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Johanni: Fluoxetin und Quetiapin absetzen

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Johanni: Fluoxetin und Quetiapin absetzen

Beitrag von Johanni » Donnerstag, 22.03.18, 11:42

Hallo zusammen,

ich bin verzweifelt!! Ich bin 22 Jahre alt und nehme seit ich 16 bin AD. Die letzten Jahre waren es morgens Fluoxetin 20 mg und Elontril 150 mg und abends 50 mg Quetiapin (=Seroquel) retard.

Letztes Jahr habe ich es geschafft Elontril erfolgreich abzusetzen.
Jetzt setze ich gerade Fluoxetin ab.

Frage 1: Fluoxetin setze ich wie folgt ab: meine Ausgangsdosis waren 20 mg und ich habe alle vier Wochen um 5 mg reduziert. Aktuell bin ich seit einer Woche bei einer viertel Tablette also 5 mg. Kann ich von den 5 mg dann nach vier Wochen komplett auf 0 mg? Bisher hatte ich keine Probleme mit der Reduktion - mache mir allerdings etwas Sorgen wegen der langen Halbwertszeit von Fluoxetin. Wenn ich von 5 mg auf 0 mg gehe wie lange dauert es bis das Medikament komplett aus dem Körper ist?

Frage 2: Ich habe so schrecklich viel zugenommen (ca. 20 kg) Ob es nur von den Tabletten kommt weis ich allerdings nicht. Habe mit meinen Kollegínnen zwei Wochen lang total auf Ernährung und Bewegung geachtet. ALLE hatten abgenommen nach den zwei Wochen nur bei mir stand noch mehr auf der Wage als zuvor. Das ist mir einfach nur noch peinlich . Ich war wirklich mal ein hübsches Mädchen und jetzt stehe ich vor meinem Schrank und überlege was ich anziehen kann damit man meinen Bauch nicht sieht. Das macht mich so unendlich traurig. Kann es sein dass die Kilos von selbst wieder purzeln wenn ich komplett ohne Tabletten bin?

Frage 3: Ich möchte zeitnah Quetiapin retard absetzten. Natürlich in Abspreache mit meiner Neurologin. Wie kann man da am Besten vorgehen? Ich habe große Angst davor, da ich weiß dass ich stark von dem Medikament abhängig bin. Ich habe es vor kurzem mal eine Nacht vergessen und habe quasi nicht geschlafen. Ich bin dann todmüde aber finde nicht in den Schlaf und wenn dann ist er nur so ein Dösen. Wie kann man Quetiapin am besten absetzen? Ich gehe mal davon aus man muss auf die nicht retardierten Tabletten umsteigen um dann zu reduzieren. Wann ist das Medikament komplett aus dem Körper?

Frage 4: Ich habe wirklich stark zugenommen und wiege jetzt bei einer Größe von 1,65 Meter stolze 80 Kg... Hat jemand schon mal Tabletten zur Gewichtsrduktion verschrieben bekommen? Ich weiß, dass das sicher auch nicht die Lösung ist aber ich kann nicht mehr. Ich habe alles gegeben und nehme immer mehr zu.



Vielen lieben Dank an alle die sich bis hier unten gekämpft haben!!
Zuletzt geändert von LinLina am Sonntag, 22.07.18, 7:11, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Titel ergänzt
ab 2011 schwere Depression - aus Angst, dass Abi (damals 11.Klasse) nicht zu schaffen damals mein erstes Antidepressiva bekommen (ohne Aufklärung - vom Hausarzt - mit 16 !!) . Damals Venlafaxin

ab Ende 2011 extreme Schlafstörungen: verschiedene Tabletten mit der Neurologin durchprobiert (Zopiclon, Oppipramol) bei Quetiapin 50 mg retard geblieben.

2013: Abitur , danach Aufenthalt in einer psychosomatischen Tagesklinik. Dort wegen Gewichtszunahme von Venlafaxin auf Fluoxetin (20 mg) umgestellt.

2014: Beginn der Ausbildung - wegen fehlendem Antrieb Elontril 150 mg von der Neurologin dazu bekommen.

______________________________________________________________________________________________
2017: Seit Beginn der Medikamenteneinnahme 20 kg zugenommen - jetzt ist Schluss ! :evil:

05/2018: In Absprache mit der Neurologin Elontril ausgeschlichen - ohne Probleme.

01/2018: In Absprache mit der Neurologin Fluoxetin angefangen auszuschleichen 20 mg - 15 mg - 10 mg

ab 12.03.2018: 5 mg Fluoxetin

ab Anfang 03/2018: In Absprache mit der Neurologin Quetiapin ausgeschlichen 50 mg retard - 25 mg - 12,5 mg - 6,25 mg

ab 11.05.2018: 0 mg Seroquel

ab 19.06.2018: 2,5 mg Fluoxetin

ab 19.07.2018: 0 mg Fluxoxetin

ab 24.07.2018: 2 mg (= 1 Tropfen) Amitryptillin

Eva
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Re: Fragen über Fragen ...

Beitrag von Eva » Donnerstag, 22.03.18, 12:03

Hallo und willkommen im Forum. :)

Nur kurz zum Gewichtsproblem, zu Deinen anderen Fragen wissen andere hier mehr als ich. :whistle:

Deine Zunahme liegt direkt oder indirekt mit ziemlicher Sicherheit an den Medikamenten. Ich kann mir vorstellen, wie unglücklich Du darüber bist, glaube aber schon, dass Du gute Chancen hast, es nach dem Absetzen wieder loszuwerden. Tabletten zur Gewichtsabnahme sind nicht zu empfehlen, sie machen auch abhängig - psychisch oder zumindest in der Form, dass Du sie ständig weiter nehmen musst - und ich habe auch noch nie gehört, dass sie auf Dauer oder überhaupt nennenswert wirksam sind. Zusammen mit den Psycho-Medikamenten werden sie sowieso kontraindiziert sein.

Es ist sicherlich kein kurzer Weg dahin, aber wenn Du Dich darauf einstellst und es entschlossen genug angehst, kann sich vieles wieder verbessern und einrenken, es geht nur eben nicht alles von heute auf morgen. Hab Mut. Und Geduld.

Alles Gute, Eva
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Re: Fragen über Fragen ...

Beitrag von Clarissa » Donnerstag, 22.03.18, 12:16

Guten Tag, Johanni, und herzlich willkommen hier im Forum.

Du hast ja schon allerhand Medikamente bekommen und nun gleich mehrere Fragen an uns.

Vorweg: wir hier begrüßen Deinen Entschluss, die Psychopharmaka (PP) abzusetzen.

Warum bekamst Du diese Antidepressiva und v.a. das Neuroleptikum Seroquel?

Leg bitte eine Signatur an, sobald Du freigeschaltet wurdest. Dazu gehst Du auf Deinen Namen rechts oben, dann auf Persönlicher Bereich, Profil und Signatur ändern. Das erleichtert uns die Übersicht und Beratung.

Wieso möchtest Du jetzt absetzen, fühlst Du Dich wieder stabil?
Die Gewichtszunahme darf nicht der einzige Grund sein!

Alle Psychopharmaka werden in der Gehirnstoffwechsel eingebaut und müssen langsam abdosiert werden, um den Körper nicht unaushaltbar zu reizen.
Und zwar eins nach dem anderen, nicht gleichzeitig.
Dazu wirst Du hier noch Hinweise bekommen.

Gewichtszunahme unter PP ist leider ein häufiges Phänomen. Oft bekommt man mehr Appetit und noch dazu legt alles unverhältnismäßig an und der Körper hält es fest! Meist purzeln die Pfunde mit dem Absetzen wieder. Wirksame unschädliche Pillen zur Gewichtsabnahme gibt es nicht, wie von Eva erwähnt.

Bitte hab noch ein bißchen Geduld für weitere Antworten und lies Dich vielleicht über die Suchfunktion ganz oben rechts schon etwas hier ein.

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Re: Fragen über Fragen ...

Beitrag von padma » Donnerstag, 22.03.18, 13:56

hallo Johanni, :)

auch von mir willkommen.
Frage 1: Fluoxetin setze ich wie folgt ab: meine Ausgangsdosis waren 20 mg und ich habe alle vier Wochen um 5 mg reduziert. Aktuell bin ich seit einer Woche bei einer viertel Tablette also 5 mg. Kann ich von den 5 mg dann nach vier Wochen komplett auf 0 mg?
Diese Reduktionen waren sehr schnell. Wir empfehlen Reduktionen von 10% der Ausgangsdosis, bei Fluoxetin alle 6 Wochen.

Absetzsymptome können deutlich zeitverzögert auftreten. Bei Fluoxetin kommt hinzu, dass aufgrund der langen Halbwertszeit die zurückliegenden Reduktionen im Gehirn noch gar nicht wirklich angekommen sind.

Bitte lies dich hier ein: viewtopic.php?f=18&t=12880

Mein Rat wäre jetzt 3 Monate bei den 5 mg bleiben. Dann gemäss der 10 % Empfehlung weiter ausschleichen.
Kann es sein dass die Kilos von selbst wieder purzeln wenn ich komplett ohne Tabletten bin?
Ja, das ist gut möglich.
Wie kann man Quetiapin am besten absetzen? Ich gehe mal davon aus man muss auf die nicht retardierten Tabletten umsteigen um dann zu reduzieren. Wann ist das Medikament komplett aus dem Körper?
Ja, genau, erst umstellen und dann langsam ausschleichen, 10 % alle 4-6 Wochen oder noch langsamer.
viewtopic.php?f=32&t=12884

Die Frage ist nicht, wann das Medikament aus dem Körper ist, sondern wie lange es dauert, bis das ZNS die unter dem Medikament erfolgten Veränderungen, rückgängig gemacht hat.

liebe Grüsse,
padma

P.S. ich gestalte deinen Titel aussagekräftiger
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Re: Fragen über Fragen .../ Fluoxetin und Quetiapin absetzen

Beitrag von Ululu 69 » Freitag, 23.03.18, 10:40

Hallo Johanni,

auch von mir noch herzlich willkommen hier im Forum.

Gerade das Quetiapin verlangsamt den Stoffwechsel, dadurch verbraucht dein Körper weniger Kalorien, so kommst es dann leider dazu, dass du auch dann zunimmt, wenn du dich ausgewogen ernährst.
Gerade die Gewichtszunahme am Bauch kennen leider Viele hier, mich eingeschlossen. :cry:

Meist gibt sich das aber von selbst wieder, wenn die Medikamente abgesetzt sind.

Um das Quetiapin langsam absetzen zu können, müsstest du übrigens zuerst auf die unretardiert Form umsteigen. Die kleinste verfügbare Dosis des retardierten Quetiapins sind leider die 50 mg und diese darf man nicht teilen oder in Wasser auflösen.

LG Ute
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Re: Fragen über Fragen .../ Fluoxetin und Quetiapin absetzen

Beitrag von Johanni » Freitag, 23.03.18, 15:13

Vielen lieben Dank für die zahlreichen informativen Antworten! :pillowtalk:
Ich war heute bei meiner Neurolgin und habe die Situation mit ihr bespochen. Ich werde ab heute 25mg der nicht retardierten Quetiapin nehmen (bis heute waren es 50 mg retardiert).
6 Wochen lang sollen es 25 mg sein und dann auf 0 mg. Als kleine Hilfe für abends habe ich mir in der Drogerie Baldrian-Tabletten gekauft.

Bei den Fluoxetin soll ich erstmal auf 5 mg bleiben bis ich das mit den Quetiapin geschafft habe.


Bin relativ hoffnungsvoll :party2:

PS: Die Quetiapin habe ich damals zum schlafen bekommen weil ich schwere Schlafstörungen hatte :frust: :bettzeit:
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2013: Abitur , danach Aufenthalt in einer psychosomatischen Tagesklinik. Dort wegen Gewichtszunahme von Venlafaxin auf Fluoxetin (20 mg) umgestellt.

2014: Beginn der Ausbildung - wegen fehlendem Antrieb Elontril 150 mg von der Neurologin dazu bekommen.

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2017: Seit Beginn der Medikamenteneinnahme 20 kg zugenommen - jetzt ist Schluss ! :evil:

05/2018: In Absprache mit der Neurologin Elontril ausgeschlichen - ohne Probleme.

01/2018: In Absprache mit der Neurologin Fluoxetin angefangen auszuschleichen 20 mg - 15 mg - 10 mg

ab 12.03.2018: 5 mg Fluoxetin

ab Anfang 03/2018: In Absprache mit der Neurologin Quetiapin ausgeschlichen 50 mg retard - 25 mg - 12,5 mg - 6,25 mg

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Re: Fragen über Fragen .../ Fluoxetin und Quetiapin absetzen

Beitrag von padma » Samstag, 24.03.18, 14:07

hallo Johanni, :)

ich halte das Vorgehen für zu schnell.

Du hast ja erst vor einer guten Woche Fluoxetin deutlich reduziert. Der Spiegel wird jetzt noch einige Zeit bei gleichbleibender Dosis weiter absinken. Ich würde deinem ZNS jetzt wirklich Zeit geben, sich daran anzupassen.

Quetiapin würde ich ihn frühestens 6 Wochen reduzieren. Und dann in kleineren Schritten. 10 % weniger wären 45 mg.

Erstellst du bitte noch eine Signatur?

liebe Grüsse,
padma
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Erschöpfung ohne Quetiapin??

Beitrag von Johanni » Freitag, 25.05.18, 14:42

Hallo zusammen :)

Ich bin sehr stolz darauf, dass ich es jetzt vor über zwei Wochen geschafft habe meine Quetiapin Tabletten nach langem ausschleichen komplett abzusetzen. Meine große Befürchtung ohne diese nicht mehr schlafen zu können hat sich nicht bewahrheitet und ich bin einfach nur dankbar dafür!
Ohne die Tabletten habe ich bereits 1,5 Kilo abgenommen was natürlich auch super ist. Das habe ich zum Anlass genommen auch wieder richtig Sport zu machen. Ich habe mich einer Laufgruppe angeschlossen bei der man in 10 Wochen für 10 km fit gemacht wird. :sports: Dafür ist tägliches training nötig. Dabei arbeite ich ja auch Vollzeit und muss einen Haushalt schmeißen und hab natürlich auch noch soziale Kontakte. :pillowtalk:
Anfang der Woche überkam mich plötzlich eine extreme Erschöpfung - so schlimm dass ich schon richtig aggressiv war vor Erschöpfung und auch private Termine habe ich teilweise abgesetzt weil ich mir nur noch gewünscht habe einfach mal für mich zu sein und in Ruhe ein Hörbuch zu hören ohne Zeitdruck zu haben.

Heute war ich bei meiner Hausärztin weil ich meine Schilddrüsen-werte (Habe Hashimoto) überprüfen lassen wollte, weil ich dachte vielleicht sin die ohne die Tabletten durcheinander gekommen. Die Ärztin dort meinte Sie könnte sich vorstellen, dass die Erschöpfung davon kommt dass mein Körper die Tabletten eigentlich noch bräuchte.

Dass will ich einfach nicht glauben! Deshalb wollte ich hier nachfragen ob das tatsächlich sein kann. Ich kann es mir eigentlich nicht vorstellen, weil Quetiapin ja nicht erst nach zwei Wochen aus dem Körper komplett weg ist sondern schon viel früher. Und ich habe gelesen, dass von Ärzten oft interpretiert wird, dass die Krankheit zurück ist obwohl es sich eigentlich einfach um eine Anpassung des Körpers nach dem Absetzen handelt.

Ich brauche eure kompetente Beratung , denn bei den Ärzten fühle ich mich allein!

Vielen Dank und Grüße
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01/2018: In Absprache mit der Neurologin Fluoxetin angefangen auszuschleichen 20 mg - 15 mg - 10 mg

ab 12.03.2018: 5 mg Fluoxetin

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ab 19.07.2018: 0 mg Fluxoxetin

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Re: Fragen über Fragen .../ Fluoxetin und Quetiapin absetzen

Beitrag von padma » Freitag, 25.05.18, 18:00

hallo Johanni, :)

ich denke, du hast viel zu schnell reduziert . Ich hatte dir ja bereits geschrieben, dass ich deinen Plan für zu schnell halte.

Wenn ich das richtig sehe, hast du 50 mg Quetiapin innerhalb von 2 Monaten abgesetzt :shock: . Wir empfehlen ein deutlich langsameres Vorgehen.

Erschöpfung ist ein typisches Absetzsymptom.

Zudem hast du dich vermutlich völlig übernommen. Dein Körper muss noch den Entzug verkraften und du hast ihm extrem viel zugemutet.

Ich würde jetzt auf jedenfall für mehr Schonung sorgen.
Ausserdem könntest du eine kleine Dosis ( vielleicht 2 mg) wieder eindosieren und schauen, ob du dich darauf stabilisieren kannst.

Mit Fluoxetin bist du unverändert auf 5 mg?

Könntest du in deiner Signatur bitte noch eine Zeitangabe einfügen? Vor einigen Wochen ist sehr relativ, "besser vom 23.03. 2018 bis xxxx schritweise reduziert". und dann die Dosisangaben.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Fragen über Fragen .../ Fluoxetin und Quetiapin absetzen

Beitrag von Johanni » Freitag, 25.05.18, 23:25

Vielen Dank für die Antwort! Wieder etwas von den Tabletten zu nehmen - wenn auch nur 3 mg - kommt für mich eigentlich nicht in Frage ... Ich bin so froh es geschafft zu haben! Von den Fluoxetin nehme ich weiterhin die 5 mg.
Ja, das stimmt, ich habe in 8 Wochen von 50 auf 0 mg gemacht - ich weis dass das relativ zügig war (aber sogar immernoch viiiiel langsamer als meine Neurologin empfohlen hat) und es war erträglich ..

Kann man denn sagen, wie lange der Körper braucht um zum Beispiel die Erschöpfung zu überwinden? :)

Liebe Grüße
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ab 12.03.2018: 5 mg Fluoxetin

ab Anfang 03/2018: In Absprache mit der Neurologin Quetiapin ausgeschlichen 50 mg retard - 25 mg - 12,5 mg - 6,25 mg

ab 11.05.2018: 0 mg Seroquel

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Re: Fragen über Fragen .../ Fluoxetin und Quetiapin absetzen

Beitrag von Anikke » Samstag, 26.05.18, 8:22

liebe johanni,
erst mal: dein Körper braucht die Tabletten auf gar keinen Fall, weil die "Grunderkrankung" zurückgekehrt ist. aber es ist eine körperliche Abhängigkeit von diesen Stoffen entstanden.
ob es nur bei deiner Erschöpfung bleibt oder gravierende Symptome hinzukommen, ob die erschöpfung sogar innerhalb der nächsten Tage verfliegt kann dir leider niemand sagen. einige Menschen verkraften einen schnellen ad-Entzug super, andere haben damit länger zu tun oder entwickeln sogar langwierige, gravierende Symptome bis hin zur bettlägrigkeit. wenn du dich hier im forum ein wenig umschaust, wirst du leider einige hier entdecken, die sehr leiden.
bitte achte gut auf dich in der nächsten Zeit und behalte bei allem was dir körperlich und psychisch widerfährt im Hinterkopf, dass es entzugssymptome sein könnten.
wenn du jetzt in der nächsten Zeit erschöpft bist und dich mehr zurückziehen musst, aber sonst alles gut läuft kannst du alles so belassen. denke aber über eine wiedereindisierung nach, sollten weitere Symptome hinzukommen.
alles gute dir und liebe grüße anikke
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Extreme Schlafstörungen

Beitrag von Johanni » Montag, 18.06.18, 9:39

Hallo an Alle :) Ich benötige noch einmal Hilfe. Ich bin seit 11.5. auf 0 mg Quetiapin. Vorher habe ich 50 mg genommen und dann schrittweise reduziert.

Ich habe seit einigen Wochen extreme Schlafstörungen. Die anderen Nebenwirkungen (Übelkeit, Nervosität, Durchfall) sind für mich zwar nicht schön, aber erträglich. Die Schlafstörungen machen mir massiv zu schaffen.

Ich bin voll berufstätig und schaffe meinen Job kaum noch, da ich so müde bin. Ab und an habe ich mal eine gute Nacht aber generell eher sehr schlechter Schlaf bis gar keiner.

Vor zwei Wochen war ich bei der Psychiaterin die mir damals mit 16 das Medikament recht schnell und ohne Aufklärung verschrieben hat. Sie hat mir mitgeteilt, dass es nicht zu Ihren Aufgaben gehört, mir beim Entzug zu helfen. Laut ihr gibt es keine Abhängigkeit und meine Erkrankung ist einfach nur zurück gekehrt.
Ich bin jetzt ziemlich verzweifelt weil ich absolut auf mich allein gestellt bin und gleichzeitig irgendwie einen Arbeitsalltag bewältigen muss.

Hat jemand Tipps für mich ?

Habe diese Woche einen Termin bei der Heilpraktikerin - vielleicht hat Sie noch Ideen.

Ansonsten nehme ich abends Baldrian und seit zwei Nächten Melatonin (1,0 mg) ein. Ob das Melatonin so toll ist weis ich nicht aber ich bin verzweifelt.
Morgens nehme ich weiterhin noch meine 5 mg Fluoxetin und zur Beruhigung gegen die Nervosität Lavendel.

Ich habe mir einen Termin bei einem anderen Psychiater geben lassen (ist allerdings erst Mitte Juli) da mein Vertrauen zu meiner derzeitigen Psychiaterin inzwischen absolut zerstört ist.

Ich fühle mich allein auf weiter Flur ... Ich weis nicht , wie lange ich es noch aushalte ohne wieder einen Krümel Quetiapin zu nehmen. Aber wie soll es dann weitergehen? Ich bin noch so jung .. ich kann doch nicht mein Leben lang dieses Medikament nehmen.

Ich habe zwei Ideen:

1. Könnte vielleicht eine Tagesklinik für Medikamentenentzug eine Möglichkeit sein?
2. Ich habe meinen Job ja sowieso gekündigkt, da ich ab Oktober studieren werde. Mein letzter Arbeitstag ist eigentlich der 31.8. - vielleicht könnte es eine gute Idee sein, meinen Chef zu fragen, ob ich bereits zum 31.7. gehen kann - dass würde mir den Druck mit der Arbeit nehmen.


Ich freue mich über Meinungen, da ich sehr traurig bin: Ich kämpfe so hart und werde nicht belohnt :(


Ganz liebe Grüße und vielen Dank im Vorraus! Dieses Forum hilft mir sehr weiter.
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2013: Abitur , danach Aufenthalt in einer psychosomatischen Tagesklinik. Dort wegen Gewichtszunahme von Venlafaxin auf Fluoxetin (20 mg) umgestellt.

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ab 12.03.2018: 5 mg Fluoxetin

ab Anfang 03/2018: In Absprache mit der Neurologin Quetiapin ausgeschlichen 50 mg retard - 25 mg - 12,5 mg - 6,25 mg

ab 11.05.2018: 0 mg Seroquel

ab 19.06.2018: 2,5 mg Fluoxetin

ab 19.07.2018: 0 mg Fluxoxetin

ab 24.07.2018: 2 mg (= 1 Tropfen) Amitryptillin

Jamie
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Re: Extreme Schlafstörungen

Beitrag von Jamie » Montag, 18.06.18, 10:28

Hallo Johanni :),

wenn diese Schlafstörungen mit dem Quetiapin zu tun haben, dann werden die wahrscheinlich leider nicht so schnell verschwinden.
Schlaflosigkeit ist eines der am schlechtesten zu ertragenden Symptome im Entzug, da irgendwann die Existenz dadurch gefährdet wird; erst recht wenn sie lange anhalten.

Ich denke du solltest über die Wiedereinnahme eines Krümels nachdenken.
Es erfolgt auch nicht in der Absicht das ewig weiterzunehmen, sondern nur, um die Schlaflosigkeit hoffentlich einzudämmen. Es ist wichtig, das nicht als "Versagen" zu interpretieren, sondern als Notwendigkeit.
Es gibt nicht viele Mittel, die gut helfen bei Schlaflosigkeit, und die, die vielleicht helfen, sind allesamt Psychopharmaka - die Benzos davon noch mit großem körperlichen und psychischen Abhängigkeitspotential.
Es kann also auch nicht Sinn sein zB das Quetiapin nicht weiter einzunehmen und sich stattdessen ein Benzo oder was Anderes aufschreiben zu lassen - das wäre vom Regen in die Traufe.

Es tut mir leid, dass du so allein gelassen wirst. Die Reaktion deiner Psychiaterin spricht Bände.
Ach wirklich - die Frau setzt dich auf Psychopharmaka und meint dann, beim Loswerden müsse sie nicht mehr behilflich sein? :evil: Wirklich empörend.
Ich denke es ist sinnvoll sich einen neuen Arzt zu suchen und wünsche dir, dass der neue Doc im Juli mehr Verständnis für dich hat.

Das mit deinem Chef wäre natürlich gut - die Frage ist, wie wird es geregelt?
Bekommst du dann unbezahlten Urlaub oder wirst mit Bezahlung freigestellt? Wovon ist dein Leben dann gesichert, wenn nur ersteres ginge?
Im Zweifel kannst du dich Ende Juni auch krank schreiben lassen bis Ende Juli; aber das würde ich nicht öffentlich ansprechen - das wäre dann die Notfalloption im Hinterkopf, denn angekündigtes sich-krankschreiben-lassen kann zu deinem Ungunsten ausgelegt werden.

Viele Grüße
Jamie

PS es wäre besser in deinem bestehenden Thread weiterzuschreiben.
Ich denke jemand von den mods wird das zusammenfügen
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Re: Extreme Schlafstörungen

Beitrag von Anikke » Montag, 18.06.18, 10:30

hallo johanni,
dir ist bewußt, dass du das Quetiapin viel zu schnell abgesetzt hast, oder?
wir empfehlen hier 10% der letzten Dosis alle 4-6 Wochen.
auch mit dem Fluoxetin bist du viel zu schnell runtergegangen.
ich würde dir sehr ernst zuraten, wieder eine kleine Dosis Quetiapin einzunehmen, diese sechs Wochen zu halten und dann sehr langsam wieder auszuschleichen.
johanni, du riskierst ein schweres absetz-syndrom, da ist die Schlaflosigkeit vllt erst der Anfang :cry:
Psychiater wissen oft nichts über absetzschwierigkeiten, da sie ihre infos von der Pharmaindustrie beziehen u d dieser eher glauben als ihren Patient*innen.
auch mit meiner Heilpraktikerin musste ich erfahren, dass sie leider viel zu wenig übers absetzen weiß. das kann bei deiner natürlich anders sein, ich wünsche es dir.
zur Schlaflosigkeit schreibe ich mal jetzt nichts, denn ich gehe davon aus, dass diese sich bessert, wenn du wieder eine kleine Menge eindosierst.
infos dazu findest du hier in vielen Texten hier im forum, ich kann gerade leider nicht verlinkten, nutze am besten die Suchfunktion.
Lg Anikke
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Re: Fragen über Fragen .../ Fluoxetin und Quetiapin absetzen

Beitrag von Murmeline » Montag, 18.06.18, 10:34

Bitte schreibe alle Fragen zu deinem persönlichen Verlauf in deinen Thread, danke. Beiträge eingefügt.
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: Fragen über Fragen .../ Fluoxetin und Quetiapin absetzen

Beitrag von Johanni » Montag, 18.06.18, 10:42

Danke für die Antworten :)

Mir ist nur nicht ganz klar, warum es noch schlimmer werden könnte? Ich habe es ja jetzt schon so lange durchgehalten. Müsste der Körper sich nicht langsgam wieder stabilisieren auch wenn es zu schnell war?
Einerseits würde ich wirklich gerne eine Mini-Dosis wieder nehmen damit es mir wieder besser geht, andererseits habe ich jetzt schon fast 6 Wochen geschafft - diese Zeit wäre ja dann irgendwie umsonst gewesen :(

LG Johanni
ab 2011 schwere Depression - aus Angst, dass Abi (damals 11.Klasse) nicht zu schaffen damals mein erstes Antidepressiva bekommen (ohne Aufklärung - vom Hausarzt - mit 16 !!) . Damals Venlafaxin

ab Ende 2011 extreme Schlafstörungen: verschiedene Tabletten mit der Neurologin durchprobiert (Zopiclon, Oppipramol) bei Quetiapin 50 mg retard geblieben.

2013: Abitur , danach Aufenthalt in einer psychosomatischen Tagesklinik. Dort wegen Gewichtszunahme von Venlafaxin auf Fluoxetin (20 mg) umgestellt.

2014: Beginn der Ausbildung - wegen fehlendem Antrieb Elontril 150 mg von der Neurologin dazu bekommen.

______________________________________________________________________________________________
2017: Seit Beginn der Medikamenteneinnahme 20 kg zugenommen - jetzt ist Schluss ! :evil:

05/2018: In Absprache mit der Neurologin Elontril ausgeschlichen - ohne Probleme.

01/2018: In Absprache mit der Neurologin Fluoxetin angefangen auszuschleichen 20 mg - 15 mg - 10 mg

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Re: Fragen über Fragen .../ Fluoxetin und Quetiapin absetzen

Beitrag von padma » Montag, 18.06.18, 11:40

hallo Joanni, :)

6 Wochen ist keine Zeit, was Absetzsymptome angeht. Bis das ZNS sich von einem zu schnellen Entzug erholt hat, kann Monate und länger dauern.

Es ist gut, dass du "erst" seit 6 Wochen auf 0 bist. Innerhalb von ca. 6 Wochen nach 0, greift eine Wiedereindosierung am besten. Danach steigt das Risiko, dass das Mittel nicht mehr vertragen wird.
(kannst du bitte in deiner Signatur noch das Datum eintragen, seit wann du auf 0 bist?)

Ich würde jetzt nicht mehr länger abwarten, sondern unretardiertes Quetiapin wieder in einer Minidosis einnehmen, Vorschlag: 2 mg. Dann erstmal schauen, wie das sich auswirkt.
andererseits habe ich jetzt schon fast 6 Wochen geschafft - diese Zeit wäre ja dann irgendwie umsonst gewesen :(
So würde ich das nicht sehen. Du hast versucht, ob es so schnell geht und hast jetzt gemerkt, dass das für dich zu schnell war. Als Konsequenz nimmst du wieder ein wenig ein, um es dann auf eine verträglichere Art auszuschleichen. Es war also eine Lernerfahrung.

Was auch mit zu deinem Schlafproblem beitragen kann, ist Fluoxetin. Es wirkt aufputschend, und diese NW kann ohne die Dämpfung durch Quetiapin stärker durchkommen.

Evtl. wäre zu überlegen, ob du, wenn du dich auf einer Minidosis Quetiapin stabilisiert hast, du als nächstes Fluoxetin reduzierst und erst danach Quetiapin ausschleichst.

liebe Grüsse,
padma
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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1.07.2018: 0,2 mg :schnecke:


Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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Re: Fragen über Fragen .../ Fluoxetin und Quetiapin absetzen

Beitrag von Johanni » Montag, 18.06.18, 12:17

Danke, dass mit dem Fluoxetin ist für mich nochmal ein ganz neuer Gedanke!
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Re: Fragen über Fragen .../ Fluoxetin und Quetiapin absetzen

Beitrag von Johanni » Sonntag, 22.07.18, 5:12

Hallo hier bin ich wieder :( Ich bin so fürchterlich verzweifelt: Zunächst habe ich den Schlaf mit meiner Heilpraktikerin recht gut in den Griff bekommen. Sie hat mir hochdosiertes Magnesium von Vitality empfohlen (dachte ich schreibe es mal hier rein - könnte auch Anderen helfen).
Seit ca. 3 Wochen funktioniert der Schlaf wieder nicht mehr. Ich kann zwar gut einschlafen, wache aber dauernd auf und liege dann ewig wach. Der Druck auf mich wächst immer mehr, weil ich inzwischen so fürchterlich erschöpft bin und bald ist mein Urlaub zu Ende .. In meinem aktuellen Zustand kann ich nicht arbeiten. Außerdem weiß ich nicht wie lange meine Beziehung der Dauerbelastung noch standhalten kann. ICH KANN NICHT MEHR!
Was mir allerdings wirklich richtig Sorge macht, ist die Tatsache, dass ich seit dieser Woche auf einmal richtig depressiv bin. Ich fühle mich so traurig und teilweise fühle ich sogar wieder gar nichts mehr. Diese Leere ist schlimm.
Dieses Gefühl wollte ich nie wieder erleben! Es macht mir schreckliche Angst.
Ich weiß nicht ob ich momentan depressiv bin weil ich so müde bin oder ob es irgendwie falsch war Fluoxetin abzusetzen und ich deshalb wieder depressiv bin.

Vielleicht kurz zu den Hintergründen bezüglich Medikamenten:
Ich bin seit 11.05. auf 0 mg Quetiapin und Fluoxetin hatte ich zuletzt für einige Wochen (genaue Daten habe ich leider nicht) auf 2,5 mg und bin jetzt auf Anraten meiner Heilpraktikerin auf 0 mg gegangen, da die Heilpraktikerin meinte dass es sein könnte, dass die Dosis 2,5 mg vlt einfach Probleme bereitet und dabei Nebenwirkungen wie Depression etc. bei mir auftreten.

Es stellt sich mir nun natürlich die Frage was ich tun kann:
Meine erste Idee Fluoxetin mit 5 mg wieder einzunehmen erscheint mir nicht so sinnvoll. Die Depression könnte dadurch wieder erledigt sein aber die Schlafstörungen bleiben vermutlich da ich dann zwar Fluoxtin nehme aber den sedierenden Gegenspieler Quetiapin nicht mehr ...
Quetiapin nach so vielen Wochen wieder einnehmen würde ich nur im aller äußersten Notfall aber eigentlich sträubt sich in mir bei dem Gedanken alles.

Ich benötige eine schnelle Lösung weil ich wirklich am Ende bin. Mein Leben ist nicht lebenswert momentan. Ich habe derzeit den Sommerurlaub auf den ich mich so gefreut hatte. Jetzt verbringe ich ihn mit tiefer Traurigkeit und bin so müde, dass ich am Liebsten alle geplanten Aktivitäten absagen würde auf die ich mich wochenlang gefreut hatte. Am meisten entsetzt hat mich mein Geburtstag gestern, weil ich normalerweise in Gesellschaft nie depressiv war. Gestern war ich richtig traurig obwohl ich von fröhlichen Menschen (meiner Familie) umgeben war. Ich halte es einfach nicht mehr aus .. Inzwischen wäre ich sogar bereit ein leichtes Antidepressiva zu nehmen um wieder ein Leben zu haben.

PS: Ich entschuldige mich für Rechtschreibfehler. Ich schreibe diesen Text um kurz nach 5 Uhr morgens und bin mal wieder hundemüde.

Liebe Grüßen und vielen Dank für Antworten!
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Re: Johanni: Fluoxetin und Quetiapin absetzen

Beitrag von LinLina » Sonntag, 22.07.18, 7:28

Hallo Johanni :-)

bitte aktualisiere deine Signatur, wann bist du mit Fluoxetin auf null gegangen?

Es tut mir sehr leid, dass es dir aktuell so schlecht geht :hug:

du schreibst, du brauchst eine Schnelle Lösung :-( es wäre schön, wenn es eine solche gäbe, dann bräuchten nicht so viele Betroffen über viele Jahre langsam absetzen. Nicht ohne Grund wurde dir immer wieder geschrieben, die Medikamente vorsichtiger abzusetzen bzw. wieder ein wenig einzudosieren um Symptome abzufangen.

Wenn man ersteinmal zu schnell abgesetzt hat, kann man meist nur vorsichtig versuchen sich zu stabilisieren indem man wieder ein wenig einnimmt, das ist die "schnellste" Lösung, aber es braucht dennoch meist viel Geduld und Zeit.

So schnelle Reduktionen können manchmal sehr langwierige Probleme verursachen. Du leidest wahrscheinlich unter Entzug, zum einen noch vom Quetiapin und jetzt dazu vermehrt vom Fluoxetin.

Von 2,5 mg auf null zu gehen ist ein sehr großer Schritt. In diesem Bereich sind noch viele Rezeptoren belegt. Es gibt zwar auch viele, die das gut weg stecken, aber bei vielen kommen früher oder später auch Absetzsymptome die oft nicht als solche Erkannt werden.

Ich vermute, du bist noch nicht so lange auf null, eine wiedereinnahme einer kleinen Dosis wäre daher wahrscheinlich ratsam.

Ich würde dir aber vor allem raten, dir zunächst nochmal ganz in Ruhe deinen Thread durchzulesen. Du hast schon viele Antworten bekommen, die eigentlich alle Fragen beantworten und grundsätzlich alles beinhalten was wir dir schreiben können zum Absetzen und zur hier empfohlenen Vorgehensweise.

Wir haben hier auch einen neuen Infotext zum Antidepressiva absetzen, er enthält viele wichtige Informationen und weiterführende Links https://www.adfd.org/austausch/viewtopi ... 18&t=15490

Außerdem kann es hilfreich sein, in anderen Threads zu lesen um ein Gefühl für die Erfahrungen und Vorgehensweise anderer zu bekommen. Letztlich müsstest du selbst entscheiden, wie du vorgehst, wir können nur auf Infos und Erfahrungen verweisen.

Liebe Grüße
Lina
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Murmelinepadma

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