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Absetzsymptome Paroxetin nach 6 Monaten

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Cata
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Re: Absetzsymptome Paroxetin nach 6 Monaten

Beitrag von Cata » Samstag, 27.01.18, 13:35

Denkt ihr wirklich,dass sind Entzugserscheinungen??
Ich hab nochmal nachgerechnet...bis ca.September/Oktober hab ich täglich 20mg genommen und danach nur noch 2 mal in der Woche 10mg.Bis letzten Dienstag ging es mir gut.
Aber seit der Panikattacke Dienstag gehts mir schlecht.
•vor 14 Jahren Beginn mit starker Unruhe,Panikattacken,Hyperventilation,Notarztbesuche zu Hause ect..das volle Programm
•Ärzteodysee begann...bekam immer wieder Benzos zur Beruhigung
•Vor 12 Jahren Schilddrüsenunterfunktion festgestellt...auf 100 eingestellt
•Unruhe blieb je nach Stresslevel
•Seit über 10 Jahren Einnahme von Paroxetin 40mg nach 8-wöchentlichen freiwilligigen Aufenthalt in psychosomatischer Klinik
•Diagnose: Angst vor der Angst
•vor meiner Einweisung ging gar nichts mehr...konnte mich nicht auf den Beinen halten,nichts essen ect...mehrmals täglich hyperventiliert
•vor ca.5 Jahren auf 20mg Paroxetin runter...1-2 mal kurz auf 40mg erhöht und wiedet auf 20mg
•seit letztem Sommer auf 20mg die Woche/3mg pro Tag

Jamie
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Re: Absetzsymptome Paroxetin nach 6 Monaten

Beitrag von Jamie » Samstag, 27.01.18, 13:57

Hallo Cata, :)

nimm jetzt bitte jeden Tag immer zur selben Zeit eine konstante Dosis, von mir aus 5mg.
Und bitte dosiere auch nicht weiter hoch, das kann dein ZNS reizen.
Aufdosieren steht dir prinzipiell immer offen, das muss jetzt nicht übers Knie gebrochen werden.
Wenn du mit Unruhe zu kämpfen hast, würde ich momentan nicht weiter aufdosieren, da Paroxetin mit steigender Dosierung immer mehr Unruhe auslösen kann.
Bleibe bei einer festen Dosis und beobachte es und halte ggf. Rücksprache mit uns.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass es Absetzsymptome sind.
Und selbst, wenn sie es nicht sind, wäre die Vorgehensweise gleich. Man nimmt eine konstante Dosis und schaut, ob man sich stabilisieren kann, egal ob Absetzsymptome oder Depression.
Viel hilft viel ist falsch!!!
Du kannst wie gesagt später immer noch entscheiden, ob du höher gehen solltest, aber momentan ist dein ZNS so gereizt, ich würde es mal in Ruhe lassen.

Ich habe noch eine Bitte an dich. Wir sind ein Forum und nicht facebook und Co, wir legen wert auf freundliches Miteinander. Es wäre schön. wenn du eine Begrüßung an den Beginn deiner Texte stellen würdest und vielleicht auch ein Tschüss am Ende. Das liest sich gleich viel netter.
Danke für dein Verständnis. :)

Schönes Wochenende
Jamie
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Cata
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Re: Absetzsymptome Paroxetin nach 6 Monaten

Beitrag von Cata » Samstag, 27.01.18, 14:30

Mir geht's besch....,die Angst hat mich voll im Griff.Hab Angst in die Klinik zu müssen..bin alleinerziehend mit 2 Kindern.
Sind es wirklich Entzugserscheinungen eurer Meinung nach???
•vor 14 Jahren Beginn mit starker Unruhe,Panikattacken,Hyperventilation,Notarztbesuche zu Hause ect..das volle Programm
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Cata
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Re: Absetzsymptome Paroxetin nach 6 Monaten

Beitrag von Cata » Samstag, 27.01.18, 14:35

Hallöchen nochmal...
sorry,das ich die Anrede oder ein Tschüss vergessen habe..ist nicht meine Art...bin einfach nur durch schreiben fällt grad schwer.Lg Cata
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Anikke
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Re: Absetzsymptome Paroxetin nach 6 Monaten

Beitrag von Anikke » Samstag, 27.01.18, 14:46

liebe cata,
ich finde schon dass da ein Zusammenhang herauszulesen ist zwischen absetzen und Symptomen. absetzsymptome können auch sehr zeitversetzt auftreten. letztlich ist es auch erstmal egal was es ist, versuche doch einfach täglich mit 3 mg, das sind dann etwa 20 mg die Woche.
puuuh du hast mein Mitgefühl alleinerziehend mit 2 kiddies und instabil ist schlimm.. hast du Unterstützung in deinem Umfeld, wo du reden kannst und ggf dich jmd entlasten kann u mal die kiddies nimmt?
bist du in therapeutischer Begleitung?
liebe grüße und alles gute
Anikke
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Cata
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Re: Absetzsymptome Paroxetin nach 6 Monaten

Beitrag von Cata » Samstag, 27.01.18, 15:07

Hey Annike...leider hab ich keine Unterstützung.
Und daher auch tierisch Angst ins Krankenhaus zu müssen.Cata
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Cata
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Re: Absetzsymptome Paroxetin nach 6 Monaten

Beitrag von Cata » Samstag, 27.01.18, 15:33

Nachdem ich gestern morgen 5mg genommen habe,ging es mir am nachmittag recht gut.(unerwarteterweise).Heute morgen 5mg und mir geht's beschissen...extreme Unruhe.
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padma
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Re: Absetzsymptome Paroxetin nach 6 Monaten

Beitrag von padma » Samstag, 27.01.18, 17:38

hallo Cata, :)

es kann sein, dass 5 mg täglich zu viel sind. Du könntest versuchen, ob es mit 4 mg besser ist.


liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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25.10.2019: 0,01 mg bin auf der Zielgeraden angelangt :D



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
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Cata
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Re: Absetzsymptome Paroxetin nach 6 Monaten

Beitrag von Cata » Samstag, 27.01.18, 18:26

Vorhin mit m.Hausarzt gesprochen.
Für ihn gibt es keine Entzugserscheinungen vom Paroxetin.Und 3,5,10 mg würde gar nichts bewirken.Ich soll nicht in Foren rumlesen,sondern mich ablenken.🤤
Tolle Ärtzte gibt es.
Eine verzweifelte Cata
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Ululu
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Re: Absetzsymptome Paroxetin nach 6 Monaten

Beitrag von Ululu » Sonntag, 28.01.18, 9:45

Hallo Cata,
Cata hat geschrieben:Vorhin mit m.Hausarzt gesprochen.
Für ihn gibt es keine Entzugserscheinungen vom Paroxetin.Und 3,5,10 mg würde gar nichts bewirken.Ich soll nicht in Foren rumlesen,sondern mich ablenken.
Tolle Ärtzte gibt es.
Ja klar und die Erde ist eine Scheibe.

Leider ist diese Einstellung noch immer weitverbreitet. :frust:

Wie geht es dir heute ?

LG Ute
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7

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Cata
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Re: Absetzsymptome Paroxetin nach 6 Monaten

Beitrag von Cata » Sonntag, 28.01.18, 19:03

Hallo Ute...seit 1 Stunde geht es so lala.
Ganzen Tag vorher Unruhe,Angst,Kopfschmerzen u.Matsch im Kopf.
Gestern war ganz schlimm.
Das schlimmste finde ich,ist mein Hausarzt,der schon immer als Diagnosespezialist gilt.
Aber mittlerweile bin ich nur noch enttäuscht.
Wie kann man so fahrlässig sein??
Bin garantiert nicht die einzigste mit solch Medikament.
Ich versuche mir den ganzen Tag einzureden,dass ich Entzugssymptome habe und es mir bald besser geht.Nehme seit paar Tagen 5mg wieder.

Lg Cata
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Cata
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Re: Absetzsymptome Paroxetin nach 6 Monaten

Beitrag von Cata » Sonntag, 28.01.18, 19:07

Huhu...
gibt es hier Leute,die auch zu schnell runterdosiert haben und mittlerweile Erfolge zu berichten haben??
Lg Cata
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Lana19
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Re: Absetzsymptome Paroxetin nach 6 Monaten

Beitrag von Lana19 » Sonntag, 28.01.18, 22:12

Hallo Cata,

nur kurz von mir, bin eigentlich schon im Bett....

Bitte bleib jetzt mal bei den 5 mg der letzten Tage. Es tut dem Körper nicht gut mit der Dosierung hin und her zu spielen.

Ich denke du wirst dich auf die Dosis einpendeln können. Aber das dauert etwas. Wenigstens 2 Wochen würde ich warten und gucken wie es dir dann geht. Sollte es dann nicht besser sein würde ich etwas weiter aufdosieren.

Vergiss was die Ärzte sagen. Paroxat ist und bleibt ein Teufelszeug. Und bevor sich ein Arzt eine Meinung dazu erlaubt soll er es erstmal selbst nehmen :evil:

Sorry.... aber ist so.....

Du wirst davon loskommen, aber es braucht leider viel Geduld. Alles andere geht nach hinten los und belastet nur zusätzlich

Du schaffst das! Wir helfen dir gerne dabei!
Versuche dich bitte etwas zu beruhigen und nicht ständig drüber nachzudenken

Alles liebe
Lana
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Cata
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Re: Absetzsymptome Paroxetin nach 6 Monaten

Beitrag von Cata » Montag, 29.01.18, 3:14

Hallo Lana...danke für deine aufmunternden Worte.
Kann leider nicht schlafen...viel zu unruhig innerlich.
Wie geht es dir jetzt nach dem Absetzen im letzten Jahr?
Lg Cata
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Cata
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Re: Absetzsymptome Paroxetin nach 6 Monaten

Beitrag von Cata » Montag, 29.01.18, 9:42

Hallo....
Hab solche Angst...trau mich nicht raus.
Hab Angst vorm Krankenhaus...das ich dort vollgedröhnt werde.
Hab Angst,dass ich es allein nicht schaffe.
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Muryell
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Re: Absetzsymptome Paroxetin nach 6 Monaten

Beitrag von Muryell » Montag, 29.01.18, 10:02

Liebe Cata,

das kann ich nachempfinden. Es hilft mir zu wissen, dass diese Angst vom Medikament kommt.
Es ist wichtig, dass Du Dich stabilisieren kannst.

Hast Du über Neurexan nachgedacht? Das hilft mir gegen die Unruhe und die Angst.

Für mich ist Psychiatrie keine Alternative. Sie haben es bei mir alles nur schlimmer gemacht.

Ich hoffe sehr, dass Du Dich beruhigen kannst.

Mitfühlende Grüße

Muryell
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Cata
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Re: Absetzsymptome Paroxetin nach 6 Monaten

Beitrag von Cata » Montag, 29.01.18, 10:20

Hey Muryell...
und das Neurexan geht mit Paroxetin zusammen ohne Wechsel-oder Nebenwirkungen?
Magenprobleme..häufiger auf Toilette müssen ist dazu gekommen.
Wann kann ich mit Besserung rechnen?
Bin grad überhaupt nicht lebensfähig.😣
Gestern abend war es etwas besser.
Cata
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Re: Absetzsymptome Paroxetin nach 6 Monaten

Beitrag von Muryell » Montag, 29.01.18, 10:33

Liebe Cata,

bei mir geht das Neurexan ohne Probleme. Ich kann natürlich nicht sagen, ob Du es auch vertragen würdest. Wenn Du unsicher bist, würde ich an Deiner Stelle nicht nehmen.

Ich muss auch oft zu Toilette, ich weiß nicht, ob es Entzugssymptome oder NW sind.

Bei mir ist es auch so, dass ich mich abends besser fühle.

Sorry, dass ich Dir nicht weiter helfen kann. Ich kann nicht sagen, wann Du mit einer Besserung rechnen kannst. Ich kann nur sagen, sie wird kommen.

Liebe Grüße

Muryell
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Muryell
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Re: Absetzsymptome Paroxetin nach 6 Monaten

Beitrag von Muryell » Montag, 29.01.18, 11:42

Liebe Cata,

schau mal hier:

http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 60#p228528

Da hat Jamie :) eine sehr gute Erklärung darüber geschrieben, was im Gehirn mit der Einnahme von AD passiert.

Sie schreibt auch, dass es manchmal (muss nicht sein) dauern kann, bis man eine Verbesserung spürt.

Gute Besserung

Muryell
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Jamie
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Re: Absetzsymptome Paroxetin nach 6 Monaten

Beitrag von Jamie » Montag, 29.01.18, 12:11

Hallo Cata, :)

ich habe mir noch mal alles durchgelesen.
Du hast das Paroxetin extrem falsch abgesetzt; es ist nicht deine Schuld, du hast es nicht besser gewusst, aber diese Art des Absetzens reizt dein ZNS aufs Äußerste.
Und nun ist es einfach so, dass SSRI oft erst zeitverzögert Entzugssymptome auslösen können und das ist besonders fies, weil viele das dann nicht begreifen und Ärzte einem erzählen, das sei ein Rückfall oder noch schlimmer, wie deiner, behaupten, es gäbe sowas nicht :evil: .

Ich war am Freitag erst auf einem Kongress zu den Risiken von Psychopharmaka und die Ärzte, die da waren, waren Gott sei Dank aufgeschlossen und sagen, es ist ein riesiges Problem, dass viele ihrer Kollegen das nicht wissen, dass SSRI und andere AD so schwere Nebenwirkungen, Risiken und Absetzsymptome haben.

Was hat es denn mit der Angst auf sich? War das der Grund, weswegen du Paroxetin bekommen hast oder was war die Erkrankung, weswegen man es verordnete?
Hast du mal eine Therapie gemacht oder immer nur Tabletten genommen?
AD können keine Angststörung oder Depression heilen, sie unterdrücken, dämpfen und deckeln nur, aber sie heilen nie.

Die Angst, wie du sie beschreibst, ist durch das Chaos im Gehirn ausgelöst.
Sie wird besser werden, wenn dein ZNS sich beruhigt.
Solltest du aber eine Grundangst haben / Angststörung, die nie bearbeitet wurde, kommt diese nun natürlich auch vermehrt zum Tragen.

Mach dir mal bewusst, dass Angst zwar schrecklich ist, aber nicht tödlich.
Der Schlüssel ist, sich nicht von ihr beherrschen zu lassen, sondern ihr Paroli zu bieten.
Was soll denn passieren, wenn du draußen bist und zB einkäufst? Es gibt keine reale Gefahr, nur die Gefahr, die immer da ist und zum Lebensrisiko gehört (zB einen Unfall zu haben).

Je mehr du dich von der Angst beherrschen lässt, desto mehr wird dir die Kontrolle über das Leben entgleiten und desto hilfoser wirst du dich fühlen.
Stell dich hin, alleine in einen Raum, straffe deine Schultern und sage laut: Angst, du bist da, ich respektiere das, aber ich lass mich von dir nicht unterbuttern. Ich bin stark und du machst mich nicht kaputt. So in der Art.
Und dann gehe raus und versuche in Ruhe und sortiert (Listen können helfen!) das zu erledigen, was ansteht. So bekommst du Kontrolle zurück und für jeden Punkt, den du erledigt hast, gibst du dir ein Sternchen auf der Strichliste und darfst stolz sein.
Versuche dich moderat abzulenken.

Lies doch hier mal rein, Umgang mit Angst und Panik:
viewtopic.php?f=50&t=11591&start=40&hilit


Grüße, Trostpäckchen für dich :group:
Jamie
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