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Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

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Nala26
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Re: Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von Nala26 » Montag, 27.05.19, 22:26

Ok Heilerde habe ich zu Hause und werde das ab heute Abend nehmen. Pantoprazol sollte man ja nicht nehmen oder? Danke für den Tip 😃
2017 Schwindel und Zysten Eierstöcke
lt. Frauenarzt keine Wechseljahre möglich
Mai 2017 2x Antibiotika wegen Entzündung und Erkältung
Juni 2017 Magenschleimhautentzündung erst unentdeckt jedoch Dauerschmerz im Bauch
Juli 2017 Einlieferung Psychatrische Klinik
Nach mehreren gescheiterten Eindosierungen mehrerer Medikamente nun 10 mg Escitalopram und 7,5 mg Mirtazapin.
Schlimmste Muskelschmerzen, Schwindel, Schweißausbrüche, Kreislaufzusammenbrüche waren die Nebenwirkungen über Monate.
Januar 2018 Escitalopram 9 mg ohne größere Probleme
Februar 2018 Escitalopram 8 mg ohne größere Probleme
März 2018 Escitalopram 7 mg 2 Wochen Schwindel, Benommenheit, Müdigkeit, Muskelschmerzen
April 2018 Escitalopram 6 mg erst keine Absetzbeschwerden, dann nach 2,5 Wochen starker Schwindel, Angst, Muskelschmerzen hielt 4 Wochen an.
Dann wieder auf 6,5 mg aufdosiert. Schwindel, Muskelschmerzen, Angst waren relativ zeitnah verschwunden.
Dafür nun ständige Blasenentzündung und Magenschleimhautentzündung.
Den Sommer über bei 6,5 mg und nach dem Urlaub recht gute Fenster mit kaum Symptomen.
August 18 Reduzierung auf 6 mg erneut Schwindel, Mundentzündungen, Magenschmerzen
Oktober 18 5,5 gleiche Symptome, aber trotzdem weiter runter
Dezember 18 5 gleiche Symptome
Februar 19 4 mg das war zuviel, Dosis 6 Wochen gehalten ohne Besserung, Augen trocken, Mund brennt, Magen brennt, Blasenentzündung, Bewegungsunruhe, Schwindel, Hautjucken, Ohrenrauschen, Sehstörung, Angst, Nachtschweiß, frühes Erwachen
April 19 4,5 mg auf dieser Dosis halte ich mich nun seit fast 5 Wochen. Vieles ist besser geworden. Trotzdem gelegentlich Schwindel, Nervenschmerzen, Mundbrennen und Entzüdungen, Ohrensausen leicht, Magenstiche leicht, Angst leicht. Werde hier bleiben bis nach dem Sommerurlaub. Danach geht es weiter.

lunetta
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Re: Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von lunetta » Montag, 27.05.19, 22:32

Hallo!

Bei Reflux ja, bei Gastritis angeblich nur wenn auch Helicobalter nachgewiesen wird, so wurde es mir zumindest im KH erklärt.
Man hatte mir aber trotzdem Panto gegeben, und ich hatte es überhaupt nicht vertragen - aber im KH wurde JEDEM Pat. Panto gegeben, wirklich!

LG
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Nala26
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Re: Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von Nala26 » Montag, 27.05.19, 23:04

Ok dann erstmal kein Pantoprazol. Habe aber gerade gelesen, dass die Ssri insbesondere Escitalopram und Citalopram extrem auf den Magen schlagen. Habe eine chronische Typ C Gastritis die durch Medikamente ausgelöst werden kann. Na super wird ja immer spannender. Bis vor 2 Jahren war ich kerngesund und nun ....😢
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Dann wieder auf 6,5 mg aufdosiert. Schwindel, Muskelschmerzen, Angst waren relativ zeitnah verschwunden.
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Jamie
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Re: Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von Jamie » Dienstag, 28.05.19, 8:36

Hallo Nala :),

eine leichte Gastitis kann man versuchen über alternative Methoden, Ernährung, Tees etc. in den Griff zu bekommen.
Bevor sie sich jedoch zu einer richtigen auswächst und dann wirklich schwer zu behandeln wird, sollte über den zeitlich begrenzten Einsatz eines PPI für 7-10 Tage nachgedacht werden, aber das sollte der Arzt einordnen.

PPI stehen allerdings im Verdacht psychische Nebenwirkungen auszulösen, allen voran depressive Verstimmungen, deswegen sind diese Mittel "nicht ohne".

Hier in diesem Thread haben wir Hausmittel etc. zur alternativen Behandlung von Gastritis und Sodbrennen gesammelt:
https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 62#p189762
(runterscrollen zum gelb unterlegten Absatz)

Grüße
Jamie
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Nala26
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Re: Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von Nala26 » Donnerstag, 30.05.19, 10:39

Guten Morgen 😃
Zu meinem Befinden möchte ich euch kurz berichten. Gestern war ein guter Tag. Keine wunden Schleimhäute im Mund, keine Magenschmerzen. Gute Nacht und heute morgen kaum Zappelfüße. Dafür gesellt sich heute wieder meine Wunde, brennende Mundschleimhaut dazu. Ich werde wohl weiter auf der Dosis bleiben müssen 😢 und auf Besserung hoffen. Schwindel so gut wie keiner mehr und immer nur wieder minimal Nervenschmerzen die aber sofort wieder aufhören. Rücken tut noch weh.
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Nala26
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Re: Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von Nala26 » Donnerstag, 30.05.19, 19:58

Ich kann einfach nicht mehr. Dieses Brennen begleitet mich den ganzen Tag. Ich kann an nichts anderes mehr denken. Ich möchte wieder leben und Spaß haben aber ich beschäftige mich den ganzen Tag nur damit. Nun kommt noch der Halsschmerz dazu. Was soll ich denn nur machen. Irgendwann muss es doch mal besser werden. Ich bin am Jammern ich weiß aber zu Hause versteht es auch keiner.
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suisse
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Re: Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von suisse » Donnerstag, 30.05.19, 22:50

Hallo Nala,

hast du es wegen der Entzündungen im Mundraum mal mit Schwarzkümmelöl probiert? Das soll sehr gut wirken!

Lg und gute Besserung
Anna

P.S. Ich finde wir müssen auch mal jammern dürfen... dafür ist das Forum auch da (Außenstehende verstehen das weniger). Wichtig ist doch nur, dass man auch wieder aufsteht und Mut fasst :)
Aktuelle Dosierung: 1,3 mg Escitalopram
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Nala26
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Re: Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von Nala26 » Freitag, 31.05.19, 9:40

Liebe Anna, danke für deine lieben Worte. Ja auch das habe ich schon probiert. Werde nachher nochmal in die Apotheke gehen und mich Schlau machen.
Wie ich sehe nimmst du auch die Escitalopram und bist schon recht weit unten. Das freut mich natürlich sehr sehr arg. Also ist es möglich egal wie es einem mal dabei geht. Vieles ist bei mir besser geworden. Der Schwindel, die Muskelschmerzen, der Magen geht so einigermaßen, also eigentlich könnte ich zufrieden sein, wenn nicht dieser blöde Mund meine Nerven immer wieder durcheinander bringen würde. Ich hatte das ja schon bei allen Absetzschritten mit den wunden Stellen, jedoch beruhigt es sich nicht mehr.
Wie geht es dir psychisch? Schlimm oder kannst du es gut wegstecken? Hast du dich auf der jeweiligen Dosis dann wieder zu 99 % gefangen oder bist du trotz der Symptome weiter runter?
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Nala26
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Re: Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von Nala26 » Freitag, 31.05.19, 13:13

Komme nun vom Heilpraktiker. Dieser meinte, dass durch das Absetzen die Abwehrkräfte eh schon im Keller sind. Dies betrifft auch die Schleimhäute die unter den Medikamenten sowie im Entzug besonders leiden. Bakterien hat man durchgängig im Mund und diese können nun ungehindert die Schleimhäute angreifen. Es bleibt einem nix anderes übrig als zu schmieren. Zudem nehme ich die Escitalopram ja als Tropfen. Diese Flüssigkeit durchläuft zudem ja auch noch die Mundschleimhaut und kann diese dann noch zusätzlich angreifen. Das war jetzt mal seine Erklärung. Ich muss mal beobachten, ob die Schmerzen und das Brennen erst nach Einnahme der Tropfen auftreten. LG
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Dann wieder auf 6,5 mg aufdosiert. Schwindel, Muskelschmerzen, Angst waren relativ zeitnah verschwunden.
Dafür nun ständige Blasenentzündung und Magenschleimhautentzündung.
Den Sommer über bei 6,5 mg und nach dem Urlaub recht gute Fenster mit kaum Symptomen.
August 18 Reduzierung auf 6 mg erneut Schwindel, Mundentzündungen, Magenschmerzen
Oktober 18 5,5 gleiche Symptome, aber trotzdem weiter runter
Dezember 18 5 gleiche Symptome
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April 19 4,5 mg auf dieser Dosis halte ich mich nun seit fast 5 Wochen. Vieles ist besser geworden. Trotzdem gelegentlich Schwindel, Nervenschmerzen, Mundbrennen und Entzüdungen, Ohrensausen leicht, Magenstiche leicht, Angst leicht. Werde hier bleiben bis nach dem Sommerurlaub. Danach geht es weiter.

suisse
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Re: Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von suisse » Freitag, 31.05.19, 22:52

Nala26 hat geschrieben:
Freitag, 31.05.19, 9:40
Liebe Anna, danke für deine lieben Worte. Ja auch das habe ich schon probiert. Werde nachher nochmal in die Apotheke gehen und mich Schlau machen.
Wie ich sehe nimmst du auch die Escitalopram und bist schon recht weit unten. Das freut mich natürlich sehr sehr arg. Also ist es möglich egal wie es einem mal dabei geht. Vieles ist bei mir besser geworden. Der Schwindel, die Muskelschmerzen, der Magen geht so einigermaßen, also eigentlich könnte ich zufrieden sein, wenn nicht dieser blöde Mund meine Nerven immer wieder durcheinander bringen würde. Ich hatte das ja schon bei allen Absetzschritten mit den wunden Stellen, jedoch beruhigt es sich nicht mehr.
Wie geht es dir psychisch? Schlimm oder kannst du es gut wegstecken? Hast du dich auf der jeweiligen Dosis dann wieder zu 99 % gefangen oder bist du trotz der Symptome weiter runter?
Liebe Nala,

ich habe auch meine üblichen Symptome die meistens auftreten. Allerdings muss ich sagen, dass ich mit den 10%-Schritten gut zurecht komme (im Vergleich zu den früheren Versuchen).
An Tagen mit mehr Symptomen kann ich diese klar zuordnen und das macht es leichter, damit umzugehen.

Bei mir gibt es keine zeitliche Einordnung der Symptome, von daher reduziere ich strate nach vier Wochen.
1x musste ich auf 5 Wochen erweitern, da ich eine Welle hatte (wollte stabiler sein vor dem nächsten Schritt).
Ansonsten werfen mich eher NEMs und emotionale Dinge aus der Bahn... ich versuche das also zu vermeiden ;)

Ich drücke dir fest die Daumen, dass du die Entzündungen im Mund bald los wirst! Die Erklärung mit dem geschwächten Immunsystem finde ich recht logisch (=Absetzsymptom plus Aften im Mund kennt man auch bei Infekten).
Verträgst du denn NEMs? Vielleicht können diese gegen die Immunschwäche helfen... oder was hat dir der Heilpraktiker empfohlen?

Lg Anna
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padma
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Re: Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von padma » Montag, 03.06.19, 18:16

hallo Nala,

hier ein thread zu Mundentzündungen https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=57&t=11504

Die Escitalopramtropfen könntest du mit Wasser verdünnen und ausserdem nach der Einnahme was Nachtrinken, damit der Kontakt zur Mundschleimhaut nicht so intensiv ist.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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15.08.2019: 0,02 mg



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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Nala26
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Re: Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von Nala26 » Montag, 03.06.19, 21:48

Liebe Padma, habe gerade einen Bericht aus dem Jahr 2017 gelesen da ging es dir wohl nicht so gut. Du dosierst ja sehr langsam ab. Geht es dir heute besser?

Es ist schon komisch das einen Tag die Entzündung ganz massiv ist und an anderen Tagen deutlich weniger und erträglich.

Wünsche euch allen einen schönen Abend
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April 2018 Escitalopram 6 mg erst keine Absetzbeschwerden, dann nach 2,5 Wochen starker Schwindel, Angst, Muskelschmerzen hielt 4 Wochen an.
Dann wieder auf 6,5 mg aufdosiert. Schwindel, Muskelschmerzen, Angst waren relativ zeitnah verschwunden.
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Nala26
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Re: Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von Nala26 » Montag, 03.06.19, 21:50

Komisch finde ich auch, dass lediglich die Schleimhäute am Gaumen, Rächen und auf der Zungenoberfläche betroffen sind. Unter der Zunge an den Backen etc. ist nichts
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Re: Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von Nala26 » Dienstag, 04.06.19, 7:39

Guten Morgen. Jetzt kommt das nächste hinzu nach 6 Wochen auf der gleichen Dosis. Habe wie schon beim Eindosieren ganz massiven Haarausfall. Es ist zum Verrückt werden. Wann hört das denn bitte auf. Irgendwann muss mein System doch mal Ruhe geben.
Was meint ihr wie lange sowas noch dauern kann. Stabil bin ich noch nicht.
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Nach mehreren gescheiterten Eindosierungen mehrerer Medikamente nun 10 mg Escitalopram und 7,5 mg Mirtazapin.
Schlimmste Muskelschmerzen, Schwindel, Schweißausbrüche, Kreislaufzusammenbrüche waren die Nebenwirkungen über Monate.
Januar 2018 Escitalopram 9 mg ohne größere Probleme
Februar 2018 Escitalopram 8 mg ohne größere Probleme
März 2018 Escitalopram 7 mg 2 Wochen Schwindel, Benommenheit, Müdigkeit, Muskelschmerzen
April 2018 Escitalopram 6 mg erst keine Absetzbeschwerden, dann nach 2,5 Wochen starker Schwindel, Angst, Muskelschmerzen hielt 4 Wochen an.
Dann wieder auf 6,5 mg aufdosiert. Schwindel, Muskelschmerzen, Angst waren relativ zeitnah verschwunden.
Dafür nun ständige Blasenentzündung und Magenschleimhautentzündung.
Den Sommer über bei 6,5 mg und nach dem Urlaub recht gute Fenster mit kaum Symptomen.
August 18 Reduzierung auf 6 mg erneut Schwindel, Mundentzündungen, Magenschmerzen
Oktober 18 5,5 gleiche Symptome, aber trotzdem weiter runter
Dezember 18 5 gleiche Symptome
Februar 19 4 mg das war zuviel, Dosis 6 Wochen gehalten ohne Besserung, Augen trocken, Mund brennt, Magen brennt, Blasenentzündung, Bewegungsunruhe, Schwindel, Hautjucken, Ohrenrauschen, Sehstörung, Angst, Nachtschweiß, frühes Erwachen
April 19 4,5 mg auf dieser Dosis halte ich mich nun seit fast 5 Wochen. Vieles ist besser geworden. Trotzdem gelegentlich Schwindel, Nervenschmerzen, Mundbrennen und Entzüdungen, Ohrensausen leicht, Magenstiche leicht, Angst leicht. Werde hier bleiben bis nach dem Sommerurlaub. Danach geht es weiter.

Jamie
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Re: Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von Jamie » Dienstag, 04.06.19, 16:33

Hallo Nala, :)

es tut mir leid, wirklich keiner von uns kann dir die Frage beantworten, wann das aufhört.
Psychopharmaka greifen allumfassend in so ziemlich jeden Körperprozess ein, weil sie eben Neurotransmitter modulieren und unsere ganze Körperkommunikation funktioniert über Neurotransmitter (nebst anderen Signalwegen).

Wenn du dich nicht richtig stabil fühlst, würde ich weitere 14 Tage warten.
Dass es dieses Mal Haarausfall ist, ist auch nichts Ungewöhnliches.
AD sind hormonell wirksam; das bekommt man dann beim Absetzen zu spüren.

Gib nicht auf und glaube fest daran, dass dein Körper heilen wird :hug:

Grüße
Jamie
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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



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Re: Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von Nala26 » Mittwoch, 05.06.19, 11:06

Hallo Jamie, vielen Dank für deine Antwort. Man sieht wie schlimm diese Medikamente überall eingreifen. Gestern morgen hat mein Mund noch geblüht vor Schmerzen und offenen Stellen, heute ist es auch noch aber nicht mehr so schlimm. Hatte das wie gesagt schon beim eindosieren und ich glaube mein System hat 3 Monate gebraucht um sich anzupassen. Danach war es ok.
Muss es wohl einfach aussitzen, egal wie lange es braucht. Denn so kann ich unmöglich runter gehen. Mein Hausarzt schlug mir einen Kaltentzug in der Klinik vor, aber ich weiß nicht, ob ich das überstehe.
Ich hoffe jeden Tag auf Besserung aber den Glauben daran habe ich schon langsam verloren.
Danke für deine lieben Worte.
2017 Schwindel und Zysten Eierstöcke
lt. Frauenarzt keine Wechseljahre möglich
Mai 2017 2x Antibiotika wegen Entzündung und Erkältung
Juni 2017 Magenschleimhautentzündung erst unentdeckt jedoch Dauerschmerz im Bauch
Juli 2017 Einlieferung Psychatrische Klinik
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März 2018 Escitalopram 7 mg 2 Wochen Schwindel, Benommenheit, Müdigkeit, Muskelschmerzen
April 2018 Escitalopram 6 mg erst keine Absetzbeschwerden, dann nach 2,5 Wochen starker Schwindel, Angst, Muskelschmerzen hielt 4 Wochen an.
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August 18 Reduzierung auf 6 mg erneut Schwindel, Mundentzündungen, Magenschmerzen
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Klaro
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Re: Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von Klaro » Mittwoch, 05.06.19, 12:07

Hallo Nala26

Aus mehreren anderen Threads habe ich es so aufgenommen, dass du in einer Klinik kaum die Möglichkeit hast einen Kaltentzug zu machen.

Es könnte sein, dass deine Symptome als Krankheit wahrgenommen werden und dir wieder das selbe oder andere Medikamente verordnet werden, weil es dann heißt, es wäre unterlassene Hilfeleistung dir keine Medikamente zu geben, wenn du leidest.

Ich will niemanden abraten im Notfall und bei heftigsten Leiden auf Klinik zu verzichten. Doch ich denke du weißt wie schwierig es ist Ärzte zu finden, welche die Absetzproblematik ernst nehmen.

Liebe Grüße

Nala26
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Re: Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von Nala26 » Mittwoch, 05.06.19, 13:17

Hallo Klaro,

ja ich weiß, dass die Ärzte mich mit Sicherheit nicht Ernst nehmen werden. Und ich möchte eigentlich auch auf keinen Fall mehr in die Klinik. Aber im Moment weiß ich wirklich nicht, ob sich die täglich wechselnden Erscheinungen wirklich nur auf einen Entzug beziehen oder ob da doch wieder eine Depression durchkommt.
Es geht einfach schon zu lange und ich sehe kein Licht am Ende. Wenn man wüsste es geht noch einen Monat, dann hört es auf, dann könnte man vieles besser ertragen. Aber das weiß man halt einfach nicht.

Ganz liebe Grüße
2017 Schwindel und Zysten Eierstöcke
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Mai 2017 2x Antibiotika wegen Entzündung und Erkältung
Juni 2017 Magenschleimhautentzündung erst unentdeckt jedoch Dauerschmerz im Bauch
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Klaro
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Re: Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von Klaro » Mittwoch, 05.06.19, 14:41

Hmm

Aber in euren Räumen habt ihr kein Schimmel oder?

https://www.uvs.de/schimmel/symptome.html

Jamie
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Re: Nala26: Absetzprobleme (Escitalopram und Mirtazapin)

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 05.06.19, 15:25

Hallo Nala, :)

eine Anmerkung.
.Aber im Moment weiß ich wirklich nicht, ob sich die täglich wechselnden Erscheinungen wirklich nur auf einen Entzug beziehen oder ob da doch wieder eine Depression durchkommt.
Eine Depression macht sich normalerweise nicht durch täglich wechselnde Erscheinungen bemerkbar.
Oder ist das, was du gerade erlebst, identisch zu dem, weswegen du AD bekommen hast?
Ich hab deine Geschichte nicht so im Kopf, aber war das früher auch so?

Es ist eine klassisches Hinweis für ein Entzugssyndrom, dass die Symptome täglich wechseln; kaum eine "Krankheit" hat diesen ausgeprägten Wechselstatus wie ein AD - Entzugssyndrom.
Aber natürlich kann ich nicht in deine Psyche schauen, es ist evtl. eine Mischform(?)

Von einem Kalten Entzug in einer Klinik kann ich nur dringend warnen, das geht wohl kaum gut.
Auch du solltest wissen, dass es nicht darauf ankommt, dass das AD aus dem Blut eliminiert ist, sondern dass das Gehirn nachgelagert darauf reagiert und dann seine Umbauprozesse anwirft und dem Gehirn ist es egal, ob es dazu Wochen, Monate oder Jahre braucht.
Der Prozess ist nicht beschleunigbar.
Ein AD Entzug kann darum durch einen Kalten Entzug nicht beschleunigt werden; im Gegenteil - es steht zu befürchten, dass es noch viel schlimmer wird.

Profitieren könnte man u.U nur, wenn man unverträglich auf AD ist, dann könnte einem durch den Wegfall der NW das Leben leichter werden, aber selbst ich bin das beste Beispiel, dass es nicht garantiert ist.
Ich hatte auf Sertralin durchgehend einen bad Trip. Der fast kalte Entzug davon nahm mir zwar einen Teil der NW, löset dafür aber einen neuen Horrorentzug mit extremen weiteren Symptomern aus.

Viele Grüße, überlege es dir bitte gut :hug:
Jamie
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