." Nun das brachte mich erst einmal zum Lachen.
Seine Meinung ist, ich solle mich schnellstmöglich stabilisieren - für ihn bedeutet das, dass ich ab Morgen 10mg nehme (was ich nich tue :) ) und dann ab Montag 20mg. Er sagte sei ich einmal stabilisiert ( 1 Jahr ) darf ich ggf, wieder auf 10 mg runter.
Zudem verschrieb er mir Diazepam. Er sagte ich solle 30 Tropfen bei Bedarf nehmen. Auch das werde ich, wie ich schon sagte, vermeiden! Mein Wille ist stark, da ich gestern bemerkte was mich so zurück warf :( Nun muss, nein darf, ich mir einfallen lassen wie eine Lösung her kommt, so dass die Angst mich nicht mehr erinnern muss.

Ich wollte euch nur einmal berichten wie mein Arzt so ist.
Achso, er sagte auch, dass man Tabletten gar nicht zerteilen darf/sollte...da dann nicht gleich viel Stoffe enthalten sind.

Alles in Allem war er aber "lieb" und ich denke er meint es nur gut. Wie ihr sagt - man kann ja selber Informationen suchen. ABER wenn jemand sich auf den Arzt verlässt....is shiete.
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Re: Rückfall - Paroxetin oder 5-HTP??? HILFE

Beitrag von Muryell » Montag, 09.10.17, 14:58

Liebe Biney,

das geht an Deinen Arzt: :sports:

Ich würde mir einen anderen Arzt suchen.

Du bist viel ruhiger. Es freut mich sehr. :D

Liebe Grüße

Muryell
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Re: Rückfall - Paroxetin oder 5-HTP??? HILFE

Beitrag von Biney84 » Montag, 09.10.17, 15:03

Liebste Muryell,

ich richte meinem Arzt den Boxhieb aus :)
Du hast ja Recht - ein anderer Arzt wäre Gold wert, aber was auch zu meinem Problem gehört eben auch: ich bin hier einge "klemmt" in einem kleinem Dorf und wenn mein Mann gerade nicht daheim ist, dann komme ich hier nicht weg, da ich kein Auto habe und ein Bus fährt ganze zwei Mal am Tag :/
Willkommen am Ar*** der Welt
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Angst geht - Zwangsgedanken bleiben :( HELP

Beitrag von Biney84 » Freitag, 13.10.17, 16:04

Hallo ihr Lieben,

ihr hattet recht: ich fühle mich wirklich wieder gefestigter. Ich habe mein Bedarfsmed. nicht angerührt und habe seit einigen Tagen keine Attacke mehr erlebt und habe komischerweise....nein glücklicherweise auch nicht mehr ständig Angst davor. ABER was bleibt bzw. wieder gekommen ist - sind diese, mir bisher unbekannten, Zwangsgedanken des Verlassen Werdens. Gehört das jetzt zu der Angststörung an sich oder sind das wirklich "Zwangsgedanken"? Och menno :( Das macht mich echt traurig. Ich hab das Gefühl der Mist geht nicht mehr - denn ich hab auch keine Idee wie damit umzugehen. Beim Meditieren habe ich weinen müssen, weil die Situation hoch kam wo mein Mann mich wirklich bereits verließ, wegdrücken bringt auch nichts und zulassen und "durchdenken" is auch ne Katastrophe, weil ich merke wie sehr ich in emotional und auch rational "brauche". Ach Leute, muss denn immer wieder ne neue "Aufgabe" dazu kommen? :(
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Bittere Angst - HILFE

Beitrag von Biney84 » Sonntag, 10.06.18, 12:34

Ich weiß, dass das Forum eher dafür gedacht ist an das Ausschleichen zu denken.
Ich war letztes Jahr im Forum da began ich wieder Paroxetin zu nehmen, ich war stabil unter 10mg. Ich hatte zuvor plötzlich Angst vor dem Alleinsein - nun kommt alles wieder. Als ich das letzte Mal 7 Tage allein zu Hause war, war es ein Kampf - heute fuhr mein Mann wieder weg (dieses mal "nur" fünf Nächte) und ich habe das Gefühl verrückt zu werden. Vor allem vor der Nacht fürchte ich mich.
Ich habe heute das erste mal auf mein Diazepam zurückgegriffen und drei Tropfen von meinem Handrücken geleckt. Ich merke rein gar nichts. Nun frage ich mich - was tun?? Im Notfall mehr Tropfen Diazepam nehmen oder mein Paroxetin hochsetzen??
Ich habe Angst auf mich allein gestellt zu sein - ich muss auch für mein Pflegekind da sein.... was ist nur los mit mir? :cry: :cry:
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Re: Bittere Angst - HILFE

Beitrag von Jamie » Sonntag, 10.06.18, 12:48

Hallo Biney, :)

ich erinnere mich an dich.
Es wäre besser, wenn du in deinem alten Thread weiterschreiben würdest; ggf. werden die Moderatoren das noch dort hin verschieben.

Ich denke Angst vor dem Alleinsein (vor allem nachts) ist oft eine Erfahrung aus möglicherweise frühkindlichem Erleben und gehört therapeutisch aufgearbeitet.
Es gibt viele Menschen, die Angst haben nachts allein zu sein, das hängt auch mit unserem verwurzelten Erbe zusammen, dass früher die Nächte immer besonders bedrohlich waren (Angriffe von wilden Tieren und feindlichen Stämmen) - deswegen gab es auch immer Nachtwachen, aber es ist natürlich schon ein Unterschied sich unwohl zu fühlen oder geradezu panisch zu werden.

Meine das nicht böse, aber dagegen wirkt Paroxetin ja anscheinend nicht - es gehört wirklich aufgearbeitet, es wird sonst nie besser werden oder weggehen.

Ich würde auf keinen Fall das Paroxetin hochsetzen, du hast ja bereits Diazepam genommen.
Dass es nicht wirkt weist darauf hin, dass die Dosis vermutlich zu gering ist (3 Tropfen sind ja nicht so viel, 1,5mg). Ich würde gegebenenfalls 3 weitere Tropfen nachnehmen. 10 Tropfen sollten aber auf jeden Fall wirksam sein.
Und dann muss das Benzo wirklich so schnell es geht wieder weggelassen werden, sonst droht bald die Abhängigkeit.

Grüße
Jamie
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Re: Bittere Angst - HILFE

Beitrag von Biney84 » Sonntag, 10.06.18, 13:03

Hallo Jamie,

danke für deine Antwort.
Ich mache gerade eine Therapie und die Therapeutin meinte ich muss nur so oft wie möglich allein durch diese einsamen Nächte und irgendwann merke ich dann, dass mir nichts passiert. Aber ich tue das jetzt schon 7 Monate und ...mein Kopf weiß, dass ich es bisher geschafft habe ABER meine Angst sagt mir, dass es gerade heute Nacht so schlimm wird, dass ich den Notarzt rufe und eingewiesen werde und mein Pflegekind dann weg kommt.
Mein Mann ist gerade vor einer Stunde weg und schon jetzt zittere ich und mein Körper nimmt Anlauf Richtung Anfall und das alles weil ich schon jetzt mit den Gedanken bei der Nacht bin :(
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Re: Rückfall - Paroxetin oder 5-HTP??? HILFE

Beitrag von Gwen » Sonntag, 10.06.18, 14:43

Hallo Biney, ich hab Deine Threads zusammen geführt.
Viele Grüße Gwen
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Re: Rückfall - Paroxetin oder 5-HTP??? HILFE

Beitrag von Biney84 » Sonntag, 10.06.18, 15:07

Danke liebe Gwen!

Ich freue mich, wenn ihr mir eure besten Notfalltechniken nennen würdet. Danke
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Re: Rückfall - Paroxetin oder 5-HTP??? HILFE

Beitrag von lakeSonne1 » Sonntag, 10.06.18, 17:48

hi Biney84,

ich hab das auch alles durch, was du so schilderst.
Die gute Nachricht: Man braucht wirklich keine Medikamente um das wegzubekommen, sie sind eher hinderlich, da sie dich nicht wirklich vorwärts bringen. Sie verdecken nur die Problematik temporär (wenn überhaupt).

Die körperlichen Symptome sind nicht lebensgefährlich oder schädlich.
Sie sind nur Ausdruck eines übers Ziel hinausschießenden Gefahrenabwehrzentrums in deinem Gehirn.
Harmlos, aber sehr, sehr unangenehm und lästig.

Wenn du diesen Panikgefühlen nachgibst und Tabletten (welche auch immer: Benzos, ADs, pflanzliche Mittel) einnimmst, wertest du die PA damit auf und signalisiert deinem Geist und Körper: Sie her, das ist so schlimm das ich was dagegen einnehmen muss ! Und dein Körper wird bei der nächsten Attacke mit noch heftigeren Sympotomen reagieren, da du im ja die Gefährlichkeit durch die Medi-einnahme bestätigt hast.

Lange Rede, kurzer Sinn: Medis sind kontraproduktiv, wenn du diese PA und Angst loswerden willst.
Meine Tipps:

- Keine Medis
- körperliche Symptome ignorieren (wie gesagt; nur lästig, nicht gefährlich)
- die Angst aushalten , sie geht von alleine weg. Und zwar: IMMER !!! Glaub mir, die ist noch nie geblieben, das geht rein physiologisch gar nicht.
- ich hab es als "Trainingslager" betrachtet, wenn ich merkte, daß ein Angstanfall sich anbahnte. Nach dem Motto: "So, jetzt kann ich üben, damit umzugehen!". Wenn man das tut, kehrt man die Machtverhältnisse um: Nicht mehr die Angst hat Macht über mich, sondern ich über sie! Das klappt vielleicht nicht beim ersten mal, aber doch immer öfter. irgendwann sind die PAs und Angstanfälle nur noch lästige Bekannte, die ab und zu auf einen Kurzbesuch vorbeischneien.
- mit der Angst reden; es ist ja dein persönliches Gefahrenabwehrzentrum . Etwa so: "hey, danke das du da bist und mich beschützen willst, aber im Moment ist jetzt echt keine Gefahr in Sicht. Ich werde dich deshalb mal ignorieren, ich glaube das ist ein Fehlalarm. Aber vielen Dank für deine bemühungen mich zu beschützen."


gruß,
lake
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Biney84JamieEvaAna19padma
Diagnose:Angst,PA Sommer 2010
Medi: Citalopram 20 mg, Eindosiert über 4 Wochen , war ok. sonstige Medis: Pantoprazol 20mg abends
2012: Erster misslungener Absetzversuch
2016: 20.3.16 -3.9.16 von 20 auf 15mg
ABDOSIER-PAUSE: 3.9.2016 - 2.3.2017: 15mg
2017:
► Text zeigen
2018:
2.1.18: 10,0mg
.....Tag 1-15 Tag läuft sehr gut
.....Tag 17-20: Übelkeit / Brain Fog, neuro Emos, Einschlafstörung (Cortisolausschüttung) mit dicken, geröteten Händen
.....Tag21-22: Angst, Panik, Neuro-Emos
12.3.18: 9,3mg
.....Tag 1-7 alles ok
.....Tag 8: zurück auf 9,5mg wg. starken Symptomen (Matschbirne, PA, Übelkeit, Zaps, Schlapp)
.....Tag 8-12 Heftige Symptome: Matschbirne, Zaps, PAs
.....13-30 ok
21.4.18: 8,9mg (d.h. Reduktion um 0,6mg)
.....Tag 0-5 ok
.....Tag 6: Neuro Aggressionen, Kopf+Nackenschmerzen, leichte Migräne
.....Tag 7-10 ok
.....Tag 10-16: heiße, dicke und rote Hände beim einschlafen und aufwachen, Migräne, Übelkeit, Matschbirne, Bodyzaps, Übelkeit, Nadelstiche auf Haut, Sehstörungen
.....Tag 17-21: heisse Hände bei Einschlafen
.....Tag 22-23: Angstzustände, leichte Depri
2.6.18: 8,8mg Cita
9.6.18: 8,7mg Cita
15.6.18: Medi-Plan Änderung: Thyronajod auf 25 (von ehemals 50)
20.6.18: 8,6mg Cita
16.7.18: Medi-Plan Änderung: Thyronajod auf 0
17.7.18: 8,5mg Cita: wegen Thyronajod absetzten nur langsames, vorsichtiges Absetzten des Cita. Will Körper nicht überfordern
23.7.18 8,4mg Cita
9.8.18 8,3mg Cita
14.8.18: 8,2mg Cita
26.8.18: 8,1mg Cita

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Re: Rückfall - Paroxetin oder 5-HTP??? HILFE

Beitrag von Biney84 » Sonntag, 10.06.18, 18:06

DANKE!!!!
Das tut mir sehr gut und gibt mir Hoffnung. Es ist schön, dass du das sagst: irgendwann geht es wieder weg - das muss ich mir eintrichtern!!! Denn IM Anfall weiß ich das nicht mehr.
Ich werde das Dia versuchen nicht zu nehmen - ich habe es noch nie gesehen, dass ich damit ja die Panik hervorhebe und sie wichtig nehme.
Dann habe ich fünf Übungstage vor mir :) Bitte schickt mir gute Energie!
Nochmal: danke!!!
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Re: Rückfall - Paroxetin oder 5-HTP??? HILFE

Beitrag von lakeSonne1 » Sonntag, 10.06.18, 19:04

Biney84 hat geschrieben:
Sonntag, 10.06.18, 18:06
irgendwann geht es wieder weg - das muss ich mir eintrichtern!!! Denn IM Anfall weiß ich das nicht mehr.
hi,

ich hab mir 3-4 wichtige Merksätze auf ein Kärtchen geschrieben, das habe ich im Geldbeutel immer bei mir.
In einer PA ist man ja jenseits von gut und böse; dann einfach das Kärtchen raus und ablesen (geht auch mit zittrigen, schwitzigen Händen und bei Chaos im Kopf).

lg lake
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2012: Erster misslungener Absetzversuch
2016: 20.3.16 -3.9.16 von 20 auf 15mg
ABDOSIER-PAUSE: 3.9.2016 - 2.3.2017: 15mg
2017:
► Text zeigen
2018:
2.1.18: 10,0mg
.....Tag 1-15 Tag läuft sehr gut
.....Tag 17-20: Übelkeit / Brain Fog, neuro Emos, Einschlafstörung (Cortisolausschüttung) mit dicken, geröteten Händen
.....Tag21-22: Angst, Panik, Neuro-Emos
12.3.18: 9,3mg
.....Tag 1-7 alles ok
.....Tag 8: zurück auf 9,5mg wg. starken Symptomen (Matschbirne, PA, Übelkeit, Zaps, Schlapp)
.....Tag 8-12 Heftige Symptome: Matschbirne, Zaps, PAs
.....13-30 ok
21.4.18: 8,9mg (d.h. Reduktion um 0,6mg)
.....Tag 0-5 ok
.....Tag 6: Neuro Aggressionen, Kopf+Nackenschmerzen, leichte Migräne
.....Tag 7-10 ok
.....Tag 10-16: heiße, dicke und rote Hände beim einschlafen und aufwachen, Migräne, Übelkeit, Matschbirne, Bodyzaps, Übelkeit, Nadelstiche auf Haut, Sehstörungen
.....Tag 17-21: heisse Hände bei Einschlafen
.....Tag 22-23: Angstzustände, leichte Depri
2.6.18: 8,8mg Cita
9.6.18: 8,7mg Cita
15.6.18: Medi-Plan Änderung: Thyronajod auf 25 (von ehemals 50)
20.6.18: 8,6mg Cita
16.7.18: Medi-Plan Änderung: Thyronajod auf 0
17.7.18: 8,5mg Cita: wegen Thyronajod absetzten nur langsames, vorsichtiges Absetzten des Cita. Will Körper nicht überfordern
23.7.18 8,4mg Cita
9.8.18 8,3mg Cita
14.8.18: 8,2mg Cita
26.8.18: 8,1mg Cita

Emilysofiella
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Registriert: Dienstag, 20.03.18, 21:22

Re: Rückfall - Paroxetin oder 5-HTP??? HILFE

Beitrag von Emilysofiella » Sonntag, 10.06.18, 22:04

Hallo alle zusammen.
Entschuldigt dass ich mich einmische.
Aber ich habe auch Probleme mit der Angst und Panik. Ist es bei euch nicht auch so dass ihr während einer Attacke denkt ihr werdet verrückt?
Ein ganz abscheuliches Gefühl?
Oder dass dieses Gefühl so bleibt?
Wäre es nur die Panikattacke würde ich es besser aushalten 😣
Liebe Grüße und einen schönen Abend
Symptome: Schwindel antriebslosigkeit alle möglichen Symptome); Diagnose:Angst und Depression gemischt.
Depersonalisation seit März 2017 wegen zu schnellem Wechsel von Venlafaxin auf verschiedene andere Medikamente.
Starke Schmerzen im Kopf aber nicht zu vergleichen mit "normalen" Kopfschmerzen.
Medikation: (Paroxetin 30 mg, halbes Jahr oder länger) (>>) (pregabalin 75 mg, halbes Jahr oder länger) >> (usw.)
Zusätzlich: (Wirkstoff Pregabalin 75mg, Start Juni 2017
3 x täglich 75 mg.
Dann reduziert Februar 18 auf
1 x täglich 75 mg pregabalin
Bisherige Absetzversuche: (paroxetin 30mg in 2 Wochen Schritten reduziert.
Von 2008-2017 150 mg Venlafaxin
Ab März 2017 3 verschiedene Anläufe anderer tbl.
Ab September 2017 paroxetin 30mg.
Ab 13.02.18 2 Wochen lang 20 mg
Ab 28.02.18 10 mg alle zwei Tage.
Danach soll ich ganz absetzen.
Habe zum Glück nicht abgesetzt und meinem Arzt nicht vertraut!
Omega 3 ab 23.04.
Nehme nun weiterhin seit März 18 tgl. Paroxetin 10mg.
Ab 30.04.18 10 mg Paroxetin-Hormosan Tropfen
Ab 06.05.18 09 mg Paroxetin-Hormosan Tropfen
- 10.06.18 08 mg Paroxetin-hormosan Tropfen
15.07.18 07 mg Paroxetin # #
19.08.18 06 mg Paroxetin #

Biney84
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Re: Rückfall - Paroxetin oder 5-HTP??? HILFE

Beitrag von Biney84 » Sonntag, 10.06.18, 22:28

Hallo Emilysof,

ich freue mich sehr, dass du dich "einmischst"!!!!
Genau das Gefühl, dass ich gleich irre werde - DAS macht mir die gröbste Angst. Du sprichst mir so aus dem Herzen ...auch dieses "es bleibt dieses Mal so!" ....das stellt sich nie ein und ich meine jedes Mal, dass es wirklich so ist, obwohl es bisher nicht so war.
Darf ich fragen wie die Tropfen wirken? Ist es nur schöner zum dosieren oder wirkt es auch anders?
Erster bewusster Panikanfall: 2002
Auf Insidon eingestellt --> nicht vertragen
Auf Paroxetin 20 mg eingestellt noch 2002
Paroxetin auf 10mg reduziert 2007
Paroxetin abgesetzt 2017/02
Paroxetin wieder eingeschlichen 2017/09/05 2,5mg nach schwerer Panikattacke und vorausgegangenen Zwangsgedanken
Paroxetin auf 5mg hoch-dosiert 2017/09/10
keine Besserung zu spüren, weiterhin starke Zwangsgedanken und Schlafstörungen 2017/09/19
Umstellung auf "altes" L-Thyroxin am 2017/09/21 - seither etwas ruhiger geworden, dennoch weiterhin Schlafstörungen und Zwangsgedanken, weitere Panikanfälle folgten
Eingeschlichen bis auf 10 mg bis zum 01.11.17 - weniger Schlafprobleme, nur in bestimmten Situationen noch Ängste, aber Gefühlskälte zu spüren.

Emilysofiella
Beiträge: 33
Registriert: Dienstag, 20.03.18, 21:22

Re: Rückfall - Paroxetin oder 5-HTP??? HILFE

Beitrag von Emilysofiella » Sonntag, 10.06.18, 22:59

Hallo biney84
Ich habe zum Glück keinen Unterschied zwischen den Tabletten und den Tropfen gemerkt.
Die Tabletten lassen sich nur schwer zerkleinern deshalb bin ich auf Tropfen umgestiegen.
Es ist viel besser zum dosieren.
Liebe Grüße Emily 😊
Symptome: Schwindel antriebslosigkeit alle möglichen Symptome); Diagnose:Angst und Depression gemischt.
Depersonalisation seit März 2017 wegen zu schnellem Wechsel von Venlafaxin auf verschiedene andere Medikamente.
Starke Schmerzen im Kopf aber nicht zu vergleichen mit "normalen" Kopfschmerzen.
Medikation: (Paroxetin 30 mg, halbes Jahr oder länger) (>>) (pregabalin 75 mg, halbes Jahr oder länger) >> (usw.)
Zusätzlich: (Wirkstoff Pregabalin 75mg, Start Juni 2017
3 x täglich 75 mg.
Dann reduziert Februar 18 auf
1 x täglich 75 mg pregabalin
Bisherige Absetzversuche: (paroxetin 30mg in 2 Wochen Schritten reduziert.
Von 2008-2017 150 mg Venlafaxin
Ab März 2017 3 verschiedene Anläufe anderer tbl.
Ab September 2017 paroxetin 30mg.
Ab 13.02.18 2 Wochen lang 20 mg
Ab 28.02.18 10 mg alle zwei Tage.
Danach soll ich ganz absetzen.
Habe zum Glück nicht abgesetzt und meinem Arzt nicht vertraut!
Omega 3 ab 23.04.
Nehme nun weiterhin seit März 18 tgl. Paroxetin 10mg.
Ab 30.04.18 10 mg Paroxetin-Hormosan Tropfen
Ab 06.05.18 09 mg Paroxetin-Hormosan Tropfen
- 10.06.18 08 mg Paroxetin-hormosan Tropfen
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Ana19
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Re: Rückfall - Paroxetin oder 5-HTP??? HILFE

Beitrag von Ana19 » Montag, 11.06.18, 19:37

Hallo ihr lieben, ich gebe mal mein Senf dazu...
In einem anderen Forum bin ich mal zufällig auf ein Bericht einer Frau gestoßen die berichtet hat wie sie ihre PA los geworden ist ...

Also im allgemeinen hatte sie das immer wieder beim Einkaufen und es schlich sich langsam an so wie ihr das beschreibt... sie hatte so die schnauze voll davon das sie den spieß einfach umgedreht hat ... sie hat sich während der PA einfach dem hingegeben sie sagte zu sich selbst ... na und dann Fall ich eben um mir egal ... als die Gegenwehr dann weg war lösten sich diese PA.

So wie Lake das sagt ... die PA sind eben ein Zeichen von einem überforderten System ...

Ich hoffe es hilft euch weiter :)

LG
Ana
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Leben ist zeichnen ohne Radiergummi

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