Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->

Liebe ADFDler,

die Organisation des Forums durch das Team ist weiterhin eingeschränkt.

Danke an alle die sich im Rahmen der gegenseitige Selbshilfe einbringen. Bitte schaut weiter gut auf euch und unterstützt euch aktiv untereinander mit euren Erfahrungen oder Hinweisen auf lesenswerte Threads. Wenn ihr mögt und könnt, begrüßt gerne Neuankömmlinge, verlinkt die Grundlageninfos oder lasst einfach ein gutes Wort da.

Bist Du neu und weißt nicht, wie du anfangen sollst?

Registriere Dich zunächst und wähle einen Benutzernamen, der mit Deinem echten Namen möglichst wenig zu tun hat, wenn Du anonym bleiben möchtest. Du darfst als Benutzernamen keine Marken- oder Medikamentennamen verwenden. Wenn Du ganz auf Nummer sicher gehen willst, verwende am Besten auch eine Wegwerf-Emailadresse. Wenn Du genaueres wissen möchtest, lies bitte auch unsere Regeln.

Stelle Dich und Dein Anliegen dann in einem neuen Thema vor. Du kannst als neu registrierter erstmal nur im Bereich "Hier bist Du richtig" schreiben. Beachte bitte, dass der Beitrag solange unsichtbar bis jemand aus dem Team ihn freigeschaltet hat. Da wir hier viel zu tun haben, kann das eine Weile dauern.

Hier klicken, um Dich zu registrieren.

Hier klicken, um neues Thema im Bereich "Hier bist Du richtig" zu erstellen".

Bitte lest euch auch zunächst selbst in unsere grundlegende Absetzinfos ein.
Ausführlicher Artikel zu Antidepressiva absetzen
Erste Hilfe - Benzodiazepine absetzen
Erste Hilfe - Neuroleptika absetzen

Das ADFD Team

Marlina: Mirtazapin zu schnell reduziert

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
:schnecke: Bitte lies unsere Forenregeln, bevor Du Dich registrierst.
Antworten
Marlina
Beiträge: 115
Registriert: Mittwoch, 06.06.18, 19:40

Marlina: Mirtazapin zu schnell reduziert

Beitrag von Marlina » Mittwoch, 06.06.18, 20:01

Hallo an alle!
Vielleicht könnt ihr mir helfen?! ich nehm seit ca 3 Monate Mirtazapin 15 mg, kurze Zeit mal auf 22,5 mg rauf ( waren vielleicht 2 Wochen). ich hab mich dazu entschlossen das Medikament nicht mehr zu nehmen, weil ich nicht depressiv bin und auch einige Nebenwirkungen davon hatte.Jetzt hab ich vor 3 Wochen auf 15 mg reduziert,dann eine Woche später auf 7,5 mg. erst hatte ich ziemliche Schlafstörungen und heftige Kopfschmerzen, dann ging alles wieder vorüber. Nach einer weile kamen Übelkeit, Kopfschmerzen,schmerzen am Körper (brennen) und Empfindungsstörungen dazu. Blitze hab ich auch mal vor dem einschlafen gesehen, zucken am rechten Auge war auch paar mal da.
Jetzt meine frage, was soll ich machen??? Soll ich wieder auf die 15mg zurück, oder bei den 7,5 bleiben und abwarten? Will jetzt nicht schon wieder was an der Dosis verändern, hab angst das das alles noch mehr durcheinander bringt .
lg Marlina
Zuletzt geändert von Gwen am Freitag, 22.06.18, 13:10, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Name im Titel ergänzt zur besseren Übersichtlichkeit im Forum
Am 25.01 eine Auffrischung der FSMS bekommen. 2 Wochen später Symptome wie: brennende Beine, kribbeln und Taubheit, Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Augenschmerzen. 2 mal stationär deswegen.zusammenhang mit Impfung verneint. Alles auf die phsyche geschoben, hatte vorher nie Probleme. Beim zweiten Klinikaufenthalt Gespräch mit Psychiater gehabt, Diagnose schwere Erschöpfungsdepression. Darin konnte ich mich überhaupt nicht wiederfinden und ich war überzeugt das meine Beschwerden von der Impfung kommen. In meiner Verzweiflung auf Mirtazapin eingegangen. Seit 8.3 Mirtazapin 15 mg , für 2 Wochen dann 22,5 mg.
Am 11.05 beschlossen abzusetzen . Runter auf15mg
Am 18.05 runter auf 7,5 mg ...
Ca 1 Woche später, Schlafstörungen, Kopfschmerzen.
Dann nach 1 Woche wieder Besserung.
Aktuelle seit Montag 07.06 Übelkeit, Kopfschmerzen,brennen am Körper, schmerzen am Körper , zwischendurch Gefühlsstörugen.
Zwischendurch leichte Panikattacken ( nur sehr selten)
Im Moment immer noch auf 7,5 mg ...
29.06. 6,75 mg 1. Woche wieder leichte Übelkeit, Schwindel, 1 mal Panikattacke.
2. Woche wieder heftige Absetzsymptome wie Übelkeit, Schwindel, Benommenheit, Kopfschmerzen, Panikattacken
17.07. 7,05 mg aufgrund zu starker Symptome wieder um 4 Prozent aufdosiert. Hoffe auf Besserung.
23.7.18 im Moment gehts eher besser. Schwindel und Benommenheit oft ganz weg, schlaf ist manchmal gut, dann wieder schlechter, leichtes brennen in den Beinen, hin und wieder Kopfschmerzen, morgens leichte Übelkeit.
Plane erstmal eine längere Pause mit dem reduzieren.
29.08.2018 nach Magnesium Verla 400 Einnahmen wieder starke Symptome wie. Schlaflosigkeit, Übelkeit, starker
Schwindel und starker Kopfschmerz.
Im Moment bei 7,05 mg

26.09.18 5% reduziert = 6,75 mg
)

Anikke
Beiträge: 846
Registriert: Mittwoch, 05.07.17, 7:20
Hat sich bedankt: 206 Mal
Danksagung erhalten: 1935 Mal

Re: Mirtazapin zu schnell reduziert

Beitrag von Anikke » Mittwoch, 06.06.18, 21:58

hallo marlina,
herzlich willkommen hier im forum.
zu deinen fragen: ich habe selbst die leidvolle erfahrung gemacht, dass Mirtazapin bereits nach drei Monaten fest im hirnstoffwechsel eingebaut ist.
ich nahm es 2017 auch nur für drei Monate und schleiche immer noch aus :(
hier wird empfohlen, und ich mache damit die besten Erfahrungen, nur alle 4-6 wochen 10% der letzten Dosis abzusetzen.
da warst du viel zu schnell unterwegs.
du beschreibt recht heftige absetzsymptome.
ich würde dir raten wieder aufzudosieren, aber vllt kann dir jmd erfahreneres besser raten, um wieviel mg. ich bin da noch nicht so versiert :)
alles gute dir!
anikke
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Anikke für den Beitrag (Insgesamt 4):
LinLinapadmaJamieUlulu 69
► Text zeigen

Jamie
Team
Beiträge: 16037
Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37
Hat sich bedankt: 20176 Mal
Danksagung erhalten: 26604 Mal

Re: Mirtazapin zu schnell reduziert

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 06.06.18, 22:45

Hallo Marlina :),

direkt auf 15mg würde ich nicht zurückgehen. Ich würde einen Zwischenstopp bei 9 oder 10mg einlegen und schauen, ob sich die Absetzsymptome bessern.

Mirtazapin lässt sich sehr gut auflösen, hier die Basics rund ums Absetzen.
Unter der Überschrift Praktische Tipps und Hinweise findest du die Wasserlösemethode:
viewtopic.php?f=18&t=12880

Video: viewtopic.php?f=43&t=14698

Grüße und willkommen im Forum :)

Jamie
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Jamie für den Beitrag:
Ululu 69
...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

-----------------------------

Infos über mich:
► Text zeigen

Olli2018
Beiträge: 108
Registriert: Donnerstag, 17.05.18, 16:39

Re: Mirtazapin zu schnell reduziert

Beitrag von Olli2018 » Donnerstag, 07.06.18, 0:19

Hallo Marlina
Ich selber weiß nicht, was ich dir raten würde. Vielleicht geben sich die Absetzsymtome auch bald wieder. Dann hast du jedenfalls schon eine große Menge hinter dir. Ich selber habe die Kopfschmerzen, seitdem ich Mirtazapin von 7,5 auf 15 mg gesteigert hatte.Fast alle Nebenwirkungen noch dazu. Wie du siehst habe ich selber relativ schnell das Mirta runter dosiert. Auf 15 mg würde ich an deiner Stelle auch nicht mehr gehen. Wenn du die Beschwerden nicht mehr aushalten kannst, solltest du vielleicht wieder etwas mehr als 7,5 einnehmen.
lg Olli
Ca. 2005: Wegen Antriebsmangel und Depressionen von einem Psychiater ein mir heute nicht mehr bekanntest Antidepressiva verschrieben bekommen. Nur 1 bis wenige Tage genommen. Hatte von dem Medikament ein schreckliches Gefühl bekommen, was alles andere in den Schatten stellte und mich so abschreckte, dass ich lange Zeit kein AD mehr nehmen wollte.

2013-2014: Wegen Depressionen in Behandlung gewesen.
Fluoxetin ?mg so ca 1,5 Jahre genommen. Gut vertragen. Keine schlimmen Nebenwirkungen wahrgenommen. Später wegen Vermutung erhöhter Aggressivität alleine und ohne Probleme relativ schnell abgesetzt.

2014-2018 Johanneskraut, Passionsblume Extrakt, Hopfen , Baldrian

Ca 2015/16 Doxepin ratiopharm 50 mg wegen Unruhe und Panik nach einer Bronchitis. 2 tage nur genommen.

ca 20.03.2018-29.03.2018
Erkältung bekommen. Bronchialsekret, was ich nicht abschlucken konnte. Unruhe,Panik,Verzweiflung,Horror, Schlafentzug, vielleicht ein Burnout.

29.03.2018 -30.03.2018 Opipramol eingenommen.Bekam wie 2005 ein schreckliches Gefühl.

16.05.18 Einmal Escitalopram 2,5mg.

Mirtazapin
31.03.18 = 15 mg
01.04-11.04 = 7,5 mg
12.04-19.04 = 15 mg
20.04-10.05 = 30 mg auf Abend und Morgen verteilt
11.05-13.05 = 22,5 mg verteilt auf Morgens und Abends
14.05-21.05 = 22,5 mg am Abend
21.05 = nur 15 mg genommen
22.05 = 22,5 mg
23.05 -29.05 = 15 mg
30.05 -06.06 = 7,5 mg
07.06- 18.06 = 3,75 mg
19.06- 20.06 = 1,875 mg ? Ungefähr nach Auge
21.06.2018 = 0 mg

Aktuell, um mein Befinden zu verbessern

Baldrian und Hopfen vor der Nacht
Vitamin B Komplex
Magnesium
Eisen
Leinöl und Kokosöl
TNT Omega 3-TG Fischöl

15.07.2018 Escitalopram 5mg
20.07.2018 Escitalopram 10mg
28.07.2018 Escitalopram 15mg
12.08.2018 Escitalopram 20mg

Marlina
Beiträge: 115
Registriert: Mittwoch, 06.06.18, 19:40

Re: Mirtazapin zu schnell reduziert

Beitrag von Marlina » Donnerstag, 07.06.18, 7:19

Hallo ihr lieben ,
Erstmal vielen Dank für eure Antworten.
Ihr meint also ich soll wieder etwas mehr nehmen?!
Ich hab halt total Angst , das ich dann total durcheinander gerat und ich zum Schluss mehr nehm und die Symptome doch nicht besser werden.
Lg marlina
Am 25.01 eine Auffrischung der FSMS bekommen. 2 Wochen später Symptome wie: brennende Beine, kribbeln und Taubheit, Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Augenschmerzen. 2 mal stationär deswegen.zusammenhang mit Impfung verneint. Alles auf die phsyche geschoben, hatte vorher nie Probleme. Beim zweiten Klinikaufenthalt Gespräch mit Psychiater gehabt, Diagnose schwere Erschöpfungsdepression. Darin konnte ich mich überhaupt nicht wiederfinden und ich war überzeugt das meine Beschwerden von der Impfung kommen. In meiner Verzweiflung auf Mirtazapin eingegangen. Seit 8.3 Mirtazapin 15 mg , für 2 Wochen dann 22,5 mg.
Am 11.05 beschlossen abzusetzen . Runter auf15mg
Am 18.05 runter auf 7,5 mg ...
Ca 1 Woche später, Schlafstörungen, Kopfschmerzen.
Dann nach 1 Woche wieder Besserung.
Aktuelle seit Montag 07.06 Übelkeit, Kopfschmerzen,brennen am Körper, schmerzen am Körper , zwischendurch Gefühlsstörugen.
Zwischendurch leichte Panikattacken ( nur sehr selten)
Im Moment immer noch auf 7,5 mg ...
29.06. 6,75 mg 1. Woche wieder leichte Übelkeit, Schwindel, 1 mal Panikattacke.
2. Woche wieder heftige Absetzsymptome wie Übelkeit, Schwindel, Benommenheit, Kopfschmerzen, Panikattacken
17.07. 7,05 mg aufgrund zu starker Symptome wieder um 4 Prozent aufdosiert. Hoffe auf Besserung.
23.7.18 im Moment gehts eher besser. Schwindel und Benommenheit oft ganz weg, schlaf ist manchmal gut, dann wieder schlechter, leichtes brennen in den Beinen, hin und wieder Kopfschmerzen, morgens leichte Übelkeit.
Plane erstmal eine längere Pause mit dem reduzieren.
29.08.2018 nach Magnesium Verla 400 Einnahmen wieder starke Symptome wie. Schlaflosigkeit, Übelkeit, starker
Schwindel und starker Kopfschmerz.
Im Moment bei 7,05 mg

26.09.18 5% reduziert = 6,75 mg
)

Jamie
Team
Beiträge: 16037
Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37
Hat sich bedankt: 20176 Mal
Danksagung erhalten: 26604 Mal

Re: Mirtazapin zu schnell reduziert

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 07.06.18, 9:28

Hallo Marlina, :)

du hast doch konkret gefragt, deswegen auch konkrete Antworten bekommen.
Du bist knapp 2 Wochen auf 7,5mg und schlägst dich mit nicht gerade wenigen Symptomen herum.
Das aussitzen zu wollen wird nicht klappen, das heißt zuwarten bringt nicht so viel.
Dieser Schritt war einfach zu groß.
Es wäre ein Fehler direkt auf 15mg zu gehen (reizt das eh schon angegriffene ZNS noch mehr), deswegen sind dir Zwischenmengen angeraten worden.

Dein ZNS ist leider durch deinen viel zu großen Schritt bereits durcheinandergeraten, das heißt hier kann eh nur noch Schadensbegrenzung betrieben werden, aber immerhin kann man noch!
Es ist eine realistische Chance gegeben durch eine moderate Aufdosierung Stabilität zu erlangen.

Das sind die Infos, die wir dir geben können. Alles andere ist natürlich deine Entscheidung.

Viele Grüße
Jamie
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Jamie für den Beitrag:
Ululu 69
...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

-----------------------------

Infos über mich:
► Text zeigen

Marlina
Beiträge: 115
Registriert: Mittwoch, 06.06.18, 19:40

Re: Mirtazapin zu schnell reduziert

Beitrag von Marlina » Donnerstag, 07.06.18, 11:28

Hey Jamie.
Ich war ja kurze Zeit mal auf 22,5 mg und bin dann auf 15 runter. Und ne Woche später auf 7,5 runter. Das war vor ca 3 oder 4 Wochen.
Du meinst es reicht wenn ich 2-3 mg mehr nehme?
Lg Marlina
Am 25.01 eine Auffrischung der FSMS bekommen. 2 Wochen später Symptome wie: brennende Beine, kribbeln und Taubheit, Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Augenschmerzen. 2 mal stationär deswegen.zusammenhang mit Impfung verneint. Alles auf die phsyche geschoben, hatte vorher nie Probleme. Beim zweiten Klinikaufenthalt Gespräch mit Psychiater gehabt, Diagnose schwere Erschöpfungsdepression. Darin konnte ich mich überhaupt nicht wiederfinden und ich war überzeugt das meine Beschwerden von der Impfung kommen. In meiner Verzweiflung auf Mirtazapin eingegangen. Seit 8.3 Mirtazapin 15 mg , für 2 Wochen dann 22,5 mg.
Am 11.05 beschlossen abzusetzen . Runter auf15mg
Am 18.05 runter auf 7,5 mg ...
Ca 1 Woche später, Schlafstörungen, Kopfschmerzen.
Dann nach 1 Woche wieder Besserung.
Aktuelle seit Montag 07.06 Übelkeit, Kopfschmerzen,brennen am Körper, schmerzen am Körper , zwischendurch Gefühlsstörugen.
Zwischendurch leichte Panikattacken ( nur sehr selten)
Im Moment immer noch auf 7,5 mg ...
29.06. 6,75 mg 1. Woche wieder leichte Übelkeit, Schwindel, 1 mal Panikattacke.
2. Woche wieder heftige Absetzsymptome wie Übelkeit, Schwindel, Benommenheit, Kopfschmerzen, Panikattacken
17.07. 7,05 mg aufgrund zu starker Symptome wieder um 4 Prozent aufdosiert. Hoffe auf Besserung.
23.7.18 im Moment gehts eher besser. Schwindel und Benommenheit oft ganz weg, schlaf ist manchmal gut, dann wieder schlechter, leichtes brennen in den Beinen, hin und wieder Kopfschmerzen, morgens leichte Übelkeit.
Plane erstmal eine längere Pause mit dem reduzieren.
29.08.2018 nach Magnesium Verla 400 Einnahmen wieder starke Symptome wie. Schlaflosigkeit, Übelkeit, starker
Schwindel und starker Kopfschmerz.
Im Moment bei 7,05 mg

26.09.18 5% reduziert = 6,75 mg
)

lunetta
Beiträge: 1833
Registriert: Montag, 17.08.15, 18:09
Hat sich bedankt: 672 Mal
Danksagung erhalten: 4179 Mal

Re: Mirtazapin zu schnell reduziert

Beitrag von lunetta » Donnerstag, 07.06.18, 11:43

Hallo und willkommen!

Ja, es würde reichen, wenn du nur 2-3 mg mehr nimmst. Auch Hochdosieren kann ein gereiztes ZNS belasten, also lieber ersrmal nur ganz wenige mg mehr, und das gute 2 Wochen halten, dann kann man mal ein Fazit ziehen, ob es besser wird, oder ob man noch nachjustieren muß.

Erwarte aber nicht dass sich deine Symptome mit 9 oder 10 mg ganz schnell bessern - es dauert bis man sich stabilisiert, denn Mirta hat eine lange HWZ und braucht einige Tage bis wieder ein höherer Spiegel erreicht ist.

Viel hilft hier nicht viel, deshalb jetzt lieber erstmal mit wenigen mg mehr probieren!

Und unbedingt mind. 14 Tgae diese gleichbleibenden Dosis einnehmen und nichts verändern, sonst kommt noch mehr Chaos dabei raus.

Versuch dir in dieser Zeit viel Ruhe zu gönnen und tu dir viel Gutes - es wird schon wieder!

LG
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor lunetta für den Beitrag (Insgesamt 2):
Ululu 69padma
► Text zeigen
.

Marlina
Beiträge: 115
Registriert: Mittwoch, 06.06.18, 19:40

Re: Mirtazapin zu schnell reduziert

Beitrag von Marlina » Donnerstag, 07.06.18, 12:50

Hallo lunetta, danke für deine Antwort.
Ich hatte letzte Woche noch bioresonanz und Akupunktur. Hab jetzt erst im Nachhinein gelesen, das sowas noch verschlimmern kann😬
Auserdem hab ich letzte Woche mal eine Einnahme vergessen. Vllt spielt das auch noch mit rein😕
Hab mir jedenfalls schlaf und nerventee besorgt und bachblüten.
Das mit der Ruhe ist so ne Sache ... hab hier 2 kleine Kinder, 1 und 2 Jahre und zwei große mit 12 und 14.
Lg marlina
Am 25.01 eine Auffrischung der FSMS bekommen. 2 Wochen später Symptome wie: brennende Beine, kribbeln und Taubheit, Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Augenschmerzen. 2 mal stationär deswegen.zusammenhang mit Impfung verneint. Alles auf die phsyche geschoben, hatte vorher nie Probleme. Beim zweiten Klinikaufenthalt Gespräch mit Psychiater gehabt, Diagnose schwere Erschöpfungsdepression. Darin konnte ich mich überhaupt nicht wiederfinden und ich war überzeugt das meine Beschwerden von der Impfung kommen. In meiner Verzweiflung auf Mirtazapin eingegangen. Seit 8.3 Mirtazapin 15 mg , für 2 Wochen dann 22,5 mg.
Am 11.05 beschlossen abzusetzen . Runter auf15mg
Am 18.05 runter auf 7,5 mg ...
Ca 1 Woche später, Schlafstörungen, Kopfschmerzen.
Dann nach 1 Woche wieder Besserung.
Aktuelle seit Montag 07.06 Übelkeit, Kopfschmerzen,brennen am Körper, schmerzen am Körper , zwischendurch Gefühlsstörugen.
Zwischendurch leichte Panikattacken ( nur sehr selten)
Im Moment immer noch auf 7,5 mg ...
29.06. 6,75 mg 1. Woche wieder leichte Übelkeit, Schwindel, 1 mal Panikattacke.
2. Woche wieder heftige Absetzsymptome wie Übelkeit, Schwindel, Benommenheit, Kopfschmerzen, Panikattacken
17.07. 7,05 mg aufgrund zu starker Symptome wieder um 4 Prozent aufdosiert. Hoffe auf Besserung.
23.7.18 im Moment gehts eher besser. Schwindel und Benommenheit oft ganz weg, schlaf ist manchmal gut, dann wieder schlechter, leichtes brennen in den Beinen, hin und wieder Kopfschmerzen, morgens leichte Übelkeit.
Plane erstmal eine längere Pause mit dem reduzieren.
29.08.2018 nach Magnesium Verla 400 Einnahmen wieder starke Symptome wie. Schlaflosigkeit, Übelkeit, starker
Schwindel und starker Kopfschmerz.
Im Moment bei 7,05 mg

26.09.18 5% reduziert = 6,75 mg
)

Murmeline
Team
Beiträge: 13468
Registriert: Sonntag, 11.01.15, 13:50
Hat sich bedankt: 14902 Mal
Danksagung erhalten: 13682 Mal

Re: Mirtazapin zu schnell reduziert

Beitrag von Murmeline » Donnerstag, 07.06.18, 13:00

Hallo Marlina,

Es ist wichtig, dass du eine Signatur anlegst. Hier steht, wie es geht: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 46&t=15035

Murmeline mit Grüßen
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Murmeline für den Beitrag (Insgesamt 2):
LinLinaUlulu 69
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Marlina
Beiträge: 115
Registriert: Mittwoch, 06.06.18, 19:40

Re: Mirtazapin zu schnell reduziert

Beitrag von Marlina » Donnerstag, 07.06.18, 14:46

Hallo murmeline,
hab ich eben gemacht😊
Passt das so ? Oder fehlt noch etwas ?
Lg Marlina
Am 25.01 eine Auffrischung der FSMS bekommen. 2 Wochen später Symptome wie: brennende Beine, kribbeln und Taubheit, Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Augenschmerzen. 2 mal stationär deswegen.zusammenhang mit Impfung verneint. Alles auf die phsyche geschoben, hatte vorher nie Probleme. Beim zweiten Klinikaufenthalt Gespräch mit Psychiater gehabt, Diagnose schwere Erschöpfungsdepression. Darin konnte ich mich überhaupt nicht wiederfinden und ich war überzeugt das meine Beschwerden von der Impfung kommen. In meiner Verzweiflung auf Mirtazapin eingegangen. Seit 8.3 Mirtazapin 15 mg , für 2 Wochen dann 22,5 mg.
Am 11.05 beschlossen abzusetzen . Runter auf15mg
Am 18.05 runter auf 7,5 mg ...
Ca 1 Woche später, Schlafstörungen, Kopfschmerzen.
Dann nach 1 Woche wieder Besserung.
Aktuelle seit Montag 07.06 Übelkeit, Kopfschmerzen,brennen am Körper, schmerzen am Körper , zwischendurch Gefühlsstörugen.
Zwischendurch leichte Panikattacken ( nur sehr selten)
Im Moment immer noch auf 7,5 mg ...
29.06. 6,75 mg 1. Woche wieder leichte Übelkeit, Schwindel, 1 mal Panikattacke.
2. Woche wieder heftige Absetzsymptome wie Übelkeit, Schwindel, Benommenheit, Kopfschmerzen, Panikattacken
17.07. 7,05 mg aufgrund zu starker Symptome wieder um 4 Prozent aufdosiert. Hoffe auf Besserung.
23.7.18 im Moment gehts eher besser. Schwindel und Benommenheit oft ganz weg, schlaf ist manchmal gut, dann wieder schlechter, leichtes brennen in den Beinen, hin und wieder Kopfschmerzen, morgens leichte Übelkeit.
Plane erstmal eine längere Pause mit dem reduzieren.
29.08.2018 nach Magnesium Verla 400 Einnahmen wieder starke Symptome wie. Schlaflosigkeit, Übelkeit, starker
Schwindel und starker Kopfschmerz.
Im Moment bei 7,05 mg

26.09.18 5% reduziert = 6,75 mg
)

lunetta
Beiträge: 1833
Registriert: Montag, 17.08.15, 18:09
Hat sich bedankt: 672 Mal
Danksagung erhalten: 4179 Mal

Re: Mirtazapin zu schnell reduziert

Beitrag von lunetta » Donnerstag, 07.06.18, 22:23

Hallo!

Signatur paßt super;)

Du hast sehr schnell runterdosiert....ich denke, dass das erst jetzt so richtig rauskommt - Reduzierung vom 11.5. auf 15 mg und schon 6 Tage später auf 7,5.
Das sind 15 mg in 3 Wochen - viel, viel zu schnell.

Bei Mirta kommen die Absetzsymptome erst sehr zeitverzögert, deshalb wird das erst jetzt so richtig rauskommen.

Ich würde an deiner Stelle unebdingt wieder minimal raufgehen, wie schon gesagt auf 9-10 mg.
Du riskierst wirklich ein Absetzsyndrom - das kann sehr lange dauern und wenn man da nicht gegensteuert, dann kann das ZNS sehr lange brauchen bis es sich wieder erholt hat.

Da du für 4 Kindern sorgen mußt, solltest du gut auf dich schauen, und das Absetzen langsam angehen.

Absetzen funktioniert nur langfristig, wenn man eine stabile Ausgangssituation hat - wenn es einem schon schlecht geht, dann geht der Schuß nach hinten los.
Schnell geht selten, man muß dann irgendwann doch wieder aufdosieren, und hat dann aber schon eine lange Absetzsymptomliste, und es wird immer schwerer, je länger man wartet.

Es gibt nur wenige Menschen, bei denen so große Absetzschritte funktionieren.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor lunetta für den Beitrag:
padma
► Text zeigen
.

Marlina
Beiträge: 115
Registriert: Mittwoch, 06.06.18, 19:40

Re: Mirtazapin zu schnell reduziert

Beitrag von Marlina » Freitag, 08.06.18, 7:22

Hallo lunetta,
Erstmal Danke.
Du meinst ich riskieren ein schweres absetzsydrom?! Trotzdem das ich die 7,5 mg konstant nehme?
Was aber wenn ich die 2-3 mg raufdosiere und es trotzdem nicht besser wird? Was würde man dann tun?
Lg marlina
Am 25.01 eine Auffrischung der FSMS bekommen. 2 Wochen später Symptome wie: brennende Beine, kribbeln und Taubheit, Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Augenschmerzen. 2 mal stationär deswegen.zusammenhang mit Impfung verneint. Alles auf die phsyche geschoben, hatte vorher nie Probleme. Beim zweiten Klinikaufenthalt Gespräch mit Psychiater gehabt, Diagnose schwere Erschöpfungsdepression. Darin konnte ich mich überhaupt nicht wiederfinden und ich war überzeugt das meine Beschwerden von der Impfung kommen. In meiner Verzweiflung auf Mirtazapin eingegangen. Seit 8.3 Mirtazapin 15 mg , für 2 Wochen dann 22,5 mg.
Am 11.05 beschlossen abzusetzen . Runter auf15mg
Am 18.05 runter auf 7,5 mg ...
Ca 1 Woche später, Schlafstörungen, Kopfschmerzen.
Dann nach 1 Woche wieder Besserung.
Aktuelle seit Montag 07.06 Übelkeit, Kopfschmerzen,brennen am Körper, schmerzen am Körper , zwischendurch Gefühlsstörugen.
Zwischendurch leichte Panikattacken ( nur sehr selten)
Im Moment immer noch auf 7,5 mg ...
29.06. 6,75 mg 1. Woche wieder leichte Übelkeit, Schwindel, 1 mal Panikattacke.
2. Woche wieder heftige Absetzsymptome wie Übelkeit, Schwindel, Benommenheit, Kopfschmerzen, Panikattacken
17.07. 7,05 mg aufgrund zu starker Symptome wieder um 4 Prozent aufdosiert. Hoffe auf Besserung.
23.7.18 im Moment gehts eher besser. Schwindel und Benommenheit oft ganz weg, schlaf ist manchmal gut, dann wieder schlechter, leichtes brennen in den Beinen, hin und wieder Kopfschmerzen, morgens leichte Übelkeit.
Plane erstmal eine längere Pause mit dem reduzieren.
29.08.2018 nach Magnesium Verla 400 Einnahmen wieder starke Symptome wie. Schlaflosigkeit, Übelkeit, starker
Schwindel und starker Kopfschmerz.
Im Moment bei 7,05 mg

26.09.18 5% reduziert = 6,75 mg
)

Ululu 69
Team
Beiträge: 4180
Registriert: Donnerstag, 04.05.17, 17:43
Hat sich bedankt: 11786 Mal
Danksagung erhalten: 6990 Mal

Re: Mirtazapin zu schnell reduziert

Beitrag von Ululu 69 » Freitag, 08.06.18, 8:11

Hallo Marlina, :)

Ich glaube, lunetta hat gemeint, dass du ein Absetzsyndrom riskierst wenn du zu schnell vorgehst.

Ich würde jetzt erstmal etwas aufdosieren und dann schauen. Es kann etwas dauern, bis eine Auswirkung zu verspüren ist.
Wenn du in zwei, drei Wochen noch keine Verbesserung merkst, sehen wir weiter, Step by Step eben.

Ich lese große Angst und Verunsicherung aus deinen Nachrichten. Ich kann das gut verstehen aber ich denke, dass dazu kein Grund besteht.
Du solltest jetzt für möglichst viel Stabilität Sorgen und nur langsame Veränderungen in der Dosierung vornehmen, dann wirst du dich sicher wieder stabilisieren.
:hug:
Und eins noch, so unangenehm Absetzsymptome auch sind, lebensbedrohlich sind sie nicht, auch wenn es sich manchmal so anfühlt.

LG Ute
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Ululu 69 für den Beitrag (Insgesamt 2):
padmaRazia
► Text zeigen


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Marlina
Beiträge: 115
Registriert: Mittwoch, 06.06.18, 19:40

Re: Mirtazapin zu schnell reduziert

Beitrag von Marlina » Freitag, 08.06.18, 9:19

Hallo Ute,
Danke dir erst mal. Im Moment muss ich sagen, hab ich das Gefühl das es besser wird und auszuhalten ist.
Es ist halt morgendliche Übelkeit und meine Beine brennen. Ab und an ein komisches Gefühl in den Beinen.
Kopfschmerzen sind weg.
Ich denke halt, mit einer aufdosierung bring ich das eh schon gereizte ZNS erst recht wieder durcheinander.
Ich hab jetzt dann einen Termin bei meiner Psychologin, mal schauen was sie meint.
Ich hätte mir ein Ultimatum gestellt, ich warte jetzt mal noch ne Woche ab und wenn es sich verschlechtertern sollte oder nicht besser wird, würde ich den Versuch machen aufzudosieren.
Was meint ihr dazu?
Grüße
Am 25.01 eine Auffrischung der FSMS bekommen. 2 Wochen später Symptome wie: brennende Beine, kribbeln und Taubheit, Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Augenschmerzen. 2 mal stationär deswegen.zusammenhang mit Impfung verneint. Alles auf die phsyche geschoben, hatte vorher nie Probleme. Beim zweiten Klinikaufenthalt Gespräch mit Psychiater gehabt, Diagnose schwere Erschöpfungsdepression. Darin konnte ich mich überhaupt nicht wiederfinden und ich war überzeugt das meine Beschwerden von der Impfung kommen. In meiner Verzweiflung auf Mirtazapin eingegangen. Seit 8.3 Mirtazapin 15 mg , für 2 Wochen dann 22,5 mg.
Am 11.05 beschlossen abzusetzen . Runter auf15mg
Am 18.05 runter auf 7,5 mg ...
Ca 1 Woche später, Schlafstörungen, Kopfschmerzen.
Dann nach 1 Woche wieder Besserung.
Aktuelle seit Montag 07.06 Übelkeit, Kopfschmerzen,brennen am Körper, schmerzen am Körper , zwischendurch Gefühlsstörugen.
Zwischendurch leichte Panikattacken ( nur sehr selten)
Im Moment immer noch auf 7,5 mg ...
29.06. 6,75 mg 1. Woche wieder leichte Übelkeit, Schwindel, 1 mal Panikattacke.
2. Woche wieder heftige Absetzsymptome wie Übelkeit, Schwindel, Benommenheit, Kopfschmerzen, Panikattacken
17.07. 7,05 mg aufgrund zu starker Symptome wieder um 4 Prozent aufdosiert. Hoffe auf Besserung.
23.7.18 im Moment gehts eher besser. Schwindel und Benommenheit oft ganz weg, schlaf ist manchmal gut, dann wieder schlechter, leichtes brennen in den Beinen, hin und wieder Kopfschmerzen, morgens leichte Übelkeit.
Plane erstmal eine längere Pause mit dem reduzieren.
29.08.2018 nach Magnesium Verla 400 Einnahmen wieder starke Symptome wie. Schlaflosigkeit, Übelkeit, starker
Schwindel und starker Kopfschmerz.
Im Moment bei 7,05 mg

26.09.18 5% reduziert = 6,75 mg
)

Ululu 69
Team
Beiträge: 4180
Registriert: Donnerstag, 04.05.17, 17:43

Re: Mirtazapin zu schnell reduziert

Beitrag von Ululu 69 » Freitag, 08.06.18, 10:21

Hallo Marline,

wenn du dich jetzt besser fühlst, kannst du das so machen.
Das weitere Absetzen würde ich aber trotzdem viel langsamer angehen, selbst wenn deine Ärztin das anders sieht. Ärzte neigen dazu, ein viel zu schnelles Absetzen anzuraten.

LG Ute
► Text zeigen


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Marlina
Beiträge: 115
Registriert: Mittwoch, 06.06.18, 19:40
Hat sich bedankt: 37 Mal
Danksagung erhalten: 41 Mal

Re: Mirtazapin zu schnell reduziert

Beitrag von Marlina » Freitag, 08.06.18, 10:26

Hey Ute,
Ich würde jetzt die nächsten 4-6 Wochen erstmal gar nichts verändern und dann hätte ich 10 % immer weniger alle 4-6 Wochen.
Aber das kommt jetzt auf die nächsten Wochen an😊
Grüße
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Marlina für den Beitrag:
Ululu 69
Am 25.01 eine Auffrischung der FSMS bekommen. 2 Wochen später Symptome wie: brennende Beine, kribbeln und Taubheit, Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Augenschmerzen. 2 mal stationär deswegen.zusammenhang mit Impfung verneint. Alles auf die phsyche geschoben, hatte vorher nie Probleme. Beim zweiten Klinikaufenthalt Gespräch mit Psychiater gehabt, Diagnose schwere Erschöpfungsdepression. Darin konnte ich mich überhaupt nicht wiederfinden und ich war überzeugt das meine Beschwerden von der Impfung kommen. In meiner Verzweiflung auf Mirtazapin eingegangen. Seit 8.3 Mirtazapin 15 mg , für 2 Wochen dann 22,5 mg.
Am 11.05 beschlossen abzusetzen . Runter auf15mg
Am 18.05 runter auf 7,5 mg ...
Ca 1 Woche später, Schlafstörungen, Kopfschmerzen.
Dann nach 1 Woche wieder Besserung.
Aktuelle seit Montag 07.06 Übelkeit, Kopfschmerzen,brennen am Körper, schmerzen am Körper , zwischendurch Gefühlsstörugen.
Zwischendurch leichte Panikattacken ( nur sehr selten)
Im Moment immer noch auf 7,5 mg ...
29.06. 6,75 mg 1. Woche wieder leichte Übelkeit, Schwindel, 1 mal Panikattacke.
2. Woche wieder heftige Absetzsymptome wie Übelkeit, Schwindel, Benommenheit, Kopfschmerzen, Panikattacken
17.07. 7,05 mg aufgrund zu starker Symptome wieder um 4 Prozent aufdosiert. Hoffe auf Besserung.
23.7.18 im Moment gehts eher besser. Schwindel und Benommenheit oft ganz weg, schlaf ist manchmal gut, dann wieder schlechter, leichtes brennen in den Beinen, hin und wieder Kopfschmerzen, morgens leichte Übelkeit.
Plane erstmal eine längere Pause mit dem reduzieren.
29.08.2018 nach Magnesium Verla 400 Einnahmen wieder starke Symptome wie. Schlaflosigkeit, Übelkeit, starker
Schwindel und starker Kopfschmerz.
Im Moment bei 7,05 mg

26.09.18 5% reduziert = 6,75 mg
)

Marlina
Beiträge: 115
Registriert: Mittwoch, 06.06.18, 19:40

Re: Mirtazapin zu schnell reduziert

Beitrag von Marlina » Freitag, 15.06.18, 21:35

Hallo ihr lieben,
Kurzes Update. Eine Woche ist vergangen , mir gehts besser. Übelkeit komplett weg, Unruhe auch. Kopfschmerzen nur noch selten. Fühl mich nur benommen und meine Beine brennen leicht ( wo bei ich die Benommenheit und das brennen auch vor und währen Mirta Einnahme hatte ) kann also nicht direkt sagen das es vom absetzen kommt. Seit 4 Wochen nun auf 7,5 mg.
Was meint ihr ? Kann ich bald den nächsten Schritt wagen oder soll ich nochmal 2 Wochen abwarten?
Ganz liebe Grüße
Marlina
Am 25.01 eine Auffrischung der FSMS bekommen. 2 Wochen später Symptome wie: brennende Beine, kribbeln und Taubheit, Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Augenschmerzen. 2 mal stationär deswegen.zusammenhang mit Impfung verneint. Alles auf die phsyche geschoben, hatte vorher nie Probleme. Beim zweiten Klinikaufenthalt Gespräch mit Psychiater gehabt, Diagnose schwere Erschöpfungsdepression. Darin konnte ich mich überhaupt nicht wiederfinden und ich war überzeugt das meine Beschwerden von der Impfung kommen. In meiner Verzweiflung auf Mirtazapin eingegangen. Seit 8.3 Mirtazapin 15 mg , für 2 Wochen dann 22,5 mg.
Am 11.05 beschlossen abzusetzen . Runter auf15mg
Am 18.05 runter auf 7,5 mg ...
Ca 1 Woche später, Schlafstörungen, Kopfschmerzen.
Dann nach 1 Woche wieder Besserung.
Aktuelle seit Montag 07.06 Übelkeit, Kopfschmerzen,brennen am Körper, schmerzen am Körper , zwischendurch Gefühlsstörugen.
Zwischendurch leichte Panikattacken ( nur sehr selten)
Im Moment immer noch auf 7,5 mg ...
29.06. 6,75 mg 1. Woche wieder leichte Übelkeit, Schwindel, 1 mal Panikattacke.
2. Woche wieder heftige Absetzsymptome wie Übelkeit, Schwindel, Benommenheit, Kopfschmerzen, Panikattacken
17.07. 7,05 mg aufgrund zu starker Symptome wieder um 4 Prozent aufdosiert. Hoffe auf Besserung.
23.7.18 im Moment gehts eher besser. Schwindel und Benommenheit oft ganz weg, schlaf ist manchmal gut, dann wieder schlechter, leichtes brennen in den Beinen, hin und wieder Kopfschmerzen, morgens leichte Übelkeit.
Plane erstmal eine längere Pause mit dem reduzieren.
29.08.2018 nach Magnesium Verla 400 Einnahmen wieder starke Symptome wie. Schlaflosigkeit, Übelkeit, starker
Schwindel und starker Kopfschmerz.
Im Moment bei 7,05 mg

26.09.18 5% reduziert = 6,75 mg
)

Anikke
Beiträge: 846
Registriert: Mittwoch, 05.07.17, 7:20

Re: Mirtazapin zu schnell reduziert

Beitrag von Anikke » Samstag, 16.06.18, 11:28

hallo marlina,
schön dass es dir besser geht.
was sagt denn dein Gefühl?
fühlst du dich insgesamt stabil jetzt?
das brennen ist natürlich schwer zuzuordnen, Nebenwirkungen und entzugserscheinungen hängen sich ja gern an Schwachstellen im Körper, die eh schon vorhanden sind.
hast du das Gefühl, dass das brennen eher normal bei dir ist, oder ist es stärker, als du es von dir vor mirta kennst?
liebe grüße anikke
► Text zeigen

Marlina
Beiträge: 115
Registriert: Mittwoch, 06.06.18, 19:40

Re: Mirtazapin zu schnell reduziert

Beitrag von Marlina » Samstag, 16.06.18, 12:57

Hallo Annike,
Danke für deine Antwort.
Ich würde sagen das brennen ist nochmal und keinesfalls stärker als vorher.
Ich hab mal hier im Forum gelesen das ihr Frauen erst immer nach der Periode wieder reduziert.
Wäre es vielleicht besser diese abzuwarten?
Und wenn , um wieviel soll ich reduzieren?
Lg marlina
Am 25.01 eine Auffrischung der FSMS bekommen. 2 Wochen später Symptome wie: brennende Beine, kribbeln und Taubheit, Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Augenschmerzen. 2 mal stationär deswegen.zusammenhang mit Impfung verneint. Alles auf die phsyche geschoben, hatte vorher nie Probleme. Beim zweiten Klinikaufenthalt Gespräch mit Psychiater gehabt, Diagnose schwere Erschöpfungsdepression. Darin konnte ich mich überhaupt nicht wiederfinden und ich war überzeugt das meine Beschwerden von der Impfung kommen. In meiner Verzweiflung auf Mirtazapin eingegangen. Seit 8.3 Mirtazapin 15 mg , für 2 Wochen dann 22,5 mg.
Am 11.05 beschlossen abzusetzen . Runter auf15mg
Am 18.05 runter auf 7,5 mg ...
Ca 1 Woche später, Schlafstörungen, Kopfschmerzen.
Dann nach 1 Woche wieder Besserung.
Aktuelle seit Montag 07.06 Übelkeit, Kopfschmerzen,brennen am Körper, schmerzen am Körper , zwischendurch Gefühlsstörugen.
Zwischendurch leichte Panikattacken ( nur sehr selten)
Im Moment immer noch auf 7,5 mg ...
29.06. 6,75 mg 1. Woche wieder leichte Übelkeit, Schwindel, 1 mal Panikattacke.
2. Woche wieder heftige Absetzsymptome wie Übelkeit, Schwindel, Benommenheit, Kopfschmerzen, Panikattacken
17.07. 7,05 mg aufgrund zu starker Symptome wieder um 4 Prozent aufdosiert. Hoffe auf Besserung.
23.7.18 im Moment gehts eher besser. Schwindel und Benommenheit oft ganz weg, schlaf ist manchmal gut, dann wieder schlechter, leichtes brennen in den Beinen, hin und wieder Kopfschmerzen, morgens leichte Übelkeit.
Plane erstmal eine längere Pause mit dem reduzieren.
29.08.2018 nach Magnesium Verla 400 Einnahmen wieder starke Symptome wie. Schlaflosigkeit, Übelkeit, starker
Schwindel und starker Kopfschmerz.
Im Moment bei 7,05 mg

26.09.18 5% reduziert = 6,75 mg
)

Antworten