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Edi567: Venlafaxin, Trittico und Benzos

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Edi567: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Edi567 » Donnerstag, 15.03.18, 8:52

Hallo ihr lieben :)
Bin mir leider nicht sicher ob ich beim Vorstellen ein neues Thema eröffnen muss bzw. habe ich leider keinerlei Erfahrungen da ich mich dass erste mal in einen Forum angemldet habe. Also seit gnädig mit mir, und gebt mir bescheid falls ich was flasch mache. :)

Mein Name ist Edi (M) bin 25 Jahre und komme aus Österreich.

Ich leide schon seit meiner Kindheit an Trennungs und Zukunftsängste, im laufe meines Lebens entwickelte ich auch eine Hypochondrie und dadurch entwickelte sich eine Panikstörung mit Depressionen.
Seit 2013 nehme ich Venlafaxin in 125mg diese wurden im Jänner 2017 nach meiner ersten Panikattacke gesteigert auf 225mg und umgestellt auf retard Kapseln.
Zusätzlich nehme ich noch Abends Trittico 75mg zum schlafen.

Nach meiner ersten PA im Jänner 2017 machte ich bedauerlicherweiße die Bekanntschaft mit Lorazepam wo ich ein paar Wochen ca 70 Tabletten / 3stk pro Tag einahm. Zusätzlich nahm ich auch Atarax und Trittico tagsüber dazu da es unerträglich war.

Das Lorazepam schlich ich dan innerhalb 4 Wochen ab und das Atarax ohne auszuschleichen. Eig. ging es mir nach dem Absetzen des Benzo relativ gut ohne wirklichen Entzugserscheinungen, auch Psychisch stabilisierte ich mich wieder promt und konnte wieder ins Arbeitsleben einsteigen.
Ca 1,5 Monate später stellten sich aber eine merkwürdige Benommenheit, komische Wahrnehmung und immer wieder schlagartige Müdigkeit ein, was ich natürlich nicht mit den Benzo in verbindung brachte da es zu lange her war.

Ich machte die steigerung des Venla dafür Verantwortlich und reduzierte es am 6 Mai.17 selbständig von 225mg auf 150mg. (Der größte Fehler wie ich heute weiß)
Zustand verschlimmerte sich logischerweiße. Es war grausam mehr kann man dazu nicht sagen.
Zusätzlich versuchte ich mich aber auf der Landwirtschaft meiner Freundin i.wie davon abzulenken bis es am 24. Mai zu einem Unfall mit einem Ihrer Pferde kam.
Ich bekam den Huf des Pferds auf die stirn und wurde mit einen leichten SHT ins Krankenhaus gebracht.
Logischerweiße war ich durch diese Ereignis wieder in Angst und Panik versetzt. Es ging zwar ohne wirklichen Schäden aus aber trotzdem machte es die Dosisreduzierung des Venla nicht gerade leichter.

Im gegenteil ab da begann die Höllentour für mich.
Ich steigerte das Venla zwar wieder, kam aber leider ohne Diazepam nicht mehr zurecht.
Ich nahm es immer wieder für ein paar wochen danach immer wieder kalte Entzüge. So ging es bis Ende Dez 2017. wo ich es bis heute 11 Wochen ohne schaffte.

Jetzt haben wir März und es geht mir noch immer sehr sehr schlecht.
Und ich weiß auch nicht mehr was von was kommt.

Sind es noch immer Entzugssymptome, ist es die Angst oder eine Depression bzw vertrage ich meine andere Medikamente nicht. Alles ist seltsam, denn es kommt Schubweiße. Ein paar stunden normal mit selbstbewusstsein, dan wieder ein paar stunden die Hölle.

Zu meinen derzeitigen Beschwerden:
Muskelschwäche in den Beinen, Zitterattacken. Zucken und Stromschläge in den Waden.
Plötzliche Müdigkeit, Gangunsicherheit, dann fühlt es sich wieder so an als hätte ich kein Körpergewicht und schwebe, seit 3 Monaten reale Träume und immer wieder erwachen (besonders schlimm)
Hitzewallungen mit Frösteln, Herzklopfen.
Das komische es kommt alles in Schüben :(
Und das schlimmste, und das hab ich schon seit meines ersten Entzugs: Komische Wahrnehmung, Benommenheit, Augenprobleme, Denkhemmung. :(

Körperlich wurde ich von A bis Z untersucht, eig bin ich Gesund.

Ich hoffe ich hab das jetzt richtig gemacht und freue mich auf viele Bekanntschaften. :)

Lg Edi
Zuletzt geändert von Gwen am Freitag, 22.06.18, 13:17, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Name im Titel ergänzt zur besseren Übersichtlichkeit im Forum
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Fast 7 Monate ohne Diazepam.
Alles deutet darauf hin dass ich noch immer Entzugssymptome habe.
>Muskelschmerzen/Zucken, Nerven Kribbeln,Schmerzen, Gefühl von Elektrischen Schocks in den Waden, Lustlosigkeit, Erregungsniveau zu hoch,
Ab und zu Benommenheit -> wurde aber weniger,
Grippeähnliche Symptome,
Wochenweiße total überreizt zb. Einkaufen, Menschen, laute Umgebung triggert und ich beginne zu Zittern, Schwitzem und mir wird Schwindelig und muss flüchten. Ohrenrauschen/Kopfrauschen. Tinnitus ?
(War aber dieses Jahr alles schon mal weg)




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Jamie
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Re: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 15.03.18, 10:33

Hallo Edi,


du hast das richtig hier gemacht :).
Willkommen im Forum.

Ich habe deinen Titel mal konkretisiert, damit die Leute sofort sehen, um was es bei dir geht.
Dies hier ist ein ehrenamtlich betriebenes Forum, das heißt Antworten kommen erst dann, wenn die Teilnehmer Zeit und Kraft haben.
Ich möchte dich daher um etwas Geduld bitten. :)

Viele Grüße einstweilen
Jamie
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Edi567
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Re: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Edi567 » Donnerstag, 15.03.18, 12:05

Hallo Jamie.

Vielen liebe Dank dafür :)

Natürlich das verstehe ich vollkommen !

Lg Edi
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Re: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Edi567 » Donnerstag, 15.03.18, 12:21

Ach ja und noch eine bitte ;)
Ist es sinnvoll jzt am Venlafaxin rum zu dosieren ?

Ich lese manchmal das SSRI/SNRI dass ganze noch schlimmer macht mit dem Entzug. Gilt das nur während der einahme wärend des Entzugs oder auch wenn ich lange vor den Benzos schon Venla genommen habe.

Vielen lieben Dank.
Edi
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Re: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 15.03.18, 15:11

Hallo Edi, :)

bitte warte noch das Feedback der versierten Teilnehmer ab.
Deine Geschichte ist verworren und da brauchen die Leute Zeit zum Nachdenken. :wink:

Ich denke schon, dass man ggf. etwas verändern muss, aber ich muss mir auch erst mal Gedanken machen
Im gegenteil ab da begann die Höllentour für mich.
Ich steigerte das Venla zwar wieder, kam aber leider ohne Diazepam nicht mehr zurecht.
Ich nahm es immer wieder für ein paar wochen danach immer wieder kalte Entzüge. So ging es bis Ende Dez 2017. wo ich es bis heute 11 Wochen ohne schaffte.
Noch mal nachgefragt: nahmst du Venlafaxin immer mal wieder oder Diazepam? Was meinst du mit dem Satz bzw. dem Wort es?
Nimmst du denn überhaupt noch Venlafaxin? Wenn ja welche Dosis?
Und Diazepam?
Nimmst du noch andere Medikamente?

Grüße
Jamie
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Re: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Edi567 » Donnerstag, 15.03.18, 17:28

Hei Jamie.

Sorry ist ein bisschen unübersichtlich ;)

Mit Es meine ich dass Diazepam, hatte nie einen genauen einahme plan, ein paar tage wieder mehr tropfem, ein paar tage wieder weniger dan wieder mal garnix.. :/
So ging dass mit den Psychopax Tropfen von Juni bis Dez. Insgesammt 2 Fläschen a 20ml.
Dass erste hab ich allerdings innerhalb 3 wochen gebraucht (6.-25. Juni 17) dazwischen immer wieder sporadisch.
Auch von 10. August bis 31. August 2017 das Venla wieder von 225mg auf 187.5mg auch gescheitert.

Jzt aktuell eben 225mg Venla, 75mg Trittico, und 30mg Agopton refluxbedingt.

Eig. ein ständiges auf und ab bei mir. :(

Sorry is bei mir a bissal kompliziert.

Und danke Dir dass du dich so bemühst. :)
Lg Edi
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Re: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 15.03.18, 22:29

Hallo Edi, :)

also bei dir scheinen sich mindestens zwei Dinge zu vermischen und dann noch ein Rattenschwanz an weiteren Dingen.
Zum einen leidest du vermutlich unter einem Nachentzugzustand durch das Benzo, zum anderen hast du eine anscheinend seitdem nicht mehr gegebene gute Verträglichkeit des Venlafaxins, zusätzlich eine weitere Irritation des ZNS, weil du damals auch noch mal kräftig die Dosis des Venlafaxins geändert hast.

Dann hat es deinem ZNS sicher auch nicht gefallen, dass du auch das Atarex letztes Jahr kalt weg gelassen hast, insgesamt sind das wirklich viele Irritationen, die da zusammen gekommen sind.

Personen mit anhaltender Angststörung und Panikattacken neigen auch aufgrund der vielfachen und dauerhaften Ängste dazu in einem permanenten Erregungs- und Unruhezustand zu verfallen, was natürlich deinen Zustand weiter verschlimmert.

Was tust du denn außer Medikamenten gegen deine Störung? Machst du Therapie?
Medikamente können nicht heilen, nur deckeln. Das heißt auch unter Medikation wird keines deiner Probleme gelöst, sondern nur durch Psychopharmaka abgepuffert, verdeckt, eingelullt etc.
Es ist wirklich dringend nötig dir therapeutische Begleitung zu holen, falls noch nicht geschehen.

Zum PPI (--> Lansoprazol), auch wenn ich das jetzt nicht primär für den Auslöser halte, möchte ich auch ergänzen, dass man mittlerweile weiß, dass diese psychiatrische Nebenwirkungen haben. Bitte schau mal in den Beipackzettel. Behalte das mal im Hinterkopf.
(Depression Schlaflosigkeit, Halluzination,
Verwirrtheit, Kopfschmerzen,
Schwindel
Unruhe, Vertigo, Parästhesie,
Somnolenz, Tremor)

http://fachinformation.srz.de/pdf/aliud ... apseln.pdf

Zu meinen derzeitigen Beschwerden:
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Hitzewallungen mit Frösteln, Herzklopfen.
Das komische es kommt alles in Schüben :(
Und das schlimmste, und das hab ich schon seit meines ersten Entzugs: Komische Wahrnehmung, Benommenheit, Augenprobleme, Denkhemmung. :(
Mir ist auch nicht ganz klar, was genau das auslöst; es ist ganz sicher eine Mischform aus Benzoentzug und Venlafaxinwirkung / Nebenwirkung. Inwieweit das Trittico da auch noch reinwirkt ist unklar.
Dir wird in diesem Fall nichts anderes übrig bleiben als Detektiv zu spielen und kleine Veränderung an deinen Medikamenten vorzunehmen, um zu schauen, ob sich dann Symptome bessern.

Du könntest beispielsweise mal das Venlafaxin ins Auge fassen und entweder ein wenig weglassen und gucken was passiert oder etwas mehr nehmen und gucken was passiert.
Hast du Tabletten oder Kapseln? Retard oder unretardiert? Man könnte mal gucken ob sich was ändert, wenn du statt 225mg nur 200mg nimmst. Man muss systematisch vorgehen und dann immer neu entscheiden.

Momentan neige ich gefühlsmäßig dazu zu glauben, dass deine Symptome vorrangig vom Diazepam kommen, das du bis Dez genommen hast, da deine Symptome recht typisch für den Benzoentzug sind. Problem: auch AD wie Venlafaxin können ähnliche Beschwerden auslösen.
Wenn du nicht rückfallgefährdet bist wäre es ein Versuch, einmal an einem Tag wieder Diazepam einzudosieren und zu schauen, ob das deine Beschwerden lindert. Wenn ja, spricht das für Benzoentzug. Problem: auch Teile von Symptomen, die das Venlafaxin auslösen kann, sprechen gut auf Benzos an, sodass man sich dann nicht ganz sicher sein kann, ob es nun vom Dia, dem Venla oder beidem kommt.
Da muss man sich wirklich rantatsten.

Grüße
Jamie
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Re: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Edi567 » Freitag, 16.03.18, 7:32

Hallo Jamie.

Erstmal vielen Danke für deine Antwort und dein bemühen. :)

Ja möglich ist leider sehr viel !
Dass macht mich ja so fertig weil ich den Grund nicht weiß.
Ich mache momentan eine Psychotherapie seit 2 Wochen dass hab ich vergessen zu erwähnen.
Stecke momentan tief in der Depression wo ich auch vermute dass viele Symptome daher kommen.
Alles stimmt mich traurig.

Ich nehme die 225mg in retardform von Sandoz, leider ist dass Kügelchen zählen immer gscheitert da die Anzahl groß schwankte -> 314 - 287 - 300 usw. (Bei den 75mg)
Und ich leider kein alternativ Produkt kenne. :(

Tja ich muss wohl zuwarten, wie es sich entwickeln und erstmal die Depression und Angstörung bekämpfen um zu sehen was sache ist. Zu der Angstörung kommt eine schwere Hypochondrie auf grund der zahlreichen symptomen :(

Lg und Danke Edi
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Re: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Edi567 » Montag, 19.03.18, 16:20

Hätte noch eine Frage, sollte ich noch ein bisschen abwarten bzgl Venla langsam auschleichen oder soll ich anfangen ?
Hab angst dass ich aufgrund des eh schon überreizten ZNS die nächste schlimme Zeit bevorsteht :(

Lg Edi
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Re: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Murmeline » Dienstag, 20.03.18, 15:16

Hallo Edi!
Ich nehme die 225mg in retardform von Sandoz, leider ist dass Kügelchen zählen immer gscheitert da die Anzahl groß schwankte -> 314 - 287 - 300 usw. (Bei den 75mg) Und ich leider kein alternativ Produkt kenne. :(
In diesem Artikel zur Methode werden als Hersteller mit Kügelchen benannt. Ggf. lässt Du Dir mal einen anderen verschreiben, allerdings muss der Arzt das mit einem aut idem kreuz vermerken, sonst gibt die Apotheke das raus, womit sie Rabatt hat.
Weiter unten im Thread werden auch Methoden beschrieben, die das Zählen erleichtern.
viewtopic.php?f=19&t=8897
Ich mache momentan eine Psychotherapie seit 2 Wochen dass hab ich vergessen zu erwähnen.
Finde ich prima, dass Du von dieser Seite auch rangehst.
Stecke momentan tief in der Depression wo ich auch vermute dass viele Symptome daher kommen.Alles stimmt mich traurig.
Ich wünsche Dir, dass Du einen Weg schritt für Schritt aus diesen belastenden Gefühlen findest.
Hätte noch eine Frage, sollte ich noch ein bisschen abwarten bzgl Venla langsam auschleichen oder soll ich anfangen ?
Du könntest es mit einer sehr kleinen Dosisreduktion versuchen, vielleicht 5%, und schauen, wie Du reagierst. Kleine Dosisschritte minimieren zumeist das Risiko für Problematiken.

Grüße, Murmeline
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Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
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Re: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Edi567 » Dienstag, 20.03.18, 16:06

Hallo Murmeline :)

Vielen dank für deine Tipps, sehr lieb von dir :)
Hab gelesen dass du auch Venla genommen hast, in welcher Dosis und wie lange hast du den dass genommen wenn ich fragen darf ? Bzw. wie geht es Dir jetzt ?

Ja weil ich einfach nicht mehr weiß von wo es kommt :(
Benzo entzug, Venla, Trittico.. Dass macht einen fertig, hatte immer wieder zu viel an der Dosis rumgeschraubt letztes Jahr einmal auf 150mg Venla dann mal auf 187,5mg dann wieder zurück auf 225mg. Dazwischen immer wieder kalte entzugsversuche vom Valium.
Hab so Angst dass ich mir da Oben was kaputt gemacht habe :(
Jetzt gerade auch wieder Taubes gesicht, Waden Stromschläge und Faszikulationen. Und ein plötzlich einschießende Müdigkeit.

Vielen Dank noch mal, werde ich mir gleich mal genauer ansehen.

Lg Edi
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Re: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von DeeDee123 » Dienstag, 20.03.18, 17:11

Hallo,
ich habe vor nun mehr als neun Monaten einen extrem schnellen Entzug von Bromazepam hinter mir (wirkt schneller und kürzer als Diazepam, aber ähnlich) und mir geht es auch nicht gut.
Wollte das nur mit Dir teilen..
Werde mich nächsten Monat in eine Klinik begeben, da meine Ängste ab und an nun natürlich wieder "Hallo" sagen.
Ich bin kein Experte, aber habe einige Deiner körperlichen Beeinträchtigungen auch und weiß nicht, was durch den Entzug oder das Venlafaxin, oder sogar von den Ängsten kommt.
Ich hoffe, durch Deinen thread mehr zu erfahren, genau wie Du.
Alles Gute, Diana
W, Sohn (12) und Tochter (6)

*seit 1996 opiathaltige Schmerzmittel, Umzug nach England, UK
*seitdem auch diverse AD
*2010 große private Probleme, Scheidung, seitdem noch mehr PP dazu :
*bis zu 18mg Bromazepam täglich
*bis zu 600mg Pregabalin (Lyrica)
*2014 Rückkehr nach Deutschland
*2015 AD weiterverschrieben, Lyrica selbst viel zu schnell ausgeschlichen, für den Opiatentzug in ambulante Tagesklinik
*2016 on und off übrige Bromazepam genommen, körperlich/psychisch am Ende
*RÜCKFALL opiathaltiges Schmerzmittel Tilidin, 6x 150mg/Tag
*Kinder versorgt ABER bin zum Jugendamt im SEPT. "brauche Hilfe"

KINDER IN OBHUT GEGEBEN

*April 2017 10-tägiger Schnellentzug vom Bromazepam 12-18mg/Tag. Nur mit Valproinsäure und Doxepin!
Psyche spielt seitdem komplett verrückt, aber bemerke Verbesserung.

*17.04. - Tilidin Entzug (750-900mg/Tag) +
Therapie stationär.
*26.04. - 450mg Tilidin + 100mg Doxepin.

MÖCHTE FÜR DIE KINDER FIT WERDEN.

Merke IMMER NOCH den Benzo-Entzug.
*AD Venlafaxin 150mg/Tag seit 15.1. Starke NW. 15.4. Reduziert auf 75mg/Tag.
*Ergenyl (Valproinsäure) 1500mg.
Hatte 4 Krampfanfälle über die Jahre (letzter Juni'16). Arzt in der Klinik hat EEG versprochen.

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Re: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Edi567 » Dienstag, 20.03.18, 18:53

Hallo Diana, danke..
Wenn man weiß man ist nicht alleine, ist es doch um eine Spur leichter ! :)

Was merkst du denn noch vom Entzug bzw. hast du die Symptome erst seit den Venla ?
Was nimst du gerade für Medikamente ?

Kannst mir gerne auch Privat schreiben wenn du wen zum plaudern brauchst.
Freue mich wieder von Dir zu hören.

Lg Edi
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Re: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von LenaLena » Dienstag, 20.03.18, 19:05

Hallo Edi,

und ein spezielles Hallo aus Österreich :)

Zu deinen Reduzierfragen kann ich nichts sagen, aber ich kann dir nur sagen, dass ich all deine aufgezählten Symptome kenne. Sind sehr typische Entzugssymptome.
Und dass sie in "Schüben" kommen, ist der klare Beweis, dass es Entzug ist. Man nennt das "Wellen", die symptomfreieren Zeiten "Fenster".

Guck dir, falls du das nicht sowieso schon getan hast, ein bisschen im Forum um, in den Hintergrundinfos und den Erfahrungsberichten :)
Du bist nicht allein, und mit ein wenig Anleitung wirst du jetzt dein Chaos so gut wie möglich auflösen können :) Ein bisschen Zeit muss man dem natürlich immer geben, nichts heilt besser als die Zeit in unserem Fall :)

LG Lena
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Re: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Edi567 » Dienstag, 20.03.18, 20:55

Hallo Lena.

Auch eine rot weiß rote, wie schön. :)

I.wie erleichternd dass zu hören ;)
Wie geht es Dir mittlerweile ?
Hmm sind da die Benzo und AD absetzsymptome so ähnlich ?

Vor allem würde mich auch mal interessieren ob es Euch auch alles so geht dass sich selbst innerhalb eines Tages besser gesagt sogar einer Stunde alles ändern kann, vom beschwerdefreiheit und selbstbewusstsein, zu m totaler Erschöpfung und allen Symptomen.

Heute auch wieder, vor allem was neues, so eine art gänsehaut und kribbeln von kopf zu einer gesichtshälfte. Totale kälteschauer i.wie. :( ich kapier dass nicht mehr :/

Danke für deine Antwort, würde mich freuen wieder von Dir zu hören :)

Lg Edi
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>Muskelschmerzen/Zucken, Nerven Kribbeln,Schmerzen, Gefühl von Elektrischen Schocks in den Waden, Lustlosigkeit, Erregungsniveau zu hoch,
Ab und zu Benommenheit -> wurde aber weniger,
Grippeähnliche Symptome,
Wochenweiße total überreizt zb. Einkaufen, Menschen, laute Umgebung triggert und ich beginne zu Zittern, Schwitzem und mir wird Schwindelig und muss flüchten. Ohrenrauschen/Kopfrauschen. Tinnitus ?
(War aber dieses Jahr alles schon mal weg)




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Re: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Cashi » Dienstag, 20.03.18, 21:57

Hallo Edi.. Ich setze seit 2015 das Venlafaxin ab.. Und ja bei mir ist es auch so.. Plötzlich geht es mir gut.. Einigermaßen und plötzlich komische Symptome. Ganz schrecklich. Ich versteh was du durch machst. Es ist schwer. Du kannst un meiner Signatur lesen was so bei mir los war. Oder hier..
Lg Cashi
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1996 erstmals wegen Panikattacken 75 mg Venlafaxin
Wie lange kann ich nicht mehr genau sagen
2000 wegen Panik und generalisierter Angststörung 75 mg Trevilor angefangen ohne einzuschleichen. Massive Nebenwirkungen über 3 Wochen. Dann stabil.
2001 innerhalb zwei Wochen abgesetzt. Erst keine Probleme. Dann Zwangsgedanken Angstzustände Selbstmordgedanken. Gesundheitsängste
2002 wieder aufdosiert auf 75 mg. Viele Nebenwirkungen. Mit 60 mg besser. Gedanken und Angst weg. Alles normal.
2010 langsam Kügelchen reduzieren aber wohl doch zu schnell
August 2010 ganz weg von Trevilor
Januar 2011 Operation. .
März 2011 Panikattacken mit fahrt ins Krankenhaus. Ausschläge. Wirre Angst und Zwangsgedanken. Herzrasen Tags und nachts. Heulen. Angst vor psychose.Flimmern vor Augen. Gefühl wie auf Watte. Kopfschmerzen. ANGST.
Juli 2011 mit Trevilor wieder angefangen. Besserung. Beschwerden weg. Nur paar Nebenwirkungen
Ende 2013 auf 37.5
Zwangsgedanken. Angst vor Psychose. Müdigkeit. Heulen. Flimmern vor Augen. Wirre seltsame Gedanken die Angst machen.
Seit März 2015 wieder auf 75 mg. Besserung aller Beschwerden. Magen Darm Probleme machnmal. Gähnen. Herzklopfen. Herzangst. Aber stabil
1. Oktober ...5 % reduziert d.h. 71,4 mg Venla
seit 09.10.15 verstopfte Nase, Erkaltung, Schwindel ab und zu, rempel ständig gegen Türrahmen, Fressattacken :shock: ist aber auszuhalten
25.11.15...wieder 5 % d.h. 67,8 mg Venla
30.11. Wieder Erkältung
20.01. Wieder 5 % weniger. D.h. 64.5 mg venla
23.01.16 wie der Erkältung, Husten und keine Stimme mehr, gibts das wirklich?
16.03.16. 61.5 mg Venla. Fühle mich oft erschöpft. Muskulatur erschöpft. Manchmal Herzklopfen
Zusätzlich mehme ich seit einem Jahr Vitamin D 20.000 I.E. Woche. Aktueller Blutwert bei 46. Zusätzlich seit 4 Wochen Vitamin B von Dr. Loges. Blutwert im oberen Bereich. Zusätzlich noch Spirulina 20 Stück am Tag seit 3 Wochen
12.05.16..wieder 5 %weniger..d.h. 58.5 mg Venla. unverändert wie oben
25.06.16 wieder 5% weniger. D.h. 55,8 mg Venla. unverändert
..dazu kommt dieser Schwindel und taumelig..wackliger Gang. Gefühl nicht geradeaus laufen zu können. Angst
Seit 21.08.16 auf 53.4 mg Venla...Schwindel, taumelig, Magen-Darm-Probleme.
04.09.16 Panikattacke
seit 05.09.16 Zwangsgedanken, Angst verrückt zu werden, Angst Psychose zu haben, wirre Gedanken, Anst Schizophren zu sein.
09.09.16 Aufdosiert 5 Kügelchen
Auf Anraten Frorum Vitamin B weg gelassen seit 11.09.16, Spirulina seit mehreren Wochen weg
22.11.2016 reduziert auf 51,3 mg
01.12.16 einmal wöchentlich 20.000 I.E Vitamin D, täglich Vitamin B-Loges, Zink
10.12.16 wieder Erkältung
13.12.16 reduziert auf 48,6 mg Trevilor
15.01.17 reduziert auf 46,17 mg Trevilor
12.02.17 reduziert auf 43,50 mg Trevilor
28.02.17 wieder Erkältung mit Bronchitis trotz Einnahme von allem möglichen. .Zink vitamin C usw
13.03.17 reduziert auf 41,40 mg Trevilor
11.04.17 reduziert auf 39 mg Trevilor
01.05.17 reduziert auf 37,5 mg Trevilor. ...Halbzeit :party2:
20.06.17 Blasenentzündung
11.07.17 reduziert um 5 %.
28.08.17 reduziert auf 33.75 mg Trevilor
25.09.17 reduziert auf 31.25 mg Trevilor
10.10.17 Angstzustände Zwangsgedanken derealisation Angst vor Schizophrenie und Psychose
19.10.17 aufdosiert auf 32.5 mg Venlafaxin
17.01.18 aufdosiert auf 33.4 mg Venlafaxin
07.03.18 reduziert auf 32.8 mg Velafaxin
07.04.18 reduziert auf 30 mg Venlafaxin
20.05.18 reduziert auf 28 mg Venlafaxin

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Re: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Edi567 » Mittwoch, 21.03.18, 8:38

Hallo Cashi..

Danke für deine Nachricht.

Unglaublich was dass mit einen anstellt.
Aber eines Tages sind wir alles wieder Genesen, glaube ganz fest daran. :)

@ allen die Venla nehmen, könnt ihr mir eure präperate/hersteller verraten ?
I.wie funktioniert dass mit meinen nicht da sich die anzahl gewaltig unterscheidet.
Bitte Danke :)
Lg Edi
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Re: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von LenaLena » Mittwoch, 21.03.18, 12:51

Hallo Edi :)

Mittlerweile sind einige rot weiß rote da, ja :)

Ich hab jetzt über 8 Monate Entzug nach Null (nach falschem Absetzen) hinter mir, und nachdem es mir bei der 6-Monats-Marke echt eine Zeitlang wirklich schlecht ging, ist es nun besser geworden :)

Bei mir waren diese schnellen Änderungen innerhalb kurzer Zeit vorher nicht so typisch, da waren es längere Zeiträume. Seit einigen Wochen erlebe ich das aber auch, ja. Fällt mir aber ehrlich gesagt sehr viel leichter, damit umzugehen, als mit den langen Zeiträumen vorher.

Diese komischen Empfindungen, die du beschreibst, kommen von den Nerven. Ist ganz normal. Die stellen sich neu ein, das Gehirn versucht wieder in ein natürliches Gleichgewicht zu kommen, und dabei entstehen solche (und andere) Symptome.

Also ich finde, nach allem was ich so gelesen habe, dass sich Benzo und AD Absetzsymptome SEHR gleichen. Ich persönlich passe sogar (trotz AD) besser in so manches Benzomuster.
Die Wirkweise ist zwar an sich nicht die gleiche, aber die Bemühung vom Gehirn, wieder ins Gleichgewicht zu kommen nach einem Eingriff mit Chemie, dürfte sich einfach gleich auswirken... so meine Erklärung.

LG Lena
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Re: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Edi567 » Mittwoch, 21.03.18, 17:51

Hei Lena.
Wahnsinn was dass zeug mit einem macht :(
Jzt hab i Angst und Mitleid weil du ja auch schon so lange dranhängst. :/

Wa gestern emg und eng beim neurologe, rauskommen ist gottseidank nichts (wa ja auch klar)
Er jedoch glaubt aufgrund meiner Missempfindungen und zittrige Beine beim Beugen oder Treppensteigen dass es sich um einen Bandscheibenvorfall handelt. :/
Was aber auch keinen Sinn nicht ergibt den heute war ich massieren und da hab ich mich ein bisschen entspannen können, da haben sich auch die extrem zuckungen und stromschlagartige schmerzen in den Waden gebessert.
Ich bin ratlos.

Anfühlen tut es sich so als ich das erste mal die Venla zu schnell reduziert habe. Obwohl ich seit August nichts mehr an den 225mg geändert habe.
Keinen Plan mehr woher der Mi*t kommt und wo i anfangen soll zu reduzieren oder ob es immer noch so ein krasser Entzug des Valiums ist weil ich momentan wieder mehr Ängstlich bin und dauernd in mich reinhorche und alles für ne schlimme Krankheit halte..
Mann ich bin so kompliziert . ;)

Lg Edi
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Re: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 21.03.18, 18:31

Hi Edi,

ja du bist kompliziert :D . Aber damit kommen wir klar :group: :hug:

Ich habe einen Vorschlag.
Könntest du dich mal mit dem Gedanken anfreunden und ihn wälzen, wie es wäre, das Venlafaxin probeweise um 5mg (oder vielleicht auch 10mg) raufzusetzen?
Mich würde interessieren, was dann mit den Stromschlägen in den Waden passiert.
Wenn die verschwinden (oder was Anderes), hätten wir das starke Indiz, dass es sich erst einmal vorrangig um einen Venlafaxinentzug handelt (neben all dem, was noch parallel läuft und wo man auch gucken muss).

Meine Erfahrung sagt mir ein bisschen das in die Richtung:
Stromschläge --> eher SSRI Entzug
Zuckungen --> eher Benzos.
Bei dir in Mischform.

Ich würde wirklich mal darüber nachdenken, ob man mit dem Aufdosieren nicht evtl. zu neuen Erkenntnissen käme.

Grüße
Jamie
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