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Sertralin zu schnell abgesetzt, wieder einnehmen?

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Monasan
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Sertralin zu schnell abgesetzt, wieder einnehmen?

Beitrag von Monasan »

Hallo Zusammen,

ich bin froh, auf dieses Forum gestoßen zu sein, da ich momentan Probleme mit meinem Medikament habe und Rat benötige.

Ich habe nun ca. ein Jahr lang 3 verschiedene ADs eingenommen aufgrund meiner Angststörung (musste aufgrund erhöhter Leberwerte usw. das Medikament 2x wechseln und war anfangs bei Citalopram, anschließend bei Venlafaxin und zuletzt nun bei Sertralin). Sertralin hatte ich vor Monaten täglich jeweils 100mg eingenommen, irgendwann nach Rücksprache mit meinem Arzt beschloss ich dann, da es mir auch besser ging durch meine Psychotherapie es langsam auszuschleichen.

Von den 100mg Sertralin bin ich dann also zunächst runter auf 75 mg, was ich ein paar Wochen lang so beibehielt und keine Probleme verspürte. Anschließend bin ich von den 75mg auf 50mg runter, auch wieder ein paar Wochen so beibehalten und keine Probleme. Dann bin ich von den 50mg runter auf 25mg und letztlich von den 25mg runter auf 12,5 mg. Bis dahin hatte ich keinerlei Probleme, alles lief gut soweit.

Die 12,5mg habe ich nun auch einige Wochen weiterhin so eingenommen bis ich zu dem Entschluss kam, das Medikament nun ganz abzusetzen. Das ist jetzt nun ganze 1 1/2 Wochen her.

Nun hatte ich bereits nach 2, 3 Tage ohne Sertralin heftige Symptome erhalten, extremen Schwindel, Herzrasen, Gleichgewichtsstörungen, Kreislaufprobleme, das alles so sehr, dass das auf der Arbeit nicht tragbar war und ich mich krankschreiben lassen musste.

Da es heute immer noch nicht besser wurde und ich eben beim Einkaufen eine heftige Panikattacke bekam habe ich nun nach 1 1/2 Wochen ohne Sertralin gerade eben eine 6mg Dosis eingenommen, da ich nun öfters gelesen habe, dass man das Medikament oft viel zu schnell absetzt. Bisher spüre ich leider noch nicht wirklich, dass es mir besser geht.

Meine Frage ist nun, kann es nach 1 1/2 Wochen Pause nun zu Problemen mit dem Medikament kommen? Da man manchmal so wie ich gehört habe, dass Medikament nach einer Pause nicht mehr verträgt.

Könnt ihr mir vlt. Tipps geben, ob die 6mg ok sind oder ob ich doch wieder auf die 12,5 mg gehen soll, was ja meine letzte Dosierung war mit der ich auch keine Probleme hatte?
Eigentlich wollte ich von dem Sertralin ganz runter kommen und dachte nun, dass die 6mg vlt. auch schon ausreichen, damit es mir wieder besser geht und ich das Ganze doch viel länger ausschleichen muss.

Wie lange wird es ungefähr dauern, bis die Absetzerscheinungen nachlassen, nachdem ich nun wieder Sertralin einnehme? Da ich vorhabe, am Montag wieder zu arbeiten, hoffe ich, dass sich bis dahin die Symptome wieder gelegt haben, wenn ich Sertralin nun wieder einnehme.

Kann es sein, dass ich durch die 1 1/2-wöchige Pause nun zusätzlich noch Nebenwirkungen durch die erneute Einnahme erhalte oder ist das Sertralin evtl. noch so in den Fettzellen usw. gespeichert, dass mein Körper sich nicht mehr erneut daran gewöhnen muss?

Ich danke euch schon im Voraus für Ratschläge und Tipps. :)

Monasan
Zuletzt geändert von Jamie am 11.10.2017 14:06, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Absätze zur besseren Lesbarkeit eingefügt
Don't worry be happy :)

- Diagnose: Angststörung / Soziale Phobie und daraus resultierende depressive Episode, Phase
- September 2016 20mg Citalopram
- Mitte Oktober 2016 Umstellung auf Venlafaxin -> insgesamt auf 150mg pro Tag
- März/April 2017 Umstellung auf Sertralin, von anfangs 75mg auf 100mg
- Mai/Juni anschließendes Ausschleichen von Sertralin, 100mg auf 75mg, 75mg auf 50mg, 50mg auf 25mg, 25mg auf
12,5mg, jeweils über ca. 4 Wochen

- Citalopram hatte auch nach 6 Wochen keine Wirkung gezeigt und mich sehr schlapp gemacht
- Venlafaxin ließ meine Leberwerte ansteigen, allerdings hatte ich das Medikament ansonsten ganz gut vertragen,
zum Ende hin kam aber extreme Müdigkeit hinzu
- Sertralin hatte ich anfangs bei 75mg gut vertragen, woraufhin auf 100mg erhöht wurde -> Hierbei bekam ich dann
Schlafstörungen, weshalb es wieder auf 75mg reduziert wurde. Da es mir zu dem Zeitpunkt aber sonst immer besser
ging durch Psychotherapie usw. hatte ich nach ärztlicher Rücksprache dann auch beschlossen, das Medikament von nun
an ganz auszuschleichen, da ich auch in der ganzen Zeit insgesamt 10kg trotz Sport zugelegt habe und das für mich
sehr ausschlaggebend war, von dem Ganzen endlich wegzukommen...

- 1 1/2 Wochen auf Null von Sertralin
- seit Mittwoch 11.10. wieder 6mg Sertralin morgens

- War in der Zeit seit Oktober 2016 auch in stationärer Behandlung, insgesmat 4 1/2 Wochen
Benedikt24
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt, wieder einnehmen?

Beitrag von Benedikt24 »

Hallo Monasan,

herzlich willkommen hier bei uns im Forum. Schön das Du abgesetzt hast. Aber ganz schön zu groß, Deine Schritte. :shock:

Es gibt zeitliche Fristen die eingehalten werden müssen, zur Wiedereindosierung. Diese werden Dir sehr liebe und kompetente Forumsmitglieder aufschreiben. Ich kann das nicht. Wenn Du Dich wieder stabilisiert hast, verfahre bitte mit der Absetzmethode: 5-10% aller 4-6 Wochen. Bei entsprechenden Wohlbefinden. Bitte nicht schneller. Das kann sonst zu Problemen im zentralen Nervensystem führen. Auch noch nach Monaten.

Bei welcher Menge Du wieder eindosieren solltest .... auch das sagen Dir gute Forumsteilnehmer. :)

Aber mache es zukünftig - wie die Schnecken, langsam aber stetig. Das führt zum Erfolg! :schnecke:

Es kann manchmal bissel dauern bis sich Fachleute melden.

Sei herzlich gedrückt von mir. :hug:

Benedikt

Wenn Du was Gutes tun möchtest:

erstelle bitte eine Signatur. Damit andere Forumsmitglieder gleich im Überblick sehen - wann welches Medikament, mit welcher Dosis eingenommen wurde und wie lange. Und welche Probleme es wann gab. Auch interessant sind andere Krankheiten und die entsprechenden Medikamente.

Eine Signatur erstellt man so: gehe bitte rechts oben auf Deinen Namen (Nick) dann auf den persönlichen Bereich- Profil - und dann Signatur erstellen.
2007 erste Psychotherapiegespräche - ich war nicht arbeitswillig
12/2008 Lebenskrise, Aufnahme psychosomatische Klinik 6 Wochen (Diagnose: manisch/depressiv)
3/2009 Psychotherapiegespräche - ich war nicht arbeitswillig
2009 Wahnvorstellungen, manische/depressive Phasen
11/2009-9/2014 Haft
2010 - Ende 2011 Aufdosierung auf 200 mg Seroquel (Panik und Wahnvorstellungen - ich nahm mal Seroquel- mal nicht, Vertrauen hatte ich keins)
Nehme seit 2012 Olanzapin (auf Grund einer (Absetz)Psychose) (wurde in Psychatrie eingewiesen) Grund der Psychose: Traumata - noch nicht bearbeitet
Von 2012-2015, 15 mg Olanzapin (40 kg Gewichtszunahme)
2015 Absetzversuch auf 0 (gescheitert nach Arztempfehlung) Absetz- Psychose!
2015 wieder hoch auf 15 mg
Anfang 2016 auf 10 mg (ging gut)
12/2016 5 Tage mit 5 mg Olanzapin (laienhaft zerbrochen!) Große Absetzproblematik Danach auf 10 mg hochdosiert.
Seit Kindertagen diverse Asthmamittel (bis heute), Zaditen, Viani 50/250, Ditec, Salbutamol, Ultibro Breezhaler
Kortisonbehandlung über viele Jahre (Asthma, Morbus Crohn) seit 2008 nicht mehr.
Reduzierung von 10 mg Olanzapin - auf 9 mg (12.1.17)
Seit 20.1.17 schnell fettende Haare; Seit 2.2.17 Zittern in den Finger; 8.2.17 kein Zittern mehr
Reduzierung von 9 mg Olanzapin auf 8 mg (12.2.17)
Reduzierung von 8 mg Olanzapin auf 7 mg (12.3.17)
Es wurden am 14.3.17 schlechte Leberwerte, Vitamin D, Folsäure und B12- Mangel festgestellt.
Reduzierung von 7 mg Olanzapin auf 6 (15.4.17)
Reduzierung von 6 mg Olanzapin auf 5 mg (15.5.17)
22.6.17 Leberwerte verbessert (durch Olanzapin-Reduktion,Verzicht auf Alkohol und Mariendiestel-Präparat. Zinkamin schadet auch nicht.) Durch Zinkamin keine schnell fettende Haare
20.6.17 Reduzierung von 5 mg auf 4 mg Olanzapin
Durch Reduzierung fühle ich mich insgesamt aktiver und lebendiger.
Seit Januar 2017, gehe ich 1x monatlich zum Therapeutischen Malen bei einer Kunsttherapeutin. (6h) Durch die Bilder kann ich meine Gefühle zum Ausdruck bringen. Den Gefühlsstau später auflösen und wieder fühlen. (Angst, Verlassenheit, Wut, Demütigung) Die Bilder nehme ich zum Therapeuten mit. Dort werden sie im geschützten Rahmen besprochen und ich durchlebe den dargestellten Ausdruck des Bildes dann bewusst- was vorher unbewusst durch das Malen geschah. So kann ich Verdrängtes wieder aktivieren.Therapie ist anstrengend. 1-2 Tage hat meine Seele dann noch zu tun. Die Arbeit (6 h täglich) stabilisiert mich wieder, holt mich ins Jetzt zurück.
5.7.17 Meine Psychotherapie wurde verlängert. Um 140 h. Insgesamt:300 h von 2014-2022.
25.7.17 Reduktion 4 mg auf 3 mg Olanzapin
25.8.17 Reduktion 3 mg auf 2,5 mg Olanzapin
5.9.17 Probleme mit der Wahrnehmung, (Ich - Umgebung) (Schizophrenie) kann es aber aushalten. Bleibe bei 2.5 mg.
30.10.17 Reduktion von 2.5 mg auf 2,25 mg Olanzapin Probleme mit der Wahrnehmung vorhanden, aber verantwortbar.
1.12.17 Reduktion von 2,25 mg auf 2 mg Olanzapin Probleme mit Wahrnehmung vorhanden, manische und depressive Phasen. Bei schlechten Phasen ist aber alles unter Kontrolle. Keine Gefahr für mich und andere.
6.12.17 Leberwerte halbierte Verbesserung (noch nicht gut)
9.12.17 Habe beim Therapeutischen Malen: Mutter-Kind Übertragung
24.12.17 Reduziere Selbstgespräche und Sexualität
1.1.18 Reduziere von 2 mg auf 1,8 mg Olanzapin
23.1.18 Erhöhung von 1,8 auf 2 mg Olanzapin
paar Tage auf 0 keine gute Verfassung
20.2.18 Aufdosierung 2,5 mg
20.3.18 Stabilisierung bei 2,5 mg Olanzapin
Monasan
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt, wieder einnehmen?

Beitrag von Monasan »

Hallo Benedikt,

danke schon mal für deine Antwort. Dass mit dem zu schnellen Absetzten hatte ich irgendwie schon befürchtet... :roll:

Seitdem ich nun vorhin die 6mg Tablette nachgenommen habe, habe ich noch nicht wirklich viel gemerkt, außer dass ich zwischenzeitlich kurzes Herzrasen hatte und mich mal wieder hinlegen musste... aber ob das nun von der nachgeholten Tablette kommt oder noch von den Absetzerscheinungen...

Ich hoffe einfach, dass sich das ganze langsam wieder einpendelt und ich hoffentlich im Laufe des Tages oder morgen schon etwas Besserung spüre und die 6mg die richtige Wiedereinstiegsdosierung sind und keine weiteren Nebenwirkungen noch erhalte. :shock: :cry:
Don't worry be happy :)

- Diagnose: Angststörung / Soziale Phobie und daraus resultierende depressive Episode, Phase
- September 2016 20mg Citalopram
- Mitte Oktober 2016 Umstellung auf Venlafaxin -> insgesamt auf 150mg pro Tag
- März/April 2017 Umstellung auf Sertralin, von anfangs 75mg auf 100mg
- Mai/Juni anschließendes Ausschleichen von Sertralin, 100mg auf 75mg, 75mg auf 50mg, 50mg auf 25mg, 25mg auf
12,5mg, jeweils über ca. 4 Wochen

- Citalopram hatte auch nach 6 Wochen keine Wirkung gezeigt und mich sehr schlapp gemacht
- Venlafaxin ließ meine Leberwerte ansteigen, allerdings hatte ich das Medikament ansonsten ganz gut vertragen,
zum Ende hin kam aber extreme Müdigkeit hinzu
- Sertralin hatte ich anfangs bei 75mg gut vertragen, woraufhin auf 100mg erhöht wurde -> Hierbei bekam ich dann
Schlafstörungen, weshalb es wieder auf 75mg reduziert wurde. Da es mir zu dem Zeitpunkt aber sonst immer besser
ging durch Psychotherapie usw. hatte ich nach ärztlicher Rücksprache dann auch beschlossen, das Medikament von nun
an ganz auszuschleichen, da ich auch in der ganzen Zeit insgesamt 10kg trotz Sport zugelegt habe und das für mich
sehr ausschlaggebend war, von dem Ganzen endlich wegzukommen...

- 1 1/2 Wochen auf Null von Sertralin
- seit Mittwoch 11.10. wieder 6mg Sertralin morgens

- War in der Zeit seit Oktober 2016 auch in stationärer Behandlung, insgesmat 4 1/2 Wochen
Monasan
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt, wieder einnehmen?

Beitrag von Monasan »

kurzes Update:

gerade als ich aufgestanden bin ist mir ultra schwindelig geworden, alles dreht sich. Ich glaub langsam, dass das nun doch schon von der Tablette kommt....... ich hatte gehofft, dass mein Körper noch an Sertralin gewohnt ist.
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt, wieder einnehmen?

Beitrag von Monasan »

Oder ist das evtl. ein Zeichen dafür, dass ich doch die 12,5 mg wieder benötige? Da ich die 12,5mg ca. 5 Wochen lang nahm dachte ich vorhin es wird schon ausreichen, wenn ich jetzt einfach 6mg nehme.
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Jamie
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt, wieder einnehmen?

Beitrag von Jamie »

Hallo Monasan,

willkommen im Forum :)

Du warst knapp 10 Tage auf Null, ich finde die von dir gewählte Startdosis von 6mg eigentlich gut.
Aufdosieren kann man immer noch, zu jedem beliebigen Zeitpunkt.

Es ist ein häufiger Fehler ängstlicher "Neu-Foristen", jede Änderung des Befindens (auch Verschlechterung) sofort auf die Wiedereinnahme oder eine falsche Dosis zu schieben.
Dein ZNS ist sehr gereizt und der Schwindel nach dem Aufstehen kann zig Ursachen haben; er muss weder bedeuten, dass du das Sertralin nicht mehr verträgst, noch dass die Dosis nicht passt.
Darf ich fragen, wie du die 6mg hinbekommst? Tablettenteiler?

Du wirst dich auf ein paar ruckelige Tage einstellen müssen, auch Wiedereindosierungen machen dem ZNS Stress und nicht bei jedem greift die Wiedereinnahme innerhalb von wenigen Stunden oder zwei, drei Tagen.
Wichtig ist zu beachten, was die Symptome machen. Eine echte Unverträglichkeit äußert sich nach der Einnahme durch starke Erregung, Panik, Herzrasen etc. Wenn das so wäre, bitte Rücksprache halten,dann würden wir dir vermutlich empfehlen auf 3mg zu gehen und zu schauen, was dann passiert.

Es war aber auf jeden Fall richtig, es wieder mit einer kleinen Dosis Sertralin zu probieren!
Das hast du intuitiv richtig gemacht. :fly:

Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt, wieder einnehmen?

Beitrag von padma »

hallo Monsan, :)

auch von mir willkommen im ADFD.

Du hast mit den 6 mg alles richtig gemacht.
Du warst nur 1 1/2 Wochen auf 0, da ist es sehr unwahrscheinlich, dass du es nicht mehr verträgst.

Eine Wiedereindosierung ist zunächst auch Stress für das ZNS, daher kann es zu vorübergehend verstärkten Symptomen kommen, bis die Wiedereindosierung greift. Hab etwas Geduld und versuche dich nicht allzu sehr auf die Symptome zu konzentrieren.

Falls noch nicht geschehen, lies dich bitte hier ein http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=12880

liebe Grüsse,
padma

überschnitten mit Jamie :)
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt, wieder einnehmen?

Beitrag von Monasan »

Danke für die Antworten :)

Ja, also ehrlich gesagt zerteile ich die Tabletten momentan mit einem scharfen Messer, ist also auch etwas schwer, genau 6mg zu zerteilen... :roll: :party:

Da bin ich aber schon mal beruhigt, dass es die richtige Entscheidung war, das Sertralin doch wieder einzunehmen.

Also ich hatte nach der Einnahme jetzt schon immer mal wieder Herzrasen und starken Schwindel, wobei ich nicht genau sagen kann, ob das nun von der Tabletten kam oder generell von den Kreislaufproblemen noch seit dem Absetzen.

Heißt das also, dass ich jetzt einfach mal weiterhin die 6mg einnehme und schaue, ob es sich die Tage wieder reguliert? Wie lange sollte ich in etwa diese Dosis nehmen?

Falls ich nun doch morgen nach der Einnahme feststellen sollte, dass es durch die Tablette nicht besser wird, sollte ich dann trotzdem noch bei den 6mg bleiben oder erhöhen oder noch runter gehen?

Danke :party2:
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt, wieder einnehmen?

Beitrag von padma »

hallo Monasan, :)

bleib jetzt bitte zunächst 10 - 14 Tage auf der Dosis, erst dann kann man sehen, ob sie passend ist. Es sei denn es treten starke Symptome auf, dann melde dich bitte.
Ja, also ehrlich gesagt zerteile ich die Tabletten momentan mit einem scharfen Messer, ist also auch etwas schwer, genau 6mg zu zerteilen..
Teilen ohne Bruchkerbe ist i.d.R. zu ungenau. Versuche es mal mit der Wasserlösemethode http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=16&t=10923

liebe Grüsse,
padma
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Lisamarie
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt, wieder einnehmen?

Beitrag von Lisamarie »

Hallo Monasan,
ißt das also, dass ich jetzt einfach mal weiterhin die 6mg einnehme und schaue, ob es sich die Tage wieder reguliert? Wie lange sollte ich in etwa diese Dosis nehmen?
Also ich würde diese Dosis auf jeden Fall erstmal mindestens 14 Tage nehmen.
Falls ich nun doch morgen nach der Einnahme feststellen sollte, dass es durch die Tablette nicht besser wird, sollte ich dann trotzdem noch bei den 6mg bleiben oder erhöhen oder noch runter gehen?
Nein bitte die nächsten 14 Tage nichts mehr an der Dosis verändern, außer es treten extreme Symptome auf. Es kann sein das es dir schon morgen besser geht , aber es kann genauso gut sein das es ein paar Tage dauert bis sich das ZNS wieder an das Sertalin gewöhnt hat. Auf gar keinen Fall in den Dosierungen rumspringen, das reizt das ZNS noch mehr. Nach 14 Tagen können wir dann Bilanz mit dir zusammen ziehen und schauen ob und was sich verbessert hat und ob du noch einen Ticken höher musst oder bei den 6mg bleiben kannst.


Das du die Dosis nur sehr ungenau hinbekommst ist nicht gut, es sollte jeden Tag die gleiche Dosis sein. Ich verlink dir mal wie wir genaue Dosierungen hinbekommen.

Also entweder mit der Wasserlösmethode die dir Padma :) verlinkt hat oder du schaffst dir eine Feinwaage an.

http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=15&t=9608

Schick dir auch mal allgemeine Infos zum Absetzen von AD,s mit.

http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=12880


Lg Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:

[spoil]Dosis vor dem 13.03.14 6,5 Tabletten a 15 mg 97,5 Ozapepam ca. 49 Diazepam
Seit dem 13.03 . Auf 6 runterdosiert 90 Ozapepam entspricht ca. 44 Diazepam dann bis zum 4.7 linar ohne große Probleme bis auf 60 Oxazepam (ca. 30 Diazepam )abgesetzt alle 4 Wochen 10%
04.07 auf 4. reduziert. 60. Oxazepam entspricht ca. 30. Diazepam
30.07 auf 3.75 reduziert 56,25. Oxazepam entspricht ca. 28.13 Diazepam
10.09 zu Mikrotapering entschlossen , ein Krümmelchen abgesetzt.
Bis zum 22.10. Krümmelweise abgesetzt ungefähr jetzt bei 28 mg Diazepam
01.11 einen weiteren Krümmel abgesetzt...

1.12einen weiteren Krümmel abgesetzt ca.26 mg Diazepam (umgerechnet) bis zum 30.12. auf ungefähr 22 .5 mg.
24.01 einen Krümmel weniger
14.02 weiterer Krümmel Abgesetzt ungefähr bei 22 mg Diazepam
20.04 10% abgesetzt
08.06. weiteren Krümmel
15.06 weiteren Krümmel
06.07. weiterer Krümmel
22.07. 1 ml abgesetzt 0,25 Wirkstoff ungefähr auf 18 mg Diazepam
Drei erneute Absetzversuche gescheitert. 1 mg erhöht.
25.09 1ml abgesetzt 0,25 mg
13.10 1 ml abgesetzt unglaubliche 0,25 mg :schnecke:
13.11 1ml 0,25 mg = 18,5 mg
25.11 2,5 mg = 16 mg Diazepam
11.12 1 mg abgesetzt jetzt auf ungef. 15 mg :o
13.01. bis 21.06.16 in 0,25 mg Schritten runter auf 12,5 mg

29.08.16 1 ml weniger 0,25 mg 12,25 mg Diazepam
20.09.16 1 ml weniger 0,25 mg. 12 mg Diazepam
10.10.16 - 0,25 mg. 11,75 mg Diazepam
20.10.16. -0,25 mg. 11,5. mg Diazepam
10.11.16. -0,25 mg. 11,25. mg Diazepam
22.11.16. -0,25 mg 11 mg Diazepam
12.12.16. -0,25 mg. 10,75. mg Diazepam
31.12.16 -0,25 mg 10,5 mg Diazepam das erste mal keine Entzugsymthome
13.1. 17 -0,5 mg 10 mg Diazepam yippy 40 mg Abgesetzt
8.3.17 -0,25 mg 9.75 mg Diazepam
14.4.17. -0,25 mg. 9,5 mg
3.5. 17 -0,25 mg 9,25 mg
16.7.17. -0,25 mg 9 mg
12.8.17. -0,25 mg 8,75
12.9.17. 8,5 mg
25.10.17 - 0,25 mg 8.25 mg
31.11. 8. mg
26.01.18. – 0,5 mg. 7,5 mg
02.03.18 5 mg
28.8. 18. 4;75 mg
27.11.18 Schrittweise abdosieren bis. 4 mg
16.01.19. 3.5 mg
27.02.19. 3 mg
29.03. 2,5 mg
25.6. 1,5 mg
Seit Mitte November auf 0.
Benedikt24
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt, wieder einnehmen?

Beitrag von Benedikt24 »

Hallo Monasan, :)

schön dass Du schon paar Empfehlungen hast. Das ist toll für Dich. Es wurde schon gesagt, aber ich möchte es noch einmal unterstreichen. Teilen mit dem Messer ist nicht gut. Ich habe eine Feinwaage. (smart weigh GEM20) War nicht teuer. Aber geht gut damit.

Berichte ruhig weiter von Dir. Wir sind interessiert. :group:

Herzlich, Benedikt
2007 erste Psychotherapiegespräche - ich war nicht arbeitswillig
12/2008 Lebenskrise, Aufnahme psychosomatische Klinik 6 Wochen (Diagnose: manisch/depressiv)
3/2009 Psychotherapiegespräche - ich war nicht arbeitswillig
2009 Wahnvorstellungen, manische/depressive Phasen
11/2009-9/2014 Haft
2010 - Ende 2011 Aufdosierung auf 200 mg Seroquel (Panik und Wahnvorstellungen - ich nahm mal Seroquel- mal nicht, Vertrauen hatte ich keins)
Nehme seit 2012 Olanzapin (auf Grund einer (Absetz)Psychose) (wurde in Psychatrie eingewiesen) Grund der Psychose: Traumata - noch nicht bearbeitet
Von 2012-2015, 15 mg Olanzapin (40 kg Gewichtszunahme)
2015 Absetzversuch auf 0 (gescheitert nach Arztempfehlung) Absetz- Psychose!
2015 wieder hoch auf 15 mg
Anfang 2016 auf 10 mg (ging gut)
12/2016 5 Tage mit 5 mg Olanzapin (laienhaft zerbrochen!) Große Absetzproblematik Danach auf 10 mg hochdosiert.
Seit Kindertagen diverse Asthmamittel (bis heute), Zaditen, Viani 50/250, Ditec, Salbutamol, Ultibro Breezhaler
Kortisonbehandlung über viele Jahre (Asthma, Morbus Crohn) seit 2008 nicht mehr.
Reduzierung von 10 mg Olanzapin - auf 9 mg (12.1.17)
Seit 20.1.17 schnell fettende Haare; Seit 2.2.17 Zittern in den Finger; 8.2.17 kein Zittern mehr
Reduzierung von 9 mg Olanzapin auf 8 mg (12.2.17)
Reduzierung von 8 mg Olanzapin auf 7 mg (12.3.17)
Es wurden am 14.3.17 schlechte Leberwerte, Vitamin D, Folsäure und B12- Mangel festgestellt.
Reduzierung von 7 mg Olanzapin auf 6 (15.4.17)
Reduzierung von 6 mg Olanzapin auf 5 mg (15.5.17)
22.6.17 Leberwerte verbessert (durch Olanzapin-Reduktion,Verzicht auf Alkohol und Mariendiestel-Präparat. Zinkamin schadet auch nicht.) Durch Zinkamin keine schnell fettende Haare
20.6.17 Reduzierung von 5 mg auf 4 mg Olanzapin
Durch Reduzierung fühle ich mich insgesamt aktiver und lebendiger.
Seit Januar 2017, gehe ich 1x monatlich zum Therapeutischen Malen bei einer Kunsttherapeutin. (6h) Durch die Bilder kann ich meine Gefühle zum Ausdruck bringen. Den Gefühlsstau später auflösen und wieder fühlen. (Angst, Verlassenheit, Wut, Demütigung) Die Bilder nehme ich zum Therapeuten mit. Dort werden sie im geschützten Rahmen besprochen und ich durchlebe den dargestellten Ausdruck des Bildes dann bewusst- was vorher unbewusst durch das Malen geschah. So kann ich Verdrängtes wieder aktivieren.Therapie ist anstrengend. 1-2 Tage hat meine Seele dann noch zu tun. Die Arbeit (6 h täglich) stabilisiert mich wieder, holt mich ins Jetzt zurück.
5.7.17 Meine Psychotherapie wurde verlängert. Um 140 h. Insgesamt:300 h von 2014-2022.
25.7.17 Reduktion 4 mg auf 3 mg Olanzapin
25.8.17 Reduktion 3 mg auf 2,5 mg Olanzapin
5.9.17 Probleme mit der Wahrnehmung, (Ich - Umgebung) (Schizophrenie) kann es aber aushalten. Bleibe bei 2.5 mg.
30.10.17 Reduktion von 2.5 mg auf 2,25 mg Olanzapin Probleme mit der Wahrnehmung vorhanden, aber verantwortbar.
1.12.17 Reduktion von 2,25 mg auf 2 mg Olanzapin Probleme mit Wahrnehmung vorhanden, manische und depressive Phasen. Bei schlechten Phasen ist aber alles unter Kontrolle. Keine Gefahr für mich und andere.
6.12.17 Leberwerte halbierte Verbesserung (noch nicht gut)
9.12.17 Habe beim Therapeutischen Malen: Mutter-Kind Übertragung
24.12.17 Reduziere Selbstgespräche und Sexualität
1.1.18 Reduziere von 2 mg auf 1,8 mg Olanzapin
23.1.18 Erhöhung von 1,8 auf 2 mg Olanzapin
paar Tage auf 0 keine gute Verfassung
20.2.18 Aufdosierung 2,5 mg
20.3.18 Stabilisierung bei 2,5 mg Olanzapin
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt, wieder einnehmen?

Beitrag von Monasan »

Lieben Dank euch schon mal für die Ratschläge.

Ich werde meinen Arzt mal darauf ansprechen, mir die Wasserlösmethode zu verschreiben, bis dahin werde ich mir eine Feinwaage zulegen, muss ich mal schauen, dass ich eine gute finde. :)

Ok, dann werde ich das jetzt mal die nächsten 14 Tage beobachten und nochmal melden, falls sich Änderungen ergeben.


Danke! :)
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- Diagnose: Angststörung / Soziale Phobie und daraus resultierende depressive Episode, Phase
- September 2016 20mg Citalopram
- Mitte Oktober 2016 Umstellung auf Venlafaxin -> insgesamt auf 150mg pro Tag
- März/April 2017 Umstellung auf Sertralin, von anfangs 75mg auf 100mg
- Mai/Juni anschließendes Ausschleichen von Sertralin, 100mg auf 75mg, 75mg auf 50mg, 50mg auf 25mg, 25mg auf
12,5mg, jeweils über ca. 4 Wochen

- Citalopram hatte auch nach 6 Wochen keine Wirkung gezeigt und mich sehr schlapp gemacht
- Venlafaxin ließ meine Leberwerte ansteigen, allerdings hatte ich das Medikament ansonsten ganz gut vertragen,
zum Ende hin kam aber extreme Müdigkeit hinzu
- Sertralin hatte ich anfangs bei 75mg gut vertragen, woraufhin auf 100mg erhöht wurde -> Hierbei bekam ich dann
Schlafstörungen, weshalb es wieder auf 75mg reduziert wurde. Da es mir zu dem Zeitpunkt aber sonst immer besser
ging durch Psychotherapie usw. hatte ich nach ärztlicher Rücksprache dann auch beschlossen, das Medikament von nun
an ganz auszuschleichen, da ich auch in der ganzen Zeit insgesamt 10kg trotz Sport zugelegt habe und das für mich
sehr ausschlaggebend war, von dem Ganzen endlich wegzukommen...

- 1 1/2 Wochen auf Null von Sertralin
- seit Mittwoch 11.10. wieder 6mg Sertralin morgens

- War in der Zeit seit Oktober 2016 auch in stationärer Behandlung, insgesmat 4 1/2 Wochen
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt, wieder einnehmen?

Beitrag von Jamie »

Hallo Monasan.

Die Wasserlösemethode wird nicht verschrieben, die musst du schon selbst machen :roll: .
Bitte lies dich in den Link ein, es ist nicht schwer und man braucht nur eins zwei Spritzen aus der Apotheke.

Halte regelmäßig Kontakt zu uns, nicht erst in 14 Tagen wieder - vorher nachfragen ist immer besser als anschließend nur noch Schadensbegrenzung betreiben zu können.

Und unbedingt, wie Benedikt schrieb, auf eine strikte Dosierung achten. Das ZNS hasst Schwankungen in der Dosis.

Grüße
Jamie
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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt, wieder einnehmen?

Beitrag von Benedikt24 »

Entschuldigung!

Dass wäre was für den 1. April. Gehste zum Psychiater und willst die Wasserlösemethode verschrieben haben. Wunderbar. :D

Der Einwand ist aber nicht böse gemeint.
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Nehme seit 2012 Olanzapin (auf Grund einer (Absetz)Psychose) (wurde in Psychatrie eingewiesen) Grund der Psychose: Traumata - noch nicht bearbeitet
Von 2012-2015, 15 mg Olanzapin (40 kg Gewichtszunahme)
2015 Absetzversuch auf 0 (gescheitert nach Arztempfehlung) Absetz- Psychose!
2015 wieder hoch auf 15 mg
Anfang 2016 auf 10 mg (ging gut)
12/2016 5 Tage mit 5 mg Olanzapin (laienhaft zerbrochen!) Große Absetzproblematik Danach auf 10 mg hochdosiert.
Seit Kindertagen diverse Asthmamittel (bis heute), Zaditen, Viani 50/250, Ditec, Salbutamol, Ultibro Breezhaler
Kortisonbehandlung über viele Jahre (Asthma, Morbus Crohn) seit 2008 nicht mehr.
Reduzierung von 10 mg Olanzapin - auf 9 mg (12.1.17)
Seit 20.1.17 schnell fettende Haare; Seit 2.2.17 Zittern in den Finger; 8.2.17 kein Zittern mehr
Reduzierung von 9 mg Olanzapin auf 8 mg (12.2.17)
Reduzierung von 8 mg Olanzapin auf 7 mg (12.3.17)
Es wurden am 14.3.17 schlechte Leberwerte, Vitamin D, Folsäure und B12- Mangel festgestellt.
Reduzierung von 7 mg Olanzapin auf 6 (15.4.17)
Reduzierung von 6 mg Olanzapin auf 5 mg (15.5.17)
22.6.17 Leberwerte verbessert (durch Olanzapin-Reduktion,Verzicht auf Alkohol und Mariendiestel-Präparat. Zinkamin schadet auch nicht.) Durch Zinkamin keine schnell fettende Haare
20.6.17 Reduzierung von 5 mg auf 4 mg Olanzapin
Durch Reduzierung fühle ich mich insgesamt aktiver und lebendiger.
Seit Januar 2017, gehe ich 1x monatlich zum Therapeutischen Malen bei einer Kunsttherapeutin. (6h) Durch die Bilder kann ich meine Gefühle zum Ausdruck bringen. Den Gefühlsstau später auflösen und wieder fühlen. (Angst, Verlassenheit, Wut, Demütigung) Die Bilder nehme ich zum Therapeuten mit. Dort werden sie im geschützten Rahmen besprochen und ich durchlebe den dargestellten Ausdruck des Bildes dann bewusst- was vorher unbewusst durch das Malen geschah. So kann ich Verdrängtes wieder aktivieren.Therapie ist anstrengend. 1-2 Tage hat meine Seele dann noch zu tun. Die Arbeit (6 h täglich) stabilisiert mich wieder, holt mich ins Jetzt zurück.
5.7.17 Meine Psychotherapie wurde verlängert. Um 140 h. Insgesamt:300 h von 2014-2022.
25.7.17 Reduktion 4 mg auf 3 mg Olanzapin
25.8.17 Reduktion 3 mg auf 2,5 mg Olanzapin
5.9.17 Probleme mit der Wahrnehmung, (Ich - Umgebung) (Schizophrenie) kann es aber aushalten. Bleibe bei 2.5 mg.
30.10.17 Reduktion von 2.5 mg auf 2,25 mg Olanzapin Probleme mit der Wahrnehmung vorhanden, aber verantwortbar.
1.12.17 Reduktion von 2,25 mg auf 2 mg Olanzapin Probleme mit Wahrnehmung vorhanden, manische und depressive Phasen. Bei schlechten Phasen ist aber alles unter Kontrolle. Keine Gefahr für mich und andere.
6.12.17 Leberwerte halbierte Verbesserung (noch nicht gut)
9.12.17 Habe beim Therapeutischen Malen: Mutter-Kind Übertragung
24.12.17 Reduziere Selbstgespräche und Sexualität
1.1.18 Reduziere von 2 mg auf 1,8 mg Olanzapin
23.1.18 Erhöhung von 1,8 auf 2 mg Olanzapin
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt, wieder einnehmen?

Beitrag von Monasan »

ja, wie man merken kann, stehe ich momentan echt total auf dem Schlauch :shock: :roll:

Ok, dann update ich morgen mal, wie es mir geht.

:)
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ging durch Psychotherapie usw. hatte ich nach ärztlicher Rücksprache dann auch beschlossen, das Medikament von nun
an ganz auszuschleichen, da ich auch in der ganzen Zeit insgesamt 10kg trotz Sport zugelegt habe und das für mich
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt, wieder einnehmen?

Beitrag von Monasan »

Ich bin langsam echt am Verzweifeln... nehme ja jetzt seit Mittwoch wieder Sertralin. Nachdem es mir gestern ein wenig besser ging ist es heute wieder furchtbar. Mir ist schwindelig, alles dreht sich, dann ist mir plötzlich total warm und ich kann wieder nur liegen. Nachdem es mir gestern besser ging hatte ich die Hoffnung, dass es nun langsam besser wird und ich am Montag wieder arbeiten kann aber so wie es jetzt gerade wieder ist, bin ich wirklich am Verzweifeln wieso es heute wieder schlechter ist...
Ausserdem bin ich auch total müde und könnte die ganze Zeit nur schlafen.
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zum Ende hin kam aber extreme Müdigkeit hinzu
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Schlafstörungen, weshalb es wieder auf 75mg reduziert wurde. Da es mir zu dem Zeitpunkt aber sonst immer besser
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt, wieder einnehmen?

Beitrag von Lisamarie »

Hallo Monasan, es ist leider normal das es nicht linear nach oben geht. Dein ZNS muss sich erst wieder an das Setralin gewöhnen und das kann ein paar Tage dauern, b.s.w.es ist normal das es zu Wankungen im Befinden kommen kann, jetzt bitte nicht in Panik ausbrechen und an der Dosis rumschrauben, warte noch ein paar Tage ab .
Halte durch Lg Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:

[spoil]Dosis vor dem 13.03.14 6,5 Tabletten a 15 mg 97,5 Ozapepam ca. 49 Diazepam
Seit dem 13.03 . Auf 6 runterdosiert 90 Ozapepam entspricht ca. 44 Diazepam dann bis zum 4.7 linar ohne große Probleme bis auf 60 Oxazepam (ca. 30 Diazepam )abgesetzt alle 4 Wochen 10%
04.07 auf 4. reduziert. 60. Oxazepam entspricht ca. 30. Diazepam
30.07 auf 3.75 reduziert 56,25. Oxazepam entspricht ca. 28.13 Diazepam
10.09 zu Mikrotapering entschlossen , ein Krümmelchen abgesetzt.
Bis zum 22.10. Krümmelweise abgesetzt ungefähr jetzt bei 28 mg Diazepam
01.11 einen weiteren Krümmel abgesetzt...

1.12einen weiteren Krümmel abgesetzt ca.26 mg Diazepam (umgerechnet) bis zum 30.12. auf ungefähr 22 .5 mg.
24.01 einen Krümmel weniger
14.02 weiterer Krümmel Abgesetzt ungefähr bei 22 mg Diazepam
20.04 10% abgesetzt
08.06. weiteren Krümmel
15.06 weiteren Krümmel
06.07. weiterer Krümmel
22.07. 1 ml abgesetzt 0,25 Wirkstoff ungefähr auf 18 mg Diazepam
Drei erneute Absetzversuche gescheitert. 1 mg erhöht.
25.09 1ml abgesetzt 0,25 mg
13.10 1 ml abgesetzt unglaubliche 0,25 mg :schnecke:
13.11 1ml 0,25 mg = 18,5 mg
25.11 2,5 mg = 16 mg Diazepam
11.12 1 mg abgesetzt jetzt auf ungef. 15 mg :o
13.01. bis 21.06.16 in 0,25 mg Schritten runter auf 12,5 mg

29.08.16 1 ml weniger 0,25 mg 12,25 mg Diazepam
20.09.16 1 ml weniger 0,25 mg. 12 mg Diazepam
10.10.16 - 0,25 mg. 11,75 mg Diazepam
20.10.16. -0,25 mg. 11,5. mg Diazepam
10.11.16. -0,25 mg. 11,25. mg Diazepam
22.11.16. -0,25 mg 11 mg Diazepam
12.12.16. -0,25 mg. 10,75. mg Diazepam
31.12.16 -0,25 mg 10,5 mg Diazepam das erste mal keine Entzugsymthome
13.1. 17 -0,5 mg 10 mg Diazepam yippy 40 mg Abgesetzt
8.3.17 -0,25 mg 9.75 mg Diazepam
14.4.17. -0,25 mg. 9,5 mg
3.5. 17 -0,25 mg 9,25 mg
16.7.17. -0,25 mg 9 mg
12.8.17. -0,25 mg 8,75
12.9.17. 8,5 mg
25.10.17 - 0,25 mg 8.25 mg
31.11. 8. mg
26.01.18. – 0,5 mg. 7,5 mg
02.03.18 5 mg
28.8. 18. 4;75 mg
27.11.18 Schrittweise abdosieren bis. 4 mg
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt, wieder einnehmen?

Beitrag von Monasan »

Guten Morgen,

doofe Frage, aber kann es sein, dass die Tabletten an sich mehr wiegen als der angegebene Wirkstoff? Ich habe mir nun eine Feinwaage angelegt und an sich zeigt sie auch andere Testgewichte genau an. Nun habe ich ja per Auge grob 6mg zerkleinert, als ich das abgewogen habe wurden mir aber 32mg angezeigt... kann das sein, dass die angegebenen mg also die eigentlichen 50mg Sertralin nur der Wirkstoff sind und eigentlich mehr wiegen oder stelle ich mich einfach zu doof an...? :whistle:

Danke für eure Hilfe. :D
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12,5mg, jeweils über ca. 4 Wochen

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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt, wieder einnehmen?

Beitrag von Ululu »

Hallo Monasan,

ja, das ist normal, die Tablette enthält neben dem Wirkstoff noch etliche Füllstoffe, die kannst du auch im Beipackzettel nachlesen.
Wenn du eine Tablette hast, in der der Wirkstoff gleichmäßig verteilt ist, das erkennst du zum Beispiel daran, dass sie eine Bruchkerbe aufweist, müsstest du dann die Tablette zuerst wiegen und über einen Dreisatz ermitteln, wie viel du abwiegen musst um 6mg Wirkstoff zu erhalten.
Bei deinem Beispiel von 6 mg wären das 12% des Gesamtgewichtes.
Ich hoffe, ich habe das einigermaßen verständlich erklärt.

LG Ute
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Re: Sertralin zu schnell abgesetzt, wieder einnehmen?

Beitrag von Monasan »

Danke für deine schnelle Antwort, ja das war verständlich :)

Ich habe noch eine Frage. Ich nehme nun ja jetzt seit letzten Mittwoch wieder diese 6mg Sertralin ein. Nun ist es zwar im Vergleich zu den Tagen ohne Sertralin minnimal besser, dennoch spüre ich vorallem nach der Einnahme der Tablette, dass mein Körper sich irgendwie wohl noch daran gewöhnen muss, ich weiss nicht wie ich das genau beschrieben soll, aber der Schwindel wird dadurch dann wieder erwas stärker, leichtes Herzrassen und so ein seltsames Gefühl, das den Körper durchfliesst und leichte Watte im Kopf. Vlt kommt das auch gar nicht von der Tablette, aber sollte ich vlt doch etwas erhöhen, auf 10mg? Vor dem 1 1/2-wöchigen Absetzen hatte ich ja immer 12,5mg eingenommen und die 10mg wären ja dann in etwa dieselbe Dosis wie ursprünglich. Oder sind das evtl Anzeichen dafür, dass ich das Sertralin nun doch nicht mehr vertrage?

Danke :)
Don't worry be happy :)

- Diagnose: Angststörung / Soziale Phobie und daraus resultierende depressive Episode, Phase
- September 2016 20mg Citalopram
- Mitte Oktober 2016 Umstellung auf Venlafaxin -> insgesamt auf 150mg pro Tag
- März/April 2017 Umstellung auf Sertralin, von anfangs 75mg auf 100mg
- Mai/Juni anschließendes Ausschleichen von Sertralin, 100mg auf 75mg, 75mg auf 50mg, 50mg auf 25mg, 25mg auf
12,5mg, jeweils über ca. 4 Wochen

- Citalopram hatte auch nach 6 Wochen keine Wirkung gezeigt und mich sehr schlapp gemacht
- Venlafaxin ließ meine Leberwerte ansteigen, allerdings hatte ich das Medikament ansonsten ganz gut vertragen,
zum Ende hin kam aber extreme Müdigkeit hinzu
- Sertralin hatte ich anfangs bei 75mg gut vertragen, woraufhin auf 100mg erhöht wurde -> Hierbei bekam ich dann
Schlafstörungen, weshalb es wieder auf 75mg reduziert wurde. Da es mir zu dem Zeitpunkt aber sonst immer besser
ging durch Psychotherapie usw. hatte ich nach ärztlicher Rücksprache dann auch beschlossen, das Medikament von nun
an ganz auszuschleichen, da ich auch in der ganzen Zeit insgesamt 10kg trotz Sport zugelegt habe und das für mich
sehr ausschlaggebend war, von dem Ganzen endlich wegzukommen...

- 1 1/2 Wochen auf Null von Sertralin
- seit Mittwoch 11.10. wieder 6mg Sertralin morgens

- War in der Zeit seit Oktober 2016 auch in stationärer Behandlung, insgesmat 4 1/2 Wochen
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