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Sunnyyy: Entzug Saroten (Amitriptylin)

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Re: Entzug Saroten (Amitriptylin)

Beitrag von sunnyyy » Freitag, 22.06.18, 17:39

Hallo,
ich wollte mich mal wieder melden.... bin jetzt seit 7 Wochen Saroten frei... allerdings sind mir immer wiederkehrende Schwindelattacken bzw ein kurzes Ohnmachts Wegsacken Gefühl geblieben... ganz gut ist es also immer noch nicht... aber ich komme einigermaßen klar.... leider haben sich meine Leukos nicht gebessert... :( ... jetzt bin ich am überlegen ob das alles noch von den Rosenwurz Kapseln kommen kann... am Anfang dachte ich die sind ganz gut... aber jetzt habe ich andere etwas stärkere bestellt und bekomme davon Herzrasen und Unruhe... gleichzeitig aber eine bleiernde Müdigkeit und Schwindel... ich befürchte dass das auch noch mit meiner Histaminunverträglichkeit und Fibromyalgie (da soll Rosenwurz aber wiederrum helfen?) zusammen hängt... werde das also wieder weglassen und sehen was passiert... ist es jetzt eigentlich gut den Serotoninspiegel zu erhöhen (was das Saroten und das Rosenwurz ja angeblich machen) oder nicht.. vor lauter lesen und informieren blicke ich gar nicht mehr durch...
vielleicht weiß mir jemand Rat... ??
Liebe Grüßle
Gabi
Nach 11 Tagen Absetzen von 25 mg Saroten re auf 0 mg, wieder Einnahme auf 12,5 mg ...
Beschwerden bei Absetzen:
Herzklopfen, Schwindel, Stechene Schmerzen, Schlaflosigkeit, Unruhe, Harndrang, Stechen mit kurzem Wegdriften im Kopf, Übelkeit, Angst
Bei 12, 5 mg:
Wieder geschlafen, Müdigkeit, Schwindel und stechende Schmerzen etwas besser, aber immer noch alles da nur gemindert, Herzklopfen, von Durchfall auf Verstopfung gewechselt.
Leukos vor Absetzen 1900, nach 11 Tagen absetzen auf 3000, nach Wiedereinnahme wohl Kontrolle in 4 Wochen?
Jede Woche Reduktion um ca 1 mg Saroten ret..die Beschwerden liessen nach 1 Woche meist nach, dann der nächst Schritt
Vor 1 Woche abgesetzt auf 0... ersten 2 Tage relativ gut.... dann Kopfschmerzen mit Schwindel und Sekunden"ohnmacht"gefühl ... kribbeln im Kopf ... alles verkrampft bis ins Herz und Atmung... atmen fällt schwer...
Schlaf allerdings wieder besser, Druchblutung Hände und Füsse auch... Verschleimung in Nase und Hals hat sich in Laufnase gewandelt
Verzweifelt !!!
05.03. Leukos nicht verbessert. sind bei 2900

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Re: Sunnyyy: Entzug Saroten (Amitriptylin)

Beitrag von Ululu 69 » Freitag, 22.06.18, 20:40

Hallo Gabi,
sunnyyy hat geschrieben:
Freitag, 22.06.18, 17:39
ist es jetzt eigentlich gut den Serotoninspiegel zu erhöhen (was das Saroten und das Rosenwurz ja angeblich machen) oder nicht.. vor lauter lesen und informieren blicke ich gar nicht mehr durch...
Ganz ehrlich ?
Das weiß keiner so genau. Die Forschung zu dem Zusammenhang der Botenstoffe mit psychischen Erkrankungen steckt noch in den Kinderschuhen.

Deswegen ist das Verordnen von Antidepressiva auch wie ein Glückspiel. Klar ist, dass die Theorie, dass Depressionen von einem zu niedrigen Serotoninspiegel ausgelöst werden, widerlegt wurde.

Ich persönlich glaube, dass wir alle auch zu unterschiedlich sind, um die eine richtige Lösung für alle zu finden.
Es gibt auch Menschen, die auf eine Absenkung des Serotoninspiegels positiv reagieren.

Ich denke, dass es bei dir danach aussieht, als würdest du das Rosenwurz Medikament nicht so richtig vertragen oder aber zumindest noch von der Einnahme profitieren.
Deshalb würde ich es weg lassen.

LG Ute
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Re: Sunnyyy: Entzug Saroten (Amitriptylin)

Beitrag von sunnyyy » Samstag, 23.06.18, 11:10

Hallo Ute,

vielen Dank für Deine Antwort...!!! ... dann werde ich das Rosenwurz mal weglassen und beobachten...das Dumme ist nur, dass es mir eben oft ohne ersichtlichen Grund besser oder schlechter geht... und ich meist gar nicht zuordnen kann wovon es jetzt gerade so ist... das macht alles ja so schwer... aber nicht aufgeben ist die Devise... :wacko:

Nochmals lieben Dank und liebe Grüßle
Gabi
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Re: Sunnyyy: Entzug Saroten (Amitriptylin)

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 24.06.18, 18:36

Hallo Sunnyyy,

die Wechselhaftigkeit der Symptome ist absolut typisch für Absetzerscheinungen.
Das kennen so gut wie Alle hier.
:group:
Manchmal lassen sich Trigger für schlechte Tage ausmachen, oft aber auch nicht.

Wie du schreibst, meist hilft nur Akzeptanz und Durchhalten.
:sports:

Ich wünsche dir eine symptomfreie Woche.

LG Ute
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Re: Sunnyyy: Entzug Saroten (Amitriptylin)

Beitrag von sunnyyy » Freitag, 24.08.18, 9:37

Hallo,
ich möcht mich mal wieder melden.... seit ca 2 Monaten nehme ich kein Saroten mehr... und über den Sommer ging es mir sogar relativ gut... :) ... naja... für meine Verhältnisse eben... ich habe ja Fibromyalgie habe und Saroten auch nicht wegen Depressionen, sondern wegen chron Schmerzen genommen... jetzt schlägt das Wetter um und die Fibro wieder voll zu... Schmerzen , Schwindel, Herzklopfen und vor allem wieder Kribbeln und Nervenlaufen am ganzen Kopf... quasi wie beim Entzug... das Saroten hatte schon geholfen, aber die Nebenwirkungen waren mit der Zeit einfach übel... aber so ist es auch kein Leben... ständig dieser Schwindel und die Nervenschmerzen... hat jemand Erfahrung mit Gabapentin... ??.. ich weiß von einer Bekannten dass es bei Nervenkribbeln hilft... aber Gabapentin macht auch weider abhängig, oder.. ??.. und das möchte ich ja nicht... sonst habe ich das nächste Problem an der Backe... :( ... kann mir jemand einen Tipp geben, was helfen könnte... ??.. Rosenwurz habe ich auch schon probiert... war nix... :( .. B Vitamine nehme ich auch... hilft auch nicht... ich wusste dass es im Herbst wieder schlechter wird... und doch hatte ich gehofft, dass es ohne Saroten vielleicht besser wird.. aber wohl eher das Gegenteil... :( :( :(
Ganz liebe Grüße und viel Kraft an und für alle hier... !!!
Gabi
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Re: Sunnyyy: Entzug Saroten (Amitriptylin)

Beitrag von Juna » Freitag, 24.08.18, 10:08

Hallo Gabi,

ja, Gabapentin und Pregabalin machen genauso abhängig und für mich ist das Pregabalin noch eine viel größere Hölle, als es ein AD jemals war, da ich hochgradig abhängig von dem Sch....zeug bin und die NW´s der ...Hammerhorror sind.

Hier werden keinen Medikamentenempfehlungen gegeben, daher weiß ich nicht, ob das oky ist, wenn dann bitte rauslöschen oder so, Danke und sry, mein Schmerzarzt klebt mir nächsten Monat für 60 Minuten Qutenza- Pflaster gegen die Nervenschmerzen, das ist Capsain/ Chili, welches durch einen Schmerzreiz den Schmerzreiz der Nervenschmerzen überdecken soll. Keine Ahnung, ob es bei mir hilft, ich probiere es vermutlich aber aus.
Ich habe ka, ob Du einen Schmerzdoc hast und ob der das unterstützt, das einzelne Pflaster kostet etwas über 300 Euro (zahlt bei mir die KK), deshalb habe ich keine Ahnung, ob das Glück ist, dass es mir angeboten wurde, Mary Lou hat auch schon von der Anwendung berichtet.

Ich wünsche Dir alles Gute und so wenig Schmerzen wie möglich, hast Du Dinge, die Dir Entspannung oder Schmerzlinderung verschaffen?
Ansonsten gibt es hier auch noch einen Thread über Fibro, ka, ob Du den schon gesehen hast.

LG
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Re: Sunnyyy: Entzug Saroten (Amitriptylin)

Beitrag von sunnyyy » Freitag, 24.08.18, 18:09

Hallo Juna,

danke für Deine nette Antwort... ich habe es befürchtet... und doch werden beide Medikamente einem immer ohne zu warnen angeboten... ich verstehe das nicht... ich bin manchmal zwar auch versucht.. vor allem wenn es wieder schlimmer ist... aber wenn ich das Leid bei Dir wieder lese, werde ich es sicher nicht nehmen... das tut mir echt leid für Dich.. bist Du am absetzen... ??... dann wünsche ich Dir ganz viel Kraft... !!!!!!
Ein Schmerzpflasater bringt bei mir leider nichts... da ich Nervenkribbeln (und Schmerzen) am ganzen Kopf und oft ganzen Körper habe mit Schwindel... da wäre das Gabapentin sicher hilfreich... aber nein, danke... ich verstehe irgendwie nicht, dass es da noch kein anderes Mittel gibt, das helfen könnte... da werden lieber solche üblen Medis verordnet... !!!!!
Danke für den Tipp mit dem Thread über Fibro... leider finde ich den nicht... ich bin hier nicht so firm.. aber ich suche nochmal...vielleicht kann man sich da auch austauschen und helfen...
Danke nochmal für Deine HIlfe ... Dir weiterhin auch alles Gute... !!!
LIebe Grüßle
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Re: Sunnyyy: Entzug Saroten (Amitriptylin)

Beitrag von Juna » Samstag, 25.08.18, 15:56

Huhu Gabi,

kein Ding, gerne, jaaaaha, das verstehe ich auch nicht.
Brr, das ist blöd und tut mir leid :(
DANKE, ja, ich setzte ab, ich kann meine Signatur nur zZt nicht bearbeiten, die Teamies kommen auch nicht dran, iwie komisch.
Bin bei 100-0-75 und fluche momentan einfach nur tierisch über den Mist, wenn ich daran denke, dass mein Loch vom reduzieren kommt :frust: :evil:

Habe gerade geschaut :party: ;) https://www.adfd.org/austausch/viewtopi ... 57&t=12032 und war erfolgreich :haha:

Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du besser mit Deinen Schmerzen und dem Schwindel umgehen kannst, mir helfen Gelassenheit und Akzeptanz in der Regel super, so blöd das klingt, aber das Gelassenheitsmantra, setzt sich, bei regelmäßiger Anwendung fest, zumindest bei mir.
Es hilft mir nur zZt nicht so wirklich weiter, ich arbeite aber dran :sports:
Ja, es ist schon blöd, dass es gegen Nervenschmerzen kaum irgendetwas gibt, was diese lindert, allerdings bin ich bei Medikamenten mittlerweile seeeehr skeptisch, habe gestern schon zu meinem Partner gesagt, ich bin froh, dass ich bei meinem HA und nicht der HÄ bin, da die echt...ka.... ich unterstelle es einfach mal, ist ein Gefühl/ das, was ich mitbekomme...voll "hörig" gegenüber der Pharmakonzerne ist und u.a. Pregabalin ja als sooo ein tolles Medikament preist (ich sollte doch erhöhen, dann ginge es mir besser) und auch bei anderen Medis total...schnell und ...meiner Meinung nach...leichtfertig ist. Mein HA ist da doch etwas zögerlicher und auch kritischer, empfiehlt z.B. Heilerde, statt der PPI- Hammer usw.
Sry, bin abgeschweift, gg, mein Chaos im Kopf ist durch die massiven (für mich massiven, anderen geht es denke ich viel schlechter) Entzugserscheinungen noch extremer, kann kaum einen Faden behalten, bzw. sind meine Umwege, öööööhm...verwirrend lang :rotfl:

Danke noch mal, gerne, dafür ist das Forum doch da :hug:

LG
Juna :group:
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Re: Sunnyyy: Entzug Saroten (Amitriptylin)

Beitrag von sunnyyy » Samstag, 25.08.18, 18:47

Hallo Juna,
nochmal lieben Dank für Deine Antwort... ach je, ich wünsche Dir wirklich weiterhin gaaaanz viel Kraft... !!! .. und ja ich bin auch der Meinung dass die Ärzte total von der Pharmaindustrie abhängig sind... zumindest viele und ich möchte auch keine Chemie mehr schlucken... wobei die pflanzlichen Sachen ja auch nicht unbedingt ohne sind.. am Besten gar nichts und wie Du sagst mit Entspannung und Gelassenheit versuchen.. aber das gelingt eben nicht immer.. mir zumindest nicht... heute hatte ich einen üblen Tag... merke sofort das Wetter.. aber ich habe es eben einfach so genommen und mich wieder hingelegt... heute ging somit gar nichts... mal sehen wie es morgen ist... juhuu Üüüüüberraschung... hahha... aber etwas Galgenhumor braucht man bei dem ganzen Mist, oder... ??
Nochmal alles Liebe und viel Kraft weiterhin für Dich und uns alle hier... !!!
Viele Grüßle
Gabi
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Re: Sunnyyy: Entzug Saroten (Amitriptylin)

Beitrag von Jamie » Samstag, 25.08.18, 19:18

Hallo sunnyyy :)
sunnyyy hat geschrieben:
Freitag, 24.08.18, 18:09
Danke für den Tipp mit dem Thread über Fibro... leider finde ich den nicht... ich bin hier nicht so firm.. aber ich suche nochmal...vielleicht kann man sich da auch austauschen und helfen...
Ich helfe mal aus.
Hier ist er:
https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=57&t=12032

Viele Grüße
Jamie
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Re: Sunnyyy: Entzug Saroten (Amitriptylin)

Beitrag von Juna » Samstag, 25.08.18, 21:07

Huhu,

hihi, doppelt gemoppelt hält besser, Danke Jamie :hug:
Juna hat geschrieben:
Samstag, 25.08.18, 15:56
Habe gerade geschaut https://www.adfd.org/austausch/viewtopi ... 57&t=12032 und war erfolgreich
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Re: Sunnyyy: Entzug Saroten (Amitriptylin)

Beitrag von sunnyyy » Sonntag, 26.08.18, 15:01

ganz lieben Dank Euch beiden.... 😘
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Re: Sunnyyy: Entzug Saroten (Amitriptylin)

Beitrag von Juna » Sonntag, 26.08.18, 16:03

Liebe Gabi :hug: ,

ich danke Dir auch für Deine lieben Worte <3

Das stimmt, pflanzliche Medikamente sind auch nicht unbedingt ohne, meine Gyn hatte mir mal etwas aufgeschrieben, was genauso in die Hirnchemie eingreift und nebenwirkungsreich ist, wie die chemische Keule.
:evil: auf den Verdacht/ die Vermutung, dass ich (39, zu der Zeit 37 oder 38) in den Wechseljahren bin, ohne Hormonstatus oder eine andere Abklärung. Ich habe mir das Zeug gar nicht besorgt, vielen Dank, kann ich drauf verzichten und nur weil ich Schweißausbrüche habe, werfe ich mir doch nichts ein, klar ist das unangenehm und blöd, wenn man spontan anfängt zu tropfen und sich schon fragt, wo das Wasser noch herkommen kann, es gibt aber schlimmeres :haha:

Wie geht es Dir heute?
Geht heute mehr? Geht es Dir besser?
Jaha, das mit der Gelassenheit und der Akzeptanz funktioniert bei mir auch nicht immer, aber Übung macht den Meister :rotfl:

Was mir gerade einfällt, hast Du es schon einmal mit Neurofeedback versucht?
Ich habe in meinem Thread in den letzten Posts angefangen, von meinen Erfahrungen zu berichten, werde auch noch genauer darauf eingehen, kann nur im Moment einfach nicht, aber.... mir hilft es, zumindest habe ich das Gefühl, ich habe die Ergotherapie (genaue Angabe auf dem Rezept steht auch in meinem Thread, suche ich aber gerne auch raus) primär sogar für die chronische Schmerzstörung (somatische und irgendwann logischerweise auch psychische Faktoren)/ Fibromyalgie verordnet bekommen.
Auf alle Fälle kann man damit nichts kaputt machen und muss sich keine (zusätzliche) Chemie einwerfen.

Hihihihihihihihihi, jaaaaaha, den Galgenhumor, die Ironie, den Zynismus und den Sarkasmus braucht man/ brauche ich auf alle Fälle.
Meine Thera findet meinen Humor schon ziemlich schwarz und ist dann hin und wieder doch etwas erschrocken, allerdings wäre ich ohne meinen Humor glaube ich nicht mehr und Leute die nicht über sich selber lachen können, verpassen etwas und nehmen "alles" (meiner Meinung nach) viel zu ernst.
Wenn ich über mich lache, kann ich die Situation entschärfen, ihr den Ernst nehmen und mich schützen.

Ich merke das Wetter auch volle Lotte und es haut noch zusätzlich rein, brr, wenn ich mir sonst schon immer wie ein Jammerlappen vorkomme, mache ich z.Zt. gefühlt, nichts anderes mehr als rumjammern, aaaaaaaaaaaaaaaaaaber...ich erzähle dem strafenden Erwachsenenmodus (kommt aus der Schemathera die Bezeichnung) dann, dass er mich mal kann und das nicht stimmt, naja, der Erfolg ist mäßig und mein schlechtes Gewissen trotzdem groß, der reflektierte Anteil in mir kann das zumindest...erkennen.
Upsa, jetzt habe ich den Faden verloren und mich glaube ich gerade voll verstrickt, entschuldige bitte :whistle:

Ich wünsche Dir und auch allen anderen, noch einen schönen Tag, mit hoffentlich wenig Schmerzen und Beschwerden, Sonne im Herzen und so wenig Entmutigung wie möglich.

LG
Juna

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Re: Sunnyyy: Entzug Saroten (Amitriptylin)

Beitrag von Juna » Sonntag, 26.08.18, 20:27

Huhu Gaby,

ich "Honk", wollte Dir eben noch den Link von meinem Thread reinkopiert haben, hüstel

https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?t=11366

Ähm, besser spät als nie, falls Du reinschauen magst, gerade wg dem Neurofeedback 🙈😎

LG
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Re: Sunnyyy: Entzug Saroten (Amitriptylin)

Beitrag von sunnyyy » Sonntag, 26.08.18, 22:37

Hallo Juna,
danke für Deine liebe mail und den Link... Du hast ja schon einiges hinter Dir .. Du Arme...!!! ... da wünsch ich Dir weiterhin ganz viel Kraft für Deinen weiteren Weg... ja und Galgenhumor hilft weiter.. mir zumindest auch.. sonst könnte man doch nur heulen und das hilft erst recht nicht...
Das mit dem Neurofeedback klingt interessant... müsste mich mal schlau machen wer das bei mir in der Nähe macht... mir geht´s heute immer noch total mies... der ganze Kopf kribbelt, alles krampft... so dass ich schlecht atmen kann und Herzklopfen/rasen habe und ständig üblen Schwindel /Wegdriften.. und alles schmerzt... juhuuu... ich bin echt versucht das Pregabalin zu versuchen.. es ist verlockend wenn es vielleicht doch helfen würde... ich habe aber einfach zu große Angst vor den Nebenwirkungen und den Entzugserscheinungen .... denn ich möchte das dann ja nicht ewig nehmen... das geht auch nicht... beim Saroten waren die Nebenwirkungen irgendwann einfach zu groß... aber so ist es auf Dauer auch nicht auszuhalten... zum Verzweifeln.. ich nehme das "Ganze" schon an und versuche gelassen zu bleiben... aber man sollte die ganzen Beschwerde/Zusstände auch irgendwie ertragen können......
Ich danke Dir nochmal und wünsche Dir das Beste, viel Kraft und auch weitehin viel Galgenhumor.. ja und auch ganz viel Sonne im Herzen... :)
Liebe Grüße
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Nach 11 Tagen Absetzen von 25 mg Saroten re auf 0 mg, wieder Einnahme auf 12,5 mg ...
Beschwerden bei Absetzen:
Herzklopfen, Schwindel, Stechene Schmerzen, Schlaflosigkeit, Unruhe, Harndrang, Stechen mit kurzem Wegdriften im Kopf, Übelkeit, Angst
Bei 12, 5 mg:
Wieder geschlafen, Müdigkeit, Schwindel und stechende Schmerzen etwas besser, aber immer noch alles da nur gemindert, Herzklopfen, von Durchfall auf Verstopfung gewechselt.
Leukos vor Absetzen 1900, nach 11 Tagen absetzen auf 3000, nach Wiedereinnahme wohl Kontrolle in 4 Wochen?
Jede Woche Reduktion um ca 1 mg Saroten ret..die Beschwerden liessen nach 1 Woche meist nach, dann der nächst Schritt
Vor 1 Woche abgesetzt auf 0... ersten 2 Tage relativ gut.... dann Kopfschmerzen mit Schwindel und Sekunden"ohnmacht"gefühl ... kribbeln im Kopf ... alles verkrampft bis ins Herz und Atmung... atmen fällt schwer...
Schlaf allerdings wieder besser, Druchblutung Hände und Füsse auch... Verschleimung in Nase und Hals hat sich in Laufnase gewandelt
Verzweifelt !!!
05.03. Leukos nicht verbessert. sind bei 2900

Juna
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Re: Sunnyyy: Entzug Saroten (Amitriptylin)

Beitrag von Juna » Montag, 27.08.18, 19:01

Huhu Gabi,

Danke <3


sunnyyy hat geschrieben:
Sonntag, 26.08.18, 22:37
sonst könnte man doch nur heulen und das hilft erst recht nicht

Grins, genau, davon abgesehen kann da dann eh kaum einer mit umgehen und Hallo? nee, lass mal, stelle mir gerade vor, dass ich ständig mit tränendem Gesicht unterwegs bin :party:


sunnyyy hat geschrieben:
Sonntag, 26.08.18, 22:37
Das mit dem Neurofeedback klingt interessant... müsste mich mal schlau machen wer das bei mir in der Nähe macht.

Das fand ich auch, als mir die Ergothera das beim tapen erzählt hatte.
Ich mache die Ergotherapie bei mir da, wo ich auch meine Physiotherapie mache, das ist ein Gesundheitszentrum (hrmpf, mag diese Bezeichnungen nicht), hatte dann meinen Psychiater angesprochen und das Rezept (sensomotorisch- perzeptive Behandlung) bekommen.
Das sind bei mir immer 10-er Verordnungen und ich hoffe, dass ich die Therapie auch problemlos weiter verordnet bekomme.
Die Physio habe ich als Dauertherapie außerhalb des Regelfalls 1x/ Woche, war immer 2x/ Woche, schaffe ich aber zeitlich nicht, da ich mittlerweile ziemlich pingelig und "eigen" bei der Wahl meiner Physios bin (öhm, es gibt 2, die für mich passend sind).
Du musst dann "nur" nachfragen, ob die bei der Ergo auch Neurofeedback anbieten, das macht nicht jede Ergotherapraxis.
Viel Erfolg :hug:


sunnyyy hat geschrieben:
Sonntag, 26.08.18, 22:37
aber man sollte die ganzen Beschwerde/Zusstände auch irgendwie ertragen können

DAS ist wohl wahr, oder doch ein Traum.
Ich habe für mich die Entscheidung getroffen, dass ich gucke, wie ich das Psychogift schaffe, mein Schmerzdoc wollte mir schon sooooo viele AD´s aufschreiben/ hat mir schon soooooo viele AD´s aufgeschrieben, mein Psychiater wollte wieder, dass ich ein AD nehme, die Thera von mir war zu Beginn der Thera der Meinung, ich müsste ein NL nehmen, weil ich doch sooooo unruhig bin, nein Danke, :sports: :sports: :sports: :fly: :fly: :fly: ich schaffe das auch ohne.


Das Pregabalin ist in Bezug auf die Nervenschmerzen ein Segen gewesen, aber die Nebenwirkungen machen mir jede Sekunde, in der ich mich damit befasse, bewusst, was für ein Teufelszeug das ist und das ich es eben NICHT nehmen will, dann lieber die Nervenschmerzen irgendwie "tolerieren", "aushalten", "überleben". In Phasen (wie gerade), könnte ich schreien vor Schmerzen und würde soooo gerne einfach noch etwas nachnehmen, was mir vermutlich Linderung verschaffen könnte, aber selbst von einer einmaligen Zusatzeinnahme habe ich (habe das mal irgendwann gemacht, ist aber noch in der Zeit gewesen, als ich glaube ich noch nicht einmal reduziert hatte, war natürlich der Rat von meinem Doc) Entzugserscheinungen (was ja logisch ist, das ZNS wird schließlich konfus gemacht), deshalb verzichte ich lieber, nee, will mein Hirn auch gefühlt wieder besitzen usw.



Wie geht es Dir heute?
Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Dein Tag heute besser ist als das WE und als mein Empfinden :hug:


LG
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Re: Sunnyyy: Entzug Saroten (Amitriptylin)

Beitrag von sunnyyy » Montag, 27.08.18, 20:28

Hallo Juna,

danke für Deine mail... ach das hat mich was das Pregabalin betrifft nochmal bestätigt... ich würde gerne aber die Nebenwirkungen... sch.. aber auch.. ich hoffe immer noch, dass es iiiirgendwas Pflanzliches gibt, das vielleicht etwas Linderung bringt... nur etwas...
Mit Neurofeedback muss ich mich noch anfreunden... es ist ja auch wieder ein Stress mehr... mich stresst ja sofort alles.... aber wenn es an der Zeit ist, werde ich es in Angriff nehmen... solche Entscheidungen fallen dann bei mir von einer Minute zur anderen... wenn es mir mal wieder gaaaanz übel geht... heute ist es auch nicht besser... aber das habe ich auch nicht erwartet.... :(
ich werde die Tage für ein paar Tage an die Nordsee fahren.. wie ich das schaffen soll weiß ich nicht... HILFE... aber das Klima dort tat mir schon mal sehr gut... mal sehen ob es dieses mal auch so ist.... dann wandere ich aus... entweder in die Sonne oder an die Nordsee... :D .. wenn´s nur so einfach ginge... also machen wir weiter und geben nicht auf... es bleibt spannend... hahaha....

Dir weiterhin alles Gute... und dass es Du auch mal Linderung und Besserung spüren darfst.... !!!!!!!!

Liebe Grüßle
Gabi
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Nach 11 Tagen Absetzen von 25 mg Saroten re auf 0 mg, wieder Einnahme auf 12,5 mg ...
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Herzklopfen, Schwindel, Stechene Schmerzen, Schlaflosigkeit, Unruhe, Harndrang, Stechen mit kurzem Wegdriften im Kopf, Übelkeit, Angst
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Wieder geschlafen, Müdigkeit, Schwindel und stechende Schmerzen etwas besser, aber immer noch alles da nur gemindert, Herzklopfen, von Durchfall auf Verstopfung gewechselt.
Leukos vor Absetzen 1900, nach 11 Tagen absetzen auf 3000, nach Wiedereinnahme wohl Kontrolle in 4 Wochen?
Jede Woche Reduktion um ca 1 mg Saroten ret..die Beschwerden liessen nach 1 Woche meist nach, dann der nächst Schritt
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