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Kekskatze: 'Probleme' während Reduktion von Zopiclon

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Kekskatze
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Kekskatze: 'Probleme' während Reduktion von Zopiclon

Beitrag von Kekskatze » Sonntag, 20.05.18, 15:21

Hallo zusammen,

Ich bin neu hier und möchte mich kurz vorstellen.
Ich bin tatsächlich nur durch Zufall auf dieses Forum gestoßen, aber ich fange besser von vorne an (ich versuche mich kurz zu fassen :? )
Ich bin seit ca 12 Jahren in psychiatrischer Behandlung, war diverse Male in psychiatrischen Kliniken und bin in Verhaltenstherapie.(Unter anderem wegen Borderline und Essstörung)
Aktuell bekomme ich Zopiclon, Lyrica und Atosil, habe aber vor ca fünf Jahren noch deutlich mehr Medikamente genommen.
Ich bin inzwischen sehr stabil, kann sogar wieder ein paar Stunden die Woche arbeiten (das war vor drei Jahren noch unvorstellbar) und die Therapie ist fast abgeschlossen :D Zu diesen Fortschritten hat unter anderem auch meine Katze beigetragen und sie ist irgendwie der Grund, warum ich hier gelandet bin.
Ich reduziere gerade das Zopiclon (ich hab mehrere Jahre täglich 7,5 mg genommen) und bin inzwischen bei täglich 3,75 mg. Nun habe ich vor zwei Wochen die nächste Stufe angepackt und nehme 6 Abende die Woche Zopiclon 3,75 mg und einen Abend eine halbe Zopiclon 3,75 mg. Die erste Stufe ging recht schnell und auch relativ problemlos. Bei der nächsten habe ich jetzt schon deutlich mehr zu kämpfen (fühlt sich an den betreffenden Abenden an, als hätte ich gar nichts genommen) und was noch schlimmer ist: der Stress überträgt sich auf meine Katze.
Das mag für die meisten oder sogar alle lächerlich klingen, für mich ist es das aber nicht, wenn sie dadurch krank wird. Einen gewaltigen Teil meiner Stabilität habe ich ihr zu verdanken und ich möchte nicht Schuld sein, wenn sie leidet. :shock: :(
Deswegen habe ich versucht herauszufinden, wie ich den Stress der Reduktion für uns beide größtmöglich reduzieren kann, bin aber auf nichts Vernünftiges gestoßen, bis ich hier gelandet bin. Vielleicht hat ja hier jemand eine Idee, wie ich mit dem Ganzen besser zurechtkomme und im Umkehrschluss auch meine Katze.
So, ich hoffe, dass war jetzt nicht zu detailliert oder zu ungenau :?
Mit besten Grüßen :)
Zuletzt geändert von Murmeline am Samstag, 18.08.18, 20:31, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel ergänzt
Stimmungsschwankungen, Selbstverletzungen, Antriebslosigkeit (schleichender Beginn ca Mitte 2005)
2007 Diagnose Borderline (ab 2007 bis Mai 2015 immer wieder Aufenthalt in psychiatrischen Kliniken mit immer wieder neuen Medikamentenumstellungen, für diesen Zeitraum kann ich mich beim besten Willen nicht mehr an all die verschiedenen Medikamente und Dosierungen erinnern)
2008 Schlafstörungen erstmalig Verschreibung von Zopiclon, seither durchgängig täglich 7,5 mg Zopiclon (bis Februar 2018)
Medikation seit Juni 2016, täglich 19:30 Uhr:
Zopiclon 7,5 mg
Pregabalin 150 mg
Promethazin 100 mg
Pregabalin zur Stimmungsstabilisation, Promethazin & Zopiclon zum Einschlafen, keine Nebenwirkungen außer Abhängigkeit vom Zopiclon und metallischer Geschmack nach Zopiclon

Weitere Erkrankungen: Heuschnupfen
allergisches Asthma - Salbutamol Spray b. Bed.(v. A. Im Frühling/Frühsommer)

Absetzverlauf Zopiclon 7,5 mg


12.02.'18
Dienstag, Donnerstag-Sonntag jeweils Zopiclon 7,5 mg
Montag & Mittwoch Zopiclon 3,75 mg
Nur die erste Woche etwas unruhig, kann aber auch an der Psyche gelegen haben, ansonsten keinerlei Probleme
12.03.'18
Dienstag, Donnerstag, Samstag 7,5 mg
Montag, Mittwoch, Freitag, Sonntag 3,75 mg
09.04.'18
Täglich Zopiclon 3,75 mg
07.05.'18
Montags 1/2 Zopiclon 3,75mg ; Dienstag-Sonntag Zopiclon 3,75mg
Seit 07.05.: immer wieder gereizt, unruhig, müde und Kopfschmerzen, allgemeine Zerschlagenheit
22./23.05.'18
3,75 mg
24.05.'18-17.06.
tgl. 4,5 mg
18.06.-15.07.
tgl.3, 75 mg
16.07.-12.08.
tgl. 3,375 mg
13.08.
3,0 mg (Kopfschmerzen, schneller Puls, Zittern,gereizt)
seit 14.08.
3,75mg

Blumenwiese
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Re: 'Probleme' während Reduktion von Zopiclon

Beitrag von Blumenwiese » Sonntag, 20.05.18, 19:02

Hallo Kekskatze, Herzlich Willkommen :)

Leider kann ich dir nichts hilfreiches sagen, wie du den Stress soweit reduzieren kannst, damit deine Katze das nicht mehr merkt, da Tiere ja sehr sensibel sind. Ich finde es aber sehr gut, dass du bei dem ganzen Stress auch an deine Katze denkst. Ich hatte mal einen Hund - von meiner damaligen Therapeutin empfohlen - und er hatte mir auch sehr geholfen und mich stabilisiert. Leider hat er dennoch nach und nach meine Ängste übernommen und hatte am Ende (besonders durch meine Schwangerschaft) sehr viele Ängste, war selbst sehr instabil. Ich hab dann eine Hundetherapeutin hinzugezogen aber da war ja schon alles so schwierig. Wenn du es dir irgendwie finanziell leisten kannst, würde ich dir raten, mit einem Tiertherapeuten zu sprechen und dir dort Tipps zu holen. Vielleicht reicht ja schon ein einmaliges Gespräch aus.

Was mir gegen Absetzsymptome hilft, ist auf meinen Boxsack hauen und spazieren gehen, um die Anspannung zu senken. Wenn du es schaffst, würde ich noch zu Achtsamkeitsübungen wie wertfreies Beschreiben raten.

Liebe Grüße
Blumenwiese
Liebe Grüße
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Kekskatze
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Re: 'Probleme' während Reduktion von Zopiclon

Beitrag von Kekskatze » Sonntag, 20.05.18, 19:36

Liebe Blumenwiese,

Herzlichen Dank für das freundliche Willkommen und die Ideen :)
Cookie (meine Katze) ist schon eine eigene, kleine Persönlichkeit und war, als sie bei mir einzog sehr unsicher. Wir haben uns scheinbar gegenseitig auf die eine oder andere Art stabilisiert :D
Einen Tiertherapeuten kann ich mir leider nicht leisten :( Der Stress schlägt ihr in erster Linie auf den Magen :sick: und ich gehe, nach meinen bisherigen Erfahrungen, davon aus, dass sich die jetzige Stufe noch eine ganze Weile ziehen wird (an die nächste mag ich gar nicht denken :shock: ). Das wird sicher auch mehrere Monate in Anspruch nehmen und solange kann ich sie in dem Zustand nicht belassen (zumal mir auch einfach das Herz blutet bei der Vorstellung,was dem Absetzen auch nicht wirklich zuträglich ist) :cry: Es hängt eben alles miteinander zusammen....

Mit Achtsamkeit habe ich leider so gar keine guten Erfahrungen gemacht und stehe deswegen damit auf Kriegsfuß :evil: :sports: :frust: :censored: Das hat sich schon während der Aufenthalte in der Psychiatrie gezeigt, dass hat mir immer mehr geschadet als genützt :cry: :?

Ich gehe davon aus, dass ich den Stress nicht soweit reduzieren kann, dass sie nichts davon merkt, aber ich möchte ihn wenigstens so weit es irgend geht runter fahren, damit er für sie ein erträgliches Niveau hat. Mit Stress kommt sie zurecht, ich hatte vor einigen Jahren noch ziemlich heftige Krisen, die hat sie auch gut überstanden. Aber wahrscheinlich ist das jetzt entweder eine andere Art Stress oder ein anderes Kaliber :? (oder wir sind einfach inzwischen verwöhnt....)

Das mit den Spaziergängen probiere ich auf jeden Fall mal aus :) :D

Beste Grüße
Kekskatze
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2007 Diagnose Borderline (ab 2007 bis Mai 2015 immer wieder Aufenthalt in psychiatrischen Kliniken mit immer wieder neuen Medikamentenumstellungen, für diesen Zeitraum kann ich mich beim besten Willen nicht mehr an all die verschiedenen Medikamente und Dosierungen erinnern)
2008 Schlafstörungen erstmalig Verschreibung von Zopiclon, seither durchgängig täglich 7,5 mg Zopiclon (bis Februar 2018)
Medikation seit Juni 2016, täglich 19:30 Uhr:
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Montag & Mittwoch Zopiclon 3,75 mg
Nur die erste Woche etwas unruhig, kann aber auch an der Psyche gelegen haben, ansonsten keinerlei Probleme
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Dienstag, Donnerstag, Samstag 7,5 mg
Montag, Mittwoch, Freitag, Sonntag 3,75 mg
09.04.'18
Täglich Zopiclon 3,75 mg
07.05.'18
Montags 1/2 Zopiclon 3,75mg ; Dienstag-Sonntag Zopiclon 3,75mg
Seit 07.05.: immer wieder gereizt, unruhig, müde und Kopfschmerzen, allgemeine Zerschlagenheit
22./23.05.'18
3,75 mg
24.05.'18-17.06.
tgl. 4,5 mg
18.06.-15.07.
tgl.3, 75 mg
16.07.-12.08.
tgl. 3,375 mg
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Blumenwiese
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Re: 'Probleme' während Reduktion von Zopiclon

Beitrag von Blumenwiese » Sonntag, 20.05.18, 20:06

Liebe Kekskatze,

Wahrscheinlich musst du viele Skills durchprobieren und das für dich Richtige herausfinden. Aber ich bin mir sicher, dass du das schaffst!

Vielleicht merkt deine Katze, dass es dieses Mal anders bei dir ist. Ich hab auch das Gefühl, dass die Ängste von den Absetzsymptomen anders sind als die normalen Angstzustände. Es helfen da auch nicht immer die gleichen Skills.

Liebe Grüße
Blumenwiese
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Kekskatze
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Re: 'Probleme' während Reduktion von Zopiclon

Beitrag von Kekskatze » Sonntag, 20.05.18, 20:15

Liebe Blumenwiese,

das ist ja das wirklich kuriose, ich hab mir das Absetzen weitaus schlimmer vorgestellt, als es ist. Von daher habe ich nicht wirklich Angst vor Entzugserscheinungen, falls doch, dann nur unbewusst.
Ich werd mal rumprobieren und im Zweifel meine Therapeutin anfunken, die ist bei sowas ganz fit :D

Liebe Grüße
Kekskatze :)
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Ululu
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Re: 'Probleme' während Reduktion von Zopiclon

Beitrag von Ululu » Sonntag, 20.05.18, 22:05

Hallo Kekskatze, :)

herzlich willkommen hier im Forum.

Nach unserer Erfahrung hier ist ein tageweises Absetzen nicht zu empfehlen.
Zopiclon hat eine kurze Halbwertszeit, da macht das erst Recht keinen Sinn.
Das führt dazu, dass du sechs Tage die Woche so viel nimmst wie immer und einen Tag dann in einen Entzug rutscht. :shock:
Das halte ich ehrlich gesagt für nicht sinnvoll.

Zopiclon ist wasserlöslich, du könntest mit der Wasserlösmethode jede beliebige Dosis selbst herstellen und so jeden Tag eine gleichbleibende niedrigere Dosis einnehmen.

Ich lasse dir Mal erste Informationen zum Absetzen von Benzos da. Zopiclon ist zwar eine Z- Drug, wirkt aber ähnlich wie ein Benzo und macht genauso süchtig.
:x

viewtopic.php?f=16&t=12883

Das werde ist ein sehr tierlieben Forum. Wir haben sogar einen Haustiertherese, wenn du Mal reinschauen willst.


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Ich habe selbst einen Kater und eine Katze und liebe sie sehr.

LG Ute
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Re: 'Probleme' während Reduktion von Zopiclon

Beitrag von Jamie » Sonntag, 20.05.18, 22:27

Hallo Kekskatze,

willkommen im Forum :).

Was an Achtsamkeit stört dich denn so?
Welche Assoziationen hast du damit?

Kein Mensch kann unbescholten durch eine kritische Zeit kommen, wenn er nicht lernt auf seine Grenzen und Bedürfnisse zu achten und Achtsamkeit ist nichts Anderes.
Gib dem Kind einen anderen Namen, wenn dir das eher liegt - zB Selbstfürsorge oder I-Care :).

Selbstfürsorge ist für viele ein rotes Tuch. Gerade für die, deren Eltern sie streng erzogen haben und es nicht zulassen konnten, wenn das Kind sich schwach zeigte.
Viele dieser Betroffenen gestehen es sich später im Erwachenenleben selber nicht zu Bedürfnisse zu haben und auch einzufordern, Pausen einzulegen, sich zu schonen, nicht immer nur zu funktionieren und zu springen, wenn jemand was will.
Nein-sagen ist dann auch ein virulentes Thema.

Ich bin ganz schrecklich tierlieb und teile mein Leben mit gefiederten Freunden (Wellensittiche, Bourkesittich) - sie merken, wenn es mir schlecht geht, aber noch mehr merken sie es, wenn Frauchen mal abhängt und relaxt und nur an sich denkt. Wenn ich dann gechillt auf dem Sofa liege und innere Phantasiereisen mache oder meditiere oder auch kontemplativ bete, dann werden sie da oben auf ihrem Spielplatz auch ganz ruhig, dösen, putzen sich oder ziehen einfach entspannt das Füßchen hoch und man sieht - hier ist die Welt in Ordnung.

Deine Katze, und ich denke ihr habt eine starke Bindung, wird genauso davon profitieren wie du, wenn du lernst auf dich zu achten und Dinge zu tun, die dir gut tun. Es wird sich übertragen.

Grüße und willkommen im Forum
Jamie
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Blumenwiese
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Re: 'Probleme' während Reduktion von Zopiclon

Beitrag von Blumenwiese » Sonntag, 20.05.18, 23:34

Hallo,

Als ich von Achtsamkeit schrieb, meinte ich die Achtsamkeitsübungen aus dem DBT (Dialektisch behaviorale Therapie). Aufgrund der Diagnose von Kekskatze ging ich davon aus, dass sie damit schonmal in der Therapie in Kontakt gekommen ist.

Ich kann mir gut vorstellen, dass das nicht für jeden etwas ist. Ich z.B. habe große Probleme mit der progressiven Muskelentspannung. Ich dissoziiere dabei sehr stark.

Zum Glück gibt es inzwischen so ein breites Angebot an Entspannungsübungen und Skills :)

Liebe Grüße
Blumenwiese
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Re: 'Probleme' während Reduktion von Zopiclon

Beitrag von Kekskatze » Montag, 21.05.18, 9:05

Guten morgen zusammen :)
Ululu 69 hat geschrieben:
Sonntag, 20.05.18, 22:05

Zopiclon ist wasserlöslich, du könntest mit der Wasserlösmethode jede beliebige Dosis selbst herstellen und so jeden Tag eine gleichbleibende niedrigere Dosis einnehmen.
Ich hatte das mit der Wasserlösemethode verworfen, ohne mich mal genauer zu informieren (weil die Zopiclontabletten ja schon so nen komischen Geschmack im Mund verursachen, nach der Einnahme, den gelösten Geschmack will ich mir gar nicht vorstellen :wacko: )
Ich werd aber morgen in die Apotheke gehen und Spritzen kaufen und im Anschluss gleich noch ne Tüte Bonbons :D Danke für die Links und den nochmaligen Hinweis.

[quote=Jamie post_id=248776 time=1526848021 user_id=10295
Was an Achtsamkeit stört dich denn so?
Welche Assoziationen hast du damit? [/quote]
Blumenwiese hat geschrieben:
Sonntag, 20.05.18, 23:34
Als ich von Achtsamkeit schrieb, meinte ich die Achtsamkeitsübungen aus dem DBT (Dialektisch behaviorale Therapie). Aufgrund der Diagnose von Kekskatze ging ich davon aus, dass sie damit schonmal in der Therapie in Kontakt gekommen ist.
Eben die Achtsamkeitsübungen aus der DBT sind und waren ein rotes Tuch für mich, während dieser Übungen ist meine Anspannung immer in extreme Höhen geschossen und ich habe echte Aggressionen entwickelt. :evil: :censored:
Jamie hat geschrieben:
Sonntag, 20.05.18, 22:27
Selbstfürsorge ist für viele ein rotes Tuch. Gerade für die, deren Eltern sie streng erzogen haben und es nicht zulassen konnten, wenn das Kind sich schwach zeigte.
Viele dieser Betroffenen gestehen es sich später im Erwachenenleben selber nicht zu Bedürfnisse zu haben und auch einzufordern, Pausen einzulegen, sich zu schonen, nicht immer nur zu funktionieren und zu springen, wenn jemand was will.
Nein-sagen ist dann auch ein virulentes Thema.
In puncto Selbstfürsorge habe ich große Fortschritte gemacht und auch im Nein sagen, was unter anderem auch meiner Katze zu verdanken ist. Ich habe erst gelernt Nein zu sagen, als ich das Gefühl hatte, ich muss sie beschützen. Inzwischen kann ich das auch oft für mich. :)
Jamie hat geschrieben:
Sonntag, 20.05.18, 22:27
Ich bin ganz schrecklich tierlieb und teile mein Leben mit gefiederten Freunden (Wellensittiche, Bourkesittich) - sie merken, wenn es mir schlecht geht, aber noch mehr merken sie es, wenn Frauchen mal abhängt und relaxt und nur an sich denkt. Wenn ich dann gechillt auf dem Sofa liege und innere Phantasiereisen mache oder meditiere oder auch kontemplativ bete, dann werden sie da oben auf ihrem Spielplatz auch ganz ruhig, dösen, putzen sich oder ziehen einfach entspannt das Füßchen hoch und man sieht - hier ist die Welt in Ordnung.

Deine Katze, und ich denke ihr habt eine starke Bindung, wird genauso davon profitieren wie du, wenn du lernst auf dich zu achten und Dinge zu tun, die dir gut tun. Es wird sich übertragen.
Ich merke auch, dass sich das sehr überträgt, das war ja der Grund, warum ich überhaupt nach Hilfe gesucht habe. Wenn ich z.B. in übermütiger, guter Stimmung bin, bringt Cookie auch lauter übermütige, teilweise wirklich lustige Aktionen :party2:
Jamie hat geschrieben:
Sonntag, 20.05.18, 22:27
Grüße und willkommen im Forum
Jamie
Ululu 69 hat geschrieben:
Sonntag, 20.05.18, 22:05
herzlich willkommen hier im Forum
Danke schön :D :D
Ich werde dann heute wieder 3,75 mg nehmen und morgen in die Apotheke marschieren um den Absetzvorgang vernünftig zu gestalten. Vielen Dank für Eure Unterstützung und Ermutigung :)

Liebe Grüße
Kekskatze
Stimmungsschwankungen, Selbstverletzungen, Antriebslosigkeit (schleichender Beginn ca Mitte 2005)
2007 Diagnose Borderline (ab 2007 bis Mai 2015 immer wieder Aufenthalt in psychiatrischen Kliniken mit immer wieder neuen Medikamentenumstellungen, für diesen Zeitraum kann ich mich beim besten Willen nicht mehr an all die verschiedenen Medikamente und Dosierungen erinnern)
2008 Schlafstörungen erstmalig Verschreibung von Zopiclon, seither durchgängig täglich 7,5 mg Zopiclon (bis Februar 2018)
Medikation seit Juni 2016, täglich 19:30 Uhr:
Zopiclon 7,5 mg
Pregabalin 150 mg
Promethazin 100 mg
Pregabalin zur Stimmungsstabilisation, Promethazin & Zopiclon zum Einschlafen, keine Nebenwirkungen außer Abhängigkeit vom Zopiclon und metallischer Geschmack nach Zopiclon

Weitere Erkrankungen: Heuschnupfen
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Absetzverlauf Zopiclon 7,5 mg


12.02.'18
Dienstag, Donnerstag-Sonntag jeweils Zopiclon 7,5 mg
Montag & Mittwoch Zopiclon 3,75 mg
Nur die erste Woche etwas unruhig, kann aber auch an der Psyche gelegen haben, ansonsten keinerlei Probleme
12.03.'18
Dienstag, Donnerstag, Samstag 7,5 mg
Montag, Mittwoch, Freitag, Sonntag 3,75 mg
09.04.'18
Täglich Zopiclon 3,75 mg
07.05.'18
Montags 1/2 Zopiclon 3,75mg ; Dienstag-Sonntag Zopiclon 3,75mg
Seit 07.05.: immer wieder gereizt, unruhig, müde und Kopfschmerzen, allgemeine Zerschlagenheit
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24.05.'18-17.06.
tgl. 4,5 mg
18.06.-15.07.
tgl.3, 75 mg
16.07.-12.08.
tgl. 3,375 mg
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Wiederaufdosierung Zopiclon ....?

Beitrag von Kekskatze » Donnerstag, 24.05.18, 18:19

Hallo zusammen,

Ich wusste jetzt nicht, ob ich dafür einen neuen Thread aufmachen kann/soll/darf/muss oder nicht , aber ich hab s einfach mal gemacht. Sorry :(
Ich hab ja im Februar mit reduzieren begonnen und, wie schon an anderer Stelle erwähnt, lief das bis zur Hälfte der ursprünglichen Dosis ganz gut. Dann hab ich ja ein ziemliches Durcheinander gehabt (1x wöchentlich 1,5375 mg, 6x wöchentlich 3,75 mg) und bin jetzt seit zwei Tagen bei täglich 3,375 mg.
Ich bin inzwischen schon ziemlich konfus und kann gar nicht mehr auseinander halten, was jetzt von was kommt. Ich gehe ja schon seit ca. zwei Wochen mehr oder weniger auf dem Zahnfleisch, hab das aber bisher nicht so richtig ernst genommen. Die letzten Tage nimmt das Ganze aber schon stetig und sehr zu. Nun weiß ich nicht, sind das noch Nachwirkungen von meinem Durcheinander beim Reduzieren oder Absetzsymptome von den letzten beiden Tagen oder sogar verspätete Absetzsymptome von der Dosishalbierung :frust: . Ich hab versucht hier im Forum eine Antwort zu finden, aber wahrscheinlich hab ich an der falschen Stelle gesucht oder sie ist schlicht nicht vorhanden. Ich überlege, die Dosis wieder zu steigern, ich kann das ja schlecht so lassen. Ich bin regelrecht paranoid, habe seltsame Ideen und Gedanken, habe massive Stimmungsschwankungen, Wutausbrüche und bin gereizt.
Aber ich weiß nicht, wenn ich sie steigere,ob erstmal wieder auf 3,75 mg oder besser mehr, weil ich einfach nicht einordnen kann, was jetzt genau der Auslöser ist :?
Hat vielleicht jemand von Euch eine Idee, wie ich das schnellstmöglich herausfinden kann?

Liebe Grüße Kekskatze
Stimmungsschwankungen, Selbstverletzungen, Antriebslosigkeit (schleichender Beginn ca Mitte 2005)
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2008 Schlafstörungen erstmalig Verschreibung von Zopiclon, seither durchgängig täglich 7,5 mg Zopiclon (bis Februar 2018)
Medikation seit Juni 2016, täglich 19:30 Uhr:
Zopiclon 7,5 mg
Pregabalin 150 mg
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12.02.'18
Dienstag, Donnerstag-Sonntag jeweils Zopiclon 7,5 mg
Montag & Mittwoch Zopiclon 3,75 mg
Nur die erste Woche etwas unruhig, kann aber auch an der Psyche gelegen haben, ansonsten keinerlei Probleme
12.03.'18
Dienstag, Donnerstag, Samstag 7,5 mg
Montag, Mittwoch, Freitag, Sonntag 3,75 mg
09.04.'18
Täglich Zopiclon 3,75 mg
07.05.'18
Montags 1/2 Zopiclon 3,75mg ; Dienstag-Sonntag Zopiclon 3,75mg
Seit 07.05.: immer wieder gereizt, unruhig, müde und Kopfschmerzen, allgemeine Zerschlagenheit
22./23.05.'18
3,75 mg
24.05.'18-17.06.
tgl. 4,5 mg
18.06.-15.07.
tgl.3, 75 mg
16.07.-12.08.
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Jamie
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Re: Wiederaufdosierung Zopiclon ....?

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 24.05.18, 18:57

Hallo Kekskatze, :)

es ist nicht schlimm, dass du einen neuen Thread aufgemacht hast, aber keine gute Idee.
Das wird völliges Chaos geben.
Bitte schreibe einen der Moderatoren per PN an und bitte sie, dass sie diesen Faden mit deinem bestehenden zusammenführen.
Sie können den Thread auch umbenennen und hin und her verschieben, alles kein Problem.

Mir fehlt jetzt leider auch die Vorgeschichte, die woanders steht. War es nicht so, dass du auch an den AD herumgeschraubt hast?
Es ist sehr ungünstig, wenn parallel mehrere Veränderungen vorgenommen werden, da dann nicht mehr zu bestimmen ist, was die Probleme auslöst - hast du ja selbst schon bemerkt :roll: .
Hat vielleicht jemand von Euch eine Idee, wie ich das schnellstmöglich herausfinden kann?
Leider nein, nicht bei der Vorgeschichte.
Zumal ein Hochsetzen des Benzos auch AD- und NL-Entzüge abpuffern kann. Wenn du also aufdosierst und dich besser fühlst, heißt das nicht automatisch, dass Benzoentzügigkeit für deine Symptome verantwortlich war / ist; denn das ZNS nimmt die Benzowirkung dankbar an - auch bei Durcheinander ausgelöst durch AD und Co.

Ich halte es dennoch für essentiell irgendwie Stabilität herbeizuführen. Könntest du denn ausreichend lange Zopiclon bekommen und deinen Entzug dir einteilen? Weil dann könnte man in der Tat einfach mal versuchen zB auf 4mg hochzugehen und zu schauen, ob das dein Befinden bessert. Wenn Zeit und Druck und Rezepte kein Faktor sind, dann umso besser - dann entziehst bzw. reduzierst du es in dem Tempo und zu den Zeitpunkten, die passend sind.

Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


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Murmeline
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Re: 'Probleme' während Reduktion von Zopiclon

Beitrag von Murmeline » Donnerstag, 24.05.18, 19:18

Threads zusammengelegt ✅
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Kekskatze
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Re: 'Probleme' während Reduktion von Zopiclon

Beitrag von Kekskatze » Donnerstag, 24.05.18, 19:40

Hallo Jamie,

Hab vielen Dank für Deine Antwort.
Jamie hat geschrieben:
Donnerstag, 24.05.18, 18:57
Mir fehlt jetzt leider auch die Vorgeschichte, die woanders steht. War es nicht so, dass du auch an den AD herumgeschraubt hast?
Ich hab tatsächlich nur am Zopiclon reduziert, alle anderen Medikamente nehme ich schon ca zwei Jahre so. Ich würde auch nicht ab diversen Schrauben gleichzeitig drehen wollen :shock: :o
Jamie hat geschrieben:
Donnerstag, 24.05.18, 18:57
Könntest du denn ausreichend lange Zopiclon bekommen und deinen Entzug dir einteilen? Weil dann könnte man in der Tat einfach mal versuchen zB auf 4mg hochzugehen und zu schauen, ob das dein Befinden bessert. Wenn Zeit und Druck und Rezepte kein Faktor sind, dann umso besser - dann entziehst bzw. reduzierst du es in dem Tempo und zu den Zeitpunkten, die passend sind.
Ja, das ist kein Problem. Ich hab offiziell die Diagnose einer Zopiclonsucht, damit meine Psychiaterin es rechtfertigen kann, dass sie mir regelmäßig ein Rezept darüber ausstellt. Ich bekomme es ja nun auch schon Jahre :roll:
Murmeline hat geschrieben:
Donnerstag, 24.05.18, 19:18
Threads zusammengelegt ✅
Danke schön :)

Liebe Grüße
Kekskatze
Stimmungsschwankungen, Selbstverletzungen, Antriebslosigkeit (schleichender Beginn ca Mitte 2005)
2007 Diagnose Borderline (ab 2007 bis Mai 2015 immer wieder Aufenthalt in psychiatrischen Kliniken mit immer wieder neuen Medikamentenumstellungen, für diesen Zeitraum kann ich mich beim besten Willen nicht mehr an all die verschiedenen Medikamente und Dosierungen erinnern)
2008 Schlafstörungen erstmalig Verschreibung von Zopiclon, seither durchgängig täglich 7,5 mg Zopiclon (bis Februar 2018)
Medikation seit Juni 2016, täglich 19:30 Uhr:
Zopiclon 7,5 mg
Pregabalin 150 mg
Promethazin 100 mg
Pregabalin zur Stimmungsstabilisation, Promethazin & Zopiclon zum Einschlafen, keine Nebenwirkungen außer Abhängigkeit vom Zopiclon und metallischer Geschmack nach Zopiclon

Weitere Erkrankungen: Heuschnupfen
allergisches Asthma - Salbutamol Spray b. Bed.(v. A. Im Frühling/Frühsommer)

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Kekskatze
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Re: 'Probleme' während Reduktion von Zopiclon

Beitrag von Kekskatze » Samstag, 18.08.18, 15:07

Ich muss mir das jetzt einfach mal von der Seele schreiben...
Am Montag war es mal wieder soweit, ich habe das Zopiclon um weitere 10% reduziert und seither ist es eine Katastrophe :(

Seit Dienstag hab ich immer wieder einen rasenden Puls und zittere, ich bin gereizt und genervt und alles ist blöd. :cry: Dienstag hatte ich Durchfall und seit Mittwoch ist mir immer wieder übel.
Ich habe am Donnerstag meine Psychiaterin um Hilfe gebeten,weil ich ziemlich sicher war (und bin) dass das Entzugserscheinungen sind. Sie meinte dass wäre ein Magen-Darm-Infekt und ich solle Tee trinken und mich ausruhen....
Ja spinnt die denn? Hält sie mich für bisschen bescheuert? Als wenn ich keine Magen-Darm-Grippe erkennen würde :evil: :frust: :censored:
Ich hab das Zopiclon erstmal wieder etwas hochdosiert, aber es wird nicht besser :cry: Ich bin extremst gestresst und völlig runter mit den Nerven. Dieser andauernd rasende Puls macht mich wahnsinnig und es ist alles so furchtbar anstrengend :( :(
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Jamie
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Re: Kekskatze: 'Probleme' während Reduktion von Zopiclon

Beitrag von Jamie » Samstag, 18.08.18, 22:39

Hallo Kekskatze :),

also das sind eindeutig Entzugssymptome.
Sie sind zum einen klassisch / typisch und zum anderen traten sie unmittelbar nach der Dosisreduktion auf - der sprichwörtliche Blinde mit Krückstock würde bemerken, dass da der Zusammenhang liegt, aber deine Ärztin ist anscheinend von besonders ignoranter Art :frust: .

Bist du jetzt auf 3,5mg zurück oder auf 3,75mg?
Versuche nach Möglichkeit dich zu fangen. Ich wünsche es dir :group: .

Gegen das Herzrasen kannst du dir einen Betablocker verordnen lassen, von dem du ein Krümelchen abbeißt, wenn der Puls so hoch ist.
Bitte hole eine kooperativen Arzt mit an Board, zB deinen Hausarzt.
Sag ihm das Herzrasen gefährdet deinen Benzoentzug - das Argument sollte ziehen.

Viele, wirklich viele Teilnehmer im Forum leiden unter Herzrasen im Entzug (nicht nur Benzos, auch AD und NL) - ich selbst musste mir auch einen verordnen lassen, sonst hätte der Benzoentzug bei mir nicht geklappt. Das Herzrasen wühlt den Körper ja nur weiter auf und triggert damit noch mehr die Entzügigkeit.
Außerdem wirkt der Betablocker minimal beruhigend - davon profitert das ganze ZNS.

Ich habe den Betablocker ausschließlich in Minidosen und nur bei Bedarf genommen und so bin ich gut über die Runden gekommen.


Gute Besserung :hug:
Jamie
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Kekskatze
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Re: Kekskatze: 'Probleme' während Reduktion von Zopiclon

Beitrag von Kekskatze » Sonntag, 19.08.18, 14:24

Hallo Jamie,

eigentlich ist meine Psychiaterin sonst nicht so ignorant, ich bin schon sehr lange bei ihr in Behandlung. Umso schlimmer ist es für mich jetzt, wo ich ihre Hilfe mehr denn je bräuchte, dass sie mich so im Regen stehen lässt.
Ich fühle mich ziemlich im Stich gelassen von ihr und tue mich sehr schwer, dass einzuordnen.
Sie meinte am Telefon, ich solle am Freitag in die Gemeinschaftspraxis kommen, wenn es nicht besser sei, dann könnte das internistisch abgeklärt werden, aber das ist idiotisch. Ich bin mir sicher, dass ich gesund bin und das einfach "nur" vom Entzug kommt. Schlimm genug, dass mir das solche Probleme verursacht, aber ich glaube, schlimmer ist das Gefühl, damit allein gelassen zu werden.

Danke für den Tipp mit den Betablockern, ich werde morgen mal zu meiner Hausärztin gehen. Ich hoffe nur, die dichtet mir nicht auch irgendwelchen Unsinn an :cry:

Ein weiteres Problem, dass sich für mich stellt, ist die Frage nach der weiteren Reduktion irgendwann in der Zukunft. Ich weiß nicht, ob ich noch weiter reduzieren kann/will, solange ich nicht sicher weiß, woher ich im Ernstfall ärztliche Unterstützung bekomme :(
Jamie hat geschrieben:
Samstag, 18.08.18, 22:39

Bist du jetzt auf 3,5mg zurück oder auf 3,75mg?
3,75 mg.(und aufgrund meiner Verunsicherung schwer am überlegen, ob ich mir überhaupt zutraue, wieder zu reduzieren)

LG Kekskatze
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Re: Kekskatze: 'Probleme' während Reduktion von Zopiclon

Beitrag von Kekskatze » Dienstag, 21.08.18, 19:59

Hallo zusammen,

Also erstmal ein riiiieeeesengroßes Danke schön an Jamie. :D Ich war gestern bei meiner Hausärztin, bezüglich der Entzugserscheinungen und sie hat das durchaus ernst genommen. Sie hat auch gleich EKG geschrieben und Blut abgenommen, muss morgen nochmal hin wegen der Laborwerte, aber denke nicht, dass da was ist.
Jedenfalls hat sie mir dann nen Betablocker verordnet, den ich jetzt mal zwei, drei Tage konstant nehmen soll, weil sich das phasenweise auftretende Herzrasen in ein dauerhaftes verändert hat. Und sie hat auch ganz klar gesagt, dass das ziemlich eindeutig Entzugserscheinungen sind. :haha:

Ich war gestern Abend das erste mal seit einer Woche richtiggehend entspannt und (völlig unerwartet) extrem müde.

Nun hätte ich aber noch eine Frage bezüglich des weiter runter dosierens. Da ich ja immer noch Entzugserscheinungen vom letzten Reduzieren habe, ist es, vermute ich, eher eine Kamikaze-Aktion jetzt noch weiter runter zu dosieren, solange ich sozusagen noch den letzten Entzug in den Knochen habe :shock: Ich frage mich, wie lange das noch dauert :frust: :censored:

Also, versteht mich nicht falsch, ich habe derzeit vor allem den Wunsch, dass die letzten Symptome abklingen, deswegen möchte ich dass nicht auch noch sinnlos steigern. Aber ich bräuchte einen Rat, wann ich denn evtl. weiter reduzieren kann. Im Augenblick hält sich meine Begeisterung bezüglich des Reduzierens sehr in Grenzen, aber es wird (hoffe ich) der Punkt kommen, an dem ich es mir wieder zutraue.

Ich habe, so als Nachwirkung des ganzen Theaters mit meiner Psychiaterin und den Entzugserscheinungen, psychisch einiges zu verarbeiten und bin schwer am kämpfen, nicht wieder in die Essstörung abzuleiten. Insgesamt wohl alles n bisschen viel gewesen :? :cry: :roll:

Es grüßt die Kekskatze :)
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Ululu
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Re: Kekskatze: 'Probleme' während Reduktion von Zopiclon

Beitrag von Ululu » Mittwoch, 22.08.18, 17:46

Hallo Kekskatze,

ich würde mich an deiner Stelle jetzt in erster Linie in Ruhe stabilisieren und erst wieder weiter absetzen, wenn es dir mindestens zwei, eher drei bis vier Wochen wieder gut geht.
Es nutzt dir ja nichts, um jeden Preis das Zoplicon abzusetzen und dafür dann wieder eine Essstörung zu entwickeln.

LG Ute
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Re: Kekskatze: 'Probleme' während Reduktion von Zopiclon

Beitrag von Kekskatze » Dienstag, 28.08.18, 18:40

Hallo Ululu,

Hab vielen Dank für Deine Antwort und entschuldige, dass ich jetzt erst antworte. Ich bin seit gefühlt einem Jahr die Scherben am aufsammeln, die aus dem Gespräch mit meiner Psychiaterin resultieren.
Vertrauen war für mich immer ein großes Problem und ich hab in härter Arbeit daran gearbeitet, wie an so vielen anderen Baustellen. Und das Ergebnis der Ignoranz meiner Psychiaterin: es ist gefühlt alles in die Brüche gegangen. Natürlich nicht ernsthaft, aber es fühlt sich so an. Der Entzug an sich destabilisiert mich schon völlig und sie hat dem ganzen nun noch die Krone aufgesetzt.
Ich hab mir nun tagelang den Kopf zerbrochen, ob ich meine Therapeutin kontaktiere oder nicht, habe mich aber für ersteres entschieden, ich hoffe, ich bereue es nicht.
Der Betablocker musste noch etwas höher dosiert werden, weil der konstant hohe Puls nach einem Tag bei geringerer Dosis sich wieder eingestellt hatte.
Na ja, lange Rede, kurzer Sinn: es ist ein einziges Durcheinander und deswegen antworte ich jetzt erst.

Lg von der Kekskatze
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