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lauti: Schlafstörungen von Pipamperon

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lauti
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lauti: Schlafstörungen von Pipamperon

Beitrag von lauti » Dienstag, 20.03.18, 19:27

Was macht man gegen Durchschlafstörungen beim langsamen Absetzen von Pipamperon? Ich bin bei 3,4 mg. Jede kleinste Änderung bewirkt noch mehr Durchschlafstörungen. Nehme das Medikament seit 03.01.2018. Wollte es nach ca.10 Tagen 20mg schnell wieder absetzen. Ging nicht! Bin aus Unkenntnis bei 4,5mg hängen geblieben und die "Nebenwirkungen werden zur Hauptwirkung. Die Tagesmüdigkeit und Benommenheit nach jedem Essen. Zum Teil sehr stark, sodass Unternehmungen ausgeschlossen sind.
Nachts etwas Pipamperon und etwas Baldrian, um überhaupt etwas weiter schlafen zu können. Dazu ist seit einer Woche kein Auto fahren bzw. mitfahren mehr möglich! Die augen werden so stark gereizt, dass beim Hinsehen unerträgliche Unruhe entsteht.
Hat jemand Erfahrungen? Was hilft?- außer langsam abzusetzen.
Zuletzt geändert von Gwen am Freitag, 22.06.18, 15:49, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Name im Titel ergänzt zur besseren Übersichtlichkeit im Forum

baigelos
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Re: Schlafstörungen von Pipamperon

Beitrag von baigelos » Donnerstag, 22.03.18, 21:24

Ich habe leider keinen Tipp parat, hänge mich aber interessiert an den Thread ran . :hug:
Fibromyalgiesymptomatik mit starken Schmerzen und extremen Schlafproblemen.
Medikation:

40mg Citalopram 1-0-0
20 mg Pimpaperon 0-0-1
100 mg Doxepin 0-0-1
7,5 mg Zopiclon 0-0-1

Bei Bedarf:
1mg Tavor

Katharina
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Re: Schlafstörungen von Pipamperon

Beitrag von Katharina » Donnerstag, 22.03.18, 22:03

:group: Guten Abend, liebe Lauti ! :group:

Ich lese mich in deinen Beschreibungen des Absetzens wieder

und ich glaube inzwischen
es darf niemals zu schnell gehen

es ist eine große Geduld Übung


ich habe manchmal versucht zu schnell
mit den Gedanken
dann ist das Thema endlich vom Tisch

zu schnell geht nicht
bei mir nicht und vielen anderen auch nicht gut

zu schnell geht bei mir rückwärts
beziehungsweise die Absetze Effekte werden zu stark

der Körper das Nervensystem
kommt nicht so schnell in seinem Gesundung Prozess hinterher
so wie wir dachten
es sei gut abzusetzen

ich habe das ausschließlich hier lernen und umsetzen können
ich muss auch immer wieder in mich hinein horchen
und eventuell eine kleine Zeit innerhalb eines AbsetztSchrittes verweilen

hier wirst du viele Informationen finden

ließ nicht zu viel auf einmal
lies vor allem nicht, was dich nicht erschreckt
Es ist viel wenn man neu hinzu kommt

ein bisschen Stück für Stück

ein wenig Zeit dann werden weitere Überlegungen für dich zu lesen sein
hier in deinen thread
in deinem Schreibbereich

bleib dran bleib dabei :hug:

alles Gute Katharina
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Re: Schlafstörungen von Pipamperon

Beitrag von Katharina » Donnerstag, 22.03.18, 22:06

Liebe Lauti,

Eine Signatur ist zur gemeinsamen Überlegungen wichtig

Alle Medikamente wenn möglich
Name des Wirkstoffes,
Seit wann
Wieviel

Welche Absetzschritte
in welchen Schritten/ Geschwindigkeit

Nimm Dir Zeit.


Gute Nacht,

Katharina
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Re: Schlafstörungen von Pipamperon

Beitrag von Jamie » Freitag, 23.03.18, 10:51

Hallo lauti, :)

weswegen hast du das Pipamperon verordnet bekommen?
Und nimmst du es nur abends oder auch tagsüber?

Das Pipamperon hat einen stark sedierenden Effekt; du leidest unter dessen erwünschter Hauptwirkung, die bei dir zur Nebenwirkung umschlägt, denn natürlich ist es nicht Sinn der Sache untertags so müde und matschig zu sein, dass man kaum noch seinen Alltag auf die Reihe bekommt.
Ich habe im Beipackzettel geschaut; Augenprobleme sind da auch aufgeführt.

Wieviel mg sind deine genannten ml? Mit ml-Angaben können wir hier nicht so viel anfangen.

Grüße und willkommen im Forum :)

Jamie
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Re: Schlafstörungen von Pipamperon

Beitrag von lauti » Freitag, 23.03.18, 19:55

Meine Absetzung seit dem 01.03.: 4,2 / 4,2 /4,2 / 4,1 / 4,1 / 4,1 / 4,15 / 4,0 / 3,9 / 3,8 / 3,7 / 3,56 /3,56 /3,55 3,52 /3,52 / 3,46 / 3,48 / 3,44 / 3,32 / 3,28 / 3,2 /3,16 heute NAcht will ich 3,1 mg nehmen. Das entspricht 7,75 ml. Alles mit einer kleinen Pipette möglich. Ich weiß, ich setz mich unter Druck- aber ich möchte die Droge aus meinem Korper verbannen. Der Benommenheitsschwindel und die Tagesmüdigkeit nach etwa 1-2 Stunden einer Esseneinnahme sind mitunter so heftig, dass ich mich eigendlich hinlegen möchte. Ohne Mittagsschlaf von ca. 30 Min. geht garnichts mehr. Mache ich aber schon seit Jahren. Warum ist das so??? Mein Problem - trotzdem ich in kleinen Schritten absetze ist gegenwärtig, dass die Nacht gegen 2.30 -3.30 zu Ende (nach 4,5 Stunden)ist. Ohne weitere kleine Sedierung wäre kaum ein zeitweises Einnicken möglich. Jede Nacht das gleiche Spiel.
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Re: Schlafstörungen von Pipamperon

Beitrag von lauti » Freitag, 23.03.18, 20:13

Zunächst vielen Dank für eure Beiträge. Ich nehme das Medikament gegen 21.30 Uhr und gehe gegenwärtig gegen 22.00 ins Bett. In der Nacht träufle ich mir etwas Pipamperon auf dem Finger. Es ist ca. 0,01mg und eher weniger. Dazu Spuren vom Baldriandragee oder und BaldrianTee mit Hopfen. Viele werden denken, so auch viele Ärzte, die Menge ist ja kaum der Rede wert. Leider hat es aber - je länger ich es einnehme, diese fatalen Wirkungen. Nicht jeder Tag ist gleich. Was kann und sollte ich verändern? Würden Zusatzstoffe, z.um Beispiel Vitamin B komplex helfen?
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Re: Schlafstörungen von Pipamperon

Beitrag von Katharina » Freitag, 23.03.18, 21:52

Liebe Lauti !

Aus meiner Erfahrung:
Nichts von aussen hinzu fügen, zumindest rebelliert bei mir alles danach.

Ich habe oft gedacht, mir reicht's und schneller abgesetzt.
Ich hatte einfach die Nase voll gestrichen, dann die lange Zeit vor Augen, endlos.
Ich habe es probiert.
Es ging immer schief, immer.

Das Absetzsymptom wurde enorm.

Ich konnte mich beruhigen, in den ich mit banal sagte, der Körper /ZNS
hat keine Kalender-Richtwerte.

Er muss Schritt halten können.

Ich bleibe wenn es zu extrem wird,
konstant.

Nie wieder weniger als vorgesehen,
Für mich selbstverständlich, nie mehr.

Nie wieder Absetz - Sprünge.

Umso mehr ich ausprobiert habe, umso größer die konfuse chaotische Körper Reaktion plus die der Psyche.

Ich weiss nicht wie Du lebst, was Du an Entlastungen organisieren kannst.

Ich hättee es nicht gedacht, es könnte sein dass ich evtl für eine kurze Zeit Hilfe im Haushalt, Post und das alltägliche Zeugs.
Nun endlich sage ich mir, bin ich den blöd?

Weshalb muss ich mich so unter Druck halten, wenn Hilfen - in meinem Fall, ich Frage in der nächsten Woche wie es darum steht
wenn andere Menschen zb nach Operationen selbstverständlich Hikfe beantragen.

Ich nicht, ich dachte, naja wann hat jemand das hier mit der Absetz - Symptomatik
geglaubt, das war schwiegig.

Heute immernoch beim Absetzen, besser Ausschleichen

- das Icon gibt es hier nicht umsonst, als Trost: :schnecke: ! :hug:

sag ich mir wsrum soll ich das alleine schaffen.

Kannst Du es einrichten, das Du schlafen kannst, wenn Den Körper es braucht und andere Bereiche ent-'stressen' ?

Ich bin bis hier nur zurecht gekommen, immer wieder neue Kompromisse ein zugehen.

Bei mir klappt es sonst nicht.

Es hat mir geholfen gut zu verstehen und mich immer wieder daran zu erinnern, etwas, was von aussen gern bestritten wird

Dies ist ernst, wichtig, nicht leicht
aber
extrem gewinnbringend, es lohnt sich,
dies los zu werden.

Ich habe die positive Erfahrung mit dem Antidepressiva gemacht und hinter mich gebracht
und bemerke neue, wie es mir in vielen Bereichen besser geht
wenn auch zugleich die Anstrengung da ist.

:sports: :hug: :group:

Grüße,
Katharina
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Re: Schlafstörungen von Pipamperon

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 24.03.18, 14:31

Hallo lauti,

auch von mir noch herzlich willkommen im Forum.

Ich lasse dir zuerst mal Informationen zum Einlesen da.

viewtopic.php?f=32&t=12884

Was ich dir aber auf jeden Fall schonmal sagen kann, ist, dass du zu schnell vorgehen mit dem Absetzen.
Deine Schritte sind zwar sehr klein, aber du änderst die Dosis zu schnell, so hat dein ZNS keine Chance sich anzupassen und Absetzerscheinungen kumulieren.

Wir raten hier dazu 10 % alle vier bis sechs Wochen abzusetzen, um Absetzerscheinungen, wie zum Beispiel Schlafstörungen, möglichst gering zu halten.
Das ist aber alles im o.g. Link genauer erklärt. :)

LG Ute
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Re: Schlafstörungen von Pipamperon

Beitrag von lauti » Samstag, 07.04.18, 19:24

Gibt es keinen, der Erfahrungen mit dem Absetzen von Pipamperon hat?

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Re: Schlafstörungen von Pipamperon

Beitrag von Murmeline » Sonntag, 08.04.18, 8:03

Hallo Lauti,

Du kannst den Wirkstoff oben rechts in die Suchfunktion eingeben, dass findest du Erfahrungswerte und kannst auf andere Betroffene zugehen und sie anschreiben.
Es ist wichtig, selbst aktiv zu werden, denn nicht alle lesen quer und melden sich bei einem, die meisten reagieren aber, wenn man sie zum Austausch in ihren eigenen Threads anschreibt.

Du kannst auch mal in Forumsbereich Neuroleptika Absetzen immer die ersten Beiträge eines Threads lesen, ob du jemanden mit einer ähnlichen Geschichte entdeckst. Es muss nicht unbedingt das genau gleiche Medikament sein, man kann auch auf Erfahrungswerten mit anderen Neuroleptika etwas anfangen.

Grüße, Murmeline
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: Schlafstörungen von Pipamperon

Beitrag von TBiene » Dienstag, 17.04.18, 9:47

Hallo lauti,
ich bin jetzt auch dabei, das Pipamperon nachts auszuschleichen in kleinen Reduktionsschritten, da ich seit einiger Zeit abends immer von selbst einschlafe und Mitten in der Nacht noch 40mg reinzuballern mir viel zu viel erscheint. Was ich aber nicht ganz verstehe, dass nach deiner Berechnung 3,1mg 7,75ml entspricht. Nimmst du den Saft? Bei dem, den ich zu Hause habe steht drauf, dass 1ml 4mg Pipamperon entspricht?

Viele Grüße
Biene
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2017
-Mitte Juni 2017 Einlieferung Klinik wg. Panikattacke--> Tavor 1 mg
-Mitte Juni - Mitte August 1mg Tavor, jeweils 0,5 tagsüber und 0,5 am Abend, dazwischen Versuche Trimipramin, Mirtazapin und Escitalopram einzuschleichen. Gescheitert, da Todesvisionen und durchgedreht
-Mitte August Tagesklinikaufenthalt mit 5mg Diazepam zur Nacht, ausgeschlichen mit 40mg Pipamperon zur Nacht statt Diazepam, erst alle 2 Tage, dann 2 Tage die Woche, dann 0 und tagsüber 60 - 80mg Pipamperon
-seit Mitte Oktober 900mg Johanniskraut am Morgen, 30mg Pipamperon über den Tag verteilt nach Bedarf und zum Schlafen 40mg. Johanniskraut zwischenzeitlich abgesetzt.
-seit Mitte/Ende November 30mg Pipamperon über den Tag verteilt bei Bedarf und zum Schlafen 25mg Valdoxan und 20mg Pipamperon, seit 11.12. 10mg Pipamperon
2018:
seit 10.1. 8mg Pipamperon am Abend
13.1. Klinikbesuch, weil nicht mehr ausgehalten. Haben angeordnet Pipamperon 20-20-20-40mg, da es doch "geholfen" hat. Habe ich 2 Tage gemacht, war aber ein großer Fehler.
10.2. mittlerweile nur noch abends 40mg Pipamperon und seit 2 Wochen erneut in Klinik, diesmal stationär
seit Feb. Venlafaxin eingeschlichen über 4 Wochen auf 150mg morgens
11.4. 150mg Venlafaxin morgens, Reduzierung Pipamperon abends auf 36mg; wieder mehrere Töne im Kopf durchgehend, außerdem verschwommenes Sehen, ab und zu Schläfenschmerzen, Zuckungen am Körper
09.05. Venla gleichbleibend, Reduzierung Pipamperon abends auf 32mg; Gehirnbrennen ab und zu, mehrere Töne weiterhin durchgehend,außerdem verschwommenes Sehen, ab und zu Schläfenschmerzen, Zuckungen am Körper, vor dem Schlafengehen rote Schatten bei Augen schließen, manchmal komplett weiß sehen bei geschlossenen Augen, Kopfrauschen
01.06. Venla gleichbleibend, Reduzierung Pipamperon, aktuell 28mg, da exaktes Abmessen im Messbecher nicht möglich. Schmerzen größtenteils weg, verschwommenes Sehen, Zuckungen am Körper weniger, mehrere Töne weiterhin durchgehend, Kopfrauschen, ab und zu verschiedene „Effekte“ beim Augen schließen, keine Gedanken vorhanden, ziemlich verzweifelt und kraftlos
11.06. Venla gleichbleibend, Reduzierung Pipamperon, aktuell exakt 24mg. Schmerzen größtenteils weg, verschwommenes Sehen, Zuckungen am Körper weniger, mehrere Töne weiterhin durchgehend, aber massiver, Kopfrauschen. Keine Gedanken vorhanden

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Re: Schlafstörungen von Pipamperon

Beitrag von lauti » Mittwoch, 20.06.18, 21:37

Hallo,
wollte mal wieder berichten.
zunächst eine Berichtigung 3,1 mg entspricht natürlich 0,775ml flüssiges Pipamperon. Um ordentlich abzusetzen zu können, benötigt man schon eine 1 ml Pipette. Es ist mir bis heute "gelungen" bis auf 0,03 ml = 0,12 mg abzusetzen. Ja - mit Durchschlafstörungen unterschiedlicher Stärke.
Mein allgemeiner Schlaf -Bio-Rhythmus beträgt 5,5 h. Das heist, von 22.30 bis ca. 4.10 Uhr. Je nach Absetzung. Nach dieser Zeit "benötige" ich ein "Weiterschlafhilfe". Ich nehme jetzt nur noch ein Krümel von einem Baldrian-Dragee. Kann damit oftmals nach ca. 45 min. wieder weiter Träumen oder Dösen. Oftmals immer wieder mit Unterbrechungen.
Ein weiteres Problem ist aber nach wie vor, dass ich nach einer Esseneinnahme und vorallem nach einer Flüssigkeitszufuhr (Tee oder Wasser) eine zunehmende Benommenheit verspüre, die insbesondere am Nachmittag sehr nachhaltig wirkt.
Ursache Pipamperon? Kann jemand ähnliches berichten?
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escargot
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Re: lauti: Schlafstörungen von Pipamperon

Beitrag von escargot » Samstag, 23.06.18, 23:12

Hallo lauti,

hast du mal Magnesium zum Schlafen probiert? Das mag vielleicht ein wenig seltsam erstmal klingen, aber mir und einer Freundin noch hilft es und Mg ist vielfältig. Die muskelentspannende Wirkung von Magnesium und dessen direkter oder indirekter Einfluss auf die Hormone Cortisol, Melatonin und Serotonin bewirken die positive Veränderung des Schlafes.
Es muss aber relativ hoch dosiert sein. Ich nehme 800 mg am Tag und abends noch 2 X Passionsblume (á 425 mg). Es gibt auf Amazon auch Magnesiumflakes zu kaufen. Falls du eine Badewanne hast, kannst du die darin auflösen und ein bis zweimal die Woche ein Bad darin nehmen.

Einen Versuch ist es vielleicht wert?

Pipamperon hatte ich auch mal, aber Synkopen davon bekommen. Aber wohl auch gigantisch zu hoch dosiert damals (100 mg).

Liebe Grüße
escargot
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DIAGNOSEN
02.2014-12.2016 Paranoid-halluzinatorische Schizophrenie
01.2017-heute schizoaffektive Störung
05.2017-Schizophrenes Residuum

MEDIKATION
=> Bedarf max. 2 mg Tavor! (selten)

Täglich :
Olanzapin 0,8 mg, Risperdal 2 mg, Tavor 1 mg
800 mg Magnesium
2 X 425 mg Passionsblume
Vitamin B12
....
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01.12. 0,8 mg Olanzapin, 2 mg R, 1 mg T
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Re: lauti: Schlafstörungen von Pipamperon

Beitrag von Jamie » Sonntag, 24.06.18, 12:49

Hallo lauti, :)
Ein weiteres Problem ist aber nach wie vor, dass ich nach einer Esseneinnahme und vorallem nach einer Flüssigkeitszufuhr (Tee oder Wasser) eine zunehmende Benommenheit verspüre, die insbesondere am Nachmittag sehr nachhaltig wirkt.
Ursache Pipamperon? Kann jemand ähnliches berichten?
also von Benommenheit nach dem Essen habe ich hier schon öfters gelesen, aber dass das durch Wasser und Tee ausgelöst wird, hab ich bislang so noch nicht gelesen.
Da frage ich mich natürlich - was ist das für ein Wasser und was für einen Tee trinkst du?

Trinkst du denn große Mengen auf einmal? Wäre es vielleicht mal einen Versuch wert den Flüssigkeitskonsum stärker über den Tag zu verteilen? Trinkst du morgens genug?

Viele Grüße
Jamie
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Re: lauti: Schlafstörungen von Pipamperon

Beitrag von lauti » Montag, 25.06.18, 20:59

Hallo Jamie,
ich trinke natürliches klares Wasser -ohne Kohlensäure, Fencheltee bzw. sehr wenig Pfefferminztee. Maximal eine halbe Tasse bzw. einige Schluck Wasser. Morgens trinke ich eine Tasse Tee und ein paar Schluck Wasser.

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