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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: wir sind bisher noch nicht zu einer tragfähigen Lösung gekommen und müssen unseren Aufnahmestopp daher leider länger als geplant aufrecht erhalten.

wir mussten uns heute, am 31.03.2019, zu einem gleichermaßen ungewöhnlichen wie einschneidenden Schritt entscheiden.
Wir werden das Forum für ca. 4 Wochen für Neuanmeldungen schließen und damit einen Anmeldestopp verhängen.
Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen.
Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann.
Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
loewe55
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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Freitag, 24.08.18, 15:00

Hallo Jamie,

gaaanz vielen Dank für deine Antwort. 🙏🙏🙏

Es ist ja schlimm, dass man über solche Dinge beim Arzt keine Auskunft bekommt.

Und ja, sie macht Druck: Entweder du gehst auf 75 mg oder dir geht es weiter schlecht.

Mein Auslöser für die Ängste ist: Ich habe mich letzten Sonntag beim Baden an einem scharfkantigen Stein im Wasser leicht geritzt am Fuß. Es ist nur eine ganz kleine Stelle, aber ich habe keine Impfung und plötzlich kam Tetanus- Angst. Obwohl ich mich über die Wirkungslosigkeit von Impfungen gut informiert habe, kam mein Hypochonder durch. Ich wusste gar nicht, dass der noch da ist. Also Todesangst und Katastrophendenken. Das ist natürlich alles andere als förderlich.

Also nochmals Dank, ich bleibe bis Ende des Monats noch bei 37,5 und schleiche dann aus, wahrscheinlich erst einmal 5% zum Antesten.

Liebe Grüße
loewe 😀😀😀😀
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Jamie
2013 erste Panikattacke, vom Hausarzt Mirtazapin bekommen, aber nicht genommen
2015 Zuspitzung, ab Dezember 2015 Mirtazapin 30 mg
2016 im Januar 3 Todesfälle in der Familie innerhalb von 3 Wochen, zusätzlich Kündigung erhalten
Nichts geht mehr, ich bestehe nur noch aus Angst
Mirtazapin hilft beim Schlafen
Mai 2016 auf eigenen Wunsch über Notaufnahme in Klinik, dort 7 Wochen stationär
Mirtazapin raus, dafür Citalopram und Pregabalin
Furchtbare 4 Wochen, kein Schlaf, heißes Körperbrennen
Langsame Besserung, Medis helfen, Schlaf kommt wieder
August 2016 für 5 Wochen Tagesklinik, stabilisiere mich
Wirkverlust Citalopram, dafür Venlafaxin ab Januar 2017
Kombination mit Pregabalin hilft, es geht wieder bergauf
Mai/ Juni 2017 Reha, Venlafaxin auf 150, einige Tage 225 mg, geht gar nicht, sofort wieder runter
Bei Entlassung fast symptomfrei, Venlafaxin 112,5 mg, Lyrica 100-0-100,
August 2017 Venla auf 100 mg,
September 2017 90 mg,
Oktober 2017 75 mg,
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Januar 2018 Venla auf 45 mg,
Februar 2018 37,5mg, Befinden nicht mehr gut
März 2018 Venla auf 34 mg, dann wieder hoch auf 37,5
April 2018 auf 31 mg
Befinden schlechter, massive Ängste morgens und nachts, bleibe seitdem auf dieser Dosis
16.05.18 Erhöhung um 2,1 mg nach Anmeldung und Beratung im Forum
Venlafaxin jetzt 33,1 mg, Pregabalin 100-0-75 (auf dieser Dosis seit Jahresbeginn)
31.05.18 leichte Erhöhung Venlafaxin um 1,5 mg, bin jetzt bei 34,6 mg
05.06.18 leichte Besserung erkennbar, versuche mich bei 33,45 mg Venla zu stabilisieren
12.07.18 Erhöhung auf 37,5 mg: weder Verschlechterung noch Verbesserung erkennbar, weiterhin Angstzustände im „gewohnten“ Ausmaß
24.08.18 immer noch auf 37,5 es geht mir besser, kurze Angstgefühle, aushaltbar
21.09.18 versuche seit 10 Tagen Pregabalin um 10 mg zu reduzieren, abends von 100 auf 90, Symptome wieder stark: Ängste bis fast zur Panik, werde wieder erhöhen
28.09.18 Ich erkläre meinen Versuch für gescheitert und lege wegen verstärkter Ängste eine Pause ein
Medikation derzeit: Venlafaxin 37,5 mg / Pregabalin 75-0-100 mg
November 2018: 34,26 mg, mache in 5%-Schritten weiter🐌 Dezember 2018: 33,18 mg
01.01.2019: 34,26 mg, wg.Angstverstärkung aufdosiert
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28.02.2019: 34,26 mg, weniger Ängste, dafür Daueranspannung, aber auch viele Fenster
08.03.2019: 34,84 mg, um 2 Kügelchen hoch wegen starker Symptome
29.04.2019: Pregabalin Umstellung auf Wasserlösmethode, Venlafaxin Absetzpause (34,84 mg)

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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Samstag, 01.09.18, 20:18

Guten Abend, ihr Lieben 😀,
wie schon berichtet, ging es mir in der letzten Zeit recht gut, jedenfalls was das Thema „Medikamente“ betrifft. I

Ich nehme ja auch noch Pregabalin. Erst war es Lyrica, dann Pregabalin und jetzt bekam ich Pregabin.

Nun habe ich das Gefühl, dass diese Veränderung nicht gut war. Ich weiß, dass es der gleiche Wirkstoff ist, aber doch wohl andere Zusatzstoffe. Kann es sein, dass das eine so gravierende Wirkung hat? Und werden sich diese Nebenwirkungen von selbst wieder legen?

Eigentlich wollte ich ja heute mit dem Ausschleichen weitermachen, aber irgendwie fehlt mir gerade der Mut. Habe zu viele Symptome. Was meint ihr? 😀

Liebe Grüße
loewe
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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von carlotta » Samstag, 01.09.18, 22:17

Halo Loewe,

auch wenn derselbe Wirkstoff enthalten ist, können Präparatewechsel wegen der unterschiedlichen Zusatzstoffe Probleme bereiten - ob und wie stark, ist individuell. Warum der Wechsel? Kannst Du Dir das alte Präparat wieder verordnen lassen (mit aut-idem-Kreuz auf dem Rezept)?

Es kann sein, dass sich der Körper noch daran gewöhnt, versprechen kann man es natürlich nicht.

Bei Beschwerden durch die Umstellung solltest Du momentan nicht weiterreduzieren; das Nervensystem hat gerade genug zu tun mit dem neuen Präparat.

Ich würde erst weitermachen, wenn sich die Wogen geglättet haben, ansonsten sind das keine guten Voraussetzungen.

Liebe Grüße
Carlotta
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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Samstag, 01.09.18, 22:38

Danke, Carlotta, so sehe ich das auch und warte noch ab. Vielen Dank für deine Antwort.

Liebe Grüße
loewe
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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Dienstag, 18.09.18, 17:24

Hallo, ihr Lieben, 😀
nach einiger Zeit will ich mich auch wieder melden. Der August verlief bei mir relativ gut, da ich keinerlei Änderungen mehr vorgenommen hatte.

Allerdings habe ich ziemlichen „Respekt“ vor einer weiteren Reduzierung von Venlafaxin.

So dachte ich mir, zwischenzeitlich vielleicht Pregabalin anpacken zu können. Ich habe von 75-0-100 auf 75-0-90 mg reduziert. Das sind weit weniger als 10 % und das Ganze ist jetzt 5 Tage her. Schon verspüre ich wieder massivere Ängste und Gedankenkreisen, vor allem morgens geht es entsprechend schlecht.

Ich reagiere also bei jeder kleinen Veränderung der Dosis mit Angst??? Noch habe ich die Hoffnung, dass sich die Symptome nach einiger Zeit bessern und möchte gern wenigstens 2 Wochen abwarten, wie es dann ist.

Was meint ihr? Ist das normal bzw. aus eurer Erfahrung im Rahmen? Oder bin ich einfach nur besonders empfindlich?
LG loewe 😀
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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von carlotta » Dienstag, 18.09.18, 19:45

Hallo Löwe,

gut, dass Du Dich zwischenzeitlich stabilisieren konntest. :)

Weißt Du, was ist schon "normal", was "empfindlich". Die Frage stellt sich m. E. bei PP kaum. Menschen reagieren aus den diversesten Gründen einfach unterschiedlich darauf. Und selbst das kann sich im Laufe ihres Lebens ändern. Es ist letzten Endes bei allen potenten psychoaktiven Substanzen so, auch bei den illegalen.

Und PP sind enorm potente Mittel, das sollte man sich immer wieder klarmachen. Es liegt nicht so sehr an Dir bzw. hat nichts mit "Schwäche" o. Ä. zu tun, womit der Begriff "empfindlich" ja gerne mal assoziiert wird. Es liegt in erster Linie an der Potenz dieser Mittel, die den Körper ordentlich in die Knie zwingen können, physisch und psychisch.

Man kann damit umgehen, indem man entsprechend der Reaktion des Körpers beim Reduzieren vorgeht, um ihn eben so gut wie möglich zu unterstützen. Es gibt Betroffene, die sogar weit unterhalb von 10 Prozent reduzieren müssen, um Symptome im Zaum zu halten. 10
Prozent sind ja auch nicht umsonst als Obergrenze gedacht, um Risiken beim Absetzen zu minimieren.

Dass man sich notgedrungen damit arrangieren muss, dass der ganze Prozess sehr lange dauern kann, steht auf einem anderen Blatt. Allerdings braucht man nicht notwendigerweise anzunehmen, dass ein schnelles Reduzieren den Entzug verkürzt. Wenn er insgesamt zu schnell durchgeführt wird, der Körper also mit dem Anpassen nicht nachkommt, kann die Entzugsphase nach null noch verd*mmt lange anhalten. Von daher hat man mit übereiltem Vorgehen nichts gewonnen.

Liebe Grüße
Carlotta
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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von carlotta » Dienstag, 18.09.18, 20:03

Hallo Löwe,

kurze Ergänzung: Was sehr oft das Absetzen eschwert, sind Medikamentenwechsel oder größere Dosisveränderungen in der Vergangenheit. Denn beides hängt dem Nervensystem oft noch lange nach. Und beides trifft bei Dir zu.

Von daher solltest Du wirklich besonders behutsam reduzieren.

Liebe Grüße
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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Freitag, 21.09.18, 11:27

Hallo Carlotta, hallo zusammen 😀,
ich benötige nochmal euren Rat bzw. Zuspruch.

Meine Reduzierung von Pregabalin um etwas mehr als 5% ist nun 9 Tage her. Die Ängste sind wieder da und schaukeln sich hoch bis fast zur Panik und wieder üblen Gedanken. Meine Beschwerden sind rein psychischer Art. Körperlich merke ich nichts, außer den Angstsymptomen.

Hat eine solch geringe Änderung schon wieder so massive Folgen? Oder ist es Erwartungsangst? Oder Neuroemotionen. Meine Grundangst ist es nicht.

Was ratet ihr? Wieder hochgehen und noch langsamer machen? Abwarten und noch ein paar Tage aushalten? Manchmal kommt Mutlosigkeit auf, wenn man die Angst nicht los wird. Der August war so schön! Daraus schließe ich aber, dass es wirklich Absetzerscheinungen sind, denn die zeitliche Übereinstimmung ist absolut klar.

Liebe Grüße
Gabi (loewe) 😀
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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von carlotta » Freitag, 21.09.18, 12:00

Liebe Gabi,

ich habe ja auch eine bewegte PP-Geschichte hinter mir (mit Wechseln und mehrfach falschem Absetzen) und habe damit mein Nervensystem länger malträtiert. Entsprechend vorsichtig muss ich jetzt vorgehen, damit die Symptome nicht durch die Decke schießen. Ich persönlich muss im Grunde bei den Reduktionen immer einiges unter 5 Prozent bleiben, sonst schieße ich mich ins Aus.

Es gibt natürlich individuell auch immer schwierige Dosishöhen, bei denen der Körper besondere Probleme hat, sie zu verarbeiten. Im weiteren Verlauf kann es wieder anders sein. - Manche Betroffe berichten auch, dass es ihnen nach einer längeren Absetzpause wieder leichter fiel mit dem Reduzieren. Das alles ist individuell sehr unterschiedlich.

Wenn die Symptome so deutlich in zeitlichem Zusammenhang stehen wie bei Dir, ist schon davon auszugehen, dass sie absetzbedingt sind. Neuroemotionen sind ja auch eine Form von Entzugssymptomen, sie entstehen durch neurophysiologische Veränderungen/Anpassungsprozesse, hervorgerufen durch psychoaktive Substanzen bzw. Dosisveränderungen.

Es ist immer schwierig zu empfehlen, ob man aufdosieren soll oder nicht. Du kannst nur für Dich schauen, was aushaltbar ist und anhand dessen entscheiden. Ich sitze es meistens aus (es sei denn, es übersteigt gewisse Grenzen an Intensität und Länge). Aber ich reduziere eh sehr kleinschrittig, wie gesagt.

Wichtig ist, dass Du - solltest Du Dich noch fürs Aufdosieren entscheiden - mit fortschreitender Zeit nicht mehr komplett den letzten Schritt rückgängig machst, sondern nur einen Teil. Denn wenn schon mehr Zeit vergangen ist, steckt das Nervensystem mittendrin im Anpassungsprozess und dann erschüttern es größere Dosisveränderungen (auch nach oben) von Neuem. Es kann grundsätzlich auch niemand vorhersagen, wie lange eine Stabilisierung dauert, auch nicht beim Wiederaufdosieren. Die Prozesse sind einfach zu komplex und es gibt individuell so viele Variablen.

Du kannst ja mal ein paar Tage schauen, wie es sich entwickelt und dann entscheiden, ob Du u. U. eine Teilmenge wieder aufdosieren möchtest.

Man beugt am besten vor, indem man das Nervensystem wie ein rohes Ei behandelt und entsprechend vorsichtig reduziert. Ganz ohne Symptome geht es dennoch leider oft auch nicht beim vorsichtigen Reduzieren ab. Die Frage ist eben, was im Einzelfall tolerabel ist.

Liebe Grüße
Carlotta
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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Freitag, 21.09.18, 12:30

Hallo Carlotta,
ganz vielen Dank für deine Antwort. Da ich heute ein wenig am Verzweifeln bin, hat es mir schon sehr geholfen. Ich denke jeden Tag, dass das vielleicht der Höhepunkt war und es morgen besser ist. 😟

Ich dosiere ungern auf, werde es aber tun, wenn die Symptome nicht nachlassen. Sonst bin ich auch nicht mehr „gesellschaftsfähig“.

Also warte ich noch ab, ich weiß ja, woher es kommt, auch wenn es sich noch so gruselig anfühlt.

Nochmals danke! 😀
Mit welchem Medikament bist du am Absetzen? Deine Signatur sagt dazu nichts aus.

Liebe Grüße
Gabi 🍀🍀🍀
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Mirtazapin raus, dafür Citalopram und Pregabalin
Furchtbare 4 Wochen, kein Schlaf, heißes Körperbrennen
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Kombination mit Pregabalin hilft, es geht wieder bergauf
Mai/ Juni 2017 Reha, Venlafaxin auf 150, einige Tage 225 mg, geht gar nicht, sofort wieder runter
Bei Entlassung fast symptomfrei, Venlafaxin 112,5 mg, Lyrica 100-0-100,
August 2017 Venla auf 100 mg,
September 2017 90 mg,
Oktober 2017 75 mg,
November 2017 60 mg,
Dezember 2017 50 mg
Januar 2018 Venla auf 45 mg,
Februar 2018 37,5mg, Befinden nicht mehr gut
März 2018 Venla auf 34 mg, dann wieder hoch auf 37,5
April 2018 auf 31 mg
Befinden schlechter, massive Ängste morgens und nachts, bleibe seitdem auf dieser Dosis
16.05.18 Erhöhung um 2,1 mg nach Anmeldung und Beratung im Forum
Venlafaxin jetzt 33,1 mg, Pregabalin 100-0-75 (auf dieser Dosis seit Jahresbeginn)
31.05.18 leichte Erhöhung Venlafaxin um 1,5 mg, bin jetzt bei 34,6 mg
05.06.18 leichte Besserung erkennbar, versuche mich bei 33,45 mg Venla zu stabilisieren
12.07.18 Erhöhung auf 37,5 mg: weder Verschlechterung noch Verbesserung erkennbar, weiterhin Angstzustände im „gewohnten“ Ausmaß
24.08.18 immer noch auf 37,5 es geht mir besser, kurze Angstgefühle, aushaltbar
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28.09.18 Ich erkläre meinen Versuch für gescheitert und lege wegen verstärkter Ängste eine Pause ein
Medikation derzeit: Venlafaxin 37,5 mg / Pregabalin 75-0-100 mg
November 2018: 34,26 mg, mache in 5%-Schritten weiter🐌 Dezember 2018: 33,18 mg
01.01.2019: 34,26 mg, wg.Angstverstärkung aufdosiert
31.01.2019: 34,26 mg, Ängste und Daueranspannung
28.02.2019: 34,26 mg, weniger Ängste, dafür Daueranspannung, aber auch viele Fenster
08.03.2019: 34,84 mg, um 2 Kügelchen hoch wegen starker Symptome
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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von carlotta » Freitag, 21.09.18, 13:21

Liebe Gabi,

gerne :)

Hier was zu meinem Verlauf in Kurzform:
https://www.adfd.org/austausch/viewtopi ... 40#p266609

Liebe Grüße und ein hoffentlich weitgehend symptomgemäßigtes Wochenende
Carlotta
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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Freitag, 21.09.18, 13:44

Hallo Carlotta,
das ist ja wirklich eine lange Geschichte! Bist du irgendwann durch mit dem Absetzen, also auf „0“?

Ich werde jetzt auch das 🐌 🐌 Schneckentempo wählen. Habe gerade mit meinem Mann gesprochen, er meint auch, ich soll nicht um jeden Preis die Reduktion aufrecht erhalten, wenn es mir damit nicht gut geht. Er meint, ein Monat relative Stabilität reicht nicht aus und ich soll meinem Körper und meiner Psyche doch endlich mal die Erholung gönnen. Also 🐌.

Liebe Grüße zurück und ebenfalls ein gutes Wochenende. Den Wetterumschwung merke ich auch schon krass. Es ist zum 🐁 🐁 Melken.
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August 2017 Venla auf 100 mg,
September 2017 90 mg,
Oktober 2017 75 mg,
November 2017 60 mg,
Dezember 2017 50 mg
Januar 2018 Venla auf 45 mg,
Februar 2018 37,5mg, Befinden nicht mehr gut
März 2018 Venla auf 34 mg, dann wieder hoch auf 37,5
April 2018 auf 31 mg
Befinden schlechter, massive Ängste morgens und nachts, bleibe seitdem auf dieser Dosis
16.05.18 Erhöhung um 2,1 mg nach Anmeldung und Beratung im Forum
Venlafaxin jetzt 33,1 mg, Pregabalin 100-0-75 (auf dieser Dosis seit Jahresbeginn)
31.05.18 leichte Erhöhung Venlafaxin um 1,5 mg, bin jetzt bei 34,6 mg
05.06.18 leichte Besserung erkennbar, versuche mich bei 33,45 mg Venla zu stabilisieren
12.07.18 Erhöhung auf 37,5 mg: weder Verschlechterung noch Verbesserung erkennbar, weiterhin Angstzustände im „gewohnten“ Ausmaß
24.08.18 immer noch auf 37,5 es geht mir besser, kurze Angstgefühle, aushaltbar
21.09.18 versuche seit 10 Tagen Pregabalin um 10 mg zu reduzieren, abends von 100 auf 90, Symptome wieder stark: Ängste bis fast zur Panik, werde wieder erhöhen
28.09.18 Ich erkläre meinen Versuch für gescheitert und lege wegen verstärkter Ängste eine Pause ein
Medikation derzeit: Venlafaxin 37,5 mg / Pregabalin 75-0-100 mg
November 2018: 34,26 mg, mache in 5%-Schritten weiter🐌 Dezember 2018: 33,18 mg
01.01.2019: 34,26 mg, wg.Angstverstärkung aufdosiert
31.01.2019: 34,26 mg, Ängste und Daueranspannung
28.02.2019: 34,26 mg, weniger Ängste, dafür Daueranspannung, aber auch viele Fenster
08.03.2019: 34,84 mg, um 2 Kügelchen hoch wegen starker Symptome
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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Freitag, 28.09.18, 19:20

Hallo, ihr Lieben, 😀
ich habe meinen Absetzversuch jetzt gestoppt. Letztendlich möchte ich wirklich ohne Medikamente leben, aber ich möchte mich auch wieder mal wohlfühlen.

Ich könnte einige körperliche Symptome gern tolerieren, ich kenne auch die Brain Zaps und könnte sie aushalten, aber ich kann mit diesen Ängsten schlecht umgehen. Egal, welches Medikament und egal, ob rauf oder runter, die Reaktion ist immer gleich: sofortiges Ansteigen des Angstpegels und der Angstgedanken.

Ich werde jetzt eine Pause einlegen und eine Weile nichts ändern und dieses verdammte Gift schlucken. Vielleicht gelingt es mir besser, wenn ich etwas mehr Stabilität habe.

Ich lese weiter mit, bringe mich auch gern weiter hier ein und werde mich zu gegebener Zeit wieder melden, wenn es dann im Schneckentempo weitergeht. 🐌

Viele liebe Grüße an alle! 😀🍀🍀
Gabi
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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Sonntag, 16.12.18, 17:36

Hallo zusammen und einen schönen 3. Advent 🕯 wünsche ich euch allen.

Aufgrund meiner Absetzpause hatte ich mich länger nicht gemeldet, aber weiterhin im Forum gelesen.

Und was soll ich euch sagen? Der Monat Oktober war der beste seit 2,5 Jahren. Ich fühlte mich an den meisten Tagen richtig gut. 😊 Habe auch einen Nebenjob angenommen, der mir sehr viel Spaß macht. So konnte ich wieder gut leben, auch wenn es dazwischen mal weniger gute Tage gab. Körperliche Symptome waren kaum noch da.

Aber nun habe ich ja noch meine Medikamente an der Backe. Nachdem Pregabalin nicht geklappt hat, versuche ich es jetzt vorsichtig weiter mit Venlafaxin. 10% sind bei mir zuviel, also habe ich mit jeweils 8 Kügelchen weniger begonnen. Wenn es sein muss, mache ich auch noch langsamer. 🐌

Ich habe jetzt auch einen anderen Psychiater, der nicht hochdosieren möchte, sondern mich beim Absetzen unterstützen möchte. Aber ich habe die Befürchtung, dass es am Ende auf ein einfaches Weglassen hinausläuft. 😱

Ich denke, dass ich inzwischen auch so sensibilisiert bin, dass ich auch kleinste Veränderungen merke. Oder es ist Erwartungsangst. Im Moment geht es mir relativ gut, ich werde in diesem Jahr nichts mehr verändern. Etwas gedrückte Stimmung fällt mir auf. Seit 8 Tagen bin ich jetzt auf der neuen Dosis und hoffe, dass es stabil bleibt.

Liebe Grüße
loewe
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Februar 2018 37,5mg, Befinden nicht mehr gut
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05.06.18 leichte Besserung erkennbar, versuche mich bei 33,45 mg Venla zu stabilisieren
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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von padma » Montag, 17.12.18, 23:00

hallo Gabi, :)

schön, dass dir die Absetzpause gut getan hat und du dich stabilisieren konntest. :D
Jetzt in ganz kleinen Schritten Venlafaxin zu reduzieren, halte ich für eine gute Idee.

Schliesslich kommen auch wir :schnecke: :schnecke: :schnecke: ans Ziel.

liebe Grüsse,
padma
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► Text zeigen


20.4.2019: 0,07 mg



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


ich bin zur Zeit wegen eines gebrochenen Handgelenks eingeschränkt aktiv

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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Dienstag, 01.01.19, 19:02

Hallo zusammen,
ich wünsche euch allen ein gutes neues Jahr und viel Erfolg beim Absetzen eurer Medikamente. 🍀

Ein großes Dankeschön an das gesamte Team für die tolle Arbeit, die ihr hier leistet. Gerade um die Feiertage herum haben ja viele einen Durchhänger.

Ich habe ja wieder mit dem Reduzieren von Venlafaxin begonnen und nun festgestellt, dass ich trotz allem noch zu schnell unterwegs bin und selbst 5% leider immer noch zuviel sind. Meine Angstsymptome haben sich drastisch verstärkt und so habe ich heute eine leichte Anpassung vorgenommen. Ich muss mir wohl wirklich viel Zeit nehmen. 🐌🐌🐌🐌

Körperlich habe ich nach wie vor kaum Probleme und meinen Alltag kann ich ganz normal bewältigen. Naja, vielleicht ist irgendwann mal ein größerer Zwischenschritt möglich, damit ich nicht Jahre mit den 37,5 mg verbringen muss. Habe ja auch noch Pregabalin 😱.

Also nochmals alles Gute und viele liebe Grüße
Gabi
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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Samstag, 12.01.19, 16:25

Hallo, ihr Lieben,
heute brauche ich wohl mal etwas Zuspruch. Im Prinzip weiß ich ja Bescheid, was gerade passiert. Ich habe ganz langsam abdosiert und war wohl immer noch zu schnell.

Ich weiß, dass viele hier mit dem Symptom „Angst“ zu tun haben. Bei mir scheint es die absolute Schwachstelle zu sein, denn andere Probleme habe ich kaum. Aber meine Angst schießt wieder nach oben. Ich bin mir sicher, dass es der Entzug ist, aber es ist sehr belastend.

Aufdosieren möchte ich eigentlich nicht. Ich bin jetzt seit 12 Tagen auf gleichbleibender Dosis und hoffte, dass sich mein ZNS anpasst. Aber das ist bisher nicht passiert. Ich kann sonst alles machen und bin körperlich nicht eingeschränkt, stehe aber den ganzen Tag unter Angst undvUnruhe. Es wechselt teilweise minütlich rauf und runter. Nur abends habe ich Ruhe. Und dankbar bin ich dafür, dass ich wenigstens gut schlafe.

Ein Abdosieren ohne Angstverstärkung scheint bei mir nicht möglich zu sein. Dann weiß ich aber gar nicht, wann ich weitermachen kann. Ich werde jetzt erstmal nichts ändern. Was meint ihr?

Bin dankbar für jede Antwort.
Liebe Grüße
Gabi
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Sunyata
2013 erste Panikattacke, vom Hausarzt Mirtazapin bekommen, aber nicht genommen
2015 Zuspitzung, ab Dezember 2015 Mirtazapin 30 mg
2016 im Januar 3 Todesfälle in der Familie innerhalb von 3 Wochen, zusätzlich Kündigung erhalten
Nichts geht mehr, ich bestehe nur noch aus Angst
Mirtazapin hilft beim Schlafen
Mai 2016 auf eigenen Wunsch über Notaufnahme in Klinik, dort 7 Wochen stationär
Mirtazapin raus, dafür Citalopram und Pregabalin
Furchtbare 4 Wochen, kein Schlaf, heißes Körperbrennen
Langsame Besserung, Medis helfen, Schlaf kommt wieder
August 2016 für 5 Wochen Tagesklinik, stabilisiere mich
Wirkverlust Citalopram, dafür Venlafaxin ab Januar 2017
Kombination mit Pregabalin hilft, es geht wieder bergauf
Mai/ Juni 2017 Reha, Venlafaxin auf 150, einige Tage 225 mg, geht gar nicht, sofort wieder runter
Bei Entlassung fast symptomfrei, Venlafaxin 112,5 mg, Lyrica 100-0-100,
August 2017 Venla auf 100 mg,
September 2017 90 mg,
Oktober 2017 75 mg,
November 2017 60 mg,
Dezember 2017 50 mg
Januar 2018 Venla auf 45 mg,
Februar 2018 37,5mg, Befinden nicht mehr gut
März 2018 Venla auf 34 mg, dann wieder hoch auf 37,5
April 2018 auf 31 mg
Befinden schlechter, massive Ängste morgens und nachts, bleibe seitdem auf dieser Dosis
16.05.18 Erhöhung um 2,1 mg nach Anmeldung und Beratung im Forum
Venlafaxin jetzt 33,1 mg, Pregabalin 100-0-75 (auf dieser Dosis seit Jahresbeginn)
31.05.18 leichte Erhöhung Venlafaxin um 1,5 mg, bin jetzt bei 34,6 mg
05.06.18 leichte Besserung erkennbar, versuche mich bei 33,45 mg Venla zu stabilisieren
12.07.18 Erhöhung auf 37,5 mg: weder Verschlechterung noch Verbesserung erkennbar, weiterhin Angstzustände im „gewohnten“ Ausmaß
24.08.18 immer noch auf 37,5 es geht mir besser, kurze Angstgefühle, aushaltbar
21.09.18 versuche seit 10 Tagen Pregabalin um 10 mg zu reduzieren, abends von 100 auf 90, Symptome wieder stark: Ängste bis fast zur Panik, werde wieder erhöhen
28.09.18 Ich erkläre meinen Versuch für gescheitert und lege wegen verstärkter Ängste eine Pause ein
Medikation derzeit: Venlafaxin 37,5 mg / Pregabalin 75-0-100 mg
November 2018: 34,26 mg, mache in 5%-Schritten weiter🐌 Dezember 2018: 33,18 mg
01.01.2019: 34,26 mg, wg.Angstverstärkung aufdosiert
31.01.2019: 34,26 mg, Ängste und Daueranspannung
28.02.2019: 34,26 mg, weniger Ängste, dafür Daueranspannung, aber auch viele Fenster
08.03.2019: 34,84 mg, um 2 Kügelchen hoch wegen starker Symptome
29.04.2019: Pregabalin Umstellung auf Wasserlösmethode, Venlafaxin Absetzpause (34,84 mg)

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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von Annanas » Samstag, 12.01.19, 17:37

Hallo Gabi :) ,
loewe55 hat geschrieben:
Samstag, 12.01.19, 16:25
Ich weiß, dass viele hier mit dem Symptom „Angst“ zu tun haben. Bei mir scheint es die absolute Schwachstelle zu sein, denn andere Probleme habe ich kaum. Aber meine Angst schießt wieder nach oben. Ich bin mir sicher, dass es der Entzug ist, aber es ist sehr belastend.
Es wird der Entzug sein und manchmal kristallisieren sich wirklich Schwachstellen heraus, dh. bei jedem Betroffenen kann die Symptomatik etwas anders ausfallen.
Ich setze auch Venlafaxin ab und ich hatte die erste Zeit mehr mit körperlichen und kognitiven Einschränkungen zu tun - erst im niedrigeren Bereich (bin bei 4,5 mg) setzten bei mir Ängste ein - aber nur so, daß ich mit Angst aus dem Schlaf hochschrecke - wenn ich dann vollends wach bin, vergehen die Ängste wieder.
loewe55 hat geschrieben:
Samstag, 12.01.19, 16:25
Aufdosieren möchte ich eigentlich nicht. Ich bin jetzt seit 12 Tagen auf gleichbleibender Dosis und hoffte, dass sich mein ZNS anpasst. Aber das ist bisher nicht passiert. Ich kann sonst alles machen und bin körperlich nicht eingeschränkt, stehe aber den ganzen Tag unter Angst undvUnruhe. Es wechselt teilweise minütlich rauf und runter. Nur abends habe ich Ruhe. Und dankbar bin ich dafür, dass ich wenigstens gut schlafe.
12 Tage sind in der Regel bei Venlafaxin noch nicht so lange - bei mir schlug die Symptomatik z.B. erst in der 3. Woche nach Dosisreduktion richtig zu - in der 4. Woche wurde es dann besser.
Du könntest evtl eine Art Absetztagebuch führen, nach mehreren Reduktionen kristalliert sich meist ein Symptom- und Zeitmuster heraus - so daß du dann ggf. deinen nächsten Absetzschritt danach planen könntest.

Was mich auch etwas stutzig macht, ist, daß es dir abends besser geht. Nimmst du das Venlafaxin morgens ein?
Der Wirkstoff hat nur eine kurze HWZ von ca. 6 h, dann wird die Hälfte wieder abgebaut - der wesentlich schwächere Metabolit vom Venla hat eine HWZ von ca 11 h.

Evtl verträgst du das Venlafaxin nicht mehr so gut oder die Aufdosierungen wirken noch nach, so daß es dann abends nach dem Abbau des Wirkstoffs etwas besser wird.

Aber egal wie - ich würde jetzt auch noch nicht an der Dosierung rumschrauben - jede Dosisänderung, ob rauf oder runter, reizt zusätzlich das ZNS.
Wenn die Symptomatik nicht gänzlich unerträglich wird, würde ich versuchen, noch ca. 2 Wochen auszuhalten.

Liebe Grüße von Anna
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)

Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

loewe55
Beiträge: 265
Registriert: Dienstag, 15.05.18, 19:19

Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Samstag, 12.01.19, 17:51

Hallo, liebe Anna,
danke für deine schnelle Antwort. Ich bin wirklich etwas verschreckt, weil die Ängste so schnell schlimmer geworden sind, jeden Tag etwas mehr. Das treibt mich dann schnell in Verzweiflungsdenken, weil der Weg des Absetzens ja noch so lang ist. Soll man diese Ängste die ganze Zeit ertragen müssen?

Ja, ich werde jetzt noch etwas warten und immer hoffen, dass es sich vielleicht doch bessert und wieder etwas Ruhe einkehrt.

Ich nehme das Venla inzwischen abends ein, da eine Mittagsdosis im Tagesverlauf schwierig wurde. Habe langsam und schrittweise verschoben. Vielleicht wirkt das auch noch mit?

Ich weiß ja, dass Angst nicht gefährlich ist, aber so ständig mit ihr zu leben ist übel. Vielleicht muss ich eine Änderung meiner Bewertung in Richtung Akzeptanz vornehmen, was ich schon eine Weile versuche.
Liebe Grüße
Gabi
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November 2017 60 mg,
Dezember 2017 50 mg
Januar 2018 Venla auf 45 mg,
Februar 2018 37,5mg, Befinden nicht mehr gut
März 2018 Venla auf 34 mg, dann wieder hoch auf 37,5
April 2018 auf 31 mg
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05.06.18 leichte Besserung erkennbar, versuche mich bei 33,45 mg Venla zu stabilisieren
12.07.18 Erhöhung auf 37,5 mg: weder Verschlechterung noch Verbesserung erkennbar, weiterhin Angstzustände im „gewohnten“ Ausmaß
24.08.18 immer noch auf 37,5 es geht mir besser, kurze Angstgefühle, aushaltbar
21.09.18 versuche seit 10 Tagen Pregabalin um 10 mg zu reduzieren, abends von 100 auf 90, Symptome wieder stark: Ängste bis fast zur Panik, werde wieder erhöhen
28.09.18 Ich erkläre meinen Versuch für gescheitert und lege wegen verstärkter Ängste eine Pause ein
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08.03.2019: 34,84 mg, um 2 Kügelchen hoch wegen starker Symptome
29.04.2019: Pregabalin Umstellung auf Wasserlösmethode, Venlafaxin Absetzpause (34,84 mg)

Sunyata
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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von Sunyata » Sonntag, 13.01.19, 14:26

Hallo Gabi,

Jaja, die liebe Akzeptanz...

Wir sind uns alle einig, dass das sicher hilft, aber wie schwer ist es doch wenn man leidet.. Ist auch für mich ein großes Thema und trotzdem ist es so schwer zu akzeptieren, dass wir leiden... Scheint irgendwie auch natürlich zu sein - es widerspricht uns zutiefst!

Für mich sind Ängste das zweit-größte Symptom neben der Depression.
Und auch mir geht es abends (fast) immer besser. Es scheint bei mir damit zu tun zu haben, dass der Tag "geschafft" ist und ich mich endlich entspannen kann.

Ich wünsche dir viel Geduld und Akzeptanz!

Liebe Grüße Mike
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Ululu 69loewe55
2003 - 2007 Paroxetin 20mg

(2002 - 2009 Pantoprazol wg. ständiger Magenschmerzen)

2007 - 06/2016 Venlafaxin 150mg
In dieser Zeit ab und zu bei Bedarf Zopiclon 7,5mg (meist eine halbe Tablette)

1.naiver Absetzversuch 2009
innerhalb weniger Tage stark reduziert - und wegen unerträglicher NW wieder zurück auf 150mg

2.naiver Absetzversuch ca. 2011
Innerhalb von Wochen runter auf 0,
v.a. Starke Depressionen
Also wieder zurück auf 150mg

3.Absetzen 07/2016 - 07/2017
Ein Jahr Ausschleichen Venlafaxin - über 75 und 37,5mg jeweils immer die Hälfte alle 4 Wochen

ab ca. 37,5mg verstärkte Depressionen und Ängste

seit 07/2017 auf Null und im protrahierten Entzug:

gravierende anhaltende, v.a. psychische Entzugssymptome und das Gefühl, daß es einfach nicht besser wird... :frust:

- schwere anhaltende Depressionen und Ängste
- kann keine positiven Gefühle empfinden wie zb. Freude (bin wie eingefroren)
- Tinnitus (seit Einnahme Venla)
- Todessehnsucht - alles zuviel...
- sehr wenig Antrieb und Energie, wenn etwas Energie dann sehr schnell erschöpft
- sehr dünnhäutig, schnell reizbar und dann innerlich sehr aggressiv
- starke Hochsensibilität, va. Licht und Geräusche
- Sprunggelenksverletzung/ Knorpel heilt nicht
- Sehstörungen/ Sehstärke verändert sich ständig - sowie erhöhter Augeninnendruck (beginnendes Glaukom)

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