Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->

Liebe ADFDler,

Es geht auf Weihnachten und das Jahresende zu. Ein Teil des Teams nutzt diese Zeit für Selbstfürsorge und wird nicht oder kaum präsent sein.

Wir wünschen euch schöne Weihnachten, einen guten Rutsch und eine möglichst symptomarme Zeit.

Es gibt Änderungen im Team und damit in der Organisation des Forums. Bitte beachtet diese Info:
https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 71#p283171

Bitte schaut daher gegenseitig gut auf euch und unterstützt euch aktiv untereinander mit euren Erfahrungen oder Hinweisen auf lesenswerte Threads. Wenn ihr mögt und könnt, begrüßt gerne Neuankömmlinge, verlinkt die Grundlageninfos oder lasst einfach ein gutes Wort da.

Bist Du neu und weißt nicht, wie du anfangen sollst?

Registriere Dich zunächst und wähle einen Benutzernamen, der mit Deinem echten Namen möglichst wenig zu tun hat, wenn Du anonym bleiben möchtest. Du darfst als Benutzernamen keine Marken- oder Medikamentennamen verwenden. Wenn Du ganz auf Nummer sicher gehen willst, verwende am Besten auch eine Wegwerf-Emailadresse. Wenn Du genaueres wissen möchtest, lies bitte auch unsere Regeln.

Stelle Dich und Dein Anliegen dann in einem neuen Thema vor. Du kannst als neu registrierter erstmal nur im Bereich "Hier bist Du richtig" schreiben. Beachte bitte, dass der Beitrag solange unsichtbar bis jemand aus dem Team ihn freigeschaltet hat. Das kann eine Weile dauern.

Hier klicken, um Dich zu registrieren.

Hier klicken, um neues Thema im Bereich "Hier bist Du richtig" zu erstellen".

Bitte lest euch auch zunächst selbst in unsere grundlegende Absetzinfos ein.
Ausführlicher Artikel zu Antidepressiva absetzen
Erste Hilfe - Benzodiazepine absetzen
Erste Hilfe - Neuroleptika absetzen

Das ADFD Team

Schmetterling17: seit 9 Jahren Quetiapin und nun...?

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
:schnecke: Bitte lies unsere Forenregeln, bevor Du Dich registrierst.
Towanda1
Beiträge: 736
Registriert: Dienstag, 16.01.18, 18:23
Hat sich bedankt: 568 Mal
Danksagung erhalten: 1329 Mal

Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Towanda1 » Dienstag, 10.07.18, 16:23

Hallo Schmetterling!

Nein, bist Du nicht. Aber Du brauchst eine Waage mit 0,001 g Wiegeeinheiten. Sowas wie die hier z.B.: https://www.ebay.de/itm/20g-x-0-001g-Di ... 1438.l2649

LG Towanda
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Towanda1 für den Beitrag (Insgesamt 2):
Schmetterling17padma
► Text zeigen

01.07.18 - 13,50 mg Mirtazapin - Umstieg auf Feinwaage und Nagelfeile :D
03.08.18 - 12,00 mg Mirtazapin
09.09.18 - 10,80 mg Mirtazapin
10.10.18 - 9,50 mg Mirtazapin
09.11.18 - 8,50 mg Mirtazapin
13.12.18 - 7,50 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Ciprofloxacin C30 5 Globuli
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
1 x tgl. Thyreoidea comp. 5 Globuli


Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich haben wollen

Gwen
Beiträge: 1828
Registriert: Donnerstag, 12.01.17, 12:31
Hat sich bedankt: 1874 Mal
Danksagung erhalten: 3471 Mal

Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Gwen » Dienstag, 10.07.18, 17:24

Hallo Schmetterling,
es gibt einen Thread zum Thema Feinwaagen: https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... =Feinwaage

Viele Grüße Gwen
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Gwen für den Beitrag (Insgesamt 3):
JamieSchmetterling17Ululu 69
Diagnose: schwere rezidivierende Depressionen
Escitalopram: aktuell 2,0mg (12.03.2018)
► Text zeigen
Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Schmetterling17
Beiträge: 13
Registriert: Montag, 29.01.18, 10:04

Re: Schmetterling17: seit 9 Jahren Quetiapin und nun...?

Beitrag von Schmetterling17 » Samstag, 21.07.18, 17:51

Hallo in die Runde und ein kleiner Hilferuf...

Ich bin gerade dabei zu reduzieren...
Mir geht es körperlich SO SCHLECHT und die Ärztin vermutet, dass es vom Q. kommt...
Ich habe unfassbares Herzrasen, körperliche Schwäche, Flatterigkeit usw.
Ich habe wirklich den Eindruck, dass Q. schadet mir extrem und mit jeder dieser Tabletten vergifte ich mich ein Stück mehr.
Gibt es die Möglichkeit schneller abzusetzen? Ich nehme Q. ja schon seit 9 Jahren, allerdings in einer Mini-Dosis...
Momentan versuche ich mit der Feinwaage in Minischritten abzusetzen, aber eben doch schon schneller, als ihr es empfiehlt. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, Q. noch solange weiter zu nehmen.
Ich müsste es umrechnen, aber ich nehme momentan statt 50mg (Gesamtgewicht einer halben Tablette) ca. 45mg.

Ich möchte bis zu meinem Urlaub (Mitte August) gerne auf 25mg runter. Schlafen tue ich sehr gut. Mindestens 7-8 Stunden, fühle mich aber völlig krank, erschöpft und einfach körperlich am Ende. Ich kann einfach nicht mehr... :-(

Jemand einen Tipp für mich oder war/ist vielleicht in einer ähnlichen Situation?

Danke und viele Grüße
Diagnose: Schlafstörungen, psychosomatische Störung
Medikation: seit 2009 Quetiapin
2009: zunächst 100mg abends, dann runter auf 50 mg
2010: 25-50 mg abends
2011-2015: weiter reduziert auf 6,25 mg
Juni 2015- August 2015: Reduktion auf 0 mg, kaum noch Schlaf, daher
ab August 2015 wieder rauf auf 6,25 mg
November 2015- Dezember 2015 wieder runter auf 0 mg, wieder sehr schlechter Schlaf, leicht depressiv,
ab Dezember 2015 wieder 6,25 mg
2016: wieder hoch auf 12,5 mg abends
2018: 12,5 mg abends, manchmal mehr, dann insgesamt 25 mg
13.7.18: Beginn der Reduktion
22.7.18: 11,25 mg

Bedarfsmedikation: Clonazepam Tropfen

Ululu 69
Team
Beiträge: 4228
Registriert: Donnerstag, 04.05.17, 17:43
Hat sich bedankt: 11985 Mal
Danksagung erhalten: 7078 Mal

Re: Schmetterling17: seit 9 Jahren Quetiapin und nun...?

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 21.07.18, 20:26

Hallo Schmetterling,

seit wann nimmst du 50 mg ?

In deiner Signatur stehen 25 mg höchstens. :?

Wenn du noch nicht so lange auf dieser Dosis bist, könntest du auch etwas schneller reduzieren, zumal du es anscheinend nicht verträgst.

Du solltest auch vermeiden ungefähre Dosierungen zu nehmen. Das kann dein ZNS schlecht verkraften.
Die Dosierung sollt unbedingt gleichbleibend und möglichst genau sein.
Entweder hilft eine Feinwaage oder die Wasserlösemethode.

LG Ute
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Ululu 69 für den Beitrag (Insgesamt 2):
JamieSchmetterling17
► Text zeigen


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Schmetterling17
Beiträge: 13
Registriert: Montag, 29.01.18, 10:04

Re: Schmetterling17: seit 9 Jahren Quetiapin und nun...?

Beitrag von Schmetterling17 » Sonntag, 22.07.18, 11:46

Hallo Ute,
ich nehme keine 50mg Wirkstoff, sondern 50 mg Tablette. Entschuldige bitte, ich habe das falsch formuliert...
Also 50 mg Tablettengewicht sind 12,5 mg Wirkstoff (1/2 25er) und da versuche ich gerade mit Hilfe der Feinwaage jeden Tag ein kleines bißchen weniger zu nehmen. Die Waage, die ich jetzt habe, wiegt bis auf die 2te Stelle nach dem Komma sehr genau, ab dann wird sie etwas ungenauer, ist mein Eindruck. Ich habe das jetzt mal ausgerechnet. Momentan nehme ich 11,25 mg statt 12,5 mg und möchte bis zum Urlaub (Mitte August) runter auf 6,25 mg (wo ich ja jahrelang schon war). Oder ist das zu schnell?

Mein Mann und ich haben auch schon überlegt, ob es Sinn macht mal mehrere Tabletten zu zermörsern und das dann jeden Tag abzuwiegen.
Oder aber sich eine Wasserlösung herzustellen für 1-2 Tage. Ich bin da momentan noch am experimentieren.

Wäre es eigentlich auch eine Option sich die "Wasserlösung" auch statt mit Wasser mit medizinischem Alkohol herzustellen, damit man die Lösung länger nutzen kann. Wasser verkeimt ja recht schnell... ich überlege, da mal an meine Apotheke heranzutreten. Ob die sowas herstellen können?

Und kann man sich eigentlich drauf verlassen, dass der Wirkstoff in der Tablette gleichmäßig verteilt ist? Gerade wenn man so eine Tablette zermörstert?

Viele Grüße, S.
Diagnose: Schlafstörungen, psychosomatische Störung
Medikation: seit 2009 Quetiapin
2009: zunächst 100mg abends, dann runter auf 50 mg
2010: 25-50 mg abends
2011-2015: weiter reduziert auf 6,25 mg
Juni 2015- August 2015: Reduktion auf 0 mg, kaum noch Schlaf, daher
ab August 2015 wieder rauf auf 6,25 mg
November 2015- Dezember 2015 wieder runter auf 0 mg, wieder sehr schlechter Schlaf, leicht depressiv,
ab Dezember 2015 wieder 6,25 mg
2016: wieder hoch auf 12,5 mg abends
2018: 12,5 mg abends, manchmal mehr, dann insgesamt 25 mg
13.7.18: Beginn der Reduktion
22.7.18: 11,25 mg

Bedarfsmedikation: Clonazepam Tropfen

Jamie
Team
Beiträge: 16143
Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37
Hat sich bedankt: 20339 Mal
Danksagung erhalten: 26793 Mal

Re: Schmetterling17: seit 9 Jahren Quetiapin und nun...?

Beitrag von Jamie » Sonntag, 22.07.18, 11:57

Hallo Schmetterling :),

die Wirkstoffverteilung soll gemäß Arzneibuch gleichmäßig in einer Tablette sein, es wird aber heiß diskutiert, ob es wirklich so ist.
Letztlich ist das eine der Diskussionen, die unbefriedigend ist, denn irgendwie muss man sich ja behelfen, um die Tabletten loszuwerden und anscheinend kann nicht jeder Faktor bis ins Kleinste bestimmt werden.

Unsere Methoden, sowohl Wasserlösemethode als auch Abwiegen auf Feinwaage, sind nicht perfekt, soviel ist klar, aber sie sind machbar und bei vielen mit guten Erfolgen.

Wenn du jeden Tag mehr weglässt, machst du Microtapering.
Auch hier muss man nach ca 14 Tagen stoppen und Ruhewochen einlegen, in denen man nicht abdosiert. Es ist daher nicht schneller als das normale Absetzen von 5-10% weniger alle 4-6 Wochen, aber riskanter, weil man mit dieser Methode evtl. Absetzsymptome übergeht.

Du bist viel zu schnell unterwegs, ich meine ich hätte es dir auch schon ein ander mal geschrieben.
Ich kann nur appellieren Geduld aufzubringen :schnecke: .

Die Lösung kann mit Alkohol versetzt werden, allerdings müssen es dazu mindestens 20% Alkoholanteil sein, damit es konservierend wirkt. Das ist dann nicht nur teuer (medizinischer Alkohol = Ethanol ist mit der Branntweinsteuer belegt und kostet entsprechend was; 100ml so um die 8€, zB Ethanol Hoffmanns 70%), sondern du würdest jeden Tag auch große Mengen reinen Alkohol zu dir nehmen.

Letztlich muss jeder selbst mal schauen, was ihm am ehesten zusagt beim Ausschleichen.
Also ich finde das tägliche Auflösen völlig OK und machbar, aber das ist nur meine Meinung.
Andere mörsern und wiegen lieber ab.

Grüße
Jamie
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Jamie für den Beitrag (Insgesamt 5):
Schmetterling17LinLinaArianrhodUlulu 69padma
...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

-----------------------------

Infos über mich:
► Text zeigen

Schmetterling17
Beiträge: 13
Registriert: Montag, 29.01.18, 10:04
Hat sich bedankt: 9 Mal
Danksagung erhalten: 3 Mal

Re: Schmetterling17: seit 9 Jahren Quetiapin und nun...?

Beitrag von Schmetterling17 » Sonntag, 22.07.18, 12:42

Liebe Jamie,
danke mal wieder für deine Worte...
Jamie hat geschrieben:
Sonntag, 22.07.18, 11:57

Du bist viel zu schnell unterwegs, ich meine ich hätte es dir auch schon ein ander mal geschrieben.
Ich kann nur appellieren Geduld aufzubringen :schnecke: .
Ok, danke. Du hast ja Recht. Wenns einem aber halt so schlecht von der Tablette geht, dann will man nur noch weg davon... :zombie:

Ich versuche geduldiger zu sein :schnecke:


Einen schönen Sonntag und viele Grüße,
S.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Schmetterling17 für den Beitrag:
LinLina
Diagnose: Schlafstörungen, psychosomatische Störung
Medikation: seit 2009 Quetiapin
2009: zunächst 100mg abends, dann runter auf 50 mg
2010: 25-50 mg abends
2011-2015: weiter reduziert auf 6,25 mg
Juni 2015- August 2015: Reduktion auf 0 mg, kaum noch Schlaf, daher
ab August 2015 wieder rauf auf 6,25 mg
November 2015- Dezember 2015 wieder runter auf 0 mg, wieder sehr schlechter Schlaf, leicht depressiv,
ab Dezember 2015 wieder 6,25 mg
2016: wieder hoch auf 12,5 mg abends
2018: 12,5 mg abends, manchmal mehr, dann insgesamt 25 mg
13.7.18: Beginn der Reduktion
22.7.18: 11,25 mg

Bedarfsmedikation: Clonazepam Tropfen

Antworten