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jueliekrie: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

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Blumenwiese
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Re: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von Blumenwiese » Donnerstag, 17.05.18, 19:14

Liebe Juelie,

Wie geht es dir inzwischen? :hug:

Liebe Grüße
Blumenwiese
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padma
Diagnose u. vorherige Medikation:
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Aktuell:
Quetiapin Retard 150 mg 0-0-1-0
Promethazin 25 mg 0-1-0-0
Promethazin 20 mg 0-0-0-1
*********************************
Sonstige Medikamente:
Movicol 1-2 Beutel pro Tag, Grazax u. SliTONE Ultra zur Desensibilisierung geg. Pollenallergie, Cranberry Kapseln, Magnesium 450 mg, Vitamine A-Z
Bedarf: Ibulysin 684 mg

jueliekrie
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Re: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von jueliekrie » Freitag, 18.05.18, 12:41

Hallo Blumenwiese, danke der Nachfrage, leider unverändert schlecht. LG Juelie
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Blumenwiese
Diagnosen: Persönlichkeitsstörungen, Ängste, schwere Depressionen
2005: Erstmals Psychiatrie 4 Monate wegen Ängsten und Depressionen, 40 mg Fluctin, 400 mg Quetiapin, stabil entlassen
2006: Reduktion, Psychiatrie, Medikation wie oben, zusätzlich Carbamazepin, stabil entlassen
2006: Carbamazepin abgesetzt, ok
2009: Reduktion, Psychiatrie, Fluctin greift nicht mehr nach Aufdosierung auf 60 mg, Umstellung auf 150 mg Trevilor und Lithium, stabil entlassen
2009: Lithium abgesetzt wegen heftigem Haarausfall und heftiger Psoriasis, ok
2012: Reduktion Trevilor auf 75 mg, Psychiatrie, Umstellung auf Cymbalta, greift nur mäßig, Umstellung auf Escitalopram 20 mg, greift nicht, zusätzlich 200 mg Lamotrigin, stabil entlassen
2012: Lamotrigin abgesetzt wegen Haarausfall, Psychiatrie, stabil entlassen, Medikation 20 mg Escitalopram und 200 mg Quetiapin
2013 - 2015: langsame Reduktion auf 10 mg Escitalopram und 100 mg Quetiapin, ok
2016: Absetzen von Escitalopram von 10 mg auf 0 mg in 6 Wochen, Psychiatrie, Escitalopram von 0 mg auf 20 mg, greift nicht mehr, Umstellung auf 30 mg Mirtazapin und Absetzen von Escitalopram von 20 mg auf 0 mg innerhalb von 4 Tagen in Psychiatrie (!!!), Erhöhung von Quetiapin von 100 mg auf 400 mg, nichts greift, zusätzlich Tavor 2 mg über 4 Monate lang, irgendwann Lamotrigin 50 mg dazu, ok
2017: Absetzen von Tavor, ok, Absetzen von Lamotrigin von 50 mg auf 0 mg wegen Haarausfalls, ok
2017 - 2018: Reduktion von Escitalopram von 10 mg auf 5 mg innerhalb von 6 Monaten, erst ok, dann plötzlich Krise, wahrscheinlich ausgelöst durch zu hohe Einnahme von Vitamin D
2018: Erhöhung von Escitalopram von 5 mg auf 10 mg, greift nicht mehr, zurück auf 5 mg
2018: Eindosierung von Lamotrigin von 0 mg auf 50 mg aus Verzweiflung
Ich weiß das alles leider nicht mehr so genau, deshalb sind alles ungefähre Angaben... Fast alle Reduktions- und Absetztversuche habe ich selbstständig unternommen... Bei jeder Reduktion waren die Entzugserscheinungen so heftig und schwer, dass bei jeder Krise ab 2006 Tavor zum Einsatz kam (0,5 - 2 mg pro Tag) teilweise wochenlang bzw. monatelang, Absetzen jeweils ohne Probleme
Aktuelle Medikation: 30 mg Mirtazapin, 300 mg Quetiapin, 5 mg Escitalopram, 50 mg Lamotrigin, 0,5 - 1,5 mg Tavor, absurd: Suizidgedanken durch Heftigkeit der Symptome trotz dieser Masse an Medikamenten, massiver Haarausfall, schmerzende Neuralgie von ein paar Zähne rechts oben

Lilly71
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Re: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von Lilly71 » Dienstag, 29.05.18, 10:48

Liebe Juelie!

Wie geht es dir inzwischen?

Ich bin am Ende!
Mich haben sie mit den ganzen Medikamenten endgültig fertig gemacht!

Ich hoffe, bei dir sieht es anders aus und dir geht es etwas besser!!!

LG
Melli
Grunderkrankung, schwere Angstörung, Depressionen.

2005 Klinikaufenthalt, bis 2015
immer wieder Klinik, mit verschied. Medikamenten. Nie Probleme beim Absetzen.

Januar 2015 wieder Klinik, mit 150mg Venlafaxin, welches ausgeschlichen werden sollte.
Sofort nach 0 schlimmste Angstzustände, mit brennender Haut, Todesängste.
Versuch andere Antidepressiva.
Tavor auf Bedarf.
Versuch Venlafaxin wieder einzuschleichen, vertrug nur noch 37,5mg.

Tavorabhängig, 2mg.
Zu schnell ausgeschlichen. Durchgedreht.
Mit 40mg Diazepam tägl. abgefangen, die ich über Monate tröpfchenweise ausschlich.

Zeitraum von 2 Jahren,
die ich zum größten Teil in der Klinik verbrachte, da ich extreme Ängste hatte, lange Zeit bettlägerig, depressiv. Herzneurose entwickelte. Erneut Tavorabhängig, 2mg. Irgendwann Eindosierung Quetiapin 50mg. Versuche, die 37,5mg Venlafaxin wegzulassen, schlugen fehl.

Dann Januar 2017 wieder Klinik. 
Venlafaxin einfach raus. (Wovon ich heute mit Sicherheit im protrahierten Entzug bin.)
Tavor auf Diazepam umgestellt, zu schnell abgesetzt. Quetiapin erhöht auf 75mg und
200mg Retardkapseln abends.
Jatrosom ( MAO-Hemmer) eindosiert auf 40mg. Schwere Nebenwirkungen, vorallem Blutdruck. Runter auf 20mg. Lithium eindosiert. Nebenwirkungen schlimmer.
Wollte Lithium wieder ausschleichen. Wurde einfach weggelassen. Ich flog aus der Klinik.

In der ersten Nacht sofort die schlimmsten Symptome.

Wieder Klinik.
Versuch Atosil, Dipiperon.
Wieder Tavor 2mg.
Umstellung Diazepam, zu wenig, erhöht, ohne Erfolg, keine Wirkung mehr.
Jatrosom ausgeschlichen. Quetiapin abdosiert.
Schlimme Zustände bleiben, trotzdem nach Hause.

Zuhause: Diazepam 9-5-5-5 Tropfen (12mg)
Quetiapin 100mg

Diazepam paradox, Psychiaterin hat mich nach Wochen zurück auf Tavor umgestellt, (3mg).
Wirkte nicht mehr, Versuch zurück zum Diazepam endet verhängnisvoll. Schlimmste Zustände, zurück zu Tavor. Verschlimmerung geblieben. Nicht mehr auszuhalten. Wieder Klinik.

7.9.17
Klinik:
Tavor 3mg, Quetiapin 100mg,
L-Thyroxin 25mg, Pantozol 40mg, Bisoprolol 1,25mg

Entlassung Klinik am 14.9.17.
Medikation geblieben.

Ab 19.9.17 1mg Venlafaxin
Ab 25.9.17 wieder weggelassen

Am 29.9.17 von 3mg Tavor auf 4mg Tavor.
Ohne Wirkung.

Am 30.9.17 zurück auf 3mg Tavor.
Mittags 3mg Bromazepam Bedarf,
etwas Erleichterung am Tag.
Zur Nacht 3mg Bromazepam Bedarf,
ohne Wirkung.

Ab 3.10.17 12,5mg Venlafaxin
bis 5.10.17, nur 3 Tage, Symptomverstärkung.

Seit 6.10.17 erneut Klinik,
ohne zusätzliche Medikamente.

Seit 6.11.17 4x15mg Truxal zusätzlich
ab 9.11.17 3x 15mg Truxal
16.11.17 2x 15mg Truxal
17.11.17 1x 15mg Truxal
18.11.17 Truxal abgesetzt

Weitere Versuche versch. Neuroleptika.

Medikamente außer Antidepressiva:
L-Thyroxin 25mg, Pantozol 40mg,
Bisoprolol 1,25mg

Aktuelle Medikamente:
125mg Quetiapin
7,5mg Tavor (ohne Wirkung!)
Auf einmal red. auf 4mg!!!
Schlimme Zustände!!!
Bedarf: Truxal, Dipiperon, Dominal

Seit fast 1 Jahr im protrahierten Entzug Venlafaxin!!!

Symptome:
Herzbeschwerden, Schwindel, Kreislaufprobleme, Derealisierung, Zittern, Schwäche, Kopf weg, nicht mehr in dieser Welt, Kopfkrämpfe, verwirrt, kann nichts mehr ertragen, nicht länger als 5-10min auf den Beinen sein, ü. 30Kg abgenommen, Darmkrämpfe, Durchfälle, Übelkeit, Bauchschmerzen, Blasen- und Nierenprobleme, Haare gehen aus, Schmerzen, Taubheit, Missempfindungen, Krämpfe überall, schlimme Durchdrehgefühle und noch viel mehr!!!
Vegetieren im Bett, mit schlimmsten Symptomen und Qualen!!!

jueliekrie
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Re: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von jueliekrie » Dienstag, 29.05.18, 16:49

Hallo Melli, dank dir für deine Nachricht, bei mir ist es leider auch nicht besser, ich vegetiere jeden Tag vor mich hin in der Klinik und es wird schlimmer statt besser, nehme 6 verschiedene Psychopharmaka und habe keine Hoffnung mehr. Ich denk oft an dich und wünsch dir das Beste. Verzweifelte Grüße, Juelie
Diagnosen: Persönlichkeitsstörungen, Ängste, schwere Depressionen
2005: Erstmals Psychiatrie 4 Monate wegen Ängsten und Depressionen, 40 mg Fluctin, 400 mg Quetiapin, stabil entlassen
2006: Reduktion, Psychiatrie, Medikation wie oben, zusätzlich Carbamazepin, stabil entlassen
2006: Carbamazepin abgesetzt, ok
2009: Reduktion, Psychiatrie, Fluctin greift nicht mehr nach Aufdosierung auf 60 mg, Umstellung auf 150 mg Trevilor und Lithium, stabil entlassen
2009: Lithium abgesetzt wegen heftigem Haarausfall und heftiger Psoriasis, ok
2012: Reduktion Trevilor auf 75 mg, Psychiatrie, Umstellung auf Cymbalta, greift nur mäßig, Umstellung auf Escitalopram 20 mg, greift nicht, zusätzlich 200 mg Lamotrigin, stabil entlassen
2012: Lamotrigin abgesetzt wegen Haarausfall, Psychiatrie, stabil entlassen, Medikation 20 mg Escitalopram und 200 mg Quetiapin
2013 - 2015: langsame Reduktion auf 10 mg Escitalopram und 100 mg Quetiapin, ok
2016: Absetzen von Escitalopram von 10 mg auf 0 mg in 6 Wochen, Psychiatrie, Escitalopram von 0 mg auf 20 mg, greift nicht mehr, Umstellung auf 30 mg Mirtazapin und Absetzen von Escitalopram von 20 mg auf 0 mg innerhalb von 4 Tagen in Psychiatrie (!!!), Erhöhung von Quetiapin von 100 mg auf 400 mg, nichts greift, zusätzlich Tavor 2 mg über 4 Monate lang, irgendwann Lamotrigin 50 mg dazu, ok
2017: Absetzen von Tavor, ok, Absetzen von Lamotrigin von 50 mg auf 0 mg wegen Haarausfalls, ok
2017 - 2018: Reduktion von Escitalopram von 10 mg auf 5 mg innerhalb von 6 Monaten, erst ok, dann plötzlich Krise, wahrscheinlich ausgelöst durch zu hohe Einnahme von Vitamin D
2018: Erhöhung von Escitalopram von 5 mg auf 10 mg, greift nicht mehr, zurück auf 5 mg
2018: Eindosierung von Lamotrigin von 0 mg auf 50 mg aus Verzweiflung
Ich weiß das alles leider nicht mehr so genau, deshalb sind alles ungefähre Angaben... Fast alle Reduktions- und Absetztversuche habe ich selbstständig unternommen... Bei jeder Reduktion waren die Entzugserscheinungen so heftig und schwer, dass bei jeder Krise ab 2006 Tavor zum Einsatz kam (0,5 - 2 mg pro Tag) teilweise wochenlang bzw. monatelang, Absetzen jeweils ohne Probleme
Aktuelle Medikation: 30 mg Mirtazapin, 300 mg Quetiapin, 5 mg Escitalopram, 50 mg Lamotrigin, 0,5 - 1,5 mg Tavor, absurd: Suizidgedanken durch Heftigkeit der Symptome trotz dieser Masse an Medikamenten, massiver Haarausfall, schmerzende Neuralgie von ein paar Zähne rechts oben

jueliekrie
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Re: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von jueliekrie » Freitag, 01.06.18, 19:43

Hallo, hier ein Horror-Update von mir, ich bin wirklich sehr verzweifelt, bin erneut in der Psychiatrie gelandet, es geht mir sehr schlecht und ich nehme nun 6 verschiedene Medikamente ein, Tavor wird entzogen, obwohl ich suizidal bin, Escitalopram 5 mg wurden abrupt abgesetzt und ich bin im Entzug von SSRI und Tavor. Es ist die Hölle auf Erden, es geht mir jetzt seit Januar sehr schlecht und es wird nicht besser. Hinzu gekommen ist vor allem Lyrica/Pregabalin, dessen Entzug wohl härter als der von Tavor sein soll. Ich weine, mein Leben ist kaputt, leer und sinnlos, ich bin schwer depressiv, kein Medikament greift mehr, mein Partner hat sich von mir getrennt. Es dauert nur Stunden, ein Psychopharmakon einzudosieren und Jahre, es wieder loszuwerden, wenn man es überhaupt schafft. Ich kann nicht mehr, habe keine Kraft mehr, will nicht mehr so leben, bin am Ende und so verzweifelt wie nie zuvor. Wann hört diese Hölle auf? Kann mir jemand helfen? Danke, liebe Grüße, Juelie
Diagnosen: Persönlichkeitsstörungen, Ängste, schwere Depressionen
2005: Erstmals Psychiatrie 4 Monate wegen Ängsten und Depressionen, 40 mg Fluctin, 400 mg Quetiapin, stabil entlassen
2006: Reduktion, Psychiatrie, Medikation wie oben, zusätzlich Carbamazepin, stabil entlassen
2006: Carbamazepin abgesetzt, ok
2009: Reduktion, Psychiatrie, Fluctin greift nicht mehr nach Aufdosierung auf 60 mg, Umstellung auf 150 mg Trevilor und Lithium, stabil entlassen
2009: Lithium abgesetzt wegen heftigem Haarausfall und heftiger Psoriasis, ok
2012: Reduktion Trevilor auf 75 mg, Psychiatrie, Umstellung auf Cymbalta, greift nur mäßig, Umstellung auf Escitalopram 20 mg, greift nicht, zusätzlich 200 mg Lamotrigin, stabil entlassen
2012: Lamotrigin abgesetzt wegen Haarausfall, Psychiatrie, stabil entlassen, Medikation 20 mg Escitalopram und 200 mg Quetiapin
2013 - 2015: langsame Reduktion auf 10 mg Escitalopram und 100 mg Quetiapin, ok
2016: Absetzen von Escitalopram von 10 mg auf 0 mg in 6 Wochen, Psychiatrie, Escitalopram von 0 mg auf 20 mg, greift nicht mehr, Umstellung auf 30 mg Mirtazapin und Absetzen von Escitalopram von 20 mg auf 0 mg innerhalb von 4 Tagen in Psychiatrie (!!!), Erhöhung von Quetiapin von 100 mg auf 400 mg, nichts greift, zusätzlich Tavor 2 mg über 4 Monate lang, irgendwann Lamotrigin 50 mg dazu, ok
2017: Absetzen von Tavor, ok, Absetzen von Lamotrigin von 50 mg auf 0 mg wegen Haarausfalls, ok
2017 - 2018: Reduktion von Escitalopram von 10 mg auf 5 mg innerhalb von 6 Monaten, erst ok, dann plötzlich Krise, wahrscheinlich ausgelöst durch zu hohe Einnahme von Vitamin D
2018: Erhöhung von Escitalopram von 5 mg auf 10 mg, greift nicht mehr, zurück auf 5 mg
2018: Eindosierung von Lamotrigin von 0 mg auf 50 mg aus Verzweiflung
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lollarossa
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Re: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von lollarossa » Freitag, 01.06.18, 19:59

Hallo Julie :roll:

Ich lese schon etwas länger bei dir mit.
Es tut mir leid, dass es gerade so unaushaltbar bei dir ist.
Zu den Medis kann ich dir leider nicht viel sagen, da kennen sich andere besser aus, aber
vielleicht lassen sich die neu dazu gekommenen Medis schneller absetzen, wenn du sie noch nicht allzu lange nimmst.


Ich wünsche dir schnellstmöglich ein Fenster, oder einen Augenblick, wo du wieder Hoffnung schöpfen kannst!

Mein letzter Partner hat sich auch in einer Zeit von mir getrennt, in der ich ziemliches Medi Chaos hatte und ich habe sehr lange gebraucht dies zu verarbeiten.

Ich sende dir Mal eine Umarmung :hug:

Herzliche Grüße, LOLLA
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jueliekrie
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Re: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von jueliekrie » Samstag, 02.06.18, 10:19

Liebe Lolla, vielen Dank für deine Antwort und deine Anteilnahme. Verzweifelte Grüße Juelie
Diagnosen: Persönlichkeitsstörungen, Ängste, schwere Depressionen
2005: Erstmals Psychiatrie 4 Monate wegen Ängsten und Depressionen, 40 mg Fluctin, 400 mg Quetiapin, stabil entlassen
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2009: Reduktion, Psychiatrie, Fluctin greift nicht mehr nach Aufdosierung auf 60 mg, Umstellung auf 150 mg Trevilor und Lithium, stabil entlassen
2009: Lithium abgesetzt wegen heftigem Haarausfall und heftiger Psoriasis, ok
2012: Reduktion Trevilor auf 75 mg, Psychiatrie, Umstellung auf Cymbalta, greift nur mäßig, Umstellung auf Escitalopram 20 mg, greift nicht, zusätzlich 200 mg Lamotrigin, stabil entlassen
2012: Lamotrigin abgesetzt wegen Haarausfall, Psychiatrie, stabil entlassen, Medikation 20 mg Escitalopram und 200 mg Quetiapin
2013 - 2015: langsame Reduktion auf 10 mg Escitalopram und 100 mg Quetiapin, ok
2016: Absetzen von Escitalopram von 10 mg auf 0 mg in 6 Wochen, Psychiatrie, Escitalopram von 0 mg auf 20 mg, greift nicht mehr, Umstellung auf 30 mg Mirtazapin und Absetzen von Escitalopram von 20 mg auf 0 mg innerhalb von 4 Tagen in Psychiatrie (!!!), Erhöhung von Quetiapin von 100 mg auf 400 mg, nichts greift, zusätzlich Tavor 2 mg über 4 Monate lang, irgendwann Lamotrigin 50 mg dazu, ok
2017: Absetzen von Tavor, ok, Absetzen von Lamotrigin von 50 mg auf 0 mg wegen Haarausfalls, ok
2017 - 2018: Reduktion von Escitalopram von 10 mg auf 5 mg innerhalb von 6 Monaten, erst ok, dann plötzlich Krise, wahrscheinlich ausgelöst durch zu hohe Einnahme von Vitamin D
2018: Erhöhung von Escitalopram von 5 mg auf 10 mg, greift nicht mehr, zurück auf 5 mg
2018: Eindosierung von Lamotrigin von 0 mg auf 50 mg aus Verzweiflung
Ich weiß das alles leider nicht mehr so genau, deshalb sind alles ungefähre Angaben... Fast alle Reduktions- und Absetztversuche habe ich selbstständig unternommen... Bei jeder Reduktion waren die Entzugserscheinungen so heftig und schwer, dass bei jeder Krise ab 2006 Tavor zum Einsatz kam (0,5 - 2 mg pro Tag) teilweise wochenlang bzw. monatelang, Absetzen jeweils ohne Probleme
Aktuelle Medikation: 30 mg Mirtazapin, 300 mg Quetiapin, 5 mg Escitalopram, 50 mg Lamotrigin, 0,5 - 1,5 mg Tavor, absurd: Suizidgedanken durch Heftigkeit der Symptome trotz dieser Masse an Medikamenten, massiver Haarausfall, schmerzende Neuralgie von ein paar Zähne rechts oben

Anikke
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Re: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von Anikke » Samstag, 02.06.18, 10:21

liebe juliekrie,
das ist wirklich schrecklich, wie es dir geht.
leider habe ich gar keine Idee, wie ich oder das forum dir helfen kann.
du hast dich aus sehr guten gründen für due Psychiatrie entschieden, und das war sehr richtig, denn du schreibt dass du sehr suizidal bist.
leider musst du mit dem Aufenthalt dort Medikamente einnehmen, d.h. "kooperieren". das ist der preis für die Sicherheit und die fürsorge, die du hier erhälst..
wenn du dich auf diesen Medikamenten irgendwie stabilisieren kannst, wirst du einen weg finden, sie ganz langsam und behutsam auszuschleichen.
ich finde es sehr traurig, dass du keine alternative zu haben scheint, und dass es in Deutschland keine medikamentenkritisvhe Psychiatrie gibt :(
ich denke an dich und wünsche dir alles gute.
liebe grüße anikke
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jueliekrie
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Re: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von jueliekrie » Samstag, 02.06.18, 11:01

Hallo liebe anikke, vielen Dank für deine liebe Worte. Leider kann ich mich nicht stabilisieren, es werden immer mehr Medikamente, die ich aus Verzweiflung auch teils selbst vorgeschlagen habe, und dann wird pausenlos erhöht, doch es wird immer schlimmer, nur noch suizidal, sie wollen weiter Tavor ausschleichen und ich bin der Meinung es geht nicht in meiner derzeitigen Verfassung, weil es jetzt schon lebensbedrohlich ist, die Suizidgedanken haben sich noch verstärkt. Gerade suche ich aus Verzweiflung nach einer anderen Lösung, wie z. B. EKT oder Ketamin, weil alles andere versagt und ich leihe Kraft mehr habe, diese Zustände mit wenig Tavor noch weiter auszuhalten. Die Ärzte sagen, es wird irgendwann besser, aber aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die SSRI-Absetzzustände nie von alleine besser geworden sind, selbst nach Monaten nicht. Ich weiß nicht, was man noch machen kann. Nur Tavor hilft. Bin jetzt auf 2 x 0,5 und es ist viel zu wenig. Habe zuhause noch 50 x Lorazepam 2,5 mg, doch wenn ich davon nehme, fliege ich aus der Klinik, sie machen ständig Urintests. Ich bin so verzweifelt, es ist so schlimm, ich weiß nicht mehr, was mein Hauptproblem ist, schwere Depression, SSRI Entzug oder Tavorentzug, ich glaube aber SSRI, denn damit fing es im Januar an, und jetzt kamen ja nochmal die letzten 5 mg Escitalopram abrupt raus, und der Tavor Entzug ist definitiv zu schnell: jede Woche 0,5 raus. Oh Gott, ich hab so Angst, dass das nicht mehr aufhört, in meinem Kopf rasen die Gedanken, alles widersprüchlich: welche Medikamente nehmen, wie umbringen, welche Klinik, welche Verfahren, in der Klinik bleiben oder abbrechen, Lorazepam zu Hause nehmen oder nicht, das alles rast immer wieder in meinem Kopf herum, schon zwanghaft. Ich will leben, aber SO nicht, es ist unerträglich und nur Tavor hilft im Moment. Lyrica ist seit gestern auf 3 x 75 mg erhöht, weiß nicht, ob ich es nehmen soll oder nicht, dazu kommt Mirtazapin 45 mg, Quetiapin 400 mg, Truxal 45 mg, Tavor 2 x 0,5 mg. Lamotrigin, das mal geholfen hat, ist jetzt raus. Mir kann nur noch Tavor oder ein Wunder oder ein Verfahren wie Ketamin oder EKT oder THS helfen, glaube ich, wenn es das nicht noch schlimmer macht, ich weiß es nicht. In der Klinik wurde in vier Wochen Tavor jeweils jede Woche um 0,5 mg reduziert, ist das zu schnell? Kommen die starken Symptome jetzt davon und hört das wieder auf? Oder kommen die Symptome vom Escitalopram? Oder beides? Was kann jetzt noch helfen? Ich schaffe gar nichts mehr, bin nur noch in unaushaltbaren Zuständen gefangen, Verzweiflung, Weinkrämpfe, Widersprüche, Gedankenraserei, soll ich 5 HTP probieren oder Tavor Entzug weiter machen oder Ketamin oder EKT oder THS oder sterben oder Lyrica weiter nehmen oder absetzen oder neues Antidepressivum dazu wie z. B. Amitriptylin? Ich habe starke Zahnschmerzen vom Druck auf die Zähne und Neuralgie und mir fallen wie wahnsinnig die Haare aus und ich weiß nicht von welchem Medikament oder vom abrupten Absetzen von Escitalopram, zusätzlich ist mein Leben leer und sinnlos und hoffnungslos und ich verkrafte den Verlust meines Partners nicht und habe ständig Bilder im Kopf, Erinnerungen und Neid auf ihn, auf alle gesunden Menschen, Druck im Körper, meine Leben geht verloren, ich verliere wertvolle Zeit, ich leide wie ein abgeschossenes Tier und es wird immer schlimmer, was kann jetzt noch helfen, ZEIT habe ich nicht mehr, ich brauch eine schnelle Akuthilfe, es geht nicht mehr. Bitte helft mir. Danke. Liebe Grüße Juelie
Diagnosen: Persönlichkeitsstörungen, Ängste, schwere Depressionen
2005: Erstmals Psychiatrie 4 Monate wegen Ängsten und Depressionen, 40 mg Fluctin, 400 mg Quetiapin, stabil entlassen
2006: Reduktion, Psychiatrie, Medikation wie oben, zusätzlich Carbamazepin, stabil entlassen
2006: Carbamazepin abgesetzt, ok
2009: Reduktion, Psychiatrie, Fluctin greift nicht mehr nach Aufdosierung auf 60 mg, Umstellung auf 150 mg Trevilor und Lithium, stabil entlassen
2009: Lithium abgesetzt wegen heftigem Haarausfall und heftiger Psoriasis, ok
2012: Reduktion Trevilor auf 75 mg, Psychiatrie, Umstellung auf Cymbalta, greift nur mäßig, Umstellung auf Escitalopram 20 mg, greift nicht, zusätzlich 200 mg Lamotrigin, stabil entlassen
2012: Lamotrigin abgesetzt wegen Haarausfall, Psychiatrie, stabil entlassen, Medikation 20 mg Escitalopram und 200 mg Quetiapin
2013 - 2015: langsame Reduktion auf 10 mg Escitalopram und 100 mg Quetiapin, ok
2016: Absetzen von Escitalopram von 10 mg auf 0 mg in 6 Wochen, Psychiatrie, Escitalopram von 0 mg auf 20 mg, greift nicht mehr, Umstellung auf 30 mg Mirtazapin und Absetzen von Escitalopram von 20 mg auf 0 mg innerhalb von 4 Tagen in Psychiatrie (!!!), Erhöhung von Quetiapin von 100 mg auf 400 mg, nichts greift, zusätzlich Tavor 2 mg über 4 Monate lang, irgendwann Lamotrigin 50 mg dazu, ok
2017: Absetzen von Tavor, ok, Absetzen von Lamotrigin von 50 mg auf 0 mg wegen Haarausfalls, ok
2017 - 2018: Reduktion von Escitalopram von 10 mg auf 5 mg innerhalb von 6 Monaten, erst ok, dann plötzlich Krise, wahrscheinlich ausgelöst durch zu hohe Einnahme von Vitamin D
2018: Erhöhung von Escitalopram von 5 mg auf 10 mg, greift nicht mehr, zurück auf 5 mg
2018: Eindosierung von Lamotrigin von 0 mg auf 50 mg aus Verzweiflung
Ich weiß das alles leider nicht mehr so genau, deshalb sind alles ungefähre Angaben... Fast alle Reduktions- und Absetztversuche habe ich selbstständig unternommen... Bei jeder Reduktion waren die Entzugserscheinungen so heftig und schwer, dass bei jeder Krise ab 2006 Tavor zum Einsatz kam (0,5 - 2 mg pro Tag) teilweise wochenlang bzw. monatelang, Absetzen jeweils ohne Probleme
Aktuelle Medikation: 30 mg Mirtazapin, 300 mg Quetiapin, 5 mg Escitalopram, 50 mg Lamotrigin, 0,5 - 1,5 mg Tavor, absurd: Suizidgedanken durch Heftigkeit der Symptome trotz dieser Masse an Medikamenten, massiver Haarausfall, schmerzende Neuralgie von ein paar Zähne rechts oben

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Re: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von gioia » Samstag, 02.06.18, 11:37

Hallo Julia

Wie schon einmal geschrieben: die Ärzte glauben an diese Medikamente und ignorieren die Probleme die sie machen.

Lyrika und Truxal ist jetzt noch zusätzlich drin. Wozu?

Würde auf keinen Fall noch weiter erhöhen!! Aber es ist dein Körper und deine Entscheidung!!

Ich glaube auch dass es vom SSRI kommt. Wenn du das ohnehin annimmst, dann lass dich nicht auf noch zusätzliche Medikamente ein.

Ich verstehe deine Verzweiflung wirklich, Juelie, aber leider sind diese Medikamente nicht die Lösung.
Versuch dich auf EINEN. Weg zu konzentrieren und der sollte als Ziel haben, die Medis runter statt rauf zufahren.

Ich weiß das klingt jetzt für dich nach einem unaushaltbarem langen Weg aber es ist trotzdem der richtige.
es tut mir echt leid, Juelie!!! halt durch!!!

Liebe Grüße :hug:
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Re: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von jueliekrie » Samstag, 02.06.18, 13:44

Hallo, also dieses hin und her entscheiden und zwanghaft grübeln ist meine Grundsymptomatik, die wird gerade immer schlimmer, weil es mir so schlecht geht, dass ich nur noch nach Hilfe und Möglichkeiten suche. Was ist mit EKT oder THS oder Ketamin? Lyrica wieder raus oder drin lassen? WAS TUN??? Es geht so nicht mehr, ich kann nicht mehr, ich vegetiere nur noch vor mich hin, jede Stunde des Tages eine Qual, wriß nicht mehr, was von was kommt, was tun? Was tun? Es ist unerträglich und ich hab so Angst das alles weiter durchzustehen - bis wann?? Wie lange noch?? Ich schaffe das nicht mehr, ich habe keine Kraft mehr, so schlimm war es noch nie, was soll ich denn jetzt bloß machen???????! Bitte helft mir. Juelie
Diagnosen: Persönlichkeitsstörungen, Ängste, schwere Depressionen
2005: Erstmals Psychiatrie 4 Monate wegen Ängsten und Depressionen, 40 mg Fluctin, 400 mg Quetiapin, stabil entlassen
2006: Reduktion, Psychiatrie, Medikation wie oben, zusätzlich Carbamazepin, stabil entlassen
2006: Carbamazepin abgesetzt, ok
2009: Reduktion, Psychiatrie, Fluctin greift nicht mehr nach Aufdosierung auf 60 mg, Umstellung auf 150 mg Trevilor und Lithium, stabil entlassen
2009: Lithium abgesetzt wegen heftigem Haarausfall und heftiger Psoriasis, ok
2012: Reduktion Trevilor auf 75 mg, Psychiatrie, Umstellung auf Cymbalta, greift nur mäßig, Umstellung auf Escitalopram 20 mg, greift nicht, zusätzlich 200 mg Lamotrigin, stabil entlassen
2012: Lamotrigin abgesetzt wegen Haarausfall, Psychiatrie, stabil entlassen, Medikation 20 mg Escitalopram und 200 mg Quetiapin
2013 - 2015: langsame Reduktion auf 10 mg Escitalopram und 100 mg Quetiapin, ok
2016: Absetzen von Escitalopram von 10 mg auf 0 mg in 6 Wochen, Psychiatrie, Escitalopram von 0 mg auf 20 mg, greift nicht mehr, Umstellung auf 30 mg Mirtazapin und Absetzen von Escitalopram von 20 mg auf 0 mg innerhalb von 4 Tagen in Psychiatrie (!!!), Erhöhung von Quetiapin von 100 mg auf 400 mg, nichts greift, zusätzlich Tavor 2 mg über 4 Monate lang, irgendwann Lamotrigin 50 mg dazu, ok
2017: Absetzen von Tavor, ok, Absetzen von Lamotrigin von 50 mg auf 0 mg wegen Haarausfalls, ok
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Re: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von padma » Samstag, 02.06.18, 17:26

liebe Julia, :)

es ist erschütternd, wie schlecht es dir geht. :hug:
Die Ärzte sagen, es wird irgendwann besser, aber aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die SSRI-Absetzzustände nie von alleine besser geworden sind, selbst nach Monaten nicht.
SSRI Entzugssyndrome bessern sich mit der Zeit, wenn man nicht weiter eingreift.
Unseren Erfahrungen nach ist es nicht hilfreich, mit immer mehr Psychopharmaka zu experimentieren, weil dies die Situation verschlimmert.

Du hast in der Klinik darauf natürlich nur begrenzt Einfluss. Du könntest sie darum bitten, jetzt nichts weiteres mehr auszuprobieren.

Je mehr du sagst, dass du es nicht aushalten kannst und dass sie was tun sollen, umso mehr werden sie herumexperimentieren.
Was ist mit EKT oder THS oder Ketamin?
Das wären weitere massive Eingriffe. Dies alles kann kein Entzugssyndrom heilen. Ich verstehe, dass du aus deiner Verzweiflung heraus, alles probieren möchtest. Ich denke jedoch, dass du damit alles noch verschlimmern würdest.

Der Tavorentzug ist natürlich zu schnell, aber darauf hast du keinen Einfluss.

Bei dem Ausmaß an Suizidalität und dem Durcheinander in deinem Kopf bzgl. Medikamente, kann ich mir nicht vorstellen, dass du zu Hause zurecht kämest.

Es braucht jetzt v.a. Zeit und Ruhe, damit es wieder besser werden kann.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von jueliekrie » Samstag, 02.06.18, 17:37

Danke liebe padma. Ich halte es dennoch nicht mehr aus und hab Angst, dass ich irgendwann nicht mehr kann, und ich bin kurz davor, heute zuhause und gar nicht aufgestanden und nichts gegessen und statt dessen doppelte Menge Tavor eingenommen wie in der Klinik angeordnet. Sie nehmen mich nicht ernst wenn ich sage dass ich nicht mehr kann und Suizidgedanken habe, ich fühle mich dort nicht aufgehoben und weine den ganzen Tag und bin in unaushaltbaren Zuständen. SSRI Entzug oder Tavor Entzug, keine Ahnung. Ich MUSS einfach etwas von diesen anderen Sachen probieren, das sind wenigstens keine Psychopharmaka und vielleicht bringt es ja doch was, keine Ahnung, und ich kann Lyrica und Truxal und Tavor dadurch loswerden. Dafür müsste ich allerdings die Klinik wechseln. Ich weiß es auch nicht und meine Meinung ändert sich stündlich. Dir vielen Dank. Liebe Grüße Juelie
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Re: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von jueliekrie » Samstag, 02.06.18, 17:45

Was ist mit Hypnose??? Kann das vielleicht helfen???
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Re: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von gioia » Samstag, 02.06.18, 18:31

Hallo Julie

was sind 'andere Sachen' ??
Lieber Gruß
Gioia
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Re: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 03.06.18, 16:43

Hallo Juelie,

es tut mir so leid, dass es dir so schlecht geht.
:hug:

Ich gehe leider auch davon aus, dass du durch die vielen und wechselhaft eingenommenen Medikamente an einem extrem gestressten ZNS leidest.
Das ist kein psychisches, sondern ein physiologisches Problem, auch dann, wenn es sich psychisch auswirkt.

Deshalb bin ich persönlich sehr skeptisch, dass die von dir erwähnten Therapien helfen, mal ganz unabhängig davon, ob sie das überhaupt tun.

Wenn du dich trotzdem informieren möchtest, haben wir hier einen Thread zur Hypnosetherapie.

viewtopic.php?f=4&t=6403&p=247496&hilit=Hypnose#p247496

LG Ute
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Re: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von jueliekrie » Sonntag, 03.06.18, 19:01

Hallo ululu, danke für deine Nachricht. Ja, irgendwie korrekt. Es hilft gar nichts. Aber es muss doch etwas geben, es gibt doch immer eine Lösung im Leben sagt man. Ich bin einfach nur noch verzweifelt, bestürzt, erschreckt, geschockt über das alles. Ein Medikamentenberg und keine Hilfe und ich verliere massenweise Haare und weiß nicht woher es kommt. Das alles ist menschenunwürdig. Ich weine immer, wenn es um Tierquälerei geht, das geht mir total nah und ich träum dann nachts davon und irgendwelche schlimmen Bilder lassen mich nie mehr los. Aber sie dürfen dann sterben und das Leid für sie hat ein Ende. Unseres nicht und es gibt keine Lösung und keinen Weg und keine Möglichkeit und keine Linderung. Ich kann das nicht begreifen. Traurige Grüße vom Juelie
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Re: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von padma » Montag, 04.06.18, 12:52

liebe Juelie, :)

es gibt eine Lösung und die heisst, nicht weiter eingreifen und dem ZNS die Zeit zu geben, die es braucht zu heilen.

Ich verstehe, dass du dir etwas wünscht, das man einnehmen könnte oder das von aussen eingreift und die Symptome weg macht. Doch leider gibt es sowas nicht.

Die gute Nachricht ist, dass es besser werden wird, weil das ZNS sich selbst heilen kann. Auch wenn du dir das aktuell nicht vorstellen kannst.

Vielleicht machen diese Texte dir Mut viewtopic.php?f=50&t=10989

Auch wenn es sich für dich falsch anfühlt, versuche dir immer wieder zu sagen : "ich werde wieder heilen", " Andere, denen es genauso schlecht ging, haben sich wieder erholt, ich werde mich auch wieder erholen"

Ich schicke dir ein ganz dickes Mutmach - Paket :fly: :group:

liebe Grüsse,
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Re: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von jueliekrie » Dienstag, 05.06.18, 18:09

Danke liebe padma, ich versuche es, jeden Tag aufs Neue, und jeden Tag ist es grad grausam. Doch jenseits der Tabletten und Entzüge steht mein verkorkstes Leben, meine kaputte Beziehung, mein Leben leer, nicht füllbar, kein Inhalt, keine Ziele, keine Entscheidungsfähigkeit, Trennungsschmerz ohne Ende, hört nicht auf, das alles hat ja mit den Tabletten nichts zu tun. Depression und Grübelzwang, übelste Mischung, vielleicht noch Borderline, das alles bleibt, falls ich "heile". Hoffnungslosigkeit, ich wriß nicht mehr, ob mein Leben so schrecklich ist, weil ich depressiv bin oder ob ich depressiv bin, weil mein Leben so schrecklich ist. Und jetzt ist Sommer, es ist warm, es ist hell, was, wenn der nächste Winter da ist? Von Oktober bis März wie tot, eingefroren, gefangen, depressiv, lethargisch, leer, traurig, einsam. Oh ich denke jeden Tag ich bin dem Leben einfach nicht gewachsen, das ist schon so lange so, mein Partner holte mich heraus aus diesem leeren Leben und jetzt ist er weg, ich komme einfach nicht damit klar. Ich verliere gerade meine Haare von irgendeinem Medikament, weiß nicht von welchem, es ist nur noch schrecklich. Hab trotzdem vielen lieben Dank für Deine aufbauenden Worte. Verzweifelte Grüße, Juelie
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Re: Escitalopram u.a. / keine Stabilität mehr

Beitrag von padma » Dienstag, 05.06.18, 18:33

liebe Juelie, :)

du kannst dein Leben mit Sinn fühlen, wenn es dir wieder besser geht. Ein Leben ist nie auf immer verkorkst, Schritt für Schritt kann man sich wieder hoch arbeiten.

Selbst Menschen, die in der "Gosse" gelandet sind, haben das geschafft.
Es geht sicher nicht von heute auf morgen, aber es geht.

Ein Teil deiner derzeitigen Hoffnungslosigkeit liegt, denke ich, an deiner aktuellen Situation und dem Chaos im ZNS.

Genau so, wie eine Spirale sich immer weiter nach unten drehen kann, kann sie sich auch stetig wieder nach oben drehen.

Du hast sicherlich Resourcen in dir, auf denen du aufbauen kannst. Auch wenn du aktuell keinen Zugang dazu hast.

liebe Grüsse,
padma
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor padma für den Beitrag (Insgesamt 5):
Ululu 69Kaenguru70GwengioiaJamie
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.07.2018: 0,2 mg :schnecke:


Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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