Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->

Liebe ADFDler,

die Organisation des Forums durch das Team ist weiterhin eingeschränkt.

Danke an alle die sich im Rahmen der gegenseitige Selbshilfe einbringen. Bitte schaut weiter gut auf euch und unterstützt euch aktiv untereinander mit euren Erfahrungen oder Hinweisen auf lesenswerte Threads. Wenn ihr mögt und könnt, begrüßt gerne Neuankömmlinge, verlinkt die Grundlageninfos oder lasst einfach ein gutes Wort da.

Bist Du neu und weißt nicht, wie du anfangen sollst?

Registriere Dich zunächst und wähle einen Benutzernamen, der mit Deinem echten Namen möglichst wenig zu tun hat, wenn Du anonym bleiben möchtest. Du darfst als Benutzernamen keine Marken- oder Medikamentennamen verwenden. Wenn Du ganz auf Nummer sicher gehen willst, verwende am Besten auch eine Wegwerf-Emailadresse. Wenn Du genaueres wissen möchtest, lies bitte auch unsere Regeln.

Stelle Dich und Dein Anliegen dann in einem neuen Thema vor. Du kannst als neu registrierter erstmal nur im Bereich "Hier bist Du richtig" schreiben. Beachte bitte, dass der Beitrag solange unsichtbar bis jemand aus dem Team ihn freigeschaltet hat. Da wir hier viel zu tun haben, kann das eine Weile dauern.

Hier klicken, um Dich zu registrieren.

Hier klicken, um neues Thema im Bereich "Hier bist Du richtig" zu erstellen".

Bitte lest euch auch zunächst selbst in unsere grundlegende Absetzinfos ein.
Ausführlicher Artikel zu Antidepressiva absetzen
Erste Hilfe - Benzodiazepine absetzen
Erste Hilfe - Neuroleptika absetzen

Das ADFD Team

Roschposch: Olanzapin absetzen

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
:schnecke: Bitte lies unsere Forenregeln, bevor Du Dich registrierst.
Roschposch
Beiträge: 9
Registriert: Freitag, 08.06.18, 13:51

Roschposch: Olanzapin absetzen

Beitrag von Roschposch » Freitag, 08.06.18, 15:34

Hallo ich bin ganz neu hir ich bin 42 Jahre alt und leide seit 5-6 Jahren an starken Depression seit dem nehme ich auch olanzapin weiß nicht mehr mit wie viel mg es angefangen hat hab aber in laufe der Zeit bis 20 mg täglich genommen
Seit einanhalb Jahren setze ich es ab am Anfang in 5mg Schritten dan später in 2,5mg Schritten die letzten 2,5mg habe ich ein halbes Jahr genommen weil ich schiss hatte vor absetzerscheinug und Schlafmangel.
Nun war ich in einer Klinik und da haben sie mich auf 0mg olanzapin gesetzt . Seit dem ging der Horror in meinen Kopf los und würde von Woche zur Woche immer schlimmer . Starke Ängste kamen hoch ich mag meine Wohnung überhaupt nicht mehr verlassen starke Entfremdung kann nicht mehr schlafen mein Umwelt erscheint mir schräg und nicht mehr normal denken und unterhalten fällt mir wahnsinnig schwer halt das Gefühl kaum noch aus und würde am liebsten nur sterben
Ich bin jetzt 7 Wochen auf o mg und möchte ungern wieder was nehmen .Ich nehme noch 20 mg fluoxetin und 150 mg solian ein von dem ich auch am liebsten runter kommen würde .
Ich nehme seit 5-6 Jahren neuroleptika angefangen gegen gedankenstrudel und Depression später noch gegen Zwangs gedanken hat nie was geholfen hat es eigentlich nur schlimmer gemacht
Aber jetzt weiß ich nicht mehr was ich machen soll durchhalten oder den scheiß wieder nehmen ich hab echt Angst verrückt zu werden .
Vieleicht könnt ihr mir ja helfen
Danke
Zuletzt geändert von Murmeline am Freitag, 22.06.18, 12:38, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel ergänzt
Diagnose schwere Depression mit Zwangs Gedanken psychotischen Zügen
Medikamente 20mg fluoxetin seit 3 Jahren, 150mg solian seit einanhalb Jahren am Anfang 500 mg dann vor 8-9 monaten in 50 mg Schritten angefangen abzusetzen alle 5-6 Wochen reduziert bis ich auf 200 mg war mit der Dosis am29.03.2018 in die Klinik gegangen. Da haben die Ärzte 3wochen später angefangen es in 25mg Schritten alle 5-6 Tage runter zu dosieren bis ich auf 75 mg war . Damit bin ich nach Hause gekommen . Am 22.05.18 hab ich es dann wieder auf 150 mg hoch gesetzt . Olanzapin mit welcher Dosierung es angefangen hat weiß ich nicht mehr angefangen hat es vor 6 Jahren irgendwann war ich dann auf 20 mg vor einanhalb Jahren sollte es gegen solian ausgetauscht werden (wegen Übergewicht)solian rauf olanzapin langsam runter bis ich auf 5mg olanzapin war .das hab ich bestimmt ein halbes Jahr so gelassen und dann hab ich vor 6-7 Monaten von 5 auf 2,5mg und 2wochen später auf 0mg reduziert .2wochen später wieder auf 5mg angesetzt kurze Zeit später wieder auf 2,5 mg reduziert und es so gelassen . Bis sie es in der Klinik am 23.04.18 auf 0mg gesetzt haben . 7wochen auf 0 seit 2 Wochen wieder langsam von 1,25mg bis 2,5 mg ein dosiert. Stand 20.06.2018

Ululu 69
Team
Beiträge: 4180
Registriert: Donnerstag, 04.05.17, 17:43
Hat sich bedankt: 11786 Mal
Danksagung erhalten: 6990 Mal

Re: Olanzapin absetzen

Beitrag von Ululu 69 » Freitag, 08.06.18, 15:46

Hallo Roschposch,

herzlich willkommen hier im Forum.

Ich denke, dass du zu schnell auf 0 gegangen bist und jetzt unter Absetzsymptomen leidest.
Deine Beschwerden klingen sehr typisch dafür.

Nach unseren Erfahrungen empfehlen fast alle Ärzte ein viel zu schnelles Vorgehen und das führt bei relativ vielen Betroffenen zu Symptomen.

Ich lasse dir einen Link mit den Grundsatzinformationen da. Bitte lies dich ein und erstelle eine Signatur (ist in den Infos beschrieben).

Du solltest jetzt über die Wiedereinnahme einer sehr geringen Dosis des Olanzapins, ich denke da an 0,5 bis1,0 mg nachdenken, um die Absetzsymptome abzufangen.

LG und einen guten Austausch
Ute
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Ululu 69 für den Beitrag (Insgesamt 2):
padmaArianrhod
► Text zeigen


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Gwen
Team
Beiträge: 1828
Registriert: Donnerstag, 12.01.17, 12:31
Hat sich bedankt: 1874 Mal
Danksagung erhalten: 3471 Mal

Re: Olanzapin absetzen

Beitrag von Gwen » Freitag, 08.06.18, 20:46

Hallo roschposch,
herzlich Willkommen hier im Forum!

So wie Du es beschreibst, leidest Du an Absetzerscheinungen. Der Erfahrung nach können Absetzsymptome sehr lange anhalten. Daher wäre es eine Überlegung, eine Minimenge Olanzapin wieder einzudosieren und zu schauen, ob Du Dich damit stabilisieren kannst. Diese kleine Menge könntest Du dann nach einer Zeit der Stabilisierung langsam Ausschleichen.

Ich lass Dir hier Mal einen Link da, wo Du Infos zum Wiedereindosieren findest: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 15#p106315

Bitte leg auch eine Signatur mit Deinem Medikamentenverlauf an. Hier ist die Anleitung: viewtopic.php?f=46&t=15035

Viele Grüße und einen guten Austausch!
Gwen
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Gwen für den Beitrag:
Arianrhod
Diagnose: schwere rezidivierende Depressionen
Escitalopram: aktuell 2,0mg (12.03.2018)
► Text zeigen
Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

padma
Team
Beiträge: 15855
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04
Hat sich bedankt: 39433 Mal
Danksagung erhalten: 20909 Mal

Re: Olanzapin absetzen

Beitrag von padma » Freitag, 08.06.18, 23:03

hallo Roschposch, :)

auch von mir willkommen.

Meine Güte, dich haben sie wirklich zugedröhnt. 20 mg Olanzapin aufgrund einer Depression ist absurd.
:frust:

hier der link den Ute :) meint viewtopic.php?f=32&t=12884

Ich würde dir auch zur Wiedereindosierung einer Minidosis von 0,5 - 1 mg raten

liebe Grüsse,
padma
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor padma für den Beitrag (Insgesamt 2):
Ululu 69Arianrhod
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
25.10.2018: 0,15 mg :schnecke:



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Roschposch
Beiträge: 9
Registriert: Freitag, 08.06.18, 13:51

Re: Olanzapin absetzen

Beitrag von Roschposch » Mittwoch, 20.06.18, 12:49

Hallo ihr
Ich hab wieder angesetzt erst 1,25 mg hat nichts gebracht und dann 2,5 mg hat leider auch nichts gebracht .
Ich bin relativ ratlos meine psychiaterin meint das ich noch hör gehen muss ich bin mir aber nicht sicher ob ich olanzapin noch ab kann . Da von hat meine Ärztin noch nie was gehört 😨😠
Ich fühle mich echt beschissen . Glaube schon das ich irgendwelche absetz psychosen habe .😭
Danke für eure Ratschläge 😁
Diagnose schwere Depression mit Zwangs Gedanken psychotischen Zügen
Medikamente 20mg fluoxetin seit 3 Jahren, 150mg solian seit einanhalb Jahren am Anfang 500 mg dann vor 8-9 monaten in 50 mg Schritten angefangen abzusetzen alle 5-6 Wochen reduziert bis ich auf 200 mg war mit der Dosis am29.03.2018 in die Klinik gegangen. Da haben die Ärzte 3wochen später angefangen es in 25mg Schritten alle 5-6 Tage runter zu dosieren bis ich auf 75 mg war . Damit bin ich nach Hause gekommen . Am 22.05.18 hab ich es dann wieder auf 150 mg hoch gesetzt . Olanzapin mit welcher Dosierung es angefangen hat weiß ich nicht mehr angefangen hat es vor 6 Jahren irgendwann war ich dann auf 20 mg vor einanhalb Jahren sollte es gegen solian ausgetauscht werden (wegen Übergewicht)solian rauf olanzapin langsam runter bis ich auf 5mg olanzapin war .das hab ich bestimmt ein halbes Jahr so gelassen und dann hab ich vor 6-7 Monaten von 5 auf 2,5mg und 2wochen später auf 0mg reduziert .2wochen später wieder auf 5mg angesetzt kurze Zeit später wieder auf 2,5 mg reduziert und es so gelassen . Bis sie es in der Klinik am 23.04.18 auf 0mg gesetzt haben . 7wochen auf 0 seit 2 Wochen wieder langsam von 1,25mg bis 2,5 mg ein dosiert. Stand 20.06.2018

Murmeline
Team
Beiträge: 13469
Registriert: Sonntag, 11.01.15, 13:50
Hat sich bedankt: 14902 Mal
Danksagung erhalten: 13682 Mal

Re: Olanzapin absetzen

Beitrag von Murmeline » Mittwoch, 20.06.18, 14:45

Hallo RoschPosch,

Wäre hilfreich, du würdest eine Signatur anlegen, dann kann man den Stand deiner Medikamente bzw. Das eindosieren besser nachvollziehen. Signatur gehört hier dazu. Anleitung hatte Gwen schon verlinkt. Erst dann kann man genauer einschätzen.

Wie äußern sich die Symptome, so dass du von deiner Absetzpsychose sprichst?

Grüße, Murmeline
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Murmeline für den Beitrag:
carlotta
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Roschposch
Beiträge: 9
Registriert: Freitag, 08.06.18, 13:51

Re: Olanzapin absetzen

Beitrag von Roschposch » Mittwoch, 20.06.18, 18:29

Hallo Murmeline
Ach mein Kopf ist völlig überfordert ich kann keine längeren Gespräche führen keine Telefonate Geräusche werden mir schnell zu laut . Denken fällt mir sehr schwer . Ich fühle mich stark depersonaliesirt und fremd. Hab extreme Ängste und befürchte verrückt zu werden . Nichts ist mehr normal. Deshalb hab ich Angst in einer psychose zu stecken.
Diagnose schwere Depression mit Zwangs Gedanken psychotischen Zügen
Medikamente 20mg fluoxetin seit 3 Jahren, 150mg solian seit einanhalb Jahren am Anfang 500 mg dann vor 8-9 monaten in 50 mg Schritten angefangen abzusetzen alle 5-6 Wochen reduziert bis ich auf 200 mg war mit der Dosis am29.03.2018 in die Klinik gegangen. Da haben die Ärzte 3wochen später angefangen es in 25mg Schritten alle 5-6 Tage runter zu dosieren bis ich auf 75 mg war . Damit bin ich nach Hause gekommen . Am 22.05.18 hab ich es dann wieder auf 150 mg hoch gesetzt . Olanzapin mit welcher Dosierung es angefangen hat weiß ich nicht mehr angefangen hat es vor 6 Jahren irgendwann war ich dann auf 20 mg vor einanhalb Jahren sollte es gegen solian ausgetauscht werden (wegen Übergewicht)solian rauf olanzapin langsam runter bis ich auf 5mg olanzapin war .das hab ich bestimmt ein halbes Jahr so gelassen und dann hab ich vor 6-7 Monaten von 5 auf 2,5mg und 2wochen später auf 0mg reduziert .2wochen später wieder auf 5mg angesetzt kurze Zeit später wieder auf 2,5 mg reduziert und es so gelassen . Bis sie es in der Klinik am 23.04.18 auf 0mg gesetzt haben . 7wochen auf 0 seit 2 Wochen wieder langsam von 1,25mg bis 2,5 mg ein dosiert. Stand 20.06.2018

Murmeline
Team
Beiträge: 13469
Registriert: Sonntag, 11.01.15, 13:50
Hat sich bedankt: 14902 Mal
Danksagung erhalten: 13682 Mal

Re: Olanzapin absetzen

Beitrag von Murmeline » Mittwoch, 20.06.18, 18:34

Hallo!

Kurz zur Signatur: bitte schrieb genaue Daten, also Jahreszahlen und Datumsangaben. „Vor zwei Wochen“ stimmt heute, nächste Woche sind es schon drei Wochen...

Diese Symptome kennst du alle als Ausgnagsproblematik?

Murmeline
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Murmeline für den Beitrag (Insgesamt 2):
carlottaGwen
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

carlotta
Beiträge: 3037
Registriert: Dienstag, 17.04.12, 16:10
Hat sich bedankt: 6844 Mal
Danksagung erhalten: 6834 Mal

Re: Olanzapin absetzen

Beitrag von carlotta » Mittwoch, 20.06.18, 18:41

Hallo Roschposch,

das sind alles ganz "normale" Entzugssymptome, die Du schilderst. All das kennen auch Leute im AD-Entzug (ich auch).

Es kann sich unheimlich anfühlen, all diese Symptome in dieser Heftigkeit. Sie müssen aber nicht unbedingt in eine Absetzpsychose münden. Auch die Angst davor ist ganz typisch für den Entzug, das kennen selbst Leute im AD-Entzug, wie gesagt.

Wie viele Tage bist Du nun auf 2,5 mg? Es kann bei einer Wiedereindosierung einige Zeit dauern, ehe das Mittel wieder greift und Symptome abebben, daher sollte man nicht verfrüht hochdosieren. Denn auch letzteres stresst das Nervensystem enorm und kann Symptome verursachen.

U. U. braucht Dein Körper einfach noch Zeit, um sich wieder auf den Wirkstoff einzustellen. Ich würde dem daher noch etwas Zeit geben, das hat sich bei Betroffenen schon vielfach bewährt.

Bei bereits entzugsbedingt gereiztem Nervensystem geht es mit der Stabilisierung oft leider nicht von heute auf morgen. Allerdings kennen sich Behandler allzu häufig damit nicht aus und raten zu vorschnellem Aufdosieren.

Liebe Grüße
Carlotta
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor carlotta für den Beitrag:
padma
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine."(Monica Cassani)

Roschposch
Beiträge: 9
Registriert: Freitag, 08.06.18, 13:51
Danksagung erhalten: 3 Mal

Re: Olanzapin absetzen

Beitrag von Roschposch » Mittwoch, 20.06.18, 19:07

Danke carlotta
Ich hoffe du hast recht und es wird noch besser 😁
Und kenne es nicht aus der ausgangsproblematik . Höchstens von benzo Entzug den ich aber schon zweieinhalb Jahre hinter mir habe
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Roschposch für den Beitrag:
carlotta
Diagnose schwere Depression mit Zwangs Gedanken psychotischen Zügen
Medikamente 20mg fluoxetin seit 3 Jahren, 150mg solian seit einanhalb Jahren am Anfang 500 mg dann vor 8-9 monaten in 50 mg Schritten angefangen abzusetzen alle 5-6 Wochen reduziert bis ich auf 200 mg war mit der Dosis am29.03.2018 in die Klinik gegangen. Da haben die Ärzte 3wochen später angefangen es in 25mg Schritten alle 5-6 Tage runter zu dosieren bis ich auf 75 mg war . Damit bin ich nach Hause gekommen . Am 22.05.18 hab ich es dann wieder auf 150 mg hoch gesetzt . Olanzapin mit welcher Dosierung es angefangen hat weiß ich nicht mehr angefangen hat es vor 6 Jahren irgendwann war ich dann auf 20 mg vor einanhalb Jahren sollte es gegen solian ausgetauscht werden (wegen Übergewicht)solian rauf olanzapin langsam runter bis ich auf 5mg olanzapin war .das hab ich bestimmt ein halbes Jahr so gelassen und dann hab ich vor 6-7 Monaten von 5 auf 2,5mg und 2wochen später auf 0mg reduziert .2wochen später wieder auf 5mg angesetzt kurze Zeit später wieder auf 2,5 mg reduziert und es so gelassen . Bis sie es in der Klinik am 23.04.18 auf 0mg gesetzt haben . 7wochen auf 0 seit 2 Wochen wieder langsam von 1,25mg bis 2,5 mg ein dosiert. Stand 20.06.2018

Roschposch
Beiträge: 9
Registriert: Freitag, 08.06.18, 13:51

Re: Olanzapin absetzen

Beitrag von Roschposch » Mittwoch, 20.06.18, 19:11

Ach so ich bin jetzt seit 6 Tagen wieder auf 2,5 mg olanzapin
Diagnose schwere Depression mit Zwangs Gedanken psychotischen Zügen
Medikamente 20mg fluoxetin seit 3 Jahren, 150mg solian seit einanhalb Jahren am Anfang 500 mg dann vor 8-9 monaten in 50 mg Schritten angefangen abzusetzen alle 5-6 Wochen reduziert bis ich auf 200 mg war mit der Dosis am29.03.2018 in die Klinik gegangen. Da haben die Ärzte 3wochen später angefangen es in 25mg Schritten alle 5-6 Tage runter zu dosieren bis ich auf 75 mg war . Damit bin ich nach Hause gekommen . Am 22.05.18 hab ich es dann wieder auf 150 mg hoch gesetzt . Olanzapin mit welcher Dosierung es angefangen hat weiß ich nicht mehr angefangen hat es vor 6 Jahren irgendwann war ich dann auf 20 mg vor einanhalb Jahren sollte es gegen solian ausgetauscht werden (wegen Übergewicht)solian rauf olanzapin langsam runter bis ich auf 5mg olanzapin war .das hab ich bestimmt ein halbes Jahr so gelassen und dann hab ich vor 6-7 Monaten von 5 auf 2,5mg und 2wochen später auf 0mg reduziert .2wochen später wieder auf 5mg angesetzt kurze Zeit später wieder auf 2,5 mg reduziert und es so gelassen . Bis sie es in der Klinik am 23.04.18 auf 0mg gesetzt haben . 7wochen auf 0 seit 2 Wochen wieder langsam von 1,25mg bis 2,5 mg ein dosiert. Stand 20.06.2018

carlotta
Beiträge: 3037
Registriert: Dienstag, 17.04.12, 16:10
Hat sich bedankt: 6844 Mal
Danksagung erhalten: 6834 Mal

Re: Olanzapin absetzen

Beitrag von carlotta » Mittwoch, 20.06.18, 23:23

Hallo Roschposch,

6 Tage sind sehr wenig, dann warte ruhig noch mal ab, da kann sich noch einiges tun. Bei einer Wiedereindosierung sind wenige Tage oder auch 2 Wochen noch kein Zeitraum. Das Nervensystem braucht, gerade wenn es durch den Entzug bereits angeschlagen ist, oft um einiges länger, um sich wieder einzukriegen.

Sollte sich die Symptomatik nicht gravierend verschlechtern (Schwankungen gehören allerdings häufig dazu, wenn man wiedereindosiert), würde ich wirklich noch etwas zuwarten, bevor man über weitere Veränderungen nachdenkt. Und wenn man diese vornimmt, sollten die auch ganz vorsichtig und kleinschrittig sein - um das ZNS zu schonen.

Was daran leidig ist, ist die Geduld, die man aufbringen muss. :?

Liebe Grüße
Carlotta
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor carlotta für den Beitrag (Insgesamt 3):
SeventhWaveLinnaGwen
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine."(Monica Cassani)

Roschposch
Beiträge: 9
Registriert: Freitag, 08.06.18, 13:51
Danksagung erhalten: 3 Mal

Re: Olanzapin absetzen

Beitrag von Roschposch » Donnerstag, 21.06.18, 9:58

Hallo carlotta
Das mit der Geduld ist so eine Sache.
Grade morgens ist es extrem schlimm ich hab das Gefühl ich drehe total durch . Körper und Kopf Gefühl sind völlig schräg kann nicht mehr klar denken und bin völlig wirr . Ich hab das Gefühl ich kann nicht mehr am " normalen leben" teilnehmen . Und es wird niiiiiiiiiiie wider besser . Ich versuche jetzt mit dysto loges Tabletten meine Ängste zu bekämpfen oder wenigstens meine Nervosität in Griff zu bekommen. Es ist wirklich super schwer so zu Leben . Selbst diesen Text hir zu schreiben ist super schwierig.
Ich danke euch für eure Antworten und guten Ratschläge

Liebe Grüße
Roschposch
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Roschposch für den Beitrag:
carlotta
Diagnose schwere Depression mit Zwangs Gedanken psychotischen Zügen
Medikamente 20mg fluoxetin seit 3 Jahren, 150mg solian seit einanhalb Jahren am Anfang 500 mg dann vor 8-9 monaten in 50 mg Schritten angefangen abzusetzen alle 5-6 Wochen reduziert bis ich auf 200 mg war mit der Dosis am29.03.2018 in die Klinik gegangen. Da haben die Ärzte 3wochen später angefangen es in 25mg Schritten alle 5-6 Tage runter zu dosieren bis ich auf 75 mg war . Damit bin ich nach Hause gekommen . Am 22.05.18 hab ich es dann wieder auf 150 mg hoch gesetzt . Olanzapin mit welcher Dosierung es angefangen hat weiß ich nicht mehr angefangen hat es vor 6 Jahren irgendwann war ich dann auf 20 mg vor einanhalb Jahren sollte es gegen solian ausgetauscht werden (wegen Übergewicht)solian rauf olanzapin langsam runter bis ich auf 5mg olanzapin war .das hab ich bestimmt ein halbes Jahr so gelassen und dann hab ich vor 6-7 Monaten von 5 auf 2,5mg und 2wochen später auf 0mg reduziert .2wochen später wieder auf 5mg angesetzt kurze Zeit später wieder auf 2,5 mg reduziert und es so gelassen . Bis sie es in der Klinik am 23.04.18 auf 0mg gesetzt haben . 7wochen auf 0 seit 2 Wochen wieder langsam von 1,25mg bis 2,5 mg ein dosiert. Stand 20.06.2018

carlotta
Beiträge: 3037
Registriert: Dienstag, 17.04.12, 16:10
Hat sich bedankt: 6844 Mal
Danksagung erhalten: 6834 Mal

Re: Olanzapin absetzen

Beitrag von carlotta » Donnerstag, 21.06.18, 12:50

Hallo Roschposch,
Roschposch hat geschrieben:
Donnerstag, 21.06.18, 9:58
Und es wird niiiiiiiiiiie wider besser
Genau DAS denken Betroffene häufig, liest Du hier ganz oft. Solche Phasen habe ich auch, wo ich das denke. :cry:

Ist im Grunde - zumindest zum Teil - auch ein Entzugssymptom, diese Verzweiflung und Schwarzmalerei. Darüber hinaus natürlich auch eine "normale" Reaktion auf unglaubliche, heftige Symptome, die einen entzugsbedingt plötzlich überrollen. :hug:

Es wird wieder besser. Und dann kommt auch die Hoffnung wieder, von ganz allein. :)

Schau erst mal, wie sich die nächsten 10 Tage entwickeln auf der Dosis, dann kann man weitersehen.

Liebe Grüße
Carlotta
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor carlotta für den Beitrag:
padma
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine."(Monica Cassani)

Roschposch
Beiträge: 9
Registriert: Freitag, 08.06.18, 13:51
Danksagung erhalten: 3 Mal

Re: Olanzapin absetzen

Beitrag von Roschposch » Donnerstag, 21.06.18, 13:08

Danke carlotta
Das macht Hoffnung 😁🤗
Ich schaffe im Moment nichts mehr liege nur noch auf meinen Sofa und will sterben (keine Angst ich tue mir nichts an das kann ich meinen Kindern und meiner Familie nicht an tun ) aber ich laufe jetzt schon 9 Wochen Kopf mässig Amok.😣 Ich finde es reicht . Beim benzo Entzug war es viel viel länger und ich habe es auch irgendwie geschafft . Ich hoffe es dauert diesesmal nicht so lange . Bitte bitte bitte . Was sind das bloß für krasse Medikamente die wir da einfach auf Rezept kriegen 😠😠😠😠😨😨😨😨
Liebe Grüße
Roschposch
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Roschposch für den Beitrag:
carlotta
Diagnose schwere Depression mit Zwangs Gedanken psychotischen Zügen
Medikamente 20mg fluoxetin seit 3 Jahren, 150mg solian seit einanhalb Jahren am Anfang 500 mg dann vor 8-9 monaten in 50 mg Schritten angefangen abzusetzen alle 5-6 Wochen reduziert bis ich auf 200 mg war mit der Dosis am29.03.2018 in die Klinik gegangen. Da haben die Ärzte 3wochen später angefangen es in 25mg Schritten alle 5-6 Tage runter zu dosieren bis ich auf 75 mg war . Damit bin ich nach Hause gekommen . Am 22.05.18 hab ich es dann wieder auf 150 mg hoch gesetzt . Olanzapin mit welcher Dosierung es angefangen hat weiß ich nicht mehr angefangen hat es vor 6 Jahren irgendwann war ich dann auf 20 mg vor einanhalb Jahren sollte es gegen solian ausgetauscht werden (wegen Übergewicht)solian rauf olanzapin langsam runter bis ich auf 5mg olanzapin war .das hab ich bestimmt ein halbes Jahr so gelassen und dann hab ich vor 6-7 Monaten von 5 auf 2,5mg und 2wochen später auf 0mg reduziert .2wochen später wieder auf 5mg angesetzt kurze Zeit später wieder auf 2,5 mg reduziert und es so gelassen . Bis sie es in der Klinik am 23.04.18 auf 0mg gesetzt haben . 7wochen auf 0 seit 2 Wochen wieder langsam von 1,25mg bis 2,5 mg ein dosiert. Stand 20.06.2018

Roschposch
Beiträge: 9
Registriert: Freitag, 08.06.18, 13:51

Re: Olanzapin absetzen

Beitrag von Roschposch » Donnerstag, 21.06.18, 16:57

Hallo Leute
Heute ist es total extrem . Ich bin die ganze Zeit am überlegen ob ich in die Klinik gehen soll. Ich hab das Gefühl ich kann überhaupt nicht mehr klar denken und verliere jeden Moment meine ganzen Sinne . Aber ich hab tierisch Angst das sie mich in der Klinik mit neuroleptika zu ballern und das es dann noch schlimmer wird .oder hab ich zu schnell hoch dosiert ? Und kann das Zeug nicht mehr ab .irgendwas stimmt im meinen Kopf nicht !!! Habt ihr Erfahrung ob es einigermaßen schnell wieder besser werden kann ?
Liebe Grüße
Roschposch
Diagnose schwere Depression mit Zwangs Gedanken psychotischen Zügen
Medikamente 20mg fluoxetin seit 3 Jahren, 150mg solian seit einanhalb Jahren am Anfang 500 mg dann vor 8-9 monaten in 50 mg Schritten angefangen abzusetzen alle 5-6 Wochen reduziert bis ich auf 200 mg war mit der Dosis am29.03.2018 in die Klinik gegangen. Da haben die Ärzte 3wochen später angefangen es in 25mg Schritten alle 5-6 Tage runter zu dosieren bis ich auf 75 mg war . Damit bin ich nach Hause gekommen . Am 22.05.18 hab ich es dann wieder auf 150 mg hoch gesetzt . Olanzapin mit welcher Dosierung es angefangen hat weiß ich nicht mehr angefangen hat es vor 6 Jahren irgendwann war ich dann auf 20 mg vor einanhalb Jahren sollte es gegen solian ausgetauscht werden (wegen Übergewicht)solian rauf olanzapin langsam runter bis ich auf 5mg olanzapin war .das hab ich bestimmt ein halbes Jahr so gelassen und dann hab ich vor 6-7 Monaten von 5 auf 2,5mg und 2wochen später auf 0mg reduziert .2wochen später wieder auf 5mg angesetzt kurze Zeit später wieder auf 2,5 mg reduziert und es so gelassen . Bis sie es in der Klinik am 23.04.18 auf 0mg gesetzt haben . 7wochen auf 0 seit 2 Wochen wieder langsam von 1,25mg bis 2,5 mg ein dosiert. Stand 20.06.2018

padma
Team
Beiträge: 15855
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04
Hat sich bedankt: 39433 Mal
Danksagung erhalten: 20909 Mal

Re: Olanzapin absetzen

Beitrag von padma » Freitag, 22.06.18, 12:28

hallo Roschposch, :)

das tut mir leid zu hören, dass du solch starke Symptome hast.

Kliniken helfen erfahrungsgemäss nicht bei einer Entzugssymptomatik.

Könntest du deine Signatur bitte noch etwas ausführlicher gestalten? Von welcher Dosis aus hast du Olanzapin in welchen Schritten runter dosiert (mit Daten soweit möglich)? Und wie und wann hast du jeweils Solian reduziert?

Je genauere Informationen wir haben, umso besser können wir was dazu sagen.
Habt ihr Erfahrung ob es einigermaßen schnell wieder besser werden kann ?
Es ist sehr individuell. Es kann sich schnell bessern, kann aber auch dauern.

liebe Grüsse,
padma
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor padma für den Beitrag (Insgesamt 3):
carlottaUlulu 69Arianrhod
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
25.10.2018: 0,15 mg :schnecke:



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Roschposch
Beiträge: 9
Registriert: Freitag, 08.06.18, 13:51

Re: Roschposch: Olanzapin absetzen

Beitrag von Roschposch » Samstag, 23.06.18, 13:29

Hallo Leute
Ich hoffe die Signatur ist jetzt besser 🤔
Sagt mal was habt ihr denn so gegen die absetz Symptome getan . Meine Ärztin, meine Famile sagen immer ich soll mich ablenken . Toll. Leichter gesagt als getan. Ich bin froh dass ich hir ruhig auf meinen Sofa überlebe und versuche nicht so viel nach zu denken (Was natürlich nicht klappt) aber wenn ich unterwegs bin kriege ich voll die Klatsche. Ängste steigen 1000 Gedanken schießen durch den Kopf . Nichts ist mehr klar . Ich unterhalte mich mit z.B. meiner Mutter was auch klappt aber im meinen Kopf ist der teufel los . Da bin ich froh wenn das nach einer halben Stunde wieder vorbei ist . Ja ich weiß auch nicht ob das immer noch an der ab und auf Dosierung liegt oder ob ich jetzt einfach einen am Kopf habe 😲😨😠
Echt krass was so los ist im Kopf ich brauche ein neues Gehirn 😉😣
Würde mich freuen wenn ihr eure Erfahrungen und Tips mir schreibt .Danke 😄

Liebe Grüße
Roschposch
Diagnose schwere Depression mit Zwangs Gedanken psychotischen Zügen
Medikamente 20mg fluoxetin seit 3 Jahren, 150mg solian seit einanhalb Jahren am Anfang 500 mg dann vor 8-9 monaten in 50 mg Schritten angefangen abzusetzen alle 5-6 Wochen reduziert bis ich auf 200 mg war mit der Dosis am29.03.2018 in die Klinik gegangen. Da haben die Ärzte 3wochen später angefangen es in 25mg Schritten alle 5-6 Tage runter zu dosieren bis ich auf 75 mg war . Damit bin ich nach Hause gekommen . Am 22.05.18 hab ich es dann wieder auf 150 mg hoch gesetzt . Olanzapin mit welcher Dosierung es angefangen hat weiß ich nicht mehr angefangen hat es vor 6 Jahren irgendwann war ich dann auf 20 mg vor einanhalb Jahren sollte es gegen solian ausgetauscht werden (wegen Übergewicht)solian rauf olanzapin langsam runter bis ich auf 5mg olanzapin war .das hab ich bestimmt ein halbes Jahr so gelassen und dann hab ich vor 6-7 Monaten von 5 auf 2,5mg und 2wochen später auf 0mg reduziert .2wochen später wieder auf 5mg angesetzt kurze Zeit später wieder auf 2,5 mg reduziert und es so gelassen . Bis sie es in der Klinik am 23.04.18 auf 0mg gesetzt haben . 7wochen auf 0 seit 2 Wochen wieder langsam von 1,25mg bis 2,5 mg ein dosiert. Stand 20.06.2018

inandout
Beiträge: 282
Registriert: Mittwoch, 26.04.17, 21:07
Hat sich bedankt: 542 Mal
Danksagung erhalten: 499 Mal

Re: Roschposch: Olanzapin absetzen

Beitrag von inandout » Samstag, 23.06.18, 13:54

Hallo Roschposch,

dir werden sicher noch andere konkreter schreiben. Es sieht aber so aus, als ob du Olanzapin zu schnell reduziert hast, und dann auch noch in Kombination mit der Reduktion von Amisulprid (das ist der Wirkstoff bei Solian), das wird im Forum nicht empfohlen.

Es muss jetzt wohl darum gehen, sich ersteinmal zu stabilisieren auf der aktuellen Dosis. Einlesen kannst du dich unter "Umgang mit dem Entzug", was andere so gemacht haben und machen gegen ihre ganzen Symptome. Bei "Ablenkung" muss sicher jeder selbst herausfinden, was funktioniert. Bei Zwangsgedanken konzentriere ich mich so gut wie möglich auf das, was ich gerade tue, oder ich mache etwas ganz anderes, was ich tun muss/ sollte, oder was mir noch Spass macht.

Tja, wenn die Ärzte mal selbst ihre Mittel schlucken würden, dann wären sie nicht so verschreibungsfreudig.

Ich wünsche dir, dass du etwas Entlastung findest,

viele Grüße inandout
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor inandout für den Beitrag (Insgesamt 4):
ArianrhodJamieUlulu 69padma
Wer hier nicht verrückt wird, der kann nicht normal sein. (Hildegard Knef)
► Text zeigen

escargot
Beiträge: 603
Registriert: Mittwoch, 20.06.18, 15:26
Hat sich bedankt: 586 Mal
Danksagung erhalten: 839 Mal

Re: Roschposch: Olanzapin absetzen

Beitrag von escargot » Samstag, 23.06.18, 17:31

Hallo Roschposch,

du könntest es mit Achtsamkeitsübungen (zum Beispiel 5 Dinge, die du siehst dann 5 Dinge, die du hörst und 5 Dinge, die du riechst und noch 5 Dinge, die du fühlst) oder Atemübungen (bis 3 zählen und einatmen, bis 3 zählen und ausatmen, dann wiederholen) probieren? Bist du eigentlich in Therapie?

Und versuchen dich zu beruhigen! Das hat allererste Priorität!

Mir hilft es manchmal auch Tagebuch zu schreiben, um mein "Kopfwirrwarr" zu entwirren... oder E-Mails an die beste Freundin oder alternativ what`s Apps...

liebe Grüße
escargot
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor escargot für den Beitrag (Insgesamt 2):
Ululu 69padma
DIAGNOSEN
02.2014-12.2016 Paranoid-halluzinatorische Schizophrenie
01.2017-heute schizoaffektive Störung
05.2017-Schizophrenes Residuum

MEDIKATION
=> Bedarf max. 2 mg Tavor! (selten)

Täglich :
Olanzapin 0,8 mg, Risperdal 2 mg, Tavor 1 mg
800 mg Magnesium
2 X 425 mg Passionsblume
Vitamin B12
....
► Text zeigen
01.12. 0,8 mg Olanzapin, 2 mg R, 1 mg T
Schlafprobleme, Geräuschkulissen

Antworten