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Edi567: Venlafaxin, Trittico und Benzos

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Re: Edi567: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Edi567 » Montag, 06.08.18, 14:22

Berentung mit 26.. nie und nima..
Ich liebte mein Leben, meinen Wald meine Tiere.
Dass geb ich nicht auf.

Und nein ich bin auf mein auto angewiesen.

Bei der Menge an Benzos bei mir.. nie und nima kommts daher sorry Leute, aber dass kann sich beim besten willen niemand vorstellen. :(
Langsam bin ich wirklich ein fall für die Klapse. :/
2 Wochen Arbeit alles entwickelt sich gut und es fühlt sich manchmal so an wie früher, dann totale erschöpfung wo man nicht mehr denken kann, kurzzeit gedächtnis futsch, und wieder in die nächste Depri ?
Jedes mal wenn ich mich wieser rausboxe, werd ich also damit belohnt ?

Lg
Venlafaxin 205mg Morgends (am ausschleichen)
Trittico 62,5mg Abends


7,5 Monate ohne Diazepam.
Alles deutet darauf hin dass ich noch immer Entzugssymptome habe.
>Muskelschmerzen/Zucken, Nerven Kribbeln,Schmerzen, Gefühl von Elektrischen Schocks in den Waden, Lustlosigkeit, Erregungsniveau zu hoch,
Ab und zu Benommenheit -> wurde aber weniger,
Grippeähnliche Symptome,
Wochenweiße total überreizt zb. Einkaufen, Menschen, laute Umgebung triggert und ich beginne zu Zittern, Schwitzem und mir wird Schwindelig und muss flüchten. Ohrenrauschen/Kopfrauschen. Tinnitus ?
(War aber dieses Jahr alles schon mal weg)




ES IST HART UND ICH WAR OFT KURZ VORM AUFGEBEN, TROTZDEM HAB ICH IMMER WIEDER WEITER GEMACHT, DASS ZEIGT MIR DASS ICH ES SCHAFFEN WERDE ! :sports:

Jamie
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Re: Edi567: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Jamie » Montag, 06.08.18, 14:29

Hallo Edi,

es ist unwichtig, ob man es BurnOut, Fatigue, CFS oder schlichtweg massives Erschöpfungssyndrom nennt, denn das Ergebnis ist das Gleiche und selbst Fatigue / CFS kann sich bessern.

Du bist so ziemlich in dem Alter, bei dem auch bei mir alles den Bach runtergegangen ist und ich kenne daher das Gefühl, sich in einem eigentlich sehr wichtigen Lebensabschnitt zu befinden und komplett zu merken, dass nichts geht und man immer nur neidisch auf Freunde und Bekannte guckt, die ihr Studium abschließen, in den Job starten, mit Partner zusammenziehen etc... und man selbst hängt wie ein Schluck Wasser in der Kurve da und weiß nicht mal, wie man den Tag überstehen soll :(.. - das ist bitter und ungerecht.
Von den Existenzängsten ganz zu schweigen.

Aber auch ich habe mich wieder bekrabbelt über die Zeit gesehen und irgendwann ging es wieder bergauf.

Du kannst 6 Wochen am Stück krank sein und volles Gehalt beziehen (Lohnfortzahlung im Krankheitsfall), danach greift das Krankengeld (70 % des Bruttoverdienstes, aber nicht mehr als 90% vom Netto-Gehalt) für max. 72 Wochen.
Wenn dann keine Besserung, prüft das Arbeitsamt deine Arbeitsfähigkeit; wenn du nur unter 15h/Woche arbeiten kannst wirst du von ihnen aufgefordert EM-Rente zu beantragen, die dir dann für zB 2 Jahre befristet gewährt wird. Reicht die Rente nicht zum Leben, stockt das Sozialamt auf und bezahlt ggf. auch die Miete.

Das sind alles ganz sicher keine Traumaussichten, aber deine Existenz ist gesichert und du hast auch erst mal keinen Druck "gesund" zu werden; du wärst aus dem System rausgenommen und könntest dich ganz auf dich konzentrieren und dich mal richtig ausruhen.

Ich verstehe deine Angst und deinen Frust aber sehr gut; das möchte ich dir explizit schreiben. Die hätte jeder; alles andere wäre wohl nicht normal.
Lasse dir ein paar Drücker da :hug: :hug: :hug:

Jamie

----------

überschnitten mit Edi
Berentung mit 26.. nie und nima..
Ich liebte mein Leben, meinen Wald meine Tiere.
Dass geb ich nicht auf.
Es ist gut, dass du das nicht aufgeben möchtest, denn das sind dann auch deine Ressourcen, die dich stärken können.
Niemand drängt dich dazu eine Rente einzureichen, es sind nur Optionen.

Alles Gute
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Re: Edi567: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Edi567 » Montag, 06.08.18, 14:36

Aber warum erfang ich mich denn nur nicht mehr?
Ich verstehs einfach nicht..
Ich heule hier jzt schon 3 stunden weil ich immer hoffe dass wars jzt und ich box mich stück für stück da raus. Aber nein, dass Leben weisd mich wieder in die schranken. Alles läuft vorbei an mir..

Ich halte es nicht mehr aus.
Ich stablisiere mich einfach nicht mehr, garnicht mehr.
Kann reduzieren oder nicht. Es ist immer dass selbe..

Ich werde wohl nie ganz gesund, und nein genau dieser Gedanke ist der mich zu tode ängsticht..


Danke Jamie.
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Re: Edi567: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Edi567 » Montag, 06.08.18, 15:20

Ach ja um genau zu sein hab ich nicht berichtet dass ich vor zwei Wochen trittico im 12,5mg reduziert habe mit der feinwage.. diese Bilder im halbschlaf sind ein indiz dafür dass es vl daran liegt, weil dass immer so war beim trittico..

Hab dass verpeilt mitzuteilen.
Tut mir leid. :/

Edi
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Re: Edi567: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Murmeline » Montag, 06.08.18, 15:27

Hallöchen!

Bitte ändere doch bei sowas immer gleich deine Signatur. Ich vermute stark, dass Veränderungen deines Befindens und die Symptome mit der Reduktion zusammenhängen, wenn es seit da schlechter wird.

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Re: Edi567: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Edi567 » Montag, 06.08.18, 15:30

Danke murmeline, ja hab dass alles total vergessen. Hab ja auch noch immer 50mg drinnen stehen.
Wie ich begonnen habe dass Venla zu reduzieren hab ich ja 75mg Trittico genommen.
Und jzt 62,5 mg. :O

Hab das vergessen.
Aber es ist immer der härteste schritt Trittico macht mich so platt auch in dieser dosis. Beim auf oder reduzieren..

Ich kam ewig mit mur 25mg aus, jzt steck ich mit diesen mist fest. Fühl mich nie ausgeschlafen sondern wie gerädert ! :(


Wurde eig je irgendwer wieder ganz der alte ???? :(



Lg
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Re: Edi567: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Edi567 » Montag, 06.08.18, 18:29

Es ist so lähmend und man ist so hilflos. :(

Und dass alles nur im Kopf und Augen.
Körperlich nicht :/
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Re: Edi567: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Edi567 » Dienstag, 07.08.18, 19:07

Hab ich damit jzt was kaputt gemacht?

Gibt es ein übermüdetes gehirn ???

Es fühlt sich so an! Kann nicht mehr klar denken.
Dass hier schreiben streng mich übelst an dass hatte ich noch nie

Edi und danke
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Re: Edi567: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Ululu 69 » Mittwoch, 08.08.18, 20:51

Hallo Edi,

es ist typisch für das Absetzen, dass sich die Symptome quasi die Symptome die Klinke in die Hand geben.

Es ist also nicht ungewöhnlich, dass bei dir plötzlich diese Kopfsymptome auftreten.
Ich kann mir vorstellen, dass das sehr quälend ist und Angst macht.
Aber es wird vergehen. Es gibt übrigens sehr Viele, denen es heute wieder gut geht.
Selbst nach schlimmster Symptomatik und sogar nach Kaltentzügen.

Ich lasse dir mal den Link von Yogi da. Ihm geht es zur Zeit sehr gut und er hatte zeitweise schlimme Kopfsymptome.

https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... gi#p263732

Versuche, auf deinen Körper zu hören und ihm die Ruhe zu gönnen, die er offensichtlich zur Zeit braucht.
Mir ist klar, dass das nicht immer so einfach ist aber es gibt leider keine bessere Alternative.

:hug:

Lg Ute
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Re: Edi567: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Edi567 » Donnerstag, 09.08.18, 13:27

Hallo Ute..

Danke für deine Mühe und den Tipp !

Ja es gibt viele, aber leider nicht alle :(

Genau wie ich immer wieder meine dieser Hope oder BobdB usw.

Hatt sich ja auch niemand mehr erholt.

Die sind auf null.. ich nehm dieses Zeugs noch und mir gehts beschissen.
Ich werd dass auschleichen glaub ich nicht mehr packen. Lg und danke
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Re: Edi567: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von carlotta » Donnerstag, 09.08.18, 20:04

Hallo Edi,
Edi567 hat geschrieben:
Donnerstag, 09.08.18, 13:27
Ja es gibt viele, aber leider nicht alle

Genau wie ich immer wieder meine dieser Hope oder BobdB usw.
Es gibt Betroffene, bei denen es viele Jahre gedauert hat bis zur Genesung, z. B. Altostrata, Forengründerin von survivingantidepressants.org. Bei ihr waren es sage und schreibe 11 Jahre. Ich glaube, so lange haben wir hier diverse Verläufe noch gar nicht mitverfolgt. :?

Versteh mich nicht falsch, ich finde diese langen Leidenswege äußerst übel, die ganze PP-Geschichte ohnehin skandalös. Aber solche Verläufe zeigen auch, dass man selbst nach Jahren noch mit steter Besserung bis hin zur Genesung rechnen kann. Vorausgesetzt, man macht sich zwischenzeitlich etwaige Fortschritte nicht wieder mit neuen PP-Experimenten oder anderen psychotropen Substanzen (oder anderen problematischen Medikamenten etc.) zunichte bzw. verlängert damit den Heilungsprozess.

Man weiß aktuell schlicht und ergreifend nicht, wie die Prognosen lauten, individuell erst recht nicht, die Verläufe unterscheiden sich - bei allen Gemeinsamkeiten - in Intensität und Länge stark. Es gibt aber eben diverse Beispiele unterschiedlich langer Heilungsprozesse. Also warum von der schlechtesten Variante ausgehen?

Natürlich haben wir alle Verzweiflungsphasen, wo wir an nichts mehr glauben können - angesichts diese krassen Erlebnisse und der potenziellen Dauer auch nicht verwunderlich. Aber man sollte versuchen, sich davon nicht allzu sehr einnehmen zu lassen.

Liebe Grüße
Carlotta
Zuletzt geändert von carlotta am Donnerstag, 09.08.18, 21:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Edi567: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Edi567 » Donnerstag, 09.08.18, 20:18

Danke Carlotta !

Hmm, ich weis was du meinst.

Aber im grunde nim ich ja eh noch alles. Verstehst du ?

Ich hab dass alles noch vor mir..

Lg dankw
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Re: Edi567: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von carlotta » Donnerstag, 09.08.18, 20:59

Hallo Edi,

ja, das verstehe ich. Aber ich schließe nicht aus, dass man während des behutsamen, an die Möglichkeiten des Körpers angepassten Ausschleichens bereits den Heilungsprozess ankurbelt bzw. schon mittendrin ist. Vermutlich erschwert durch die ständige Zufuhr der Substanz/en. Allerdings erleichtert ein zu schneller Entzug (dann wäre man den Stoff ja auch schneller los) eben nicht unbedingt den Heilungsprozess, der kann eben auch sehr langwierig sein, weil die Erschütterung durch das schnelle Absetzen ungleich höher ist. Wäre das anders, müsste man hier ja jedem zum Kaltentzug raten.

Ich verstehe Dich umso mehr, als ich selbst noch lange nicht auf null bin und mich nur äußerst mühsam von Substanzen zur sog. "Entzugsdeckelung" herunterhangeln kann, die ich nach extremen andauernden Symptomen durch einen zu schnellen AD-Entzug eindosiert habe (alles damals unwissentlich bzw. nicht mit dem jetzigen Kenntnisstand).

Man braucht u. U. einen langen Atem. :hug:

Liebe Grüße
Carlotta
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Re: Edi567: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Edi567 » Freitag, 10.08.18, 6:32

Danke Dir.

Ich hoffe es so sehr!

Setzt du seit 2012 dass Cymbalt* ab oder wie? :O

Lg edi
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Re: Edi567: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Edi567 » Freitag, 10.08.18, 7:06

Aber jzt nochmal in Kurzform vl kann man damit was anfangen bzw ihr euch dass erklären.

Die ersten 2 Monate nach den Benzo Entzug hatte ich keine elektrischen Empfindungen, Muskelzucken, auch keine wirklichen Muskelschmerzen mehr, ich war psychisch halbwegs stabil und schonte mich!

Naiverweiser bekamm ich aus eigenen Verschulden anfang März Panik und nen Nervenzusammenbruch !
Da wurde dass Trazodon von 25mg auf 75mg raufgesetzt. Es folgten 4 Wochen hölle und Depression und Angst, wie ich heute glaube war dass höher Dosieren vom Trazo aber schuld.

Den gleich Anfang April fing ich zum Arbeiten an, es war schwer wurde aber täglich besser und gute Gefühle kamen zum vorschein, innerhalb 2,5 Wochen reduzierte ich Trazodon wieder auf 25mg zurück.

Dass ging gut bis zur ersten Mai Woche dann kam die Angst und dass ständige Grippegefühl.

Dass hielt ich aus bis zum 16 Mai. Danach steigerte ich dass Trazo wieder auf 50mg.
Schlagartige verbesserung nächsten Tag.
Aber hier gingen wieder die typischen Einschleich Probleme an. (Kreislauf, Grippegefühl, Zittern, extreme Nervosität usw.)

Die ersten zwei Juni wochen Arbeitete ich wieder wie ein Vieh wo ich merkte ich werde wieder von Tag zu Tag schwächer bis zur totalen Erschöpfung am Sonntag 11. Juni. Aus Verzweiflung weinte ich wieder weil ich nicht mehr wusste was wieder los war, wo ich mich entschied am 18. Juni dass Venla zu reduzieren.

Nach eineinhalb Wochen nach der Reduktion fing es wieder an, wie seit März und der Umstellung vom Trazo dass ich zwischen 16Uhr und 18Uhr eine derartige Nervosität, Konzentrationstörung und Angst bekam die nicht mehr auszuhalten war.

Also warf ich mir immer um 16 Uhr zustätzlich 25mg Trazo.
Ich war also insgesamt wieder auf 75mg
(25mg Nachmittags und 50mg zum schlafen)

Witzigerweise kam es nicht mehr zu den Entspannten Stunden zwischen 19:00 Uhr bis zu schlafen als ich schon am NM dass Trittico nahm.. :D
Aber ich hatte am NM auch nicht mehr diese Symptomspitzen wie oben genannt.

Nach einigen Tagen begann wieder die typischen grauslichen Trazo Einschleich Symptome.
Also reduzierte ich knapp vier 4 Wochen wieder um 12,5mg herunter. Das war ca vor 2,5 Wochen.
Ich spürte also kaum mehr das ich was nehme zum NM.
Aber ich merkte nach 2,5 Wochen wieder wie immer dass ich redutizierte.

Ich hoffe ihr könnt mir momentan bei dieser wirren erläuterung folgen ;)

Fakt ist dass ich ca. alle 4-5 Wochen seit April am Trazo rumschraube.

- Seit ich damals umgestellt wurde begannen diese Grippesymptome bei Anstrengung, Massagen und auch meistens Grundlos.
- Ich habe seither diese Symptomspitzen nachmittags zur selben Zeit.
- Beim Ein und Ausschleichen kam es immer
zu diesen Taubheitsgefühlen auf den Schienbeinen und Gesicht, Muskelzucken und Parästhesien, Nevosität und andauernden wechselnden Muskelschmerzen.
-Vermehrt zu Angst und Nervösität
-Hangover
-Tinnitus kam wieder(eher Kopfrauschen)

Der schei* ist ich kann mich so gut selber rausboxen wenn ich Arbeiten kann, innerhalb 2 Tagen hab ich wieder super Gefühle da sind mir die Schmerzen so piepegal, ABER ich merke eine tägliche Verschlechterung der Kräfte.
Hab ich aber auch erst seit ich am Trazo umgestellt habe.


Würde mich dringend interessieren wie unsere Spezis hier dass sehen. ;)
Eig. darf ich NICHT jammern, den es liegt auf der hand was das Übel ausmacht und ich getan habe.

Sollte ich meine Kräfte besser einteilen und Dosieren und nicht immer gleich mit den Hirn anschieben.
Leistungssteigerung ?
Aber ich liebe meine Arbeit doch so sehr :(
Da fühle ich much wieder gut.

Ich danke Euch Leute, vl kann mir ja wer folgen ;)

Lg Edi
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Re: Edi567: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Edi567 » Freitag, 10.08.18, 9:56

Ach ja und hattet ihr auch so einen krassen temperatursturz ?
Gestern höhepunkt 37grad jzt haben wir 17,5grad.
Dass macht mir zu schaffen :(
Total benebelt..

Hatt die Wetterfühligkeit auch mit den PP Entzug zu tun?

Lg edi
Venlafaxin 205mg Morgends (am ausschleichen)
Trittico 62,5mg Abends


7,5 Monate ohne Diazepam.
Alles deutet darauf hin dass ich noch immer Entzugssymptome habe.
>Muskelschmerzen/Zucken, Nerven Kribbeln,Schmerzen, Gefühl von Elektrischen Schocks in den Waden, Lustlosigkeit, Erregungsniveau zu hoch,
Ab und zu Benommenheit -> wurde aber weniger,
Grippeähnliche Symptome,
Wochenweiße total überreizt zb. Einkaufen, Menschen, laute Umgebung triggert und ich beginne zu Zittern, Schwitzem und mir wird Schwindelig und muss flüchten. Ohrenrauschen/Kopfrauschen. Tinnitus ?
(War aber dieses Jahr alles schon mal weg)




ES IST HART UND ICH WAR OFT KURZ VORM AUFGEBEN, TROTZDEM HAB ICH IMMER WIEDER WEITER GEMACHT, DASS ZEIGT MIR DASS ICH ES SCHAFFEN WERDE ! :sports:

Clarissa
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Re: Edi567: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Clarissa » Freitag, 10.08.18, 10:55

Hallo Edi.

Ich meine, Dein System ist total überreizt von den Versuchen mit den PP.
Nicht nur der Benzoentzug ist schuld.
Irgendwann kippt es und Medikamente werden zum Teil des Problems, nicht zur Lösung.
Es kommt zur Überreaktion auf äußere Reize, wie z.B. Wetterumschwung oder Hitzeperioden. Geht mir genauso.
Ruhe reinbringen?

VG von Clarissa
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seit Mai 2015 EU-Rentnerin letztlich wegen der Entzugsproblematik

los ging alles mit lebenslangen Schlafproblemen, die sich in Lebenskrisen mit depressiven Episoden verstärkten

leidvolle Erfahrungen mit Elektro"heil"krampftherapie und ziemlich allen AD, zahlreichen NL und anderen Psychopharmaka wie z.B. Pregabalin, Carbamazepin, Valproat, Johanniskraut, leider auch Diazepam und Zolpidem (von letzteren beiden abhängig geworden) und dem Kaltabsetzen

Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

aktuell im protrahierten Entzug (?) mit sehr unangenehmen, v.a. körperlichen Symptomen

Inzwischen fast 4 Jahre frei von Medikamenten. NR, keinerlei Alkohol und Koffein mehr, weil alles triggert. "Reizarmes" Leben einschließlich Ernährung, soweit sich das machen lässt.

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Re: Edi567: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Edi567 » Freitag, 10.08.18, 10:59

Ja ich darf jzt mal 100% nichts mehr tun an der Medikation..
Ich glaube der Benzo Entzug spielt in meinen Fall gar keine Rolle mehr..

Weil seit dass mit sem Trazo war, ging es los.

Lg und danke Dir !
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Ab und zu Benommenheit -> wurde aber weniger,
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Wochenweiße total überreizt zb. Einkaufen, Menschen, laute Umgebung triggert und ich beginne zu Zittern, Schwitzem und mir wird Schwindelig und muss flüchten. Ohrenrauschen/Kopfrauschen. Tinnitus ?
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Re: Edi567: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von Edi567 » Freitag, 10.08.18, 12:15

Es fühlt sich einfach wirklich an wie ausgebrannt sein.

Denn diese körperlichen Symptome sollen da sein, sie würden mich auch nicht bei der Arbeit einschränken, nur die Gehirn Erschöpfung.
Können zu viele Gedanken dass auch auslösen ?
Dieser Tranceartige zustand?

Lg edi und danke wie immer
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>Muskelschmerzen/Zucken, Nerven Kribbeln,Schmerzen, Gefühl von Elektrischen Schocks in den Waden, Lustlosigkeit, Erregungsniveau zu hoch,
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Re: Edi567: Venlafaxin, Trittico und Benzos

Beitrag von carlotta » Freitag, 10.08.18, 12:21

Hallo Edi,

ich würde bezüglich des Benzoentzugs nicht sagen, dass er gar keine Rolle mehr spielt, er hat höchstwahrscheinlich Dein ZNS sensibilisiert, sodass es ärger auf folgende Entzüge, größere Dosisveränderungen etc. reagiert (Phänomen des Limbic Kindling). Das können alle PP, für längere Zeit Spuren im Nervensystem hinterlassen, sodass es sensitiver reagiert. Die Mittel stoßen einfach zahlreiche Veränderungen im System an, die lange nachhallen können.

Ich denke allerdings auch, dass Du Dir mit den diversen Dosis-Sprüngen überhaupt keinen Gefallen getan hast, im Gegenteil. "Ruhe reinbringen", wie Clarissa :) sagt, ist das, worum es dringend geht. Nicht umsonst empfehlen wir hier ja aus Erfahrung, im Regelfall keine größeren Dosisveränderungen vorzunehmen, weder nach oben noch nach unten. Es ist jedesmal eine Riesen-Erschütterung für das Nervensystem, wenn dieses vorher schon durch einen Entzug gebeutelt wurde, umso mehr.

Wetterumschwünge können übrigens Symptome triggern, im Entzug kann es u. a. auch zu Thermoregulationsstörungen kommen.

Zu mir kurz, weil Du fragtest: In etwa im letzten Quartal 2011 Duloxetin (falsch) abgesetzt, in den zeitverzögerten, protrahierten Entzug gerutscht, ca. im Frühjahr 2012 JK und ein TZA eindosiert, beides schleiche ich seit kurzer Zeit später unter Mühen und starken Alltagseinschränkungen aus.

Liebe Grüße
Carlotta
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"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


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