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Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

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Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von Nala26 » Mittwoch, 23.05.18, 20:22

Hallo Zusammen,
ich verfolge schon seit langem euer Forum und hoffe das ich hier Hilfe bekommen kann.

Nach 2 maliger Anitibiotikaeinnahme und wie sich nun raus gestellt hat starken Hormonschwankungen zu Beginn der Wechseljahre
fing der ganze Spuk im Juni 2017 an.

Ständiger Schwindel, Schmerzen in der Magengegend und hinter dem Brustbein, Reizdarm und Gewichtsverlust. Kein Arzt wusste sich so wirklich Rat.
15 Blutbilder, MRT, CT und immer nur die Aussage herzlichen Glückwunsch sie sind gesund.
Alles wurde immer schlimmer bis im August 2017 der völlige Zusammenbruch kam und ich in die Klinik eingewiesen wurde.
Dort angekommen versuchte man es mit sämtlichen Medikamentencocktails rauf und runter und mir ging es immer schlechter.
Schlussendlich stellte man mich dann auf 20 mg Escitalopram und 15 mg Mirtazapin ein. Meine Nebenwirkungen waren fürchterlicher Schwindel, unendliche Muskelschmerzen und Blutungen aus dem Darm sowie Mundbrennen.
So wurde ich entlassen.
Zu den Muskelschmerzen bekam ich dann noch Rückschmerzen die bis heute nicht mehr fort gegangen sind.
Zudem habe ich seit dieser Zeit 18 Kilo zugenommen.
Ich muss jedoch dazu sagen das ich von mir aus die Dosis nach Entlassung auf 10 mg Escitalopram und 7,5 mg Mirtazapin herunter gesetzt habe.

Nun versuche ich (da es mir so schlecht geht) seit Januar die Dosis zu reduzieren.
Auf 9 und 8 mg ließ es sich noch ertragen, auf 7 mg hielten die Beschwerden 2 Wochen an und ließen dann nach.
Nun habe ich auf 6 mg reduziert. Die ersten 3 Wochen merkte ich nichts von der Reduzierung aber dann ging es los. Fürchterlicher Schwindel, Mundbrennen, Körperschmerzen und das nun schon seit 4 Wochen.
Jeden Tag denke ich darüber nach, ob ich nicht wieder 1 mg mehr nehmen soll.
Bitte helft mir irgendwie, denn ich weiß einfach nicht weiter.
Zuletzt geändert von Murmeline am Donnerstag, 02.08.18, 10:25, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Titel ergänzt
2017 Schwindel und Zysten Eierstöcke
lt. Frauenarzt keine Wechseljahre möglich
Mai 2017 2x Antibiotika wegen Entzündung und Erkältung
Juni 2017 Magenschleimhautentzündung erst unentdeckt jedoch Dauerschmerz im Bauch
Juli 2017 Einlieferung Psychatrische Klinik
Nach mehreren gescheiterten Eindosierungen mehrerer Medikamente nun 10 mg Escitalopram und 7,5 mg Mirtazapin.
Schlimmste Muskelschmerzen, Schwindel, Schweißausbrüche, Kreislaufzusammenbrüche waren die Nebenwirkungen über Monate.
Januar 2018 Escitalopram 9 mg ohne größere Probleme
Februar 2018 Escitalopram 8 mg ohne größere Probleme
März 2018 Escitalopram 7 mg 2 Wochen Schwindel, Benommenheit, Müdigkeit, Muskelschmerzen
April 2018 Escitalopram 6 mg erst keine Absetzbeschwerden, dann nach 2,5 Wochen starker Schwindel, Angst, Muskelschmerzen hielt 4 Wochen an.
Dann wieder auf 6,5 mg aufdosiert. Schwindel, Muskelschmerzen, Angst waren relativ zeitnah verschwunden.
Dafür nun ständige Blasenentzündung und Magenschleimhautentzündung.

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Re: Absetzprobleme

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 23.05.18, 21:06

Hallo Nala, :)

Willkommen im Forum.

Blutungen aus dem Darm gehören abgeklärt.
Es können sehr harmlose Erkrankungen dahinterstecken (Hämorrhoiden, Analrhagaden etc.), aber es müssen auch gravierende Ursachen ausgeschlossen werden.
Ist eine Darmspiegelung gemacht worden?

Zu den Antidepressiva. Du hast das Escitalopram runtergesetzt, richtig?
Bitte keinesfalls parallel an zwei Medikamenten etwas verändern, das Mirtazapin muss erst mal ruhen.
Wenn sich dein Zustand so verschlechtert hat, dann spricht das sehr für Absetzsymptome.
Ich würde sehr zeitnah (morgen) aufdosieren, aber bitte nicht gleich 1mg.
Mein Vorschlag wären 0,5mg.

Escitalopram lässt sich gut auflösen, die 0,5mg mehr kann man mit der Wasserlösemethode sehr gut hinbekommen. Du brauchst nur eins zwei Spritzen aus der Apotheke.

Link:
Basics AD absetzen: viewtopic.php?f=18&t=12880
Wasserlösemethode: viewtopic.php?f=16&t=10923
Video Wasserlösemethode: viewtopic.php?f=43&t=14698

Grüße
Jamie
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Re: Absetzprobleme

Beitrag von Ululu 69 » Mittwoch, 23.05.18, 21:09

Hallo Nala, :)

herzlich willkommen hier im Forum.

Ich denke, dass dein letzter Absetzschritt zu groß war. Wir empfehlen 5-10% alle vier bis sechs Wochen abzusetzen.
Gerade im niedrigen Dosisbereich sollte man langsam vorgehen.
Ich würde an deiner Stelle 0,5 mg aufdosieren, also auf 6,5 mg gehen und schauen, ob sich so etwas verbessert.

Ich lasse dir erste Informationen zum Absetzen von Antidepressiva da.
Bitte lege noch eine Signatur an, wie das geht und wie diese aussehen sollte, erfährst du auch in dem Link.

viewtopic.php?f=18&t=12880

So viel von mir fürs Erste. Ich wünsche dir einen guten Austausch.

Überschnitten mit Jamie :)

LG Ute
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Re: Absetzprobleme

Beitrag von Nala26 » Mittwoch, 23.05.18, 21:17

Vielen Dank für eure schnellen Antworten.
Ja im Moment setze ich nur das Escitalopram in Tropfen ab.
Eine Magen- und Darmspiegelung habe ich gemacht und hatte eine Gastritis. Die Blutungen kamen erst zur Einnahme der Antidepressiva.
Kann ich bedenkenlos 0,5 höher dosieren oder bekomme ich jetzt Probleme weil ich schon so lange auf den 6 mg bin?
Mein Neurologe meinte eventuell etwas von Umstellung der Medikamente ( Escitalopram), da dieses so schwer abzusetzen sei bzw. eventuell Benzos für den Entzug. Aber dann nehme ich ja noch mehr.
Die Signatur erstelle ich so schnell wie möglich.
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April 2018 Escitalopram 6 mg erst keine Absetzbeschwerden, dann nach 2,5 Wochen starker Schwindel, Angst, Muskelschmerzen hielt 4 Wochen an.
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Re: Absetzprobleme

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 23.05.18, 21:57

Hallo,

ich fasse mich kurz :)

Ute und ich haben extra schon nur eine recht moderate Aufdosierungsmenge gewählt (0,5mg).
Wenn du aber Bedenken hast und lieber noch vorsichtiger sein möchtest, was wir beide gut verstehen, dann dosiere erst einmal nur um 0,25mg auf.
Wähle eine Dosis, die dir sympathisch ist. Das ist das Wichtigste :)

Grüße
Jamie
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Re: Absetzprobleme

Beitrag von Nala26 » Mittwoch, 23.05.18, 22:16

Danke tausend Dank. Ich versuche morgen mein Glück und werde euch berichten.
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Februar 2018 Escitalopram 8 mg ohne größere Probleme
März 2018 Escitalopram 7 mg 2 Wochen Schwindel, Benommenheit, Müdigkeit, Muskelschmerzen
April 2018 Escitalopram 6 mg erst keine Absetzbeschwerden, dann nach 2,5 Wochen starker Schwindel, Angst, Muskelschmerzen hielt 4 Wochen an.
Dann wieder auf 6,5 mg aufdosiert. Schwindel, Muskelschmerzen, Angst waren relativ zeitnah verschwunden.
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Re: Absetzprobleme

Beitrag von Ululu 69 » Donnerstag, 24.05.18, 18:15

Hallo Nala,

wenn du dich für einen Beitrag bedanken möchtest, kannst du das auch mit dem Daumen hoch Symptom rechts oben in der Ecke des entsprechenden Beitrages tun. Das nur als Tipp.
:)

Das mit den Benzos ist so eine Sache. Als Notfallmedikament sind sie hochwirksam und meist sehr gut verträglich, allerdings machen sie sehr schnell abhängig und sollten nur im Notfall zum Einsatz kommen.
Wenn man allerdings überhaupt nicht mehr zur Ruhe kommt, kann es durchaus Sinn machen ein Benzo zu nehmen, um aus der Angstspirale herauszufinden.

LG Ute
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Re: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von Nala26 » Dienstag, 29.05.18, 20:17

Hallo ihr Lieben, wollte mich endlich melden wie es mitbringen mit der Höherdosierung von 0,5 mg geht. Der Schwindel verschwand sehr schnell, hinzu kamen eine Magenschleimhaut- und eine Blasenentzündung und wieder leichte Muskelschmerzen willkürlich am ganzen Körper. Nicht so schlimm wie am Anfang der AD Einnahme aber doch beängstigend.
Hoffe das ganze bessert sich bald.
Liebe Grüße
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Re: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von Ululu 69 » Mittwoch, 30.05.18, 16:53

Hallo Nala,

der Magen meldet sich häufig bei Dosisveränderungen.
Es gibt einen Thread dazu.

viewtopic.php?f=57&t=13501

Auch Blasenprobleme kennen einige, mich eingeschlossen. Das ist wirklich eklig.
Und, was soll ich sagen :D . Auch dazu haben wir Infos.

viewtopic.php?f=57&t=11667

Bitte leg noch eine Signatur an, damit wir deinen Thread nicht immer komplett durchlesen müssen.

Den Link dazu hatte ich dir weiter oben schon da gelassen.

LG Ute
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Re: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von Nala26 » Montag, 04.06.18, 13:31

Liebe Ute
Ich hoffe das mit der Signatur hat nun geklappt.
Mir geht es nach einer Woche 40 mg Pantoprazol seit heute schlechter. Wieder Missempfindungen der Nerven an Armen und im Nacken.
Versuche auf 20 mg Prantoprazol zurück zu gehen. Ich weiß nicht, ob es daher kommt, aber ein zeitlicher Zusammenhang ist auf jeden Fall da.
Ich habe solche Angst das ich aus der Endlosspirale nicht mehr raus komme.
Sollte ich weiterhin Escitalopram ausschleichen oder lieber das Mirtazapin herunterfahren.
Ich möchte endlich wieder für meine Familie da sein.
Sofern ihr meint ich soll Escitalopram abdosieren, wann kann ich damit weitermachen? Habe vor 1 Woche und 3 Tagen hochdosiert von 6 auf 6,5.
Bin völlig durch den Wind und hab erst Ende des Monats einen Termin beim Neurologen.
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Re: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von Ululu 69 » Montag, 04.06.18, 21:53

Hallo Nala,

wenn du im Moment total durch den Wind bist, würde ich überhaupt nichts an den Medikamenten ändern, weder am Citalopram noch am Mirtazapin.

Man sollte vor einer Reduktion möglichst stabil sein.
Zudem schraubst du noch am Pantoprazol und zwei Medikamente gleichzeitig zu verändern, ist nicht zu empfehlen. Wenn du dann Symptome verspürst, weißt du nicht, was wovon kommt.

Auch der Blaseninfekt kann zur Zeit noch schwächen.

Es ist schwierig, wenn man funktionieren muss. Das ist mir absolut klar, trotzdem ist ein schnelles Vorgehen absolut nicht zu empfehlen.

Ich wünsche dir gute Besserung.

LG Ute
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Re: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von Nala26 » Donnerstag, 02.08.18, 10:07

Ich wollte mich nach so langer Zeit wieder melden. Habe ja um 0,5 mg die Dosis Escitalopram erhöht. Nach nun 10 Wochen in dieser Dosis habe ich immer noch manchmal Schwindel, jeden Morgen das Gefühl ich stehe unter Strom , Muskelschmerzen und nervliche Missempfindungem.
So kann das doch nicht weiter gehen. Was kann ich nur machen? Waren in Urlaub und ich konnte einigermaßen abschalten. Aber die ganzen Nebenwirkungen machen mich verrückt. Was meint ihr wie ich nun weiter vorgehen soll. Viele Grüße
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Re: Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von Lara1234 » Donnerstag, 02.08.18, 11:05

Hallo nala ich habe das Problem gtade wie du ich hbe 1 Jahr lang 10 mg citalopram genommen danach 5 mg und danach absetzt seit 1 Monat nehme ich sie nicht mehr jetzt seit heute wieder 5 mg weil es mir so schlecht geht bin verzweifelt

Mir gehts so schlecht

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Re: Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von Nala26 » Donnerstag, 02.08.18, 22:04

Hallo Lara,
das tut mir unendlich leid das es dir auch so schlecht geht. Du warst ja schon auf 0 mg. Ich noch nicht. Hänge an 6,5 mg fest und warte auf Besserung. Sobald ich wieder eine stressige Zeit habe wird es mit den Symptomen ganz schrecklich. Versuche dann einfach nur zu funktionieren für meine Kinder.
Hast du auch in diesen großen Schritten abgesetzt?
Das wollte mir mein Neurologe auch erst anordnen. Zum Glück habe ich das Forum hier vorher gefunden. Sonst würde es mir wahrscheinlich noch schlechter gehen als jetzt schon.
Was hast du für Symptome?
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Schlimmste Muskelschmerzen, Schwindel, Schweißausbrüche, Kreislaufzusammenbrüche waren die Nebenwirkungen über Monate.
Januar 2018 Escitalopram 9 mg ohne größere Probleme
Februar 2018 Escitalopram 8 mg ohne größere Probleme
März 2018 Escitalopram 7 mg 2 Wochen Schwindel, Benommenheit, Müdigkeit, Muskelschmerzen
April 2018 Escitalopram 6 mg erst keine Absetzbeschwerden, dann nach 2,5 Wochen starker Schwindel, Angst, Muskelschmerzen hielt 4 Wochen an.
Dann wieder auf 6,5 mg aufdosiert. Schwindel, Muskelschmerzen, Angst waren relativ zeitnah verschwunden.
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Re: Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von padma » Montag, 06.08.18, 14:08

hallo Nala, :)
Habe ja um 0,5 mg die Dosis Escitalopram erhöht. Nach nun 10 Wochen in dieser Dosis habe ich immer noch manchmal Schwindel, jeden Morgen das Gefühl ich stehe unter Strom , Muskelschmerzen und nervliche Missempfindungem.
So kann das doch nicht weiter gehen. Was kann ich nur machen?
Nach deiner Signatur waren diese Symptome nach der Hochdosierung verschwunden. Sind sie nun wiedergekommen?
Es kann sich um eine Symptomwelle handeln, evtl. ausgelöst durch die Hitze. Diese kann Symptome massiv verstärken. https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=57&t=11467

Auch positive Dinge, wie Urlaub können Symptome verstärken, da das ZNS sich auf eine neue Situation, anderer Tagesablauf etc. einstellen muss.

Ich würde jetzt auf der Dosis noch etwas abwarten, ob die Symptome sich bessern. Wenn nicht, evtl. nochmal minimal höher gehen, um 0,1 mg.

liebe Grüsse,
padma
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Absetzverlauf:
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1.07.2018: 0,2 mg :schnecke:


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Re: Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von Nala26 » Mittwoch, 08.08.18, 20:54

Hallo liebe Padama,
die erste Woche im Urlaub war Horror. Dann beruhigten sich die Nerven allmählich und ich hatte immer weniger Missempfindungen. Kam zu Hause an und jetzt verstärken sich die Missenpfundungen wieder. Mal an den Armen mal an den Beinen. Und dieses morgentliche unter Strom stehen.
Ich habe schon beim Eindosieren damals massive Probleme gehabt die noch viel viel schlimmer waren über Monate.
Nun weiß ich eigentlich überhaupt nicht, ob es ein nervöses ZNS ist oder doch eine somatoforme Störung.
Bin eigentlich total ratlos was der richtige Weg ist.
Liebe Grüße
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Re: Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von Nala26 » Mittwoch, 08.08.18, 20:57

Achso zumal hatte ich ja bei 7 mg diese Missempfindungen nicht sondern erst nach dem ab- und wieder aufdosieseren.
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Juni 2017 Magenschleimhautentzündung erst unentdeckt jedoch Dauerschmerz im Bauch
Juli 2017 Einlieferung Psychatrische Klinik
Nach mehreren gescheiterten Eindosierungen mehrerer Medikamente nun 10 mg Escitalopram und 7,5 mg Mirtazapin.
Schlimmste Muskelschmerzen, Schwindel, Schweißausbrüche, Kreislaufzusammenbrüche waren die Nebenwirkungen über Monate.
Januar 2018 Escitalopram 9 mg ohne größere Probleme
Februar 2018 Escitalopram 8 mg ohne größere Probleme
März 2018 Escitalopram 7 mg 2 Wochen Schwindel, Benommenheit, Müdigkeit, Muskelschmerzen
April 2018 Escitalopram 6 mg erst keine Absetzbeschwerden, dann nach 2,5 Wochen starker Schwindel, Angst, Muskelschmerzen hielt 4 Wochen an.
Dann wieder auf 6,5 mg aufdosiert. Schwindel, Muskelschmerzen, Angst waren relativ zeitnah verschwunden.
Dafür nun ständige Blasenentzündung und Magenschleimhautentzündung.

padma
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Re: Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von padma » Donnerstag, 09.08.18, 23:01

liebe Nala, :)
die erste Woche im Urlaub war Horror. Dann beruhigten sich die Nerven allmählich und ich hatte immer weniger Missempfindungen. Kam zu Hause an und jetzt verstärken sich die Missenpfundungen wieder.
Das hört sich danach an, als ob es wirklich diese Umsteluungen sind, die dir zu schaffen machen. Das ist typisch für ein gereiztes Nervensystem.
Achso zumal hatte ich ja bei 7 mg diese Missempfindungen nicht sondern erst nach dem ab- und wieder aufdosieseren.
Auch das spricht dafür, dass sie absetzbedingt sind.
Und dieses morgentliche unter Strom stehen.
Ist auch typisch.

Ich bin optimistisch, dass es sich bald wieder beruhigt, wenn jetzt keine grösseren Veränderungen/Stress anstehen

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.07.2018: 0,2 mg :schnecke:


Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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Re: Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von Nala26 » Donnerstag, 09.08.18, 23:14

Dankeschön für deine Antwort.
Der Neurologe meinte auch ich soll erst einmal bei der Dosis bleiben bis sich alles beruhigt hat.
Und vor allem keinen Stress. Das allerdings ist nicht so einfach umzusetzen. Kinder, Tiere, Firma ist alles bisschen viel.
Am besten schnell wieder in den Urlaub 😊
Ich melde mich wenn es Neuigkeiten ( auch positive) gibt.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Nala26 für den Beitrag (Insgesamt 2):
padmaUlulu 69
2017 Schwindel und Zysten Eierstöcke
lt. Frauenarzt keine Wechseljahre möglich
Mai 2017 2x Antibiotika wegen Entzündung und Erkältung
Juni 2017 Magenschleimhautentzündung erst unentdeckt jedoch Dauerschmerz im Bauch
Juli 2017 Einlieferung Psychatrische Klinik
Nach mehreren gescheiterten Eindosierungen mehrerer Medikamente nun 10 mg Escitalopram und 7,5 mg Mirtazapin.
Schlimmste Muskelschmerzen, Schwindel, Schweißausbrüche, Kreislaufzusammenbrüche waren die Nebenwirkungen über Monate.
Januar 2018 Escitalopram 9 mg ohne größere Probleme
Februar 2018 Escitalopram 8 mg ohne größere Probleme
März 2018 Escitalopram 7 mg 2 Wochen Schwindel, Benommenheit, Müdigkeit, Muskelschmerzen
April 2018 Escitalopram 6 mg erst keine Absetzbeschwerden, dann nach 2,5 Wochen starker Schwindel, Angst, Muskelschmerzen hielt 4 Wochen an.
Dann wieder auf 6,5 mg aufdosiert. Schwindel, Muskelschmerzen, Angst waren relativ zeitnah verschwunden.
Dafür nun ständige Blasenentzündung und Magenschleimhautentzündung.

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