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Handerda: Hallo an euch - Absetzen von Quetiapin

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Handerda
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Handerda: Hallo an euch - Absetzen von Quetiapin

Beitrag von Handerda » Sonntag, 10.06.18, 8:12

Hallo zusammen. Ich bin neu hier. Ich brauche eure Hilfe.
Vor 10 Jahren hatte sie eine psychische Störung. Man wusste nicht was das war. Man hat mich als psychotisch eingestuft (wobei die Ärzte nich sicher waren und nur den Verdacht hatten, aber eine Diagnose setzten mussten). Meine Therapeutin hat bei mir nie irgendwas psychotisches gesehen und sie meinte, dass es nicht die Botenstoffe sind sondern ein unverarbeitetes Trauma.
Ich nehme seit etwa 1 1/2 Jahren Quetiapin 50 mg retardiert (Das Medikament wurde wegen einer Depression verschrieben, oder Anpassungstörung oder Vorbeugung vor Psychose. Jeder Arzt sagt etwas anderes) und habe es vor 5 Tagen komplett abgesetzt, da ich das Trauma therapeutisch löse und weg will von dem Medikament. Ich habe nun heftige Symptome wie Erbrechen, Juckreiz, Schlaflosigkeit und Angst.
Der Psychiater hat gemeint ich soll nach 7 Tagen kommen wenn die Symptome nicht besser werden und wenn das der Fall ist, dann müssen wir neu ansetzen weil dann doch was war mit den Botenstoffen (komische Argumentation...nem Alkoholiker sagt man doch auch nicht er soll wieder mit dem Trinken anfangen wenn es ihm nicht besser geht nach ein paar Tagen). Ein anderer hat gemeint ich soll die 50mg mal nehmen und dann mal nicht nehmen.

Da die Symptome stark sind bin ich auf dieses Forum gestoßen und habe nun die Befürchtung, dass das keine gute Idee war mit dem plötzlichen Absetzen auf 0.

Die Frage ist nun was ich in einer solchen Situation machen soll...
Zuletzt geändert von Gwen am Montag, 09.07.18, 11:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Ululu 69
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Re: Hallo an euch - Absetzen von Quetiapin

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 10.06.18, 11:58

Hallo Handerda, :)

herzlich willkommen hier im Forum.

Du hast das Quetiapin quasi kalt abgesetzt. Das kann massive Absetzerscheinungen machen, wie du sie im Moment erlebst.

Auch wenn deine Dosis nicht hoch war, hätte man das Medikament ausschleichen müssen und zwar nicht durch tageweise absetzen wie deine Ärzte empfehlen, das hast du ja selbst schon sehr richtig erkannt.

Das Problem für dich ist jetzt, dass das retardiertes Quetiapin für ein langsames Absetzen nicht geeignet ist, weil man es nicht teilen oder in Wasser auflösen kann.

Ich denke nämlich, das es für dich am besten wäre, das Quetiapin wieder einzudosieren und dann langsam abzusetzen. Die Symptome aussitzen zu wollen, ist leider oft keine gute Idee, auch wenn es dir widerstrebt, das Medikament noch einmal einzunehmen.

Zum Absetzen müsstest du auf das unretardierte Quetiapin umsteigen, da es die retardierte Form nicht unter 50 mg gibt. :frust:
Ich würde mir gleich morgen ein Rezept dafür holen und vorerst nach einer Woche auf 0 einen Versuch mit 25 mg starten. Diese Dosis gibt es als Tablette.
Dann würde ich eine Weile abwarten, ob du dich stabilisieren kannst und erst dann weiter langsam ausschleichen.

Ich lasse dir noch unsere Grundsatzinformationen zum Absetzen von Neuroleptika da.

viewtopic.php?f=32&t=12884

Ich wünsche dir einen guten Austausch.

LG Ute
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Re: Hallo an euch - Absetzen von Quetiapin

Beitrag von Handerda » Sonntag, 10.06.18, 13:06

Liebe Ute,

vielen herzlichen Dank für die Nachricht. Ja, leider hat mir mein Psychiater empfohlen direkt auf 0 zu gehen. Zwei Tage später habe ich dieses Forum entdeckt. Jetzt ist mir diese Methode des Ausschleichens (10%) bekannt. Ich habe das auch meinem Arzt gesagt und er hat gesagt ich soll erstmal so weiter machen und nicht auf 25mg gehen.
Vor 9 Jahren habe ich diese Dosis ohne größere Probleme direkt absetzen können.
Die Frage ist ob wenn ich nicht neu ansetze die Absetzsymptome geringer werden mit der Zeit und es "nur" darum geht diese auszuhalten. Oder kann es mich tatsächlich schädigen? Ich habe es ja jetzt schon fast eine Woche ausgehalten, der Juckreiz ist weniger, der Appetit ist besser, Erbrechen tue ich auch nicht mehr. Aber die Schlaflosigkeit ist das Hauptproblem und auch Ängste kommen hoch, die ich aber einigermaßen im Griff habe.

Vielen Dank :wink:

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Re: Hallo an euch - Absetzen von Quetiapin

Beitrag von Jamie » Sonntag, 10.06.18, 13:13

Hallo und willkommen :)

ich kann Ululu :) nur zustimmen.
Das Quetiapin muss wieder rein, aber nicht mit 50mg, das ist nach einem kalten Entzug zu hoch und kann noch mehr ZNS-Reizung verursachen.

Normalerweise soll man die Tabletten nicht teilen, da die Retardierung nicht verletzt werden darf, aber man könnte überlegen, es trotzdem zu tun. Wenn du wirklich nur einen Brösel nehmen würdest, der in etwa 5-10mg entspricht, dann ist es wurscht, ob die Retardierung kaputt ist, da man sich nicht überdosieren kann. Das einzige, was sich verändert, ist das Anfluten - es ist dann schneller verfügbar.

Das ZNS dürfte vermutlich, wenn du Glück hast, rasch auf diese kleine Menge reagieren (positiv).
Also entweder du wartest bis morgen und holst dir dann echt schnell ein neues Rezept über Quetiapin unretardiert oder du probierst es mit einem Eckchen.
So oder so musst du dich bitte mit der Wasserlösemethode befassen, da kannst du auch gleich Spritzen in der Apotheke mitkaufen.

Absetzen Basics: viewtopic.php?f=18&t=12880
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Grüße
Jamie
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Re: Hallo an euch - Absetzen von Quetiapin

Beitrag von Arianrhod » Sonntag, 10.06.18, 16:46

Hallo Handerda,
Handerda hat geschrieben:
Sonntag, 10.06.18, 13:06
Die Frage ist ob wenn ich nicht neu ansetze die Absetzsymptome geringer werden mit der Zeit und es "nur" darum geht diese auszuhalten. Oder kann es mich tatsächlich schädigen? Ich habe es ja jetzt schon fast eine Woche ausgehalten, der Juckreiz ist weniger, der Appetit ist besser, Erbrechen tue ich auch nicht mehr. Aber die Schlaflosigkeit ist das Hauptproblem und auch Ängste kommen hoch, die ich aber einigermaßen im Griff habe.
ich kann nur aus eigener Erfahrung berichten. Der Entzug von Psychopharmaka ist nicht mit dem Entzug von Drogen zu vergleichen. Beim Drogenentzug ist es ja wirklich so, dass man eine scheußliche Zeit durchstehen muss, und dann ist man clean und es wird besser.
Der kalte Entzug von Psychopharmaka dauert viel länger und kann ständig neue Symptome machen, also eher keine gute Idee, das auszusitzen.

liebe Grüße Arianrhod
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Handerda
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Re: Hallo an euch - Absetzen von Quetiapin

Beitrag von Handerda » Sonntag, 17.06.18, 11:57

Vielen Dank an euch alle für die Hilfe.

Der Arzt sagte, ich soll abwarten aber ich habe ihm gesagt, dass es besser wäre wenn ich 25 mg nehme. Er hat mir das verschrieben und ich kann jetzt sehr gut schlafen. Und ich habe auch nicht so viele Ängste. Weiß jemand zufällig was man tun könnte, wenn man in der Klinik statt Hilfe eine Verschlechterung wegen einer falschen Diagnose bekommen hat. Statt mich dort zu stärken, hat es bei mir zu enormen Schäden geführt, die ich dann therapeutisch behandeln musste.

Danke und liebe Grüße

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Re: Hallo an euch - Absetzen von Quetiapin

Beitrag von yberion45 » Sonntag, 17.06.18, 12:34

Hey du

I'm Idealfall würde man diese Klinik verklagen, aber oft halten Ärzte zusammen, und du würdest keinen Arzt finden der dir Bescheinigt, dass die Diagnose und die draus resultierende Medikation dich kaputt gemacht haben. Leider halten Ärzte zusammen und wenn man dann noch sieht, dass 80% der Pyschischen Störung ein reine Fragen beantworten und Diagnose kriegen ist, vermute ich mal, daß verklagen nicht den Erfolg bringt den man haben will. Stress dich nicht damit selber, und schau das du diese Medikamente wieder vernünftig ausschleichst. Der Gehirn regeneriert sich wieder von alleine und eine dauerhafte Schädigung ist glaube ich nicht möglich

LG yberion
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JamieArianrhod
Februar 2017:Diagnose : zwangsgedanken (post thc und amphetamine Syndrom)

01.05.2017 20mg Fluoxetin Libido Verlust
05.07.2017 Fluoxetin 20 mg und Tolvon 10 mg kalt abgesetzt
20 mg Citalopram libido wieder da, dafür Kopfschmerzen Wahrnehmung beeinträchtigt, je mehr ich mich bewege um so schlimmer NW
20.12.2017 - 5mg:15 mg Citalopram Nw besser, zwei Tage müde
02.02.2018 -5mg: 10 mg keine Symptome kaum Nebenwirkungen keine Gedanken
06.02.2018 mir geht es Super keine Symptome fast keine NW Wohlfühldosis
07.02.2018 Nebenwirkungen wieder da aber abgeschwächt als bei 15 mg sonst ganz gut keine Gedanken

09.02.2018 Mir geht es super, keine Symptome und die Nebenwirkung sind noch da, aber sehr erträglich
17.02.2018 keine Absetz Symptome, Nebenwirkungen sehr schwach
20.02.2018 immer noch keine absetz Symptome, Nebenwirkungen da
01.03.2018 keine Absetz Symptome bekommen seid 3 Tagen sind die Nebenwirkungen gesunken. Ich vermute es liegt daran, dass ich jetzt jeden Tag jogge
05.03.2018 immer noch keine Probleme, aber Nebenwirkungen wieder etwas stärker. Keine Gedanken. Kann kaum abwarten bis zur nächsten Reduktion
23.03.2018 - 5mg: 5 mg mal sehen wie es wird bis jetzt ist nichts, aber auch zu früh
04.04.2018 Noch keine Symptome, mir geht es Super und die Nebenwirkung sind sehr gering. Von meiner Grunderkrankung keine Spur
10.04.2018 Noch keine Symptome. Mir geht es immer noch sehr gut und vom Zwang auch keine Spur. Bin leicht müde, liegt aber vom Wochenende noch, da ich wegen einem Paris Trip kaum geschlafen habe.
05.04.2018 seid heute 0 mg
28.04.2018 folgende Absetz Symptome sind verschwunden:
Übelkeit und Schwindel
Folgende Absetz Symptome habe ich noch:
Augen brennen, komische Wahrnehmung von mir selber und manchmal Kopfschmerzen und Matschig. Jedoch Wellen artig mal besser und mal schlechter.
26.06.2018 immer noch Absetz Symptome, die stündlich ihre Starke ändern aber Alltag tauglich bleibt. Wahrnehmung immer noch gestört. Seid 3 Tagen CBD seid 8 Tagen Mariendistelsamen und L-Tryptophan
31.08.2018: Symptome sehr zurück gegangen, normale Gedanken kommen wieder, Gehirn nur noch leicht betäubt, schwankt etwas

Handerda
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Re: Hallo an euch - Absetzen von Quetiapin

Beitrag von Handerda » Montag, 09.07.18, 10:06

Hi Leute, danke für die Antwort. Ich vermute, dass ich doch an einer Psychose erkrankt bin, nicht so wie das meine Therapeutin meinte...damals in der Klinik war die Diagnose doch ok...da ich jetzt einen Rückfall hatte oder das ist eine Absetzpsychose. Mein Denkablauf ist anders...und viele andere Symptome. Es ist schlimm. Ich nehme seit einer Woche wieder 50 mg...und ich möchte in die Tagesklinik...mal schauen was der Arzt sagt. Eins ist sicher, ich bin nicht adäquat, Ich weiß aber auch, dass ich im Moment eine schwierige Situation habe...und es hängt nicht nur mit den Medis zusammen. Es war alles zu viel zu ertragen. Man muss das therapeutisch behandeln...würdet ihr empfehlen dann mehr zu nehmen? Ich werde das noch natürlich mit dem Arzt besprechen, aber ich wollte auch euch fragen. Hat jemand von Euch Mangel an B12 und D? Ich habe viele Vitamine untersuchen lassen und bei den zwei habe ich einen Mangel...
B12 Mangel kann sich psychotisch auch auswirken...hat jemanden das Aufdosieren von den Vitaminen geholfen?

Gwen
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Re: Handerda: Hallo an euch - Absetzen von Quetiapin

Beitrag von Gwen » Montag, 09.07.18, 11:16

Hallo Handerda,
da wir hier sehr viele Mitglieder haben und es nicht immer möglich ist, den kompletten Thread zu lesen, wäre es sehr wichtig, dass Du eine Signatur mit Deinem Medikamentenverlauf anlegst. Da kann man dann auf einen Blick sehen, was Du wann genommen bzw reduziert hast.

Wie das geht und was drin stehen sollte findest du hier:
https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=46&t=15035
Viele Grüße Gwen
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Re: Handerda: Hallo an euch - Absetzen von Quetiapin

Beitrag von escargot » Montag, 09.07.18, 13:08

Hallo Handerda,

mir hat Vitamin B12 etwas geholfen gegen die Negativsymptomatik.

Hatte immer die Ampullen von Vitasprint oder das Granulat in den kleinen Tütchen.

Eine Zeitlang habe ich auch Quetiapin (zusätzlich) genommen gering dosiert. Sollte angeblich gegen die Ängste helfen. Bei mir war es aber wirkungslos und so habe ich es wieder ausgeschlichen.

Liebe Grüße
escargot
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DIAGNOSEN
02.2014-12.2016 Paranoid-halluzinatorische Schizophrenie
01.2017-heute schizoaffektive Störung
05.2017-Schizophrenes Residuum

MEDIKATION
=> Bedarf max. 2 mg Tavor! (selten)

Täglich :
Olanzapin 0,8 mg, Risperdal 2 mg, Tavor 1 mg
800 mg Magnesium
2 X 425 mg Passionsblume
Vitamin B12
....
► Text zeigen
01.12. 0,8 mg Olanzapin, 2 mg R, 1 mg T
Schlafprobleme, Geräuschkulissen, Angst

Handerda
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Re: Handerda: Hallo an euch - Absetzen von Quetiapin

Beitrag von Handerda » Dienstag, 10.07.18, 21:12

Hi hi, danke für Infos...ich bin total KO...ich war in der Tagesklinik und hatte ein Gespräch mit dem Arzt und mit dem Therapeut. Und sie meinen, dass Sie bei mir nichts psychotisches gesehen haben, aber sie werden mich weiter beobachten. Sie haben Verdacht auf eine Dissoziation, dauerhafte oder worübergehende...wegen dem Trauma. Und meinen, dass es sein kann dass ich damals in der Klinik das auch hatte und man mich doch falsch diagnostiziert hat. Auf jeden Fall wird man es weiter untersuchen...ich habe dort von den Vitaminen gesprochen und meine Ärztin informiert sich ganz genau, wie man das behandelt...das ist super, dass B12 da etwas geholfen hat...
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Handerda
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Re: Handerda: Hallo an euch - Absetzen von Quetiapin

Beitrag von Handerda » Mittwoch, 18.07.18, 21:20

Hi Leute, ich bin immer noch in der Tagesklinik, die Ärzte wissen nicht was mit mir los ist...sie meinen, ich bin zu klar und zu konzentriert für eine Psychose...Aber mir geht es nicht gut, ich bin durcheinander...ich bin wieder auf 50 mg gekommen. Aber es hilft nicht. Was würdet ihr empfehlen? Kann das sein, dass wegen dem Absetzen das Medikament nicht mehr wirkt? Oder soll ich noch auf 100 kommen um die Wirkung zu spüren?

Die Signatur mit der Medikation zu ergänzen ist für mich derzeit zu viel. Aber kurz: Vor 8 Jahren Verdacht auf Psychose, deswegen 300 mg Quetiapin, 1 Jahr genommen und komplett abgesetzt. Vor 5 Jahren Anpassungsstörung und 200mg Quetiapin angesetzt, Therapie gemacht wegen Depressionen und auf 50 reduziert. Vor einem Monat Versuch es komplett anzusetzen...was dann passiert siehe oben und jetzt Verdacht auf dissoziative Persönlichkeitsstörung.

Rose87
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Re: Handerda: Hallo an euch - Absetzen von Quetiapin

Beitrag von Rose87 » Donnerstag, 19.07.18, 14:40

Hey,

Ich kann nur von meiner Erfahrung reden. Ich hab von 600mg retard seroquel auf 150mg seroquel schnell reduziert.dann Wechsel auf 150mg film Mit ging's erstma ok dann kamen die absetzerscheinungen. Ärtztlich wurde dann auch schnell weiter reduziert bis auf 50mg. Weil es so schlimm wurde wieder hochdosiert auf meine jetztige Dosis 150mg seroquel retard die Wirkung hielt 2 Wochen seid dem hab ich keine Wirkung mehr.

Wobei zu unterscheiden ist Wochen seroquel retard und Film. retard wirkt über den Tag. Nimmst du aber die Film haste du die maximale Wirkung nach 1,5 St bist aber quasi nach 7stwieder auf 0.
Aus meiner Sicht kannst du testen ob es was bringt etwas höher zu gehn und zu schauen. So ne hohe Dosis holst ja nicht.

Was mit hilft um ruhig zu bleiben ist cbd Öl, vlt wäre das auch das für dich.

Gruß
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