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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von LinLina » Samstag, 28.07.18, 14:11

Hallo Loewe :-)
Wäre es eurer Meinung nach ratsam, nun mal das Pregabalin anzugehen und Venla ruhen zu lassen? Vielleicht ist einfach die Kombination von beiden jetzt unglücklich dosiert.

Oder sollte ich mit dem Venla in 2 Wochen weitermachen?
Ich denke eher nicht dass deine aktuellen Symptome vom Pregabalin kommen, sicher wissen kann man es natürlich nicht. Aber laut deiner Signatur sind sie aufgetreten, als du den Schritt von 45 mg auf 37,5 mg Venlafaxin gemacht hast, oder?

Daher denke ich es wäre ratsamer, dich erstmal weiter zu versuchen mit dem Venlafaxin zu stabilisieren bevor du eine Reduktion beginnst.

gib der aufdosierung noch etwas Zeit, evtl. tut sich noch was, ansonsten könntest du auch nochmal einen kleinen Schritt hochgehen.

Mit der Einnahme von Bor kenne ich mich nicht aus, hast du die Suchfunktion probiert?

Liebe Grüße
Lina
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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Samstag, 28.07.18, 14:46

Hallo Lina,

danke für deine Antwort. 😀😀

Die Idee, vielleicht noch etwas höher zu gehen, behalte ich mal im Hinterkopf.

Eigentlich wollte ich ja runter von dem Zeug, aber vielleicht muss dieser kleine Umweg ja sein.

Es ist sonst soweit alles in Ordnung, also körperlich gibt es keine Einschränkungen, nur eben diese dauerhafte Angst.

Das sind auch nicht meine echten Gefühle, ich glaube auch nicht, dass meine Grunderkrankung wieder da ist. Vielleicht spielt sie noch mit rein, aber nicht so massiv.

Ich warte also noch ein paar Tage und entscheide dann.

Liebe Grüße 😀
loewe
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Kombination mit Pregabalin hilft, es geht wieder bergauf
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Dezember 2017 Venla auf 50 mg
Januar 2018 Venla auf 45 mg
Februar 2018 Venla auf 37,5 mg, Befinden nicht mehr gut
März 2018 Venla auf 34 mg, dann wieder hoch auf 37,5
April 2018 Venla langsam auf 31 mg
Befinden schlechter, massive Ängste morgens und nachts, bleibe seitdem auf dieser Dosis
16.05.18 Erhöhung um 2,1 mg nach Anmeldung und Beratung im Forum
Venlafaxin jetzt 33,1 mg, Pregabalin 100-0-75 (auf dieser Dosis seit Jahresbeginn)
31.05.18 leichte Erhöhung Venlafaxin um 1,5 mg, bin jetzt bei 34,6 mg
05.06.18 leichte Besserung erkennbar, versuche mich bei 33,45 mg Venla zu stabilisieren
12.07.18 Erhöhung Venla auf 37,5 mg: weder Verschlechterung noch Verbesserung erkennbar. Keine rein körperliche Symptomatik, nur weiterhin Angstzustände im „gewohnten“ Ausmaß
24.08.18 immer noch auf 37,5 Venla, es geht mir besser, viele Symptome sind weg. Gelegentlich kurze Angstgefühle, aushaltbar
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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von LinLina » Samstag, 28.07.18, 15:02

Hallo Loewe :-)

ich glaube, ich würde mindestens noch 1-2 Wochen warten bevor du wieder etwas an der Dosis änderst. Es kann sein, dass sich bis dahin auch auf der aktuellen Dosis noch was tut.

eine Stabilisierung bzw. eine abmilderung der Angst wäre schon wünschenswert bevor du ans weitere Absetzen gehst, auch wenn das ein Umweg bedeutet, aber oft ist das trotzdem der schnellere Weg als um jeden Preis weiter runter zu wollen.

Liebe Grüße
lina
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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Samstag, 04.08.18, 8:03

Hallo zusammen,

aufgrund einer akuten Symptomatik melde ich mich wieder zu Wort.

Die letzten Tage ging es mir relativ gut, die Beschwerden klangen weitestgehend ab.

Nun bin ich gestern Nachmittag von einer Wespe gestochen worden. Bis auf den Schmerz und leichte Rötung kam auch nichts weiter, bis zum Abend normalisierte sich auch das.

In der Nacht bin ich nun mit starkem Herzrasen, Schweißausbrüchen und massiver Angst wach geworden.

Kann es sein, dass durch das Insektengift alles stark getriggert wurde? Eine allergische Reaktion dürfte es so viele Stunden nach dem Stich doch nicht mehr sein, oder?

Liebe Grüße
loewe
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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Sonntag, 05.08.18, 11:26

Hallo und einen schönen Sonntag an euch alle, 😀

Ich bin jetzt seit gut drei Wochen auf der gleichbleibenden Venla- Dosis von 37,5 mg. Das einzig dauerhafte Symptom ist weiterhin die Angst. Zuverlässig beim Aufwachen mit Schweiß. Das wird sich wohl so schnell auch nicht ändern und ich versuche es irgendwie hinzunehmen.

Solange die Tage einigermaßen gut sind, kann ich damit erstmal klarkommen.

Meine Frage von gestern zum Wespenstich würde ich gern nochmals in den Raum stellen.

Ich würde jetzt noch eine gute Woche bei den 37,5 bleiben und dann im 🐌 Schneckentempo meinen Ausschleichplan anfangen.

Was meint ihr dazu? Dann ist auch die große Hitze vorbei und ich kann wieder mehr rausgehen und mein Nordic Walking wieder aufnehmen.

Viele liebe Grüße
loewe
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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von LinLina » Sonntag, 05.08.18, 11:30

Hallo loewe :-)
Nun bin ich gestern Nachmittag von einer Wespe gestochen worden. Bis auf den Schmerz und leichte Rötung kam auch nichts weiter, bis zum Abend normalisierte sich auch das.

In der Nacht bin ich nun mit starkem Herzrasen, Schweißausbrüchen und massiver Angst wach geworden.

Kann es sein, dass durch das Insektengift alles stark getriggert wurde? Eine allergische Reaktion dürfte es so viele Stunden nach dem Stich doch nicht mehr sein, oder?
eine allergische Reaktion hätte sich meines Wissens nach mit einer starken Schwellung der Einstichstelle gezeigt.

Allerdings wird vom Körper bei einem solchen Stich immer auch nicht unerhebliche Mengen Histamin ausgeschüttet, und viele reagieren im Entzug sensibel darauf.

Die Histaminausschüttung kann sich auch ausschließlich mit auswirkungen auf den Kreislauf/das Nervensystem zeigen, eben dort, wo man gerade empfindlich ist. Ich könnte mir gut vorstellen, dass das bei dir der Fall war.

Sicherheitshalber könntest du aber auch nochmal deinen Arzt darauf ansprechen, ob es auch denkbar ist dass es eine Allergie ist.

Liebe Grüße
Lina
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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Sonntag, 05.08.18, 12:02

Hallo Lina,

danke für deine schnelle Antwort. Ja, ich denke, es könnte so gewesen sein. An das Histamin habe ich nämlich auch gedacht.

Zu meinem weiteren Ausschleichen wird es keine Bedenken geben, hoffe ich. Ich werde dann mit 10% beginnen und sehen, wie ich reagiere.

🐌 🐌 🐌

Mir kommt es wirklich darauf an, die Medis irgendwann loszuwerden.

Ich melde mich wieder, viele Grüße an euch alle
loewe
😀😀😀
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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von LinLina » Sonntag, 05.08.18, 12:19

Hallo loewe,

bezüglich deines Absetzens würde ich glaube ich versuchen noch abzuwarten.

Es ist wichtig, möglichst stabil zu sein bevor man das Absetzen angeht, es könnte schon sein dass sich da im nächsten Monat noch was tut. Manchmal braucht es mindestens 2-3 Monate damit sich der Körper wirklich einpendelt.

Wenn du es gar nicht aushältst, könntest du es mit 5 % versuchen, aber mein Gefühl wäre bei dir eher noch zuwarten, letztlich beurteilen und entscheiden kannst du natürlich nur selbst.

Liebe Grüße
Lina
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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Sonntag, 05.08.18, 12:52

Hallo Lina,
danke für den Tipp - ich gebe gern noch etwas Zeit dazu. Mir ist es wichtig, alltagtauglich zu bleiben. Es bringtbja nichts, wenn es mich wieder umhaut.

LG
loewe 🐌🐌🐌 😀
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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Samstag, 11.08.18, 19:00

Hallo zusammen, 😀

nach fast einer Woche auch mal wieder von mir eine Meldung. Ich bin nun auf der Dosis 37,5 mg Venlafaxin geblieben und kann eine Verbesserung meines Befindens feststellen. Die letzten Tage waren recht gut mit vielen symptomfreien Zeiten.

Auch der Schlaf war gut, kein Brennen mehr und kaum noch körperliche Symptome. Selbst die Morgenangst wurde etwas milder.

Nur - die ewige Unruhe kommt immer wieder durch. Gestern war so ein Tag, wo ich dachte, es geht richtig bergauf. Ich bin dann aktiv, habe Ideen und nachdem die Hitze abgeklungen war, konnte ich auch endlich wieder raus und Nordic Walking machen.

Heute nun wieder - nach einer gut durchschlafenen Nacht und entspanntem Aufwachen - langanhaltende Unruhe vom Vormittag bis jetzt. Sind das immer noch Entzugssymptome? Die letzte Änderung ist doch schon eine Weile her. ☹️

Ich hoffe, dass die guten Zeiten sich verstärken werden. Bleibe noch etwas auf dieser Dosis und werde dann weitersehen. Es ist ja noch ein weiter Weg von 37,5 mg Venlafaxin und dann noch 175 mg Pregabalin runter. Gut, dass ich die Begleitung hier gefunden habe.

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende.😀
LG loewe
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21.09.18 versuche seit 10 Tagen Pregabalin um 10 mg zu reduzieren, abends von 100 auf 90, Symptome wieder stark: Ängste bis fast zur Panik, werde wieder etwas erhöhen

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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von Fledermaus » Sonntag, 12.08.18, 11:33

Hallo loewe,
Ich finde es eine gute Entscheidung noch auf der Dosis zu bleiben. Bei mir schlagen die symbtome immer erst nach der 3. oder 4 Woche voll zu. Zeit und Geduld, das einzige was uns weiterbringt um die 0 mg zu erreichen.
Einen schönen Sonntag wünsche ich.
Lg
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2015 für 6 Wochen komplett abgesetzt, 150 mg - 75 mg- 37.5 mg - 25 mg - 0. In welchem Zeitraum weiß ich nicht mehr.
Nach 4 - Wochen ohne zeigten sich Hitzewallungen, Brennen der Haut, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Nerven/Muskelzuckungen, Schüttelfrost, Weinerlichkeit. Zusammenbruch emotionaler Art.
Nach 8 Wochen ohne wieder zurück auf 150 mg. schnelles Verschwinden der Symptomatik.

2016 Habe ich bis auf 75 mg reduziert. I
m Dezember 2016 von 75 mg auf 62,5 mg Venlafaxin. Symptome waren
Übelkeit, Hitzewallungen, Augenprobleme, leichtes Erbrechen morgens, Zahnbürste im Mund war schwierig.

Anfang Februar 2017 von 62.5. mg auf 50 mg Venlafaxin.
verstärkte Übelkeit und Zahnbürste im Mund kaum auszuhalten, sofortiges Erbrechen. Von einem Tag auf dem anderen dann 16 Std Schlaf, Augenprobleme, Erbrechen, Hitzewallungen, Nerven/Muskelzucken, Unruhe, Angst/Panik, Herzklopfen,
Suizidgedanken.

18.02 wieder 75 mg Venlafaxin,
seitdem Verbesserung, kein Erbrechen, keine Panikattacken, leichte Nervenzuckungen noch vorhanden. Stabilisation von einem zum anderen Tag schwankend, auf jedem Fall Besserung im Laufe des Tages.

08.04.17 72 mg Venla
12.04. Umstieg auf Kügelchenmethode (2 37,5-Kaspsel)
72 mg 11 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kaspel -3%
01.06.17 68 mg =26 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel -4%
20.07.17 66 mg =32 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel - 2% Durchschnitt 135 Kügelch/Kapsel
29.09.17 64 mg =40 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel - 2%
24.10.17 64 mg = 38 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (neue Charge)
13.12.17 62 mg = 46 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (Rechnung 75-62=13 37.5-13=24,5
132.6:37,5x24.5=86,63 132,6-86,6=46)
31.0 1.18 60 mg = 55 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (137:37,5x22,5=82,2 137-82=55)
10.02.18 Blutdruck schießt wieder hoch, zusätzlich zu den schon bekannten Symptomen
23.03.18 57mg=59 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (123:37,5x19.5=64 123-64=59 Kügelchen weniger)
12.05.18 70 54 mg? Kügelchen weniger verrechnet? Auswirkung jetzt katastrophal (25.6.18)
Übelkeit, Erbrechen, Durchfall. Brennende Haut, Sehstörung, Nervenzucken, Weinen, Angst, müde, schwere in Gliedern, Schwitzen, frieren, Hunger kann aber nichts Essen

27.06.18 56 mg
10.08.18 56 mg (Durchschnitt 701:5=140,2, 140,2:37,5x19= 71 Kügelchen weniger in einer 37,5mg Kapsel


itamin D liegt bei 13 seit 04.03.17 Vigantoletten 1000 nehme ich nur noch sporadisch
Vitamin D seit 07/18 bei 43 - keine zusätzliche Einnahme
Vitamin B6 bei 7.7 i
Vitamin B12 bei 220
Magnesium bei 0,9
Calcium bei 2,39
Magnesium bei Wadenkrämpfen und Nervenzuckungen

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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Sonntag, 12.08.18, 11:57

Hallo Fledermaus,

danke für deinen Beitrag. 😀 Wie ich sehe, kämpfst du auch mit dem Venlafaxin und hattest ähnliche Symptome.

Ich würde das alles gern so schnell wie möglich loswerden, aber die Vernunft ist Gott sei Dank stärker und die Hinweise hier sind unheimlich wertvoll. Also machen wir im 🐌🐌🐌🐌 weiter und werden unser Ziel auch erreichen.

Meine Grunderkrankung, also die Ursache, bearbeite ich nebenbei sehr tiefgründig. Leider habe ich festgestellt, dass das, was wirklich hilft, nicht von der KK übernommen wird.

Aber wir werden das schaffen und irgendwann ohne Medikamente sein. :party2:

Viele liebe Grüße
loewe
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2013 erste Panikattacke, vom Hausarzt Mirtazapin bekommen, aber nicht genommen
2015 Zuspitzung und Häufung der Attacken, ab Dezember 2015 Mirtazapin 30 mg
2016 im Januar 3 Todesfälle in der Familie innerhalb von 3 Wochen, zusätzlich Kündigung erhalten
Nichts geht mehr, ich bestehe nur noch aus Angst
Mirtazapin hilft beim Schlafen
Mai 2016 auf eigenen Wunsch über Notaufnahme in Klinik, dort 7 Wochen stationär
Mirtazapin raus, dafür Citalopram und Pregabalin
Furchtbare 4 Wochen, kein Nachtschlaf, heißes Körperbrennen
Langsame Besserung, Medis helfen, Schlaf kommt wieder
August 2016 für 5 Wochen Tagesklinik, stabilisiere mich
Wirkverlust Citalopram, dafür Venlafaxin ab Januar 2017
Kombination mit Pregabalin hilft, es geht wieder bergauf
Mai/ Juni 2017 Reha, Venlafaxin auf 150, einige Tage 225 mg, geht gar nicht, sofort wieder runter
Bei Entlassung fast symptomfrei, arbeitsfähig entlassen
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August 2017 Venla auf 100 mg
September 2017 Venla auf 90 mg
Oktober 2017 Venla auf 75 mg
November 2017 Venla auf 60 mg
Dezember 2017 Venla auf 50 mg
Januar 2018 Venla auf 45 mg
Februar 2018 Venla auf 37,5 mg, Befinden nicht mehr gut
März 2018 Venla auf 34 mg, dann wieder hoch auf 37,5
April 2018 Venla langsam auf 31 mg
Befinden schlechter, massive Ängste morgens und nachts, bleibe seitdem auf dieser Dosis
16.05.18 Erhöhung um 2,1 mg nach Anmeldung und Beratung im Forum
Venlafaxin jetzt 33,1 mg, Pregabalin 100-0-75 (auf dieser Dosis seit Jahresbeginn)
31.05.18 leichte Erhöhung Venlafaxin um 1,5 mg, bin jetzt bei 34,6 mg
05.06.18 leichte Besserung erkennbar, versuche mich bei 33,45 mg Venla zu stabilisieren
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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Sonntag, 19.08.18, 19:30

Hallo mal wieder an euch alle, 😀

nach einer Woche von mir wieder eine Meldung.

Ich bin nun seit fast 30 Tagen konstant auf meiner Venla-Dosis von 37,5 mg und wie schon im letzten Beitrag berichtet, geht es mir wirklich besser.

Die hässlichen Symptome sind weitgehend verschwunden und nun drängt sich die Frage auf, wann man „stabil“ genug ist. Ich würde jetzt noch 14 Tage bei der Dosis bleiben und ab September dann einen erneuten Versuch wagen.

Folgende Frage habe ich heute: Geblieben ist eine immer noch ziemlich starke Unruhe, gegen die ich Neurexan und Passionsblume einnehme.

Nun habe ich gelesen, dass Passionsblume auf die GABA-Rezeptoren wirkt. Ich nehme ja außer dem Venla noch Pregabalin ein. Kann sich da was verstärken? Könnte die Unruhe auch daher kommen, teilweise auch mit Spannungskopfschmerz verbunden?

Ich habe in der letzten Zeit so tolle Fortschritte gemacht, selbst mein treuer „Morgenschreck“ ist jetzt seit 8 Tagen nicht aufgetreten. Das möchte ich nicht so schnell wieder umreißen.

Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntagabend, seid ganz lieb gegrüßt von mir.

loewe
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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Montag, 20.08.18, 12:58

Und gleich nochmals hallo,

mir fiel noch folgende Frage ein: Ich habe hier gelesen, dass mitunter ein Betablocker gegen die innere Unruhe helfen könnte.

Meine Hausärztin hatte mir vor längerer Zeit einen verschrieben, weil mein Puls nach dem Sport so lange oben blieb und ich zu dieser Zeit auch noch gelegentlich Herzrasen hatte. Ich habe aber nie was genommen.

Beides ist nun nicht mehr gegeben. Mein Puls geht trotz Angst kaum mal über 75 oder an die 80.

Wäre es trotzdem eine Option, im Bedarfsfall „einen Krümel abzubeißen“?

Das Medikament heißt Bisoprolol. Ich weiß, hier werden keine Medikamentenempfehlungen gegeben, aber ich hatte es hier gelesen und kam dadurch erst auf die Idee.

So, das waren mal wieder ein paar Fragen. Danke an euch und bis bald liebe Grüße 😀
loewe
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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von Jamie » Montag, 20.08.18, 13:58

Hallo loewe :),

gegen innere Unruhe "empfehle" ich einen Betablocker nie - es hat nur eben den Nebeneffekt bei den meisten das ganze System etwas mit runterzufahren, was ja nicht unbedingt unerwünscht ist.

Die Hauptindikation sollte Herzrasen oder Herzklopfen bzw. erhöhter Blutdruck sein und bleiben.

Ich lege Wert auf diese Differenzierung, denn es ist ein ausgewiesenes Herzmedikament und kein Beruhigungsmittel (was zugegebenermaßen zweckentfremdet wird von Studenten mit Prüfungsangst und Orchestermusikern mit Lampenfieber).

Als was du es für dich selbst siehst, bleibt dir überlassen - im Prinzip kannst du einen Krümel nehmen, wenn du Bedarf hast. Ich bitte aber zu beachten, dass Betablocker zur Gewöhnung führen und unbedingt ausgeschlichen gehören, falls es am Ende doch auf eine kontinuierliche Einnahme hinausläuft. Das Herz reguliert seine beta-Rezeptoren herunter bei Dauergebrauch.

Der Betablocker Rebound beim Absetzen ist hinlänglich bekannt; wenn du es aber nur sporadisch nimmst (zb wie ich eins zwei mal im Monat, wenn bei mir nachts das Herzrasen zuschlägt), dann musst du keine Gewöhnung befürchten.

Grüße
Jamie
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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Montag, 20.08.18, 14:07

Hallo Jamie,

ich danke dir für deine klare Antwort, die mich auch nicht unbedingt überrascht hat. Ich lasse es also bleiben mit dieser Idee. Du weißt ja, man greift nach jedem Strohhalm.

In meinem Beitrag davor hatte ich nach Passionsblume gefragt, kannst du da eventuell noch eine Antwort geben bezüglich GABA?

Ich wäre dir sehr dankbar.

Ansonsten schrieb ich ja, es geht mir besser, kein Vergleich zu vor 2 Monaten!

Liebe Grüße
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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von Jamie » Montag, 20.08.18, 14:38

Hallo loewe :),

also das mit dem GABA ist eine Arbeitshypothese, da noch nicht in Gänze entschlüsselt.
Aber es scheint da was dran zu sein mit der Passionsblume.

Du musst da keine Interaktionen mit deinen Medikamenten befürchten.
Es gibt ja auch viele Menschen, die zB Pregabalin nehmen und ein Benzodiazepin dazu (was auf GABA einwirkt).
AD und GABA kommen sich in der Regel nicht in die Quere, weil Benzodiazepine wirklich fast ausschließlich nur auf GABA wirken, AD und NL aber in der Regel nicht auf GABA.
Das heißt sie wirken zwar alle im Gehirn, aber in unterschiedlichen Systemen.
Nur die zentrale Dämpfung ist immer zu beachten, bei Passionsblume aber kein Thema!

Passionsblume gehört zu den wenigen Mitteln, die im Entzug wirklich zumeist gut vertragen werden und als hilfreich empfunden werden. Einen Versuch ist es wert.

Ich habe hier was Interessantes gefunden; es scheint ziemlich gut anxiolytisch zu wirken:
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ ... p?id=35717

Viele Grüße
Jamie
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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Montag, 20.08.18, 14:57

Hallo Jamie,
danke für deine Mühe!

Da gibt es ja richtig was zu lesen. Ich habe ja auch das Gefühl, dass Passionsblume hilft. 😃

Gruß
loewe
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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von loewe55 » Freitag, 24.08.18, 14:03

Hallo, ihr Lieben 😀,

vor 2 Tagen war ich wieder bei meiner Psychiaterin. Sie hatte meinen Venla-Spiegel messen lassen und meinte nun, dass es keinerlei therapeutischen Wert hätte.

Der Wert liegt bei 80, eine therapeutische Dosis wäre ab 100 und ich solle doch endlich hochsetzen.

Könnt ihr mit diesen Zahlen etwas anfangen?

Ich bin weiter auf 37,5. Damit ging es mir in der letzten Zeit besser. Heute leider vermehrt heftige Angstzustände, aber die haben einen Auslöser und wohl nichts mit dem Venlafaxin zu tun.

Liebe Grüße
loewe
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Dezember 2017 Venla auf 50 mg
Januar 2018 Venla auf 45 mg
Februar 2018 Venla auf 37,5 mg, Befinden nicht mehr gut
März 2018 Venla auf 34 mg, dann wieder hoch auf 37,5
April 2018 Venla langsam auf 31 mg
Befinden schlechter, massive Ängste morgens und nachts, bleibe seitdem auf dieser Dosis
16.05.18 Erhöhung um 2,1 mg nach Anmeldung und Beratung im Forum
Venlafaxin jetzt 33,1 mg, Pregabalin 100-0-75 (auf dieser Dosis seit Jahresbeginn)
31.05.18 leichte Erhöhung Venlafaxin um 1,5 mg, bin jetzt bei 34,6 mg
05.06.18 leichte Besserung erkennbar, versuche mich bei 33,45 mg Venla zu stabilisieren
12.07.18 Erhöhung Venla auf 37,5 mg: weder Verschlechterung noch Verbesserung erkennbar. Keine rein körperliche Symptomatik, nur weiterhin Angstzustände im „gewohnten“ Ausmaß
24.08.18 immer noch auf 37,5 Venla, es geht mir besser, viele Symptome sind weg. Gelegentlich kurze Angstgefühle, aushaltbar
21.09.18 versuche seit 10 Tagen Pregabalin um 10 mg zu reduzieren, abends von 100 auf 90, Symptome wieder stark: Ängste bis fast zur Panik, werde wieder etwas erhöhen

Jamie
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Re: loewe55: Venlafaxin und Pregabalin absetzen

Beitrag von Jamie » Freitag, 24.08.18, 14:48

Moin loewe :)

Wir halten von Spiegelmessungen nicht so viel, weil sie nicht viel Sinn machen.
Einzige Ausnahme - wenn Vergiftungen durch das Medikament vermutet werden.
Das kann dann eine sehr wertvolle Information sein.

Laut diesem Labor müssen es angeblich sogar mind 200µg sein, um therapeutisch zu wirken
http://www.labtoxx.com/de/leistungen/un ... faxin.html

Warum machen Spiegelmessungen dieser Art wenig Sinn?
Weil sie nichts darüber aussagen, was der Wirkstoff letztlich im Gehirn macht.
Mag sein, dass er laut Tabelle zu niedrig ist, im Blut; daraus aber abzuleiten, es sei nicht wirksam, ist falsch.
Es "wirkt" auf jeden Fall irgendwie im Gehirn.
Der Beweis dafür sind Absetzsymptome, die manche noch schwer erwischen, wenn sie zB versuchen von 1mg auf Null zu gehen.
Da würde auch schon längst jeder sagen, da ist nix mehr im therapeutischen Bereich, und trotzdem wirkt es sich immer noch so stark aus!

Lass dich von deiner Ärztin nicht unter Druck setzen.
Und sofern es eine Erklärung für deinen ängstlichen Zustand gibt (du schreibst selbst, es gibt Gründe), würde ich auch nichts erhöhen oder Unüberlegtes tun.
Millionen anderer Menschen ohne AD kämpfen auch mit Ängstlichkeit und Stressreaktionen, wenn sie privat, beruflich etc. mit Problemen zu tun haben und sie haben kein AD, das sie dann einfach mal hochsetzen können.
Will sagen: ein gewisses Maß an unangenehmen Reaktionen gehört schlichtweg zum Leben; egal ob man ein AD nimmt oder nicht, eher labil oder eher stabil ist.
That´s life! :roll:

Liebe Grüße
Jamie
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