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loewe55
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Re: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Dienstag, 12.06.18, 18:25

Hallo,

ich bin seit Anfang des Jahres bei 37,5 gewesen und jetzt bei 33,45 mg. Hiermit wollte ich mich eigentlich stabilisieren.

LG
loewe
2013 erste Panikattacke, vom Hausarzt Mirtazapin bekommen, aber nicht genommen
2015 Zuspitzung und Häufung der Attacken, ab Dezember 2015 Mirtazapin 30 mg
2016 im Januar 3 Todesfälle in der Familie innerhalb von 3 Wochen, zusätzlich Kündigung erhalten
Nichts geht mehr, ich bestehe nur noch aus Angst
Mirtazapin hilft beim Schlafen
Mai 2016 auf eigenen Wunsch über Notaufnahme in Klinik, dort 7 Wochen stationär
Mirtazapin raus, dafür Citalopram und Pregabalin
Furchtbare 4 Wochen, kein Nachtschlaf, heißes Körperbrennen
Langsame Besserung, Medis helfen, Schlaf kommt wieder
August 2016 für 5 Wochen Tagesklinik, stabilisiere mich
Wirkverlust Citalopram, dafür Venlafaxin ab Januar 2017
Kombination mit Pregabalin hilft, es geht wieder bergauf
Mai/ Juni 2017 Reha, Venlafaxin auf 150, einige Tage 225 mg, geht gar nicht, sofort wieder runter
Bei Entlassung fast symptomfrei, arbeitsfähig entlassen
Venlafaxin 112,5 mg, Lyrica 100-0-100
August 2017 Venla auf 100 mg
September 2017 Venla auf 90 mg
Oktober 2017 Venla auf 75 mg
November 2017 Venla auf 60 mg
Dezember 2017 Venla auf 50 mg
Januar 2018 Venla auf 45 mg
Februar 2018 Venla auf 37,5 mg, Befinden nicht mehr gut
März 2018 Venla auf 34 mg, dann wieder hoch auf 37,5
April 2018 Venla langsam auf 31 mg
Befinden schlechter, massive Ängste morgens und nachts, bleibe seitdem auf dieser Dosis
16.05.18 Erhöhung um 2,1 mg nach Anmeldung und Beratung im Forum
Venlafaxin jetzt 33,1 mg, Pregabalin 100-0-75 (auf dieser Dosis seit Jahresbeginn)
31.05.18 leichte Erhöhung Venlafaxin um 1,5 mg, bin jetzt bei 34,6 mg
05.06.18 leichte Besserung erkennbar, versuche mich bei 33,45 mg Venla zu stabilisieren
12.07.18 Erhöhung Venla auf 37,5 mg: weder Verschlechterung noch Verbesserung erkennbar. Keine rein körperliche Symptomatik, nur weiterhin Angstzustände im „gewohnten“ Ausmaß

Diane
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Re: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von Diane » Dienstag, 12.06.18, 18:34

Huhu...

Es ist normal, das im unterem Bereich der Entzug härter ist u die Entzugssymptome länger bleiben.
Venla belegt/blockiert bei 37.5mg immernoch um die 80% der Synapsen!
Ja genau... auch 150mg belegen 80%.
Irgendwo im Forum findest du die Studie dazu. Vielleicht verlinkt dich auch ein Admin ;)

Lg
Ich nahm 2015 150mg Venlafaxin. Dank diesen Forums schlich ich mit Kügelchenmethode aus (7Monate). Bei 0mg angekommen, gings mir 2 Wochen gut, dann trat die Hölle auf Erden ein. Ich hatte zum Schluss zu schnell reduziert. Ich war monatelang bettlägrig, schlimmste Angstzustände, Herzprobleme, 20kg Abnahme was Vitaminmangel mit sich brachte, die ich dank Entzug mit Nahrungsmittelergänzungspäperate nicht beheben konnte, vorallem mein Vitamin D3 war krankhaft niedrig. Ich war kaum noch lebensfähig, mehr Wellen als Fenster.
Heute, ca 2j später, gehts einigermaßen. Ich kann mit 5000ie alle 3 Tage meinen VD3 auffüllen, einigermaßen wieder essen, vertrage aber noch nicht alles. Mein NS ist noch sehr gereizt, vorallem bei Stress u im Zyklus ( starke PMS, Unruhe, Kreislaufbeschwerden)...
Die Schwäche kommt oft noch durch.
Zig Untersuchungen habe ich durch. Dank Venla habe ich Marklagerläsionen im Hirn, was Ärzte aber nicht aufs Medi schieben, wie auch den Rest meiner Symptome.
Den Rest würde ich gern im Thread beschreiben bzw austauschen, da ich weiss, das viele offline gehen nachdem sie beschwerdefrei sind.

Aktuelle Medikamente Januar 2018:

Nebivolol seit 1.März 0mg

Vitamin D3 mit K2 alle 2 Tage 5000ie mit 100yu K2


Link zum Absetzten.. Quelle NDR Visite/youtube
(Hier wird auch das Forum erwähnt)

https://youtu.be/KirFj2mTn48

padma
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Re: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von padma » Dienstag, 12.06.18, 18:57

hallo Loewe, :)

du hattest ja laut Signatur am 31.5 auf 34,6 mg erhöht und als es sich leicht gebessert hat, am 5.6 bereits wieder reduziert auf 33,45 mg.

Ich denke, die Reduktion war viel zu schnell erfolgt. Du könntest jetzt auf 34 mg gehen und schauen, ob es damit besser wird.

Hier der link den Diane meint: viewtopic.php?f=19&t=8829 (runter scrollen).

liebe Grüsse,
padma
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Re: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Dienstag, 12.06.18, 19:15

Hallo padma,

danke für diesen Ratschlag, das werde ich versuchen. Das sind natürlich Mini- Schritte, ich müsste halt 2 Kügelchen mehr nehmen. Nach dem Durchzählen der neuen Packung hat ein Kügelchen 0,27 mg. Kann man sich darauf eigentlich verlassen??? 😱

Sonst kriegt man ja nie eine genaue Menge hin.

Ich hoffe, es wird mal irgendwie besser, mich überrollen im Moment die Angstwellen.

LG
loewe
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Re: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von padma » Dienstag, 12.06.18, 19:23

hallo Loewe, :)

wenn du 3 Kapseln durchgezählt und einen Durchschnittswert gebildet hast, ist das ausreichend genau.

Entscheidend ist ja, dass es jeden Tag gleich viel ist. 2 Kügelchen mehr ist ein Versuch wert.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Mittwoch, 27.06.18, 20:41

Hallo zusammen, 😀

in den letzten Wochen hatte ich mich etwas zurückgehalten, denn es gab nichts aufregend Neues und ihr habt hier so viel zu leisten, dass man nicht mit jedem Wehwehchen aufschlagen muss.

Ich wollte mich ja stabilisieren, wie immer das auch aussieht. Wenn ich so meine eigenen Beiträge lese, scheint wirklich ein klein wenig etwas besser geworden zu sein.

Mein Urlaub in Italien stand kurz vor dem Scheitern, da mein Mann mit mir so nicht fahren wollte und ich vielleicht auch zu unsicher gewesen wäre.

Dann tat sich plötzlich ein Fenster auf und ich konnte mich teilweise sogar auf die Reise freuen.

Die Tage dort waren sehr unterschiedlich, von Tagen in Dauerangst bis zu Tagen mit völliger Symptomfreiheit, sodass ich unbeschwert baden konnte, shoppen und auf Märkten trödeln. Auf der Rückfahrt allerdings wieder Panik.😩😩

Also kurz: Ich bin jetzt mit dem Venla bei 32,1 mg seit 16 Tagen und will auch erst einmal dabei bleiben. Körperlich geht es mir nicht schlecht, meine Blutwerte sind auch alle okay. Nur diese blöde Angst macht mir weiterhin das Leben schwer. Jeden Morgen der Angstschub, allerdings nicht mehr so mit diesem fürchterlichen Brennen. Aber trotzdem noch heißer Nacken und Gruselangst über mehrere Stunden, oftmals ganztägig. 😱😱

Meine Ärzte reden auf mich ein, ich solle doch die Medikamente wieder hochsetzen. Das verunsichert natürlich etwas. Nur meine Psychotherapeutin will mit mir morgen über das Thema „Absetzen“ sprechen und mich dabei unterstützen.🙏🙏

Meine Frage: Es sollen 90-95 % der Symptome weg sein, bevor man weiter reduziert. Ich denke nicht, dass meine Angst sich derart schnell legen wird. Also dann trotzdem weiter reduzieren? Ich denke, sonst kann ich wohl lange warten, oder?

Viele liebe Grüße an euch alle 😊😊
Loewe
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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von padma » Donnerstag, 28.06.18, 18:48

hallo Loewe, :)

es hört sich so an, als ob du dich ein klein wenig stabilisieren konntest. Das ist schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. :D
Ich würde diese Dosis jetzt eine längere Zeit halten, bis du dich deutlich stabiler fühlst.
Es sollen 90-95 % der Symptome weg sein, bevor man weiter reduziert.
Das ist wünschenwert, aber nicht immer möglich. Eine teils ganztägige Gruselangst ist jedoch noch keine ausreichende Stabilität.

Manchmal braucht es ein paar Monate auf einer Dosis bis eine Stabilität einsetzt. :schnecke:

liebe Grüsse,
padma
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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Dienstag, 03.07.18, 17:30

Hallo zusammen, 😀

ich möchte mich auch wieder melden. Das mit der Stabilisierung habe ich bisher schwer hingekriegt, da ich doch immer mal ein Kügelchen Venlafaxin draufgepackt habe, um zu sehen, wie es mit einer geringen Aufdosierung funktioniert.

Ich muss aber sagen, dass die Ängste dann sofort mehr werden. So werde ich jetzt vorerst mal gar nichts ändern und wie geraten auf der jetzigen Dosis bleiben.

Ein klein wenig Entlastung konnte ich ja schon berichten, inzwischen habe ich nicht mehr jeden Morgen den Angstschub 🙏 und auch das Brennen nicht mehr so häufig. Das werte ich schon als riesigen Erfolg. 👍

Die Dauerangst ist noch vorhanden, das nervt unheimlich, aber ich gehe damit überall hin. Tinnitus, Ohrgeräusche, das Gefühl, dass das linke Ohr zu macht und teilweise Benommenheit nehme ich dann gleich noch mit.😧

Ich weiß, dass ganz kleine Minischritte gemacht werden müssen - dabei bin ich doch soooo ungeduldig und will immer alles gleich und sofort geregelt haben, vor allem wenn es um so unangenehme Dinge geht.

Ich schicke nochmals ein Dankeschön an euch, dafür, dass ihr einfach da seid, zuhört und mit Rat und Tat zur Seite steht. 💐💐💐

Es tut auch gut, manchmal einfach nur im Forum zu lesen. Da steht man nicht so alleine da.

Ich melde mich wieder, bis dahin ganz liebe Grüße
loewe
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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von Ululu 69 » Mittwoch, 04.07.18, 17:26

Hallo Loewe,

das mit dem Kügelchen hier und da würde ich lieber lassen. :)

Das wichtigste für das zentrale Nervensystem ist Stabilität.

Dass sich das ein oder andere schon verbessert hat, ist auf jeden Fall ein gutes Zeichen.
Jetzt ist Geduld angesagt.

LG Ute
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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Freitag, 06.07.18, 11:49

Hallo ihr Lieben, 😀

bei mir haben sich noch ein paar Fragen ergeben, die ich gerne loswerden möchte.

Zuerst zum aktuellen Stand: Ich glaube, ich habe jetzt ein Muster erkannt. Es geht mir inzwischen immer so 2 Tage ganz gut. Ich hatte zum Beispiel letztens ein Gefühl der Erleichterung und spürte mal wieder das Leben. Hatte sogarvLust zum Fensterputzen und habe viele organisatorische Dinge erledigen können. Auch der Schlaf war besser. 😀😀

Dann heute Nacht wieder wie aus dem Nichts um 3:00 ein massiver Angstzustand, nachdem ich erst gegen 1:30 eingeschlafen war. Mir fiel aber ein, dass ich gestern Abend einen Döner gegessen habe, vielleicht gibt es da einen Zusammenhang?

Mein einziges Problem ist wirklich die Angst mit allen ihren Symptomen. Körperlich habe ich sonst nichts, eben nur das Brennen, wenn die Angst da ist.

Wenn die Angst mal weniger wird, pushen Zwangsgedanken von der üblen Art hoch und machen alles wieder zunichte. Ich habe mich darüber im Forum schon belesen. Das können alles Absetz- bzw. Reboundsymptome sein, denn ZG hatte ich vorher auch schon, aber nicht so ausgeprägt.

Ich habe jetzt an der Dosierung nichts mehr geändert. Die Ängste werden wohl nicht so schnell verschwinden, aber ich müsste dann trotzdem in kleinen Schritten weiter reduzieren. Haltet ihr das für sinnvoll? Meine Ärztin möchte, dass ich wieder auf 75 mg erhöhe.

Da ich zusätzlich noch Pregabalin nehme, kann es sein, dass das nun entstandene Ungleichgewicht auch Symptome macht?

Viele liebe Grüße und jetzt schon danke für eure Antworten.
loewe
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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Freitag, 06.07.18, 12:51

Hallo nochmal,
eine Frage hatte ich noch vergessen: Als letzte Option könnte man den Absetzversuch abbrechen, das Medikament wieder hochsetzen und zu einem späteren Zeitpunkt erneut versuchen? In welchen Schritten könnte man aufdosieren? So wie beim Reduzieren mit 10% oder wie bei der Ersteinnahme auf 37,5 und dann auf 75 mg? Es wäre ja schade um das bisher Erreichte, aber ich möchte mir diese Option offen lassen.

LG loewe
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März 2018 Venla auf 34 mg, dann wieder hoch auf 37,5
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16.05.18 Erhöhung um 2,1 mg nach Anmeldung und Beratung im Forum
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31.05.18 leichte Erhöhung Venlafaxin um 1,5 mg, bin jetzt bei 34,6 mg
05.06.18 leichte Besserung erkennbar, versuche mich bei 33,45 mg Venla zu stabilisieren
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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von Jamie » Freitag, 06.07.18, 15:24

Hallo loewe :),

nichts wird sich an deinen Ängsten ändern, zumindest nicht in der Tiefe, wenn du dem Rat der Ärztin folgst und wieder auf 75mg hochgehst.
Die Angst wird weiterhin dein Begleiter sein, aber vielleicht abgemildert oder unterdrückt.
Sich dafür bewusst zu entscheiden respektiere ich.
Menschen sind verschieden und beschreiten auch verschiedene Wege.

Wenn du abdosieren willst, bleibt das Thema Angst natürlich auch weiterhin akut, ja wird sich sogar tendenziell vermutlich verschlechtern, da durch´s Absetzen oft Symptome entstehen, die ängstlichen Menschen gefährlich vorkommen und damit eine bestehende Angststörung verstärken.
Das ist ein Preis, den man zahlen muss - man kann aber "Wechselgeld" bekommen in Form der Erfahrung, sich dies alles bewusst zu machen und zu schauen, wie man alternativ seinen Ängsten begegnen kann; eben durch Methoden und Strategien und nicht durch Medikamente.

Aufdosieren ist immer eine letzte Option.
Keinesfalls in großen Schritten hochgehen, das müsstest du mittlerweile eigentlich wissen ;).
Dein ZNS ist total sensibilisiert; einem Verhungernden setzt man auch keine Schweinshaxe mit Knödeln vor, sondern verabreicht löffelchenweise lauwarme Nährlösung.
Ob man am Ende dann wirklich bei den 75mg landet, das weiß ich nicht; meistens doch deutlich darunter.

Wünsche dir alles Gute :)
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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von Diane » Freitag, 06.07.18, 15:30

Hallo...

Bei mir kams beim reduzieren zu massiven Ängsten! Es brauch seine Zeit, aber es wird!

Zudem, wenn du eine Angststörung hast, wird diese auch widerkehren, leider. Aber du hast in Therapien bestimmt Skills erlernt, die du anwenden könntest? Ich persönlich finde es unsinnig, unter Medieinfluss Praktiken zu erlernen, da die Medis eh alles unterdrücken. Der Punkt ist, das man nüchtern an sich arbeiten muss o eben ein lebenlang solche Medis einnehmen, die nicht gesund sind auf Dauer.

Lg
Ich nahm 2015 150mg Venlafaxin. Dank diesen Forums schlich ich mit Kügelchenmethode aus (7Monate). Bei 0mg angekommen, gings mir 2 Wochen gut, dann trat die Hölle auf Erden ein. Ich hatte zum Schluss zu schnell reduziert. Ich war monatelang bettlägrig, schlimmste Angstzustände, Herzprobleme, 20kg Abnahme was Vitaminmangel mit sich brachte, die ich dank Entzug mit Nahrungsmittelergänzungspäperate nicht beheben konnte, vorallem mein Vitamin D3 war krankhaft niedrig. Ich war kaum noch lebensfähig, mehr Wellen als Fenster.
Heute, ca 2j später, gehts einigermaßen. Ich kann mit 5000ie alle 3 Tage meinen VD3 auffüllen, einigermaßen wieder essen, vertrage aber noch nicht alles. Mein NS ist noch sehr gereizt, vorallem bei Stress u im Zyklus ( starke PMS, Unruhe, Kreislaufbeschwerden)...
Die Schwäche kommt oft noch durch.
Zig Untersuchungen habe ich durch. Dank Venla habe ich Marklagerläsionen im Hirn, was Ärzte aber nicht aufs Medi schieben, wie auch den Rest meiner Symptome.
Den Rest würde ich gern im Thread beschreiben bzw austauschen, da ich weiss, das viele offline gehen nachdem sie beschwerdefrei sind.

Aktuelle Medikamente Januar 2018:

Nebivolol seit 1.März 0mg

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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Freitag, 06.07.18, 15:51

Hallo Jamie,

ganz vielen Dank für deine schnelle Antwort. 😀
Weißt du, so in der Verzweiflung überlegt man sich schon Möglichkeiten, um dem Ganzen etwas die Schärfe zu nehmen. Und gerade wir Ängsler sichern uns ja gerne nach allen Seiten ab.

Ich bin ja auch der Meinung, lieber raus mit dem Zeug. Noch dazu, wo meine Therapeutin und ich uns einig waren, dass die eigentliche Angststörung nicht mehr in dem Maße vorhanden ist. Und nun kommt es so dicke, das macht natürlich wieder Angst.

Ich war ja schon so gut drauf, dass ich anderen Mut machen konnte und habe viele Strategien für den Umgang mit der Angst gehabt. Ich weiß, dass die einzige Möglichkeit ist, keine Angst mehr vor der Angst und den Symptomen zu haben. Und nun die blöden Zwangsgedanken. 😱

Ich schätze deinen/euren Rat in diesem Forum sehr und würde auch ungern eine nächste Runde drehen müssen. Du hast Recht, die Ängste gehen durch Medikamente nicht weg. Und wenn das meiste vom Entzug kommt, muss man da durch. Aber es heißt ja auch, dass bei entzugsbedingten Symptomen die bisherigen Strategien nicht greifen, oder?

Ich hatte einen schönen Beitrag von dir gefunden, den ich mir immer vorsage, nämlich dass die Angst und das Körperbrennen einen nicht umbringen. Aber dass mit weiterer Reduzierung alles noch schlimmer werden könnte, hört sich nicht so gut an.

Ich lese sehr viel hier im Forum und tröste mich oft mit euren Beiträgen. Heute ist nun mal wieder so ein schlimmer Tag (Welle), aber danach kommen auch wieder bessere. Nur sieht man die unter dem Eindruck der Angst eben nicht.

Eine letzte persönliche Frage noch: Wie sind eure Partner mit dem Thema umgegangen? Mein Mann kann das alles nicht wirklich verstehen und meint, man müsste doch mit festem Willen seinen Weg da raus finden. Aber ansonsten unterstützt er mich. Ich weiß natürlich, dass das für den Partner auch eine riesige Herausforderung ist. Wir feiern demnächst unseren 40. Hochzeitstag.

Hab nochmals vielen Dank und sei lieb gegrüßt.
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Nichts geht mehr, ich bestehe nur noch aus Angst
Mirtazapin hilft beim Schlafen
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Mirtazapin raus, dafür Citalopram und Pregabalin
Furchtbare 4 Wochen, kein Nachtschlaf, heißes Körperbrennen
Langsame Besserung, Medis helfen, Schlaf kommt wieder
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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von Diane » Samstag, 07.07.18, 1:13

Hallo...

Du musst es nehmen, wie es ist.
Was bleibt einem auch anderes übrig?
Du kannst versuchen, das Positive in allem zu sehen. Das Hirn bzw die Impulse u Hormone, all diese Reizleitungen heilen. Es braucht Zeit, bei einem mehr, beim anderem weniger. Jedes durchmachte Symptom ist ein Heilungsprozess, was Dein Körper in den Wellen versucht, zu heilen. Es ist schwer, alles hinzunehmen u zu verstehen u manche kritisieren auch das Forum, aber schlussendlich findet man hier Tipps u Trost u vorallem Verständnis.
Diese Medis sind nicht vergleichbar mit Hustensaft oder Aspirin. Sie haben einen Suchtpotenzial und nur so kann man darauf aufmerksam machen, DURCH ERFAHRUNGSBERICHTE!
Sie helfen unteranderen solche Leute wie Dich u mich.

Du kannst versuchen, abends einen Baldriantee zu trinken, wenn du diese Unruhe beim Einschlafen hast.
Ich hatte eine zeitlang mit starken Brainzaps u Zuckungen sowie dieses brennen im Kopf zu tun. Es ist mies u fühlt sich angsterregend an, aber es vergeht auch wieder.

Ich bin jetzt seit 2j bei 0mg... u leider habe ich heute noch Probleme. Ich habe auch angst, das es nicht mehr vergeht, aber auch Hoffnung, da die Symptome von vor 2j nicht mehr so massiv sind, das ich nix auf die Reihe bek.

Ich schaffe den Haushalt, meine 2 Kids u den Alltag. Zwar mit Ängsten u körperlichen Symptomen, aber ich kämpf mich durch. Erst Vorgestern war ich zur Abschlussfeier von der Grundschule meines Sohnes. Die ersten 30min die Hölle bei 30grad u 100 Leute im Speisesaal, aber ich wusste, es vergeht. Ich bin soweit, das ich die Panikattacken einfach zulasse. Schlussendlich ist es doch eine Form von Emotion ;) Och kämpfe nicht mit Skills oder so dagegen an, sondern lasse sie einfach zu.

Bei mir fing alles 2015 an, 3j ist die Angst ein Teil von mir. Ich bin auch in keiner Therapie mehr, weil ich laut Arzt therapieresistent bin. Dann ist es halt so, wenn sie der Meinung sind. Ohne jedes monatliches Rezept um deren Grundsicherung zu sichern, bin ich wohl nichts wert.
Zumindestens bei keinen Neurologen, Hausarzt o Psychiater... Am besten sind Therapeuten, die vom Gesetz her keine Medis verschreiben dürfen. Ihre Meinung zu den Medis ist wirklich recht interessant;)

Thema Partner... Hätt ich meinen damals nicht gehabt, ich wär den Bach runtergegangen! Leider hielt meine liebe zu ihm nicht, weil ich jmd anderen ( ich war durch den Entzug in die Psychiatrie geflüchtet u lernte dort jmd kennen u sah, das ich meinen Mann nur noch benutzte u das war nicht fair. Ca 1j später kam ich mit dem aus der Klinik zusammen, nur leider hielt dies nur bis zum April dieses Jahres. :( Aber das ist ein anderes Thema) ...
Mein damaliger Mann tat es weh, mich so zu sehen. Mit anzusehen, wie ich litt u er mir nicht wirklich helfen konnte. Er meinte wortwörtlich "Du warst in deiner Welt gefangen u ich konnt dich einfach nicht retten, was mir das Herz brach"....
Wir wohnten zusammen usw... Wohnen jetzt getrennt, aber im gleichen Haus. Er wohnt über mir u haben ein recht gutes Verhältnis. Nur, er liebt mich leider immernoch glaub ich. Aber auch dies ist ein anderes Thema :) Es ist Dein Thread.

Ich schrieb hier auch von anfangan meinen eigenen Thread. Es gab Höhen u Tiefen u ich warne jeden vor, der es lesen möchte, da man wirklich extrem den Entzug miterlebt u das kann ängstigen. Selbst mir verschlägt es die Sprache, wenn ich mir Ab u Zu ein paar Zeilen dort durchlese! Grausam ...

Nun gut, ich werde versuchen, zu schlafen.

Ps Wow, 40j .... Dahin muss man erstmal kommen. Liebe muss so schön sein mit all ihren Höhen u Tiefen.

Lg
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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Samstag, 07.07.18, 9:23

Hallo Diane,

herzlichen Dank für diesen lieben Text. 😀 Er hat mich sehr beeindruckt und auch wieder ein Stück aufgebaut.

Nach einer gut durchschlafenen Nacht ohne Morgenschreck und Körperbrennen geht es mir heute auch viel besser. Das typische Muster halt.

Du hast viel durchmachen müssen, das tut im Nachhinein beim Lesen noch weh. Das soll irgendwo seinen Sinn haben...

Kennst du auch diese schrecklichen Zwangsgedanken? Ich versuche ihnen nicht so viel Bedeutung zu geben, was nicht immer gleich gut klappt. Ich habe irgendwie alles gelesen, was man zu diesen Themen finden kann und nun ist es wohl Zeit, auch damit aufzuhören und einfach das Leben zu machen...

Ich würde mich freuen, ab und zu hier weiter von dir zu lesen. Ihr habt ja auch alle noch euer Päckchen zu tragen. Toll, dass ihr euch hier so um andere kümmert.

Ich wünsche dir einen schönen Sonntag. Sei herzlich gegrüßt von mir.
loewe
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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von Diane » Samstag, 07.07.18, 11:13

Hi...

Ja, diesen Morgenschreck hat ich sehr lang. Vorallem konnt ich nie ausschlafen. Morgens um 5 Uhr schreckte ich hoch... Mit sofortigen Zwangsgedanken u das Gefühl, das gleich was passiert. Ich habe den Zwang, meinen Blutdruck zu messen u der war dann auch immer zu hoch. Es ging nur duschen u dann musst ich mich wieder hinlegen. Mein Rücken verkrampfte immer u ich hatte im gesamten Körper ein Strom/Kribbelgefühl... Dann immer Anfälle mit Kopfbrennen, hohen Blutdruck, Herzrasen u kalten Schweiss.
Ich hatte mir ein Cortisolbestimmungs-Set geholt u habe 8 Speichelproben am Tag entnommem u eingeschickt. Ich habe morgens einen immens hohen Cortisolwert. Allerdings war das Gesamtcortisol im 24h Sammelurin normal u auch im Blutserum. Also es ist nicht immer zu hoch. Sondern nur bei Anfälle. Nu ist die Frage, ist es zu hoch durch die PA o ist die PA durch zu hohe Cortisol? Da bin ich noch auf Ursachenforschung.
Für mich als Hypochonder muss ich das Ärztlich abklären. Da hilft leider kein gut Zureden aus dem Foeum o Freunde...

Es war u ist eine schwere Zeit. Das Zeug hat mein Leben ruiniert.
Alle meinten, meine Grunderkrankung sei zurück, aber ich hatte sowas nie vor den Tabletten!
2015 hatte ich auch ein MRT vom Kopf ohne Befund u 2016 nochmals eins, wegen meiner Beschwerden. Es sind plötzlich Läsionen am Hirn zu sehen. Angeblich nicht vom Venla... Ist klar. Es kann nur davon sein.
Genauso wie stark schwankende Schilddrüsenwerte u Zuckerwerte. Ich unterzucker urplötzlich o überzuckere. Auch heute noch. Das wird aber auch nochmals vom Arzt am Montag abgeklärt. Wie gesagt, ich lass u muss sowas abklären lassen. Jeder geht anders mit den Entzug um.

U niemand glaubt, das es mir heute dadurch noch nicht besser geht. Es sind ja schliesslich 2j vergangen. *ironieoff* :/

Es kann sein, das bei Dir Morgens das Cortisol zu hoch ist. Versuche mal, vor dem Aufstehen etwas zuckerhaltiges zu essen o zu trinken. Den Tipp bekam ich hier damals. Mir half es leider nicht, aber vielleicht Dir. Es soll das Cortisol runterdrücken.

Das komische ist, das ich damals extrem abnahm. 20kg in 2-3 Monaten. Obwohl ich nur lag u kaum essen konnte... Heute esse ich auch kaum aber hab mehr Bewegung u nimm extrem zu. 25kg sind wieder drauf.
Auch diese Muskelschwäche hab ich noch extrem.

Du musst aufpassen, das Du keinen Vitaminnangel entwickelst.
Ich habe leider einen Vitamin D Mangel entwickelt. Der Wert ist unter 10ng gerauscht. Ich konnte nicht mit NEM auffüllen, weil ich es nicht vertrug. Auch die Sonne nicht.
Heute gehts. Jetz versuch ich jeden Tag Sonne zu tanken u kann alle 3 Tage Vitamin D 5000ie einnehmen. Vir 2J lag ich von 1000ie 3 Tage wach :o
Wie Du siehst, es bessert sich alles.. langsam aber sicher.
Teilweise hat ich auch immer nach dem Essen Probleme u dachte an HIT. Ich habs 2x via Kapillarblut testen lassen, aber beide waren negativ. Also keine HIT u genug DAO im Blut.

Wir müssen nur aufpassen, das wir uns nicht gegenseitig pushen. Das können wir Äbgstler ja sehr gut. ;)

Lg
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Heute, ca 2j später, gehts einigermaßen. Ich kann mit 5000ie alle 3 Tage meinen VD3 auffüllen, einigermaßen wieder essen, vertrage aber noch nicht alles. Mein NS ist noch sehr gereizt, vorallem bei Stress u im Zyklus ( starke PMS, Unruhe, Kreislaufbeschwerden)...
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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von Diane » Samstag, 07.07.18, 11:21

Nachtrag:

Zwangsgedanken kenne ich zu gut. Probiere, die Gedanken in die entgegengesetzte Richtung zu lenken. Wenn Du zb denkst "Ich kippe gleich um" dann versuch, Dir zu sagen "Ich kippe nie um, ich stehe fest auf den Boden"... Klingt einfach u banal, aber mit Übung hilft es. Denn unsere Panik werden nur durch Gedanken ausgelöst. Ablenkung ist da das Zauberwort. Einfach was machen u weitermachen. Nicht aufhören. Oder versuchen, bewusst zu entspannen. Langsam Atmen usw.


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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Mittwoch, 11.07.18, 14:32

Hallo ihr Lieben, 😀

einen Eindruck vom normalen Leben durfte ich in den letzten Tagen mal gewinnen.

Die schlimmen Symptome wie Hochschrecken, Zuckungen, Brennen und auch der Morgenschreck sind in den letzten Tagen gar nicht mehr oder weniger aufgetreten. Ich bin so froh darüber.

Gestern hatte ich einen Tag, der war so, wie es sein sollte, komplett ohne Symptome. Ein wunderschönes Fenster also. Ich hatte sogar Freude an meinem kleinen Nebenjob, wo ich diese Woche an einem Nachhilfeinstitut täglich 2 Kurse unterrichte.

Leider war es heute schon wieder schlechter, da drückt den ganzen Tag die Unruhe und die Gedanken sind auch wieder aktiv.

Ich bin bisher auf der letzten Dosis geblieben und werde es noch eine Weile so lassen. Ich sehe ja den Aufwärtstrend. 😀😀😀

Schlafen kann ich auch wieder ganz gut, das Zauberwort dafür heißt Meditation. Ich habe mir auch Neurexan besorgt und es hilft.

Vor ein paar Tagen habe ich gelesen, dass Bor bei zwanghaften Gedanken helfen soll. Habt ihr davon schon mal was gehört oder irgendwelche Erfahrungen?

Seid alle ganz lieb gegrüßt, ich bin froh, dass ihr da seid. In meinen Verzweiflungsmomenten holt mich dascLesen hier immer gut runter.
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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Freitag, 27.07.18, 18:44

Hallo zusammen, 😀😀

nach fast 3 Wochen Pause möchte ich mich heute wieder mal zurück melden. Ich hoffe, dass ihr alle gut durch die Hitze kommt.

Ich habe vor gut 14 Tagen eine vorsichtige Aufdosierung auf 37,5 mg Venlafaxin vorgenommen und muss sagen, dass sich zumindest nichts verschlechtert hat.

Rein körperliche Symptome habe ich nach wie vor nicht, geblieben ist das alte Muster der Angst, mal ein Tag gut und dann wieder nicht so gut.

Ich muss allerdings sagen, dass ich eine relativ anstrengende Zeit hinter mir habe. Es gab verschiedene Feierlichkeiten vorzubereiten und nacheinander unsere 2 Enkel zu betreuen. Ich bin stolz, das alles geschafft zu haben! 💪🏼💪🏼💪🏼

Zum eigentlichen Thema: Ich nehme nun zurzeit 37,5 mg Venlafaxin und 100-0-75 mg Pregabalin.

Wäre es eurer Meinung nach ratsam, nun mal das Pregabalin anzugehen und Venla ruhen zu lassen? Vielleicht ist einfach die Kombination von beiden jetzt unglücklich dosiert.

Oder sollte ich mit dem Venla in 2 Wochen weitermachen?

Außerdem erneut die Frage: Habt ihr mal davon gehört, dass Bor ( Boron) gegen Zwangsgedanken hilft? Und wisst ihr, ob es da Wechselwirkungen gibt zu meinen beiden Medis? Im Moment habe ich zwar relative Ruhe davor, aber das kann ganz schnell wieder umschlagen.

Ich danke euch schon jetzt für eure Antworten. 😀😀
Haltet durch, die Hitze dauert noch. Das Dauerschwitzen ist ziemlich lästig, noch dazu wo man ja den Angstschweiß auch noch zu bewältigen hat ab und zu.

Hoffentlich ist heute Abend der „Blutmond“ gut zu sehen. 🌝🌝🌝

Liebe Grüße
loewe
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor loewe55 für den Beitrag:
LinLina
2013 erste Panikattacke, vom Hausarzt Mirtazapin bekommen, aber nicht genommen
2015 Zuspitzung und Häufung der Attacken, ab Dezember 2015 Mirtazapin 30 mg
2016 im Januar 3 Todesfälle in der Familie innerhalb von 3 Wochen, zusätzlich Kündigung erhalten
Nichts geht mehr, ich bestehe nur noch aus Angst
Mirtazapin hilft beim Schlafen
Mai 2016 auf eigenen Wunsch über Notaufnahme in Klinik, dort 7 Wochen stationär
Mirtazapin raus, dafür Citalopram und Pregabalin
Furchtbare 4 Wochen, kein Nachtschlaf, heißes Körperbrennen
Langsame Besserung, Medis helfen, Schlaf kommt wieder
August 2016 für 5 Wochen Tagesklinik, stabilisiere mich
Wirkverlust Citalopram, dafür Venlafaxin ab Januar 2017
Kombination mit Pregabalin hilft, es geht wieder bergauf
Mai/ Juni 2017 Reha, Venlafaxin auf 150, einige Tage 225 mg, geht gar nicht, sofort wieder runter
Bei Entlassung fast symptomfrei, arbeitsfähig entlassen
Venlafaxin 112,5 mg, Lyrica 100-0-100
August 2017 Venla auf 100 mg
September 2017 Venla auf 90 mg
Oktober 2017 Venla auf 75 mg
November 2017 Venla auf 60 mg
Dezember 2017 Venla auf 50 mg
Januar 2018 Venla auf 45 mg
Februar 2018 Venla auf 37,5 mg, Befinden nicht mehr gut
März 2018 Venla auf 34 mg, dann wieder hoch auf 37,5
April 2018 Venla langsam auf 31 mg
Befinden schlechter, massive Ängste morgens und nachts, bleibe seitdem auf dieser Dosis
16.05.18 Erhöhung um 2,1 mg nach Anmeldung und Beratung im Forum
Venlafaxin jetzt 33,1 mg, Pregabalin 100-0-75 (auf dieser Dosis seit Jahresbeginn)
31.05.18 leichte Erhöhung Venlafaxin um 1,5 mg, bin jetzt bei 34,6 mg
05.06.18 leichte Besserung erkennbar, versuche mich bei 33,45 mg Venla zu stabilisieren
12.07.18 Erhöhung Venla auf 37,5 mg: weder Verschlechterung noch Verbesserung erkennbar. Keine rein körperliche Symptomatik, nur weiterhin Angstzustände im „gewohnten“ Ausmaß

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