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Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

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Towanda
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Re: Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von Towanda » Dienstag, 21.05.19, 8:53

Hallo Nala,

könntest Du bitte Deine Signatur aktualisieren, damit wir wissen wie schnell und in welchen Schritten Du reduziert hast? Danke! :)

LG Towanda
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31.07.19 - 2,70 mg Mirtazapin
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krasiva
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Re: Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von krasiva » Dienstag, 21.05.19, 11:54

Hallo Nala,

vielleicht könnte dir folgende Artikel helfen (bitte den Link noch mal manuel eingeben, da ich in computer nicht ganz eingeübt bin):
www. ganzheitliche-gesundheit/wenn-die-zunge-brennt - We Love Nature...

Edit von Finchen: https://www.we-love-nature.de/ganzheitl ... ge-brennt/

Wünsche dir baldige Besserung.

Herzliche Grüße,

krasiva :)
Zuletzt geändert von FineFinchen am Dienstag, 21.05.19, 12:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Anikke
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Re: Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von Anikke » Dienstag, 21.05.19, 17:41

Liebe nala,
ich hatte eine zeitlang sehr mit aphten und Wunder Mundschleimhaut zu tun, das sind für mich sehr klar absetzsymptome gewesen, weil ich vorher immer mal eine aphte hatte, aber vllt höchstens 2xim Jahr und nicht eine nach der anderen :evil:
Was mir nachhaltig geholfen hat, war ölziehen.
Das habe ich bestimmt ein Jahr lang gemacht, aber Anfang diesen Jahres aufgehört, denn es scheint den Entzug zu verstärken, und seit Beginn ich im.unteren dosisbereich bin, bin ich empfindlicher.
Ich habe das Gefühl, dass das ölziehen bewirkt, dass das Medikament schneller ausgeschieden wird. Ist ja auch eine entgiftungsmethode..
Also, obwohl ich das seit Monaten nicht mehr mache, habe ich keine Probleme mehr mit der Mundschleimhaut..
Vllt auch ein Tipp für dich?
Es gibt hierniwo einen thread, wo Jamie die Methode erklärt. Da musst du mal suchen, einige haben auchnihreverfahrungen berichtet.
Liebe grüße Anikke
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Jamie
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Re: Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von Jamie » Dienstag, 21.05.19, 19:35

Hi, :)
Es gibt hierniwo einen thread, wo Jamie die Methode erklärt. Da musst du mal suchen, einige haben auchnihreverfahrungen berichtet.
ich finde meinen eigenen Beitrag nicht mehr :P , aber hier habe ich es jemandem noch mal erneut erklärt, wie Öl ziehen geht
https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... ng#p106681

Ich würde heute im Übrigen Kokosöl bio dem Sonnenblumenöl vorziehen, da die darin enthaltene Laurinsäure zusätzlich auch leicht antimikrobiell wirkt.
https://www.oelmuehle-solling.de/laurins%C3%A4ure.html

Zu den Aphten.
Eine sofortige Schmerzstillung und rasches Abheilen ist gerade erst meiner Schwester passiert, der ich zwei ätherische Öle zum Tupfen auf die Aphte gab.
Sie hatte eine extrem schmerzhafte Läsion.

Zum einen ist das das Myrtenöl (antimikrobiell, adstringireend) - und sofort schmerzstillend ist Nelkenöl (lokalanästhetisch).

Da ätherische Öle den absolut höchsten Standards entsprechen müssen, um einwandfrei medizinisch zu wirken und nicht verunreinigt oder minderwertig zu sein, bin ich bei denen total pingelig und kaufe sie nur noch im lavandinum shop. Das soll ausdrücklich keine Werbung sein; nur ein Hinweis, wo man gutes Öl beziehen kann.

Einen Tropfen Öl auf ein Wattestäbchen geben und betupfen (würde mit Myrtenöl anfangen). 15min warten und dann 1 trpf Nelkenöl auftupfen. Nicht mehr als das! Man kann sich überdosieren an äther. Ölen, erst recht an der Mundschleimhaut.

Gute Besserung
Jamie
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Nala26
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Re: Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von Nala26 » Mittwoch, 22.05.19, 7:19

Ihr Lieben vielen lieben Dank für eure aufmunternden Worte. Ich begreife den ganzen Prozess in meinem Körper noch nicht. Es ist jeden Tag der blanke Horror und ich möchte einfach nur das es aufhört. Am Wochenende war ein Tag ohne jegliche Probleme. Keine Muskelschmerzen, kein schwindel, kein Brennen einfach ganz normal und plötzlich bricht alles wieder ein.
Der Neurologe meint auch er kann sich sowas nicht vorstellen das gibt es so nicht. Aber es berichten ja nunmal so viele von gleichen Problemen.
War schon gewillt wieder mit der Dosis hoch zu gehen, aber ich denke das verschlimmert nur alles.
Die Berichte werde ich mir durchlesen und Danke euch von ganzem Herzen.
2017 Schwindel und Zysten Eierstöcke
lt. Frauenarzt keine Wechseljahre möglich
Mai 2017 2x Antibiotika wegen Entzündung und Erkältung
Juni 2017 Magenschleimhautentzündung erst unentdeckt jedoch Dauerschmerz im Bauch
Juli 2017 Einlieferung Psychatrische Klinik
Nach mehreren gescheiterten Eindosierungen mehrerer Medikamente nun 10 mg Escitalopram und 7,5 mg Mirtazapin.
Schlimmste Muskelschmerzen, Schwindel, Schweißausbrüche, Kreislaufzusammenbrüche waren die Nebenwirkungen über Monate.
Januar 2018 Escitalopram 9 mg ohne größere Probleme
Februar 2018 Escitalopram 8 mg ohne größere Probleme
März 2018 Escitalopram 7 mg 2 Wochen Schwindel, Benommenheit, Müdigkeit, Muskelschmerzen
April 2018 Escitalopram 6 mg erst keine Absetzbeschwerden, dann nach 2,5 Wochen starker Schwindel, Angst, Muskelschmerzen hielt 4 Wochen an.
Dann wieder auf 6,5 mg aufdosiert. Schwindel, Muskelschmerzen, Angst waren relativ zeitnah verschwunden.
Dafür nun ständige Blasenentzündung und Magenschleimhautentzündung.
Den Sommer über bei 6,5 mg und nach dem Urlaub recht gute Fenster mit kaum Symptomen.
August 18 Reduzierung auf 6 mg erneut Schwindel, Mundentzündungen, Magenschmerzen
Oktober 18 5,5 gleiche Symptome, aber trotzdem weiter runter
Dezember 18 5 gleiche Symptome
Februar 19 4 mg das war zuviel, Dosis 6 Wochen gehalten ohne Besserung, Augen trocken, Mund brennt, Magen brennt, Blasenentzündung, Bewegungsunruhe, Schwindel, Hautjucken, Ohrenrauschen, Sehstörung, Angst, Nachtschweiß, frühes Erwachen
April 19 4,5 mg auf dieser Dosis halte ich mich nun seit fast 5 Wochen. Vieles ist besser geworden. Trotzdem gelegentlich Schwindel, Nervenschmerzen, Mundbrennen und Entzüdungen, Ohrensausen leicht, Magenstiche leicht, Angst leicht. Werde hier bleiben bis nach dem Sommerurlaub. Danach geht es weiter.

Nala26
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Re: Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von Nala26 » Mittwoch, 22.05.19, 8:09

Jamie bist du eigentlich von deiner Medikation komplett runter gekommen?
Du hast dir zwischen den Schritten ja auch immer ordentlich Zeit gelassen. Hattest oder hast du auch solche schlimmen Absetzsyndrome.
Gestern hatte ich wandernde Schmerzen im Körper heute Morgen ist Ruhe. Meint ihr wirklich es kommt vom Absetzen oder ist es das neue Auftreten der Depression.
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Januar 2018 Escitalopram 9 mg ohne größere Probleme
Februar 2018 Escitalopram 8 mg ohne größere Probleme
März 2018 Escitalopram 7 mg 2 Wochen Schwindel, Benommenheit, Müdigkeit, Muskelschmerzen
April 2018 Escitalopram 6 mg erst keine Absetzbeschwerden, dann nach 2,5 Wochen starker Schwindel, Angst, Muskelschmerzen hielt 4 Wochen an.
Dann wieder auf 6,5 mg aufdosiert. Schwindel, Muskelschmerzen, Angst waren relativ zeitnah verschwunden.
Dafür nun ständige Blasenentzündung und Magenschleimhautentzündung.
Den Sommer über bei 6,5 mg und nach dem Urlaub recht gute Fenster mit kaum Symptomen.
August 18 Reduzierung auf 6 mg erneut Schwindel, Mundentzündungen, Magenschmerzen
Oktober 18 5,5 gleiche Symptome, aber trotzdem weiter runter
Dezember 18 5 gleiche Symptome
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April 19 4,5 mg auf dieser Dosis halte ich mich nun seit fast 5 Wochen. Vieles ist besser geworden. Trotzdem gelegentlich Schwindel, Nervenschmerzen, Mundbrennen und Entzüdungen, Ohrensausen leicht, Magenstiche leicht, Angst leicht. Werde hier bleiben bis nach dem Sommerurlaub. Danach geht es weiter.

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Re: Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 22.05.19, 8:18

Hallo Nala, :)

ich liege mit einem Infekt richtig flach und kann nur kurz antworten.

Mein erstes Absetzen (Sertralin) verlief völlig falsch, sozusagen quasi-kalt. Alles weg in 6 Tagen.
Danach brach ein Höllenzustand über mich herein. Er war 3 Monate voll akut, danach weitere 2 Jahre (war mehr oder weniger couchlägerig / bettlägerig). Wellen hatte ich da auch, kannte aber das Forum damals noch nicht richtig und konnte daher mit diesem unsteten Befinden nicht so viel anfangen. Heute ist mir das alles klar(er).

Meine Benzos habe ich 2013 - 2014 kontrolliert entzogen und kam damit sehr viel besser zurecht; war es aber auch geplant angegangen.

Meine allerletzte Medikation, einige Tropfen Amitriptylin, habe ich über mehrere Jahre!!!! nun ausgeschlichen und bin seit ca einem halben Jahr auf Null.
Keine Absetzsymptome, außer dass mir morgens eine für mich sehr wichtige Stunde Schlaf fehlt (ich nahm es wegen massiver Insomnie), aber darauf hatte ich mich moralisch eingestellt und ich bin ja auch berentet.

Gib die Hoffnung nicht auf, lass dich nicht verunsichern und steck den Kopf nicht in den Sand.
Du hast einen absolut typischen Verlauf und ich kann dir nur empfehlen innerlich das Ganze anzunehmen und zu akzeptieren, dann treffen dich schlechte Tage nicht so sehr ins Mark und du bist auch nicht mehr so verunsichert. Das erleichtert den Umgang wirklich!

Alles Liebe :hug:
Jamie
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Re: Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von Towanda » Mittwoch, 22.05.19, 8:44

Nala26 hat geschrieben:
Mittwoch, 22.05.19, 8:09
Gestern hatte ich wandernde Schmerzen im Körper heute Morgen ist Ruhe. Meint ihr wirklich es kommt vom Absetzen oder ist es das neue Auftreten der Depression.
Hallo Nala,

warum sollte eine Depression von heute auf morgen verschwinden und übermorgen wieder da sein?
Genau diese stark wechselnden Zustände zwischen symptomfrei und nicht aushaltbar sind typisch für Absetzsymptome. Hab Geduld, es wird sich einpendeln!

Denkst Du bitte an Deine Signatur? Das ist für alle die Dir antworten möchten eine große Hilfe. Es ist ziemlich mühsam, erst den halben Thread durchzulesen um zu wissen, wo Du stehst. Danke! :)

LG Towanda
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Re: Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von padma » Mittwoch, 22.05.19, 17:55

hallo Nala, :)

hier findest du weitere Tipps zu Entzündungen im Mund https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=57&t=11504

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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Re: Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von Nala26 » Donnerstag, 23.05.19, 12:14

Hallo Zusammen, habe meine Signatur endlich geändert und wollte mal über meinen Zustand berichten.
Heute geht es so einigermaßen. Mund brennt und ist immer noch wund wobei nicht mehr ganz so schlimm glaube ich, Schwindel manchmal und Ohrensausen. Wieder früh aufgewacht. Aber ich hoffe es wird jeden Tag ein bisschen besser.
Gestern hatte ich erst wieder so Wanderschmerzen mal hier und mal da. Und plötzlich waren diese fort und abends hatte ich auch kein Mundbrennen mehr. Somit habe ich mir dann wieder gut eingeredet und gesagt das es Absetzerscheinungen sein müssen, sonst wäre es ja konstant da. Was mir allerdings ein wenig Sorge bereitet ist, dass der Beipackzettel von Mirtazapin darauf hinweist, das es zu Mundveränderungen kommen kann. Sollte das mich am meisten störende Symptom doch vom Mirtazapin kommen und nicht von den Dosisänderungen? Mh....
2017 Schwindel und Zysten Eierstöcke
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Januar 2018 Escitalopram 9 mg ohne größere Probleme
Februar 2018 Escitalopram 8 mg ohne größere Probleme
März 2018 Escitalopram 7 mg 2 Wochen Schwindel, Benommenheit, Müdigkeit, Muskelschmerzen
April 2018 Escitalopram 6 mg erst keine Absetzbeschwerden, dann nach 2,5 Wochen starker Schwindel, Angst, Muskelschmerzen hielt 4 Wochen an.
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Nala26
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Re: Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von Nala26 » Freitag, 24.05.19, 7:48

Guten Morgen. Ich bräuchte nochmal eure Hilfe. Bin jetzt seit 5 Wochen auf der Dosis 4,5 mg Escitalopram.
Es ist immer noch sehr wackelig. Die Zunge brennt, die Ohren Rauschen, der Magen schmerzt. So jetzt werden die zappeligen Füße ab morgens um 5 ganz schlimm. Kann das vom Entzug kommen oder meint ihr es hat was mit meiner Mirtazapindosis von 7,5 mg zu tun. Was soll ich denn nur tun. Abwarten bis nach dem Urlaub der aber erst Ende Juli ist oder abfangen am Mirtazapin was zu ändern. Bin so ratlos. Wäre schön wenn mir jemand einen Tip geben kann.
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Re: Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von Nala26 » Freitag, 24.05.19, 7:57

Vielleicht kommt mein Brennen auf der Zunge und die Entzündung ja vom Mirtazapin. Steht unter Nebenwirkungen nervliche Missenpfindungen im Mund und Schwellungen im Mund drin. Ach Mensch ich weiß nix mehr 😢
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April 2018 Escitalopram 6 mg erst keine Absetzbeschwerden, dann nach 2,5 Wochen starker Schwindel, Angst, Muskelschmerzen hielt 4 Wochen an.
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Anikke
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Re: Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von Anikke » Freitag, 24.05.19, 8:11

Liebe nala,
oje das ist ja richtig blöd :(
Es könnten beide Symptome vom absetzen kommen, aber auch vom Mirtazapin kommen.
Ich hab Iwo mal gelesen dass das Mirtazapin auch missempfindungen in den beinen bis hin zu restless legs auslösen kann :(
Vllt hatte das escitalipram diese Nebenwirkungen bisher gedeckelt?
Das sind aber alles so Theorien und Spekulationen :(
Vllt könntest du tatsächlich das escitalopram pausieren und das Mirtazapin vorsichtig reduzieren und schauen ob sich Mund und Beine verbessern?
Liebe Grüße Anikke
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Towanda
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Re: Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von Towanda » Freitag, 24.05.19, 8:45

Hallo Nala,

ausschließen kann man es zwar nicht, aber ich halte es für unwahrscheinlich, dass diese Symptome vom Mirta kommen. Du nimmst es seit fast 2 Jahren in unveränderter Dosis.

Ich habe jetzt in Deinem Verlauf ein wenig gelesen und sehe, dass Du des Öfteren weiter reduziert hast, obwohl die Symptome nicht nachgelassen haben. Auch hast Du z. T. größere Sprünge gemacht. Die Symptome, die Du jetzt schilderst, ziehen sich durch Deinen ganzen Absetzverlauf, nur werden sie jetzt schlimmer, vielleicht, weil Du weiter reduziert hast, obwohl sich die Symptome nicht gebessert haben. Dadurch kann es sein, dass sie sich kumulieren und erstmal keine Besserung eintritt

Ich würde nun eine längere Pause einlegen, 5 Wochen sind nicht lang, und sehen, was passiert. Wenn Du in die jetzige Phase hinein auch noch das Mirtazapin veränderst, kommt Dein System vielleicht noch mehr durcheinander.

LG Towanda
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Re: Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von Nala26 » Freitag, 24.05.19, 10:17

Danke für eure Antworten. Ja vielleicht war ich doch zu flott für mich unterwegs. Hatte ja massive Probleme überhaupt das richtige Medikament zu finden. In der Klinik hätte man ja 5 Stück wieder abgesetzt. Ich habe diese unruhigen Beine bereits seit 05/2018 aber da konnte ich es besser vertragen. Auch beim Eindosieren waren sie da. Das hat sich dann gelegt bis ich angefangen habe weiter zu reduzieren. Es ist nur so schwer das alles weg zu stecken. Bin eigentlich sehr sehr hart im Nehmen gewesen und nun bin ich ein Pflänzchen. Also warte ich einfach weiter ab. Wahrscheinlich wirklich bis nach dem Urlaub.
Was meint ihr soll ich dann lieber mal anfangen Mirtazapin zu reduzieren nach dem Urlaub und das Escitalopram so stehen lassen?
Danke ihr helft mir sehr
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März 2018 Escitalopram 7 mg 2 Wochen Schwindel, Benommenheit, Müdigkeit, Muskelschmerzen
April 2018 Escitalopram 6 mg erst keine Absetzbeschwerden, dann nach 2,5 Wochen starker Schwindel, Angst, Muskelschmerzen hielt 4 Wochen an.
Dann wieder auf 6,5 mg aufdosiert. Schwindel, Muskelschmerzen, Angst waren relativ zeitnah verschwunden.
Dafür nun ständige Blasenentzündung und Magenschleimhautentzündung.
Den Sommer über bei 6,5 mg und nach dem Urlaub recht gute Fenster mit kaum Symptomen.
August 18 Reduzierung auf 6 mg erneut Schwindel, Mundentzündungen, Magenschmerzen
Oktober 18 5,5 gleiche Symptome, aber trotzdem weiter runter
Dezember 18 5 gleiche Symptome
Februar 19 4 mg das war zuviel, Dosis 6 Wochen gehalten ohne Besserung, Augen trocken, Mund brennt, Magen brennt, Blasenentzündung, Bewegungsunruhe, Schwindel, Hautjucken, Ohrenrauschen, Sehstörung, Angst, Nachtschweiß, frühes Erwachen
April 19 4,5 mg auf dieser Dosis halte ich mich nun seit fast 5 Wochen. Vieles ist besser geworden. Trotzdem gelegentlich Schwindel, Nervenschmerzen, Mundbrennen und Entzüdungen, Ohrensausen leicht, Magenstiche leicht, Angst leicht. Werde hier bleiben bis nach dem Sommerurlaub. Danach geht es weiter.

Towanda
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Re: Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von Towanda » Freitag, 24.05.19, 10:38

Hallo Nala,

das ist schwer zu sagen - vielleicht solltest Du das nach Deinem Bauchgefühl entscheiden. Aber bitte erst, wenn Du nahezu symptomfrei bist.

Kennst Du schon den neuen Frage- und Antwortkatalog? Da gibt es für die meisten Fragen Antworten und Hilfen:

https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 16#p297064

LG Towanda
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31.07.19 - 2,70 mg Mirtazapin
28.08.19 - 2,30 mg Mirtazapin
26.09.19 - 1,95 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli - im August 2019 beendet
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.

Nala26
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Re: Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von Nala26 » Samstag, 25.05.19, 8:37

Danke Towanda, habe mir den Katalog durchgelesen und es hat mit schon etwas weiter geholfen.
Ich werde abwarten im Notafall auch 3 Monate und dann geht es weiter. Mal schauen welche Symptome ich dann habe und mich dann entscheiden womit ich weiter mache.
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
2017 Schwindel und Zysten Eierstöcke
lt. Frauenarzt keine Wechseljahre möglich
Mai 2017 2x Antibiotika wegen Entzündung und Erkältung
Juni 2017 Magenschleimhautentzündung erst unentdeckt jedoch Dauerschmerz im Bauch
Juli 2017 Einlieferung Psychatrische Klinik
Nach mehreren gescheiterten Eindosierungen mehrerer Medikamente nun 10 mg Escitalopram und 7,5 mg Mirtazapin.
Schlimmste Muskelschmerzen, Schwindel, Schweißausbrüche, Kreislaufzusammenbrüche waren die Nebenwirkungen über Monate.
Januar 2018 Escitalopram 9 mg ohne größere Probleme
Februar 2018 Escitalopram 8 mg ohne größere Probleme
März 2018 Escitalopram 7 mg 2 Wochen Schwindel, Benommenheit, Müdigkeit, Muskelschmerzen
April 2018 Escitalopram 6 mg erst keine Absetzbeschwerden, dann nach 2,5 Wochen starker Schwindel, Angst, Muskelschmerzen hielt 4 Wochen an.
Dann wieder auf 6,5 mg aufdosiert. Schwindel, Muskelschmerzen, Angst waren relativ zeitnah verschwunden.
Dafür nun ständige Blasenentzündung und Magenschleimhautentzündung.
Den Sommer über bei 6,5 mg und nach dem Urlaub recht gute Fenster mit kaum Symptomen.
August 18 Reduzierung auf 6 mg erneut Schwindel, Mundentzündungen, Magenschmerzen
Oktober 18 5,5 gleiche Symptome, aber trotzdem weiter runter
Dezember 18 5 gleiche Symptome
Februar 19 4 mg das war zuviel, Dosis 6 Wochen gehalten ohne Besserung, Augen trocken, Mund brennt, Magen brennt, Blasenentzündung, Bewegungsunruhe, Schwindel, Hautjucken, Ohrenrauschen, Sehstörung, Angst, Nachtschweiß, frühes Erwachen
April 19 4,5 mg auf dieser Dosis halte ich mich nun seit fast 5 Wochen. Vieles ist besser geworden. Trotzdem gelegentlich Schwindel, Nervenschmerzen, Mundbrennen und Entzüdungen, Ohrensausen leicht, Magenstiche leicht, Angst leicht. Werde hier bleiben bis nach dem Sommerurlaub. Danach geht es weiter.

Nala26
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Re: Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von Nala26 » Montag, 27.05.19, 18:33

Hallo Zusammen. Ich wollte nur mal einen Zwischenstand von meinem Befinden mitteilen. Ich glaube psychisch habe ich mich einigermaßen gefangen. Die ganz doofen Körperschmerzen haben aufgehört und so langsam scheine ich morgens auch nicht mehr so unter Strom zu stehen. Meine ganz nervösen Füße haben aufgehört zu zappeln. Es ist nur noch eine minimale Unruhe da.
Leider machen mir meine Schleimhäute im Mund und mein Magen weiterhin zu schaffen.
Wo alles anfing diagnostizierte mein Arzt eine Gastritis ausgelöst wahrscheinlich auch durch 2 Antibiotika. Nun nehme ich die Psychopharmaka und seit dieser Zeit plagen mich immer wieder Magenprobleme in Form von Schmerzen und ich weiß es natürlich nicht genau aber vielleicht habe ich auch einen stillen Reflux und deshalb sind die Schleimhäute so wund im Mund und Rachen. Habe schon offene Stellen am Gaumen. Hat jemand von euch so etwas gehabt? Viele haben ja Sodbrennen während der Zeit des Absetzens. Ich möglicherweise diesen stillen Reflux. Angefangen hat dieses Brennen im Mund mit der Einnahme der Psychopharmaka. War dann mal kurzfristig wieder weg und nun plagt mit das Ganze seit Oktober 2018. Vielleicht fällt euch dazu etwas ein. Habe Ende Juni einen Termin beim Spezialisten ausgemacht. Dankeschön
2017 Schwindel und Zysten Eierstöcke
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Mai 2017 2x Antibiotika wegen Entzündung und Erkältung
Juni 2017 Magenschleimhautentzündung erst unentdeckt jedoch Dauerschmerz im Bauch
Juli 2017 Einlieferung Psychatrische Klinik
Nach mehreren gescheiterten Eindosierungen mehrerer Medikamente nun 10 mg Escitalopram und 7,5 mg Mirtazapin.
Schlimmste Muskelschmerzen, Schwindel, Schweißausbrüche, Kreislaufzusammenbrüche waren die Nebenwirkungen über Monate.
Januar 2018 Escitalopram 9 mg ohne größere Probleme
Februar 2018 Escitalopram 8 mg ohne größere Probleme
März 2018 Escitalopram 7 mg 2 Wochen Schwindel, Benommenheit, Müdigkeit, Muskelschmerzen
April 2018 Escitalopram 6 mg erst keine Absetzbeschwerden, dann nach 2,5 Wochen starker Schwindel, Angst, Muskelschmerzen hielt 4 Wochen an.
Dann wieder auf 6,5 mg aufdosiert. Schwindel, Muskelschmerzen, Angst waren relativ zeitnah verschwunden.
Dafür nun ständige Blasenentzündung und Magenschleimhautentzündung.
Den Sommer über bei 6,5 mg und nach dem Urlaub recht gute Fenster mit kaum Symptomen.
August 18 Reduzierung auf 6 mg erneut Schwindel, Mundentzündungen, Magenschmerzen
Oktober 18 5,5 gleiche Symptome, aber trotzdem weiter runter
Dezember 18 5 gleiche Symptome
Februar 19 4 mg das war zuviel, Dosis 6 Wochen gehalten ohne Besserung, Augen trocken, Mund brennt, Magen brennt, Blasenentzündung, Bewegungsunruhe, Schwindel, Hautjucken, Ohrenrauschen, Sehstörung, Angst, Nachtschweiß, frühes Erwachen
April 19 4,5 mg auf dieser Dosis halte ich mich nun seit fast 5 Wochen. Vieles ist besser geworden. Trotzdem gelegentlich Schwindel, Nervenschmerzen, Mundbrennen und Entzüdungen, Ohrensausen leicht, Magenstiche leicht, Angst leicht. Werde hier bleiben bis nach dem Sommerurlaub. Danach geht es weiter.

lunetta
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Re: Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von lunetta » Montag, 27.05.19, 18:47

Hallo liebe Nala!

Laß es auf jeden Fall abklären.

Aber ich kann dir einen guten Tipp geben: Heilerde fein von Luvos.

Du nimmst ein Glas mit laumwarmen Wasser und rührst einen Löffel davon rein, gut umrühren, und das in der FRüh auf nüchternen Magen ein paar Schluck, und dann immer wieder schluckweise über den Tag davon trinken.

Ich hatte auch eine schlimme Gastritis und habe davon 2 Gläser am Tag getrunken, das letzte halbe Glas vor dem Schlafen gehen, damit es noch gut den Magen auskleidet.

Es schmeckt eigentlich nach gar nichts, am ehestens ganz leicht erdig, aber absolut nicht grauslich.

Kannst ja im Netz nachlesen, es hilft wirklich sehr gut!

GLG
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Towanda
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Re: Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von Towanda » Montag, 27.05.19, 18:58

Hallo Nala,

kleiner Hinweis zu Heilerde: Sie resorbiert Stoffe im Magen und Darm und scheidet sie aus. Deshalb mit 1-2 Stunden Abstand zu Tabletten- und NEM-Gaben einnehmen, sonst werden auch diese benötigten Stoffe mit ausgeschieden.

LG Towanda
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26.09.19 - 1,95 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli - im August 2019 beendet
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.

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