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Re: Paroxetin ausgeschlichen. Probleme, was auch sonst

Beitrag von gemuesemuffin » Dienstag, 19.06.18, 13:02

hallo carlotta,

vielen dank für die Erklärungen!

so ganz ohne nem komme ich leider nicht aus. ich habe zb auch eine mthfr genmutation weshalb ich zb b12 und folsäure substituieren muss. nur: manchmal vertrage ich es, manchmal nicht. es kommt ganz darauf an, wieviel psychischen stress ich habe.

ich habe lange zeit die Pille genommen. dazu noch eine weitere antiandrogene Tablette (wg Haarausfall). dann irgendwann mal das venlafaxin. den psycho stress habe ich ja eh seit meiner Kindheit. dann phasenweise viel geraucht und Alkohol, momentan ziemlich viel sport.... das sind alles nährstoffräuber. schlechte Ernährung kommt auch phasenweise dazu.

es stimmt, mit Nem ist das so eine Sache. Ich wechsele häufig und gehe da mittlerweile komplett nach meinem Gefühl. als grundgerüst dient mir der plan meiner Hp. wenn ich mir unsicher bin, kann meine Hp Nem auch kinesiologisch austesten bzw ich habe auch einen Tensor. ist dennoch nicht einfach, da hast du recht. ich merke aber schnell, ob meinem Körper etwas nicht bekommt. ich habe dann eine starke Abneigung gegenüber des Nahrungsmittels oder des Nems.

ich merke bei mir ganz klar: ist meine Psyche ausgeglichen, ernähre ich mich auch automatisch gesünder, habe dann keinerlei Probleme mehr mit der Verdauung/ Nährstoffaufnahme und die selbstheilungsprozesse des Körpers springen an. der Stoffwechsel läuft normal. leider sind das aber noch viel zu wenig tage, wo es mir psychisch annehmbar bis gut geht.

es ist wahnsinnig, wie viel die Psyche ausmacht. ist da ein Ungleichgewicht durch zb nicht verarbeitete Traumata etc. kann ich Pillen schlucken wie ich will (egal ob Chemie oder Natur) es bringt nichts... es geht so durch, landet im Klo oder macht Nebenwirkungen ohne ende. der Körper lässt sich eben nicht austricksen- man muss schon an den kern des ganzen gehen und sich dafür genug zeit geben
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Medikamentenfrei!

März 2018- 2 Wochen Psychiatrieaufenthalt nach schweren Panikattacken, Flashbacks und Wahnvorstellungen
Medikamente:

Tavor (Bedarf)
Risperidon 3x2mg für 1 Woche für die akuten Wahnvorstellungen, dann ausgeschlichen

Rückfall Zuhause nach dem Psychiatrieaufenthalt
daraufhin wieder zurück in die Klinik

Risperidon wieder höher dosiert auf 3x2mg für ca 1 Woche, zusätzlich Tavor
dann beides noch langsamer ausgeschlichen

Risperidon frei seit ca.
Mai 2018

Paroxetin parallel eingeschlichen aufgrund von Hoffnungslosigkeit, Suizidalität und angeblicher Depression nach den Wahnzuständen und Flashbacks

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starke Nebenwirkungen

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Re: Paroxetin ausgeschlichen. Probleme, was auch sonst

Beitrag von carlotta » Dienstag, 19.06.18, 13:38

Hallo Steffi,

dass sich psychische Probleme auch körperlich abbilden, davon gehe ich aus. Allerdings gilt noch zu beachten, dass bei Dir sich auch eine Entzugssymptomatik daruntermischt, die recht ähnliche Symptome auslösen kann, die dann aber vom Ursprung her nicht psychisch ist, sondern neurophysiologisch, also körperlich. Die Medikamente verändern so viel im Nervensystem bzw. erzeugen einen unnatürlichen Zustand, mit dem der Körper erst mal fertigwerden muss. Nur als Ergänzung. (Von diesen unnatürlichen Veränderungen rühren dann auch häufig diverse (temporäre) Unverträglichkeiten gegenüber NEM, oft auch Medikamenten allgemein sowie bestimmten Nahrungsmitteln her.)

Natürlich kann man auf einschneidende Entzugssymptome wiederum seelisch reagieren, weil diese schlichtweg belasten können. Das trägt man dann noch zusätzlich zu etwaigen älteren "Paketen" mit sich herum, was die Gesamtsituation sicherlich nicht einfacher macht.

Liebe Grüße
Carlotta
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Re: Paroxetin ausgeschlichen. Probleme, was auch sonst

Beitrag von gemuesemuffin » Dienstag, 19.06.18, 13:51

hallo carlotta,

danke für deine Antwort.
bis auf die brain zaps kannte ich die "Entzugssymptome" auch vorher schon- ohne medis. Grippegefühl zb. das hatte ich auch ohne Medikamente bzw Entzug sehr häufig.
es ist verdammt schwer zu sagen: das ist jetzt vom Entzug, das ist jetzt psychisch (zb ne panikattacke) und das ist tatsächlich nur eine Erkältung... bestes Beispiel: Muskelkater vom Sport. der kann punktuell sein, oder aber auch mittelstark im ganzen Körper... fühlt sich dann manchmal an wie ne Erkältung. Müdigkeit kann sich mit panikattacken mischen und wenn dann auch noch das Wetter verrückt spielt... man evtl etwas verdorbenes gegessen hat oder das eine nem am Vortag super war, an diesem tag aber unverträglich ist... es ist tatsächlich kompliziert.

ich kann häufig nicht sagen warum genau es mir schlecht geht. ebenso warum es mir dann auf einmal gut geht. einige dinge passieren auch etwas zeitversetzt.

liebe grüße,
steffi
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starke Nebenwirkungen

nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

16.4.18- 16.5.18 20mg Paroxetin, etliche Nebenwirkungen

16.5.18 15mg, Besserung
23.5.18 10mg, Besserung
30.5.18 5mg, Besserung
6.6.18 0mg, Verschlechterung, starke Entzugssymptome (Grippegefühl, Unruhe, Brain zaps, Tinnitus, Alpträume)
8.6.18 2,5mg, leichte Entzugssymptome
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Re: Paroxetin ausgeschlichen. Probleme, was auch sonst

Beitrag von gemuesemuffin » Dienstag, 19.06.18, 13:53

carlotta hat geschrieben:
Dienstag, 19.06.18, 13:38


Natürlich kann man auf einschneidende Entzugssymptome wiederum seelisch reagieren, weil diese schlichtweg belasten können. Das trägt man dann noch zusätzlich zu etwaigen älteren "Paketen" mit sich herum, was die Gesamtsituation sicherlich nicht einfacher macht.

ganz wichtiger Punkt!!
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Paroxetin 4 Wochen lang mit 20mg genommen
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16.5.18 15mg, Besserung
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Re: Paroxetin ausgeschlichen. Probleme, was auch sonst

Beitrag von gemuesemuffin » Freitag, 22.06.18, 9:50

Hallo zusammen,

ich habe nun endlich die zusage für eine psychosomatische Klinik bekommen, für die Trauma station. ich gehe ins zi mannheim- falls es jemand kennt und mir dazu etwas schreiben möchte, würde ich mich sehr freuen. gern auch per pn.

jetzt muss ich auf jeden fall schauen, wie ich in den nächsten drei Wochen von den Tabletten runterkomme... denn ich denke nicht, dass ich denen dort die Tabletten geben kann, inkl feinwage und der anweisung sie ganz klein zu bröseln XD

bin nach wie vor bei 2,5mg

wie würdet ihr vorgehen?

momentane probleme (ob entzugsbedingt oder nicht, kein plan): Übelkeit, leichtes grippegefühl, etwas matschig, ko, innere Anspannung, tinnitus- aber alles gut auszuhalten und eigentlich auch nix neues- dh, es muss nicht zwingend von den Tabl kommen
hab die tabl ja auch nicht aus spaß genommen

Aufnahme ist am 17.7
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Re: Paroxetin ausgeschlichen. Probleme, was auch sonst

Beitrag von Jamie » Freitag, 22.06.18, 10:05

Hallo gemüsemuffin :)

was spricht dagegen die Feinwaage mitzunehmen und es selbst zu machen?
Vertrauen gegen Vertrauen - du bist ja nicht benzoabhängig oder suizidal oder missbrauchst Substanzen, insofern spricht überhaupt nichts dagegen, dich selbst ums Paroxetin zu kümmern.

Ich würde es besprechen beim Eingangsgespräch und mit dem Doc aushandeln - alle anderen Tabletten dürfen die verwalten, du kümmerst dich ums Paroxetin, fertig.

Ich - aber das ist nur meine Auffassung - fände es fatal jetzt unter Druck in 3 Wochen was runterbrechen zu wollen.

Alternativ könntest du dich auch dafür entscheiden, einfach mal ein paar Wochen oder Monate auf der Dosis zu bleiben und das Präparat daheim vorbereiten.
Leerkapseln kaufen, eins zwei gute Freunde / Familienmitglieder bitten zu kommen und dir zu helfen für 8 oder 1o Wochen Kapseln zusammenzustellen, indem ihr die abgewogenen und gebröselten Teilchen in die Leerkapseln füllt und schließt.
Dann kannst du die Kapseln an den Doc / die Schwester geben und sie sollen sie dir morgens in dein Kästchen legen.

Viele Grüße
Jamie
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Re: Paroxetin ausgeschlichen. Probleme, was auch sonst

Beitrag von gemuesemuffin » Freitag, 22.06.18, 10:28

hallo jamie, das sind sehr gute Ideen! ich denke, da es mir einigermaßen geht, werde ich Sonntag nochmals reduzieren- auf 1,25mg und dann während des klinikaufenthalts (3mon) dabei bleiben.
dann hat mein Körper wirklich genug zeit- und so ein klinikaufenthalt ist ja auch kein Larifari urlaub. da wird's schon genug stress geben.

welche kapseln meinst du denn?

Ich müsste der Einfachheit halber einige paroxetin Tabletten pulverisieren, die entsprechende menge abwiegen und in kapseln füllen, oder?
schlucke ich dann die ganze Kapsel (wirkeintritt ist ja dann verspätet...) oder mache ich die auf und kippe das Pulver mit Wasser runter?

sry, so ganz verstanden hab ich das noch nicht wie ich da vorgehen soll.
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Re: Paroxetin ausgeschlichen. Probleme, was auch sonst

Beitrag von Jamie » Freitag, 22.06.18, 10:33

Hallo muffin, :)

es gibt im Internet günstig Leerkapseln, google das mal.
Es gibt sie auch in der Apotheke, aber viel teurer.
Es gibt auch vegane Leerkapseln (normal sind welche aus Gelatine).
Egal was, bestelle, was dir zusagt. Beides ist OK.
Die Standardkapselgröße ist Null (00 oder 0) oder max. 1.

Du musst dir nicht die Arbeit mit dem Pulverisieren machen, das Zeug wirkt auch als Bröckchen in deiner Kapsel ;). Aber du kannst, wenn du willst.
Ich wäre zu faul zum Pulverisieren, aber wie gesagt, entscheide selbst.

Dia Kapsel wird NICHT geöffnet und in Wasser getan, sondern als ganzes geschluckt.

Ist das so verständlich? :)

Viele Grüße
Jamie
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Re: Paroxetin ausgeschlichen. Probleme, was auch sonst

Beitrag von gemuesemuffin » Freitag, 22.06.18, 12:24

jupp, hab ich kapiert :) vielen lieben dank!
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sowie Tavor
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Re: gemuesemuffin: Paroxetin ausgeschlichen. Probleme, was auch sonst

Beitrag von gemuesemuffin » Dienstag, 03.07.18, 20:47

hallo ihr lieben,

hier mal der neueste stand:

ich bin mit dem paroxetin auf 1,25 runter dank feinwaage.

entzugssymptomtechnisch geht es mir sehr gut. ich spüre es gaaaaaaanz minimal.
die alte symptomatik ploppt aber wieder hoch. dh, ich habe intrusionen und mal sehr starke Gefühle- aber manchmal auch gar keine und viele Dissoziationen und Tagträume und Konversionen.
das ist altbekannt. ich versuche, mich mit den ängsten nicht zu identifizieren und alles mit abstand zu betrachten. trauer lasse ich raus. da ist grad auch viel da. noch immer schwanke ich zwischen Unglaube, Verwirrung und täteridentifikation. da komme ich auch alleine nicht wirklich raus.

das beste ist:
ich habe endlich den Anruf für die Klinik bekommen. in 2 Wochen gehts los auf die traumastation. ich setze alle meine Hoffnungen da rein und werde mir den a :censored: aufreissen damit ich endlich gegen all das ankomme. ich habe ein wirklich gutes Gefühl, was die Klinik angeht. die vorgespräche waren wahnsinnig ausführlich, das team dort ist sehr jung. es ist eine ganz kleine station und sie konfrontieren auch wenn man keine konkreten Erinnerungen hat. das therapiekonzept ist auf schwere Verläufe einer komplexen ptbs ausgerichtet. eine Freundin hat ihre komplette Ptbs symptomatik dank deren Hilfe hinter sich lassen können. aber es wird richtig harte Arbeit. faul sein ist dann nicht mehr- dem mist gehts an den kragen.
aber so soll es sein. und dahinter wartet das leben mit seinen höhen und tiefen für die ich dann hoffentlich die passenden Werkzeuge habe
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Medikamentenfrei!

März 2018- 2 Wochen Psychiatrieaufenthalt nach schweren Panikattacken, Flashbacks und Wahnvorstellungen
Medikamente:

Tavor (Bedarf)
Risperidon 3x2mg für 1 Woche für die akuten Wahnvorstellungen, dann ausgeschlichen

Rückfall Zuhause nach dem Psychiatrieaufenthalt
daraufhin wieder zurück in die Klinik

Risperidon wieder höher dosiert auf 3x2mg für ca 1 Woche, zusätzlich Tavor
dann beides noch langsamer ausgeschlichen

Risperidon frei seit ca.
Mai 2018

Paroxetin parallel eingeschlichen aufgrund von Hoffnungslosigkeit, Suizidalität und angeblicher Depression nach den Wahnzuständen und Flashbacks

Paroxetin 4 Wochen lang mit 20mg genommen
starke Nebenwirkungen

nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

16.4.18- 16.5.18 20mg Paroxetin, etliche Nebenwirkungen

16.5.18 15mg, Besserung
23.5.18 10mg, Besserung
30.5.18 5mg, Besserung
6.6.18 0mg, Verschlechterung, starke Entzugssymptome (Grippegefühl, Unruhe, Brain zaps, Tinnitus, Alpträume)
8.6.18 2,5mg, leichte Entzugssymptome
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Re: gemuesemuffin: Paroxetin ausgeschlichen. Probleme, was auch sonst

Beitrag von padma » Freitag, 06.07.18, 18:05

hallo Muffin :) ,

ich wünsche dir alles Gute für die Klinik.

liebe Grüsse,
padma
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Re: gemuesemuffin: Paroxetin ausgeschlichen. Probleme, was auch sonst

Beitrag von gemuesemuffin » Samstag, 14.07.18, 10:17

soo, seit 2 Tagen bin ich auf 0. ich bin froh das ich den schritt doch noch vor der Klinik geschafft habe. jetzt kann ich mir sicher sein, das ich ich bin- egal was demnächst so alles hochkommt.

danke für die liebe Unterstützung!
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Paroxetin 4 Wochen lang mit 20mg genommen
starke Nebenwirkungen

nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

16.4.18- 16.5.18 20mg Paroxetin, etliche Nebenwirkungen

16.5.18 15mg, Besserung
23.5.18 10mg, Besserung
30.5.18 5mg, Besserung
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8.6.18 2,5mg, leichte Entzugssymptome
12.7.18 0mg, keine Entzungssymptome


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Re: gemuesemuffin: Paroxetin ausgeschlichen. Probleme, was auch sonst

Beitrag von padma » Montag, 16.07.18, 18:08

hallo Muffin, :)

herzlichen Glückwunsch zur 0
:party2: :party2: :party2:

Ich drücke dir die Daumen, dass nichts nachkommt.

liebe Grüsse,
padma
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Re: gemuesemuffin: Paroxetin ausgeschlichen. Probleme, was auch sonst

Beitrag von gemuesemuffin » Donnerstag, 04.10.18, 15:05

und es ist was zurückgekommen, schlimmer als vorher. traumatherapie musste ich nach 2 Wochen abbrechen bzw ich war jetzt ein paar Wochen auf der geschlossenen weil ich dekompensiert habe und völlig ausser Kontrolle war. ich möchte es hier nicht weiter ausführen- es war sehr heftig. ich kann mich auch kaum noch erinnern. es weiss niemand, was ich wirklich habe. Ptbs, diverse Persönlichkeitsstörungen, diss. Störung, beginnende schizophrenie sind nun meine Diagnosen. ich hatte schlimme Wahnvorstellungen und war nur noch in filmen. zuhause geht es mir etwas besser jedoch denke ich noch immer oft an schlimme dinge die aber nicht existieren und kann mich reinsteigern- besonders nachts.

man hat risperidon wieder eindosiert. ich bin jetzt seit ca 3 Wochen bei 3mg (morgens 1 abends 2) und habe leider diverse Nebenwirkungen. am schlimmsten sind Sehstörungen mit Doppelbildern sowie Gewichtszunahme und milch in der brust.
ich bin drauf und dran die Tabletten wieder mal auszuschleichen da ich die Nebenwirkungen für nicht vertretbar halte und auch kein freund davon bin, Tabletten zu nehmen wenn keine gesicherte Diagnose vorliegt.

der Psychiater zu dem ich notgedrungen wieder hin muss ist momentan im urlaub.

was sagt ihr dazu? könnt ihr mir irgendwie weiterhelfen? ich fühl mich grad sehr hilflos mit der Medikation. mein freund und ich sind was das angeht überfordert. mein freund hält es für wichtig das ich die Tabletten nehme. einen 3ten schub kann ich mir in der Heftigkeit nicht leisten.
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16.5.18 15mg, Besserung
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18.10.18 2,5mg
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1.11.18 2,125mg
4.11.18 2mg
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Re: gemuesemuffin: Paroxetin ausgeschlichen. Probleme, was auch sonst

Beitrag von padma » Donnerstag, 04.10.18, 19:34

liebe Muffin, :)

das hört sich sehr schlimm an. :hug:

Ich sehe zwei mögliche Ursachen für den Einbruch:
das team dort ist sehr jung. es ist eine ganz kleine station und sie konfrontieren auch wenn man keine konkreten Erinnerungen hat.
Konfrontation kann nach hinten los gehen, insbesonders auch dann, wenn zuvor nicht ausreichend an der Stabilisierung gearbeitet wurde. Man ist mittlerweile auch davon ab, bei jedem aufdeckend zu arbeiten, das muss im Einzelfall jeweils gut abgewogen werden.
Dass das Team sehr jung ist, hat möglicherweise die Kehrseite, dass sie noch nicht ausreichend Erfahrung haben.

Dass es zu einer so schweren eDkompensation gekommen ist, ist m.E.n. ein schwerer Behandlungsfehler.

Der zweite Punkt ist, dass das komplette Absetzen von Paroxetin doch zu schnell war, und du dadurch zusätzlich destabilisiert wurdest.
es war sehr heftig. ich kann mich auch kaum noch erinnern. es weiss niemand, was ich wirklich habe. Ptbs, diverse Persönlichkeitsstörungen, diss. Störung, beginnende schizophrenie sind nun meine Diagnosen.
Nun, es hört sich nach einer schweren Dekompensation, ausgelöst durch unsachgemäße Traumatherapie an. Du wurdest durch die Therapie retraumatisiert. Jetzt mit weiteren Diagnosen um sich zu werfen, finde ich verantwortungslos. Möglicherweise soll die Fehlbehandlung so vertuscht werden.

Möglicherweise brauchst du aktuell tatsächlich etwas an sedierender Medikation um wieder zur Ruhe zu kommen. Allerdings so kurz und so niedrig dosiert wie möglich.
Ob du jetzt schon runter dosieren kannst, kann ich nicht einschätzen.Vielleicht wäre es gut noch etwas abzuwarten, bis es dir besser geht

Zudem wäre es wichtig, dass du die Möglichkeit bekommst, das Erlebte zu verarbeiten. Aktuell ist es dafür vielleicht noch zu früh.

Ich wünsche dir sehr, dass es dir bald wieder besser geht. :hug:

liebe Grüsse,
padma
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Re: gemuesemuffin: Paroxetin ausgeschlichen. Probleme, was auch sonst

Beitrag von gemuesemuffin » Donnerstag, 04.10.18, 19:59

liebe Padma,

vielen dank für die lieben Worte.
ja, so fühlt es sich für mich auch an, ich habe aber aktuell nicht die kraft, dagegen vorzugehen.
um ehrlich zu sein- für mich fühlt es sich richtig an erstmal keinerlei Therapie mehr zu machen. maximal stabilisierend. ich muss erstmal wieder wissen wo vorne und wo hinten ist und wie es sich überhaupt anfhühlt. zum Glück habe ich liebe freunde und einen tollen partner, der mich da so schnell wie möglich rausgeholt hat. ich habe aktuell kein Gefühl mehr für mich, kann kaum spazieren gehen und bin völlig kraftlos.
ich brauche ruhe. sonst nix.

tavor habe ich auch bekommen, drei Wochen lang. es ist jetzt ausgeschlichen, aber sehr schnell da ich auch schnell wieder aus der Klinik wollte... sobald der Beschluss ausläuft. bin um 12uhr nachts von meinem freund abgeholt worden.
ich hab in den letzten Wochen mal wieder um mein leben gekämpft und bin davon gekommen, noch so ne Nummer schaffe ich nicht.

aber Medikamente, so habe ich das gefühl, destabilisieren weiter.
ausschleichen könnte aber den hirnstoffwechsel wieder durcheinander bringen, daher muss ich jetzt gut abwägen was ich mache. zum Glück nur ein Medikament, und in einer relativ geringen dosis. ich werde das ausschleichen mit dem arzt und wenn ihr mir helft, gerne mit euch, zusammen machen, alleine trau ich mir nicht zu.

ich habe auch noch, in einer nacht und neben Aktion die Klinik gewechselt, da die traumatherapie in süddeutschland war (und auch die erste geschlossene) und dann nach Norddeutschland dort in die geschlossene.
Zuletzt geändert von gemuesemuffin am Donnerstag, 04.10.18, 20:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: gemuesemuffin: Paroxetin ausgeschlichen. Probleme, was auch sonst

Beitrag von gemuesemuffin » Donnerstag, 04.10.18, 20:01

ich bin schon vor der Konfrontation durchgedreht in Erwartung der Konfrontation. ich hab den druck nicht ausgehalten, der, teils von der station kam sich zu erinnern, teils von mir weil ich einfach nicht soweit war. ja... das war das schlimmste.
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Re: gemuesemuffin: Paroxetin ausgeschlichen. Probleme, was auch sonst

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 04.10.18, 20:14

Hallo gemüsemuffin, :)

das klingt ja schrecklich, was du da durchmachen musstest.
Das ganze "Konzept" (sofern man das so nennen kann) war bei dir von Anfang an vermurkst.
Die Traumatherapie hätte so niemals stattfinden dürfen; wenn sie so endet, wie bei dir, und zwar in einer schlimmen Dekompensation und Retraumatisierung, dann grenzt das an Körperverletzung und Behandlungsfehler.

Ich würde die ganzen Zusatzdiagnosen auch wie padma :), der ich vollumfänglich in allem zustimme, sehr kritisch sehen und mir nicht andrehen lassen. Jetzt in diesem aufgewühlten Zustand und nach all der Überforderung kann man nichts davon valide begründen.

Wenn es aktuell ohne Neuroleptikum nicht geht, dann wäre es evtl. zu überlegen, ob du nicht mit weniger Risperidon trotzdem noch klar kommst. Ich möchte dich nicht zum Absetzen überreden, ich spreche nur davon, ob man ggf. die Dosis ein wenig nach unten anpassen kann (zB 2,5mg).
Milchfluss ist gar nicht gut; das weist auf einen schwer gestörten Hormonhaushalt hin, wird bei dir vermutlich aber eine Abwägungssache, weil du ja selbst schreibst, noch so einen Zusammenbruch kannst du dir nicht erlauben und das verstehe ich auch.

Ich weiß nicht wie lange du das Risperidon jetzt nimmst; ggf. käme vielleicht auch ein nieder potenteres NL wie Promethazin o.Ä. infrage, aber da hat man wieder das Problem, durch den Wechsel ggf. wieder das ZNS zu reizen und möglicherweise auch die Lage zu verschlimmern.
Das sollte dann nur eine Notfalloption sein.

Viele Grüße
Jamie
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gemuesemuffin
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Re: gemuesemuffin: Paroxetin ausgeschlichen. Probleme, was auch sonst

Beitrag von gemuesemuffin » Donnerstag, 04.10.18, 21:09

ich denke ich werde, sobald der Psychiater (der ja bei mir eigentlich generell gegen absetzen der Medikamente ist) aus dem urlaub ist, das risperidon ausschleichen. vielleicht kann ich ihn überreden abends stattdessen seroquel zu nehmen. das kenne ich schon und hat weniger Nebenwirkungen. ich finde, milch in der brust ohne schwanger zu sein schon eine ziemlich heftige nebenwirkung und wer weiss, vielleicht sind die anderen Erscheinungen auch eher Nebenwirkungen (was ich vermute. mein freund ist da eher vorsichtig)
Diagnose: Komplexe PTBS, ängstlich vermeidende Persönlichkeitsstörung

2011- Venlafaxin 75mg, ca 1 Jahr genommen, von heute auf morgen abgesetzt. 2 Wochen kalter Entzug, danach war es Entzugssymptomtechnisch überstanden.

Medikamentenfrei!

März 2018- 2 Wochen Psychiatrieaufenthalt nach schweren Panikattacken, Flashbacks und Wahnvorstellungen
Medikamente:

Tavor (Bedarf)
Risperidon 3x2mg für 1 Woche für die akuten Wahnvorstellungen, dann ausgeschlichen

Rückfall Zuhause nach dem Psychiatrieaufenthalt
daraufhin wieder zurück in die Klinik

Risperidon wieder höher dosiert auf 3x2mg für ca 1 Woche, zusätzlich Tavor
dann beides noch langsamer ausgeschlichen

Risperidon frei seit ca.
Mai 2018

Paroxetin parallel eingeschlichen aufgrund von Hoffnungslosigkeit, Suizidalität und angeblicher Depression nach den Wahnzuständen und Flashbacks

Paroxetin 4 Wochen lang mit 20mg genommen
starke Nebenwirkungen

nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

16.4.18- 16.5.18 20mg Paroxetin, etliche Nebenwirkungen

16.5.18 15mg, Besserung
23.5.18 10mg, Besserung
30.5.18 5mg, Besserung
6.6.18 0mg, Verschlechterung, starke Entzugssymptome (Grippegefühl, Unruhe, Brain zaps, Tinnitus, Alpträume)
8.6.18 2,5mg, leichte Entzugssymptome
12.7.18 0mg, keine Entzungssymptome


17.7.18 Traumatherapie gestartet, stationär-
starke Verschlechterung ab dem 5.8.18, schlimme Wahnvorstellungen, Psychosen,
Psychiatrie- Traumatherapie abgebrochen

dort Risperidon wieder eindosiert
sowie Tavor
ca 2,5-3mg/Tag 3Wochen lang
1Woche ausgeschlichen auf 0 (ca vom 27.8.18-17.9.18 3mg, 17.9- 26.9.18 auf 0 runterdosiert)

ca 27.8.18 2mg Risperidon (Klinik)

ca 13.9.18 3mg Risperidon (Klinik)
5.10.18 2,75mg
11.10.18 2,625mg
18.10.18 2,5mg
25.10.18 2,25mg
1.11.18 2,125mg
4.11.18 2mg
8.11.18 1,875mg
11.11.18 1,75mg
13.11.18 1,625mg
15.11.18 1,5mg
18.11.18 1,375mg
22.11.18 1,25mg
29.11.18 1,125mg

gemuesemuffin
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Re: gemuesemuffin: Paroxetin ausgeschlichen. Probleme, was auch sonst

Beitrag von gemuesemuffin » Freitag, 05.10.18, 9:38

ich möchte gern etwas reduzieren und dann schauen wie es mir damit geht. ich finde die Nebenwirkungen absolut unvertretbar.

würdet ihr an meiner stelle morgens von 1 auf 0,5 runtergehen oder besser abends von den 2 auf 1,5?
Diagnose: Komplexe PTBS, ängstlich vermeidende Persönlichkeitsstörung

2011- Venlafaxin 75mg, ca 1 Jahr genommen, von heute auf morgen abgesetzt. 2 Wochen kalter Entzug, danach war es Entzugssymptomtechnisch überstanden.

Medikamentenfrei!

März 2018- 2 Wochen Psychiatrieaufenthalt nach schweren Panikattacken, Flashbacks und Wahnvorstellungen
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Tavor (Bedarf)
Risperidon 3x2mg für 1 Woche für die akuten Wahnvorstellungen, dann ausgeschlichen

Rückfall Zuhause nach dem Psychiatrieaufenthalt
daraufhin wieder zurück in die Klinik

Risperidon wieder höher dosiert auf 3x2mg für ca 1 Woche, zusätzlich Tavor
dann beides noch langsamer ausgeschlichen

Risperidon frei seit ca.
Mai 2018

Paroxetin parallel eingeschlichen aufgrund von Hoffnungslosigkeit, Suizidalität und angeblicher Depression nach den Wahnzuständen und Flashbacks

Paroxetin 4 Wochen lang mit 20mg genommen
starke Nebenwirkungen

nach 4 Wochen ausgeschlichen wie folgt:

16.4.18- 16.5.18 20mg Paroxetin, etliche Nebenwirkungen

16.5.18 15mg, Besserung
23.5.18 10mg, Besserung
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6.6.18 0mg, Verschlechterung, starke Entzugssymptome (Grippegefühl, Unruhe, Brain zaps, Tinnitus, Alpträume)
8.6.18 2,5mg, leichte Entzugssymptome
12.7.18 0mg, keine Entzungssymptome


17.7.18 Traumatherapie gestartet, stationär-
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sowie Tavor
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1Woche ausgeschlichen auf 0 (ca vom 27.8.18-17.9.18 3mg, 17.9- 26.9.18 auf 0 runterdosiert)

ca 27.8.18 2mg Risperidon (Klinik)

ca 13.9.18 3mg Risperidon (Klinik)
5.10.18 2,75mg
11.10.18 2,625mg
18.10.18 2,5mg
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