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crazy: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von crazy » Mittwoch, 07.02.18, 23:04

Hallo,

ich nehme seit Sommer 2015 Abilify, erst 12,5 mg, dann 10, dann 7,5 mg, jetzt bin ich sehr stabil auf 5 mg.
Vor Weihnachten wollte ich es dann in Absprache mit meinem Psychiater wissen und ging erst auf einen Tag 5, einen Tag 2,5 und dann auf 2,5 mg hinunter. Ergebnis: ich hatte wieder akustische Wahrnehmungen, hörte Gedanken, die in der 3. Person über mich sprachen. Ich konnte mich aber zu jedem Zeitpunkt von den Gedanken distanzieren, zum Glück. Ging also wieder hoch auf 5 und die Wahrnehmungen sind wieder weg.
Leider habe ich jetzt "nur" ziemliche Stimmungsschwankungen und Antriebsschwäche an manchen Tagen.

So, jetzt zu meiner Frage. Hat jemand Erfahrungen mit dem Absetzen von Abilify, ist es überhaupt möglich und war es bei mir zu schnell? Oder muss ich damit leben, jeden Tag eine Tablette zu nehmen?
Außerdem interessiert mich natürlich als junge Frau, ob es Erfahrungen gibt bezüglich Schwangerschaften unter Abilify...

Freue mich über Zuschriften.

LG, "crazy"
Zuletzt geändert von Gwen am Montag, 09.07.18, 7:16, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Name im Titel ergänzt zur besseren Übersichtlichkeit im Forum
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2009: Klinikaufenthalt (psychosomatisch)
Medikation: 1,5 mg Risperidon
2009/10: schrittweise Reduktion von 1,5 mg auf 1 mg auf 0,5 mg Risperidon
2010-2015: keine Medikamente
2015: Stimmenhören verbunden mit sehr belastender Situation, Arbeitslosigkeit. Klinikaufenthalt August 2015, Verdacht auf Psychose, 12,5 mg Abilify
2016/17: schrittweise Reduzierung von 12,5 auf 10 auf 7,5 auf 5 mg.
seit ca. März 2017: stabil auf 5 mg Abilify
Dez. 2017: Absetzversuch auf 3,75 mg dann auf 2,5 mg Abilify, Abbruch wegen erneutem Stimmenhören
Seit Dez. 2017: wieder stabil auf 5 mg Abilify
Symptome: keine
Nebenwirkungen: Müdigkeit, vereinzelt depressive Tage. Kinderwunsch ist auch ein Thema mit 32 und in festen Händen
sonstige Therapie: ambulante Gruppentherapie

29.04. Reduktion von 5 mg auf 4,5 mg mit der Wasserlösemethode
04.05. 5mg-5mg-2,5mg im dreitägigen Rhythmus, ø ca. 4,2mg
21.05.18 sehr hohes Schlafbedürfnis auch tagsüber
23.05. Einnahme abends wegen der Müdigkeit
01.06. 5mg-2,5mg im zweitägigen Rhythmus abends
06.06. 2,5mg-5mg-2,5mg im dreitägigen Rhythmus abends
psychotische Symptome:keine
aber: müde, gereizt, weinerlich
Homöopathie: Pulsatilla alle 4 Wochen
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Re: Medikamente reduzieren/absetzen?

Beitrag von Flummi » Mittwoch, 07.02.18, 23:56

Hallo,
Ich reduziere gerade Abilify auf Null runter, weil ich schwanger werden möchte. Ich würde mich morgen noch mal melden, ist Grad schon spät und ich Schlaf gleich :D

Du kannst gern schon mal einen Blick auf meine Signatur werfen . Ich habe zunächst mit der Wasserlösemethode ausgeschlichen , meine Psychiaterin hat mir dann freundlicherweise die Lösung von Abilify verschrieben, die leicht zu dosieren ist. Dennoch würde ich mir eine 5 ml Spritze aus der Apotheke holen, weil die mitgelieferte Spritze (natürlich ohne Kanüle ) zu grosse Abstände für den Zweck des Ausschleichens hat.

Hier wird empfohlen jeden Tag die gleiche Menge zu nehmen und nicht mehr als 10% alle vier bis sechs Wochen zu reduzieren. Bin da also kein grosses Vorbild, wie Du der Signatur entnehmen kannst. :lol:

Wünsche eine gute Nacht!
Claudia
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Re: Medikamente reduzieren/absetzen?

Beitrag von Flummi » Donnerstag, 08.02.18, 0:00

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Re: Medikamente reduzieren/absetzen?

Beitrag von Gwen » Donnerstag, 08.02.18, 8:13

Hallo Crazy,

herzlich Willkommen hier im Forum!

Kannst Du bitte als erstes eine Signatur anlegen, dann hat man alle wichtigen Informationen direkt im Überblick. Geh dazu auf deinen Namen oben rechts, dann auf persönlicher Bereich, dort auf den Reiter Profil und Signatur ändern.
Schreib dort bitte Deine Diagnose und den Medikamentenverlauf auf. Schreib auch dazu, ob Du noch andere Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel nimmst.
crazy hat geschrieben:
Mittwoch, 07.02.18, 23:04
Vor Weihnachten wollte ich es dann in Absprache mit meinem Psychiater wissen und ging erst auf einen Tag 5, einen Tag 2,5 und dann auf 2,5 mg hinunter.
Das war eine heftige Reduktion. Wir empfehlen hier, immer nur 5-10% der jeweiligen Dosis zu reduzieren. Und dann erst Mal mindestens 4-6 Wochen zu warten, bis sich die Symptome gelegt haben.
Lies Dich bitte schon Mal in die Grundlagen zum Absetzen von Neuroleptika ein:
viewtopic.php?f=32&t=12884
crazy hat geschrieben:
Mittwoch, 07.02.18, 23:04
Leider habe ich jetzt "nur" ziemliche Stimmungsschwankungen und Antriebsschwäche an manchen Tagen.
Es ist gut möglich, dass das noch Nachwirkungen des Reduzierens und wieder aufdosierens sind. Nicht nur Reduktionen sondern auch das Hochdosieren ist enormer Stress für den Körper, da verschiedene Transmitter, Rezeptoren etc angepasst werden müssen und viele davon auch an verschiedensten Stellen des Körpers sind und sich die verschiedenen Mechanismen im Gesamtsystem gegenseitig beeinflussen.
crazy hat geschrieben:
Mittwoch, 07.02.18, 23:04
Oder muss ich damit leben, jeden Tag eine Tablette zu nehmen?
Nein, musst Du nicht. Aber Du solltest langsam in kleinen Schritten vorgehen. Und dann auch jeweils nach Deinem aktuelken Befinden entscheiden, wann und in welcher Höhe der nächste Schritt möglich ist. Im Vorhinein einen Plan zu machen ist nicht sinnvoll. Gerade im unteren Dosisbereich müssen die Reduktionsschritte oft klein sein, da viele Psychopharmaka hier trotz der kleinen Menge noch sehr potent sind.
crazy hat geschrieben:
Mittwoch, 07.02.18, 23:04
Außerdem interessiert mich natürlich als junge Frau, ob es Erfahrungen gibt bezüglich Schwangerschaften unter Abilify...
Wir sind ein pharmakritisches Forum und wenn wir hier sehen, welche Auswirkungen das Absetzen oder nur schon Reduktionen haben können, raten wir von Schwangerschaften unter Psychopharmaka ab. Oft ist nicht bekannt, welche Auswirkungen das langfristig auf die Entwicklung des Kindes hat und einem Neugeborenen nach der Geburt einen Kaltenzug zuzumuten, ist auch kein guter Start ins Leben. Es gibt hier aber auch Schwangere, die ihre Psychopharmaka reduzieren oder absetzen wollen. Und andere Frauen, die sich auch einen Kinderwunsch haben und deshalb absetzen wollen. Claudia (Flummi) hat hierzu auch einen Thread aufgemacht: viewtopic.php?f=8&t=13880&hilit=Schwangerschaft

Geh auch Mal über die Suche, da findest Du verschiedene Threads zu Aripiprazol und auch zum Thema Schwangerschaft.

Viele Grüße Gwen
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Re: Medikamente reduzieren/absetzen?

Beitrag von Flummi » Donnerstag, 08.02.18, 9:38

Guten Morgen Crazy,

Ich schätze, dass Du gerade bei den niedrigen Dosen Probleme bekommen hast, liegt daran, dass noch viele Rezeptoren im Gehirn bei eigentlich geringen Mengen belegt sind.
Schau gern hier zu Abilify (zu Flummi scrollen bitte):

viewtopic.php?f=32&t=14293&p=226394&hil ... ng#p226394

Ich merke das gerade auch, da ich auf 1,8 ml =1,8 mg bin.

Wenn Du Fragen hast, schreib sie gern in Deinen Thread hier. Ich stehe Dir, wo ich helfen kann, zur Seite.

Herzliche Grüsse,
Claudia
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Re: Medikamente reduzieren/absetzen?

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 08.02.18, 9:49

Hallo crazy,

willkommen im Forum :)

Was war der Grund, weswegen du das Aripiprazol verordnet bekommen hast?
Ich lese etwas von Zwangsgedanken etc. Steckt da ein psychotisches Erleben dahinter?

Psychopharmaka, auch Neuroleptika, sollten, wenn überhaupt, nur in akuten Krisen und kurzfristig gegeben werden, da sie sehr ungünstige Sicherheitsrisiken und Nebenwirkungen haben.
Auch neuere NL wie Abilify können die gefürchteten Spätdyskinesien / EPS auslösen und sind mitnichten harmloser als alte Präparate.

Es ist daher immer ein Mehrwert für die Gesundheit, es abzusetzen zu versuchen.
Wobei das manchmal nicht ganz gelingt, aber dann ist es auch schon ein Mehrwert, schlichtweg die Dosis gesenkt zu haben.

Wir empfehlen hier Reduktionen von 10% alle 4-6 Wochen, solltest du aber eine Schizophrenie oder Psychose in der Vorgeschichte haben, würde ich das Absetztempo noch einmal deutlich verlangsamen auf 5%, da es bekannt ist, dass bei diesen Gruppen bei zu schnellem Absetzen häufig Absetzpsychosen auftreten können.

Hast du denn therapeutische Begleitung?

Du solltest jetzt unbedingt langsam machen, deine bisherigen Absetzschritte waren sehr groß.

Grüße
Jamie
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Re: Medikamente reduzieren/absetzen?

Beitrag von crazy » Sonntag, 29.04.18, 22:40

Hallo,
bin wieder da. Ich hab jetzt mal eine Signatur angelegt mit einigen Infos.
Zu meiner Diagnose: da sind sich die Ärzte nicht so einig, ich hatte auf jeden Fall Gedanken, die ich in der 3. Person gehört habe, dadurch war ich dann in der Psychose/Schizophrenie-Ecke. Mein ambulanter Psychiater sagt aber, dass es eher untypisch ist. Auf jeden Fall "half" das Abilify, wurde aber viel zu hoch dosiert. Ich war nur noch müde am Anfang.

Mittlerweile habe ich eine 30-Stunden-Stelle und bin wirklich sehr stabil, habe auch meinen Traumpartner. Ich würde einfach gerne wieder ohne Medikamente leben können und evtl. dann auch schwanger werden. Ich weiß, es gibt auch die Möglichkeit einer Adoption usw., aber ich möchte eben noch nicht aufgeben, dass ich selbst ein Kind bekommen kann.

Ich lese hier öfter die Wasserlösemethode, 10% von 5 mg wären ja dann als nächster Schritt 4, 5 mg..ich hab das heute mal ausprobiert mit 200 ml Lösung, von der ich 20 ml verwerfe.

Könnt ihr das empfehlen?

Ich freue mich auf Kommentare und bin froh, dass es dieses Forum gibt.
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04.05. 5mg-5mg-2,5mg im dreitägigen Rhythmus, ø ca. 4,2mg
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Re: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von Jamie » Montag, 30.04.18, 12:17

Hallo crazy :)

Deine Rechnung ist richtig.
180ml trinken, 20ml verwerfen.
Versuche es mal in lauwarmen Wasser zu lösen und gib dem mind. 30min Zeit.

Es freut mich zu lesen, dass du dich stabilisiert hast und auch dein Privatleben harmonisch verläuft.
Da kannst du ja jetzt wohlgemut ans Ausschleichen gehen :fly:

Wenn du planst schwanger zu werden, auch wenn es noch Zeit ist bis dahin, kannst du jetzt bereits anfangen mit Nahrungsergänzung (zB Folio oder Ähnliches) deinen Folsäurespiegel aufzubauen und die Speicher zu füllen. Die meisten fangen zu spät damit an; in zwei drei Monaten hat sich aber kein Speicher gefüllt.
Schau aber, ob du es verträgst. Manche reagieren empfindlich auf NEM.

Alles Gute
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Re: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von crazy » Mittwoch, 02.05.18, 8:13

Hallo zusammen,

ich habe jetzt seit ein paar Tagen reduziert, merke aber gar keinen Unterschied. Wahrscheinlich ist das noch zu früh. Ich habe Aripripazol von zwei verschiedenen Herstellern und das eine löst sich viel besser als das andere. Das besser lösliche ist blau und schmeckt nach Vanille. Morgen hab ich einen Termin beim Psychiater und bespreche mit ihm, ob er mir die Lösung verschreiben kann oder wenigstens die besser löslichen Tabletten.
Ich will auch ein Tagebuch anfangen, damit ich später nachvollziehen kann, bis zu welcher Dosis es mir gut ging. Beim letzten Versuch war ich einfach zu ungeduldig.

Bin optimistisch. Danke für Eure Hilfe!
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Re: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 02.05.18, 10:28

Hallo crazy, :)

zur Info für eine wohl überlegte Entscheidung.
Beide Zubereitungen (auflösen als auch Aripiprazol als Saft / in Tropfenform) fluten schneller an als Tabletten, da der Lösevorgang bereits geschehen ist.
Die Tabletten aufzulösen hat aber den Vorteil, dass der Körper das Präparat bekommt, das er schon lange kennt.
Ein Wechsel auf Tropfen wird manchmal nicht vertragen, da dort völlig andere Hilfsstoffe drin sind.
Überlege es dir daher, was du möchtest und um was du morgen deinen Arzt bittest.
Wenn du auf Tropfen wechseln willst, dann kalkuliere ein, deinen Körper zumindest stärker beobachten zu müssen.

Solltest du bei den Tabletten bleiben, bitte deinen Arzt diejenigen aufzuschreiben (mit aut idem Kreuz), die sich besser lösen.
Magst du uns mitteilen, welche Firma das ist, die sich gut löst und wie die heißt, wo es weniger gut geht? Wir führen da nämlich eine Infoliste drüber und sind darauf angewiesen solche Infos von euch zu kriegen.
Kann es sein, dass die, die sich gut lösen, Schmelztabletten sind?

Noch zum Absetzen. Ja, wenige Tage ist noch nicht lang genug, um eine Bilanz zu ziehen, aber vielleicht gehörst du ja auch zu denjenigen, die gut davon wegkommen ? (was ich dir sehr wünschen würde; das wünsche ich natürlich allen :)).

Grüße
Jamie
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Re: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von Flummi » Mittwoch, 02.05.18, 23:02

Hallo Jamie,
wo trage ich denn ein, welche Abilfy sich gut lösen lassen. Bei meinen war das nämlich der Fall.
@crazy
Und ja, die Lösung bedeutet Umstellung, manchmal mehr, manchmal weniger.
Bei mir kommt die Veränderung nach jeder Reduzierung so nach einer Woche oder eineinhalb.....

Liebe Grüße,
Claudia
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Re: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von crazy » Donnerstag, 03.05.18, 11:59

Hallo zusammen,

war heute beim Arzt und er hat mich etwas gebremst. Die Wasserlösemethode hat er nicht befürwortet, ich solle lieber 2 Tage 5 mg und 1 Tag 2,5 mg nehmen. Das sind dann im Schnitt 4,2 mg (gerundet).
Da beim letzten Reduktionsversuch im Dezember erst unterhalb von 2,5 mg Stimmen aufgetaucht sind, erwarte ich noch keine Symptome in diesem Bereich.
Die Lösung würde er mir dann aufschreiben, wenn wir weiter reduziert haben.
Soweit zur Info von meiner Seite.

LG
crazy
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2016/17: schrittweise Reduzierung von 12,5 auf 10 auf 7,5 auf 5 mg.
seit ca. März 2017: stabil auf 5 mg Abilify
Dez. 2017: Absetzversuch auf 3,75 mg dann auf 2,5 mg Abilify, Abbruch wegen erneutem Stimmenhören
Seit Dez. 2017: wieder stabil auf 5 mg Abilify
Symptome: keine
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sonstige Therapie: ambulante Gruppentherapie

29.04. Reduktion von 5 mg auf 4,5 mg mit der Wasserlösemethode
04.05. 5mg-5mg-2,5mg im dreitägigen Rhythmus, ø ca. 4,2mg
21.05.18 sehr hohes Schlafbedürfnis auch tagsüber
23.05. Einnahme abends wegen der Müdigkeit
01.06. 5mg-2,5mg im zweitägigen Rhythmus abends
06.06. 2,5mg-5mg-2,5mg im dreitägigen Rhythmus abends
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Re: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von Ululu 69 » Donnerstag, 03.05.18, 18:09

Hallo crazy,

das wechselnde Einnehmen verschieden hoher Dosierungen können wir hier aus jahrelanger Erfahrung überhaupt nicht empfehlen.

Leider raten viele Ärzte noch immer dazu aber das kann dein Gehirn enorm reizen, weil es sich nicht auf eine feste Dosis einstellen kann.
Ich persönlich würde das auf keinen Fall machen.
Die Wasserlösemethode nutzen viele Teilnehmer hier sehr erfolgreich.

Aber entscheiden musst du das natürlich selbst.

LG Ute
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Re: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von crazy » Freitag, 04.05.18, 20:10

Hallo,
ich hatte jetzt einige Gespräche mit Freunden und auch einer Apothekerin, sie meinte, ich soll die Tablette zerdrücken und mit einer Feinwaage abwiegen.
An und für sich bin ich sehr zufrieden mit meinem ambulanten Psychiater, im Gegensatz zu meinen Erfahrungen in der Psychiatrie, das war schrecklich. Also würde ich gerne schon in Absprache mit ihm planen.

Wo bekomme ich denn jetzt eine Feinwaage her?

LG
Veronika
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23.05. Einnahme abends wegen der Müdigkeit
01.06. 5mg-2,5mg im zweitägigen Rhythmus abends
06.06. 2,5mg-5mg-2,5mg im dreitägigen Rhythmus abends
psychotische Symptome:keine
aber: müde, gereizt, weinerlich
Homöopathie: Pulsatilla alle 4 Wochen
06.07.18 Umstellung auf Aripiprazol flüssig
3,0 mg abends

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Re: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von Murmeline » Freitag, 04.05.18, 20:20

Hallo!

Hier gibt es unter „praktische Hinweise“ einen Link mit Tipps zur feinwaage. viewtopic.php?f=32&t=12884

Grüße, Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
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Jamie
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Re: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von Jamie » Freitag, 04.05.18, 21:04

Hallo crazy :)
ich solle lieber 2 Tage 5 mg und 1 Tag 2,5 mg nehmen. Das sind dann im Schnitt 4,2 mg (gerundet).
Das ist kein guter Rat.
Erkläre doch mal deinem Gehirn, wie es verstehen soll, dass es montags und dienstags 5mg kriegt und mittwochs 2,5mg? An dem Tag registriert es die Schwankung zum Vortag und schmeißt, etwas flapsig und stark vereinfacht ausgedrückt, den Prozess zum Rezeptor-Up-Regulieren an, nur um donnerstags wieder zu bemerken, dass es nun wieder 5mg hat und die Rezeptoren wieder runtergefahren werden müssen.
Sowas irritiert das ZNS enorm und ist, auch in Kenntnisstand mit englischsprachigen Ärzten und anderen Proefessionals, die sich mit der Absetzsymptomatik besser auskennen als die Ärzte hier, ein riskantes Vorgehen.
Die 3 K´s: viewtopic.php?f=50&t=11497

Ich kann nur eindringlich raten das lieber nicht so zu machen, aber wenn du dich trotzdem dafür entscheidest, dann achte bitte auf Symptome.
Eine Feinwaage ist im Internet, zB dem großen Laden mit der gelben Schrift, käuflich.

Grüße
Jamie
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Re: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von crazy » Freitag, 04.05.18, 21:24

Hallo Jamie,

erstmal danke, dass ihr euch die Zeit nehmt, hier zu schreiben!!!
Wenn ich jetzt die Feinwaage besorge und dann ausrechne, könnte ich ja die 4,2 bzw. 4,5 mg jeden Tag gleichmäßig einnehmen.

Ich bin ja hier im Forum froh um eure Erfahrungen, der letzte Reduktionsversuch mit unregelmäßiger Einnahme hat ja auch offensichtlich nicht funktioniert.

Was mich auch noch interessieren würde, ob es Erfahrungen gibt mit Homöopathischer Unterstützung beim Ausschleichen?

Wünsche euch allen ein schönes Wochenende!!!

LG
2008/09:Klinikaufenthalt mit Verdacht auf Psychose/Anpassungsstörung
Medikation: Zyprexa (weiß nicht mehr wieviel), nach 2 Wochen abgesetzt
2009: Klinikaufenthalt (psychosomatisch)
Medikation: 1,5 mg Risperidon
2009/10: schrittweise Reduktion von 1,5 mg auf 1 mg auf 0,5 mg Risperidon
2010-2015: keine Medikamente
2015: Stimmenhören verbunden mit sehr belastender Situation, Arbeitslosigkeit. Klinikaufenthalt August 2015, Verdacht auf Psychose, 12,5 mg Abilify
2016/17: schrittweise Reduzierung von 12,5 auf 10 auf 7,5 auf 5 mg.
seit ca. März 2017: stabil auf 5 mg Abilify
Dez. 2017: Absetzversuch auf 3,75 mg dann auf 2,5 mg Abilify, Abbruch wegen erneutem Stimmenhören
Seit Dez. 2017: wieder stabil auf 5 mg Abilify
Symptome: keine
Nebenwirkungen: Müdigkeit, vereinzelt depressive Tage. Kinderwunsch ist auch ein Thema mit 32 und in festen Händen
sonstige Therapie: ambulante Gruppentherapie

29.04. Reduktion von 5 mg auf 4,5 mg mit der Wasserlösemethode
04.05. 5mg-5mg-2,5mg im dreitägigen Rhythmus, ø ca. 4,2mg
21.05.18 sehr hohes Schlafbedürfnis auch tagsüber
23.05. Einnahme abends wegen der Müdigkeit
01.06. 5mg-2,5mg im zweitägigen Rhythmus abends
06.06. 2,5mg-5mg-2,5mg im dreitägigen Rhythmus abends
psychotische Symptome:keine
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Re: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von crazy » Freitag, 04.05.18, 21:56

Achso, ich weiß nicht, ob es für jetzt wichtig ist, aber ich habe 2009 für ein Jahr Risperidon bekommen. Erst 1,5 mg, dann 1 mg und dann nichts mehr. Dann 5 Jahre hab ich gar nichts genommen, mein Studium abgeschlossen, war im Ausland, lief eigtl. gut bis zum Berufsanfang. Lange Geschichte.
Wenn es wichtig ist, ergänz ich das noch in der Signatur.

LG
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Medikation: 1,5 mg Risperidon
2009/10: schrittweise Reduktion von 1,5 mg auf 1 mg auf 0,5 mg Risperidon
2010-2015: keine Medikamente
2015: Stimmenhören verbunden mit sehr belastender Situation, Arbeitslosigkeit. Klinikaufenthalt August 2015, Verdacht auf Psychose, 12,5 mg Abilify
2016/17: schrittweise Reduzierung von 12,5 auf 10 auf 7,5 auf 5 mg.
seit ca. März 2017: stabil auf 5 mg Abilify
Dez. 2017: Absetzversuch auf 3,75 mg dann auf 2,5 mg Abilify, Abbruch wegen erneutem Stimmenhören
Seit Dez. 2017: wieder stabil auf 5 mg Abilify
Symptome: keine
Nebenwirkungen: Müdigkeit, vereinzelt depressive Tage. Kinderwunsch ist auch ein Thema mit 32 und in festen Händen
sonstige Therapie: ambulante Gruppentherapie

29.04. Reduktion von 5 mg auf 4,5 mg mit der Wasserlösemethode
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Re: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von Murmeline » Freitag, 04.05.18, 22:07

Hallo Crazy,

Nimm es gerne auf, dann ist deine Geschichte vollständig!

Grüße, Murmeline
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Re: Medikamente reduzieren/absetzen?Aripiprazol

Beitrag von Jamie » Samstag, 05.05.18, 10:49

Hallo crazy, :)

Homoöpathie kann im Entzug helfen.
Empfindliche Personen vertragen es aber oft nicht.
Besonders Hochpotenzen sind heikel.
Wenn man einen Versuch wagen will, sind niedrige Potenzen zu bevorzugen und niedrige Dosierungen und bei Verträglichkeit steigern.

Ich kann jedem auch nur empfehlen Homöopathie beim Heilpraktiker auszutesten zu lassen, weil das die Chance erhöht, dass das das passende Mittel mit der entsprechenden Verträglichkeit ist.
Ich habe mich zb damals in meinem Benzoentzug mit Passionsblumen-Urtinktur und Hopfen-Urtinktur (beides ausgetestet) unterstützt, wobei ich mir ehrlich gesagt mehr Effekte gewünscht hätte.
Na ja, geschadet hat es nicht. ;)

Für Starter und Allrounder kann ich dir aber auch das Neurexan empfehlen, ein Kombipräparat mit beruhigenden und stabilisierenden Substanzen (homöopathisiert).
Das nehmen einige hier im Forum und wird in der Regel auch gut vertragen.
Aber wie immer gilt: erst mal antesten.


Grüße
Jamie
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Ululu 69
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