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Angst vorm Absetzen von Quetiapin überwinden

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Flox
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Angst vorm Absetzen von Quetiapin überwinden

Beitrag von Flox »

Hallo ihr Lieben,

mein Name ist Charlotte, ich bin 24 Jahre alt und wurde im Sommer 2015 auf Psychopharmaka gesetzt. Aus heutiger Sicht der größte Fehler meines Lebens. Anlass war die damalige Trennung von meinem langjährigen Freund und den typischen Liebeskummer-Problemen. Schlaflosigkeit, Traurigkeit, ganz klassisch eben. Mein Hausarzt deutete dies als Depression. :shock:

Sein erster Ansatz war es mich auf Opipramol zu setzen. Funktionierte anfangs auch super. Geschlafen hab ich wieder toll.
Aufgrund der Nebenwirkungen wurde ich dann vom Neurologen auf Amitriptylin gesetzt. Das ging leider auch nicht besonders lange gut. Ich bekam massives Herzrasen.
Also ging es weiter mit Mitrazipin. Leider wurde ich immer depressiver/trauriger. Und wurde dann auch noch auf Citalopram gesetzt.
Da ich mit Mitrazipin immer unruhigere Beine bekam (das Problem hatte ich vorher aber auch schon), musste ich es absetzen. Von Knall auf Fall und ich hatte knapp 2 Monate "Spaß" mit dem Entzug. Und einen Arzt, der mir immer wieder erklärte, dass Mitrazipin ja nicht abhängig mache.
Da ich dann natürlich nicht mehr schlafen konnte, bekam ich Quetiapin.

Mittlerweile ist etwas Zeit ins Land gegangen und ich fühle mich eigentlich wunderbar. Sodass ich nun versuche abzusetzen. Ich bin viel zu jung für diese Medikamente und bin immer mehr überzeugt, dass ich nie wirklich psychisch krank war, aber jetzt auf keinen Fall mehr bin. Meine Therapeutin hat mich in dem Gedankengang unterstützt. Ihr Fazit war relativ schnell, dass man einen jungen Menschen künstlich krank gemacht hat.

Citalopram habe ich mittlerweile von 20mg auf 5mg runtergeschlichen. Das klappt alles seehr problemlos und an der Stelle bin ich absolut zuversichtlich, dass ich das mit etwas Geduld einfach ausschleichen kann ohne große Probleme zu bekommen :party2:

Angst macht mit das Quetiapin. Aktuell nehme ich 50mg. Daran möchte ich auch erst schrauben, wenn das Citalopram abgesetzt ist. Großes Problem ist an der Stelle mein Kopf: Nach fast 2,5 Jahren mit Schlafmitteln ist der ziemlich überzeugt davon, dass ich ohne ja gar nicht schlafen kann. Mein Arzt ist mir da leider keine große Hilfe. Seine Meinung ist, dass beim Absetzen halt die Symptome wieder kommen. Der Satz ist aber sofort in meinem Kopf, wenn ich schon ans Absetzen denke.
Auf der anderen Seite möchte ich die Medikamente unbedingt loswerden. Ich bin so jung und mir geht es so gut. Ich hab schon ewig keine Probleme mehr mit dem Schlafen. Mittlerweile habe ich einen unbefristeten Job, bin mit dem Studium fertig und lebe in einer sehr harmonischen Beziehung mit meinem Freund. Einen besseren Zeitpunkt wird es wohl kaum geben :lol:

Ich hoffe, dass ich hier noch ein bisschen über das Absetzen lernen kann und ich durch Eure Geschichten hoffentlich mal irgendwann meinen Kopf in den Griff bekomme. Die Angst vor dem Absetzen ist dreimal schlimmer als meine Schlafstörungen jemals waren. In meinem Beruf (ich arbeite mit Kindern aus sozialen Brennpunkten) brauche ich einfach unbedingt meinen Schlaf um den kleinen Monsterchen immer souverän gegenüber stehen zu können. Die Angst, dass nicht zu 100% leisten zu können, macht mich kirre und hält mich vom Absetzen ab. :?

Liebe Grüße
Flox
Aktuell: 5mg Citalopram -> Ziel 0mg
50mg Quetiapin: nach Absetzen Citalopram soll auch dieses ausgeschlichen werden. Große Angst davor.

Aktuell keinerlei Symptome. Fröhlich, fit, gut gelaunt und ausgeschlafen :D
padma
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Re: Angst vorm Absetzen von Quetiapin überwinden

Beitrag von padma »

hallo Charlotte, :)

willkommen im ADFD.
Anlass war die damalige Trennung von meinem langjährigen Freund und den typischen Liebeskummer-Problemen. Schlaflosigkeit, Traurigkeit, ganz klassisch eben. Mein Hausarzt deutete dies als Depression. :shock:
Liebeskummer gehört zum Leben mit dazu. Das ist keine Depression und keine psychische Krankheit. Es ist wirklich schlimm, wie leichtfertig Ärzte mit Psychopharmaka umgehen. Und du musst es jetzt ausbaden :frust:
Ich bin viel zu jung für diese Medikamente und bin immer mehr überzeugt, dass ich nie wirklich psychisch krank war, aber jetzt auf keinen Fall mehr bin. Meine Therapeutin hat mich in dem Gedankengang unterstützt. Ihr Fazit war relativ schnell, dass man einen jungen Menschen künstlich krank gemacht hat.
Das sehe ich auch so.
Citalopram habe ich mittlerweile von 20mg auf 5mg runtergeschlichen. Das klappt alles seehr problemlos und an der Stelle bin ich absolut zuversichtlich, dass ich das mit etwas Geduld einfach ausschleichen kann ohne große Probleme zu bekommen :party2:
Wie genau hast du reduziert? Auch wenn du bisher problemlos runter dosieren konntest, rate ich dir dennoch, von jetzt an mit der 10% Empfehlung (Reduktionen von höchstens 10 % alle 4 - 6 Wochen) weiter zu machen. Das ist für das ZNS am schonendsten.
Wenn du dein ZNS jetzt pfleglich behandelst, wird sich das auch positiv auf die spätere Quetiapinreduktion auswirken.
Mein Arzt ist mir da leider keine große Hilfe. Seine Meinung ist, dass beim Absetzen halt die Symptome wieder kommen.
Das ist völliger Quatsch, deine Schlafstörungen kamen ja durch den abrupten Entzug von Mirtazapin.
Was allerdings richtig ist, dass Schlafprobleme als Absetzsymptome auftreten können. Diese lassen sich zumeist im Rahmen halten, wenn man von Anfang an, langsam und behutsam ausschleicht.

Hier die wichtigsten Infos:
AD absetzen http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=12880
NL absetzen http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=32&t=12884
Großes Problem ist an der Stelle mein Kopf: Nach fast 2,5 Jahren mit Schlafmitteln ist der ziemlich überzeugt davon, dass ich ohne ja gar nicht schlafen kann
Wenn du ganz langsam in kleinen Schritten reduzierst, wird auch dein Kopf merken, dass Absetzen machbar ist.
Die Angst, dass nicht zu 100% leisten zu können, macht mich kirre und hält mich vom Absetzen ab. :?
Deine Arbeit ist sicherlich sehr fordernd, mein Respekt.
Niemand kann immer 100 % leistungsfähig sein, da ist dein Anspruch an dich zu hoch. Das wäre bestimmt ein wichtiges Thema für deine Therapie.

liebe Grüsse,
padma
Fluoxetin nach über 10 jähriger Einnahme zur Schmerztherapie abgesetzt

Nach Quasi - Kaltentzug Wiedereindosierung und im :schnecke: Tempo ausgeschlichen; seit 1.1.2020 auf 0 :party2:
Absetzverlauf:
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Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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Flox
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Re: Angst vorm Absetzen von Quetiapin überwinden

Beitrag von Flox »

Dankeschön!

Genau, ich habe nach dieser 10%-Regel abgesetzt. Also der erste Sprung war halbieren, aber da hatte ich davor Magen-Darm und hätte da zwei Tage eh nix bei mir behalten. Das ging dann zum Glück problemlos. Jetzt aber in kleinen Schritten 10% Schritten alle vier Wochen. Ich will es wirklich ganz langsam und entspannt angehen. Aber das klappt wirklich komplett ohne Probleme.


Mit der Therapie bin ich (leider) durch (Therapeutin würde schwanger und es gibt erstmal keinen verfügbaren Ersatz). Aber ich hab gerade erst (August) angefangen zu arbeiten, das ist wohl einfach völlig normal und ich merke, dass ich da entspannter werde.
Aber beim Thema Schlaf bin ich völlig verkrampft. Es geht immer nur um diesen Teufelskreis "nicht schlafen - keine Leistung - Angst nicht schlafen zu können - nicht schlafen...". Dabei ist die Leistung rational gesehen nie mein Problem gewesen. Ich bin lediglich ein Mensch der viel Schlaf braucht. Aber die Zeit nehme ich mir und führe parallel gerade auch Schlafrituale mit progressiver Muskelentspannung ein.

Vielen Dank für die freundliche Begrüßung!
Aktuell: 5mg Citalopram -> Ziel 0mg
50mg Quetiapin: nach Absetzen Citalopram soll auch dieses ausgeschlichen werden. Große Angst davor.

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Hunk89
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Re: Angst vorm Absetzen von Quetiapin überwinden

Beitrag von Hunk89 »

Hallo Flox,

50mg Quetiapin werden wohl nicht so wild sein! Ich glaube da brauchst du keine Angst zu haben. Lass dir genug Zeit beim Ausschleichen. Viel Erfolg!

LG
Hunk
Medikament dosis morgens-dosis mittags-dosis abends-dosis nachts
Quetiapin Prolong 200-150-0-0
Quetiapin 0-0-0-300
Olanzapin 5-5-7,5-7,5
Venlafaxin 0-0-0-37,5
Trazodon 25-25-25-0
Metformin 500-500-500-500

Zu schnell reduziert:
Rückschlag auf 1000mg Seroquel
Und 25mg Zyprexa
Seroquel ca. alle 5-6 Monate jeweils um 100mg reduziert.
Vorletztete Reduktion Seroquel: 1. April 2020: Reduziert von 800mg auf 700mg.
Letzte Reduktion auf 650: 20. Dezember 2020
Wie es hier empfohlen wird ist es mir zu schnell :schnecke:
Moselaner
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Re: Angst vorm Absetzen von Quetiapin überwinden

Beitrag von Moselaner »

Liebe Flox,
erstmal freu ich mich darüber, dass du schon so weit mit dem absetzen von Citalopram bist. Glückwunsch. auch scheinst du bis jetzt alles richtig zu machen.
ich würde mir da nicht so viel sorgen machen bei 50mg Quetiapin. es gibt viele, die eine Tages Dosis von 300 mg bis 50 mg regelmäßig eingenommen haben. ja, ich weiß, man sollte nicht alles vergleichen, du machst aber einen sehr rationalen, vernünftigen Eindruck. wenn du es jetzt so ernsthaft u langsam ausschleichst ( 10 % alle 4 Wochen) wirst du merken, das es sehr leicht geht. wünsche dir von herzen, viel Erfolg, und schreib hier regelmäßig in deinem thread .
lg
m.
Hier die Krankengeschichte
I[spoil]Diagnosen:
NSTEMI;schwere Hypertonie;Nieren Insuffizienz Stadium2;Bandscheibenvorfall;Wirbelgleiten 30% OP derzeit auf grund der herzprobleme nicht möglich


Blutdruckmedikamente seit 2009:
Valsartan 320 mg 1-0-0
Eplerenon 50 mg 2-2-0
Clonidin 75 mg 1-0-1
Torasemid 10 mg 1-0-0
Carvedilol 25 mg 1-0-1
Pantoprazol 20mg 0-0-2
Amlodipin 10 mg 1-0-0
Nebivolol 0-2-0

09/ 2015
Targin 30 mg 1-0-1
Zopiclon 7,5 mg 0-0-0-1 Zwischenzeit sogar 1 1/2
Aber im Mai 2017 immer mal wieder 1 u dann andere Tage nur 1/2 als Test. beschlossen ab 1.6.auszuschleichen.


März 2016 während stationären Schmerztherapie Targin sofort abgesetzt und auf Hydromorphon umgestellt.
Schwerste Entzugserscheinung
(3Tage Überwachungsstation Anschluss an Monitoren,wegen Systolisch ständig 250 und diastole 160)höchstdosis Notfallmedikamente i.v . Nicht unter 200 zu 120 bekommen.
Hydromorphon 4mg -0- mg vom 15.10 bis 09.01.18 ausgeschlichen, davon 8 Wochen stationär)[/spoil]
Seit 01.06.17: 3,75 mg zopiclon
Seit 01.07.17: 1,875 mg Zopiclon
Seit 21.07 17: 1,5 mg Zopiclon
Seit 01.08.17: 1,125 mg Zopiclon
Seit 07.08.17: 0.9375 mg Zopiclon
14.8.17: 0,7 mg Zopiclon
21.8.17: 0,5 mg Zopiclon
28.8.17: 0,25mg Zopiclon
01.09.17: 0,1 mg Zopiclon
04.09.17: 0mg Zopiclon

Hier der Verlauf meines Entzugs:
[spoil]Entzugs-Symptome im Mai u Juni gar keine
Symptome ab1.07.17
schwieriges einschlafen.
alle ca 2 Stunden wach,allerdings nur für toilettengang(bin ich gewöhnt durch den Blutdruck).
Insgesamt 10 bis12 h Schlaf.Früher bei 7.5 mg 14 bis 16 h.
Muskelkather ganzer Körper
Leichte Kopfschmerzen sporadisch
Gedächtnisprobleme,vergesslichkeit
Verschwommenes sehen.
Kraftlos müde antriebslos
Hangover sehr extrem.
Seit 07.08.Kein Hangover mehr

18.07.17 sehr starke Entzugserscheinungen, komplette Symptome einer Grippe und seit
19.07.2017 Juckreiz am ganzen Körper in Form von wiederholten Anfällen.
21.07.17 dies wieder verschwunden
25.07.17: wenn ich wach werde,brauche ich meist ca 30 min um wieder einzuschlafen,ansonsten keine Entzugs Symptomatik, außer Müdigkeit nach 7-8 stunden schlaf . benötige 45 Minuten zum aufstehen allerdings nicht störend, da ich in der Zeit emails lese, anrufe tätige , und halt gemütlich wach werde.Verstärktes Hungergefühl
25.07.17: 7 h geschlafen
26.07.17: 12 h geschlaf
27.07.17: 3 h geschlaf
27.07.17 von 23:00- 02:00Uhr geschlafen. dann 4 h wach,total fit,weitergeschlafen von 06-14 Uhr u dann total fertig
28.7 - 1.8 unruhig geschlafen max 6 h.

2.8.17 - 16.8.17 stationär Orthopädie Klinik Simssee Klinik
3.8.17 bis 10..8.17 guter Schlaf
07.08.17 Ich fühle mich morgens wieder so wie vor der Abhängigkeit.
10.8.17 tagsüber Müde als Folge der peridual infiltration
Mein Gedächtnis wird besser
11.8.17 23.00-6.30 geschlafen.2Stündl.wach nur kurz
12.8-14.8 : mir geht es sehr gut . Guter Schlaf
15.8.-16.8. sehr schlecht geschlafen,warscheinl wegen der Nervosität heimreise 16.8.
16.8 geschlafen wie ein Baby. Von 23.30 bis 08.00
19.08. erste mal Alkohol getrunken und gefeiert. richtig gut geschlafen
21.8 12h geschlafen
22.und 23.8 7h geschlafen
24.8 von 01.00- 04.00 geschlafen
25.8 von 01:00-11:30 geschlafen
26.8 von 23:00-03:00 geschlafen
27.8 von 00:00-12:00 geschlafen
28.8 von 05:00-12:00 geschlafen
29.8-3..9 teilweise alle 45 min wach täglich ca 10 h schlaf
5.9.: 3h geschlafen
Vom 12.9-6.10 Psychiatrie stationär zur Stabilisierung der 0 Medikamentation.[/spoil]
Ululu
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Re: Angst vorm Absetzen von Quetiapin überwinden

Beitrag von Ululu »

Hallo Flox, :)

auch von mir noch herzlich willkommen im Forum, schön, dass du her gefunden hast und es ohne Medikamente versuchen willst.
Padma :) hat dir ja schon die wichtigsten Dinge dazu geschrieben.
Moselaner hat geschrieben: es gibt viele, die eine Tages Dosis von 300 mg bis 50 mg regelmäßig eingenommen haben. ja, ich weiß, man sollte nicht alles vergleichen, du machst aber einen sehr rationalen, vernünftigen Eindruck. wenn du es jetzt so ernsthaft u langsam ausschleichst ( 10 % alle 4 Wochen) wirst du merken, das es sehr leicht geht.
Hier möchte ich jetzt mal "reingrätschen".
Ob man vernünftig oder rational ist, hat leider mit dem Auftreten etwaiger Absetzsymptome mal so gar nichts zu tun.
Bei Absetzen gerät das Gehirn in ein Ungleichgewicht, weil ihm Stoffe entzogen werden, die vorher eine ganze Weile von außen zugeführt werden.
Das ist ein physiologisches Geschehen und kann schwere Symptome machen, es ist keine
psychische oder psychosomatische Sache, sondern eine körperliche.
Auch wenn die Auswirkungen auch im psychischen Wohlbefinden spürbar sein können.

Leider ist dies genau das Unverständnis, auf das viele von uns bei ihren behandelnden Ärzten stoßen.
Diese behaupten dann, man steigere sich in etwas hinein oder die Grunderkrankung wäre innerhalb von zwei Wochen wieder aufgetreten. :frust: :frust:

Das musste ich mal klarstellen.

LG Ute
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Anikke
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Re: Angst vorm Absetzen von Quetiapin überwinden

Beitrag von Anikke »

liebe flox,
herzlich willkommen hier im forum.
ich kann deine Angst vor dem absetzen von Quetiapin voll gut nachvollziehen, auf dem Hintergrund deiner Geschichte.
du hättest Mirtazapin, das ich selbst gerade mühevoll absetzen, und dieses hast du quasi kalt abgesetzt und dadurch massive schlafprobleme bekommen, richtig?
und mit dem Quetiapin wurde das aufgefangen.
das Mirtazapin hat eine extrem sedierende Wirkung, es ist also gar kein Wunder dass du beim kalten absetzen schlafprobleme bekommen hast.
nun ist aber zum Glück die Situation völlig anders. du kannst in minischritten absetzen, und du kannst die absettschritte planen. ich z.b. mache meine absetzscgritre inner zum / am Wochenende und auch gerne im Urlaub, weil da etwaige schlafprobleme viel besser abgefangen werden können. wenn ich die regel mutbden 10% einhalte, kann ichbübrigens recht gut schlafen, der schlaf ist nur insgesamt leichter, aber das ist bei mir Normalzustand.
unter der Woche nehme ich ein baldrian-hopfen-präparat als ein- und durchschlafhilfe, damit klappt alles echt gut insgesamt.
hier im forum gibt es auch einen guten thread zu schlafhygiene, da bekommst du auch gute Tipps.
also nur Mut, du wirst das gut packen, wenn du kleine absetzschritte machst und diese in Phasen planst, in denen beruflich und privat nicht allzuviel anliegt :-)
hier kannst du alle deine fragen und unsicherheiten loswerden, du bekommst hier guten kompetenten Rat und Begleitung!
gutes gelingen wünscht
Anikke
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micha68
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Re: Angst vorm Absetzen von Quetiapin überwinden

Beitrag von micha68 »

Hallo Charlotte,

auch von mir ein herzliches Willkommen!

Schön das du es schon soweit geschafft hast!

Ich schalte mich nur ein, weil ich auch Quetiapin absetze. Deshalb von mir der Tipp, sich die Wasserlösemethode anzuschauen. Ich finde das Quetiapin ist dazu gut geeignet. Ich gehe davon aus, das Du das unretardierte Quetiapin nimmst (falls nicht, müsste man erst umstellen...)- da kannst Du die 50mg zB. in 50ml Wasser auflösen und dann wirklich in 10% oder 5% Schritten reduzieren. Als ersten Schritt würde ich allerdings erstmal nur die Darreichungsform ändern. Also erstmal dann paar Abende die Wasserlösung nehmen, wenn das gut geht, dann langsam reduzieren.

Prima ist auch, das Du abends Entspannungsübungen machst! Mir hilft auch ein Baldrian-Hopfen Extrakt- aber das muss man individuell ausprobieren... Und schau mal in den Thread, den auch schon Anikke erwähnt hat mit der Schlafhygiene, vielleicht findest du da auch noch etwas...

Ich finde es prima, das Du gut auf Dich achtest! Und das Du die Psychopharmaka Gabe hinterfragst!

Ich wünsche Dir viel Erfolg beim weiteren Reduzieren und bei Fragen, diese einfach stellen, wir antworten gerne!
Alles erdenklich Liebe und Gute für Dich!
Micha
Reduktion von Valproinsäure retardiert/ Valpro Saft unretardiert/Quetiapin (Wasserlösemethode)
[spoil]1999 erste Psychose - Klinik u.a. Haldol (danach war ich ein Roboter)
2000 Entlassung Dosierung: Risperdal 2-0-2mg, Nipolept 25-50-50mg, Akiniton ret. 1-0-0mol, Dociton 10-10-10mg (Betablocker mit Anfang 30!), L-Thyroxin 50-0-0yg, Tavor bis zu 3x1mg (Abhängigkeit, Dank meiner Ma Entzug geschafft), Planum 0-0-20mg zur Nacht
da weiss man nicht mehr, wie was wirkt :zombie:
Die ganze Geschichte lass ich weg- war dann ab 2006 Medikamenten frei, ging alles gut bis
2011 Postnatale Psychose mit Zwangseinweisung und Unterbringung Haldol, Valproinsäure, Quetiapin, Risperdal, Tavor etc Dank Einsatz von hochdosierten Hormonen (Frauenarzt) schnell wieder entlassen; im Nachblick allerdings alles zu schnell abgesetzt denn:
2015 Juni Psychose oder Bipolare Störung mit Verfolgungswahn, geschlossene Station mit allem was man nicht hören und erleben möchte :cry: Quetiapin retardiert wieder bis 1000mg hoch! Genaue Medikation (was alles in mich reingepumpt wurde) liegt bei meiner Psychiaterin.
2015 August entlassen Quetiapin retard 0-0-400mg, Quetiapin unretardiert 50-0-0mg, dazu Valpoinsäure 900-0-900
2015 Nov Mutter-Kind-Reha die mir sehr gut getan hat!
Reduzierung der Medikamente mit Kinesiologin in Absprache mit meiner Psychiaterin, mache Gesprächstherapie, zusätzlich diverse Seminare ambulant zum Thema Stress und Anspannung
2017 Dosierung: Valproinsäure 300-0-150mg Quetiapin ret. 0-0-50mg, ab 08.2017 Skills Training DBT
Bin auf das Forum gestossen-was für ein Glück, bevor ich die letzten 50mg Quetiapin ret einfach so weggelassen habe... ein GROSSES DANKESCHOEN für dieses Forum!
Nahrungsergänzungen bzw. Naturheilkunde:
Öl-Kps Omega-3-FS und Knoblauchöl (Wegen zu hohem Cholesterin)
Zink, B-Komplex (habe Kryptopyrrolurie und kann Zink und B6 nicht speichern)
Schüssler Salze Nr. 5 morgens, Nr. 2 mittags, Nr. 7 abends
Darmbakterien (Stress repair)
Vitamin D (Vitamin D puffert die Insulinreduzierung des Quetiapins...)
Q10
Hopfen und Baldrian zum Schlafen
Allopathie:
L-Thyroxin 75yg
Insulintherapie
Aktuell: Psychopharmaka
11.08.2017 Valproinsäure ret 300-0-150mg, Quetiapin umgestellt auf unretadiert 0-0-25mg
12.08.2017 Valero gleich; Quetiapin 25-0-25mg
17.08.2017 Valproinsäure ret 150-0-300mg (nur Einnahmezeitpunkte verändert), Quetiapin gleich
20.08.2017 Dosierung gleich, nur Quetiapin morgens 25mg in Wasser gelöst, keine Veränderungen gemerkt
22.08.2017 Valpro ret 150mg-0-300mg, Quetiapin 20mg-0-25mg (mit Wasserlösemethode-0-Tab)
05.09.2017 Valpro ret 150mg-0-300mg, Quetiapin 10mg-0-25mg
16.09.2017 Valpro ret 150mg-0-150mg, Quetiapin 10mg-0-25mg
23.09.2017 Valpro ret 150mg-0-150mg, Quetiapin 7mg-0-25mg
07.10.2017 Valpro ret 150mg-0-150mg, Quetiapin 4mg-0-25mg
17.10.2017 Valpro ret 150mg-0-150mg, Quetiapin 0-0-25mg
24.10.2017 Valpro ret 0-0-150mg, Quetiapin 0-0-25mg
31.10.2017 Valpro ret 0-0-150mg, Quetiapin 0-0-22,5mg
14.11.2017 Valpro ret 0-0-150mg, Quetiapin 0-0-20mg
28.11.2017 Valpro ret 0-0-150mg, Quetiapin 0-0-18mg
7.12.2017 Valpro Saft unretardiert 0-0-75mg, Quetiapin 0-0-18mg[/spoil]

Seit März 2018 Medikamenten frei

Ich habe das Berliner Manifest unterschrieben und möchte Euch bitten auch zu unterschreiben: https://www.change.org/p/gesellschaft-p ... sychiatrie
Initiatorin SHG Psychiatrie-Erfahrene in der Landeshauptstadt Wiesbaden
:pillowtalk:
Flox
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Re: Angst vorm Absetzen von Quetiapin überwinden

Beitrag von Flox »

Nein, die Schlafprobleme waren die Ausgangsproblematik.


Mit Schlafhygiene hab ich mich schon intensiv beschäftigt.
Aktuell: 5mg Citalopram -> Ziel 0mg
50mg Quetiapin: nach Absetzen Citalopram soll auch dieses ausgeschlichen werden. Große Angst davor.

Aktuell keinerlei Symptome. Fröhlich, fit, gut gelaunt und ausgeschlafen :D
Katja
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Re: Angst vorm Absetzen von Quetiapin überwinden

Beitrag von Katja »

Hallo Flox,

bei mir sind Schlafstörungen (vor allem Einschlafprobleme) auch die Ausgangsproblematik - also du bist zumindest nicht allein! :hug:

Ich hab allerdings nach 3 schlaflosen Nächten eine Psychose bekommen. Die ist aber von allein abgeklungen, nur dass anschließend mir auch die Trennung von meinem Freund so schwer zu schaffen gemacht hat, dass ich überfordert & mit Einschlafproblemen mich in der Psychiatrie vorgestellt habe - auch die Fehlentscheidung meines Lebens. Die haben mich auf zwei Antipsychotika eingestellt, eins davon zum Schlafen. Das habe ich grad auch angefangen abzusetzen, unglücklicherweise genau vor einem Bewerbungsgespräch, sodass ich auch prompt nicht einschlafen konnte. Aber ich glaube fest daran, dass es mir ein bisschen Geduld auch ohne Medikamente geht!

Ich drück dir die Daumen für dein Absetzen, du schaffst das sicher auch.

Liebe Grüße
Lolina
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Arianrhod
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Re: Angst vorm Absetzen von Quetiapin überwinden

Beitrag von Arianrhod »

Hallo Flox,

Ärzte meinen es oft gut, wenn sie Quetiapin statt ein Schlafmittel von den Z-drugs verschreiben, weil "Quetiapin ja keine Abhängigkeit verursacht.".
Das ist leider falsch, Quetiapin macht sehr wohl abhängig, was man merkt, wenn man es wieder ausschleichen möchte.
Ich habe Quetiapin im Schneckentempo abgesetzt (über 2 Jahre) und hatte nur eine Weile Schlafprobleme, das war aber wirklich vorrübergehend und ich habe es mit einem Lavendelpräparat , das heisst Lasea, in den Griff bekommen. Die Idee hatte mein neuer Psychiater, er verschreibt das Patienten auch, denn warum immer mit Kanonen auf Spatzen schießen?
Mittlerweile schlafe ich 7-8 Stunden nachts, bin aber tagsüber wesentlich wacher als mit Quetiapin (bei mir hatte das doch einen Überhang tagsüber).
Also wenn du sehr langsam ausschleichst, ist es gut möglich, dass du wieder in einen normalen Schlafrhythmus findest,
liebe Grüße Arian
[spoil]2005 mit Burnout und Depression in eine Tagesklinik gekommen.

Zuerst einmonatige Behandlung mit diversen Antidepressiva: Doxepin, Mirtazipin, Sulprid,
hypomane Reaktion
wobei die AD sofort und ohne Ausschleichen von den Ärzten abgesetzt wurden.


Verschiedene Diagnosen: schizoaffektive Psychose, Depression, bipolare Störung, Schizophrenie, dissoziative Identitätsstörung


Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
Schwere Supersensitivitätspsychose .

Einstellen auf verschiedene Neuroleptika: Haloperidol, Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Paliperidon, Aripiprazol
Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon

jahrelang , vieles gleichzeitig und in höchster Dosierung.
u.a. Berentung, 60 kg Gewichtszunahme
seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
Meinen Absetzbericht findet man hier:
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... 47#p120447
Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.

Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.

Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0". :)

Ich weiß mittlerweile 2019 , dass ich Asperger- Autistin bin .
carlotta
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Re: Angst vorm Absetzen von Quetiapin überwinden

Beitrag von carlotta »

Hallo Arian,

nimmst Du das Lasea immer noch? Ich frage nur, weil Leute auch dabei schon von möglicher Abhängigkeit berichtet haben.

Ich habe es mal kurzzeitig genommen und dann wieder problemlos weggelassen, war aber wirklich nicht lange (auch um einer Gewöhnung vorzubeugen). Aber das heißt ja nicht unbedingt was, kann ja auch bei jedem anders sein.

Liebe Grüße :group:
Carlotta
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine." (Monica Cassani)


[spoil]Kurzabriss Verlauf:
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Seitdem nur unwesentlich mit dem Reduzieren weitergekommen, da längere Absetzpause.[/spoil]
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Re: Angst vorm Absetzen von Quetiapin überwinden

Beitrag von Arianrhod »

Hallo Carlotta,

nein, ich habe es nur 2 Wochen genommen. Es ist ja dann auch ziemlich teuer, denn mein Psychiater konnte mir nur ein Grünes Rezept geben., ujnd danach hatte sich mein Schlaf schon eingependelt, erst 5 -6 Stunden am Stück, dann 7- 8.
Ich war gerade auf der Produktseite, habe mir das hier durchgelesen:
Kann Lasea® abhängig machen oder zu einer Gewöhnung führen?
Nein! Lasea® hat keinerlei Abhängigkeits- oder Gewöhnungseffekte (im Sinne einer Dosissteigerung, um dieselbe Wirkung zu erreichen).

Quelle lasea.de/service/fragen-und-antworten/
Das ist natürlich eine SEHR vage Antwort, die mir sagt: " Das Produkt macht nicht süchtig im Sinn :Ich will immer mehr von dem Stoff!, doch eine körperliche Gewöhnung kann schon eintreten."
Danke, Carlotta, für diesen Hinweis, mir war das nicht bewusst, so was finde ich aber enorm wichtig. Auch mit phytotherapeutischen Mitteln ist man also nicht immer auf der sicheren Seite.

Hier noch ein Hinweis auf seine Wirkung auf GABA ( Arzt meint eallerdings, dazu ist es zu schwach dosiert): https://blog.aromapraxis.de/2010/02/02/ ... gen-angst/
http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php ... 6l-Kapseln

Also gilt wohl auch hier: Nicht zu lange einnehmen,besser als ein Benzo ist es jedoch.

Ich mag Lavendel auch äußerlich, ich habe immer reines Lavendelöl im Haus und mache auch 1-2 Tropfen auf mein Kopfkissen, habe wirklich den Eindruck, dass ich besser das heißt tiefer schlafe damit.

liebe Grüße Arian
[spoil]2005 mit Burnout und Depression in eine Tagesklinik gekommen.

Zuerst einmonatige Behandlung mit diversen Antidepressiva: Doxepin, Mirtazipin, Sulprid,
hypomane Reaktion
wobei die AD sofort und ohne Ausschleichen von den Ärzten abgesetzt wurden.


Verschiedene Diagnosen: schizoaffektive Psychose, Depression, bipolare Störung, Schizophrenie, dissoziative Identitätsstörung


Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
Schwere Supersensitivitätspsychose .

Einstellen auf verschiedene Neuroleptika: Haloperidol, Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Paliperidon, Aripiprazol
Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon

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Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
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carlotta
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Re: Angst vorm Absetzen von Quetiapin überwinden

Beitrag von carlotta »

Hallo Arian,

erst mal sorry an Charlotte, wenn ich hier den Thread zweckentfremde, wobei es sich einfach thematisch angeschlossen hat. Evtl. abtrennen?
Arianrhod hat geschrieben:Das ist natürlich eine SEHR vage Antwort, die mir sagt: " Das Produkt macht nicht süchtig im Sinn :Ich will immer mehr von dem Stoff!, doch eine körperliche Gewöhnung kann schon eintreten."
Vor allem wissen wir ja alle, dass Hersteller diesbezüglich nicht unbedingt die sicherste Informationsquelle darstellen. Zudem ist das Produkt noch gar nicht so lange auf dem Markt, da fehlen ohnehin Langzeiterfahrungen.
Arianrhod hat geschrieben:Auch mit phytotherapeutischen Mitteln ist man also nicht immer auf der sicheren Seite.
Wem sagst Du das? Ich habe seit geraumer Zeit mehr Probleme, Johanniskraut zu reduzieren als ein TZA. Die letzte JK-Reduktion hat mich komplett umgehauen für längere Zeit und glaub mir, sie war vorsichtig (unterer Dosisbereich).
Arianrhod hat geschrieben:Also gilt wohl auch hier: Nicht zu lange einnehmen,besser als ein Benzo ist es jedoch.
Sehe ich auch so. (Sofern man es magenmäßig verträgt, ist ja bei ätherischen Ölen bei manchen so eine Sache.)
Arianrhod hat geschrieben:Ich mag Lavendel auch äußerlich, ich habe immer reines Lavendelöl im Haus und mache auch 1-2 Tropfen auf mein Kopfkissen, habe wirklich den Eindruck, dass ich besser das heißt tiefer schlafe damit.
Glaube ich Dir sofort, das berichten ja auch immer wieder Leute. Es ist halt durchaus potent, wie man sieht. Aber äußerlich dürfte das ja kaum ein Problem darstellen.

Liebe Grüße :group:
Carlotta
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