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Re: fcpts: Amisulprid absetzen

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 12.08.18, 15:03

Hallo fcpts,

du setzt gerade Amisulpirid ab und hast zwischendurch noch das Clozapin quasi kalt abgesetzt.
Ich fürchte jetzt auch noch einen Kaltentzug von Trevicta hinzulegen, könnte viel zu viel sein.
:shock:
Mir ist klar, dass die Nebenwirkungen sehr belastend für dich sein müssen und du trotz der Medikamente psychotische Symptome hast, aber dein geplantes Vorgehen könnte eine massive Absetzpsychose auslösen, die oft viel heftiger ausfällt, als die ursprüngliche Psychose.

Du musst natürlich selbst entscheiden, was du tust aber bitte sei vorsichtig. Eine abrupte Umstellung auf ein anderes Medikament geht übrigens auch oft nicht gut und löst Symptome aus, von denen man dann nicht entscheiden kann, ob es Absetzsymptome des ehemaligen Medikamentes oder Nebenwirkungen des neuen sind.
Gibt es eine Möglichkeit, das Trevicta langsamer loszuwerden ? Kann man ein getingeres Depot spritzen oder auf Tabletten umstellen, die man dann langsamer absetzen kann ?
Dann könntest du eventuell mit dem Amisulpirid pausieren und sich vorerst dem Trevicta widmen, wenn du dad Gegühl hast, dass dies deine sexuelle Funktionsstörung auslöst.

Pass gut auf dich auf.

LG Ute
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Re: fcpts: Amisulprid absetzen

Beitrag von fcpts » Dienstag, 14.08.18, 9:26

Hallo,

danke für deine Antwort. Ich höre auf dich. Ich habe das Depot heute bekommen und widme mich erst dem Amisulprid.

Mein Arzt meint ich brauche dass Depot...

Zu meine sexuellen Problemen: Er hat das Fluoxetin abgesetzt und dafür Amineurin verschrieben.

Ich werde das Amineurin nicht nehmen, das beeinträchtigt die Sexualität genauso habe ich gelesen.
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Februar 2018, Amisulprid von 600 auf 400 mg
Seit 7. März 2018, Amisulprid 400 mg auf 350 mg
Seit 18. April 2018, Amisulprid 350 mg auf 325 mg
Seit Anfang Mai 2018 Amisulprid auf 300 mg
Seit Mai 2018 auf einmal 6,25 mg Clozapin abgesetzt
Mai 2018 Clozapin wieder auf 6,25 mg wg. Schlaflosigkeit
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Re: fcpts: Amisulprid absetzen

Beitrag von Murmeline » Dienstag, 14.08.18, 12:22

Hallo!

Hat du das Fluoxetin jetzt direkt weggelassen? Bitte aktualisiere deine Signatur. Kaltentzüge (von der aktuellen Dosis auf Null) bergen hohe Risiken, das hat die Ute ja schon geschrieben.

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Re: fcpts: Amisulprid absetzen

Beitrag von fcpts » Samstag, 18.08.18, 13:32

Hallo,

nein ich nehme das Fluoxetin nach wie vor.

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Re: fcpts: Amisulprid absetzen

Beitrag von fcpts » Montag, 27.08.18, 23:17

Ola,

ich werde morgen das Fluoxetin halbieren. Kein Bock mehr auf meine Sexualitätsstörung.

Mal sehen, wie ich so drauf sein werde ohne.

Ich weiß, dass ich auf Suizalität aufpassen muss beim Reduzieren.

Grüße
FCPTS
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Re: fcpts: Amisulprid absetzen

Beitrag von Jamie » Dienstag, 28.08.18, 10:36

Hallo fcpts, :)
ich werde morgen das Fluoxetin halbieren. Kein Bock mehr auf meine Sexualitätsstörung.
davor kann man nur warnen!
Es wäre sicherer es behutsam auszuschleichen.
Fluoxetinreduktionen machen sich im Endeffekt oft erst Wochen später bemerkbar wegen der langen Halbwertszeit.
Da wähnt man sich dann oft im Sicheren wie gut das klappt und dann kommt möglicherweise doch der große Knall.

Auch wenn Suizidalität ein Thema für dich ist, wäre es erst recht wichtig, schonend abzusetzen.

Überleg es dir noch mal! Ich hoffe es geht nicht schief.

Grüße
Jamie
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Re: fcpts: Amisulprid absetzen

Beitrag von fcpts » Sonntag, 02.09.18, 19:43

Hallo,

danke für deinen Rat. Ich habe jetzt die letzten drei Tage Kopfschmerzen bekommen. Kommt sehr wahrscheinlich von der zu großen Reduktion.

Habe gerade noch ne halbe Fluoxetin genommen, somit heute wieder 10 mg, wie gehabt.

Ab morgen nehme ich dann 3/4, also 7,5 mg.
Das ist dann schon wesentlicher schonender. Ich habe vor das Fluoxetin über vier Monate auszuschleichen.

Ich habe es auch gemerkt, dass mich schneller Sachen genervt haben und das kann man nicht gebrauchen im Umgang mit Menschen.

Nach dem Fluoxetin dann die anderen Baustellen: Trevicta, Amisulprid und Clozapin.

Apropo Trevicta: Ich habe eine englische Seite gefunden, auf der steht wie viel Trevicta, wie viel Xeplion, odet Invega-Tabletten entspricht.

Ich poste gleich den Link.

Grüße FCPTS
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Re: fcpts: Amisulprid absetzen

Beitrag von fcpts » Sonntag, 02.09.18, 19:45

Hallo,

https://www.medicines.org.uk/emc/product/7230/smpc

Das ist die Seite bezüglich Paliperidon-Preperate.

Grüße
FCPTS
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Re: fcpts: Amisulprid absetzen

Beitrag von fcpts » Sonntag, 02.09.18, 20:00

Hallo,

Laut dieser Seite, die ich gepostet habe hat mein Arzt keine Ahnung Xd

Da steht, wenn man 150 mg Xeplion bekommt, entspricht dies 525 mg, aber er hat mir immer 263 mg gespritzt.

Die Deutschen Psychiater sind echt Lappen Xd

Grüße
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Re: fcpts: Amisulprid absetzen

Beitrag von fcpts » Dienstag, 11.09.18, 15:44

Hallo,

ich hatte bei der Reduktion auf 7,5 Fluoxetin zu starke Kopfschmerzen und nehme vorerst wieder 10 mg.

Aber ich habe das Amisulprid auf 200 mg reduziert.

Eine wichtige Frage: Ende Oktober wäre ja wieder das Trevicta fällig. Laut dieser Seite, die ich oben gepostet habe, kann man vom 3-Monats-Depot, sowohl auf das 1-Monats-Depot(Xeplion), als auch auf die Invega-Tabletten wechseln. Natürlich alles in den angegeben mg.

Meine Frage ist, was verträglicher ist von Depot auf Depot zu wechseln, oder von Depot auf Tabletten.
Was würdet ihr mir empfehlen?

Grüße
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Re: fcpts: Amisulprid absetzen

Beitrag von Timo88 » Donnerstag, 13.09.18, 14:04

Hallo fcpts!

Wow du hast auch einiges durch was Medizin angeht! Sehr gut, dass du schon soweit reduzieren konntest. *schulterklopf*
Mach langsam weiter, langsamen. Habe die Erfahrung gemacht, dass das Runterdosieren bei niedrigeren Dosen schwieriger ist. Nie entmutigen lassen. Auch nicht an schlechten Tagen. Du schaffst das! :)
Vergiss nicht wenn es dir besser geht und du einen freien Kopf hast, deine Seele nach dem Sinn deiner Psychose zu fragen. Was dir fehlt. Wieso dein Körper dir Psychosen schickt, was seelisch noch bearbeitet werden muss.
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Re: fcpts: Amisulprid absetzen

Beitrag von fcpts » Sonntag, 23.09.18, 10:40

Hallo,

ich bin leicht verzweifelt. Ich bin mir unsicher, ob ich das Trevicta reduzieren soll. Es besteht immer die Gefahr, dass es mir schlechter geht.

Vielleicht sollte ich mit dem jetzigen Zustand einfach zufrieden sein. Ich könnte auch nur das Amisulprid weiter reduzieren, weil mein Arzt gemeint hat das Depot ist meine Versicherung.

Ach es ist so schwierig für mich selbst Entscheidungen zu treffen. Man kann nicht alles im Leben haben. Wenn man wirklich an einer Krankheit leidet, dann muss man oft auf was verzichten.

In letzter Zeit höre ich im Bus vereinzelt Kommentare über mich von Leuten. Keine Ahnung wie weit das Realität ist.

Keine Sorge es ist nur vereinzelt und fremdgefährend war ich noch nie.

Ich bin der Meinung solche Kommentare können Real sein, da ja jeder Mensch mal sowas macht. Meine Mutter meint, sie habe sowas noch nie gehört, also, dass jemand übet Sie redet. Das finde ich auch schon zweifelhaft, ich denke mir entweder kriegt Sie es nicht mir odet Sie will es in diesen, natürlich seltenen Situation nicht hören.

Ich weiß echt nicht, ob ich krank bin oder nicht...

Grüße
FCPTS
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Re: fcpts: Amisulprid absetzen

Beitrag von escargot » Sonntag, 23.09.18, 16:30

Hallo fcpts,

du kannst mal versuchen die Kommentare mit deinem Handy oder einem Diktiergerät aufzunehmen. So mache ich das ab und an zum RealityCheck.

Das Problem ist, dass ich dann auch denke, dass die Sensitivität der Geräte nicht fein genug ist. Aber wenn GAR NICHTS zu hören ist, dann wären es doch wohl eher psychotische Anklänge hm?

Liebe Grüße
escargot

P.S.: In meinen Klinikberichten stand auch immer von "fehlender Krankheitseinsicht". Letztlich alles Definitionssache. Dass IRGENDWAS ist, lässt sich aber meist nicht abstreiten....
DIAGNOSEN
02.2014-12.2016 Paranoid-halluzinatorische Schizophrenie
01.2017-heute schizoaffektive Störung
05.2017-Schizophrenes Residuum

MEDIKATION
=> Bedarf max. 1-2 mg Tavor! (selten)

Täglich :
Olanzapin 1,07 mg, Risperdal 2 mg, Tavor 1 mg
2 X 425 mg Passionsblume
800 mg Magnesium
Vitamin B12

Wöchentlich Globulis
Elaps Corallinus LM1 1 Tropfen mit Pipette in ein Glas Wasser, davon 1 Löffel nur
Phosphorus C12 1 Globuli wöchentlich
....
► Text zeigen
05.08.2018 - 1,125 mg Olanzapin, 2 mg R, 1 mg T
leichte Einschlafschwierigkeiten, Ängste u. Unruhezustände frühs, Übelkeit, Appetitlosigkeit
17.08. endlich besser, aber noch nicht gut. Weiterhin appetitlos, erschöpft, Angstzustände
20.08. endlich symptomfrei :)
23.08. Stimmengelaber, erschöpft, Angst
01.09. 1,07 mg Olanzapin, 2 mg R, 1 mg T... Ängste, verschwommenes Sehen bei Stress "Rissschatten", Geräuschkulissen

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Re: fcpts: Amisulprid absetzen

Beitrag von Lucifer » Sonntag, 23.09.18, 18:15

Hallo fcpts

Ich wollte mich mal bei dir melden, da ich ein Xeplion-Opfer bin.. Habe ich das richtig mitekriegt, dass du auch Xeplion hattest? Falls ja, kannst du mir einwenig über deine Nebenwirkungen vom Xeplion erzählen und wie lange diese bei dir angedauert haben und wie viele Spritzen du hattest?

Habe gelesen, dass du die Frage stellst ob du besser Depot Spritzen oder Tabletten nehmen solltest. Ich würde dir auf keinen Fall Depot-Spritzen empfehlen, da du es sehr schwer haben wirst dabei die Dosierung anzupassen, falls was schief läuft. Ein Depot kannst du nicht mal eben hoch oder runterdosieren..

Liebe Grüße
Lucifer
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Re: fcpts: Amisulprid absetzen

Beitrag von fcpts » Sonntag, 23.09.18, 19:04

Lucifer hat geschrieben:
Sonntag, 23.09.18, 18:15
Hallo fcpts

Ich wollte mich mal bei dir melden, da ich ein Xeplion-Opfer bin.. Habe ich das richtig mitekriegt, dass du auch Xeplion hattest? Falls ja, kannst du mir einwenig über deine Nebenwirkungen vom Xeplion erzählen und wie lange diese bei dir angedauert haben und wie viele Spritzen du hattest?

Habe gelesen, dass du die Frage stellst ob du besser Depot Spritzen oder Tabletten nehmen solltest. Ich würde dir auf keinen Fall Depot-Spritzen empfehlen, da du es sehr schwer haben wirst dabei die Dosierung anzupassen, falls was schief läuft. Ein Depot kannst du nicht mal eben hoch oder runterdosieren..

Liebe Grüße
Lucifer
Hallo Lucifer,

ich habe auch mehrmals Xeplion gespritzt bekommen. Jetzt bekomme ich Trevicta, ist auch ein Paliperidon-Depot, nur wirkt es drei Monate. Xeplion habe ich glaube ich sechs oder sieben mal bekommen.

Also ich habe beim Xeplion eigentlich keine Nebenwirkungen gespürt, obwohl ich sicher bin, dass auch welche gegeben hat.

escargot hat geschrieben:
Sonntag, 23.09.18, 16:30
Hallo fcpts,

du kannst mal versuchen die Kommentare mit deinem Handy oder einem Diktiergerät aufzunehmen. So mache ich das ab und an zum RealityCheck.

Das Problem ist, dass ich dann auch denke, dass die Sensitivität der Geräte nicht fein genug ist. Aber wenn GAR NICHTS zu hören ist, dann wären es doch wohl eher psychotische Anklänge hm?

Liebe Grüße
escargot

P.S.: In meinen Klinikberichten stand auch immer von "fehlender Krankheitseinsicht". Letztlich alles Definitionssache. Dass IRGENDWAS ist, lässt sich aber meist nicht abstreiten....
Ich stimme dir zu, dass das psychotische Anklänge sind.
Die Frage ist nur, ob das vom Reduzieren kommt oder die eigentliche Krankheit ist.

Also der letzte Reduktionsschritt war 225 auf 200 mg Amisulprid. Leicht mehr als 10 %.

Ich bin schon krankheitseinsichtig, aber da Problem ist, dass es mir mit viel mehr Medikamenten auch nicht besser ging. Ich könnte, stand jetzt, beruflich nichts auf die Reihe bringen. Arbeite mit 25 in einer Werkstätte für psychisch kranke und habe noch keinen Beruf gelernt.

Ich kann in der Freizeit wenig unternehmen, weil mich viele Menschen, laute Kulissen schnell überfordern.

Ich wünschte mir mein Leben von früher zurück, obwohl ich schon als Kind krank/auffällig war.
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Re: fcpts: Amisulprid absetzen

Beitrag von Lucifer » Sonntag, 23.09.18, 19:14

Hi nochmal

Konntest du also noch klar denken und fühlen und schlafen unter Xeplion?

LG
Lucifer
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escargot
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Re: fcpts: Amisulprid absetzen

Beitrag von escargot » Sonntag, 23.09.18, 19:30

fcpts hat geschrieben:
Sonntag, 23.09.18, 19:04
Ich stimme dir zu, dass das psychotische Anklänge sind.
Die Frage ist nur, ob das vom Reduzieren kommt oder die eigentliche Krankheit ist.

Also der letzte Reduktionsschritt war 225 auf 200 mg Amisulprid. Leicht mehr als 10 %.

Ich bin schon krankheitseinsichtig, aber da Problem ist, dass es mir mit viel mehr Medikamenten auch nicht besser ging. Ich könnte, stand jetzt, beruflich nichts auf die Reihe bringen. Arbeite mit 25 in einer Werkstätte für psychisch kranke und habe noch keinen Beruf gelernt.

Ich kann in der Freizeit wenig unternehmen, weil mich viele Menschen, laute Kulissen schnell überfordern.

Ich wünschte mir mein Leben von früher zurück, obwohl ich schon als Kind krank/auffällig war.
Na fctps, es ist da. Was es ist, ist mir fast schnurz. Es gibt auch Stimmenhörer, die nie eine Psychose hatten. Nicht viele, aber es gibt sie und ich kenne ein paar bzw. bin ihnen begegnet. Kennen wäre jetzt auch übertrieben.

Denke es ist wichtiger einen Umgang zu finden mit dem - ich sage mal PHÄNOMEN. Jedenfalls ist das mein Anliegen.

Mir ging es wie dir mit mehr Medikamenten auch nicht besser, weil ich unter den massiven Nebenwirkungen litt. Das bringt es dann wirklich auch nicht. Und selbst jetzt noch fehlt mir die Leichtigkeit, obwohl ich fast nichts mehr nehme verhältsnimäßig.

Vielleicht bist du auch hochsensibel? Ich hege da eine starke Vermutung, dass ich das bin. Habe mal einen Test gemacht und das war sehr eindeutig. Nur weiß ich auch nicht was anfangen damit jetzt. Jedenfalls ist das keine Krankheit. Vielleicht war ich so gesehen auch tatsächlich nie krank. Nur anders.

Wir sind alle anders!
escargot
DIAGNOSEN
02.2014-12.2016 Paranoid-halluzinatorische Schizophrenie
01.2017-heute schizoaffektive Störung
05.2017-Schizophrenes Residuum

MEDIKATION
=> Bedarf max. 1-2 mg Tavor! (selten)

Täglich :
Olanzapin 1,07 mg, Risperdal 2 mg, Tavor 1 mg
2 X 425 mg Passionsblume
800 mg Magnesium
Vitamin B12

Wöchentlich Globulis
Elaps Corallinus LM1 1 Tropfen mit Pipette in ein Glas Wasser, davon 1 Löffel nur
Phosphorus C12 1 Globuli wöchentlich
....
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05.08.2018 - 1,125 mg Olanzapin, 2 mg R, 1 mg T
leichte Einschlafschwierigkeiten, Ängste u. Unruhezustände frühs, Übelkeit, Appetitlosigkeit
17.08. endlich besser, aber noch nicht gut. Weiterhin appetitlos, erschöpft, Angstzustände
20.08. endlich symptomfrei :)
23.08. Stimmengelaber, erschöpft, Angst
01.09. 1,07 mg Olanzapin, 2 mg R, 1 mg T... Ängste, verschwommenes Sehen bei Stress "Rissschatten", Geräuschkulissen

Lucifer
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Re: fcpts: Amisulprid absetzen

Beitrag von Lucifer » Sonntag, 23.09.18, 20:08

Hi zusammen

Ich stimme escargot zu. Man kann schlussendlich wenn man will alles in eine Krankheit verwandeln. Vielleicht sind diese Kommentare auch da, weil du dich oft fragst wie andere Menschen dich sehen oder dich einschätzen würden. Viele Leute hier haben so viel mit Ärzten und Psychiatrien zu tun, man wird ständig eingeschätzt von außen. Es kann auch sein, dass man sich irgendwann daran gewöhnt, dass Menschen einen einschätzen und dann eine bestimmte Haltung einnimmt und solche Dinge hört. Manchmal sind die Dinge viel einfacher zu erklären, man darf sich da nicht zu sehr reinsteigern.

LG
Lucifer
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