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Towanda1: Mirtazapin und Fluorchinolon-geschädigt

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Re: Towanda1: Mirtazapin und Fluorchinolon-geschädigt

Beitrag von Towanda1 » Donnerstag, 28.06.18, 10:03

Vielen Dank, liebe Padma!

Ich habe ja eine sehr gute Heilpraktikerin, die sehr genau überlegt, bevor sie was verordnet. Daran habe ich mich am Dienstag erinnert und am Abend die 5 Globuli genommen - es ist nichts passiert. Die Verordnung ist einmal pro Woche 5 Kügelchen.

Seit gestern bessert sich die Stimmung wieder, es geht wieder aufwärts! :party2:

LG Towanda
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11.02.18 - 22,50 mg Mirtazapin - Zustand stabilisiert sich, NW: leichte Muskel- und Gelenkschmerzen,
aber gut auszuhalten, hin und wieder Kribbelbeine
19.02.18 - Psychiatertermin - bei 22,5 mg bleiben
29.03.18 - 18,75 Mirtazapin
07.04.18 - wegen Gewichtszunahme Intervallfasten begonnen
14.05.18 - Psychiatertermin - Kribbelbeine sind schlimmer geworden, Empfehlung: Mirtazapin auf 15 mg reduzieren
22.05.18 - 15,00 mg Mirtazapin - 3 Tage später leichte Stimmungsschwankungen, 1 x Drehschwindel,
insgesamt nicht so stabil, Tagesschwankungen, aber auszuhalten
26.06.18 - 5 Glob. Ciprofloxacin C30 einmal wöchentlich
30.06.18 - 13,50 mg Mirtazapin - Wasserlösmethode
01.07.18 - 13,50 mg Mirtazapin - Umstieg auf Feinwaage und Nagelfeile :D
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09.09.18 - 10,80 mg Mirtazapin
10.10.18 - 9,50 mg Mirtazapin

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Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
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Towanda1
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Re: Towanda1: Mirtazapin und Fluorchinolon-geschädigt

Beitrag von Towanda1 » Samstag, 30.06.18, 9:12

Hallo,

heute habe ich eine Frage an die Wasserlöser: Ich möchte nun den Sommer doch nutzen um schon mal ein wenig zu reduzieren. Meine Überlegung ist folgende:
Ich teile die 15 mg Filmtablette an der Bruchrille, nehme eine halbe Tablette so ein. Die andere Hälfte würde ich in eine 50 ml Spritze geben, lauwarmes Wasser aufziehen und wenn sie sich gelöst hat, kann ich 10 ml verwerfen und den Rest einnehmen. Damit wäre ich meiner Rechnung nach bei 13,5 mg gesamt, also genau 10 % Reduzierung. Da alles in der Spritze passiert, habe ich weniger Ungenauigkeiten. Wenn sich die Tablette nicht gut löst, könnte ich sie auch vorher in einem Mörser pulverisieren und das Pulver in die Spritze geben.

Habe ich irgendwo einen Denkfehler mit dieser Methode?

LG Towanda
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Re: Towanda1: Mirtazapin und Fluorchinolon-geschädigt

Beitrag von Murmeline » Samstag, 30.06.18, 10:21

Morgen!

Wenn du 7,5 ml in 50ml Wasser löst, dann sind 10ml 1,5 mg und 40ml 6mg. Wenn du diese zur halben Tablette (7,5mg) dazu nimmst, bist du gesamt bei 13,5. alles prima. Wenn sich die Tablette genau hälftig teilen lässt, dann sollte es meiner Meinung nach funktionieren. Falls du Veränderungen bemerkst, würde ich umsteigen und die ganze Tablette auflösen.

Bitte teste dich mal, wie gut sie sich auflöst. Lauwarmes Wasser und eine halbe Stunde stehen lassen müsste gut funktionieren.

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Re: Towanda1: Mirtazapin und Fluorchinolon-geschädigt

Beitrag von padma » Samstag, 30.06.18, 19:02

hallo Towando, :)

ich benutze die Wasserlösemethode.

Direkt in der Spritze zu lösen halte ich für nicht so günstig. Zumeist lösen sich einige kleine Flöckchen nicht auf. Durch das Erzeugen eines Strudels in einem Gefäss mit der Lösung kannst du eine anteilige Menge der Flöckchen mit aufziehen.

In der Spritze würden diese ausfallen und du würdest nur Lösung ohne Flöckchen verwerfen.

Beim Lösen in einem Becher hast du auch nicht mehr Ungenauigkeiten. Du kannst den Becher ja nochmal mit Wasser auffüllen um wirklich alles einzunehmen.

liebe Grüsse,
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Re: Towanda1: Mirtazapin und Fluorchinolon-geschädigt

Beitrag von Towanda1 » Samstag, 30.06.18, 19:35

Liebe Padma,

ja, das stimmt, habe ich nicht bedacht, vielen Dank. Außerdem habe ich mit der Feinwaage festgestellt, daß die Bruchhälften doch unterschiedlich sind, obwohl es optisch nicht so aussieht.

Naja, ich habe ja die nächsten Monate/Jahre Zeit zum üben - Ironie aus :whistle:

Towanda
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Re: Towanda1: Mirtazapin und Fluorchinolon-geschädigt

Beitrag von Towanda1 » Mittwoch, 04.07.18, 20:30

Liebe Fories,

ich berichte mal weiter - in erster Linie für mich aber vielleicht auch für andere nur leicht Betroffene als Ermutigung.

Heute Tag 5 nach 10 % Reduzierung - am dritten Tag abends leichte Unruhe, heute leichter Schwindel, etwas Druck auf dem Kopf und Stimmungsschwankungen - alles sehr leicht und erträglich.

Vielen Dank für dieses tolle Forum - das ist die Hilfe, die ich mir schon so lange gewünscht habe! :group:

LG Towanda
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Re: Towanda1: Mirtazapin und Fluorchinolon-geschädigt

Beitrag von Towanda1 » Freitag, 13.07.18, 17:26

Halo Leidensgenossen,

Tag 13 nach Reduzierung. Seit 3 Tagen geht es mir komisch. Die Stimmungen wechseln fast stündlich, leichte Übelkeit, frieren/schwitzen, trockener Mund (hatte ich beim hochdosierten und dann nicht mehr). Dazwischen auch immer wieder gute Stunden. Heute mittag nach dem Essen wurde es mir richtig übel, ist aber jetzt wieder vorbei. Übelkeit ist sehr schlimm für mich, da ich an Emetophobie leide. Ich merke, daß sich die leise Angst, es könnte doch gesundheitlich was anderes sein, wieder einschleicht.
Ich werde weiter beobachten und versuchen, mich zu beruhigen.

Liebe Grüße,

Towanda
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Re: Towanda1: Mirtazapin und Fluorchinolon-geschädigt

Beitrag von Ululu 69 » Freitag, 13.07.18, 19:13

Hallo Towanda,

Übelkeit ist leider ein häufiges Absetzsymptom, gerade auch bei Mirtazapin.
Kennst du schon den Tipp mit dem Ingwer ? Bei vielen Betroffenen hilft es, eine Scheibe Ingwer gut durchzulaufen und dann zu schlucken. Das ist ein altes Seemannrezept :D und wirkt oft Wunder.
LG Ute
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Re: Towanda1: Mirtazapin und Fluorchinolon-geschädigt

Beitrag von Towanda1 » Freitag, 13.07.18, 20:32

Hallo Ute,

danke für den Tip - werde ich ausprobieren.
Ich hätte nicht gedacht, daß ich auf so eine kleine Reduzierung (10%) doch so stark reagiere. Auf die beiden letzten Reduzierungen von 22,5 auf 18,75 auf 15 hatte ich fast gar keine Symptome.

LG Towanda
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Re: Towanda1: Mirtazapin und Fluorchinolon-geschädigt

Beitrag von Towanda1 » Montag, 16.07.18, 9:21

Hallo,

Tag 16 nach der Reduzierung. Die Übelkeit ist wieder verschwunden, aber der Appetit ist nicht wirklich gut. Der Stuhlgang ist häufig, der nervöse Darm meldet sich wieder. Die Stimmung hat sich noch nicht gebessert, kleine Schwierigkeiten türmen sich zu schlimmen Gedankentürmen, es kostet viel Kraft, wieder realistisch zu denken.
So froh ich Anfang des Jahres war, etwas gefunden zu haben, was mich aus dem tiefsten Loch meines Lebens geholt hat sosehr bereue ich es jetzt. Aber es ist so passiert und ich versuche nun mit dieser Entscheidung zu leben.

Edit: Ich möchte das revidieren - bereuen ist das falsche Wort, es gab für mich gefühlt keine andere Möglichkeit und es hat mir damals geholfen und nun ist es so wie es ist. Nun übernehme ich die Verantwortung für mein Handeln und gehe den Weg bis 0 so wie es mein Körper braucht.

Zum Glück ist der Schlaf nach wie vor gut, aber heute morgen bin ich nach einem komischen Traum mit Kieferschmerzen und in einer gedrückten Stimmung aufgewacht. Auch mein Tinnitus war sehr laut. Ich hoffe, daß sich das im Lauf des Tages wieder einpendelt.

Deses Forum hilft mir viel, sehe ich doch, daß andere die gleichen Schwierigkeiten haben und es doch immer wieder besser wird. Vielen Dank an alle, die sich hier so viel Mühe geben! Aber ich muß auch aufpassen, daß ich nicht zu viele schlimme Geschichten lese und mich abgrenzen.

Danke, daß ihr alle da seid!

Towanda
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Re: Towanda1: Mirtazapin und Fluorchinolon-geschädigt

Beitrag von Towanda1 » Montag, 16.07.18, 23:02

Hallo,

ich habe mal eine praktische Frage an euch:

Ich dosiere ja mit einer Feinwaage und einer Nagelfeile. Da fällt immer einiges an Pulver an, das habe ich in einer Kapsel gesammelt. Kann ich das verwenden, wenn genügend zusammenkommt? Wie lange hält sich das?

LG Towanda
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Anikke
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Re: Towanda1: Mirtazapin und Fluorchinolon-geschädigt

Beitrag von Anikke » Dienstag, 17.07.18, 6:31

guten morgen towanda,
wenn du das Pulver vor Feuchtigkeit gut schützt, hält es sich bestimmt lange, und du kannst es weiter verwenden :)
nagelfeile und feinwaage klingt ganz schön mühevoll- hast du dich schon mal mit der wasserlösemethode beschäftigt?
die funktioniert bei Mirtazapin sehr gut.
ich kenne das voll gut, diese hm Reue sich auf diesen mist eingelassen zu haben.
aber mir ging es wie dir: ich war in einer schweren Krise und hatte keine Hilfe.
bei dir ist es ja auch heftig gewesen, du hattest mit den Nachwirkungen des AB zu kämpfen ;(
was ich mir aber echt gewünscht hätte ist der Hinweis, ab wann das Medikament fest in die hirnchemie ei gebaut ist und eine wesentlich kritischere Beratung zur wirkweise und zum absetzen.
aber nun ist es passiert, und zum großen Glück haben wir das forum :)
so können wir am langsamen ausschleichen wachsen und lernen, achtsam und fürsorglich mit uns zu sein :)
liebe grüße und dir alles gute :)
anikke
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Towanda1
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Re: Towanda1: Mirtazapin und Fluorchinolon-geschädigt

Beitrag von Towanda1 » Dienstag, 17.07.18, 7:57

Hallo Anikke,

danke für Dein Feedback! Ja,ein wenig mehr Aufklärung wäre schön gewesen, aber die Ärzte wissen ja von den Absetzproblemen nichts (oder wollen es nicht wissen :roll: ) - offenbar gibt es wirklich eine Menge Leute, die damit keine Problem haben. Mit dem AB ist es ja genau das selbe, ich habe bis heute keinen Arzt gefunden, der mir glaubt, daß mein Zustand durch das AB hervorgerufen wurde, obwohl diese ganzen Nebenwirkungen eins zu eins im Beipackzettel stehen. Allerdings hat es jetzt eine Anhörung von Betroffenen bei der EMA gegeben, da bewegt sich ein bißchen was - mal sehen, ob das bei den Ärzten auch wirklich ankommt.
Anikke hat geschrieben:
Dienstag, 17.07.18, 6:31
wenn du das Pulver vor Feuchtigkeit gut schützt, hält es sich bestimmt lange, und du kannst es weiter verwenden :)
nagelfeile und feinwaage klingt ganz schön mühevoll- hast du dich schon mal mit der wasserlösemethode beschäftigt?
die funktioniert bei Mirtazapin sehr gut.
nachdem ich ja erst bei 13,5 mg bin muß ich noch nicht viel wegfeilen. Außerdem habe ich eine ziemlich grobe Feile, da geht das echt schnell - manchmal sogar zu schnell, sodaß ich wieder ein wenig Pulver dazunehmen muß.
Das Pulver bewahre ich in einer Kapsel auf, diese kommt in ein kleines Gläschen mit festem Verschluss, da sollte eigentlich nichts passieren.

Die Wasserlösmethode habe ich studiert :D - darauf werde ich umsteigen, wenn die einzunehmende Dosis kleiner wird.

LG Towanda
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29.03.18 - 18,75 Mirtazapin
07.04.18 - wegen Gewichtszunahme Intervallfasten begonnen
14.05.18 - Psychiatertermin - Kribbelbeine sind schlimmer geworden, Empfehlung: Mirtazapin auf 15 mg reduzieren
22.05.18 - 15,00 mg Mirtazapin - 3 Tage später leichte Stimmungsschwankungen, 1 x Drehschwindel,
insgesamt nicht so stabil, Tagesschwankungen, aber auszuhalten
26.06.18 - 5 Glob. Ciprofloxacin C30 einmal wöchentlich
30.06.18 - 13,50 mg Mirtazapin - Wasserlösmethode
01.07.18 - 13,50 mg Mirtazapin - Umstieg auf Feinwaage und Nagelfeile :D
03.08.18 - 12,00 mg Mirtazapin
09.09.18 - 10,80 mg Mirtazapin
10.10.18 - 9,50 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
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Re: Towanda1: Mirtazapin und Fluorchinolon-geschädigt

Beitrag von LenaLena » Dienstag, 17.07.18, 18:49

Hallo :)

Schön, dass dir mein Tipp zu dem Bernhardt-Buch so geholfen hat. Nun hoffe ich, dass dich das Buch auch anspricht :)
Damit es hilft, muss man die Tipps schon einige Wochen anwenden (weil eben das Denken umprogrammiert wird), aber das hast du sicherlich vor :)
Ich bin jedenfalls sehr begeistert, auch von den Notfalltipps. Wobei ich nicht sicher bin, ob im Entzug manches so körperlich ausgelöst ist, dass wir mit dem Kopf eben nur teils was dagegen machen können. Aber das Denken zu ändern schadet garantiert nie! :)

LG Lena
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Re: Towanda1: Mirtazapin und Fluorchinolon-geschädigt

Beitrag von Towanda1 » Mittwoch, 18.07.18, 22:32

Hallo liebe Fories,

nachdem Montag und gestern ziemlich gruselig waren und auch in der Therapie schwierige Themen an der Reihe sind, geht es mir heute wieder besser. Ja, es war ein guter Tag!
Schwierig ist für mich, Grunderkrankung und Absetzsymptome auseinanderzuhalten. Die Stimmung ist ganz ähnlich und auch die leisen Angstanflüge kenne ich noch sehr gut, ist ja alles erst 5 Monate her. Besorgnis schleicht sich ein, wie das wohl wird auf 0. Dann sagt der Verstand: Es ist noch so lange hin, warum sich jetzt schon Gedanken darüber machen. Naja, das kennt ihr ja alle, damit werde ich nun eine ganze Zeit leben müssen.

LG Towanda
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Re: Towanda1: Mirtazapin und Fluorchinolon-geschädigt

Beitrag von Murmeline » Sonntag, 22.07.18, 8:01

Hallöchen!

Rebound, also das erneute auftreten bekannten Probleme während des absetzens, ist nicht ungewöhnlich. Ich hoffe, du findest einen Umgang und Techniken, die dir helfen.

Grüße, Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: Towanda1: Mirtazapin und Fluorchinolon-geschädigt

Beitrag von Towanda1 » Sonntag, 22.07.18, 9:40

Liebe Murmeline,

vielen Dank für Dein Feedback. Seit Mittwoch geht es auch wieder aufwärts.
Heilströmen hilft mir meist sehr gut und ich habe neben der normalen Therapie auch noch eine Kunsttherapeuting mit ins Boot geholt.
Dazu hat LenaLena einen guten Tip zu einem Buch gegeben, mit dem ich mich nun beschäftige.

Ich möchte lernen, mit diesen Gefühlen und Gedanken zu leben, sie anzunehmen und wieder gehen zu lassen. Da stehe ich aber noch ganz am Anfang, denn es gibt da in meinem Kopf ein kleines Teufelchen, das sagt: "Aber es könnte ja doch schlimm sein/werden, wer weiß ob das alles stimmt, was die so sagen ......."

Liebe Grüße, Towanda
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Re: Towanda1: Mirtazapin und Fluorchinolon-geschädigt

Beitrag von Towanda1 » Freitag, 27.07.18, 11:37

Hallo ihr Lieben,

diese Woche ging es in großen Schritten aufwärts. Gestern bin ich morgens aufgewacht wie wenn nie was gewesen wäre und der ganze Tag war einfach super - freu :party2: Auch heute geht es mir gut.

Wenn es die kommende Woche so weiter geht, werde ich nächstes Wochenende die nächste Reduzierung angehen. Ich habe 12 mg angepeilt. Drückt mir mal die Daumen, daß es so gut weitergeht :group:

LG Towanda
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Re: Towanda1: Mirtazapin und Fluorchinolon-geschädigt

Beitrag von Towanda1 » Mittwoch, 01.08.18, 12:45

Zustand weiterhin gut mit minikleinen Stimmungswellen.
Für Samstag habe ich die nächste Reduzierung auf 12 mg angepeilt.

Ich nehme ja eine riesige Menge verschiedener NEMs wegen der Mitochondriopathie durch Flox, die ich zum Glück gut vertrage. Bisher habe ich mir das mit Hilfe der Menschen im Flox-Forum selber zusammengestellt. Gestern war ich nun bei einem Arzt, der einige gefloxte Patienten hat, der hat meinen Plan abgenickt und noch 3 Mittel für das Gaba-System hinzugefügt. Die werde ich nun ganz langsam einschleichen und sehr achtsam sein, was mein ZNS dazu sagt.

Ansonsten finde ich die Hitze schrecklich und verbarrikadiere mich im Haus.

LG Towanda
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Re: Towanda1: Mirtazapin und Fluorchinolon-geschädigt

Beitrag von Katzi2000 » Mittwoch, 01.08.18, 22:13

Hallo Towanda 1,

Schön, dass es dir so gut geht.
Ich drücke dir beide Daumen, dass es weiterhin aufwärts geht .

Und vielen Dank für deine Unterstützung während meiner schlechten Tage.

Gute Nacht und liebe grüße
Katzi 2000
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Ululu 69
ab Februar 17 bis April 17 : Mirtazapin 7,5 bzw 3,75 mg 1. Hörsturz, wegen Tinnitus sporadisch eingenommen
ab Februar 17 versch. Blutdruckmittel ausprobiert, Namen weiß ich nicht mehr alle
ab Juni 17 Enalapril, abgesetzt wegen Husten, danach Amlodipin u. Torasemid
August17 : wieder Mirtazapin 7,5 bzw. 3,75 mg wegen 2. Hörsturz sporadisch eingenommen
Sept. 17: Blutdruckkrise: Amlodipin, Moxonidin, Telmisartan mit HTC, Torasemid
15. Okt. 17: auf 7,5 mg Mirtazapin (oder Blutdruckmittel) mit Stechen, Brennen, Kribbeln auf Kopfhaut reagiert,
10 Tage vom Schiffsarzt Tavor nach Bedarf ca. 2 x 1 halbe am Tag, wusste nicht was das für schlimmes Zeug war 😣
Ende Oktober 17: Ambulanz KH, Diagnose Polyneupathie im Kopf! !!!
sollte Gabapentin 100 nehmen, hab ich aber nur 3 Kapseln genommen, sollte später erhöht werden
CT v. Kopf: alles ok, Lumbalpunktion: soweit alles ok, leichte Blut-Hirn-Schranken-Störung
Nov. 17: im KH für 3 Tage, wollte die vielen Blutdruckmittel absetzen, da ich dachte, Kopfweh käme von denen
Nov. 17: beim Neurologen: sollte Sertralin 50 nehmen, nahm 2 Abende 25mg, träumte fürchterlich, Bluthochdruck
Nov. 17: Hausarzt mahnte mich, endlich was zu nehmen, entschied mich für Mirtazapin, leider :x
Dez. 17: beim Orthopäden u. MRT der HWS, wegen Einschlafen der Hände, aber ohne Befund,
Dez. 17: beim Psycholigen: gab mir Amtriptylin 50, nahm 2 Abende eine Viertel, also 12,5 mg, bekam kribbeln in Mund, Zunge,Zähne,Zäpfchen vibrierten eine Woche lang
Jan 18: beschloss Mirtazapin von 7.5 auf 3,75 mg zu reduzieren, weil ich immer nach der Einnahme fürchterliches Kopfweh bekam. Auch nachts, wenn ich aufstand.
Absetzsymptome: Zittern der Beine, Gleichgewichtsstörung, Kribbeln in den Füßen, Zucken des linken Auges, gelegentlich Einschlafen der Hände. Geschwollenes Gesicht, alles gegeben, bis auf Kribbeln in Füßen ab und zu
Feb. 18: MRT v. Kopf: 2 kleine Menigiome, die ich schon länger habe, aber nicht gewachsen sind
ab 5.4.18: auf 0
jetzige Einnahme: morgens u. abends 80 mg Valsartan und morgens 100 mg Jod (habe Knoten in der Schilddrüse)
Ende April 18: Verdacht auf Gürtelrose am Kopf, Medikamente 7 Tage genommen u. Tillin
Heute bin ich der Meinung, es war exzem v. Absetzen
5.7.18 : Blutergebnisse alle in Ordnung
Absetzsymptome: Appetitlosigkeit, selten Einschlafen der Hände, 5 mal Durchfall in dieser Zeit, nächtliche Schweißausbrüche und Herzrasen, Benommenheit, Tränen der Augen anfangs, jetzt nicht mehr, Kribbeln im Mund, Mundtrockenheit, Schwere Arme u. Beine manchmal, Zittern der Muskeln in den Beinen im Bett, Kraftlosigkeit, pulsierendes Rasseln im Kopf, Kopfweh wieder, nächtliches Aufwachen 2-3-mal,innere Unruhe +Stromgefühl, spürbar am ganzen Körper, Kribbeln in Füßen, Rücken, Arme, Hände manchmal, momentan: erhöhter Blutdruck u. Puls, blaue Flecken am Bein, Gefühl geschwollene Beine ,Arme u. Gesicht, Kopfweh, oft nachts auf Toilette, erhöhter Stuhldrang, vermehrter Speichel, pieksen auf der Haut.
30.7.18 0,5 mg Mirtazapin direkt ruhiger, tagsüber zittrig ganzer Körper, Nervenschmerzen in den Beine
05.08.18 0,1 mg Mirtazapin, nächster Tag wieder extreme Unruhe
Danach nichts mehr eingenommen
August 18 Schilddrüse okay
Ab September 18 wieder schlimmer

Seit Mitte Juli 18 Omega 3 1000
Seit 23. Juli 18 kytta sedativum
Seit September 18 Lioran , Passionsblume ausprobiert gegen die Unruhe

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