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jueliekrie: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

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jueliekrie
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Re: jueliekrie: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von jueliekrie » Montag, 06.05.19, 18:09

Hallo, danke für eure lieben Nachrichten und eure Anteilnahme. Ich kann nicht viel schreiben, bin das heulende Elend, nur noch Tränen und schwach und müde und erschöpft und Symptome und Neid auf Gesunde und rasende Grübelei, was jetzt wieder triggert - Absetzen von Aurorix oder Halbieren von Lithium von vor Wochen oder Ansetzen von Bisoprolol von vor Tagen oder Einnahme Vitamin D 20.000 ie von vorgestern oder oder oder oder all die Dinge, die vorher passiert sind. Heute 3 mg Tavor und trotzdem keine Erleichterung. Kann nicht mehr, will nicht mehr, schaff's nicht mehr. Es stabilisiert sich nicht, weder mit Änderungen noch ohne, es bessert sich einfach nicht, das kenn ich schon von früher, da erst Besserung durch Lamotrigin, wahrscheinlich in Kombination mit SSRI, beides greift nicht mehr und nehm ich nicht mehr. Jeder Tag eine Qual, sinnloses, grausames Dahinvegetieren mit der Perspektive, falls es mir doch irgendwann mal wieder besser gehen sollte, dann kommt der Entzug von Tavor. Ich will nur noch schlafen, nicht mehr wach sein, bin mit allem überfordert, nichts geht mehr. Danke, dass ihr mir schreibt. LG juelie
Diagnosen: Persönlichkeitsstörungen, Ängste, schwere Depressionen
2005: Erstmals Psychiatrie 4 Monate wegen Ängsten und Depressionen, 40 mg Fluctin, 400 mg Quetiapin, stabil entlassen
2006: Reduktion, Psychiatrie, Medikation wie oben, zusätzlich Carbamazepin, stabil entlassen
2006: Carbamazepin abgesetzt, ok
2009: Reduktion, Psychiatrie, Fluctin greift nicht mehr nach Aufdosierung auf 60 mg, Umstellung auf 150 mg Trevilor und Lithium, stabil entlassen
2009: Lithium abgesetzt wegen heftigem Haarausfall und heftiger Psoriasis, ok
2012: Reduktion Trevilor auf 75 mg, Psychiatrie, Umstellung auf Cymbalta, greift nur mäßig, Umstellung auf Escitalopram 20 mg, greift nicht, zusätzlich 200 mg Lamotrigin, stabil entlassen
2012: Lamotrigin abgesetzt wegen Haarausfall, Psychiatrie, stabil entlassen, Medikation 20 mg Escitalopram und 200 mg Quetiapin
2013 - 2015: langsame Reduktion auf 10 mg Escitalopram und 100 mg Quetiapin, ok
2016: Absetzen von Escitalopram von 10 mg auf 0 mg in 6 Wochen, Psychiatrie, Escitalopram von 0 mg auf 20 mg, greift nicht mehr, Umstellung auf 30 mg Mirtazapin und Absetzen von Escitalopram von 20 mg auf 0 mg innerhalb von 4 Tagen in Psychiatrie (!!!), Erhöhung von Quetiapin von 100 mg auf 400 mg, nichts greift, zusätzlich Tavor 2 mg über 4 Monate lang, irgendwann Lamotrigin 50 mg dazu, ok
2017: Absetzen von Tavor, ok, Absetzen von Lamotrigin von 50 mg auf 0 mg wegen Haarausfalls, ok
2017 - 2018: Reduktion von Escitalopram von 10 mg auf 5 mg innerhalb von 6 Monaten, erst ok, dann plötzlich Krise, wahrscheinlich ausgelöst durch zu hohe Einnahme von Vitamin D
2018: Erhöhung von Escitalopram von 5 mg auf 10 mg, greift nicht mehr, zurück auf 5 mg, Partner trennt sich, Eindosierung von Lamotrigin von 0 mg auf 50 mg, greift nicht, Erhöhung von Mirtazapin von 30 mg auf 45 mg, greift nicht, auf 60 mg, greift nicht, Psychiatrie, Beginn Tavorentzug stationär von 3 mg in schritten von 0,5 pro Woche, obwohl ich suizidal war, Escitalopram raus, Lyrica 200 mg rein, Lamotrigin raus, Bedarf Truxal greift nicht, Tavor irgendwann ganz raus, Aufenthalt abgebrochen weil extrem suizidal, wieder Tavor 2 x 0,5 mg, andere Psychiatrie, 4 x 0,5 mg, 12 x EKT, Lyrica raus, Tavor nicht mehr nötig, Mirtazapin raus, Valdoxan 50 mg rein, Krise, Tavor hoch auf 2 x 1 mg, Mirtazapin wieder rein
Ich weiß das alles leider nicht mehr so genau, deshalb sind alles ungefähre Angaben... Fast alle Reduktions- und Absetztversuche habe ich selbstständig unternommen... Bei jeder Reduktion waren die Entzugserscheinungen so heftig und schwer, dass bei jeder Krise ab 2006 Tavor zum Einsatz kam (0,5 - 2 mg pro Tag) teilweise wochenlang bzw. monatelang, Absetzen jeweils bis 2017 ohne Probleme
Aktuelle Medikation: hat sich in 2018 ständig geändert, jetzt (Dezember 2018): 30 mg Mirtazapin, 600 mg Quetiapin, 1/2 Lithium, 2 - 3 mg Tavor, 3 x wöchentlich Ketamin Nasenspray
Symptome: hochgradig suizidal wegen Heftigkeit des Zustands, Hypernervosität und Unruhe, Gedankenraserei, Erinnerungshüpferei, Panik, Angst, Grübelzwänge, Zwangsrecherchieren, Zerrissenheit bezüglich Medikamente, bezüglich Ärzte, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit, Schuldgefühle, Selbstvorwürfe, Weinkrämpfe, Resignation etc. etc.

svenja2014
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Re: jueliekrie: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von svenja2014 » Montag, 06.05.19, 19:12

Liebe Julie

es tut mir leid, dass es Dir soooo miserabel geht.
Lass Dich drücken....ich wünsche Dir so sehr, dass es Dir endlich wieder besser geht....

Alles Liebe
Svenja
Seit ca2005 Antidepressiva, zuerst Sertralin, dann Venlafaxin150 mg + Trittico 150 mg wegen Panikattacken und Depression
Trittico reduziert auf 50 mg wegen völlig blockiertem Gehirn am Vormittag
2011 Scheidung Psychische Rehabilitation 6 Wochen , entlassen Venlafaxin150 mg, Trittico 100 mg, Seroquel 25 mg
ca.2014 Seroquel abgesetzt, ohne Ausschleichen, Panikattacken Angstzustände VerzweiflungWeinen
Trittico aufdosiert auf 100 mg, daraufhin verschwinden Absetzerscheinungen in kurzer Zeit
2015 -2017 Trittico ausgeschlichen ( langsam, genau weiß ich es nicht mehr), nehme Same und Gaba als NEM, das hilft mir
seit 2018 NUR noch Venlafaxin 150 mg, fühle mich meistens antriebslos, depressiv, habe Angst in der Arbeit nicht mehr zu funktionieren, gefühlsarm, fühle mich wie von mir abgeschnitten,
Ab 2018 langsame Reduzierung in ca. 10 Prozent Schritten, bis Herbst 75mg +27;5mg seit Herbst Reduktionspause
Seit 5.3.2019 Versuch weiter zu reduzieren momentan also 75mg plus ca.20 mg
Schwitzen, Kopfweh, Blutdruckprobleme( zu hoch),mulmiges Gefühl( Kloß im Hals) innere Anspannung,Herzklopfen, Depression,bin zuviel alleine
Bin seit2005 in Gesprächstherapie 1 mal im Monat
seit 15.4. -4 mg= 91,5 mg
totale Reizbarkeit, frühes Aufwachen Schwindel, Übelkeit, Durcheinander im Gehirn....kann keinen klaren Gedanken fassen, Zwangsgedanken nach 1 bis 2 Wochen besser...

Sonne27
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Re: jueliekrie: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von Sonne27 » Montag, 06.05.19, 23:19

Hallo Julie,

es tut mir vom Herzen weh wie es Dir geht. Lass dich mal ganz fest drücken. 👩‍👧

Gegen LAMOTRIGIN vermute ich bist du schon immun.

Mir würde noch Levitracetam, Brivicat einfallen aber das sind alles weder Antideprissa sondern vielmehr Antiepileptika ob das in deinem Fall Hilfreich wäre entzieht sich meiner Kenntnis.

Meine „Ausgangslage“ ist eine andere.

Ich vermute das ich das LAMOTRIGIN niemals Ausdosieren werde dürfen, wegen der Epilepsie.
Lediglich das Oxazepam möchte ich endgültig weg haben.
Sowas werde ich nach Ausdosierung nie mehr nehmen. Ich gehe zum Ende wirklich im Schneckentempo vor alles andere wäre mir zu Risikoreich zwecks Rückfall.

Wenn du irgendwem zum Reden brauchst denk dran per Pn bin ich erreichbar. Lg Sonne27
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gioia
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Re: jueliekrie: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von gioia » Dienstag, 07.05.19, 10:34

Liebe Juelie, liebe Sonne

Erst mal schick ich dir Juelie einen ganz ganz festen Drücker :hug:
Was du hier aushalten musst, ach ich bete, dass du bald eine Erleichterung bekommst!

Wegen dem Lamotrigin. , also nach dem Alptraum den bei mir Pregabalin ( eben auch ursprünglich nur! Epilepsiemittel) ausgelöst hat, hab ich immer ein ganz ungutes Gefühl, wenn jemand, der nie Epiliepsie hatte, so was nimmt.

Bei dir Sonne, du hast Epilepsie, dann ist das wahrscheinlich so gehirnchemiemäßig was anderes. Selbst da hab ich da inzwischen so ein bisschen meine Bedenken.
Aber bei jemandem der das nie hatte???

Hast du denn die SSRI jetzt abrupt abgesetzt? Verzeih, hab das grad nicht im Kopf die letzte Medikation bei dir.
Ich wünsche dir von Herzen liebe Juelie, dass es einen möglichst schnellen Weg zur Besserung gibt!

Drück dich :hug:
Gioia
Schlafstörung/Burnout Sommer 2016
2 Monate Einnahme Escitalopram und MIrtazapin: bettlägrig, stromempfindungen, zittern, extreme Schwäche, Hitze im Körper, Ängste wie nie zuvor im Leben
Auch nach absetzen, über Monate zittrig und schwach
12/2016: Pregabalin, nach 3 Monaten Einnahme: wieder bettlägrig, massives inneres und äußeres Zittern, extreme Schwäche, Gangstörungen, kaum mehr Morgenharn, Wasseransammlung im Gewebe, Krampfanfall, Atemnot , massiv verstärkte Ängste, massive Anspannung
Schnelles absetzen, (08.03.2017)massive Symptome über Monate, stromartige Spannung jeden Tag, Ängste, die ich vorher nie hatte, zittern wie bei Parkinson
04/2017: Deanxit aus Verzweiflung, Spannung hört langsam auf, kann Benzo absetzen, jedoch fühle ich mich nicht wie früher oder gesund, viel viel ängstlicher als ich je war
10/2017: Absetzen deanxit über einige Wochen, danach bricht Stromspannung mit aller Gewalt wieder los, wie im März zuvor
Muss wieder praxiten nehmen, da unaushaltbare Zustände
Benzo (praxiten/Halcion) konnte ich problemlos reduzieren, auch nach langer Einnahmedauer kaum Toleranz, Benzo für mich Lebensretter
2018: war in meinem ganzen Leben noch nie so krank wie durch dieses Dreckszeug, SSRI, SNRI, Pregabalin,
03/2018: starkes Vergiftungsgefühl, Blasenprobleme
ab 06/2018: massiver Haarausfall, netzartige Flecken auf Armen und Bauch
10/2018: Atemprobleme kommen verstärkt dazu
03/2019: je mehr Folterspannung zurückgeht, desto weniger Praxiten brauch ich, Atmungsprobleme bessern sich langsam, Haare wieder normal, totale Erschöpfung
04/2019: an guten Tagen kurz spazieren gehen, total erschöpft, Spannung ab Mitte April langsam besser, Nervenschmerzen, Nervenbrennen, immer wieder starkes Ziehen in den Armen , bei Zyklus wie in andere Galaxie geschossen, Schlaf immer noch gestört, werde immer noch nicht normal müde wie früher vor diesem Tablettenalptraum
Beine zittern vor Erschöpfung, kein Einkaufen , kein Autofahren möglich

Sonne27
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Re: jueliekrie: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von Sonne27 » Dienstag, 07.05.19, 12:41

Hallo Gioia,

Julie hatte wohl schon in der Vergangenheit LAMOTRIGIN genommen, nur deshalb habe ich es geschrieben.

Ich mag mir darüber kein Urteil bilden den dazu kenne ich mich mit Medikamenten zu schlecht aus.

Ich selbst nehme ja LAMOTRIGIN, ich selbst bin davon auch alles andere als Begeistert. Davor habe ich Leve genommen was mir weniger gut tat.

Lg Sonne27

Ps. Gioia, ich hätte Dir dazu noch mehr Schreiben können aber ich möchte Julie ihren Therad dazu nicht „Shreddern“

Wenn du allerdings fragen hast oder aber auch Tipps kannst du dich gegebenenfalls entweder über mein Beitrag melden oder per Pn.

Lg Sonne27
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gioia
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Re: jueliekrie: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von gioia » Dienstag, 07.05.19, 13:23

Hi :)
Sonne27 hat geschrieben:
Dienstag, 07.05.19, 12:41
Julie hatte wohl schon in der Vergangenheit LAMOTRIGIN genommen, nur deshalb habe ich es geschrieben.
Ja Sonne ich weiß eh!😘
Liebe Grüße
Gioia
Schlafstörung/Burnout Sommer 2016
2 Monate Einnahme Escitalopram und MIrtazapin: bettlägrig, stromempfindungen, zittern, extreme Schwäche, Hitze im Körper, Ängste wie nie zuvor im Leben
Auch nach absetzen, über Monate zittrig und schwach
12/2016: Pregabalin, nach 3 Monaten Einnahme: wieder bettlägrig, massives inneres und äußeres Zittern, extreme Schwäche, Gangstörungen, kaum mehr Morgenharn, Wasseransammlung im Gewebe, Krampfanfall, Atemnot , massiv verstärkte Ängste, massive Anspannung
Schnelles absetzen, (08.03.2017)massive Symptome über Monate, stromartige Spannung jeden Tag, Ängste, die ich vorher nie hatte, zittern wie bei Parkinson
04/2017: Deanxit aus Verzweiflung, Spannung hört langsam auf, kann Benzo absetzen, jedoch fühle ich mich nicht wie früher oder gesund, viel viel ängstlicher als ich je war
10/2017: Absetzen deanxit über einige Wochen, danach bricht Stromspannung mit aller Gewalt wieder los, wie im März zuvor
Muss wieder praxiten nehmen, da unaushaltbare Zustände
Benzo (praxiten/Halcion) konnte ich problemlos reduzieren, auch nach langer Einnahmedauer kaum Toleranz, Benzo für mich Lebensretter
2018: war in meinem ganzen Leben noch nie so krank wie durch dieses Dreckszeug, SSRI, SNRI, Pregabalin,
03/2018: starkes Vergiftungsgefühl, Blasenprobleme
ab 06/2018: massiver Haarausfall, netzartige Flecken auf Armen und Bauch
10/2018: Atemprobleme kommen verstärkt dazu
03/2019: je mehr Folterspannung zurückgeht, desto weniger Praxiten brauch ich, Atmungsprobleme bessern sich langsam, Haare wieder normal, totale Erschöpfung
04/2019: an guten Tagen kurz spazieren gehen, total erschöpft, Spannung ab Mitte April langsam besser, Nervenschmerzen, Nervenbrennen, immer wieder starkes Ziehen in den Armen , bei Zyklus wie in andere Galaxie geschossen, Schlaf immer noch gestört, werde immer noch nicht normal müde wie früher vor diesem Tablettenalptraum
Beine zittern vor Erschöpfung, kein Einkaufen , kein Autofahren möglich

svenja2014
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Re: jueliekrie: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von svenja2014 » Mittwoch, 08.05.19, 11:02

Liebe Juelie,

wie geht es Dir?

LG
Svenja
Seit ca2005 Antidepressiva, zuerst Sertralin, dann Venlafaxin150 mg + Trittico 150 mg wegen Panikattacken und Depression
Trittico reduziert auf 50 mg wegen völlig blockiertem Gehirn am Vormittag
2011 Scheidung Psychische Rehabilitation 6 Wochen , entlassen Venlafaxin150 mg, Trittico 100 mg, Seroquel 25 mg
ca.2014 Seroquel abgesetzt, ohne Ausschleichen, Panikattacken Angstzustände VerzweiflungWeinen
Trittico aufdosiert auf 100 mg, daraufhin verschwinden Absetzerscheinungen in kurzer Zeit
2015 -2017 Trittico ausgeschlichen ( langsam, genau weiß ich es nicht mehr), nehme Same und Gaba als NEM, das hilft mir
seit 2018 NUR noch Venlafaxin 150 mg, fühle mich meistens antriebslos, depressiv, habe Angst in der Arbeit nicht mehr zu funktionieren, gefühlsarm, fühle mich wie von mir abgeschnitten,
Ab 2018 langsame Reduzierung in ca. 10 Prozent Schritten, bis Herbst 75mg +27;5mg seit Herbst Reduktionspause
Seit 5.3.2019 Versuch weiter zu reduzieren momentan also 75mg plus ca.20 mg
Schwitzen, Kopfweh, Blutdruckprobleme( zu hoch),mulmiges Gefühl( Kloß im Hals) innere Anspannung,Herzklopfen, Depression,bin zuviel alleine
Bin seit2005 in Gesprächstherapie 1 mal im Monat
seit 15.4. -4 mg= 91,5 mg
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jueliekrie
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Re: jueliekrie: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von jueliekrie » Mittwoch, 08.05.19, 11:32

Hallo ihr Lieben, danke fürs Nachfragen. Es geht mir schlimm, kann nicht mehr schreiben grad, befürchte totales Triggern durch hohe Vitamin D Dosis oder Verschlimmerung durch Absetzen von Aurorix - was nicht gewirkt hat. Kann nicht mehr. So schlimm wie letztes Jahr im Februar, als alles losging. Verzweifelte Grüße, Juelie
Diagnosen: Persönlichkeitsstörungen, Ängste, schwere Depressionen
2005: Erstmals Psychiatrie 4 Monate wegen Ängsten und Depressionen, 40 mg Fluctin, 400 mg Quetiapin, stabil entlassen
2006: Reduktion, Psychiatrie, Medikation wie oben, zusätzlich Carbamazepin, stabil entlassen
2006: Carbamazepin abgesetzt, ok
2009: Reduktion, Psychiatrie, Fluctin greift nicht mehr nach Aufdosierung auf 60 mg, Umstellung auf 150 mg Trevilor und Lithium, stabil entlassen
2009: Lithium abgesetzt wegen heftigem Haarausfall und heftiger Psoriasis, ok
2012: Reduktion Trevilor auf 75 mg, Psychiatrie, Umstellung auf Cymbalta, greift nur mäßig, Umstellung auf Escitalopram 20 mg, greift nicht, zusätzlich 200 mg Lamotrigin, stabil entlassen
2012: Lamotrigin abgesetzt wegen Haarausfall, Psychiatrie, stabil entlassen, Medikation 20 mg Escitalopram und 200 mg Quetiapin
2013 - 2015: langsame Reduktion auf 10 mg Escitalopram und 100 mg Quetiapin, ok
2016: Absetzen von Escitalopram von 10 mg auf 0 mg in 6 Wochen, Psychiatrie, Escitalopram von 0 mg auf 20 mg, greift nicht mehr, Umstellung auf 30 mg Mirtazapin und Absetzen von Escitalopram von 20 mg auf 0 mg innerhalb von 4 Tagen in Psychiatrie (!!!), Erhöhung von Quetiapin von 100 mg auf 400 mg, nichts greift, zusätzlich Tavor 2 mg über 4 Monate lang, irgendwann Lamotrigin 50 mg dazu, ok
2017: Absetzen von Tavor, ok, Absetzen von Lamotrigin von 50 mg auf 0 mg wegen Haarausfalls, ok
2017 - 2018: Reduktion von Escitalopram von 10 mg auf 5 mg innerhalb von 6 Monaten, erst ok, dann plötzlich Krise, wahrscheinlich ausgelöst durch zu hohe Einnahme von Vitamin D
2018: Erhöhung von Escitalopram von 5 mg auf 10 mg, greift nicht mehr, zurück auf 5 mg, Partner trennt sich, Eindosierung von Lamotrigin von 0 mg auf 50 mg, greift nicht, Erhöhung von Mirtazapin von 30 mg auf 45 mg, greift nicht, auf 60 mg, greift nicht, Psychiatrie, Beginn Tavorentzug stationär von 3 mg in schritten von 0,5 pro Woche, obwohl ich suizidal war, Escitalopram raus, Lyrica 200 mg rein, Lamotrigin raus, Bedarf Truxal greift nicht, Tavor irgendwann ganz raus, Aufenthalt abgebrochen weil extrem suizidal, wieder Tavor 2 x 0,5 mg, andere Psychiatrie, 4 x 0,5 mg, 12 x EKT, Lyrica raus, Tavor nicht mehr nötig, Mirtazapin raus, Valdoxan 50 mg rein, Krise, Tavor hoch auf 2 x 1 mg, Mirtazapin wieder rein
Ich weiß das alles leider nicht mehr so genau, deshalb sind alles ungefähre Angaben... Fast alle Reduktions- und Absetztversuche habe ich selbstständig unternommen... Bei jeder Reduktion waren die Entzugserscheinungen so heftig und schwer, dass bei jeder Krise ab 2006 Tavor zum Einsatz kam (0,5 - 2 mg pro Tag) teilweise wochenlang bzw. monatelang, Absetzen jeweils bis 2017 ohne Probleme
Aktuelle Medikation: hat sich in 2018 ständig geändert, jetzt (Dezember 2018): 30 mg Mirtazapin, 600 mg Quetiapin, 1/2 Lithium, 2 - 3 mg Tavor, 3 x wöchentlich Ketamin Nasenspray
Symptome: hochgradig suizidal wegen Heftigkeit des Zustands, Hypernervosität und Unruhe, Gedankenraserei, Erinnerungshüpferei, Panik, Angst, Grübelzwänge, Zwangsrecherchieren, Zerrissenheit bezüglich Medikamente, bezüglich Ärzte, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit, Schuldgefühle, Selbstvorwürfe, Weinkrämpfe, Resignation etc. etc.

jueliekrie
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Re: jueliekrie: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von jueliekrie » Mittwoch, 08.05.19, 11:36

Nachtrag: Heute Morgen Zitat der Ergotherapeutin zu mir: "Jede Krankheit ist schlimm, aber irgendwann muss es auch mal gut sein, ich verstehe das wirklich nicht mehr bei Ihnen."
Diagnosen: Persönlichkeitsstörungen, Ängste, schwere Depressionen
2005: Erstmals Psychiatrie 4 Monate wegen Ängsten und Depressionen, 40 mg Fluctin, 400 mg Quetiapin, stabil entlassen
2006: Reduktion, Psychiatrie, Medikation wie oben, zusätzlich Carbamazepin, stabil entlassen
2006: Carbamazepin abgesetzt, ok
2009: Reduktion, Psychiatrie, Fluctin greift nicht mehr nach Aufdosierung auf 60 mg, Umstellung auf 150 mg Trevilor und Lithium, stabil entlassen
2009: Lithium abgesetzt wegen heftigem Haarausfall und heftiger Psoriasis, ok
2012: Reduktion Trevilor auf 75 mg, Psychiatrie, Umstellung auf Cymbalta, greift nur mäßig, Umstellung auf Escitalopram 20 mg, greift nicht, zusätzlich 200 mg Lamotrigin, stabil entlassen
2012: Lamotrigin abgesetzt wegen Haarausfall, Psychiatrie, stabil entlassen, Medikation 20 mg Escitalopram und 200 mg Quetiapin
2013 - 2015: langsame Reduktion auf 10 mg Escitalopram und 100 mg Quetiapin, ok
2016: Absetzen von Escitalopram von 10 mg auf 0 mg in 6 Wochen, Psychiatrie, Escitalopram von 0 mg auf 20 mg, greift nicht mehr, Umstellung auf 30 mg Mirtazapin und Absetzen von Escitalopram von 20 mg auf 0 mg innerhalb von 4 Tagen in Psychiatrie (!!!), Erhöhung von Quetiapin von 100 mg auf 400 mg, nichts greift, zusätzlich Tavor 2 mg über 4 Monate lang, irgendwann Lamotrigin 50 mg dazu, ok
2017: Absetzen von Tavor, ok, Absetzen von Lamotrigin von 50 mg auf 0 mg wegen Haarausfalls, ok
2017 - 2018: Reduktion von Escitalopram von 10 mg auf 5 mg innerhalb von 6 Monaten, erst ok, dann plötzlich Krise, wahrscheinlich ausgelöst durch zu hohe Einnahme von Vitamin D
2018: Erhöhung von Escitalopram von 5 mg auf 10 mg, greift nicht mehr, zurück auf 5 mg, Partner trennt sich, Eindosierung von Lamotrigin von 0 mg auf 50 mg, greift nicht, Erhöhung von Mirtazapin von 30 mg auf 45 mg, greift nicht, auf 60 mg, greift nicht, Psychiatrie, Beginn Tavorentzug stationär von 3 mg in schritten von 0,5 pro Woche, obwohl ich suizidal war, Escitalopram raus, Lyrica 200 mg rein, Lamotrigin raus, Bedarf Truxal greift nicht, Tavor irgendwann ganz raus, Aufenthalt abgebrochen weil extrem suizidal, wieder Tavor 2 x 0,5 mg, andere Psychiatrie, 4 x 0,5 mg, 12 x EKT, Lyrica raus, Tavor nicht mehr nötig, Mirtazapin raus, Valdoxan 50 mg rein, Krise, Tavor hoch auf 2 x 1 mg, Mirtazapin wieder rein
Ich weiß das alles leider nicht mehr so genau, deshalb sind alles ungefähre Angaben... Fast alle Reduktions- und Absetztversuche habe ich selbstständig unternommen... Bei jeder Reduktion waren die Entzugserscheinungen so heftig und schwer, dass bei jeder Krise ab 2006 Tavor zum Einsatz kam (0,5 - 2 mg pro Tag) teilweise wochenlang bzw. monatelang, Absetzen jeweils bis 2017 ohne Probleme
Aktuelle Medikation: hat sich in 2018 ständig geändert, jetzt (Dezember 2018): 30 mg Mirtazapin, 600 mg Quetiapin, 1/2 Lithium, 2 - 3 mg Tavor, 3 x wöchentlich Ketamin Nasenspray
Symptome: hochgradig suizidal wegen Heftigkeit des Zustands, Hypernervosität und Unruhe, Gedankenraserei, Erinnerungshüpferei, Panik, Angst, Grübelzwänge, Zwangsrecherchieren, Zerrissenheit bezüglich Medikamente, bezüglich Ärzte, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit, Schuldgefühle, Selbstvorwürfe, Weinkrämpfe, Resignation etc. etc.

lunetta
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Re: jueliekrie: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von lunetta » Mittwoch, 08.05.19, 11:53

Hallo!

Ein Wahnsinn so eine Aussage - du hast mein volles Mitgefühl, sowas geht ja mal gar nicht!
Du kannst in deinem Zustand dich nicht dagegen wehren, das ist vollkommen klar - wenn die sowas zu mir sagen würde, wäre ich schon beim Chefarzt und ärztl. Direktor, damit diese Dame, das NIE wieder zu jemandem sagt!!

Bitte nimm es dir nicht zu Herzen, solche Menschen sind dumm wie Brot und absolut fehl bei schwer kranken Menschen!

Ich habe keinen Rat für dich, außer dass ich weiß, dass es Menschen gibt, die auf Vit. D Gabe sehr stark reagieren mit extremer Unruhe und Anspannung - ich sehe das in letzter Zeit bei mir selbst, dass ich die 3 Tropfen Oleovit täglich schlecht vertrage und immer danach sehr unruhig werde, was aber keinesfalls mit deinen Zuständen vergleichbar ist.

Ich habe jetzt nicht deinen ganze thread im Kopf.... war bei dir schonmal eine Umstellung auf Diazepam im Gespräch?

Einige hier vertragen Diazepam schlecht oder gar nicht, weil es sie depressiv macht oder auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten verschlechtern kann.
Aber es gibt hier sehr viele, die von der Umstellung sehr profitieren, sich damit stabilisieren können, und das wäre ja mal zumindest ein Ansatz ind RIchtung positiver Veränderung...

Ich wünsche dir von Herzen, dass es dir in naher Zukunft besser geht, und schicke dir sehr sehr mitfühlende Grüße und eine Umarmung als tröstende Geste!

GLG
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Blumenwiese
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Re: jueliekrie: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von Blumenwiese » Mittwoch, 08.05.19, 11:56

HÄH?!?! Was ist das denn für eine Aussage von der Ergothera?? :evil:

Liebe Juelie,

Lass dich nicht von so einer unqualifizierten Bemerkung runterziehen. Du kannst nichts für deinen Zustand, du darfst sagen, dass es dir schlecht geht und auch Jammern ist erlaubt.

Und wir alle glauben dir, dass es dir sehr sehr schlecht geht. :group:

Ich wünsche dir viel Kraft und mehr verständnisvolle Menschen in deinem Umfeld, die dir den Rücken stärken. Denn das ist es, was man in solch einer Sitution wirklich braucht.

Liebe Grüße
Blumenwiese
Liebe Grüße
B L U M E N W I E S E


Diagnosen u. vorherige Medikation:
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Aktuelle Absetzverläufe:
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Aktuell:
Quetiapin Retard 0-0-50-0 (50 mg)
Promethazin 25-25-0-25 (75 mg)
Bedarf: 2x10 mg Promethazin
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Sonstige Medikamente:
SliTONE Ultra (zur Desensibilisierung), Magnesium 300 mg, Movicol, Artelac Complete, Hylo-Vision HD Plus, Chelidonium D4
Bedarf:Ibulysin 684 mg, Solidago Steiner, Salbutamol, Levociterizin

jueliekrie
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Re: jueliekrie: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von jueliekrie » Mittwoch, 08.05.19, 18:18

Halo Ihr Lieben. Es wird immer schlimmer bei mir. Bis vor wenigen Wochen kam ich mit 2 - 2,5 Tavor maximal hin. Inzwischen 3 Tavor am Tag fast keine Wirkung mehr, trotzdem merke ich genau, wenn Wirkung ganz nachlässt, brauche mehr, Nachschub, um keine Minute des Tages ohne Tavor Wirkung zu sein. Zustand unaushaltbar. Neu oder seit Kurzem wieder da sind diffuse Angstzustände, vielleicht auch durch Trigger Vitamin D?!?!?!

Zustand kaum zu beschreiben. Schlimm, Not, Angst, Panik vor Zustand, Weinkrämpfe, Verzweiflung, Zahnschmerzen, Verrücktwerden, Traurigkeit, Schmerz, Überempfindlichkeit, Suizidgedanken, deshalb Ausgangssperre, ES WIRD NICHT BESSER, jede Minute des Tages Quälerei, allen anderen hier geht's besser, jetzt wird seit gestern von Entlassung gesprochen: "wir können Sie hier nicht ewig behandeln", man fragt mich teils, wie ich das überhaupt aushalte - ABER ICH HALTE ES NICHT MEHR AUS!!!

Seit 15 Monaten halte ich es nicht aus, ich wundere mich, dass ich nicht längst mit voller Wucht mit dem Kopf gegen die Wand gerannt bin, heute wurde mir wieder EKT angeboten, ich weiß nicht mehr ein noch aus, ich weiß, zuhause alleine komme ich nicht klar, zu meinen Eltern kann ich nicht, in eine andere Klinik kann und will ich nicht, alles wieder von vorne, ich häufe Schulden bei meinen Eltern an, ich will keinen Betreuer, das ist sozialer Abstieg und kostet und ich hab kein Geld und kein Einkommen, ich will so einfach gar nicht mehr leben, es gibt keinen Kompromiss, der Zustand muss weg oder ich muss weg, es gibt für mich kein Leben MIT diesem Zustand, eher leg ich mich nochmal unter Strom oder probiere weitere Medikamente, denn ES GEHT NICHT MEHR - könnt ihr das verstehen?

Hier hab ich wenigstens die Chance, das noch machen zu können, draußen gibt es nichts mehr, ich hab nicht mal einen Psychiater, nur die für mich zuständige Ambulanz (die Klinik, in der ich grad bin, ist ganz woanders), die HORROR ist, sie haben mich schon so dermaßen schlecht behandelt, unmenschlich, und sowieso verschreiben sie mir kein Tavor, es gibt keine Hilfe draußen, was soll ich machen, WAS???!!!???

Neue Klinik unmöglich, ICH KANN MEINEN ZUSTAND NICHT BESCHREIBEN, ES WIRD EH NICHT GEGLAUBT, Krankenkassen machen Druck, WOHIN??? EKT? Welche Tabletten? Wie soll ich jemals von Tavor loskommen? Es wächst mir alles über den Kopf, nichts geht mehr, ich bin seit Wochen nicht mehr heim gefahren am Wochenende, darf und kann nicht mehr Auto fahren, oh Gott OH GOTT was soll nur werden??? Entzugsklinik unmöglich, keine Kraft mehr, Entzug würde auf Suizidalitätsniveau starten und wäre eh viel viel zu schnell, keine Option, ich kann nichts mehr in die Wege leiten, ich kann nichts mehr entscheiden, auch nicht Tabletten ja oder nein oder EKT ja oder nein, kann nur noch stumpf dem Klinikalltag folgen, ich fühle, dass ich absterbe, der Rest meiner Kraft geht weg, mein Wille geht weg, ich hab resigniert und bin zu feige für den Tod, ich werde wahnsinnig, ich will, dass das aufhört, jetzt sofort, ich weiß nicht mehr, was ich wem wann wie sage oder schreibe, nichts geht mehr, nur ein Wunder kann mich noch retten, doch es gibt keine Wunder, nur die Hölle, die immer gleiche grausame unberechenbare Hölle ohne Ausweg ohne Lösung ohne Linderung ohne Besserung. Oh bitte betet für mich, bitte. Danke euch. In Verbundenheit, Juelie
Diagnosen: Persönlichkeitsstörungen, Ängste, schwere Depressionen
2005: Erstmals Psychiatrie 4 Monate wegen Ängsten und Depressionen, 40 mg Fluctin, 400 mg Quetiapin, stabil entlassen
2006: Reduktion, Psychiatrie, Medikation wie oben, zusätzlich Carbamazepin, stabil entlassen
2006: Carbamazepin abgesetzt, ok
2009: Reduktion, Psychiatrie, Fluctin greift nicht mehr nach Aufdosierung auf 60 mg, Umstellung auf 150 mg Trevilor und Lithium, stabil entlassen
2009: Lithium abgesetzt wegen heftigem Haarausfall und heftiger Psoriasis, ok
2012: Reduktion Trevilor auf 75 mg, Psychiatrie, Umstellung auf Cymbalta, greift nur mäßig, Umstellung auf Escitalopram 20 mg, greift nicht, zusätzlich 200 mg Lamotrigin, stabil entlassen
2012: Lamotrigin abgesetzt wegen Haarausfall, Psychiatrie, stabil entlassen, Medikation 20 mg Escitalopram und 200 mg Quetiapin
2013 - 2015: langsame Reduktion auf 10 mg Escitalopram und 100 mg Quetiapin, ok
2016: Absetzen von Escitalopram von 10 mg auf 0 mg in 6 Wochen, Psychiatrie, Escitalopram von 0 mg auf 20 mg, greift nicht mehr, Umstellung auf 30 mg Mirtazapin und Absetzen von Escitalopram von 20 mg auf 0 mg innerhalb von 4 Tagen in Psychiatrie (!!!), Erhöhung von Quetiapin von 100 mg auf 400 mg, nichts greift, zusätzlich Tavor 2 mg über 4 Monate lang, irgendwann Lamotrigin 50 mg dazu, ok
2017: Absetzen von Tavor, ok, Absetzen von Lamotrigin von 50 mg auf 0 mg wegen Haarausfalls, ok
2017 - 2018: Reduktion von Escitalopram von 10 mg auf 5 mg innerhalb von 6 Monaten, erst ok, dann plötzlich Krise, wahrscheinlich ausgelöst durch zu hohe Einnahme von Vitamin D
2018: Erhöhung von Escitalopram von 5 mg auf 10 mg, greift nicht mehr, zurück auf 5 mg, Partner trennt sich, Eindosierung von Lamotrigin von 0 mg auf 50 mg, greift nicht, Erhöhung von Mirtazapin von 30 mg auf 45 mg, greift nicht, auf 60 mg, greift nicht, Psychiatrie, Beginn Tavorentzug stationär von 3 mg in schritten von 0,5 pro Woche, obwohl ich suizidal war, Escitalopram raus, Lyrica 200 mg rein, Lamotrigin raus, Bedarf Truxal greift nicht, Tavor irgendwann ganz raus, Aufenthalt abgebrochen weil extrem suizidal, wieder Tavor 2 x 0,5 mg, andere Psychiatrie, 4 x 0,5 mg, 12 x EKT, Lyrica raus, Tavor nicht mehr nötig, Mirtazapin raus, Valdoxan 50 mg rein, Krise, Tavor hoch auf 2 x 1 mg, Mirtazapin wieder rein
Ich weiß das alles leider nicht mehr so genau, deshalb sind alles ungefähre Angaben... Fast alle Reduktions- und Absetztversuche habe ich selbstständig unternommen... Bei jeder Reduktion waren die Entzugserscheinungen so heftig und schwer, dass bei jeder Krise ab 2006 Tavor zum Einsatz kam (0,5 - 2 mg pro Tag) teilweise wochenlang bzw. monatelang, Absetzen jeweils bis 2017 ohne Probleme
Aktuelle Medikation: hat sich in 2018 ständig geändert, jetzt (Dezember 2018): 30 mg Mirtazapin, 600 mg Quetiapin, 1/2 Lithium, 2 - 3 mg Tavor, 3 x wöchentlich Ketamin Nasenspray
Symptome: hochgradig suizidal wegen Heftigkeit des Zustands, Hypernervosität und Unruhe, Gedankenraserei, Erinnerungshüpferei, Panik, Angst, Grübelzwänge, Zwangsrecherchieren, Zerrissenheit bezüglich Medikamente, bezüglich Ärzte, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit, Schuldgefühle, Selbstvorwürfe, Weinkrämpfe, Resignation etc. etc.

gioia
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Re: jueliekrie: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von gioia » Donnerstag, 09.05.19, 10:56

Liebe Juelie


Ich bete für dich! Denke immer auch beim Einschlafen an dich und bete dass du Erleichterung bekommst!

Du weißt dass EKT nur eine Verzweiflungsaktion der Ärzte ist. Ich halte es für gefährlich.
Es kann sein dass es dir danach noch viel schlechter geht. Dass du z.b. nicht mal mehr in der Lage bist zu schreiben, wie momentan, oder dich iwie mitzuteilen. Dein Gehirn kann noch zusätzlich sehr geschädigt werden.

Warum das alles so lange dauert!? Hab in einem Text gelesen, dass Neuronen, wenn mal geschädigt, kaum Reparaturfähigkeit haben, also nicht so wie unsere anderen Zellen des Körpers.

Hier unter Punkt 4. ....

https://www.madinamerica.com/2018/01/wh ... ric-drugs/

Davon haben Ärzte und Krankenhauspersonal, die so unfassbare Aussagen dir gegenüber machen, wohl noch nie gehört.

Liebe Juelie, wir können dir ja nur so begrenzt raten und für dich da sein. Es wäre so wichtig, dass du im echten Leben, jemanden auftreiben könntest, der dir da zur Seite stehen könnte, vor allem, wenn sie dich wirklich entlassen.

(Versteh das aber auch nicht. sie lassen dich am WE wegen Suizidalidät nicht heimgehen und dann reden sie von Entlassung?)

Die Medikamente haben schweren Schaden angerichtet und es braucht Zeit, dass sich die Nerven beruhigen.
ja das Vitamin D kann getriggert haben und auch das Absetzen von Aurorix. Ich denke dein vegetatives Nervensystem toleriert nichts mehr. Aber du weißt das.

Ich drück dich :hug:
Liebe Grüße
Gioia
Schlafstörung/Burnout Sommer 2016
2 Monate Einnahme Escitalopram und MIrtazapin: bettlägrig, stromempfindungen, zittern, extreme Schwäche, Hitze im Körper, Ängste wie nie zuvor im Leben
Auch nach absetzen, über Monate zittrig und schwach
12/2016: Pregabalin, nach 3 Monaten Einnahme: wieder bettlägrig, massives inneres und äußeres Zittern, extreme Schwäche, Gangstörungen, kaum mehr Morgenharn, Wasseransammlung im Gewebe, Krampfanfall, Atemnot , massiv verstärkte Ängste, massive Anspannung
Schnelles absetzen, (08.03.2017)massive Symptome über Monate, stromartige Spannung jeden Tag, Ängste, die ich vorher nie hatte, zittern wie bei Parkinson
04/2017: Deanxit aus Verzweiflung, Spannung hört langsam auf, kann Benzo absetzen, jedoch fühle ich mich nicht wie früher oder gesund, viel viel ängstlicher als ich je war
10/2017: Absetzen deanxit über einige Wochen, danach bricht Stromspannung mit aller Gewalt wieder los, wie im März zuvor
Muss wieder praxiten nehmen, da unaushaltbare Zustände
Benzo (praxiten/Halcion) konnte ich problemlos reduzieren, auch nach langer Einnahmedauer kaum Toleranz, Benzo für mich Lebensretter
2018: war in meinem ganzen Leben noch nie so krank wie durch dieses Dreckszeug, SSRI, SNRI, Pregabalin,
03/2018: starkes Vergiftungsgefühl, Blasenprobleme
ab 06/2018: massiver Haarausfall, netzartige Flecken auf Armen und Bauch
10/2018: Atemprobleme kommen verstärkt dazu
03/2019: je mehr Folterspannung zurückgeht, desto weniger Praxiten brauch ich, Atmungsprobleme bessern sich langsam, Haare wieder normal, totale Erschöpfung
04/2019: an guten Tagen kurz spazieren gehen, total erschöpft, Spannung ab Mitte April langsam besser, Nervenschmerzen, Nervenbrennen, immer wieder starkes Ziehen in den Armen , bei Zyklus wie in andere Galaxie geschossen, Schlaf immer noch gestört, werde immer noch nicht normal müde wie früher vor diesem Tablettenalptraum
Beine zittern vor Erschöpfung, kein Einkaufen , kein Autofahren möglich

lollarossa
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Re: jueliekrie: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von lollarossa » Donnerstag, 09.05.19, 20:29

 ! Nachricht von: padma
hallo,
der Beitrag, auf den sich Lolla bezieht, wurde gelöscht, da unpassend
Hallo Klaro,

Ich glaube der Beitrag passt hier nicht wirklich hin. Ich denke wir alle hier haben unsre Erfahrungen mit dem System gemacht und jeder zieht daraus seine Schlüsse.

Manche hier sind in so vertrackten Lagen, dass sie angewiesen sind auf das System, in Form von Ärzten und Krankenhäusern, weil es keine Alternative gibt.

Hier empfinde ich es so, dass man Mut zusprechen kann und sollte, damit jeder einzelne seinen Weg finden kann.

Patienten aus Arztsicht mit Tieren zu vergleichen gehört für mich nicht dazu, empfinde ich eher als angsteinflößend. Vielleicht ist das in einem Diskussionsthread besser aufgehoben.


Liebe Julie, auch ich denke weiter an dich und sende dir ein Kraftpaket. Habe dir schonmal an einem Donnerstag geschrieben, ich bin da immer bei einer Musikjam.

Ich sende dir später in Gedanken ein paar Klänge zu.

Alles Gute! LOLLA
Zuletzt geändert von padma am Donnerstag, 09.05.19, 22:22, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: ModHinweis eingefügt
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svenja2014
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Re: jueliekrie: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von svenja2014 » Freitag, 10.05.19, 0:36

Julie!!

Das ist so furchtbar, was Du erleiden musst
Wie können wir Dir nur helfen?

Bitte halte irgendwie durch, Du bist nicht alleine...wir sind bei Dir!!
Wir fangen Dich auf....schick uns Deine Schmerzen, schick uns Deine Verzweiflung, wir halten das aus, lass alles raus.....nur nicht reinfressen....
Liebe Juelie, ich umarme Dich
Alles Liebe
svenja
Seit ca2005 Antidepressiva, zuerst Sertralin, dann Venlafaxin150 mg + Trittico 150 mg wegen Panikattacken und Depression
Trittico reduziert auf 50 mg wegen völlig blockiertem Gehirn am Vormittag
2011 Scheidung Psychische Rehabilitation 6 Wochen , entlassen Venlafaxin150 mg, Trittico 100 mg, Seroquel 25 mg
ca.2014 Seroquel abgesetzt, ohne Ausschleichen, Panikattacken Angstzustände VerzweiflungWeinen
Trittico aufdosiert auf 100 mg, daraufhin verschwinden Absetzerscheinungen in kurzer Zeit
2015 -2017 Trittico ausgeschlichen ( langsam, genau weiß ich es nicht mehr), nehme Same und Gaba als NEM, das hilft mir
seit 2018 NUR noch Venlafaxin 150 mg, fühle mich meistens antriebslos, depressiv, habe Angst in der Arbeit nicht mehr zu funktionieren, gefühlsarm, fühle mich wie von mir abgeschnitten,
Ab 2018 langsame Reduzierung in ca. 10 Prozent Schritten, bis Herbst 75mg +27;5mg seit Herbst Reduktionspause
Seit 5.3.2019 Versuch weiter zu reduzieren momentan also 75mg plus ca.20 mg
Schwitzen, Kopfweh, Blutdruckprobleme( zu hoch),mulmiges Gefühl( Kloß im Hals) innere Anspannung,Herzklopfen, Depression,bin zuviel alleine
Bin seit2005 in Gesprächstherapie 1 mal im Monat
seit 15.4. -4 mg= 91,5 mg
totale Reizbarkeit, frühes Aufwachen Schwindel, Übelkeit, Durcheinander im Gehirn....kann keinen klaren Gedanken fassen, Zwangsgedanken nach 1 bis 2 Wochen besser...

jueliekrie
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Re: jueliekrie: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von jueliekrie » Freitag, 10.05.19, 23:43

Danke danke danke ihr Lieben. Ja, es ist fürchterlich, grausam, perspektivlos, quälend, unaushaltbar, und doch bin ich irgendwie auch selbst schuld, ich hab selbst immer wieder manipuliert, es war ja mal gut, hätte ich es damals so gelassen. Ich hab das Entzugssyndrom mehrfach schon gehabt und hätte draus lernen müssen, aber es waren dann eben immer mehr Medikamente, und doch hatte ich es noch nie so schlimm und so lang wie jetzt und vorher wurde es nur wieder gut mit Lamotrigin und das hat diesmal nicht mehr funktioniert und jetzt hänge ich zusätzlich in der fürchterlichen Tavorabhängigkeit, die mir vor zwei Jahren auch keine Probleme gemacht hat, da hatte ich wohl extrem Glück, aber jetzt nicht mehr, zuviel ist geschehen. Ich weiß und will nicht mehr weiter, es ist zu schlimm alles. Wofür kämpfen, wenn keine Hoffnung kommt? Es ist so schwer. Ich dank euch allen für eure Unterstützung und eure lieben Zeilen. Habe jetzt wieder oder immer noch Ausgangssperre, die ich irgendwie am Montag aufgehoben kriegen muss, denn dann muss ich noch zu diesem Facharzt für Mitochondrienmedizin, wo die beauftragten Ergebnisse da sind (Mikronährstoffe etc) - war wahrscheinlich eine blödsinnige Idee, kostet nur einen Haufen Geld und der Arzt kennt sich nichtmals aus mit Psychopharmaka. Ich weiß nichts mehr, alles nur noch Verzweiflung. Ich dank euch, dass ihr da seid. Love, Juelie
Diagnosen: Persönlichkeitsstörungen, Ängste, schwere Depressionen
2005: Erstmals Psychiatrie 4 Monate wegen Ängsten und Depressionen, 40 mg Fluctin, 400 mg Quetiapin, stabil entlassen
2006: Reduktion, Psychiatrie, Medikation wie oben, zusätzlich Carbamazepin, stabil entlassen
2006: Carbamazepin abgesetzt, ok
2009: Reduktion, Psychiatrie, Fluctin greift nicht mehr nach Aufdosierung auf 60 mg, Umstellung auf 150 mg Trevilor und Lithium, stabil entlassen
2009: Lithium abgesetzt wegen heftigem Haarausfall und heftiger Psoriasis, ok
2012: Reduktion Trevilor auf 75 mg, Psychiatrie, Umstellung auf Cymbalta, greift nur mäßig, Umstellung auf Escitalopram 20 mg, greift nicht, zusätzlich 200 mg Lamotrigin, stabil entlassen
2012: Lamotrigin abgesetzt wegen Haarausfall, Psychiatrie, stabil entlassen, Medikation 20 mg Escitalopram und 200 mg Quetiapin
2013 - 2015: langsame Reduktion auf 10 mg Escitalopram und 100 mg Quetiapin, ok
2016: Absetzen von Escitalopram von 10 mg auf 0 mg in 6 Wochen, Psychiatrie, Escitalopram von 0 mg auf 20 mg, greift nicht mehr, Umstellung auf 30 mg Mirtazapin und Absetzen von Escitalopram von 20 mg auf 0 mg innerhalb von 4 Tagen in Psychiatrie (!!!), Erhöhung von Quetiapin von 100 mg auf 400 mg, nichts greift, zusätzlich Tavor 2 mg über 4 Monate lang, irgendwann Lamotrigin 50 mg dazu, ok
2017: Absetzen von Tavor, ok, Absetzen von Lamotrigin von 50 mg auf 0 mg wegen Haarausfalls, ok
2017 - 2018: Reduktion von Escitalopram von 10 mg auf 5 mg innerhalb von 6 Monaten, erst ok, dann plötzlich Krise, wahrscheinlich ausgelöst durch zu hohe Einnahme von Vitamin D
2018: Erhöhung von Escitalopram von 5 mg auf 10 mg, greift nicht mehr, zurück auf 5 mg, Partner trennt sich, Eindosierung von Lamotrigin von 0 mg auf 50 mg, greift nicht, Erhöhung von Mirtazapin von 30 mg auf 45 mg, greift nicht, auf 60 mg, greift nicht, Psychiatrie, Beginn Tavorentzug stationär von 3 mg in schritten von 0,5 pro Woche, obwohl ich suizidal war, Escitalopram raus, Lyrica 200 mg rein, Lamotrigin raus, Bedarf Truxal greift nicht, Tavor irgendwann ganz raus, Aufenthalt abgebrochen weil extrem suizidal, wieder Tavor 2 x 0,5 mg, andere Psychiatrie, 4 x 0,5 mg, 12 x EKT, Lyrica raus, Tavor nicht mehr nötig, Mirtazapin raus, Valdoxan 50 mg rein, Krise, Tavor hoch auf 2 x 1 mg, Mirtazapin wieder rein
Ich weiß das alles leider nicht mehr so genau, deshalb sind alles ungefähre Angaben... Fast alle Reduktions- und Absetztversuche habe ich selbstständig unternommen... Bei jeder Reduktion waren die Entzugserscheinungen so heftig und schwer, dass bei jeder Krise ab 2006 Tavor zum Einsatz kam (0,5 - 2 mg pro Tag) teilweise wochenlang bzw. monatelang, Absetzen jeweils bis 2017 ohne Probleme
Aktuelle Medikation: hat sich in 2018 ständig geändert, jetzt (Dezember 2018): 30 mg Mirtazapin, 600 mg Quetiapin, 1/2 Lithium, 2 - 3 mg Tavor, 3 x wöchentlich Ketamin Nasenspray
Symptome: hochgradig suizidal wegen Heftigkeit des Zustands, Hypernervosität und Unruhe, Gedankenraserei, Erinnerungshüpferei, Panik, Angst, Grübelzwänge, Zwangsrecherchieren, Zerrissenheit bezüglich Medikamente, bezüglich Ärzte, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit, Schuldgefühle, Selbstvorwürfe, Weinkrämpfe, Resignation etc. etc.

jueliekrie
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Re: jueliekrie: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von jueliekrie » Samstag, 11.05.19, 0:04

Ihr Lieben, ich schreib noch weiter, das, was ich grad auch in einer persönlichen Nachricht geschrieben hab:

Was tun, um nicht völlig durchzudrehen, was tun, um unmögliches auszuhalten, was tun, um Besserung und Erleichterung zu erhalten, was tun, wenn man nicht mehr hoffen kann und nicht mehr weiß, wofür man kämpft, was tun, wenn man in der Klinik und auch sonst von niemandem verstanden wird, was tun, wenn sich Menschen abwenden, was tun, wenn man das Leid und die Not nicht mehr erträgt, was tun, wenn Tavor nicht mehr hilft, was tun, wenn gar nichts mehr hilft, oh Gott, wirklich niemand außer uns hier versteht das und kann das nachfühlen...

Ich bin verzweifelt und es gibt keine Worte, nur noch Tränen für diesen Zustand.

Ich kann nicht mehr und ich will nicht mehr, wirklich nicht mehr, und ich sitze auf so vielen Medikamenten fest. Ich fühle mich nicht mehr als Mensch, nur noch als kompletter Versager, nicht mehr lebensfähig, unselbstständig, alles verloren, jeder Lebensbereich kaputt, nicht in der Lage zu gar nichts mehr, muss betreut werden, kann mich nicht versorgen, kann nicht arbeiten, kann nicht umziehen oder ins Ausland flüchten, kann nichts mehr, hatte Chancen und Potential, nicht genutzt oder kaputtgegangen oder unwillentlich kaputtgemacht, kann meinen Gedanken und Erinnerunge nicht entfliehen und meinen Zuständen und Gefühlen nicht entkommen, Zweifel, Zerrissenheit, Schmerz, Sehnsucht nach Schlaf und Tod, keine Perspektive. Die Erinnerungen an meinen Expartner lassen mich nicht los, ich kann nicht loslassen, ich beneide das Leben anderer und verliere mich darin, weil mein eigenes so unerträglich ist.

Ich dank euch allen so sehr allein nur fürs Lesen all dieser Verzweiflungszeilen.

Umarmung an euch alle, die mitlesen und mitfühlen und mitleiden und mir schreiben. Danke. Juelie
Diagnosen: Persönlichkeitsstörungen, Ängste, schwere Depressionen
2005: Erstmals Psychiatrie 4 Monate wegen Ängsten und Depressionen, 40 mg Fluctin, 400 mg Quetiapin, stabil entlassen
2006: Reduktion, Psychiatrie, Medikation wie oben, zusätzlich Carbamazepin, stabil entlassen
2006: Carbamazepin abgesetzt, ok
2009: Reduktion, Psychiatrie, Fluctin greift nicht mehr nach Aufdosierung auf 60 mg, Umstellung auf 150 mg Trevilor und Lithium, stabil entlassen
2009: Lithium abgesetzt wegen heftigem Haarausfall und heftiger Psoriasis, ok
2012: Reduktion Trevilor auf 75 mg, Psychiatrie, Umstellung auf Cymbalta, greift nur mäßig, Umstellung auf Escitalopram 20 mg, greift nicht, zusätzlich 200 mg Lamotrigin, stabil entlassen
2012: Lamotrigin abgesetzt wegen Haarausfall, Psychiatrie, stabil entlassen, Medikation 20 mg Escitalopram und 200 mg Quetiapin
2013 - 2015: langsame Reduktion auf 10 mg Escitalopram und 100 mg Quetiapin, ok
2016: Absetzen von Escitalopram von 10 mg auf 0 mg in 6 Wochen, Psychiatrie, Escitalopram von 0 mg auf 20 mg, greift nicht mehr, Umstellung auf 30 mg Mirtazapin und Absetzen von Escitalopram von 20 mg auf 0 mg innerhalb von 4 Tagen in Psychiatrie (!!!), Erhöhung von Quetiapin von 100 mg auf 400 mg, nichts greift, zusätzlich Tavor 2 mg über 4 Monate lang, irgendwann Lamotrigin 50 mg dazu, ok
2017: Absetzen von Tavor, ok, Absetzen von Lamotrigin von 50 mg auf 0 mg wegen Haarausfalls, ok
2017 - 2018: Reduktion von Escitalopram von 10 mg auf 5 mg innerhalb von 6 Monaten, erst ok, dann plötzlich Krise, wahrscheinlich ausgelöst durch zu hohe Einnahme von Vitamin D
2018: Erhöhung von Escitalopram von 5 mg auf 10 mg, greift nicht mehr, zurück auf 5 mg, Partner trennt sich, Eindosierung von Lamotrigin von 0 mg auf 50 mg, greift nicht, Erhöhung von Mirtazapin von 30 mg auf 45 mg, greift nicht, auf 60 mg, greift nicht, Psychiatrie, Beginn Tavorentzug stationär von 3 mg in schritten von 0,5 pro Woche, obwohl ich suizidal war, Escitalopram raus, Lyrica 200 mg rein, Lamotrigin raus, Bedarf Truxal greift nicht, Tavor irgendwann ganz raus, Aufenthalt abgebrochen weil extrem suizidal, wieder Tavor 2 x 0,5 mg, andere Psychiatrie, 4 x 0,5 mg, 12 x EKT, Lyrica raus, Tavor nicht mehr nötig, Mirtazapin raus, Valdoxan 50 mg rein, Krise, Tavor hoch auf 2 x 1 mg, Mirtazapin wieder rein
Ich weiß das alles leider nicht mehr so genau, deshalb sind alles ungefähre Angaben... Fast alle Reduktions- und Absetztversuche habe ich selbstständig unternommen... Bei jeder Reduktion waren die Entzugserscheinungen so heftig und schwer, dass bei jeder Krise ab 2006 Tavor zum Einsatz kam (0,5 - 2 mg pro Tag) teilweise wochenlang bzw. monatelang, Absetzen jeweils bis 2017 ohne Probleme
Aktuelle Medikation: hat sich in 2018 ständig geändert, jetzt (Dezember 2018): 30 mg Mirtazapin, 600 mg Quetiapin, 1/2 Lithium, 2 - 3 mg Tavor, 3 x wöchentlich Ketamin Nasenspray
Symptome: hochgradig suizidal wegen Heftigkeit des Zustands, Hypernervosität und Unruhe, Gedankenraserei, Erinnerungshüpferei, Panik, Angst, Grübelzwänge, Zwangsrecherchieren, Zerrissenheit bezüglich Medikamente, bezüglich Ärzte, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit, Schuldgefühle, Selbstvorwürfe, Weinkrämpfe, Resignation etc. etc.

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Re: jueliekrie: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von svenja2014 » Samstag, 11.05.19, 4:24

Liebe Juelie!

Bin grad wach, kann nicht schlafen....warum wohl....🤬
Ja, vielleicht hast Du“Fehler“ gemacht, aber doch immer in der Absicht für ein besseres Leben!!
Du hast nicht die Verantwortung für das wie es Dir jetzt geht, das ist das System mit der Medikation von PP....
Dich trifft keine Schuld!!
Lass nicht zu, dass Du Dir auch noch solche Selbstvorwürfe machst....,niemand hat uns über Absetzsymptome aufgeklärt....Du wolltest doch nur das Beste für Dich....

Du bist in einer sehr schweren Lebenssituation momentan, vielleicht hilft Dir ein bisschen, einfach Dein Bett unter Dir zu spüren und Dich darauf zu konzentrieren, dass Du getragen bist von der Erde....
Und getragen von unseren mitfühlenden Gedanken für Dich....

Hast Di irgendwas bei Dir, das Du fest umarmen kannst, oder noch besser, umarme Dich selbst, egal wie Dein Leben nach außen erscheint....
Liebe Juelie, halte bitte durch....verdammt, Schrei mit Gott oder mit Deinem Zustand....oder mit den Scheiss Pillen, die Dich in diesem Zustand gebracht haben...aber dort in der Klinik gibt es wahrscheinlich. keinen Ort wo man schreien kann...

Juelie, es muss irgendwann besser werden....es gibt doch Selbstheilungskräfte....gibt es irgendetwas das Dir in diesem unerträglichen Zustand ein kleines bisschen Halt gibt, vl.gibt es irgendeine Schwester, die Du bitten kannst, dass sie Dich zu Dir setzt 5 Minuten und für Dich da ist, falls Dir das ev. helfen könnte....würde Dir eine Umarmung helfen, versuche herauszufinden, was Dir seel. helfen könnte...
Und schreib einfach weiter so, wenn es weiter unerträglich ist, Du darfst so fühlen, es ist die Wahrheit, dass es gerade so ist und nicht anders....

Ich versuche jetzt noch ein bissi zu schlafen
Lass Dich umarmen, liebe Juelie, ich denk an Dich
Svenja
Seit ca2005 Antidepressiva, zuerst Sertralin, dann Venlafaxin150 mg + Trittico 150 mg wegen Panikattacken und Depression
Trittico reduziert auf 50 mg wegen völlig blockiertem Gehirn am Vormittag
2011 Scheidung Psychische Rehabilitation 6 Wochen , entlassen Venlafaxin150 mg, Trittico 100 mg, Seroquel 25 mg
ca.2014 Seroquel abgesetzt, ohne Ausschleichen, Panikattacken Angstzustände VerzweiflungWeinen
Trittico aufdosiert auf 100 mg, daraufhin verschwinden Absetzerscheinungen in kurzer Zeit
2015 -2017 Trittico ausgeschlichen ( langsam, genau weiß ich es nicht mehr), nehme Same und Gaba als NEM, das hilft mir
seit 2018 NUR noch Venlafaxin 150 mg, fühle mich meistens antriebslos, depressiv, habe Angst in der Arbeit nicht mehr zu funktionieren, gefühlsarm, fühle mich wie von mir abgeschnitten,
Ab 2018 langsame Reduzierung in ca. 10 Prozent Schritten, bis Herbst 75mg +27;5mg seit Herbst Reduktionspause
Seit 5.3.2019 Versuch weiter zu reduzieren momentan also 75mg plus ca.20 mg
Schwitzen, Kopfweh, Blutdruckprobleme( zu hoch),mulmiges Gefühl( Kloß im Hals) innere Anspannung,Herzklopfen, Depression,bin zuviel alleine
Bin seit2005 in Gesprächstherapie 1 mal im Monat
seit 15.4. -4 mg= 91,5 mg
totale Reizbarkeit, frühes Aufwachen Schwindel, Übelkeit, Durcheinander im Gehirn....kann keinen klaren Gedanken fassen, Zwangsgedanken nach 1 bis 2 Wochen besser...

Sonne27
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Registriert: Samstag, 09.03.19, 15:56

Re: jueliekrie: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von Sonne27 » Sonntag, 12.05.19, 8:34

Liebe Julie, :group:


Es tut mir fürchterlich weh, wenn ich dich so leiden sehe umso mehr ich dich leiden „sehe“ umso mehr bekomme ich eine Wut über die Mitglieder in der andere Gruppe wo ich bin die diesen Entzug durch das Reduzieren nicht „ernst“ nehmen und das trotz Grunderkrankung.

Ich bin so zufrieden hier unter Gleichgesinnten zu sein, jeder versteht hier jeden weil alle nahezu das gleiche „Leid“ haben.

Ich habe mittlerweile eine Atemdepression entwickelt. 😭

Julie, bitte lasse es mich wissen wenn ich dir irgendwas Gutes tun kann sei es nur wenn ich dir einwenig „Nervennahrung“ zu kommen lasse oder oder oder...

Je nachdem was du brauchst um Dir den Tag ein bisschen erträglicher zu machen. Wenn du magst kann ich dir auch ein Buch oder so schicken das du einfach mal auf andere Gedanken kommst. Du musst es bloß sagen.

Einfach etwas was du gerne machst oder magst. Wenn du es hier nicht öffentlich Schreiben magst dann auch gerne per Pn.

Lg Sonne27
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jueliekrie
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Re: jueliekrie: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von jueliekrie » Sonntag, 12.05.19, 23:35

Danke danke vielmals ihr Lieben ich versuche alles und trotzdem... Die Hölle... Versuche jetzt die Selbstvorwürfe loszulassen, das ist wirklich noch mehr Belastung. Hier in der Klinik ist es schlimm, die Schwestern laufen einfach vorbei, wenn ich wie ein Häufchen Elend heulend auf dem Gang sitze, ich erwarte immer, dass sie mich ansprechen, was nettes sagen, aber ich muss mich wohl damit abfinden, dass hier nichts Empathisches mehr zu erwarten ist, es ist so traurig, gut umgehen mit denen, denen es besser geht, das können sie, aber mit Not und Leid und Qual und diesen Zuständen, das nicht. Ich schreib wieder, kann nicht jetzt, es war ein fürchterlicher grauenvoller katastrophaler desaströsen schlimmer Tag. Ich dank euch für eure liebe Unterstützung und für eure Ideen. LG juelie
Diagnosen: Persönlichkeitsstörungen, Ängste, schwere Depressionen
2005: Erstmals Psychiatrie 4 Monate wegen Ängsten und Depressionen, 40 mg Fluctin, 400 mg Quetiapin, stabil entlassen
2006: Reduktion, Psychiatrie, Medikation wie oben, zusätzlich Carbamazepin, stabil entlassen
2006: Carbamazepin abgesetzt, ok
2009: Reduktion, Psychiatrie, Fluctin greift nicht mehr nach Aufdosierung auf 60 mg, Umstellung auf 150 mg Trevilor und Lithium, stabil entlassen
2009: Lithium abgesetzt wegen heftigem Haarausfall und heftiger Psoriasis, ok
2012: Reduktion Trevilor auf 75 mg, Psychiatrie, Umstellung auf Cymbalta, greift nur mäßig, Umstellung auf Escitalopram 20 mg, greift nicht, zusätzlich 200 mg Lamotrigin, stabil entlassen
2012: Lamotrigin abgesetzt wegen Haarausfall, Psychiatrie, stabil entlassen, Medikation 20 mg Escitalopram und 200 mg Quetiapin
2013 - 2015: langsame Reduktion auf 10 mg Escitalopram und 100 mg Quetiapin, ok
2016: Absetzen von Escitalopram von 10 mg auf 0 mg in 6 Wochen, Psychiatrie, Escitalopram von 0 mg auf 20 mg, greift nicht mehr, Umstellung auf 30 mg Mirtazapin und Absetzen von Escitalopram von 20 mg auf 0 mg innerhalb von 4 Tagen in Psychiatrie (!!!), Erhöhung von Quetiapin von 100 mg auf 400 mg, nichts greift, zusätzlich Tavor 2 mg über 4 Monate lang, irgendwann Lamotrigin 50 mg dazu, ok
2017: Absetzen von Tavor, ok, Absetzen von Lamotrigin von 50 mg auf 0 mg wegen Haarausfalls, ok
2017 - 2018: Reduktion von Escitalopram von 10 mg auf 5 mg innerhalb von 6 Monaten, erst ok, dann plötzlich Krise, wahrscheinlich ausgelöst durch zu hohe Einnahme von Vitamin D
2018: Erhöhung von Escitalopram von 5 mg auf 10 mg, greift nicht mehr, zurück auf 5 mg, Partner trennt sich, Eindosierung von Lamotrigin von 0 mg auf 50 mg, greift nicht, Erhöhung von Mirtazapin von 30 mg auf 45 mg, greift nicht, auf 60 mg, greift nicht, Psychiatrie, Beginn Tavorentzug stationär von 3 mg in schritten von 0,5 pro Woche, obwohl ich suizidal war, Escitalopram raus, Lyrica 200 mg rein, Lamotrigin raus, Bedarf Truxal greift nicht, Tavor irgendwann ganz raus, Aufenthalt abgebrochen weil extrem suizidal, wieder Tavor 2 x 0,5 mg, andere Psychiatrie, 4 x 0,5 mg, 12 x EKT, Lyrica raus, Tavor nicht mehr nötig, Mirtazapin raus, Valdoxan 50 mg rein, Krise, Tavor hoch auf 2 x 1 mg, Mirtazapin wieder rein
Ich weiß das alles leider nicht mehr so genau, deshalb sind alles ungefähre Angaben... Fast alle Reduktions- und Absetztversuche habe ich selbstständig unternommen... Bei jeder Reduktion waren die Entzugserscheinungen so heftig und schwer, dass bei jeder Krise ab 2006 Tavor zum Einsatz kam (0,5 - 2 mg pro Tag) teilweise wochenlang bzw. monatelang, Absetzen jeweils bis 2017 ohne Probleme
Aktuelle Medikation: hat sich in 2018 ständig geändert, jetzt (Dezember 2018): 30 mg Mirtazapin, 600 mg Quetiapin, 1/2 Lithium, 2 - 3 mg Tavor, 3 x wöchentlich Ketamin Nasenspray
Symptome: hochgradig suizidal wegen Heftigkeit des Zustands, Hypernervosität und Unruhe, Gedankenraserei, Erinnerungshüpferei, Panik, Angst, Grübelzwänge, Zwangsrecherchieren, Zerrissenheit bezüglich Medikamente, bezüglich Ärzte, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit, Schuldgefühle, Selbstvorwürfe, Weinkrämpfe, Resignation etc. etc.

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