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Mosilein: Hallo / Medikamentencocktail, aktuell Sertralin

Beitrag von Mosilein » Sonntag, 28.01.18, 20:46

Huhu,
Achtung..es wird länger :)

Ich bin Andrea, 44 Jahre alt und nehme seit Anfang 2008 Antidepressiva, von denen ich mittlerweile die Nase voll habe.
Ein Absetzversuch 2012 (Venlafaxin) war leider nicht erfolgreich. Wahrscheinlich habe ich zu schnell abgesetzt und im Laufe der folgenden Monate haben sich heftigste Angstgefühle bei mir gezeigt. Bis ca. Februar 2013 habe ich keine Antidepressiva mehr genommen, aber die Angstfegühle wurden irgend wann so heftig, dass ich meine Psychiaterin um ein Medikament zur Beruhigung gebeten habe.

Sie verschrieb mir erstmal Opipramol, was aber nicht half. Dann bekam ich Sulpirid und fühlte mich besser. Im April hörte ich mit dem Rauchen auf und zeitgleich musste ich das Sulprid absetzen, da dieses meinen Prolaktinspiegel erhöhte.
Meine Angstgefühle wurden wieder stärker und steigerten sich bis zur Depression.

Natürlich argumentierte meine Ärztin pro Antidepressiva und bescheinigte mir einen Rückfall, so dass ich halt Tabletten nehmen muss. Ich hatte die ganze Zeit darauf bestanden, dass ich keinen Rückfall habe und ich aufgrund des Absetzens des Venlafaxins völlig aus der Spur geraten war. Egal, wollte natürlich keiner hören.

Also bekam ich Moclobemid und ich drehte völlig durch. Ich wusste ja nicht, dass es erstmal zu einer Verschlimmerung der depressiven Stimmung kommt. Dazu muss ich erwähnen, dass ich bei meiner ersten Einnahme von Antidepressiva (Citalopram/Anfang 2008) keine Depression hatte, sondern einfach meinem Hausarzt von meinen Ängsten berichtet hatte, worauf er mir die Pillen andrehte. Eine Erstverschlimmerung war mir somit unbekannt.

Das Moclobemid setzte ich wieder ab und bekam Fluoxetin. Auch da war alles furchtbar. Hätte meine Ärztin mir erklärt, dass das eine Erstverschlimmerung ist, hätte ich womöglich weiter durch gehalten.
Sie gab mir schließlich wieder Venlafaxin.
Natürlich sollte ich ne ordentliche Dosis nehmen, wogegen ich mich aber weigerte.
Von Venlafaxin bekam ich schon bei meiner früheren Einnahme Herzrasen, wenn ich über 50mg kam. Aber es ist ja scheinbar zwecklos, Ärzten sowas zu erklären, ohne für bekloppt gehalten zu werden. Irgendwann ging es mir ja wieder besser. Ich nahm die niedrigste Dosis, bekam aber starke Gelenkschmerzen. Wir wechselten 2015 oder 2016 (weiß es nicht mehr) auf Duloxetin 30mg.

Seit Dienstag nehme ich jetzt Sertralin 25mg, werde dies ne Weile nehmen und habe das große Ziel, diese irgendwann abzusetzen. Ich habe gewechselt, da ich keine SNRI mehr nehmen möchte, da diese ja offensichtlich noch mehr im Körper durcheinander wirbeln als SSRI. Und nun meine Frage:

Kommt man vielleicht von Sertralin etwas besser weg als von Duloxetin? Oder war meine Aktion doof? :? :? :?
Zuletzt geändert von Gwen am Freitag, 22.06.18, 13:18, insgesamt 3-mal geändert.
Grund: Name im Titel ergänzt zur besseren Übersichtlichkeit im Forum
Diagnose Soziale Phobie, rezidivierende Depression, eher eine starke Traurigkeit während Kindheit und Jugend, mal mehr, mal weniger ausgeprägt. Die soziale Phobie besonders dann, wenn es um Autoritäten ging, somit Schwierigkeiten in der Schule und im Beruf. Trotzdem Studium der Sozialen Arbeit, Abschluss Diplom, Abitur Abendgymnasium parallel nach geholt.
Februar 2008 Beginn mit Citalopram. Einnahme ca. zwei Jahre, Höchstdosis 40mg. Wegen starker Gewichtszunahme Wechsel auf Solvex, 4mg, das nach zwei Monaten wieder abgesetzt wurde.
Wechsel im April 2010 zu Venlafaxin 37,5mg. Hochdosiert auf 100mg (mehr ertrug ich nicht!!), nach einigen Wochen wieder runter auf 50mg Kügelchenmethode).
Bis Ende Oktober 2012 runter dosiert, erst auf 37,5mg, dann weiter auf 12,5mg.
Absetzen Venlafaxin Ende Oktober 2012
. Absetzen erfolgte aufgrund meiner starken Gewichtszunahme und starker Gelenkschmerzen.
Es folgte eine lange Pause mit den üblichen Absetzsymptomen in den ersten zwei Wochen. Danach ging es mir ganz gut, bis Ende des Jahres 2012 Angstgefühle auftraten. Diese steigerten sich immer weiter und ich nahm ab Februar 2013 Opipramol bei Bedarf ein.
Zusätzlich ab März Sulpirid 25mg, dann 50mg ab Mai 2013. Absetzen des Sulpirids im Juni, danach Wechsel zu Moclobemid 150mg, abgesetzt nach 6 Tagen, es erfolgte Wechsel auf Fluoxetin, das nach zwei Tagen wieder abgesetzt wurde. Schließlich wieder Wechsel auf Venlafaxin 37,5 mg.
Diese Dosis wurde bis Dezember 2015 beibehalten. Wechsel auf Duloxetin 30mg aufgrund starker Gelenkschmerzen.
Einnahme Duloxetin bis 22. Januar 2018.
Seit dem 23. Januar 2018 Sertralin 25mg.
Ich weiß nicht, was Absetzsymptome vom Duloxetin und was Nebenwirkungen vom Sertralin sind.
Seit 1. Mai 2018 19mg Sertralin. Seit gestern (23.Mai) plötzlich leichte Angstgefühle bzw. innere Unruhe. Werde noch etwas warten und dann mit der Wasserlösemethode ganz langsam weiter reduzieren.
Ab dem 28. Mai Dosisreduktion auf 12,5mg. Diese Dosis werde ich jetzt eine ganze Weile so bei behalten und dann mit der Wasserlösmethode in 10%, wahrscheinlich eher in 5%Schritten abdosieren. Mir geht es eigentlich momentan recht gut. Allerdings hab ich häufig Herzrasen und bin etwas aggressiv. Ich kann damit aber leben. :party2:

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Re: Hallo / Medikamentencocktail, aktuell Sertralin

Beitrag von Jamie » Sonntag, 28.01.18, 21:44

Hallo Mosilein,

auch an dich ein herzliches Willkommen im Forum :).

Es gab dieses Wochenende wieder einen Run auf´s Forum; wir kommen nicht mit dem Begrüßen der Neuen nach und beraten erst recht nicht :roll: .

Ich möchte dich daher um etwas Geduld bitten; es wird ein wenig dauern, bis du Feedback bekommst, aber wir vergessen hier keinen.

Bitte schau dich derweil schon etwas um, es gibt überall viel zu lernen und aufzuschnappen.

Grüße
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Re: Hallo / Medikamentencocktail, aktuell Sertralin

Beitrag von Mosilein » Montag, 29.01.18, 4:49

Danke, ich freu mich auf Antworten :)
Diagnose Soziale Phobie, rezidivierende Depression, eher eine starke Traurigkeit während Kindheit und Jugend, mal mehr, mal weniger ausgeprägt. Die soziale Phobie besonders dann, wenn es um Autoritäten ging, somit Schwierigkeiten in der Schule und im Beruf. Trotzdem Studium der Sozialen Arbeit, Abschluss Diplom, Abitur Abendgymnasium parallel nach geholt.
Februar 2008 Beginn mit Citalopram. Einnahme ca. zwei Jahre, Höchstdosis 40mg. Wegen starker Gewichtszunahme Wechsel auf Solvex, 4mg, das nach zwei Monaten wieder abgesetzt wurde.
Wechsel im April 2010 zu Venlafaxin 37,5mg. Hochdosiert auf 100mg (mehr ertrug ich nicht!!), nach einigen Wochen wieder runter auf 50mg Kügelchenmethode).
Bis Ende Oktober 2012 runter dosiert, erst auf 37,5mg, dann weiter auf 12,5mg.
Absetzen Venlafaxin Ende Oktober 2012
. Absetzen erfolgte aufgrund meiner starken Gewichtszunahme und starker Gelenkschmerzen.
Es folgte eine lange Pause mit den üblichen Absetzsymptomen in den ersten zwei Wochen. Danach ging es mir ganz gut, bis Ende des Jahres 2012 Angstgefühle auftraten. Diese steigerten sich immer weiter und ich nahm ab Februar 2013 Opipramol bei Bedarf ein.
Zusätzlich ab März Sulpirid 25mg, dann 50mg ab Mai 2013. Absetzen des Sulpirids im Juni, danach Wechsel zu Moclobemid 150mg, abgesetzt nach 6 Tagen, es erfolgte Wechsel auf Fluoxetin, das nach zwei Tagen wieder abgesetzt wurde. Schließlich wieder Wechsel auf Venlafaxin 37,5 mg.
Diese Dosis wurde bis Dezember 2015 beibehalten. Wechsel auf Duloxetin 30mg aufgrund starker Gelenkschmerzen.
Einnahme Duloxetin bis 22. Januar 2018.
Seit dem 23. Januar 2018 Sertralin 25mg.
Ich weiß nicht, was Absetzsymptome vom Duloxetin und was Nebenwirkungen vom Sertralin sind.
Seit 1. Mai 2018 19mg Sertralin. Seit gestern (23.Mai) plötzlich leichte Angstgefühle bzw. innere Unruhe. Werde noch etwas warten und dann mit der Wasserlösemethode ganz langsam weiter reduzieren.
Ab dem 28. Mai Dosisreduktion auf 12,5mg. Diese Dosis werde ich jetzt eine ganze Weile so bei behalten und dann mit der Wasserlösmethode in 10%, wahrscheinlich eher in 5%Schritten abdosieren. Mir geht es eigentlich momentan recht gut. Allerdings hab ich häufig Herzrasen und bin etwas aggressiv. Ich kann damit aber leben. :party2:

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Re: Hallo / Medikamentencocktail, aktuell Sertralin

Beitrag von Gwen » Montag, 29.01.18, 11:37

Hallo Andrea,
herzlich willkommen hier im Forum!

Als erstes eine Bitte: kannst Du Deine Signatur etwas ausführlicher gestalten, damit man sehen kann, was Du wie lange eingenommen bzw wie abgesetzt hast?
Mosilein hat geschrieben:
Sonntag, 28.01.18, 20:46
Ein Absetzversuch 2012 (Venlafaxin) war leider nicht erfolgreich. Wahrscheinlich habe ich zu schnell abgesetzt und im Laufe der folgenden Monate haben sich heftigste Angstgefühle bei mir gezeigt.
Wie hast Du abgesetzt?
Die Empfehlung hier, die Du vielleicht schon gelesen hast, lautet immer 5-10% reduzieren und dann 4-6 Wochen warten bzw so lange, bis sich die Symptome gelegt oder zumindest zum Großteil gebessert haben.
Mosilein hat geschrieben:
Sonntag, 28.01.18, 20:46
Im April hörte ich mit dem Rauchen auf und zeitgleich musste ich das Sulprid absetzen, da dieses meinen Prolaktinspiegel erhöhte.
Meine Angstgefühle wurden wieder stärker und steigerten sich bis zur Depression.
Hast Du das Sulprid kalt abgesetzt?
Mosilein hat geschrieben:
Sonntag, 28.01.18, 20:46
Das Moclobemid setzte ich wieder ab und bekam Fluoxetin. Auch da war alles furchtbar. Hätte meine Ärztin mir erklärt, dass das eine Erstverschlimmerung ist, hätte ich womöglich weiter durch gehalten.
Die Frage ist hier, ob es sich nicht um eine Mischung von verschiedenen Unverträglichkeiten und Nebenwirkungen handelt. Hier ist oft zu beobachten, dass nach häufigen Medikamenten- und Dosiswechseln im Verlauf immer sensibler reagiert wird. Das ZNS ist "gereizt" und reagiert entsprechend.
Mosilein hat geschrieben:
Sonntag, 28.01.18, 20:46
Kommt man vielleicht von Sertralin etwas besser weg als von Duloxetin? Oder war meine Aktion doof?
Warum wurde gewechselt? Jeder Wechsel ist Stress für den Körper. Das ein bestimmtes Medikament besser oder leichter abzusetzen ist, kann man aus den Erfahrungen hier nicht bestätigen. Rekavsnter ist wie bereits geschrieben oft, wie der bisherige Verlauf der Medikamenteneinnahme war. Wobei es auch Fälle gibt, wo bereits schon die kurzzeitige Einnahme zu massiven Symptomen geführt hat.

Bitte Lies Dich schon Mal in die Grundlagen zum Absetzten ein: viewtopic.php?f=18&t=12880
Da wirst Du bestimmt viele weiter hilfreiche Informationen finden.

Viele liebe Grüße Gwen
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Re: Hallo / Medikamentencocktail, aktuell Sertralin

Beitrag von Mosilein » Montag, 29.01.18, 11:46

Danke Gwen. Ich werde mich nachher an die Signatur setzen und versuchen, alles ausführlicher zu beschreiben. Ich hatte damals beim Absetzen des Venlafaxin die Kapseln geöffnet und Kugeln entfernt. Da ich eh niedrig dosiert war(37,5mg) hatte ich bis 12,5mg langsam runter dosiert. Der letzte Schritt, also das komplette Absetzen, ging dann wohl zu schnell. So würde ich es auch nie wieder machen. Das Sertralin wollte ich ja jetzt haben, um auf ein SSRI umzusteigen, in der Hoffnung, es irgendwann einmal besser ausschleichen zu können.
Diagnose Soziale Phobie, rezidivierende Depression, eher eine starke Traurigkeit während Kindheit und Jugend, mal mehr, mal weniger ausgeprägt. Die soziale Phobie besonders dann, wenn es um Autoritäten ging, somit Schwierigkeiten in der Schule und im Beruf. Trotzdem Studium der Sozialen Arbeit, Abschluss Diplom, Abitur Abendgymnasium parallel nach geholt.
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Absetzen Venlafaxin Ende Oktober 2012
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Ab dem 28. Mai Dosisreduktion auf 12,5mg. Diese Dosis werde ich jetzt eine ganze Weile so bei behalten und dann mit der Wasserlösmethode in 10%, wahrscheinlich eher in 5%Schritten abdosieren. Mir geht es eigentlich momentan recht gut. Allerdings hab ich häufig Herzrasen und bin etwas aggressiv. Ich kann damit aber leben. :party2:

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Re: Hallo / Medikamentencocktail, aktuell Sertralin

Beitrag von Jamie » Montag, 29.01.18, 11:54

Hallo Mosilein :)

Ich war am Freitag erst auf einem Expertenhearing und habe die Anliegen der Patienten vertreten, die in der Psychopharmakamühle drin sind.

Es wurde von allen Experten, auch Psychiatern mit offener Haltung, bestätigt, dass dieses wilde Hopping (wenn ein AD nicht wirkt / hilft das nächste probieren usw., bis man irgendwann eine halbe Apotheke gefuttert hat) völlig kontraproduktiv und sinnlos ist.

Ich sehe anhand deiner Historie, dass genau das dir widerfahren ist; eins nach dem anderen schlucken und hoffen, dass es anschlägt.

Du hast dermaßen viele AD ausprobiert, dass ich mir jetzt aktuell nicht sicher bin, ob es Sinn macht beim Sertralin zu bleiben. Wie lange nimmst du es?
Da du zwischen dem Venlafaxin und dem jetzigen Sertralin so viele weitere Medikamente hattest, bist du in einer komplizierten Lage.
Manchmal macht es Sinn zurückzuwechseln zu dem, mit dem alles begann (--> Venlafaxin), aber aufgrund der vielen Wechsel bei dir ist das fraglich, ob das Sinn macht.

Greift denn das Sertralin? Wie viel mg nimmst du und wie lange?
Und wie bereits von gwen :) gefragt, ist es auch wichtig zu wissen, wie du das Sulpirid weg gelassen hast und wann? Bist du kalt auf Null?
Das kann mit reinspielen.

Grüße
Jamie
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Re: Hallo / Medikamentencocktail, aktuell Sertralin

Beitrag von Mosilein » Montag, 29.01.18, 12:03

Also bei mir ist es so: Ich habe mit Hilfe einer Verhaltenstherapie ja soweit alles in den Griff bekommen. Die letzten Jahre war ich stabil und sehr niedrig dosiert. Beim Sertralin bleiben es 25mg die nächste Zeit. Im Grunde nehm ich die Tabletten nur, weil ich Angst habe, nochmals so ein Dilemma wie 2013 erleben zu müssen, da ich das parallel zu meinem Beruf nicht kann. Ich bin also eigentlich gesund. Das Sulpirid habe ich damals zunächst sehr niedrig dosiert genommen und dann auf 50 erhöht. Das Absetzen erfolgte direkt aufgrund des hohen Prolaktinspiegels. Ich bekomm es leider nicht mehr so ganz auf die Reihe, ob ich damals eine kurze Pause eingelegt hatte, bevor ich zum nächsten Medikament ging.
Diagnose Soziale Phobie, rezidivierende Depression, eher eine starke Traurigkeit während Kindheit und Jugend, mal mehr, mal weniger ausgeprägt. Die soziale Phobie besonders dann, wenn es um Autoritäten ging, somit Schwierigkeiten in der Schule und im Beruf. Trotzdem Studium der Sozialen Arbeit, Abschluss Diplom, Abitur Abendgymnasium parallel nach geholt.
Februar 2008 Beginn mit Citalopram. Einnahme ca. zwei Jahre, Höchstdosis 40mg. Wegen starker Gewichtszunahme Wechsel auf Solvex, 4mg, das nach zwei Monaten wieder abgesetzt wurde.
Wechsel im April 2010 zu Venlafaxin 37,5mg. Hochdosiert auf 100mg (mehr ertrug ich nicht!!), nach einigen Wochen wieder runter auf 50mg Kügelchenmethode).
Bis Ende Oktober 2012 runter dosiert, erst auf 37,5mg, dann weiter auf 12,5mg.
Absetzen Venlafaxin Ende Oktober 2012
. Absetzen erfolgte aufgrund meiner starken Gewichtszunahme und starker Gelenkschmerzen.
Es folgte eine lange Pause mit den üblichen Absetzsymptomen in den ersten zwei Wochen. Danach ging es mir ganz gut, bis Ende des Jahres 2012 Angstgefühle auftraten. Diese steigerten sich immer weiter und ich nahm ab Februar 2013 Opipramol bei Bedarf ein.
Zusätzlich ab März Sulpirid 25mg, dann 50mg ab Mai 2013. Absetzen des Sulpirids im Juni, danach Wechsel zu Moclobemid 150mg, abgesetzt nach 6 Tagen, es erfolgte Wechsel auf Fluoxetin, das nach zwei Tagen wieder abgesetzt wurde. Schließlich wieder Wechsel auf Venlafaxin 37,5 mg.
Diese Dosis wurde bis Dezember 2015 beibehalten. Wechsel auf Duloxetin 30mg aufgrund starker Gelenkschmerzen.
Einnahme Duloxetin bis 22. Januar 2018.
Seit dem 23. Januar 2018 Sertralin 25mg.
Ich weiß nicht, was Absetzsymptome vom Duloxetin und was Nebenwirkungen vom Sertralin sind.
Seit 1. Mai 2018 19mg Sertralin. Seit gestern (23.Mai) plötzlich leichte Angstgefühle bzw. innere Unruhe. Werde noch etwas warten und dann mit der Wasserlösemethode ganz langsam weiter reduzieren.
Ab dem 28. Mai Dosisreduktion auf 12,5mg. Diese Dosis werde ich jetzt eine ganze Weile so bei behalten und dann mit der Wasserlösmethode in 10%, wahrscheinlich eher in 5%Schritten abdosieren. Mir geht es eigentlich momentan recht gut. Allerdings hab ich häufig Herzrasen und bin etwas aggressiv. Ich kann damit aber leben. :party2:

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Re: Hallo / Medikamentencocktail, aktuell Sertralin

Beitrag von f332 » Montag, 29.01.18, 14:12

ich hatte bereits beides und schätze es so ein, das evtl leichter sertralin ist.
hatte duloxetin 2016 abgesetzt, dann gings mir 10 tage gut, dann kam der knall.
hatte auch mal einen umstieg von sertralin auf duloxetin, ohne probleme

aber: wichtig ist das es dir gut geht, denk mal nicht an medis loswerden das ist nebensache ....

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Re: Hallo / Medikamentencocktail, aktuell Sertralin

Beitrag von Mosilein » Montag, 29.01.18, 16:13

Hallo f332,

Ich bin aber austherapiert und quasi gesund. Da fänd ich es schon ganz nett, ohne Medikamente auszukommen. Ich will einfach nicht bis zum Lebensende Pillen schlucken, wenn es nicht zwingend notwendig ist.
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Februar 2008 Beginn mit Citalopram. Einnahme ca. zwei Jahre, Höchstdosis 40mg. Wegen starker Gewichtszunahme Wechsel auf Solvex, 4mg, das nach zwei Monaten wieder abgesetzt wurde.
Wechsel im April 2010 zu Venlafaxin 37,5mg. Hochdosiert auf 100mg (mehr ertrug ich nicht!!), nach einigen Wochen wieder runter auf 50mg Kügelchenmethode).
Bis Ende Oktober 2012 runter dosiert, erst auf 37,5mg, dann weiter auf 12,5mg.
Absetzen Venlafaxin Ende Oktober 2012
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Es folgte eine lange Pause mit den üblichen Absetzsymptomen in den ersten zwei Wochen. Danach ging es mir ganz gut, bis Ende des Jahres 2012 Angstgefühle auftraten. Diese steigerten sich immer weiter und ich nahm ab Februar 2013 Opipramol bei Bedarf ein.
Zusätzlich ab März Sulpirid 25mg, dann 50mg ab Mai 2013. Absetzen des Sulpirids im Juni, danach Wechsel zu Moclobemid 150mg, abgesetzt nach 6 Tagen, es erfolgte Wechsel auf Fluoxetin, das nach zwei Tagen wieder abgesetzt wurde. Schließlich wieder Wechsel auf Venlafaxin 37,5 mg.
Diese Dosis wurde bis Dezember 2015 beibehalten. Wechsel auf Duloxetin 30mg aufgrund starker Gelenkschmerzen.
Einnahme Duloxetin bis 22. Januar 2018.
Seit dem 23. Januar 2018 Sertralin 25mg.
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Re: Hallo / Medikamentencocktail, aktuell Sertralin

Beitrag von Murmeline » Montag, 29.01.18, 16:37

f332 hat geschrieben:
Montag, 29.01.18, 14:12
ich hatte bereits beides und schätze es so ein, das evtl leichter sertralin ist.
hatte duloxetin 2016 abgesetzt, dann gings mir 10 tage gut, dann kam der knall.
hatte auch mal einen umstieg von sertralin auf duloxetin, ohne probleme

aber: wichtig ist das es dir gut geht, denk mal nicht an medis loswerden das ist nebensache ....
Hallo f332,

ich möchte dich daran erinnern, dass wir hier ein Absetzforum sind und uns gegenseitig begleiten, die Medikamente auszuschleichen. Wenn jemand bereits den Wunsch geäußert hat, die Substanzen Absetzen zu wollen und zudem unerwünschte Wirkungen benennt, ist es meiner Meinung nach nicht angebracht, den Ausstieg als Nebensache zu deklarieren. Wir sprechen uns gegenseitig zu, die Substanzen achtsam und risikovermindernd auszuschleichen.

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Re: Hallo / Medikamentencocktail, aktuell Sertralin

Beitrag von padma » Montag, 29.01.18, 22:37

hallo Mosilein, :)
Ich habe gewechselt, da ich keine SNRI mehr nehmen möchte, da diese ja offensichtlich noch mehr im Körper durcheinander wirbeln als SSRI. Und nun meine Frage:

Kommt man vielleicht von Sertralin etwas besser weg als von Duloxetin? Oder war meine Aktion doof? :?
Dass man von SSRI leicher weg kommt kann man so nicht sagen. I.d.R. schleicht man am besten mit der Substanz aus, die man bereits länger nimmt. An diese Substanz ist das ZNS gewohnt und die muss langsam entzogen werden.

Du hast Duloxetin von Dezember 2015 bis Januar 2018 genommen, also 2 Jahre. Und hast erst vor 1 Woche auf Sertralin gewechselt, vermutlich abrupt. Einen solchen Wechsel mag das ZNS gar nicht.
Ich würde zurück gehen, auf Duloxetin. Vielleicht 2 Tage Sertralin 12,5 mg und dann mit 15 mg Duloxetin wieder einsteigen.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Hallo / Medikamentencocktail, aktuell Sertralin

Beitrag von Mosilein » Montag, 29.01.18, 23:06

Hi padma,

Irgendwie behagt mir die Vorstellung nicht, zum Duloxetin zurück zu wechseln. Ich kann nicht mal begründen, warum.
Diagnose Soziale Phobie, rezidivierende Depression, eher eine starke Traurigkeit während Kindheit und Jugend, mal mehr, mal weniger ausgeprägt. Die soziale Phobie besonders dann, wenn es um Autoritäten ging, somit Schwierigkeiten in der Schule und im Beruf. Trotzdem Studium der Sozialen Arbeit, Abschluss Diplom, Abitur Abendgymnasium parallel nach geholt.
Februar 2008 Beginn mit Citalopram. Einnahme ca. zwei Jahre, Höchstdosis 40mg. Wegen starker Gewichtszunahme Wechsel auf Solvex, 4mg, das nach zwei Monaten wieder abgesetzt wurde.
Wechsel im April 2010 zu Venlafaxin 37,5mg. Hochdosiert auf 100mg (mehr ertrug ich nicht!!), nach einigen Wochen wieder runter auf 50mg Kügelchenmethode).
Bis Ende Oktober 2012 runter dosiert, erst auf 37,5mg, dann weiter auf 12,5mg.
Absetzen Venlafaxin Ende Oktober 2012
. Absetzen erfolgte aufgrund meiner starken Gewichtszunahme und starker Gelenkschmerzen.
Es folgte eine lange Pause mit den üblichen Absetzsymptomen in den ersten zwei Wochen. Danach ging es mir ganz gut, bis Ende des Jahres 2012 Angstgefühle auftraten. Diese steigerten sich immer weiter und ich nahm ab Februar 2013 Opipramol bei Bedarf ein.
Zusätzlich ab März Sulpirid 25mg, dann 50mg ab Mai 2013. Absetzen des Sulpirids im Juni, danach Wechsel zu Moclobemid 150mg, abgesetzt nach 6 Tagen, es erfolgte Wechsel auf Fluoxetin, das nach zwei Tagen wieder abgesetzt wurde. Schließlich wieder Wechsel auf Venlafaxin 37,5 mg.
Diese Dosis wurde bis Dezember 2015 beibehalten. Wechsel auf Duloxetin 30mg aufgrund starker Gelenkschmerzen.
Einnahme Duloxetin bis 22. Januar 2018.
Seit dem 23. Januar 2018 Sertralin 25mg.
Ich weiß nicht, was Absetzsymptome vom Duloxetin und was Nebenwirkungen vom Sertralin sind.
Seit 1. Mai 2018 19mg Sertralin. Seit gestern (23.Mai) plötzlich leichte Angstgefühle bzw. innere Unruhe. Werde noch etwas warten und dann mit der Wasserlösemethode ganz langsam weiter reduzieren.
Ab dem 28. Mai Dosisreduktion auf 12,5mg. Diese Dosis werde ich jetzt eine ganze Weile so bei behalten und dann mit der Wasserlösmethode in 10%, wahrscheinlich eher in 5%Schritten abdosieren. Mir geht es eigentlich momentan recht gut. Allerdings hab ich häufig Herzrasen und bin etwas aggressiv. Ich kann damit aber leben. :party2:

Jamie
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Re: Hallo / Medikamentencocktail, aktuell Sertralin

Beitrag von Jamie » Dienstag, 30.01.18, 9:09

Hallo mosilein, :)

ein Wechsel zurück zum Duloxetin wäre schon sinnig.
Wenn es dich allerdings so sträubt, dann ist das natürlich ein Problem.
Das musst du dann für dich entscheiden.

Zu beachten ist, dass Sertralin als SSRI vermutlich nur teilweise einen Entzug vom Duloxetin (SNRI) deckeln kann, wenn überhaupt.
SSRI wirbeln den Körper nicht mehr und nicht weniger durcheinander als SNRI und jedes andere AD. Es kann sein, dass das für dich eine individuelle Erfahrung ist, aber sie ist objektiv nicht bestätigbar. Alles ist ein Eingriff, wenn man die Gehirnchemie manipuliert.

Weswegen bist du denn von Duloxetin auf Sertralin gewechselt?
Und andere Frage: Wie bekommt dir denn das Sertralin und merkst du, dass es "wirkt"?

Grüße
Jamie
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Re: Hallo / Medikamentencocktail, aktuell Sertralin

Beitrag von Mosilein » Dienstag, 30.01.18, 11:18

Hi Jamie,

es geht mir gut. Ich kann nicht sagen, ob das Sertralin wirkt. Wie soll ich auch, wenn ich gar nicht krank bin? Ich habe allerdings schon den Wechsel gemerkt. Jetzt geht es mir aber gut. Unter Duloxetin habe ich starke Heißhungerattacken gehabt, also zu viel Süßes konsumiert. Das ist generell bei mir so ein Problem. Mit Citalopram bin ich damals super ausgekommen, jedoch bekam ich damals, je höher ich dosierte, immer mehr Hunger. Da ich eh ständig mit meinem Gewicht hadere, ertrage ich weitere Zunahmen nicht. Bei Venlafaxin stieg der Hunger an, bei Duloxetin eben auch. Mein Wille ist dann quasi außer Gefecht gesetzt. Deshalb auch ein Grund, weshalb ich jetzt niedrig dosiertes Sertralin nehmen wollte. Und bei dieser Dosis soll es auch erstmal bleiben. Ich fühl mich gut :sports:
Diagnose Soziale Phobie, rezidivierende Depression, eher eine starke Traurigkeit während Kindheit und Jugend, mal mehr, mal weniger ausgeprägt. Die soziale Phobie besonders dann, wenn es um Autoritäten ging, somit Schwierigkeiten in der Schule und im Beruf. Trotzdem Studium der Sozialen Arbeit, Abschluss Diplom, Abitur Abendgymnasium parallel nach geholt.
Februar 2008 Beginn mit Citalopram. Einnahme ca. zwei Jahre, Höchstdosis 40mg. Wegen starker Gewichtszunahme Wechsel auf Solvex, 4mg, das nach zwei Monaten wieder abgesetzt wurde.
Wechsel im April 2010 zu Venlafaxin 37,5mg. Hochdosiert auf 100mg (mehr ertrug ich nicht!!), nach einigen Wochen wieder runter auf 50mg Kügelchenmethode).
Bis Ende Oktober 2012 runter dosiert, erst auf 37,5mg, dann weiter auf 12,5mg.
Absetzen Venlafaxin Ende Oktober 2012
. Absetzen erfolgte aufgrund meiner starken Gewichtszunahme und starker Gelenkschmerzen.
Es folgte eine lange Pause mit den üblichen Absetzsymptomen in den ersten zwei Wochen. Danach ging es mir ganz gut, bis Ende des Jahres 2012 Angstgefühle auftraten. Diese steigerten sich immer weiter und ich nahm ab Februar 2013 Opipramol bei Bedarf ein.
Zusätzlich ab März Sulpirid 25mg, dann 50mg ab Mai 2013. Absetzen des Sulpirids im Juni, danach Wechsel zu Moclobemid 150mg, abgesetzt nach 6 Tagen, es erfolgte Wechsel auf Fluoxetin, das nach zwei Tagen wieder abgesetzt wurde. Schließlich wieder Wechsel auf Venlafaxin 37,5 mg.
Diese Dosis wurde bis Dezember 2015 beibehalten. Wechsel auf Duloxetin 30mg aufgrund starker Gelenkschmerzen.
Einnahme Duloxetin bis 22. Januar 2018.
Seit dem 23. Januar 2018 Sertralin 25mg.
Ich weiß nicht, was Absetzsymptome vom Duloxetin und was Nebenwirkungen vom Sertralin sind.
Seit 1. Mai 2018 19mg Sertralin. Seit gestern (23.Mai) plötzlich leichte Angstgefühle bzw. innere Unruhe. Werde noch etwas warten und dann mit der Wasserlösemethode ganz langsam weiter reduzieren.
Ab dem 28. Mai Dosisreduktion auf 12,5mg. Diese Dosis werde ich jetzt eine ganze Weile so bei behalten und dann mit der Wasserlösmethode in 10%, wahrscheinlich eher in 5%Schritten abdosieren. Mir geht es eigentlich momentan recht gut. Allerdings hab ich häufig Herzrasen und bin etwas aggressiv. Ich kann damit aber leben. :party2:

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Re: Hallo / Medikamentencocktail, aktuell Sertralin

Beitrag von Mosilein » Sonntag, 22.04.18, 13:02

Seit dem ich gewechselt habe, bin ich ständig schlapp. Ich schlaf abends schnell ein und die Arbeit geht mir auch nicht gerade schnell von der Hand. Ist das normal??
Diagnose Soziale Phobie, rezidivierende Depression, eher eine starke Traurigkeit während Kindheit und Jugend, mal mehr, mal weniger ausgeprägt. Die soziale Phobie besonders dann, wenn es um Autoritäten ging, somit Schwierigkeiten in der Schule und im Beruf. Trotzdem Studium der Sozialen Arbeit, Abschluss Diplom, Abitur Abendgymnasium parallel nach geholt.
Februar 2008 Beginn mit Citalopram. Einnahme ca. zwei Jahre, Höchstdosis 40mg. Wegen starker Gewichtszunahme Wechsel auf Solvex, 4mg, das nach zwei Monaten wieder abgesetzt wurde.
Wechsel im April 2010 zu Venlafaxin 37,5mg. Hochdosiert auf 100mg (mehr ertrug ich nicht!!), nach einigen Wochen wieder runter auf 50mg Kügelchenmethode).
Bis Ende Oktober 2012 runter dosiert, erst auf 37,5mg, dann weiter auf 12,5mg.
Absetzen Venlafaxin Ende Oktober 2012
. Absetzen erfolgte aufgrund meiner starken Gewichtszunahme und starker Gelenkschmerzen.
Es folgte eine lange Pause mit den üblichen Absetzsymptomen in den ersten zwei Wochen. Danach ging es mir ganz gut, bis Ende des Jahres 2012 Angstgefühle auftraten. Diese steigerten sich immer weiter und ich nahm ab Februar 2013 Opipramol bei Bedarf ein.
Zusätzlich ab März Sulpirid 25mg, dann 50mg ab Mai 2013. Absetzen des Sulpirids im Juni, danach Wechsel zu Moclobemid 150mg, abgesetzt nach 6 Tagen, es erfolgte Wechsel auf Fluoxetin, das nach zwei Tagen wieder abgesetzt wurde. Schließlich wieder Wechsel auf Venlafaxin 37,5 mg.
Diese Dosis wurde bis Dezember 2015 beibehalten. Wechsel auf Duloxetin 30mg aufgrund starker Gelenkschmerzen.
Einnahme Duloxetin bis 22. Januar 2018.
Seit dem 23. Januar 2018 Sertralin 25mg.
Ich weiß nicht, was Absetzsymptome vom Duloxetin und was Nebenwirkungen vom Sertralin sind.
Seit 1. Mai 2018 19mg Sertralin. Seit gestern (23.Mai) plötzlich leichte Angstgefühle bzw. innere Unruhe. Werde noch etwas warten und dann mit der Wasserlösemethode ganz langsam weiter reduzieren.
Ab dem 28. Mai Dosisreduktion auf 12,5mg. Diese Dosis werde ich jetzt eine ganze Weile so bei behalten und dann mit der Wasserlösmethode in 10%, wahrscheinlich eher in 5%Schritten abdosieren. Mir geht es eigentlich momentan recht gut. Allerdings hab ich häufig Herzrasen und bin etwas aggressiv. Ich kann damit aber leben. :party2:

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Sertralin 25mg absetzen

Beitrag von Mosilein » Sonntag, 22.04.18, 13:13

Ich habe folgende Frage: Die Dosis Sertralin beträgt bei mir 25mg. Ich bekomme die Tabletten von der Marke Aurobindo mit 50mg pro Pille, die ich halt immer teilen muss. Wenn ich jetzt weiter runter dosieren möchte stellt sich mir die Frage, wie ich das jetzt anstellen soll. Die halbe Tablette kann ich zwar nochmal teilen aber das wäre ja ein viel zu großer Schritt. Und es scheint so auszusehen, dass diese Marke nur Tabletten in 50mg Dosis produziert. Wie kann ich denn so langsam runter dosieren??
Diagnose Soziale Phobie, rezidivierende Depression, eher eine starke Traurigkeit während Kindheit und Jugend, mal mehr, mal weniger ausgeprägt. Die soziale Phobie besonders dann, wenn es um Autoritäten ging, somit Schwierigkeiten in der Schule und im Beruf. Trotzdem Studium der Sozialen Arbeit, Abschluss Diplom, Abitur Abendgymnasium parallel nach geholt.
Februar 2008 Beginn mit Citalopram. Einnahme ca. zwei Jahre, Höchstdosis 40mg. Wegen starker Gewichtszunahme Wechsel auf Solvex, 4mg, das nach zwei Monaten wieder abgesetzt wurde.
Wechsel im April 2010 zu Venlafaxin 37,5mg. Hochdosiert auf 100mg (mehr ertrug ich nicht!!), nach einigen Wochen wieder runter auf 50mg Kügelchenmethode).
Bis Ende Oktober 2012 runter dosiert, erst auf 37,5mg, dann weiter auf 12,5mg.
Absetzen Venlafaxin Ende Oktober 2012
. Absetzen erfolgte aufgrund meiner starken Gewichtszunahme und starker Gelenkschmerzen.
Es folgte eine lange Pause mit den üblichen Absetzsymptomen in den ersten zwei Wochen. Danach ging es mir ganz gut, bis Ende des Jahres 2012 Angstgefühle auftraten. Diese steigerten sich immer weiter und ich nahm ab Februar 2013 Opipramol bei Bedarf ein.
Zusätzlich ab März Sulpirid 25mg, dann 50mg ab Mai 2013. Absetzen des Sulpirids im Juni, danach Wechsel zu Moclobemid 150mg, abgesetzt nach 6 Tagen, es erfolgte Wechsel auf Fluoxetin, das nach zwei Tagen wieder abgesetzt wurde. Schließlich wieder Wechsel auf Venlafaxin 37,5 mg.
Diese Dosis wurde bis Dezember 2015 beibehalten. Wechsel auf Duloxetin 30mg aufgrund starker Gelenkschmerzen.
Einnahme Duloxetin bis 22. Januar 2018.
Seit dem 23. Januar 2018 Sertralin 25mg.
Ich weiß nicht, was Absetzsymptome vom Duloxetin und was Nebenwirkungen vom Sertralin sind.
Seit 1. Mai 2018 19mg Sertralin. Seit gestern (23.Mai) plötzlich leichte Angstgefühle bzw. innere Unruhe. Werde noch etwas warten und dann mit der Wasserlösemethode ganz langsam weiter reduzieren.
Ab dem 28. Mai Dosisreduktion auf 12,5mg. Diese Dosis werde ich jetzt eine ganze Weile so bei behalten und dann mit der Wasserlösmethode in 10%, wahrscheinlich eher in 5%Schritten abdosieren. Mir geht es eigentlich momentan recht gut. Allerdings hab ich häufig Herzrasen und bin etwas aggressiv. Ich kann damit aber leben. :party2:

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Re: Hallo / Medikamentencocktail, aktuell Sertralin

Beitrag von Gwen » Sonntag, 22.04.18, 22:51

Hallo Andrea,

bitte schreib hier in Deinem Thread weiter, sonst geht der Zusammenhang verloren.

Sertralin kannst Du entweder auflösen und mit der Wasserlösemethode dosieren oder Du legst Dir eine Feinwaage zu. Infos zu beidem finden sich bei den Grundlageninfos. viewtopic.php?f=18&t=12880

Viele Grüße Gwen
Diagnose: schwere rezidivierende Depressionen
Escitalopram: aktuell 2,0mg (12.03.2018)
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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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Re: Hallo / Medikamentencocktail, aktuell Sertralin

Beitrag von Mosilein » Sonntag, 22.04.18, 23:20

Danke für die Antwort😀
Diagnose Soziale Phobie, rezidivierende Depression, eher eine starke Traurigkeit während Kindheit und Jugend, mal mehr, mal weniger ausgeprägt. Die soziale Phobie besonders dann, wenn es um Autoritäten ging, somit Schwierigkeiten in der Schule und im Beruf. Trotzdem Studium der Sozialen Arbeit, Abschluss Diplom, Abitur Abendgymnasium parallel nach geholt.
Februar 2008 Beginn mit Citalopram. Einnahme ca. zwei Jahre, Höchstdosis 40mg. Wegen starker Gewichtszunahme Wechsel auf Solvex, 4mg, das nach zwei Monaten wieder abgesetzt wurde.
Wechsel im April 2010 zu Venlafaxin 37,5mg. Hochdosiert auf 100mg (mehr ertrug ich nicht!!), nach einigen Wochen wieder runter auf 50mg Kügelchenmethode).
Bis Ende Oktober 2012 runter dosiert, erst auf 37,5mg, dann weiter auf 12,5mg.
Absetzen Venlafaxin Ende Oktober 2012
. Absetzen erfolgte aufgrund meiner starken Gewichtszunahme und starker Gelenkschmerzen.
Es folgte eine lange Pause mit den üblichen Absetzsymptomen in den ersten zwei Wochen. Danach ging es mir ganz gut, bis Ende des Jahres 2012 Angstgefühle auftraten. Diese steigerten sich immer weiter und ich nahm ab Februar 2013 Opipramol bei Bedarf ein.
Zusätzlich ab März Sulpirid 25mg, dann 50mg ab Mai 2013. Absetzen des Sulpirids im Juni, danach Wechsel zu Moclobemid 150mg, abgesetzt nach 6 Tagen, es erfolgte Wechsel auf Fluoxetin, das nach zwei Tagen wieder abgesetzt wurde. Schließlich wieder Wechsel auf Venlafaxin 37,5 mg.
Diese Dosis wurde bis Dezember 2015 beibehalten. Wechsel auf Duloxetin 30mg aufgrund starker Gelenkschmerzen.
Einnahme Duloxetin bis 22. Januar 2018.
Seit dem 23. Januar 2018 Sertralin 25mg.
Ich weiß nicht, was Absetzsymptome vom Duloxetin und was Nebenwirkungen vom Sertralin sind.
Seit 1. Mai 2018 19mg Sertralin. Seit gestern (23.Mai) plötzlich leichte Angstgefühle bzw. innere Unruhe. Werde noch etwas warten und dann mit der Wasserlösemethode ganz langsam weiter reduzieren.
Ab dem 28. Mai Dosisreduktion auf 12,5mg. Diese Dosis werde ich jetzt eine ganze Weile so bei behalten und dann mit der Wasserlösmethode in 10%, wahrscheinlich eher in 5%Schritten abdosieren. Mir geht es eigentlich momentan recht gut. Allerdings hab ich häufig Herzrasen und bin etwas aggressiv. Ich kann damit aber leben. :party2:

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Re: Hallo / Medikamentencocktail, aktuell Sertralin

Beitrag von Mosilein » Freitag, 01.06.18, 15:50

Kurze Rückmeldung. Ich habe am Montag, 28.05. mein Sertralin auf 12,5mg runter dosiert. Mir geht es gut. Ich werde diese Dosis die nächsten Wochen bei behalten, um dann mit der Waserlösemethode in 10% Schritten, später noch kleinere Dosen, weiter runter zu gehen.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Mosilein für den Beitrag:
padma
Diagnose Soziale Phobie, rezidivierende Depression, eher eine starke Traurigkeit während Kindheit und Jugend, mal mehr, mal weniger ausgeprägt. Die soziale Phobie besonders dann, wenn es um Autoritäten ging, somit Schwierigkeiten in der Schule und im Beruf. Trotzdem Studium der Sozialen Arbeit, Abschluss Diplom, Abitur Abendgymnasium parallel nach geholt.
Februar 2008 Beginn mit Citalopram. Einnahme ca. zwei Jahre, Höchstdosis 40mg. Wegen starker Gewichtszunahme Wechsel auf Solvex, 4mg, das nach zwei Monaten wieder abgesetzt wurde.
Wechsel im April 2010 zu Venlafaxin 37,5mg. Hochdosiert auf 100mg (mehr ertrug ich nicht!!), nach einigen Wochen wieder runter auf 50mg Kügelchenmethode).
Bis Ende Oktober 2012 runter dosiert, erst auf 37,5mg, dann weiter auf 12,5mg.
Absetzen Venlafaxin Ende Oktober 2012
. Absetzen erfolgte aufgrund meiner starken Gewichtszunahme und starker Gelenkschmerzen.
Es folgte eine lange Pause mit den üblichen Absetzsymptomen in den ersten zwei Wochen. Danach ging es mir ganz gut, bis Ende des Jahres 2012 Angstgefühle auftraten. Diese steigerten sich immer weiter und ich nahm ab Februar 2013 Opipramol bei Bedarf ein.
Zusätzlich ab März Sulpirid 25mg, dann 50mg ab Mai 2013. Absetzen des Sulpirids im Juni, danach Wechsel zu Moclobemid 150mg, abgesetzt nach 6 Tagen, es erfolgte Wechsel auf Fluoxetin, das nach zwei Tagen wieder abgesetzt wurde. Schließlich wieder Wechsel auf Venlafaxin 37,5 mg.
Diese Dosis wurde bis Dezember 2015 beibehalten. Wechsel auf Duloxetin 30mg aufgrund starker Gelenkschmerzen.
Einnahme Duloxetin bis 22. Januar 2018.
Seit dem 23. Januar 2018 Sertralin 25mg.
Ich weiß nicht, was Absetzsymptome vom Duloxetin und was Nebenwirkungen vom Sertralin sind.
Seit 1. Mai 2018 19mg Sertralin. Seit gestern (23.Mai) plötzlich leichte Angstgefühle bzw. innere Unruhe. Werde noch etwas warten und dann mit der Wasserlösemethode ganz langsam weiter reduzieren.
Ab dem 28. Mai Dosisreduktion auf 12,5mg. Diese Dosis werde ich jetzt eine ganze Weile so bei behalten und dann mit der Wasserlösmethode in 10%, wahrscheinlich eher in 5%Schritten abdosieren. Mir geht es eigentlich momentan recht gut. Allerdings hab ich häufig Herzrasen und bin etwas aggressiv. Ich kann damit aber leben. :party2:

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Re: Hallo / Medikamentencocktail, aktuell Sertralin

Beitrag von Mosilein » Donnerstag, 07.06.18, 19:44

Ich werde immer fetter und fühl mich total aufgedunsen. Mein Bauch ist riesig😭. Danke Sertralin.
Diagnose Soziale Phobie, rezidivierende Depression, eher eine starke Traurigkeit während Kindheit und Jugend, mal mehr, mal weniger ausgeprägt. Die soziale Phobie besonders dann, wenn es um Autoritäten ging, somit Schwierigkeiten in der Schule und im Beruf. Trotzdem Studium der Sozialen Arbeit, Abschluss Diplom, Abitur Abendgymnasium parallel nach geholt.
Februar 2008 Beginn mit Citalopram. Einnahme ca. zwei Jahre, Höchstdosis 40mg. Wegen starker Gewichtszunahme Wechsel auf Solvex, 4mg, das nach zwei Monaten wieder abgesetzt wurde.
Wechsel im April 2010 zu Venlafaxin 37,5mg. Hochdosiert auf 100mg (mehr ertrug ich nicht!!), nach einigen Wochen wieder runter auf 50mg Kügelchenmethode).
Bis Ende Oktober 2012 runter dosiert, erst auf 37,5mg, dann weiter auf 12,5mg.
Absetzen Venlafaxin Ende Oktober 2012
. Absetzen erfolgte aufgrund meiner starken Gewichtszunahme und starker Gelenkschmerzen.
Es folgte eine lange Pause mit den üblichen Absetzsymptomen in den ersten zwei Wochen. Danach ging es mir ganz gut, bis Ende des Jahres 2012 Angstgefühle auftraten. Diese steigerten sich immer weiter und ich nahm ab Februar 2013 Opipramol bei Bedarf ein.
Zusätzlich ab März Sulpirid 25mg, dann 50mg ab Mai 2013. Absetzen des Sulpirids im Juni, danach Wechsel zu Moclobemid 150mg, abgesetzt nach 6 Tagen, es erfolgte Wechsel auf Fluoxetin, das nach zwei Tagen wieder abgesetzt wurde. Schließlich wieder Wechsel auf Venlafaxin 37,5 mg.
Diese Dosis wurde bis Dezember 2015 beibehalten. Wechsel auf Duloxetin 30mg aufgrund starker Gelenkschmerzen.
Einnahme Duloxetin bis 22. Januar 2018.
Seit dem 23. Januar 2018 Sertralin 25mg.
Ich weiß nicht, was Absetzsymptome vom Duloxetin und was Nebenwirkungen vom Sertralin sind.
Seit 1. Mai 2018 19mg Sertralin. Seit gestern (23.Mai) plötzlich leichte Angstgefühle bzw. innere Unruhe. Werde noch etwas warten und dann mit der Wasserlösemethode ganz langsam weiter reduzieren.
Ab dem 28. Mai Dosisreduktion auf 12,5mg. Diese Dosis werde ich jetzt eine ganze Weile so bei behalten und dann mit der Wasserlösmethode in 10%, wahrscheinlich eher in 5%Schritten abdosieren. Mir geht es eigentlich momentan recht gut. Allerdings hab ich häufig Herzrasen und bin etwas aggressiv. Ich kann damit aber leben. :party2:

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