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BoooMii: Tavor 0.5 mg absetzen

Beitrag von BoooMii » Freitag, 18.05.18, 19:07

Guten Tag ihr Lieben
Mal zu mir bin M 23 Jahre alt. Wurde am 31.12.17 in Krankenhaus eingeliefert wegen Kreislaufproblemen zu hoher Blutdruck und Puls 130 eig ja nix schlimmes würde auch nichts gefunden aber irgendwie hat sich bei mir nach dem ich aus dem Krankenhaus wieder Drausen war die Angst ausgebreitet könnte doch schwer krank sein und habe dan auch panikattakcken bekommen und die Angst hat sich mit der Zeit sehr gesteigert. Hab das alles eig jetz gut im Griff Letze Panik Attacke vor 2 Monaten. Jetz zu meiner eigentlichen Frage habe gegen meine Panikattacken Tavor 0.5 mg bekommen und habe dies auch 3.5 Monate täglich genommen und nie gesteigert weil ich erst später erfahren habe das abhängig macht hab ich gesagt ich möchte das nicht mehr nehmen und habe meinen Hausarzt gefragt wie ich es los bekomme und er meinte ich soll’s einfach weglassen mein Neurologe meinte auch einfach weglassen habe jetz aber Angst von den absetzsymtomen wie krampfanfall ist dies überhaupt möglich bei so einer Dosis zu bekommen ?
Mit freundlichen Grüßen
BoooMii
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Re: Tavor 0.5 mg absetzen

Beitrag von Gwen » Freitag, 18.05.18, 20:27

Hallo BoooMii,

herzlich Willkommen hier im Forum!

Ich hab Deine Beiträge jetzt zusammen gelegt. Ich glaube sie sind auch gleich, ich werde gleich noch Mal schauen und dann im Zweifelsfall den 2. ausblenden.
Bei uns hier hat jeder seinen eigenen Thread, bitte schreib ab sofort hier weiter, damit der Zusammenhang besteht.

Hier findest Du schon Mal Grundlageninformationen zum Absetzen von Benzodiazepinen: viewtopic.php?f=16&t=12883

Bitte lies Dir das schon Mal in Ruhe durch und leg eine Signatur an.

Viele Grüße und einen guten Austausch,
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Re: Tavor 0.5 mg absetzen

Beitrag von Jamie » Freitag, 18.05.18, 21:03

Hallo BoooMi, :)

nein, bei 0,5mg besteht nicht die Gefahr von Krampfanfällen.
Diese Dosis, zumal nie gesteigert, hat nicht das Potential so viel GABA bzw. Rezeptoren zu verändern, dass ein epileptischer Anfall beim Weglassen daraus resultieren würde.

Allerdings würde ich dir nicht dazu raten es kalt abzusetzen, wie von deinen Ärzten vorgeschlagen.
Ich glaube auch fast nicht, dass es klappen wird. Nach 3,5 Monaten Einnahme wirst du in irgendeiner Form abhängig sein und du wirst sicher Absetzsymptome bekommen.

Du könntest es mit Ausschleichen probieren, hier ein Vorschlag:
8 Tage 0,4mg
8 Tage 0,3mg
8 Tage 0,2mg
6 Tage 0,1
und raus damit.

Dann wärst du es in einem Monat los und dein Gehirn / ZNS hat die Möglichkeit zu registrieren, dass die Dosis abflacht und kann sich langsam umzubauen.

Diese Dosierungen sind per Wasserlösemethode problemlos herstellbar.
Video: viewtopic.php?f=43&t=14698

Grüße und willkommen im Forum
Jamie
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Re: Tavor 0.5 mg absetzen

Beitrag von BoooMii » Freitag, 18.05.18, 21:15

Jamie hat geschrieben:
Freitag, 18.05.18, 21:03
Hallo BoooMi, :)

nein, bei 0,5mg besteht nicht die Gefahr von Krampfanfällen.
Diese Dosis, zumal nie gesteigert, hat nicht das Potential so viel GABA bzw. Rezeptoren zu verändern, dass ein epileptischer Anfall beim Weglassen daraus resultieren würde.

Allerdings würde ich dir nicht dazu raten es kalt abzusetzen, wie von deinen Ärzten vorgeschlagen.
Ich glaube auch fast nicht, dass es klappen wird. Nach 3,5 Monaten Einnahme wirst du in irgendeiner Form abhängig sein und du wirst sicher Absetzsymptome bekommen.

Du könntest es mit Ausschleichen probieren, hier ein Vorschlag:
8 Tage 0,4mg
8 Tage 0,3mg
8 Tage 0,2mg
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und raus damit.

Dann wärst du es in einem Monat los und dein Gehirn / ZNS hat die Möglichkeit zu registrieren, dass die Dosis abflacht und kann sich langsam umzubauen.

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Hey jamie
Danke für deine antwort das Problem ist meine Ärzte wollen mir es nicht mehr verschreiben und haben gemeint ich soll dan stationer einen Enzug machen. Hätte noch eine Frage kann es auch sein da ich nie gesteigert hab das ich immer in so minni Enzüge gekommen bin hab manchmal gemerkt das es mich nicht mehr so beruhigt und die Angst genommen Hat an manchen Tagen aber mir immer gesagt lieber halt ich es mit den Ängsten aus bevor ich mehr nehme.Aber vlt rede ich nochmal
Mit meinem Hausarzt und frage ihn wegen der waserlösmethode

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Re: Tavor 0.5 mg absetzen

Beitrag von Jamie » Freitag, 18.05.18, 21:30

Hallo, :)

ja das klingt nach Entzügigkeit :(.
Es wird leider schon nicht mehr richtig wirken, was nicht verwundert.
3,5 Monate ist auch einfach zu lang für eine kurzfristige akute Behandlung; man hätte dir viel eher kommunizieren sollen, wie abhängig es macht!

Das ist natürlich überhaupt nicht gut, dass dir die Ärzte das nicht weiter verordnen wollen.
Frag bitte beim Hausarzt nach, akzeptiere notfalls auch Privatrezepte, so teuer ist es nicht.
Biete deinem Arzt an ggf. alle 10 Tage vorbeizuschauen und deinen Absetzerfolg vorzuzeigen; führe Absetztagebuch und zeige ihm, dass es dir ernst ist. Bringe ggf. auch eine vertrauenserweckende Person mit, die du beauftragst deinen Entzug mit zu überwachen.
Dann sieht der Arzt, dass du voll dahinter stehst und motiviert bist.

Vom Auflösen haben viele Ärzte noch nichts gehört und gucken dich evtl. schräg an - es ist aber bei Benzos wie Lorazepam problemlos möglich. Wenn dein Arzt komisch reagiert dann sage, dass du dir eine Feinwage zulegst (gibts zB amaz*n um die 40 Euro) und dir die Dosis zurechtbröselst.
Das geht auch.

Grüße
Jamie
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Re: Tavor 0.5 mg absetzen

Beitrag von BoooMii » Freitag, 18.05.18, 21:42

Jamie hat geschrieben:
Freitag, 18.05.18, 21:30
Hallo, :)

ja das klingt nach Entzügigkeit :(.
Es wird leider schon nicht mehr richtig wirken, was nicht verwundert.
3,5 Monate ist auch einfach zu lang für eine kurzfristige akute Behandlung; man hätte dir viel eher kommunizieren sollen, wie abhängig es macht!

Das ist natürlich überhaupt nicht gut, dass dir die Ärzte das nicht weiter verordnen wollen.
Frag bitte beim Hausarzt nach, akzeptiere notfalls auch Privatrezepte, so teuer ist es nicht.
Biete deinem Arzt an ggf. alle 10 Tage vorbeizuschauen und deinen Absetzerfolg vorzuzeigen; führe Absetztagebuch und zeige ihm, dass es dir ernst ist. Bringe ggf. auch eine vertrauenserweckende Person mit, die du beauftragst deinen Entzug mit zu überwachen.
Dann sieht der Arzt, dass du voll dahinter stehst und motiviert bist.

Vom Auflösen haben viele Ärzte noch nichts gehört und gucken dich evtl. schräg an - es ist aber bei Benzos wie Lorazepam problemlos möglich. Wenn dein Arzt komisch reagiert dann sage, dass du dir eine Feinwage zulegst (gibts zB amaz*n um die 40 Euro) und dir die Dosis zurechtbröselst.
Das geht auch.

Grüße
Jamie
Danke Jamie dan werde ich es mal so probieren denk mal das ich noch gut davon wegkomme da ich auch nie die Kontrolle verloren habe über die Dosis. Bin jetz seit 36 h Stunde auf null merke so eine leichte innere Unruhen aber sonst nicht mehr kann da noch mehr kommen ?

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Re: Tavor 0.5 mg absetzen

Beitrag von Jamie » Freitag, 18.05.18, 21:55

Hallo BoooMii, :)

ach du bist schon auf Null?
Das ist mir nicht klar gewesen, es hörte sich irgendwie nicht so an.

Also leider kann da schon noch was nachkommen (aber kein epileptischer Anfall!), aber vielleicht hast du auch Glück und gehörst zu denen, die glimpflich davon loskommen?
Wünschen tue ich es dir sehr :fly: .

Die Hauptabsetzsymptome, die noch kommen können, sind: Unruhe, schwitzen, frieren, Angst, Panikattacken, Nervosität, Schlafstörung, Schwindel, Kreislaufprobleme und ggf. Magen-Darm.
Halt all das, wo es auch wirkt --> genau das kann als Absetzsymptom wieder auftreten.

Wenn du es durchhalten kannst, dann bleibe auf null, ansonsten kannst du es so probieren, wie ich es vorgeschlagen habe.

Viele Grüße Jamie
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Re: Tavor 0.5 mg absetzen

Beitrag von BoooMii » Freitag, 18.05.18, 22:12

Jamie hat geschrieben:
Freitag, 18.05.18, 21:55
Hallo BoooMii, :)

ach du bist schon auf Null?
Das ist mir nicht klar gewesen, es hörte sich irgendwie nicht so an.

Also leider kann da schon noch was nachkommen (aber kein epileptischer Anfall!), aber vielleicht hast du auch Glück und gehörst zu denen, die glimpflich davon loskommen?
Wünschen tue ich es dir sehr :fly: .

Die Hauptabsetzsymptome, die noch kommen können, sind: Unruhe, schwitzen, frieren, Angst, Panikattacken, Nervosität, Schlafstörung, Schwindel, Kreislaufprobleme und ggf. Magen-Darm.
Halt all das, wo es auch wirkt --> genau das kann als Absetzsymptom wieder auftreten.

Wenn du es durchhalten kannst, dann bleibe auf null, ansonsten kannst du es so probieren, wie ich es vorgeschlagen habe.

Viele Grüße Jamie
Ja wäre super wenn ich zu den glücklichen gehöre :) Danke dir für deine Informationen hast du auch schon einen enzug hinter dir wenn ich fragen darf? Wenn ich 2 Wochen nicht mehr Symptome bekomme bin ich dan sicher oder kan da auch noch nach Monaten mehr kommen ? Du hast echt aufbauende Worte danke dafür :) wünsche dir auch viel Kraft und beschwerdefrei Tage Jahre :)

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Re: Tavor 0.5 mg absetzen

Beitrag von Jamie » Samstag, 19.05.18, 9:46

Hallo Boomii :)

In selten Fällen schlagen Entzugssymptome auch noch 2 Wochen nach null zu, aber das ist eher bei denen wahrscheinlich, die es sehr lange und höher dosiert genommen haben.
Mit 0,5mg über 3,5 Monate hast du sehr gute Chancen, mit dem blauen Auge davon zu kommen und dass da nichts nachkommt.

Ich war 8 Jahre niedrigdosisabhängig von Zolpidem und Zopiclon, später von Alprazolam.
Ich habe damals auf Diazepam umgestellt, um besser ausschleichen zu können, da ich sehr entzügig war und habe mir erst ca. ein halbes bis dreiviertel Jahr für die Umstellung und dann noch mal die gleiche Zeit fürs Ausschleichen genommen.
Übrigens auch alles in Wasser aufgelöst (bis auf das Diazepam).

Ich bin seit 2014 benzofrei. Es war eine der besten Entscheidungen meines Lebens dem Zeug Goodbye zu sagen. Es wirkte ja am Ende nicht mehr, machte nur noch Nebenwirkungen und ich wollte mein Leben nicht mehr von diesen Mitteln bestimmen lassen, zumal die im Langzeitkonsum hochgradig problematisch sind.

Grüße und schönes Wochenende
Jamie
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Re: Tavor 0.5 mg absetzen

Beitrag von BoooMii » Samstag, 19.05.18, 10:23

Jamie hat geschrieben:
Samstag, 19.05.18, 9:46
Hallo Boomii :)

In selten Fällen schlagen Entzugssymptome auch noch 2 Wochen nach null zu, aber das ist eher bei denen wahrscheinlich, die es sehr lange und höher dosiert genommen haben.
Mit 0,5mg über 3,5 Monate hast du sehr gute Chancen, mit dem blauen Auge davon zu kommen und dass da nichts nachkommt.

Ich war 8 Jahre niedrigdosisabhängig von Zolpidem und Zopiclon, später von Alprazolam.
Ich habe damals auf Diazepam umgestellt, um besser ausschleichen zu können, da ich sehr entzügig war und habe mir erst ca. ein halbes bis dreiviertel Jahr für die Umstellung und dann noch mal die gleiche Zeit fürs Ausschleichen genommen.
Übrigens auch alles in Wasser aufgelöst (bis auf das Diazepam).

Ich bin seit 2014 benzofrei. Es war eine der besten Entscheidungen meines Lebens dem Zeug Goodbye zu sagen. Es wirkte ja am Ende nicht mehr, machte nur noch Nebenwirkungen und ich wollte mein Leben nicht mehr von diesen Mitteln bestimmen lassen, zumal die im Langzeitkonsum hochgradig problematisch sind.

Grüße und schönes Wochenende
Jamie
Danke Jamie deine Antworten sind sehr hilfreich und bauen auf :) du hast ja wirklich schon was durchgemacht in deinem Leben wünsche dir trotzdem alles Gute weiterhin und beschwerdefrei Tage Jahre :)

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Tavor 0.5 Langzeitschäden ?

Beitrag von BoooMii » Sonntag, 20.05.18, 20:24

Hallo ihr lieben
Wie in einem ander Post von mir erwähnt nehme ich seit 3.5 Monate Lorazepam 0.5 mg nie gesteigert auch mal 8 Tage ohne geschafft da aber Panikattacken am Anfang sehr schlimm wahren und ich das nicht kannte ob ich schwer krank bin ? Aber hab das alles jetz verstanden was es ist und warum es kommt aber hätte schon seit 2 Monate keine mehr hab gelernt damit umzugehen. Aber zu meiner Frage nehme es jetz seit 4 Tage nicht mehr alllso bin auf null nun zu meiner Frage kann ich von dieser Dosis und der einmahmedauer Langzeitschäden davontragen ?
Mit freundlichen Grüßen
BoooMii

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Re: Tavor 0.5 mg absetzen

Beitrag von Gwen » Sonntag, 20.05.18, 20:27

Hallo BoooMii,
bitte schreib hier in Deinem Thread weiter, damit der Zusammenhang bestehen und das Forum etwas übersichtlicher bleibt.
Viele Grüße Gwen
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Re: Tavor 0.5 mg absetzen

Beitrag von Jamie » Sonntag, 20.05.18, 22:48

Hallo Boomii, :)
nun zu meiner Frage kann ich von dieser Dosis und der einmahmedauer Langzeitschäden davontragen ?
Nein.
Bei 3,5 Monaten und nur 0,5mg Einnahme wirst du keine Schäden davon tragen.
Du wirst irgendwann wieder ganz fit.
Du hast großes Glück gehabt!
Bei Benzos ist die Langzeiteinnahme und die Einnahme hoher Dosierungen ein Problem, beides trifft auf dich nicht zu.

Wie geht es dir denn, wo du 4 Tage auf Null bist. Hält sich der Entzug in Grenzen?

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Re: Tavor 0.5 mg absetzen

Beitrag von BoooMii » Sonntag, 20.05.18, 23:00

Jamie hat geschrieben:
Sonntag, 20.05.18, 22:48
Hallo Boomii, :)
nun zu meiner Frage kann ich von dieser Dosis und der einmahmedauer Langzeitschäden davontragen ?
Nein.
Bei 3,5 Monaten und nur 0,5mg Einnahme wirst du keine Schäden davon tragen.
Du wirst irgendwann wieder ganz fit.
Du hast großes Glück gehabt!
Bei Benzos ist die Langzeiteinnahme und die Einnahme hoher Dosierungen ein Problem, beides trifft auf dich nicht zu.

Wie geht es dir denn, wo du 4 Tage auf Null bist. Hält sich der Entzug in Grenzen?

Viele Grüße
Jamie
Hallo Jamie eig hält sich es sich in Grenzen Bischen Unruhe aber die verschwindet immer wieder mal einzigste was ich habe ist körperliche Schwäche Bischen spazieren gehen ist anstrengend und Stimmungschwankungen und so schübe von Benommenheit was bei mir immer komisch ist ab abends verschwindet alles bei mir alle Symptome bin da immer ganz ruhig und ausgeglichen sehr komisch hatte ich aber auch schon als ich noch Tavor genommen hatte Strange :)
Mit freundlichen Grüßen
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Re: Tavor 0.5 mg absetzen

Beitrag von Jamie » Montag, 21.05.18, 10:07

Hallo BooMii :)

Das liest sich sehr hoffnungsvoll und ich bin wirklich guter Dinge, dass du den Benzoentzug schaffen wirst.
Bitte trinke die nächsten Wochen keinen Alkohol, Alkohol dockt teilweise an den gleichen Rezeptoren wie GABA an und kann Entzugssymptome triggern.

Ich denke du hast Glück und kommst mit einem hellblauen Auge davon

Alles Gute, melde dich bei Gelegenheit für ein Update :)

Schöne Pfingsten,
Jamie
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Re: Tavor 0.5 mg absetzen

Beitrag von BoooMii » Dienstag, 22.05.18, 18:33

Jamie hat geschrieben:
Montag, 21.05.18, 10:07
Hallo BooMii :)

Das liest sich sehr hoffnungsvoll und ich bin wirklich guter Dinge, dass du den Benzoentzug schaffen wirst.
Bitte trinke die nächsten Wochen keinen Alkohol, Alkohol dockt teilweise an den gleichen Rezeptoren wie GABA an und kann Entzugssymptome triggern.

Ich denke du hast Glück und kommst mit einem hellblauen Auge davon

Alles Gute, melde dich bei Gelegenheit für ein Update :)

Schöne Pfingsten,
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Hey Jamie jetz hab ich dan bald 1 Woche auf null und es geht mir jeden Tag besser Panikattacke hatte ich heute wieder aber ich weis ja was es ist :) glaubst da kann noch was kommen nach 1 Woche auf null ?
Mit freundlichen Grüßen
BoooMii

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Re: Tavor 0.5 mg absetzen

Beitrag von BoooMii » Montag, 04.06.18, 21:41

Hey Jamie Kurze Rückmeldung von mir bin jetz dan 3 Wochen auf Null meine Ängste sind wieder da aber sonst geht’s mir eig gut bis auf muskelzucken habe ich noch :(
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Re: Tavor 0.5 mg absetzen

Beitrag von Ululu 69 » Montag, 04.06.18, 21:46

Hallo BoooMii,

ich bin nicht Jamie :) , antworte jetzt aber trotzdem mal. :)
Dass die Angst wieder da ist, tut mir sehr leid, war aber wohl zu erwarten. Das Lorazepam hat dich ja leider nicht geheilt.
Trotzdem klingt es insgesamt so, als wärst du das L. zumindest jetzt los geworden.

Ich würde dir jetzt empfehlen, dir therapeutische Hilfe zu holen.

LG Ute
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Re: Tavor 0.5 mg absetzen

Beitrag von BoooMii » Montag, 04.06.18, 21:52

Ululu 69 hat geschrieben:
Montag, 04.06.18, 21:46
Hallo BoooMii,

ich bin nicht Jamie :) , antworte jetzt aber trotzdem mal. :)
Dass die Angst wieder da ist, tut mir sehr leid, war aber wohl zu erwarten. Das Lorazepam hat dich ja leider nicht geheilt.
Trotzdem klingt es insgesamt so, als wärst du das L. zumindest jetzt los geworden.

Ich würde dir jetzt empfehlen, dir therapeutische Hilfe zu holen.

LG Ute
Hey Ute Danke für deine Antwort :) ja ich bin dran an einem Therapeuten aber die warte Zeiten sind leider nicht immer kurz :) ja ich hoffe auch das ich weg bin von dem Zeug hab auch gar keine verlangen mehr danach weil ich weis es bring nix seine Probleme damit zu verdrängen
Mit freundlichen Grüßen
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Re: Tavor 0.5 mg absetzen

Beitrag von Jamie » Dienstag, 05.06.18, 11:17

Hallo BooMii :).

Super, dass du clean bleiben konntest! :party2:

Da Psychopharmaka keine heilenden, sondern nur deckelnde Effekte haben, ist es logisch, dass du dich wieder mit den Ängsten befassen musst. Die sind ja nicht weggezaubert worden, sondern nur unterdrückt worden.

Ich finde es trotzdem total gut, dass du versucht hast die Benzos loszuwerden und jetzt andere Wege gehst.
Es ist sehr schade, wie lange man auf einen Therapieplatz warten muss - aber das ist die richtige Strategie.

Ich drücke dir die Daumen, dass du schnell einen netten Therapeuten findest :fly:

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