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Towanda1: Mirtazapin und Fluorchinolon-geschädigt

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Re: Towanda1: Mirtazapin und Fluorchinolon-geschädigt

Beitrag von Towanda1 » Samstag, 04.08.18, 20:10

Hallo,

gestern die erste Dosis 12 mg genommen. Heute ein wenig belegt im Kopf und am Nachmittag hatte ich zweimal Durchfall. Ansonsten gehts mir gut und ich hoffe, daß es diesmal genauso klappt wie bei der letzten Reduzierung.

LG Towanda
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Re: Towanda1: Mirtazapin und Fluorchinolon-geschädigt

Beitrag von LinLina » Sonntag, 05.08.18, 10:40

Hallo Towanda :-)

dein Schritt ist ja diesmal ein wenig größer prozentual als 10 %, aber nicht viel. Ich drück dir die Daumen dass es genauso gut klappt wie beim letzten Mal :-) den nächsten Schritt würde ich glaube ich dann doch ein bisschen kleiner wählen und nicht mehr als 1,2 mg runter gehen, es scheint du kommst mit den 10 % ganz gut zurecht.

Liebe Grüße
Lina
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Re: Towanda1: Mirtazapin und Fluorchinolon-geschädigt

Beitrag von Towanda1 » Sonntag, 05.08.18, 11:16

Liebe Lina,

danke für Dein Feedback - ja, der Schritt ist etwas größer, aber irgendwie hat sich 12 mg gut angefühlt - keine Ahnung, warum.
Ich hatte ja im März einen Schritt von 22,5 auf 18,75 und im Mai runter auf 15 mg (nach Augenmaß geteilt :roll: - wußte es da noch nicht besser) und das habe ich zum Glück gut überstanden.
Dann habe ich mich wieder an dieses Forum erinnert und nun gehe ich langsamer vor. Über den nächsten Schritt mache ich mir noch keine Gedanken - erstmal die nächsten 4-6 Wochen abwarten.

LG Towanda
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Re: Towanda1: Mirtazapin und Fluorchinolon-geschädigt

Beitrag von LinLina » Sonntag, 05.08.18, 11:22

Liebe Towanda :-)

Ich habe am anfang auch größere Schritte gemacht, weil ich noch nicht so genau geteilt habe, und es war etwas ruckelig aber ging einigermaßen - aber irgendwann musste ich dann vorsichtiger sein bei niedrigerer Dosierung, da habe ich dann einen starken Unterschied gemerkt ob die Reduktion z.b. 7 % oder 9 % war :o

Das ist super immer nur den aktuellen Schritt zu machen und nicht so weit voraus zu planen, mir fällt das sehr schwer :D

Liebe Grüße
Lina
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Re: Towanda1: Mirtazapin und Fluorchinolon-geschädigt

Beitrag von Towanda1 » Sonntag, 05.08.18, 11:44

LinLina hat geschrieben:
Sonntag, 05.08.18, 11:22

Das ist super immer nur den aktuellen Schritt zu machen und nicht so weit voraus zu planen, mir fällt das sehr schwer :D
Liebe Lina,

ja, mir auch. Ich habe sogar schon mal eine Tabelle gemacht, wie lange ich beschäftigt bin, wenn ich immer 10 % der letzten Dosis alle 4 Wochen reduziere. Als ich am 1.12.2020 immer noch 0,55 mg hatte, habe ich damit aufgehört, weil es mich richtig frustriert hat. Da habe ich beschlossen, wie Beppo Straßenkehrer aus Momo vorzugehen - gelingt nicht immer, aber immer öfter 8-) :
Zitat aus Momo von Michael Ende hat geschrieben:"Man darf nie an die ganze Strasse auf einmal denken. Man muß nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Und immer wieder nur an den nächsten. Dann macht es Freude; das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein"
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Re: Towanda1: Mirtazapin und Fluorchinolon-geschädigt

Beitrag von LinLina » Sonntag, 05.08.18, 11:46

Liebe Towanda :-)

das ist ein sehr gutes Zitat, das mag ich sehr :) und sehr passend für das Absetzen.

Nur Freude macht es mir trotzdem nicht :roll: :D

Liebe Grüße
Lina
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Re: Towanda1: Mirtazapin und Fluorchinolon-geschädigt

Beitrag von Towanda1 » Sonntag, 05.08.18, 11:51

Liebe Lina,

ja, das mit der Freude ist schwer, grade wenn das Absetzen so schwer ist wie bei Dir.

Ich versuche, die guten Zeiten zu speichern im Kopf oder auch in einem kleinen Schulheft, damit ich mich daran erinnern kann, wenn die Tage schwer sind. Manchmal hilft es mir auch, nachzulesen, wie schlecht es mir schon ging und zu sehen, daß sich schon viel verbessert hat.

LG Towanda
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Re: Towanda1: Mirtazapin und Fluorchinolon-geschädigt

Beitrag von Towanda1 » Dienstag, 07.08.18, 20:54

Hallo,

heute Tag 4 nach Reduzierung. Es geht mir soweit gut. Gestern leise Anflüge von Angst/Unsicherheit, aber alles im Rahmen und gut zu händeln. Drückt mir die Daumen, daß es so bleibt!

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Re: Towanda1: Mirtazapin und Fluorchinolon-geschädigt

Beitrag von Towanda1 » Mittwoch, 08.08.18, 22:20

Hallo :group: ,

gibt es irgendwo eine Information über die Rezeptorenbelegung von Mirtazapin? Habe leider nichts gefunden - gebt mir bitte mal einen Tip, wo ich noch suchen kann :)

LG Towanda
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Re: Towanda1: Mirtazapin und Fluorchinolon-geschädigt

Beitrag von Murmeline » Mittwoch, 08.08.18, 22:24

Guten Abend!

Ich kann mich nicht erinnern, dass wir dafür eine haben. :(

Murmeline
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: Towanda1: Mirtazapin und Fluorchinolon-geschädigt

Beitrag von Towanda1 » Samstag, 11.08.18, 10:59

Hallo,

heute Tag 8 nach Reduzierung und es geht mir gut! :laola:
Bis auf ganz leicht unruhige Nächte habe ich bis jetzt keine Nebenwirkungen mehr. Das letzte Mal kam eine Welle nach 2 Wochen - mal sehen, wie das diesmal ist .....

LG und allen ein möglichst symtomfreies Wochenende,

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Re: Towanda1: Mirtazapin und Fluorchinolon-geschädigt

Beitrag von Towanda1 » Donnerstag, 16.08.18, 13:38

Hallo :group: ,

13 Tage nach Reduzierung: es geht mir nach wie vor gut, etwas mehr Gelenkschmerzen und zweimal hatte ich so einen "Sekundenschwindel" im Kopf. Die Stimmung ist mittelgut - nicht himmelhochjauchzend, aber auch nicht zu Tode betrübt, irgendwo in der oberen Hälfte.

Heute war ich bei der Psychiaterin, die mich betreut. Bin eingelaufen mit einem ganzen Stapel zum Thema "geschädigt durch Ciprofloxacin" und viel Rechtfertigung im Kopf, was ich ihr alles entgegnen werde. Was soll ich euch sagen? Nichts davon war nötig, sie hat sich alles sehr interessiert angeschaut, mir erklärt, daß für sie jede Erkrankung vom Körper ausgeht, auch das Gehirn ein Körperteil ist und keine diffuse wabernde Masse und das natürlich durch Cipro das ZNS sehr gereizt werden kann, genau wie durch einen Entzug von PP.
Meinen Reduzierungsweg findet sie genial, auch die Idee mit der Nagelfeile (danke ans Forum, weiß grad nicht mehr, wer die Idee hatte). Sie ist ein Fan von Niedrigdosierungen und findet es schade, daß die Hersteller das nicht anbieten. Und auch sie hat festgestellt, das teilen an der Teilungsrille zu ungenau ist und zu Irritationen im ZNS führen kann.
Wow, das hätte ich nun nicht erwartet. Sie hat mich verabschiedet mit den Worten: "Sie machen das schon richtig und das Thema PP ist dann Geschichte für Sie".

LG Towanda
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Re: Towanda1: Mirtazapin und Fluorchinolon-geschädigt

Beitrag von Muryell » Donnerstag, 16.08.18, 16:06

Liebe Towanda,

es freut mich sehr, über Deine Psychiaterin zu lesen.

Ich wünsche Dir weiterhin alles Gute für das Ausschleichen.

Liebe Grüße

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Re: Towanda1: Mirtazapin und Fluorchinolon-geschädigt

Beitrag von Anikke » Donnerstag, 16.08.18, 20:16

wow towanda,
was für eine verständnisvolle Begegnung, und das mit einer Psychiaterin uiuiui :)
darf ich fragen, woher dein Nick kommt??
Kennst du noch den Film "grüne Tomaten" da schreit die junge Frau immer "towanda" wenn sie sich freut oder kämpft hihi deswegen finde ich den Namen so cool :)
liebe grüße anikke
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Re: Towanda1: Mirtazapin und Fluorchinolon-geschädigt

Beitrag von Towanda1 » Donnerstag, 16.08.18, 21:10

Liebe Anikke,

genau daher kommt der Nick! Ich liebe diesen Film - ich kann nicht mehr zählen, wie oft ich den schon geschaut habe. Er steht in einer Reihe mit den Ya-Ya-Schwestern :) 8-)

LG Towanda
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Re: Towanda1: Mirtazapin und Fluorchinolon-geschädigt

Beitrag von Ululu 69 » Donnerstag, 16.08.18, 21:34

Hi ihr Lieben,

ich liebe "Grüne Tomaten" :D

Den ein oder anderen Psychiater könnte man vielleicht in einem Barbecue.....

NEIN, SPASS

:D


LG Ute
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Re: Towanda1: Mirtazapin und Fluorchinolon-geschädigt

Beitrag von Muryell » Freitag, 17.08.18, 10:37

Hallo, Ihr Lieben!
Ululu 69 hat geschrieben:
Donnerstag, 16.08.18, 21:34
Hi ihr Lieben,

ich liebe "Grüne Tomaten" :D

Den ein oder anderen Psychiater könnte man vielleicht in einem Barbecue.....

NEIN, SPASS

:D


LG Ute

Na na na, es reicht, wenn wir ihnen was von ihren eigenen Mitteln verabreichen (gelacht habe ich trotzdem :lol: :lol: :lol: :lol: ).

Alles Gute

Muryell
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Re: Towanda1: Mirtazapin und Fluorchinolon-geschädigt

Beitrag von houelle1 » Samstag, 18.08.18, 17:49

Liebe Towanda :)

mein Betrag über das Magnesium war plötzlich weg. Weiß auch nicht, inwieweit man konkrete Namen nennen darf. (Falls es nicht geht, Beitrag bitte entfernen!)

Es ist 'Magnesium mit Vitamin B6' der Firma Solgar (USA, glaub ich). Eine Tablette enthält 66,7 mg (wenn ich richtig sehe). Empfohlen wird eine halbe.

Da ich in der Materie völlig unbedarft bin, bitte mit Vorsicht genießen. Vielleicht melden sich ja noch kundigere Experten! :)

Sehr herzlich,

Houelle
Diagnosen: Angst und Depression gemischt, generalisierte Angststörung, Somatisierungsstörung, hypochondrische Störung

2008: erstmals Deanxit (1-0-0) für ca. 4 Monate, keine Absetzproblematik

Dezember 2014-Juni 2015: neuerlich Deanxit, Absetzversuch nach Auslassmethode
fehlgeschlgen, massive Verschlechterung der Symptomatik

Juli 15-September 15: Versuche mit Opipramol, Amitryptilin, Abilify, Mirtazapin, alles nicht vertragen. Über vier Wochen regelmäßig (2-3 Mal/Woche Tavor, 1 mg)

14.September 2015-29.September 2015, freiwilliger Psychiatrieaufenthalt: Buspiron (20 mg?) und Olanzapin (5mg), dann Lyrica (mg?) und Olanzapin. Lyrica nicht vertragen, massive Entfremdungsgefühle. Entlassungsmedikation: Olanzapin 10 mg, Cipralex 10 mg. (habe ich aber nie genommen)

Oktober 2015-Dezember 2015, ein Mal IMAP-Spritze (Fluspi): Dosierung?

Dezember 2015-Juli 2016: Deanxit selbstmächtig eindosiert, 3 Wochen super gefühlt, dann wegen massivem Schwindel und Derealisierung auf 3/4 reduziert, dann langsam auf die Hälfte. Hälfte wohl zu abrupt abgesetzt. Symptome: ständig wechselnd: zuerst große Erschöpfung, dann Aggression, Weinkrämpfe, dann Depressivität und Angst, permanente Reizüberflutung, ertrage Leute schwer. Seit 2 Monaten nicht arbeitsfähig

August 2016: 2 Tage Seroquel retard 50 mg (nur noch müde), 10 Tage Opipramol 50 mg, wegen aufkommender starker Zwangsgedanken Reduktion auf 25 mg, wegen Unruhe: auch Opi abgesetzt

Ende August: 1/2 Deanxit wieder eindosiert. Fühle mich etwas stabiler

seit 3.10.2016: 5 mg Cipralex. Fühle mich abgetötet und verzweifelt, massive Schlafstörungen, trotzdem auf 10 mg hochdosiert, Stabilisierung, allerdings alles 'verlangsamt', sehr starke Tagesmüdigkeit (um 17..00 zu Bett), was mit meine Beruf schwer vereinbar ist

ca. Februar 2017: Reduktion auf 5 mg (zu schnell, ich weiß), nichts gespürt, außer 2 Wochen Übelkeit

Februar 2017-Juni 2017: immer weiter 'runtergebröselt' (nicht nachmachen, da ungenau!!) bis 0.

Böses Erwachen Ende Juli 2017: Heulkrämpfe, starke Depressivität. Wiedereindosierung von 1,5 mg, Stabilisierung

25.10.2017: letzte Dosis genommmen seitdem auf 0: vier Wochen wunderbar, als wäre ich nie 'krank' gewesen. Dann schleichen sich Symptome ein, starke Stimmungsschwankungen, Alltagsbewältigung eher schwierig, aber auch Fenster. Ich war wohl zu schnell mit Absetzen, v.a. mit dem letzten Schritt, ca. 1 mg auf 0.

ca. seit Dez 2017: Verstärkung der Symptome.

seit Feb 2018: v.a. morgendliche Unruhe, verstärkte Ängste. Alltag wird schwieriger.

26. Februar 2018: Symptome zu stark; kaum Alltag möglich; dosiere 0,1 mg Escitalopram wieder ein

14.03. 2018: Lasse Esci wieder weg. Bluthochdruck und Panikattacken. Seitdem wieder auf 0. Fühle mich gerade gut.

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Re: Towanda1: Mirtazapin und Fluorchinolon-geschädigt

Beitrag von Towanda1 » Samstag, 18.08.18, 18:06

Vielen Dank, liebe Houelle.

Ich bin ja inzwischen "Experte" in Sachen NEM, da es die einzige Therapie für Gefloxte ist. Allerdings geht das Mittel leider nicht, da ich Magnesium-Oxid nicht vertrage. Ich nehme ja bisher alles einzeln, da ich Mittel nach Mittel langsam eingeschlichen habe. Manchmal überlege ich halt, da ich mit Kombi-Mitteln nicht so viele Kapseln schlucken müßte.

Nochmal danke und liebe Grüße,

Doris
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Re: Towanda1: Mirtazapin und Fluorchinolon-geschädigt

Beitrag von houelle1 » Samstag, 18.08.18, 18:13

Liebe Towanda,

tut mir leid, dass es nicht funktioniert. Hoffentlich kannst Du noch etwas finden, was Dir zusagt.

Herzlich,

Houelle
Diagnosen: Angst und Depression gemischt, generalisierte Angststörung, Somatisierungsstörung, hypochondrische Störung

2008: erstmals Deanxit (1-0-0) für ca. 4 Monate, keine Absetzproblematik

Dezember 2014-Juni 2015: neuerlich Deanxit, Absetzversuch nach Auslassmethode
fehlgeschlgen, massive Verschlechterung der Symptomatik

Juli 15-September 15: Versuche mit Opipramol, Amitryptilin, Abilify, Mirtazapin, alles nicht vertragen. Über vier Wochen regelmäßig (2-3 Mal/Woche Tavor, 1 mg)

14.September 2015-29.September 2015, freiwilliger Psychiatrieaufenthalt: Buspiron (20 mg?) und Olanzapin (5mg), dann Lyrica (mg?) und Olanzapin. Lyrica nicht vertragen, massive Entfremdungsgefühle. Entlassungsmedikation: Olanzapin 10 mg, Cipralex 10 mg. (habe ich aber nie genommen)

Oktober 2015-Dezember 2015, ein Mal IMAP-Spritze (Fluspi): Dosierung?

Dezember 2015-Juli 2016: Deanxit selbstmächtig eindosiert, 3 Wochen super gefühlt, dann wegen massivem Schwindel und Derealisierung auf 3/4 reduziert, dann langsam auf die Hälfte. Hälfte wohl zu abrupt abgesetzt. Symptome: ständig wechselnd: zuerst große Erschöpfung, dann Aggression, Weinkrämpfe, dann Depressivität und Angst, permanente Reizüberflutung, ertrage Leute schwer. Seit 2 Monaten nicht arbeitsfähig

August 2016: 2 Tage Seroquel retard 50 mg (nur noch müde), 10 Tage Opipramol 50 mg, wegen aufkommender starker Zwangsgedanken Reduktion auf 25 mg, wegen Unruhe: auch Opi abgesetzt

Ende August: 1/2 Deanxit wieder eindosiert. Fühle mich etwas stabiler

seit 3.10.2016: 5 mg Cipralex. Fühle mich abgetötet und verzweifelt, massive Schlafstörungen, trotzdem auf 10 mg hochdosiert, Stabilisierung, allerdings alles 'verlangsamt', sehr starke Tagesmüdigkeit (um 17..00 zu Bett), was mit meine Beruf schwer vereinbar ist

ca. Februar 2017: Reduktion auf 5 mg (zu schnell, ich weiß), nichts gespürt, außer 2 Wochen Übelkeit

Februar 2017-Juni 2017: immer weiter 'runtergebröselt' (nicht nachmachen, da ungenau!!) bis 0.

Böses Erwachen Ende Juli 2017: Heulkrämpfe, starke Depressivität. Wiedereindosierung von 1,5 mg, Stabilisierung

25.10.2017: letzte Dosis genommmen seitdem auf 0: vier Wochen wunderbar, als wäre ich nie 'krank' gewesen. Dann schleichen sich Symptome ein, starke Stimmungsschwankungen, Alltagsbewältigung eher schwierig, aber auch Fenster. Ich war wohl zu schnell mit Absetzen, v.a. mit dem letzten Schritt, ca. 1 mg auf 0.

ca. seit Dez 2017: Verstärkung der Symptome.

seit Feb 2018: v.a. morgendliche Unruhe, verstärkte Ängste. Alltag wird schwieriger.

26. Februar 2018: Symptome zu stark; kaum Alltag möglich; dosiere 0,1 mg Escitalopram wieder ein

14.03. 2018: Lasse Esci wieder weg. Bluthochdruck und Panikattacken. Seitdem wieder auf 0. Fühle mich gerade gut.

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