Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->
Liebe ADFDler,


wir wünschen euch einen schönen Sommer. Achtet gut auf euch, überlastet euch nicht und denkt daran, dass die Hitze für den Körper nicht leicht ist, gerade im Entzug und/oder wenn man Medikamente nimmt.

Das Team ist weiterhin nur gering besetzt, die Neuanmeldungen nehmen aber weiter zu. Bitte schaut daher gegenseitig gut auf euch. Wenn ihr mögt und könnt, begrüßt gerne Neuankömmlinge, verlinkt die Grundlageninfos oder lasst einfach ein gutes Wort da.

Bist Du neu und weißt nicht, wie du anfangen sollst?

Registriere Dich zunächst und wähle einen Benutzernamen, der mit Deinem echten Namen möglichst wenig zu tun hat, wenn Du anonym bleiben möchtest. Du darfst als Benutzernamen keine Marken- oder Medikamentennamen verwenden. Wenn Du ganz auf Nummer sicher gehen willst, verwende am Besten auch eine Wegwerf-Emailadresse. Wenn Du genaueres wissen möchtest, lies bitte auch unsere Regeln.

Stelle Dich und Dein Anliegen dann in einem neuen Thema vor. Du kannst als neu registrierter erstmal nur im Bereich "Hier bist Du richtig" schreiben. Beachte bitte, dass der Beitrag solange unsichtbar bis jemand aus dem Team ihn freigeschaltet hat. Da wir hier viel zu tun haben, kann das eine Weile dauern.

Hier klicken, um Dich zu registrieren.

Hier klicken, um neues Thema im Bereich "Hier bist Du richtig" zu erstellen".

Bitte lest euch auch zunächst selbst in unsere grundlegende Absetzinfos ein.
Ausführlicher Artikel zu Antidepressiva absetzen
Erste Hilfe - Benzodiazepine absetzen
Erste Hilfe - Neuroleptika absetzen

Das ADFD Team

elmario27: Quetiapin absetzen/ Mama weint -25mg Absetzsymptome?/ jetzt auch noch Lorazepam

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
:schnecke: Bitte lies unsere Forenregeln, bevor Du Dich registrierst.
elmario27
Beiträge: 23
Registriert: Sonntag, 21.01.18, 16:52
Hat sich bedankt: 22 Mal
Danksagung erhalten: 20 Mal

Re: Quetiapin absetzen/ Mama weint -25mg Absetzsymptome?/ jetzt auch noch Lorazepam

Beitrag von elmario27 » Samstag, 17.02.18, 22:12

Sorry leute.. ich bin wirklich ne Katastrophe was dass schreiben hier betrifft, bitte um Nachsicht...

Also sie hat das tavor vom 29.1 bis 9.2 bekommen das sind 12 Tage... f@#& ich glaub sie steckt mitten im Entzug... momentan macht sie dass noch ganz gut...

Morgen ist der 9te Tag ohne...

Sie sagt sie hat gedanken Karussell und wenn man mit ihr redet merkt man das schon..

Schlafen tut sie wenigstens... durch die hohe Menge quetiapin hoffe das das wirkt auch entzugshemmend... wartens mal weiter ab.. Dienstag haben wir den Termin bei der P
Morgen hat meine Mutter Geburtstag, meine Schwester redet nicht mehr mit mir,

Achso meine Lunge, spontaner spannungs pneumothorax, passiert schlanken (guttaussehenden) männer die viel Sport treiben (versuchen zumindest bisschen mit humor zu nehmen auch wenns schwer ist)
Und viel rauchten ( hab mit 12/13 jahren mal so angefangen und mit 15 regelmäßig gekifft, vor zwei Jahren beides eingestellt als die lunge das erstmal n Abgang gemacht hat.. immer aktiv fussball gespielt und andere Sportarten gemacht) in der 12, im sportwahlpflicht meinte der Schwimm Lehrer zu mir solange ich anwesend bin und nicht schwänze müsse er mir ne 1 geben dadrunter gwht schon nicht mehr.. und die hab ich auch bekommen; )

Denke da rührts her, ist blöd wenn die Lunge kollabiert/zusammen fällt. Die stecken einem dann ein schlauch von der Seite rein und ziehen die überdrüssige Luft die sich im brustkorb hat, mit so ner Vakuumpumpe ab, dann richtet sich die Lunge auf! 7 tage bettruhe schmerzen, schmerzmittel dann wird der schlauch rausgezogen. Behelligender Moment. Tut aber insgesamt ver :censored: t weh so ne sch :censored: ... kickt zwar auch irgendwie aber leute das will keiner durch machen! glaubt mir... zwei tage auf der station und du schmeißt die sch***! Kippen weg wo se hingehören!... da siehst de wirklich alles. N 46jährige Mann, Frau und Kind, hat seine letzten Tage angezählt... 70 jähriger trotz Lungen OP wieder krebs.. mein herz, sag ich euch das wollt ihr nicht... man man

mein onkel bzw groß Cousin hat ein boxstudio auf gemacht als ich da regelmäßig war , war ich fit wie harry... halbes jahr durchgezogen. Alter Vater.. fit, quick lebendig wie ein Turnschuh.. momentan les ich viel... muss immer das beste aus jeder Situation machen

Mom schläft.. schätz das ist gut.. morgen ist sie wieder cool.. bis 8 dann bekommt sie Medikamente.. es wird etwas komisch, weinen, etwas komisch, weinen...und mal sehen... hoffe es wird pö a pö etwas besser..

Werden mal spazieren gehen denk...überlegt grad noch ein Bier trinken zu gehen aber bin auch schon müde

Sorry leute nutz das grad mal als Therapiestunde red sonstkaum mehr mit jemand und hab eigentlich auch kein privat leben mehr...

danke jamie, für alles
Ich hoffe bei dir gehts auch besser, habs gelesen.. tut mir echt leid man.. vielleicht schaffst du es.. ich glaub an dich
Zuletzt geändert von Murmeline am Sonntag, 18.02.18, 6:42, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Editiert gemäß Regeln
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor elmario27 für den Beitrag:
Arianrhod
Signatur meiner Mutter:
Zyprexa, Risperidon, Haldolperidol, Tavor, Quetiapin, Mirtazapin, Akineton
01/16 - April - Mai 17 einige Stationäre Aufenthalt (will nicht zu sehr ins Detail gehen)


12/17Absetzversuch(zu schnell und falsch)
Dann irgendwie von 275 auf 300 dann auf 525 mg
01/18 525mg ret Quetiapin(viel zu viel zu viel!)

29.01 10Tage Klinik (zusätzl. mirta(5Tage dann abgesetzt/ein Verbrechen meiner Meinung nach so vor zu gehen) u. tavor 12Tage 2 mg = danach Kaltentzug/ es dauerte ca 15-16Tage dann ging es Ihr besser.)

Neue Medikation:

2000-0-0-0 i.E. Vitamin D
150-0-0-150 Valproat
50-50-50-50 quetiapin 200-0-0-300 quetiapin ret. = 700mg

16.02 650 mg quetiapin
21.02 625 mg quetiapin
25.02 282 mg valproat (merkbar)



„Verhandeln statt Behandeln“

Anspruch auf zeitgemäße Leistungen (§ 17(1) SGB I) und auf Leistungen, die dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse entsprechen (§ 2(1) SGB V). Die Kernaussagen sind in die Aufklärung durch den Arzt einzubeziehen Patientenrechtegesetz, § 630c BGB Informationspflicht und § 630e Aufklärungspflicht). Der Grundsatz „Verhandeln statt Behandeln“ oder die partizipative Entscheidungsfindung muss für die Arzt-Patient-Kommunikation bestimmend werden (S3-Leitlinie Psychosoziale Therapien bei schweren psychischen Erkrankungen 2012, S.27f). Nur so kann Autonomie, Selbstbestimmung und die Freiheit, eigene Entscheidungen zu treffen im Bereich der Gesundheit umgesetzt werden (UN-Konvention zu den Rechten behinderter Menschen, Artikel 3). Patienten müssen bei der Umsetzung ihrer Rechte gestärkt werden. Patienten- und Verbraucherberatung (§ 65b SGB V) sind weiterzuentwickeln.


https://ddpp.eu/news-meldung/aktuelle-f ... dlung.html

Cashi
Beiträge: 639
Registriert: Montag, 07.09.15, 21:16
Hat sich bedankt: 343 Mal
Danksagung erhalten: 732 Mal

Re: Quetiapin absetzen/ Mama weint -25mg Absetzsymptome?/ jetzt auch noch Lorazepam

Beitrag von Cashi » Sonntag, 18.02.18, 10:29

Hallo von mir... Ich finde es wahnsinnig schön wie du dich um deine Mutter kümmerst.. Aber was ist denn mit deinem Leben. Ich meine machst du grad ne Ausbildung oder Arbeitest du oder was machst du so. Denn es gibt ja auch Hilfe die man sich holen kann wenn man eine nahen Angehörigen pflegt. Schließlich musst du dich auch um dich kümmern.
LG Cashi
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Cashi für den Beitrag:
elmario27
1996 erstmals wegen Panikattacken 75 mg Venlafaxin
Wie lange kann ich nicht mehr genau sagen
2000 wegen Panik und generalisierter Angststörung 75 mg Trevilor angefangen ohne einzuschleichen. Massive Nebenwirkungen über 3 Wochen. Dann stabil.
2001 innerhalb zwei Wochen abgesetzt. Erst keine Probleme. Dann Zwangsgedanken Angstzustände Selbstmordgedanken. Gesundheitsängste
2002 wieder aufdosiert auf 75 mg. Viele Nebenwirkungen. Mit 60 mg besser. Gedanken und Angst weg. Alles normal.
2010 langsam Kügelchen reduzieren aber wohl doch zu schnell
August 2010 ganz weg von Trevilor
Januar 2011 Operation. .
März 2011 Panikattacken mit fahrt ins Krankenhaus. Ausschläge. Wirre Angst und Zwangsgedanken. Herzrasen Tags und nachts. Heulen. Angst vor psychose.Flimmern vor Augen. Gefühl wie auf Watte. Kopfschmerzen. ANGST.
Juli 2011 mit Trevilor wieder angefangen. Besserung. Beschwerden weg. Nur paar Nebenwirkungen
Ende 2013 auf 37.5
Zwangsgedanken. Angst vor Psychose. Müdigkeit. Heulen. Flimmern vor Augen. Wirre seltsame Gedanken die Angst machen.
Seit März 2015 wieder auf 75 mg. Besserung aller Beschwerden. Magen Darm Probleme machnmal. Gähnen. Herzklopfen. Herzangst. Aber stabil
1. Oktober ...5 % reduziert d.h. 71,4 mg Venla
seit 09.10.15 verstopfte Nase, Erkaltung, Schwindel ab und zu, rempel ständig gegen Türrahmen, Fressattacken :shock: ist aber auszuhalten
25.11.15...wieder 5 % d.h. 67,8 mg Venla
30.11. Wieder Erkältung
20.01. Wieder 5 % weniger. D.h. 64.5 mg venla
23.01.16 wie der Erkältung, Husten und keine Stimme mehr, gibts das wirklich?
16.03.16. 61.5 mg Venla. Fühle mich oft erschöpft. Muskulatur erschöpft. Manchmal Herzklopfen
Zusätzlich mehme ich seit einem Jahr Vitamin D 20.000 I.E. Woche. Aktueller Blutwert bei 46. Zusätzlich seit 4 Wochen Vitamin B von Dr. Loges. Blutwert im oberen Bereich. Zusätzlich noch Spirulina 20 Stück am Tag seit 3 Wochen
12.05.16..wieder 5 %weniger..d.h. 58.5 mg Venla. unverändert wie oben
25.06.16 wieder 5% weniger. D.h. 55,8 mg Venla. unverändert
..dazu kommt dieser Schwindel und taumelig..wackliger Gang. Gefühl nicht geradeaus laufen zu können. Angst
Seit 21.08.16 auf 53.4 mg Venla...Schwindel, taumelig, Magen-Darm-Probleme.
04.09.16 Panikattacke
seit 05.09.16 Zwangsgedanken, Angst verrückt zu werden, Angst Psychose zu haben, wirre Gedanken, Anst Schizophren zu sein.
09.09.16 Aufdosiert 5 Kügelchen
Auf Anraten Frorum Vitamin B weg gelassen seit 11.09.16, Spirulina seit mehreren Wochen weg
22.11.2016 reduziert auf 51,3 mg
01.12.16 einmal wöchentlich 20.000 I.E Vitamin D, täglich Vitamin B-Loges, Zink
10.12.16 wieder Erkältung
13.12.16 reduziert auf 48,6 mg Trevilor
15.01.17 reduziert auf 46,17 mg Trevilor
12.02.17 reduziert auf 43,50 mg Trevilor
28.02.17 wieder Erkältung mit Bronchitis trotz Einnahme von allem möglichen. .Zink vitamin C usw
13.03.17 reduziert auf 41,40 mg Trevilor
11.04.17 reduziert auf 39 mg Trevilor
01.05.17 reduziert auf 37,5 mg Trevilor. ...Halbzeit :party2:
20.06.17 Blasenentzündung
11.07.17 reduziert um 5 %.
28.08.17 reduziert auf 33.75 mg Trevilor
25.09.17 reduziert auf 31.25 mg Trevilor
10.10.17 Angstzustände Zwangsgedanken derealisation Angst vor Schizophrenie und Psychose
19.10.17 aufdosiert auf 32.5 mg Venlafaxin
17.01.18 aufdosiert auf 33.4 mg Venlafaxin
07.03.18 reduziert auf 32.8 mg Velafaxin
07.04.18 reduziert auf 30 mg Venlafaxin
20.05.18 reduziert auf 28 mg Venlafaxin

elmario27
Beiträge: 23
Registriert: Sonntag, 21.01.18, 16:52

Re: Quetiapin absetzen/ Mama weint -25mg Absetzsymptome?/ jetzt auch noch Lorazepam

Beitrag von elmario27 » Dienstag, 20.02.18, 13:29

hey leute, danke cashi! bis gestern hab ich noch gehofft dass es besser wird, damit wäre es mir auch schon ein gutes stück geholfen...

sie haben ihr in der klinik das mirtazapin ca 6 tage lang gegeben(keine vorherige einnahme) und das tavor 12 tage(9t 2mg dann 3t 1mg) dann abgesetzt.. momentan gehts ihr immer noch nicht besser(so schwierig) :(.. meint ihr es hat zu einer AD Abhängigkeit gereicht, wg mirta oder kann man das ausschließen bei 6tagen einnahme?(start 7,5mg dann 15mg dann kalt abgesetzt) (das ist doch sicherlich auch grenzwertig)..

so schwierig.. haben gleich n termin bei der p.. die meinte schon letzte woche das ad sei schon raus.. aber ob das stimmt? demnach bliebe die benzo entzug.. 6.2 abgesetzt (vor 14tagen)

lg
Signatur meiner Mutter:
Zyprexa, Risperidon, Haldolperidol, Tavor, Quetiapin, Mirtazapin, Akineton
01/16 - April - Mai 17 einige Stationäre Aufenthalt (will nicht zu sehr ins Detail gehen)


12/17Absetzversuch(zu schnell und falsch)
Dann irgendwie von 275 auf 300 dann auf 525 mg
01/18 525mg ret Quetiapin(viel zu viel zu viel!)

29.01 10Tage Klinik (zusätzl. mirta(5Tage dann abgesetzt/ein Verbrechen meiner Meinung nach so vor zu gehen) u. tavor 12Tage 2 mg = danach Kaltentzug/ es dauerte ca 15-16Tage dann ging es Ihr besser.)

Neue Medikation:

2000-0-0-0 i.E. Vitamin D
150-0-0-150 Valproat
50-50-50-50 quetiapin 200-0-0-300 quetiapin ret. = 700mg

16.02 650 mg quetiapin
21.02 625 mg quetiapin
25.02 282 mg valproat (merkbar)



„Verhandeln statt Behandeln“

Anspruch auf zeitgemäße Leistungen (§ 17(1) SGB I) und auf Leistungen, die dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse entsprechen (§ 2(1) SGB V). Die Kernaussagen sind in die Aufklärung durch den Arzt einzubeziehen Patientenrechtegesetz, § 630c BGB Informationspflicht und § 630e Aufklärungspflicht). Der Grundsatz „Verhandeln statt Behandeln“ oder die partizipative Entscheidungsfindung muss für die Arzt-Patient-Kommunikation bestimmend werden (S3-Leitlinie Psychosoziale Therapien bei schweren psychischen Erkrankungen 2012, S.27f). Nur so kann Autonomie, Selbstbestimmung und die Freiheit, eigene Entscheidungen zu treffen im Bereich der Gesundheit umgesetzt werden (UN-Konvention zu den Rechten behinderter Menschen, Artikel 3). Patienten müssen bei der Umsetzung ihrer Rechte gestärkt werden. Patienten- und Verbraucherberatung (§ 65b SGB V) sind weiterzuentwickeln.


https://ddpp.eu/news-meldung/aktuelle-f ... dlung.html

elmario27
Beiträge: 23
Registriert: Sonntag, 21.01.18, 16:52

Re: Quetiapin absetzen/ Mama weint -25mg Absetzsymptome?/ jetzt auch noch Lorazepam

Beitrag von elmario27 » Dienstag, 20.02.18, 15:02

Hallo Leute, hatte mal gelesen dass risperdal sowie olanzapin und einige andere(genaue Aufzählung folgt noch) wegen seiner aliphatischen seitenkette schwer abzusetzen sei. Meine frage daher: muss man dass dann noch langsamer absetzen als andere oder wie ist da die idee? Hat da jemand Erfahrung?
Signatur meiner Mutter:
Zyprexa, Risperidon, Haldolperidol, Tavor, Quetiapin, Mirtazapin, Akineton
01/16 - April - Mai 17 einige Stationäre Aufenthalt (will nicht zu sehr ins Detail gehen)


12/17Absetzversuch(zu schnell und falsch)
Dann irgendwie von 275 auf 300 dann auf 525 mg
01/18 525mg ret Quetiapin(viel zu viel zu viel!)

29.01 10Tage Klinik (zusätzl. mirta(5Tage dann abgesetzt/ein Verbrechen meiner Meinung nach so vor zu gehen) u. tavor 12Tage 2 mg = danach Kaltentzug/ es dauerte ca 15-16Tage dann ging es Ihr besser.)

Neue Medikation:

2000-0-0-0 i.E. Vitamin D
150-0-0-150 Valproat
50-50-50-50 quetiapin 200-0-0-300 quetiapin ret. = 700mg

16.02 650 mg quetiapin
21.02 625 mg quetiapin
25.02 282 mg valproat (merkbar)



„Verhandeln statt Behandeln“

Anspruch auf zeitgemäße Leistungen (§ 17(1) SGB I) und auf Leistungen, die dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse entsprechen (§ 2(1) SGB V). Die Kernaussagen sind in die Aufklärung durch den Arzt einzubeziehen Patientenrechtegesetz, § 630c BGB Informationspflicht und § 630e Aufklärungspflicht). Der Grundsatz „Verhandeln statt Behandeln“ oder die partizipative Entscheidungsfindung muss für die Arzt-Patient-Kommunikation bestimmend werden (S3-Leitlinie Psychosoziale Therapien bei schweren psychischen Erkrankungen 2012, S.27f). Nur so kann Autonomie, Selbstbestimmung und die Freiheit, eigene Entscheidungen zu treffen im Bereich der Gesundheit umgesetzt werden (UN-Konvention zu den Rechten behinderter Menschen, Artikel 3). Patienten müssen bei der Umsetzung ihrer Rechte gestärkt werden. Patienten- und Verbraucherberatung (§ 65b SGB V) sind weiterzuentwickeln.


https://ddpp.eu/news-meldung/aktuelle-f ... dlung.html

LinLina
Team
Beiträge: 6518
Registriert: Montag, 14.09.15, 16:20
Hat sich bedankt: 21627 Mal
Danksagung erhalten: 9947 Mal

Re: Quetiapin absetzen/ Mama weint -25mg Absetzsymptome?/ jetzt auch noch Lorazepam

Beitrag von LinLina » Dienstag, 20.02.18, 15:29

Hallo Elmario :-)

Hast du einen Link zu dieser Information? Ich wüsste jetzt nicht, wie die aliphatischen Seitenketten und das Absetzen konkret zusammen hängen könnten, aber es würde mich interessieren.

Erfahrungsgemäß ist es individuell und eher weniger von der konkreten Substanz abhängig wie leicht oder schwer Psychopharmaka abzusetzen sind. Für manche ist der Benzoentzug der schwerste, andere kämpfen jahrelang mit einem Antidepressivum, andere kommen nur sehr schwer von ihrem Neuroleptikum los.

Man kann eigentlich nichts generell darüber sagen, wichtig ist es einfach zu schauen welche Geschwindigkeit einem der eigene Körper und die Lebenssituation und sonstige Gesundheit vorgibt. Es ist wirklich sehr unterschiedlich und kaum vorhersagbar, wie stark und wie schnell Betroffene von den Medikamenten körperlich abhängig werden.

Liebe Grüße
Lina
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor LinLina für den Beitrag (Insgesamt 3):
Arianrhodpadmaelmario27

Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell: 0,004 mg Mein Thread
► Text zeigen
Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


elmario27
Beiträge: 23
Registriert: Sonntag, 21.01.18, 16:52

Re: Quetiapin absetzen/ Mama weint -25mg Absetzsymptome?/ jetzt auch noch Lorazepam

Beitrag von elmario27 » Dienstag, 20.02.18, 20:15

Hallo Lina,

ist es ok wenn ich dir das als pn schicken?
Signatur meiner Mutter:
Zyprexa, Risperidon, Haldolperidol, Tavor, Quetiapin, Mirtazapin, Akineton
01/16 - April - Mai 17 einige Stationäre Aufenthalt (will nicht zu sehr ins Detail gehen)


12/17Absetzversuch(zu schnell und falsch)
Dann irgendwie von 275 auf 300 dann auf 525 mg
01/18 525mg ret Quetiapin(viel zu viel zu viel!)

29.01 10Tage Klinik (zusätzl. mirta(5Tage dann abgesetzt/ein Verbrechen meiner Meinung nach so vor zu gehen) u. tavor 12Tage 2 mg = danach Kaltentzug/ es dauerte ca 15-16Tage dann ging es Ihr besser.)

Neue Medikation:

2000-0-0-0 i.E. Vitamin D
150-0-0-150 Valproat
50-50-50-50 quetiapin 200-0-0-300 quetiapin ret. = 700mg

16.02 650 mg quetiapin
21.02 625 mg quetiapin
25.02 282 mg valproat (merkbar)



„Verhandeln statt Behandeln“

Anspruch auf zeitgemäße Leistungen (§ 17(1) SGB I) und auf Leistungen, die dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse entsprechen (§ 2(1) SGB V). Die Kernaussagen sind in die Aufklärung durch den Arzt einzubeziehen Patientenrechtegesetz, § 630c BGB Informationspflicht und § 630e Aufklärungspflicht). Der Grundsatz „Verhandeln statt Behandeln“ oder die partizipative Entscheidungsfindung muss für die Arzt-Patient-Kommunikation bestimmend werden (S3-Leitlinie Psychosoziale Therapien bei schweren psychischen Erkrankungen 2012, S.27f). Nur so kann Autonomie, Selbstbestimmung und die Freiheit, eigene Entscheidungen zu treffen im Bereich der Gesundheit umgesetzt werden (UN-Konvention zu den Rechten behinderter Menschen, Artikel 3). Patienten müssen bei der Umsetzung ihrer Rechte gestärkt werden. Patienten- und Verbraucherberatung (§ 65b SGB V) sind weiterzuentwickeln.


https://ddpp.eu/news-meldung/aktuelle-f ... dlung.html

elmario27
Beiträge: 23
Registriert: Sonntag, 21.01.18, 16:52

Re: Quetiapin absetzen/ Mama weint -25mg Absetzsymptome?/ Lorazepam vermutlich geschafft

Beitrag von elmario27 » Mittwoch, 07.03.18, 19:19

Hallo Leute,

hier ist der Link: http://www.antipsychiatrieverlag.de/art ... z-ver.html (ich würde euch nur bitten Ihn vorsichtig zu lesen, zumal wen ich Anfänger seid.) Ich habe die Botschaft die, dem inne ist sowieso schon verraten. Aber nun quält mich weiter diese frage...
Ist das Risperdal wegen seiner Aliphatischen Seitenkette schwieriger abzusetzen? In diesem Bericht steht die Information stammt vom Janssen Pharmaceutics Unternehmen. Sie nennen es dabei "Absetzsyndrom" ohne es weiter zu beschreiben. (Auf Seite 5 etwa, unter der Überschrift über die Entzugserscheinungen) Falls dem so ist habe ich ein Problem.. Meine Mutter hat ursprünglich das Risperdal bekommen..
Das bleibt derzeit unser vorerst letztes Mysterium.. Ich hab Angst dass es ihr nicht besser geht weil dieser Wechsel zum Quetiapin nicht machbar ist.. obwohl das schon sehr lang her ist... ist das icht ähnlich äquivalent zu betrachten wie beispielsweise beim substituieren(austauschen) Tavor gegen Diazepam ?
Weiß jemand mehr dazu oder kann dazu was sagen? Es wäre freundlich

danke

lg
Signatur meiner Mutter:
Zyprexa, Risperidon, Haldolperidol, Tavor, Quetiapin, Mirtazapin, Akineton
01/16 - April - Mai 17 einige Stationäre Aufenthalt (will nicht zu sehr ins Detail gehen)


12/17Absetzversuch(zu schnell und falsch)
Dann irgendwie von 275 auf 300 dann auf 525 mg
01/18 525mg ret Quetiapin(viel zu viel zu viel!)

29.01 10Tage Klinik (zusätzl. mirta(5Tage dann abgesetzt/ein Verbrechen meiner Meinung nach so vor zu gehen) u. tavor 12Tage 2 mg = danach Kaltentzug/ es dauerte ca 15-16Tage dann ging es Ihr besser.)

Neue Medikation:

2000-0-0-0 i.E. Vitamin D
150-0-0-150 Valproat
50-50-50-50 quetiapin 200-0-0-300 quetiapin ret. = 700mg

16.02 650 mg quetiapin
21.02 625 mg quetiapin
25.02 282 mg valproat (merkbar)



„Verhandeln statt Behandeln“

Anspruch auf zeitgemäße Leistungen (§ 17(1) SGB I) und auf Leistungen, die dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse entsprechen (§ 2(1) SGB V). Die Kernaussagen sind in die Aufklärung durch den Arzt einzubeziehen Patientenrechtegesetz, § 630c BGB Informationspflicht und § 630e Aufklärungspflicht). Der Grundsatz „Verhandeln statt Behandeln“ oder die partizipative Entscheidungsfindung muss für die Arzt-Patient-Kommunikation bestimmend werden (S3-Leitlinie Psychosoziale Therapien bei schweren psychischen Erkrankungen 2012, S.27f). Nur so kann Autonomie, Selbstbestimmung und die Freiheit, eigene Entscheidungen zu treffen im Bereich der Gesundheit umgesetzt werden (UN-Konvention zu den Rechten behinderter Menschen, Artikel 3). Patienten müssen bei der Umsetzung ihrer Rechte gestärkt werden. Patienten- und Verbraucherberatung (§ 65b SGB V) sind weiterzuentwickeln.


https://ddpp.eu/news-meldung/aktuelle-f ... dlung.html

elmario27
Beiträge: 23
Registriert: Sonntag, 21.01.18, 16:52
Hat sich bedankt: 22 Mal
Danksagung erhalten: 20 Mal

Re: Quetiapin absetzen/ Mama weint -25mg Absetzsymptome?/ jetzt auch noch Lorazepam

Beitrag von elmario27 » Mittwoch, 07.03.18, 22:39

Hier ist anbei ein Vordruck für Menschen die in die Klinik müssen aber sich absichern wollen was die Medikation angeht...

"Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Ärzte und Pfleger,


Ich danke Ihnen für bisherige Mithilfe. Bitte führen Sie, Kontrolluntersuchungen (EKG etc…), Erstellung eines Blutbilds, Gesprächstherapie Psychologischer Betreuung, Motivation gewohnt weiter.

Das behandeln mit mehreren Psychopharmakons entsprach mir nicht.

Ich möchte mich auf das Präperat: ausschließlich einstimmen lassen.

Mit freundlichen Grüßen


"
Dateianhänge
Monotherapie Aufforderung.pdf
(31.95 KiB) 10-mal heruntergeladen
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor elmario27 für den Beitrag:
padma
Signatur meiner Mutter:
Zyprexa, Risperidon, Haldolperidol, Tavor, Quetiapin, Mirtazapin, Akineton
01/16 - April - Mai 17 einige Stationäre Aufenthalt (will nicht zu sehr ins Detail gehen)


12/17Absetzversuch(zu schnell und falsch)
Dann irgendwie von 275 auf 300 dann auf 525 mg
01/18 525mg ret Quetiapin(viel zu viel zu viel!)

29.01 10Tage Klinik (zusätzl. mirta(5Tage dann abgesetzt/ein Verbrechen meiner Meinung nach so vor zu gehen) u. tavor 12Tage 2 mg = danach Kaltentzug/ es dauerte ca 15-16Tage dann ging es Ihr besser.)

Neue Medikation:

2000-0-0-0 i.E. Vitamin D
150-0-0-150 Valproat
50-50-50-50 quetiapin 200-0-0-300 quetiapin ret. = 700mg

16.02 650 mg quetiapin
21.02 625 mg quetiapin
25.02 282 mg valproat (merkbar)



„Verhandeln statt Behandeln“

Anspruch auf zeitgemäße Leistungen (§ 17(1) SGB I) und auf Leistungen, die dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse entsprechen (§ 2(1) SGB V). Die Kernaussagen sind in die Aufklärung durch den Arzt einzubeziehen Patientenrechtegesetz, § 630c BGB Informationspflicht und § 630e Aufklärungspflicht). Der Grundsatz „Verhandeln statt Behandeln“ oder die partizipative Entscheidungsfindung muss für die Arzt-Patient-Kommunikation bestimmend werden (S3-Leitlinie Psychosoziale Therapien bei schweren psychischen Erkrankungen 2012, S.27f). Nur so kann Autonomie, Selbstbestimmung und die Freiheit, eigene Entscheidungen zu treffen im Bereich der Gesundheit umgesetzt werden (UN-Konvention zu den Rechten behinderter Menschen, Artikel 3). Patienten müssen bei der Umsetzung ihrer Rechte gestärkt werden. Patienten- und Verbraucherberatung (§ 65b SGB V) sind weiterzuentwickeln.


https://ddpp.eu/news-meldung/aktuelle-f ... dlung.html

Guglhupf
Beiträge: 298
Registriert: Sonntag, 23.07.17, 14:26
Hat sich bedankt: 265 Mal
Danksagung erhalten: 758 Mal

Re: Quetiapin absetzen/ Mama weint -25mg Absetzsymptome?/ jetzt auch noch Lorazepam

Beitrag von Guglhupf » Donnerstag, 08.03.18, 1:50

Lieber Mario :)

Du bist ein absolutes Highlight. Erstmal muss ich dir sagen finde ich es großartig, wie aufopfernd du dich um deine Mutter kümmerst und sorgst. Das ist keineswegs selbstverständlich und schon gar nicht von einem Sohn.

Und dann ist da aber nicht nur diese Belastung (bitte nicht falsch verstehen, meine nicht dass deine Mutter eine Belastung ist, sondern die Sorgen die man automatisch dabei hat, wenn ein Elternteil zu leiden hat) sondern du bist selbst gesundheitlich angeschlagen mit einer Diagnose, die mir als staatlich geprüfter Hypochonder die Schweißperlen auf die Stirn treibt und schreibst noch, dass das auch kickt :o so kann man's natürlich auch sehen (ich weiß schon, dass da etwas schwarzer Humor mitschwingt, aber es liest sich fast amüsant).

Ich wünsch dir ganz rasche Genesung.

Was deine Mutter betrifft kann ich mangels Erfahrung mit NL nichts beitragen, außer euch beiden zu wünschen, dass ihr einen guten Weg findet, so gut wie möglich auszuschleichen und etwas Stabilität zu erlangen.

Bleib wie du bist, du scheinst schwer in Ordnung zu sein!

Viele Grüße
Anna
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Guglhupf für den Beitrag (Insgesamt 3):
Arianrhodpadmaelmario27
Meine Signatur
► Text zeigen
- Ergänzend seit 2016: 1/2 Pkg Magnosolv pro Tag, spürbare Entspannung bei Herz und allgemeiner Muskulatur
- Passionsblumentee zur Milderung entzugsbedingter NW
- reines Lavendelöl - sorgt für schnelle Beruhigung und Entspannung bei mir

"Der Optimist hat nicht weniger oft unrecht als der Pessimist, aber er lebt froher."

Arianrhod
Beiträge: 1424
Registriert: Sonntag, 15.11.15, 15:16
Hat sich bedankt: 3302 Mal
Danksagung erhalten: 3724 Mal

Re: Quetiapin absetzen/ Mama weint -25mg Absetzsymptome?/ jetzt auch noch Lorazepam

Beitrag von Arianrhod » Donnerstag, 08.03.18, 17:31

elmario27 hat geschrieben:
Mittwoch, 07.03.18, 22:39
Hier ist anbei ein Vordruck für Menschen die in die Klinik müssen aber sich absichern wollen was die Medikation angeht...

"Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Ärzte und Pfleger,


Ich danke Ihnen für bisherige Mithilfe. Bitte führen Sie, Kontrolluntersuchungen (EKG etc…), Erstellung eines Blutbilds, Gesprächstherapie Psychologischer Betreuung, Motivation gewohnt weiter.

Das behandeln mit mehreren Psychopharmakons entsprach mir nicht.

Ich möchte mich auf das Präperat: ausschließlich einstimmen lassen.

Mit freundlichen Grüßen


"
Auch auf die Gefahr hin, pedantisch rüberzukommen:
ich bin von Beruf Deutschlehrerin :wink:

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Ärzte und Pfleger,

ich danke Ihnen für Ihre bisherige Mithilfe. Bitte führen Sie Kontrolluntersuchungen (EKG etc…), Erstellung eines Blutbilds, Gesprächstherapie Psychologische Betreuung, Motivation wie gewohnt weiter.
Das Behandeln mit mehreren Psychopharmaka entsprach mir nicht. ( Vorschlag: lehne ich ab)
Ich möchte mich ausschließlich auf das Präparat ...........einstellen lassen.

Mit freundlichen Grüßen


liebe Grüße Arian
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Arianrhod für den Beitrag (Insgesamt 3):
LinLinaJamieelmario27
► Text zeigen

elmario27
Beiträge: 23
Registriert: Sonntag, 21.01.18, 16:52
Hat sich bedankt: 22 Mal
Danksagung erhalten: 20 Mal

Re: Quetiapin absetzen/ Mama weint -25mg Absetzsymptome?/ jetzt auch noch Lorazepam

Beitrag von elmario27 » Freitag, 09.03.18, 20:54

Guglhupf hat geschrieben:
Donnerstag, 08.03.18, 1:50
Lieber Mario :)

Du bist ein absolutes Highlight. Erstmal muss ich dir sagen finde ich es großartig, wie aufopfernd du dich um deine Mutter kümmerst und sorgst. Das ist keineswegs selbstverständlich und schon gar nicht von einem Sohn.
Hallo Anna, danke mega lieb von dir!! Ich wünsche dir auch viel Erfolg und Glück und Gesundheitlich das beste!! Danke für deine Worte!! Und pass auch auf dich auf und mach langsam :) .. was ist dich fragen wollte, was dieses "Magnosolv" angeht das ist zur Beruhigung fürs Herz? Weil meine Mama auch immer erhöhte Herzfrequenz hat.. insb. nach einnahme vom quet.

LinLina hat geschrieben:
Dienstag, 20.02.18, 15:29
Hallo Elmario :-)

Hast du einen Link zu dieser Information? Ich wüsste jetzt nicht, wie die aliphatischen Seitenketten und das Absetzen konkret zusammen hängen könnten, aber es würde mich interessieren.

Erfahrungsgemäß ist es individuell und eher weniger von der konkreten Substanz abhängig wie leicht oder schwer Psychopharmaka abzusetzen sind. Für manche ist der Benzoentzug der schwerste, andere kämpfen jahrelang mit einem Antidepressivum, andere kommen nur sehr schwer von ihrem Neuroleptikum los.

Man kann eigentlich nichts generell darüber sagen, wichtig ist es einfach zu schauen welche Geschwindigkeit einem der eigene Körper und die Lebenssituation und sonstige Gesundheit vorgibt. Es ist wirklich sehr unterschiedlich und kaum vorhersagbar, wie stark und wie schnell Betroffene von den Medikamenten körperlich abhängig werden.

Liebe Grüße
Lina
Hallo Lina, sorry dass ich mich so spät gemeldet hab den internet anbieter gewechselt das hat irgendwie gedauert ^^ sorry aufjedenfall...

danke dass du das so schön erklärt hast, du weißt nicht zufällig was zu ner Medikamentewechsel von Risperdal auf Quetiapin (gängig, eher weniger oder gar unmöglich)? .. danke dir schon mal.. hab jetzt auch nochmal selbst ein bisschen gestöbert (wechsel in beide Richtung sowohl Q zu R als auch R zu Q kommen im Netz vor)

Hier ist nochmal eine Äquivalenztabelle:
äquivalenztabellen.jpg
Äquivalenztabelle Neuroleptika (Haldolperidol Bezugsgröße)
Quelle:http://www.imzweifel.de/neuroleptika-ae ... rtszeiten/

Arianrhod hat geschrieben:
Donnerstag, 08.03.18, 17:31

ich bin von Beruf Deutschlehrerin :wink:

liebe Grüße Arian
:) Rechtschreibung war nie so meine Stärke :D danke für deine Korrektur :) ich arbeite weiter daran
Also nochmals euch allen vielen vielen Dank an euch alle; ok schönen Freitag Abend (ich schick jetzt einfach ab .. ist ja jetzt schon wieder ein Roman :D ) alles gute leute
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor elmario27 für den Beitrag (Insgesamt 2):
FlummiArianrhod
Signatur meiner Mutter:
Zyprexa, Risperidon, Haldolperidol, Tavor, Quetiapin, Mirtazapin, Akineton
01/16 - April - Mai 17 einige Stationäre Aufenthalt (will nicht zu sehr ins Detail gehen)


12/17Absetzversuch(zu schnell und falsch)
Dann irgendwie von 275 auf 300 dann auf 525 mg
01/18 525mg ret Quetiapin(viel zu viel zu viel!)

29.01 10Tage Klinik (zusätzl. mirta(5Tage dann abgesetzt/ein Verbrechen meiner Meinung nach so vor zu gehen) u. tavor 12Tage 2 mg = danach Kaltentzug/ es dauerte ca 15-16Tage dann ging es Ihr besser.)

Neue Medikation:

2000-0-0-0 i.E. Vitamin D
150-0-0-150 Valproat
50-50-50-50 quetiapin 200-0-0-300 quetiapin ret. = 700mg

16.02 650 mg quetiapin
21.02 625 mg quetiapin
25.02 282 mg valproat (merkbar)



„Verhandeln statt Behandeln“

Anspruch auf zeitgemäße Leistungen (§ 17(1) SGB I) und auf Leistungen, die dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse entsprechen (§ 2(1) SGB V). Die Kernaussagen sind in die Aufklärung durch den Arzt einzubeziehen Patientenrechtegesetz, § 630c BGB Informationspflicht und § 630e Aufklärungspflicht). Der Grundsatz „Verhandeln statt Behandeln“ oder die partizipative Entscheidungsfindung muss für die Arzt-Patient-Kommunikation bestimmend werden (S3-Leitlinie Psychosoziale Therapien bei schweren psychischen Erkrankungen 2012, S.27f). Nur so kann Autonomie, Selbstbestimmung und die Freiheit, eigene Entscheidungen zu treffen im Bereich der Gesundheit umgesetzt werden (UN-Konvention zu den Rechten behinderter Menschen, Artikel 3). Patienten müssen bei der Umsetzung ihrer Rechte gestärkt werden. Patienten- und Verbraucherberatung (§ 65b SGB V) sind weiterzuentwickeln.


https://ddpp.eu/news-meldung/aktuelle-f ... dlung.html

Guglhupf
Beiträge: 298
Registriert: Sonntag, 23.07.17, 14:26
Hat sich bedankt: 265 Mal
Danksagung erhalten: 758 Mal

Re: Quetiapin absetzen/ Mama weint -25mg Absetzsymptome?/ jetzt auch noch Lorazepam

Beitrag von Guglhupf » Freitag, 09.03.18, 23:25

Hallo Mario :)

Magnosolv ist ein Magnesiumpräparat, ein Nahrungsergänzungsmittel. Mir hilft es sehr, entspannter zu sein. Ich spüre tatsächlich mehr innere Unruhe, einen schnelleren Puls und verkrampfte Muskel wenn ich es nicht täglich nehme.

Bei Magnesiumpräparaten muss man aber probieren welches man am besten verträgt, das kann von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein.

Viele Grüße
Anna :)
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Guglhupf für den Beitrag (Insgesamt 3):
LinLinapadmaelmario27
Meine Signatur
► Text zeigen
- Ergänzend seit 2016: 1/2 Pkg Magnosolv pro Tag, spürbare Entspannung bei Herz und allgemeiner Muskulatur
- Passionsblumentee zur Milderung entzugsbedingter NW
- reines Lavendelöl - sorgt für schnelle Beruhigung und Entspannung bei mir

"Der Optimist hat nicht weniger oft unrecht als der Pessimist, aber er lebt froher."

padma
Team
Beiträge: 14971
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04
Hat sich bedankt: 36686 Mal
Danksagung erhalten: 19524 Mal

Re: Quetiapin absetzen/ Mama weint -25mg Absetzsymptome?/ jetzt auch noch Lorazepam

Beitrag von padma » Samstag, 10.03.18, 18:43

hallo Elmario, :)

mit Hilfe von dieser Tabelle kann man die Stärke eines NL in Bezug auf Haldol ungefähr einschätzen.

Die einzelnen NL greifen jedoch verschieden ein, man kann nicht einfach eines gegen ein anderes austauschen. Ein Austausch kann zu Entzugssymptomen führen. Ähnlich wie man auch nicht einfach ein AD durch ein anderes ersetzen sollte.

liebe Grüsse,
padma
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor padma für den Beitrag (Insgesamt 3):
JamieLinLinaelmario27
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.07.2018: 0,2 mg :schnecke:


Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

elmario27
Beiträge: 23
Registriert: Sonntag, 21.01.18, 16:52

Re: Quetiapin absetzen/ Mama weint -25mg Absetzsymptome?/ jetzt auch noch Lorazepam

Beitrag von elmario27 » Dienstag, 12.06.18, 11:25

Hallo Leute,

hat jemand Erfahrung mit dem Medikament Abilify? Gibt es das auch unretadierte (Filmtablette) oder nur in retadierten Form?

Momentane Medikation:

15mg Abilify
287,5mg Quetiapin


Im Januar noch 700Quetiapin ohne ein anderes Medikament. War die Hölle. Meine Mutter war fast gar nicht ansprechbar. Dann gabs irgendein Stabilizor dazu, wieder weg. Und jetzt 50/50 das Abilify. Damit funktioniert es besser.
Nicht Aufgeben Leute, manchmal muss man nochmal das Medi wechseln. Und vllt sogar den Arzt. Kopf hoch und immer daran denken. Lieber langsam in die richtige Richtung gehen, als schnell in die falsche.

Auf diesem Wege allen viel Erfolg

Alles Gute, bleibt Gesund
Signatur meiner Mutter:
Zyprexa, Risperidon, Haldolperidol, Tavor, Quetiapin, Mirtazapin, Akineton
01/16 - April - Mai 17 einige Stationäre Aufenthalt (will nicht zu sehr ins Detail gehen)


12/17Absetzversuch(zu schnell und falsch)
Dann irgendwie von 275 auf 300 dann auf 525 mg
01/18 525mg ret Quetiapin(viel zu viel zu viel!)

29.01 10Tage Klinik (zusätzl. mirta(5Tage dann abgesetzt/ein Verbrechen meiner Meinung nach so vor zu gehen) u. tavor 12Tage 2 mg = danach Kaltentzug/ es dauerte ca 15-16Tage dann ging es Ihr besser.)

Neue Medikation:

2000-0-0-0 i.E. Vitamin D
150-0-0-150 Valproat
50-50-50-50 quetiapin 200-0-0-300 quetiapin ret. = 700mg

16.02 650 mg quetiapin
21.02 625 mg quetiapin
25.02 282 mg valproat (merkbar)



„Verhandeln statt Behandeln“

Anspruch auf zeitgemäße Leistungen (§ 17(1) SGB I) und auf Leistungen, die dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse entsprechen (§ 2(1) SGB V). Die Kernaussagen sind in die Aufklärung durch den Arzt einzubeziehen Patientenrechtegesetz, § 630c BGB Informationspflicht und § 630e Aufklärungspflicht). Der Grundsatz „Verhandeln statt Behandeln“ oder die partizipative Entscheidungsfindung muss für die Arzt-Patient-Kommunikation bestimmend werden (S3-Leitlinie Psychosoziale Therapien bei schweren psychischen Erkrankungen 2012, S.27f). Nur so kann Autonomie, Selbstbestimmung und die Freiheit, eigene Entscheidungen zu treffen im Bereich der Gesundheit umgesetzt werden (UN-Konvention zu den Rechten behinderter Menschen, Artikel 3). Patienten müssen bei der Umsetzung ihrer Rechte gestärkt werden. Patienten- und Verbraucherberatung (§ 65b SGB V) sind weiterzuentwickeln.


https://ddpp.eu/news-meldung/aktuelle-f ... dlung.html

Jamie
Beiträge: 15327
Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37
Hat sich bedankt: 18722 Mal
Danksagung erhalten: 24693 Mal

Re: Quetiapin absetzen/ Mama weint -25mg Absetzsymptome?/ jetzt auch noch Lorazepam

Beitrag von Jamie » Dienstag, 12.06.18, 13:21

Hallo, :)

Abilify ist nicht retardiert.
Es ist entweder eine Filmtablette oder eine Schmelztablette oder es gibt es auch als Lösung.

Man kann beides in Wasser auflösen und abdosieren, wird hier im Forum praktiziert.

Quetiapin gibt es sowohl retard als auch unretard.
Auch das unretardierte Quetiapin kann in Wasser gelöst werden.

Alles Gute für deine Mutter :)

Jamie
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Jamie für den Beitrag (Insgesamt 3):
Ululu 69padmaelmario27
...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

-----------------------------

Infos über mich:
► Text zeigen

Arianrhod
Beiträge: 1424
Registriert: Sonntag, 15.11.15, 15:16
Hat sich bedankt: 3302 Mal
Danksagung erhalten: 3724 Mal

Re: Quetiapin absetzen/ Mama weint -25mg Absetzsymptome?/ jetzt auch noch Lorazepam

Beitrag von Arianrhod » Dienstag, 12.06.18, 13:30

Hallo Emario,
elmario27 hat geschrieben:
Dienstag, 12.06.18, 11:25
hat jemand Erfahrung mit dem Medikament Abilify?
Ja, habe ich. Abilify wirkt so ein wenig gegenteilig zum Quetiapin : macht wach, aktivierend, kaum oder keine Gewichtszunahme.
Daher verschreiben es Psychiater gerne, um die Wirkungen von Quetiapin ( oder auch anderen NL) zu deckeln: Müdigkeit, Lethargie, Gewichtszuname .
Die Frage ist natürlich: Ist es sinnvoll, ZWEI Hammermedikamente zu nehmen , um sich die Wirkungen gegenseitig aufheben zu lassen?
elmario27 hat geschrieben:
Dienstag, 12.06.18, 11:25
15mg Abilify
287,5mg Quetiapin
Das sind immer noch ziemlich hohe Dosierungen .Auf der Seite 6 hier findest du Beispiele für eine "mittlere Dosierung" , also eine Dosierung, bei der man bei den meisten Menschen 95% der Wirksamkeit erreicht, ohne überzudosieren: https://systemische-gesellschaft.de/wp- ... eptika.pdf
Bei Quetiapin ist es der untere Wert.

Ich hoffe, dass deine Mama eine gute Lebensqualität hat und dass ihre Ärzte euch unterstütuen.

liebe Grüße Arianrhod
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Arianrhod für den Beitrag (Insgesamt 2):
padmaelmario27
► Text zeigen

elmario27
Beiträge: 23
Registriert: Sonntag, 21.01.18, 16:52
Hat sich bedankt: 22 Mal
Danksagung erhalten: 20 Mal

Re: Quetiapin absetzen/ Mama weint -25mg Absetzsymptome?/ jetzt auch noch Lorazepam

Beitrag von elmario27 » Freitag, 15.06.18, 10:26

Arianrhod hat geschrieben:
Dienstag, 12.06.18, 13:30
Das sind immer noch ziemlich hohe Dosierungen .Auf der Seite 6 hier findest du Beispiele für eine "mittlere Dosierung" , also eine Dosierung, bei der man bei den meisten Menschen 95% der Wirksamkeit erreicht, ohne überzudosieren: https://systemische-gesellschaft.de/wp- ... eptika.pdf
Bei Quetiapin ist es der untere Wert.
Arianrhod hat geschrieben:
Dienstag, 12.06.18, 13:30
Ich hoffe, dass deine Mama eine gute Lebensqualität hat und dass ihre Ärzte euch unterstütuen.

Hi Arian, danke für deine lieben Wünsche und deine tolle Antwort
das pdf habe ich mir gleich runter geladen und werde es in einer ruhigen Minute durchlesen.

seit Mittwoch ist Quetiapin -12,5 auf 275mg(250 retard,25 unretard) runter. Wollen es auch weiter reduzieren.
(Der Schritt entspricht etwa 2% vom Gesamtwert(mit Abilify) dh -12,5mg von 287,5mgQuetiapin+15mgAbilify)korrigiert mich wenn ich mich hier vertue. Andernfalls sind es etwa das doppelte dh 4% von lediglich dem Quetiapin Wert. Was ja auch noch ginge. Aber dann wären wir jetzt zu schnell.
Ich habe aber beide Medikamente in die Berechnung mit ein bezogen. Und weil die Schritte so klein sind, reduzieren wir dann alle 2 Woche. Meint ihr das ist ok?
Habe jemand im Krankenhaus getroffen, der 1% alle 2 Wochen reduziert. Und meint das merkt der Körper am wenigsten allerdings sprach er auch über Methadon. Was ja auch wieder ne andere (sorry für den Begriff) Baustelle ist.

Nach jeder Reduzierung höre ich direkt eine Erleichterung in Ihrem Schlaf, klingt verrückt aber gleich in der ersten oder zweiten Nacht nach Reduzierung , atmet sie befreiter. Das war schon zweimal so...

Die Ärztin weiß bescheid über den Reduzierungsvorgang und unterstützt es...
Sie sagt selber das Quetiapin mache meine Mutter nur müde und es sei nicht ihr favorisiertes Medi..

Weißt du zufällig was die kleinste Menge Abilify ist und ob es das auch unretard gibt? Momentan funktioniert das Reduzieren von Quet ganz gut da wir in Retard und unretardiert geteilt haben und nur das unretard langsam reduzieren.


Lieben Dank

VG Elmar
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor elmario27 für den Beitrag:
Arianrhod
Signatur meiner Mutter:
Zyprexa, Risperidon, Haldolperidol, Tavor, Quetiapin, Mirtazapin, Akineton
01/16 - April - Mai 17 einige Stationäre Aufenthalt (will nicht zu sehr ins Detail gehen)


12/17Absetzversuch(zu schnell und falsch)
Dann irgendwie von 275 auf 300 dann auf 525 mg
01/18 525mg ret Quetiapin(viel zu viel zu viel!)

29.01 10Tage Klinik (zusätzl. mirta(5Tage dann abgesetzt/ein Verbrechen meiner Meinung nach so vor zu gehen) u. tavor 12Tage 2 mg = danach Kaltentzug/ es dauerte ca 15-16Tage dann ging es Ihr besser.)

Neue Medikation:

2000-0-0-0 i.E. Vitamin D
150-0-0-150 Valproat
50-50-50-50 quetiapin 200-0-0-300 quetiapin ret. = 700mg

16.02 650 mg quetiapin
21.02 625 mg quetiapin
25.02 282 mg valproat (merkbar)



„Verhandeln statt Behandeln“

Anspruch auf zeitgemäße Leistungen (§ 17(1) SGB I) und auf Leistungen, die dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse entsprechen (§ 2(1) SGB V). Die Kernaussagen sind in die Aufklärung durch den Arzt einzubeziehen Patientenrechtegesetz, § 630c BGB Informationspflicht und § 630e Aufklärungspflicht). Der Grundsatz „Verhandeln statt Behandeln“ oder die partizipative Entscheidungsfindung muss für die Arzt-Patient-Kommunikation bestimmend werden (S3-Leitlinie Psychosoziale Therapien bei schweren psychischen Erkrankungen 2012, S.27f). Nur so kann Autonomie, Selbstbestimmung und die Freiheit, eigene Entscheidungen zu treffen im Bereich der Gesundheit umgesetzt werden (UN-Konvention zu den Rechten behinderter Menschen, Artikel 3). Patienten müssen bei der Umsetzung ihrer Rechte gestärkt werden. Patienten- und Verbraucherberatung (§ 65b SGB V) sind weiterzuentwickeln.


https://ddpp.eu/news-meldung/aktuelle-f ... dlung.html

Jamie
Beiträge: 15327
Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37
Hat sich bedankt: 18722 Mal
Danksagung erhalten: 24693 Mal

Re: Quetiapin absetzen/ Mama weint -25mg Absetzsymptome?/ jetzt auch noch Lorazepam

Beitrag von Jamie » Freitag, 15.06.18, 10:53

Hallo elmario :)

ich habe dir deine Frage nach dem Abilfy schon einmal beantwortet.
Anscheinend hast du es überlesen.

Es gibt Abilify in retard, unretard und auch als Lösung.
Die kleinste Dosierung sind 5mg in einer unretardierten Tablette.
Die Lösung geht natürlich noch viel kleinschrittiger, aber auch Tablettenauflösen geht.

Viele Grüße
Jamie
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Jamie für den Beitrag (Insgesamt 3):
Ululu 69Arianrhodelmario27
...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

-----------------------------

Infos über mich:
► Text zeigen

elmario27
Beiträge: 23
Registriert: Sonntag, 21.01.18, 16:52
Hat sich bedankt: 22 Mal
Danksagung erhalten: 20 Mal

Re: Quetiapin absetzen/ Mama weint -25mg Absetzsymptome?/ jetzt auch noch Lorazepam

Beitrag von elmario27 » Freitag, 06.07.18, 11:31

Hallo Arian, Hallo Jamie

Ihr seid Klasse!! Danke!! :)) euch ebenfalls weiterhin alles Gute :))

kennt Ihr schon das Reis Experiment Dr Massru Emoto? Es handelt von drei Gefäßen mit Reis. Das eine wurde jeden Tag gelobt, das andere beleidigt und das dritte Glas ignoriert. Nach 6 Wochen hat man deutliche Unterschiede in der Entwicklung der Reises gesehen. Das Glas das gelobt wurde war noch sehr gut und frisch. Das Glas das igoniert wurde nicht mehr so gut und das beleidigte noch weniger gut.
Das Experiment sollte die Kraft unserer Gedanken und Worte auf die Molekularstruktur von Wasser zeigen. Der Reis wurde zuvor gekocht.
Aber sehr es euch einfach an :)
https://www.facebook.com/impulsivnachrichten
Jamie hat geschrieben:
Dienstag, 12.06.18, 13:21
Hallo, :)
...

Alles Gute für deine Mutter :)

Jamie
Arianrhod hat geschrieben:
Dienstag, 12.06.18, 13:30
Hallo Emario,
...
Ich hoffe, dass deine Mama eine gute Lebensqualität hat und dass ihre Ärzte euch unterstütuen.

liebe Grüße Arianrhod
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor elmario27 für den Beitrag (Insgesamt 2):
ArianrhodJamie
Signatur meiner Mutter:
Zyprexa, Risperidon, Haldolperidol, Tavor, Quetiapin, Mirtazapin, Akineton
01/16 - April - Mai 17 einige Stationäre Aufenthalt (will nicht zu sehr ins Detail gehen)


12/17Absetzversuch(zu schnell und falsch)
Dann irgendwie von 275 auf 300 dann auf 525 mg
01/18 525mg ret Quetiapin(viel zu viel zu viel!)

29.01 10Tage Klinik (zusätzl. mirta(5Tage dann abgesetzt/ein Verbrechen meiner Meinung nach so vor zu gehen) u. tavor 12Tage 2 mg = danach Kaltentzug/ es dauerte ca 15-16Tage dann ging es Ihr besser.)

Neue Medikation:

2000-0-0-0 i.E. Vitamin D
150-0-0-150 Valproat
50-50-50-50 quetiapin 200-0-0-300 quetiapin ret. = 700mg

16.02 650 mg quetiapin
21.02 625 mg quetiapin
25.02 282 mg valproat (merkbar)



„Verhandeln statt Behandeln“

Anspruch auf zeitgemäße Leistungen (§ 17(1) SGB I) und auf Leistungen, die dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse entsprechen (§ 2(1) SGB V). Die Kernaussagen sind in die Aufklärung durch den Arzt einzubeziehen Patientenrechtegesetz, § 630c BGB Informationspflicht und § 630e Aufklärungspflicht). Der Grundsatz „Verhandeln statt Behandeln“ oder die partizipative Entscheidungsfindung muss für die Arzt-Patient-Kommunikation bestimmend werden (S3-Leitlinie Psychosoziale Therapien bei schweren psychischen Erkrankungen 2012, S.27f). Nur so kann Autonomie, Selbstbestimmung und die Freiheit, eigene Entscheidungen zu treffen im Bereich der Gesundheit umgesetzt werden (UN-Konvention zu den Rechten behinderter Menschen, Artikel 3). Patienten müssen bei der Umsetzung ihrer Rechte gestärkt werden. Patienten- und Verbraucherberatung (§ 65b SGB V) sind weiterzuentwickeln.


https://ddpp.eu/news-meldung/aktuelle-f ... dlung.html

Arianrhod
Beiträge: 1424
Registriert: Sonntag, 15.11.15, 15:16
Hat sich bedankt: 3302 Mal
Danksagung erhalten: 3724 Mal

Re: Quetiapin absetzen/ Mama weint -25mg Absetzsymptome?/ jetzt auch noch Lorazepam

Beitrag von Arianrhod » Freitag, 06.07.18, 11:51

Hallo Elmario,
elmario27 hat geschrieben:
Freitag, 06.07.18, 11:31
Es handelt von drei Gefäßen mit Reis. Das eine wurde jeden Tag gelobt, das andere beleidigt und das dritte Glas ignoriert.
Ignorieren und loben könnte ich mir noch vorstellen, aber wie beleidigt man denn Reis?

"Du :censored: :censored: :censored: - Reis, du!"

Ich habe mir das gerade bildlich vorgestellt, und das hat mich heute morgen zum Lächeln gebracht....

liebe Grüße Arian
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Arianrhod für den Beitrag (Insgesamt 3):
LinLinaUlulu 69elmario27
► Text zeigen

Antworten