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Liebe ADFDler,

wir wünschen Euch ein frohes 2021.

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Neu hier und beginne mit Absetzten

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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FlinkerFisch
Beiträge: 1
Registriert: 20.09.2017 22:27

Neu hier und beginne mit Absetzten

Beitrag von FlinkerFisch »

Hey ihr Lieben,

ich bin Moni und habe mich hier angemeldet, da ich seit ca einer Woche kein Citalopram mehr nehme.
Aber erst einmal von vorne.

Ich bin jetzt 28 Jahre alt und nehme seit 3 Jahren Citalopram 20mg täglich. Meine Depressionen haben während eines Besuches eines Kolleges angefangen, als ich dort mein Abitur nachholen wollte. Auf dem normalen Weg hatte ich es leider nicht geschafft. Dieses Erlebnis als Jugendliche, als Einzige im Jahrgang das Abitur nicht geschafft zu haben, hat mich total fertig gemacht. Mein Vater war wahnsinnig enttäuscht von mir und hat tagelang nicht mit mir geprochen. Das war echt ein traumatisches Erlebnis für mich, da mir mein Papa viel bedeutet und er ein Vorbild für mich ist.

Als ich nun mein Abi nachholen wollte, hatte ich wohl Angst, erneut zu versagen. Ich war gut, aber die Angst war einfach zu groß. So bin ich in eine Depression verfallen. Ich war ständig krank, war nur am heulen, nichts hat mehr Freude gemacht und ich kam nicht mehr aus dem Bett. Mein Freund hat immer versucht micht zu motivieren, aber nichts hat mehr geholfen. Meine Hausärztin hatte mich dann vorsichtig darauf aufmerksam gemacht, dass ich unter einer Depression leiden könnte und mir einen Kontakt zu einer Psychologin hergestellt. Daraufhin habe ich eine Gespräch- und Ergotherapie gemacht und mir wurde Citalopram verschrieben. Alles zusammen hat mir sehr gut geholfen, aber das Kolleg habe ich abgebrochen. Stattdessen habe ich das gemacht, was mir wirklich Spaß gemacht hat und geholfen hat. Ich habe mit dem Reiten angefangen und eine Zeit lang als Pferdepflegerin gearbeitet.

So nach und nach hat sich mein Leben wieder geordnet. Jetzt hatte ich schon lange keine Depressionen mehr und habe mitterweile auch meinen Freund geheiratet. Nun war es an der Zeit, die Tabletten ab zu setzten. Ich habe zusammen mit der Psychologin besprochen, langsam die Dosis zu reduzieren. Von 20mg auf 10mg. Ich habe ca 8 Wochen lang 10mg genommen und habe nichts gemerkt von Abestzsymptomen.

Dann bin ich in Urlaub gefahren und habe hin und wieder einfach vergessen die Tabletten zu nehmen. Dann vor ca einer Woche habe ich beschlossen, die Tabletten gar nicht mehr zu nehmen. An den ersten Tagen war alles gut, aber dann hatte ich Symptome wie von einer Grippe. Ich hatte starke Haut- und Knochenschmerzen. Ich war schlapp und habe mich einfach krank gefühlt. Ich habe diese Symptome niemals mit dem Absetzen in Verbindung gebracht, aber nachdem ich keinen Schnupfen usw. bekommen habe, habe ich eine Zusammenhang gesehen.

Dann bekam ich zu den Hautschmerzen auch starke Magenschmerzen und Durchfall. Egal was ich gegessen habe, auch Suppe, blieb nicht drin. Die Nächte waren der Horror. Bei jeder Bewegung habe ich Bauchkrämpfe bekommen und musste sofort aufs Klo rennen. Diesen Durchfall hatte ich ungefähr 4 Tage, bis heute. Heute hat mir mein Mann dann Imodium akut besorgt und die haben sofort gewirkt. Der Durchfall ist weg, aber einen Druck auf dem Magen habe ich noch immer. Was gestern dann noch angefangen hat ist starker Schwindel. Der ist heute noch viel schlimmer geworden. Keine Bewegung kann ich machen, ohne dass es mir schwindelig wird. Und durch den Schwindel wird mir schlecht. :vomit: Auch bin ich sehr weinerlich und emotional geworden. Wegen jeder Kleinigkeit, ob Freude oder Trauer, fange ich sofort an zu heulen. Selbst wenn ich nur einen Bericht im Fernseher sehe.
Ich bin gespannt, was noch so kommt.

Was sind denn eure Erfahrungen? Gibt es hier auch jemanden, dem das Absetzten auch so auf den Magen und die Verdauung schlägt? Und sollte man deshalb zum Arzt, oder einfach abwarten und durchstehen?
Ich hoffe ich finde hier Gleichgesinnte. :)

Liebe Grüße und gutes Durchhalten
Moni
Zuletzt geändert von padma am 21.09.2017 13:03, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Absätze wegen der besseren Lesbarkeit eingefügt
Seit 2014: wegen Depressionen 20 mg täglich Citalopram genommen
Seit Juli 2017: angefangen zu reduzieren von 20mg auf 10 mg citalopram: keine Probleme
Im August 2017: die Einnahmen von 10mg ab und an vergessen zu nehmen: immer noch keine Probleme
15.09.2017: citalopram komplett abgesetzt: starke Absetzungssymptome, vorallem Verdauungsprobleme
Anikke
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Re: Neu hier und beginne mit Absetzten

Beitrag von Anikke »

guten morgen moni,
herzlich willkommen im forum. gut dass du hier her gefunden hast.
du hast viel zu schnell abgesetzt und bist quasi gerade im kaltentzug, die ganzen Symptome, die du beschreibt, klingen sehr klassisch.
wenn du ein wenig hier im forum stöberst, findest du eine symotomliste, auf der deine sicherlich finden wirst.
Verdauungsbeschwerden, Schwindel und die starke Emotionalität sind sehr typisch. Die wenigsten Ärzte kennen sich wirklich Mit absetzsymptomen aus.
hier wird empfohlen, nur 10% der letzten dosis zu reduzieren und diese 4-6 Wochen zu halten.
dir würde ich raten, eine kleine Dosis wieder regelmäßug einzunehmen und zu schauen ob du dich wieder stabilisierst, und dann wirklich langsam auszuschleichen.
es meldet such sicherlich noch jmd vom Team bei dir mit genaueren Empfehlungen.
ich wünsche dir dass diese ganzen Symptome sich ganz schnell bessern :-)
liebe grüße anikke
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Muryell
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Re: Neu hier und beginne mit Absetzten

Beitrag von Muryell »

Liebe Moni,

willkommen im Forum!
Wie Anikke bereits geschrieben hat, hast Du zu schnell abgesetzt. Deine Beschwerden sind typische Absetzsymptome.
Das Team hat eine Liste mit den Absetzsymptomen bereitgestellt. http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... te#p168310

Vielleicht wäre es sinnvoll, Dein Medikament wieder einzudosieren, um die Beschwerden abzufangen. Warte ein bisschen, bis sich die anderen mit konkreten Vorschlägen melden. Ich kenne mich nicht so gut aus.

Gute Besserung

Muryell
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Ululu
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Re: Neu hier und beginne mit Absetzten

Beitrag von Ululu »

Hallo Moni, :)

auch von mir noch herzlich willkommen im Forum.

Schön, dass du hergefunden hast und das Medikament absetzen willst.
Psychopharmaka(PP) können leider nicht heilen, sondern im besten Fall Symptome deckeln.
Allerdings verändern sie den Stoffwechsel im Gehirn und werden dort fest eingebaut.
Das hat zur Folge, dass dein zentrales Nervensystem massiv aus dem Gleichgewicht geraten kann, wenn du das Mittel plötzlich oder zu schnell absetzt. Da du, wie Anikke :) schon ganz richtig erwähnt hat, einen Kaltentzug hingelegt hast, leidest du im Moment unter Absetzerscheinungen.

Ich würde auch nicht versuchen diese auszusitzen, das kann schwer daneben gehen und die Symptome können schlimmer werden und Monate oder sogar Jahre anhalten. Leider haben wir hier einige Betroffene denen es so geht. :x Oftmals verdanken sie diese Situation ihren Ärzten, die meist viel zu schnell absetzen lassen und zum größten Teil die schwerwiegenden Absetzerscheinungen leugnen.

An deiner Stelle würde ich das Medikament vorsichtig wieder ansetzen und dann langsam ausschleichen.
Um dir zu einer genauen Dosis raten zu können, müsste ich aber wissen, wann du deine letzte Dosis genommen hast und wie viel das war (wenn ich das richtig verstanden hab 10 mg ?).
Lege doch bitte eine Signatur an. Wenn du noch andere Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel nimmst, gib das bitte auch an. Das kann durchaus wichtig sein.
Die Signatur erstellst du in deinem persönlichen Bereich (wenn du rechts oben auf deinen Namen gehst).

LG Ute
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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
Lisamarie
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Re: Neu hier und beginne mit Absetzten

Beitrag von Lisamarie »

Hallo Moni, wenn du erst seit einer Woche auf 0 bist, würde ich heute wieder mit ca 5 mg anfangen und dann mindestens vier bis sechs Wochen abwarten bis du dich wieder stabilisiert hast und dann langsamer abzusetzen , wir hier im Forum setzen alle vier bis sechs Wochen höchstens 10 % ab.

Ich würde nicht länger warten um wieder mit der Einnahme zeitnah beginnen, alle Symptome sind uns als Absetzprobleme bekannt, auch deine scheinbare Grippe war eine Absetzgrippe und ein Zeichen dafür das du durch das Kaltabsetzen ein gereiztes ZNS hast, ich schick dir mal Infos zum lesen mit. Leider kann dir niemand sagen wie lange Absetzprobleme anhalten, da ist von wochenlang bis jahrelang leider alles drin.

http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=12880
Lg Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:

[spoil]Dosis vor dem 13.03.14 6,5 Tabletten a 15 mg 97,5 Ozapepam ca. 49 Diazepam
Seit dem 13.03 . Auf 6 runterdosiert 90 Ozapepam entspricht ca. 44 Diazepam dann bis zum 4.7 linar ohne große Probleme bis auf 60 Oxazepam (ca. 30 Diazepam )abgesetzt alle 4 Wochen 10%
04.07 auf 4. reduziert. 60. Oxazepam entspricht ca. 30. Diazepam
30.07 auf 3.75 reduziert 56,25. Oxazepam entspricht ca. 28.13 Diazepam
10.09 zu Mikrotapering entschlossen , ein Krümmelchen abgesetzt.
Bis zum 22.10. Krümmelweise abgesetzt ungefähr jetzt bei 28 mg Diazepam
01.11 einen weiteren Krümmel abgesetzt...

1.12einen weiteren Krümmel abgesetzt ca.26 mg Diazepam (umgerechnet) bis zum 30.12. auf ungefähr 22 .5 mg.
24.01 einen Krümmel weniger
14.02 weiterer Krümmel Abgesetzt ungefähr bei 22 mg Diazepam
20.04 10% abgesetzt
08.06. weiteren Krümmel
15.06 weiteren Krümmel
06.07. weiterer Krümmel
22.07. 1 ml abgesetzt 0,25 Wirkstoff ungefähr auf 18 mg Diazepam
Drei erneute Absetzversuche gescheitert. 1 mg erhöht.
25.09 1ml abgesetzt 0,25 mg
13.10 1 ml abgesetzt unglaubliche 0,25 mg :schnecke:
13.11 1ml 0,25 mg = 18,5 mg
25.11 2,5 mg = 16 mg Diazepam
11.12 1 mg abgesetzt jetzt auf ungef. 15 mg :o
13.01. bis 21.06.16 in 0,25 mg Schritten runter auf 12,5 mg

29.08.16 1 ml weniger 0,25 mg 12,25 mg Diazepam
20.09.16 1 ml weniger 0,25 mg. 12 mg Diazepam
10.10.16 - 0,25 mg. 11,75 mg Diazepam
20.10.16. -0,25 mg. 11,5. mg Diazepam
10.11.16. -0,25 mg. 11,25. mg Diazepam
22.11.16. -0,25 mg 11 mg Diazepam
12.12.16. -0,25 mg. 10,75. mg Diazepam
31.12.16 -0,25 mg 10,5 mg Diazepam das erste mal keine Entzugsymthome
13.1. 17 -0,5 mg 10 mg Diazepam yippy 40 mg Abgesetzt
8.3.17 -0,25 mg 9.75 mg Diazepam
14.4.17. -0,25 mg. 9,5 mg
3.5. 17 -0,25 mg 9,25 mg
16.7.17. -0,25 mg 9 mg
12.8.17. -0,25 mg 8,75
12.9.17. 8,5 mg
25.10.17 - 0,25 mg 8.25 mg
31.11. 8. mg
26.01.18. – 0,5 mg. 7,5 mg
02.03.18 5 mg
28.8. 18. 4;75 mg
27.11.18 Schrittweise abdosieren bis. 4 mg
16.01.19. 3.5 mg
27.02.19. 3 mg
29.03. 2,5 mg
25.6. 1,5 mg
Seit Mitte November auf 0.
Benedikt24
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Re: Neu hier und beginne mit Absetzten

Beitrag von Benedikt24 »

Hallo liebe Moni,

ich möchte Dich recht herzlich im ADFD begrüßen. Es ist schön das Du da bist. Und Du so offen berichtest. Es tut mir leid, dass Du Absetz-Symbtome hast.
Mich würde einmal interessieren, wie Du mit Deiner Psychotherapie voran kommst. Kannst Du an den Ursachen Deiner Depression arbeiten. Alles klingt ja danach. Dein Leben hat mit heiraten (Liebe), Urlaub, Reiten, einen neuen Focus erhalten.
Wenn Du fertig bist - hast Du "nur" noch das Zeug langsam Abzudosieren. Ich bin sicher, dass Dir das gelingt. Ich kann mir nicht helfen.

Sei herzlich gedrückt von mir.

Benedikt.
2007 erste Psychotherapiegespräche - ich war nicht arbeitswillig
12/2008 Lebenskrise, Aufnahme psychosomatische Klinik 6 Wochen (Diagnose: manisch/depressiv)
3/2009 Psychotherapiegespräche - ich war nicht arbeitswillig
2009 Wahnvorstellungen, manische/depressive Phasen
11/2009-9/2014 Haft
2010 - Ende 2011 Aufdosierung auf 200 mg Seroquel (Panik und Wahnvorstellungen - ich nahm mal Seroquel- mal nicht, Vertrauen hatte ich keins)
Nehme seit 2012 Olanzapin (auf Grund einer (Absetz)Psychose) (wurde in Psychatrie eingewiesen) Grund der Psychose: Traumata - noch nicht bearbeitet
Von 2012-2015, 15 mg Olanzapin (40 kg Gewichtszunahme)
2015 Absetzversuch auf 0 (gescheitert nach Arztempfehlung) Absetz- Psychose!
2015 wieder hoch auf 15 mg
Anfang 2016 auf 10 mg (ging gut)
12/2016 5 Tage mit 5 mg Olanzapin (laienhaft zerbrochen!) Große Absetzproblematik Danach auf 10 mg hochdosiert.
Seit Kindertagen diverse Asthmamittel (bis heute), Zaditen, Viani 50/250, Ditec, Salbutamol, Ultibro Breezhaler
Kortisonbehandlung über viele Jahre (Asthma, Morbus Crohn) seit 2008 nicht mehr.
Reduzierung von 10 mg Olanzapin - auf 9 mg (12.1.17)
Seit 20.1.17 schnell fettende Haare; Seit 2.2.17 Zittern in den Finger; 8.2.17 kein Zittern mehr
Reduzierung von 9 mg Olanzapin auf 8 mg (12.2.17)
Reduzierung von 8 mg Olanzapin auf 7 mg (12.3.17)
Es wurden am 14.3.17 schlechte Leberwerte, Vitamin D, Folsäure und B12- Mangel festgestellt.
Reduzierung von 7 mg Olanzapin auf 6 (15.4.17)
Reduzierung von 6 mg Olanzapin auf 5 mg (15.5.17)
22.6.17 Leberwerte verbessert (durch Olanzapin-Reduktion,Verzicht auf Alkohol und Mariendiestel-Präparat. Zinkamin schadet auch nicht.) Durch Zinkamin keine schnell fettende Haare
20.6.17 Reduzierung von 5 mg auf 4 mg Olanzapin
Durch Reduzierung fühle ich mich insgesamt aktiver und lebendiger.
Seit Januar 2017, gehe ich 1x monatlich zum Therapeutischen Malen bei einer Kunsttherapeutin. (6h) Durch die Bilder kann ich meine Gefühle zum Ausdruck bringen. Den Gefühlsstau später auflösen und wieder fühlen. (Angst, Verlassenheit, Wut, Demütigung) Die Bilder nehme ich zum Therapeuten mit. Dort werden sie im geschützten Rahmen besprochen und ich durchlebe den dargestellten Ausdruck des Bildes dann bewusst- was vorher unbewusst durch das Malen geschah. So kann ich Verdrängtes wieder aktivieren.Therapie ist anstrengend. 1-2 Tage hat meine Seele dann noch zu tun. Die Arbeit (6 h täglich) stabilisiert mich wieder, holt mich ins Jetzt zurück.
5.7.17 Meine Psychotherapie wurde verlängert. Um 140 h. Insgesamt:300 h von 2014-2022.
25.7.17 Reduktion 4 mg auf 3 mg Olanzapin
25.8.17 Reduktion 3 mg auf 2,5 mg Olanzapin
5.9.17 Probleme mit der Wahrnehmung, (Ich - Umgebung) (Schizophrenie) kann es aber aushalten. Bleibe bei 2.5 mg.
30.10.17 Reduktion von 2.5 mg auf 2,25 mg Olanzapin Probleme mit der Wahrnehmung vorhanden, aber verantwortbar.
1.12.17 Reduktion von 2,25 mg auf 2 mg Olanzapin Probleme mit Wahrnehmung vorhanden, manische und depressive Phasen. Bei schlechten Phasen ist aber alles unter Kontrolle. Keine Gefahr für mich und andere.
6.12.17 Leberwerte halbierte Verbesserung (noch nicht gut)
9.12.17 Habe beim Therapeutischen Malen: Mutter-Kind Übertragung
24.12.17 Reduziere Selbstgespräche und Sexualität
1.1.18 Reduziere von 2 mg auf 1,8 mg Olanzapin
23.1.18 Erhöhung von 1,8 auf 2 mg Olanzapin
paar Tage auf 0 keine gute Verfassung
20.2.18 Aufdosierung 2,5 mg
20.3.18 Stabilisierung bei 2,5 mg Olanzapin
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